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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


V.  Transcultural Mentoring


Kulturell-Kreative
schulden höchste Loyalität weder dem Staat, der ein Mechanismus ist, noch spirituellen Institutionen, die nur Teil des Lebens, nicht aber der Organismus des Lebens sind; ihre Treue muss dem geistigen Selbst gehören, ihrem Wesen dem Kulturellen Geist, welcher in ihnen und in allen gegenwärtig ist; indem sie das Geistige, die heilende Agape ihres Wesens in sich selbst finden und im Kulturellen Gemeinwesen zum Ausdruck bringen, können sie im Gemeinwesen durch Dialog Krankheiten heilen sowie durch Internationale Friedenskonferenzen der ganzen Menschheit helfen. Frauen werden Fortschritte machen, indem sie die Einwirkung der Kulturell-Kreativen annehmen und weiter in die Welt entfalten: dem heiligen Geist Form geben und zum Ausdruck bringen.
 

Werden die seelischen Kulturen spiritueller Männer von Frauen nicht mehr empfangen, wird die Menschheit von pandemieartigem 'unzeitigen Tod' heimgesucht: man übertüncht sein neurotisches Benehmen mit intellektuellen Phrasen und verblendeten Manieren – was sich über die ganze Erde ausbreitet. Ermangelt es Männern an offenbartem Heiligen Geist, werden Frauen in ihrem wichtigsten Gebiet [den Zentren: Geld, Sex und Macht] ständig in Erregung versetzt, ihre schöpferischen Energien werden staatlich missbraucht oder durch egoistische Eigenkunstverlangen sinnlos vergeudet: man identifiziert sich mit seiner Persönlichkeit, jagt maßlos Vergnügungen nach oder wird mystisch-spirituell selbstsüchtig. Dann nehmen Kinder Gewohnheiten an, mit denen sie sich selbst zerstören.
 

Der Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet, daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben, oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Klasse oder Nation identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im Gemüt der Weiblichkeit. Obwohl es derzeit so aussieht, als ob weibliche Hysterie das Fehlverhalten von Männern in der Welt verursacht, ist es in der Tat das neurotische Ego der Männer, welches das Leiden der Menschheit hervorruft. Solange das Bedürfnis des Wesens 'Frau' nach dem kulturell-seelischen Geist der Männer nicht gestillt ist, können Frauen nicht glanzvoll glücklich sein; Feminismus kann keine Welt-Zufriedenheit vermitteln. Materielle Beglückung kann durch eine seelische Störung ganz unvermutet in vollkommene Unzufriedenheit umschlagen – es ist sinnlos dies der 'weiblichen Hysterie' anzulasten, als wäre sie die wirkliche Ursache der Sorgen. Frauen sind nicht die eigentliche Quelle ihrer Ängste: es ist das kulturlose Spirituelle der Männer.
 

Wenn Männer meditieren  „Als ich die Schuhe ausgezogen hatte und im Ashram vor das Grab des Ramana Maharshi (des Großen Indischen Weisen) trat, wusste ich im Blitz: Ja, das ist es! Ich saß neben dem Grab auf dem Steinboden. Das Wissen war da und in einer halben Stunde war alles geschehen! Ich nahm die Umwelt noch wahr, den harten Sitz, das Licht auf den Steinen. Aber im Flug waren die Schichten, die Zwiebelschalen durchstoßen, die durch Worte nur anzudeuten sind: Du, Ich, Ja! Tränen der Seligkeit. Seligkeit ohne Tränen. Ganz behutsam ließ die Erfahrung mich zur Erde zurück ... Ich war jetzt ein völlig anderer geworden.“ (Carl Friedrich von Weizsäcker, Der Garten des Menschlichen).

 


Der Leuchter für die ganze Welt durchschaut alles

Die Göttliche Mutter – Herrinnen auf dem Thron
[Diskurs der Universität: weltweite und weltoffene Objektivität].

Santa Maria – Königin der Engel
'Gebenedeit unter den Frauen' [Yogamāyā: Lehren des Herrn].



The Cultural Creatives: Buddha {der Adler: oben links}; Rama {der Heilige: oben rechts}
Krishna {der geflügelte Stier: unten links}; Shiva {der geflügelte Löwe: unten rechts}

Chöre der Engel: (links) Frauen auf dem geistigen Pfad [Zuhören der Frommen]
(rechts) Männer vor ihrem spirituellen Initiationspfad [Wort der Gerechten]

 


Am Sabbat heilen 
Männer, die aufrichtig im Gemeinwesen ihren wahren Lebenszweck suchen, werden selbst vom Zweck des Gemeinwesens gesucht. Während sie sich auf diese Suche konzentrieren, kommt ein Licht, ihre Verwirrung zu klären – sei es als 'Offenbarung von Gnade' in Rama, als 'Eingebung zur Predigt' in Shiva, oder als 'Inspiration' in Krishna. Denn es herrscht in den Frauen dunkel, ein durch Generationen einverleibter Einfluss im Mutterleib, welcher irreführt. Daher besteht die Schwierigkeit der Cultural Creatives darin, sich an den offenbarten Kulturellen Weg zu halten, mit anderen Worten, das Weltkulturerbe 'Einzigartigkeit der Führung der Menschheit durch den Heiligen Geist' zu bewahren. The Cultural Creatives bringen Die Botschaft vom Himmel, Frauen erwerben ihr Wissen jedoch von der Erde. Daher wird – selbst wenn Frauen mit ganzem Herzen und all ihrer Seele bereitwillig an den Herrn glauben, 'wie Er an den Brüsten der weiblichen Gottheit ruht' (Galaktotrophousa) – die Persönlichkeit einer Frau solange zweifeln, bis sie 'Von Liebe, wegen ihres Mannes' empfangen hat: es ist dieser 'Friede', der eine Neue Welt aufbaut.
 

Jean Fouquet, 'Die heilige Dreifaltigkeit', um 1455. Auf Pergament 16,5 x 12 cm (Ende 17.Jh. beschnitten).
Aus dem 'Livre d'heures d'Étienne Chevalier'. Arsani AG. https://www.kunst-fuer-alle.de/

 

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Der Spiegel der Seele ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Khanda-vagga 22.45)
 

„Mein Geist wurde so sehr entrückt, dass mir schien, er befände sich fast ganz außerhalb des Leibes. Ich sah die allerheiligste Menschheit mit mehr überströmender Herrlichkeit, als ich sie je gesehen hatte: es wurde mir durch wunderbare und klare Erkenntnis gezeigt, wie der Herr an den Brüsten des Vaters ruht. Ich könnte nicht ausdrücken, wie das ist, denn ohne es zu sehen, war mir, als würde ich mich in der Gegenwart dieser Gottheit sehen. Es scheint, als läutere diese höchste der Visionen die Seele in hohem Maße, nehme dieser unserer Sinnenwelt nahezu alle Kraft. Sie ist eine gewaltige Flamme, die alle Wünsche des Lebens verbrennt und zunichte macht, sie zeigt wie null und nichtig die Herrscherwürden von hienieden sind. Es ist eine gewaltige Lehre, um unsere Wünsche zur reinen Wahrheit zu erheben. Dabei wird eine Ehrfurcht eingeprägt, die ich nicht beschreiben könnte, die aber ganz anders ist als alles, was wir hier erwerben können. Es erfüllt die Seele mit großem Entsetzen zu sehen, wie wir es wagten, oder immer noch wagen können, eine so überaus große Majestät zu beleidigen.“ Teresa von Avila (2001) Das Buch meines Lebens, XXXVIII § 18, GW Bd. 1. Freiburg, Basel, Wien.
 

Stufenweg der Männer  Um den Dialog der Generationen und Geschlechter zu ermöglichen, mag ein Studium von 'essence  Alpha et Omega' hilfreich sein (Männer sollten es dreimal lesen). Dann 'um herauszufinden, was in dieser Welt gut oder schlecht ist, kümmere dich um die heiligen Schriften' (Mahabharata, Shanti Parva 32): 'Quellentext' ist der zweite Schritt. Durch 'Fasten und Gebet die niederen Weihen erlangend, Dämonen auszutreiben' (Markus 9:29; Matthäus 4:2-11) ist der dritte Schritt. In seinem himmlischen Ursprung der Verbindung zwischen Archetyp und Exemplar bewusst zu sein, sodass geistige Macht die Gewissen eint, in Gewaltlosigkeit, von jenem heilsamen Kern der Wesensstille, der in mitfühlender Heiligkeit Weiblichkeit zur seelenerfüllten Bestimmung hinführen kann, der vierte Schritt. Sodann kann universeller Gottesdienst das kranke Herz der Erde von allen Zweifeln in seiner Liebe zum Geliebten Herrn befreien und 'wo der Sinn prävaliert, da ergibt sich Ordnung' (C.G. Jung, Synchronizität, 1952). Als Letztes gilt es wieder „Holz hacken, Wasser tragen“ – wie zu Beginn auch (was dort vergessen ward anzumerken).
 

Die Botschaft der Frauen des Neuen Zeitalters: Vajrayana - das klare Licht der Glückseligkeit
A. Man imaginiere sich selbst, basierend auf einem der traditionellen Muster der Heiligen Welt, und schaffe dergestalt des Herzens strahlende Kathedrale, dass die von seiner Persönlichkeit erzeugte finstere Schattenwelt weichet, was der 'Inneren Stimme des Herrn' Kapazität verleiht, dem Kollektiv der Frauen Dharma, den Pfad der Heiligkeit, zu weisen. B. Dann imaginiere man im Fremden gegenüber, dem individuellen Männlichen, vermittels Klang sich selbst, um durch Ekstase sein irreführendes und einschränkendes Selbstbild der Persönlichkeit zu transformieren. Da vom spirituellen Streben der Männer auch das zerstörerische Kali-Selbst einer Frau erstarken kann, muss die werdende Bodhisattva von Anfang an Acht gebend, fortwährend ihre persönliche Freude in unpersönliche Verzückung umzuwandeln. Indem der Erzengel-Vergebungswille der Männer hilft, den weiblichen Dämonen sich zu beherzten heilenden Engeln zu wandeln, können Frauen die fatalen Folgen kriegerischen Kampfes durch Feminismus-Autonomie, von Liebe wegen erkennen und ihr Herz für den Liebespfeil der Kulturell-Schöpferischen bereit halten – wenn auch unter Tränen. Denn die Motivation darf hierbei nicht die eigene Selbstverwirklichung sein, sondern, der Erfüllung des Sakraments der heiligen Ehe wegen: der Menschheit zu helfen. C. Der Donner, der aus der Erde hervorbricht, dieses Erschüttern bringt Gelingen; das Erschütternde, das mit Hu-Hu kommt, verursacht des heiteren femininen Wirkens „Ha! Ha!“ (I GING 51, §1, Richard Wilhelm).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Dialog: Katholische Mystik und Spiritueller Islam
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics  
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge