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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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C. 


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

'Von Iblis geblendet' (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass Erfüllung zwischen Venus und Genius (Richard Wagner, Tannhäusers Gesang; Ovid, Metamorphosen: Ceres gebührt mein Sang) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren. Denn nichts ist im planetarischen Geist, was nicht vorher in den Sinnen der Großen Mutter war, und nichts ist in Ihrer Sprache, was nicht zuvor im Bewusstsein des Genius war.
 

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.
 

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).
 

Kranker Wald stirbt nicht allein, sondern tötet im Sterben seinen Vernichter. (Viktor Schauberger)
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Denn bleiben Frauen „katholisch“, werden ihre Heilbringer negativ, Hohepriester spielen, und dabei die Persönlichkeit Frau auslöschen. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald des materiellen Daseins von sogenannten „Stellvertretern Christi“ betrogen werden, versuchen über den Initiationspfad, die Gemeinschaft gottbewusster Spiritueller, Erweckung: ohne erwachte Seele, ohne hingebungsvolles religiöses Ideal, als dessen Spiegel die unbewussten Triebe und konditionierten Begehren im Licht eines Überbewusstseins sich überwinden, kehren sie in den Kreis 'Hanumans Affen' zurück, jener 'Interreligiösen', die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind; denn natürlich steht für selbstverliebte spirituelle Egozentriker und Womanizer 'das gemeinsame Seelenleben als Mann und Frau' nicht im Vordergrund – streben sie doch nur nach eigenem Erfolgsglanz. „Wagt es einer, die Qual zu lieben, den Leib des Todes zu umarmen und mitzutanzen den Reigen der Vernichtung – zu dem kommt Kali, die Mutter seiner Kinder“ (Swami Vivekananda): als 'Göttin Kali' verspeist die Frauen dann lustvoll ihren Mann – und von 'Planetarischem Bewusstsein' bleibt nichts mehr übrig.
 

Entsprechend der Entwicklung seines Egos festigt sich die Meinung eines Mannes. Der Glaube der Frauen ändert sich jedoch bei jedem Schritt ihrer geistigen Evolution: ihre Errungenschaft zu lehren, ist gemäß ihrer spirituellen Entwicklung. Sie spricht „Ohne Heiligkeit wage es nicht, das Heilige zu berühren, damit du nicht, wie Heu vom göttlichen Feuer verbrannt und wie Wachs zerschmolzen, dahingerafft wirst“ (Theognostos). Doch nur schwer lassen sich Frauen zur heiligen Seele und Wandlung in die Macht ihrer spirituellen Sprache überreden und die Berührung des Ewigen ertragen Männer kaum (nach Aurobindo, Savitri I.1).
 

It is being dead to self that is the recognition of God  'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer 'USS Zumwalt' – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn Venus Aphrodites zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).
 

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24:33; siehe auch Lukas 16:22a) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Teresa von Ávila). Fromme Frauen passen sich zumeist in seelischer Schwäche dem Ego ihres Mannes an; dies kann aber tief im Innern zu einem Zusammenbruch führen und ernste Erkrankung auslösen. Die Große Göttin (active mind) lehrt in unserer Zeit: Der Sinn einer Frau, die ganz Seele geworden ist, liegt nicht nur darin ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern mit jenem Schöpfergeist, welcher als 'der von Gott Gesandte' auf die Erde kommt, die Stadt des Friedens zu erbauen.
 

Die Große Göttin fördert 'das Wesen Frau' im Einklang mit dem marianischen Ideal der Kulturell Kreativen; entspringt Sie aber ihrer Spiritualität, ohne 'Aufnahme Mariens in den Himmel' zum Felsfundament zu haben, verursacht sie als 'Kali' (femina serpentina) Zwist, Tod, Krieg. Kundalinikräfte wirken dann wie Furiengift der Schlange, 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, wird Sie unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis, Siebenter Gesang).
 

'Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen.' (Schiller, Lied von der Glocke). {Galater 4:26-27}
 

Wo altruistische Geistigkeit in den Männern herrscht, von der Kraft spiritueller Klugheit der Frauen erleuchtet, da wird der Frauengeist lenksam ohne Widerstreben, sodass Eine Weisheit ohne Hemmung das praktische Verhalten bestimmt. Beide zusammen Klugheit und Universeller Geist ermöglichen der Neuen Ethik sich in sancta discretio den Verhältnissen anzumessen. Als Gabe ihres Gemüts lenkt der schöpferische Geist Kulturell Kreativer Licht in die verwundeten Tiefen der Weiblichen Gottheit selbst, sodass die finstern Schatten weichen und die Kraft der Authentizität in die geläuterten Gewissen aufleuchtet.
 

Von der Dringlichkeit analytischen Dialogs  Mit 'Beelzebub und seinen Engeln' (Matthäus 25:41) {Paternalismus: der leibliche Sohn hat seiner Schwester das Göttliche nicht überlassen, es wird zum Raub der Flammen: Notre-Dame brennt!} konditionierte Negativ-Emotionen in Frauen auszutreiben, zieht Krieg über die ganze Welt. Um von Männern nicht nur als spirituelle, mentale oder physische Meister zu profitieren, sondern sie als heilsame Freunde zu finden, dazu ist 'Seelenzeit-Samadhi' erforderlich, jene Kultur, die all die unbewussten, aufgeprägten, wie unterbewussten, konditionierten Emotionen im weiblichen Körper-Herz-Seele-Organismus verbrennt und nur Schönheit zurücklässt. Männer durch Verurteilen zu kritisieren, sog. 'Schlechtigkeit von Frauen' mit Verachtung zu betrachten, dies hilft nicht.
 

Der Sufismus in heutiger Zeit steckt in zwei Schwierigkeiten: die eine ist, dass ein Pir nicht über den Zwang zu Paternalismus frei reden kann, weil alles festgelegt ist und er so reden muss; die zweite ist, dass er 'Genussehe' schützen will und 'Kali', seine Frauen. Und so verschanzen wir uns hinter 'Staat, Familie und interreligiösen Spirituellen': welch Ignoranz!


II.  Von Herren-Vernunft und Seelen-Herrinnen

In Esters Macht wütet in Waffen die Welt  'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19). „Ich strauchelte, als ich sah.“ (Shakespeare, König Lear) 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh XI).
 

Adams Fall  „Du, du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren.“ (Rilke, Alkestis). „He, he, he, dass die Alte von ihm geh!“ (Waldnymphen, Rusálka, Dvorák). – „Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“ (Genesis 3:17; 2:20): Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht; 'es keuchet die Lunge und dumpft der Geruch' (Herder), und es erwachte ihr Stachel des Skorpions. Die mangelnde geistige Disziplin des Menschen hat aus dem Geist der Welt [geflügelter Stier] als dem Träger der Weisheit den 'hufetragenden unschöpferischen Teufel' gemacht mit den 'Hörnern eines Dilemmas'; und man beschuldigte liebende Frauen, für „das Übel“ verantwortlich zu sein.
 

train, assist, advise – Von Weltkriegen und kein Frieden  In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialistischen Großmüttern und nationalistischen Vätern her; dergestalt heben sich entgegengesetzte Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, geistige Willenstendenzen, persönliche Weltanschauungen auf. Und die Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie Weite des Horizontes verbindet (R.N. Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus 1925).
 

Archetypen sind die großen entscheidenden Mächte: Das unterbewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor (C.G. Jung, Tavistock Lecture, Über Grundlagen der analytischen Psychologie). Gretchens Verliebtheit – der unbewusste Zwang in unterbewusster Limerenz – kann keine Reue kennen, bevor nicht 'Seelenzeit der Männer' im Heilakt das Gemeinwesen erleuchtet. 'Der Schatten' (C.G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die im Unbewussten der Sinne sowie in den unterbewussten Gefühlen – geistig erhebend oder sexualmagisch berechnend – seit Generationen vorprogrammiert sind; ihn in psychologischen Gesprächen ins Bewusstsein zu holen, hieße nur Dämonen wecken, während der echte Schatten, Ur-Norm der Ur-Formen des Frauen-Selbst, weiterhin im Grab verbliebe. Wenn Frauen stumm und starr sind, weil 'befleckte Empfängnis' nunmal nicht zum Himmel schreit, wurde ihnen 'das rechte Wort in rechter Weise und zu rechter Zeit' nicht gegeben. Es muss noch etwas Höheres geben als „Ich liebe meine Frau!“: das Wort Gottes so auszusprechen – und sei es in Stille – dass sich Frauen darunter verändern und erneuern (Deuteronomium 8:3).
 

Das schlimmste Zeitalter ist angebrochen  Den Männern ist ihr Charakter religiösen Bemühens zum Schutz der Frauen und Kinder entschwunden, das Tor zur kulturellen Offenbarung versperrt. Folglich verschlossen sind die Wege der Visionen weiser Frauen: der Fluss Eines schöpferischen planetarischen Denkens und Planens ist unterbrochen.
 

Ethik der Frauen hat keine Wirklichkeit außerhalb des schöpferischen Geistes der Männer
Der Rabbi von Berditschew sah einmal einen Mann auf der Straße rennen. Er hielt ihn an und fragte: „Wohin läufst du?“ Der Mann antwortete: „Ich muss arbeiten, Rabbi.“ Der Meister fragte: „Woher weißt du, dass deine Arbeit in dieser Richtung liegt? Vielleicht befindet sie sich in der anderen Richtung, und du läufst vor ihr davon!“ Männer schließen lieber lukrative Geschäft ab, meditieren oder gehen spazieren; solcherlei strengen sie sich an: doch fehlt Frauen der Geist der Männer {offene seelische Präsenz zur Heilung, Predigt zu des Gewissens Läuterung} bleiben sie uninspiriert, traurig, sumpfig – und verwelken.

 

>> Inhaltsverzeichnis     >> Dieu sensible au Cœur Ursachen und Folgen von 'Religion'

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge