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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


L.  Visionen


Das Schiff Erde lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", der Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Hause der Mutter, der starken Erde, den seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt, 'die Folgen sind soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Horst Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie).
 

Ethics on dialogue  "Religion" führt zu Dunkeln des Glaubens, wo Frauen nicht in Haus-Gemeinschaft die Herzen anderer Frauen erleuchten, indem sie Dharma lehrend selbst erleuchtet sind. Was allerdings Folge davon sein muss, dass ihre spirituellen Männer, geistlich wie seelisch, die Heiligen Schriften deuten. Im Talmud (Traktat Berachot) ist gesagt, wenn zehn Männer gemeinsam beteten, weile Schechina, die Anwesenheit Gottes unter ihnen. 'Zehn rechtschaffene Männer genügen' (Genesis 18:16-33) in Gottesdienst & Analytischem Dialog 'zehntausend Frauen' zur heilenden Wiederherstellung der Erde zu »Hebammen des Glaubens« zu erwecken: 'Handwerker in natürlicher Sittlichkeit' (Johannes 21:15) bringen im Lichte der Mariennachfolge Moralen denen, die glauben; spirituelle Leiter, die sich in Psychoanalytischem Dialog 'den Wunden nähern', erleuchten zudem zur Reue.
 

Das schwächere Geschlecht  Nach Jean-Jacques Rousseau gibt es keine großen Taten, keine erhabenen Gedanken mehr, wenn Männer den Frauen dienen 'da Frauen, weil sie nicht Männer werden können, uns Männer zu Frauen machen' (Lettre à d'Alembert). Als aber Frauen sich als lebendiger Geist männlich machten (NHC II,2 Logion 114), wurde den spirituellen Männern gesagt: 'Es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist' (al-Baqarah 2:216).
 

Mit dem Sagbaren kommt das Unsagbare zur Welt  Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. (Wittgenstein)
 

Haben Frauen nicht Mithilfe des spirituellen Lichts 'das Dunkle' erleuchtet, können sie nur schwer zwischen Heilsam und Unheilsam unterscheiden; ja, sie werden sich immer wieder falsch entscheiden, selbst wenn sie das Rechte tun möchten – als Teil von jener Macht, 'die stets das Böse will und stets das Gute schafft' (Goethe, Faust I). 'Ist die Sicht getrübt, sind selbst tugendhafteste Handlungen mit Ungerechtigkeit belastet: die gute Absicht der Frauen wandelt sich ins Böse, das Böse wandelt sich ins Gute' (Mahabharata, Vana Parva 206); so bleiben die Frauen als Naive im Rad von Geburt und Tod gefangen.
 

'Frauen lernen am schnellsten und besten, indem sie andere lehren' (Rosa Luxemburg), 'die nicht Teil der Familie oder Freundeskreises sind, und damit etwas tun, was nicht ins Persönlichkeits-Ich hineinpasst' (Rabbi M. Schneerson). Frauen werden sich dem Glauben nach in zwei Gruppen teilen und die älteste Lehre wird auf die Erde zurückkehren (Baba Wanga).
 

„Was eine Frau ins Verderben stürzt, will ich sagen: ihr Mann hat die Liebe nicht verstanden, die Kunst hat ihm gefehlt; durch heiligen Geist hat Liebe bestand“ (Ovid, Ars Amatoria). Erst wenn Männer 'die Anziehungskraft der Zukunft als ihre Seele' stärker empfinden als den sexuellen und emotionalen Missbrauch, ihren 'Stoß der Vergangenheit', können auch Frauen mit der ganzen Brillanz ihrer wissenschaftlichen Persönlichkeit Frieden stiften.
 

Wahrscheinlich ist es für Frauen schwer zu akzeptieren, dass sie zu sich heranziehen, was sie eigentlich wünschen, und das abstoßen, was sie nun gar nicht mögen: ihr Widerwille ist gerichtet auf geistliche Männer zur Gruppenpsychoanalyse und der universellen Ethik. Krankheit folgt oftmals als Ausdruck des verdrängten Konflikts dieser Scheinheiligkeit.
 

Vom Heilen der Cultural Creatives und der Frauen Führung zu höherem Bewusstsein
Tüchtige nicht bevorzugen, so macht man, dass Frauen nicht streiten. Kostbarkeiten nicht schätzen, so macht man, dass Männer nicht stehlen. Nichts Begehrenswertes zeigen, so macht man, dass der Menschen Herz nicht wirr wird. Darum regiert der Berufene also: Er leert ihre Herzen und füllt ihren Leib. Er schwächt ihren Willen, stärkt ihre Knochen und macht, dass das Volk ohne Wissen und ohne Wünsche bleibt, und sorgt dafür, dass jene Wissenden nicht zu handeln wagen. Er selbst wirkt – ohne zu wirken, so kommt alles in Ordnung. (Tao-te-king)
 

Würden Frauen 'Die Einheit der religiösen Ideale' wirklich achten, 'das reine und immer seiende unsterbliche und in sich stets Gleiche' (Platon, Phaidon 79d) im »Geliebten Herrn« anbetend, und seelenvolle Emotion 'alle Menschen werden Brüder' lehrend praktizieren, indem sie sich selbst in religiösem Dharma als die Einheit der religiösen Ideale schaffen, müsste Die Liebe nicht mehr völkerspezifisch Kriege hervorrufen. 'Den Herrn' nicht anbeten, um im Licht gelöster Seele andere von krankmachenden Konditionierungen zu befreien, aber stattdessen loyal sich der "Hl. Maria" gegenüber verhalten, dergestalt etwas Selbstwert verspürend, kann Fremdenhass bzw. eine starke Glorifizierung seiner selbst hervorrufen; gleich jenen Männerbündnissen, die mit Allah-hu die Große Mutter, und damit die Regeln des menschlichen Zusammenlebens, zum Schweigen bringen wollen.
 

Nicht nur 'Gott schauen im Spiegel des individuellen Geistes' ist notwendig, sondern auch 'Liebe in der urbildlichen Distanz zwischen Gott und Gott' (Hans Urs von Balthasar, Theodramatik, Die Personen des Spiels). Es ist dies Geheimnis der unaussprechlichen Weiblichkeit Gottes, die die Vision hervorzubringen weiß, die Eigenständigkeit der Kultur in der Welt, und den Geist gemeinschaftlicher Liebe, welcher Geburt gibt, dass die weibliche Psyche in ihren Herrn entworden sei. Erst dann kann die Seele lauteren Herzens, und ohne Gier, Hass, Wahn oder Schuld hervorzurufen, »von Liebe« geliebt werden.
 

'Was im Mental stattfindet, setzt präexistente Bewegungen und Formen in den geistig-vitalen Ebenen voraus' (Sri Aurobindo, Briefe über Yoga). Immer offenkundiger, eindringlich und wichtiger wird uns diese Erkenntnis werden: Das, was im Leben der Frauen {und ihrer Kinder} stattfindet, hat vorausgegangene Bewegungen und Formen in innerlichen Ebenen, der Gefühlswelt des Herzens hinter sich. Deshalb drängt unsere kommerzielle Geschäftswelt so sehr daraufhin, das anpassungsfähige, feine Empfinden, den kosmischen Sinn einer Frauenwelt vom äußerlichen Bewusstsein [TV, Video] konditionieren zu lassen. Denn damit sind die Grundlagen gelegt, die Seelen der Menschen verkaufen zu können.
 

Unsere Teilnahme am Intergalaktischen Humanismus  Das Millennium der Geheiligten Räume hat begonnen und wir werden beschreiben, nicht wie wir in der Vergangenheit waren, sondern wie wir sein wollen und werden; was sich nicht nur in einer äußerlichen Ästhetik manifestiert, sondern in Großmut, Mitgefühl, Solidarität, Hingabe in bedingungsloser idealistischer Liebe und nicht-sektiererischem Gebet, der Loyalität gegenüber der eigenen spirituellen Erbschaft, verbunden mit Offenheit gegenüber anderen Religionen. Zukünftig werden Männer erst Aufhebens machen, dem Eros des Femininen zu dienen, wenn sie dem seelischen spirituellen Tun der Buddhas in Komplementarität entsprechen.
 

Das Frieden schaffende Europa wird aus der Weisheit der Frauen hervorgehen, welche leben: Die Große Mutter wirkt neben Fatima; „der Herr ist Buddha“ nebst „Muhammad“.
 

Die Große Mutter ist keine Alpha-Dämonin oder 'das Nachtgespenst' (Jesaja 34:14): Sie ist das moralische, ästhetische und spirituelle Gewissen der Erde – gefährlich, wenn unsere Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist! Denn in dem Maße, wie Frauen die Große Mutter verdrängen, schafft der Drang im eigenen Unbewussten den Zwang zum Krieg.

 

>> Inhaltsverzeichnis        >> Der schöpferische Ausdruck von Liebe

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics