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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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C. 


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

Von Iblis geblendet (Sure 15:33) – da 'Vereinigung von Gott und Meister' das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass »Die Liebe zwischen Venus und Genius« (R. Wagner, Tannhäuser) in jenen Prozessen wirksam ist, die in kultureller Weise die Schöpfung der Menschheit organisieren. In 'Mohammeds Liebe zu Khadija' wird der Genius für jene göttliche Essenz empfänglich, welche das Fundament des Ichs der Erde ist, die gesamte Existenz durchdringend, und die Vision für den Frieden schenkt.
 

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.
 

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).
 

Jedes legt noch schnell ein Ei, und dann kommt der Tod herbei (W. Busch, Max und Moritz)
Da die Frau im Wald des materiellen Daseins von sogenannten "Stellvertretern Christi" betrogen wurde, versucht sie, einen Umgang mit ihnen aufzugeben; sie begibt sich in die Gemeinschaft „wirklicher Gottgeweihter“ und empfängt die Einweihung von einem spirituellen Meister. Unglücklicherweise vermag sie aber dort ohne erwachte Seele – die unbewusste Triebe (konditionierte Liebe) und blindes psychisches Begehren (Verliebtheit) kompensatorisch überwindet – den Unterweisungen des Meisters (einer verwirklichten Seele sowie seiner fortgeschrittenen Schüler) nicht zu folgen; vielfach gibt sie diesen Geist auf und kehrt in Kreise „Hanumans Affen“, jenen Irreligiösen zurück, die nur an Selbstbefriedigung mit Frauen interessiert sind. Auf diese Weise ruiniert sich das Leben; in innerlicher Rage, Berauschung (Geld, Lust, Macht) genießend, verfinstert sich (Matthäus 6:21-23) das Seelenideal; in das Gesicht der anderen Sinnengenießer (peer-group) blickend, empfindet das Leben dabei sogar eine Zufriedenheit; auf diese Art und Weise, von der materiellen Energie der Herrn beeindruckt, verbringt sie ihr Leben im Wald der Konsumwelt umherirrend – am verdorrten Ast des Baumes eines ungeistigen Mannes hängend, versteht eine Frau letztlich ihr wirkliches Interesse nicht. (Srimad-Bhagavatam 5.13.17): Frömmigkeit gepaart mit Spiritualität gebiert Herrschsucht in die Kindeskinder.
 

Erbsünde und Embryologie oder Von der Notwendigkeit der Lyse  Weder psychologische Vernunft noch spirituelle Liebe [Persönlichkeitsbestimmung durch göttliche Ausstrahlung] können nachhaltige Partnerschaft bilden, solange ein unbewusster Hass (Fremdbestimmung im Mutterleib) noch die seelische Übereinstimmung zu charakterlichem Handeln verhüllt. Bevor Evas Töchter 'an den Mann gehen', haben sie – als Embryo im Mutterleib – ihre Mutter um Rat gefragt: „Sie sagt: geh und schnapp ihn dir!“ (Matthäus 14:8).
 

It is being dead to self that is the recognition of God  'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer USS Zumwalt – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn von 'Gott Venus' zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).
 

Es hilft der Menschheit nicht, den spirituellen Einheitsmenschen als "wahre Religion" zu propagieren; als gäbe es nicht den auf- und absteigenden Pfad (Alpha et Omega), dass die Geschlechter komplementär – in seelischer Einheit – der Liebe Großes Werk vollbringen. Denn wie 'das Ideal Mariens' in Buddha (als Frauen) 'das Sternenlicht der Großen Göttin' hervorbringt – das von den Frauen reflektiert wird, welche sich aber in Individualität und in Charakter unterscheiden; so gibt es auch ein Modell des Lebens, das die Große Mutter (in dem mit prophetischer Inspiration Bevollmächtigten) entwirft, dessen Zweck die Einführung eines globalen Gewahrseins ist – was 'die Bruderschaft der Menschen' begründet.
 

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24:33; siehe auch Lukas 16:22a); dann erkennt eine Seele: 'Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann' (Teresa von Ávila). Heutzutage leben "gute" Frauen Selbstverwirklichung in progressiver Evolution: Beziehung, Mutterschaft, Produktivität . . . seelische Schwäche passt sich den Egos der Herren an; für gewöhnlich denkt eine Frau dann nicht daran, dass es der Mann ist, der Unwesentliches redet, da, ohne Erfahrungen ihres Seelenideals, sie auch leider nicht liebt Geistvolleres zu hören – dies führt tief im Innern zu Traurigkeit, die Zusammenbruch, ernste Erkrankung auslösen kann.
 

'Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen.' (Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke).
 

Amata in Buddhas Lehre  'Die Göttin' fördert den Charakter der Frauen in Bezug auf die Ideen und Ziele der Männer; entspringt Sie nur ihrer Spiritualität, ohne 'die Himmelfahrt Mariens' zum Felsfundament zu haben, verursacht Sie Zwist und Tod, Grundlagen säend für Krieg. Kundalinikräfte wirken dann 'wie Furiengift der Schlange, tief in die Eingeweide gedrungen und ganz sie durchströmt, ward Amata unselig erregt von mächtigem Zauber, tobte durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis 7. Gesang 341-474).
 

Meditation is for those who cannot love, or don't love enough  Liebe braucht zuerst eine musische, mystische Ordnung für die interreligiöse Matrix ihrer imaginären Vision. Doch kennzeichnet Eifer im Frauen-Temperament (doshas) zumeist andere Ursachen: entweder Frauen wirken in sozialen bzw. familiären Angelegenheiten mehr als Pflicht ist, hingegen seelische Pflichten (Dharma) vernachlässigend – dann suchen Frauen mit 'Yoga und Imagination' einfach nur ihre Nerven zu beruhigen oder sie lassen sich auf Ego-Entfaltung ein. Anstatt auf die Innere Stimme des religiösen Gewissens zu hören (Lukas 1:30-35) – was allerdings Männer, durch ihr nicht oder nicht genug 'geistigem Dienen im Gemeinwesen' gänzlich abgeschafft haben – gehen Frauen Beziehungen ein, um leichter ihr Leben zu ändern; ihre geistigen Probleme verschwinden sodann – als Mutter- und Hausfrau (kapha-dosha) und selbstlos-handelnde Frau (vata-dosha) oder als Geschäftsfrau (pitta-dosha). Vielleicht haben sie für ihr Leben gewonnen, aber dadurch alle Planetarische Intelligenz verloren: ihr Ende kommt als Faulheit, in psychosomatischem Leiden oder psychischem Egoismus.
 

Die Leute ziehen niedere Stufen vor, da auf ihnen weniger Verantwortlichkeit herrscht. – Doch darüber müssen sich jetzt Frauen klar und einig sein: „Männer können nicht einfach in die Natur vagabundieren, oder rumsitzen und Sachen treiben, 'die ihnen Spaß machen'.“


II.  Von Herren-Vernunft und Seelen-Herrinnen

In Evas Macht wütet in Waffen die Welt  'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19). 'Ich strauchelte, als ich sah' (Shakespeare, König Lear); 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh XI).
 

Adams Fall   'Du, du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren.' (Rilke, Alkestis). 'He, he, he, dass die Alte von ihm geh!' (Waldnymphen, Rusálka, Dvorák). – 'Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen' (Genesis 3:17; 2:20): Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht ('es keuchet die Lunge und dumpft der Geruch' Herder) und es erwachte ihr Stachel des Skorpions. Die mangelnde spirituelle Disziplin der Menschen hat aus dem einst gehörnten Stier als dem Träger prophetischer Weisheit den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht mit den 'Hörnern eines Dilemmas'; und man beschuldigte liebende Frauen, für 'das Übel' verantwortlich zu sein.
 

Archetypen als die großen entscheidenden Mächte  Das unterbewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor (C. G. Jung, Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Tavistock Lectures 1935, Fünfte Vorlesung). Materie entfaltet sich durch, in und mit Geist; im impliziten Zustand (David Bohm) zu denken und zu fühlen, offenbart sich die kulturelle Ebene Unseres Lebens, so dass jene interpersonelle Dynamik entsteht, die auf Verbundenheit und Resonanz beruht.
 

train, assist, advise – Von Weltkriegen und Frieden  In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialen Großmüttern und nationalen Vätern her, dergestalt heben sich entgegengesetzte Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, spirituelle Willenstendenzen, persönliche Weltanschauungen auf. Die Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie einer Weite des Horizontes verbindet' (Richard Coudenhove-Kalergi, 'Praktischer Idealismus', 1925, S.22). Wenn Frauen den Wunsch haben, Kali*-gleich das Blut ihrer Feinde trinkend, mit frommen Gebeten die Kriegseinsätze der Männer zu begleiten, wird ihnen 'die Gnade des Herrn Möglichkeiten bieten' (Sri Prabhupada, Srimad Bhagavatam, Canto 2.9.2). Alternativ können Frauen aber auch der Entkulturalisierung des Westens durch fundamentalistische Einflüsse des Islams entgegenwirken, indem sie Bildungseinrichtungen schaffen. || * Jede Kultur hat zur 'Göttin Kali' eine andere, bzw. ihre eigene Geschichte; die Mongolen erzählen z. B. von einem Mädchen, das von einer boshaften Drachenfrau den Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde.
 

Es geht um Liebe und Freundschaft, den Hass und das Reisen, das Hochzeitsfest und den Krieg,
um spirituelles Nächstenlieben und die psychoanalytische Hauskirche – statt Kälte und Gewalt
Jedenfalls braucht es ein Schuldeingeständnis (Matthäus 5:24), bevor Weiblichkeit das Unheilige des Iblis, Amorteufels Bewusstsein, den Männern verzeihen kann. Das 'Böse der Frauen' – das unbewusste Streben nach Schwangerschaft in unterbewusster Limerenz (Gretchen's Verliebtheit) – kann zudem keine Reue kennen, bevor nicht der Männer geistiger Gnadenakt das ganze Gemeinwesen erleuchtet. Ohne den egolosen geistvollen Humanismus der Männer endet die spirituelle Freiheit der Frauen im seelenlosen Paternalismus-Gefängnis.
 

Der Derwisch spricht zum Königssohn  Jemanden seelisch umzubringen ist nur eine Reihe von sexuellen Bewegungen: 1. die Wunde beibringen (Entjungferung), 2. das Opfer mit Limerenz von Abwehr abhalten, 3. den tödlichen Stoß geben (Zeugung) 4. darauf warten, dass das Opfer (von den delta-Wellen des Embryos) benommen wird. (2 Samuel 12:1-16; Psalm 51).

 

>> Inhaltsverzeichnis     >> Dieu sensible au Cœur Ursachen und Folgen von 'Religion'

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics