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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Frauen und Männern. Das Hormon hat die Gabe Vertrauen und Toleranz zwischen den Menschen zu fördern. Oxytocin ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Da es die Entstehung tiefer Gefühle veranlasst, ist es die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist die Voraussetzung, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben; mehr noch: es ist der Stoff aus dem unsere moralischen Entscheidungen gemacht sind. Oxytocin gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt und die Stress-Hormone nehmen ab. Oxytocin nimmt Angst und Depressionen; selbst Wunden heilen schneller. Oxytocin dämpft Stressreaktionen. Es stärkt das Immunsystem, die Regenerationskräfte, was im Allgemeinen zu langlebiger Gesundheit führt. Oxytocin führt zu freundschaftlicher Kommunikation und Ausgeglichenheit. 'Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich: der zweite garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung, der erste steht für Aktivität; man braucht beide, und man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft aber okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik und Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen. Ich glaube, es hat mit unserer Gesellschaft zu tun, die mehr auf Stress, Aktivität, Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und harte Arbeit [Gier nach Geld, Macht bzw. Namen] ausgerichtet ist.' Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolinska Institut, Uni Stockholm.
 

Leben, das 'in tiefster Lust begonnen', endet oft im höchsten Seelen-Schmerz, wenn der Dharma fehlt: 'O Feuer unserer Leidenschaft, öffne die Pforte zum Welten-Raum unseres Herzens, dass wir Gottes Souveränität erlangen' (Die Chandogya-Upanishad II.24.13). Diese 'heilige Nacht' [ex Maria virgine] ist von Bedeutung, dass der Menschen Imagination Licht in ihr Unbewusstsein gebiert; denn wenn es einen Funken Licht im Herzen gibt, wird er sich mit der Zeit zu einer leuchtenden Sonne ausdehnen. Im Rausch psycho-physischer Fantasie versinkt die Seele der Frau, vergehend in Schönheit und Muttermacht; in Landbesitz mag sie ihre Obsessionen vom "Männer-Geist-Idol" in patriarchalischer Sitte leben. Man kann nicht sagen, eheliche Liebe zwischen Mann und Frau sei 'heilig wie nachhaltig' und die Liebe bringe 'kulturelles Wirken in planetarischem Gewissen' hervor. Und doch ist es nicht anders, wenn die Geschlechter in 'Heiliger Dreifaltigkeit' ihr Inneres Leben geschaffen haben, zu Dem aus Traum [schöpferische Imagination], Schlaf [Gottes-Erkenntnis] und Schlummer [Gewahrsein und Achtsamkeit] erwachend zu der Sonnenkraft Weiblichen planetarischen Wirkens in komplementärer kultureller Mondmacht männlicher Vernunft.
 

Das gebrochene Herz  Fehlt die Herrschaft der Seele über Körper und Psyche, gleichen Frauen betrunkenen Männern: sie werden aggressiv, besitzergreifend und arrogant. Im Dialog gilt es daher alte Wunden zu heilen, mystische Bilder im Innen neu erschaffend, um in Heiligkeit 'Weisheit der Großen Göttin' zu sein, das Kosmische Gesetz der Liebe verkörpernd, und Dharma zu geben, jene 'Lyse', die von Konditionierungen befreit, das angstfreie, von allen Umständen unabhängige weibliche Selbstbewusstsein erleuchtend; dergestalt können Frauen, wenn sie Männern zur spirituellen Entwicklung verhelfen, von charakterlicher Bildung guidance zur 'Erweckung der Seele' sein. Allerdings: Ohne das gewissenhafteste Sprechen der Männer, als Felsfundament der Zusammenkunft, kann sich Weibliche Intelligenz nicht unmittelbar und unbedingt durch Sprechen äußern! Männer müssen aussagen, dass etwas zu ändern ist – nicht aber, selbstredend, wie das nun ginge.
 

Sich um Persönlichkeitsentwicklung von Frauen zu kümmern, bevor man seine Seele entfaltet hat, führt zu unbegrenztem Wachstum von Frauen um Männer. Dies macht gewisse Männer unersättlich; diese sehen dann nicht mehr den Organismus der Frauen als eine Oase inmitten leuchtender Sterne, als Kirche, in der das Leben wunderbar ist: sie erschauen sich Frauen als Ressourcen zum Ausbeuten 'bis zum letzten Fisch und zum letzten Baum'. Worin unterscheidet sich das Verhalten solcher Männer von den Kulturell-Kreativen? Hat der Löwe eine Antilope gefressen, dann verdaut er die Antilope und wo er entspannt ist, zieht die Antilopenherde an ihm vorbei! (Pierre Rabhi). Der seelenvolle Mann hat keine Begehren, indem er Lager (Hotels) anlegt und Frauen an seine Kumpels verkauft, indem er verkündet: „Ihr müsst euch nicht anstrengen kultureller Geist zu sein, ich habe Antilopen!“ Geld verdienen: plündern durch Anhäufung, das ist der Unterschied zu kulturell-kreativen Männern, die Schöpferischen Hl. Geist ausstrahlen (in Gottesdienst, in tiefenanalytischer Stille), dadurch entfaltet sich weibliche Kreativität ganz natürlich.



II.  Toxikologie; seelische Ursachen psychogener Störungen

Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von dem immer mehr ernste Erkrankungen beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist eine fehlerhafte Bewegung des psychologischen Denkens und Fühlens zu Grunde, da es am Urbild der Seele ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die religiöses Lehren (Predigt) sowie psychoanalytische gruppendynamische Läuterung umfasst –, in der allerdings Männer von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit Liebe zum Abbild. Glaube besteht aus feinstofflichen Elementen, die eine Bekundung, eine Verwirklichung begünstigen; der Zweifel besteht aus anderen Elementen, die dagegenwirken. ['Frauen, die ihrer rein egoistischen sexuellen Liebe freien Lauf lassen, können feststellen, dass ihre Organe daraufhin unabhängig von ihrer Willenskraft funktionieren; d.h. sie haben keine Möglichkeit, anzuhalten oder zu bremsen; sie können lediglich beobachten, jedoch nicht eingreifen, denn materielle Kräfte haben sich ihrer bemächtigt, Wesenheiten, die ihnen alles wegnehmen und sie können nur zuschauen. Ihre Erregungen wie Wut oder Zorn erzeugen dann Gift im Blut, im Gehirn und im ganzen Körpersystem. Müdigkeit, Ruhelosigkeit und Selbstbefangenheit sind dann die Folgen.' (Omraam Mikhaël Aivanhov)]
 

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie  'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Die allergischen Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen' [und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert)] zusammen mit einigen Ammenbienen {den healing-conductors} das so warme Nest {anbetende Verehrung} verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche, in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit'} niederzulassen. Schlummern die Seelen, beendet "das Eheleben" jegliche kulturelle Betätigung "guter Männer". Denn 'es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet' (Proverbia).

 

>> Inhaltsverzeichnis       >> Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge