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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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H.  Appell an die Frauen


Die List der männlichen Vernunft bedient sich des Krieges (Jean-François Lyotard)

Nicht-Dialog ist der Frauen eigenes sittliche und intellektuelle Versagen vor Männlichkeit, deren Barbarei gegenüber Weiblichkeit keine Grenzen kennt und deren spirituelle Propaganda mit einer zuverlässigen weiblichen Konstante rechnen darf: Bequemlichkeit. Ist psychologische und spirituelle Männermacht die "Endlösung" in der Frauenfrage?
 

Die Zukunft steht auf dem Spiel  Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {geschütztes Land} ausgebeutet werden, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. „Sponsert, fördert, um Himmels willen, die Kultiviertheit des Dialogs. Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen [Matthäus 19:12; Sure 24:32] und Religion der Männer.“
 

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Verfall in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, einer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in den Frauen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben – das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder frommen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, dem Dharmakaya im Geist emotionaler Schöpferischkeit.
 

Frauen müssen zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist  Nicht gilt es Meinungen auszutauschen. Frauen werden zum Schlaginstrument für Männer, das noch gedemütigt die Sure (4,34) dazu singen soll. Wenn Frauen selbst zu ihrer Seele erwacht sind, können sie durchsetzen: „Verlange nichts von mir, was ich nicht freiwillig geben würde, nur mit der Begründung, das ist für deinen Job.“ Vor 'Wissen über Ethik' gilt es daher, physische Enttäuschung durch lichten Glauben, psychische Kränkung vermittels hingebungsvoller Geistigkeit und seelische Selbstwertschwäche in Dharma-Gemeinwesen zu überwinden.
 

Von den zwei Wegen
Jede Frau hat in ihrer Jugend eine Zeit des Erwachens, eines allmählichen Erwachens 'Dharma zu geben in Sittlichkeit (síla)'. Weisen älteren Frauen geschieht 'plötzliches Erwachen in einem Augenblick', sei es durch Krankheit, einen Schicksalsschlag oder eine Ent-Täuschung, oder weil ihr Herz durch plötzliche Unliebe ihres Mannes gebrochen ist.
 

Vom Geliebten Herrn und Dem Einig-Wesen  Frauen sind die Gesamtheit der Tatsachen, das Bestehen von Lebensverhalten. Wenn aber Männer im Lebensverhalten von Frauen vorkommen können, so muss dies schon in den Männern liegen. Kennen andererseits Frauen, durch die Anbetung des Herrn, das Wesen der Männer als sich selbst, dann kennen sie damit auch sämtliche Möglichkeiten des Vorkommens von Männern im Lebensverhalten der Frauen; jede solche Möglichkeit aber muss in der individuellen Seelennatur des Mannes liegen, es kann nicht nachträglich eine neue Möglichkeit gefunden werden. Um die Männer also zu kennen, müssen Frauen daher nicht deren präexistentiellen externen physio-mental-spirituellen Fähigkeiten erwerben, sondern vielmehr alle die internen, wesenshaften, seelischen Kapazitäten, die 'das Einig-Wesen' der Männer sind – doch dies können Frauen wiederum nur über sich selbst kennen. Sind alle Männer, in deren seelischen Individualität, der erwachten weiblichen Seele als 'Der Geliebte Eine' gegeben, so sind damit alle möglichen Lebensverhalte gegeben. (nach Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus 1.11 - 2.0124).
 

Drei sind die allgemeinsten Wegbereiter aller Leidenschaften, drei sind die Schlachtreihen wider sie und drei jene, welche gegen sie kämpfen und den dreiköpfigen Drachen der Genußsucht, der Geldgier und der Ehrsucht niederwerfen: die Anbeter Notre-Dames, die Fortgeschrittenen in der Spiritualität, und die Vollkommenen in der Liebe. (Niketas Stethatos)
 

'Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; d.h. wenn das Individuum ungeteilt bleibt, sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen.' (C.G. Jung)
 

Von Adam & Eva, Sisyphos und Bruder Klaus  Es gibt Frauen, die sich unverhohlen an Männlichkeit vergreifen und wie Eva im Paradies an Adam handeln, was Kain erschlägt Abel {Bürgerkrieg: rechte Gewalt gegen Muslime} hervorruft; andere wiederum geben mit 'ehelicher Liebe' vor, König Rama zu seiner Seele erheben zu können, was innerlich Männer zu noch mehr Sisyphos-Arbeit antreibt {Internationalsozialismus ist die Folge: Krieg}; denn wieder andere denken, Bruder Klaus (Archetyp: Shiva) hätte mit tantrischer Liebe seine Frau [Ödipussi, Loriot] zu beglücken, dies sei 'Muhammads Nachmittagsvesper'.
 

Ahriman und Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in Schweizer Hotelwesen verwandeln und die Natur selbst bringt protestantische Frauen zur katholischen Anbetung; den Charakter von Männern aber zu ändern ist das Schwierigste überhaupt – Frauen werden im Laufe ihres Ehelebens festgestellt haben, dass es vergeblich ist, dies zu versuchen. Was jetzt aber Frauen tun können, damit sich auf der Erde etwas ändert, ist, die eigene erleuchtete Seele zu erwecken, denn das liegt in ihren Händen. Und doch ist immer noch das, was Frauen am meisten beschäftigt, andere Leute, und insbesondere der eigene Mann. Die Gemütsstimme einer Frau bringt beständig, gebetsmühlenartig – sei es bewusst oder unbewusst – hervor: „Ich bin verletzt! Er tut dies ja alles nur zu seinem eigenen Vorteil! Er erwägt mich nicht! Er beschuldigt mich! Er hat mir nicht geholfen! Er hat mich nicht fair behandelt! Ich fühle mich benutzt!“ – vergewaltigt, so endet das Frauenleben zumeist: frustriert und unterbewusst voller Groll, da man doch vom Manne charakterliche Seele erwartet, als das Schöne, das man will und sich inniglichst herbeiwünscht; eines aber gewiss nicht: dass eine Frau selbst alle Glückseligkeit in sich habe, so sie von Luzifer unabhängig werden sollte, denn darin liegen die Geheimnisse eines »Heilens durch die Frauen«. Ahrimanische Frauen denken, dass „Jesus, Maria und Josef“ ihnen alles ist, die ganze Welt aber gemein – diese Frauen mögen den Ruf ihrer Seele nicht. „Die Emotion des Geliebten Herrn ist alles, sie ist schön“, sagte der Prophet, „Schönheit ist die Schönheit der spirituellen Persönlichkeit Gottes im Charakter Seiner Seele, das ist Schönheit“ (Sure 12,53). Wenn Frauen dies nicht als ihr eigenes Ideal hochhalten, sollten sie Männer nicht idolisierend bewundern. Die kriegerische Welt ändern, die weder Lob noch Kritik zu ändern vermag, können nur spirituelle Heilerinnen, echte Bodhisattvas, sie allein vermögen ohne den Teufel 'Iblis' zu leben; anders gesagt: spirituelle Keuschheit der Frauen (Non-du-Père, Jacques Lacan) vermag Männer zu ändern. Wenn Frauen nicht an physischer, psychischer und seelischer Schönheit ihrer spirituellen Persönlichkeit gewonnen haben, dann aufgrund den Einflüsterungen einer Stimme des unerweckten Charakters ihrer Seele.
 

Psychosynthese muss durch Anbetung und mystische Kontemplation (dharma) befreien; die Rolle der Frau erfüllt sich in Komplementarität zu ihrem Mann – nicht in Gleichheit! In Gemeinschaft gilt es daher für Frauen die vierfache Vielfalt der männlichen Seele zu entdecken: die in Gott berufene Seele [fragile x-Chromosom]; Kaufleute; Krieger und Politiker; sowie der kulturschaffende Genius. Es ist Aufgabe der Frauen, Heirat so zu feiern, dass die Schöpfungsordnung nachhaltiger Partnerschaft bewahrt bleibt. 'Männer müssen hingegen bei ihrer Arbeit gut überlegen: 1. Welche Ehre Gott davon erhalten soll; 2. Welchen Nutzen es für den Nächsten hat; 3. Welchen Gewinn es für ihre Seele haben wird. Dann wird ihre Liebe den guten Erfolg im Weiblichen haben.' (Birgitta von Schweden).
 

Die Nicht-religiöse Männlichkeit hat keinen Sinn dafür, sich selber aus der Welt zu schaffen, das verwundete Weibliche zu heilen – Sex verstärkt dies geradezu. Es kommt also für Frauen darauf an, zu sehen, was übersehen worden ist, was versäumt worden ist. Wenn aber die männlichen Naturen so weit kommen, sich der Macht der weisen Natur heiliger Frauen zu entziehen, entsteht in der Welt eine Art Absturz oder Zusammenbruch.



Im Garten des Lichts der Frauen


Dialog muss durch erleuchtende Gnade und geistiges Erbarmen der Kulturell Kreativen geschehen, was scheinheiligen und selbstherrlichen Strategien zur Selbst-Enthüllung verhilft und das, was im Menschheitswesen unzureichend ist, wandelt. Allerdings geht dies nur, wenn Frauen selber ganz zustimmen und das geistige Werk spirituell vollenden.
 

An Sappho und die Mondin  Geschwisterlichkeit entfacht der Herr (1 Korinther 11:11) – 'breitet aus sich in der Brust der Zorn, sinnlos brüllt die Zunge dann: gib acht!' (Sappho). Haben Männer gelernt zu meditieren, können sie ihren Verstand – von der spirituellen Wahrheit angeregt – befehlen, sich 'in Gott' zu entrücken, in 'edlere Sphären'; 'und so gibt es eine strahlende, dienliche Art des Lebens, eine gewaltige Art des Daseins' (Buddha, Majjhima Nikaya, Brahmanimantanika). Die Bodhisattva aber tritt durch die Große Mutter ins Leben. Als die Sonne den Mond küsste, sprach Sie zu Ihm: „Ich liebe es Dich zu erschaffen – und also erschaffe Ich dich.“ Da erstrahlten die Sterne in Hohem Gesang: „Der Geliebte ist mein, und ich bin sein. Meinem Geliebten gehöre ich, und mir gehört der Geliebte.“
 

Yin und Yang  Wenn Frauen ihren Töchtern wieder das Verborgene Wissen lehren, so vermag das Wasser Feuer wieder zu seinem Licht zu führen (Matthäus 26:6-13). Dann vermag 'der Prophet des Höchsten' (Lukas 1:76-79) 'das Schwert {die universelle Frau} zur Pflugschar schmieden' (Joel 4:10). Dies Metall verleiht dem Holz seinen Ruhm, denn nur die unabhängige Tatkraft einer Frau bringt den Kulturellen Mann hervor (siehe Lukas 1:8-19): 'der Geist eines Genius wird negativ, wenn er mit Kraft konfrontiert wird, die nicht nur dem Männlichen ähnlich ist, sondern noch in größerem Maße vorwärts strebt; doch hört in Anwesenheit einer Kraft, die ihr ähnelt und empfänglicher ist als sie selbst, die negative Macht einer Frau auf zu sein und wird positiv' (nach Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra 1938).
 

Eine gewaltige Projektion in Frauen führt die Männer in egozentrische Herrlichkeit. Die Folgen sind, dass Männer im Alter gegenüber ihren Ehefrauen zunehmend mürrisch, verdrießlich, jähzornig, ja, eigensinnig werden {„Eigensinn gibt ja Stärke!“ Hermann Hesse} – mit zumeist schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit der weiblichen Seele. Diese Unarten der Männer liegen jedoch nicht am Alter oder schwindender Kraft zu schauspielerischer göttlicher Manier, sondern im Charakter, am mangelnden Ideal der 'Seelenzeit'. Begreifen Frauen, dass jetzt in der Welt etwas zu ändern ist, müssen sie, mit Herz und Seele, sich an die Arbeit 'Wie die Strahlen eingehen, so gehen sie auch aus' (Bruder Klaus) machen. Felsfundament des Dialogs sind die Aussagen von Ehepaaren. Die Moral der Welt entstammt den Herzen der Frauen – wenn ein Mann spricht, so spricht er zugleich wie aus seiner Ehefrau. Ethik hingegen entspringt der Seele der Männer: Heiligkeit ihres eigenen Wesens zu kennen und heilend anzuwenden, dies führt Frauen zu jener einzigartigen sprachlichen Macht, die jene Männer zu beschämen weiß, welche bloß den spirituellen Willen anzuwenden wissen. Es trägt zu glücklicheren Beziehungen zwischen Frauen und Männern bei, wenn Frauen den 'Seelendienst der Männer' akzeptieren, was Frauen den Raum zu ihrer Sprache verleiht.
 

Dialog über das humane Leben  Ethik lässt sich nicht verstandesmäßig, mit Frömmigkeit oder mit spirituellem Sein begreifen. Sie kann nur gefühlsmäßig erfasst werden; an der Wirkung können 'Menschen mit gutem Willen' sie in etwa erkennen: durch unseren seelischen Geist, den wir geben, erkennen Leute ihren Mangel (Caterina Fiesca von Genua). Ethik setzt voraus, dass Menschen ihren Charakter entwickelt haben. Männer, welche im Dialog die Gefühle der Frauen zur Freude der Seele erheben, fügen Goldenes Wasser, das Licht der Schönheit der weiblichen Seele, ihrem Dienst hinzu; Frauen, die hingegen nur das spirituelle Ego ihrer Männer fördern, ohne die Kultur des Dialogs, gießen Dunkelheit über ihre Seele, was gleichsam wie Pech an ihnen kleben bleibt, ein ganzes Leben lang.
 

Von der Selbstheilung der Guten Engel – Geheimnis des Glaubens
In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung, personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glücklich, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde das für ihr Glück ausreichen? – Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Idolatrie, der Blick in des Iblis blendendem Schein hat das Auge ihrer Herzen erblinden lassen. Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit... sind Stimmen tief innerlich empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte – um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an der Männer Selbstsucht an. Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung sind, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, selige Emotionen jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen kollektiv 'Leere: Befreiung von Konditionierung' verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend – 'Im Anfang war das Wort': Waza’if & Zikr – im Lobgesang in Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, die »Persönlichkeit Gottes« offenbarend. Solange Engel diesen Heilungs-Brunnen nicht gefunden haben, schafft ihnen nichts wirkliche Gesundheit.
 

'Wenn es nicht gelingt [in kollektivem Bewusstsein] den Zusammenhang mit den Urbildern aufrechtzuerhalten, dann fällt die Energie, die sich in jenen Bildern ausdrückt, zurück ans Unbewusste. Damit erhält dieses eine Ladung, welche sich als beinahe unwiderstehliche vis a tergo jeder Anschauung oder Idee oder Tendenz leiht, welche der Verstand der concupiscentia [Begierde] als verlockendes Ziel vorhält. Auf diese Weise verfällt der Mensch – starr, prinzipienhaft, gesetzgeberisch, lehrhaft, weltverbessernd, theoretisch, in Wörtern verfangen, streit- und herrschsüchtig – rettungslos seinem Bewusstsein und dessen rationalen Begriffen von richtig und unrichtig.' (C.G. Jung, Gesamtwerk 9/1 1971). Frauen, deren Bewusstsein nicht von Heiligkeit entfaltet ist, verfallen meistens einem 'negativen Animus'. Anstatt ernsthaft nachzudenken, äußern sie Meinungen und werden rechthaberisch. (Sibylle Birkhäuser-Oeri, Die Mutter im Märchen). 'Archetypen sind seelische Lebensmächte, Schutz- und Heilbringer, und ihre Verletzung hat die aus der Psychologie der Primitiven wohlbekannten „perils of the soul‟* zur Folge. – dann sind nämlich auch die unfehlbaren Erreger neurotischer und sogar psychotischer Störungen, indem sie sich genau so verhalten wie vernachlässigte oder misshandelte Körperorgane oder organische Funktionssysteme. * 'The savage does not distinguish between holiness and pollution' (J. Georg Frazer, The Golden Bough: Taboo and the perils of the soul).
 

Vom Beginn des Friedensdialogs der Nationen, Rassen und Gemeinschaften
Die Liebe zwischen Frauen und Männern in der Neuen Zeit  Mit unverantwortlicher Gleichgültigkeit gehen Männer mit Frauen um: dies ist das erste, was Frauen im Kreis ihrer Männer zu ändern haben, und zwar mit Strenge! Andererseits sollten Frauen sich hinauswagen ins schöpferische spirituelle Leben, statt in Hauskirche stillzusitzen, dies kann nur vermittels des seelischen Geistes geschehen, in dem Männer Frauen 'begnaden'.
 

Das müsste gesagt werden  „Souverän sind wir Frauen ja nicht, weil wir uns, wo es gerade passt, willkürlich zusammenraufen, sondern weil wir nach Werten und Regeln handeln, die wir uns selbst gegeben haben, seit Anbeginn der Zeit – von Ewigkeit zu Ewigkeiten. Frieden wird in der Welt nur möglich, wenn Frauen nach gemeinsamen Werten handeln. Wo aber diese Grundregeln infrage stehen, sind alle anderen betroffen!“
 

Sich verändern durch Zeugung oder Eine Neue Welt zeugen durch Veränderung?
Erst wenn Frauen ganz klar ist, dass sie durch Zeugung ihre seelische Sicht verlieren, sich und ihre Nachkommen für Generationen an die Zerstörung des Planeten anpassend, wird sich etwas ändern, sodass sie die schöpferische Perspektive des himmlischen Zeugen achten, der keine persönlichen Motive mehr hat, und nicht mehr an Lügen interessiert ist. Die seelenvolle Männlichkeit öffnet das Tor nach innen! – und dies führt die weibliche Psyche über die Brücke zwischen Erde und Himmel, sodass Körper, Herz und Seelen im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Neuen Lebensprinzips finden können.
 

Das Göttliche Weibliche ist zur heiligen Männlichkeit hingezogen  Männer müssen sich ändern und es ist klar, dass dies von ihnen selbst ausgehen muss. Die Frage ist nur: Tun Frauen ihr wirklich Bestes, um mit ihrer Göttlichkeit ihre Männer zu lenken? Lieben es Frauen nicht vielmehr, weiter die bewusste entspannte Scheinergebenheit zu spielen, um Männer in deren Selbstherrlichkeit weiter zu bemuttern? – während Geschäftsfrauen bei ihrer unbewussten Haltung bleiben, in einer Anhaftung an die Freuden dieser Welt über Männer herrschen zu wollen, indem sie diese in eine komplementäre Position drängen. Es gibt sehr intelligente Frauen, die sich trotzdem feindselig gegenüber Ethik verhalten. Grund dafür ist, dass neben einem voll erwachten psychologischen Verstand durchaus ein verletztes Herz existieren kann, das, sei es in unterbewusster Idolatrie (konditioniertem Götzendienst), Situationen nicht nur blind betrachtet, sondern sogar die Vernunft mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Strom der Gefühle zieht. Die Frauennatur bemüht dann ihre ganze spirituelle Intelligenz, um die eigene Psyche in der unterbewussten Kränkung zu verstehen, sodass nicht Verstand die Psyche führt, sondern die Psyche den Verstand.
 

Frauen entdecken ihre eigenen Fehler in den Fehlern der Männer. Indem Männer sich aber unfromm rechtfertigen, stumpfen sie die Fähigkeit der Frauen ab, überhaupt Fehler zu erkennen. Mit anderen Worten, neurotisch wird jeder Mann, der zugleich beides zu tun versucht: während er sein individuelles Ziel verfolgt, sich der Psyche seiner Frau anzupassen.
 

Kriege und Terror auf Erden  Schreie der sterbenden und gequälten Frauen und Kinder – und das Schweigen dazu im Herzen der Männer; beides muss sofort aufhören: einzig durch Dialog wird Frieden möglich! Dialog muss von Eltern, von Frauen und Männern geführt werden. Es gilt das Integrationsproblem nicht länger zu ertragen oder zu verdrängen. Dazu braucht es den Verstand der Frauen, sowie eine Wiedererweckung des mythisch-religiösen Denkens. 'Versucht man aus dem Glaubensinhalt der Religion die mythischen Grundbestandteile herauszulösen und abzuscheiden: so behält man nicht mehr die Religion in ihrer wirklichen, objektiv-geschichtlichen Erscheinung, sondern nur noch ein Schattenbild von ihr, eine leere Abstraktion zurück.' (E. Cassirer, Dialektik des mythischen Bewusstseins).
 

Von dunkler Macht der Frauen zur Subkultur nuklearer Kriege
Unglaube ist eine solche Macht, dass er sich in Frauen, wie echter Glaube, als sie selbst gestaltet: ihr Selbst wird! Der Blick in den Spiegel ungeheiligter Liebe und Sehnsucht lässt Männer die Subkultur vollbringen, ihr unkultiviertes Verhalten, ohne Scham, mit Kultur zu verwechseln – dazu haben sie auch schon 'Häuser, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder, Äcker' (Matthäus 19) sowie die Gesellschaft, die ihre eigenen Gründe hat, auf ihrer Seite.
 

Der Spiegel der Liebe hat zwei Seiten, die in verschiedene Richtungen schauen. So muss der Spiegel der weiblichen Seele zur Welt hin verschlossen sein, damit er die Spiegelung des humanen Geistes, welcher vom Himmel kommt, aufnehmen kann. 'Die Perspektive auf das Unheilige belebt das Tote und vernichtet das Lebendige' (Hoffmann, Der Sandmann).

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge