|
|
X. Gebete
und Gesänge
Mutu qabla anta mutu – Stirb vor dem Tod
„Nur wer sich selbst verliert, erlangt den Frieden des Herrn.“ Um die
Göttliche Mutter zu sehen, müssen Männer nicht existieren.
‚Das ist etwas von dem, was mich mein Herr gelehrt hat‘
(Qur’an 12,37)
Feuer & Zeit + Liebe & Herz
Was benötigt wird zur Heilung der Erde ist: ‚Feuer des Heiligen
Geistes‘ (Inspiration) und ‚Zeit‘ (tavistock-working-conference). Noch
wesentlicher für Planetarisches Bewusstsein aber ist der Innere Raum:
Das Herz. Denn, dass Frauen, mariengleich (Lukas
2:19) im Dialog sich selbst prüfen – nachdenkend Szene und alle die gesprochenen Worte im Kopf zusammenbringen, mit
sich selbst Zwiesprache haltend – ist eine Sache. Dass sie aber dann,
vermittels der Liebe, das, was sie noch nicht verstanden – und das in
Ewigkeit gegenwärtig und lebendig bleibt – sorgfältig im Kessel, dem
Gralskelch der Schöpfung, aufbewahren, in Erwartung, im Herzen
zusammengefügt zu werden (Lukas 2:51):
das ist der Friede. Und die Himmel rühmen: Der Göttlichen Mutter sei
ewig Ruhm – und ihrem ‚eingeborenen Sohn‘ (Planetarisches Bewusstsein);
zugleich Dir, Tröster, Du Heiliger Geist (The Cultural Creatives) in
aller Zeit und in Ewigkeit.
„Das Trachten eines Mannes ist böse von Jugend an“
(Genesis 8:21)
und „je mehr er sich spirituell steigert, desto größer wird sein böser
Trieb“
(Talmud Suka 52), „der Opferwein 'eheliche Liebe'
raubt ihm den Verstand und der Geist der Unzucht führt ihn irre: Fluch
und Betrug, Mord, Diebstahl und Ehebruch machen sich breit
(Johannes 8:44-47), Bluttat reiht sich an Bluttat“
(Hosea 4:1-12). Deshalb werden Frauen zu
Löwinnen: „wie Panther lauern sie am Weg und fallen den Mann an 'wie
eine Bärin, der man ihr Junges geraubt“
(Hosea 13:7). „Für alle sind
Rangstufen bestimmt für das, was sie getan haben, und dies, damit Er
ihnen ihre Taten voll erstatte. Und ihnen wird nicht Unrecht getan. Und
am Tag, da diejenigen, die ungläubig sind, dem Feuer vorgeführt werden:
Ihr habt eure köstlichen Dinge im diesseitigen Leben aufgezehrt und
genossen. Heute wird euch mit der schmählichen Pein vergolten dafür,
dass ihr euch auf der Erde immer wieder zu Unrecht hochmütig verhalten
und dass ihr immer wieder gefrevelt habt.“
(Qur’an 46,19-20).
„Herr, öffne mir die Lippen, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.
Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; an Brandopfern
hast du kein Gefallen. Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein
zerknirschter Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du,
Gott, nicht verschmähen. In deiner Huld tu Gutes an Zion; bau die Mauern
Jerusalems wieder auf! Dann hast du auch Gefallen an Opfern der
Gerechtigkeit, an den Brand- und Ganzopfern; dann opfert man Stiere auf
deinem Altar.“
(51. Psalm 18-21; 'Miserere' von
Allegri, Mozart, KV 85). ‚Dharma, das Wort, das aus
Seiner Gnade geboren, ist der mythologische Stier, der die Schöpfung in
Harmonie erhält. Wer das versteht wird wahrhaftig.‘
(Jap Ji Sahib, Kommentar Sant Kirpal Singh).
„Und ein Jammern erhob da die Seele des Stiers: 'Dass ich mir als
Fürsorger das unwirksame Wort eines unstarken Manns gefallen lassen
muss, während mein Wunsch auf einen machtvollen Gebieter gerichtet ist.
Wann wird der einmal sein, der ihm tatkräftige Hilfe gewährt?“
Zarathustra, Yasna 29: Euch klagte die Seele von Mutter
Erde.
An die Muslime
„Betet zu Fatima, dem Unbefleckten Herzen, fleht zu Ihr und bittet, dass
Sie euch den Schatz Ihres Geistes schenken möge, damit ihr untadelig und
rein in allen Ihren Geboten zu wandeln vermöget und jede Gerechtigkeit
des Heiligen Geistes rein und vollkommen erfüllt, kraft des himmlischen
Schatzes, der Christus Selbst ist“ (Makarius der
Große). Ein Mann, der diesen Schatz besitzt – 'Was
du ererbt von deinen Vätern hast, Erwirb es, um es zu besitzen'
Goethe) – und dann, wie Rama, als
seine Frau Sita, seine kulturelle Seele, den Schatz des Heiligen Geistes
gefunden, und Ihn an ‚Buddha als die Frauen‘ übermittelt, wirkt jede
Gerechtigkeit der Gebote, übt jede Tugend auf untadelige und reine
Weise, ohne sich zwingen zu müssen, und zwar mit großer Leichtigkeit.
Diese Situation meinte Mohammed s.a.w., als er sagte: „Ich bin das
Wissen, und Ali ist die Tür.“
These – Antithese – Synthese
„Die
Alte Kirche 'Fundamentalismus' ward durch Wasser {fromme Sinneslust der
Frauen} verkehrt; die jetzige Welt ist den Flammen des spirituellen Eros
der Männer vorbehalten für das Feuer am Tag des Gerichtes, an dem die
Gottlosen zugrunde gehen. Auf sie trifft das Sprichwort zu: der Hund
kehrt zurück zu dem, was er erbrochen hat; die gewaschene Sau wälzt sich
wieder im Dreck; daher sind die Städte Sodom und Gomorra eingeäschert
und zum Untergang verurteilt.“ Petrusbrief.
Poesie, Alchemie und Wissenschaft
„Die
gewaschene Sau wälzt sich wieder im Dreck; der Hund kehrt zurück zu dem,
was er erbrochen hat“ (2 Petrus 2,22; Sprüche
26,11; Psalm 80,14), es geht um trockene Wüsten
und erkaltete Herzen (Sacharja14,6)
– wie drastisch drückt die Bibel es aus! Wenn Männer sich an 'träge
Frauen' gewöhnen oder gegen 'gereizte Weiblichkeit' resistent werden,
müssen wir auf ‘Maria, die Bodhisattva‘ zurückgreifen, Sie
als Heilmittel (Redemptoris Mater) entdecken, und damit
weitere 'Moleküle' (d.h. Archetypen) und 'Wirkstoffe' (Essenzen des
heiligen Geistes) identifizieren, um den Sinn der Liebe
voranzubringen.
„Jesus
trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus, er stieß die Tische
der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte: In der
Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht
daraus eine Räuberhöhle. Die Jünger des Johannes hörten seine Rede und
folgten ihm. Als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt
ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt: Meister -, wo wohnst du? Er
antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte,
und blieben bei ihm.“
(Matthäus
21:13-17).
„Im
Osten gibt es die Wohnung eines Bodhisattvas; sein Name ist 'diamantene
Vortrefflichkeit'. Er hat dreihundert Bodhisattvas als Gefolge 'und
predigt immer die heilige Lehre'. Im Süden gibt es die Wohnung eines
Bodhisattvas namens 'Weisheit der Sache als solcher'. Er hat fünfhundert
Bodhisattvas als Gefolge [und predigt immer die heilige Lehre]. Im
Westen gibt es die Wohnung eines Bodhisattvas namens 'Die Taten des
furchtlosen Löwen'. Und er hat dreihundert Bodhisattvas als Gefolge…. Im
Norden gibt es die Wohnung eines Bodhisattvas namens 'Weihrauch
Elefant'. Er hat dreitausend Bodhisattvas als Gefolge. Im Nordosten gibt
es die Wohnung eines Bodhisattvas namens 'All-Begnadeter'. Und er hat
zehntausend Bodhisattvas als Gefolge…. Im Südosten gibt es die Wohnung
eines Bodhisattvas namens 'Himmelskrone'. Und er hat tausend
Bodhisattvas als Gefolge…. Im Südwesten gibt es die Wohnung eines
Bodhisattvas namens 'Weisheitskopf'. Und er hat dreitausend Bodhisattvas
als Gefolge…. Im Nordwesten gibt es die Wohnung eines Bodhisattvas
namens 'Weihrauch Strahlung'. Er hat fünftausend Bodhisattvas als
Gefolge und predigt immer die heilige Lehre.“
Kegonsûtra: Hua
Yensûtra, Avatamsaka-Sûtra /Blumengirlanden-Sûtra.
Gloria in excelsis Deo
Das Stillewerden des Weiblichen in Höhe von Gottes Erkenntnis, dem
Zustand göttlichen Seins, erlaubt dem Männlichen in die Tiefe
gemeinschaftsbezogenen Gewissens hinabzusteigen, die Seele des
Weiblichen in jene Resonanz zu stimmen, in der dem männlichen Herzen
'der Kuss des Prinzen' gelingt, »Dornröschen« zur Motivation seiner
Seele aufzuwecken. Nur vermittels der Liebe ist nämlich der gestrenge
Intellekt 'women-global-ethics' bereit, sich in jener Harmonie
auszudrücken, die Sinfonie des Lebens spielend, die der planetarische
Geist der Menschlichkeit ist.
Hymnus
Komm und sieh:
Das Heilig-Weibliche ist rein in der Welt, die schöpferische Seele des
Männlichen ist rein im Universum. Das Heilig-Weibliche sieht und wird
nicht gesehen, die kulturell-schöpferische Seele des Männlichen sieht
und wird nicht gesehen. So kommt nun all ihr Seelen, welche ihr seht und
nicht gesehen werdet: Preist das Heilig-Weibliche, gelobt sei die
Herrlichkeit Ihres Reiches immerdar!
Mishna Debarim
Rabba II.V.5.
Brief an die Korinther 7:4
'Die Gesetze der
Heiligen Ehe'
„Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann {s. Niklaus
von Flüe und Dorothea}. Ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Leib,
sondern die Frau“ {s. Elisabet und der Priester Zacharias,
Lukas 1:23}. Und der Stunden gedenk
rufet ein Wächter die Zahl
(Hölderlin, Brot und Wein).
Wenn Er sich offenbart, gibt es kein 'anderes'; wenn Er
sich verhüllt, ist alles ein 'anderes'.
(Ibn Arabi).
Der wahre Diskurs muss der Frauen Wille zur spirituellen Wahrheit, der
sie durchdringt, aufdecken. Andererseits ist der Wille zur Wahrheit, der
sich Frauen aufzwingt, so beschaffen, dass die Männer, die von den
Frauen geschätzt werden, gar nicht anders können, als Sie zu
verschleiern. 'Ein bestimmtes Wissen erlaubt es, sich einen Diskurs
anzueignen, und dieser ist zugleich Gegenstand und Instrument der
Durchsetzung des Begehrens, denn der Diskurs ist auch nicht bloß das,
was die Kämpfe oder die Systeme der Beherrschung in Sprache übersetzt:
er ist dasjenige, worum und womit man kämpft; er ist die Macht, deren
man sich zu bemächtigen sucht'
(Foucault, Die Ordnung des Diskurses, Frankfurt, Fischer TB 1991).
Daher muss Dialog, statt nach einem Ursprung des Leidens zu fragen, die
geistlichen Anfänge der Diskursformationen aufdecken: das Unbefleckte
Herz.
„Bodhisattva ist
das erhabene Elixier, das die Herrschaft des Todes überwindet, der
unerschöpfliche Schatz, der die Armut in der Welt beseitigt, die
überragende Medizin, die alle Krankheiten der Welt kuriert. Bodhisattva
ist der Baum, der allen Wesen Schutz gewährt, die müde sind vom Wandern
auf dem Pfad bedingter Existenz, die große Brücke, die zur Freiheit von
Geburt in niederen Bereichen führt, der aufgehende Mond des Geistes, der
die Qualen ständiger Konzepte auflöst, die mächtige Sonne, die
schließlich die Nebel der Verblendung in der Welt vertreibt.“
Shantideva: A Guide to the Bodhisattva's Way of Life.
Wann beginnt die Bäuerin ihre Arbeit? –
Wenn der Mond zunimmt. Das bedeutet, ab dem Moment, in dem Frauen
anfangen, intelligenter zu werden, von den Kulturell-Kreativen lernend,
den Sinn der Liebe zu erkennen beginnen. Wann ruht der Bauer von
seiner Arbeit? – Während des abnehmenden Mondes. Das bedeutet, dass
Männer, sobald sie durch geistliches Studium und Wissenserwerb in
Resonanz mit der »Immaculata« treten, beginnen, ihre Ruhe in Gott zu
finden. Dann stellt sich die Frage: Was tun Bauer und Bäuerin nachts?
– Und die Antwort lautet: Sie halten Wache; was bedeutet, sich auf ihr
Ideal und ihren Lebenszweck zu konzentrieren, dieses Ideal im Geist zu
verankern und so falsche Eindrücke ausmerzend und alles Unerwünschte
beseitigend: das Gute säen, um dieses Leben, das ein Acker Gottes ist,
fruchtbar zu machen und zu genießen, indem wir es erforschen, bebauen
und fruchtbar machen, wodurch der Sinn der Liebe sich erfüllt.
In der männlichen Seele liegt die Kraft einer
Offenbarung, die über und hinter dem rationalen Denken liegt. Der
Verstand der Göttlichen Mutter formuliert eine Frage und legt sie der
Intuition des Schöpferischen Geistes vor, die darauf eine
wahrheitsgemäße Antwort gibt. In dieser Kunst werden in Synthese
Lösungen, wissenschaftliche Tatsachen gefunden und plötzliche
Entdeckungen gemacht, ein Aufblitzen des Schöpferischen Geistes; er kann
dann sogar unmittelbar wirken, von Psychosen heilen, oder von innerer
Schau poetisch »das Evangelium für die jetzige Zeit« hervorbringen.
'Der Neurotiker allerdings wird mit seelenlosem Denken das heilige Wort
zu verdrehen wissen.' Charles Johnston, Patanjalis
Yoga-Sutras.
Om-Ah-Hum: Vom Einig-Wesen des Göttlich-Femininen
und dem Großen König
Die Große Mutter
-OM- ist Herrin des Interreligiösen Dialogs: Sie steht für die
Botschaft 'Johannes der Täufer' (der spirituelle Initiator), „No sharia!“
und „Die Ehe ist im Herrn“. Die Große Göttin -AH- lehrt
Bruder- und Schwesternschaft [Selbstliebe und Selbsterkenntnis –
innerlich frei sein, sich nicht von der Meinung anderer abhängig machen:
das kann Menschen wieder dazu bewegen, Rücksicht auf unsere Umwelt zu
nehmen]. Santa Maria Magdalena -HUM- ist Patronin
der transkulturellen Synthese in der 'Kirche für alle und für alle
Kirchen' als das Beispiel für Kreativität und Tatkraft im Planetarischen
Bewusstsein. Frauen müssen den formlosen Herrn
lieben, damit sie den kulturschöpferischen Geist der Männer erkennen;
nur wenn Männer dann auch ihr Herz geben, sind Frauen geneigt, ihre
Sehnsucht mit Liebe zu stillen. Zuvor muss ein Mann den Frauen im
Gemeinwesen genau erklären, worin Planetarisches Bewusstsein besteht und
dass die seelische Motivation die Grundlage Planetarischen Bewusstseins
ist, und warum es wichtig ist, sich dem Dialog mit
gruppendynamisch-analytischem Verfahren zu nähern. Dann sind Frauen
'erleuchtete Seelen'.
Astralebenen – im Glanz von Orgelmusik imaginieren in Kathedralen – sind
meist schöner als die äußere, physische Welt. ‚Interreligious Sciences‘,
der Garten der Göttlichen Mutter, ist noch schöner, weil dort der Friede
dialogisiert wird.
‚Murad
Hassil‘ – der Tempel der Synthese – hat noch mehr Schönheit und
Glückseligkeit, weil hier Heilung und Liebe des Heiligen Geistes ist;
wer dieses Glück einmal erfährt, wird bereit sein auch dorthin zu gehen.
„Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, und
es ist nicht, was er sagt. Es ist Seine Atmosphäre. Es ist das, was
Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre
mitteilt. Lassen Sie jetzt Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern, um ‚Shiva‘
zu besuchen, wie er da im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und
geistigen Funktionen; während Sie noch immer von Abhängigkeiten
psychisch behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein
einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei
helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Und was ‚Tathagata Buddha‘ betrifft:
Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn Er fand die
Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre
Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt. – ‚Krishna‘ ist
natürlich eine Vorwegnahme von ‚Christus‘: er ist Gott, welcher Kind und
daher menschlich geworden ist. Um seine Seele 'Sita' wiederzufinden,
setzt ‚Rama‘ seine animalische Natur ganz in den Dienst seiner
himmlischen Natur.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, Curriculum, Lesson 2 –
Modes of Thinking [The Juliet Hollister Award 2004].
„Wenn
die Sonne eingerollt ist, und wenn die Sterne trübe sind, und wenn die
Berge fortbewegt werden, und wenn die trächtigen Kamelstuten
vernachlässigt werden, und wildes Getier versammelt wird, und wenn die
Meere zu einem Flammenmeer werden, und wenn die Seelen gepaart werden,
und wenn das lebendig begrabene Mädchen gefragt wird: ‚Für welch ein
Verbrechen wurdest du getötet?‘ Und wenn Schriften weithin aufgerollt
werden und der Himmel weggezogen wird und das Paradies nahegerückt wird;
dann wird jede Seele wissen, was sie mitgebracht hat. – Wohin also wollt
ihr gehen? Dies ist ja nur eine Ermahnung für alle Welten. Für
denjenigen unter euch, der aufrichtig sein will. Und ihr werdet nicht
wollen, es sei denn, dass Gott will, der Herr der Welten.“
Qur‘an
81,1-29.
Das, was Sensibilität im Herzen der Frauen hervorruft,
ist das Liebeselement erleuchteter Seelen im 'unbefleckten Herzen
Mariens'. Diese Liebe ist 'der lebendige Gott'
(Timotheus 4:10-11).
Mangelt es daran im Gemeinwesen, bleibt 'Planetarisches Bewusstsein' im
Herzen der Frauen begraben, da sie unablässig mit ihren eigenen Gefühlen
beschäftigt sind. Ohne fruchtbringenden Heiligen Geist der Männer
bleiben Frauen in sich selbst versunken, sie finden keine Zeit, an die
Menschheit als Ganzes zu denken, ihre ganze Aufmerksamkeit gilt dann
ihren eigenen Gefühlen; sich selbst bemitleidend, sorgen sie sich um
ihren eigenen Schmerz: „Ohne den Schöpfergeist der Männer werden wir nie
bereit sein, Mitgefühl für die Leiden der Menschheit zu empfinden!“ Sind
aber die Emotionen menschlichen Herzens – Wut, Trauer, Freude – im
Interreligiösen Dialog durch transkulturelle Psychosynthese, 'den
Hebammendienst der edlen Männer'
(Platon: Theaitêtos 149d-150d)] ins
rechte Maß gehoben, dann wird man umfassend zu unterscheiden verstehen,
was für Männer als 'Maria' sich mit was für Herrinnen als 'Buddha'
verbinden müssen, um die vollkommenste Schönheit zu werden:
Kinder des Planetarischen Bewusstseins
(Matthäus 18:1-5).
Rabbi Chama ben Chania, Babylonischer Talmud, Schabbat
133b.
Traktat Sota 14a. (kinship)
Wir verehren Gott nicht wirklich, solange wir die
Göttlichkeit des Menschen, der gerade vor uns steht, nicht sehen. Was
bedeutet es, dass geschrieben steht: „Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr
nachfolgen.“ Ist es denn dem Menschen möglich, der Göttlichkeit
nachzufolgen? – den Eigenschaften des Heiligen, der gesegnet ist, folge!
Wie er Nackte kleidet, Kranke pflegt, Trauernde tröstet, Tote begräbt…
„Wir sind bestimmt, ihm zu gleichen, das heißt: das Bild, in dem wir
erschaffen sind und das wir in uns tragen, aus uns zu vollenden, um –
nicht in diesem Leben – seine Vollendung zu erfahren.“
(Martin Buber). Durch die
Barmherzigkeit für den Nächsten bist du Gott ähnlich
(Basilius der Große): das Band der
Freundschaft ist die Brücke von Herz zu Herz, die dich zum Unendlichen
führt.
|
|