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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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C. 


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

Von Iblis geblendet (Sure 15:33) – da 'Einigung von Gott und Meister' das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass 'Erfüllung zwischen Venus und Genius' (Wagner, Tannhäuser) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren. In 'Mohammeds Liebe zu Khadija {Elisabeth}' aber wird der Genius für jene göttliche Essenz empfänglich, die das Fundament des Ichs der Erde ist, die gesamte Existenz durchdringend, und die Vision aus dem Frieden schenkt.
 

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.
 

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).
 

Altersfrömmigkeit gepaart mit Spiritualität gebiert Herrschsucht in den Kindeskindern
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Denn bleiben Frauen „katholisch“, werden ihr Männer 'negativ', den Priester spielen, und dabei die Persönlichkeit Frau auslöschen. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald des materiellen Daseins von sogenannten „Stellvertretern Christi“ betrogen werden, versuchen über den Einweihungsweg, die Gemeinschaft gottbewusster Spiritueller, Erweckung. Doch ohne erwachte Seele, ohne hingebungsvolles religiöses Ideal als dessen Spiegel die unbewussten Triebe und konditionierten Begehren im Licht des Überbewusstseins sich überwinden, kehren sie in den Kreis 'Hanumans Affen' zurück, jener Interreligiösen, die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind – denn natürlich steht für selbstverliebte spirituelle Egozentriker und Womanizer 'das gemeinsame Seelenleben als Mann und Frau' nicht im Vordergrund, streben sie doch nur nach ihren eigenen Erfolgsglanz. Als Göttin Kali verspeist die spirituelle Frau nun lustvoll ihren Mann, von 'heilender planetarischer Tätigkeit als Frau' bleibt da nichts mehr übrig, in der Konsumwelt umherirrend, am verdorrten Ast des Baumes unkultureller Männer hängend, verstehen Frauen ihr wirkliches Interesse nicht.
 

„Die Lösung wird den Vielen nie und nie durch Rede“ (Stefan George, Der Teppich)
Kultur operiert auf zwei Ebenen. Auf der niederen Ebene hat sie nur Aufgaben, mit den Sinnes-Wahrnehmungen zu jonglieren, erst transzendentale Sehnsucht weist darauf hin, dass ein Schöpferischer Geist, herabkommend vom Gott-Phänomen, existieren muss, jene geistige Kunst im Männlichen, Weiblichkeit in ihren unerschöpflichen Möglichkeiten zur Existenz bringt: zu werden, was Frauen werden können! – nicht nur, was sie sind. Und es ist diese Kunst, l'art pour l'autre, welche befreit 'von der Lüge, Wahrheit zu sein' (Adorno).
 

It is being dead to self that is the recognition of God  'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer 'USS Zumwalt' – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn Venus Aphrodites zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).
 

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24:33; siehe auch Lukas 16:22a) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Teresa von Ávila). Fromme Frauen passen sich zumeist in seelischer Schwäche dem Ego ihres Mannes an; dies kann aber tief im Innern zu einem Zusammenbruch führen und ernste Erkrankung auslösen. Die Große Göttin lehrt daher in unserer Zeit: Der Sinn einer Frau, die ganz Seele geworden ist, liegt nicht nur darin ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern mit jenem Schöpfergeist, der als 'der von Gott Gesandten' auf die Erde kommt, die Heilige Stadt des Friedens zu erbauen.
 

Die Große Göttin fördert 'das Wesen Frau' im Einklang mit dem marianischen Ideal der Kulturell Kreativen; entspringt Sie aber ihrer Spiritualität, ohne 'Aufnahme Mariens in den Himmel' zum Felsfundament zu haben, verursacht sie als 'Kali' (Femina Serpentina) Zwist, Tod, Krieg. Kundalinikräfte wirken dann wie Furiengift der Schlange, 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, wird Sie unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis, Siebenter Gesang).
 

'Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen.' (Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke).
 

Ohne erwecktes seelisches Gewissen (Lukas 1:30-35) gehen Frauen Beziehung ein, um leichter ihr Leben zu ändern; im Ansehen konditionierter Weiblichkeit – ihren seelischen Auftrag (Dharma) vergessend – agieren Frauen dann in ihren Angelegenheiten zumeist mehr als Pflicht ist: Yoga, Musik, Tanz, meditative Transzendenz, Imagination und Gebet dienen bei Bedarf einfach nur, die Nerven zu beruhigen, oder frau lässt sich auf noch stärkere Ego-Entfaltung ein. Es scheint, dass Frauen damit für ihr Leben gewonnen haben; im Gegengewicht zu ihren 'doshas' findet tatsächlich eine Art Harmonie zum Wohle zwischen 'Mann und Frau' statt – aber zum Schaden der ganzen Welt. Ohne die Seelenliebe, in Ermanglung Planetarischer Intelligenz, erstarrt das Alter in vergesslicher Trägheit, psychosomatischen Leiden bzw. Egomanismus; es kommt zur Trauma-Vererbung an die Generationen, der Schutz der Schöpfung ist verloren: wir bleiben interreligiöse kriegerische Nationalisten. Vermittels der Schönheit Kultureller Männlichkeit wäre hingegen der Friede im Radbild weiblicher Mächte [Schere & Stein & Papier] in spirituellem 'Glanz und Schatten' erlangt.
 

Vom Heilungsprozess durch Universellen Gottesdienst und Gruppen-Psychoanalyse
Wo altruistische Geistigkeit in den Männern herrscht, von der Kraft spiritueller Klugheit der Frauen erleuchtet, da wird der Frauengeist lenksam ohne Widerstreben, sodass Eine Weisheit ohne Hemmung das praktische Verhalten bestimmt. Beide zusammen Klugheit und Universeller Geist ermöglichen der Neuen Ethik sich in sancta discretio den Verhältnissen anzumessen. Als Gabe ihres spirituellen Gemüts lenkt der 'heilige Geist' Kulturell Kreativer Licht in die verwundeten Tiefen der Weiblichen Gottheit selbst, sodass die finstern Schatten weichen und offenbarte Wahrheit in die geläuterten Gewissen aufleuchtet.


II.  Von Herren-Vernunft und Seelen-Herrinnen

In Evas Macht wütet in Waffen die Welt  „Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie“ (Ester 1:19). „Ich strauchelte, als ich sah“ (Shakespeare, König Lear) „und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand“ (Gilgamesh XI).
 

Adams Fall  „Du, du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren.“ (Rilke, Alkestis). „He, he, he, dass die Alte von ihm geh!' (Waldnymphen, Rusálka, Dvorák). – „Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“ (Genesis 3:17; 2:20): Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht, 'es keuchet die Lunge und dumpft der Geruch' (Herder), und es erwachte ihr Stachel des Skorpions. Die mangelnde geistige Disziplin des Menschen hat aus dem einst gehörnten Stier als dem Träger prophetischer Weisheit den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht mit den 'Hörnern eines Dilemmas'; und man beschuldigte liebende Frauen, für 'das Übel' verantwortlich zu sein.
 

train, assist, advise – Von Weltkriegen und kein Frieden  In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialistischen Großmüttern und nationalistischen Vätern her; dergestalt heben sich entgegengesetzte Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, geistige Willenstendenzen, persönliche Weltanschauungen auf. Und die Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie Weite des Horizontes verbindet (R. N. Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus 1925).
 

Archetypen sind die großen entscheidenden Mächte: Das unterbewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor. (C.G. Jung, Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Tavistock Lectures)
 

Es geht um Liebe und Freundschaft, den Hass und das Reisen, Hochzeitsfeste und den Krieg
Es braucht 'Schuldeingeständnis (Matthäus 5:24), tätige Reue und Buße' bevor Weiblichkeit das Unheilige des Iblis, Amorteufels Bewusstsein, den Männern verzeihen kann. Evas Sünde – Gretchens Verliebtheit: das unbewusste Streben nach Schwangerschaft in unterbewusster Limerenz – kann keine Reue kennen, bevor nicht 'Seelenzeit der Männer', das selbstlose Göttertum als geistiger Heilakt evolvierendes Gemeinwesen erleuchtet. Dann sollten wir erkennen: Paternalismus ist ein Kriegsverbrechen und kein „kann-denn-Liebe-Sünde-sein“.
 

'Der Schatten' (C.G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die im Unbewussten der Sinne sowie in den unterbewussten Gefühlen – geistig erhebend oder sexualmagisch berechnend – seit Generationen "programmiert" sind. Ihn in psychologischem Gespräch ins Bewusstsein zu holen, hieße nur Dämonen wecken, während die Seele, das echte Frauen-Selbst, weiterhin im Grab verbliebe. Heilen vermag nur das Licht des männlichen Überbewusstseins, das vermittels Universel & Dialog (tavistock-working-conference) in der Lage ist, heilige Seelen zur Kultur eines humanen Lebens zu befreien.
 

Vom Elend der Weiblichkeit  Sie spricht: »Wehe mir, ich bin an ihn gekettet mit eisernen Ketten: werde ich spirituelle Persönlichkeit sein, wird er der Hahn sein und mich aufpicken! werde ich das Feuer des Glaubens sein, wird er das Wasser sein und mich auslöschen!«
 

Es geht um Missbrauch und Egomanien geistlicher und spiritueller Männermacht und -existenz; all dies können Frauen nur artikulieren, wenn der Geist kultureller Männer mithilfe des analytischen Seelendialogs 'Die weibliche Stimme der Stille' aus der Stummheit des kollektiven Un- und Unterbewussten befreit. Männer können dies nur bewerkstelligen, wenn der Frauen spirituelle Praxis stärker ist als 'der übliche Alterswahn zur Heiligkeit'.

 

>> Inhaltsverzeichnis     >> Dieu sensible au Cœur Ursachen und Folgen von 'Religion'

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-European-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring / Netzwerk-design
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics