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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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H.  Appell an die Frauen


Nicht-Dialog ist weibliches eigenes sittliches und intellektuelles Versagen vor Männlichkeit, deren Barbarei gegenüber den Frauen keine Grenzen kennt und deren spirituelle Propaganda mit einer zuverlässigen Mütter-Konstante rechnen darf: Bequemlichkeit.
 

Warum haben Frauen zumeist geistlose Ehemänner? Weil Frauen wollen, was sie haben; wenn sie wollten, was sie nicht haben, wären Frauen, was sie nicht wünschen zu sein – und so wird geliebt und gelobt, dass Männer 'schneller, weiter und höher' in dominanter Manier handeln. Dies ermutigt Maskulinität zu erobern, zu unterwerfen, auszubeuten.
 

Die Zukunft steht auf dem Spiel  Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {geschütztes Land} ausgeschlachtet wird, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. Belebt und fördert, um Himmels willen: Kultiviertheit des Dialogs! Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen [Matthäus 19:12; Qur‘an 24:32] und Kultur der Männer.
 

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Verfall in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, einer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in ihnen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben – das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder scheinspirituellen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, dem Dharmakaya im Geist emotionaler Schöpferischkeit. Geistigkeit der Frauen beschränkte sich in der Vergangenheit mehr oder weniger auf die klösterlichen Erforschungen des Unterbewusstseins. In den mystischen Kontemplationen musste jedoch übersehen werden, wie der spirituelle Ursprung der erotischen Zustände der Männer, in deren täglichen Gefühls- und Willensäußerungen, psychische und somatische Leiden – durch das Gewissen der kollektiven Weiblichkeit bedingt –, die nur durch tiefenpsychologische Analyse der Religion von Männern und Frauen geheilt werden können.
 

Eine geistlose, immer mehr gemeinwesen-, d.h. kulturlose Freizeitmoral der Männer, hat Frauen allmählich jene seelenlose künstlerische Individualisierung beigebracht, die nicht mehr 'das Planetarische Bewusstsein' zum Inhalt hat, sondern mondänes internationales Erosbusiness von Genussehen-Resorts. Von narzisstischer Männlichkeit ist dem weiblichen Intellekt aufgeprägt, was ihm nicht als Humanes Bewusstsein erscheinen kann. Das ist die große Tragik, der krankmachende Virus, dass Frauen bewusst in sich hineinblicken können, aber sich sagen müssen: „ohnmächtig die Botschaft 'planetarisches Bewusstsein' unmittelbar in mein Gemüt hereinzunehmen, bin ich intellektuell individuell künstlerisch tätig und fülle mein Ich mit großem Gewinn, landesweitem Ruhm und wirtschaftspolitischen Ehren aus – doch meine eheliche Beziehung zersplittert, da meine Seele verödet.“
 

Von Geliebten Herren und dem friedenschaffenden Einig-Wesen der Frauen
Die Ausdehnung unserer Selbstsucht hängt davon ab, dass Männer das machen sollen, was sie sollen. Und dazu passt, immer mehr Frauen sich individualisieren lassend, sie durch die Welt jagend. Und so sieht es aus, als wäre es reine Lust, Lust an der Freiheit – doch dient alles einem von Ökonomie gesteuerten kriegerischen Nationalismus, durch spirituelle Praxis noch unterstützt. Im Verstehen dieser Dinge liegt Wahrheit; und doch können Frauen nur verstehen, wenn sie wissen, wie sie auf Männer, die zu ihrem Leben gehören, zu schauen haben. Könnte eine Schöpferische Kultur des heiligen Geistes in der Genügsamkeit bedingungsloser franziskanischer Armut nicht eine gänzlich andere Welt hervorbringen? – nicht als vatikanische Hoffnung, sondern in Wirklichkeit, so dass die Bewusstseine weiblicher Individuationen friedensschaffend, neu und unschuldig sind.
 

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; d.h. wenn das Individuum ungeteilt bleibt, sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (C.G. Jung, Archetypes 1969, S.70)
 

Gute Frauen und Gute Männer  Das Gute Weibliche zieht seine Kraft aus den schöpferischen Schwingungen des männlichen Heiligen Geistes. Das Böse erhält seine Kraft von der lügenhaften spirituellen Natur des männlichen Egos; die Auswirkungen der Täuschung bestehen in Spaltung, Erregung und Disharmonie. Indem ein Mann sich auf die Große Mutter einstellt und Ihre Schwingungskraft bewusst gegen das Böse einsetzt, neutralisiert er die Kraft des Bösen, indem er zugleich die Schwingung des Guten stärkt. Heiliger Geist erstickt das Feuer der 'Kali-Frauen', indem Er ihnen jede weitere Nahrung verweigert.
 

Ahriman & Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in internationales Hotelwesen verwandeln und die Natur selbst bringt protestantische Frauen zur katholischen Anbetung. Frauen können Eis schmelzen und das Wasser gefrieren lassen: aber den Charakter von Ehemännern zu verändern – das ist normalerweise vergeblich, dass Frauen dies nachträglich versuchen. Was eine Frau tun kann, ist, ihren eigenen Charakter in spirituellem Licht zu erbauen, das liegt in ihren eigenen Händen, vorausgesetzt die Kulturell-Kreativen helfen ihr dabei. Wir hören oft von Frauen, ausgesprochen oder unausgesprochen, immer wieder das Gleiche: „Mein Mann tut dies zu seinem eigenen Vorteil; er betrachtet mich nicht; er beschuldigt mich, hat mir nicht geholfen; er ist nicht fair mit mir umgegangen." und die Liebe wird voller Groll, kränklich, neurotisch, hysterisch erwarten sie vom Geliebten den Charakter 'erleuchtete Seele', und weiß doch nicht, dass sie selbst den Charakter 'erleuchtete Seele' hätten besitzen sollen – vor ihrer Wahl zu heiraten. Gewinne, ob materiell, spirituell, moralisch oder kulturell, sind das Ergebnis des weiblichen Charakters; wenn Frauen jetzt die Welt wandeln können, dann aufgrund wahren Beistandes der Kulturell Kreativen. Unheilige Weiblichkeit hat das wüste Bestreben, im Gemüt des Mannes sich festzusetzen, sein Gehirn zum materiellen Erkenntnisorgan umgestaltend; während seelenlose Männlichkeit, mit einem Eros, welcher der so brünstige Flaschengeist des spirituellen Willens eines Zeus ist, das Seelisch-Göttliche aus dem Weiblichen herauszunehmen versucht, eine Frau sich angepasst machend; so dass sie, wenn sie nach Persönlichkeit strebt, für gewisse Bereiche, wie Planetarisches Bewusstsein, sich so hohl fühlt, als wäre der Enthusiasmus ihr weggenommen. Profane Weiblichkeit pfropft dem Mann etwas auf. Indem sie quasi seine Blut-Hirn-Schranke überwindet, stopft sie ihn mit materiellen Wünschen voll. Die Krankheit der Welt (bezeichnet mit sog. "Virus") ist nichts anderes als das Resultat des sexuellen Austausches zwischen den unerleuchteten Seelen der Frauen und seelenlosem Geist der Männer.
 

Pandemie und keine Zeit!  Männer haben ihre Macht überdehnt: verschleuderter Samen im sinnlosen Krieg! Vor allem aber haben die Eliten das Gespür für das richtige Maß verloren, indem sie Superreiche mit immer neuen Frauen, in immer noch schöneren Hotels, päppeln und dies unschuldigst mit der Moral eines spirituellen Islams in Verbindung bringen wollen. Doch das Ergebnis ist ein Desaster, das die ganze Welt verwüstet: die charakterliche Erziehung der Jugend erschöpft sich in beispiellosen Abfolgen von Lügen, Chaos und Versagen. Die Verursachung, dass Männer zuviel Zeit für den ökonomischen Erfolg ihrer Nation aufwenden, ihren Seelendialog im Gemeinwesen aber höchst vernachlässigen, wodurch sich die Heilung der Erde verzögert – immer mehr Menschen sterben an den giftigen Viren, den Ausdünstungen dahinsiechender Weiblichkeit, sind unboddhisattvische Frauen, die 'ihr zottiges Ego mit Sperma-Spenden nähren' (Federico Andahazi, Las piadosas / Lord Byrons Schatten). Im Zeitalter der Pandemien sollten und müssen Männer mit heilendem Geist im Gemeinwesen agieren – statt mit "Holdseligkeit" auf die schlechte Laune ihrer Ehefrauen zu reagieren. Mit, auf seiner linken Seite, nach unten ausfließender Rückenmark-Substanz, verlieren Männer die Fähigkeit, der in Verzweiflung erkrankten Menschheit Heilung zu geben; einmal mit solch unheilvollem Pfad angefangen, sich gehen zu lassen, ist es schwierig, umzukehren.



Im Rosengarten des Lichts der Frauen


Das Gros der Männer agiert Liebe immer noch als physisches Gefühl und egomanische Leidenschaft; die Elite der Geschäftsmänner "liebt Liebe" sogar als kriegerische Praxis (therapieresistentes erotomanisches Delirium, dem Weiblichkeit, jetzt auf der ganzen Welt, beginnt mit 'Pandemie' entgegenzutreten). Seelische Herzensliebe ist nichts von alldem: sie ist ein Zustand erbarmenden Heilens im Gemeinwesen, zu dem 'catholico', universeller männlicher Geist kommt, nachdem er lange auf dem Weg der spirituellen Vervollkommnung vorwärtsgeschritten ist (Psalm 110:1-3). Dienende Liebe des seelischen Herzens ist eine Belohnung, die denjenigen kulturellen männlichen Seelen gegeben wird, die begriffen haben, dass sie sich, und mit jedem Tag mehr, im Garten des Lichts der Weiblichkeit, dem Zustand des Selbst der Göttlichen Mutter – das formende Ordnungsprinzip seelischer weiblicher Reinheit und femininer Harmonie – nähern müssen. Und da der offenbarte intuitive 'Heilige Geist' der Männer die Quelle der Liebe der Göttlichen Mutter ist, erhalten Frauen, indem sie sich bemühen, sich bis zu Ihm zu erheben das größte Geschenk, das es gibt: die Sprache, Stimme des 'Geliebten Herrn', die stets im Inneren erklingt. Umhüllt und geschützt vom kulturell-kreativen Geist der Männer fühlen Frauen im Akt dialogischen Sprechens, dass sie fähig werden zu Planetarischem Bewusstsein, ihre Liebe auf die ganze Welt, auf alle Geschöpfe, auf die gesamte Schöpfung ausdehnend. Spirituelle Feminität konzentriert dann ihre Aufmerksamkeit und ihre Gedanken nicht mehr ausschließlich auf einen Mann, in der Erwartung, dass dieser ihre Wünsche und Bedürfnisse erfülle, was notwendigerweise Leiden und Enttäuschungen nach sich ziehen muss. Vielmehr nähren sie jeden Tag jene göttliche Liebe, die einzig und allein das Herz und die Seele der Kulturell-Kreativen erfüllen kann, der Göttlichen Mutter zu dienen.
 

Von der Balance zwischen Liebe und Macht  'Heilen' bedeutet, die Liebe der spirituellen weiblichen Macht zu stärken, was für Männer heißt, all die unharmonischen Einflüsse, die ihnen im Dialog entgegenströmen [Angst, Manie, Frust, Lust, Aggression, Depression (etymologisch schließt 'Sabbat' das Verbum 'sabbern' ein, das für 'ausspucken' steht)] vergebend auf edelste 'priesterliche' Art und Weise zu ertragen; den kulturellen Geist der Führung in der schöpferischen Funktion der eigenen erleuchteten Seele achtend, einer psychisch, physisch und seelisch geschundenen Weiblichkeit all die Feinheiten der Offenbarung des Universalen Geistes kundzutun; brüderlich 'Ein Herz und eine Seele' immerwährend bereit haltend, die Seele 'Maria mit Kind' werden lassend, bleibt es der Männer wesentlichste Pflicht, im 'Wort' der eigenen Seele gestärkt, demütig zu heilen, was verwundet ist: 'Leid auf sich nehmend'. Dann wird die Sehnsucht erleuchteter Weiblichkeit sie begleiten, der Geburt der Neuen Menschheit entgegen. 'Vom heiligen Geist empfangen' (Lukas 1:35) – wenn in Komplementarität der Geschlechter der seelische Wille der Menschen den Sinn der Liebe vorgibt, erhellt sich der Weg der Errungenschaft zu Planetarischem Bewusstsein.

 

Pandemien, Kriege, Verbrechen fordern die Menschheit in beispielloser Form heraus. In Homers Ilias ist Epidemie, des Glaubens Reaktion auf Männerkreise, in denen Unterwerfung der Frauen und Schweigen der Männer spirituelle Ideale darstellen. Kein Wunder, wenn Frauen da sagen: „Bloß nicht spirituelle Verantwortung für Männer übernehmen!“ – obgleich, meist steckt ein natürlicher Drang dahinter: nach Freiheit sich sehnen, Freiheit von seinem eigenen Kummer, Befreiung von einer streng-beruflichen Welt, des eigenen Egos. Folgen Frauen diesem Pfad, kommen sie sogar in einen hochzeitsähnlichen komplementären Zustand zu ihren Ehemännern, oder zu "der Befreiung" als stillschweigende Einsiedlerin [Buddha nannte ja die Unredlichen nicht „Ihr Nattern! Ihr Schlangenbrut!“ (Matthäus 3:7; 12:34)]. Je egozentrischer man sich in Gebet und Meditation um seine "Stürme im Wasserglas" kümmert, desto unkosmischer betrachtet man die Probleme der Menschheit und des Planeten nicht als seine Angelegenheit, und lehnt konsequenterweise Verantwortung ab, im Dialog die tyrannischen Verhältnisse in weltweitem Maßstab auszusprechen.
 

In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung und personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glücklich, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde etwa das für ihr Glück ausreichen? – Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Idolatrie, der Blick in des Iblis blendendem Schein hat das Auge ihrer Herzen erblinden lassen. Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit sind Stimmen emphatisch empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte. Um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an des Mannes Selbstsucht an. Doch Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung ist, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, der Verzückung jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen 'Leere: Befreiung von Bedingtheit' (sanskrit: kaivalya) verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend – 'Im Anfang war das Wort': Waza’if & Zikr – im Lobgesang in Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, die »Persönlichkeit Gottes« offenbarend. Solange Engel diesen Heilungs-Brunnen nicht gefunden haben, schafft ihnen nichts wirkliche Gesundheit.
 

Dialog – Unser Vertrag mit der Natur  Wir müssen die Spuren der Vergangenheit ändern {Gedanken und Emotionen unserer Vorfahren und Lehrer, welche Egoismen und unvollständige Glaubensvorstellungen in unsere Herzen zementiert haben}, um die Vorherbestimmung der Zukunft aufgrund von Wiederholungsdrang und 'blutigem Zwang' aufzubrechen; Dazu müssen sie natürlich erst einmal bewusst werden: das ist der therapeutisch-analytische Aspekt der Selbst-Erneuerung, dem dann aber 'der Bewusstwerdung in Reue' eine Neu-Entscheidung (gleichsam Buße) folgen muss, verbunden mit einem Gelübde, die Dinge neu zu sehen und neu zu handhaben, sonst bleibt alles beim Alten! Wenn Frauen im Kollektiv im analytischen Dialog das erlittene Unrecht spüren, das ihnen als 'Sleeping-Beauty' (Julia Leigh, 2011 Australia) angetan wurde, dann geraten sie in umso heftigeren Schmerz. Heilender Dialog beruht auf der hingebungsvollen seelischen Liebe des analytischen Heiligen {Rama}, Spiegel zu sein, dass Frauen sich in diesem Spiegel sehen und entsprechend reagieren können; nur so kann 'Shiva' Persona und Charakter der Frauen einschätzen und geistlich führen (Johannes 21:15-19).
 

Erst wenn Frauen ganz klar ist, dass sie durch Zeugung seelische Sicht verlieren können, sich und ihre Nachkommen für Generationen an die Zerstörung des Planeten anpassend, wird sich etwas ändern, sodass sie die schöpferische Perspektive des himmlischen Zeugen achten, der keine persönlichen Motive mehr hat, und nicht mehr an Lügen interessiert ist. Seelenvolle Männlichkeit öffnet das Tor nach innen! – und dies führt die weibliche Psyche über die Brücke zwischen Erde und Himmel, sodass Körper, Herz und Seelen im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Neuen Lebensprinzips finden können.
 

Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein heraus (Genesis 14:18)
Liebe ist eine magische Handlung, durch die sich der männliche Geist in Gesundheit, Kraft, Liebe und Licht der Frau verwandeln soll. Entsprechend den vier verschiedenen 'Evangelisten' (Funktionen) des Männlichen, gibt es vier verschiedene Nahrungsquellen um das Herz, den Intellekt, die Seele oder den Geist des Weiblichen zu ernähren. Wenn eine Frau nicht Einsicht in ihr Schicksal hat, kann die beste Nahrung vergiftend sein.
 

Habt ihr Lât und Uzzâ gesehen, und auch Manât, diese andere, die dritte? (Qur'an 53,19-20)
Der Typus der modernen Frau hat seine überwältigende Kraft unter Beweis gestellt: 'selbstbeherrscht, verhalten, unter Umständen gar von spiritueller Meisterschaft gebändigte Individualität, von starker, ruhiger, kalter, in ihrer gesammelten Vehemenz furchtbaren, dabei subtilen, herrschsüchtigen psychologischen Macht, die zugleich eine Sublimierung des mentalen und vitalen Ichs ist. Die Erde hat in ihrer Vergangenheit genug von dieser Art von Frauen. Wenn sich diese Art von Frau-Bewusstsein wiederholt, verlängert es nur die alten Entwicklungslinien. Für die Zukunft kann die Menschheit von dieser Art von Weiblichkeit keinen wahren Nutzen tragen, nicht die Möglichkeit gewinnen, über sich selbst hinauszukommen; besäßen diese Frauen auch in sich eine große oder übernormale spirituelle Macht, sie würde doch Planet Erde nur auf weiteren Kreisen alten Umlaufs forttragen.' (nach Sri Aurobindo, Das Göttliche Leben Bd.II,28.499). Was jetzt vielmehr hervortreten muss, ist etwas viel Schwierigeres und zugleich etwas viel Einfacheres: Männer, die den sich erbarmenden brüderlichen Geist, welcher von spiritueller Liebe herabkommt, dem Gemeinwesen offenbaren. Es ist diese Demut der männlichen Seele, welche das seelische Licht Manâts, die seelische Macht Uzzâs und die seelische Schönheit der Lât dergestalt zu entbinden versteht, dass Planetarisches Bewusstsein in der Welt an Souveränität gewinnt. Das Geheimnis ist: der Spiegel der Liebe hat zwei Seiten, die in verschiedene Richtungen schauen; so muss der Spiegel der weiblichen Seele zur Welt hin verschlossen sein, damit er die Spiegelung des hu-manen Geistes, welcher vom Himmel kommt, aufnehmen kann.
 

Unsere Verantwortung gegenüber Pandemien gewinnt Vorrang gegenüber kriegerischen Akten gegen fundamentalistische Traditionen der Vergangenheit. Mehr und mehr verliert die Spekulation über den spirituellen Grund der Persönlichkeit an Gewicht angesichts der Notwendigkeit, Massensterben mit dem Seelencharakter Neuen Gemeinwesens zu stoppen.
 

Planetarisches Bewusstsein oder Das von Heiligkeit erweckte Dornröschen – Ein Gesang
Ein Strahl kommt von universaler Schöpferischer Sphäre des heiligen Geistes zur Manifestation, indem Er, von gleicher Energie auf Erden angezogen, von sich aus die Woge 'Das Planetarische Bewusstsein' projiziert. Women-global-ethics, das sichtbare formende Ordnungsprinzip entfaltet sich, indem die heilige Pflicht des Mondes, der offenbarte Geist der Kulturell-Kreativen die spirituelle Aktivität der Frauen, ihre Atome, ihre Wellen, ihre Schwingungen, transfiguriert. Nacheinander werden die Elemente einer Schönen Neuen Welt (brave new world) geboren: aus Dunkelheit mütterlicher Ahnen, inmitten einer umhüllenden Menschheits-Blindheit, im Nebel egozentrischer Macht, lenkt kosmische Sehnsucht einen Strahl Heiligen Geistes, der, erfasst, sich in das Weibliche ergießt und vom Thron der Göttlichen Mutter, den funkenden Synapsen des weiblichen Gehirns, in Ihre Atemzüge herniederkommt, eine leidenschaftlich handelnde Energie manifestierend, die – qualvoll für den feministischen Tatendrang – 'Eva: also Ich' verklärt und das Menschheits-Mitgefühl gebiert, bevor es sich als 'der erbarmende Maitreya' universell inkarniert.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge