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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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B.  Situation: Anamnesis und Anā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (William Shakespeare, Hamlet)
Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen. Daraus erwachsen naturgemäß Gefahren wie Kriege und Epidemien. (Bhagavadgita I.40)  
 

'Knabe, schäme du dich's nicht, dass du eines Mägdlein begehrest, und das Mägdlein eines Knaben begehret; lass nur zur Ehe gelangen' (Martin Luther). Kriege dauern an, weil Frauen nicht 'ein Herz und eine Seele' (Apostelgeschichte 4:32) sind und „ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen“ (Mr Trump zu Mrs Clinton) um gegen "Islam" vorzugehen, während Männer Geschäftsbeziehung unterhalten und spirituellen Islam [Genussehe, Paternalimus: Sure 27:37] unterstützen, 'als sögen sie mit der Gefahr einen doppelten frechen Mut in sich' (Hugo von Hofmannsthal).
 

Es gilt Den Sinn kosmischer Verantwortung für Unsere Erde zu entwickeln: es ist unsere individuelle und kollektive Verantwortung die Familie der Lebewesen auf diesem Planeten zu schützen und zu erhalten, schwache Mitglieder zu stützen und schützend für die Umwelt zu sorgen, in der wir alle leben. Dazu müssen Frauen von Männern,die Den Sinn ähnlich empfinden wie sie, transkulturell in seelen-analytischer Weise unterstützt werden. Doch solange Männer ihre Handlungen nicht dem notwendigen Zweck ihrer Seele untergeordnet haben, schafft spirituelle Praxis nebst psychologischer Moral sie zu Jägern und Verliebten in räuberischer Landnahme: „Heilen, was in Weiblichkeit verwundet ist“ aber tun sie nicht.
 

Die Natur verleiht der Menschheit ihre Ethik  Die Große Mutter ist eine Schöpferin, sie prägt das Gesicht Neuer Kultur und das Leben der Menschen, worin sie ihren Wirkungszusammenhang findet: „Wir nehmen Wasser aus der Erde und Wir geben etwas zu der Erde.“ das ist der Vertrag. Am Anfang steht eine Unterhaltung. Sie fragt: Wirst du meine Souveränität bestätigen? – und er sagt: „Ich will!“; 'through him and with him and in him, God is rendering paradoxes as platitudes' (Isaiah Berlin). Die Gemeinschaft der Geheiligten (Apostelgeschichte 20:32) übernimmt Verantwortlichkeit auf sich, was zugleich Autonomie begründet.
 

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1:16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: 'was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück'. Der Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz, Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10) im Geheimnis der Umarmung und im Geheimnis des Fluges. Die Große Mutter ist Geheimnis; Fatimas Eros und die Sphinx, das Herz der Löwin wird uns Regel: nicht mit Wasser soll begossen werden, 'sind Blitze, sind Donner in Wolken entschwunden' (BWV 244) geschieht 'das Anblasen des Feuers' zwischen Geist und Materie.
 

Die Erde hat fünf Eigenschaften, das Wasser vier, das Feuer drei, die Luft zwei und der Aether eine. Klang, Berührung, Form, Duft und Geschmack sind die fünf Eigenschaften der Erde. Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser. Klang, Berührung, Form bilden die drei Eigenschaften des Feuers. Die Luft hat zwei Eigenschaften: Klang und Berührung. Der Aether hat als Eigenschaft den Klang. Diese fünfzehn Eigenschaften wohnen den fünf Elementen inne und existieren in allen Substanzen, aus denen das Universum zusammengesetzt ist. Sie stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern gehen angemessene Verbindungen ein; sie bilden ein Ganzes. (Mahabharata, Buch des Waldes 211).
 

Von feigen zweideutigen Frauenherzen und ihren mutigen eindeutigen Göttern
Die größte Bedrohung der Welt kommt nicht von außen, etwa durch nukleare Selbstzerstörung, ausgelöst durch die schiitisch-indische Sohnpräferenz, sondern von innen, durch selbstgefälligen Glauben frömmelnder Mütter: die Meinung, nicht alle Töchter könnten ihre Ziele über die eheliche Beziehung erreichen, und auch sei die Vereinigung mit dem Männlichen nicht der Schöpfungsprozess vom Wesen Gottes, die sich vermenschlicht hat. Macht-Geld-Sex lässt Männer schon allein beim Gedanken an »Seelenzeit« {das Menschwesen Gottes im Dialogdienst an Frauen} erschaudern, sie wollen selbstgefällig in ihrem Herren-business-Raum bleiben; so wie Frauen mit 'Vorträgen lauschen in Gartenfreizeit' ihrer beruflichen »Verleiblichung des Herrn im Retreatgebiet der Männer« entgegenwirken.
 

Durch Göttinnen-Kult, Konfessions-Fundamentalismus (Salafismus) herrscht eine Art "organisierte Kriminalisierung des Glaubens" auf unserem Planeten, ein Handel mit dem Sex spiritualisierter und energetisierter Geschlechter. Sicher, 'Menschen schaffen, wenn sie Lust empfinden; ohne Empfinden von Lust ist kein Schaffen; nur wer Lust empfunden hat, schafft' (Chandogya-Upanishad 7.22); doch indem die Menschen lieben, ohne dass 'Begehren, Gottlosigkeit, Begierde' durch ein heilsames Läutern entschwunden sind, zerstört die Liebe sich selbst und andere. Konkurrierende Männer-Wirtschaft und frauenpolitische Interessen könnten befriedet werden, wenn der Menschen Thermodynamik, die Begehrlichkeit eines allzu göttlichen Eros-Geistes, entwird. Dazu muss uns bewusst werden, wie alles miteinander verflochten ist, wie z.B. Ehevorstellungen der Religionen, die sich entwickelt haben, beitragen, die Produktionen der Welt-Misswirtschaft zu fördern. Wenn man das ändern will, muss man sowohl bei Wünschen der Frauen ansetzen als auch die Entwicklung einer fühlenden Schöpferischen Kultur der Männer (Johannes 14:23) fördern. Männer sind meist abhängiger von ihren Frauen als Frauen von Männern; doch der Jünger muss den Meister in seinem Herzen bilden und durch äußerste Verneinung – hingebungsvoller Dienst – zum Visionär erwachen. Die Jungfrau aber, sich auf Pilgerreise begebend, mag die Vision der Matrix ihres inneren Heiligen, dem Gott in menschlicher Form, in der Umarmung der Matrone finden mit dem Gebet: „O spirituelle Mutter, Du und Deine Zustimmung sind mein Ziel und mein Sehnen“; dies gehört zum Pfad, 'Auslöschung des falschen Ichs'. Fehlt die Vision der Seelen ihrer Mannen, setzen sich Frauen eher individualistische Ziele; und begrenzt in der Seele, unbegrenzt in den Wünschen, gesellen wir uns zum Gefallenen Engel.
 

Der Große Gesang  Von der Gnade der Sonne erglüht der Mond, und ist bereit alles zu opfern (Bhagavadgita 17.11; Johannes 6:38); erhellt vom Chor der Sterne (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern zur Wiederkunft des Humanen Geistes. Ein jeder entdeckt in der Drei-Einigen Seele den Spiegel; in Kosmischem Sinn fühlt sich Licht in Liebe zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne: „Ich liebe Dich“, zum Morgenstern: „O Du liebst mich“ und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden“. Und es ist dieser Gesang, der Engel zu des Meeres Wogen, zu des Firmaments Sternen, zu der Paradiesbäume Früchten schafft.
 

Zweifellos beeinflussen Frauen die Welt; denn auf ihren Bildungspfaden können Frauen zwischen Erwachen zur seelenvollen Weiblichkeit oder direkter Entfaltung zur spirituellen Vermännlichung wählen – diese Entscheidung hat eine enorme Folge für die ganze Erde. Ohne erweckte himmlische Seele wird Weiblichkeit schamlos, weil 'herabkommendes Planetarisches Bewusstsein von dem emporstrebenden Gottliebenden' nicht mehr ersehnt, was der Gefiederten Schlange 'Vom Tod zur Auferstehung' Bedeutungslosigkeit verleiht; dergestalt bleiben Frauen ohnmächtige Engel, 'dem hochmütigen Iblis (Sure 2:34)' so ähnlich, dass man sie als gefallene Engel bezeichnet' (Massimo Cacciari). || Europas Sternlein prangen, der Neumond verdeckt die Sonne (Matthäus 27:45) und Nebel steiget aus dem Tau (Matthias Claudius): dies erweckt die Menschheit zur Morgenröte der Kulturellen Einheit.
 

Mit Aarons Entzünden der Menora [Siebenarmiger Leuchter] war symbolisch seine Aufgabe angezeigt »Das Heilige« zu entzünden. Jeder Mann trägt in sich eine Flamme zur Verehrung der Schöpferischen Dreieinigkeit [Leonardo da Vinci Anna selbdritt], meist verborgen oder tief in seinem Inneren vergraben; daher braucht es – vor dem spirituellen Pfad – 'Novizen-Dienst in der Gemeinde'. Denn komplementär heißt es: Ein Licht des Herrn ist die Seele der Frau, durchsucht die verborgensten Falten (Buch 'Weisheit Salomos' 20:27). Auch wenn die Sexlust zum genießerischen Leben nach unten zwingt, früher oder später strebt jede weibliche Seele danach, emporzusteigen: drängt keine Geschäftstätigkeit mehr, sind alle Frauen 'vata'.
 

Die Seelenzeit der Männer wird zur Weltkultur, wenn in der Schaffung und Erhaltung der Raumzeit der Frauen, des Dialogs 'Wissenschaft um der Wissenschaft willen', zugleich jeder einzelne Mann in sich selbst seine Vollendung zu erwirken sucht: der Universelle Gottesdienst um der Religion willen; Dichten um der Dichtung willen; und Gruppen-Psychoanalyse, um zu heilen, was verwundet ist. (nach Martin Heidegger, Einführung in Metaphysik ß' 13).



I.  Das Gewahrsein
 

 


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
 

'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent (44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul Ray, Evolution der integralen Kultur).

Cultural Creatives in ihrer Ausstrahlung als »gentle men« zur Entfaltung der Vision von Ganzheit
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer, kulturelle Väter, ethische Führer, psychoanalytische Heiler, spirituelle Guides und geistliche Lehrer.

Eine Sintflut geschieht, wenn "die hohe Woge des katholischen Beziehungsdenkens" die protestantische Woge ähnlicher Wellenlänge einholt und sich mit ihr vereint. Treffen zwei psychische Wellenfelder aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander, schaukelt sich "the women freak wave" zu beträchtlicher Größe auf, mit verheerender Wirkung für den Planeten; starke islamistische Gegenströmung kann diese Welle sogar noch höher heben.



II.  Dialog: Zusammenkunft in Seelenzeit – Erweckung zur Planetarischen Kultur

Die Botschaft in unserer Zeit  Männer unserer Tage, mit ihren zumeist toten Seelenkörper und ungeheuren Hochmut, daran gewöhnt, die Stimme Eines Planetarischen Gewissens – mit der Leichtigkeit von Evas Intuition – zu betäuben, können sich heutzutage keine Idee mehr machen von einem diakonisch-ritterlichen Gelöbnis (Frauen seelisch zu stärken, persönlich zu schützen, physisch zu schonen). Es fehlt zusehends 'die erschütternde lenkende Kraft eines erleuchteten Gewissens, wodurch aus dem Herzog von Burgund ein Koch von Cluny, aus einem mit der Kaiserfamilie Verwandten ein Sandalenputzer, aus einem Grafen ein Schweinehirt ward' (nach Abbé Dubois, Geschichte der Abtei Morimond, 2. Aufl. Münster 1855).
 

The Cultural Creatives  Was jetzt nottut auf Planet Erde, das ist die Selbstverleugnung geistiger Männer: Novizen, die ihr gemaltes Bild der Großen Göttin betrachten und sagen: „Es ist deine Arbeit, und nicht meine Arbeit!“; Musiker, die ihre Komposition hören und kundgeben: „Große Mutter, es ist deine Schöpfung, ich existiere nicht!“; und Männer, die zu ihren Ehefrauen sagen: „Ich bin nicht, Du, o Göttin, bist!“ Durch diese "Kreuzigung" geschieht 'Die Geburt der Neuen Welt' – nicht durch Terror, Krieg, Folter, Völkermord. . . Allerdings bedarf es der gewissenhaftesten Bereitschaft beider Geschlechter, ihren Teil: (A) triebhaftes Bewusstsein [bei Männern: durch Klang (Mantra-Yoga); durch das Innere Licht ihrer Anbetung: in Frauen] zu vernichten; dann (B) die unterbewusst-manipulierenden bzw. überbewusst-begehrende psychische Natur [bei Frauen: durch kollektive Hauskirche (Dharma-Nächstenliebe); durch Einzelretraite (Fasten und Gebet): in Männern] zu verklären; was den Schleier hebt, der den SINN vor den Blicken der Geschlechter verbirgt.



III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Heiliggemäßen als Grundlage seines Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Folgen sind zunehmende Scheidungsraten und das Aufkommen von Selbstverherrlichungs-Maskulismen im Verbrauch seelengehemmter Frauennaturen; die spirituellen Gewissen erliegen dem Charme paternaler Bruderschaft, deren Partialethik des 'göttlichen Bewusstseins' jede Pflicht zur planetarischen ethischen Verantwortlichkeit verdrängt. Unterdessen werden die Reichen immer reicher, während Inflation, Armut und Gewalt unseren Planeten in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.
 

„Ein Gott wird Mensch“ – auf dass Frauen wirken  Eine kosmisches Ordnung besteht, wonach Männer, wenn sie in ihrer Seele schöpferisch sind, das heißt 'in sich selber bleiben und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar intuitiv einleuchtet' (Romano Guardini), das eigentliche Mannsein verlieren. Wollen Weise Frauen zu ihrer 'Vision von heilender Liebe' gelangen, müssen sie "den Mann" an das Planetarische Bewusstsein hergeben. Die selbstbezogenen Frauenherzen sträuben sich gegen diese Hingabe; derweil nehmen sich Männer die Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1f).
 

Wann immer Weltkriege stattgefunden haben, wann immer es in der Welt Blutvergießen gegeben hat, und wann immer es Revolutionen und politische Umwälzungen geben wird, all diese verschiedenen Katastrophen sind auf dieselben Ursachen zurückzuführen: auf der einen Seite die Selbstsucht der Männer, die lediglich nur physisch, mental respektive spirituell in sich selbst versunken sind, auf der anderen Seite der Mangel der Frauen am Verständnis für das Naturgesetz der Großen Mutter und die Gesetze erfüllter und nachhaltig glücklicher Partnerschaft. Ohne die Seelenzeit der Kulturell Kreativen in einer 'Raumzeit der Frauen', dem Dialog, bleiben Frauen kalt, unwissend und blind für Die Ethik der Liebe, nämlich dass sie vom Glück eines seelenerwachten Mannes abhängen, mit dem sie leben. Jede Beleidigung der Weiblichkeit wird eines Tages zurückkehren, daher sollte der erste Gedanke eines Geschäftsmannes sein: "Wenn meine Frau nicht glücklich ist, und wenn meine Kinder, meine Nachbarn, meine Sekretärin nicht glücklich ist – wie kann ich da jemals glücklich sein?" Wie schwer scheinbar dies auch für den unkulturellen Mann von Welt zu verstehen ist: Es ist einfach für jene, die von ihrer Seele her Weiblichkeit achten.
 

Beziehungsebenen rühren von 'Alpha und Omega', von komplementären Seelenebenen in ihren Kapazitäten altruistisch tätig zu sein. Haben wir uns nicht dessen bewusstgemacht, steht Beziehung unter einem unglücklichen Stern; dann ist es „der falsche Mann“, der sich 'der Jungfrau Flehen' (Franz Schubert, Ave Maria) als ihr wahres Wesen verstellt. Wenn Frauen sie selbst und gleichzeitig schöpferischer Lebens-Raum, während Männer 'das Universum' und 'Seelen-Zeit im Gemeinwesen' sind, dann schauen Seelen mit den Augen der Seelen – dann ist zwei ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst: „von Ewigkeit zu Ewigkeiten“. 'Wenn ich zu dem gelangt bin, das für alle Vernunft unerkannt ist, und von dem auch jede Vernunft meint, es sei von der Wahrheit am weitesten entfernt, finde ich Dich. Dort bist Du, mein Gott, der Du die absolute Notwendigkeit bist.' (Nikolaus von Kues, Das Sehen Gottes).



IV. Resumé

Wenn durch kulturelle Kreativität der Männer Frauen fähig werden, unsere Welt friedevoller
zu machen, dann sollten Männer Frauen damit unterstützen, statt es besser machen zu wollen.
 

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen? 
 

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (an Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.
 

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für Die Frau, innerhalb des erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: Das Gebot der Menschlichkeit, Frauen nicht mehr zu missbrauchen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile.
 

Der Tod von Soldaten ist der äußere Ausdruck eines inneren Kampfes der Frauen in der 'Institution von Heirat und Scheidung'. Dabei könnten Frauen die ungeheuer komplexen Probleme religiöser Kriege eigentlich lösen. Doch wer vermag die Frauen zu ermahnen, dass sie nicht die Möglichkeit scheuen dürfen, Leben zu retten? – das Seelische Gewissen.
 

Man(n) wünscht seinen Verstand gut nutzen zu können, um als 'spirituelle Persönlichkeit' [linke Hemisphäre] zu arbeiten – aber nicht mit dem Geist seiner Seele. 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Buch Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint 'das mitfühlende Gehirn', die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters'; bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Verstand seine Partnerin in die "Huren-Heiligenposition", von der sie frömmiglich ihre Dienste zu geben hat. Es ist die Tragödie unseres Planeten, wenn Frauen sich dergestalt vom schöpferischen Seelenleben abhalten; denn Männer erhalten von Frauen ja 'absolute Freiheit', insofern sich Frauen frei von sittlicher Einschränkung zur Intimität halten und darauf verzichten in Hauskirche einer Jugend die Emotionen der 'Erleuchtung des psycho-physikalischen Mechanismus' zu lehren. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht im Manne psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens) und eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor dem kollektiven Wahn sexueller Frauen, die, unter der Übergewalt spiritueller Männer mit deren ungeheurem Zwang eines psychischen Eros, in rasendem Wogenzusammenprall, Spannungen mit solcher Windstärke erzeugen, dass die Welt wie ein Tuch in zwei Teile zerrissen wird, dieser riesige Riss geht quer durch jedes Land, jede Stadt, jedes Haus, jede Familie, jedes Herz. (nach Stefan Zweig)

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Von den Inneren Bildern – Von der Herren-Vernunft

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-European-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring / Netzwerk-design
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics