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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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R.  Women-Universel-Global-Ethics


The Confraternity of Women-Universel-Global-Ethics
Um eine solide Basis für die Erkenntnis zur Neuen Ethik, und damit Abwesenheit von Krieg auf Planet Erde, zu schaffen, muss sich das Denken völlig unserer Seele anpassen, sonst entflammen Konflikte und es erheben sich Widersprüche: universelle Priesterschaft bringt religiöse Frauenschaft auf die Erde, gleichwie nur seelenvollste Schwesternschaft spirituelle Männer zum kulturellen Dienst in den Dialog der Frauen zu bestellen vermag.
 

Die Große Mutter und Weltreligionen  Unsere Zeit lässt sich als großer Augenblick im Leben des Menschheitsglaubens begreifen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, alle Religions-Theorien neu zu fassen. Die klassische Theorie von Religion als einer tatsächlich existierenden Einheit, welche auf einem Volk liegt wie eine Perle in einer Perlenkette, ist nicht mehr zu halten. Wir können unser Interesse nicht mehr in gleicher Weise auf 'schwache Männer', Ortsbestimmungen (Rom), oder eben auf 'die erstarkten Söhne spiritueller Väter' richten, wie wir es bisher getan haben. Etwas noch Schöneres gebiert das gesamte System.
 

Vom schöpferischen Zusammenwirken der Geschlechter
Wenn dergestalt Frauen die verletzenden wie zerstörerischen Aspekte der Sexualität innerhalb einer spirituellen Ethik mit priesterlicher Segnung (Universel) heilen, werden sie die höheren Ebenen »Eines allumfassenden Wesens« entdecken, die den Einstimmungen jenes Bewusstseins auf den erhabenen Sphären des Universums entsprechen, welche wir 'Gott' (orth.) zuschreiben, und sich mit diesem Niveau identifizieren. Dann nicht Den Geist recht zu nutzen und als die Nahrung und Arznei zum Ertrag der Erde zu genießen, zerstört eine Würde des Kosmos und dessen Bewohner. 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' (Sure 2:256). 'Religiöse Menschen' sind jene, die sich "gezügelt" haben – mit Der Frau, die von Gott her 'im Herrn geboren ist' – und die durch ihr Handeln das göttergesichtige Gemüt 'göttliche Erbschaft' entwickelt haben; deshalb ordnet sich alles von selbst und es braucht keinen Zwang mehr. Dies ist das für die Masse nie erreichbare Ideal geistiger Anarchie (griechisch: Abwesenheit von Herrschaft durch Einzelne), die Aristokratien der Seele: die höhere Ordnung. Frauen leben ohne auf den Schrei der Erde zu hören, Männer ohne die Existenz Gottes zu sehen. Und dies war, in Übereinkunft mit dem Geist unserer Vorfahren, unsere Schulung im Mutterleib. So kann letztlich nur unsere persönliche Entfaltung auf dem Weg spirituellen Dienens zu wirklichen Verbesserungen der Verhältnisse auf der Erde führen.
 

The Power of Holiness in Community overcomes power of spiritual-isolated-processes
Wie Heilige Schriften aus alter Zeit prophezeiten, leben wir heute im Zeitalter der Großen Täuschung. Das Kali-Zeitalter ist, wie es heißt, ein umdunkeltes Zeitalter, in dem Menschen ihre selbstsüchtigen Ziele verfolgen; dabei wird gemogelt, getäuscht und manipuliert. Eine 'interreligiöse Spiritualität' nimmt sich die Frau in ihrem Kampf um die Existenz ihrer Seele und spielt sie aus gegen den areligiösen Mann in dessen Todeskampf in seinem Eros. Aus diesem Schlamassel werden Frauen herausfinden müssen; doch werden es religiös-authentische und spirituell-unabhängige Frauen sein, die Liebe, Kraft und intuitives Unterscheidungsvermögen besitzen, sich gegen eine 'Patriarchen-Prägung' bewusst durchzusetzen.
 

Von der Heilung der weiblichen Seele durch den Dienst seelenvoller Kulturell Kreativen
Nur ein seelisch zuvorgekommener, vorausgesetzter, sich nach Erfüllung der weiblichen Seele sehnender, hingebungsvoller selbstloser Dienst der Männer ist imstande, das Innerste Weibliche aus den Bereichen seiner Ichprojektionen hin zum wesentlich Eigenen Frau-Sein zu führen, um zu erkennen. Seelenlose Liebe Spiritueller zur Unterstützung der femininen Persönlichkeit führt zu narzisstischen Ichgestaltungen, die vom Gemeinwesen entfremden; wenn wir dies nicht ändern, müssen wir kommenden Generationen erklären, was uns geritten haben mag, dass wir in der Beziehungsfrage der Geschlechter keine religiöse Lösungen anbieten, sondern 'Gottes Ego' gegenseitig so lange verstärken, bis Ehen auseinanderbrechen.
 

Von der Hoffnung auf das Schöne  'Das Schlechte' ist nur für das heilige Gemüt – 'im Sinne einer Bodhisattva, die keinem Mann gehört oder keinen Mann braucht' – erkennbar; das sogenannte Böse verrät sein Geheimnis nicht: das Fehlen des 'Gewissens, das erkennt'. Es ist 'Die Universale Kirche der Frauen', die die Neue Ethik lebt; und sie kann nicht als isoliert gedachtes System gelehrt werden. Die Menschheit braucht diese undogmatische neue Einheit in der Welt, die 'außer dem jeweiligen Objekt immer auch die experimentelle Anordnung enthält, mit der das Objekt beobachtet wird. Objekt und experimentelle Anordnung bilden eine neuartige Ganzheit, die wegen der Wechselwirkung zwischen den beiden keine weitere Unterteilung zulässt, die zu einer Beschreibung dessen führen würde, was am Objekt wirklich passiert.' (Erhard Scheibe, Die Klassiker der Naturphilosophie, Gernot Böhme (Hrsg.), Beck Verlag 1989, S. 376). Sie bewirkt 'stimulierte Emission' (Albert Einstein) für jene Teilchen, die sich bereits im angeregten Zustand befinden, und jetzt durch die Begegnung mit dem Licht dazu stimuliert werden genauso auch Licht auszustrahlen. Auf diese Weise entsteht der Organismus jener Netzwerke, die den Planeten transfigurieren und erleuchten.
 

Das Leben der Menschen hängt vom Zustand ihrer Seelen ab  Die Konditionierungen unseres Planeten zu einem Chaos-, Kriegs- und Terrorwillen sind in der Tat nicht von Männern verursacht worden, obwohl letzterer Expansionsdrang geschäftlich auf dem bestens Wege ist, Den Sinn zu zerstören. Selbst wenn Männer mit schöpferischem Blick 'Die Stimme der Stille', die Akasha-Atmosphären ihrer Seelen wären, und vollkommen frei von psychologischem Begehren, physio-sinnlichem Spaß und spirituellem Eros – der Frauen begeisterte Sehnsucht zur geistigen Freiheit von Körper, Herz und Seele vermag die Menschheit zu höherer Evolution führen! Dazu müssen Männer ihre 'Seelenzeit' darbringen, den Frauen geistlich-seelisch zum Dialog verhelfend, sowie »heilsam in Küche, Hof & Garten« sein.
 

Vom Wesen des Dialoges und seiner politischen Bedeutung  'Nicht durch unser Wohnen auf dem Heimatboden, nicht durch unsere leibliche Berührung in Handel und (einem spirituellen) Wandel, sondern durch ein geistiges (seelisches) Anhangen vor allem sind wir zur Gemeinschaft verbunden. Hierdurch unterscheiden sich europäische Nationen von jenem nach außen mächtigen amerikanischen Staatswesen, in dem wir eine (friedensstiftende) Nation in diesem Sinne noch nicht zu erkennen vermögen. In einer Sprache (dem Dialog) finden wir uns zueinander, die völlig etwas anderes ist als bloßes natürliches Verständigungsmittel; denn in ihr redet Vergangenes zu uns, Kräfte wirken auf uns ein und werden unmittelbar gewaltig, denen politische oder spirituelle Institutionen weder Raum zu geben, noch Schranken zu setzen mächtig sind, ein Zusammenhang wird wirksam zwischen den Geschlechtern, wir ahnen dahinter ein Etwas waltend, das wir Einen Geist (der Kulturell Kreativen und Weisen Frauen) der Völker und Nation zu nennen uns getrauen.' (Hugo von Hofmannsthals Rede vor dem Auditorium Maximum der Universität München, am 10. Januar 1927).
 

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert die totale Übereinstimmung mit 'Ratsherren-Moral und spirituellem Vater & Sohn-Weltbild' und schließt 'das Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als Priesterbetrug aus. Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, einen Ausweg geben: Es muss den »Europäischen Dialog der Frauen« geben, wo Frauen nicht nur an sich, an einen kontemplierenden Organismus, oder wie patriarchalische Männer denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind: die Menschheit, Frauen und ihre Kinder, sind die Frauen und ihre Kinder, im Westen wie im Osten.
 

Dass überhaupt eine Friedenskultur in der Menschheit entsteht, dazu müssen jetzt Männer, mit ihrer Inneren Stimme, im individuellen Ausdruck seelischen Geschehens, den Frauen geistig dienen; sonst wird sich spirituelle Interreligiosität als Träger moralischen Lichtes proklamieren und Bürgerkrieg, Nationalismus und Weltkrieg entfachen, in Ausschließung all dessen, was jenseits "gottbezogener" Intelligenz liegt: Bruder- und Schwesternschaft.
 

Frauen sind die Seele selbst – Schmetterlinge, die warten ihre Flügel auszubreiten; doch werden sie fromme Raupen oder spirituelle Heuschrecken (Matthäus 3:4) bleiben – den narzisstischen und den sexuellen Missbrauch ihrer Person verheimlichen, verleugnen, sich selbst und andere beschuldigend – wenn sie nicht, statt ihr eigenes Opfer zu sein, als spirituelle Guides auf den individuellen Seelencharakter der Männer einwirken und Bedingungen schaffen, in denen sie ihre eigene Persönlichkeit in Planetarischem Bewusstsein gestalten.
 

Astronomen melden, Schwarze Löcher könnten gierig alles in sich hinein schlingen, was ihnen zu nahe käme, während andere komplette Galaxien von größeren Systemen aufgesaugt werden, um neue Galaxien zu gebären. Manche Sterne bersten durch gegenseitige Schwerkrafteinflüsse, wenn sie sich zu nahe kommen; gleich Organismen der Tiefsee ernähren sie sich von dem, was "von oben" herabfällt; 'gerät der Astronaut hinein, ermöglicht dies dem Partner ins Unendliche zu entweichen. Elemente, die die Verteidigung passiert oder durchbrochen haben und dem Zentrum sehr nahe gekommen sind, werden eliminiert, indem sie in das Vakuum des Meeres, der Abgrund Gottes, eingesaugt werden. 'Ich warte auf den Riss von oben in der grauen Decke, durch welchen ich hineinsehen kann in die Unendlichkeit' (Max Beckmann) – Männer brauchen spirituelle Praxis, doch dann gilt es 'im Erbarmen von oben' ein Gefühl für das Ganze zu entwickeln. Durch Planetarisches Bewusstsein, die Erfindung Buddhas, werden Männer schöpferisch. An der universalen Existenz der Frau Anteil habend, müssen Männer ihr eigenes Sein in die schöpferische Existenz, im Vorhinein (!), eingebracht haben: nicht 'Vermenschlichung des Universums' bestimmt die nachhaltig Liebenden, sondern eine Schöpferischkeit durch Himmel und Erde bestimmt sie.
 

Ein Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave jener Frau, die ihm 'die fleischliche Begierde' brennt und den Dienst seiner Seele wegflutet. Wenn er sich ihr unterwirft und sie anhimmelt, gibt sie alles, was sie hat; doch indem sie ihm Lust ins Leben gibt, schafft sie den Segen des Himmelreiches beider hinweg – es baut an der Zerstörung der Welt: 'Angst, Kummer, Unruhe' erzeugen den Tod (Römer 6:19-23). Würde Weiblichkeit sich zum Bekenntnis erheben, dass nicht Sex, sondern Heiligkeit auf 'den rechten Pfad' des kulturellen Geistes führt, könnten Männer das Schöpfungsgeheimnis der Zeugung, den Heiligen Gral erkennen, der von der Qual des materiellen Erbes befreit. Wohl üben alternde Frauen Kritik an der Gesellschaft. . . doch anstatt wirklich berufene kulturelle Lehrerinnen zu sein, den geistigen Pfad weisend, bleibt man in Altersfrommheit hangen, pflegt weiterhin in seinen Kindeskindern die Vorstellung 'vom Glück eines wohl organisierten, vernünftig eingerichteten Ehelebens' (siehe 'Die Amme', in: Frau ohne Schatten).
 

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus steigern und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt seine rechte Weihe in der Beziehungsfrage, sowie auch sein reines Gewissen zu Seiner Herzenssprache: die Schöpferische Idee.
 

„An jedem Ort, wo zehn Männer vom Rat der Gemeinschaft sind, darf nicht unter ihnen ein Priester fehlen. Man bete nicht das Schemal Israel [„Hört, mein Volk!“] mit den dazugehörigen vorangehenden und folgenden Segenssprüchen, trete nicht als Vorbeter auf, spreche nicht den Priestersegen mit erhobenen Händen, lese nicht vor aus den Heiligen Schriften, nicht anschließend aus dem unbekannten Propheten, veranstalte keine Trauerfeier, spreche nicht den Hochzeitssegen und veranstalte keinen gemeinschaftlichen Tischsegen mit Nennung des Gottesnamens, wenn weniger als zehn Männer anwesend sind – denn gemeinsam sollen sie essen, gemeinsam Lobsprüche sagen und gemeinsam beraten.“ Die Gemeinderegel zum Abendmahl (Symposium), Der Talmud, Megillah 23a, Qumrantext 1QpHab
 

Die Definition von Egoismus ist, immer wieder dasselbe zu denken – aber veränderte Ergebnisse zu erwarten; und so erzeugen unreligiöse spirituelle Väter in Nähe von unspirituellen frommen Frauen Wahnsinn. Ein Mann kam zum Gesandten Gottes und sagte: »O Gesandter, wer hat am meisten Anspruch auf meine gütige Kameradschaftlichkeit?« Der Prophet sagte: „Die Große Mutter {'Hohepriesterin' und Begründerin des Dialogs}.“ Der Mann fragte weiter: »Wer sonst?« Der Prophet sagte: „Manat – spirituelle Mütter, die junge Frauen auf dem Pfad des Herzens und des Lichtes führen.“ Der Mann fragte weiter: »Wer sonst?« Der Prophet sagte: „Al Lat – die Mutter der vielen Hauskirchen.“ Da verstummte der Mann beschämt. Da sagte der Prophet zu ihm: „Dann erst dein Vater!“
 

Oh Mann, wo auch immer du auf Erden bist  „Sei einfach zufrieden mit dem, was auch immer du hast und wer auch immer du bist. Lediglich mit der geringen Substanz angesammelter Verdienste deines charakterlichen, d.h. seelischen Wesens solltest du nicht zufrieden sein. Wenn du dich zu Frauen nicht länger trügerisch verhältst, kannst du deine schädliche Haltung ihnen gegenüber aufgeben: so beginne damit, ihnen zur Entfaltung ihrer Seele in jeder erdenklichen Form zu nützen! Indem du praktizierst, was Frauen zur Erweckung ihrer Seele hin zur Vollendung ihrer spirituellen Persönlichkeit hilft, erlangst du ersehntes Glück: Das Erwachen deines menschlichen Geistes. So lange du glaubst, der Handelnde zu sein und dass die Dinge 'wirklich' sind, so lange sind Gebet und Verehrung nötig. Wenn du aber die Haltung der Kulturell Kreativen einnimmst, ohne dein Herz voll anbetenden Geistes zur Großen Göttin zu haben, besitzt du die geistliche Weisheit nicht.“
 

Im Alten Rom schrieb Cicero in 'Vier Reden gegen Catilina': „Gleichwohl gibt es gar manche in dieser Versammlung von Senatoren, die, was bevorsteht, entweder nicht sehen oder, was sie sehen, nicht wahrhaben wollen“ (I.30). Heutzutage muss man sagen: Es gibt viele Frauen in diesen Versammlungen von "Weisen Frauen", die, was einer Menschheit bevorsteht entweder nicht sehen oder, was sie sehen, nicht wahrhaben wollen, sondern, sich an psychischen Macht von Vätern und Söhnen labend, weiter „Taufen“ und im Verbund mit den Töchtern sich an göttlicher Heilkraft spielender Enkelkinder betrinken. „Die den lebendigen Tod organisieren und die Seele auf dem Altar einer Lüge schlachten: wahre Kultur kann in solch stickiger Luft nicht leben!“ (Aurobindo, Savitri, The Descent into Night).
 

Die zwei Wege zur Heilung der Welt  Der eine ist, die Zerstörung des Schlechten durch Macht: dies ist der Pfad, auf dem die meisten Männer lieben wollen, dem aber Frauen letzten Endes unwillig folgen. Auf den anderen Pfad führen die geistigen Frauen: auf die Erkenntnis, welche durch Hören des Dharmas erlangt wird, muss Weisheit, welche durch Sprechen des Dharmas erlangt wird, folgen; dann kann folgen: 'Es geschehe Mir, nach deinem Wort' (Lukas 1:38), Erfüllung der Verheißung Von Liebe: die Erschaffung der Neuen Welt. Derart erleuchtete Seelen bringen Männer von selbst dazu, ihnen zu folgen; Frauen, die als unerleuchtete Seelen versuchen, Männer zu überreden, lösen nur Unwilligkeit aus.
 

Vom Wiedererlernen der verloren gegangenen Gefühle
Ohne implizites Fühlen und Denken kann es keinen heilsamen Dialog unter Frauen geben; und keine Schöpfung schaffende 'Bruderschaft der Männer', ohne dass nicht die einzelnen Konfessionen über die Sterne aufgestiegen sind. Kennen wir die Ursache von Leid, können wir 'den Gott der Männer' verstehen; doch nur wenn wir selbst kulturelle Schöpfung geben, lässt sich die Große Mutter unter den Frauen erkennen. Aus komplementären Geschlechtern bildet sich, in der Einheit religiöser Ideale, der Menschheit kulturelle Gemeinschaft. Denn wenn Frauen in eigener seliger Erfahrung sprechen, wie jetzt ihre Gefühle sind, gibt dies Gleichgesinnten praktisches Lernen in das Herz, um die gleichen Erfahrungen zu machen wie die im Ich involvierteren Frauen. Anders gesagt, der Dialogkreis erklärt sich aus der Erkenntnis, dass einzig 'im Schauen eines Gegenüber sich dem Erkennenden das Wesen erschließt' (Martin Buber). Die Bodhisattva im Zentrum stellt jedes Wesen mit sich auf die gleiche Stufe, so vermögen Frauen aus der Kapazität Ihrer Seele Furchtlosigkeit, Freude und Mitgefühl entfalten; dergestalt offenbart sich: »Eine Solidarität zur Großen Mutter«.
 

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Doch sie erkennt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, ihr kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.
 

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.
 

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist: Ethik, die höchste objektive Wahrheit, die sich dem Geist erschließt, ist die Form des Gemeinwesen-Tuns.
 

Dialogue and the Art of Listening – Heilung der Geschlechter in komplementärer Religion
Psychose verhindern, dass Weisheit entsteht – Heilmittel ist die Liebe der spirituellen Persönlichkeit der Frauen, in der Männer 'Verherrlichung Seines Namens' erwecken. Emotionale Verschleierung über Bruderschaft ist die Neurose von Männern – Heilmittel ist das Mitgefühl, die dialogische Kultur der Männer, in welcher der Frauen Seele erwacht. Indem Frauen sich der Seelen-Bezogenheit der Männer öffnen, finden sie ihren religiösen Geist.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge