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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 

II.  Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Noli me tangere - Vom Empfangen in der Form geistigen Gebens

'Der erste Mann' kann bei einer Frau dergestalt seine inneren Bilder und Gefühle hinterlassen, dass materielle Gier und religiöser Hass zum Vater aller Kinder werden, die diese Frau in ihrem Leben zur Welt bringen wird; 'es kann sogar fünf bis sechs Generationen in solcher Weise beeinflussen, dass ein Kind selbst die guten Einflüsse seiner Eltern nicht mehr erbt' (Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra). Und 'welch seltsamer Hochmut, sich nicht gestehen zu wollen, dass es der Körper ist, an dem die Seele leidet!' (Hugo von Hofmannsthal).
 

Religiöse Weiblichkeit – der Mann geht zu seiner Frau – "funktioniert" sicher im Zusammenhang mit spiritueller Männlichkeit, wie unterschiedlich und getrennt Mann und Frau auch erscheinen mögen; und doch, um das Schöpferische Werk hervorzubringen, muss Männlichkeit 'das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist' sein, dies eröffnet der erleuchteten Weiblichkeit ihren Zweck im Leben: die Entfaltung Gottes Persönlichkeit.
 

Das Geistige wirkt auf das Psychische, das Fleisch nützt nichts (Johannes 6:63)
Mann und Frau wissen in der Regel nicht, wonach sie wirklich suchen; sie müssen darauf warten, bis es ihnen vom anderen Geschlecht, als Botschaft von geistiger höherer Führung oder in innerer reiner Intuition ('Die Frau ohne Schatten') gesagt wird; denn das Ziel des Fortpflanzungstriebes ist nicht, Vergnügen zu bereiten, sondern die eigene Gattung zu erhalten. Vollziehen aber Menschen ihre Wandlung (Verwandlung) zur Seele nicht, stehen sie in der Schwierigkeit den rechten Pfad zu erkennen, selbst wenn es ihnen gesagt wird; ungewollt werden sie zu den Gehilfen zerstörerischer Kräfte auf Planet Erde – aus Liebe.
 

Wandlung zur Neuschöpfung  'Ist dringend der Anlass zu fesseln durch Zauber den Feind: stumpf mach ich den Stahl meiner Gegner, es schneidet nimmer ihr Schwert' (Lieder-Edda). Wie die 'schönen Lilien schlafen am Teich, bis der Kuss der Sonne sie bittet aufzuwachen' (Ramayana, Sundara-Kanda 9), so triff 'Männer in Gottes Denken Übermaß' Thors Hammer, dass, vom Todesrachen bewahrt, sie wohl auf sind in Marienwachen. Mit anderen Worten: Die Große Göttin tritt in Erscheinung, wenn die Geschlechter versucht sind 'den Deal mit dem Teufel' einzugehen, so die Zeit der Versuchung in Männern besteht, unehrlich oder untreu zu sein, und in Frauen das Genießen aufkommt, die Illusion der sexuellen Liebe als 'die göttliche Liebe' zu akzeptieren und sich daran zu binden, und sei es auch durch Angst.
 

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang: Die Schöpfung der Liebe.
 

Per aspera ad astra – Nah an einem Verständnis der Gesetze der Natur  Was zwischen einem Genius und der Großen Mutter geschieht, ist, als würde man eine ganze Enzyklopädie des Universums verbrennen – diese Information geht aber nicht verloren, wie es anderswo der Fall wäre, sondern aus 'feurigem Liebesstrahl' und dem 'Wasser des Lebens' wird eine Art Aschenkuchen gebacken, 'das Brötchen des Propheten Elias' zur Vision. Sein Reim klingt anfangs noch wie Christus, der zum Vater spricht: „O Du, die Größe meines Reichtums ist Dein allein und über mich selber wirst Du gewaltig sein. Ich will mich Dir schenken, umsonst, für ewige Zeiten, all Deinem Willen Erfüllung bereiten!“ Dann aber: „Du Schöpferin, o Liebste, nun fang an zu singen, lass hören, wie deine Lieder klingen.“
 

Theorien und Lehrsätze auf dem Gebiet der Frauenbewegung – bezüglich 'Nährstoffzufuhr aus dem Innern der Erde in das Wurzelreich der Himmel' – führten zu einem Punkt, wo die Gründe für Beziehungs-Ethik nicht mehr weiter erklärt werden konnten und die beredtsten Diskussionen mit den Worten: „Ursache unerforscht!“ abgebrochen wurden. Verursachende Kraft eines Niedergangs der Kultur ist der unbeseelte Menschenverstand und die von ihm geschaffene Welt, naturgesetzloser, sinnstörender technischer Zivilisation, die im Tempo ihrer Entfaltung zugrunde geht (Viktor Schauberger): der fehlende seelische Selbstrespekt von Frauen, und damit verbunden der Mangel an spirituellem Respekt für den geistigen Pfad der Männer, ist der Grund für den Verlust nachhaltiger Perspektive in der Ehe (Freizeitgestaltung im kulturellen Gemeinwesen); d.h. Frauen können nicht den nächsten Schritt zum Frieden und Wohlstand Einer Menschheit unternehmen, bevor sie nicht wirklich bereit sind, Männer im kulturellen Handeln der Seele zu lieben und zu achten.
 

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Die aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe, unveränderliche, bedingungslose, empfindende Wesenheit: wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, auf den Flügeln des Merkurs liegt der Abglanz der Sonne. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird 'die Dame' vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18). Der hohe Sinn weiblicher Ekstase ist die Verwirklichung des kulturellen Schöpfergeistes. In den Worten der Gottes-Mystik gesagt: 'Ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft' – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr 'die Botschaft Gottes'. »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes, mit den offenen Augen ihrer Ka'aba, einzig in Ihrer Seele. Dort sehen, hören und wissen sie gleichzeitig. In einem Augenblick der Ekstase erlernen sie das, was sie wissen, um die Einheit zu manifestieren. Liebe dient der Erweckung von Glaubens-Energien in die Eine visionäre Kraft, den spirituellen, wie himmlischen und kosmischen Elementen von Feuer und Wasser, Erde und Wind, die in das komplementäre Sein von Mann und Frau eintreten, wenn Partner auf derselben Ebene kommunizieren. Ist die denkende Seele der Frau zum Zustand ihrer Bewegung gekommen, so ist der Schöpfergeist der Männer 'Frucht aus dem Paradies'. Cultural Creatives stehen im kosmischen Verlangen, der Menschheit das Gewissen zu geben; das, aus der Reifung der Erde hervorgegangen, planetarischer Einklang ist. Menschlichkeit erweist sich in der Freundschaft 'in Unersetzbarkeit von Individuen und Unbedingtheit der Individualität' (Hannah Arendt); einer muss auf den Schultern des anderen stehen wie 'Bremer Stadtmusikanten': Krishna auf Rama, dieser auf Buddha, getragen von Shiva („mein Freund, das Faultier“).
 

Violation du fond  Es geht nicht um die Begleitung des auf Fuchsjagd reitenden Landesfürsten [Beethovens Botschaft an 'Erzherzog Rudolf von Österreich' in der Klaviersonate Opus 81a: 'Les adieux–L'absence–Le retour'; siehe auch 'Buch Esra' 9:5-10:44)]. 'Dora Maar schrie zu Pablo Picasso: Als Künstler bist du groß, aber moralisch bist du ein Nichts!' (in: Alberto Manguel, 'Bilder Lesen – Das Bild als Gewalttat'). 'Ein großer Mensch, ein großer Mensch, sagt man. Inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mensch? Hat man das Herz erlöst, so ist man ein großer Mensch, sag ich. Hat man das Herz nicht erlöst, ist man kein großer Mensch.' (Buddha, Satipatthana-Samyutta 11). 'Wie kann also der Weltmann sein inniges Herz festigen, beruhigen, einig machen und stark? Da weilt ein Mönch auf Retraite gar fern von seinen Begierden, gar fern von unheilsamen Dingen, und in sinnend gedenkender ruhegeborener seliger Verzückung, in der Weihe der ersten Vertiefung… nach Verwerfung der Freuden und Leiden, nach Vernichtung des einstigen Frohsinns und Trübsinns erwirkt er die Weihe der leidlosen, freudlosen, gleichmütig einsichtigen vollkommenen Reine, die vierte Vertiefung. Also kann er das innige Herz eben festigen, beruhigen, einig machen und stark. Und er nimmt von außen Armut im Geiste auf und nimmt von innen und außen Armut im Geiste auf; so erhebt sich ihm des Eros Unverstörung, erheitert, beschwichtigt, beruhigt.' (Majjhima Nikáya, Mahásatipatthána Sutta 51, Die Lehrrede von den Grundlagen der Achtsamkeit)
 

Trieb, Manieren, Stolz und Dienen  Auf der teuflischen Stufe ist der Männer gesamte Existenz äußerlich: sie sind nur mit dem Befriedigen ihrer Sinne, Essen und Trinken, Belustigungen sowie sexuellem Genuss in Anspruch genommen. Haben Männer erlernt, vermittels Verstandeskraft, ihre physio-psychische Gier bis zu einem gewissen Ausmaß zu beherrschen, unterscheiden sie zwischen ihren Belustigungen, dann lehnen sie jene Begierden und Freuden ab, die unter ein bestimmtes Niveau jenes Geschmacks fallen, den ihr cleveres Selbstbewusstsein für sie bestimmt. In den weiteren Stufen der Entwicklung sind ihre Sinne unter der Kontrolle des spirituellen Bewusstseins. In ein Ideal versunken gibt sich mancher Mann dem Erreichen eines Ziels im Leben außerhalb seines intellektuellen Selbstes hin – dies lenkt die sexuellen Energien in einen einzigen Kanal aufwärts (Sublimierung). Die Leidenschaft für das Ideal funktioniert bei diesen Männern allerdings nur, wenn sie verliebt sind: sie können keine Leidenschaft fühlen, wenn sie nicht lieben; aus dieser Abhängigkeit entsteht 'das Bedürfnis für Affären', die Bewunderung eines Mannes für die gleichbleibende Gestalt, welche seiner Mutter ähnelt. Dem humanen Stadium des Planetarischen Bewusstseins nähern sich Männer erst, wenn sich ihr Bewusstsein auf die abstrakte, göttliche Ebene verlagert. An diesem Punkt der Evolution ihres Geistes wird im Herzen jedes Mannes die Liebe von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben; das Bewusstsein lebt alsdann auf einer Ebene des Lebens, wo es nach anderen Maßstäben urteilt – gleichwohl die Kreativität noch dem allgemeinen Leben des Daseins entspringt. Auf dieser Stufe betrachten Männer weder etwas als gewöhnlich noch als unrein. 'Von Liebe wegen', der 'Einsamkeit göttlicher Einheit' wird Selbst-Aufopferung zur Ursache Einer Menschlichkeit. Haben Männer diesen Punkt erreicht, ist es wahrlich gerechtfertigt, wenn sie den Pfad des Zölibats einschlagen sollen.
 

Vom Baum des Paradieses oder Gottes Gemahlin als »Mutter Natur«  Verwirrungen entstehen aus der Unfähigkeit zu erkennen, wie die Persönlichkeit der Großen Mutter mit der Quelle im höchsten Zentrum des Gehirns in Beziehung steht und welches 'die intelligente vibrierende Schöpfung' verursacht, die von den 'Blütenblättern' und 'den neunundvierzig Lebensströmen' in den Zentren der Großen Mutter ausgehen. Jeder der 'essentiellen Luftströme' hat besondere Kräfte und Funktionen, die nicht nur unmittelbar mit den geistigen Zentren der Großen Mutter verbunden sind, sondern auch mit dem Universum. Es ist des Universums Persönlichkeit, die durch die Große Mutter wirkt und das ist auch der Grund, warum so eine enge Beziehung besteht zwischen dem Geist und Körper der Großen Mutter und ihrer Außenwelt; denn so verschafft sich unsichtbar und auf mannigfaltige Weise Ein großes Geheimnis Ausdruck: »Gott ist Liebe« (1 Johannes 4:8). (nach Lahiri Mahasaya).

 

Lebendiges Wasser – eine Analogie

Soweit die Geschichte der Religionen zurückreicht, lässt sich feststellen, dass alle Männer, die sich mit der Klärung des Rätsels 'Frau' befassten, auf das Erbittertste bekämpft wurden. Andererseits, würden wir z.B. den Erkenntnissen von Buddha folgen, hätte Planet Erde nicht nur eine gesunde Weiblichkeit, sondern könnte aus 'Religiosität und Spiritualität' auch unbegrenzte kulturelle Energie beziehen, indem wir die explosiven Todestechniken männlicher Sexualität durch innere Heiligkeit, die kontemplativen Geburtsmethoden weiblicher Implosion, ersetzen. Das 'Ewige Weibliche' selbst weist uns dabei ganz natürlich den Weg, den es gehen will, damit Seine kosmischen Anforderungen optimal erfüllt werden. Deshalb sollten wir uns nach Seinen Wünschen richten [zum Beispiel, dass die jüngere Frau nicht gerne dem Blick der älteren ausgesetzt ist; gleichwie Wasser, das, von der Sonne bestrahlt, müde und faul wird, während es bei Nacht, und besonders bei Mondschein, frisch und lebendig wird]. Es gilt wieder zu lernen, dass die natürlich fließende Seele einer Frau die Energie erzeugt, die in entgegengesetzter Richtung aufwärts fließt; genauso wie Spiritualität den Geist im Manne herunterwirbelt, um angereicherten Geist in seinem Innern wieder hochzusaugen. Doch die Männlichkeit liegt kahlgeschlagen, der Wald spendet keinen Schatten mehr. Ohne schöpferischen Männergeist wird es bald aber auch keine erfolgreich tätigen Frauen mehr geben. Zwingen wir den Liebeslauf der Frauen in Stein und Beton, erhöht geistlose Monotonie die Temperaturen, lagert sich mentaler Schutt und physischer Schlamm in den Herzen der Frauen ab, werden also Bach- und Flussbette angegriffen, die Ufer unterspült, das Himmlische nicht mehr vom Boden aufgefangen und zur Fruchtbarkeit gebracht, bescheren heftige Regenergüsse die unheilvollsten Überschwemmungen. Weil in spirituellen Begradigungen und frommen Korsetten die Heilkraft kosmischer Liebe nicht frei fließen und wirbeln kann, versucht Weiblichkeit beständig auszubrechen und das künstliche Gefängnis zu unterspülen (was ungeheure Kosten verursacht, weil die "Verbauungen" ständig sanieren werden müssen). Unsere "Zivilisationen" dienen dem skrupellosen Kahlschlag der schöpferischen Seele des Mannes, im Sexualisieren büßt das Weibliche seine Tragkraft ein und entwickelt pathogene Keime – all dies ändert nicht den Teufelskreis. Es liegt im Bestreben der Frauen selbst, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen (so wie auch jeder Fluss sein Bett selber in Ordnung halten kann, wenn man ihn nur naturgemäß und kühl fließen ließe). Gesundheit, Wohlstand, Glück der Harmonie, Schöpfung werden auf Unserer Erde nicht zurückkehren, indem sich Frauen durch Spiritualität ihre Persönlichkeit begradigen, sondern indem wir dem Schöpfer-Fluss der Weiblichkeit helfen, wieder natürlich wirbeln zu können. 'Die Trag- und Sogkraft des Wassers ist dann am größten, wenn seine Temperatur niedrig und sein Fluss ungestört ist'; dann wird sich die Liebe selber ein fruchtbares Ufer bauen, auf dem der ganze Reichtum der Menschheit wächst, und sich schützend beugen über die Allmutter. "Explodierende Sexualität" ist eine Todestechnik, weil sie Unsere Erde mit lebensfeindlichen Effekten überzieht; die sterilisierte und seelisch zerstörte Frau führt damit nicht nur gesetzmäßig den körperlichen Verfall in sich selbst herbei, sondern verursacht die kulturelle Verfallserscheinung der Menschheit, und damit eine systematische Degeneration der Menschen und der übrigen Lebewesen. Welche Heilkraft liegt in der Kraft der Implosion, das Erwachen der Sehnsucht des Ewig-Weiblichen nach Seinem Geliebten! 'Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, dass sie nicht mehr zu erkennen vermag, dass dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist. Aus diesem Grunde wird es auch für Frauen und Männer, welche die Tragweite der begangenen Fehler untereinander zu erkennen geben, zur seelnvollen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung all der vielen Irrtümer einzutreten.' (Viktor Schauberger). Die Wahrheit braucht sich nicht verhüllen, sie verhüllt sich selbst vor den Unwissenden.
 

Jeder, der eine Frau anschaut, um sie zu begehren (Matthäus 5:28)  'Wunsch und Begehren sind die Ursachen großer Gerissenheit und Heuchelei der Welt. Sünden begehen, Lust am Würfeln, Zorn und Betrübnis – all das geht vom Begehren aus. Verlust des Beurteilungsvermögens, Betrug, Stolz, Arroganz, Boshaftigkeit, auch Rachsucht, Schamlosigkeit, der Verlust von Charakter und Rechtschaffenheit, Sorge und Ehrlosigkeit, Gier, der Wunsch nach ungehörigen Taten aller Art, Stolz auf Herkunft, auf Gelehrtheit, auf Schönheit, auf Reichtum, Unbarmherzigkeit gegenüber den Kreaturen, Missgunst gegen alle hegen, Misstrauen gegen alle hegen, Unehrlichkeit gegenüber allen, Aneignung des Vermögens anderer Leute, grobe Rede, Angst, die Neigung schlecht von anderen zu reden, gewalttätiges Streben um in Lust zu schwelgen, Gefräßigkeit, Anfälligkeit für vorzeitigen Tod, gewalttätige Neigung zur Boshaftigkeit, unwiderstehliche Neigung zur Falschheit, der unstillbare Wunsch das Ohr zu verwöhnen, böse Rede, Prahlerei, Anmaßung, das Nichteinhalten von Pflichten, die Unbesonnenheit und die Ausübung jeder Art von böser Tat – all das geht vom Begehren aus' (Mahabharata, Santi Parva 158). Bebt's und brodelt es im Herzen einer Frau, aufgrund von Wunschdenken und Unklarheit über das Humane Ziel ihrer Seele, erzeugt psychologischer Drang bei energetischer Unbewusst-Bewusstheit nur "die Hysterie" 'kein Selbstvertrauen mehr zu haben, innerlich verwundet zu sein, sich zurückgesetzt zu fühlen oder unbedeutend vorzukommen; und aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Theodor Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946).
 

Das Goldene Wasser des Lebens – Vom verlorengegangenen Wissen der Synthese
Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung heiliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des Spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen der Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige, Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt – der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen – ist es 'Gottes Liebe über heilige Weiblichkeit' und die Liebe des Mannes als seelenvolle Gottheit, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht und es ist in diesem Strom – Das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist – aus welchem der heilende Dialog, den wir so dringend benötigen, zur Menschheit spricht. Es sind die Liebenden 'Gottes des Herrn', deren Herz voller Hingabe ist, die sich in 'Gottes überschattender Weiblichkeit' vereinigen, nicht diejenigen, die sich nur mit ihrem Intellekt bemühen in 'Karma-, Raja-, Jnana-Yoga' Allah zu analysieren, denn in dieser Gewöhnlichkeit wird alles vom Psycho-Herzen erstickt, verworfen, verkehrt, da es „geradewegs in das sinnlich Wisstümliche des Gedächtnisses einfließt“ (E. Swedenborg).

Die Kulturell Kreativen – die ihren spirituellen Thron verlassen haben, 'auf die Erde herabkommen', um jene tätige Macht zum Aufbau einer Neuen Welt zu zeugen, die manche als 'das göttliche Kind der Heiligen Jungfrau' bekennen – finden ihre Resonanz in erwachter Bodhisattva-Persönlichkeit, statt intellektueller Feminität. Sophia, das Wissen der göttlichen Ideen, wird oft mit Klugheit verwechselt: man kann intelligent sein, aber doch nicht weise!

Das Lebensfluidum einer Frau formt ihren Mann: der scheinfromme Hausdrache bringt den ohnmächtigen Mann, dessen nicht-spirituelle Persönlichkeit hervor; Hexen-Eros erschafft die unbeständige Liebe; Evas Schlange birgt 'den Unzulänglichen mit traurigen Augen'. Wo aber eine Seelenzeit der Männer träumt, bezeugen die Räume des Heilig-Weiblichen Heilung. 'Das Schaf wird sich minder fromm gebärden – besäße es Zähne und Tatzen eines Tigers' (Heinrich Heine); es ist daher, dass Shiva, der erste Musiker, Geheimnisse seines Mantrayogas an seine Ehefrau weitergab: sie fragte ihn Fragen, er antwortete ihr sanft. Komplementär bändigt 'Das Heilige' [Gruppen-ana-Lyse] die Extravertiertheit jedes Handlungsreisenden.


II.  Das Geheiligte – Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

I Have a Dream oder Von der göttlichen Kunst der Liebe  Liebe beobachtet, wie die segnende Fülle hoher Gedanken sich feurig in die leere Form der Wörter ergießt; dass die Form durchtönt, formt Seinen Geist zur Ode humaner Vision. Wenn Er immer neues Feuer auf den Altar seiner Seele trägt, entflammt sich der Funke Einwohnender Herrlichkeit, der in Ihr ist, und Sie redet die Worte mit Ihrem Mund; dann alsbald erscheint es, als schweige Gott und die Worte kämen aus Ihrem Mund, von selber (Rabbi Israel Ben Elieser).
 

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Das wirst du mir zugeben, nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe 95.46). Was ist es, das den Geist der Männer zurückzieht und festhält und ihnen verbietet, ihre Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen? Anders gesagt, Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung.
 

Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mitilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich Perserkönigen (Ester 1:8), mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirktes Kriegsende). Seelische Tätigkeit, wonach im weiblichen Herzen, eigentlich, ständige Sehnsucht besteht, ist die beredte Quelle, der Ursprung des Dialoges zwischen Geschlechtern und Generationen. Sind Frauen 'die Seele selbst', wie Buddha sagt, gibt es keinen natürlicheren Weg, Krieg, Chaos, Elend zu beenden, als 'in der Inneren Gewissensstimme des Geliebten Herrn' – eben dies ist Der Friede, von dem es heißt: 'Gott spricht ihn in die Seelen hinein, um sie redlich zu machen' (Psalm 85:9).
 

Die Liebe "weltlicher Frauen" ist Egoismus, Geben und Nehmen, ein Handel. In solcherlei "Tao" liebt eine Frau, weil ihr Mann es tut, und "Tantra" verführt ihn dazu, zu "lieben" – dergestalt entwirkt Das Werk »Humanität«, die »Religion« 'um der Liebe des Herrn willen' zu geben. Wenn eine Frau nicht anders kann, als Dharma (Shunyata) Frauen zu geben, von Leiden zu befreien, und nichts anderes tut, als Männer ins Retreat, zur Fülle 'Gottes Persönlichkeit' zu führen – diese Hingabe unterscheidet sich von buhlerischem Eros, diese Liebe ist der Glanz, der das Kulturell Kreative in die spirituelle Freiheit des femininen Leben bringt.
 

Heilung der Erde durch den Dialog der Frauen in der Seelenzeit der Männer
Die spirituelle Freiheit als Frau kennt ein Geheimnis: von menschlicher Identität lösend sich – in der Seelenzeit der Kulturell Kreativen – mit jenen Idealen zu identifizieren, welche in der Kapazität der eigenen Seele Emotionen jener Stimme sind, mit der Sie Heilung spricht.
 

Jede eheliche Beziehung trägt weibliche wie männliche Aspekte in sich; der wahre Charakter der Geschlechter tritt jedoch erst 'nach dem Tod' in Erscheinung; da zeigt sich, ob 'die Schlangenkraft Adam verführte' (Genesis 3:13) und der Mensch im Dämon des eigenen Versagens, 'weil er auf das Weib gehört' (Genesis 3:17), Seelen nicht geboren hat. „Wenn aber die Schlange einen Mann anschaut und er sie tötet: diese Schlange trägt sein Unheil davon.“ (Nils P. Heeßel, Literarische Keilschrifttexte aus Assur 1, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2007, S. 63).
 

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Caroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Angst vorm Tod, sondern vor der Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns?“ ihr Schlachtruf.
 

Das seelische Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen meist keine kosmische Intuition mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; und keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Qur'an, Sure 2:223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die schlechten Elemente in der Welt. Dazu muss jede Frau in kompromissloser Intuition in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist. Die Frau, die Seele ist, kann nur vom Mann, der Seele geworden ist, verstanden werden. 'Mann' ist ‚Korn, Mehl, Mühlstein‘ in einem; selbstherrliches Denken aber – Korn, das nichts anderes sucht als spirituellen Eigenwillen – ist wie bitterer Senf, der das Gemüt einer Frau bitter und unruhig werden lässt, während sich die Süße ihrer Seele ausgießt.
 

Des Geistes Schau der Gerechtigkeit muss mit dem Weiblichen Sinn zusammenfließen; damit Ihre Liebe ganz in Seinen Gliedern erscheint, muss Ihre ganze 'Gottheit der Liebe' sich über 'Das Holz der Gerechtigkeit' ergießen, wohin Er auch immer sich wende. Dann geht von Ihr ein Glanz aus, der Ihre Göttlichkeit versichert. Sie geht mit 'Gottes goldenem Herzen', was dem Palast des Himmels Eine Kraft der Weiblichkeit verleiht; Subduktion hat Mariens Sehnsucht zur 'unio mystica' Elisabeths geschaffen: „Komm, heiliger Geist, Lebenshauch, komm, o Gott – Liebe: erfülle mein Herz, denn – wehe! – von allem Guten ist es leer. Entzünde mich, zu lieben dich! Erleuchte mich, zu erkennen dich!“ (Gertrud von Helfta).
 

'Das Wasser fließt zum Feuchten hin, das Feuer wendet sich dem Trockenen zu' (I Ging); wenn das Wissen zur feurigen Vision gemischt mit feuchtem Eis der Erde sich vermählt, so findet der ganze Kosmos in der Schönheit der erhabenen Einheit zu seiner Sprache. Die himmlische Schlange – der schöpferische Geist, von der spirituellen Persönlichkeit des Mannes entspringend – belebt die Sinnenkräfte der Weiblichkeit, wenn sie abwärts und nach außen in den Körper fließt; komplementär, schenkt die Feminine Persönlichkeit den 'Gral der Erleuchtung', wird die irdische Schlange gezähmt und durch die höheren Zentren geistigen Mitgefühls emporgeführt ist, baut dies »Eine schöne Neue Welt« auf.


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht. Im Ausdruck der Haltung unseres Herzens zum religiös angebeteten Ideal als erwachte Seelen, als die sich unsere Handlungsweise Einer Verantwortung gegenüber anderen konkretisieren, gibt aber heiliger Geist dem Humanen Geburt. Nicht Meditation, sondern Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.
 

Männer durch Lieben zur Strecke zu bringen, ist ein äußerst begrenzter Blickwinkel, der den Frauen von Generation zu Generation überliefert wurde; es ist ja der 'Adam-und-Eva-Gesichtspunkt', welcher aber die Probleme der Menschheit nicht lösen kann. Diejenigen Frauen, die glauben, sie könnten sich das "alter ego" des Maskulinen vom Hals schaffen, wie Judith den Holofernes (Judit 13:6-8), steigern im Gegenteil das Böse und vermehren es sogar; denn ein patriarchalischer Einfluss verbreitet sich nach seinem Tode noch mehr. Casual Sex bringt Krieg auf physischer Ebene und schafft Egoismen auf mentaler Ebene: das Männliche hört auf, das Seelische zu respektieren und dem Weiblichen zu gehorchen.
 

Durch Synthese heilen  Heutzutage werden die meisten Frauen vom sexuellen Amusement Adam und Evas angezogen; andere streben fromm zurück in ihre Kindheit, um in Ritualen 'Maria und Jesus', oder Geistformen, mit denen sie sich besonders verbunden fühlen, nahe zu sein. Aber es gibt auch einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie 'die Göttlichkeit der Weiblichkeit' leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen und in Retraites 'die Verherrlichung Seines Namens' lehren, um wiedergutzumachen, was sie in vergangenen Leben gesündigt haben; jene lehren die Weisheit, dass wenn Frauen der Liebe zu viel Ausdruck geben, die Männer unausgewogen werden und in Schwierigkeiten geraten.
 

Geistige und Spirituelle Führung der Geschlechter im Neuen Zeitalter
Es ist spirituelle Meisterschaft, die kirchenfrommen Frauen mit 'Waza'if und Hauskirche' zur seelischen Berufung 'retreat-guide' führt; so wie nur heilige Bodhisattva-Weiblichkeit (Imagine, there's no woman, J. Copjec) Geschäftsmänner zu 'Fasten & Gebet (dhikr)' als Voraussetzung für den analytischen Seelendienst 'tavistock-working-conference' (Dialog) bringt.
 

Die Formel 'There's No Woman' bedeutet, dass Nicht-Sexualität der Frau die Wächterin ist gegenüber jenen spirituellen Super-Ego-Moralen, die bereit sind, sowohl die Große Göttin – die kreative spirituelle Feminität, die 'Eine-Schöne-Neue-Welt' aufbaut – als auch die Große Mutter – das Religiöse in seiner Ehrfurcht vor dem Gesetz der Schöpfung kulturellen Gemeinwesens – zu zerstören. Die populäre Position weiblicher Sexualität kreiert die Unzufriedenheit, mit der wir unsere Welt im Zustand der Zersetzung betrachten. Mögen sich Leute auch an die ihrer Evolution angemessenen Prinzipen halten – nur der heiligen Sichtweise und spirituellen Entwicklung der Frauen folgt Einer Menschheit Kulturelles Prinzip.
 

Die sich nicht mit den Kräften ihrer Sexualität auseinandersetzen – zum Zwecke der Verwandlung der Erde durch „Schöpfung der Religion“, „Gestaltung des Schönen“ und einer „Erbauung des Tempels (Wandlung imperialistischer Mächte durch Nicht-Sexualität)“ – verfallen geistigem Tod, werden 'des Teufels Frau' oder sind 'dem Iblis' ergeben. Frauen die nur in Natur-Intuition (kapha), frömmiglichem Gefühl (vata) oder spiritualisierter Denkmanier (pitta) nachsinnen, halten ihren Schatten für das Licht, weil nur die Idealität eines göttlichen Erkennens in Heiligkeit eine jede Frau vor falschen Schlussfolgerungen bewahrt.
 

Von der Geburt der Herrin* und der Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja (Gottfrau), 'die erfreuende Göttin', sie verkündet Frigg (Fru Gode), die liebenswürdige Schützerin der Ehe, und führt Sie herbei.
 

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, das ewige Gesetz der Humanität, die sittliche Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Das Geheimnis des Lebens der Rishis im Himalaya, eines Buddhas in Bodhgaya, eines Franziskus in La Verna, eines Mohammeds im Himmel, ist, dass diese Männer – mögen sie nach dem Verständnis der allgemeinen menschlichen Wertvorstellungen „niederste Geschöpfe“ sein, in der Findung des Geistigen Weges und ihrer Sicht der höheren Werte des Lebens zu den Persönlichkeiten der Erde geworden, als unsere Freunde und Lehrer, nunmehr 'die Ecksteine' (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (vgl. 2 Korinther 6:16; 11:6) sind.
 

'As imagination bodies forth The forms of things unknown, the poet's pen Turns them into shapes, and gives to airy nothing A local habitation and a name' (Shakespeare). Mit innerer Kenntnis aus seinem Instinkt verfügt das Weibliche über den Mann als Objekt. Mannes-Spiritualität, der Blick der Ewigkeit als Subjekt, vermag sich diesem zu entziehen. Doch erst der Glaube, Licht der Intelligenz als die Liebe im geistigem Ideal, die Aktualisierung virtueller Erinnerungen erleuchten die Dunkel animalischen Fühlens zur Intuition. Wenn das Nicht-Bewusstsein der Situation 'die alleinstehende spirituelle Jungfrau' sich in kollektivem 'Glauben an den spirituellen Herrn' erhebt, dergestalt, dass durch 'die Nächsten- als die Eigenliebe' (Matthäus 22:37-39) das Überbewusstsein sein Unterbewusstsein erleuchtet – was 'Leib und Seele' zur schöpferischen Persönlichkeit auferweckt und die Aristokratie einer 'tausendmal zehntausend' Engel umfassenden »Schwesternschaft« in Gang setzt über 'die Hölle', das Unterbewusste in das Überbewusste, zu befehlen –, werden die geistigen Männer in der Demokratie der Frauen »Les chevaliers de L'Eternel Féminin« wieder sein.
 

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.



Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik
*


[I]
Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt.
Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als Bosonen mit ganzzahligem Spin [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine 'Fermionen-Welle' antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen die gleichgerichteten "Quarks" maximalen Abstand [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene physikalische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.
 

'So stellt Gott Wasser und Luft in die Mitte zwischen Feuer und Erde und stellt unter ihnen die Proportion in Genauigkeit her' (Timaios)  Denn so wie Feuer des planetarischen Geistes vom Tao der Großen Mutter abhängt, so hängt das Wassermann-Zeitalter am tantrischen Bewusstsein der Großen Göttin und steht die Große Mutter in Abhängigkeit zur Herabkunft, dem Halbmond der Vision. Daher stammt: Ein freundschaftlicher Zusammenhalt.
 

Alte Schöpfungsgeschichte – Elisabeth & Maria-Fatima – Erinnerung an die Zukunft
Am Anfang verspürte der Eine Große Geist den Wunsch, zu erschaffen. Da Er eins mit dem Weiblichen war, wünschte Er sich, zu vielen zu werden. Daraufhin wurde in Ihr der Wunsch allmächtig und Sie erschuf eine nach außen strebende Schöpferische Kraft, die das Universum ins Leben rief als 'Religion der Einheit: Bruderschaft in Mannigfaltigkeit'. Eine Weisheit der Weiblichkeit aber sollte Ihre Ganzheit nicht an die Männer verlieren: das Liebesverbot drängte eine Göttin gleichzeitig, den Frauen Ihre Einheit zu offenbaren und es wuchs der anziehende Wunsch des Geistes, aus vielen Frauen wieder zu Einem zu werden, so entstand Spiritualität und die Entdeckung des Einen Gottes als die Frauen.
 

Von der Auslöschung der Femininen Natur in der Ausschließbarkeit "der anderen Frau"
Quantenphysik bestätigt die erstaunliche Einsicht, dass die Eigenschaften, welche Frauen an ihren Männern feststellen, nicht 'den Männern' selbst zukommen, sondern durch den Akt eines "weiblichen Glaubens oder Unglaubens", ihr innerstes 'heilige bzw. unheilige' Kontemplieren, zustandekommt. Auch erscheint das, was Frauen glauben, nicht als 'die Männer' selbst, sondern als Wirkungen, die dieser Prozess an ihrem Geist und Körper hervorbringt. Daher lässt sich sagen, dass es die Frauen selber sind, welche die beobachteten Zustände in unserer Welt hervorrufen. (Arthur March, Das neue Denken in der modernen Physik). Frauen scheuen sich meist vor Verhaltenskorrekturen in Beziehungen, weil sie damit zugeben würden, dass die Gefühlsmuster, nach denen sie sich in der Regel verlieben, unangemessen sind; sie suchen dann nach Glauben, Personen, Institutionen, die ihrem Bedürfnis entgegenkommen, das Gefühl für die Bedeutsamkeit der Persönlichkeit zu bestärken.
 

* Archetypen und Physis sind vermutlich nur Aspekte eines und desselben Prinzipes, daher die Möglichkeit identische oder parallele physikalische und psychologische Sätze aufzustellen (Brief C.G. Jungs an Pauli, vom 7.3.1953). / Maria entströmt Elisabeth wie Dunkle Materie der Sonne; 'Licht wird dann ausgesendet, wenn ein Atom von einem hohen Energieniveau auf ein niedrigeres Niveau herabsteigt' (Niels Bohr) – Geheimnis des heiligen Grals: Eros der 'Schwarzen Madonna'.
 

Zwischen dem männlichen Ich und dem Herzen einer Frau gibt es keine Verwandtschaft; wenn letzteres jedoch im Kessel "ehelicher Liebe" über ersteres gestellt wird, dann siedet, sprudelt und kocht die weibliche Seele ein, bis sie schließlich die Eigenschaften des männlichen Egos zeigt. Auf diese Art geschieht es, dass Eheleute auch ohne erwachte seelische Humanität des Geistes mit Lust und Genuss Ruhm und materiellen Wohlstand genießen. Der 'Ethos der Weltreligionen' ist durch Instinkt aus Unsicherheit dessen, was zu tun sei, entstanden, so dass man anstatt der Ethik einer Menschheit nur Uniformität hervorbrachte. Auf seelenvollen Männerherzen ruht das Gemeinwesen; sind die Seelen der Frauen erwacht, so sind ihre Körper heilbringend. In dieser Hoffnung verbindet sich die Religion mit Ethik.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung
der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).


'Moral ergibt sich aus der Ähnlichkeit des gegenseitigen Empfindens von Weiblichkeit, Leid, Pflichtgefühl; in diesem Umgang miteinander werden Handlungsweisen gebilligt, wenn sie auf anständigen und rechtmäßigen Motiven beruhen' (Adam Smith). Um tatsächliches Verhalten aber als recht und billig anzusehen, müssen Frauen ihre Eigenliebe, die eigennützige "Heiligkeit", überwinden (Oscar Wilde, Nachtigall & Rose); im Spiegel der Seele muss das Gewissen, ihr unparteiischer Beobachter (arabisch: muhasibi), die eigenen Motive und das eigene Verhalten einer spirituellen Bewertung unterziehen. 'Frauen-Hauskirche' reicht also nicht aus. 'Ethik der Frauen' kommt dann sicher eine Geltung zu, wenn Frauen auch den Willen zur individuellen spirituellen Guidance aufbringen, sich in die Seele jener hineinversetzend, denen einmal Lieben entgegengebracht werden soll: Im anderen den Archetyp erkennend, erkennen wir wie wir erkannt sind, und lieben wie wir geliebt sind.


V.  Der Heilige Gral

Gloria enim Dei vivens homo 
Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit. Zum leeren Grals-Kelch müssen wir das Herz unserer Begehren umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Die Gnade Eines Lichtes' geboren werde. Was ist nun der Gral der Liebe? – Das Alpha des Weiblichen – sein Glaube – ist zugleich das Ende einer Alten Göttlichkeit; das Omega des Männlichen ist sodann der Anfang Neuer Menschlichkeit: 'Durch das seelische Selbst [der Herr], und mit dem mentalen Selbst [Ego], und in dem physischen Selbst [Planetarisches Bewusstsein] ist Dir Gott, Allmächtiger Höchster Herr, in der Einheit mit dem Heiligen Geist [der Odem] alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit.' (Doxologie). Entweder die Liebe ist von Einer Verherrlichung Gottes – oder sie hört auf zu genießen.
 

Von der Nachfolge des Herrn zur Imitation Christi  Die Heiligen Schriften der Großen Religionen stimmen darin überein, dass die Verwirklichung der Intelligenz – die keine weitere Durchdringung mehr bedarf – in das Planetarischem Bewusstsein das steuernde Element für die Entfaltung der Persönlichkeit des Menschen zu seiner kreativen individuellen Selbstverwirklichung in der Welt ist. So die Jungfrau 'den Liebestod' verkündet: 'Ich habe den Herrn gesehen. Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott' (Johannes 20:18; Sure 24:33), in jene psychische Dimension, die alle in der Liebe zu Gott miteinschließt, füllt sich Der Gral mit dem Blut 'von Liebe'. Der Glaube nennt den Schöpfer „Vater Unser“; das meint, dass kulturelle Genii nicht die Kinder ihrer Zivilisation sind, sondern die prophetischen Väter vereinter Nationen.
 

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.
 

Um des Menschen Expansion zu mäßigen, die die Expansion des Universums ist, muss der Seele ihre 'siebenfältige dunkle Materie' in Licht entlieben: Liebe wird das Symbol, dass 'Gott Sein potentielles Wesen durch unsere Persönlichkeit erstrahlt'. Konzentration schafft narzisstische Spiegel für das Objekt des Begehrens: kalter Staub gefällt sich dann in Eitelkeit. Unsere kontemplative Imagination ist »Mutter Gottes«. Sie ist »Der Kelch«, in den sich das Licht ergießt, davon sich die Vision der Menschheit offenbart: Morgenröte des Bewusstseins – und nicht Aphrodite! Ihr Licht ist seine Liebe, seine Liebe ist ihr Licht, jene Altruistische Liebe, die Liebe mit einer Absicht 'um ihres Schöpfers willen' empfängt; denn vom 'Geliebten der Seele' fließt das Licht Ihrer Gottheit in alle Herzen.
 

Frauenwunsch schafft Herren Narzissten  Frauen sind in dem Maße verliebt, den Impuls ihres Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Entsprächen Männer von spirituellem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Sure 2,223; Bhagavad-gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die es durch Liebe hervorbringt. Selbstlosigkeit der nicht-devotionalen weiblichen Seele bringt alle Schärfe in den selbstsüchtigen Taten ihrer Männer hervor: 'Dass eine Frau sich ganz vergisst und leben mag nur in andern! ... was die Natur mit uns gewollt, das Vorzüglichste, was sie in uns gelegt, können wir deshalb weder auffinden noch ausüben.' (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre).
 

Gottheit und Das Göttliche  Das Nein der Frauen, die unbewusste Diktatur ihres Herzens, muss zunächst in frommer Hinsicht, durch cherubinische Nächstenliebe, in die „Monarchie der Seele“, zur Krönung geistiger Wiedergeburt als das Frauen-Selbst, verherrlicht werden; wie auch, in komplementärer Weise, der bewusste politische Ja-Liberalismus der Männer, bezüglich Beziehungsmoralen von ‚Libido und Eros‘, sich in das spirituelle Absolute der „Rishis im Himalaya“ verklären muss. Erst dann kann „Die Aristokratie der Großen Göttin“ sichtbar werden – basierend auf dem planetarischen Bewusstsein von „Göttergatten“ – und ihren heilbringenden Materialismus in die Demokratie, einer 'Bruderschaft' des kulturellen Wirkens „Eines Schöpfergeistes“, vollbringen. Ein unaufrichtiger Anspruch führt jedoch niemals zum Erfolg. Wer vor unerleuchteten Frauen tantrische Anweisung lehrt, sendet den reinen Geist des Kosmos ins Vakuum des Dunkels. Auch sollte Weiblichkeit, die noch im Wasser illusorischer Gefühle schwimmt, nicht von taoistischen "Pfingstfeuern" träumen.
 

Zwei ist ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst  Der Geist 'nachhaltige Liebe' ist in der Seele verborgen; je mehr der Menschen Herz geöffnet wird, desto eher findet diese Liebe die Gelegenheit, sich zu ihrer vollen Größe zu erheben; dies geschieht aber nicht 'von unten nach oben', d.h. durch sexuelle Kundalini-Kraft, sondern vermittels des Geheimnisses der devotionalen, dienenden Kräfte, aus denen 'göttlicher Wille', als ein Springquell, 'durch die Entdeckung unserer göttlichen Erbschaft in unserer Identität' (Pir Vilayat) die Bedingungslose Liebe delegiert. Erst dann können die Geschlechter zu der Überzeugung gelangen, dass Mann und Frau ein Teil von eins ist, der aus ihrer Vereinigung hervorwächst. Ist das Weibliche Sonne, dessen Strahl des Mannes Seele zur Inspiration selber erhellt – dann, weil Gott ihre Wurzel ist, wird Sie 'Seine erlaubte Frucht'.
 

'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; und wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und wenn man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird.' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: 'Seht, Shams spricht nicht einmal über den, der von dem Brot isst. Er sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.' Denn 'wenn im Menschen der vom Himmel kommende Geist herrscht, kommt auch die Sinnlichkeit unter seinen Einfluss und findet so den ihr gebührenden Platz' (I GING 11: Tai, Der Friede). Die Blumenwiese der femininen Natur existiert allerdings nur, wenn das Männliche auch Appetit auf sie hat. Dazu müssten Männer in der weiblichen, seelischen Seite für die Welt handeln. Will aber das Feminine diese Schöpferkraft nicht nutzen, hört die Liebe auf zu sein und wird wieder Geist. Anders gesagt, haben Frauen nicht zu ihrer Seele Tätigkeit gefunden, finden sie Beschreibungen zur Beziehungssituation als ‚verstörend‘, ‚schwer beleidigend‘ und ‚vollkommen unangebracht‘ – und selbst andächtigstes Beten, in Gewahrwerdung der Weiblichkeit im Versuch mit Mantra-Yoga eine Entfaltung der Persönlichkeit zu erreichen, ändert dies nicht.
 

Wer ist der Gral? – „Zum Raum wird hier die Zeit.“ (Richard Wagner, Parsifal, 1. Aufzug)
Politischer Friede entspringt dem persönlichen Willen des Frauenbewusstseins, welches seinen Ursprung im innewohnenden imaginierten 'Ebenbild Gottes' hat – jenem 'Kind Gottes', das mystische Herrlichkeit von 'Selbstliebe' und geistige Ehrenhaftigkeit {Holy Emptiness} von 'Nächstenliebe' ist (Matthäus 22:37-39) – und von unsterblicher Liebe zum Geist jener Männer zur Tat gebracht wird, deren altruistisches Gemüt, Eines ins planetarische Bewusstsein gewandelten Überbewusstseins, Frauen zur Emotion ihres Wesens erweckt.
 

Notre-Dame und Neue Ethik  Man kann und muss die Wesenheit regierenden Frauseins schauen, insofern diese aus dem taoistischen und dem tantrischen Leib sich ergibt. Man wird aber finden, dass diese Erscheinung allein nicht zum ethischen Bewusstsein einer Neuen Menschheit führt, sondern im Unbewussten der Menschen verbleibt. Nur vermittels des Dialoges gelangen Menschen dazu, anzuerkennen, dass in die Organisation des spirituellen wie priesterlichen* Menschsein etwas eingreift, das mit dem Tantrischen und Taoistischen eben nicht von der gleichen Art ist. Neue Weiblichkeit ist zur Schöpfung nicht dahingehend wirksam, dass tantrische Liebe und eheliche Libido aus ihren Kräften heraus tätig sind, sondern wenn diese aufhören in Menschen auf ihre Art wirksam zu sein.
*
gemeint ist nicht das Amtspriestertum, sondern jene Geistlichkeit, mit der das ritterliche Herz mit seinem Gelöbnis 'zu stärken, zu schützen, zu schonen'
sich in den kosmischen Dienst gestellt.
 

Von den drei Beziehungswegen der Frauen zu Notre-Dame  (I) Der heilige Pfad: die beschützende schwesterliche Liebe zu Notre-Dame als die jungen Frauen. (II) Die lernende Beziehung zu Notre-Dame als die von Liebe lehrende Prophetin und Meisterin. (III) Die gleichberechtigte Beziehung: Notre-Dame als die dialogführenden spirituellen Frauen.
 

Vom Einhorn und dem ursprünglichen Wissen der Frau
Der heilige tantrische Geist steigt auf, strahlt aus und manifestiert sein Ideal in der Materie; während das ekstatische Tao herabströmt und aus sich selbst die Kraft hat, die schöpferische Intelligenz des Universums dazu zu bringen, sich als planetarische Vision zu manifestieren.


VI.  Der heilige Kontakt: Die Vermählung Gottes

Die Macht unseres Wesens rührt nicht von außen, sondern von der Kraft des Geistes und der Wahrheit. Der tragische Irrtum, in dem sich viele Frauen befinden, ist, dass sie Liebe zu bekommen suchen, weil sie vergessen haben, ihrer Persönlichkeit Matrix zu schaffen, um 'von Liebe wegen' dem Potential ihrer Seele Geburt zu geben. Manche entdecken so die Liebe erst als Gewalt, dann aber als "Spaß für alle", bis sie "Farbe bekennen" und verletzte Ehefrauen wie alleinstehende Frauen dazu bringen, in Achtsamkeit und in geistiger Führung, Lobpreis und Meditation Bedeutung beizumessen – bis sie ihr übergeordnetes spirituelles Gewissen fragt: Bist du noch Teil des Problems oder schon ganz die Lösung?
 

Bei entgegengesetzten ethischen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen
„Mit außerordentlich großem Bedauern muss ich heute die Trennung von meiner Gattin / meinem Gatten bekannt geben. Nach reiflicher Überlegung und langen, intensiven Gesprächen mit ihr/ihm war diese Entscheidung leider unvermeidbar. Der geplanten Fortführung unserer Beziehung stehen von meiner Seite, trotz tiefer und ernsthafter Gefühle für sie /ihn, unüberbrückbare Ansichten über die generelle Religion der Völker im Wege.“ Liebe, die aus der Sinnenhaftigkeit geboren ist, endet im Sinnenhaften; dies lässt 'Gott' wachsen. Liebe jedoch, die aus Geist geboren wird, endet im Geist Gottes; diese Liebe lässt den Menschen wachsen. Dies eben ist der Unterschied zwischen den beiden Arten von Liebe.

 

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.
 

Wenn die Seele zum Komponisten geworden ist – Von der Wichtigkeit der Gesänge  Musik hat den Zweck, die Gemeinschaft für den Alltag zu stärken und Kraft und Sicherheit und Stärke des Herzens für die freudlosen Herbsttage zu geben. Denn siehe, der Glanz, der die Monstranz des Neuen Tempels ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder gar in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der Erfüllung der Pflicht; wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame in Hingabe ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird ohne ihre bewusste Wahrnehmung ihr innerster Geist auf den Sinn reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert  => Was Sie spricht, werden die Menschen tun.  
 

Placuit Deo  Den Frommen gilt oftmals das Sprichwort 'Der Mensch denkt und Gott lenkt' (Thomas Kempen, De imitatione Christi, 19.1); Sufi-Mystik lehrt Vielleicht ist es das Gegenteil?(Pir Vilayat, Camp 1992). Die Schrift offenbart: Der Mensch dachte, und Gott lachte; es ist das Lachen der Großen Mutter (Lukas 1:13; s.a. Genesis 18:12) der von Gott initiierte Offenbarungsvorgang, der den Friedensdialog ermöglicht – 'wollen Sie mehr über diese Weiblichkeit wissen, so wenden Sie sich an die Dichter' (Freud, Vorlesung zur Psychoanalyse).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelle Herzen und Die Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-European-Global-Ethics  
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics