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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


K.  Christentum und Ethics Conference

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun "Neue Ethik" zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie "Beziehung" geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. Einzig in diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. Meditation, Gebet und 'Geburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

         Fisch und Mond

            
                   Enki-Ea:
Sonne und Meer


So wie der 'Geliebte Herr' eine nicht unbeträchtliche kausale Rolle im Entstehungsprozess der fraulichen Persönlichkeit spielt, so ist die Lösung des globalen religiösen Konfliktes 'Die Frauenfrage' nur über die Vermittlung der Auffassungsbildung eines 'Sinn von Liebe' erreichbar. Fehlt die Abwesenheit der Auffassungsbildung 'die Liebe ist im Herrn', wird weibliche Libido wieder in die Ansätze zur Sexualität zurückgedrängt; dadurch entsteht die feministische Neurose: Benutzung der Männer zur eigenen lustvollen Befriedigung. (nach C.G. Jung, Über Konflikte der kindlichen Seele, Jhrb. f. Psychoanal. Psychopath. Forsch., 1910)
 

Menschheitskultur versus 'seelenlose Wohltätigkeit'  Selbst sogenannte "spirituell-gute Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Herz- und Seelenkapazität sich im höchsten Grade geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, die den Frauen seelenanalytisch heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen; dann wirken Frauen nach jener Ethik, die sie sich in Eintracht mit der Großen Mutter vorschreiben, sowie Die Göttin nach Regeln, über die sie sich mit dem Genius einverstanden.
 

Von der Bedeutung des Dialogs der Frauen mit den Männern interreligiöser Ethik
Frauen verstehen weit mehr, als Männer vermuten. Sie sind logischer als es "Religionen" sind; deshalb müssen wir mit Aufmerksamkeit ihnen zuhören! Weil eine Frau Worte nicht allzu gut versteht, und auch weil ihr Nervensystem meist nicht durch eine jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt, Manager, Politiker, Philosophieprofessor u.a. abgestumpft ist, achten Frauen nicht nur darauf, was Menschen sprechen, sondern auf alles an ihnen, wenn sie sprechen. Tatsächlich hört eine Frau so zu, wie es ein guter Psychoanalytiker macht, weil sie nicht nur auf die Worte achtet, sondern auch auf die nichtsprachlichen Vorgänge, zu denen Worte allzu häufig eine so ungenaue Beziehung haben; deshalb sind Frauen in Beziehungsdingen schwer zum Narren zu halten, besonders, was "die wahre Einstellung religiöser Männer" ihnen gegenüber anlangt. Aus diesem Grund sind Islamisten, und ohne es zu wissen, mehr oder weniger in der Situation jenes unglücklichen Vaters, der zu dem Psychiater, dem er seine Ehefrau brachte, sagte: „Ich sage ihr dutzendmal am Tage, dass ich sie liebe, das Weib hasst mich aber immer noch.“ (nach S. I. Hayakawa, Umgang mit Kindern).
 

Wo Scham sich erweckt im seelenvollen Blick geschieht Heilung  Von Gnade und Erbarmung wird Scham bewusst. Ramas Blick, der seine verlorene Seele (Sita) 'in Darbringung seines Egos' (Seelenzeit) wiederbelebt, führt zum Perspektiv-Wechsel. Sodann, im Hören vom initiatischen Weg, kann zum Heilmittel gefunden werden, das Buddha gegeben hat.

 

 

'La Descente de Croix' [Jakobsleiter] Peter Paul Rubens (1577-1640)
Musée des Beaux Arts, Lille, France, catalogue de l'exposition, 2004.


Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.«  –
Sie haben ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt. (Sure 4,157 'Die Frauen' / Markus 12:27).

 


Königin:
Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?

Hamlet: Solch eine Tat, Der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht,
Die Tugend nur erheuchelt, raubt die Rosen Der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe,
Und Schwären drauf erzeugt, die Ehegelübde Falsch wie Spielereide macht,
Solche Tat, Die aus des Ehebündnis Körper reißt Die wahre Seele, Gottesfurcht
erniedrigt Zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, Ein Schreckensantlitz
über unsrer Erde Und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, An diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, Das schreit so laut und donnert im Erwähnen?

Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; Das wohlgetroffne Bildnis zweier
Brüder… Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, Da mag der Jugend Keuschheit sein
wie Wachs, Im eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, Wenn drängend dann die
Leidenschaft sich regt, Seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft Zum Kuppler wird.

Shakespeare, Hamlet, III, Szene IV

 
 

»Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben« (Antigone von Sophokles 1. Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (vgl. Genesis 21:9): 'Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen' (Hegel, Vorlesung über Ästhetik / Hl. Qur'an, Suren 49,12; 2,265). Glaube ist der Prozess des Verlustes weiblicher Maßstäblichkeit im Verlust des sexuellen Selbst, um im Ergriffenwerden des individuell-transzendentalen Männlichen »Das Todlose« zu finden.

Da das Wort ‚Christus‘ nur eine Bezeichnungsfunktion hat, solange Christus lebt, kann es Christus nur vor der Kreuzigung und nach der Auferstehung bezeichnen. (Roger Bacon, Compendium II.5).

 

 

Brudersphären Wettgesang 
Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere.
 

Vom Übel einer Nachahmung der Frau  Männer nehmen sich allzu gern "die Göttin" als Vorbild. „Meine Partnerin liebt so gut“ – ist der Grund für jenes materielle Übergewicht, das die Männer daran hindert, sich zum humanen Vorbild für ihre Frauen zu entwickeln. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel – quasi vor dem Fernseher – bleiben sie ohne Einstimmung auf die engelhaften Sphären, was befreien würde von falschen, egoistischen Auffassungen grobmaterieller Welt: Die Natur der Schönheit bleibt unverschleiert statt sich selbst zu behüten, es versauert der Geschmack der Liebe, und "spätberufene Spiritualität" lässt manche Dame 'zur Salzsäule erstarren' (Genesis 19:26).
 

„Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.“ (Muhammad Asad, Die Botschaft des Koran). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist; wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann gibt es Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit folgt.
 

Die Menschheit leidet an der tödlichen Krankheit, Streitigkeiten zwischen Staaten und zivilisationslosen Religionen mit einander auslöschender militärischer Gewalt zu lösen. Wenn Frauen weiterhin beanspruchen, Mitgefühl für ihre Mitmenschen zu haben, dürfen sie sich nicht abwenden, denn sie sind gerufen das Heilmittel beizubringen: ein Zusammenwirken spirituell erzogener, psychoanalytisch-geistlicher Männer, die in Universellem Dienst 'Die Botschaft von der Liebe Gottes' kundtun, mit den in sittlichem Ernst und geistiger Freiheit souveränen Frauen, die dialogisch Seelenaussagen zum Thema 'Liebe zum Herrn' geben.
 

Vom planetarischen Heilwirken als Mann und Frau & Frau und Mann  Es stimmt keineswegs, dass Frauen sich einfach nur den Ehegatten anpassen. Frauen passen auch ihren Ehemann an ihren Zweck an. So erweist sich die Zugkraft, in denen Ehefrauen mit ihrem Partner Gruppenpsychoanalyse leiten, sogar viel heilkräftiger, wie jene Schubkraft, die Männer auf ihre Gattinnen ausüben, etwa zur Feier von universellen Heilgottesdiensten.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics