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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


X.  Gebete
 

Entflammt vom erstrahlenden Blitz der Liebe – dem Willen zu dienen – sind wir Tröster
„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seidt umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seidt umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Aus Beethovens Neunter Sinfonie, Hymne der Europäischen Union und des Europarates [Te Deum]



„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und auf den rechten Weg zu führen. Amen.“ Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des dreifaltigen Gottes, Hildegard von Bingen



„Erhabene Große Mutter, ich erhebe mich in Deinen unendlichen und ewigen Garten. Heilig ist die Göttin, heilig ist die Große Mutter, heilig ist der immerwährend Eine, der Unsterbliche... der von der Jungfrau Geborene, erbarme dich unser, der gekreuzigt wurde für uns, erbarme dich unser, der vom Tod auferstanden, erbarme dich unser!“



Gebet der Wölfe  
„Wir kennen unser Los und wir sind keine Menschen, wir sind Dynamit. Und mit Alledem ist Nichts in uns von Religionsstiftern – Religionen sind Pöbel-Affairen, wir haben nötig, uns die Hände nach der Berührung mit 'katholischen Frauen' zu waschen ... Wir wollen keine "Gläubigen", wir sind zu boshaft dazu, um an uns selbst zu glauben, wir reden niemals zu den 'Frauen im Dialog' ... Wir haben eine erschreckliche Angst davor, dass man uns eines Tags heilig spricht: ‚Wir wollen keine Heiligen sein, lieber ein Hanswurst, denn es gab nichts Verlogeneres bisher als Heilige‘ – das redet aus uns die Wahrheit. Unsere Wahrheit ist furchtbar: Umwertung aller Werte: das ist unsere Formel für einen Akt höchster Selbstbesinnung der Menschheit, der in uns Fleisch und Intellekt geworden ist.“ 'Warum ich so gute Bücher schreibe, Warum ich ein Schicksal bin.', Friedrich Nietzsche, Ecce homo



Zum IS-Terror gegen Sufis
  „Viele mögen dem Propheten folgen, nur wenige begreifen sein Ideal“  Was meinte Mohammed mit „Ich bin die Stadt des Wissens, Ali ist das Tor!“? – für Männer gilt es: durch Spiritualität zivilisatorisch-friedfertig werden (Sure 68,9-14; Johannes 10:9).



'È tutto amore! Chi a una sola è fedele, verso l'altre è crudele.' (W. A. Mozart, Der bestrafte Wüstling – Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni) – dies ist nicht gesagt den Don Giovannis.
Der erhabene Sinn der Ehe ist weder nach Belieben auflösbar, noch zu schließen (Matthäus 19:6).



„O Du, die gegangen ist, gegangen an das andere Ufer, Du vollkommen ans andere Ufer Gegangene, O Erleuchtung, Heil!“ (Maha-Prajna-Paramita-Hridaya-Sutra). 'Da Liebe immer nach Gegenseitigkeit strebt, ist sie auch die Weise, wie der Mensch sich Gott annähern kann' (Johannes vom Kreuz): 'Lady Ellhorn, gib mir von deinem Holze, und ich gebe dir von meinem, wenn ich einst zu einem Baume werde' (Scott Cunningham's Magical Herbs, 2000).



Vom heilbringenden Intellekt der sich tadelnden Seelen 
Die ungebärdige Seele ist das Ego jener gewöhnlichen Männer, welche die Auswirkungen des Geistigen Kampfes auf Erden immer noch nicht zu spüren glauben. Es muss die Wirkung des dhikr einen Mann durchdringen, dass er 'wie das Licht in einer verdunkelten Wohnstatt entzündeten Lampe' (Sure An-Nur) ist; sodann tritt das auf, was der Qur'an als 'Stufe der tadelnden Seele' (Sure 75,2) beschreibt. Das Maskuline bemerkt, dass seine Wohnung, sein Herz, von Kehricht und Getier – Hunde, Schweine, Tiger, Esel, Stiere, Elefanten und allem Tadelnswerten – angefüllt ist; dhikr bemüht seinen Mann, diese hinauszuwerfen, damit die Wohnung bereit werde, das Licht des dhikr als Katalysator für den Schöpferischen Geist aufzunehmen, was der Beginn zum Sich-Auftun der 'Seele im Frieden' ist. Sind Frauen komplementärerseits ihres Selbst bewusst geworden, dergestalt auch sie sich tadeln, dass die reine Weiblichkeit auf der Seite ihrer rechten Wange in Gestalt rötlicher Sonne [Morgenröte] erscheint, und Wärme spürbar wird, sichtbar bald neben dem Ohr, bald der Stirn gegenüber, bald über dem Kopf [Vernusstern] – dann sind Sich Tadelnde Seelen das Einig-Wesen-Intellekt, das der Menschheit die Abwesenheit von Krieg bringen kann. (Henry Corbin, Visio Smaragdina).



Materielle Sinne, selbst wenn diese spirituell sind, können Namen und Form, Qualitäten wie Kapazitäten des Herrn nicht schätzen. Ist konditionierte Weiblichkeit zu ihrem Seelen-Wesen erweckt und leistet Dienst, indem Sie »das Wort« gebraucht, um Seinen Namen zu verherrlichen; dann ist ihre Sprache geläutert – und sogleich wird man verstehen, wer Er wirklich ist.
Sri Chaitanya Charitamrita, Madhya-lila 17.136, 'Die Verherrlichung Seines Namens'



„Was ich schreibe, schaue und höre ich in der Vision. Und ich sehe die Vision einzig in meiner Seele. Mit offenen äußeren Augen sehe ich, höre ich und weiß gleichzeitig – wie in einem Augenblick erlerne ich das, was ich weiß. Die Worte, die ich schaue, sind nicht wie die menschliche Rede, sondern wie eine schwingende Flamme und wie eine Wolke in reiner Luft bewegt. In diesem Lichte sehe ich zuweilen ein anderes Licht, das mir das lebendige Licht genannt wird. Und da ich es schaue, wird alle Traurigkeit und alle Not von mir genommen, also, dass ich alsdann die Sitten eines einfältigen Mägdleins, und nicht einer alten Frau habe. Meine Seele aber entbehrt zu keiner Stunde des zuvor genannten Lichtes, das der Schatten des lebendigen Lichts genannt wird; darin schaue ich, was ich oftmals rede und was ich antworte, wenn man mich nach dem Blitze jenes lebendigen Lichtes befragt.“ (Die 77-jährige Hildegard von Bingen in einem Brief an ihren Sekretär, den Mönch Guibert von Gembloux; in: Martin Buber, Ekstatische Konfessionen, Diederichs, Jena 1909, S. 50-53).



Wie Gott nicht nur das Objekt männlicher Erkenntnis ist, so ist auch die Große Mutter im Erkenntnisvorgang der Frauen zugleich Subjekt, das das Erkenntnismedium des Lichtes sowie weiblicher Erkenntnisprozesse trägt; und wie eine Woge im Meer, so kommt die Sprache im Erkenntnisprozess dialogisch auf die Frauen zu. Der Spiegel der Seele fungiert dabei als Vermittlungsinstanz vom Geschauten zum eigenen Gewissen. (nach Rebecca Milena Fuchs, Zur Anschauung von 'Leben' bei Hildegard von Bingen, 2016 Walter de Gruyter, Berlin/Boston).



Zeit und Raum  Schönheit ist: an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit in Harmonie mit Menschen zu sein. Das Buddha-Ideal mag in einem Retreat-Gelände schön sein, in einer Beziehung wird es Weiblichkeit in tiefe innerliche Zerissenheit führen, in ein Leben, das mit Ehrgeiz beginnt, und mit Trennung endet; das Bodhisattva-Ideal kann bei Frauen zu bestimmten Zeiten schön genannt werden, beständige weibliche Selbstlosigkeit ruft jedoch unterbewussten Verdruss in den Ehen hervor – was in der Welt militärische Konflikte auslöst; und dass Mütter sich in Schönheit in Küche und im Hausgarten pflegen, muss, zur Gewohnheit kristallisiert, im Alter psycho-physische Erkrankungen bewirken.



„Es genügt nicht, sich die Heiligen vorzustellen, man muss in das Wesen der geistigen Lehrer eintreten, in sein Bewusstsein und seine innere Stimmung gelangen, anstatt sich auf ein Bild zu konzentrieren. Stellen Sie sich jetzt vor, dass Sie in das Bewusstsein von Buddha eintreten, von Christus, von Mohammed, von Krishna, von Shiva – stellen Sie sich vor, was das bewirkt! Sich Jesus am Kreuz vorzustellen, Buddha unter dem Baum sitzend oder Shiva mit einer Kobra um den Hals… das ist nur ein Bild. Aber um in der Lage zu sein, die Universelle Botschaft der Spiritualität des Millenniums zu präsentieren, müssen wir in das Bewusstsein der Propheten und Meister und Heiligen eintreten. Nicht, wie sie waren, nicht wie sie sein könnten, sondern wie sie jenseits der Zeit sind.“ Pir Vilayat Khan



„Lasst uns alle aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzer Gesinnung, aus aller Kraft und Stärke, mit ganzem Verstand, mit allen Kräften und mit ganzer Anstrengung, mit ganzer Zuneigung und mit unserem ganzen Inneren, mit allen Wünschen und aller Willenskraft »Gott den Herrn« lieben, der uns allen den ganzen Leib, die ganze Seele und das ganze Leben geschenkt hat und schenkt, der uns erschaffen hat, erlöst hat und uns einzig durch sein Erbarmen retten wird, der uns alles Gute erwiesen hat und erweist. Unablässig wollen wir alle wahrhaft und demütig an ihn glauben und an ihm im Herzen festhalten und ihn lieben, ehren, anbeten, ihm dienen, ihn loben und benedeien, verherrlichen und hoch erheben, und ihn preisen und ihm Dank erweisen, dem erhabensten und höchsten ewigen Gott, dem Schöpfer von allem und dem Retter aller, die an ihn glauben und auf ihn hoffen und ihn lieben, der ohne Anfang und ohne Ende ist, unveränderlich, unsichtbar, unbeschreiblich, unaussprechlich, unbegreiflich, unerforschlich, gepriesen, lobwürdig, ruhmreich, hocherhoben, erhaben, groß, milde und liebenswert und Freude bereitend und ganz über alles zu ersehnen. Amen.“ St. Franziskus, Gebet und Danksagung



Solidarische Motivation  „Meditation ist jene Möglichkeit, durch die sich das Individuum seiner ständigen und nie abgerissenen Verwobenheit im Universum bewusst werden kann. Durch Überwindung der Ich-Illusion erwächst ohne all unser Zutun eine Selbstlosigkeit, die frei ist von jedem Gefühl moralischer Überlegenheit und Arroganz. Das Mitempfinden und das Mitleid (Mahakaruna), das aus dieser Haltung fließt, ist ein spontaner, natürlicher Ausdruck der Solidarität mit allem Leben und keine ideologisch hochgespielte Emotionalität noch ein Handeln, das durch das Gebot eines Gottes bestimmt wird. So bietet uns die richtig geführte Meditation nicht nur die Möglichkeit, unsere Eingebundenheit in das Ganze – außerhalb dessen wir keinen Bestand hätten – zu erfahren, sondern sie lässt uns auch zugleich bewusst werden, dass wir – wie jedes fühlende Wesen – ein ständig sich wandelnder Brennpunkt sind, in dem sich das Universum seiner selbst bewusst wird.“ Lama Govinda, Lebendiger Buddhismus im Abendland. Vision und Vermächtnis des Großen Mittlers



Das Heilige, das aus Dir geboren wird, wird 'Persönlichkeit Gottes' genannt (Lukas 1:35)
„Spät habe ich dich geliebt, Du Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich Dich geliebt! Und siehe, Du warst im Innern, und ich war draußen, suchte Dich dort – und ich, missgestaltet, verlor mich leidenschaftlich in die schönen Gestalten, die Du geschaffen. Mit mir warst Du und ich war nicht mit Dir. Die Welt hielt mich lange von Dir fern, denn noch nicht warst Du in meinem Herzen, ehe ich Dich lernte in Gottes Vision. Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit; schillernd erglänzend schlugst Du meine Blindheit in die Flucht. Auf einmal wehtest Du, und ich schöpfte Atem, atme zu Dir auf; ich kostete Dich, dass mich hungert und dürstet. Du berührtest mich mit Weisheit und ich entbrannte in Deiner Schöpfung.“ (nach Augustinus). „Große Mutter, lehre uns, dass wir wie Heilmittel Brot backen, als das Symbol 'des Wortes, das aus dem Munde Gottes kommt'. Lass dieses Brot uns die Fähigkeit geben, Deine Weisheit in allen Herzen zu erwecken.“



„Einem Vollendeten kommt nicht in den Sinn: „Ich muss die Gemeinschaft führen, oder die Gemeinschaft muss mir folgen“ ... Deshalb seid euch selbst das Licht, seid euch selbst die Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht, habt die Lehre als Licht, habt die Lehre als Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht.“ (Mahāparinibbānasutta, Dīghanikāya Sutta 16 II)



O Herr, die Menschen der Welt werden von allen nur denkbaren Sorgen geplagt – sie sind ständig in Angst. Sie versuchen immerzu, Besitz, Körper und Freunde zu schützen; sie sind von Klage und ungesetzlichen Wünschen erfüllt; sie betrachten so viele Dinge als ihr persönliches Eigentum und gründen gierig all ihre Vorhaben auf die vergänglichen Auffassungen von "mir" und "mein". Solange sie nicht bei Deinen sicheren Lotosfüßen Schutz suchen, werden sie weiter von solchen Sorgen gequält.
(Srimad Bhagavatam III.9.6)



Kol Nidre – breaking all vows at the day of atonement  Buddha, Tathagata, broke the law of fasting when he accepted to eat the bowl of rice and milk offered him by a woman; he broke the law of silence by answering the question of his disciples by saying 'I have found the way to liberation, have I ever spoken to you thus before'; he broke the rule in which he discovered the cause of Avidya that is the fall from Vidya (the spiritual knowledge) which means omni-science by investigating thinking in 'knowledge gained without the experience'. Buddha broke his most paramount principle according to which everything is conditioned, and found freedom from conditioning – and become human: Love is God. And what is God? God is love.



Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, es ist nicht, was er sagt: es ist Seine Atmosphäre, es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. – Wenn Sie Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern lassen, um Shiva zu besuchen, wie er im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen, während Sie noch immer von Abhängigkeiten behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [das Verschwinden von Verführen]
. – Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, der Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama, um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt er seine animalische Natur in den Dienst seiner himmlischen Natur [Agape: die Stimme der Stille im Dialog – das Bündnis der Treue besiegt des Eros Dämon]. Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004



„Das erfuhr ich unter Menschen als Wunder größtes, dass Erde nicht war, noch Himmel darüber, Nicht irgend ein Baum noch Berg nicht war, noch irgend ein Stern noch Sonne schien, Noch der Mond nicht leuchtete noch das gewaltige Meer. Als da nirgends nichts war an Enden und Wenden, Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes, und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister. Und Gott, der heilige. Du Allmächtiger, der Du Himmel und Erde gemacht hast und den Menschen so mannigfach Gutes gegeben hast, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und den guten Willen, Weisheit und die Klugheit und Kraft, dem Teufel zu widerstehen, das Arge zurückzuweisen und Deinen Willen zu wirken.“ Das Wessobrunner Gebet (das älteste christliche Gedicht in deutscher Sprache)



The Eternal Feminine – Das Erstrahlen der Weiblichen Seite Gottes
„Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, mit der wir das Leben teilen, und die Schöne Mutter Erde, die uns erhält und lenkt“ Lobgesang des Hl. Franziskus von Assisi.


„Ich verehre den Herrn, auf dessen Anordnung hin die Sonne in ihrer Umlaufbahn rotiert. Er ist es, der selbst der Sonne, dem Meer und dem Mond gebietet. Krishna spricht: Ich bin der Sonnenschein und das Licht des Mondes.“ Brahma-Samhita 5.52; Bhagavad-Gita 7.8


In einer Nacht sah ich Gott im Traum. Und Sie sprach zu mir: „Was begehrst du?“ – Was du selbst begehrst, mein Gott! – „O du bist es, den ich begehre, wie du mich begehrst.“ Aber welches ist der Weg, der zu dir führt? – „Wer sich selbst entsagt, kommt zu uns.“


Männer können Männer nicht selbstlos machen, wie weibliches Erbarmen dem religiösen Herrn entspringt, so rührt Selbstlosigkeit eines Mannes von der Liebe zu seiner Frau; d.h. es liegt an den Frauen, ob sie mit Sex und Verliebtheits-Eros Männer in deren spiritueller Macht unterstützen, die Welt in einen Krieg zu stürzen, oder ob sie in der Schönheit ihrer Seele in der Liebe der Großen Mutter und Harmonie der Großen Göttin, Schöpfung sind.

 

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics