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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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G.  Fragen


Der Menschheit Frieden bringen ist mehr als nur Freizeitbeschäftigung
Wir brauchen eine effektive Zusammenarbeit der Geschlechter in Europa. Dazu müssen wir ein stärkeres Vertrauen zwischen Spiritualität und Religion aufbauen. Wo die Väter spirituell und die Mütter katholisch sind, diese Eltern müssen sich jetzt stärker als verantwortlicher Teil der Menschheit insgesamt empfinden und im Dialog zusammenarbeiten.
 

Die Kälte eines Mannes gegenüber seiner Ehefrau zeigt sich in seinem Freizeitverhalten. Um sich geliebt zu nennen und sich auf dieser Erde geliebt zu fühlen, verbringen Männer ihre Freizeit gern im Haus oder 'mit Bruder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder, Äckern' (Markus 10:29), lustwandelnd auf Feldern oder auf Jagd in fremden Gärten oder in Wäldern... Warum sollten sie im Dialog der Frauen 'das kollektive Betrügen der Männer' bereuen? Männer müssen es wirklich wollen, sie müssen einen Grund haben, warum sie es wirklich wollen; dann ist 'Dialog' auch gar kein Verzicht, sondern ein Entschluss – aus Erbarmen.
 

Gott wird einen Menschen retten, wenn er in Not ist (Psalm 91:3) 'Gibt es Fälle, wo es falsch ist, dass ein Mann mit einer Frau verkehrt? Und wenn einer Frau ihr Mann nicht mehr gefällt – ist es dann richtig, wenn sie sich ihm entzieht? Was sollen wir Taufscheine produzieren, die von einer Seite das große Geheimnis gealterter Jahre verraten und von der andern mit den Trauscheinen nicht zusammenstimmen?' Goethe, Briefwechsel mit seiner Frau
 

Unconditional Surrender  Worte reichen niemals aus, die Geburt weiblicher Wirklichkeit zu beschreiben; denn Sie ruht in der Tiefe von der Höhe, aus Ihrem Inneren durch 'heiligen Geist'. Dass sich 'Die Verheißungen Gabriels' erfüllen, ist vor allem Katharsis notwendig, welche darin besteht, die Psyche von alten Wurzeln, Steinen und fremden Elementen, die Wachstum stören oder behindern können, zu befreien: Erde muss in Wasser, in Feuer, in Luft und in Bewusstsein sich wandeln. 'Gottesdienst' ließe sich als Ausdruck des 'Dienstes an mystisch Sterbenden' (1 Korinther 15:31; Markus 12:25) beschreiben – schwer, festzustellen, ob aufrichtige Güte (Chesed Shel Emet) gänzlich uneigennützig erwiesen wird, oder ob nicht vielmehr Pseudo-Seelen spiritueller Männer mitmachen, weniger um 'Bodhisattvas in Gott' zu ehren, denn der eigenen Persönlichkeit Selbst-Befriedigung zu geben (Matthäus 22:10-14).
 

Wie gilt es das Weibliche zu verehren, dass statt Krieg der Friede beginnt: was muss sich an Freizeitverhalten und Moral der Männer ändern, dass nicht Männerfreundschaften dem Humanen entgegenstehen? Zu wem muss sich Innerer Glaube wandeln, damit Krankheit beendet: was muss sich am beruflichen Ideal der Frauen ändern, dass Heilung geschieht? Sind spiritueller Paternalismus und unbuddhistischer Glaube noch moralisch vertretbar?
 

Komplementarität  Die Moral, die Frauen und Männer derzeit haben, kann nicht die Ethik sein, die wir suchen: Männer müssen unter dialogischer Leitung spiritueller Frauen stehen, um den rechten Weg im Neuen Menschtum zu erkennen; andererseits, wie könnten Frauen, die nicht unter demütigster Führung priesterlicher Männer stehen, die Straße der Eigenliebe und des Hochmutes verlassen? – denn vom Stolz rühren alle Zweifel in den Frauenherzen.
 

Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen (Wittgenstein). Das Gesagte wird zur verwandelnden Kraft, wenn man sagt, was man meint. Dies ist die Rede, die zu denen durchdringt, die zuhören.
 

Männer sind große Experten für den Umgang mit Frauen: „Zeigt bloß keine Schwäche, spirituelle Stärke ist alles. Wir müssen immer stark bleiben. Wir müssen leugnen, leugnen, leugnen. Wenn du auch nur irgendetwas zugibst und Schuld eingestehst, bist du tot. Seien wir also aggressiv und gestehen nichts ein. So schlagen wir gegen diese 'Frauen im Dialog' zurück.“ (nach Bob Woodward und Sylvia Bieker, Fear – Sitten und Gebräuche unter Donald Trump)
 

Das Patriarchat ist eine Herrschaftsform, die durch die Vorherrschaft von Männern über Familien, Sippen, Gemeinden, Diözesen, Völker gekennzeichnet ist. Ohne Seelenzeit werden Männer nicht kulturell, und erlangen Frauen nicht die Herrschaft zur Heilung der Erde.
 

Das Unbewusste passt sich falscher Moral an, wo es noch eine Wunde im Herzen trägt
Eine Frauenwelt erfühlt sich ihre "Moral" gemäß ihren Wunden, die ihr unterbewusstes Liebesbegehren hervorgebracht hat. Dies öffnet patriarchalischer Propaganda – die einer globalen Medien-Fantasiewelt entspringt denn der Wahrheit – Tür und Tor. Frauenherzen schlagen fortan für politische Interessen, mit dem Ziel scheinbar 'gut und schlecht', 'richtig und falsch' in Bezug zu sich selbst zu urteilen; Persönlichkeits-Spiritualismus wirkt mit, als 'Überschattung der Seele' ethische Dunkelheit verstärkend. Abneigung aufgrund von frommer Unverträglichkeit steigert sich zu Groll: die richtige Handlung der anderen erscheint in des Herzens Traumbildern falsch, Fehler des eigenen Selbst hingegen richtig.

 

Von der Inneren Stimme Planetarischen Gewissens  'Das Unbewusste ist ein moralisch, ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (C.G. Jung, Traum und Traumdeutung, dtv 1990): ziehen Frauen ihr Herz erdverbunden in 'Natur-Familie-Kochtopf', schafft dies allseitigen Seelenverlust; löst Weiblichkeit Unterbewusstes in mentales Bewusstsein einfach "in Luft auf", anbeten wir Abraxas: Frömmigkeit dunkler Begierde im Nichterkennen der Leidenden (siehe Sure 68:51). Dass Geschlechter in Harmonie kommen, dazu müssen Frauen sich versammeln [Apostelgeschichte 2,44; Sure 3:61; 8:1]. Doch ist es nicht möglich 'im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles). Damit »die Liebe geliebt werde« braucht es des Buddhas Achtfachen Pfad: Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung – die grundlegende Sittlichkeit der Männer und Frauen; sodann muss spirituelle Praxis erfolgen: Rechtes Bemühen und Rechte Achtsamkeit; erst danach offenbart sich uns 'Weisheit des Lebens': Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf: Die Liebe.
 

Vom Kuss des Kreuzes  Spirituell geneigte Geschäftsmänner sind ständig durstig, sie schauen nach Persönlichkeit in Frauen aus, dabei suchen sie mit dem Eros, den Willen einer Frau zur Profitmaximierung zu unterwerfen; doch immer wenn sie glauben, eine solche Frau gefunden zu haben, erweist diese sich als todbringende Kali-Göttin, Krieg und Terror über die ganze Welt fluchend. So wird unser Leben zu ständigen Kämpfen und Enttäuschungen. Männer können nicht erwarten, dass wenn sie Frauen betrügen, sie von ihrer Verantwortlichkeit befreit sind, dadurch dass sie „Allah! rufen – sie von ihrer Schuld befreiend“ – sie müssen mit gewissenhafter Seelenkultur ihr Nigredo-Gelübde vollziehen: „Nie wieder in der Moral unserer Väter oder fremder Völker handeln, sondern: es anders machen!“ und dann, in einer einzigen Bruderschaft, den Schaden, den Adam im Laufe der Generationen im Unbewussten und Unterbewussten der Weiblichkeit angerichtet hat, durch den dialogisch-geistig-geistlichen Gruppenprozess reparieren. Dass Männer der Programmierung des Universums gestatten, in dieser Kultur Erneuerung zu machen, dies kann »Seelenzeit« genannt werden – und wenn es nicht so wäre, dann wären Männer verdammt für immer. Mental ausgerichtete Männer dürfen nicht den endlosen Weg eines 'göttlichen Eros' gehen, vielmehr müssen sie erkennen, dass all die Schönheit und Stärke, die sie in Frauen suchen, hinter denen sie ständig herlaufen, in ihnen selbst ist; 'Schönheit der Göttin' als eigene tätige selbstlose Seelen zu fühlen, dies sollte den Männern einziges Prinzip sein. Voraussetzung zu dieser kulturell heilenden Selbstlosigkeit der Männer ist Vairagya, das glückselige Gefühl des Derwisch, dass kein erotisches Verlangen mehr befriedigt werden soll und nichts mehr auf der Welt gewünscht wird – dann kommt jenes Friedensreich auf Planet Erde, was 'Das Reich der Großen Mutter' genannt werden kann.
 

Die ungeläuterte Frau spricht: „Ich bin gar nicht mit mir zufrieden, mein Herz ist sich keinen Augenblick selbst gleich, es ist so unbeständig. Ich habe wahres festes Vertrauen auf meinen Mann, ich bitte ihn so sehnlich mich glücklich zu machen, aber ich habe so verschiedene Wünsche, wodurch ich das zu werden suchte, ich notwendig unglücklich werden müsste.“ Erst in geläuterter Weltlichkeit und spiritueller Wiedergeburt kann die künstlerische Wiedergeburt einer Frau von schöpferischem Geist ihres Mannes erfolgen.
 

Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, selbstherrlichen (gleichgültigen) Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Den meisten Frauen ist nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf einen leidvollen Umgang mit Männern treffen ? – Einzig und allein die gewissenhafte Scham der Frauen lässt Ehemänner zum dialogischen Tadel erwachen, wie feine Hengste zur Peitsche; doch unter disharmonischen Nonnen verlässt selbst die spirituellsten Männer der Mut, globale Ethik zu dialogisieren.
 

Wann beginnen Frauen zu sehen, warum Elend über eine Ehe-Beziehung kommt? Und wie ethischer Fortschritt auf Planet Erde vorangeht? Und was ein Vorankommen hemmt? Mental-spirituelle Männer entwickeln mit der Zeit ein aggressiv betontes Unabhängigkeitsgefühl, nicht ihre Freizeit zusammen mit ihrer Frau zu verbringen. Dies aber ist der Anfang vom Ende einer Liebe, denn der SINN kultureller Ehe gründet sein Werk auf nichts anderes als Seelenzeit. 'Männer, die ihre Seelenzeit geben, haben unsere Zukunft gerettet' – dieses Gesetz ist nicht materiell, politisch oder spirituell: es ist das Gesetz der Natur.
 

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas (Der Wanderer über dem Nebelmeer, Friedrich 1817-18) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen der Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau, komplementär stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts. Im überschäumenden Eros glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), man hält's mit der Moral: „no command“, „no critic“, „no opinion“. Steigt hingegen die religiöse Freude mit stürmischer Gewalt empor, dann fällt das Schweigen recht schwer, sie zu verheimlichen, ist keine geringe Qual (Theresa von Avila).
 

Stufenweg Notre-Dames der »Liebe zu Gott« entgegen
I. Selbstverwirklichung – die neutrale Stufe. II. Novizin (Stipendiatin): die Entfaltung des transzendentalen Wissens über die inneren Füllen des Herrn durch geistliche Tätigkeit (Co-Ordination). Im Laufe der Zeit hingebungsvollsten geistlichen Dienens entwickelt sich achtungsvolle Schwesterlichkeit  III. und im Repräsentieren der Inneren Stimme des Herrn erhebt sich das Gefühl der Freundschaft auf gleicher Ebene. Dann geschieht IV. Die Zuneigung der Göttlichen Mutter zum Herrn: Eine Souveränität zu Planetarischem Bewusstsein im Dialog; dies ermöglicht V. die eheliche Liebe zu Gott (für dieses Gefühl der »ewigen Liebe«, den schöpferischen Geist zu manifestieren, gibt es in den Begriffen der Psychologie keinen sprachlichen Ausdruck, nur das Leben selbst kann es offenbaren).
 

Notre Dame  Sehen wir »Die Frau« nur unter dem Blickpunkt von Mutterschaft oder der karitativen Gehilfin des Mannes – haben wir »Die Weihe-Nacht der Geburt in der Seele«, die Erweckung des Ideals in Ihrem Herzen ganz vergessen, durch kosmischen Geist ‘eser kenegdo’ eine Helferin dem Geist des Kosmos, Seiner Vision entsprechendes Gegenüber; da Sie 'wiedergekehrt von der Himmelfahrt' ist, planetarische Sorgfalt zu offenbaren, statt den kriegerischem Drang. Allerdings gibt es keinen Zwang in der Religion (Sure: Die Kuh).
 

Radiant Message  In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Zuerst stellt sich hierbei aber die Frage von eigener seelischer Qualität: den Animus zum Selbst als Frau machen, sich gänzlich dem Herrn hingeben, kein Verlangen und keinerlei Vorlieben haben…. doch warum dann all diese Unschlüssigkeit, diese Komplikationen? –weil es weiter darum geht, die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen; daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘. Das eigentliche Mittel für »Friede auf Erden« ist 'der Geist Einer Zusammengehörigkeit unter Frauen' in »koinonia«, die kulturelle Brüderlichkeit der Männer (1 Korinther 14:26).
 

Erformt die Menschheit mit das All? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-Religion) oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' ['der mit den Kerubim' (Exodus 25:18-19)].
 

Frauen werden dem zerstörerischen Wirken der Männer nicht eher gewahr, bevor sie sich nicht daran begeben, in ihren Mythen Wirklichkeiten klarzustellen und zu formulieren, die jene Kunst der Männer betreffen, der die Persönlichkeit zur Guten Weiblichkeit gestaltet. In anderen Worten erzählt: hält ein Paar sich von Mythos und Kunst getrennt, hat die Frau im Alter nichts mehr zu sagen; dann wirft seine Unwahrheit den Mantel um ihre Unschönheit und „trinkbares Wasser siegt mit zwei Längen vor Gemüsesuppe und mit fünf Längen vor Blaue Lagune” (Die Legende vom Ozeanpianisten, Giuseppe Tornatore und Alessandro Baricco).
 

Es gilt Bedingungen zu schaffen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, welche die wirkliche Ehe zwischen Frau und Mann ermöglichen. Und die Erkenntnis, die immer mehr heranreift ist: Das, was herrscht und alles beherrscht, ist der Mangel an spiritueller Überschattung (Lukas 1:35) der geläuterten Seele des Weiblichen.
 

In der Kunst meiner Wissenschaft und dieser Wissenschaft meiner Kunst versuche ich ein Modell für das menschliche Gemeinwesen zu schaffen. Kein 'Mann mit passiver Frauenbegleitung', sondern jedem Archetyp von Mann sein Dharma-Instrument und seiner Frau ihr eigenes Dharma-Thema. Nicht die Auferlegung eines Themas auf andere, sondern vielmehr die Freiheit jedes einzelnen Archetypen-Paares, welches ihre komplementären Initiativen im Interesse des Ganzen ausschöpft. Dies ist die Symphonie Europas und der Sterne.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge