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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


V.  Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design


Gottes allmächtiges Sein und Seine Persönlichkeit lassen sich mit Gottes Namen verherrlichen; jedoch werden Männer nicht seelenvoll, indem sie sich ihre Demut hersagen; durch imaginative spirituelle Praxis demütig zu erscheinen, führt in aller Bescheidenheit letztlich doch zu Gottes Stolz – nicht zur Humanität Gottes Weiblichkeit zu dienen.
 

'Als ich mich in schnellem Flug von den materiellen Körpern entfernte, gelangte ich zu dem reinen und glücklichen Geist. Mit dem Auge des Geistes erblickte ich geistige Wesen. In jeder Sphäre und jedem Stern sah ich einen Geist. Als ich mich aber noch höher erhob, leuchtete mir der Glanz des Erhabenen; als das Leuchten stärker wurde, verschwand die Individualität, nur Gott existierte noch, und es gab keine Spur mehr von mir. Ich behielt weder Intellekt noch Erinnerung noch Geist; Ich entdeckte, dass all meine Geheimnisse nur Schatten waren. Dann kam ich zurück zur Engel-Intelligenz und von diesen Intelligenzen zurück zum Geist, und so schließlich wieder zu Körpern, die mich riefen (aufforderten).' Azar Kayván, The Dabestan-e Madaheb, School of Manners - Der Kelch des Kay Khusraw
 

'O alles durchdringende, verborgene, einheitliche Substanz! Du strahlst aus dir selbst. Du bist der Urgrund aller Namen und Formen. Du bist eins ohne zweites. Dein Ruhm ist unaussprechlich. Du bist die Quelle aller Wissenschaften, Weisheit und Schönheit.

(I) Gib mir Frieden, Hingabe und die Kraft, Versuchungen zu widerstehen und diesen meinen Feind und Dieb, meinen Geist, zu kontrollieren. Mach, dass ich meinen Körper zum Dienst für Dich gebrauche. Immerfort Deiner gedenkend lass mich Dein sanftes und liebevolles Angesicht erschauen! / Ja, meine Selbsthingabe ist unvollkommen und nicht ernsthaft. Mein Herz ist härter als Feuerstein, Stahl und Diamanten. Nicht eine Träne kommt aus meinen Augen. Lasse mich in Einsamkeit weinen, Du, mein erhabener Herr.

(II) O Du mein Lehrer, O Du meine Lehrerin unendlicher Weisheit – schenkt mir den Segen, unermüdlich den Kranken, Armen und Gequälten zu dienen, mich nicht Bösem zuzuwenden, niemals zu lügen und nicht dem Begehren zu Sinnesobjekten zu erliegen. Du, mein Vater, O Du meine Mutter. Ich bin in Dir, und Du bist in mir. Ich bin Der, den ich liebe, und Der, den ich liebe, bin ich. / Dein Licht – erhelle meinen Verstand. Deine Liebe – erfülle mein Herz. Du bist Barmherzigkeit, erfülle mich mit Barmherzigkeit. Herr, Du bist Frieden, erfülle mich mit Frieden. Du bist Glanz, erfülle mich mit Glanz.

(III) O Herrin, Du bist der Strom, Du bist die Wolke, Du bist der Ozean, Du bist die Pflanze. Ich bin der Kranke und Du bist der Arzt. Du bist die Krankheit und Ich bin die Medizin. / Alle gehören der Herrin! Ich tue Ihre Arbeit. Ich bin ein Werkzeug in Ihren Händen. Ihr Wille geschehe auf Erden. / O Herrin! Mache meinen Willen stark genug, allen Versuchungen zu widerstehen, meine Begierden und meine niedere Natur zu beherrschen, meine alten, schlechten Gewohnheiten zu ändern, meine Hingabe umfassend und wahrhaftig zu machen. / Nimm Platz auf dem Thron in meinem Herzen. Verlasse diesen Ort nicht einen Moment. Gebrauche meinen Körper und meinen Geist und meine Organe als Deine Werkzeuge. Und mache mich würdig, für immer in Dir zu wohnen.

(IV) O anbetungswürdige Erde, Menschheit voll Barmherzigkeit und Liebe! Gruß Dir in Demut gebeugt. Dein ist unser Wesen, Wissen und unsere Seligkeit. Im Innern aller Wesen wohnst Du. Allgegenwärtig bist Du, allmächtig und allwissend. / Gib Du uns ein verstehendes Herz, unser ausgeglichenes Gemüt, unser Vertrauen, unsere Hingebung und unsere Weisheit. Menschheit, gib Deine geistige Kraft, Versuchungen zu widerstehen, Denken und Wollen zu beherrschen. Befreie uns von Eigensucht und Gier, von Zorn und Hass, wie wir Dich befreit haben. Erfülle unser Herz mit allen göttlichen Tugenden. – Dann lass uns Dich erschauen in Deinen heilbringenden Namen und Gestalten. Lass uns Dir dienen. Lass uns allezeit aller Menschen gedenken. / Lass uns stets Deine Herrlichkeit singen. Lass uns in der Menschheit bleiben allezeit. Darum bitten Wir Dich. Amen.' Nach Sivananda, A Textbook of the Psychology & Practice of the Techniques to Spiritual Perfection
 

Grundlagen der Ethik  Wir sind so veranlagt, dass Wohlstand uns leicht den Charakter verderben kann. Als Folge davon fällt es uns immer schwerer, mit Problemen fertigzuwerden, wie sie jedem von uns gelegentlich begegnen. Welche Möglichkeiten stehen uns offen, wenn wir auf besondere Schwierigkeiten stoßen? Wir können uns von ihnen überwältigen lassen; das ist das eine Extrem. Dem anderen geben wir nach, wenn wir das Problem einfach ignorieren und stattdessen etwa einen Ausflug machen oder in Urlaub gehen. Die dritte Möglichkeit besteht darin, uns der Situation direkt zu stellen. Dazu gehört, dass wir sie untersuchen, sie analysieren, ihre Ursachen klären und herausfinden, wie wir am besten mit ihr umgehen. Obwohl diese dritte Möglichkeit uns kurzfristig noch zusätzliche Schmerzen bereiten kann, ist sie den beiden anderen Vorgehensweisen eindeutig vorzuziehen. Wenn wir ein Problem zu vermeiden oder zu verdrängen versuchen, indem wir es einfach ignorieren, zu Alkohol oder Drogen greifen oder gar ganz bestimmte Formen der Meditation oder des Gebets als Fluchtmittel benutzen, weil uns das eine kurzfristige Entspannung verspricht, dann bleibt das Problem trotzdem bestehen. Auf diese Weise drückt man sich einfach vor der Angelegenheit, aber man löst sie nicht. (Tenzin Gyatso, S. H. der XIV. Dalai Lama, Das Buch der Menschlichkeit, Eine neue Ethik für unsere Zeit, Bastei Lübbe 2000).
 

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ So ist dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen. Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Das Unterbewusste [Spiegel der Seele] ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins ist es befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk, nichts Weiteres nach diesem hier‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Samyutta Nikáya, III. Buch Khanda-vagga, 22. Khandha-Samyutta 45 'Vergänglichkeit')
 

Was müssten Frauen, wenn sie nur könnten? – Sittlichkeit und Dharma lehren, indem sie sich dazu bringen, der geistige reine Spiegel der eigenen 'Emotion der Freiheit' von Konditionierung zu sein, so dass die Jungfrau frohlockt: „Bei euch ist die Quelle des Lebens, in eurer Emotion gedeihe ich zur lebendigen Seele!“ In welchem Licht könnten Frauen auf Erden wandeln? – Im Lichte Einer Transpersonalität Gottes, in anderen (!), welche durch die von ihnen gegebenen Gebete [Waza’if] 'hervorscheint, durch das, was erscheint' zur Lobpreisung: „Mein Herr und mein Gott, von Angesicht zu Angesicht erschaue ich mein Licht!“ (Psalm 36,10). 'Die Hände liebender Mütter kochen die eigenen Kinder; sie dienen ihnen als Speise beim Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes' – diese Worte sind so zu verstehen: das so gebrechliche Tun der Frauen, die nicht das starke Mark der ‚Seele im Herrn‘ besitzen, die sich im Feuer des Heiligen Geistes nicht durchgekocht haben, sie gehen in Eigensinn zugrunde in ihrer Seele' (Hildegard v. Bingen, Das Buch der Lebensverdienste). Die in Arroganz und sturer Unwissenheit sich als „fleißig“ bezeichnen, können niemals die Furcht verbergen, die man verspürt, wenn man sie sieht.
 

Epiphanias und die Sternendeuter (Melchior, Balthasar, Kaspar) Daniel 3:24-92, Psalm 2:10-11
Zwischenmenschliche Probleme durch Meditieren und untransfigurierte weibliche Lust lösen zu wollen, bedeutet vielfach, dass Probleme anstatt gelöst, nur verdeckt werden – was sich in Konflikten, Machtspielen und sexuellen Heimlichkeiten niederschlägt; denn sehr leicht und gut bilden Männer ja das nach, worin sie erzogen wurden. Daher braucht es hingebungsvolle Priester der universellen Religion, die gewisse Zustände anprangern: was für 'den alten Melchior' ganz leicht zu bewerkstelligen ist; weit schwieriger ist es für 'Balthasar', den spirituellen Psychoanalytiker mittleren Alters, außerhalb der gewohnten protestantischen oder schiitischen Moral, in der Kohärenz der Seelen, Ethik nachzubilden; am schwierigsten ist es jedoch dem noch bartlosen jungen Kaspar, in prophetischer Lehre Frauen die Aristokratie ihrer Seele bei Demokratie des Ego aufzuzeigen. (Timaios 17c-19e)

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics