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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


U.  Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait


Gemeinwesen: Unseren Tempel als das Heilig-Kulturell-Spirituelle erbauen

'Es hat keinen Zweck, eine Ansicht, die beinahe so alt ist wie die menschliche Kultur, aus vorgefassten Meinungen und ohne gründliche Prüfung zu verwerfen, und zwar hauptsächlich darum, weil man sich den kausalen respektive gesetzmäßigen Zusammenhang nicht vorzustellen vermag' (C.G. Jung, Synchronizität). Was zum gemeinsamen Werk in komplementärem Planetarischen Bewusstsein vereinigt:
religiös-spirituell-kulturell;
heilig-dialogisch-weltlich – dies macht natürlicherweise »Neue Ethik« verständlich.
 

Dialog als Sakrament  Ohne den Dialog können wir die Probleme der Menschheit nicht lösen. 'Beten, Meditieren, Moral, Naturbetrachten...' wird auf Dauer 'Terror, Genozid, Chaotenkrieg' nur verstärken. Das erste Problem für das wir eine Antwort suchen müssen, ist das Leiden der Frauen: Weiblichkeit tappt in Geheimnissen und Wunden; die Atmosphäre der Cultural-Creatives kann jedoch als Katalysator wirken, sodass Frauen das aussprechen können, was sich in ihnen regt und wie es mit ihrer Seele in Verbindung steht.
 

Die göttliche Weisheit (Sophia) und Der König der Religion (Nizam-ud-Din)
Sie spricht: „Dein Geist ist mit meinem Geist vermischt, wie Wein mit reinem Wasser vermengt. Indem ich meinen 'Herrn und Gott' kontempliere, mein himmlisches Ich gebärend, kontempliere ich mich selbst, und indem du dich mich als 'Die unbefleckte Empfängnis' kontemplierst und 'Nicht-die-Göttin-sondern-Gott' (Zikr), Seinen Namen verherrlichst – wenn dann etwas dich berührt, so berührt es ganz mich; denn weil du ganz ich geworden bist, bin ich, in jedem Fall, völlig du selbst, nun die Verklärung der Erde bewirkend.“
 

Dialog braucht Grundlagen: sonst besteht Gefahr, dass sich neurotische und psychotische Muster verstärken. Männer, die sich in erster Linie um ihre Persönlichkeit und ihr Wohl in dieser Welt kümmern, werden keinen Nutzen von religiösen Unterweisungen über 'Den Geliebten Herrn' haben, bevor sie nicht ausdrücklich ihr Wort gegeben, sich für den Schutz des Weiblichen sowie das Wohl ihrer eigenen Seele einzusetzen. Ebenso fallen bei Frauen mit psychotischen Schuldgefühlen Unterweisungen über 'Die Große Mutter' und 'Die Große Göttin' auf einen ungesunden Boden: hier liegen die Grundlagen in Retreats zur Stärkung der spirituellen Persönlichkeit, bevor überhaupt „Frau Holles Bett“ gemacht werden kann.
 

Von der algorithmischen Tiefe im Dialog  Die in Patriarchat-Jahrtausenden gewachsene Unzulänglichkeit des Selbstbildes »Frau« benötigt komplexe Information, um den Zustand überhaupt beschreiben zu können. 'Komplexität braucht Zeit, um zu entstehen, Zeit, in der Ordnung geschaffen und Information – insbesondere emotionale Information – verarbeitet und ausgesondert werden muss, bevor sie "komplex" werden kann' (Charles Bennett). Komplexität hat mit Emotionen zu tun, die nicht mehr vorhanden, doch gelernt werden müssen. Anderes gesagt: 'Heiligkeit der Frauen' besteht nicht nur darin, das weibliche Gemüt zu beruhigen, sondern Männlichkeit an jeden beliebigen Ort zu bringen, den Frauen wünschen.
 

Von marianischen Rittern und den Buddhas einer Goldenen Zeit
Männer in gleichem geistlich-ritterlichen Denken sowie gleicher kultureller Sichtweise, nämlich der Entfaltung des Wirkens spiritueller Weiblichkeit durch den schöpferischen männlichen Geist, werden mit der Tendenz einen exklusiven Kreis zu bilden, zueinander hingezogen – marianisch-priesterliche Manier neigt dazu, sich von der Mehrheit anderer Männer, welche spirituelle Eigenliebe frönen oder 'Adam und Eva' spielen, abzusondern. Und so ist es auch bei den Mystikerinnen unserer Zeit; sie teilen ihre Ideen nur wenigen Gleichgesinnten mit. In verschiedenen Zeitaltern sind diese Frauen aufgetaucht und haben psychoanalytische Denkschulen der Weisheit gegründet; das Verständnis vom Leben war dabei ein und dasselbe: Frauen, die sich unter den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen ihrer Männer entfalten, variieren in ihrer schöpferischen Persönlichkeit, der Form planetarischen Handelns, entsprechend dem Archetyp 'Rama, Krishna oder Shiva' mit dem sie ehelich verbunden sind; sie behalten jedoch die seelischen Eigenschaften Buddhas bei.
 

Der Kulturell-Kreative Dialog und Die Implizite Ordnung
Männer haben beträchtliche spirituelle Macht über Frauen und Kinder errungen. 'Dabei liegt das eigentliche Ziel paternaler Spiritualität in der Transformation der weiblichen Natur selbst, die, so wie sie ist, sich dauernd dem totalitären Prozess entgegenstellt, dem ungeheuerlichen Experiment, Spontaneität als weibliche Verhaltungsweise abzuschaffen und Frausein in ein Ding zu verwandeln, das unter gleichen Bedingungen sich immer gleich verhalten wird.' (nach Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft). Doch auch "Religion" wird erwiesenermaßen nichts erreichen, wenn sie Frauen heutzutage zu überreden sucht, dass es besser wäre, wenn Weiblichkeit ihren Verliebtheitswahn gegenüber fragilen Männern, oder physischer -, mentaler - oder spirituell starker Maskulinität, einfach sein ließe. Wenn Frauen von der Leidenschaft des 'auf ihre eigene Art geliebt zu haben' (Lew Tolstoi) – mit den Folgen unvorhergesehener Krankheit oder lebenslangem Unglücklichsein – wirklich zu kurieren vermögen, so geschieht dies darum, weil es geglückt ist, auf subtile imaginative Herzenskräfte der weiblichen Seele einzuwirken, nicht aber auf transpersonale Vernunft. Der psychoanalytische Dialog der Kulturell-Kreativen kann die intelligent wirkende organische Fähigkeit einer 'Liebe zu den erleuchteten Seelen: als Ramas, Krishnas, Shivas und Buddhas in der jetzigen Zeit' in Frauen wachrufen, die bis zu diesem Moment geschlummert hat; was eine wirksamere Heilkraft auszuüben vermag als der bewusste Wille der Männer zu spirituellem 'Universellen Gottesdienst'. Wie aber vermag Dialog dies zu tun? Entweder ist durch den Einfluss des Heiligen Geistes dem kollektiven Weiblichen Kraft zum „Nein!“ verliehen worden, oder die eigene Predigt zur 'Lehre des Herrn' hat eine Liebe zur Schönheit aufgeweckt und das Gewissen der Neuen Weiblichkeit hat im Geist der Führung ihre Quelle von göttlicher Macht 'Nom-du-Père' erschlossen, die bis dahin im Wesen »Frau« als verschollen galt. Unter der Schwelle des Bewusstseins ruhen nicht nur bloß unbewusste oder unterbewusste Komplexe psychosomatischer oder psychischer Prozesse, sondern eine intelligent wirkende kosmische Kraft Planetarischen Bewusstseins; diese tiefere und innigere implizite Ordnung mit dem Licht ihrer Seele zu erwecken, dies ist das evolutionäre Ziel der Kulturell Kreativen im Dialog. Der Universale Geist, der aus der Einsamkeit Seiner göttlichen Einheit wiederkehrende humane 'Christus', mit seinen religiösen Doppelgängern [Sankt Peter und Sankt Paulus], sowie symmetrisch wirkende, in die geistigen Himmel 'aufgenommene Marien', Mutter und "Schwester" [siehe dazu: Euronyme; griechisch: 'Die weithin Geltende', die sich selbst gebildet hat, die auf dem Wasser tanzt; d.h. ihre sieben Zentren als planetarische Power entfaltet hat], mit ihrer spirituellen Doppelgängerin, 'die Jungfrau' [mythologisch: Iris, goldgeflügelte Gottes-Botin; sie tritt ein für die Gleichberechtigung der Frau in ihrer spirituellen Disziplin], sind die universalen, extrakulturellen Archetypen (Epheser 4:11-12) unserer Erde. So ist 'Maria' der Spiegel für das Gewissen jedes Mannes, in den er mit den Augen der Seele schaut, und danach weiß, was er tun soll; und der 'Wiederkehrende Christus', Erzengel der Elemente, ist sein 'Omega', Notre-Dame: die Botschaft der Heiler, Lehrer und Propheten, die die geistige Regierung der Welt bilden, der "Ein-Klang der Glocke", die prophetische Eingebung und die Warnung, 'Spiritus Sanctus', die Zeugung aus Gebet in Kontemplation und mystischer Ekstase. Dann wird Liebe zur 'überschattenden Kraft', (Sure 4,57 Die Frauen) zur Gaia-Symphonie, dem Tempel 'Liebe, Harmonie und Schönheit'.
 

Vom Brotofen der Weisheit  Die Große Mutter ist das allumfassende schöpferische Prinzip einer universalen Kultur. Wenn Genien-Intelligenz, die enthaltende Saat des Menschheitsepochen umspannenden Geistes, sich im vibrierenden Nährboden der kosmischen Natur widerspiegelt, gestaltet der Mutterschoß 'Künftige Dinge' und es erregt sich die poetische Vision, das Schöpfungswerk 'Paralleluniversumsbibliothek': die kosmische Religion zur kulturellen Menschheit ersteht… der Poet ist verschwunden! Die Große Mutter – Licht der Weisheit, ganz von Intelligenz durchdrungen – sendet durch all Ihre Sinnestore Strahlung in den umgebenden Raum und es erhebt sich als Das Einig Wesen, zur Sprache erfüllt, der Ozean der Weiblichkeit, weiter als der Horizont, »das Gemeinschaftliche« zu begründen.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge