home
 
Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

download     essence  Alpha et Omega (pdf)

composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Beethovens  Neunte Sinfonie, Ode an die Freude, Hymne der Europäischen Union und Europarates



„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und auf den rechten Weg zu führen. Amen.“ Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des dreifaltigen Gottes



„Der gekreuzigt wurde für uns, erbarme dich unser...“  Sich von der Glaubenshülle lösend, dass ihnen „Hände und Füße angenagelt“ und dass „Wasser und Blut – Herz und Seele – ausfließen, weil 'die Lanze' ihre Seite durchstoßen hat“... diesbezüglich könnte die Sure „sie haben ihn nicht gekreuzigt“ für Frauen von immenser therapeutischer Bedeutung sein.



Gebet der Wölfe  
„Wir kennen unser Los und wir sind keine Menschen, wir sind Dynamit. Und mit Alledem ist Nichts in uns von Religionsstiftern – Religionen sind Pöbel-Affairen. Wir wollen keine "Gläubigen", wir sind zu boshaft dazu, um an uns selbst zu glauben, und wir reden niemals zu den 'Frauen im Dialog' ... Wir haben eine erschreckliche Angst davor, dass man uns eines Tags heilig spricht: ‚Wir wollen keine Heiligen sein, lieber ein Hanswurst, denn es gab nichts Verlogeneres bisher als Heilige‘ – das redet aus uns die Wahrheit. Unsere Wahrheit ist furchtbar: Umwertung aller Werte: das ist unsere Formel für einen Akt höchster Selbstbesinnung der Menschheit, der in uns Fleisch und Intellekt geworden ist.“ nach Friedrich Nietzsche, Ecce homo. Warum ich so gute Bücher schreibe, Warum ich ein Schicksal bin.



Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen (Matthäus 6:13; Korinther 6:13b)
„Siehst du nicht, dass Gott in den Attributen abhängiger Weiblichkeit erscheint und so Kunde von sich gibt, und dass Er sogar in den Attributen von Fehler und Schuld erscheint?“ (Rumi). Bevor wir dieses Rätsel nicht gelöst haben, findet eine Menschheit keinen Frieden.


Verstohlen geht der Mond auf „blau, blau Blümelein!“, durch Silberwölkchen geht sein Lauf „blau, blau Blümelein. Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rose!“. Er steigt die blaue Luft hindurch „blau, blau Blümelein!“, bis dass er schaut. (Johannes Brahms, Sonate op.1)



Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Es gibt Dinge, die ihren Duft verlieren, sobald sie der Luft ausgesetzt werden, es gibt Gedanken der Seele, die sich nicht in Worte dieser Welt kleiden lassen, ohne ihren heimlichen Himmlischen Sinn zu verlieren; sie sind wie jener weiße Stein, der dem Sieger übergeben wird, und auf dem ein neuer Name steht, den nur der kennt, der ihn empfängt. (Offenbarung 2:17)



Vom heilbringenden Intellekt der sich tadelnden Seelen 
Die ungebärdige Seele ist das Ego jener gewöhnlichen Männer, welche die Auswirkungen des Geistigen Kampfes auf Erden immer noch nicht zu spüren glauben. Es muss die Wirkung des dhikr einen Mann durchdringen, dass er 'wie das Licht in einer verdunkelten Wohnstatt entzündeten Lampe' (Sure An-Nur) ist; sodann tritt das auf, was der Qur'an als 'Stufe der tadelnden Seele' (Sure 75,2) beschreibt. Das Maskuline bemerkt, dass seine Wohnung, sein Herz, von Kehricht und Getier – Hunde, Schweine, Tiger, Esel, Stiere, Elefanten und allem Tadelnswerten – angefüllt ist; dhikr bemüht seinen Mann, diese hinauszuwerfen, damit die Wohnung bereit werde, das Licht des dhikr als Katalysator für den Schöpferischen Geist aufzunehmen, was der Beginn zum Sich-Auftun der 'Seele im Frieden' ist. Sind Frauen komplementärerseits ihres Selbst bewusst geworden, dergestalt auch sie sich tadeln, dass die reine Weiblichkeit auf der Seite ihrer rechten Wange in Gestalt rötlicher Sonne [Morgenröte] erscheint, und Wärme spürbar wird, sichtbar bald neben dem Ohr, bald der Stirn gegenüber, bald über dem Kopf [Venus-Stern] – dann sind Sich Tadelnde Seelen das Einig-Wesen-Intellekt, das der Menschheit die Abwesenheit von Krieg bringen kann. (Henri Corbin, Visio Smaragdina).



Verhaltensweisen der Geschlechter bleiben unerklärlich, wenn man die Zusammenhänge, die zwischen der Psyche unspiritueller Frauen {Ahriman} und der spirituellen Eros-Natur seelenloser Männer {Luzifer} bestehen, leugnet. Denn so geschieht es, dass ehrwürdige Väter und Söhne, die jahrelang Vorbilder an Moral und Tugend waren, eines Tages zur Beute unkontrollierter Leidenschaften werden und sich allen möglichen Zügellosigkeiten hingeben; während wir gleichzeitig beobachten können, wie Ehefrauen dann urplötzlich ihren Weg scheinheiliger Güte und Opferbereitschaft einschlagen. Das Bild des Baumes kann uns veranschaulichen: bei unspirituellen Frauen steigt das Niedrigste zur "hl. Leere" auf; umgekehrt lässt eine spirituelle Macht des seelenlosen Mannes seinen Wurzel-Eros wachsen und immer dicker werden, machtvoll verletzend dringt er tiefer und tiefer in den Boden der irdischen Weiblichkeit ein. Solange also Frauen-Katholizismus mit Männer-Sufitum kollaboriert, werden wir das physische Phänomen des Krieges sowie die psycho-somatischen Erkrankungen weiblichen Lebens weder beherrschen noch begreifen können.



„Was ich schreibe, schaue und höre ich in der Vision. Und ich sehe die Vision einzig in meiner Seele. Mit offenen äußeren Augen sehe ich, höre ich und weiß gleichzeitig – wie in einem Augenblick erlerne ich das, was ich weiß. Die Worte, die ich schaue, sind nicht wie die menschliche Rede, sondern wie eine schwingende Flamme und wie eine Wolke in reiner Luft bewegt. In diesem Lichte sehe ich zuweilen ein anderes Licht, welches mir das lebendige Licht genannt wird. Und da ich es schaue, wird alle Traurigkeit und alle Not von mir genommen, also, dass ich alsdann die Sitten eines einfältigen Mägdeleins, nicht einer alten Frau habe. Meine Seele aber entbehrt zu keiner Stunde des zuvor genannten Lichtes, das der Schatten des lebendigen Lichts genannt, und darin schaue ich, was ich oftmals rede und was ich antworte, wenn man mich nach dem Blitze jenes lebendigen Lichtes befragt.“ (Die 77-jährige Hildegard von Bingen in einem Brief an ihren Sekretär, den Mönch Guibert)



Gebet der Frauen: „Unser Herr, mache uns nicht zum Vorwurf, wenn wir uns vergessen oder Schlechtigkeit begehen. Unser Herr, erlege uns keine Bürde eines Klosterlebens auf, so wie Du sie jenen aufgebürdet hast, die vor uns waren. Unser Herr, und lade uns nichts auf, wofür wir keine Kraft haben. Und vergib uns und gewähre uns Verzeihung und habe Erbarmen mit uns. Du bist unser Beschützer. So hilf uns gegen die intellektuell einflussreichen Herren im Lande, die voller Starrsinn, Vorurteile und Unwillen sind, deren Herz sich verschließt gegen jede Art von Wahrheit, die ihrem eigenen Begehren widerspricht.“



Sich nur Jesus am Kreuz vorstellend, Buddha unter dem Baum sitzend, Shiva mit einer Kobra um den Hals... so werden wir nicht in der Lage sein, die Universelle Botschaft zu präsentieren – wir müssen in ihren Seelenzustand eintreten! Dann werden wir erkennen: im Gemeinwesen heutiger Zeit sind Ramas Heiler im Dialog, und Krishnas die kulturell-kreativen Visionäre, Shivas (Donar, Herkules) sind Lehrer und Erzieher in der Einheit der universell-sakralen Ideale, Buddhas spirituelle Lehrer zur Seelen-Erweckung; es ist diese symphonische Bruderschaft, die Frauen zu deren Gottesdienst, einer wissenschaftlichen Erforschung der Grundlagen kosmischer Beziehungspsychologie (Imagination, Archetyp, Synchronisation) zu mobilisieren vermag. »Friede auf Erden« kann so Realität werden.



Um Dialog zu führen, reicht Mitgefühl, Savitarka-Samadhi (in der Vision Sri Krishnas "die andere Frau" im Licht sich vorzustellen) nicht aus; es braucht dazu 'das lebendige Wasser' (Johannes 4:10), Mitleid, mystische Liebe im anbetenden Glauben, um mit leuchtenden Emotionen (mithilfe Shiva's Mantra-Yoga) all die mütterlicherseits erworbenen frommen Fundamentalismen, Ärger und Hass, reinzuwaschen; und Erbarmen, dharma-Nächstenliebe, Geben der feurigen Emotionen nicht-vorbestimmter, bedingungsloser Liebe, um (in Ramas tavistock-working-conference) die väterlicherseits gesetzten konditionierten Zwänge aufzulösen; sowie letztendlich sehr klare leuchtende Gedanken (Buddha's clear-bliss-of-intelligence). Erst dann ist Weiblichkeit nicht mehr von der Zweideutigkeit 'Gott ist die Liebe' befangen und kann in den Sternenwelten seiner nunmehr kosmischen Persönlichkeit den Zyklus des Mondes 'Tod-Auferstehung-Wiederkunft' verstehen, die Sonnenstrahlen der Großen Mutter akzeptieren und 'das Städtebauen der Göttin Venus' annehmen.



Es spielt keine Rolle, auf welche Weise Männer der anbetungswürdigen weiblichen Gottheit Respekt und Ehrerbietung erweisen: einzig wichtig, wie aufrichtig sie in ihrem Opfer sind! Dann macht es keinen Unterschied, ob der eine im Stehen betet, ein anderer sitzt, ein anderer kniet, wieder ein anderer sich niederwirft, ob in Bruderschaft, mit anderen Frauen, oder allein mit Ihr. Alles was zählt ist, dass das Herz des Anbeters rein ist, dass der Geist mit dem Einem, dem Herrn, verbunden ist und es Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit gibt. „Denn die Vereinigung differenziert auf jedem beliebigen Gebiet, ob es sich um Zellen eines Körpers handelt oder um Glieder einer Gesellschaft oder um die Elemente einer geistigen Synthese. In jeder organisierten Gesamtheit erlangen nämlich die Teile Vollkommenheit und Vollendung.“ (Pierre Teilhard de Chardin, Der Mensch im Kosmos. München2 1982).



„Spät habe ich dich geliebt, Du Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich Dich geliebt! Und siehe, Du warst im Innern, und ich war draußen, suchte Dich dort – und ich, missgestaltet, verlor mich leidenschaftlich in die schönen Gestalten, die Du geschaffen. Mit mir warst Du und ich war nicht mit Dir. Die Welt hielt mich lange von Dir fern, denn noch nicht warst Du in meinem Herzen, ehe ich Dich lernte in Gottes Vision. Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit; schillernd erglänzend schlugst Du meine Blindheit in die Flucht. Auf einmal wehtest Du, und ich schöpfte Atem, atme zu Dir auf; ich kostete Dich, dass mich hungert und dürstet. Du berührtest mich mit Weisheit und ich entbrannte in Deiner Schöpfung.“ (nach Augustinus). Große Mutter, lehre uns, dass wir als Heilmittel Brot backen, als ein Symbol des Wortes, 'das aus dem Munde Gottes kommt'. Lass dieses Brot uns die Fähigkeit geben, Deine Weisheit in allen Herzen zu erwecken.



„Ich bin einmal in einen Kali-Tempel gegangen irgendwo über Rishikesh, und da hat der Priester uns gesagt: 'Wenn du zu Gott gehst mit spiritueller Macht, dann musst Du bezahlen für alle deine Fehler – als Vater; aber wenn du mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Herzen und mit all deiner ganzen selbstlosen Kraft zu Gott gehst als Die Mütter [Din], dann musst du an Ihm weinen wegen deinen Bedürfnissen und wenn sie beschäftigt sind in der Küche, dann werden sie alles fallen lassen, um dich in ihren Armen zu halten, zu umschließen, sie werden dich halten und beruhigen, und dir alles geben, was du [zum Kochen und Backen] brauchst.' Von dem Moment an, da habe ich es entschieden: Gott als SIE zu nennen.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, summercamp 1999



Kol Nidre – breaking all vows at the day of atonement  Buddha, Tathâgata, broke the law of fasting when he accepted to eat the bowl of rice and milk offered him by a woman; he broke the law of silence by answering the question of his disciples by saying 'I have found the way to liberation, have I ever spoken to you thus before'; he broke the rule in which he discovered the cause of Avidya that is the fall from Vidya (the spiritual knowledge) which means omni-science by investigating thinking in 'knowledge gained without the experience'. Buddha broke his most paramount principle according to which everything is conditioned, and found freedom from conditioning – and become human: Love is God. And what is God? God is love.



Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, es ist nicht, was er sagt: es ist Seine Atmosphäre, es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. – Wenn Sie Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern lassen, um Shiva zu besuchen, wie er im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen, während Sie noch immer von Abhängigkeiten behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [das Verschwinden von Verführen]
. – Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, der Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama, um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt er seine animalische Natur in den Dienst seiner himmlischen Natur. Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004



„Das erfuhr ich unter Menschen als Wunder größtes, dass Erde nicht war, noch Himmel darüber, Nicht irgend ein Baum noch Berg nicht war, noch irgend ein Stern noch Sonne schien, Noch der Mond nicht leuchtete noch das gewaltige Meer. Als da nirgends nichts war an Enden und Wenden, Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes, und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister. Und Gott, der heilige. Du Allmächtiger, der Du Himmel und Erde gemacht hast und den Menschen so mannigfach Gutes gegeben hast, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und den guten Willen, Weisheit und die Klugheit und Kraft, dem Teufel zu widerstehen, das Arge zurückzuweisen und Deinen Willen zu wirken.“ Das Wessobrunner Gebet (Das älteste christliche Gedicht in deutscher Sprache)



Und in einer Nacht sah ich Gott im Traum. Sie sprach zu mir: „Was begehrst du?“ – Was du selbst begehrst, mein Gott! – „O du bist es, den ich begehre, wie Du mich begehrst.“ – „Aber welches ist der Weg, der zu dir führt?“ – „Wer sich selbst entsagt, kommt zu uns.“



Confíteor Deo omnipoténti et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo, ópere et omissióne: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. Ideo precor beátam Maríam semper vírginem, omnes angelos et sanctos, et vos, fratres, oráre pro me ad Dóminum Deum nostrum.“



Worin liegt der Sinn, zu bekennen dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe“? – Natürlich gälte es für Frauen zu bekennen, 'das Gute unterlassen' {Nächstenliebe in mystischem Geist} und 'das Böse getan' {nämlich Salomé, Göttin Kali gewesen zu sein, Matthäus 14:8}. Doch bevor überhaupt an einen solchen Wandel in die Religion zu denken ist, müssen zuerst geistliche Männer ihre dunkle physische Natur wandeln – und zwar bevor sie in spirituelle und seelische Bereiche auf- bzw. herabsteigen, um den Frauen zu ermöglichen 'das Gute zu tun'. Denn 'wenn das Priestertum geändert wird, ändert sich die Welt' (Hebräer 7:12).



Grundsätze für den Universellen Dialog
  (I) Du sollst die Kulturellen Kreativen, die mit spirituellem Bewusstsein, heiliger Seele, meisterlicher Geistlichkeit und prophetischer Poesie zu dir sprechen, mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Wesen, mit deiner ganzen Seele, mit all deiner Kraft, und mit deinem ganzen Geist anhören. (II) Wenn du dann deinerseits sprichst, spreche mit deiner erleuchteten Seele, dem hingebungsvollsten Herzen, und mit deinem ganzen geläuterten kosmischen Wesen: den Planetarischen Geist. (III) Frau, höre und lerne heiligmäßig dem Beispiel spiritueller Frauen nachzufolgen; wenn du 'schlechte Frauen' (Sure 24,26) siehst, vergewissere dich, dass du nicht ihre Fehler hast.

 

 

>> Inhaltsverzeichnis        >> L'Universel Intertextual Human Experience

   

français

english

español

italiano

   
   
 


We are looking for someone to translate this page of "essence  Alpha et Omega" from German into English
or any other language. If you are interested, kindly contact:  forum_women-global-ethics(at)liwest.at.

 

http://www.women-global-ethics.com


MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge