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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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A.  Das Buch der Gesänge


Unglückliche Frauen sind, auf ihre eigene Art geliebt zu haben, unglücklich (Lew Tolstoi)
Spiritualität lehrt heutzutage Söhnen, mit seelenlosem Geist eine Frau ‚Mein‘ zu nennen, sie zu sehen, zu betreten; zudem trachten Landesväter nicht mehr danach zu tun, was sie für schön halten, sondern danach, möglichst viele Frauen ‚Mein‘ zu nennen. In diesem Zusammenhang muss man sich fragen, was Mütter eigentlich ihren Töchtern beibringen?
 

Nicht gegeneinander gleichgültige spirituelle Individuen (in Genussehen anfügend oder in 'Scheidung und Wiederheirat' umordnend), sondern universaler schöpferischer Geist ist der Quantensprung zur allumfassenden Humanität. Kulturell-kreative Anmut ist jenes Bündnis erneuerter Liebe zwischen Frauen und Männern, das wir uns erklären wollen.
 

Ein Tempel sind wir, von Vater und Mutter geschändet. Eure Antworten bleiben Betrug.
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, The History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender Religionen; der schöpferische Traum erstirbt in den Verschmutzungen der Glauben, dem Überschwange göttlicher Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (C. Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken von Kriegskulturen zerfressen unsere Seelen.
 

Die Büchse der Pandora  Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne. Unser Bedarf an Bequemlichkeit und Persönlichkeitsgeltung front die Menschheitskultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste. 'Ein Übermaß an spiritueller Macht zieht Weiblichkeit in das Verderben herunter' (C.G. Jung). 'Im blutigen Zwang' mordet eine paternale Majestät der Menschheit kulturelle Werte. Im hormonellen Liebreiz natürlichen Gebärens 'richten sich Frauen in ihrer Moral nach jedem, den sie lieben' (La Bruyère). 'Und es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seelen, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Theresa von Ávila, Libro de la Vida).
 

Im planetarischen Gewissen 'dem Einen entgegen'  Diejenigen, welche Liebe verwegen ausüben, bevor sie ihre geistigen Wandlungen und seelischen Zustände mit dem göttlichen Lehramt des Dialogs in Einklang gebracht haben, sind unrein und geradezu von der heiligen Handlung ausgeschlossen (2 Makkabäer 3:39; Matthäus 22:14). Keine Frau sollte wagen, eines Mannes Herzensführerin zu sein, wenn sie sich nicht durch eigene Seelen-Ekstase ganz und gar gottähnlich gestaltet hat, durch Gottes Führung und Urteil zur Vorsteherin bestellt. In dienenden Funktionen und in komplementärer Hierarchie (Lukas 9:46-48; 22:26) kommen Männer vom Himmel herab, um mit schöpferischem Licht zu erfüllen; denn Frauen müssen mit ganz heiligen Augen des Geistes zur beschaulichen Verfassung und Befähigung erhoben werden, so dass die Liebe aus Gnade wirkt und von Natur zuteilt, was in der Hierarchie geoffenbart wird. (nach Areopagita, De Ecclesiastica Hierarchia III.3.14)
 

Der Begriff 'eheliche Liebe' lässt sich nicht in das bloße materielle, psychologische und spirituelle Leben hineinpressen, sondern er geht in die Mannigfaltigkeit und Fülle der Formen des geistigen und kulturellen Lebens auf – Leben, dem selbst das Gepräge einer inneren Notwendigkeit und damit das Gepräge der Objektivität aufgedrückt ist (Ernst Cassirer). Im humanen Sinn bedeutet 'Ethik der Liebe' nicht nur die Begriffswelt einer spirituellen Erkenntnis, sondern die anschauliche Welt der Kunst, besonders die des Mythos und damit 'Sprache der Frauen'. Wir müssen fragen: Ist es der Klang von Vater&Sohn-Spiritualität, welcher Mütter voller Seelenangst ihren Töchtern vererben ließ: „Besser ist es, in der Hölle zu herrschen, denn im Himmel zu dienen!“ (J. Milton)?

 

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Situation: Anamnesis und anā-Lyse

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge