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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4)
Wir stehen vor einer Krise epischen Ausmaßes. Und der Grund dafür ist weibliche Unfähigkeit gepaart mit dem männlichen Unwillen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: die psychische Entartung unreligiöser Männer, welche seelische Erkrankungen in den Frauen hervorruft. „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen. Daraus erwachsen Gefahren wie Kriege und Epidemien.“ (Bhagavad-Gita I.40). Kriege dauern an, weil Männer nicht „ein Herz und eine Seele“ (Apostelgeschichte 4:32) sind und Frauen 'ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen' (Präsident Trump zu Mrs. Clinton), so „als sögen sie mit der Gefahr einen doppelten frechen Mut in sich“ (Hugo von Hofmannsthal).
 

Heilen, was in Weiblichkeit verwundet ist  Den Führern der Nationen ist es wichtig als Vorbilder wahrgenommen zu werden; ganz gleich, ob es sich um die königliche Familie eines Wüstenstaates oder den Präsidenten der Vereinigten Staaten handelt: ihre Macht hat kulturelle Bedeutung; doch zuviel Islam (Paternalimus, Polygamie nach der Scharia) erzeugt 'kranke Erde' (Prostitution), zuviel Interreligion (serielle Wiederheirat, Genussehe) entstellt den kulturellen Mann {'es ist das bübisch-mädchenhafte Gestümper, wie frömmelnder Geschmack sich’s lieben mag' (Goethe, Faust II)}. Demgegenüber gilt es Den Sinn der Liebe innerhalb unserer kosmischen Verantwortung für Unsere Erde zu entwickeln.
 

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1.16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: Was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10), im Geheimnis der Umarmung und im Geheimnis eines Fluges. Wenn Frauen, als spirituelle Seelen ihrer Weiblichkeit, über Beziehungsideale entscheiden, da 'vom Stoff aus dem die Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm 4.1), den Kulturell Kreativen, inspiriert, dann ist jeder frei und jeder ist ein Solist, zusammen wird Einheit: Symphonie.
 

Vom Ursprung der Gemeinschaft der Geheiligten (Sure 15.26 Das Felsengebirge, Jesaja 11.1-5)
La «Grande Mère» ist Ursprung, der Bindungs- und Wirkungszusammenhang. Sie prägt den Mythos der Kultur und das Leben der Menschen durch Alchemie. Am Anfang steht eine Unterhaltung: „Wirst du meine Souveränität bestätigen?“ Er spricht: „Ich will! Und das ist der Vertrag: Wir nehmen Wasser aus der Erde, Wir geben etwas zu der Erde.“ Dvordey {very high frequency omnidirectional range}, der Hof der Wintersonnenwende
übernimmt Verantwortlichkeit auf sich, was zugleich die Autonomie begründet (Apostelgeschichte 20:32).
 

Die Erde hat fünf Eigenschaften, das Wasser vier, das Feuer drei, die Luft zwei, und der Aether eine. Klang, Berührung, Form, Duft, Geschmack sind die fünf Eigenschaften der Erde. Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser. Klang, Berührung, Form bilden die drei Eigenschaften des Feuers. Die Luft hat zwei Eigenschaften: Klang und Berührung. Der Aether hat als Eigenschaft den Klang. Diese fünfzehn Eigenschaften wohnen den fünf Elementen inne und existieren in allen Substanzen, aus denen das Universum zusammengesetzt ist. Sie stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern gehen angemessene Verbindungen ein: sie bilden ein Ganzes. (Mahabharata, Vana Parva, Buch des Waldes, Kap. 221 Der Vogelfänger über die Elemente)
 

Frauen, die, in Sachen Ethik, gegenüber ihrem Mann nicht 'verlasse Haus, Brüder und Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker' (Matthäus 19:29; 10:35-39) geltend machen, bemühen sich vergeblich um die Mitarbeit ihres Partners am Planetarischen Bewusstsein. Männer können, was sie sollen; weil den Männern aber jenes Vertrauen, das ihnen vom Glauben der Familie oder des Freundes entgegengebracht werden müsste, fehlt, bringen sie kaum noch Gewissen zum Dialog auf. Wenn daher ein Mann sagt: „Ich kann nicht.“, so will sein Umfeld nicht. Familien-Korrektheit hemmt den Dialog – ja, soll ihn sogar verhindern. Hinzu kommt noch, dass eine spirituelle Multikulti-Moral Männern erlaubt, sich in Beziehungsangelegenheiten beliebig verhalten zu können – dies stellt die größte Bedrohung der Ordnung dar und untergräbt systematisch unser Kulturelles Wertesystem.
 

Dialog muss vor allem anderen unsere erste Pflicht sein  Durch Göttinnenkult in erstarktem Konfessions-Fundamentalismus herrscht eine Art organisierte Kriminalisierung des Glaubens auf unserem Planeten, ein Handel mit energetisierten, psychologisierten wie spiritualisierten Geschlechtern. 'Menschen schaffen, wenn sie Lust empfinden; ohne ein Empfinden von Lust ist kein Schaffen; nur wer Lust empfunden hat, schafft' (Chandogya-Upanishad 7.22), doch indem der Mensch liebt, ohne dass 'Trieb, Gottlosigkeit, Neid und Begehren' durch heilsames Läutern entschwunden sind, zerstört Liebe sich selbst und die anderen. Konkurrierende Männerwirtschaft und frauenpolitische Interessen könnten befriedet werden, wenn der Menschen Thermodynamik, die Begehrlichkeit allzu göttlichen Eros-Geistes, entwird. Dazu muss uns bewusst werden, wie alles miteinander verflochten ist, wie z.B. Ehevorstellungen der Religionen, die sich entwickelt haben, beitragen Produktionen einer Welt-Misswirtschaft zu fördern. Wenn wir das wirklich ändern wollen, müssen wir sowohl beim Wünschen der Frauen ansetzen, wie auch die Entfaltung einer fühlenden Schöpferischen Kultur der Männer (Johannes 14:23) fördern. 'Der Fortschritt und die wahre Größe ist in der Höhe des Menschen im Dialog und nicht in den spirituellen Übungen und Heiligen Schriften, diesen von der Höhe eines einsamen Berges diktierten Monologen. Das, was wirklich in der Lage ist, das Absurde auszugleichen, ist die Gemeinschaft der Menschen im Kampf gegen das Absurde. Wenn wir uns entschließen, dieser Gemeinschaft zu dienen, entschließen wir uns, bis zum Äußersten dem Dialog zu dienen gegen alle Politik der Lüge und des Schweigens. Menschen, die bleiben, was sie sind und die wahr sprechen – das ist die Art und Weise wie wir zusammen mit den anderen frei sein können.' (Albert Camus, 1946).
 

Von himmlischen Höhen selbstloser Mutterliebe zur fundamentalistischen Wahrheit eines alten Weibes ist die Liebe heruntergekommen; brennende, feurige, glühende Kohlenfeuer (siehe Johannes 18:17-27) der Verlassenen, Kranken, im Seelenschmerz Entzweiten, sind Amme des terroristischen Geistes zwischen den Völkern und Rassen, im Bestreben sich unserer Herzen zu bemächtigen. Ein vom herrischen Bewusstsein seelenloser Männlichkeit in die Passivität "gestoßener" leidender Lotos, der in Ermanglung des kulturellen Geistes seine Früchte nicht der Welt darbringen kann, bittet mit Gift, Schlangen und Stricken uns um Heilung.
 

Der Große Gesang  Von der Gnade der Sonne erglüht der Mond, und ist bereit sich selbst darzubringen (Gita 17.11; Johannes 6:38); erhellt vom Chor der Sterne (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern zur Wiederkunft des Humanen Geistes. Ein jeder entdeckt in der Drei-Einigen Seele den Spiegel; in Kosmischem Sinn fühlt sich Licht in Liebe zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne: „Ich liebe Dich“, zum Morgenstern: „O Du liebst mich“ und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden“. Es ist dieser Gesang, der die Engel zu des Meeres Wogen, zu des Firmaments Sternen und zu der Paradiesbäume Früchten trägt.
 

‚Von Liebe wegen‘ der Frauen bringt das Planetarische Bewusstsein der Männer hervor
Erfahren Männer keine Belehrung durch die erleuchteten Seelen der Frauen, so wird der kulturelle Geist nicht erschaffen. Wenn es überhaupt Hoffnung gibt für Planetin Erde, dann muss es in dieser Weise geschehen: Frauen müssen von oben anfangen und dann wirkt es nach unten. Wenn man nur "unten" versucht, Lösungen zu finden – das geht nicht.
 

Die Große Mutter: Das Bewusstsein Unseres Bewusstseins  Es gibt ein Sprichwort, welches besagt, dass ein Prophet in seinem eigenen Land nichts gilt und das liegt hauptsächlich daran, dass Frauen an dem Bild festhalten, dass sie sich von sich gemacht haben, und das Männer von ihnen gemacht haben. Schon im Mutterleib werden Frauen entsprechend programmiert, und das gesellschaftliche Leben passt sie an die erotischen Vorlieben der Männer an. Durch aufsteigende Kontemplation gelingt das strikte Abnabeln von diesen beiden Verstrickungen. Haben Frauen diese Transformation durchgemacht, müssen sie jedoch ihrer heiligen Weiblichkeit zustimmen. Falls sie aber aufgrund des Clans ihrer Männer nicht zustimmen können, werden Zivilisation und frommer Glaube sie genau dorthin zurückbringen, wo sie vorher waren. Einzig nur mit dem eigenen Verwurzeltsein in Gott – in absteigender Kontemplation, mit offenen Augen – kann ein Wandel der Männer zu Planetarischem Bewusstsein geschehen.



I.  Das Gewahrsein
 

 


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur)


Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer, psychoanalytische Helfer, spirituelle Guides und geistliche Lehrer.

Cultural Creatives {Die Vier Horussöhne / Die Vier Evangelisten / hinduistisch: als Rama, als Krishna,
als Shiva, als Buddha / jüdisch: der Wissbegierige, der Begabte, der Ausgeglichene, der Schwierige}
verkörpern das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende
'Prinzip der Mutter' [Matthäus 23:37].
Die Sprache der Neuen Welt: Krishna: Feuerträger; Shiva: empfindungsfähiger Diener der Evolution;
Rama: Schöpfer von Menschen; Buddha: der alle seine Feuer zum Wachsen der Menschheit darbietet.



II. 
Dialog – Erweckung zur Planetarischen Kultur des Schöpferischen Geistes

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Frauen, die das Wesen der Männer, die sie umgeben und die sie nicht sind erkennen, bestimmen und definieren können, auch das Gleiche für sich selbst zu leisten imstande sind – „so als könnten wir wirklich über unseren eigenen Schatten springen“ (Hannah Arendt). Zudem berechtigt nichts zu der Annahme, dass Frauen überhaupt ein Wesen oder eine Natur im gleichen Sinne besitzt wie Männer. Sofern es aber wirklich Frauen als seelische Wesen gibt, so ist zweifellos, dass nur The Cultural Creatives (spirituelle Männlichkeit erfüllt von Heiligem Geist) das Weibliche als ebenso schöpferisch erkennen und lieben können, weil nur das Geistige imstande ist, über ein 'Wer' in dem gleichen Sinne Aussagen zu machen wie über ein 'Was'. (nach Hannah Arendt, Vita activa oder Vom tätigen Leben)
 

Ethik unterscheidet sich von spiritueller Praxis in der Richtung. Nicht aus Alltagsbewusstsein sich ins göttliche Bewusstsein zu erheben, ist das Ziel der Ethik, sondern 'Prinzip Hoffnung': den schöpferischen Geist des Universums als das Planetarische Bewusstsein herabbringen, die Vision eines Universellen Allmende-Gemeinwesens offenbarend – was 'Krieg der Religionen' in heilbringendes, das Schöpferische manifestierende Leben des spirituellen Weiblichen umwandelt. Wenn jetzt aber Männer glauben, Alpha mit Omega verwechselnd, es sei ihr gutes Patriarchen-Recht 'mit begeisterndem Blick das verwundete Weibliche zu lenken', so kann solches Ansinnen zu gänzlichem Größenwahn und Gleichgewichtsverlust führen. In der heutigen Zeit ahnen nur sehr wenige Menschen, welch wunderbare Kraft die Kulturell Kreativen besitzen. Weil Frauen nicht versuchten im eigenen reinen Geist, die Sprache dieser Heiler zu verstehen, haben die meisten Frauen die Geheimnisse des sich Regenerierens verloren; doch die mit der Stimme ihrer erleuchteten Seele im Dialog sprechen, können auf Beistand hoffen.



III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Geist seiner Seele als Grundlage des Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Folgen sind zunehmende Scheidungsraten und das Aufkommen von Selbstverherrlichungs-Maskulismen im Verbrauch seelengehemmter Frauennaturen; die spirituellen Gewissen erliegen dem Charme paternaler Bruderschaft, deren Partialethik des 'göttlichen Bewusstseins' jede Pflicht zur planetarischen ethischen Verantwortlichkeit verdrängt. Unterdessen werden die Reichen immer reicher, während Inflation, Armut und Gewalt unseren Planeten in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.
 

Gott wird Mensch auf dass die Frauen wirken  Eine kosmische Ordnung besteht, wonach Männer, wenn sie in ihrer Seele schöpferisch sind, das heißt 'in sich selber bleiben und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar intuitiv einleuchtet' (Romano Guardini), "das eigentliche Mannsein" verlieren. Wollen Weise Frauen zu ihrer 'Vision von heilender Liebe' gelangen, müssen sie "den Mann" an das Planetarische Bewusstsein hergeben; die selbstbezogenen Frauenherzen sträuben sich gegen diese Hingabe – derweil nehmen sich Männer die Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1). Wenn Männer am notwendigsten sind, sind Frauen am meisten allein gelassen; Frauen könnten zum Dialog finden, wenn Männer – jene spirituelle Institution eines politischen Gewissens, in dessen Macht Frauen dazu neigen sich voneinander abzuwenden – ihnen nicht im Wege stehen würden. ‚Ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, dann erst Untertan, Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt‘ (Shakespeare, König Johann).
 

Wann immer Weltkriege stattgefunden haben, wann immer es in der Welt Blutvergießen gegeben hat, und wann immer es Revolutionen und politische Umwälzungen geben wird, all diese Katastrophen sind auf dieselben Ursachen zurückzuführen: auf der einen Seite Selbstsucht der Männer, welche lediglich nur physisch, mental resp. spirituell in sich selbst versunken sind, auf der anderen Seite der Mangel der Frauen am Verständnis für das Naturgesetz der Großen Mutter und die Gesetze erfüllter, nachhaltig-glücklicher Partnerschaft.
 

Die Große Mutter ist eine Schöpfungsmacht des Lebens, die sich durch Licht und Wärme offenbart, eine schöpferische Allmacht als Weisheit bzw. Licht und als Liebe oder Wärme. Wenn man Ihre Offenbarungen genauer betrachtet, entdeckt man die Verbindungen, die zwischen drei Personen der Dreieinigkeit bestehen. Das Geheimnis eines 'Gottes in drei Personen' ist also nicht so schwierig zu lüften. Was mysteriös bleibt, ist die unfassbare Größe und Herrlichkeit dieser Ur-Essenz, aus der alle Existenzen hervorgegangen sind.
 

Sittlichkeit und spiritueller Dialog kann die Friedenskultur Notre-Dames in Europa herbeiführen. Wenn Männer aber sich nicht mit marianischem Gewissen als ihr 'Alpha und Omega' über ihre spirituelle Wirklichkeit hinauswagen, werden sie 'kein holdes Weib erringen – weinend stehlen sie sich aus dem Bund der Freundschaft' (Beethoven, 9. Sinfonie). Damit Frauen Unreligion überhaupt erkennen, müssen Männer als erstes sprechen. Dass Frauen sich gestehen, dass sie Männer zu völlig antisozialen Wesen lieben, dazu müssen dann spirituelle Frauen das letzte Wort haben, sonst wird es keine Ethik auf Erden geben.



IV. Resumé

 

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen? 
 

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (an Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.
 

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für Die Frau, innerhalb des erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: Das Gebot der Menschlichkeit, Frauen nicht mehr zu missbrauchen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. Man(n) wünscht seinen Verstand gut nutzen zu können, um als 'spirituelle Persönlichkeit' [linke Hemisphäre] zu arbeiten – aber nicht mit dem Geist seiner Seele. 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Buch Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint 'das mitfühlende Gehirn', die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters'; bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Verstand seine Partnerin in die "Huren-Heiligenposition", von der sie frömmiglich ihre Dienste zu geben hat. Es ist die Tragödie unseres Planeten, wenn Frauen sich dergestalt vom schöpferischen Seelenleben abhalten; denn Männer erhalten von Frauen ja 'absolute Freiheit', insofern sich Frauen frei von sittlicher Einschränkung zur Intimität halten und darauf verzichten in 'Hauskirche' der Jugend die Emotionen der Erleuchtung des psycho-physikalischen Mechanismus zu lehren. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht im Manne psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens) und eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor dem kollektiven Wahn förmlicher Frauen, die, unter der Übergewalt spiritueller Männer mit deren ungeheurem Zwang eines psychischen Eros, in rasendem Wogenzusammenprall, Spannungen mit solcher Windstärke erzeugen, dass die Welt wie ein Tuch in zwei Teile zerrissen wird, dieser riesige Riss geht quer durch jedes Land, jede Stadt, jedes Haus, jede Familie, jedes Herz. (nach Stefan Zweig)
 

Frauen geben zu wenig von ihrem vereinbarten religiösen Pfad, von dem sie schon jetzt wissen, dass er ohne den Dialog überhaupt nicht ausreichen wird, um Männer zu führen. Daher gelingt es den Männern, sich von ihrer Gewissensseite (Anima) abzuwenden, und nicht ihre Seele zu erleben, die sie an ihre Frau und an das ganze All binden würde. Das ist der Grund, warum Frauen, die ja Seele selber sind, oftmals nichts anderes können als 'Mutter sein'. So lieben Männer face-to-face die 'vollen frischen Wangen' junger Frauen, während es ihre Ehefrauen, früher oder später, mit dem eigenen Leichnam zu tun haben.

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Von den Inneren Bildern – Von der Herren-Vernunft

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge