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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


L.  Wissen und Vision


Von den Herdfeuern seliger Herzen im Himmelslicht der Kulturell Kreativen
Es wird ein großer Grundsatz des Gemeinwesens, dass Kulturell Kreative und die Frauen aufeinander angewiesen sind. Ihr gegenseitiges Verhältnis ist gleichsam das Zusammenspiel zwischen Herz und Seele: 'die Männer dürfen sich nicht großtun, dass sie selbstloser seien als die Frauen, sie können ja nur dadurch, dass sie in die Herzen der Frauen niedergestiegen sind und dort mit ihrem menschlichen Wesen wirken, zu ihrer Vollendung gelangen; und freilich dürfen auch die Frauen sich nicht großtun, dass sie nunmehr der Männer Seelenzeit erhalten, denn verlassen die Männer sie, müssen sie verwesen. Daher bedürfen die Kulturell Kreativen der Frauen, und die Frauen bedürfen ihrer Kulturell Kreativen.
 

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {Das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur Die Kulturell Kreativen bringen: {Rama: der stille Heiler im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).
 

Die Zukunft der Menschheit liegt im Denken oder Tun von dem, was Frauen in ihrer Seele für schön halten: was ihr erweckter Seelenzustand für schön empfindet, das werden wir gut nennen: sogar Gott liebt diese Schönheit! Und was im Vergleich dazu hässlich ist, wird Böses genannt werden: sei es Brauch, Idee, Denken oder Handeln. Dann erkennen wir: 'Was Männer spirituell von sich selbst behaupteten, trifft in höherem Maß auf Frauen zu und was Männer Unheiliges von Frauen behaupten, trifft in höherem Maße auf Männer selbst zu.' Schönheit, welche die Seele der Frauen erwählt, kann sich nicht ändern, es ist eine Schönheit, die für immer anhält. Diese Schönheit entsteht von der Kunst der Kulturell Kreativen aus der spirituellen, psychoanalytischen, religiösen und poetischen Dimension. 
 

Frauen müssen die Gesetzmäßigkeit der Natur, 'Das Buch der Großen Mutter' studieren. Da niemand aber die Wahrheit realisieren kann durch bloßes Lesen oder Hören, gilt es sodann, sich mit dem praktischen Teil der geistigen Disziplin zu befassen, dies lässt sich leicht von 'Buddhas Engel' {Manat} lernen und indem Frauen die Große Göttin bei ihrer Retreat-Leitung begleiten. Ist das Herz vom Wahn konditionierter Verliebtheit geläutert und dergestalt 'vom Bösen erlöst', dass Die Weibliche Seite Gottes in Erscheinung tritt, werden Frieden und Wohlstand auf Erden nachhaltig sein. Dann werden die Seelen auch wieder gesunden Herzens, und ohne Scham hervorzurufen, »von Liebe« geliebt werden.
 

Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden unheiliger weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo große Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Und auch scheint, dass Frauen seit Generationen schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin und der Großen Mutter erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. Doch wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? – Zum Neuen und Nichtvertrauten muss erst etwas hinzukommen, was es zum Unheimlichen macht. Klar gesagt: je besser Frauen in der Seelen-Umwelt orientiert sind, desto weniger leicht werden sie das Sinnzerstörende empfangen. (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche)
 

Würden Frauen 'Die Einheit der religiösen Ideale' wirklich achten, 'das reine und immer seiende unsterbliche und in sich stets Gleiche' (Platon, Phaidon 79d) im »Geliebten Herrn« anbetend, und seelenvolle Emotion 'alle Menschen werden Brüder' lehrend praktizieren, indem sie sich selbst in religiösem Dharma als die Einheit der religiösen Ideale schaffen, müsste Die Liebe nicht mehr völkerspezifisch Kriege hervorrufen. 'Den Herrn' nicht anbeten, um im Licht gelöster Seele andere von krankmachenden Konditionierungen zu befreien, aber stattdessen loyal sich der "Hl. Maria" gegenüber verhalten, dergestalt etwas Selbstwert verspürend, kann Fremdenhass bzw. eine starke Glorifizierung seiner selbst hervorrufen; gleich jenen Männerbündnissen, die mit "Allah-hu" die Große Mutter, und damit die Regeln des menschlichen Zusammenlebens, zum Schweigen bringen wollen.
 

Es wird erkannt werden, dass neben der Frau als 'alte Weise' (Chokmah) und der Frau als 'Große Göttin' (AlLat), Mütter (Manat) die Friedensschafferinnen der Neuen Erde sind: sie sind es, die Männern deren Seele delegieren, doch nicht aus Machtsucht oder psychologischem Geltungsbedürfnis, sondern als die Trägerinnen heiliger Spiritualität, als Verkörperung des Göttlichen von reinem Geist. So wirken analytische Heiler mit ihren Ehefrauen, welche an erleuchteter Seele nicht nachstehen; und Priester werden ohne die dialogische Sprache ihrer Ehefrauen völlig machtlos sein und ohne Leben.
 

Teilnahme am Intergalaktischen Humanismus statt Krieg der Sterne
„Wenn ich so auf Planet Erde runterschaue, dann denke ich, dass ich mich wohl bei den Frauen entschuldigen muss. Im Moment sieht es so, dass wir Männer unseren Erben Frauen nicht gerade im besten Zustand überlassen werden und jeder Mann muss sich da natürlich an seine Nase fassen und sich überlegen, wohin das gerade führt. Mögen wir nicht als die Männer in Erinnerung bleiben, die embryonale Herzensgrundlagen künftiger Generationen egoistisch und rücksichtslos zerstören – ein Blick von außen, vom Geist der Seele, hilft immer.“
 

Die Tüchtigen nicht bevorzugen, so macht man, dass das Volk nicht streitet (Tao-te-king) oder Weil von jeder Wahrheit, das Gegenteil auch wahr ist  „Im Nachhinein sagen natürlich immer viele Frauen, sie hätten davon nichts gewusst, aber in Wirklichkeit ist es ihnen schon sehr klar, dass sie mit seelenloser Nächstenliebe die Menschheit mit ihren Affekten verpesten; dass sie Männer roden und damit den Organismus 'Frau' mit Müll verschmutzen; dass sie die limitierten Ressourcen viel zu schnell verbrauchen; und dass sie zum Großteil sinnlose Kriege führen.“ nach Alexander Gerst, Kommandant der Expedition 57, Internationale Raumstation ISS, 2018-11-25

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge