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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse


„Something is rotten in the state of Denmark“ (William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4) –
Krieg um Zeugung (Paternalismus und Wiederheirat) sowie temporäre Nebenbeziehungen

Wir stehen vor einer Krise apokalyptischen Ausmaßes. Grund dafür ist der Unwille der Männer, gepaart mit weiblichem Unvermögen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: Unreligion, die psychische Entartung der Männer, was Unheil auf der ganzen Welt verursacht: „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen; daraus erwachsen Kriege und weltweite Pandemien“ (Bhagavad-gita I Vers 40). Die Kriege dauern an, weil Männer nicht „ein Herz und eine Seele sind“ (Apostelgeschichte 4:32) und „Frauen einen ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen“ (Präsident Trump zu Mrs. Clinton).
 

Heilen, was in Männlichkeit verdorben ist  Den Führern der Nationen ist es wichtig als Vorbilder wahrgenommen zu werden. Ganz gleich, ob es sich um die königliche Familie eines Wüstenstaates oder den Präsidenten der Vereinigten Staaten handelt, ihre Macht hat kriegerische Folgen: politischer Islam (Paternalismus oder Polygamie nach der Scharia) erzeugt 'kranke Erde'; Interreligion (serielle Wiederheirat und Genussehen, Prostitution) entstellt den kulturellen Mann {'es ist dies bübisch-mädchenhafte Gestümper, wie frömmelnder Geschmack sich’s lieben mag' (Goethe, Faust II)}. Demgegenüber gilt es den SINN für das Heilige innerhalb unserer kosmischen Verantwortung für die Erde zu entwickeln.
 

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1.16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: Was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10), im Geheimnis der Umarmung und im Geheimnis eines Fluges. Wenn Frauen, als spirituelle Seelen ihrer Weiblichkeit, über Beziehungsideale entscheiden, da 'vom Stoff aus dem die Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm 4.1), den Kulturell Kreativen, inspiriert, dann wird jeder frei von Krankheit (Psalm 103:12) zum Einklang Gaias Symphonie.
 

Zwei Konstitutionsmomente ermöglichen in ihrem Zusammenwirken das Planetarische Bewusstsein: seelenvollspirituelle Ehemänner {Rama als Heiler, Shiva als Zelebrant und Erzieher, Krishna als visionärer Genius} und spirituell-kulturelle Weiblichkeit {Manat, AlLat, AlUzza} als das feine, mit selbständiger Kraft begabte formgebende Ordnungsprinzip. Seine bedeutendste Funktionen hat dies zu Beginn eines Neuen Zeitalters im Dialog, wo im gleichmäßig gemischten Beieinander der Urelemente {Archetypen} der Geist der Führung jene Rotationsbewegung {dvor: very high frequency omnidirectional range} hervorruft, welche nach und nach gleichgeartete Elemente zusammenströmen lässt und so den Prozess allmählichen Zusammenwachsens zur Einheit der Menschheit bewirkt.
 

Der Derwisch (Äther) hat eine Eigenschaft. Wind (Manat: soziale Vernunft) zwei. Pfingstgeist (Feuer) drei. Das Wasser (AlLat) vier. Die Erde (AlUzza) fünf. Klang, Berührung, Form, Duft, Geschmack sind Eigenschaften der Erde; Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser; Klang, Berührung, Form sind Eigenschaften des Feuers; zur Luft gehören Klang und Berührung; Äther hat als Eigenschaft Klang. Diese Eigenschaften stehen nicht im Gegensatz zueinander, sie gehen angemessene Verbindungen ein, sie bilden ein Ganzes. (Vana Parva 221)
 

Frauen, die {in Sachen Ethik} gegenüber ihren Männern nicht 'verlasse Haus, Brüder und Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker' (Matthäus 19:29; 10:35-39) geltend machen, bemühen sich vergeblich um die Mitarbeit ihres Partners am Planetarischen Bewusstsein. Männer können, was sie sollen; wenn daher ein Mann sagt: „Ich kann nicht.“, so will sein Umfeld nicht, Familien-Korrektheit hemmt jeden Dialog – ja, soll Dialog sogar verhindern. Planetarisches Bewusstsein wird durch das Gemeinwesen erreicht und durch die Macht des weisesten kulturellen Geistes der Männer zustande gebracht. Doch erst wenn Frauen Heiligkeit über ihre Psyche erlangt haben, sodass die 'unbefleckte Empfängnis' des Geistes über allen anderen Tätigkeiten steht, können Frauen jene herrschende Kraft der Liebe verkörpern, die ersehnt: „Nicht wie ich will, sondern wie Du willst: oh Du, wahrer Mensch!“
 

Frauen werden zuerst in das falsche Selbst hineingeboren, dort sind sie blind für humane Kultur; erst die Göttliche Mutter – der Dialog im göttlichen Selbst – eröffnet den Frauen ihre Augen. Ein Mann entwird zunächst in seelenlose Spiritualität, in des Eros Begierde; erst im mitfühlenden Selbst, als Cultural Creative, fallen Gottes Begehren die Augen zu. Es sollte uns bewusst werden, wie Ehevorstellungen verschiedenster Traditionen der Welt, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, jetzt zusteuern, mit Extremismus eine Welt-"Miss"wirtschaft herbeizuführen. Die Positionen wirklich ändern wollend, müssen wir bei dem bedingten Wünschen und Begehren der Geschlechter ansetzen, und die Entfaltung des Mitgefühls in der Verfahrensweise des Dialogs fördern. Die Unwahrheiten der Männer sind nicht in dem, was sie sagen, sondern was sie nicht sagen; auch verringert spirituelle Praxis nicht gewisse Neigungen zu Liebeswidrigkeiten, sondern potenziert sie – können dies nur Lysistratinnen ändern? Albert Camus schreibt in sein Tagebuch: 'Was das Absurde ausgleicht, ist die Gemeinschaft der Menschen gegen das Absurde. Wenn wir uns dafür entscheiden, dieser Gemeinschaft zu dienen, dann entscheiden wir uns dafür, dem Dialog gegen jede Politik der Lüge und des Schweigens zu dienen. Was verteidigt werden muss, ist der Dialog in universeller Kommunikation der Menschen untereinander.' (Carnets II.4).
 

Der Große Gesang  Von Gnade der Sonne errötet der Mond (Henoch 78.10), dargebracht zu werden (Gita 17.11; Johannes 6:38-46 / La Pietà). Erhellt vom Chor der Engel (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend. Des Einig-Wesens angesichts, Im SINN fühlen sich Licht auf Licht Zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne „Ich liebe Dich“, zum Oriens „O Du, liebst mich“; und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Sanft führt das Licht der Morgendämmerung zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume, zu den Sternen des Weltalls.
 

Von himmlischer Höhe selbstloser Mutterliebe zur fundamentalistischen Krankheit eines alten Weibes ist die Liebe heruntergekommen; 'feurig glühende Kohlenfeuer' (Johannes 18:18; vgl. dazu 21:9) der Verlassenen, Einsamen, im Seelenschmerz Entzweiten, sind Ammen terroristischen Geistes zwischen Völkern und Rassen, im Bestreben sich unserer Herzen zu bemächtigen. Ein vom herrischen Bewusstsein seelenloser Männlichkeit in die Passivität "gestoßener" leidender Lotos, der in Ermanglung kulturellen Geistes seine Frucht nicht der Welt darbringen kann, bittet mit Gift, Schlangen und Stricken uns um Heilung.
 

Schon im Mutterleib werden Töchter entsprechend geprägt, sich gesellschaftspolitisch an die Vorlieben einer spiritualisierten Psycho-Maskulinität perfekt anzupassen. In Gewahrwerdung der Situation {Kayanupassana-Satipatthana} gelingt Frauen der Rückzug, das Abnabeln aus den Verstrickungen; wird dann Transformation vollzogen, gilt es Das Humane Leben zu gewähren; können Frauen jedoch aufgrund der Clans ihrer Männer nicht zustimmen, bringt 'Zivilisation und frommer Glaube' Gemeinwesen dorthin zurück, wo es vorher war. Im Schutze einfühlsamster dialogischer Gruppenprozesse kann Weiblichkeit die Stufen zwischen geistiger Natur und Ihrer spirituellen Freiheit {citta-viveka & upadhi-viveka}, von streitbarer animalischer Natur (Qur'an 12:53) zur humanen Einheit, gläubig-personal erfahren: »Die Schöpferische Göttliche Mutter« {ahura-mazda Natur} verherrlichend verwirklichen. Dergestalt vollzieht sich Unsere Heilung durch Evolution.
 

Vom Wiederaufbau Notre-Dames
»Notre-Dame« ist krank – der hölzerne "Spitzturm" ist verbrannt, das Dach aus Blei ist geschmolzen – und es ergeht der Ruf: „Sie soll wieder so heil sein, wie sie vorher war!“ Manchmal kann es jedoch besser sein 'den Spieß umzudrehen, das Grabtuch zu wenden (to turn the table)', das Unheil zu nutzen, damit Glaube gesünder werde als vor der Katastrophe. Ethik überschreitet Denken und alle Sprache, jedes gedruckte Wort. Ethik überschreitet sämtliche Religionen, sogar Psychoanalyse. Weil Ethik das erleuchtete Seelen-Wesen von allem ist, nennt man sie 'Botschaft'. Und die Verwirklichung dieser Botschaft, welche 'die erleuchteten Seelen' meint, geschieht durch Psychoanalyse spiritueller Seelen (besser ist das Wort 'Psychosynthese'; dennoch ist Synthese ohne vorhergehende Analyse unmöglich).



I.  Das Gewahrsein

'L’amour est à réinventer, on le sait. Il ne reste que froid dédain aujourd’hui. Ou bien je vois
des femmes, avec les signes du bonheur, dont, moi, j’aurais pu faire de bonnes camarades,
dévorées tout d’abord par des brutes sensibles comme des bûchers.'
A. Rimbaud, Saison en enfer

 

 


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur).
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer und psychoanalytische Helfer, spiritual guides und geistliche Lehrer.


The Cultural Creatives {Vier Horussöhne – Vier Evangelisten / hinduistisch: Rama, Krishna, Shiva und Buddha / jüdisch: der Wissbegierige, der Genius, der Ausgeglichene, der Schwierige (1 Korinther 15:8)}, sie verkörpern das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende 'Prinzip der Mutter' (Matthäus 23:37). Krishna: Feuerträger und echter Freund (Sprüche 17:17); Shiva: der empfindungsfähige Geistliche der Evolution; Rama: der politisch Verantwortliche; Buddha: der seine Hingabe zum Wachsen der Erleuchtung darbietet. Frauen werden in Zukunft alles machen können; denn sie entscheiden selber, wovon sie leben wollen und sei es 'mit Steinen und ohne Brot' – noch regiert zu viel Schlange, zuwenig Adlerinnen (Jesaja 40:30-31).



II.
Planetary consciousness:
Être féminin

»Être féminin« ist nicht zu verwechseln mit Somatischem, Geistigem oder Seelischem. Weiblichkeit muss aus dem Begrenzten heraus lieben, in excessu seu exstasi seinen Herrn loben, um durch dharma-Nächstenliebe (Matthäus 22:39) die verantwortungsvolle Beziehung zur Menschheit zu erbauen: das Planetarische Bewusstsein. Jedes Frauenherz hat in sich die schöpferische Imagination, den Geliebten Herrn als Innere Stimme in Sich erschaffend, kraft des Himmels Sehnsucht; hier ist Weiblichkeit begrenzt, unvollkommen, doch nur aus dem Begrenzten erhebt sich das friedenschaffende Leben. Dann sind Frauen nicht 'Gott in der schönen Welt', sondern die Repräsentantinnen Eines brüderlichen Geistes ihrer Freunde.
 

Ethik unterscheidet sich von spiritueller Praxis in der Richtung. Nicht aus Alltagsbewusstsein sich ins göttliche Bewusstsein zu erheben, ist das Ziel Neuer Ethik, sondern das Prinzip der Liebe: den schöpferischen Geist des Universums als das Planetarische Bewusstsein hervorbringen, die Vision eines universellen Allmende-Gemeinsinns offenbarend, was 'Krieg der Religionen' in glückbringendes, Humanität manifestierendes Leben von spiritueller Weiblichkeit modifiziert. Wenn jetzt aber gewisse Männer glauben, Alpha mit Omega verwechselnd, es sei ihr "gutes Patriarchen-Recht" von spiritueller Erosmacht das verwundete Weibliche auszubeuten, so wird solches Ansinnen mit Größenwahn und Gleichgewichtsverlust einhergehen.



III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Geist seiner Seele als Grundlage des Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Die Reichen werden immer reicher, während Migration, Armut und Gewalt Planetin Erde in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.
 

Werden weise Frauen zu ihrer Vision von heilender Liebe gelangen, müssen sie 'Gott als die Männer' an »das planetarische Bewusstsein« hergeben; das selbstbezogene Frauenherz sträubt sich gegen solcherlei Opfer – derweil nehmen sich 'Göttersöhne' alle Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1-2). Verständnis für Feminismus können wir durch Lesen entwickeln; Meisterschaft der Frauen zur Heilung der Erde kommt jedoch vom Hören in der Heiligkeit der Männer. Kosmische Ordnung entsteht, wenn Männer, indem sie in ihrer Seele schöpferisch sind und 'in sich selber bleiben, Machosein verlieren, und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar offenbart wird' (Romano Guardini); einleuchtend: ‚ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, dann erst bequemer Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt‘ (Shakespeare, King John V.2).
 

La Tonnelle (Auguste Renoir)  „Ich habe Simone de Beauvoirs Autobiografie gelesen. Was für ein glückliches und fröhliches Leben sie hatte. . . . sie befriedigte ihre sexuellen Bedürfnisse rechtzeitig.“ Sīmīn Dānešwar. Unsere Gesellschaft fürchtet 'Dialog in Aufrichtigkeit und geistigem Wissen'. Denn Söhne lieben die kriegerische Ordnung ihrer Väter (des Staates und des spirituellen Ordens), konditioniert, diese Moral vor dem Untergang zu bewahren; Töchter handeln gemäß dem Wunsch ihrer Mutter! – so wie es die Schrift vom Tanz der Salome lehrt (Matthäus): dass Aphrodite des Paris Apfel nimmt, und der Liebste Helena erhält.
 

Die Große Mutter {Fru Hulda} beinhaltet das universelle Heilmittel. Sie ist nicht nur die am Himmel strahlende Sonne. Sie ist das Leben, das spirituelle, das reine Leben. Mit ihrem Licht ist Sie Intelligenz, Liebe, Streben zum Positiven, Aufbauenden. 'Große Mutter', das Herz der Meere (Jona 2:4), ist jene schöpferische Allmacht, die sich als Wärme, Licht, Leben offenbart, metaphorisch durch 'die Mitternachtssonne'. Sie schaut in das Herz des Menschen. Sie spürt z.B.: „Dieser Mann ist zu stark gefangen in seiner Ichbezogenheit, sein Anhaften ist zu stark – er wird nie verstehen, was ich ihm mitteilen möchte.“ Männer, die begehren, was ungöttlich ist, die Unreinheiten in ihr Inneres aufnehmen, werden Sie missverstehen.
 

Von der verborgenen Heilkraft seelenanalytischen Dialogs  Was Frauen in unserer Zeit dringend benötigen, sind Männer, die auf der Seelenebene Licht verbreiten; nicht nur dass dadurch Frauen, die im konditionierten psychischen Chaos leben, befreit werden, sondern dass die von Licht und Liebe geheiligten Seelen den Aspekt jener Reflexion erhalten, den die weibliche Seele werden will. Identifizieren sich Frauen in diesem Moment mit der Sehnsucht ihrer Seele, so wird das im Intellekt entstandene Bild zu ihrem Eigentum: zur eigenen Qualität. »Planetarisches Bewusstsein« beruht auf dem Eindruck, den Männer seelenvoll in Frauen bewirken, durch Reflexionen, welche sich ganz allmählich in weiblichen Herzen entwickeln und jene Qualitäten erzeugt, die von denen stammt, die sie priesterlich geheilt und in der Art und Weise ihres Heilens beeindruckt haben – was den Wandel hervorbringt.



IV. Resumé

 

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen? 
 

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (an Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.
 

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für 'Die Frau', innerhalb eines erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: das Gebot der Menschlichkeit, Planet Erde nicht mehr zu verschmutzen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. Männer drängen ihr Gemüt bestens nutzen zu können, um als Persönlichkeit [mit linker Hemisphäre] erfolgreich zu sein: sie vergessen den Geist ihrer Seele! Es heißt: 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint das mitfühlende Wesen, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Mächtigen' (Lukas 20:41-44); bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Gemüt seine Partnerin in die Huren-Heiligenposition, von der sie frömmiglich-willig alle Dienste zu geben habe. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht in Männern psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens). Was aber für ein Drama bahnt sich an, wenn Frauen dergestalt vom geistig-schöpferischen Leben abgehalten werden! Erteilen Männer sich die Freiheit zur erbarmungslosen Gleichgültigkeit, laufen Frauen unter Bewusstseinsbeschränkung und Verschmutzung Gefahr, sich selbst zu zerstören. Eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor jenem, gegen die bewussten wie unbewussten Reaktionen der Weiblichkeit sich erhebenden, neurotischen Wahn: die Übergewalt des ungeheuren spirituellen Zwangs tyrannischer Männerbündnisse. Eros erzeugt, in rasendem Wogenzusammenprall, Spannungen, Kriege mit solchen Windstärken, 'dass die Welt wie ein riesiges Tuch in zwei Teile zerrissen wird' (Stefan Zweig).
 

Der Staat befiehlt, die Kinder von klein an in eine materielle Welt zu "versenken", man lässt Konsumtempel und Wellnessoasen für die immer kränker werdenden Älteren errichten, Resorts für die Geschäftsleute, ohne dem geistigen Menschen eine charakterliche Erziehung zu gewährleisten; diesem Plan sollen vor allem junge Frauen zum Opfer fallen. Der fröhliche Gesang der Mütter: „Wir werden sein, der wir sein werden“ ist verstummt. Doch immer noch nicht unterrichten wir zu Sittlichkeit und Humanität und Ethik, dem Islam seine königlichen Frevel 'Paternalismus' nachweisend. Der König feiert Geburtstag (Matthäus 14:6), die Tochter tanzt vor den Gästen und hält sich an das Drängen ihrer Mutter: Der Kopf Johannes des Täufers!

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Von den Inneren Bildern – Von der Herren-Vernunft

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge