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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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G.  Fragen


Wovon Frauen zuerst und zuhöchst durchdrungen sein müssen, um die Menschheit zu heilen, ist weder Wille zur Macht noch der Wille zur Lust, sondern Ein Wille zum Sinn. Statt unter 'Sohn-Nachfolge, Scharia, Konkubinat oder Wiederheirat, Frauen ins Kloster einweisen oder als Genussehe für Manager gebrauchen' zu leiden, sollte es dann darum gehen, welche Konsequenz aus diesen als Wahrheit erkannten Tatsachen zu ziehen ist.
 

Womit lässt sich 'Dialog' vergleichen? – Es sitzen da Frauen im Kreis und wissen nicht, was Gesundheit ist. Bis sie endlich zwei Männer vor Gericht stellen, von denen beide nicht wissen, wer von ihnen gewinnt. Und wie lässt sich das letztendlich herausfinden? Wer das Szepter in der Hand trägt, wenn er den Saal des Gerichts verlässt, hat gewonnen.
 

Der Verlauf der Geschichte ist unumkehrbar  Das Fühlen religiöser Männer, der Verstand spiritueller Frauen sind darauf ausgerichtet, Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu finden. Wenn sich das Zeitfenster der Möglichkeiten einmal geschlossen hat, werden uns die Konsequenzen unseres Versäumnisses Dialog abzuhalten, ein Jahrtausend begleiten.
 

Die Kälte eines Mannes gegenüber seiner Ehefrau zeigt sich in seinem Freizeitverhalten. Um sich geliebt zu nennen und sich auf dieser Erde geliebt zu fühlen, verbringen Männer ihre Freizeit gern im Haus oder 'mit Bruder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder, Äckern' (Markus 10:29), lustwandelnd auf Feldern, und auf Jagd in fremden Häusern oder Wäldern. . . warum sollten sie im Dialog der Frauen 'der Männer Lügen und Betrügen' gar bereuen?
 

Unconditional Surrender  Worte reichen niemals aus, die Geburt weiblicher Wirklichkeit zu beschreiben; denn Sie ruht in der Tiefe von der Höhe, aus Ihrem Inneren durch 'heiligen Geist'. Dass sich 'Die Verheißungen Gabriels' erfüllen, ist vor allem Katharsis notwendig, welche darin besteht, die Psyche von alten Wurzeln, Steinen und fremden Elementen, die Wachstum stören oder behindern können, zu befreien: Erde muss in Wasser, in Feuer, in Luft und in Bewusstsein sich wandeln. 'Gottesdienst' ließe sich als Ausdruck des 'Dienstes an mystisch Sterbenden' (1 Korinther 15:31; Markus 12:25) beschreiben – schwer, festzustellen, ob aufrichtige Güte (Chesed Shel Emet) gänzlich uneigennützig erwiesen wird, oder ob nicht vielmehr Pseudo-Seelen spiritueller Männer mitmachen, weniger um 'Bodhisattvas in Gott' zu ehren, denn der eigenen Persönlichkeit Selbst-Befriedigung zu geben (Matthäus 22:10-14).
 

Lernen im Dialog  Männer müssen gegenüber bloßen Techniken von Sex und Eros zu jener Heiligkeit kommen, dass ihnen Weiblichkeit Gottesaltar wird, sodass sie tatsächlich eine Art priesterlichen Dienst verrichten, den sie im physikalischen und psycho-chemischen Laboratorium der Göttlichen Mutter tun. Denn nur indem 'Die Frau' zum sakralen Gottesaltar wird, kann der Kultureller Geist da hinein, als Reliquie in den Tabernakel, den Ventrikeln ihres Gehirns, moralisieren und spiritualisieren. Sollten sich Männer jetzt nicht aufringen zu einem Lernen in bezug auf das Heilig-Kulturelle, werden gerade intelligente Frauen in großer Zahl in den Schoß fundamentalistischer Religion zurückkehren; aus dem einfachen Grunde, weil sie sich retten wollen zu dem, was von unserer schönen Erde bleibt. Im Ereifern nach spiritueller Macht, ermangelt es Männern zusehends am kulturell-religiösen Lernen [tavistock-working-conference], wodurch nur etwas Neues, etwas, was wir brauchen für die Zukunft, wirklich gefunden werden kann. Die meisten Geschäftigen aber reden, dass sie aus Heiliger Schrift oder anderen gleichbedeutenden Offenbarungen nichts lernen können. – Natürlich können sie das! 'Für die Sufis ist ein Buch ein Mittel, um Informationen zu erhalten und gleichzeitig ein Instrument. Information und Handlung sind beide notwendig. Die Schlüsselstellung nimmt dabei der Lehrer ein. Wenn er seinem Schüler sagt: „Lies dieses Buch!“, dann sollte er es lesen; wenn aber geantwortet wird: „Ich kann aus Büchern nichts lernen“, darf man sich nicht wundern, dass er nichts lernt.' (Idries Shah, Die Sufis). Bleibt die Frage, wie wir uns vor solchen Männern bewahren, deren Lippenbekenntnis 'Ich will ja lernen' in Wirklichkeit ein Schutz vor dem Lernen – eine Art Beschwörungsformel gegenüber seiner Frau ist?
 

Immer mehr Frauen leben nach der Erkenntnis: „Du kannst eben als Frau nicht wirklich frei sein. Oder ja, du kannst es schon, aber dann bist du eben einsam und tot, so ist es eher zu begreifen. Wenn du als Frau wirklich unabhängig sein willst, fehlt auch das Positive der Abhängigkeit, nämlich die Freundschaft zu Frauen, die nachhaltige Liebe zum Mann, und letztendlich die Verbindung zu anderen Menschen auch; ganz sich selbst zu sein – das funktioniert nicht für die Frau“ (nach Josephine Frydetzki zu 'Digame'). Gibt nicht solche Frau-Egozentrik Männern die Macht {Brexit-Erlaubnis}, das Gleiche mit ihrem Land zu tun?
 

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (C.G. Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles); damit 'die Liebe geliebt werde' braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Die Weisheit: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf 'die Liebe'. Anders gesagt, ist auf dem Pfad des Dharma-Gebens (andere befreien von Leiden) die mystische Vereinigung mit Gott erreicht, muss sich 'die Leere des selbstlosen Selbst', der Spiegel der weiblichen Seele verlieren; es ist diese Kraft, welche im Dialog jene spirituellen Männer, die zu ihrer göttlichen Fülle gefunden, in den 'Dienst an der Menschheit' zu stellen vermag.
 

Von erleuchteter Weisheit der Frauen versus intellektuelles Wissen
Frauen sind neugierig auf das, was sie sehen. Sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charaktere und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über Vielfalt zu erhalten. In Ermangelung von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es, dass Frauen dadurch 'immerwährenden Frieden' erlangen würden. Weisheit der Frau widerspricht intellektueller Vielwisserei, sie ist jene Fähigkeit, die von der göttlichen Intuition ihre Sprache bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Sie dringt in den Geist aller Dinge ein. Die erleuchtete Weisheit erkennt in der Großen Mutter den Ursprung, der die Nationen verbindet. Göttliche Immanenz in allen Dingen des Universums wahrnehmend, erkennt Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', in allen Menschen, bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen wirkt. Diese Weisheit – die zugleich Wissen über Wissenschaft und Kunst beinhaltet – können Frauen nicht durch Studium von äußeren Dingen sammeln, aus Büchern lernen oder in psychologischen Sitzungen erwerben; auch entsteht Weisheit nicht durch spirituelle Retreats, welche Erfahrungen von Namen und Formen Gottes Persönlichkeit vermitteln. Erleuchtung bringende Weisheit einer Frau entstammt jenem emotionalen Glück, das mystische Seligkeit ist und dem Handeln der Seele, dem Frieden allen Gebens in geistiger Nächstenliebe entspringt.
 

Kulturell-Kreative sind marianische Engel, deren Blick – auf welche Gefühle auch immer gerichtet – Frauen einlädt, im Dialog ihnen das Geheimnis der Geheimnisse zu offenbaren. Bevor Frauen in ihrem Sakralchakra sowie Pharyngeal Plexus nicht geheiligt sind, werden Männer sagen: „Ich habe keine Lust Dialog zu leiten, ich mach mit meiner Arbeit weiter! Ihr führt in keine Retreats, um uns zu helfen. Ich weiß also nicht, wozu ich heute hier bin.“ Und auch sind in jeder Frauengruppe neurotische Frauen, die noch dazu befehlen wollen: „Wir brauchen hier keine analytische tavistock-Gruppentherapie!“ – um Priesterheiler überflüssig zu machen. Wenn Männer also keine Seelen-Zeit haben {für Frauen, die Männer ja gar nicht brauchen}, so setzen sie die Prioritäten ihres Lebens gewiss nicht falsch, – oder?
 

Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, den dominanten und gleichgültigen Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?
 

Dialogisch gilt es zu hinterfragen, was dem Gemeinwesen eigentlich lieb ist? Falsche Harmonie zwischen den Geschlechtern muss unerträglich werden, wenn deutlich wird, dass aufs Übelste verborgen bleiben soll, dass spirituelle Praxis dem Lebensdurst der Männer, der Ich-Sucht ihres erotischen Begehrens dient, während "Hauskirche" die Sehnsucht der weiblichen Seelen nach 'Heilung der Erde', nach Entfaltung ihrer spirituellen Persönlichkeit in Beziehung, schwächen und schließlich aufheben soll. Dialog ist nicht materiell, politisch oder spirituell: es ist die Religion der Natur zur Heilung der Menschheit.
 

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas (Der Wanderer über dem Nebelmeer, Friedrich 1817-18) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen der Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau, komplementär stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts. Im überschäumenden Eros glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), man hält's mit der Moral: „no command, no critic, no opinion“. Steigt hingegen die religiöse Freude mit stürmischer Gewalt empor, dann fällt das Schweigen recht schwer, sie zu verheimlichen, ist keine geringe Qual (Teresa von Ávila).
 

Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid“ – diese Liebe {der Blick, der durchdringt und Kapazitäten erweckt, die noch nicht da sind} ist schöpferisch. Wir sollten lernen, wie das Zusammenwirken von Mann und Frau sein könnte. Was nützt es, uns spirituell zu stärken, um mehr Geld zu verdienen? Immer mehr Frauen werden mit Krankheit und Tod dafür bezahlen müssen, dass Männer geistigen Charakter verloren haben.
 

Die Nacht, die durch die Genius-Seele geschmückt und durch keine Wolke weiblichen Zweifelns getrübt wird, ist die Weihe-Nacht. Melchisedek brachte Abraham 'Brot und Wein' hervor, und 'das Licht Magd-Allahs' (Johannes 20:18) bringt die Hoffnung: 'dass wir heute Weine machen, die so altern: das Fleisch verlieren und peu à peu Aromen zugewinnen, die an Rosenblätter erinnern und den Geist behalten' (Romanée-Conti, Aubert Gaudin de Villaine).
 

Radiant Message  In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl (Psalm 95:6) bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)], gänzlich dem Dharma hingeben: „ohne Worte, ohne Schweigen“… Doch, warum dann all diese Unschlüssigkeiten, diese Komplikationen? – weil es weiter darum geht, die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen; daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘.
 

Erformt die Menschheit mit das All? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].
 

Es gilt Bedingungen zu schaffen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, welche die wirkliche Ehe zwischen Frau und Mann ermöglichen. Und die Erkenntnis, die immer mehr heranreift ist: das, was herrscht und alles beherrscht, ist der Mangel an spiritueller Überschattung (Lukas 1:35) der geläuterten Seele des Weiblichen. Frauen werden dem zerstörerischen Wirken der Männer nicht eher gewahr, bevor sie sich nicht daran begeben, in ihren Mythen Wirklichkeiten klarzustellen und zu formulieren, die jene Kunst der Männer betreffen, der die Persönlichkeit zur Guten Weiblichkeit gestaltet. In anderen Worten erzählt: hält ein Paar sich von Mythos und Kunst getrennt, hat die Frau im Alter nichts mehr zu sagen; dann wirft seine Unwahrheit den Mantel um ihre Unschönheit und „trinkbares Wasser siegt mit zwei Längen vor Gemüsesuppe und mit fünf Längen vor Blaue Lagune” (Die Legende vom Ozeanpianisten, Giuseppe Tornatore und Alessandro Baricco).
 

Kommet und lasst uns anbeten, niederknien, das Knie beugen vor Gott, der uns gemacht. (Psalm 95)
Wenn der Regen Zacharias (Melchisedek) auf den Boden fällt und Die Große Mutter (Sankt Elisabet) fruchtbar macht, auf dass ihre Persönlichkeit reift, fällt ihr Atem, die Essenz aller Energie, als Regen auf alle Teile seines Körpers, und sein Gehirn wandelt sich zum Evangelisten (Lukas 1:59-67); zuerst war ihr Atem, und daraus: „Am Anfang war das Wort.“ Doch alle Formen der Anbetung oder des Gebetes müssen den Menschen näher zu Gott bringen. Dies bezeugen die Drei Könige vor der glaubenden Jungfrau, die ihren Erlöser hervorgebracht.
 

Wie entsteht Gewalt? – durch Entmenschlichung Adams durch Eva; und wenn Weiblichkeit in ihrer Würde verletzt ist, entsteht Hass, daraus erwächst: Krieg. Wie wird Frieden? – durch Vergöttlichung der Frauen im Dialog vermittels Geistigkeit der Kulturell Kreativen.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge