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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


L.  Wissen und Vision


Von den Stufen des Gemeinwesens
Innerhalb des im Gemeinwesen vorherrschenden geistigen Ideals können junge Menschen die Perspektiven gewinnen, mit denen sie ihr eigenes Verhalten – wenn es um mehr geht als um bloße Reaktion auf äußere Situationen – gestalten, was nicht einer Einsicht in die unmittelbar sichtbare Welt entspringt, sondern Imagination und Klang, jener Symphonie brüderlichen Wirkens der Archetypen, die durchtönend durchscheint, durch das, was erscheint. In diesem Zusammenhang lässt sich sagen, dass es drei Stufen von Gemeinwesen gibt: novizenhafte Fromme, Geweihte auf der Zwischenstufe göttlichen Seins; und jene fortgeschrittenen, kulturell-kreativen Männer und Frauen in planetarischem Bewusstsein, deren Natur zur Symphonie des Lichtes der Sphären, der Planeten, der Galaxien gehört.
 

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {Das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur Die Kulturell Kreativen bringen: {Rama: der stille Heiler im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).
 

Ruach Hakodesch  Der Grundsatz Kulturellen Gemeinwesens ist, dass Männer und Frauen aufeinander angewiesen sind, ihr komplementäres Zusammenspiel ist gleichsam die Musik von Körper, Herz und Seele. Männer sollten sich allerdings nicht großtun, dass sie selbstloser seien als Frauen, sie können ja nur dadurch, dass sie in die Herzen der Frauen niedergestiegen sind, und dort mit ihrem menschlichen Wesen wirken, zu ihrer Vollendung gelangen; freilich dürfen auch die Frauen sich nicht überspannen, dass sie nunmehr der Männer 'Seelenzeit' erhalten, denn verlassen die Männer sie, müssen sie verwesen. Daher bedürfen die Kulturell Kreativen der Frauen, und die Frauen bedürfen ihrer Kulturell Kreativen.
 

Wenn wir vom schöpferischen Geist der Männer abgespaltene kontemplierende Frauen vor uns haben, so sind dies keine blühenden Wahrzeichen der 'Botschaft in unserer Zeit'. Planetarische Projekte der Frauen lassen sich heutzutage nicht abgesondert denken von den kulturell-kreativen spirituellen Kapazitäten der Männer: wie Rosen mit der Erde, so ist 'Macht der Frauen' verbunden mit der Kraft seelenkultivierter Männer. Durch die Vorherrschaft der Priester waren Frauen in den Zwang geraten, sich als kollektive, abgesonderte Wesen zu fühlen. In Zukunft aber gilt es den Männern, die sich mit paternaler Spiritualität identifizieren, in die Gewissen zu reden sich Rechenschaft abzulegen, dass die geistliche Natur 'Mann' niemals vom Organismus der Frauen abgesondert werden kann.
 

Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo größte Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Auch scheint, dass Frauen seit Jahrhunderten schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. – Wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche): Eva-Sexualität brachte ein religiöses Bewusstsein hervor, das aus Charakter-Schwäche der Frau hervorging, statt aus dem heiligen Geist schöpferischer Persönlichkeit. Hinzu zeugt seelenlose spirituelle Männlichkeit Generationen von barbarischer Universalität.
 

‚Gesundheit in der Beziehung‘ scheint eines der wichtigsten Anliegen von Frauen zu sein, doch welcher Frauenkreis kann schon von sich behaupten: „Wir werden mit unserer spirituellen Seelenmacht ernsthaft die seelische Gesundheit der Männer ersuchen!“? Würden Frauen ihre Gesundheit auf dem mystischen Pfad eigener Heiligkeit finden und dadurch wirklich 'Eine seelenvolle kulturelle Selbstlosigkeit spiritueller Männer' hervorbringen – unsere Welt wäre heil, denn nichts kann 'der Göttlichen Mutter' widerstehen. Kommt nicht 'das göttliche Leben der Frau' vor der Begattung durch einen Mann? Ist nicht der seelische Leib eines Mannes wichtiger als Sex mit ihm? Ihre seelische Gesundung sowie spirituelle Verwirklichung zu lieben, dies wird verantwortliche Heilerinnen, die verborgenen Naturgesetze erforschend, inspirieren, Gerechtigkeit und Frieden auf Planet Erde hervorzubringen.
 

„Wenn ich so auf Planet Erde runterschaue, dann denke ich, dass ich mich wohl bei den Frauen entschuldigen muss. Im Moment sieht es so, dass wir Männer unseren Erben Frauen nicht gerade im besten Zustand überlassen werden und jeder Mann muss sich da natürlich an seine Nase fassen und sich überlegen, wohin das gerade führt. Mögen wir nicht als die Männer in Erinnerung bleiben, die embryonale Herzensgrundlagen künftiger Generationen egoistisch rücksichtslos zerstören – ein Blick von außen, vom Geist der Seele, hilft immer.“ nach Alexander Gerst, Kommandant der Expedition 57, Internationale Raumstation ISS, 2018-11-25
 

'Ähnlich einer Flut schwellt der vielförmige Aufstieg zum Bewusstsein mit seinem Saft alle Fasern der Biosphäre und drängt sie ohne Rückfall oder Abweichung des Ganzen voran; – ihre aufeinanderfolgenden Wellen kennzeichnen die großen Etappen des Lebens; – und entlang seiner Achse des Fortschreitens wird der Durchbruch in einen neuen Bereich geschaffen. Wesentlich müssen die von der Bewegung ergriffenen menschlichen Einheiten sich einander nähern, unmittelbar von Zentrum zu Zentrum.' Teilhard de Chardin, Études, 1946
 

In Zukunft werden Männer nicht mehr unbegrenzt an Frauen „ausgegeben“, sondern proportional zur schöpferischen und kulturellen Bedürftigkeit spiritueller Weiblichkeit „ausgeliehen“; dies verlangt: Huld, Mitleid, Barmherzigkeit. Zudem braucht es die gewissenhafteste Selbstdisziplin heiliger Frauen, denn ohne diese Strenge erlangen Männer nicht ihre physischen und erotischen Grenzen, um geistig-kulturell ihre Pflicht zu tun; würden sich Männer selbst das Recht zur ‚spirituellen Liebe‘ verleihen, die Welt bliebe seelenlos und voller Sünderinnen, da solche Liebelei alle Missetaten der Frauen verbergen würde.

 

>> Inhaltsverzeichnis        >> Der schöpferische Ausdruck von Liebe

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge