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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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B.  Situation: Anamnesis und Anā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4)
'Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen. Daraus erwachsen naturgemäß Gefahren wie Kriege und Epidemien' (Bhagavadgita I.40). 'Lieber Knabe, schäme du dich's nicht, dass du eines Mägdlein begehrest, und das Mägdlein eines Knaben begehret; lass nur zur Ehe gelangen' (Martin Luther). Kriege dauern an, weil Frauen nicht 'ein Herz und eine Seele' (Apostelgeschichte 4:32) sind und „ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen“ (Mr Trump zu Mrs Clinton), um gegen "Islam" vorzugehen – während Männer Geschäftsbeziehung unterhalten und "Islam" nationalistisch unterstützen, auf dass auf Erden 'Paternalismus, Wiederheirat, Genussehe' zum Paradies ihnen werde.
 

Es gilt Den Sinn kosmischer Verantwortung für Unsere Erde zu entwickeln; es ist unsere individuelle und kollektive Verantwortung die Familie der Lebewesen auf diesem Planeten zu schützen und zu erhalten, schwache Mitglieder zu stützen und schützend für die Umwelt zu sorgen, in der wir alle leben. Dazu müssen Männer von Frauen, die Den Sinn ähnlich empfinden wie sie, transkulturell in geistiger analytischer Weise unterstützt werden. Polygamie, die Tragik des Islam nämlich, führt zur Übernutzung der Ressource Mann: zu viele Eignerinnen haben das faktische Recht, 'die Ressource' zu nutzen – da den Seelen ihre wirksame Heiligkeit fehlt sowie das qualitative Recht, den "Miss-Brauch" auszuschließen.
 

Die Natur gibt der Menschheit ihre Ethik  Die Große Mutter ist Schöpferin und sie prägt das Gesicht der Neuen Kultur und das Leben der Menschen, worin sie ihren Wirkungszusammenhang findet: „Wir nehmen Wasser aus der Erde und Wir geben etwas zu der Erde.“ das ist der Vertrag. Am Anfang steht eine Unterhaltung. Sie fragt: Wirst du meine Souveränität bestätigen? – und er sagt: „Ich will!“; 'through him and with him and in him, God is rendering paradoxes as platitudes' (Isaiah Berlin). Die Gemeinschaft der Geheiligten (Apostelgeschichte 20:32) übernimmt Verantwortlichkeit auf sich, was zugleich Autonomie begründet.
 

Notre-Dame ist diametraler Organismus von Körper und Geist (Genesis 49:25): Eine erschafft und Die Andere erbaut: Maria, Archetyp der Freien Frau, erreicht aus eigener Kraft 'Vollkommenheit Göttlichen Geistes' als 'Fürstin der Länder'; El-li-sa-bet {Frigg, ägypt.: Bebt – vibrierende Schöpfung – Baubo} vermittels über Liebe zu Ihm [Im Sinnbild der Alchymilla ist das vertraulich behütete Geheimnis verdeutlicht: der Frauenmantel saugt das Wasser aus der Erde in sich auf, läutert und gibt es wieder ab, um es dem Himmel zu opfern und es der letzten Stufe der Verwandlung hinzugeben. (Medizin der Erde, Suzanne Fischer-Rizzi)].
 

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1:16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Der Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz, Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10) – das Sehen ist anders, die Liebe ist gleich. Die Große Mutter ist Geheimnis; Fatimas Eros, die Sphinx (quaestio crocodilina), und das Herz der Löwin wird uns Regel: Nicht mit Wasser soll begossen werden, 'sind Blitze, sind Donner in Wolken entschwunden' (BWV 244) geschieht 'Anblasen des Feuers' zwischen Tat und Materie; anders gesagt, die Größe des göttlichen Plans über die Sexualität wiederfindend gilt: „Das Beste, was du wissen kannst, darfst du den Buben doch nicht sagen!“ (Goethe).
 

Die Erde hat fünf Eigenschaften, das Wasser vier, das Feuer drei, die Luft zwei und der Aether eine. Klang, Berührung, Form, Duft und Geschmack sind die fünf Eigenschaften der Erde. Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser. Klang, Berührung, Form bilden die drei Eigenschaften des Feuers. Die Luft hat zwei Eigenschaften: Klang und Berührung. Aether hat als Eigenschaft den Klang. Diese fünfzehn Eigenschaften wohnen den fünf Elementen inne und existieren in allen Substanzen, aus denen das Universum zusammengesetzt ist. Sie stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern gehen angemessene Verbindungen ein; sie bilden ein Ganzes. (Mahabharata, Buch des Waldes 211)
 

Eine Jugend muss derzeit früh die Erfahrung machen: der mütterliche Glaube gilt gar nicht dem seelischen Ausdruck des Humanen, denn im Aufbau eigener Begierden und Willensziele verhalten sich Väter wie Parasiten, ohne Herz und Seele der Weiblichkeit mit planetarischem Bewusstsein und Schöpfergeist zu nähren. Wie sollte 'Lieben im Herrn' sein, was "natürlich" in interreligiöser Zivilisation nicht ist: Frauen haben zu glauben, mit verführerischer Hervorhebung ihrer Reize dem vermassten Diktat der Medien-Schönheitsideale zu entsprechen – um so eine reale Zugehörigkeit zu finden? Religiosität der spirituellen Menschen muss der erste Schritt für den nachhaltigen Frieden auf Planet Erde sein.
 

Durch Göttinnen-Kult, Konfessions-Fundamentalismus (Salafismus) herrscht eine Art "organisierte Kriminalisierung des Glaubens" auf unserem Planeten, ein Handel mit dem Sex spiritualisierter und energetisierter Geschlechter. Sicher, 'Menschen schaffen, wenn sie Lust empfinden; ohne Empfinden von Lust ist kein Schaffen; nur wer Lust empfunden hat, schafft' (Chandogya-Upanishad 7.22); doch indem die Menschen lieben, ohne dass 'Begehren, Gottlosigkeit, Begierde' durch ein heilsames Läutern entschwunden sind, zerstört die Liebe sich selbst und andere. Konkurrierende Männer-Wirtschaft und frauenpolitische Interessen könnten befriedet werden, wenn der Menschen Thermodynamik, die Begehrlichkeit eines allzu göttlichen Eros-Geistes, entwird. Dazu muss uns bewusst werden, wie alles miteinander verflochten ist, wie z.B. Ehevorstellungen der Religionen, die sich entwickelt haben, beitragen, die Produktionen der Welt-Misswirtschaft zu fördern. Wenn man das ändern will, muss man sowohl bei Wünschen der Frauen ansetzen als auch die Entwicklung einer fühlenden Schöpferischen Kultur der Männer (Johannes 14:23) fördern. Männer sind meist abhängiger von ihren Frauen als Frauen von Männern; doch der Jünger muss den Meister in seinem Herzen bilden und durch äußerste Verneinung – hingebungsvoller Dienst – zum Visionär erwachen. Die Jungfrau aber, sich auf Pilgerreise begebend, mag die Vision der Matrix ihres inneren Heiligen, dem Gott in menschlicher Form, in der Umarmung der Matrone finden mit dem Gebet: „O spirituelle Mutter, Du und Deine Zustimmung sind mein Ziel und mein Sehnen“; dies gehört zum Pfad, 'Auslöschung des falschen Ichs'. Fehlt die Vision der Seelen ihrer Mannen, setzen sich Frauen eher individualistische Ziele; und begrenzt in der Seele, unbegrenzt in den Wünschen, gesellen wir uns zum Gefallenen Engel.
 

Der Große Gesang  Von der Gnade der Sonne erglüht der Mond, und ist bereit alles zu opfern (Bhagavadgita 17.11; Johannes 6:38); erhellt vom Chor der Sterne (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern zur Wiederkunft des Humanen Geistes. Ein jeder entdeckt in der Drei-Einigen Seele den Spiegel; in Kosmischem Sinn fühlt sich Licht in Liebe zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne: „Ich liebe Dich“, zum Morgenstern: „O Du liebst mich“ und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden“. Und es ist dieser Gesang, der Engel zu des Meeres Wogen, zu des Firmaments Sternen, zu der Paradiesbäume Früchten schafft. Zweifellos beeinflussen Frauen die Welt; denn auf ihren Bildungspfaden können Frauen zwischen Erwachen zur seelenvollen Weiblichkeit oder direkter Entfaltung zur spirituellen Vermännlichung wählen – diese Entscheidung hat eine enorme Folge für die ganze Erde. Ohne erweckte himmlische Seele wird Weiblichkeit schamlos, weil 'herabkommendes Planetarisches Bewusstsein von dem emporstrebenden Gottliebenden' nicht mehr ersehnt, was der Gefiederten Schlange 'Vom Tod zur Auferstehung' Bedeutungslosigkeit verleiht; dergestalt bleiben Frauen ohnmächtige Engel, 'dem hochmütigen Iblis (Sure 2:34)' so ähnlich, dass man sie als gefallene Engel bezeichnet' (Massimo Cacciari). || Europas Sternlein prangen, Neumond geht in der Sonne auf (Matthäus 27:45), Nebel steiget aus dem Tau (Matthias Claudius): dies erweckt die Menschheit zur Morgenröte der Kulturellen Einheit. Wird dieser Rhythmus unterbrochen, wirken zerstörende Kräfte von 'Geburt, Tod, Krieg' auf uns ein.
 

„Scham ist das Produkt von Sünde und kann niemals leben, wo die Absicht rein ist.“ Mahabharata I.104). Frauen, die nach "schnellem Geld" trachten, erfüllt sich ihre Psyche mit Euphorie, sie fühlen keine Scham mehr bei der Erinnerung an ihre Verfehlungen; so wird ihnen die Teilnahme am 'Dialog' nur nach grundlegender Läuterung möglich sein.



I.  Das Gewahrsein
 

 


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
 

'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent (44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul Ray, Evolution der integralen Kultur).

The Cultural Creatives in ihrer Ausstrahlung als Künstler zur Entfaltung der Vision von Ganzheit
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer, geistige Väter, ethische Führer und psychoanalytische Lehrer, spirituelle Repräsentanten, Priester.

Eine Sintflut geschieht, wenn "die hohe Woge des katholischen Beziehungsdenkens" die protestantische Woge ähnlicher Wellenlänge einholt und sich mit ihr vereint. Treffen zwei psychische Wellenfelder aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander, schaukelt sich "the women freak wave" zu beträchtlicher Größe auf, mit verheerender Wirkung für den Planeten; starke islamistische Gegenströmung wird diese Welle sogar noch höher heben.



II.  Dialog: Zusammenkunft in Seelenzeit – Erweckung zur Planetarischen Kultur

Die Botschaft der Cultural Creatives  Männer unserer Tage, mit ihren zumeist toten Seelenkörper und ungeheuren Hochmut, daran gewöhnt, die Stimme des Planetarischen Gewissens – mit der Leichtigkeit von Evas Intuition – zu betäuben, können sich heutzutage keine Idee mehr machen von dem diakonisch-ritterlichen Gelöbnis, der Weiblichkeit zu dienen, anstatt anzustreben von Frauen bedient zu werden. Sie sehen nicht mehr 'die erschütternde lenkende Kraft eines erleuchteten Gewissens, wodurch aus dem Herzog von Burgund ein Koch von Cluny, aus einem mit der Kaiserfamilie Verwandten ein Sandalenputzer, aus einem Grafen ein Schweinehirt ward' (nach Abbé Dubois, Geschichte der Abtei Morimond und der vornehmlichsten Ritterorden Spaniens und Portugals; nach der 2. Auflage aus dem Französischen übersetzt, Münster 1855).
 

Von Mitfreude im Dialog versus Das falsche Mitleid in bloßen Diskussionen  Gesprächig ist die Freude, nicht das Leid; denn der wahrhaft menschliche Dialog unterscheidet sich von den bloßen Diskussionen dadurch, dass es von der Freude an dem spirituell anderen (the bogey-man) und dem, was er sagt, ganz durchdrungen ist, gleichsam auf den Ton der Freude gestimmt ist. Das, was diese Freude unmöglich macht, ist 'der Neid' (Genesis 4:1-8), der in der Welt der Humanität das böseste Laster ist; das eigentliche Gegenteil des Mitleids aber ist die Grausamkeit, die genau wie Mitleid ein Affekt ist, eine Perversion, die Lust empfindet, wo natürlicherweise Schmerz empfunden wird, wobei entscheidend ist, dass Lust und Schmerz wie alles natürlich Kreatürliche in die Stummheit drängt und von sich aus wohl zum Ton, aber nicht zur Sprache und zum Gespräch findet (nach Hannah Arendt) 'denn Leidenschaft vernichtet sich selbst' (in: C. G. Jung, Wandlung und Symbole der Libido).



III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Heiliggemäßen als Grundlage seines Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Folgen sind zunehmende Scheidungsraten und das Aufkommen von Selbstverherrlichungs-Maskulismen im Verbrauch seelengehemmter Frauennaturen; die spirituellen Gewissen erliegen dem Charme paternaler Bruderschaft, deren Partialethik des 'göttlichen Bewusstseins' jede Pflicht zur planetarischen ethischen Verantwortlichkeit verdrängt. Unterdessen werden die Reichen immer reicher, während Inflation, Armut und Gewalt unseren Planeten in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.
 

„Ein Gott wird Mensch“ – auf dass Frauen wirken  Eine kosmisches Ordnung besteht, wonach Männer, wenn sie in ihrer Seele schöpferisch sind, das heißt 'in sich selber bleiben und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar intuitiv einleuchtet' (Romano Guardini), das eigentliche Mannsein verlieren. Wollen Weise Frauen zu ihrer 'Vision von heilender Liebe' gelangen, müssen sie "den Mann" an das Planetarische Bewusstsein hergeben. Die selbstbezogenen Frauenherzen sträuben sich gegen diese Hingabe; derweil nehmen sich Männer die Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1f).
 

Unschärferelation  Ohne umfassenden Segen in kosmischer Gewahrwerdung {Erkenntnis in planetarischer Aufmerksamkeit} werden Menschen auf Dauer zu rücksichtslosen Jobbisten im Flair ihrer karitativen Wohltaten. Die ungeistigen Männer umkreist ein riesiger Ring ihr Herz; gleich dem Saturn ist ihr Denken Eis, und ihre Gefühle sind staubig, und ihr Intellekt reflektiert nur sehr wenig Planetarisches Bewusstsein. Ihre Seele ist extrem kalt, doch emittieren Libido und Eros geringe Mengen an Wärmestrahlung ihrer begehrenden Gestalten. Unerweckte Feminität kann den Mangel an mitfühlender Seele im Männlichen nicht einmal bemerken; im herrischen Eros wird das Herz einer Frau, was die Farben der Schöpferischkeit ihres Mannes nährt, selbst zur Verschlingerin seiner Seele – die Täterin ist das Opfer gleichermaßen. Begehren und Verlangen – von daher erhebt sich das Streitgespräch; wenn die mania des Eros, durch inneres Einsehen der spirituellen Väter, bereut und die Situation junger Frauen in der Welt vom Sehvermögen der Mütter wahrgenommen, kann Dialog beginnen, geführt von Männern, die 'mehr Seele als Sprache sind' (Hölderlin).
 

Des Menschen Ich hat seine zwei Seiten: eine ist die äußere, persönliche Seite; nachhaltige Beziehungsebenen aber rühren von 'Alpha und Omega', komplementären Seelenebenen in ihren Kapazitäten altruistisch tätig zu sein. Haben wir uns nicht dessen bewusstgemacht, steht Beziehung unter einem unglücklichen Stern; dann ist es „der falsche Mann“, der sich 'der Jungfrau Flehen' (Franz Schubert, Ave Maria) als ihr wahres Wesen verstellt. Wenn Frauen sie selbst und gleichzeitig schöpferischer Welt-Raum, während Männer 'das Universum' und 'Seelen-Zeit im Gemeinwesen' sind, dann schauen Seelen mit den Augen der Seelen – dann ist zwei ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst: „von Ewigkeit zu Ewigkeiten“. Als Priester-Lehrer und Dialog-Heiler dem Gemeinwesen zu dienen, bietet den Ausweg aus den Narzissmen, indem es Männer über sich selbst hinausträgt. Die Bedeutsamkeit liegt im kulturellen Dienst, und nicht in den Eros-Persönlichkeiten interreligiöser Profitdiener.



IV. Resumé

Quantität des intellektuellen Wissens versus Qualität der Rechten Erkenntnis

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen? 
 

Von Liebe wegen  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (d.h. Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang] – hat seine Ursache wie seine Folgen in der Unterdrückung der Schöpferischkeit der Frau. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.
 

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für Die Frau, innerhalb des erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: Das Gebot der Menschlichkeit, Frauen nicht mehr zu missbrauchen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile.
 

Der Tod von Soldaten ist der äußere Ausdruck eines inneren Kampfes der Frauen in der Institution von Heirat und Scheidung. Dabei könnten Frauen die ungeheuer komplexen Probleme religiöser Kriege eigentlich lösen. Doch wer vermag die Frauen zu ermahnen, dass sie nicht die Möglichkeit scheuen dürfen, Leben zu retten? – einzig ihr Gewissen.
 

Man(n) wünscht seinen Verstand gut nutzen zu können, um als 'spirituelle Persönlichkeit' [linke Hemisphäre] zu arbeiten – aber nicht mit dem Geist der Seele. 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint Das Fühlende Gehirn, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Himmlischen Vaters'. Bleibt es unentwickelt, drängt des Mannes Verstand seine Partnerin in die Heiligenposition, von der sie frömmiglich ihre Dienste zu geben hat. Es ist die Tragödie unseres Planeten, wenn Frauen allerdings sich selbst von schöpferischem Seelenleben abhalten; denn Männer erhalten von Frauen ja absolute Freiheit, insofern sich Frauen frei von sittlicher Einschränkung zur Intimität halten und darauf verzichten in 'Hauskirche' der Jugend die Emotionen der Erleuchtung des psycho-physikalischen Mechanismus zu lehren. Ohne Entfaltung seiner seelischen Schöpferkraft herrscht im Mann psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens), was diese in frommer Selbstlosigkeit nicht mal bemerkt – sondern gar erfreut. Im Mangel ekstatischer Seele, das heiliggemäße Lebendige, wird Frauen von klein auf angewöhnt ihre Zeit auf irgendeine Weise zu bewältigen – sei es fromm-sozial, spirituell oder national-wirtschaftlich – statt sich in ‚Nächstenliebe in Hauskirche‘ zu ergehen. Idolatrie verhüllt die Lieblosigkeit und institutionalisierter Hass liegt unter Ausschließung begraben.

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Von den Inneren Bildern – Von der Herren-Vernunft

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics