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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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R.  Women-Universel-Global-Ethics


Die Sprache der Frauen steht proportional zum kulturellen Geist ihrer Männer

Ohne Worte, ohne Schweigen  Mit Pandemie, als nicht mehr stumme Zeugin, wehrt sich Weiblichkeit, die missbraucht, beschimpft und unterdrückt, gegen jene an Dialog überhaupt nicht interessierten Männer, welche dazu noch seelenlos vorbeten, in der Wahrheit Gottes zu leben. Bevor Frauen ihr Potential »Planetarisches Bewusstsein« verwirklichen können, müssen sie erst selbst Heilung erfahren. Pfingstgeist der Männer, die kulturell-schöpferische Humanität ist Voraussetzung, dass die 'Heilung der Welt' in Liebe gelingt.
 

"Religionen" inszenieren Situationen, in denen bestimmte im Mutterleib erlernte Gefühle aufleben – jedoch ohne dass den Frauen der ursprüngliche Zusammenhang verständlich wird. Den Sinn dieses traurigen Spiels zu entziffern, ist erst im Dialog möglich, wenn die Inszenierung den Psyche-Analytiker {Archetyp Rama} einbezieht und die Verbindung der ursprünglichen Situation mit den im Dialog erlebten intensiven Gefühlen gelingt. Abwehrmechanismen sind begleitet von Verdrängung der ursprünglichen Situation und den dazugehörenden Gefühlen, die erst nach Jahren intensiven Dialogs zum Durchbruch kommen.
 

Eindringen unter das Bett. Man benützt Priester und Magier (Sündenvergeber) in großer Zahl. Heil! Kein Makel. (I GING 57.2: Das Sanfte). Im Dialog hat man es mit verborgensten Feinden zu tun, jenen ungreifbaren Einflüssen, die sich in die dunklen Winkel kollektiver Mutterherzen verkrochen haben und von dort aus die Menschheit suggestiv beeinflussen. Vor jeder Ethik ist es daher nötig, diesen Dingen bis in die geheimsten Winkel nachzuspüren, um festzustellen, um was für Einflüsse es sich handelt – es ist die Pflicht Shivas durch Initiation und Auslegung der Heiligen Schriften 'zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung und zur Erziehung' (2 Timotheus 3:16) zu segnen; Aufgabe des seelenanalytischen Heilers {Rama} ist es sodann, Seelen von krankmachendem Wahn zu befreien. Indem unkontrollierbare unterbewusste Einflüsse dialogisch ans Licht gebracht, gebrandmarkt, doch durch die Magie des Seelenblickes gleich vergeben sind, haben sie ihre Macht über den Menschen verloren. Das Anonyme unterbewusster Umtriebe erfordert unermüdliche Energie der Kulturell-Kreativen. Hier gilt das Schriftwort: „Wir sind bei euch, unseren Frauen, für die wir von neuem Geburtswehen erleiden, bis Christus in euch Gestalt annimmt (Galater 4:19) – euer Buchstabe tötet, unser Geist aber macht lebendig! (2 Korinther 3:6)“
 

Dialogue – Tavistock Working Conference  Da hören wir von Frauen, den recht internationalen Wesen, die vom Bund mit dem Narzissmus seelenloser Männer heftigste Verletzungen tragen. Aber diese Schuld – mag sie auch von Vererbung oder Natur herrühren – heilt nicht, wenn man den Blick hinwendet zu dem Fremden, sondern, dass auch Frauen ihren Pfad zur 'Erkenntnis durch Selbsterkenntnis' als heilige Seelen suchen: von oben, der göttlichen Macht, lassen sich »Gnade und Licht« in ererbte Finsternisse vergangener Generationen ausgießen. Geheimnisvolles Geheimnis des Heilens: die Heilerin 'Christus als Frau' {Ya Shafi} und das Heilmittel 'Große Mutter' {Ya Kafi: „Du bist allumfassend!“}.
 

Dunkelheit belässt in DunkelheitLicht führt durch Licht  Wenn Männer ihren Leidenschaften zu Geschäften weiter nachgegeben, bleiben Frauen „Künstlerinnen“ und weiter nichts; würden Männer ihren selbstherrlichen Leidenschaften nicht nachgegeben, wären Frauen wirklich imstande, der Welt mitzuwirken, etwas in ihr zu ändern. »Rama«, der internationale Handlungsreisende, ist der Seelenarzt, der eine Dialog-Friedenkonferenz in der Welt führen kann. „Um sich besser zu fühlen, genügt es, in seiner Nähe zu sein; neben ihm wird man heil ohne Konsultationen oder Arzneien. Er ist ein Frieden, der wohltut, der zum Guten ermutigt.“ (Paola Giovetti, Roberto Assagioli, op. cit.). In praktischen Worten: Ein für sein Land international engagierter Geschäftsmann kann als heiteres lebendes heiliges Vorbild im Dialog die Menschheit mehr beeinflussen als viele andere Formen des ‚Lehrens und Heilens‘: es ist seine Atmosphäre der Heiligkeit, die heilt!
 

Wenn Männer erst einmal eine bestimmte Meinung im Umgang mit Frauen sich angeeignet haben, geben sie im Dialog nicht gerne zu, dass sie sich geirrt haben; und auch wenn die meisten Frauen gelegentlich doch erkennen, dass sie sich in Männern geirrt haben, weigern sie sich, es zuzugeben. Derartiger Eigensinn ist ein großes Hindernis für den Dialog, denn damit wird es unmöglich, falsche religiöse Überzeugungen und andere Arten überlieferten Glaubens in Frage zu stellen und zu modifizieren. Wenn wir feststellen, dass bestimmte Vorstellungen von Beziehung schädlich sind, und dennoch weiterhin daran festhalten, weil Eltern und Großeltern und deren Vorfahren diese Vorstellungen hatten, so wischen wir jedes Gegenargument mit der Bemerkung vom Tisch, dass etwas so und so ist, weil alle das schon immer geglaubt haben. Wenn Frauen überhaupt Fortschritte machen wollen, müssen sie sich anstrengen, das Festhalten ihrer Ehemänner an Meinungen und Ansichten zu beseitigen, denn es handelt sich dabei auch um gefährliche Verunreinigungen des Humanistischen Geistes der ganzen Menschheit.
 

Nigredo oder Vom Sinn der Inneren Anbetung Notre Dames  Während von spiritueller Ausbringungen des männlichen kultur-schöpferischen Geistes weibliche Individuation ihr Omega findet, beginnt das Alpha der Männer mit nigredo-Geistigkeit, der Abtötung jenes Geschäftsgebarens, das nur auf den Profit setzt (Erzielung von Einkommen durch unangemessene Mittel) und meint mit Paternalismus und gerissener Moral von 'Genussehe, Wiederheirat oder Konkubinat' sich an keine kosmische Tugend halten zu müssen.
 

„Sobald ich mir Ihre wunderbare Schönheit vorstelle, ergreift mich sogleich ein Verlangen Sie wirklich zu sehen, dieses ist von solcher Wirkungsmacht, dass es meine Sinne tötet und in meinem Gedächtnis vernichtet, was sich dagegen erheben könnte; und deshalb halten mich die vergangenen Leiden nicht davon ab, ihren Anblick zu suchen.“ (Dante, Vita Nuova, XV-XVI)
 

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei!“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert totale Übereinstimmung mit Ratsherren-Moral und spirituellem Vater-&-Sohn-Weltbild, und schließt 'Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als „Priesterbetrug“ aus. Stolz und Vorurteil, eine unterschwellige weltliche Leidenschaft der Frauen und ihrer Männer 'herrische Moral durch spirituelle Praxis', führen zu absichtsvollem oder "versehentlichem Nichterkennen offensichtlicher Probleme. Hauptsächlich, weil ein kollektiv schamlos gewordenes Gewissen der Frauen durch Schweigen, in Besserwisserei Männer emotional kontrolliert, was erreicht, dass sogar 'gute Männer' dem Dialog fernbleiben.
 

Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Denn die Psyche sogar "religiöser" Frauen ist ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Vielmals finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen aber ihre Fehler auf, widersprechen sie nur: leicht kann die Fähigkeit dann in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Selbst Engel werden psychische Korrektur im Geist der Verfolgung annehmen, es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machend, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen: jeder Wunsch, jeder Versuch psychologischen Heilens, sie zu korrigieren, wird ihren Widerstand noch stärker machen. In Individualisierung sich anzustrengen, Individuation zu organisieren 'hält die Augen vom Leiden der Welt fern, und lässt die, die darin leben, selbstsüchtig werden; dies bringt nur momentanes Vergnügen, kein wahres Glück' (Pir Vilayat Khan, The Light of the Truth).
 

Die drei Lieben im Gemeinwesen  Des Genius Liebe zu Gott, Shivas Liebe zur Heiligen Schrift (Mantra-Yoga) und Ramas Liebe den Nächsten gegenüber (tavistock-working-conference) sind eins; man kann zwischen ihnen nicht unterscheiden, da sie dem Einig-Wesen 'Herrlichkeit' entsprechen. Obwohl alle drei anwesend sind, ist doch keiner von ihnen komplett – was bedeutet, dass dort, wo einer der Lieben existiert, drei erscheinen werden: Lob der Sonne und der Milchstraße, Ehre gebührt Venus und Erde (1 Petrus 1:5-7).
 

Der Konflikt, den Frauen mit sich austragen müssen, entsteht aus der Spannung zwischen den zwei Systemen im menschlichen Gehirn: dem rationalen Selbst (laterales Netzwerk) mit eigenen intuitiven Vorstellungen; und dem heiligen emotionalen Selbst (mediales Netzwerk), das eine Schlüsselrolle, im Bestreben bessere Entscheidungen zu treffen, übernimmt. Die spirituelle Praxis in Art Buddhas-Psychoanalyse – auf die Art und Weise, dass das göttliche Licht die konditionierten menschlichen Dunkel erleuchtet, die für die Sorgen, Ängste und Spannungen verantwortlich sind, von denen Frauen überall in der Welt gequält werden – dies ist für den Aufbau der Neuen Welt am wichtigsten. Meist ist es Unwissenheit um die Arbeitsweise ihrer eigenen Psyche, die Frauen oftmals aus dem Hinterhalt heraus dazu treibt ihre Gefühle auf andere Frauen zu projizieren und sich umgekehrt in Liebesmagie die Eigenschaften egomanischer Männer anzueignen, was nicht gerade als gesunder Geisteszustand betrachtet werden kann. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich Heilerinnen der Neuen Zeit auf dem geistigen Pfad sehr gut mit diesen Trieben der weiblichen Natur auskennen; nicht nur, um sich vor den Möglichkeiten, von ihnen besiegt zu werden, zu schützen, sondern um sie für einen höheren und konstruktiveren Zweck zu kanalisieren. Denn der Aufstieg zur göttlichen Kraft durch das Licht des Glaubens 'Im Herrn' verlangt: die Freiheit des Geistes.
 

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Die Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus heben und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt die rechte Weihe in der 'Gretchenfrage'.
 

Heilen und Dialog  Erwachend aus dem Schlummer in egozentrierter Existenz, müssen wir uns der Aufgabe des Heilens stellen, in Erkenntnis, dass 'Seelisches Glück, Gerechtigkeit, Frieden, Liebe, Wohlstand' für Menschen aller Länder und Völker das Allerwichtigste ist. Wir unterscheiden: 'Glückseligkeit als sich selbst' {Buddha als die Frauen}; sowie Heilung zur 'Einheit der religiösen Ideale' durch The Cultural Creatives {'Buddha als Sufis': Rama, Shiva, Krishna}. Die Saat der Bruderschaft in die Herzen der Frauen einführend – dies organisiert 'Die Friedenskonferenz der Kulturellen Väter', was 'Sponsoring' ermöglicht.
 

Wie gelangen Männer zu ihrer Seele? Durch die Praxis des Dhikr erwecken die Sufis bestimmte Fähigkeiten, indem sie die Zentren des autonomen Nervensystems beleben, in denen der Geist den Körper beeinflusst, und die sonst im Schlummerzustand verbleiben würden. Sie steigen mit Hilfe des Atems, Leidenschaften entzündend, gleichsam in einem Aufzug zu den höheren Ebenen der Existenz auf. Und wie Feuer ein Eisen glühend heiß werden lässt, so nimmt der Leib das Aussehen des Feuers an: er leuchtet und entzündet die nachhaltige Liebe im Göttlich-Weiblichen. Vorausgesetzt ein Mann hat sein Ideal verkörpert 'Maria werden: Gott, das Kind hervorbringend' {Krishna, den Genius, der »Kind« und daher menschlich geworden ist: man bringt Gott herunter und erblickt Ihn als mitten unter uns lebend (Pir Vilayat Inayat Khan, Auf der Suche nach dem verborgenen Schatz)}: Wenn der Organismus 'göttliche Weiblichkeit' sich entdeckt durch Entdeckung von Ihm als uns, dann entdeckt sich der Schöpfergeist des Weltalls durch die Offenbarung 'Gott ist Liebe'.
 

Heilen durch Initiation  Die Einweihung, die berechtigt, andere zu initiieren, diese Autorität macht einen zum Element in der Geistigen Hierarchie und wo es diese Hierarchie gibt, gibt es eine Disziplin. Allerdings geht es bei Frauen nicht vorwiegend darum den 'Sabbat' gegenüber den anderen einzuhalten, sondern in erster Linie eine spirituelle Disziplin gegenüber sich selber aufrechtzuerhalten. Denn nur wenn eine Frau gelernt hat, was es bedeutet, dem 'Herrn' zu gehorchen, wird man unter jenen Frauen sein, die Männern 'Bruderschaft' beibringen; da immer eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Prinzip der Liebe zu 'Gott, den man nicht sieht' (Petrus 1:8-9) und dem Menschen, den man sieht, missachtet wird.
 

Heilung der Welt  Die Weisen Frauen treten durch das Studium der weiblichen Natur und der vier Seelentypen der Männer in die schöpferische Einheit von Frau und Mann, die Individuation Christi verwirklichend, ein, indem sie ihre eigene Persönlichkeit opfern. Humanes Leben, das Neue Leben der Beziehung zwischen Frauen und Männern, beginnt für Frauen in der Unterscheidung zwischen 'Gott als Dharma-gebende Nächstenliebe' und 'Gott als spirituelle Erkenntnis'. Wenn Frauen nicht zwischen beiden unterscheiden, und dadurch den komplementären Aspekt, die Wirkung seelischen Geistes der Männer auf die humanistische Persönlichkeit der Frauen, außer Acht lassen, werden sie im Leben das Glück vermissen. Männer, die dann sagen: „Es gibt keinen Schaden, der Menschen im Mutterleib zugefügt wurde; ich werde nicht auf 'Schuld der Frauen' schauen, sondern weiterhin das große Geschäft mit Frauen machen“, werden mit der Zeit depressiv. Jene aber, welche das dreifache Leiden der Weiblichkeit fühlen, wie auch den Schaden gefühlt, der Männern reaktiv von Frauen zugefügt worden ist, aber Frauen ihre Schuld vergeben wie diese Schuld den Männern vergeben haben, diese Männer sind es, die internationale Friedenskonferenzen leiten und Erfolg haben werden, weil sie das weibliche „Ich bin, der Ich werde sein“ als Liebender von 'Angesicht zu Angesicht' (Numeri 12:8) erfüllt haben.
 

Das Geheimnis von 'Christus und die Kirche' (Epheser 5:32)  Alpha geht von der kontemplativen Anbetung 'der Einen' – die Unbefleckte Empfängnis – in allen Frauen aus; das Omega hingegen ist 'die Göttliche Mutter', worin die erleuchteten Kulturell-Kreativen alle Vollkommenen Frauen als 'Die Eine' äußerlich erschauen. Jene Kulturellen, die den heiligen Geist in sich haben, nehmen aber 'die Göttliche Mutter' nicht wahr in einer Frau und in der Art einer anderen Frau, etwa als Kraniche, Pfauen oder Schwäne, sondern als 'die Unbefleckte Empfängnis in Gott selbst' – was sie selbst sind, und was die Vollkommenheit der Frauen ist. Keine Frau kann dann so tief in das Herz ihres Freundes blicken und sehen, wie dieser ihr gesinnt sei, als ihr Auserwählter (Matthäus 20,16) ihr ins innerste Herz zu spähen vermag, um dort ihre Zuneigung zu ihm mit unsäglicher Freude zu entdecken.
 

Das Haupt der Medusa  Die Fülle des Lebens der Frauen in unserer Zeit erfordert mehr als bloß 'Körper, Herz und Seele'; sie bedarf des göttlichen Geistes, eines unabhängigen und übergeordneten Komplexes, der offenbar allein imstande ist, alle jene seelischen Möglichkeiten an Visionen, Offenbarungen und Eingebungen des Männlichen, die nur-fromme Frauenselbste nicht manifestieren können, in lebendige Erscheinung zu rufen. Aber wie in Männern jener Eros lebt, der nach blindem, schrankenlosem Nehmen strebt – die höchst Erfolgreichen erfüllt zumeist ein Streben zum Übermenschlichen – so gibt es in Frauen eine Leidenschaft nach jenem negativen Aspekt von 'Medusa-Weiblichkeit', in der Weiblichkeit, um ihrer schöpferischen Überlegenheit willen, alles Leben zum Opfer bringen möchte; 'in dieser Leidenschaft wird feminine Spiritualität zu einer bösartigen Geschwulst' (vgl. C. G. Jung, Seele und Erde), die das Wesen 'Bruderschaft' sinnlos zerstört.
 

In der Natur des Heiligen Geistes der Männer finden Frauen das Felsfundament für die Forderung ihres Lebens. Und es gibt dazu keine anderen Hilfsmittel, die im Dialog als Medium so geeignet sind, wie Augen, die die seelische Geisteshaltung in der kulturalen Perspektive des offenbarten Geistes ausdrücken. Vom Seelenspiegel der Männer, indem dem weiblichen Herzen sein eigenes Seelenlicht reflektiert, offenbart sich das Leben der Frauen zur Planetarischen Zusammenarbeit, was Medusa ihrem tötenden Blick entseelt. Es ist möglich, die Bedingungen auf Planet Erde entscheidend zu verbessern, wenn Frauen gelernt haben ihren Individuationsdrang vermittels des Spiegels des Heiligen Geistes der Männer zu leben, weil dies Das Unbefleckte Herz öffnet, und Frauen sich dadurch selbst kontrollieren und beherrschen können. Von Kulturellem Schöpfergeist zu ihrer geistigen Schönheit erweckt, spricht die Göttin: „Ich, die Herrschaft, die Sammlerin der Güter, Ich selber nun, ich rede und sage dieses: Wen ich liebe, denselben mache ich tüchtig, Den mache ich zum Brahmanen, einem heiligen Weisen.“ (Atharva-Veda 4.30.3 Göttin Herrschaft). In Widerspiegelung des eigenen Heiligen Geistes werden Frauen Christus – Erlöserinnen.
 

Wenn das bedingte Liebesleben der Frauen zu Ende geht, dann sind sie so bewegt, so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merken es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Manche Frau denkt sich: „Lieber hör‘ ich auf, statt dass die Leute sagen: »O Gott, sie lebt in Wollust!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, ihr kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben. So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilsame Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aïvanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht. Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. 
 

Nachtwache der Nymphaea  Wie die männliche Seele unter dem Nahen der Göttlichen Mutter nur Liebe aussendet, so öffnen auch Frauen ihr Herz, wenn Mondesstrahlen von Reue und Buße sie berühren – und sie wachen die ganze Nacht. Wahre Weiblichkeit erschrickt schaudernd unter der derben Berührung der spirituellen Sonne der Männlichkeit, deshalb schließt sie tagsüber ihren Kelch. Und warum schließt sie tagsüber ihren Kelch? Weil sie den Mond liebt. (nach Jagadis Chandra Bose, Pflanzenschriften und ihre Offenbarungen).
 

Die Göttliche Mutter (arabisch: Manat, AlLat, AlUzza) ist der positive Aspekt der Neuen Ethik: Sie ist jene expressive Kraft, die spricht; wohingegen The Cultural Creatives die negativen Aspekte sind jener mariengleichen Kraft, die auf Eingebung, Intuition, Inspiration, Offenbarung hört und: gehorcht.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge