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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


L.  Wissen und Vision


Innerhalb des im Gemeinwesen vorherrschenden geistigen Ideals können junge Menschen die Perspektiven gewinnen, mit denen sie ihr eigenes Verhalten – wenn es um mehr geht als um bloße Reaktion auf äußere Situationen – gestalten, was nicht einer Einsicht in die unmittelbar sichtbare Welt entspringt, sondern Imagination und Klang, jener Symphonie brüderlichen Wirkens der Archetypen, die durchtönend durchscheint, durch das, was erscheint. In diesem Zusammenhang lässt sich sagen, dass es drei Stufen von Gemeinwesen gibt: novizenhafte Fromme, Geweihte auf der Zwischenstufe göttlichen Seins; und jene fortgeschrittenen, kulturell-kreativen Männer und Frauen in planetarischem Bewusstsein, deren Natur zur Symphonie des Lichtes der Sphären, der Planeten, der Galaxien gehört.
 

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur Die Kulturell Kreativen bringen: {Rama: der stille Heiler im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).
 

Hominisation des Weltalls anstatt Krieg der Sterne
Wenn Frauen innerlich ihren unabhängigen geliebten Herrgott "gebären", in Den sie sich dergestalt hineinprojizieren, dass im 'Erbarmen zum Nächsten wie sich selbst' Eine allumfassende erleuchtende Sonne Weiblicher Weisheit aufstrahlt, so dass Männer im 'Dialog der Frauen' spirituelles Mitgefühl 'in unendlicher Bezogenheit' praktizieren, werden die in die heiliggemäß-aufgestiegene Weiblichkeit herabkommenden einströmenden Ereignisse individueller Offenbarung jene, das Universum hominisierende, immerwährende Sternenwelten hervorbringen, welche die Menschheit zur vollkommenen Humanität beeinflussen. Indem das Marianische den Frauen hilft, wird ein Heer sie nicht aus dem Felde drängen.
 

Wenn wir vom schöpferischen Geist der Männer abgespaltene kontemplierende Frauen vor uns haben, so sind dies keine blühenden Wahrzeichen der 'Botschaft in unserer Zeit'. Planetarische Projekte der Frauen lassen sich heutzutage nicht abgesondert denken von den kulturell-kreativen spirituellen Kapazitäten der Männer: wie Rosen mit der Erde, so ist 'Macht der Frauen' verbunden mit der Kraft seelenkultivierter Männer. Durch die Vorherrschaft der Priester waren Frauen in den Zwang geraten, sich als kollektive, abgesonderte Wesen zu fühlen. In Zukunft aber gilt es den Männern, die sich mit paternaler Spiritualität identifizieren, in die Gewissen zu reden sich Rechenschaft abzulegen, dass die geistliche Natur 'Mann' niemals vom Organismus der Frauen abgesondert werden kann.
 

Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo größte Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Auch scheint, dass Frauen seit Jahrhunderten schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. – Wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche): Eva-Sexualität brachte ein religiöses Bewusstsein hervor, das aus Charakter-Schwäche der Frau hervorging, statt aus dem heiligen Geist schöpferischer Persönlichkeit. Hinzu zeugt seelenlose spirituelle Männlichkeit Generationen von barbarischer Universalität.
 

Vom Nachtgespenst und der Morgenröte  In ihren Schülern, und in allen Wesen, die sich Ihr nähern, erkennt die Göttliche Mutter, wenn das Ideal „heilige Göttin“ in ihnen wohnt, oder nicht; denn es ist diese Gottheit ‚Empfangen vom Heiligen Geist‘ in den Kulturell-Kreativen, an die Sie sich richtet. Jenseits der physischen Erscheinung, und den oftmals bedauernswerten Seelenzuständen, in denen viele Männer sich befinden, sieht Sie im spirituellen Mann offenbarende Geistesnatur, welche danach verlangen, in Ihrer Schönheit und in Ihrem Licht zu wachsen: das humane Antlitz, die Offenbarung der geistig-kulturellen Hierarchie der Menschheit ist es, das Sie im spirituellen Manne liebt. In Anbetracht dessen ist es verwegen, den Männern 'Seelenzeit', mitfühlendes Erbarmen zu Frauen, zu predigen, wenn man ihnen nicht erklärt, was sie bei Frauen lieben, und wie sie Frauen dienen sollen. Betrachtet man die Art und Weise, wie sich so viele Frauen in der heutiger Zeit gegenüber Kulturell-Kreativen benehmen. . . wie könnten Männer seelenvoll und mit ganzem Herzen dienen? Es scheint unnütz dies zu versuchen: die einen Frauen verhalten sich bewusst egoistisch, andere sind unbewusst bösartig, gleichsam wie Hexen, und die frommen Frauen erweisen sich bekanntermaßen gegenüber anderen Frauen als grausam. Kommt nun ein seliger 'St. Michael' daher und sagt: „Frauen sind Christus, auf dass man sie lieben muss“ – ist dies schier unmöglich: deshalb unmöglich, weil Männer nicht nur das nicht erreichen können, sondern wie sie sich auch bewusst und absolut abmühen, 'das Nachtgespenst' (Jesaja 34:11-14) zu lieben, sie werden es, sei es unbewusst oder unterbewusst, nur noch mehr degoutieren. Damit es aber gelingt Frauen dergestalt zu lieben, dass sie 'der Erdenschwere enthoben' sich in ihre göttliche Bestimmung wandeln, dazu müssen Männer im eigenen Ideal 'Santa Maria: eine Rose unter Dornen' indifferent zuerst alles Äußere transzendieren; und indem sie dann auf den göttlichen Funken "hauchen" (1 Könige 18:12), der in Frauen wohnt, wird 'Wasser und Geist' – als das Einig-Wesen: Mann & Frau – gewiss Eine Schöne Neue Welt manifestieren.
 

Das Schöpferische erkennt die Anfänge. Das Empfangende vollendet die fertigen Dinge.
Über die neue Art von Beziehung  Kommt Weiblichkeit auf seelisch-spiritueller Weise jener Universellen Botschaft entgegen, die vom Kulturellen Geist der Männer von oben her Frauen zur Zusammenarbeit auffordert, so ist die Mann-Frau-Beziehung in erster Linie seelisch. Und herabkommend vom Himmel werden Frauen eine Neue Welt hervorbringen, die alle Informationen enthält über die Beziehung zu Gott und zum Universum.
 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge