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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


U.  Ethics Conference and Dialogue oder
Von der Kunst des Antwortens im Raum der Wunde


Wenn Männer (Oberpriester Apostelgeschichte 20:28, 1. Timotheus 5:17) mit lehrender Predigt im Universellen Gottesdienst, sodann mit Stille im Analytischen Dialog, das Felsfundament zum Event 'Dialog der Frauen' aussagen, muss der Sinn der Weiblichkeit außerhalb eines Frau-Ichs, außerhalb sogenannter "Naturgesetze" [Verliebtheit & Kinderzeugung] liegen. „Was sich darüber überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen!“ – allerdings nur von 'erleuchteten Frauen' (Geburah). „Worüber man nicht sprechen kann, darüber müssen Frauen schweigen“ (Ludwig Wittgenstein, Tractatus), hörend im Dialog von 'den anderen Frauen' (Manat) lernen.
 

Gleich wie der Mond den heulenden Wölfen scheint, so müssen die Heiler unserer Zeit ihr Nachdenken an 'Die Göttin' fallen lassen und von spiritueller Macht über Libido und Eros die ungewollte Vorstellung auftauchen lassen, weibliche, geistlich dienende Seite, der aus den erleuchten Seelen stammenden göttlichen Herrschaft der Frauen zu sein. »Universel« ist der Raum in der Männer Leben, wo sie jene Wahrheit leben, die sie nicht in Worten sagen können; mit diesem Augenblick enden ihre Argumente, Dispute und Diskussionen.
 

Wie Maria am Morgen mit Buddha aufsteht und Elisabeth am Abend mit Buddha zu Bett geht, so können Frauen verstehen, dass selbst das kleinste Ereignis am Ende von Raum und Zeit eine Bewegung ihres eigenen Körpers ist und sie nahtlos mit dem Kosmos verbunden sind. Wenn Frauen ihr Kosmisches Prinzip erfahren, dass es vermittels Heiligkeit überhaupt nicht mehr nötig ist, Leben zu nehmen, müssten Männer auch nicht mehr vermittels Kriegen töten – eine Selbstverständlichkeit, zu der Eine Menschheit jetzt erwacht.
 

Die Menschheit besitzt genug kreatives Potential, um die Probleme unserer Zeit zu lösen; jedoch werden »The Cultural Creatives« unseres Planeten durch ein Zuviel an aufsteigender spiritueller Feuerkraft alternder Männer entschieden blockiert. Kühlung brächte 'Universeller Gottesdienst und Dialog' – der aber, eingefangen von einer blinden Jung-Frauenmacht (die ihren Antrieb weitgehend durch unbestimmte Ängste bei zentrovertiertem "religiösen" Umfeld findet), ein charakterschwaches Auftreten hat. Mancherorts tönt es: „Der Schlüssel um das Heilkräftige zu manifestieren, liegt Im Mund der Weisen Alten“ – der Einfluss aber sogenannter 'Weisen Frauen' stagniert (durch "nervliche Anspannung" ausgepowert); genau hier muss der Dialog »Heilung von Planet Erde« gestärkt werden und es braucht nicht nur ein Maß von 10.000 Frauen, dass ein Wandel auf Erden beginnt: Korrektur vermittels der 'Strenge heiliggemäßer Frauen' (Geburah) bedarf der geistlichen (Universeller Gottesdienst) und menschlichen (Psychoanalyse) Hilfe spiritueller Männer – was es den Frauen leichter macht den 'Geliebten Herrn' zu ihrer komplementären Inneren Wandlung wiederzuerinnern.
 

So ist das Wort stets Spiegel des Schweigens, so ist der Mythos Spiegel der Seele (Jean Gebser)
Weibliche Intuition spricht: „Durch mystische Kraft wirke ich, um die Männernatur dazu anzuspornen, sich immer höher zu entwickeln und durch geistige Innere Schöpfung der Welt zu helfen, Vollkommenheit zu erreichen: durch Mich!“ Und wie das mythische und das mystische Nach-Innen-Sehen und Nach-Innen-Hören des Weiblichen der Spiegel des geistig-schöpferischen Männlichen ist, so ermöglicht vorderst blinde Männlichkeit den sehenden Frauen ihre Sprache: „Durch unseren schweigenden intelligenten Einfluss in der Schöpfung, handelt nun Weiblichkeit nicht mehr falsch!“ dies ist den Brüdern Gewissheit. Im Verstehen und Erfahren der Heiligkeit der Weiblichkeit als 'Die Frauen' liegt das Erkennen der humanen Natur der Männlichkeit, welche das Gesetz der Schöpfung enthüllt.
 

Männer sollten in Spiritualität ausgebildet sein, weibliche Sexualität zu befreien; doch im Eros, der verlangt und sich selber bestätigen will, 'begraben Tote ihre Toten' (Matthäus 8:22). Dass weibliche Heilkraft im Berufsleben fruchtbar werde, dazu braucht es den selbstlosen männlichen Geist; fehlt dieser, macht die verleugnete, unterdrückte Seelennatur der Frau sich geltend „Ich kenne deine Werke; dem Namen nach lebst du, aber du bist tot. Weil du weder kalt noch warm bist, sondern lau, so will ich dich aus Meinem Munde speien (Offenbarung 3:16).
 

Spiritualität vermag Persönlichkeit und Charakterbildung lehren, aber sie kann niemals lehren, wie man mit Kunst und Poesie Ethik instrumentieren soll, weil die Instrumentation eines von den Bildern der Seele des Großen Werkes selber darstellt. 'Instrumentation ist eine Schöpfung und Schaffen, daher ist sie ein Geheimnis, das unmöglich weiterzugeben ist; und wer es besitzt, soll es mit Religiosität bewahren und niemals versuchen, es zu erniedrigen, indem er es zu einer Reihe angelernter Rezepte oder Vorschriften herabsetzt' (Nikolai Rimski-Korsakow, Grundlagen der Orchestration). Das Denken des Universums muss sich von der Essenz einer tiefen Intelligenz des Kosmos durchdringen lassen, Ihre noch nicht realisierten Absichten erratend so ausführen, dass die vom Universum selbst geborene Sehnsucht – die Emotion hinter der Bewegung der Sterne, die als Grundprinzip des Werkes gegeben ist – in die Sprache der Religion übertragen, gleiche Emotionen in den Menschen aufweckt und so das Stimmen von Seelen anstatt von Instrumenten vollendet.
 

Der Universale Geist, der aus der Einsamkeit Seiner göttlichen Einheit wiederkehrende humane 'Christus', mit seinen religiösen Doppelgängern [Sankt Peter und Sankt Paulus], sowie symmetrisch wirkende, in die geistigen Himmel 'aufgenommene Marien', Mutter und "Schwester" [siehe dazu: Euronyme; griechisch: 'die weithin Geltende', die sich selbst gebildet hat, die auf dem Wasser tanzt; d.h. ihre sieben Zentren als planetarische Power entfaltet hat], mit ihrer spirituellen Doppelgängerin, 'die Jungfrau' [mythologisch: Iris, goldgeflügelte Gottes-Botin; sie tritt ein für die Gleichberechtigung der Frau in ihrer spirituellen Disziplin], sind die universalen, extrakulturellen Archetypen (Epheser 4:11-12) unserer Erde. So ist 'Maria' der Spiegel für das Gewissen jedes Mannes, in den er mit den Augen der Seele schaut, und danach weiß, was er tun soll; und der 'Wiederkehrende Christus', Erzengel der Elemente, ist sein 'Omega', Notre-Dame: die Botschaft der Heiler, Lehrer und Propheten, die die geistige Regierung der Welt bilden, der "Ein-Klang der Glocke", die prophetische Eingebung und die Warnung, 'Spiritus Sanctus', die Zeugung aus Gebet in Kontemplation und mystischer Ekstase. Dann wird Liebe zur 'überschattenden Kraft', in der SIE zur Gaia-Symphonie wird, zum Tempel der 'Liebe, Harmonie und Schönheit'. Ethik ist kein "Problem-Lösen", auch kein "Opfer-Kelch", sondern Schale des Schenkens.
 

Vom Brotofen der Weisheit  Die Große Mutter ist das allumfassende schöpferische Prinzip einer universalen Kultur. Wenn Genien-Intelligenz, die enthaltende Saat des Menschheitsepochen umspannenden Geistes, sich im vibrierenden Nährboden der kosmischen Natur widerspiegelt, gestaltet der Mutterschoß 'Künftige Dinge' und es erregt sich die poetische Vision, das Schöpfungswerk 'Paralleluniversumsbibliothek': kosmische Religion zur kulturellen Menschheit ersteht… der Poet ist verschwunden! Die Große Mutter – Licht der Weisheit, ganz von Intelligenz durchdrungen – sendet durch all Ihre Sinnestore Strahlung in den umgebenden Raum und es erhebt sich als Das Einig Wesen, zur Sprache erfüllt, der Ozean der Weiblichkeit, weiter als der Horizont, »das Gemeinschaftliche« zu begründen.
 

Die Seele einer Frau, in der sich die Große Mutter spiegelt, muss frei sein und ledig aller Bilder; denn wo sich irgendein Bild in dem Spiegel zeigt, da vermag die Seele das Bild der Großen Schöpferin nicht aufzunehmen. Gar manche Frauen, die in bildhafter Weise, z.B. in Kontemplation der Maria, sehr bewandert sind und große Freude an solcher Übung besitzen, haben keinerlei Zugang zur Innerlichkeit ihrer Seele; indem sie zu sehr bei den sinnlichen Bildern verweilen und im Gemüt dabei verharren, kommen sie nicht vorwärts in ihr Wesen, können nicht in den Grund hinaufbrechen, wo ihnen 'lebendige Wahrheit' leuchtet. Denn man kann nicht zwei Herren dienen: dem Gemüt und dem Geist. Solange Frauen mit sakraler Imagination, oder auch schmerzlichen Traumen, beschäftigt sind und damit umgehen, werden sie nie Selbstwertgefühl erlangen. (Johannes Tauler, Von den Bildern)
 

Vom Fest der Heimsuchung 'Herz und Mund und Tat und Leben' (BWV 147)
Männer, die nicht religiöse Erfahrungen in den Regionen von Geist und Seele machen, bevor es sie mit spiritueller Erfahrung in die Eros-Regionen ihres Seins drängt, ziehen aus diesen Erfahrungen Schlüsse, die sie für die Wahrheit halten; zweifelnd, dass sich eine höhere Intelligenz in der Welt kulturell offenbart, lieben sie Iblis (Sure 2:34) – sich selbst.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics