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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 20167  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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A.  Das Buch der Gesänge


Von Intimität zur Heirat  Es scheint, dass heutzutage eine selbständige junge Frau zu ihrem Glück nur noch einen Mann bedarf, der zeugt; doch alle unglücklichen Mütter sind, auf ihre eigene Art geliebt zu haben, unglücklich und alle glücklichen Männer ähneln einander, in ihrer Wiederkunft, in Christus. (nach Jane Austen, Stolz und Vorurteil). Freundschaftliche Beziehungen enden mit: „Warum macht hier keiner, was ich sage!“
 

Wie wollt ihr mit Nichtigem trösten? Eure Antworten bleiben Betrug. (Buch Hiob 21:34)
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender "Religionen", Wälder brennen; das Schöpferische erstirbt in der Verschmutzung des Glaubens, dem Überschwang der weiblichen Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (C. Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken der Kulturen zerfressen unsere Seelen.
 

Die Büchse der Pandora  Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne: unser Bedarf an Bequemlichkeit und an Selbstgeltung front die menschliche Kultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste, Übermaß an spiritueller Macht zieht die Weiblichkeit in das Verderben herunter (C.G. Jung); im Göttlichen verweilend mordet paternale Selbstherrlichkeit die Menschlichkeit der Menschheit; im angsthaften Zwang des Gewährens richten sich Frauen in ihrer Moral nach denen, die sie lieben (La Bruyere). 'Es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seele, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Theresa von Ávila, Libro de la Vida).
 

Allerdings ist es auf die Dauer nicht möglich, dass eine im Mutterglück schwelgende Frauenwelt von der tiefen Trauer ihrer Weiblichkeit – nicht Persönlichkeit durch Seelenbindung entfaltet zu haben, bei einem noch tieferen Elend der Nichtfindung des eigenen Selbst – nicht auf den heimlichen Wegen des Gewissens unvermeidlich angesteckt wird; jedoch wirkt, in Zunahme der Intensität des Konfliktes, die Abwesenheit einer Auffassungsbildung über den Sinn der Liebe wie ein Hemmnis, wodurch eine feministische Frauenheit neurotisch in orgiastisches Rasen gerät, während "die Besseren", in sonderbarem Weltschmerz, sich aus Übersattkeit von Intellektualität in die Maskenhaftigkeit einer Spiritualität psychotisch versteinern, aus der Styl und Kunst sich längst geflüchtet haben (nach C.G. Jung, Wandlung und Symbole der Libido). Solchermaßen ist uns unweigerlich das Bedürfnis nach planetarischem Bewusstsein abhanden gekommen: wir scheinen den SINN nicht mehr zu kennen und wissen auch nicht, wogegen er uns zu schützen hätte.
 

Stolz statt Dialog  Persönlicher Stolz – bei Frauen meist Folge unterschwelliger sexueller Leidenschaft aufgrund fehlender Dharma-Nächstenliebe; bei Männern oft im Zusammenhang mit ihrer erotischen Macht durch spirituelle Praxis – führt zu absichtsvollem oder versehentlichem Nichterkennen des offensichtlichen Problems. Menschen fällt es dann schwer die Wahrheit zu sagen, hauptsächlich deshalb, weil ihr Gewissen nunmehr schamlos geworden ist. Um so mehr kontrollieren sie andere, im Schweigen, mit ihrer rechthaberischen Emotion, von denen ihr Denken beherrscht wird und von dem sie wissen, dass es ansteckend wirkt – sogar wenn sie vom Dialog fernbleiben, was sie zumeist erreichen.
 

Eine Frau in falscher Demut (umgekehrter Stolz) nimmt schweigend am gemeinsamen Gespräch teil, damit sie in einem etwa abzuschließenden Übereinkommen nicht gezwungen würde, von ihrer eigensten Meinung abzulassen; stolze Männer haben einen anderen Herrn, dem sie dienen – sie sind gerne dort beisammen, wo Religion exkommuniziert ist.

 

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics