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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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E.  Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz


1. Puissé-je user du glaive et périr par le glaive! (Baudelaire)

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe. Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.' (Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9). Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.
 

Imperialistische Regierungspläne und Ethik  „Wir schlagen angemessene Kontrollmethoden vor, darunter deportieren, wegsperren, umsiedeln, Zwangstrennung, einzäunen, erschießen.“

Diejenigen Frauen, die von Herzenskälte erfasst den Schmerz nicht spüren, unter dem die ganze Menschheit leidet, denen bleibt die Seele krank; ihren Männern ist der Dialog 'das Eingeständnis dessen, was sie nie wollen genannt hören, die Bitte um Verzeihung, die sie nicht gewähren können' – sie hassen die Botschaft, den Boten und die Botin.


2. Männer bereuen nicht mehr ihre Sünden, denn Frauen lieben nicht mehr Seele

Der Gang der Entwicklung ist nicht der, dass die Welt durch den spirituellen Islam demokratischer würden: das Herrisch-Aristokratische flammt auf, da Vater & Sohn sich Macht gewinnen. Wenn da nicht »Veredlung der Sitten« stattfindet durch »buddhistische Frauen & The Cultural Creatives«, so muss das zu den brutalsten Dingen auf Erden führen; es blüht das Escortleben, die Liebe krankt dahin, und weil es durchgehend dunkel ist, werden die Menschen gar nicht erst daran erinnert, dass es so etwas wie »Würde des Menschen« gibt.
 

Man kann gar nicht ahnen, wie unendlich bitter und traurig es sein wird, wenn Armut und Gewalt, Krankheiten, Kriege und Seuchen die Menschheit verstärkt heimsuchen werden, weil erstrebt werden soll, dass Hinduismus-Islam-Christentum an einer Vereinheitlichung von ‚Universel-Genussehen-Hotelwesen‘ unter internationalen Gesichtspunkten arbeiten. Vom 'König der Frevler' lernend, von staatswegen mit Frevlern Geschäfte zu machen. . . wie können wir es voller Gnaden wagen, der Jugend der Welt seelenloses Vorbild zu sein?
 

Von Gott zum Herrn und Vom Herrn zur Dame  Leistung, so groß sie auch sein mag, kann doch den seelenvollen Männern nicht das Gefühl vollständiger Erfüllung geben; und was Frauen in unserer Zeit vielleicht größte Begeisterung schafft, ist ihre Transmutation von liebenden Müttern zu engagierten Friedensschafferinnen in planetarischem Bewusstsein. Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die Geschlechter, ohne es zu wissen, von ihren komplementären Sehnsüchten vorwärtsgezogen werden: zu vereinen das Rechts und das Links, das Unten und das Oben, Innen und Außen, das Heilige und die Natur.
 

Die Atmosphäre der Offenheit des erleuchteten männlichen Seelenblicks {einem Zustand intensiver Empathie heiliger Bereitwilligkeit in der freischwebenden Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger sanfter Aktivität von Scharfblick, Einsicht und Erkenntnis sowie intuitivem Bauchgefühl} lässt das Schattenreich kollektiver weiblicher Psyche {wo Missgunst, Hass, Lüsternheit, List, Unaufrichtigkeit – vielleicht fünf oder sechs Generationen zurückliegend – alle möglichen und unmöglichen Arten unglücklichen Gefühlslebens im weiblichen Organismus anrichten, was das aufstrebende Glück strahlender Weiblichkeit von traurig-ängstlicher Mutlosigkeit einer Armen-Seelen- und Gespensterwelt des 'ahrimanischen Totenreiches' sich in ein glaubensverlassenes Anderssein hat zerren lassen} verschwinden (Matthäus 4:16). Begreifen wir, dass in der Stützung der materialistischen Form spirituellen Paternalismus durch das christliche Frauentum ahrimanische Widerstände gegen Anti-Konsum wirken?
 

Er gibt dir, nach deinem Herzen, und alles, was du entwirfst, führt Er aus (Psalm 20:5)
Die Störung weiblichen Denkens, durch die in die Seelen der Kulturell-Kreativen offenbarten Gefühle, setzt den Willen zum Handeln in Planetarischem Bewusstsein in Tätigkeit. Von mitfühlender Liebe für die leidende Weiblichkeit verschmelzen Zeit, Raum und Bewusstsein; im Durchströmen der geistigen Hierarchie kommt Weiblichkeit in Kontakt mit einer Art universeller Führung des Universums, welche die Weisheit auffordert zu handeln: dergestalt hat das weibliche Denken Einfluss in der Welt und auf die gesamte Menschheit. Das, was Männer 'gemeinsame Sprache' nennen, ist in Wirklichkeit 'gemeinsame Seelenzeit'. 'Nur dank der gemeinsamen Zeit können wir mit der Natur kommunizieren; dabei ist es die Instabilität des Systems, was die Potentialitäten aktualisiert' (Ilya Prigogine). Werden Frauen durch Nichtgleichgewichtsbedingungen gestört, strukturieren sie sich selbst: sie wachen auf.
 

Tikun HaOlam – Befreiung der Welt  Selbst wenn Frauen ganz zur Seele selbst geworden, identifizieren sie sich, obwohl nunmehr ohne jede anhaftende Natur, mit den Männern aufgrund ihrer Bindung: mit dem Reinen verbunden, werden sie rein; mit der Intelligenz verbunden, werden sie intelligent; mit der Befreiung verbunden, werden sie befreit; mit der Freiheit von Konditionierung verbunden, werden sie frei von Anhaftung; mit Suche nach Erlösung verbunden, werden sie Erlösungssucherinnen; verbunden mit Reinheit, werden sie rein im Handeln, strahlend; mit Tugend verbunden, werden sie tugendhaft. Mit den Schöpferischen Seelen verbunden, werden sie Die-Eine-ohne-Zweite; in dieser Einheit erlöst sich jede Bindung 'von dem Bösen' – das ist: Die Erschaffung der Welt. Verrichten Männer im Gemeinwesen jeweils die Seelentätigkeit, für die sie gemäß den Funktionen ihres Archetyps qualifiziert sind und gebraucht werden, erlangen sie mittels ihrer Meditation über die Entwicklung ihrer Arbeit jenen Kulturellen Geist, der Frauen zum Wirken in Planetarischem Bewusstsein erweckt – vorausgesetzt die Männer wissen, Meditation auch richtig auszuführen, sodass die Kontemplation ihrer Seele 'Macht erlangt, Sünden zu vergeben' (Johannes 20:23), was heilbringende Reue und Buße in Frauen auslösen kann. Besitzen Männer genügend Empfindsamkeit, um zu beobachten, was in ihnen vorgeht, werden sie feststellen, dass ihr Solarplexus sich verflüchtigt, sobald sie unruhig, unzufrieden, ungeduldig werden. Der Solarplexus aber ist 'das Sonnengeflecht', das den lebendigen Magnetismus des Mondes der männlichen Seele erzeugt: die Quelle aus der die Sterne trinken.


3. Vom Aufschrei der Seele und der Evolution zu Planetarischem Wirken

Der Leib, in dessen Seele keine feste Herrschaft ist, quält mit sexueller Raserei die Erde. Die Allmacht der Großen Göttin erniedrigt sich selbst in jeder einzelnen Frau und ihrem Verlangen nach Selbst-Erhebung und Vormacht über andere, was die Wirkung des Missverständnisses hinsichtlich der wahren Beziehung zwischen 'erleuchteten Frauen' (Bodhisattvas) ist. Frauen wissen über 'den Pfingstgeist' das, was von Ihm in einer Frau sichtbar wird. Jedoch es ist nicht überraschend, dass, wenn starke eigene Bedürfnisse mit mangelndem planetarischen Gewahrsein zusammentreffen, als Ergebnis Eigensinn und Narzissmus entstehen. Natürlich können Frauen auf attraktiven Einzelretreats lernen, in wiederholender Anrufung, in Absolutem Bewusstsein die Macht 'Eines Großen Gottes' erkennend 'Gottes Persönlichkeit' in die Welt zu manifestieren; da die ewige Natur der Männlichkeit Gottes nicht aufhört, Sich Selbst – und auch nicht für den Zeitraum eines einzigen Augenblickes – im Individuum als Eros zu behaupten, können sie sich dann auch als attraktive Exemplare (intelligente designs) ihrer Idole betrachten, anstatt Macht jener Ethik zu sein, die fähig ist, auf Erden Voraussetzungen für den Aufbau des Friedens zu schaffen, was zu einer völlig anderen Beziehung zu jener Ganzheit führt, welche »Notre-Dame«, Licht der Weisheit ist.
 

Weil Frauen durch ihre Erscheinungsweisen der materiellen Natur stufenweise bedingt sind, unterscheidet sich ihr Verständnis von »Gott, dem Liebenden«. Tatsächlich erfühlen Kirchenfrauen 'Gott, die Liebe' nur als unpersönlich: als »Gottvater im Himmel, Jehova, Allah, Brahman«; manche empfinden Ihn als »Leere« in sich selbst: als Buddha. Weiter fortgeschrittene Frauen, die spirituelle Führung geben, erscheint Er als 'Das, was durchscheint, durch das was erscheint': als Christus; seine wunderbare Namen verherrlichen sie in allen Dingen. Die im Planetarischen Bewusstsein wirkenden Frauen sind Ihm, dem offenbarten heiligen Geist der Männer, letztendlich im Kulturellen Gemeinwesen hingegeben; die Empfindung 'Gott ist die Liebe, die Liebende und der Geliebte' kennen nur sie.
 

»Die Rache einer Fledermaus« (Strauss) an »Jedermann« (Hofmannsthal)
Statt mit Stillstand und Meditation auf tödliche Krankheitserreger zu reagieren, wenn sie zum Ausbruch kommen, sollten wir gemeinschaftliche Forschung anstreben, die weltweit den Zusammenhang 'Irreligiosität der Männer, das Verderben des Gewissens der Frauen und den daraus erwachsenen Pandemien und Weltkriegen' (Bhagavad-gita I.40) offenlegen.
 

Sublime himmlische Versammlung als Vorbereitung für den Dialog
Während Frauen gewöhnlich Männer beschuldigen, ihnen Schaden zugefügt zu haben, sitzen Weise Frauen erst einmal mit sich selber zu Rate: 'Einst saßen Frauen, ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Banden! Entfahre den Feinden! / Da verrenkte sich das Fohlen des Herrn den Fuß. Da besprach Ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester, darauf besprach Ihn Frija und Volla, ihre Schwester; aber niemand konnte heilen. Bis Wotan den Spruch gab: Bein zu Bein, Herz zu Herz, Glied zu Gliedern. (Merseburger Zaubersprüche || Genesis 2:23; Ambrosius-Hymnus; Jesaja 58:6-12; Ezechiel 37:7-28; Matthäus 13:47-50; 21:1-5; Atharva-Veda IV.12; Němcová: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel; Der Meisterdieb, Märchenfilm 2010: Krishna, der göttliche Schelm).
 

Durch Verweigerung zum Frieden  Sich den Verursachern von Kriegen und die damit verbundenen Leiden sexuell zu verweigern, ist zwar nur den heilig-göttlichen Frauen möglich, dennoch einzig wirksam, um Frieden zu erringen, denn Männer sind von Frauen abhängig. 'Das Eindringen nicht zuzulassen, keinerlei Eindringen von irgendeiner Macht oder irgendeinem Wesen, sei es in der Vorstellung oder in Kontemplation oder sonst wie – von keiner Kraft, außer Heiligem Geist – was bedeutet, Zurückweisung des Eindringens und Verweigerung der Zustimmung, weder durch Anerkennung noch durch Schwäche' (Sri Aurobindo).


 

4. Gewissen und Dialog im Bewusstsein von zerstörerischen Traditionen

In der Pseudoreligio lebt zumeist jener Geist, der all sein Interesse daran setzt, das Ideal einer Buddha-Barmherzigkeit (Hauskirche) zu verleugnen und je materialistischer Frauen sind, um so mehr geraten sie geradezu wie besessen an diesen Ahriman, den 'bösen Geist', dem Terror und Krieg entspringen. In der Linie der pro-spirituellen Männer wirkt dagegen Lucifer (im Qur'an genannt: Iblis) durch abstrakten, transzendenten Klang: im machtvollen Eros möchte er die Seelen der Männer loslösen vom wirklichen geistigen Heilen der Erde.
 

Das Klagelied der Kulturell Kreativen  Cultural Creatives sind jene Ritter, die – gleich den Heiligen Drei Königen – an einem Punkt angekommen sind, von dem aus sie sich, obwohl sie sich mitten im Leben in der Welt befinden, dennoch darüber erheben: manischer Eros plagt sie nicht mehr, anders ausgedrückt, ein Macho-Leben ist für sie ohne Wichtigkeit. Trotzdem erfüllen sie ihre Pflichten und Verpflichtungen in der Welt – sei es in der Kunst, Erfindungen oder dem Handel, etc. – in gleicher Weise wie andere. Es sind Männer, von denen man sagen kann: „sie sind in der Welt, doch nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Ihre Liebe als Priester-Lehrer und heilende Analytiker umfasst jede Seele, die Zuflucht sucht unter ihren Einfluss; friedevolle Freude stillt den Geist derer, die ihnen begegnen. Hat ein Mann diesen Zustand erreicht, ist er 'vom Thron herabgestiegen' und inspiriert, in Seelenzeit, Frauen im Dialog zum Ausdruck ihrer Seelen; dieser, der 'das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist' erlangt hat, mag geschwisterlich mit anderen – vor einem Bild, vor einer Statue, in Tempeln, in Kirchen, Moscheen, Pagoden, Synagogen – anbeten, sie nicht wissen lassend, dass er in irgendeiner Weise fortgeschrittener ist, als jene; durch sein bescheidenes Wesen tönt ein Lied (per-sonare): „In Triebhaftigkeit junger Frauen 'stürzt Wasser, uns zu verschlingen', im religiösen Fanatismus der älteren Frauen 'rollt der Fels, uns zu erschlagen', in hexengleicher Lust selbstständiger Frauen 'kommen schon auf starken Schwingen Vögel her, uns fortzutragen'“ (aus: Hugo von Hofmannsthal, Gedicht 'Reiselied').
 

Das Abschätzungsvermögen des männlichen Gehirns, insbesondere der vom Flitterwochen-Eros beflügelte männliche Narzissmus, stellt jedes Urteil, welches seinem Intellekt widerspricht, als falsch heraus; heißt: 'der männliche Intellekt erklärt niemals etwas für notwendig, was einen Widerspruch mit einer anderen durch ihn abgeleiteten Aussage impliziert' (Suhrawardi), hierbei bewirkt Spiritualität sogar die heftigsten Erscheinungen von Grausamkeit. Einzig das Heilig-Göttlich-Weibliche vermag Männer zu wandeln, vorausgesetzt in deren Gewissen herrscht das Gelübde religiöser Ritterlichkeit vor (vgl. Matthäus 19:29-30).


5. Rücksichtnahme und die Auswirkung

Frauen wirken, statt vom Expliziten ihres Wesens, aus ihrem Inneren auf den gesamten Planeten ein; doch heiraten sie Männer, die gar nicht zum Glauben ihrer Seele passen. Je vertrauter und alltäglicher diese Verhaltensweise ist, desto problematischer wird die Analyse. Ethik ist der Wechsel vom Versuch »Frau« zu klassifizieren, hin zur Erforschung des Geistes 'Alle Menschen werden Brüder!' – könnte dies unser 'Weltkulturerbe' sein: „Wer liebt, muss das Los dessen teilen, den er liebt.“ (Bulgakow, Der Meister und Margarita)?
 

Siegfried zeugte, 'gebadet im Drachenblut', und überwand seinen Lindwurm als 'Herr des Feuers und der Elemente'; doch kam, als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau}, sein Herzbegehr {Lindenblatt}, das ein Feigenblatt {die Sunna} vom Paradies enthüllte, hervor [Nibelungenlied]; die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". Männer sind für Frauen das wert, wieviel Geld, Lebensgier oder Macht sie haben; Frau für Männer wieviel Sex bzw. Yoga sie treiben. Dies ist der Tod der schöpferischen Kultur. 'Seelisches verwirklichen' verödet hinter Fassaden von Patriarchen-Moral mit Dekor von Staatskirchen-Identität: 'Hoffnung, Glaube und Wohltätigkeit erschlagen den Kreativen' (Kupferstich Martin Weigels). „Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!“ (Richard Wagner: Wanderer), dies ist vielfach unsere "zivilisierte" Sitte, sogar jenseits von 'Genussehen': 'Nur den Moment fühlend' werden Frauen zum Spielzeug berechnender wie vorausschauender Herrgötter – ohne Lügen, mit Wissen der Ehefrau: „Ich hab' gar nichts gegen eine andere Frau einzuwenden!“, werden sie von Wölfen im Schafspelz manipuliert.
 

Brigit of Kildare – Vorbild der Frauen gegen die Wölfe  
Die Heiligkeit spiritueller Weiblichkeit zu praktizieren: dies gäbe Frauen ihre Macht zurück, Männerbündnisse zu beschämen, die seelenlos, Spiritualität mit Religion verwechselnd, eloquent 'Gottes Eros' anzuwenden wissen, die primäre Quelle psychischer Leiden in Frauen mit oftmals folgendschwerer psychosomatischer Symptombildung. 'Nicht nur Frauen verliebt zu machen, sie dann im Stich lassend oder sie auszubeuten, sondern in beste soziale Kreise vorzustoßen und diese zu täuschen – das hat natürlich etwas Faszinierendes' (Peter von Matt, Theorie und Praxis der Hinterlist).


6. Vom Dienst der Seelen aus der Tiefe Eines Gewissens

Den Gott der Liebe sollst du preisen, Er hat die Saiten mir berührt, Er sprach zu dir aus meinen
Weisen, zu Dir hat Sie Mich hergeführt.
(Richard Wagner, Der Sang des Tannhäusers im Venusberg)
Der Geist kultureller spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raum, befreiend von der verfestigten Situation seiner Kalypso-Venus. Mit ihrer 'Heiligen Fürstin' {Königin im Engel-Land} schafft die göttliche Sehnsucht Seinen planetarischen Gesang. Mit der Wiederkehr – im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes – wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen, während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt; die vierfache weibliche Zeugungsenergie {das Feuchte, Trockene, Warme [Mystik] und das Kalte} setzt Vision in kulturelle Sprache um. Die Jungfrau – „Frewlein zart, von ewrem stolzen Leibe“ (Das Lied von Tannhäuser, Nürnberg 1515) – wird zur Hebamme bei Elisabeth, die gebärende Frau ermutigend zum Kanal für die mächtige Kraft jener Zeugung werdend, die durch Sie, zur Fülle gestaltend, hindurch strömt, wodurch »Notre-Dame« den ursprünglichen Zustand von göttlicher Ganzheit allen bewusst macht: das Vertrauen in den alchemischen Prozess der Schöpfung (Hl. Qur'an, Suren 15:25-27; 7:11-12).
 

Und aus dem hohlen finstren Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor (Osterspaziergang, Faust I)
Ohne heilige Geistigkeit des Männlichen kreist Weiblichkeit um sich selbst und bewegt sich dabei nicht aus sich selbst heraus; in einer auf die Spitze getriebene innergeistigen Selbstreflexion findet Realität von Spiritualität dann hauptsächlich im Kopf statt; dadurch wirkt der SINN der Liebe verschlossen und unzugänglich, rätselhaft und unverständlich.
 

Heilen und Alchemie  'Alchemie' in unserer Zeit geht davon aus, dass es möglich ist, den weiblichen Organismus {hyle}, in seinen neurotischen und psychotischen Erkrankungen {das unedle Metall}, mit den edlen Prinzipien {eidos} von Großer Mutter (kabbalistischer Vedanta), Kulturell Kreativen (universaler Sufismus) und Große Göttin (Buddha-Weltlichkeit), in den Stufen: 'kupferne und bronzene Regeln', 'silberner Imagination' und der 'goldenen Nächstenliebe', schließlich neu, als Planetarisches Bewusstsein [Weisheit], zu gestalten und auf diese Art und Weise Unsere Erde zu heilen. Das ist idealerweise dann möglich, wenn The Cultural Creatives, in ihren Funktionen als religiöse, spirituelle, psycho-analytische und offenbarende Diener, dem weiblichen Körper-Herz-und-Seele-Organismus beigestanden haben, sich von Unedlem lösend, empfänglich zu sein für das Prinzip Eines heilenden Geistes. 'Prima materia' und 'Quinta essentia' sind Forschungsgebiete wissenschaftlicher Ethik unserer Zeit; anders gesagt: 'nur mittels der Wissenschaft vom Leben kann die Beschaffenheit des Lebens von Grund auf verändert werden' (Aldous L. Huxley).


7. Money, Sex & Power

Alchimie und Geistigkeit  Im nehmenden Zyklus dominieren Männer über Frauen: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, ihre Selbstverwirklichung zerschneidet Holz. Wenn aber der Geist zur Transzendenz in den Zustand 'göttlicher Einheit' fortschreitet, enthebt er sich selbst aus der Hölle heraus. 'Selbstdenken ist unser höchster Mut. Frauen, die wagen selbst zu denken, diese Frauen werden auch selbst handeln: 'jede Frau muss ein Inneres Heiligtum haben, dem sie sich weiht, indem sie sich als Selbst-Darbringung in ihm unsterblich macht – Unsterblichkeit für Gott als Leidenschaft der Liebe muss das Ziel einer jeden Frau sein' (Bettina von Arnim).
 

Gaia-Symphonie  Erde ins Wasser werfen, Wasser ins Feuer schütten, Feuer in die Luft fackeln – diese Umweltsünden vergiften unser Beziehungsklima. 'The Sacred Feminine' wehrt sich auf Ihre Art gegen die Verunreinigung der Ozeane der weiblichen Seele, gegen Überfischung ('das übertischte Mahl' Goethe, Faust) und eine 'Trinkwasserverknappung im Glauben'. Der Frauen Natur ist ein Meer von Vibrationen; jede psychische wie physische Bewegung stellt einen Tsunami für Planet Erde dar. Doch ohne den schöpferischen Geist, 'the creative Christs' der Menschen, lässt sich mit Wirtschaftsmacht kein Kampf für den Frieden führen: unsere Ozeane und Kontinente müssen büßen für die „christlichen Tugenden“, „buddhistischen Leidenschaften“ sowie „muslimischen Unwissenheiten“ der Frauen. Eine Frau wird durch ihren Mann kulturell; Kultur aber kommt durch die Frauen zur Erde.
 

Frauen lieben den brennenden und begehrenden Blick des Herkulesmannes, der Geschäftsmänner wie des spirituellen Paris. Dann sind sie glücklich, weil sie sicher sind, dass das sie so anregende mächtige, intensive und ausdrucksstarke Gemüt einer seelenlosen Männlichkeit ihnen Konsum, Vergnügen und Freiheit bringt, und Forderungen für den Bauch erfüllt. Daher müssen alle Männer warten bis der Blick sie erlöst: die Willenskraft der Göttlichen Mutter wirkt durch den Blick; und erst wenn Ihr Licht auf das gewissenhafte männliche Ich gerichtet ist, enthüllt sich der Männer seelisches Selbst und sie gewinnen Klarheit über ihre eigene Natur und ihren Seelencharakter; dann sehen sie ihr eigenes Antlitz, welches vorher nur in der Maske der Persona erschien, und es offenbart sich der Menschen SINN.
 

Verändertes Saatgut – vergiftetes Brot gibt ihnen heute  Egozentrische Pestizide im männlichen Bewusstsein haben Einfluss auf die geistige Orientierung des Weiblichen, Empfänglichen: Kommunikation und geistige Fitness und damit seelisch-fruchtbringende Tätigkeit sind gestört. Frauen beginnen isoliert, getrennt zu leben. Der geistige Teil der Menschheit, der in Kollektivität lebt, der in allen Geschöpfen lebt, fängt an, sich nicht zu entfalten, und, sich seiner krank und unbewusst, mit unglücklicher Miene sich zu beklagen, weil seelische Fähigkeiten so begrenzt und verdunkelt sind, dass unser Organismus gar nicht mehr fühlt. Dies ist bei Millionen von Frauen in der Welt der Fall. Würden Männer "Grubenunglücke" zu vermeiden wissen und gegen "Chemieabfälle" predigen, geschähe der Erde ihre Heilung.


8. Der tiefenpsychologische Dialog – Unser Engagement der Seele

Wir brauchen im Umgang miteinander – global – eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen, denn die Seele ist schöpferisch. Um schöpferisch zu sein, müssen wir zuerst alles Rastlose in unserer Psyche hinter uns lassen. Der Glanz innerer Ruhe wird durch direkte innere Wahrnehmung freigesetzt, und nicht über intellektuelles Wissen, spirituelle Lehren oder einem Lesen von frommen Sprüchen. Es kann auch nicht von religiösen Autoritäten oder spirituellen Meistern wachgerufen werden und auch mit psychologischem Verstand, transzendenten Klängen und spirituellem Bewusstsein können wir wahre Humanität, das Planetarische Bewusstsein nicht erwecken. Denn Konfrontation mit dem männlichen Ego richtet Weiblichkeit und damit Planet Erde zugrunde. Daher ist marianische Geistlichkeit der Männer das Felsfundament des Dialogs (Psalm 73:26). Loslösung von Konditionierungen des eigenen Herzens setzt allerdings bei Frauen voraus, sich zuerst mit »leuchtender Intelligenz« identifiziert zu haben, einzig nur das eigene spirituelle Licht kann Erkenntnisse in Situationen und Objekte geben – anders werden karmische Gegebenheiten der Vergangenheit nur verstärkt introspektiv, das heißt traumatisch wahrgenommen. Zudem kann sich schöpferischer männlicher Geist nur verstehen, wenn er sich spiritueller Weiblichkeit gegenübersieht; erst wenn heilige spirituelle Strenge der Frauen führt, wissen Männer, wer sie sind. Im analytischen Dialog – von spirituellem Wort der Frauen – lernen Männer, sich diametral verantwortlich zur lenkenden weiblichen Macht Gottes zu verhalten.
 

Heilung durch den Gruppenanalytischen Dialog – Vom Erlernen der Gefühle  Im Kern sagt Buddha aus, dass Neid, Gier, Hass – und damit auch das Leiden – durch ein vollständiges Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden können; sie ist ein philosophisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt (Erich Fromm). Jedoch muss der Dharma mit den Forschungen C.G. Jungs verbunden sein: aktive Imagination, Synchronizität und Alchimie. Und nichts ist schwieriger, als sich von jeglichen Gefühlen der Feindseligkeit zu befreien. Allein die Große Mutter ist dazu wirklich fähig; in Ihrer Gegenwart lernen wir das heilsame Fühlen.

 

>> Inhaltsverzeichnis       >> Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten' 

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge