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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die selige Jungfrau" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.
 

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. So haben Männer ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen und auch ein viel besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Komplementär muss das weibliche Gehirn vor maskulinisierenden Einflüssen geschützt werden; hier gilt es zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft zu entfalten – sonst entwickelt sich manisches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung des analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie das Heilige nicht schützen: „Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist“ (Tauler): das Universum. (nach Wickler und Seibt: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998)
 

Das Göttlich-Weibliche bringt das Seelisch-Männliche hervor
„Wisse, dass jeder lichthaften Ursache im Verhältnis zu dem, was von ihr verursacht wird, Liebe und Herrschaft zukommen, und dem jeweiligen Verursachten im Verhältnis dazu Liebe zukommt, die von Dienen begleitet wird. Deshalb ist das gesamte Sein in binärer Weise nach Lichthaftigkeit und Finsterkeit, Liebe und Herrschaft sowie Macht {welche die Herrschaft im Verhältnis zu etwas Niedrigem notwendigerweise begleitet} und Dienen {welche die Liebe im Verhältnis zu etwas Höherem notwendigerweise begleitet} unterteilt, so wie der Erhabene gesagt hat: Von allem haben wir ein Paar geschaffen, auf dass ihr es bedenket.“ (Suhrawardi, Hikmat al-Ishraq, Philosophie der Erleuchtung, §157)
 

Echter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen die Herausforderung annehmen Behaglichkeit aufzugeben, um beruflich Männer auf deren individuellen spirituellen Pfad zu führen, und Männer nicht mehr der Versuchung nachgeben weibliche Verliebtheitsmacht für die Gewinnmaximierung der Nationen zu missbrauchen, sondern in Seelenzeit heilen, sodass wir das globale Kulturelle Wertesystem im Dialog durch unser ständiges Lernen stärken.
 

Ode an Gilgamesch oder Wie der König Rama seine Seele Sita wiederfand
Den Tod überwinden, das Unsterblichkeitskraut behaltend, wird der König nur, wenn sein Titan-Ego geschmolzen, von heiligem Geist göttlicher Weisheit des Femininen überwältigt, und er – von eigenem hingebungsvollen Dienst in planetarischem Bewusstsein beflügelt, was Drache und Schlange bezähmt – sich in das Land begibt, wo Öl und 'Milch und Honig' {die zwei Flüsse des Paradieses} fließen, und wo duftende Kräuter den Boden bedecken.
 

An die Unbefleckte Empfängnis  Verherrlicht sei die Heiligkeit der Frauen und ihr göttliches Geheimnis, selbstherrliche Männer in einen hingebungsvollen Zustand dienender Seelen in Einem Gemeinwesen zu versetzen, jenen Spirituellen ungeachtet, die sich mit Spott, Ingrimm und Gleichgültigkeit abkehren von diesen letzten Werten unseres Lebens. (nach Franz Werfel)
 

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'Der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (nach Buddha: Satipatthana; nach St. Teresa von Ávila: la mortificación = der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von einer mystischen Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).
 

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.
 

Die mystischen Stufen weiblicher Evolution nach Mechthild von Magdeburg
Sie spricht: Ich kann nicht tanzen, Herr, wenn du mich nicht führst. Soll ich springen, musst Du selber vorsingen. Und dann springe ich in das verborgene Antlitz hinter deinem Gesicht {Jabarut}, von dieser Stufe in die seelische Erkenntnis {Lahut}, von dieser Stufe in den Genuss des göttlichen Seins {Hahut}. Wenn dann, durch der Männer marianisches Herz, 'Gottesliebe als die Frauen' in die kultur-schöpferischen Seelen hineinklingt – wohl diesen Männern, sie wurden geboren, damit Frauen Von Liebe kreißen: Gottes Augen in Ihre/Seine Persönlichkeit über alle menschlichen Sinne. (Das fließende Licht der Gottheit)
 

(1) Konzentration – (2) Kontemplation – (3) Meditation – (4) Realisation: L'art pour l'autre
Zuerst muss 'die jüdische Seite' Frauen Optimismus geben: Wir können Gebote hören und annehmen, und uns so verhalten, dass wir 'sittlich' sind, unseren selbst gesetzten ethischen Grundlagen gehorchend. Darauf folgt 'die christliche Seite', seinen Gott durch die kreative Imagination gebären, Kontemplation: 'Ich nähere mich meinem Bild, und mein Bild kommt mir entgegen; es umarmt mich und zieht mich zu sich heran, als käme ich aus dem Gefängnis' (Corbin, Spiritual Body & Celestial Earth). Meditation: Liebe, andere von Leid befreien, führt zur Befreiung aus eigenem Leid; nur in dieser Glückseligkeit, im Magnetismus der Seele, kann der Schöpfergeist der Kulturell-Kreativen der ganzen Menschheit offenbart werden.
 

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung (Antimaterie) und persönliche Entfaltung (Materie), nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall. Das weibliche 'Auge des Mitleids, welches sieht', sieht sich noch nicht; doch erst dadurch wird ‚die Frau für den Mann‘ (1 Korinther 11:9). Die seelisch-spirituelle Frau ist für den spirituell-kulturellen Mann, dies ist ‚der Neue Bund Gottes mit dem Menschen‘ (2 Korinther 3:6): des Mannes Schöpfergeist für Sie, die spirituelle weibliche Seele für Ihn; hier beginnt 'eheliche Liebe' die Grundlage Planetarischen Bewusstseins zu werden, wenn der Geist der Liebe für 'hl. Maria' zum Menschen, für 'den Herrn' zur Göttin geworden. Gemeinschaft ist der Humanismus der Männer mit Einer auferweckten heiligen Gottesnatur spirituell-schöpferischer Weiblichkeit.
 

panta rhei – Alles fließt  Unsere Zeit – 'Weltzeitalter des Kali {Streites}', das dunkelste Zeitalter auf Erden – ist durch viele Auseinandersetzungen charakterisiert, aus geringstem Missverständnis kann ein großer Streit entstehen: weshalb? Das Kosmische Werk von Mann und Frau – Christus-Materie, die äußere Begeisterung der göttlichen Mutter – muss marianischen Odem, Inneres Feuer des herabkommenden Schöpferischen Geistes enthalten. 'Die Sonne transzendentalen Denkens verbrennt jede Betätigung auf der Ebene der Illusion' (Alice Bailey, Kosmisches Feuer): davon strömt offenbarte Inspiration. Männer, die dies empfangen, weil sie ihr egoistisches Denken in das Vakuum des Universums gekreuzigt haben, empfinden dies als 'Feuer der Seele' (Pascal, Mémorial, Nuit de Feu)], die sehnsuchtsvolle Quelle des kreativen weiblichen Bewusstseins; vorausgesetzt, das 'elektrische Feuer' der Weiblichkeit entstammt heiligem Wasser, den innerlichen Stufen des auf- und absteigenden göttlichen Geistes. Werden die spirituellen sowie die geistigen Praxen eingehalten, wird sich, aufgrund einer herabkommenden universalen Vernunft und dem aufstrebenden kosmischen Bewusstsein, auf das größere Ganze schließen lassen. Wenn es mangelt, sich über das Individuelle und Persönliche hinaus zu erheben, schließt dies Ethik aus; denn wäre auch 'der Schöpfergeist der Männer'. . . Solange Frauen nicht ganz ihre Seele geworden, bringen sie Widerstand hervor. Sind Frauen »Herr« {Dharma-Geben} geworden, haben sie das Tor zu ihrem Gebet im Dialog gefunden: Ruhm sei den Cultural Creatives, die sich durch die Manifestation der Christus-Persönlichkeiten »Al Uzza, Manat, AlLat« verbergen, und die sich manifestieren, indem Wir ihnen den Schleier des Humanen über ihr Gesicht legen (nach dem Dichter Maulana Abd ar-Rahman Jami).
 

Die Bedeutung von Glauben und erfüllter Sehnsucht für die Heilung der Menschheit
Es ist zu beobachten, dass die meisten Väter keine Verantwortung übernehmen wollen; psychoanalytisch lässt sich sagen: 'vermittels spiritueller Übungen schlägt der Vater die Tochter sogar noch härter!' Paradoxerweise wünschen Mütter, dass ihnen in dieser Situation jemand sagt, was sie tun sollen – verständlicherweise wollen sie vom Manne nicht gesagt bekommen, was sie tun sollen. In dieser Situation ziehen sich die meisten Frauen resignierend zurück; würden sie stattdessen die Sehnsüchte des Geliebten Herrn verkörpern, indem sie Ihm selbst beweisen, dass sie tatsächlich verwirklicht werden, könnten Frauen genügend Gottesmacht entwickeln, ihrem Urteil trauend, und heilen. Es ist dann, wenn Sie spricht: 'Sag, wer ist dein Herr!' Er antwortet: 'Du bist meine Herrin.'
 

Von Eva im Paradies zur Bodhisattva auf Erden  An und für sich sind Frauen – meist alle – in demselben weltlichen Zustand. Doch gilt es in unserer Zeit, eine andere, geistige Dimension zu finden als das Übliche von ‚Konsum-Müttern‘. So Frauen sich jetzt im Wassermann-Millennium aufmachen, Männer in ihr Universal-Kulturelles, das Seelisch-Schöpferische zu wandeln, gilt es die geistige Dimension wiederzuentdecken: ‚sie eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa, ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Dies bereitet nicht nur ‚Krönung zur göttlichen Weiblichkeit‘ vor, sondern den erwachten SINN von Beziehung: die Erweckung der Menschheit in Unser Leben in Planetarischem Bewusstsein. Dazu müssen Frauen überzeugt sein, dass da wo sexuelle Liebe sie in das Leben erweckt, sie sich zuerst aufwecken müssen jenseits des Lebens: 'jenseits vom Zustand einer Bewusstheit von Umgebung, von Gedanken, Gefühlen, und seiner Identität' (4. Stufe von Satipatthana). Diese Transformation zur spirituellen Macht wird einzig durch Geben, Befreiung der Leiden anderer, erlangt, nicht durch selbstbezogene fromme Kontemplation. In diesem Zustand sind Frauen nie mehr die Töchter ihrer Großmütter: sie haben hinter den muslimischen Schleier gesehen, dass es dumm ist, so zu enden wie 'Sankt Martins Gänse'.
 

Vom Einfluss der kulturellen Seelen der Männer auf die Persönlichkeit der Frauen
Wenn der seelenvolle Mann in der göttlichen Weiblichkeit wirkt, dann liebt er sein Werk. Und wo nun die göttliche Weiblichkeit ist, in der Schöpferischer Geist sein Werk wirkt, da ist das Werk so groß, dass dieses nichts anderes ist als Liebe; und diese Liebe ist das Planetarische Bewusstsein (Michael; Maitreya; der wiederkehrende Christus) selbst. Die schöpferische Seele liebt sich selbst, ihre Natur, ihr Sein, ihre Gottheit. In dieser Liebe, in der die Seele sich liebt, darin liebt sie alle Geschöpfe, nicht als Geschöpfe, sondern: Die Geschöpfe als Seele. In dieser Liebe, in der des Mannes Seele sich liebt, darin liebt Gott alle Dinge. (nach Meister Eckehart)
 

Vom Paradies der erleuchteten Seelen  Frauen finden durch die erleuchtete Seele der Männer zu ihrer Berufung. Ob aber Männer geistig-kulturell entwickelt sind, dies hängt von der Anima ab, dem marianischen Glauben. Indem ein Mann seinen Geist auf 'Unbefleckte Empfängnis' konzentriert, öffnet sein Geist sich vollständig zum Sitz der Seele, den er durch spirituelle Praxis erreicht (siehe Psalm 110). Komplementär werden 'gläubige Frauen' sich nur von dem stören lassen, was, nach der Vollendung einer Läuterung in ihnen, in Geruch und Geschmack dem Geliebten Herrn ähnlich oder ein Teil davon ist.
 

Gesang des brüderlichen Geistes  Solange der Männer sehnsuchtsvoller brüderlicher Geist nicht von Planetarischem Bewusstsein der Frauen geliebt wird, so dass Ein Herz ausruft: 'Ihr Frauen seid wahrhaft wir selbst, und wir Männer sind in Wahrheit ihr selbst', können Männer und Frauen einander nicht verstehen, begehen in ihren Urteilen und Verhaltensweisen krankmachende Irrtümer, und geraten weiter in kriegerische Konflikte.
 

Meister Eckharts Beschreibung der Schwester Kathrei, die zu ihrem würdigen Beichtvater kam und ihm sagte: „Herr, so freuet Euch mit mir, ich bin Gott geworden! Was ich gefunden habe, das kann niemand in Worte fassen. Denn ich bin da, wo ich war, ehe ich ein Individuum wurde, da ist bloß Gott und Gott. Und wisset, dass keine Seele in Gott hineinkommen kann, bevor sie nicht so Gott wird, wie sie Gott war, bevor sie Individuum wurde.“ Meister Eckhart, Zweites Traktat: Das Gespräch zwischen Schwester Kathrei und dem Beichtvater.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge