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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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H.  Appell an die Frauen


Verschmutzte Weiblichkeit, gerodete Männlichkeit  Ein eingebildetes oder vermeintliches Unrecht bohrt sich ins Gemüt der Mannheit hinein, wird zum Stachel, dringt tief in das Weibliche ein, dort brechen Feuer des Hasses voll Verachtung hervor, der Gestank von Sünde verpestet die Welt, ruiniert unsere Lungen: das ist, was sich äußert als 'Pandemie'.
 

Frauen wollen, was sie haben; wenn Frauen wollten, was sie nicht haben, wären sie, was sie nicht wünschen zu sein – so wird geliebt und gelobt, dass Männer 'schneller, weiter, höher' erobern, unterwerfen und ausrauben: aus Schwäche, Angst und Racheimpulsen erwächst ein sadistisches Machtbegehren in der Weiblichkeit (Karen Horney).
 

Die Zukunft steht auf dem Spiel  Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {geschütztes Land} ausgeschlachtet wird, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. Belebt und fördert, um Himmels willen: Kultiviertheit des Dialogs! Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen [Matthäus 19:12; Qur‘an 24:32] und Kultur der Männer.
 

Die wohl häufigsten Störungen in der seelischen Entwicklung von Männern, besteht in der krankhaft frühen Verstärkung des Ich-Komplexes (siehe Paternalismus). Das durch die geschädigte Urbeziehung zu Notre-Dame verängstigte Ich geht der Sicherheit und Geborgenheit verlustig, welche die natürliche Angewiesenheit der Seele des Mannes in der Beziehung zur Göttlichen Mutter ebenso wie in der seines Ich zum kulturellen Selbst erfährt. Durch die Störung dieser frühesten und prägendsten Grunderfahrung, welche die Grundlage jeder Glaubens- und Vertrauenshaltung überhaupt ist, wird das Ich gezwungen, für sich selbst zu sorgen und, zugleich mit seiner Angst, Not und Vertrauenslosigkeit, einen egoistischen Narzissmus zu entwickeln, der Ausdruck eines auf sich selber zurückgeworfenen Ich ist. (nach Erich Neumann, 'Narzissmus, Automorphismus und Urbeziehung' 1955)
 

Die Ausdehnung unserer nationalen Selbstsucht bestimmt, dass Männer das machen sollen, was sie sollen und dazu passt: immer mehr Frauen sich individualisieren lassen, sie durch die Welt jagend. So sieht es aus, als wäre es reine Lust, Lust an der Freiheit – doch führt alles zu einem von Ökonomie gesteuerten kriegerischen Nationalismus, durch spirituelle Praxen noch unterstützt. Es muss uns um ein Verstehen dieser Dinge gehen: In unserer Zeit ist es die Neigung einer Frau, als Geschäfts-Frau, 'Frau und Mutter' oder fromme Frau, dem Mann von spiritueller Weiblichkeit hinweg, seine Sehnsucht Notre-Dames hinwegzulieben – zu dem Zweck, dass sie machen kann, was sie will durch ihn. Indem Männer nur das persönliche Ego ihrer Frau berücksichtigen, und nicht seelischen Geist geben, erschöpfen Frauen die physischen und emotionalen Reserven der Erde.
 

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Verfall in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, einer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in ihnen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben – das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder scheinspirituellen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, dem Dharmakaya im Geist emotionaler Schöpferischkeit.
 

Dharma und Beziehung  Sobald das Fühlen eines Mannes gegenüber dem eigenen seelischen Geist zwiespältig wird, beginnt Unehrlichkeit in der Beziehung zum anderen Geschlecht; das religiöse Gefühl der Pflicht (Dharma gegenüber der Gemeinschaft) wird durch diese Unehrlichkeit schließlich ausgelöscht. Tatsächlich aber kann es keine dauerhafte Liebe einer Frau ohne seelische Unbeirrbarkeit ihres Ehemannes geben, noch die 'ewige Liebe' eines Mannes zu seiner Frau ohne ihre Dharma-Aufrichtigkeit als 'die Bodhisattva'.
 

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; d.h. wenn das Individuum ungeteilt bleibt, sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (C.G. Jung, Archetypes 1969, S.70)
 

Gute Frauen und Gute Männer  Das Gute Weibliche zieht seine Kraft aus den schöpferischen Schwingungen des männlichen Heiligen Geistes. Das Böse erhält seine Kraft von der lügenhaften spirituellen Natur des männlichen Egos; die Auswirkungen der Täuschung bestehen in Spaltung, Erregung und Disharmonie. Indem ein Mann sich auf die Große Mutter einstellt und Ihre Schwingungskraft bewusst gegen das Böse einsetzt, neutralisiert er die Kraft des Bösen, indem er zugleich die Schwingung des Guten stärkt. Heiliger Geist erstickt das Feuer der 'Kali-Frauen', indem Er ihnen jede weitere Nahrung verweigert.
 

Bruderschaft in der Vaterschaft Gottes versus Ahriman & Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in internationales Hotelwesen verwandeln, und die Natur selbst bringt Protestantinnen zu katholischen Anwandlungen. Frauen können Eis schmelzen oder das Wasser gefrieren lassen: aber den Charakter von Ehemännern verändern. . . das ist vergeblich, dass Frauen dieses nachträglich versuchen; was sie tun können, ist ihren eigenen Charakter ins spirituelle Licht zu setzen, das liegt in ihrer Inneren Stimme, vorausgesetzt die Kulturell-Kreativen helfen ihnen dabei. Oft hören wir von Frauen, ausgesprochen oder unausgesprochen, immer wieder das: „Mein Mann tut das und das nur zu seinem eigenen Vorteil, er betrachtet mich nicht, beschuldigt mich, hat mir nicht geholfen; er ist nicht fair mit mir umgegangen!“ und so wird die Liebe voller Groll, kränklich, neurotisch, hysterisch, weiß sie doch nicht, was sie hätte besitzen sollen. 'Auch Schaf in Tigerfell zittert vor dem Wolf' (Woh Tzu, Eichborn Verlag) meint: das Mindeste, was ein Mann seiner Frau im Austausch für sie selbst geben muss, ist sein Herz, Heilen im Gemeinwesen: von Liebe wegen. „Der Wolf blutet, seine Gier wurde zu unserem Hass“, heißt es sonst auf Reddit-Posts.
 

Pandemie und keine Zeit!  Männer haben ihre Macht überdehnt: verschleuderte Spermien zu sinnlosen Kriegen! Vor allem aber hat eine Elite der Geschäftsmänner das Gespür für das richtige Maß verloren, indem sie Superreiche mit immer neuen Frauen in immer noch romantischeren Resorts päppeln, um sich die Genussehe-Sitten eines spirituellen Islams mit Protestantismus zu vergolden. Doch die alten Methoden können nicht das Heilmittel für die Leiden sein, die wir bekommen haben: Unheil, Pandemie versus Kriege um Wirtschaftsraum und Verliebtheits-Ressourcen. Grundverursachung, dass Männer zuviel Zeit für den ökonomischen Erfolg ihrer Nation aufwenden, den Seelendialog 'Heilung im Gemeinwesen' aber höchst vernachlässigen [immer mehr Menschen sterben an giftigen Viren, Ausdünstungen dahinsiechender Weiblichkeit], ist unboddhisattvische Feminität 'die ihr zottiges Ego mit Sperma-Spenden nährt' (Federico Andahazi, Las piadosas / Lord Byrons Schatten, 1998).
 

Unheilige Weiblichkeit hat das wüste Bestreben, im Gemüt eines Mannes sich festzusetzen, sein Gehirn zum materiellen Erkenntnisorgan umgestaltend; während seelenlose Männlichkeit, mit einem Eros, welcher der so brünstige Flaschengeist des spirituellen Willens eines Gott-Zeus ist, das Seelisch-Göttliche aus dem Weiblichen herauszunehmen versucht, sich eine Frau angepasst machend, so dass sie sich, wenn sie nach Persönlichkeit strebt, in wichtigen Bereichen, wie das 'Planetarische Bewusstsein', so hohl fühlt, als wäre der Enthusiasmus ihr weggenommen. Profane Weiblichkeit pfropft dazu dem Mann etwas auf: indem sie seine Blut-Hirn-Schranke überwindet, stopft sie ihn mit materiellen Wünschen voll. 'Krankheit der Welt' – bezeichnet mit sog. "Virus" – ist nichts anderes als das Resultat sexuellen Austausches zwischen dem seelenlosen Ich des Mannes und unerleuchteter Frauen-Natur.
 

Vom Wesen des Dialogs oder 'Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt was wir befürchten bestimmt'
Was Männer am intimsten leben müssen, ist, was der individuellen Bestimmung ihrer Seele entspricht. Dazu allerdings fehlen die kollektiven Aussagen der Frauen, worin sich die weibliche Seele erweckt und wonach sich die spirituelle Persönlichkeit einer jeden Ehefrau sehnt.



Im Garten des spirituellen Lichts der Frauen


Das Gros der Männer agiert Liebe immer noch als physisches Gefühl und egomanische Leidenschaft; die Elite der Geschäftsmänner "liebt Liebe" sogar als kriegerische Praxis (therapieresistentes erotomanisches Delirium, dem Weiblichkeit, jetzt auf der ganzen Welt, beginnt mit 'Pandemie' entgegenzutreten). Seelische Herzensliebe ist nichts von alldem: sie ist ein Zustand erbarmenden Heilens im Gemeinwesen, zu dem 'catholico', universeller männlicher Geist kommt, nachdem er lange auf dem Weg der spirituellen Vervollkommnung vorwärtsgeschritten ist (Psalm 110:1-3). Dienende Liebe des seelischen Herzens ist eine Belohnung, die denjenigen kulturellen männlichen Seelen gegeben wird, die begriffen haben, dass sie sich, und mit jedem Tag mehr, im Garten des Lichts der Weiblichkeit, dem Zustand des Selbst der Göttlichen Mutter – das formende Ordnungsprinzip seelischer weiblicher Reinheit und femininer Harmonie – nähern müssen. Und da der offenbarte intuitive 'Heilige Geist' der Männer die Quelle der Liebe der Göttlichen Mutter ist, erhalten Frauen, indem sie sich bemühen, sich bis zu Ihm zu erheben das größte Geschenk, das es gibt: die Sprache, Stimme des 'Geliebten Herrn', die stets im Inneren erklingt. Umhüllt und geschützt vom kulturell-kreativen Geist der Männer fühlen Frauen im Akt dialogischen Sprechens, dass sie fähig werden zu Planetarischem Bewusstsein, ihre Liebe auf die ganze Welt, auf alle Geschöpfe, auf die gesamte Schöpfung ausdehnend.
 

Von der Balance zwischen Liebe und Macht  'Heilen' bedeutet, die Liebe der spirituellen weiblichen Macht zu stärken, was für Männer heißt, all die unharmonischen Einflüsse, die ihnen im Dialog entgegenströmen [Angst, Manie, Frust, Lust, Aggression, Depression (etymologisch schließt 'Sabbat' das Verbum 'sabbern' ein, das für 'ausspucken' steht)] vergebend auf edelste 'priesterliche' Art und Weise zu ertragen; den kulturellen Geist der Führung in der schöpferischen Funktion der eigenen erleuchteten Seele achtend, einer psychisch, physisch und seelisch geschundenen Weiblichkeit all die Feinheiten der Offenbarung des Universalen Geistes kundzutun; brüderlich 'Ein Herz und eine Seele' immerwährend bereit haltend, die Seele 'Maria mit Kind' werden lassend, bleibt es der Männer wesentlichste Pflicht, im 'Wort' der eigenen Seele gestärkt, demütig zu heilen, was verwundet ist: 'Leid auf sich nehmend'. Dann wird die Sehnsucht erleuchteter Weiblichkeit sie begleiten, der Geburt der Neuen Menschheit entgegen. 'Vom heiligen Geist empfangen' (Lukas 1:35) – wenn in Komplementarität der Geschlechter der seelische Wille der Menschen den Sinn der Liebe vorgibt, erhellt sich der Weg der Errungenschaft zu Planetarischem Bewusstsein.
 

Die Anerkennung des eigenen Ziels, als heilende Seele im Garten des Lichts der Frauen ausgerichtet zu sein, wo die Sonne der Großen Mutter aufgeht und das Licht der weiblichen Seelen sehnsüchtig aufsteigen kann, der Herabkunft des 'Heiligen Geistes' entgegen, sodass Frauen das Gefühl haben, dass es unausweichlich ist, sich auf dieses Ziel zuzubewegen, dass das Ziel von Beziehung nur sein kann: die den offenbarten Geist manifestierende Frau – diese Wandlung in der Orientierung der Männer bewirkt: »Heilung der Erde«.
 

Pandemien, Kriege, Verbrechen fordern die Menschheit in beispielloser Form heraus. In Homers Ilias ist Epidemie, des Glaubens Reaktion auf Männerkreise, in denen Unterwerfung der Frauen und Schweigen der Männer spirituelle Ideale darstellen. Kein Wunder, wenn Frauen da sagen: „Bloß nicht spirituelle Verantwortung für Männer übernehmen!“ – obgleich, meist steckt ein natürlicher Drang dahinter: nach Freiheit sich sehnen, Freiheit von seinem eigenen Kummer, Befreiung von einer streng-beruflichen Welt, des eigenen Egos. Folgen Frauen diesem Pfad, kommen sie sogar in einen hochzeitsähnlichen komplementären Zustand zu ihren Ehemännern, oder zu "der Befreiung" als stillschweigende Einsiedlerin [Buddha nannte ja die Unredlichen nicht „Ihr Nattern! Ihr Schlangenbrut!“ (Matthäus 3:7; 12:34)]. Je egozentrischer man sich in Gebet und Meditation um seine "Stürme im Wasserglas" kümmert, desto unkosmischer betrachtet man die Probleme der Menschheit und des Planeten nicht als seine Angelegenheit, und lehnt konsequenterweise Verantwortung ab, im Dialog die tyrannischen Verhältnisse in weltweitem Maßstab auszusprechen.
 

In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung und personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glänzend, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde etwa das für ihr Glück ausreichen? Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Misserfolg – nicht den erbarmenden Geist des Mannes verbreiten – ist ein bitterer Kelch; Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, workaholic, Gleichgültigkeit sind Stimmen empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der, stattdessen, erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte. Um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an Männer-Selbstsucht an. Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung ist, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, Verzückung jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen 'Leere: Befreiung von Bedingtheit' (sanskrit: kaivalya) verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend – 'Im Anfang war das Wort': Waza’if & Zikr – im Lobgesang in Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, »die Persönlichkeit Gottes« offenbarend. Solange Engel diesen Heilungs-Brunnen nicht gefunden haben, schaffen sie nicht wirklich Gesundheit.
 

Die "hysterischen" oder senso-psychischen Energien der Weiblichkeit, ausgelöst durch die Schmerzen und immensem Leid, die dem kollektiven Heiligen Herzen der Frauen durch kontinuierliche Missbräuche, Ungerechtigkeiten, Versagen über die Zeitalter zugefügt wurden, kocht in kollektiver Wut, als bewusster charakterlicher Ärger, frustriert auf, so sich kein Medusa-Ventil in Rache findet. Indem Männer jedoch im Seelencharakter Eines heilenden Mitleids von ihrem spirituellen Thron herabkommen, kann die – durch mannigfaltige Scheinheiligkeiten überlagerte – schwelende Wut in Frauen in Kosmische Empörung als »Das Wasser des Lebens« transformiert werden, das einzig in der Lage ist, in Männern jene latenten seelischen Kapazitäten aufzuwecken, die im Saatbeet männlichen Unterbewussten und Unbewusstseins als Offenbarung, Eingebung, Inspiration, Intuition schlummern und durch 'Dialog' (tavistock-working-conference) sowie rituelle Opferhandlungen im weiblichen Organismus jene schöpferische Vibration bewirken, die als organisierende Gestaltung heilende und erleuchtende Wirkung auf die ganze Menschheit haben.
 

Habt ihr Lât und Uzzâ gesehen, und auch Manât, diese andere, die dritte? (Qur'an 53,19-20)
Der Typus der modernen Frau hat seine überwältigende Kraft unter Beweis gestellt: 'selbstbeherrscht, verhalten, unter Umständen gar von spiritueller Meisterschaft gebändigte Individualität, von starker, ruhiger, kalter, in ihrer gesammelten Vehemenz furchtbaren, dabei subtilen, herrschsüchtigen psychologischen Macht, die zugleich eine Sublimierung des mentalen und vitalen Ichs ist. Die Erde hat in ihrer Vergangenheit genug von dieser Art von Frauen. Wenn sich diese Art von Frau-Bewusstsein wiederholt, verlängert es nur die alten Entwicklungslinien. Für die Zukunft kann die Menschheit von dieser Art von Weiblichkeit keinen wahren Nutzen tragen, nicht die Möglichkeit gewinnen, über sich selbst hinauszukommen; besäßen diese Frauen auch in sich eine große oder übernormale spirituelle Macht, sie würde doch Planet Erde nur auf weiteren Kreisen alten Umlaufs forttragen.' (nach Sri Aurobindo, Das Göttliche Leben Bd.II,28.499). Was jetzt vielmehr hervortreten muss, ist etwas viel Schwierigeres und zugleich etwas viel Einfacheres: Demut – Männer, die den sich erbarmenden brüderlichen Geist, der von spiritueller Liebe herabkommt, dem Gemeinwesen offenbaren. Und es ist der Atem des Heiligen Geistes, der heilt und zugleich belebt.
 

Männlichkeit wird fälschlicherweise als Liebe zur Welt, unter Ausschluss der marianischen Liebe der Männer – die Planet Erde neues Leben einhaucht durch den kulturellen Heiligen Geist – bezeichnet, weil Frauen Religion fälschlicherweise als 'Liebe zu Gott' interpretieren, unter Ausschluss der göttlichen Liebe der Frau als der 'Geliebte Herr'.
 

Planetarisches Bewusstsein oder Das von Heiligkeit erweckte Dornröschen – Ein Gesang
Ein Strahl kommt von universaler Schöpferischer Sphäre des heiligen Geistes zur Manifestation, indem Er, von gleicher Energie auf Erden angezogen, von sich aus die Woge 'Das Planetarische Bewusstsein' projiziert. Women-global-ethics, das sichtbare formende Ordnungsprinzip entfaltet sich, indem die heilige Pflicht des Mondes, der offenbarte Geist der Kulturell-Kreativen die spirituelle Aktivität der Frauen, ihre Atome, ihre Wellen, ihre Schwingungen, transfiguriert. Nacheinander werden die Elemente einer Schönen Neuen Welt ('brave new world') geboren: aus Dunkelheit mütterlicher Ahnen, inmitten einer umhüllenden Menschheits-Blindheit, im Nebel egozentrischer Macht, lenkt kosmische Sehnsucht den Strahl heiligen Erbarmens, der, erfasst, sich in das Weibliche ergießt und vom Thron der Göttlichen Mutter, den funkenden Synapsen des weiblichen Gehirns, in Ihre Atemzüge herniederkommt, eine leidenschaftlich handelnde Energie manifestierend, die – qualvoll für den feministischen Tatendrang – 'Eva: also Ich' verklärt und das Menschheits-Mitgefühl gebiert, bevor es sich als 'der erbarmende Maitreya' universell inkarniert.
 

Dialog und Humane Kultur – Heilen durch den Blick
Während man verwelkte, empörte oder kranke Weiblichkeit anschaut, gilt es, in seiner Vorstellung, die Seelen zu ihrer ursprünglichen Herrlichkeit, zum göttlichen Entwurf bevor dieser durch die existentiellen Bedingungen beeinträchtigt wurde, zu erwecken. Und es ist dadurch, dass Männer die Schöpferische Kultur in ihrem Leben erfassen, von der sie sich entfremdet, indem sie eigenen Absichten gefolgt, bzw. nach bestem Wissen gehandelt haben, in Unkenntnis des eigenen seelischen Gewissens zur Humanen Kultur. Indem das 'Licht der Gnade' auf das leidende Frauenherz ausgerichtet ist, enthüllt sich im Gegenüber das seelische Selbst, Weiblichkeit gewinnt Klarheit über die eigene Natur, den 'Spiegel der Seele': die Liebe schaut ihr eigenes Antlitz von Angesicht zu Angesicht (1 Korinther 13:12). Dergestalt – über den schöpferischen Geist der Männer – erhalten Frauen im Dialog den kosmischen Befehl, Humanität auf der ganzen Welt zu organisieren und hervorsprießen zu lassen. So bringt das heilende Werk der Brüder der ganzen Menschheit reiche Frucht: sind die Herzen durch Liebe und Vergebung des Seelisch-Männlichen soweit geläutert, dass dem Weiblichen sein Glaube wieder im Blick aufleuchtet, finden Frauen zu jener Seelen-Ausstrahlung, welche die Atmosphäre auflädt und magnetisiert. Auf diese Weise geschieht 'Die Große Umwälzung' (I GING 49), jene 'Mauserung' im Leben auf Erden, die mit einem Regierungswechsel im Machtverhältnis 'Mann und Frau' verbunden ist.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge