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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die selige Jungfrau" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.
 

Wenn Frauen etwas sind, so sind sie personifizierte Übermittler Einer Sittlichkeit, die sich zum Worte melden. Wenn aber im Bewusstsein keine Bereitschaft vorhanden ist, die Große Mutter als 'die Krone' (Kether) anzunehmen, so fließt die Energie derselben in das Gebiet der Affektivität respektive in die Triebsphäre ab; daraus entstehen Affektausbrüche und Gereiztheit, Launen und sexuelle Erregungen, wodurch das Bewusstsein gründlichst desorientiert zu werden pflegt. (Carl Gustav Jung, in: Die Visionen des Zosimos).
 

Frauen, in denen Geldgier und Wut äußerst abgeschwächt sind, erkennen, was Leiden ist. In Frauen, die dazu noch ihre sexuelle Lust und allen kollektiven Hass restlos überkommen haben, ist 'Hysterie' (der Wahn und mit ihm der fundamentalistische Terror) ein für allemal erloschen, sie kehren nie mehr darin zurück. Haben Frauen sogar noch ihr Begehren nach Macht – Eigendünkel, Zerstreutheit und Verblendung – gänzlich überkommen, sind sie im Besitz 'triebfreier Gemütserlösung und Weisheitserlösung'; diese selber erkennend und verwirklichend, vermögen sie, als Personifikation femininer Hoheit, den Kriegen auf Erden Einhalt zu gebieten, indem sie im Dialog gerecht und weise zur ganzen Menschheit sprechen. Diesen »Friedensfürstinnen« gilt unser Sehnen.
 

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. So haben Männer ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen und auch ein viel besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Komplementär muss das weibliche Gehirn vor maskulinisierenden Einflüssen geschützt werden; hier gilt es zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft zu entfalten – sonst entwickelt sich manisches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung des analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie das Heilige nicht schützen: 'Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist' (Tauler): das Universum. (nach Wickler, W., Seibt, U.: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998)
 

Echter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen die Herausforderung annehmen Behaglichkeit aufzugeben, um beruflich die Männer auf deren individuellen spirituellen Pfad zu führen, und Männer nicht mehr der Versuchung nachgeben weibliche Verliebtheitsmacht für die Gewinnmaximierung der Nationen zu missbrauchen, sondern in Seelenzeit heilen, sodass wir das globale Kulturelle Wertesystem im Dialog durch unser ständiges Lernen stärken.
 

Ethik setzt Sittlichkeit, nicht Spiritualität oder Frömmigkeit, voraus; denn man kann die übliche Art des Denkens – bei der eingehende Informationen verarbeitet werden – nicht mit der intuitiven vereinigen, wenn einem religiöses Urteilsvermögen völlig fehlt. Mit anderen Worten, wenn man eine Frau sieht, kann man den Eindruck von ihrem Ehemann gewinnen.
 

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'Der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (nach Buddha: Satipatthana; nach St. Teresa von Ávila: la mortificación = der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von einer mystischen Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).
 

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.
 

Die Sonne spricht zum Mond: Weder Meine Erde noch Mein Himmel vermögen Mich zu fassen, denn im Herzen Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung. Und du dachtest, du seiest der Beobachter – der wahre Zeuge ist Mein Licht in dir. Und so wirst du nun dein Leben in die Hand nehmen und es mit unendlicher Sehnsucht den Sternen zu Füßen legen.
 

Weder nach innen noch nach außen gerichtetes Bewusstsein, noch beides zusammen, noch ein unkultiviertes oder ungezähmtes Frausein, weder wissend noch unwissend, unsichtbar und unbeschreiblich, und nicht greifbar, frei von Besonderheit, unvorstellbar und undefinierbar. Das Bewusstsein Gottes Weiblichkeit – absolut still, zeitlos, friedevoll, glückselig; und damit 'das zur Ruhe gekommen sein' aller verwandten Existenzen.
 

Von der Seelen-Zeit der Männer zum Weisheits-Raum »Weiblichkeit«

Weiblichkeit ist für ihr Sehen der Situation, ihr Erhören des Schreis der Menschheit sowie ihre Rede im Dialog auf den gnadenreichen Blick, ein sich erbarmendes Ohr sowie den liebevollen Mund der erleuchteten Männlichkeit angewiesen. In Abwesenheit von Seelen-Männlichkeit können weder Kirchenfrömmigkeit, noch weltlicher Verstand, noch mütterliche Sinne irgendetwas sehen oder verstehen. Es ist die Seele, die hört, sieht, spricht. Und es sind die Kulturell Kreativen (trimurti), die den Frauen darin Führung geben: Brahma (Rama) – Schöpfer des Dialogs – in seiner Fähigkeit zu lieben; Vishnu (Krishna) – der Erhalter der Religion – ist der Geliebte; Petrus (Shiva) – der Zerstörer der falschen Moral – ist die Liebe.
 

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung [Antimaterie] und persönliche Entfaltung [Materie], nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall.
 

'Es gibt listige Schläue, sie ist ungerecht, und mancher verstellt sich, um Rechtschaffenheit vorzutäuschen, andere gehen gebeugt und traurig einher, doch ihr Inneres ist voll Tücke, sie schlagen den Blick nieder und stellen sich taub; wo sie nicht durchschaut werden, treten sie gegen dich auf. Am Aussehen erkennt man den Menschen, am Gesichtsausdruck erkennt ihn der Weise; die Kleidung des Menschen offenbart sein Verhalten und die Schritte des Menschen zeigen, was an ihm ist. Gib dem Gesetz des Höchsten Raum, doch richte nicht Menschen mit Gesetzen, die zur Zeit ihrer Tat nicht die ihren waren.' Sirach 19:25-30
 

Vom Heiligtum der Erde  Frauen haben einen Auftrag: Seelen-Zeit nur von den Männern anzunehmen, deren Wesen zu freiwilliger Spende der inneren, freien Zeit naturbewegt ist; d. h. die aus ganzem Herzen und aus willigem Selbst, Frauen ihre Kommunikation ermöglichen und damit Beziehung. Tatsächlicher Widerspruch jedoch besteht nicht, denn es liegt in der Natur jedes 'guten Mannes', dass er für den Zweck einer friedvollen menschlicheren Gemeinschaft aus vollem Herzen willig beisteuert. Die 'guten Frauen' (vgl. Sure 24, Das Licht, Vers 26) müssen lediglich den passenden Schlüssel zum Herzen jedes einzelnen Mannes finden; wenn richtig angesprochen, agiert jeder 'gute Mann' {jehudi} mit seiner Wärme und steuert großzügig bei – jeder seinen charakterlichen Umständen entsprechend.
 

The Cultural Creatives: die Archetypen Rama, Krishna, Shiva, Buddha  Welcher nicht im Gemeinwesen sieht, ist Buddha, das charismatische Hal-El-Hu-Ya des spirituellen Meisters in Waldeinsamkeit. Ein Heiler von Psychosen, der alleinig im Dialog 'tavistock working conferences' schweigt, ist Rama; und welcher nicht all der Leute ihren Diskursen zuhört, weil 'Hirte und Lehrer' (Epheser 4:11), ist Shiva. Wer die Weisheit der Großen Mutter vernimmt, die Große Göttin sieht und die überlieferten Geheimnisse entschlüsselt, dieser ist Krishna.
 

Das Weltall ist nämlich das gemeinsame Haus, der universelle Tempel, die Große Stadt der spirituellen Frauen und ihrer seelenvollen Männer; denn nur sie besitzen Vernunft und leben nach Gerechtigkeit und Recht, Mitgefühl, Erbarmen, Liebe und kosmischem Gesetz.
 

Von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fevronia (N. Rimsky-Korsakov)
Wenn der Genius seinen Schöpfer sieht 'wird durch das Licht der inneren Beschauung das Innerste seiner Seele so in Gott ausgedehnt, dass es über die Welt und über sich selbst hinausgehoben wird; im Lichte Gottes über sich selbst hinaus entzückt, erweitert seine Seele sich in tiefsten Inneren' (Gregor, Dialoge II); weißer Nebel deckt sein unvollkommenes, kleines Selbst zu und Planetarisches Gewissen strömt ihm auf. Seine Seele schaut aus erhöhten Zustand unter sich hinab 'wie süß das Mondlicht über den Hügeln schläft' (Eric Malpass) und 'begreift mit einem Mal, wie klein das ist, was er im erniedrigten Zustand nicht zu begreifen vermochte' (Gregor, ebenda). Da schaut er die Größe des vollkommenen Wesens. Sie spricht: 'Sag, wer ist dein Herr!' Er antwortet: 'Du bist mein Herr.'
 

Vom heilenden Einfluss der Seele der Männer auf die Wunde 'Weiblichkeit'
Ethik lässt sich nicht erreichen, indem wir unser Denken durch spirituelle Meditation wegwenden oder unsere Gefühle zwingen ein imaginiertes Objekt religiös anzubeten oder gar direkt 'Die Liebe, Den Liebenden und Die Geliebte' kontemplieren. Denn in der Zwischenzeit wirken all die aufgerührten Kollektiv-Emotionen in uns, die wirklich Schrecken erregen können. Es gibt Dinge, die zu qualvoll sind, als dass wir uns einfach ihnen stellen könnten, infolgedessen begraben wir sie im Unbewussten und dort nagen sie und verursachen eine dauernde Wunde, die sich immer mehr vertieft und schlimmer wird: wir erkennen nicht, wie das Charakter und Persönlichkeit beeinträchtigt, indem es uns bitter, zynisch macht! Es ist keine gute Idee, das alles einfach ohne es zu berücksichtigen durch Beten oder Meditieren zu umgehen und zu verdrängen. Wir müssen uns dem stellen. Man heilt eine Wunde, indem man den Verband abnimmt und sie reinigt. Das ist natürlich schmerzhaft, aber es muss an die Oberfläche kommen; anstatt es außer Acht zu lassen, nur weil man ihr nicht ins Gesicht sehen kann. Um sich den kollektiven Wunden zu stellen, reicht es nicht, sich nur damit zu konfrontieren – was bedeutet, nur dahin zurückzukehren, wo man vorher war; wir müssen begeistert und inspiriert sein. Frauen brauchen geistlichen und geistigen Beistand der Männer: nur in echtem wahren seelischen Beistand ist Heilung, welch solch tiefgehenden Schmerz verursacht, möglich.
 

Das Goldene Zeitalter – Heilende Schritte  Das Gelübde 'das Weibliche seelisch zu stärken, psychisch zu schützen, physisch zu schonen' muss unser erster Schritt sein. Der sich daraus eröffnende initiatisch-spirituelle Pfad mag Seelen dergestalt in heilbringende Menschlichkeit verwandeln, dass Planetarisches Bewusstsein die Widerspiegelung des universell-schöpferischen Kulturellen Humanen ist. Haben wir diesen Zustand der Verwirklichung erreicht, nimmt unser Herz das göttliche Sein als 'Heiligen Geist–weiblich–plural' wahr. Sodann werden lebendige und geschwisterliche Beziehungen Frieden schaffen können.
 

Gott spricht zum Menschen: „Ist Liebe ein Vergnügen, ist Liebe eine Belustigung? – Nein, Lieben ist beständiges Sehnen, Lieben ist das unermüdliche Ausharren, Lieben ist ein geduldiges Hoffen, Lieben ist willige Hingabe, Lieben ist fortwährendes Achten auf Freuden und Missfallen des Geliebten. Denn Lieben ist Ergebung in den Willen dessen, dem unser Herz gehört. Die Liebe lehrt den Menschen: Du – nicht ich. Liebe, die vergeht, ist nur der Schatten der Liebe; die wahre Liebe ist ohne Anfang und Ende.“ Hazrat Inayat Khan, Gayan – Vadan – Nirtan. Die Göttliche Symphonie, Alapas (Aphorismen)
 

Eine Frau, die Freundschaft mit guten wie mit schlechten Frauen, mit klugen wie mit törichten, mit niedrigen und mit hohen pflegt, bringt Segen – sei es zu sich selber oder zu den anderen, deshalb sind jene Frauen weise, die in ihrer Hauskirche Bekannte wie Freundinnen behandeln; jene Männer hingegen sind Dummköpfe, die Kulturell Kreative, die ihre Seelenfreunde sind, wie Bekannte behandeln; ein Ehepaar, das bekannte Frauen und Kulturell Kreative wie Fremde behandelt, ist ungebührlich – ihm ist nicht zu helfen.
 

Was bezichtigt Männer der Sünde, einer keuschen und liebenden Ehefrau, welche in ihrer Jugend dem Gelübde der Reinheit folgte, Gewalt anzutun? (Mahabharata I.122) – des Mannes tantrische Erbarmen oder taoistische Lieben, wenn in seiner Persönlichkeit nicht jener spirituelle Wille herrscht, der zu seinem Wesen den Pfingstlichen Geist herabgesandt. || Niemand weiß, wovon die Rede ist, wenn er es nicht erfahren hat (Bonaventura, Itinerarium).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Neue Ethik in Unserer Zeit