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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 

II.  Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Die Spirituelle Seele liebt den Kulturellen Geist 

Die denkende, wollende und fühlende Neue Ethik der Liebe  Kann ein Mann geliebt werden, weil er dem Weiblichen mit den Eigenschaften seiner erleuchteten Seele dient, dann wird in der Liebe einer Frau sich nichts vom zerstörerischen Element einer 'Eva' einmischen können, der heilige Geist des Mannes hält Weiblichkeit fern, die Struktur in den Ruin zu ziehen. In einer Liebe, die ihren Grund nicht in der geistigen Seelenkunst des Geliebten hat, sondern in gewissen Qualitäten seiner Person, verdummen Generationen.
 

Leuchtet tröstender Feuergeist 'echter Seelentätigkeit' (Epheser 4:11) in die Finsternisse einer geschändeten Kollektivpsyche der Weiblichkeit – gleichsam sanften Tauben, die mit ihrem Friedenszweig über 'body, heart and soul' herniederkommen – kann sich kollektiver Frauenwahn ("religiöse" Psychose) wandeln, so dass Männlichkeit sich nunmehr in der Sehnsucht Eines lichtvollen Herzens wiederfindet. Steigt durch individuelle 'face-to-face guidance' spiritueller Frauen das männliche Ego transzendental empor, sind neurotische Kräfte sublimiert und eines Mannes falsche Meinung über seine Persona geschwunden, stärkt zugleich 'die Verherrlichung Seines Namens' der Frauen Begeisterung in der Welt.
 

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang 'Die Schöpfung der Liebe'. Der Wert einer Individualität, die selbst ihre Kultur ist, ist die des Engels. Hier gilt es die Berufung als die Beziehung zum Archetyp zu verstehen: Zwei-Einigkeit, Mann und Frau als Lichtzwillinge, Hermes und seine Vollkommene weibliche Natur, die göttliche Mutter und kulturelles Bewusstsein: das ist «Licht über Licht» (Henry Corbin, Die smaragdene Vision).
 

Von Mücken und Menschen  Die zweite Generation der spirituell-technisch veränderten Adams ist so programmiert, dass lediglich die weiblichen Nachkommen nicht-aktive Götter sind. Die ungestümen Männchen hingegen drängen, können sich mit den wilden Weibchen paaren, um gezielt die Population des herrschenden Eva-Virus einzudämmen.
 

Der Wunsch einer Frau ist ihrem geistigen Entwicklungsstande gemäß: entsprechend ihrer Evolution kennen Frauen die Wahrheit. Egozentrisches Testosteron ist Evas wünschenswertestes Genussmittel – jene Gebieterin, die im Altwerden gerne als 'hl. Maria' geruhsam verweilt, den Mann, so noch vorhanden, immer weiter zur Fron antreibend: je weniger sie über ihn weiß, um so besser. Schöpferischer heiliger Geist ist hingegen das Nahrungsmittel für die erwachte Christus-Person 'Fatima': je mehr Er weiß, desto mehr muss Sie wissen.
 

Von mit fachlichem, irdischem, spirituellem Know-how vollgestopften Männern können Frauen keine persönliche Weisheit erlangen, eine Neue Menschheit geistig zu führen. Was diese Männer zumeist 'Lernen' nennen, ist oft nur das Wissen über Namen und Formen, ihr Herz, das leer sein sollte, um Offenbarung zu erhalten, ist mit Gedanken beschäftigt, die sie sich bereits angeeignet haben, die Türen des Unbewussten stehen schöpferischer Eingebung nicht offen. Es sind die unschuldigen, reinen Seelen, in Selbstlosigkeit für das Gemeinwesen tätigen Männer, denen sich jenes Wissen intuitiv offenbart, welches Frauen für ihr Werk in Planetarischem Bewusstsein benötigen. 'Meister' müssen erst lernen, wie sie im heiligen Kulturellen schöpferisch werden, von diesem Wissen können Frauen "prophetisch" wirken.
 

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Die aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe, unveränderliche, bedingungslose, empfindende Wesenheit: wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, auf den Flügeln des Merkurs liegt der Abglanz der Sonne. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird Die Dame vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18). Der hohe Sinn weiblicher Ekstase ist die Verwirklichung des kulturellen Schöpfergeistes. In den Worten der Gottes-Mystik gesagt: 'Ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft' – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr 'die Botschaft Gottes'. »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes, mit den offenen Augen ihrer Ka'aba, einzig in Ihrer Seele. Dort sehen, hören und wissen sie gleichzeitig. In einem Augenblick der Ekstase erlernen sie das, was sie wissen, um die Einheit zu manifestieren. Liebe dient der Erweckung von Glaubens-Energien in die Eine visionäre Kraft, den spirituellen, wie himmlischen und kosmischen Elementen von Feuer und Wasser, Erde und Wind, die in das komplementäre Sein von Mann und Frau eintreten, wenn Partner auf derselben Ebene kommunizieren. Ist die denkende Seele der Frau zum Zustand ihrer Bewegung gekommen, so ist der Schöpfergeist der Männer 'Frucht aus dem Paradies'. Cultural Creatives stehen im kosmischen Verlangen, der Menschheit das Gewissen zu geben; das, aus der Reifung der Erde hervorgegangen, Einklang ist. Menschlichkeit erweist sich in der Freundschaft 'in der Unersetzbarkeit von Individuen und Unbedingtheit der Individualität' (Hannah Arendt). Das Schicksal der Frauen ist nicht das, was von vornherein schon gemacht ist: der Geist ihres Mannes bereitet eine Frau auf das Unglück oder das Glück vor, das sie erfährt. In der Tat wird das, was Männer aus ihrer Seele machen, zur Quelle des Glücks oder des Unglücks für die ganze Menschheit. Wenn Frauen sich dessen nicht bewusst sind, können sie das Leben nicht arrangieren; denn in der Tat sind Männer die Heiligen des Schicksals meisterlicher Frauen, besonders von dem Moment an, in dem Männer beginnen, diese Tatsache zu erkennen. Männer sind verantwortlich für Fall oder Aufstieg, Erfolg oder Misserfolg ihrer Frauen; doch sind es zumeist Frauen, die dies unterbewusst oder unbewusst herbeiführen! Es geschieht heutzutage sehr oft, dass wenn Männer Frauen helfen, Persönlichkeit zu entwickeln, dies Weiblichkeit eigentlich erniedrigt; daher rührt es, dass viele Frauen meinen, Sex würde einen Mann wohl "retten", gar nicht merken, dass sie seine Seele gedemütigt haben. Geistloses Lieben lässt die Frau jedes Mal ein Stückchen mehr von ihrer Seele verlieren, und damit dem planetarischen Bewusstsein die Menschheit zu heilen, während ein Mann an Skrupel gewinnt, sei es nun wissentlich oder unwissentlich, Planetin Erde zu zerstören.
 

Die Sprache der Frauen  „Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten Frauen“ (Sure 24,26), „Es gibt hier auf Erden keinen ärgern Feind für die Männer als schlechte Frauen“ (Indische Spruchsammlung 3434) – Dora Maar schrie zu Pablo Picasso: „Als Künstler bist du groß, aber moralisch bist du ein Nichts!“ || Natürlich gilt auch das Umgekehrte für 'die Frauen': die zu ihrer Göttlichkeit entwickelten geistigen Frauen können sich, ohne ihre Stimme zu erheben und ohne Gesten auszuführen, Dank der Macht ihrer spirituellen Aura, bei den Männern Gehör verschaffen und diese zu sich herziehen. Die von ihnen ausgesprochenen Worte im Dialog sind nur Träger, sie erzeugen Wirkungen, weil sie vom schöpferischen weiblichen Element, dem geistigen Licht, dem göttlichen Wort durchtränkt sind. „Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen“ (Sure 24,26) – 'gute Männer' hören auf diese Frauen, weil die Sprache der Frauen in diesen Momenten lebendig ist, und sie ist lebendig, weil sich die von den geistigen Frauen verwendeten Worte mit der feinstofflichen Materie ihres hohen Bewusstseins aufgeladen haben; ihre Sprache hat sich in göttlicher Macht gestärkt und kann, mit dieser Atmosphäre bekleidet, bis zur Seele der Männer vordringen und sie in Schwingung versetzen. Gleiches gilt für den Blick der Kulturell Kreativen, die auch eine Art Sprache ist: durchtränkt vom pfingstlichen Feuer spirituellen Geistes wirkt er 'sündenvergebend' und läuternd auf bedingte Naturen ein, diese – 'der Erdenschwere enthebend' – zur Freiheit führend.
 

Trieb, Manieren, Stolz und Dienen  Auf der "teuflischen" Stufe ist des Menschen gesamte Existenz äußerlich: man ist mit dem Befriedigen seiner Sinne – Essen und Trinken, sexuellem Genuss und Bürgerkrieg – in Anspruch genommen. Hat man gelernt, mittels mentaler Kraft, Lust und Gier bis zu einem gewissen Ausmaß zu beherrschen, unterscheiden Leute zwischen ihren Belustigungen, jedenfalls lehnen sie gewisse Begierden und Freuden ab, die unter ein bestimmtes Niveau eines Geschmacks fallen, den ihr cleveres Selbstbewusstsein für sie bestimmt. In weiteren Stufen der Entwicklung stehen die Sinne unter der Kontrolle des spirituellen Bewusstseins. In sein spirituelles Ideal versunken, sich dem Erreichen des Ziels im Leben außerhalb des intellektuellen Selbstes hingebend, lenkt dies die sexuellen Energien aufwärts (Sublimierung) – allerdings kann man keine Leidenschaft fühlen, wenn man nicht liebt. Leidenschaft für das Ideal funktioniert daher bei ungeistigen Naturen nur wenn diese verliebt sind: aus dieser Abhängigkeit entsteht 'Bedürfnis für Affären' – die Bewunderung eines Mannes für die gleichbleibende Gestalt, welche seiner Mutter ähnelt.
 

Dem humanen Stadium des Planetarischen Bewusstseins nähern sich Männer erst, wenn sich ihr Bewusstsein auf die abstrakte, göttliche Ebene verlagert. An diesem Punkt der Evolution seines Geistes wird im Herzen eines jeden Mannes die Liebe von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben; sein Bewusstsein lebt alsdann auf einer Ebene des Lebens, wo es nach anderen Maßstäben urteilt – gleichwohl die Kreativität noch dem allgemeinen Leben des Daseins entspringt. Auf dieser Stufe betrachten Männer weder etwas als gewöhnlich noch als unrein. 'Von Liebe wegen', die Einsamkeit der göttlicher Einheit, wird der Selbst-Darbringung zur Ursache Einer Menschlichkeit. Haben Männer diesen Punkt erreicht, ist es wahrlich gerechtfertigt, wenn sie den Pfad des Zölibats einschlagen sollen.
 

Vom Baum des Paradieses oder Gottes Gemahlin als »Mutter Natur«  Verwirrungen entstehen aus der Unfähigkeit zu erkennen, wie die Persönlichkeit der Großen Mutter mit der Quelle im höchsten Zentrum des Gehirns in Beziehung steht und welches 'die intelligente vibrierende Schöpfung' verursacht, die von den 'Blütenblättern' und 'den neunundvierzig Lebensströmen' in den Zentren der Großen Mutter ausgehen. Jeder der 'essentiellen Luftströme' hat besondere Kräfte und Funktionen, die nicht nur unmittelbar mit den geistigen Zentren der Großen Mutter verbunden sind, sondern auch mit dem Universum. Es ist des Universums Persönlichkeit, die durch die Große Mutter wirkt und das ist auch der Grund, warum so eine enge Beziehung besteht zwischen dem Geist und Körper der Großen Mutter und ihrer Außenwelt; denn so verschafft sich unsichtbar und auf mannigfaltige Weise Ein großes Geheimnis Ausdruck: »Gott ist Liebe« (1 Johannes 4:8).  (nach Lahiri Mahasaya).


Lebendiges Wasser – eine Analogie

Soweit die Geschichte der Religionen zurückreicht, lässt sich feststellen, dass alle Männer, die sich mit der Klärung des Rätsels 'Frau' befassten, auf das Erbittertste bekämpft wurden. Andererseits, würden wir z.B. den Erkenntnissen von Buddha folgen, hätte Planet Erde nicht nur eine gesunde Weiblichkeit, sondern könnte aus 'Religiosität und Spiritualität' auch unbegrenzte kulturelle Energie beziehen, indem wir die explosiven Todestechniken männlicher Sexualität durch innere Heiligkeit, die kontemplativen Geburtsmethoden weiblicher Implosion, ersetzen. Das 'Ewige Weibliche' selbst weist uns dabei ganz natürlich den Weg, den es gehen will, damit Seine kosmischen Anforderungen optimal erfüllt werden. Deshalb sollten wir uns nach Seinen Wünschen richten [zum Beispiel, dass die jüngere Frau nicht gerne dem Blick der älteren ausgesetzt ist; gleichwie Wasser, das, von der Sonne bestrahlt, müde und faul wird, während es bei Nacht, und besonders bei Mondschein, frisch und lebendig wird]. Es gilt wieder zu lernen, dass die natürlich fließende Seele einer Frau die Energie erzeugt, die in entgegengesetzter Richtung aufwärts fließt; genauso wie Spiritualität den Geist im Manne herunterwirbelt, um angereicherten Geist in seinem Innern wieder hochzusaugen. Doch die Männlichkeit liegt kahlgeschlagen, der Wald spendet keinen Schatten mehr. Ohne schöpferischen Männergeist wird es bald aber auch keine erfolgreich tätigen Frauen mehr geben. Zwingen wir den Liebeslauf der Frauen in Stein und Beton, erhöht geistlose Monotonie die Temperaturen, lagert sich mentaler Schutt und physischer Schlamm in den Herzen der Frauen ab, werden also Bach- und Flussbette angegriffen, die Ufer unterspült, das Himmlische nicht mehr vom Boden aufgefangen und zur Fruchtbarkeit gebracht, bescheren heftige Regenergüsse die unheilvollsten Überschwemmungen. Weil in spirituellen Begradigungen und frommen Korsetten die Heilkraft kosmischer Liebe nicht frei fließen und wirbeln kann, versucht Weiblichkeit beständig auszubrechen und das künstliche Gefängnis zu unterspülen (was ungeheure Kosten verursacht, weil die "Verbauungen" ständig sanieren werden müssen). Unsere "Zivilisationen" dienen dem skrupellosen Kahlschlag der schöpferischen Seele des Mannes, im Sexualisieren büßt das Weibliche seine Tragkraft ein und entwickelt pathogene Keime – all dies ändert nicht den Teufelskreis. Es liegt im Bestreben der Frauen selbst, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen (so wie auch jeder Fluss sein Bett selber in Ordnung halten kann, wenn man ihn nur naturgemäß und kühl fließen ließe). Gesundheit, Wohlstand, Glück der Harmonie, Schöpfung werden auf Unserer Erde nicht zurückkehren, indem sich Frauen durch Spiritualität ihre Persönlichkeit begradigen, sondern indem wir dem Schöpfer-Fluss der Weiblichkeit helfen, wieder natürlich wirbeln zu können. 'Die Trag- und Sogkraft des Wassers ist dann am größten, wenn seine Temperatur niedrig und sein Fluss ungestört ist'; dann wird sich die Liebe selber ein fruchtbares Ufer bauen, auf dem der ganze Reichtum der Menschheit wächst, und sich schützend beugen über die Allmutter. "Explodierende Sexualität" ist eine Todestechnik, weil sie Unsere Erde mit lebensfeindlichen Effekten überzieht; die sterilisierte und seelisch zerstörte Frau führt damit nicht nur gesetzmäßig den körperlichen Verfall in sich selbst herbei, sondern verursacht die kulturelle Verfallserscheinung der Menschheit, und damit eine systematische Degeneration der Menschen und der übrigen Lebewesen. Welche Heilkraft liegt in der Kraft der Implosion, das Erwachen der Sehnsucht des Ewig-Weiblichen nach Seinem Geliebten! 'Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, dass sie nicht mehr zu erkennen vermag, dass dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist. Aus diesem Grunde wird es auch für Frauen und Männer, welche die Tragweite der begangenen Fehler untereinander zu erkennen geben, zur seelnvollen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung all der vielen Irrtümer einzutreten.' (Viktor Schauberger). Die Wahrheit braucht sich nicht verhüllen, sie verhüllt sich selbst vor den Unwissenden.
 

Jeder, der eine Frau anschaut, um sie zu begehren (Matthäus 5:28)  'Wunsch und Begehren sind die Ursachen großer Gerissenheit und Heuchelei der Welt. Sünden begehen, Lust am Würfeln, Zorn und Betrübnis – all das geht vom Begehren aus. Verlust des Beurteilungsvermögens, Betrug, Stolz, Arroganz, Boshaftigkeit, auch Rachsucht, Schamlosigkeit, der Verlust von Charakter und Rechtschaffenheit, Sorge und Ehrlosigkeit, Gier, der Wunsch nach ungehörigen Taten aller Art, Stolz auf Herkunft, auf Gelehrtheit, auf Schönheit, auf Reichtum, Unbarmherzigkeit gegenüber den Kreaturen, Missgunst gegen alle hegen, Misstrauen gegen alle hegen, Unehrlichkeit gegenüber allen, Aneignung des Vermögens anderer Leute, grobe Rede, Angst, die Neigung schlecht von anderen zu reden, gewalttätiges Streben um in Lust zu schwelgen, Gefräßigkeit, Anfälligkeit für vorzeitigen Tod, gewalttätige Neigung zur Boshaftigkeit, unwiderstehliche Neigung zur Falschheit, der unstillbare Wunsch das Ohr zu verwöhnen, böse Rede, Prahlerei, Anmaßung, das Nichteinhalten von Pflichten, die Unbesonnenheit und die Ausübung jeder Art von böser Tat – all das geht vom Begehren aus' (Mahabharata, Santi Parva 158). Bebt's und brodelt es im Herzen einer Frau, aufgrund von Wunschdenken und Unklarheit über das Humane Ziel ihrer Seele, erzeugt psychologischer Drang bei energetischer Unbewusst-Bewusstheit nur "die Hysterie" 'kein Selbstvertrauen mehr zu haben, innerlich verwundet zu sein, sich zurückgesetzt zu fühlen oder unbedeutend vorzukommen; und aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Theodor Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946).
 

Das Goldene Wasser des Lebens – Vom verlorengegangenen Wissen der Synthese
Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des Spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen der Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige, Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt – der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen – ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und die Liebe des Mannes als seelenvolle Gottheit, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht und es ist in diesem Strom – Das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist – aus welchem der heilende Dialog, den wir so dringend benötigen, zur Menschheit spricht. Es sind die Liebenden 'Gottes des Herrn', deren Herz voller Hingabe ist, die sich zu 'Gottes überschattender Weiblichkeit' vereinigen: Entsagung von Ego-Maskulinität ist zweifellos eine Giftschale Und nur die Tapferen werden sie trinken Aber am Ende erweist es sich allein als Nektar Denn diese Tapferkeit bringt den erleuchteten weiblichen Seelen Den Geist Planetarischen Bewusstseins Eine Schöne Neue Welt aufzubauen.
 

Das Lebensfluidum 'Frau' formt ihren Mann: der scheinfromme Hausdrache bringt den ohnmächtigen Mann, dessen nicht-spirituelle Persönlichkeit hervor; Hexen-Eros erschafft unbeständige Liebe; Evas Schlange birgt 'den Unzulänglichen mit traurigen Augen'. Wo eine Seelenzeit der Männer träumt, bezeugen die Räume des Heilig-Weiblichen Heilung. 'Das Schaf wird sich minder fromm gebärden – besäße es Zähne und Tatzen eines Tigers' (Heinrich Heine); es ist daher, dass Shiva, der erste Musiker, Geheimnisse des Mantrayogas an seine Ehefrau weitergab: sie fragte ihn Fragen, er antwortete ihr sanft. Komplementär bändigt 'göttliche Heiligkeit' [ana-lyse] die Extravertiertheiten jedes Handlungsreisenden.
 

In göttlichem Magnetismus ihrer Heiligkeit werden Frauen zum Zentrum der Anziehungskraft. Läuterung, anbetende Kontemplation sowie die Erweckung des kollektiven Selbst durch dharma-Nächstenliebe führt Weiblichkeit zu ihrem evoluierten SINN. Doch nicht nur Gegenstände, Tiere, Vögel, Elfen, Feen, Genien und Engel werden davon angezogen – im Licht 'Gott als die Frauen' verlassen Schläue und Hinterlist die Männer im Dialog.


II.  Das Geheiligte – Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Von mangelnder Spiritualität rührt das Unglück der Männer, in der Sexualität der Frau nicht schöpferischen Geist erlangt zu haben; und mit der Zeit werden Frauen unglücklich, da ihnen der kulturelle Geist des Mannes fehlt, um Frieden planetarisch zu wirken. In unheiligem Eros keimt des Luzifers Plan, der in Abwehr Wahn, das Kranke um die 'Frau', welche in Limerenz mit dem blendenden Ideal den Pfad ihre Seele verloren, hervorbringt – das Herz der Frau, ihr Organ der spirituellen Vision, wurde vom Auge der Macht verführt.
 

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Das wirst du mir zugeben, nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe 95.46). Was ist es, das den Geist der Männer zurückzieht und festhält und ihnen verbietet, ihre Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen? Anders gesagt, Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung.
 

Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mithilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich Perserkönigen (Ester 1:8), mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirktes Kriegsende). Seelische Tätigkeit, wonach im weiblichen Herzen, eigentlich, ständige Sehnsucht besteht, ist die beredte Quelle, der Ursprung des Dialoges zwischen Geschlechtern und Generationen. Sind Frauen 'die Seele selbst', wie Buddha sagt, gibt es keinen natürlicheren Weg, Krieg, Chaos, Elend zu beenden.
 

Die drei Verfasstheiten der Weiblichkeit  alpha: Salomés Tanz, die alltägliche Verfasstheit: konditionierte, säkulare, todbringende (Matthäus 14:8) weibliche Sexualität; omega: Kali, die spiritualisierte Mutter-Persönlichkeit, die kriegerisch mit dem spirituellen Männlichen herrscht. Voraussetzung für das Friedensschaffende aber ist: die Natur seelischer Verfasstheit – so erhaben, dass Frauen Leiden von Körper, Herz und Seele überhaupt nicht mehr besitzen – und es ist diese Polarität, welche Männer zu edlen Humanisten schafft; Reinheit des Herzens ist dieser Glanz, der das Kulturell Kreative in die spirituelle Freiheit femininen Lebens bringt: die Kraft zu verweigern und zurückzuweisen und mit der Zurückweisung fortzufahren, bis sie wirksam ist – diese Macht seelischer spiritueller Weiblichkeit ist in der Lage zu heilen!
 

Heilung der Erde durch die Macht der Seele  Die engagierte männliche Persönlichkeit mag von der weiblichen Persönlichkeit beflügelt sein, unabhängig und erfolgreich, in den materiellen Verwicklungen der Welt, Gewinne zu machen. Die weibliche Seele bleibt jedoch ohne die kulturelle Seele des Mannes ohne Ursache und ohne Wirkung auf den Frieden auf Erden.
 

Jede eheliche Beziehung trägt weibliche wie männliche Aspekte in sich; der wahre Charakter der Geschlechter tritt jedoch erst 'nach dem Tod' in Erscheinung; da zeigt sich, ob 'die Schlangenkraft Adam verführte' (Genesis 3:13) und der Mensch im Dämon des eigenen Versagens, 'weil er auf das Weib gehört' (Genesis 3:17), Seele nicht geboren hat. Denn „wenn die Schlange den Mann anschaut und er sie tötet: diese Schlange trägt sein Unheil davon“ (Nils Heeßel, Literarische Keilschrifttexte aus Assur 1, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2007, S.63).
 

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Caroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Angst vorm Tod, sondern vor der Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns?“ ihr Schlachtruf.
 

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen kein inneres kosmisches Gewissen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Koran, Sure 2:223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah, Ährenlese, Kap. 132). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die 'schlechten Elemente' in der Welt. Müssten nicht mehr Frauen, in kompromissloser Intuition, eigentlich in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist?
 

Die Sexualität, der Sex, ist ein Geschenk Gottes. Kein Tabu. (Papst Franziskus in Audienz mit französischen Jugendlichen 2018). Doch jede Frau, die sich einmal auf den religiösen Pfad eingelassen hat, dann aber, bevor sie ihre göttliche Persönlichkeit erlangt hat, von ihrer konditionierten weiblichen Natur zum 'Liebe machen' tragen ließ, ist bemitleidenswert: das ist ihr größter Verlust – aus solchem Ruin kann weder Segen entstehen, noch eine Kenntnis, die Seelen erleuchtet. Es gibt nichts, was ernsthafter wäre als spirituelle Vollendung; sich enttäuscht vom geistigen Pfad zurückziehen, bevor man das Ziel erreicht hat, weil Männer unkulturell sind, ist das schlimmste, was Frauen passieren kann: ein Totentanz rückwärts, seitwärts, abwärts – statt kulturell-kreativ humanistisch vorwärts. 'Nicht in ihrer spirituellen Persönlichkeit sein' verursacht Fehlentscheidungen in der Wahl des Ehepartners, die so schwer wiegen, dass vielen Frauen, nachdem Beziehung, berufliche Laufbahn und Gesundheit ruiniert sind, ein Ausweg fast unmöglich scheint. Tatsächlich hängt der Erfolg in Beziehung weniger von der Befähigung der persönlichen Natur einer Frau ab, als vielmehr von ihrem innersten Wesen, dem feurigen Geist der erleuchteten Seele: dies kann das Wesen der Männer führen 'von Angesicht zu Angesicht'.
 

Der Egoismus alternder Weiblichkeit, der in Naturfrömmigkeit sein eigenes Wohl sucht, ist grenzenlos; dabei gebiert ungeläuterte, verdrängte Sexualität eine Bosheit, die der Großen Mutter Wehe will, bis zur äußersten Grausamkeit [Verbrennung der Hexe im Backofen]; Identifikation [ein Mit-Fühlen mit jungen Frauen] erzeugt sogar Gefühle von Edelmut und Großmut (nach Arthur Schopenhauer: Grundprobleme der Ethik, Über das Fundament der Moral §14).


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht im Ausdruck der Haltung unserer Herzen zur Einheit der religiösen Ideale. 'Wir können so nicht weitermachen. Wir schulden der nächsten Generation einen besseren Planeten. Wir müssen jetzt handeln.' (Mina Guli, Running Dry). Nicht Meditation, sondern unsere Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.
 

Männer werden, was sie sehen; doch nur indem jede Frau als die Eine, heilige Göttin, Notre-Dame angesehen, entwickelt sich der Geist, den das Weibliche 'zur Verherrlichung Seines Namens' benötigt. Vorausgesetzt, dass Frauen ihrerseits, in 'Hauskirche', in die Innere Stimme der Lehren der 'Meister, Heiligen und Propheten' selig entwerden – wie sollten sie sonst den geliebten Herrn und Gott 'von Angesicht zu Angesicht' erkennen? Denn ist Weiblichkeit nicht 'der Bräutigam' für den Marien-gewordenen Mann, entsteht Kodependenz, eine übertriebene Übertragung der männlichen Seele auf die Seele der Frau; das kann so weit gehen, dass Männer die Begehren von Klosterfrauen zu erfüllen haben.
 

Durch Synthese heilen  Heutzutage werden die meisten Frauen vom sexuellen Amusement Adam und Evas angezogen; andere streben fromm zurück in ihre Kindheit, um in Ritualen 'Maria und Jesus', oder Geistformen, mit denen sie sich besonders verbunden fühlen, nahe zu sein. Aber es gibt auch einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie 'die Göttlichkeit der Weiblichkeit' leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen und in Retraites 'die Verherrlichung Seines Namens' lehren, um wiedergutzumachen, was sie in vergangenen Leben gesündigt haben; jene lehren die Weisheit, dass wenn Frauen der Liebe zu viel Ausdruck geben, die Männer unausgewogen werden und in Schwierigkeiten geraten.
 

Was Scheidungsraten nicht aussagen  Nicht-marianische Männer beherrschen meist ihren Willen dergestalt, dass sie Frauen zu dem machen, was diese Männer selbst sind. Es ist zu vermuten, dass Frauen – die höher steigen können als die Engel – dann, da sie doch mit der Zeit die Persönlichkeit des Mannes annehmen, dem sie sich vermählen, tiefer fallen können als die Teufel, was die im Zusammenhang stehenden wachsenden Erkrankungen bezeugen. Die in den göttlichen Willen seelischer Weiblichkeit erwachten Frauen hingegen, nehmen geistige, heilende Kapazitäten von der Liebe ihrer Männer an, welche sie als sich erkennen.
 

Was wir atmen müssen, ist eine erbarmungsvolle Stimmung der spirituellen Seelen als das dialogische Grundgefühl eines erneuerten Gemeinschaftslebens Unserer Zeit, auf dass sich emporhebe das göttliche Mitgefühl aus den Untergründen des Seelisch-Weiblichen. Es ist notwendig, dass wir mit einer gewissen heiligen Scheu die Worte bewahren, die von spiritueller Weiblichkeit gesprochen werden: Glaube – die erschaffende heilige Frau – führt zur Botschaft: Liebe, der die schöpferischen Frauen erschaffende Kulturelle Geist der Männer.
 

Commixtio – Von der strahlenden Sonne, dem Mond und den neugeborenen Sternen
Die Substanz der Großen Mutter steigt zuerst als etwas Transzendentes und Universales herab, und aus dieser Transzendenz und Universalität teilt sie sich, der göttlichen Wahrheit und dem göttlichen Willen gemäß, dem Genius mit, indem sie eine umfassendere, größere, reinere Liebe schafft, als irgendein spirituelles Bewusstsein oder menschliches Denken sich es je auszudenken vermag. Die Poesie, die daraus entsteht, kann dann wirklich ein Instrument für die Geburt und das Handeln einer Neuen Welt werden.
 

Von der Geburt der Herrin* und der Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja, erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27); sie verkündet Frigg {Fru Gode}, die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.
 

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das immerwährende Gesetz der Humanität, die Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Das Geheimnis des Lebens der Rishis im Himalaya, eines Buddhas in Bodhgaya, eines Franziskus in La Verna, eines Mohammeds im Himmel, ist, dass diese Männer – mögen sie nach dem Verständnis der allgemeinen menschlichen Wertvorstellungen „niederste Geschöpfe“ sein, in der Findung des Geistigen Weges und ihrer Sicht der höheren Werte des Lebens zu den Persönlichkeiten der Erde geworden, als unsere Freunde und Lehrer, nunmehr 'die Ecksteine' (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (vgl. 2 Korinther 6:16; 11:6) sind.
 

Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus (Buch der Sprüche 4:23)
Weiblichkeit muss – in Initiationsstufen – sich selbst lieben: I. auf 'Gabriels Botschaft' hören, das Ideal der Inneren Stimme, die spricht: „Du, entfalte die Persönlichkeit Gottes vermittels des heiligen Geistes!" II. von ewiger Anbetung, in schöpferischer Imagination kontemplierend, III. den Dharma der Meister, Heiligen, Propheten gebend, IV. die Namen Gottes verherrlichend durch Gebet für den anderen. Bevor eine Frau nicht gelernt hat, sich selber diese Liebe zu geben, kann sie auch in ehelicher Beziehung nicht wahrhaft lieben, weil sie gar nicht weiß, wie das geht; sie bemüht sich vielleicht, gut zum Manne zu sein, ihn zu verstehen, fühlt vielleicht Emotionen, die mit Liebe einhergehen. . . aber ihr Herz bleibt der männlichen Seele verschlossen – jedenfalls all den Gefühlen und Aspekten des kulturell-kreativen Mannes, von dem sie sich unbewusst bedroht fühlt, einschließlich all dem, was sie in sich selber verdrängt. Egoistisch sind Frauen nicht deshalb, weil sie sich selber zu sehr lieben, sondern weil sie sich geistlich, geistig und spirituell zu wenig lieben.
 

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.



Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik


[I]
Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt.
Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin' [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine 'Fermionen-Welle' antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen die gleichgerichteten "Quarks" maximalen Abstand [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene physikalische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.
 

Zwei entgegengesetzte Gedanken können in der moralischen Welt [spiritueller Männer] nicht nebeneinander existieren; ebensowenig wie in der physischen Welt [seliger Frauen] zwei Körper nicht denselben Platz einnehmen (Alexander Puschkin, Pique Dame), wenn aber von dreien, die mittlere zur ersten und letzten wird, die letzte und die erste beide zu mittleren, dann sind sie unter einander dasselbe geworden und alles ist eins (Platon, Timaios 31-32).
 

Von der Auslöschung der Femininen Natur in der Ausschließbarkeit des kulturellen Genius
Quantenphysik bestätigt die erstaunliche Einsicht, dass die Eigenschaften, welche Frauen an ihren Männern feststellen, nicht 'den Männern' selbst zukommen, sondern durch den Akt "weiblichen Glaubens oder Unglaubens", ihr innerstes 'heilige/unheilige' Kontemplieren, zustandekommt; auch erscheint das, was Frauen glauben, nicht als 'die Männer' selbst, sondern als Wirkungen, die dieser Prozess an ihrem Geist und Körper hervorbringt; daher lässt sich sagen, dass es die Frauen selber sind, welche die beobachteten Zustände in unserer Welt hervorrufen. Männer suchen meist gezielt nach jenem Glauben, jener Institution, die ihrem Bedürfnis entgegenkommt, das Gefühl für die Bedeutsamkeit ihrer Persönlichkeit zu bestärken. Von der Quantenphysik können wir jedoch wieder lernen, dass es allein auf das geistige Herz ankommt, nämlich wie Männer zueinander angeordnet sind (Johannes 21:15-19), das dem Herz der Frauen ihre volle Bedeutung vermitteln kann, einen gesunden Organismus aufzubauen.
 

Freiheit von der Verstrickung unnötiger materieller Wünsche
Unsere moderne Zivilisation befasst sich nur mit materiellen Annehmlichkeiten, ohne zu berücksichtigen, dass der weibliche Organismus der Zerstörung unterliegt – gleich wie gut man für ihn sorgt. Frauen, die für gewöhnlich nicht in die Zukunft sehen, fragen nicht danach, einen immerwährenden Körper und ein glückseliges Gemüt zu haben; zwar spüren sie manchmal, dass ihnen etwas fehlt, um 'Immerwährende Liebe' genießen zu können, doch ohne den Kulturellen Geist ihrer Männer, verstehen sie überhaupt nicht, wie sie diese »Vollkommenheit von Liebe, Harmonie, Schönheit« erreichen können. Stephen Hawking schreibt in seinem Buch 'Eine kurze Geschichte der Zeit' 1988: „Die Grenze des Schwarzen Loches, der Ereignishorizont, wird durch die Wege jener Lichtstrahlen in der Raumzeit festgelegt, die bei ihrem zum Scheitern verurteilten Versuch, dem Schwarzen Loch zu entfliehen, am weitesten nach außen [ins Gemeinwesen] dringen und sich für immer auf dieser Grenze bewegen. Es gehört zur alltäglichen Erfahrung, dass die Unordnung (Entropie) in der Regel zunimmt, wenn man Frauen [ohne den Geist der Männer] sich selbst überlässt.“
 

Zwischen dem männlichen Ich und dem Herzen einer Frau gibt es keine Verwandtschaft; wenn letzteres jedoch im Kessel "ehelicher Liebe" über ersteres gestellt wird, dann siedet, sprudelt und kocht die weibliche Seele ein, bis sie schließlich die Eigenschaften des männlichen Egos zeigt, was anstatt der Ethik einer Menschheit nur die Uniformität hervorbrachte. Auf seelenvollen Männerherzen ruht das Gemeinwesen; sind die Seelen der Frauen erwacht, so sind ihre Körper heilbringend. In dieser Hoffnung verbindet sich die Religion mit Ethik.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung
der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).


Vom Schöpfungsgeheimnis von Wandlung  Die universelle Religion offenbart dialogisch das Wissen, dass im weiblichen Gewissen ein Gesamtplan des Organismus und des Ortes der Frauen vorhanden ist; gleichwie Retreat-Anlagen und Retreat-Wege den, meist doch in mehrfacher Beziehung stehenden, Männern die Möglichkeit bietet, ihre Seele zur Geburt zu bringen, welche dann, als minimer Teil – nämlich als eine hochdifferenzierte Essenz des Heiligen Geistes – eines speziellen zugehörigen weiblichen Organs oder Organsystems innerhalb der übergeordneten Ganzheit des Organismus 'Women-Global-Ethics' zu ihrer Wirksamkeit kommt: Eine Schöne Neue Welt aufbauend. Das Dirigierende des Ganzen ist der Wandel vom »Christus in Maria«, im Außen hervorrufenden Blick, zur »Liebe und Vergebung: voll der Gnade«, sodass der Sinn »intimer Frauenmystik: durch und mit und im Geliebten Herrn«, in überpersönlicher Liebe, nunmehr die Entwicklung aller Dinge ermöglicht. Im Dialog, als 'Umkehr in Selbsterkenntnis und Beichte', dass ein ungeordnetes weibliches Begehren Männer zu Objekten gemacht hat, kann Heilung geben: die Atmosphäre der Männer, die »Maria« geworden, sowie das 'noli me tangere'-Bekenntnis (Johannes 20:17) der noch anderen.


V.  Der Heilige Gral

Gloria enim Dei vivens homo 
Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit. Zum leeren Grals-Kelch müssen wir das Herz unserer Begehren umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Die Gnade Eines Lichtes' geboren werde. Was ist nun der Gral der Liebe? – Das Alpha des Weiblichen – sein Glaube – ist zugleich das Ende einer Alten Göttlichkeit; das Omega des Männlichen ist sodann der Anfang Neuer Menschlichkeit: 'Durch das seelische Selbst [der Herr], und mit dem mentalen Selbst [Ego], und in dem physischen Selbst [das Planetarisches Bewusstsein] ist Dir Gott, Allmächtiger Höchster Herr, in der Einheit mit dem Heiligen Geist [der Odem] alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und für immer.' (Doxologie). Entweder die Liebe ist von Einer Verherrlichung Gottes – oder sie hört auf zu genießen.
 

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.
 

Eva und der Islam  Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen. Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“ als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert. Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer zum Spaß verheizend, so verpestet sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers' und quält Adam aufs Neue.
 

Frauenwunsch schafft Narzissten  Frauen sind oft in dem Maße verliebt, den Impuls des Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Entsprächen die Männer von spirituellem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Sure 2,223; Bhagavad-gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die es durch Liebe hervorbringt. Selbstlosigkeit der nicht-devotionalen weiblichen Seele bringt alle Schärfe in den selbstsüchtigen Taten ihrer Männer hervor: 'Dass eine Frau sich ganz vergisst und leben mag nur in andern! ... was die Natur mit uns gewollt, das Vorzüglichste, was sie in uns gelegt, können wir deshalb weder auffinden noch ausüben.' (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre).
 

Stadt-Land-Fluss  Immer mehr "Landfrauen" handeln, fühlen und weben ihren Lebens-Gedanken instinktiv so, als ob eine Welt-Bewegung um sie als Mittelpunkt kreise und wirke zu ihrem Nutzen, ihnen zu Hilfe oder Harm, während der Stadt-Frauen Hauptanliegen eigentlich Befriedigung egoistischer Sehnsüchte, Gefühle, Ideen und Wertungen ist, so wie die Männer es zu ihrem Hauptinteresse machen. Würden Frauen wirklich zu sehen beginnen, würden sie erkennen, dass da eine Welt-Energie für Männer existiert – und nicht für sie. Weiblichkeit übersieht allzugern, dass seelenlose Männlichkeit seine eigenen gigantischen Ziele schafft, komplexe, grenzenlose Ideen, mächtige Verlangen oder Entzücken, was sich zu erfüllen weiß, ungeheure Maßstäbe, welche auf Landfrauen-Armseligkeit wie mit einem spirituell-nachsichtigen und ironischen Lächeln herabblicken. Lassen 'selbstlose Frauen' ihr Pendel jetzt zum anderen Extrem ausschlagen, indem sie sich eine fromme Vorstellung von ihrer eigenen Unwichtigkeit bilden, verschließen sie ihr Gemüt davor, mit dem seelischen Geist der Männer 'Eine schöne Neuen Welt' zu schaffen.
 

Pfingstgeist der Männer ist die Nahrung für 'die Sprache der Frauen': dann öffnet das dialogische Gespräch der Göttlichen Mutter [heilige Weiblichkeit] der Männer Herz. Ist 'der Geliebte Herr' in schützendes Licht – aus anbetendem Mitgefühl sowie tätigem Erbarmen zur leidenden Weiblichkeit – gehüllt, und übermitteln Frauen sodann den Männern 'Gottes Sehnsucht', dass die tätige männliche Seele, als Persönlichkeit und Gabe, Anker, Zentrum und Brennpunkt des weiblichen Schicksals werde, zerbricht die Mauer, die das Herz eines jeden Mannes schützt und Krankheit ist besiegt, die kriegerische Welt von glückseliger Feminität erobert: dauerhafter Friede geschaffen. Nur Altersfrömmigkeit allein bringt hingegen Männer weiterhin dazu, sich mit dem Nimbus schauspielerischer Undurchdringlichkeit zu umgeben, ihre Gefühle verbergend, den Anschein erweckend, alles besser zu wissen.
 

Zwei ist ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst  Der Geist 'nachhaltige Liebe' ist in der Seele verborgen; je mehr der Menschen Herz geöffnet wird, desto eher findet diese Liebe die Gelegenheit, sich zu ihrer vollen Größe zu erheben; dies geschieht aber nicht 'von unten nach oben', d.h. durch sexuelle Kundalini-Kraft, sondern vermittels des Geheimnisses der devotionalen, dienenden Kräfte, aus denen 'göttlicher Wille', als ein Springquell, 'durch die Entdeckung unserer göttlichen Erbschaft in unserer Identität' (Pir Vilayat) die Bedingungslose Liebe delegiert. Erst dann können die Geschlechter zu der Überzeugung gelangen, dass Mann und Frau ein Teil von eins ist, der aus ihrer Vereinigung hervorwächst. Ist das Weibliche Sonne, dessen Strahl des Mannes Seele zur Inspiration selber erhellt – dann, weil Gott ihre Wurzel ist, wird Sie 'Seine erlaubte Frucht'.
 

'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; und wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und wenn man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird.' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: 'Seht, Shams spricht nicht einmal über den, der von dem Brot isst. Er sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.' Denn 'wenn im Menschen der vom Himmel kommende Geist herrscht, kommt auch die Sinnlichkeit unter seinen Einfluss und findet so den ihr gebührenden Platz' (I GING 11: Tai, Der Friede). Die Blumenwiese der femininen Natur existiert allerdings nur, wenn das Männliche auch Appetit auf sie hat. Dazu müssten Männer in der weiblichen, seelischen Seite für die Welt handeln. Will aber das Feminine diese Schöpferkraft nicht nutzen, hört die Liebe auf zu sein und wird wieder Geist. Anders gesagt, haben Frauen nicht zu ihrer Seele Tätigkeit gefunden, finden sie Beschreibungen zur Beziehungssituation als ‚verstörend‘, ‚schwer beleidigend‘ und ‚vollkommen unangebracht‘ – und selbst andächtigstes Beten, in Gewahrwerdung der Weiblichkeit im Versuch mit Mantra-Yoga eine Entfaltung der Persönlichkeit zu erreichen, ändert dies nicht.
 

Wer ist der Gral? – ‚Zum Raum wird hier die Zeit.‘ (Richard Wagner, Parsifal, 1. Aufzug)
Wenn man definiert, was Meditation ist, dann ist es die seelische Gewissens-Einstellung der Männer zu 'Gott als die Frauen'. Die Einstellung der Männer sollte allerdings zuerst sein, das spirituelle Heilig-Weibliche in sich zu suchen. Nachdem das seelische Gewissen im Inneren erweckt und 'Nicht die Göttin, sondern Gott' draußen gesehen, wird sicherlich der 'Bitte um Vergebung und Neuschaffung' entsprochen: „Dann hast Du Freude an rechten Opfern, an Brandopfern und Ganzopfern, dann opfert man Stiere auf deinem Altar“ (Psalm 51).
 

Frauen würden die Welt anders sehen, wenn sie nicht hörig wären dem Einfluss paternaler Spiritualität – bzw. jener Väter und Töchter, die in Gefolgschaft stehen –, und sie andererseits nicht auch noch eine andere Macht an sich heranmachen ließen, nachdem sie der Herrenmacht 'Genussehen' freundlich den Hof gemacht: die alte Kirche {die Amme in Hugo von Hofmannsthals 'Die Frau ohne Schatten'}. Von außen kreißt sie heran mit ihrem Heilige-Maria-Schein in den großen Umkreis der die Frauen umfließenden Sinnen. Weiblichkeit wird intellektuell von Iblis sexuell, unmerklich von innen her, bestimmt, zugleich aber gefühlsmäßig ergriffen durch das Eingetrocknete, Kalte, heillos Kranke, was von außen hineinwest als der Frommen verdrängtes Gefühl, ein Hexenritt auf dem Besen: Trocken wie Lehm macht Medea die Bäume (Laud Troy Book), und der Wurm frisst sie alle.
 

Der heilige Gral und die Büchse der Pandora
Das Weibliche bezieht sein Wissen aus dem tiefen inneren Raum der heiligen Männlichkeit; doch nur indem Frauen sich seelisch entäußern und spirituell arbeiten, kommt die Heilkraft männlichen Geistes herab, die sich zeigt als strahlende Feminität der Frauen. Einzig wahre Frömmigkeit in der Heiligkeit der tiefen Gefühle ihrer Männer verleiht den spirituellen Frauen die Fähigkeit sich ganz heiter, frei und offen äußern zu können.
 

Das kulturell-kreative Gemeinwesen im Dialog bringt Eines hervor:
Hinter allen verschiedenen Glaubensbekenntnissen steckt ein und dieselbe Wahrheit. Diese Wahrheit verehren wir. Es spielt keine Rolle, in welcher Kirche wir unsere Gebete sprechen.


VI.  Der heilige Kontakt: Die Vermählung Gottes

Die Kraft unseres humanen Wesens hängt von der Kapazität des seelischen Geistes ab. Der tragische Irrtum, in dem sich viele Frauen befinden, ist, dass sie Liebe zu bekommen suchen, weil sie vergessen haben, ihrer Persönlichkeit Matrix zu schaffen, um 'von Liebe wegen' dem Potential ihrer Seele Geburt zu geben. Paternale Spiritualität mag dazu beigetragen haben: „Die überwältigende Mehrheit der Männer auf heutiger Kulturstufe bleiben bei der mütterlichen Bedeutung der Frau stehen, weshalb auch die Anima niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt. Daher kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der zivilisierten Ehe ist.“ (C.G. Jung 1927).
 

„Mit außerordentlich großem Bedauern muss ich heute die Trennung von meiner Gattin / meinem Gatten bekannt geben. Nach reiflicher Überlegung und langen, intensiven Gesprächen mit ihr/ihm war diese Entscheidung leider unvermeidbar. Der geplanten Fortführung unserer Beziehung stehen von meiner Seite, trotz tiefer und ernsthafter Gefühle für sie /ihn, unüberbrückbare Ansichten über die generelle Religion der Völker im Wege.“ Liebe, die aus der Sinnenhaftigkeit geboren ist, endet im Sinnenhaften; dies lässt 'Gott' wachsen. Liebe jedoch, die aus Geist geboren wird, endet im Geist Gottes; diese Liebe lässt den Menschen wachsen. Dies eben ist der Unterschied zwischen den beiden Arten von Liebe.
 

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.
 

Wenn die Seele zum Komponisten geworden ist – Von der Wichtigkeit der Gesänge
Den Heiligen Gesängen liegt der Sinn zugrunde, das Gemeinwesen zu stärken, den Herzen für die freudlosen Spätherbsttage Kraft, Sicherheit und Stärke schenkend. Denn siehe: Glanz, der die Monstranz des 'Neuen Tempels' ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der hingebungsvollen Erfüllung der Pflicht (dharma); wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird, ohne ihre bewusste Wahrnehmung, ihr innerster Geist auf den SINN reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert; denn: Was Sie spricht, werden die Menschen tun.
 

Die eigentliche Ursache des Leids der Menschheit liegt in unserer Unwilligkeit, die Göttlichkeit heiliger Frauen, die Tatsache des spirituellen Buddhismus also, als reellen Glauben zu verwirklichen, stattdessen aber insgeheim Konzepten eines spirituellen Islams, Allah als Väter und Söhne, als 'Religion' anzuhangen, und dergestalt ununterbrochen Tatsachen mit Konzepten vermischen. Insbesondere Frauen tendieren in ihrem Narzissmus dazu, die Idee der Göttlichkeit des Mannes für eine Tatsache zu halten, statt mit eigener Göttlichkeit dem 'Gott ist Mensch geworden als Mann' Geburt zu geben: was das Chaos in der Welt schafft.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics  
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge