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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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R.  Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung

 
Vom schöpferischen Zusammenwirken der Geschlechter und Gegenkräften
Schöpfergeist offenbart sich in Gottes Selbstkritik und Widersagen des Bösen (seelischer Frauenarbeit) in Verherrlichung für eine Frau. Frauen-Selbstverwirklichung geschieht, indem Frauen es selbst besser machen als 'schlechte Männer' bei der Verherrlichung Gottes Namen als Sie selbst; allerdings ist Nächstenliebe (die Erweckung der Seelen in religiöser Spiritualität) Voraussetzung, sonst haben Frauen 'zwei Herren und die Große Weiblichkeit' untertan, müssen in Spaltung herrschen: den hassen, den die Seele liebt (Matthäus 6:24; 1 Korinther 10:21).
 

Die Große Mutter und Weltreligionen  Unsere Zeit lässt sich als großer Augenblick im Leben des Menschheitsglaubens begreifen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, alle Religions-Theorien neu zu fassen. Die klassische Theorie von Religion als einer tatsächlich existierenden Einheit, welche auf einem Volk liegt wie eine Perle in einer Perlenkette, ist nicht mehr zu halten. Wir können unser Interesse nicht mehr in gleicher Weise auf 'schwache Männer', Ortsbestimmungen (Rom), oder eben auf 'die erstarkten Söhne spiritueller Väter' richten, wie wir es bisher getan haben. Etwas noch Schöneres gebiert das gesamte System.
 

Wenn dergestalt Frauen die verletzenden wie zerstörerischen Aspekte der Sexualität innerhalb einer spirituellen Ethik mit priesterlicher Segnung (Universel) heilen, werden sie die höheren Ebenen »Eines allumfassenden Wesens« entdecken, die den Einstimmungen jenes Bewusstseins auf den erhabenen Sphären des Universums entsprechen, welche wir 'Gott' (orth.) zuschreiben, und sich mit diesem Niveau identifizieren. Dann nicht Den Geist recht zu nutzen und als die Nahrung und Arznei zum Ertrag der Erde zu genießen, zerstört eine Würde des Kosmos und dessen Bewohner. 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' (Sure 2:256). 'Religiöse Menschen' sind jene, die sich "gezügelt" haben – mit Der Frau, die von Gott her 'im Herrn geboren ist' – und die durch ihr Handeln das göttergesichtige Gemüt 'göttliche Erbschaft' entwickelt haben; deshalb ordnet sich alles von selbst und es braucht keinen Zwang mehr. Dies ist das für die Masse nie erreichbare Ideal geistiger Anarchie (griechisch: Abwesenheit von Herrschaft durch Einzelne), die Aristokratien der Seele: die höhere Ordnung. Frauen leben ohne auf den Schrei der Erde zu hören, Männer ohne die Existenz Gottes zu sehen. Und dies war, in Übereinkunft mit dem Geist unserer Vorfahren, unsere Schulung im Mutterleib. So kann letztlich nur unsere persönliche Entfaltung auf dem Weg spirituellen Dienens zu wirklichen Verbesserungen der Verhältnisse auf der Erde führen.
 

The Power of Holiness in Community overcomes power of spiritual-isolated-processes
Wie heilige Schriften aus alter Zeit prophezeiten, leben wir heute im Zeitalter der Großen Täuschung. Das Kali-Zeitalter ist, wie es heißt, ein umdunkeltes Zeitalter, in dem Menschen ihre selbstsüchtigen Ziele verfolgen; dabei wird gemogelt, getäuscht und manipuliert. Eine 'interreligiöse Spiritualität' nimmt sich die Frau in ihrem Kampf um die Existenz ihrer Seele und spielt sie aus gegen den areligiösen Mann in dessen Todeskampf in seinem Eros. Aus diesem verkorksten Schlamassel werden Frauen nun herausfinden müssen; doch werden es religiös-authentische und spirituell-unabhängige Frauen sein, die Liebe, Kraft und intuitives Unterscheidungsvermögen besitzen, sich gegen eine 'Patriarchen-Prägung' bewusst durchzusetzen. Gleich den Wassertropfen breitet der Einfluss tantrisch-taoistischer Bodhisattvas auf die glatte Oberfläche spirituellen Denkens anderer Frauen Wellen aus, die ihre Kreise in alle Richtungen ziehen und so auf den gesamten Organismus unseres Planeten wirken.
 

Öl in die Lampen füllen  Während seines tausendjährigen Schlafes wurde Weiblichkeit von kollektiven unterbewussten devotionalen Gefühlen (Liebe und Hass in der Religion) geprägt, die jetzt durch das äußerliche Ritual des Universellen Gottesdienstes innerliche Heilung finden müssen; die körperlich zugeführten seelischen Verletzungen der Weiblichkeit, die als unbewusste Erinnerungen gespeichert sind, bedürfen der psychoanalytischen geistlichen Spiritualität: 'Öl das brennt, ohne dass es vom Feuer berührt wurde' (Sure 24:35).
 

Von der Hoffnung auf das Schöne  'Das Schlechte' ist nur für das heilige Gemüt – 'im Sinne einer Bodhisattva, die keinem Mann gehört oder keinen Mann braucht' – erkennbar; das sogenannte Böse verrät sein Geheimnis nicht: das Fehlen des 'Gewissens, das erkennt'. Es ist 'Die Universale Kirche der Frauen', die die Neue Ethik lebt; und sie kann nicht als isoliert gedachtes System gelehrt werden. Die Menschheit braucht diese undogmatische neue Einheit in der Welt, die 'außer dem jeweiligen Objekt immer auch die experimentelle Anordnung enthält, mit der das Objekt beobachtet wird. Objekt und experimentelle Anordnung bilden eine neuartige Ganzheit, die wegen der Wechselwirkung zwischen den beiden keine weitere Unterteilung zulässt, die zu einer Beschreibung dessen führen würde, was am Objekt wirklich passiert.' (Erhard Scheibe, Die Klassiker der Naturphilosophie, Gernot Böhme (Hrsg.), Beck Verlag 1989, S. 376). Sie bewirkt 'stimulierte Emission' (Albert Einstein) für jene Teilchen, die sich bereits im angeregten Zustand befinden, und jetzt durch die Begegnung mit dem Licht dazu stimuliert werden genauso auch Licht auszustrahlen. Auf diese Weise entsteht der Organismus jener Netzwerke, die den Planeten transfigurieren und erleuchten.
 

Es muss den Europäischen Dialog der Frauen geben
Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, muss es einen Ausweg geben: Es muss den Europäischen Dialog der Frauen geben, wo Frauen nicht nur als kontemplierende religiöse Gruppen oder als meditierende spirituelle Individuen denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind; denn eine Frau ist eine Frau, im Westen wie im Osten. Frauen unterscheiden sich nicht von der Tradition in Indien, in China, in Russland oder sonst wo. Sie machen alle denselben Kampf durch, sie haben die gleichen Ängste, dieselben Konflikte, sie leiden alle unter demselben Elend. Frauen müssen versuchen, Ursachen zu entdecken. Und sie müssen herausfinden, nachdem sie noch genauere Ursachen gefunden haben, ob heiliger Geist dann fähig ist, diese Ursachen aufzulösen – und damit ein anderes Handeln bewirken.
 

Die Gesetze der Menschen hängen vom Zustand ihren Seelen ab  Die Konditionierungen unseres Planeten zu einem Kriegs- und Terrorwillen sind in der Tat nicht von Männern verursacht worden, obwohl letzterer Expansionsdrang geschäftlich auf dem bestens Wege ist, Den Sinn zu zerstören. Selbst wenn Männer mit schöpferischem Blick 'Die Stimme der Stille', die Akasha-Atmosphären ihrer Seelen wären, vollkommen frei von psychologischem Begehren, physio-sinnlichem Spaß, spirituellem Eros – der Frauen begeisterte Sehnsucht zur geistigen Freiheit von Körper, Herz und Seele vermag die Menschheit zu höherer Evolution führen! Doch dazu müssen Männer ihre Seelenzeit opfern, den Frauen geistlich-seelisch zum Dialog verhelfend, sowie »heilsam in Küche, Hof & Garten« sein.
 

Ausbildung der Ethik-Persönlichkeit  Nach dem Lamrim-Pfad von 'Lernen und Üben, Innewerden und Verwirklichen' (Seam Motokiyo), was das "rechte Gehirn", die Kapazität 'Ethik' zu verstehen, ausprägt, sollten im Raum 'Die Große Göttin' drei Aspekte des Wissens gelehrt werden: A. das Wissen von der Erde – die Kenntnis darüber, was in Frauen hervorgebracht wird; B. das Wissen vom Wasser – die Kenntnis von den Idolen, die im Herzen der Frauen leben, von den Gefahren der Idolatrie sowie der Art und Weise wie die Männer die Ozeane früher befuhren und heute befahren; C. das Wissen vom Himmel – die Kenntnis von den Sternen und den Planeten, von Sonne und Mond, und von den Wirkungen von Wind und Sturm. Danach mögen Frauen ihr planetarisches Projekt 'women-global-ethics' begründen und in der Kunst von 'Kooperation, Heilen und Freundschaft' Persönlichkeit auf natürliche Weise, durch 'Nutzwirkung für die Menschheit', entfalten. / Zuerst also gilt es das "Weltkulturerbe" 'die Spiritualität in den Religionen' zu erfahren, um danach Beziehungsformen verstehen zu können. Solange Frauen nicht zur völligen Erkenntnis von Heiligkeit gelangt sind, bleibt ihnen das Verstehen religiöser Beziehungsformen ein Buch mit sieben Siegeln.
 

Vernunft wird aus der sich ständig verändernden Welt der 'Ehen zwischen Mann und Frau' gelernt; wahres Wissen kommt aus der Essenz des Lebens der Großen Mutter; jedoch 'hat niemand Gott je erkannt, außer denen, denen er sich persönlich geoffenbart' (1 Korinther 2:11-16).
 

Heilung von der Verführung zur Hingabe  – Der Dialog am Ende der Diskussionen
Ohne Psychoanalyse bleibt Humanität deformiert. Der Universel muss daher geschützter Raum sein, in dem man es wagen kann, davon zu sprechen, dass Frauen biologische und psychologische Ausbeutung seitens der Männer Gelüste widerfährt. Frauen sind gleichberechtigt, 'ihnen bleiben ohne echte Bekehrung und innere Reue, und ohne aufrichtigen und festen Vorsatz zur Umkehr, ihre Sünden nicht nachgelassen' (Dominum et Vivificantem).
 

Astronomen melden, Schwarze Löcher könnten gierig alles in sich hinein schlingen, was ihnen zu nahe käme, während andere komplette Galaxien von größeren Systemen aufgesaugt werden, um neue Galaxien zu gebären. Manche Sterne bersten durch gegenseitige Schwerkrafteinflüsse, wenn sie sich zu nahe kommen; gleich Organismen der Tiefsee ernähren sie sich von dem, was "von oben" herabfällt; 'gerät der Astronaut hinein, ermöglicht dies dem Partner ins Unendliche zu entweichen. Elemente, die die Verteidigung passiert oder durchbrochen haben und dem Zentrum sehr nahe gekommen sind, werden eliminiert, indem sie in das Vakuum des Meeres, der Abgrund Gottes, eingesaugt werden. 'Ich warte auf den Riss von oben in der grauen Decke, durch welchen ich hineinsehen kann in die Unendlichkeit' (Max Beckmann) – Männer brauchen spirituelle Praxis, doch dann gilt es 'im Erbarmen von oben' ein Gefühl für das Ganze zu entwickeln. Durch Planetarisches Bewusstsein, die Erfindung Buddhas, werden Männer schöpferisch. An der universalen Existenz der Frau Anteil habend, müssen Männer ihr eigenes Sein in die schöpferische Existenz, im Vorhinein (!), eingebracht haben: nicht 'Vermenschlichung des Universums' bestimmt die nachhaltig Liebenden, sondern eine Schöpferischkeit durch Himmel und Erde bestimmt sie.
 

Eva reicht nicht mehr den Apfel . . .
Der Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave jener Frau, die ihm 'fleischliche Begierde' brennt und den Dienst seiner Seele wegflutet. Wenn er sich ihr unterwirft und sie anhimmelt, gibt sie alles, was sie hat; doch indem sie ihm Lust im Leben gibt, schafft sie den Segen des Himmelreichs beider hinweg – es baut an der Zerstörung der Welt; Angst, Kummer und Unruhe erzeugen den Tod (Römer 6:19-23). Weiblichkeit, von kollektiven Negativkräften befreit, sind Frauen, die von Anbetung und Dharma-Geben ihren Wert der Seele ganz und gar kennen, und die wissen, dass sie groß sind, zu groß, als dass nationalistische Milieus, des Iblis Begier, sie unterdrücken könnten.
 

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus steigern und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt seine rechte Weihe in der Beziehungsfrage, sowie auch sein reines Gewissen in Seiner Herzenssprache. Die Schöpferische Idee des Männlichen ist abhängig vom Glauben des Weiblichen; doch dass sich das Weibliche als adäquater Partner des Männlichen überhaupt entfalten kann, hängt wiederum ab vom Idol, das im Heiligtum der devotionalen weiblichen Seele gestaltet wird. Denn der 'Geliebte Herr', das heilige Innen-Bild, ist die Matrixspiegelung der eigenen wahren Natur der Frau.
 

Es ist die Aufgabe der Weisen Frauen, den mit Spiritualität betrauten Vätern, Ratschläge zu erteilen. Ohne Gelübde, für das Neue Planetarische Bewusstsein einzutreten, den Frauen in ihren Ethik-Zusammenkünften helfend beizustehen und letztlich vollendete 'Diener des Göttlich-Weiblichen' zu werden, führt der Männer Spiritualität dazu, in transzendentalem Bewusstsein zwar Gott nicht zu vergessen, ihre Seele jedoch wird leer, wie bei einem Tier. Dominieren, durchsetzen, herrschen? – was nützt es den Männern, wenn sie die ganze Welt gewinnen, Frauen und Kinder an ihrer Seele Schaden nehmen? (Matthäus 16:26). Wir müssen uns entscheiden zwischen materiellem Gewinn und Krieg oder Gemeinwesen und Schöpfung.
 

Die Aufgabe des Universels besteht darin, die Errungenschaften aller religiösen Kulturen sowie ihrer spirituellen Praxen zu erkennen, sie zu verschmelzen und in schöpferischem Ausdruck zu einem kulturellen Ganzen zu verbinden. Die Botschaft zur Entwicklung der Persönlichkeit Gottes steht am Anfang der Suche nach dem selbstlosen, heiligen Geheimnis des weiblichen Charakters; komplementär muss das Gelübde zum sittlichen Charakter der Männer, welches vor der Festigung zur spirituellen Persönlichkeit erfolgen muss, das synthetische Handeln der Männer zum Ziel haben. Anders gesagt, alles Handeln in der Einheit eines positiven Bewusstseins von Weiblichkeit muss auch die Vielfalt kulturellen männlichen Geistes berücksichtigen: individuelles männliches Handeln erzeugt nur Disharmonie, hingegen erzeugt kulturelles synthetisches Handeln der Liebe harmonische Zeit.
 

Cosmic-Interface-System  Die Wellendarstellung ist der harmonische Spezialfall zweier quasi identischer Doppel-Herz-Prozessoren, die intermediär über einen externen Prozessor kommunizieren, der über solche transmutierte Photonen-Strahlkraft verfügt, dass rückgekoppelte Prozesse im stabilen Fall »Wellen« bilden: eine Symphonie von Lichtteilchen (BWV 78,2 Aria) koordiniert Die Schöpfung. Psychologisch entspricht dieses nicht-lineare Verhalten einer höheren und dennoch impliziten Ordnung eines FRAUEN-Organismus, der im Interesse wechselseitiger Balance von Mitgefühl [Selbst-Losigkeit], Weisheit und Intelligenz handelt. Wenn im Prozess impliziten Denkens Raum- sowie auch Zeitgrenzen durchdrungen, und dadurch etwas gefunden ist, was allen Wesen gemeinsam ist, folglich es keine Unterschiede mehr in der Wahrnehmung gibt – diese Verwirklichung, Intuition aus der Einheit Heiligen Bewusstseins, gebiert die Freude-schaffende Einigung als uns.
 

Herrschen durch Nichtherrschen  Edle Männer gebrauchen ihr Herz wie einen Spiegel, weder gehen sie Frauen nach, noch gehen sie 'den Frauen entgegen'. Indem sie das heiligeste Innere des Weiblichen widerspiegeln, ermutigen sie Es (sie haben keine Lehre, sie führen ein Gespräch {Martin Buber}). Sie sind nicht Sklave ihres Ruhms; nicht 'Herren des Erkennens'. Sie beachten das Kleinste und sind doch unerschöpflich. Sie weilen jenseits des Ichs. Bis aufs letzte nehmen sie entgegen, was der Himmel spendet; und haben doch, als hätten sie nichts. Denn sie bleiben demütig. (Das Buch vom Südlichen Blütenland VII.6)
 

In einer paternalen Spiritualität gibt es keine Hilfe für das Leiden, keiner, der rettet, und keiner, der es wagt Widerstand zu leisten oder ein visionäres Wort zu sagen. Untertänigstes scheuklappenhaftes Schweigen lässt seelisches Fühlen und Sprechen verstummen, oder man wiederholt nur die einem angetragenen Lehren; und dies, während die Falschheit, die Bischofsmütze tragend und den Stab des guten Hirten haltend, den eingeschüchterten und gedemütigten Herzen Kulte und Dogmen auferlegen, die den lebendigen Tod organisieren und die Seele auf dem Altar einer Lüge schlachten: alle sind betrogen oder dienen ihrem eigenen Betrug! – humane Kultur kann in solch stickiger Luft nicht leben. (Aurobindo, Savitri, II. The Book of the Traveller of the Worlds, Canto Seven: The Descent into Night)
 

Vom Wiedererlernen der verloren gegangenen Gefühle
Ohne implizites Fühlen und Denken kann es keinen heilsamen Dialog unter Frauen geben; und keine Schöpfung schaffende 'Bruderschaft der Männer', ohne dass nicht die einzelnen Konfessionen über die Sterne aufgestiegen sind. Kennen wir die Ursache von Leid, können wir 'den Gott der Männer' verstehen; doch nur wenn wir selbst heilige Schöpfung geben, lässt sich die Große Mutter unter den Frauen erkennen. Aus komplementären Geschlechtern bildet sich, in der Einheit religiöser Ideale, der Menschheit kulturelle Gemeinschaft. Wenn Frauen aus eigener seelischer Erfahrung sprechen, wie ihre Gefühle sind, gibt dies Gleichgesinnten praktisches Lernen in das Herz, um die gleichen Erfahrungen zu machen wie die im Ich involvierteren Frauen. Anders gesagt, der Dialogkreis erklärt sich aus der Erkenntnis, dass einzig 'im Schauen eines Gegenüber sich dem Erkennenden das Wesen erschließt' (Martin Buber). Die Bodhisattva im Zentrum stellt jedes Wesen mit sich auf die gleiche Stufe, so vermögen Frauen aus der Kapazität Ihrer Seele Furchtlosigkeit, Freude und Mitgefühl entfalten; dergestalt offenbart sich: »Eine Solidarität zur Großen Mutter«.
 

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Doch sie erkennt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, ihr kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.
 

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.
 

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch werden nur auf der Ebene des planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist. Dialog muss unsere Antwort auf den Schrei der Menschheit sein: Ethik ist Alpha und Omega der Menschheit.
 

Was ist in Einer Frauen-Glaubenswelt vonnöten? – keine Frau anders zu betrachten als sich selbst; in anderen Worten: Wie können Frauen in Gemeinschaft als Frau gegenüber einer anderen Frau gewahr werden? Sodann gilt es zu versuchen herauszufinden, in welcher Weise dem Ganzen Glücklichsein gebracht werden kann; in dieser Weise Schöpfung findend, welche die Sehnsucht jeder Seele ist – dies gilt es anderen zu geben. Denn das Gegenteil von Krieg ist nicht Frieden, es ist Schöpfung von 'Liebe, Harmonie, Schönheit'.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics