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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


N.  Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 
Therapeutische Prozesse waren bisher mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova' (Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'.
 

Es gibt viele Faktoren, die Frauen vom heilbringenden Dialog abhalten und damit in eine Unwissenheit bezüglich 'Friedensmöglichkeit durch Dialog' belassen: mangelnde Lust, sich den Engeln der innersten Ebenen zu nähern – mit den Folgen fehlender Gutwilligkeit zur notwendigen Transformation durch das Prinzip 'geistige Nächstenliebe'; sowie Angst, basierend auf Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen wie Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision der 'Cultural Creatives' (auch, weil hier das psychologische Machtstreben „What I say is right, and what you say is wrong!“ nicht sogleich wahrgenommen bzw. erfüllt wird). Das größte Hindernis aber sind Projektionen, jene posttraumatischen Belastungsstörungen, die den materiell-sexuellen Einflüssen sowie psychischen Aufprägungen im Mutterleib entstammen, was zwar nicht 'die eine, wahre Religion der Menschheit' verändert hat, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.
 

Creativity: planetary consciousness into divine consciousness  Vernunft muss durch das Tor der Religion in die hinausführende Leere (reiner Geist: 'jenseits von Form, jenseits von Imagination' Ibn'Arabi) sich in den Strom unausdenklicher Freiheit jenseits menschlicher Emotion ersehnen: aus Immanenz der Ewigkeit wiederkommt der Kulturelle Geist. Die 'in Gott Erleuchteten' oder 'Erwachten' bezeichnen Menschen, 'die die zur Erlösung führende Lehre, nachdem sie der Welt verloren gegangen ist, aus sich selber heraus wieder entdecken, selber verwirklichen und in dieser Welt verkünden'. Frauen-Meditationskreise – Kirchen, in denen Männer Dienst tun – sind in diesem Zusammenhang meist Begräbnis-, d.h. Auferstehungsplätze für diejenigen, die der ehelichen Liebe verloren gegangen sind. Mit Predigten, Gesängen und Glaubensbekenntnissen führen Kirchen die Geschlechter unter die Erde; machtvoll oben bleiben jene Frauen, deren Alter allein schon high macht: 'Für einen Mann ist der Leichnam einer Frau ungeeignet und für eine Frau der Leichnam eines Mannes' (Nyanaponika, Satipatthana-Methode, Verlag Christiani, Konstanz, 1989, 4. Auflage).
 

Die Große Mutter und der Aufbau der Neuen Welt  Der Poet folgt dem Ewig Weiblichen – und vergeht; die Geheiligten folgen Schöpferischem Geist – und erneuern Unsere Erde. Wir stehen erschüttert vor der Tatsache, dass auch das weibliche Genie 'Maria im Himmel' einer Befruchtung durch das ihr ähnliche Sinn-Prinzip bedarf (Genesis 2:22-25), dass aber zur Befruchtung des Genies, vom Blickpunkt der selbstlosen Seele, eine weit natürlichere Macht ausreichend befähigt ist – dies ist die Ur-Mutter. Das Licht zwischen den Sternen erweckt den Mond aus seinem Grabe; Mond und Sterne nehmen sich der Menschen an – bis die Sonne wieder mit einem Lächeln aufgeht, und all die Menschen wärmend umfasst.
 

Verantwortung gegenüber der Menschheit  Verlassen Frauen ihre geruhsamen Gebetsträume 'um den wissenschaftlichen Dialog zu betreiben' (Edith Stein), und wandeln Männer dazu ihre geschäftige Zeit in Seelenzeit, kann Gleiches mit Gleichem zusammentreffen zu Neuem Lernen. Denn im wissenschaftlichen Dialogisieren geht es nicht allein darum zu wissen, dass etwas möglich sei, sondern man muss auch den Grund anzeigen können, warum es ist, dass Mond und Sterne zueinander finden, und wie es zugeht, dass es regnet, aus was für Ursachen es regnet, und wie prachtvoll der Regenbogen des Neuen Bundes sich bildet (Sirach 43:2-23).
 

Bis zum Dialog der 10.000 Frauen werden Staatsreligionen „töten! bomben! morden!“
Die Seele der Frau vermögen selbst die spirituellsten Männer nicht zu begreifen und ihr Geheimnis kann kein noch so wissenschaftlicher Verstand je zu enträtseln hoffen; sie verkündet die Vollkommenheit des Kulturellen Planetarischen Geistes, anerkennt Seine Herrlichkeit (Hod), hält sich an Seine Vision und beugt sich in Anbetung vor dem Geliebten Ideal nieder. Sind Frauen diesem, ihrem Herrn treu, strahlen sie Sein Licht wider und wenden sich der Großen Mutter zu; vergessen sie jedoch die Treuepflicht gegenüber der Lehre {sila & dharma}, werden sie ein Opfer des spirituellen Selbstes sowie leidenschaftlichen Begehrens; dergestalt zieht es die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin.
 

Frauen spüren, dass sie nicht auf der Göttinnen-Erde, sondern in der Kali-Hölle leben; sie haben an ihrer Aufgabe zu arbeiten 'aus jungen Teufeln Menschen zu machen' (Karl May, Brief an einen Freund); dies können sie nur, wenn Väter geistlich mitarbeiten, im Himmelreich der Großen Mutter dienen – und nicht in Allahs 'Hölle von Aleppo' * – und sich der Aufgabe widmen, Engeln 'das Licht ihrer Seele zu entzünden' [* 'denn niemals hab' ich einen Muslim-Führer gesehen, der seinen Sohn nicht für seinen Nachfolger erkannt hätte; bei alledem ist es sein Kind, dass er verheiratet sehen will, um vor allem ‚Herrschaft über die Frauen‘ zu bewahren' (Michel de Montaigne)]. Sternzeichen Fische ist ein Symbol des Vishnu-Aspekts, des Prinzips 'Christus', als Frau: mit dem 'Kind Elisabeths' (dem Buddha-Sufi-Initiator {St John Baptist} 'in der Wüste') erlangt Weiblichkeit ihre Persönlichkeit – mit Sri Krishna, in der 'Bruderschaft' der Kulturell-Kreativen, das heilsame Gemeinwesen.
 

Gewissen im Dialog  'Nicht das Geständnis dessen, was verbrecherisch ist, kostet am meisten Überwindung, sondern die offene Einräumung dessen, was lächerlich und beschämend ist' (Rousseau). Während Frauen Kunde geben, wie destruktive Emotionen aus "religiöser Polygamie" an Bewusstsein und Seele der Menschheit nagen – und was sie, als Seelen, tun können, um diesem gefährlichen Zug kollektiver Frauennatur entgegenzutreten –, ist es Aufgabe der Männer herauszustellen, wie sich die destruktiven Impulse eines spirituellen Paternalismus in kriegerisches Handeln verwandeln und wie grausame Feindseligkeit aus "protestantischer Ungerechtigkeit" Ideologien entfacht, welche den Hass in die Erde säen. 
 

ora et labora  Die meisten Frauen lehnen Männer in deren Seelen-Bildung ab. Humanität, Innovation und Wohlfahrt geschieht Einer Menschheit aber nicht durch wirtschaftliche Entwicklung und "Liebe von Frauen". Der Parasympathikus (Vagus) steht zwar für 'Expansion, Lust, Leben und Wachstum' (Wilhelm Reich, 1942), doch 'Politik der Geschlechtergleichstellung und Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West' wird nur möglich mittel dem Felsfundament 'Ausgießung des Heiligen Geistes von Nord nach Süd'. Es ist ein verzweifeltes Festklammern an überkommenen Strukturen, was zwar unglücklich macht, aber gleichzeitig verhindert, dass Menschen ihr Elend spüren, ja, erleiden müssen, weil ihnen, von Jugend an, die geistige Kraft zur Intuition fehlt (Römerbrief 6:4-10): Friede rührt weder durch die Sharî'ah [dass Männer mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf den Körper der Frau haben (Qur'an Sure 2,223; 2,187)] noch damit, dass spirituelle Erkenntnis extrapoliert und politisch durchgesetzt wird.
 

Dass »Das Göttliche« von Nicht-Mehr-Liebenden und »Das Heilige« von Nie-Liebenden gelehrt wird, hat maßgeblich Anteil daran, dass viele Menschen in ihrer Selbst- und Weltliebe zugrunde gehen: man glaubt, im Himmel gäbe es keine Lust, und das Paradies von Mutter Erde wäre 'ein Betstuhl hinter Mauern'. So ersticken Seelen im Sog der konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren – statt kulturell zu erwachen. Ließe es sich auch dem 'Katholizismus' zuschreiben, dass Feminität 'die Sünde' begeht, ins Konkubinat bzw. die Wiederheirat eines Businessmans zu flüchten, oder Butzemanns hingebungsvolle Göttin zu sein, um die Businesswoman-Nachfolge zu sichern; zweifellos aber ist es die Schuld spiritueller Männer, die, statt mit Kritik [Heilige Schriften & Dialog] den Frauen zu dienen, Reue und Buße zu entwickeln, auf ihrem selbstherrlichen Podest sitzen bleiben, die Frauen lobend, um Weiblichkeit zu narzisstischem Profit anzublicken.
 

Von Ursache und Wirkung  In den Worten geistlicher Mystik, den welt-psychologischen Intellektuellen fremd, lässt sich zum Thema 'Beziehung' sagen: Hat sich der Zustand des männlichen Eros, da dieser vom Ego verblendet ist, der Seele des Weiblichen aufgeprägt, werden Frauen 'teuflische Qualitäten' entfalten; hinterlässt hingegen 'die Göttliche Weiblichkeit' ihre Spur auf den Seelen spiritueller Männer – werden diese „werden wie Gott“.
 

'Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen.' (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness)
 

Seelenzeit und Raumzeit – Vom komplementären Wirken der Geschlechter
Der Aufstieg des Weiblichen zu seiner Seele hängt mit dem Herunterstieg des schöpferischen Geistes der Männer auf kulturelle Weise zusammen. Spiritualität wird gefährlich, wo sie Seelenzeit und Raumzeit [die Abhängigkeiten und Verbindungen heiliger Männer und spiritueller Frauen untereinander] aufhebt, die Universelle Ordnung, die ohne das kulturelle Gemeinwesen (die Allmende) nicht sein kann, ausschließt und die heilige Ehe zwischen Mann und Frau [durch Genussehe bzw. das Konkubinat] aufhebt. Je tiefer sich Männer selbstlos in den schöpferischen Geist ihrer eigenen Seele versenken, desto stärker wird Weiblichkeit in das Licht ihrer Seele aufgehoben, was schließlich in die Einheit des humanen Intellekts führt, zum gemeinsamen Werk, in dessen Erfüllung der Sinn des 'Sakraments von Mann und Frau' in ihrem Ziele ruht. Heilsames planetarisches Wirken der Geschlechter wird also durch die Vermittlung der Seelenzeit der Männer erreicht – wo die Seelen der Geschlechter nicht zueinander wirken, verliert 'Ehe' alsbald ihren Sinn.
 

Männer haben zumeist allerlei schlaue Einwände, die es rechtfertigen, sich nicht ändern zu müssen – Spiritualität wird obendrein zur Heuchelei, die der Seele Charakter zu verbergen versucht, was zu scheinheiligsten Berechnungen führt, bewusst in Kauf zu nehmen etwas Unrichtiges zu tun, den Nutzen davon haben, um anschließend Bewunderung zu genießen. Selbst wenn Frauen 'Unbefleckte Empfängnis' wären, wären ihre laufenden Erinnerungen an 'die Vergangenheit des Herrn' durch die gegenwärtige Praxis der Zeugung der Männer befleckt: es sind The Cultural Creatives, die der Menschheit nachhaltigen Frieden bringen.
 

Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Weltbotschaft des Weihenacht-Festes: 'die Bodhisattva [die Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen, in Retraite seinen Anweisungen Folge leistend. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – Muttersein scheint ihr unerreichbar (Sure 19:20), das Klosterleben unerträglich. In diesem Gefühl schämt sich die Jungfrau nicht mehr, höher zu streben und sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig der Herrgott durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und sagen: »Diese Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir.« Dass der Stern 'weibliche Karriere', ohne gleichzeitige Pflegemaßnahmen der Seele und ohne vom Himmel auf der Jakobsleiter herabzusteigen, nicht optimal funktioniert, diese Erkenntnis ermutigt die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, ihren Mond 'wiederkehrender Christus' der Welt zu offenbaren.

 


Verwundete Weiblichkeit – Vernutzung, Entwertung,
Enteignung und Zerstörung seelischer Existenz

 


Goldgewinnung lässt eine mit Zyankali, Blei und Quecksilber verseuchte Erde
zurück. Erwerb, Ausbeutung, Herrschaft – Vergewaltigung unseres Planeten


Wir leben in sehr beunruhigenden Zeiten  Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber Religionen die Lösung wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? Wissen Frauen keine Lösungen mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Frauen nicht bis zum Verstehen vorgedrungen sind, wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten kontrollieren. Ihr Weg ist, dass sie jetzt ihren heilenden Geist in die Menschheit erheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen sie im heiligen Geist entdecken, dass sie Frauen sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung der Erde: Frauen werden dem Himmel den Weg Einer Religion auftun, und maßhalten in dieser Vision. Dies ist Botschaft in unserer Zeit. Frauen können sich entweder geistig als globale kulturelle Einheit zusammenschließen oder sie werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen all ihrer Verwandten konfrontiert werden. (Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling).
 

Die Heilige Erde ist so gut, Schmutz des männlichen Egos in sich aufzunehmen und zu verwandeln; fehlt aber 'Christ-Phosphorus', strahlende Geistigkeit im Gemeinwesen, ist Weiblichkeit mit dem stick-Stoff des Mannes überfordert: in Ego-Überdüngung werden Riesen geboren ('sie sind zu den Menschentöchtern auf der Erde gegangen und haben bei ihnen geschlafen und mit den Weibern sich verunreinigt und haben ihnen alle die Sünden geoffenbart; die Weiber gebaren Riesen, und dadurch wurde die ganze Erde von Blut und Ungerechtigkeit voll' Buch Henoch 9:8-9), was internationale kriegerische Konflikte auslöst, 'den Aufruhr der Riesen, dem die Erhebung und der Sturm aller Elementarmächte, des unterweltlichen Feuers des Südens und Erdwesen, die bis dahin von den Tempelmauern ferngehalten wurden, auf dem Fuße folgt. Die Fessel ist gebrochen. Nicht nur die Große Mutter hat ihre Kraft verloren, sondern mit ihr auch der Mond, von zwei Wölfen verschlungen (Julius Evola, »Rivolta contro il Mondo Moderno«, Die Erhebung wider die moderne Welt, Das Antlitz der modernen Welt, Die Zyklen des Niederganges, 1935-1951).
 

Wie können Frauen die Kräfte tüchtiger Helfer heranziehen?  Man muss zuerst eine neue Lage schaffen: 'Hast du die Schwelle überschritten und bist im Schlaf, kommt ein neues Tor, das Tor zum Traum. Im Traum kommst du an das Tor zum Tiefschlaf, und im Tiefschlaf an das Tor zur Vision. In der Vision stehst du an der Grenze zur Neuen Erde, dann siehst du, was bei Gott geschieht und erkennst Gott, Seinen Namen' (Friedrich Weinreb) – und Seine Getreuen, mit ihnen gemeinsam kannst du Den Sinn anders fassen.

 

Millennium-Musik-Poetry – Gesang zur Umkehr: Anrufung des Beistandes
Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, und durch, mit und in ihrer konstruktiven Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen wandeln. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (J. Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Unbeseelter Frauenleib, ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten individueller friedenschaffender Weiblichkeit hervorzubringen.“ Cultural Creatives' Song.

 

Ma-Thematik: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.
 

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' sollte auch Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor der Midlife-Crisis als Wächter gegen die Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären das Begehren zum 'Marienlob'. "Christus-Ekstase" öffnet spirituellen Frauen das Kirchenportal nach draußen in den Kreis ihrer Gemeinschaft: 'Göttliches Erbarmen' und die 'Verherrlichung Seines Namens' müssen sich dort beweisen. Seelen-Zeit vollendet, dass Gottes Persönlichkeit und planetarischer Frauen-Event zu der Schöpfungs-Geometrie der Erde wird: Das Feld der Verbindung zwischen der "Dritten Maria" und dem 'Herabkommenden' (1 Thessalonicher 4:16) ist genauso groß wie die komplementären Quadrate von Sonne und Mond zusammen.
 

Spiegelt devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das heilige Ideal – den Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, vermag die Seele nicht wahrhaft kompromisslos tätig zu sein, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz des Geistes, eine Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung, ihren Charakter. Sie wird das ideale Opferlamm narzisstischer Maskulinität. Andererseits, geht das Herz eines Mannes nicht "in Gott aus" (Eckhart), strömen die Wasser heilenden Geistes auch nicht ein. Es gilt nicht 'die Frau' zu verändern, sondern mit Hilfe spiritueller Transformation in der Frau anzukommen: 'Wer nicht dem Weiblichen widerstehen kann, wird vom Gift der Schlange ergriffen; die Gottes Ehre schänden, trifft ein Fluch, der tödlich ist' (BWV 54). Die nicht die Welt schöner machen, werden ohne Liebe auskommen müssen.
 

Notre Dame  Die »Weibliche Seite Gottes« ist das Multiversum, der kosmische Raum, an dem die Menschen, gleich unbeschriebenen Notenblättern hängen, entstehen, werden oder vergehen. »Die Natur in ihrer Verklärung« bricht dann heraus, wenn das Schicksal zuschlägt, wenn der Seelenschmerz so groß ist, dass er unsere Welt zu zerreißen scheint. Dann verabschiedet sich die fromm-gelernte oder eine verordnete Moral und macht Platz für 'die unverwelkliche Schönheit der künftigen Zeiten – das weibliche Ideal' (Teilhard de Chardin); die Woge, mit der »die angeborene Göttin in jeder Frau« in Resonanz kommt.
 

Botschaft eines Multiversels  Die höchste Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft der bewussten Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.
 

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit (Mevlana Jelal ad-Din Rumi):
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Frauen lieben, was sie tanzen werden; wenn sie dann tanzen, sehen sie »Den Geliebten« vor sich und wenn Innere Anbetung folgt, völlige Selbstvergessenheit in kontemplativer Gemeinschaft mit "Ordensschwestern", fallen ihnen auch die Bezeichnungen ein – ihre Sprache kommt danach, im Raum des Dialoges, der Sprache Einen Herzens im Spiegelpalast seelischen Geistes. Es ist diese Kunst, die der Weltpolitik ihren Frieden bestimmt.
 

Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnisschock, den psychisch-unterbewussten wie physisch-unbewussten Traumata: Schweigen-in-Tränen, für das Männer verantwortlich sind. Anders gesagt, wenn Männer nicht seelenvoll-geistlich handeln, können Frauen der Menschheit auch nicht helfen. Wer allerdings religiös eine Maske trägt, kann nicht erwarten, dass man seine Tränen sieht! So darbt die Weiblichkeit als eine heillos verwirrte Natur, von welcher Rauch aufsteigt wie von Feuer.
 

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus  Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan & Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett (Nr. 15 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen' (D 810) nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.
 

Heilung der Erde in Gemeinschaft  Frauen, welche sich hauptsächlich und ausgiebig ohne dialogische Führung spiritueller Geistlicher der Analyse der Situation bedienen, bleiben weiter im Geist von persönlichen Meinungen und kollektiven Gedanken bewegt; komplementär verlieren jene Männer, die nur stabilisierende Meditationsstufen von Körper, Herz und Persönlichkeit kultivieren, mit der Zeit jegliches Interesse an der Heilung des Planeten, ihr kultureller Geist wird gegenüber dem Leiden der Menschheit dumpf und unklar. Rosen und Nachtigallen werden nach der himmlischen Vorgabe zwischen weisen Frauen und ihren universellen Priestern entscheiden, wann, wo und wozu Ethik angewendet wird.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-European-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring / Netzwerk-design
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics