Inhaltsverzeichnis  

home: www.women-global-ethics.com

download

 
     

essence  Alpha et Omega (pdf)

 

 

MILLENNIUM  MUSIC  POETRY

Symphonie des Friedens und der Freiheit


 

 



Gloria enim Dei vivens homo

Through Women The Future Generations Come



*


Der Zustand des Ganzen organisiert die Teile (David Bohm). Jeder Mensch ist ein
neuer Anfang, begabt mit der Freiheit zum gemeinsamen Handeln
(Hanna Arendt).

 

DAS BUCH DER GESÄNGE

MILLENNIUM MUSIC POETRY

Die Rolle der Kulturell Kreativen im Politischen Wandel



Das Buch der Gesänge umfasst Vier Gesänge
 

       1. Gesang

Die Einheit der Religionen
die kabbalistische, zoroastrische,
buddhistische und hinduistische Tradition

       2. Gesang

Gnade und Erbarmung
die islamische Tradition

       3. Gesang

Der Universel [solidarity in diversity]
die himmlische Kirche unserer Erde.

       4. Gesang

Der Heilige Gral [soleá symphony of emotions]
die Ethik erleuchteter Seelen ist das Fundament
eines Gemeinwesens universaler Schöpfung

 


Dedicated to the Sacred Heart – Consciousness of Planet Earth

IN HONOREM ASSUMPTIONIS BEATAE MARIAE VIRGINIS
@ EXALTATIONIS S. CRUCIS @ S. MARIAE MAGDALENAE
@ DECEM MILIUM ANGELORUM
                                                                 
Wo alles sich darbringt, da ist die nächtliche Feier (shin),
der Tempel (aleph) und die Sterne (mem). Das Schöne,
auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar.
Hugo von Hofmannsthal



Cover-Partitur von Tiagaraja B.A.Ch. Allenstein: Second Millennium-Schlusschoral
'Religionen-Apoptosis, Rondo zu 7 Kulturen [Con Mortuis In Lingua Mortua] (Off 3:14) :
Introitus missae – Fuga (epilogi) zu den Religionen der Erde,
Prologi (prélude) zum Dialog'
 

The sun, when he hath spread his rays, And showed his face ten thousand ways, Ten
thousand things do then begin, To show the life that they are in. (Surrey; Tao te king I/XLII)


*


MILLENNIUM MUSIC POETRY

DAS BUCH DER GESÄNGE


essence

Alpha et Omega


Overcome cultural conditioning
through Human Spirit in Community.
The Cosmic Code is not conditioned nor predictable.

Dem Gemeinwesen aller fühlenden Wesen geweiht,
zur Krone, Glanz und Ruhm des Einig-Wesen, in der Einheit
der religiösen Ideale für eine freie, gerechtere, menschenwürdigere
Welt und es mag die geneigten Hörer, im Dialog der Kommunion
κοινωνία, zur eigenen Komposition ermutigen, dann hat es Seinen Sinn.

Als Gott die Schöpfung schuf, schrieb er in einem Buch,
das er über dem Thron aufbewahrt, Folgendes:
Meine Barmherzigkeit hat über meinen Zorn gesiegt. Hadîth qudsî

Jener Inspiration der Essenz der Weisheit gewidmet,
die den Menschen Guten Willens Frieden und Wohlstand bringt
und mit ihrer Forderung nach Solidarität zwischen den Generationen
die Abwesenheit der Voraussetzung von Krieg auf Planet Erde begründet.

Vereinigung der verschiedenen Beziehungen ohne Leid ist das Wesen
der Musik, sie müssen wir umarmen gegen den Stiefel der Missachtung,
der Zensur, der Lüge, der Gewalt von Regierungssystemen unserer Zeit.
Planet Erde erwartet vollendete Humanität, Frieden und Freiheit.

Verantwortung – Solidarität – Menschlichkeit – Vision
Im Brennpunkt gewissenhaften Erfassens der Heiligkeit allen Menschseins
steht jetzt Unsere gemeinsame Verantwortung für die geschwisterliche
Humanität: zum Dialog zusammenführen und Netzwerke bilden.

Es verpflichtet uns, für das Entstehen von Organismen zu sorgen,
in denen wir uns bei der Lösung von Schwierigkeiten aller Art helfen.

Das Heilbringende unseres Planeten geschieht im dialogischen Organismus:
Schöpfungs-Raum ist die transformierte Seelen-Zeit der Männer.

Männer sind heute auf der Suche nach eigenem Vorteil, ohne Rücksicht auf
The Cultural Creatives. Das hat die Welt zu einem Schlachtfeld ständigen
Kampfes gemacht, in dem das Leben nichts anderes als Chaos geworden ist.

Frauen gehen seelisch zugrunde, wenn Männer gar nicht mehr den Wunsch haben
das Heilige zu wissen, sondern es ihnen nur noch verlangt spirituelle Persönlichkeit
zu sein, die humane Kultur aber exkludierend, damit sie nichts zu lernen brauchen.

Dass Männer und Frauen ein Kulturelles Wesen werden, das verlangt von Weiblichkeit
individuelles heilig-göttliches Schicksal zu haben; und die Bestimmung des Mannes ist
nicht nur geschäftsmännisch, staatsmännisch, mächtig spirituell oder 'armer Poet' zu sein.

 

*

 



Everything is forgotten: the 'measuring instruments', the 'coat', the 'case', and especially the 'glasses'.
„How can anyone live without all that?“
(Luce Irigaray, ce sexe qui n'en est pas un)
 

„… denn wäre es so, dann vielleicht. Aber da es nicht so ist, ist es nicht so.
Gegenteiligerweise…“
(Alice's Adventures Under Ground, Lewis Carroll)

 

 

»significatio passiva«

 

Gott sprach, du bist nicht so stark,
dass du meine Einheit schauen kannst.

Da enthüllt Sie den Schleier, er sagte:
„Oh Du!“  Sie sprach: „O Du.“  Er sagte
„Oh Ich.“  Da sprach Sie: „Ich und du.“

Und ich sah mit Ihren Augen und versprach:
„Ich werde Dich in meinem Gesang
blicken machen, wie Du blickst.“

 

Der Fischer und seine Frau
Da hat Mann gefragt. Da hat Sie gesagt:

Ich bin dein Herr und dein Gott. Und
er rief in den Finsternissen: Es gibt
keinen Gott außer Dir. Preis sei Dir!

Ich war einer von denen, die Unrecht tun.
Da erwählte ihn sein Herr und machte
Ihn zu einem der Rechtschaffenen.

 

 

Ob man Gott als Er oder als Es beredet, es ist immer Allegorie.
Spricht Er aber Du zu Ihr, dann ist die ungebrochene Wahrheit
einer Welt von unsterblichem Sinn gewortet.
(nach Martin Buber)

 


In Nocte Consilium

And there was a Queen who when a certain
Problem was brought to her by her minister, say,
'Sing it again'; and the minister would sing it again.
Maybe after four lines she would stop him and say,
'Sing it again', and the minister would sing again.
And after she had heard it three times,
Her answer would be perfect.
 

 

 

Vor dem Vorhang
Heilen (Inayat) bedeutet Güte, Wohltat, Tröster sein. In seiner Konsequenz bedeutet es: Selbstdarbringung zum Wohle der anderen, 'Die Botschaft Christi', des Gewissens: hingebungsvolle Liebe. Und der Schrei nach Erbarmen ist direkt vor unserer Tür! Menschen werden gefoltert, diskriminiert, verächtlich ausgestoßen wie Straßenhunde, der Geruch des Terrors liegt in der Luft, unsere Herzen sind angstvoll bestürzt, erschrocken, discouragiert. Da – in der heiligen Weihe-Nacht leuchtet die Intuition der Sonne auf: mitfühlendes Verständnis, 'das Identische, welches das All erfüllt, die Menschheit erleuchtet und die Naturen unterweist, ihre Gattungen, so wie sie sein sollen, hervorzubringen'
(Giordano Bruno), unendliche Sternenwelten, die des Kosmos innerstes Eigen sind,
Bodhisattvas:
Women-Global-Ethics. Sinn dieses Organismus ist nicht, politisch die ganze Menschheit in die Arme zu schließen; sein Ziel liegt darin, in universellen Werten eine Neue Welt aufzubauen; und die Menschheit wird teilnehmen, nimmt schon unterbewusst teil, wenn sein seelenvolles Ideal ist, Menschen einzuladen, Mitglieder Einer Menschheit zu werden. Dieser Organismus geht aus der gegenseitigen Frucht des männlichen und weiblichen Geistes hervor; der Lebens-Raum gestaltet sich als Kathedrale EINER würdevollen Schönen FRAU entgegen, ein Seelendienst der Engel.

Alle Religionen bergen ein Gewaltpotential in sich; deshalb brauchen wir jenseits aller
Glaubensvorschriften, Dogmen und Moralvorstellungen zuallererst eine Neue Ethik:
Indem Eheleute zusammen, religiös und spirituell, führen, werden sie zusammenführen.
 

*


Wenn der Tod überwunden, der Drache, die Schlange bezähmt, der Titan
geschmolzen,
beflügelt und mit dem Geist der Wahrheit überwältigt
beginnt das Paradies der Liebe,
«Die Verheißung der Morgenröte».



                             Zhikr

Der blutge Zwang; denn wenn Ihr selbst die Krone
In Eurem Herzen bärgt, er stört nach ihr.
Deswegen kommt er an in wildem Sturm,
In Donner und Erdbeben
{Baubo} wie ein Zeus,
Auf dass er nöt'ge, wenn kein Mahnen hilft  -
Und heißt Euch beim Erbarmen Gott des Herrn
Der Krone abstehn und der armen Seelen,
Für welche dieser gier'ge Krieg den Rachen
Schon öffnet, schonen! Und auf Euer Haupt
wälzt er der Waisen Schrei, der Witwen Tränen,
der Toten Blut, verlassner Mädchen Ächzen
Um Gatten, Väter und um Anverlobte,
Die diese Zwistigkeit verschlingen wird.
Dies ist sein Ruf, sein Drohn und meine Botschaft.
William Shakespeare, König Heinrich V.

Hiob 6:15-30 / 19:19-29



Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Wir übersteigen mit 'Hedonismus und Freiheit' für Profitmaximierung [das Freimaurer-Auge im Dollar, die Herrschaft des Saturns, steht gegen die Ziele fundamentalistischer Muslimbruderschaften (Jesaja 19:2-4)] die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Ehe. In einer kulturellen Erkenntnis, wie wir friedlich zur Menschheit evolvieren, wird uns die ethische Schöpfung 'Nachhaltigkeit der Familien' immer dringlicher. Jeder trifft 5-6 mal im Leben seinen idealen Partner, dieses kosmisch-romantische Prinzip garantiert einmal die idealistische Ehe zu führen. Doch Frauen sind nicht Dienerinnen, sondern der Männer geistigen Zeit Schöpferinnen einer Neuen Menschheit. Wie unnatürlich es uns auch immer erscheinen mag, es sollte ein natürliches Gesetz sein, dass der geringste Preis, den Männer ihren Frauen im Austausch für diese selbst geben können, selbstlose Seelenzeit ist. Unsere Erde darf nicht mehr ausgebeutet werden. 'Nicht die Göttin [al-Ilāha(t)] sondern Gott!' (Shahāda) wendet sich gegen jene Magie, die Form benutzt, um damit jenes zu erlangen, was dunkle Frauenschaft verlangt; der Stoff aber, den Frauen in ihrer Schöpferkraft zum Friedensraum der Welt transformieren können, um in persönlichem globalen Engagement der Menschheit einen Schritt voranzuhelfen, ist der auf planetarisches Wohl bezogene Seelendienst der Männer. Werden Männer begreifen, dass altruistische Freizeit, zur Entfaltung des Planetarischen Bewusstseins der Frauen, wichtiger ist, als Krieg zu führen um temporäre Nebenbeziehungen? Es braucht Engel für den Frieden; die Bärentatze (Talitha – Markus 5:41-42 – im Sternbild der Bärin) und das Herz Medeas sei euer Banner! In Achtung und Respekt gegenüber dem Fühlen des Menschen müssen wir sagen: „Wenn Liebe benötigt wird, Gott ist Liebe. Wenn man Gerechtigkeit ausüben muss, Gott ist Richter und Verzeiher.“ Und als sich die Seele so wieder geschmückt hatte in ihrer Schönheit, traf sie ihren Geliebten (Nag Hammadi Codices II,6).



 * 
 

Ich sah einen Traum heute Nacht: der Himmel schrie, die Erde gab Antwort, zwischen
ihnen stand ich.
(Gilgamesh-Epos, Tafel 8). Und siehe, ich fing an Worte der Inspiration
auszusprechen und zurechtzuweisen die Wächter des Himmels.
(Henoch, Kapitel XIII.9).

 
P r o l o g

Le temps fuit, la conscience crie, la mort menace –
 Le ciel sourit, l'enfer gronde, et les femmes dorment
 

Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann werden wir Gott dienen, und Er wird verherrlicht werden. 
Vision La Salette, 1858

Und siehe, der auf dem Berge saß, rief mit gewaltiger und durchdringender Stimme: Du gebrechlicher Mensch, Staub vom Erdenstaube, Asche von der Asche, rufe und verkünde, wie man in die Erlösung eingeht, die alles wiederherstellt, damit diejenigen unterrichtet werden, die, obgleich sie den inneren Gehalt der Schriften kennen, ihn dennoch nicht aussprechen oder verkünden wollen. Denn sie sind lau und oberflächlich, die Gerechtigkeit Gottes zu beobachten. Erschließe ihnen die versiegelten Geheimnisse, die sie so ängstlich in einem versteckten unfruchtbaren Acker verbergen; ergieße dich wie ein überfließender Quell, und verströme dich in geheimnisvoller Lehre, dass jene von deiner Ausgießung und Bewässerung erschüttert werden, die dich wegen der Übertretungen Evas mit Verachtung strafen möchten. Nicht von einem Menschen hast du die Erhabenheit dieser Tiefe. Von dem himmlischen, furchtbaren Richter wird sie dir von oben her gegeben, wo dieses starke Licht unter den Leuchtenden mit heller Klarheit flammen wird. Erhebe dich also, rufe und sprich, was dir in der göttlichen Hilfe kund wird! Denn der da jeder seiner Kreaturen mächtig und gütig gebietet, er durchströmt die, die ihn fürchten und ihm mit hingebender Liebe dienen, mit dem Licht der himmlischen Erleuchtung. 
S. Hildegard von Bingen, Scito Vias Domini I/1

Da kroch nach vorn der gottlose dreimäulige Drache und dachte bei sich also: „Diesen Glücksglanz, den nicht genommenen, will ich ergreifen.“ Aber hinter ihm reckte sich auf das Feuer des Weisen Herrn und sprach mit Worten also: „Zurück, lass dir das gesagt sein, du dreimäuliger gottloser Drache, wenn du den Glücksglanz, den nicht genommenen, dir aneignest, will ich dir gegen deinen Steiß emporflammen, gegen dein Maul emporleuchten und danach sollst du nicht wieder hervorstürzen auf die gottgeschaffene Erde zum Verderben einer Welt der Wahrheit.“ Da zog der Drache seine Pfoten zurück, besorgt wegen der Lebensgefahr, weil er vor dem Feuer in Furcht war. 
Zend Awesta, Zamyad Yašt 19,49-50


Des Sperbers allerschnellster Flug – Die Maske der Männer im Frauenfang
Müssen wir uns, angesichts vieler, die so emsig ihren spirituellen Neigungen folgen, nicht fragen, ob Spiritualität, ohne zugrundeliegendes planetarisches humanistisches Bewusstsein, nicht Hinwendung zur Egozentrik eines unbarmherzigen Gleichmuts gegenüber der Botschaft Eines Natürlichen Kulturellen Lebens ist? Ist "das Erwachen Gottes in das linke Gehirn" nicht Flucht vor der Existenz einer schöpferischen Ordnung der Liebe, und damit gottsüchtige Abneigung gegenüber der bewussten Teilnahme an 'Allmende-Gemeinschaft in kreativer Einheit'? Während Krieg, Terror, Massenflucht die Menschheit quälen, scheint es eine hochneurotische Haltung zu sein, spirituellen Individualismus zu lehren, statt Dialog, die Befreiung zur kosmisch-humanen Emotion, dass der Mensch seine Sehnsucht der Seele im Lehren und Helfen, im Fördern und Dienen, Trösten, Heilen und Lieben wiederfinde.

 


A.  Das Buch der Gesänge


Unglückliche Frauen sind, auf ihre eigene Art geliebt zu haben, unglücklich (Lew Tolstoi)
Spiritualität lehrt heutzutage Söhnen, mit seelenlosem Geist eine Frau ‚Mein‘ zu nennen,
sie zu sehen, zu betreten; zudem trachten Landesväter nicht mehr danach zu tun, was sie für schön halten,
sondern danach, möglichst viele Frauen ‚Mein‘ zu nennen. In diesem Zusammenhang
muss man sich fragen, was Mütter eigentlich ihren Töchtern beibringen?

Nicht gegeneinander gleichgültige spirituelle Individuen (in Genussehen anfügend oder in 'Scheidung und Wiederheirat' umordnend),
sondern universaler schöpferischer Geist ist der Quantensprung zur allumfassenden Humanität.
Kulturell-kreative Anmut ist jenes Bündnis erneuerter Liebe zwischen Frauen und Männern, das wir uns erklären wollen.


Ein Tempel sind wir, von Vater und Mutter geschändet. Eure Antworten bleiben Betrug.
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, The History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender Religionen; der schöpferische Traum erstirbt in den Verschmutzungen der Glauben, dem Überschwange göttlicher Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (Claude Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken von Kriegskulturen zerfressen unsere Seelen.

Die Büchse der Pandora 
Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne. Unser Bedarf an Bequemlichkeit und Persönlichkeitsgeltung front die Menschheitskultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste. 'Ein Übermaß an spiritueller Macht zieht Weiblichkeit in das Verderben herunter'
(C.G. Jung).
'Im blutigen Zwang' mordet eine paternale Majestät der Menschheit kulturelle Werte. Im hormonellen Liebreiz natürlichen Gebärens 'richten sich Frauen in ihrer Moral nach jedem, den sie lieben' (La Bruyère). 'Und es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seelen, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Theresa von Ávila, Libro de la Vida).

Im planetarischen Gewissen 'dem Einen entgegen' 
Diejenigen, welche Liebe verwegen ausüben, d.h. nicht ihre inneren Wandlungen und seelischen Zustände mit dem göttlichen Lehramt des Dialogs in Einklang gebracht haben, sind unrein und geradezu von der heiligen Handlung ausgeschlossen
(2 Makkabäer 3:39; Matthäus 22:14). Keine Frau sollte wagen, eines Mannes Herzensführerin zu sein, wenn sie nicht, durch eigene Seelen-Ekstase ganz und gar gottähnlich gestaltet, durch Gottes Führung und Urteil zur Vorsteherin bestellt. In dienenden Funktionen komplementärer Hierarchie (Lukas 9:46-48; 22:24-27) kommt Kultureller Geist vom Himmel herab, mit schöpferischem Licht zu erfüllen; dass Weiblichkeit mit Augen ihrer heiligsten Kapazität zur göttlichen Verfassung und Befähigung erhoben werde, so dass der Wille aus Gnade wirkt und die Natur zuteilt, was in der Hierarchie geoffenbart wird. (Areopagita, De Ecclesiastica Hierarchia 3.3.14).

Der Begriff 'eheliche Liebe' lässt sich nicht in das bloße materielle, psychologische und spirituelle Leben hineinpressen, sondern er geht in die Mannigfaltigkeit und Fülle der Formen des geistigen und kulturellen Lebens auf – 'Leben, dem selbst das Gepräge einer inneren Notwendigkeit und damit das Gepräge der Objektivität aufgedrückt ist' (Ernst Cassirer). Im humanen Sinn bedeutet »Ethik der Liebe« nicht nur die Begriffswelt einer spirituellen Erkenntnis, sondern die anschauliche Welt der Kunst, besonders die des Mythos und damit »Sprache der Frauen«. Wir müssen fragen: Ist es der Klang von 'Vater & Sohn'-Spiritualität, welcher Mütter voller Seelenangst ihren Töchtern vererben ließ: „Besser ist es, in der Hölle zu herrschen, denn im Himmel zu dienen“ (John Milton)...?

 

 


B.  Situation: Anamnesis und an
ā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4)
Wir stehen vor einer Krise epischen Ausmaßes. Und der Grund dafür ist weibliche Unfähigkeit gepaart mit dem männlichen Unwillen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: die psychische Entartung unreligiöser Männer, welche seelische Erkrankungen in den Frauen hervorruft. „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen. Daraus erwachsen Gefahren wie Kriege und Epidemien.“ (Bhagavad-Gita I.40). Kriege dauern an, weil Männer nicht „ein Herz und eine Seele“ (Apostelgeschichte 4:32) sind und Frauen 'ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen' (Präsident Trump zu Mrs. Clinton), so „als sögen sie mit der Gefahr einen doppelten frechen Mut in sich“ (Hugo von Hofmannsthal).


Heilen, was in Weiblichkeit verwundet ist
  Den Führern der Nationen ist es wichtig als Vorbilder wahrgenommen zu werden; ganz gleich, ob es sich um die königliche Familie eines Wüstenstaates oder den Präsidenten der Vereinigten Staaten handelt: ihre Macht hat kulturelle Bedeutung; doch zuviel Islam (Paternalimus, Polygamie nach der Scharia) erzeugt 'kranke Erde' (Prostitution), zuviel Interreligion (serielle Wiederheirat, Genussehe) entstellt den kulturellen Mann {'es ist das bübisch-mädchenhafte Gestümper, wie frömmelnder Geschmack sich’s lieben mag' (Goethe, Faust II)}. Demgegenüber gilt es Den Sinn der Liebe innerhalb unserer kosmischen Verantwortung für Unsere Erde zu entwickeln.

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1.16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: Was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10), im Geheimnis der Umarmung und im Geheimnis eines Fluges. Wenn Frauen, als spirituelle Seelen ihrer Weiblichkeit, über Beziehungsideale entscheiden, da 'vom Stoff aus dem die Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm 4.1), den Kulturell Kreativen, inspiriert, dann ist jeder frei und jeder ist ein Solist, zusammen wird Einheit: Symphonie.


Vom Ursprung der Gemeinschaft der Geheiligten
(Sure 15.26 Das Felsengebirge, Jesaja 11.1-5)
La «Grande Mère» ist Ursprung, der Bindungs- und Wirkungszusammenhang. Sie prägt den Mythos der Kultur und das Leben der Menschen durch Alchemie. Am Anfang steht eine Unterhaltung: „Wirst du meine Souveränität bestätigen?“ Er spricht: „Ich will! Und das ist der Vertrag: Wir nehmen Wasser aus der Erde, Wir geben etwas zu der Erde.“ Dvordey {very high frequency omnidirectional range}, der Hof der Wintersonnenwende übernimmt Verantwortlichkeit auf sich, was zugleich die Autonomie begründet (Apostelgeschichte 20:32).

Die Erde hat fünf Eigenschaften, das Wasser vier, das Feuer drei, die Luft zwei, und der Aether eine. Klang, Berührung, Form, Duft, Geschmack sind die fünf Eigenschaften der Erde. Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser. Klang, Berührung, Form bilden die drei Eigenschaften des Feuers. Die Luft hat zwei Eigenschaften: Klang und Berührung. Der Aether hat als Eigenschaft den Klang. Diese fünfzehn Eigenschaften wohnen den fünf Elementen inne und existieren in allen Substanzen, aus denen das Universum zusammengesetzt ist. Sie stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern gehen angemessene Verbindungen ein: sie bilden ein Ganzes. (Mahabharata, Vana Parva, Buch des Waldes, Kapitel 221 Der Vogelfänger über die Elemente)


Frauen und Männer haben zusammen den größten Erfolg 

Frauen, die, in Sachen Ethik, gegenüber Männern nicht das Felsenfundament 'verlasse Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker'
(Matthäus 19:29; 10:35-39) geltend machen, bemühen sich nicht nur vergeblich um Mitarbeit ihrer Partner am Planetarischen Bewusstsein, sondern sie dürfen sich auch nicht wundern, wenn das entstehende Machtvakuum sofort durch alternative "Familien-Korrektheit" ausgefüllt wird, die das Handeln "ihres" Mannes, mit seiner Ehefrau den Dialog zu organisieren, hemmt oder, als Ausdruck von Überzeugung, sogar verhindert. Hinzu kommt noch, dass eine spirituelle Multikulti-Moral Männern erlaubt, sich in Beziehungsangelegenheiten beliebig verhalten zu können – dies stellt die größte Bedrohung der Ordnung dar und untergräbt systematisch unser Kulturelles Wertesystem.


Dialog muss vor allem anderen unsere erste Pflicht sein
 
Durch Göttinnenkult in erstarktem Konfessions-Fundamentalismus herrscht eine Art organisierte Kriminalisierung des Glaubens auf unserem Planeten, ein Handel mit energetisierten, psychologisierten wie spiritualisierten Geschlechtern. „Menschen schaffen, wenn sie Lust empfinden; ohne ein Empfinden von Lust ist kein Schaffen; nur wer Lust empfunden hat, schafft“
(Chandogya-Upanishad 7.22). Doch indem der Mensch liebt, ohne dass 'Trieb, Gottlosigkeit, Neid und Begehren' durch heilsames Läutern entschwunden sind, zerstört Liebe sich selbst und die anderen. Konkurrierende Männerwirtschaft und frauenpolitische Interessen könnten befriedet werden, wenn der Menschen Thermodynamik, die Begehrlichkeit allzu göttlichen Eros-Geistes, entwird. Dazu muss uns bewusst werden, wie alles miteinander verflochten ist, wie z.B. Ehevorstellungen der Religionen, die sich entwickelt haben, beitragen Produktionen einer Welt-Misswirtschaft zu fördern. Wenn wir das wirklich ändern wollen, müssen wir sowohl beim Wünschen der Frauen ansetzen, wie auch die Entfaltung einer fühlenden Schöpferischen Kultur der Männer (Johannes 14:23) fördern. 'Der Fortschritt und die wahre Größe ist in der Höhe des Menschen im Dialog und nicht in den spirituellen Übungen und Heiligen Schriften, diesen von der Höhe eines einsamen Berges diktierten Monologen. Das, was wirklich in der Lage ist, das Absurde auszugleichen, ist die Gemeinschaft der Menschen im Kampf gegen das Absurde. Wenn wir uns entschließen, dieser Gemeinschaft zu dienen, entschließen wir uns, bis zum Äußersten dem Dialog zu dienen gegen alle Politik der Lüge und des Schweigens. Menschen, die bleiben, was sie sind und die wahr sprechen – das ist die Art und Weise wie wir zusammen mit den anderen frei sein können.' (Albert Camus, 1946).

Männer stoßen vielfach auf merkwürdige Widersprüche, wenn sie sich bemühen, Frauen zu verstehen. Und wenn ein Mann auf Widersprüche stößt, so sucht er über diese Widersprüche so hinwegzukommen, dass er Frauen zu schätzen beginnt, indem er jederfrau Verdienst und Wert zu schätzen weiß – so benutzt er Frauen zur Profitmaximierung, für seine Zwecke, während er die Bedeutsamkeit, dass er den Kulturellen Geist den Frauen zu geben hat, zurückstößt. Was heißt, dass Männer in unserer Zeit, die Wirklichkeit von Weiblichkeit überhaupt nicht verstehen wollen; spirituelle Praxis verstärkt dies in den meisten Fällen.

Der Große Gesang  Von der Gnade der Sonne erglüht der Mond, und ist bereit sich selbst darzubringen (Bhagavad-Gita 17.11; Johannes 6:38); erhellt vom Chor der Sterne (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern zur Wiederkunft des Humanen Geistes. Ein jeder entdeckt in der Drei-Einigen Seele den Spiegel; in Kosmischem Sinn fühlt sich Licht in Liebe zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne: „Ich liebe Dich“, zum Morgenstern: „O Du liebst mich“ und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Es ist dieser Gesang, der die Engel zu des Meeres Wogen, zu des Firmaments Sternen und zu der Paradiesbäume Früchten trägt.


‚Von Liebe wegen‘ der Frauen bringt das Planetarische Bewusstsein der Männer hervor

Erfahren Männer keine Belehrung durch die erleuchteten Seelen der Frauen,
so wird der kulturelle Geist nicht erschaffen. Wenn es überhaupt
Hoffnung gibt für Planetin Erde, dann muss es in dieser Weise geschehen:

Frauen müssen von oben anfangen und dann wirkt es nach unten.
Wenn man nur "unten" versucht, Lösungen zu finden – das geht nicht.


Die Große Mutter: Das Bewusstsein Unseres Bewusstseins
 
Es gibt ein Sprichwort, welches besagt, dass ein Prophet in seinem eigenen Land nichts gilt und das liegt hauptsächlich daran, dass Frauen an dem Bild festhalten, dass sie sich von sich gemacht haben, und das Männer von ihnen gemacht haben. Schon im Mutterleib werden Frauen entsprechend programmiert, und das gesellschaftliche Leben passt sie an die erotischen Vorlieben der Männer an. Durch aufsteigende Kontemplation gelingt das strikte Abnabeln von diesen beiden Verstrickungen. Haben Frauen diese Transformation durchgemacht, müssen sie jedoch ihrer heiligen Weiblichkeit zustimmen. Falls sie aber aufgrund des Clans ihrer Männer nicht zustimmen können, werden Zivilisation und frommer Glaube sie genau dorthin zurückbringen, wo sie vorher waren. Einzig nur mit dem eigenen Verwurzeltsein in Gott – in absteigender Kontemplation, mit offenen Augen – kann ein Wandel der Männer zu Planetarischem Bewusstsein geschehen.



I.  Das Gewahrsein
 



François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur)


Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer, psychoanalytische Heiler, spirituelle Guides und geistliche Lehrer.

Cultural Creatives {Die Vier Horussöhne / Die Vier Evangelisten / hinduistisch: als Rama, als Krishna,
als Shiva, als Buddha / jüdisch: der Wissbegierige, der Begabte, der Ausgeglichene, der Schwierige}
verkörpern das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende
'Prinzip der Mutter' [Matthäus 23:37].

Die Sprache der Neuen Welt: Krishna: Feuerträger; Shiva: empfindungsfähiger Diener der Evolution;
Rama: Schöpfer von Menschen; Buddha: der alle seine Feuer zum Wachsen der Menschheit darbietet.



II.  Dialog: Zusammenkunft in Seelenzeit – Erweckung zur Planetarischen Kultur

Gewahrsein in unserer Zeit  Nur wenige Männer vermögen sich heutzutage eine Idee zu machen von dem diakonisch-ritterlichen Gelöbnis, Frauen seelisch zu stärken, persönlich zu schützen, physisch zu schonen. Es fehlt zusehends die erschütternde lenkende Kraft des erleuchteten Gewissens 'wodurch aus dem Herzog von Burgund ein Koch von Cluny, und aus einem mit der Kaiserfamilie Verwandten ein Sandalenputzer, und aus einem Grafen ein Schweinehirt ward' {nach Abbé Dubois, Geschichte der Abtei Morimond, Münster 1855 / Anmerkung: Nach der Midrasch Rabba 48:9 war Gott, welcher Abraham bei den Drei Eichen Mamres in Gestalt von 'Der Herr und zwei Engel' (Schenouda III.) erschien, ein Wüstenhändler, ein Bauer und ein Schiffskapitän}.

Ethik unterscheidet sich von spiritueller Praxis in der Richtung. Nicht aus Alltagsbewusstsein sich ins göttliche Bewusstsein zu erheben, ist das Ziel der Ethik, sondern 'Prinzip Hoffnung': den schöpferischen Geist des Universums als das Planetarische Bewusstsein herabbringen, die Vision eines Universellen Allmende-Gemeinwesens offenbarend – was 'Krieg der Religionen' in heilbringendes, das Schöpferische manifestierende Leben des spirituellen Weiblichen umwandelt. Wenn jetzt aber Männer glauben, Alpha mit Omega verwechselnd, es sei ihr gutes Patriarchen-Recht 'mit begeisterndem Blick das verwundete Weibliche zu lenken', so kann solches Ansinnen zu gänzlichem Größenwahn und Gleichgewichtsverlust führen. Das reuige Selbst muss sich wandeln, der religiösen Pflicht dialogisch gewissenhaft nachkommend, und Unreinheiten, Verleugnungen und Wunschdenken psycho-physischer wie spiritueller Alpha-Tier-Idiosynkrasien dergestalt ethischem Gelöbnis unterwerfen, dass in seelischem Magnetismus das Herz zu reinen Spiegeln wird – dann erst können Frauen auf echten Beistand hoffen.


III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora 
Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Geist seiner Seele als Grundlage des Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Folgen sind zunehmende Scheidungsraten und das Aufkommen von Selbstverherrlichungs-Maskulismen im Verbrauch seelengehemmter Frauennaturen; die spirituellen Gewissen erliegen dem Charme paternaler Bruderschaft, deren Partialethik des 'göttlichen Bewusstseins' jede Pflicht zur planetarischen ethischen Verantwortlichkeit verdrängt. Unterdessen werden die Reichen immer reicher, während Inflation, Armut und Gewalt unseren Planeten in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.

Gott wird Mensch auf dass die Frauen wirken  Eine kosmische Ordnung besteht, wonach Männer, wenn sie in ihrer Seele schöpferisch sind, das heißt 'in sich selber bleiben und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar intuitiv einleuchtet' (Romano Guardini), "das eigentliche Mannsein" verlieren. Wollen Weise Frauen zu ihrer 'Vision von heilender Liebe' gelangen, müssen sie "den Mann" an das Planetarische Bewusstsein hergeben; die selbstbezogenen Frauenherzen sträuben sich gegen diese Hingabe – derweil nehmen sich Männer die Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1).


Seelenzeit der Kulturell Kreativen in der Raumzeit spiritueller Frauen

Wenn Männer am notwendigsten sind, sind Frauen am meisten allein gelassen; Frauen könnten zum Dialog finden, wenn Männer – jene spirituelle Institution eines politischen Gewissens, in dessen Macht Frauen dazu neigen sich voneinander abzuwenden – ihnen nicht im Wege stehen würden. ‚Ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, dann erst Untertan, Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt‘ (Shakespeare, König Johann).

Wann immer Weltkriege stattgefunden haben, wann immer es in der Welt Blutvergießen gegeben hat, und wann immer es Revolutionen und politische Umwälzungen geben wird, all diese Katastrophen sind auf dieselben Ursachen zurückzuführen: auf der einen Seite Selbstsucht der Männer, welche lediglich nur physisch, mental resp. spirituell in sich selbst versunken sind, auf der anderen Seite der Mangel der Frauen am Verständnis für das Naturgesetz der Großen Mutter und die Gesetze erfüllter, nachhaltig-glücklicher Partnerschaft.

Die Große Mutter ist eine Schöpfungsmacht des Lebens, die sich durch Licht und Wärme offenbart, eine schöpferische Allmacht als Weisheit bzw. Licht und als Liebe oder Wärme. Wenn man Ihre Offenbarungen genauer betrachtet, entdeckt man die Verbindungen, die zwischen drei Personen der Dreieinigkeit bestehen. Das Geheimnis eines 'Gottes in drei Personen' ist also nicht so schwierig zu lüften. Was mysteriös bleibt, ist die unfassbare Größe und Herrlichkeit dieser Ur-Essenz, aus der alle Existenzen hervorgegangen sind.

Nachhaltige Beziehung  Beziehungsethik der Geschlechter entstammt komplementären Seelenebenen. Haben wir uns nicht dessen bewusstgemacht, steht 'Beziehung' unter einem unglücklichen Stern. 'Wenn ich zu dem gelangt bin, das für alle Vernunft unerkannt ist, von dem auch jede Vernunft meint, es sei von der Wahrheit am weitesten entfernt: dann finde ich Dich. Dort bist Du, mein Gott, der Du absolute Notwendigkeit bist.' (Nikolaus von Kues).


IV.  Resumé

Ohne Wein und Brot (Buch) ist Venus tot.
Wo aber nächtige Trunkenheit und Überfluss herrscht,
da beginnt die Mutter des Ehebruchs ruchlose Kriege.
Mikrokosmos Paruus mundus 1579

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen?

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (an Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für Die Frau, innerhalb des erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: Das Gebot der Menschlichkeit, Frauen nicht mehr zu missbrauchen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. Der Tod von Soldaten ist der äußere Ausdruck eines inneren Kampfes der Frauen in der 'Institution von Heirat und Scheidung'. Dabei könnten Frauen die ungeheuer komplexen Probleme religiöser Kriege eigentlich lösen. Doch wer vermag die Frauen zu ermahnen, dass sie nicht die Möglichkeit scheuen dürfen, Leben zu retten? – das Seelische Gewissen.

Man(n) wünscht seinen Verstand gut nutzen zu können, um als 'spirituelle Persönlichkeit' [linke Hemisphäre] zu arbeiten – aber nicht mit dem Geist seiner Seele. 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint 'das mitfühlende Gehirn', die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters'; bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Verstand seine Partnerin in die "Huren-Heiligenposition", von der sie frömmiglich ihre Dienste zu geben hat. Es ist die Tragödie unseres Planeten, wenn Frauen sich dergestalt vom schöpferischen Seelenleben abhalten; denn Männer erhalten von Frauen ja 'absolute Freiheit', insofern sich Frauen frei von sittlicher Einschränkung zur Intimität halten und darauf verzichten in Hauskirche einer Jugend die Emotionen der 'Erleuchtung des psycho-physikalischen Mechanismus' zu lehren. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht im Manne psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens) und eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor dem kollektiven Wahn sexueller Frauen, die, unter der Übergewalt spiritueller Männer mit deren ungeheurem Zwang eines psychischen Eros, in rasendem Wogenzusammenprall, Spannungen mit solcher Windstärke erzeugen, dass die Welt wie ein Tuch in zwei Teile zerrissen wird, dieser riesige Riss geht quer durch jedes Land, jede Stadt, jedes Haus, jede Familie, jedes Herz. (nach Stefan Zweig).

 

 
 
C.


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

'Von Iblis geblendet' (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass Erfüllung zwischen Venus und Genius (Richard Wagner, Tannhäusers Gesang; Ovid, Metamorphosen: Ceres gebührt mein Sang) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren. Denn nichts ist im planetarischen Geist, was nicht vorher in den Sinnen der Großen Mutter war, und nichts ist in Ihrer Sprache, was nicht zuvor im Bewusstsein des Genius war.

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).

Altersfrömmigkeit gepaart mit Spiritualität gebiert Herrschsucht in den Kindeskindern
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Denn bleiben Frauen „katholisch“, werden ihr Männer 'negativ', den Priester spielen, und dabei die Persönlichkeit Frau auslöschen. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald des materiellen Daseins von sogenannten „Stellvertretern Christi“ betrogen werden, versuchen über den Einweihungsweg, die Gemeinschaft gottbewusster Spiritueller, Erweckung. Ohne erwachte Seele, ohne hingebungsvolles religiöses Ideal, als dessen Spiegel die unbewussten Triebe und konditionierten Begehren im Licht eines Überbewusstseins sich überwinden, kehren sie in den Kreis 'Hanumans Affen' zurück, jener Interreligiösen, die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind; ganz natürlich steht für selbstverliebte spirituelle Egozentriker und Womanizer 'das gemeinsame Seelenleben als Mann und Frau' nicht im Vordergrund, streben sie doch nur nach eigenem Erfolgsglanz. „Wagt es einer, die Qual zu lieben, den Leib des Todes zu umarmen und mitzutanzen den Reigen der Vernichtung – zu dem kommt Kali, die Mutter seiner Kinder“ (Swami Vivekananda, 1898): als Göttin Kali verspeist die Frau dann lustvoll ihren Mann – von 'planetarischem Bewusstsein' bleibt da nichts mehr übrig.

Entsprechend der Entwicklung seines Gemüts ist die Meinung eines Mannes. Der Glaube einer Frau ändert sich bei jedem Schritt ihrer geistigen Evolution: ihre Errungenschaft zu lehren, ist gemäß ihrer spirituellen Entwicklung. Meinungen prallen aufeinander, wenn sich Männer auf unterschiedlichsten Evolutionsstufen ausdrücken – bis sie zu dem Glauben gelangen, den ihnen in Worten nur die göttliche Weiblichkeit erklären kann: „Ohne Heiligkeit aber wage es nicht, das Heilige zu berühren, damit du nicht, wie Heu vom göttlichen Feuer verbrannt und wie Wachs zerschmolzen, dahingerafft wirst“ (Theognostos, Über das Priestertum).

It is being dead to self that is the recognition of God  'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer 'USS Zumwalt' – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn Venus Aphrodites zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24:33; siehe auch Lukas 16:22a) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Teresa von Ávila). Fromme Frauen passen sich zumeist in seelischer Schwäche dem Ego ihres Mannes an; dies kann aber tief im Innern zu einem Zusammenbruch führen und ernste Erkrankung auslösen. Die Große Göttin (active mind) lehrt in unserer Zeit: Der Sinn einer Frau, die ganz Seele geworden ist, liegt nicht nur darin ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern mit jenem Schöpfergeist, welcher als 'der von Gott Gesandte' auf die Erde kommt, die Stadt des Friedens zu erbauen.

Die Große Göttin fördert 'das Wesen Frau' im Einklang mit dem marianischen Ideal der Kulturell Kreativen; entspringt Sie aber ihrer Spiritualität, ohne 'Aufnahme Mariens in den Himmel' zum Felsfundament zu haben, verursacht sie als 'Kali' (femina serpentina) Zwist, Tod, Krieg. Kundalinikräfte wirken dann wie Furiengift der Schlange, 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, wird Sie unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis, Siebenter Gesang).

'Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen.' (Schiller, Lied von der Glocke). {Galater 4:26-27}

Vom Heilungsprozess der Erde  Wo altruistische Geistigkeit in den Männern herrscht, von der Kraft spiritueller Klugheit der Frauen erleuchtet, da wird der Frauengeist lenksam ohne Widerstreben, sodass Eine Weisheit ohne Hemmung das praktische Verhalten bestimmt. Beide zusammen Klugheit und Universeller Geist ermöglichen der Neuen Ethik sich in sancta discretio den Verhältnissen anzumessen. Als Gabe des spirituellen Gemüts lenkt schöpferischer Geist Kulturell Kreativer Licht in die verwundeten Tiefen der Weiblichen Gottheit selbst, sodass die finstern Schatten weichen und offenbarte Wahrheit in die geläuterten Gewissen aufleuchtet.

Von der Dringlichkeit analytischen Dialogs  Mit 'Beelzebub und seinen Engeln' (Matthäus 25:41)
{Paternalismus: der leibliche Sohn hat seiner Schwester das Göttliche nicht überlassen, es wird zum Raub der Flammen: Notre-Dame brennt!} konditionierte Negativ-Emotionen in Frauen auszutreiben, zieht Krieg über die ganze Welt. Um von Männern nicht nur als spirituelle, mentale oder physische Meister zu profitieren, sondern sie als heilsame Freunde zu finden, dazu ist 'Seelenzeit-Samadhi' erforderlich, jene Kultur, die all die unbewussten, aufgeprägten, wie unterbewussten, konditionierten Emotionen im weiblichen Körper-Herz-Seele-Organismus verbrennt und nur Schönheit zurücklässt. Männer durch Verurteilen zu kritisieren, sog. 'Schlechtigkeit von Frauen' mit Verachtung zu betrachten, dies hilft nicht! Die Große Göttin, 'die der Städte Bau begründet', wächst nicht ohne den geistigen Grund eines Genius, und ohne dass sie selbst Ausdruck ist von spiritueller Persönlichkeit und heiliger Seele. Aber wenn kriegerisch und in Erdbeben und Vulkanausbrüchen die Erde tobt: Was ist der geistige Grund? Was ist die geistige Ursache? Welche Schuld tragen wir?


II.  Von Herren-Vernunft und Seelen-Herrinnen


In Esters Macht wütet in Waffen die Welt
 
'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König
verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie'
(Ester 1:19).
„Ich strauchelte, als ich sah.“
(Shakespeare, König Lear IV.1) 'und die Schlange fraß
verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand'
(Gilgamesh, Tafel XI).

Adams Fall  „Du, du alte Frau, Matrone,
was tust du denn noch hier: du hast geboren.“
(Rilke, Alkestis).
„He, he, he, dass die Alte von ihm geh!“
(Waldnymphen, Rusálka, Dvorák).
„Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“
(Genesis 3:17; 2:20):

Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht;
'es keuchet die Lunge und dumpft der Geruch'
(Herder),
und es erwachte ihr Stachel des Skorpions.

Die mangelnde geistige Disziplin des Menschen
hat aus dem Geist der Welt [geflügelter Stier] als dem Träger der Weisheit den
'hufetragenden unschöpferischen Teufel' gemacht mit den 'Hörnern eines Dilemmas';
und man beschuldigte liebende Frauen, für „das Übel“ verantwortlich zu sein.


train, assist, advise – Von Weltkriegen und kein Frieden
 
In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialistischen Großmüttern und nationalistischen Vätern her; dergestalt heben sich entgegengesetzte Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, geistige Willenstendenzen, persönliche Weltanschauungen auf. Und die Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie Weite des Horizontes verbindet
(Richard Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus 1925).


Archetypen sind die großen entscheidenden Mächte 

Das unterbewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor.
(C.G. Jung,  Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Tavistock Lecture 1935). Es braucht 'Schuldeingeständnis (Matthäus 5:24), tätige Reue und Buße' bevor Weiblichkeit das Unheilige des Iblis, Amorteufels Bewusstsein, den Männern verzeihen kann. Evas Sünde – Gretchens Verliebtheit: der unbewusste Zwang in unterbewusster Limerenz – kann keine Reue kennen, bevor nicht 'Seelenzeit der Männer' im Heilakt das Gemeinwesen erleuchtet. 'Der Schatten' (C.G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die im Unbewussten der Sinne sowie in den unterbewussten Gefühlen – geistig erhebend oder sexualmagisch berechnend – seit Generationen "programmiert" sind; ihn in psychologischen Gesprächen ins Bewusstsein zu holen, hieße nur Dämonen wecken, während der echte Schatten, die Ur-Norm der Ur-Formen des Frauen-Selbst, weiterhin im Grab verbliebe [der Schatten Manats {Abendsterne} ist die Feminität einer tantrischen Fürstin Al Lat {Planet Venus}, deren Schatten 'das Tao der Päpstin' {Al Uzza}, deren Schatten die Heiligkeit der Königlichen Sterne ist].


Sobald Männlichkeit in absoluter Spiritualität anfängt zu überwiegen, so fängt auch das Heilige der Frauen in demselben Verhältnis an, sich zu vermindern. Was ist nun die Folge davon? Je schwächer Weiblichkeit in ihrer Heiligkeit wird, desto mehr Gewalt bekommen Männer über die Frauen. Wäre hingegen der Schatten spiritueller Weiblichkeit vollends erleuchtet, so hätte es auch mit dem Brauch männlicher Spiritualität – Frauen als Beute zu nehmen – ein Ende, da der Missbrauch nichts hätte, an das er sich lehnen könnte. Weiblichkeit wird zur friedensschaffenden Macht, sobald Frauen den Stützpunkt in ihrer Seele haben, was in der seelenvollen Zuwendung spiritueller Männer ihren Anfang finden muss.

Eine Schuld liegt bei Adam  Die unmarianischen, seelenlosen Männer durchdringt ein freudiger mental-transzendentaler spiritueller Strom ihr ganzes Sein, so dass sie sich der Leiden der Frauen nur mäßig erinnern; so fehlt es Frauen an Heilern und folglich empfindet religiöse Weiblichkeit Freude über evtl. spirituelle Fülle der Männer auch nur mäßig.

 


D. 
Dieu sensible au Cœur – Ursachen und Folgen von 'Religion'  


Die Eindrücke der feinstofflich-psychischen wie der grob-materiellen Welt lösen sich auf in der Verzückung (Intelligenz) einer 'Leere der Form'; auch macht es ein Ich-unerfülltes wie ein nicht-offenbartes schöpferisches Leben bewusster – dies macht Frau Galathea froh gelaunt. Da darf ein Gott keine Angst vor der 'tiefen Weisheit' einer Frau haben? – Haben nicht Wein, Milch und Honig Kirkes selbst die Helden Odysseus in Schweine verwandelt (Ovid, Metamorphosen) – bis Hermes, der Götterbote, vom Baum der Seelenmitte brachte: das (Selbst)Erkennen von Gut und Böse. Doch heutzutage kreuzigen Zerwürfnisse in Gier.

Die Geburt der Frau  

Der Schatten von "Religion" ['die Hure' – das katholische Motiv (Markus 10:2-12)] soll in sehnsuchtsvoller spiritueller Macht, einer transzendentalen Vernunft der Selbst-Erinnerung in Gott, überwunden werden. Letztlich aber kann nur unsere Liebe zur 'Schöpferkraft der Liebe', die Gabe Ihrer Lichtwelt an Ihn ['Gott, der Herr, erschafft ihr Leben aus der Rippe' (Genesis 2:21-23)], uns Menschen aus der Verbannung zurückrufen. Bewusstsein, das völlig in 'die Einsamkeit der Göttlichen Einheit' zurückgezogen ist, kann des Menschen selbstloses und hingebungsvolles Liebe erkennen; bevor diese Macht sich nicht selbst völlig erkannt hat, werden die Liebenden veranlasst, die Liebe zu kreuzigen.

Real spirituality is living a life of fullness, and penetrating all planes of existence. Spirituality means raising ones consciousness from human to divine. Spirituality is widening, expanding of the heart as a bubble expanding to an ocean. Spirituality is in raising the soul to the greatest heights and touching the deepest depths. Spirituality is, in itself, forgetting the false self, while at the same time realizing one's real self. Spirituality is enjoying and appreciating all things, and understanding and comprehending everything, and using and utilizing everything to its best advantage. Spirituality is fearlessness, joyfulness, calmness, peace. A deep insight into life is the sign of spirituality. (Hazrat Inayat Khan, Unpublished Esoteric Papers, Tasawwuf).

Eine Frauenschar singt und betet, in Frieden und in Freude – doch wird eine Schwester vom Dämon {Mangel, Disharmonie, Sorgen, Ängste} ergriffen und flüchtet ins Kloster, da 'Einer Kirche' der Sich-Erbarmende fehlt; andererseits werden Männer 'vom Satan versucht', materiell helfende Weiblichkeit liebend zu empfangen, während in Eigennutz seine Brüder in Eintracht und Selbstbeherrschung Frauen noch mehr spirituelle Stärke in der Persönlichkeit lehren, statt Charakter. Bevor wir in Zukunft also beten und meditieren, sollten wir vorher zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist! Doch nur unsere Sehnsucht nach Schönheit kann unseren Wunsch nach Frieden und Wohlstand erfüllen.

Die ganze Sache ist die, dass 'katholische Frauen' glauben, es gäbe Situationen in denen man mit ihren Töchtern ohne eheliche Liebe umgehen dürfe – solche Situationen aber gibt es nicht; d.h. auf der Seite der Religion wird ein Begriff von 'priesterlichem Zölibat' („von Geburt an zur Ehe unfähigen Männern“) aufgestellt, ohne dass erkannt ist, dass ein solcher Begriff, explizit oder implizit, immer schon die Momente und Bestimmungen der 'ehelichen Liebe für Frauen' in sich fassen muss – auf der Seite der Spiritualität hingegen, wird die Gültigkeit und Notwendigkeit dieser Bestimmungen behauptet, ohne dass 'der Krug vom Wasser des Lebens' {Große Mutter}, die Große Göttin {der Zweig vom Baum Ewiger Schönheit} und Hermes {Genius: die Nachtigall} bezeichnet werden, kraft derer Ethik sich in der Gegebenheit unseres mythologischen Bewusstseins darzustellen vermag.

Der Spiegel im Dialog 
Im Dialog, im Licht der Kulturell Kreativen, riskieren Frauen die Begegnung mit sich selbst. Dies ist die erste Mutprobe auf dem Inneren Weg, eine Probe, die genügt, um die meisten abzuschrecken, denn die Begegnung mit sich selber gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen Weiblichkeit zu entgehen sucht, solange sie alles Negative auf die Umgebung projizieren kann
(nach C. G. Jung, Bewusstes und Unbewusstes). – Und doch ist es so äußerst dringend notwendig, dass Mütter aus der Enge und Bindung an die Begründer und Nachfolger ihrer traditionellen religiösen und spirituellen Institutionen heraustreten und den aktiven Dialog, in der Seelenzeit der Kulturell Kreativen, aufnehmen.


E. 
Seelische Vulnerabilität und spirituelle Resilienz


1. Puissé-je user du glaive et périr par le glaive! (Baudelaire)

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe.
Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.'
(Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9).

Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.

Imperialistische Regierungspläne und Ethik 
„Wir schlagen angemessene Kontrollmethoden vor,
darunter deportieren, wegsperren, umsiedeln, Zwangstrennung, einzäunen, erschießen.“

Diejenigen Frauen, die von Herzenskälte erfasst den Schmerz nicht spüren, unter dem die ganze Menschheit leidet,
denen bleibt die Seele krank; ihren Männern ist der Dialog 'das Eingeständnis dessen, was sie nie wollen genannt hören,
die Bitte um Verzeihung, die sie nicht gewähren können' – sie hassen die Botschaft, den Boten und die Botin.


2. Genußsucht und Egotismus versus Das Kulturelle Verantwortungsbewusstsein

Der Gang der Entwicklung ist nicht der, dass Männer durch den spirituellen Islam demokratischer würden, sondern dass sie herrisch aristokratisch werden, indem sie immer mehr Macht gewinnen. Wenn da nicht die Veredlung der Sitten stattfindet durch 'buddhistische Frauen und The Cultural Creatives', so muss das zu den brutalsten Dingen auf Erden führen. Mit anderen Worten, Ethik wird kleingeschrieben, wo es um Interessen und wirtschaftliche Belange der Supermärkte, der Staaten und ihrer Hotelbauten, sowie spirituelle Kreise geht.

Angst, Unsicherheit, Eifersucht, autoritäre Blockaden, Unwissenheit hindern zumeist Frauen daran, das eigene Seelische wahrzunehmen und den heilsamen Geist zu entfalten. Sich jetzt als 'Herr' mit Frauen zu umgeben, das Hotelwesen ausbreitend, ist der unmittelbare Pfad des Kriegers; der spirituelle Mann muss mit psychoanalytischem Heilen und religiösen Mitteln dienen, um in die wahre heilige Welt des Weiblichen jenen humanen Geist einzubringen, der das Planetarische Bewusstsein des Göttlich-Femininen zeugt.

Von Gott zum Herrn und Vom Herrn zur Dame  Leistung, so groß sie auch sein mag, kann doch den seelenvollen Männern nicht das Gefühl vollständiger Erfüllung geben; und was Frauen in unserer Zeit vielleicht größte Begeisterung schafft, ist ihre Transmutation von liebenden Müttern zu engagierten Friedensschafferinnen in planetarischem Bewusstsein. Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die Geschlechter, ohne es zu wissen, von ihren komplementären Sehnsüchten vorwärtsgezogen werden: zu vereinen das Rechts und das Links, das Unten und das Oben, Innen und Außen, das Heilige und die Natur.

Prinzessin Madeleine – ein Raub der Flammen oder Vom Ofen der Nationalsozialisten
Ein großer indischer König hatte einen Sohn, den er über alles liebte. Eines Tages wandten sich die Minister an den König: „Es ist sehr seltsam, dass ihr euren Sohn so sehr liebt und uns gar nicht. Wie ist das möglich?“ Der König sprach zu ihnen: „Weil mein Sohn mich als den Herrn verehrt.“ Darauf sagten die Minister: „Aber erweisen wir Eure Majestät denn nicht dieselbe Ehrerbietung?“ „Nein, überhaupt nicht“, sprach der König. Am Abend ließ er einen mit Juwelen besetzten Kelch aus seiner Schatzkammer holen, ein sehr kostbarer Kelch, der kostbarste Schatz der Erde. Der König stellte ihn vor sich hin und forderte jeden seiner Minister auf, den Kelch zu zerbrechen. Er befahl es ihnen. Da rief ein jeder Minister aus: „Oh König, so etwas Kostbares, den Gralskelch, kann man doch nicht zerbrechen!“ Die Minister weigerten sich alle, den kostbaren Kelch zu zerbrechen. Der König rief seinen Sohn und forderte ihn auf: „Zerbrich du ihn!" Ohne Zögern nahm der Sohn einen Stock und schlug den Kelch entzwei. Da fragte der König seinen Sohn: „Weißt du nicht, dass du etwas sehr Kostbares zerstört hast? –“ Der Sohn antwortete ihm: „O mein Vater, dieser Kelch ist wertlos, verglichen mit Eurem Befehl.“

Ihre Pflicht gegenüber der Menschheit vergessend, betreiben Männer in Beziehungen zu Frauen weiterhin das Verhaltensmuster einer individuellen Nutzenmaximierung, was zum gemeinsamen Ruin von Frau und Mann führt, auf der ganzen Welt Katastrophen, Gewalt und Zerstörung, Kriege und Revolutionen auslösend. In einer falschen Identität – dem konditionierten Denken und persönlichen Emotionen, in Abhängigkeit von Geld, Sex, Macht – haben Frauen nichts dagegenzusetzen, was sie zu schweigenden Lämmern schafft, die zur Schlachtbank geführt werden: ihr Herz erkaltet – mein Gedicht nicht.

Tikun HaOlam – 'Befreiung der Welt'  Ist eine Frau zur Seele selbst geworden, identifiziert sie sich, obwohl sie nunmehr ohne jede begehrende Natur ist, doch mit ihrem Mann aufgrund ihrer Bindung: Mit dem Reinen verbunden, wird sie rein; mit der Intelligenz verbunden, wird sie intelligent; mit der Befreiung verbunden, wird sie befreit; mit der Freiheit von Konditionierungen verbunden, wird sie frei von Anhaftung; mit der Suche nach Erlösung verbunden, wird sie zur Erlösungssucherin; mit Reinheit verbunden, wird sie rein im Handeln und strahlend; mit der Tugend verbunden, wird sie tugendhaft. Mit der Höchsten Schöpferischen Seele verbunden, wird sie Die-Eine-ohne-Zweite; in dieser Einheit erlöst sich jede Bindung 'von dem Bösen' – das ist: Die Erschaffung der Welt.

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass das Elend in der Welt, das durch die Selbstherrlichkeit der Männer hervorgerufen wird, durch böse Frauen besiegt werden könnte. Kulturell Kreative, die ihren vollständigen, hingebungsvollen Dienst an die Göttliche Mutter angenommen haben, können Chaos, Krankheiten und Kriege aus dem Weg räumen – daher müssen sich die Frauen in Planetarischem Bewusstsein jetzt sehr ernsthaft im Dialog mit den Kulturell Kreativen befassen. Es gibt keine andere Lösung.


3. Vom Aufschrei der Erde – Die Erniedrigung der Großen Mutter

Der Leib, in dessen Seele keine feste Herrschaft ist, quält mit sexueller Raserei die Erde. Die Allmacht der Großen Göttin erniedrigt sich selbst in jeder einzelnen Frau und ihrem Verlangen nach Selbst-Erhebung und Vormacht über andere, was die Wirkung des Missverständnisses hinsichtlich der wahren Beziehung zwischen 'erleuchteten Frauen' (Bodhisattvas) ist. Frauen wissen über 'den Pfingstgeist' das, was von Ihm in einer Frau sichtbar wird. Jedoch es ist nicht überraschend, dass, wenn starke eigene Bedürfnisse mit mangelndem planetarischen Gewahrsein zusammentreffen, als Ergebnis Eigensinn und Narzissmus entstehen. Natürlich können Frauen auf attraktiven Einzelretreats lernen, in wiederholender Anrufung, in Absolutem Bewusstsein die Macht 'Eines Großen Gottes' erkennend 'Gottes Persönlichkeit' in die Welt zu manifestieren; da die ewige Natur der Männlichkeit Gottes nicht aufhört, Sich Selbst – und auch nicht für den Zeitraum eines einzigen Augenblickes – im Individuum als Eros zu behaupten, können sie sich dann auch als attraktive Exemplare (intelligente designs) ihrer Idole betrachten, anstatt Macht jener Ethik zu sein, die fähig ist, auf dem Planeten Krieg und Epidemien eine Abwesenheit zu machen,  was zu einer völlig anderen Beziehung zu jener Ganzheit führt, welche »Notre-Dame«, Kraft der Weisheit ist.

Ordnung erscheint auf Kosten kriegerischer Unordnung 
Neue Ethik erhebt sich auf Kosten der sexuellen Freiheit, Konkubinensitten des Staates, und der spirituellen Moral der Männer.
Ein Geldwechselsystem muss dem 'strengen Blick Gottes' – Din: die Abendsterne (Manat) – standhalten.
Sind Herzen vom Licht der Seele erleuchtet, öffnen sich die Augen zur Vision.

Es gibt drei Möglichkeiten eine Pflanze mit roten Blüten
hervorzubringen, aber nur eine einzige Möglichkeit eine Pflanze
mit weißen Blüten hervorzubringen.
(Mendelsche Regel in Anwendung)

Die Vorherrschaft einer bestimmten Erscheinungsweise der Natur manifestiert sich beim Menschen in seinem Verhalten sowie in seiner Art beim gemeinsamen Essen; dabei lässt sich an der Hauptaktivität eines Paares erkennen, in welcher Erscheinungsweise der Natur Mann und Frau sich befinden: ist im Manne die Erscheinungsweise des spirituellen Eros vorherrschend, wird seine Ehefrau in der Erscheinungsweise ihrer Reinheit (Sittlichkeit) besiegt; herrscht jedoch in der Frau die Erscheinungsweise seelischer Reinheit vor, wird die Leidenschaft im Manne besiegt. Liegt in beiden Unwissenheit vor über den Sinn der «Liebe im Herrn» wird 'Spiritualität und Religion' lediglich Zeitvertreib mit Abendessen.

Ist das Herz einer Frau nicht von der Liebesflamme ihrer Seele zu universalem Bewusst-
sein erhoben, beginnen die Iblisse der Welt ihrer Person zuzulächeln Söhne und Töchter
des Krieges zu gebären. Von da an wächst im Schrei unglücklicher Gewissen Krankheit.

«Die Seele» ist das, was geeignet ist, in 'den ungeborenen Wahrheitskörper' {Dharmakaya} aufzusteigen, während «Göttlichkeit» geeignet ist, als 'der Körper' {Rupakaya} «Gottes eingeborener Sohn vom heiligen Geist» herabzukommen; «der Geliebte Herr» ist die natürlich anwesende Veranlagung, und die zweite, «allmächtiger Gott», ist 'Eine sich entwickelnde Sehnsucht' (nach Tenzin Gyatso, XIV. Dalai Lama, 'Tod und Unsterblichkeit im Buddhismus', 1996). In anderen Worten: Männer können erst dann wieder, von selbstherrlicher Verspiritualisierung ihres Gemüts herabkommend, humane Herzensmenschen werden, wenn eine planetarische Intelligenz von seelenerwachten, geheiligten Herzen der Frauen Besitz ergriffen hat.

'Einst saßen Frauen, ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Banden! Entfahre den Feinden! / Da verrenkte sich das Fohlen des Herrn den Fuß. Da besprach Ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester, darauf besprach Ihn Frija und Volla, ihre Schwester; aber niemand konnte heilen. Bis Wotan den Spruch gab: Bein zu Bein, Herz zu Herz, Glied zu Gliedern. Merseburger Zaubersprüche || Genesis 2:23; Ambrosius-Hymnus; Jesaja 58:6-12; Ezechiel 37:7-28; Matthäus 13:47-50; 21:1-5; Atharva-Veda IV.12; Němcová: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel; Der Meisterdieb (Märchenfilm 2010): Krishna, der göttliche Schelm.


4. Gerechtigkeitssinn und Dialog im Bewusstsein von Sich Entfaltender Ordnung

An die Frauen  'Was ist verwünscht und stets willkommen? Was ist ersehnt und stets verjagt? Was immerfort in Schutz genommen? Was hart gescholten und verklagt? Wen darfst du nicht herbeiberufen? Wen höret jeder gern genannt? Was naht sich Eures Thrones Stufen? Was hat sich selbst hinweggebannt?' (Fragen an den Kaiser*, Goethe: Faust, 2. Teil, Szene 2)

* der Luzifer-Mann sucht bei einer Frau die Tugenden, die ihm selbst fehlen und genießt gleichzeitig das Vergnügen, dass die ahrimanischen Kräfte der Religion ihm dies erlaubt.

Das Klagelied des Kulturell Kreativen  Cultural Creatives sind jene Ritter, die – gleich den Heiligen Drei Königen – an einem Punkt angekommen sind, von dem aus sie sich, obwohl sie sich mitten im Leben in der Welt befinden, dennoch darüber erheben: manischer Eros plagt sie nicht mehr, anders ausgedrückt, ein Macho-Leben ist für sie ohne Wichtigkeit. Trotzdem erfüllen sie ihre Pflichten und Verpflichtungen in der Welt – sei es in der Kunst, Erfindungen oder dem Handel, etc. – in gleicher Weise wie andere. Es sind Männer, von denen man sagen kann: „sie sind in der Welt, doch nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Ihre Liebe als Priester-Lehrer und heilende Analytiker umfasst jede Seele, die Zuflucht sucht unter ihren Einfluss; friedevolle Freude stillt den Geist derer, die ihnen begegnen. Hat ein Mann diesen Zustand erreicht, ist er 'vom Thron herabgestiegen' und inspiriert, in Seelenzeit, Frauen im Dialog zum Ausdruck ihrer Seelen; dieser, der 'das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist' erlangt hat, mag geschwisterlich mit anderen – vor einem Bild, vor einer Statue, in Tempeln, in Kirchen, Moscheen, Pagoden, Synagogen – anbeten, sie nicht wissen lassend, dass er in irgendeiner Weise fortgeschrittener ist, als jene; durch sein bescheidenes Wesen tönt ein Lied (per-sonare): „In Triebhaftigkeit junger Frauen 'stürzt Wasser, uns zu verschlingen', im religiösen Fanatismus der älteren Frauen 'rollt der Fels, uns zu erschlagen', in hexengleicher Lust selbstständiger Frauen 'kommen schon auf starken Schwingen Vögel her, uns fortzutragen' “ (aus: Hugo von Hofmannsthal, Gedichte: Reiselied).

Im Streben nach ihrer spirituellen Persönlichkeit verhaftet, glauben Männer keine Ethik dialogisieren zu müssen, ja erfühlen nicht die geringste Notwendigkeit zu Solidarität und Kommunikation. Hier bewirkt Spiritualität die heftigsten Erscheinungen von Grausamkeit. 'Das Gesetz hat noch keinen großen Mann gebildet, aber die Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus. Es gibt also noch ein anderes Zieren zu wollen. Es treibt und gärt hier in den Steinen, mit uns zu blühen, unser Leben zu haben. Es geht nicht an, sich auszulassen, wenn man mit den Kräften des Menschensohns in sich baut.' (Ernst Bloch, Geist der Utopie).


5. Rücksichtnahme und die Auswirkung – Imagine There's No Woman

'Es gibt mehr genialere Männer und mehr intelligentere Frauen' (Desmond Morris). Dennoch heiraten viele Frauen Männer, die gar nicht zum Glauben ihrer Seele passen: ,Das ist meine letzte Chance zu heiraten, da ja niemand sonst in Sicht ist!‘ Hoffend, dass Ehe und Kinder die Beziehung schon verbessern könnten, denken sie jedoch insgeheim: ,Ich kann mich ja jederzeit wieder scheiden lassen.‘ Je vertrauter und alltäglicher diese Verhaltensweisen sind, desto problematischer wird ihre Analyse; dennoch kann dies nicht unsere 'Welt-Kultur' sein.

Siegfried zeugte, 'gebadet im Drachenblut', und überwand seinen Lindwurm als 'Herr des Feuers und der Elemente'; doch kam, als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau}, sein Herzbegehr {Lindenblatt}, das ein Feigenblatt {die Sunna} vom Paradies enthüllte, hervor [Nibelungenlied]; die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". Männer sind für Frauen das wert, wieviel Geld, Lebensgier oder Macht sie haben; Frau für Männer wieviel Sex bzw. Yoga sie treiben. Dies ist der Tod der schöpferischen Kultur. 'Seelisches verwirklichen' verödet hinter Fassaden von Patriarchen-Moral mit Dekor von Staatskirchen-Identität: 'Hoffnung, Glaube und Wohltätigkeit erschlagen den Kreativen' (Kupferstich Martin Weigels). „Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!“ (Richard Wagner: Wanderer), dies ist vielfach unsere "zivilisierte" Sitte, sogar jenseits von 'Genussehen': 'Nur den Moment fühlend' werden Frauen zum Spielzeug berechnender wie vorausschauender Herrgötter – ohne Lügen, mit Wissen der Ehefrau: „Ich hab' gar nichts gegen eine andere Frau einzuwenden!“, werden sie von Wölfen im Schafspelz manipuliert.

St. Brigit of Kildare – Das Vorbild für Frauen gegen die Wölfe 
Die Heiligkeit der Weiblichkeit, gleichwie eine Bodhisattva, zu praktizieren: dies gibt Frauen ihre Macht, welche diejenigen Männer beschämt, die lediglich nur spirituellen Willen anzuwenden wissen. Vergiftung der Wahrheit durch Lügen stellt die primäre Quelle psychischer Erkrankungen dar 'nicht nur eine Frau verliebt zu machen und sie dann im Stich zu lassen oder auszubeuten, sondern in beste soziale Kreise vorzustoßen, diese zu täuschen – das hat natürlich etwas Faszinierendes' (Peter von Matt, Theorie und Praxis der Hinterlist). Daher haben Männer so entsetzliche Angst vor den psychischen Schmerzen der Frauen, und meiden den Dialog.


6. Vom Dienst der Seelen aus der Tiefe Eines Gewissens

Den Gott der Liebe sollst du preisen, Er hat die Saiten mir berührt,
Er sprach zu dir aus meinen Weisen, zu Dir hat Sie Mich hergeführt
.
(Richard Wagner, Der Sang des Tannhäusers an Elisabeth)

Der Geist kultureller Spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raum, befreiend von der verfestigten Situation seiner Kalypso-Venus. Mit der 'Heiligen Fürstin' {die Königin im Engel-Land} schafft die göttliche Sehnsucht Ihren planetarischen Gesang. Mit der Wiederkehr – im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes – wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen, während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt; die vierfache Weibliche Zeugungsenergie {das Feuchte, das Trockene, das Warme [Mystik], das Kalte} setzt Vision in kulturelle Sprache um. Der seligen Jungfrau kommt die Rolle einer Hebamme bei Elisabeth zu: die gebärende Frau ermutigen, loszulassen und sich selbst gestattend, zu einem Kanal für die mächtige Kraft jener Zeugung zu werden, die durch Sie hindurch strömt und »Notre-Dame« den ursprünglichen Zustand von göttlicher Ganzheit voll bewusst macht: das Vertrauen in den alchemischen Prozess und Leib der Frau (Suren 15:25-27 und 7:11-12, Das Felsengebirge und Die Höhen). Tannhäuser, Musiker der höchsten Schönheit, hält die Große Göttin für ein Abbild des Urbildes, auf deren Offenbarung er nicht nur schreite, sondern aus Ihr her, der Großen Mutter, das große Licht 'Der Liebe, die sich vermenschlicht', stamme alles: die spirituelle Religion, die religiöse Spiritualität, der Friede und 'der Neue Himmel und die Neue Erde' (Offenbarung 21:1).

Heilen und Alchemie  'Alchemie' in unserer Zeit geht davon aus, dass es möglich ist, den weiblichen Organismus {hyle}, in seinen neurotischen und psychotischen Erkrankungen {das unedle Metall}, mit den edlen Prinzipien {eidos} von Großer Mutter (kabbalistischer Vedanta), Kulturell Kreativen (universaler Sufismus) und Große Göttin (Buddha-Weltlichkeit), in den Stufen: 'kupferne und bronzene Regeln', 'silberner Imagination' und der 'goldenen Nächstenliebe', schließlich neu, als Planetarisches Bewusstsein [Weisheit], zu gestalten und auf diese Art und Weise Unsere Erde zu heilen. Das ist idealerweise dann möglich, wenn The Cultural Creatives, in ihren Funktionen als religiöse, spirituelle, psycho-analytische und offenbarende Diener, dem weiblichen Körper-Herz-und-Seele-Organismus beigestanden haben, sich von Unedlem lösend, empfänglich zu sein für das Prinzip Eines heilenden Schöpferischen Geistes. Was früher 'Alchemie' genannt – die eigenschaftslose 'prima materia' und die auf sie übertragbaren und universell anwendbaren Prinzipien, die 'quinta essentia' – ist das Forschungsgebiet der wissenschaftlichen Ethik in der neuen Zeit.


7. 'Money, Sex & Power'

Alchimie und Geistigkeit  Im nehmenden Zyklus dominieren Männer über Frauen: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, ihre Selbstverwirklichung zerschneidet Holz. Wenn aber der Geist zur Transzendenz in den Zustand 'göttlicher Einheit' fortschreitet, enthebt er sich selbst aus der Hölle heraus. 'Selbstdenken ist unser höchster Mut. Frauen, die wagen selbst zu denken, diese Frauen werden auch selbst handeln: 'jede Frau muss ein Inneres Heiligtum haben, dem sie sich weiht, indem sie sich als Selbst-Darbringung in ihm unsterblich macht – Unsterblichkeit für Gott als Leidenschaft der Liebe muss das Ziel einer jeden Frau sein' (Bettina von Arnim).

Gaia-Symphonie  Erde ins Wasser werfen, Wasser ins Feuer schütten, Feuer in die Luft fackeln – diese Umweltsünden vergiften unser Beziehungsklima. 'The Sacred Feminine' wehrt sich auf Ihre Art gegen die Verunreinigung der Ozeane der weiblichen Seele, gegen Überfischung ('das übertischte Mahl' Goethe, Faust) und eine 'Trinkwasserverknappung im Glauben'. Der Frauen Natur ist ein Meer von Vibrationen; jede psychische wie physische Bewegung stellt einen Tsunami für Planet Erde dar. Doch ohne den schöpferischen Geist, 'The Creative Christs' der Menschen, lässt sich mit Wirtschaftsmacht kein Kampf für den Frieden führen: unsere Ozeane und Kontinente müssen büßen für die „christlichen Tugenden“, „buddhistischen Leidenschaften“ sowie „muslimischen Unwissenheiten“ der Frauen. Eine Frau wird durch ihren Mann kulturell; Kultur aber kommt durch die Frauen zur Erde.

Begegnen gewöhnliche Menschen oder ungebildete einem Kulturell Kreativen, so sehen sie nur das Menschliche in ihm, nicht aber sein planetarisches Bewusstsein. So kann ein Genius unter eine Ansammlung von spirituellen Leuten gehen, doch werden diese nur den Menschen in ihm sehen, nicht aber den Visionär; sie wissen nicht, wie tief seine Gedanken und Gefühle sind. Sobald aber Frauen im 'seligen Geist' sind, jenseits der vormals angebeteten frommen Gestaltungen ihres Gottes, können sie ihren 'Geliebten Herrn' in Männern erkennen: 'Mann' ist dann Oberfläche, während planetarisches Bewusstsein tief in ihnen ist. Eine solche Erkenntnis bringt die Menschheit in Berührung mit dem kulturellen Wesen in einem jeden Menschen – dann wissen Frauen mehr über Männer, als diese selbst wissen.


Vom Sinn der Analyse: 'Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?'
(Matthäus 12:48)
Ein Mann sagt: „Wenn ich zwischen meiner Mutter und der Gerechtigkeit – meine Frau mit schöpferischem Geist zur Persönlichkeit in planetarischem Bewusstsein zu machen – zu entscheiden hätte, würde ich mich für meine Mutter entscheiden. Meine Mutter lehrt, dass ihr geliebter Sohn alles ist, und Frauen zum bloßen Mittel herabzuwürdigen sind.“ || Würden Männer predigen und im Dialog den Frauen wirklich zuhören, geschähe Frieden.

Anmerkung: Was Väter allerdings nicht von den Frauen hören wollen, ist, dass ihr materieller Sinn bei Zeugung sich auf die Nachkommen um Generationen vererbt (Exodus 20:5). Die Bitte um Verzeihung, die Männer Frauen nicht gewähren können, bezieht sich auf den sexuellen Missbrauch der Frau am Mann.


8. Tiefenpsychologischer Dialog – der Seele der Menschen erlauben aufzublühen

Wir brauchen im Umgang miteinander – global – eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen. Dies hat allerdings nichts mit Beten oder Meditieren im herkömmlichen Sinne zu tun oder dem Lesen von Büchern. Es kann auch nicht von religiösen Autoritäten, Yogameistern oder spirituellen Gurus wachgerufen werden; und weder mit psychologischem Verstand noch transzendentem Klang, noch dem spirituellen Bewusstsein können wir Das Neue Bewusstsein erfahren. Die Seele ist schöpferisch. Um schöpferisch zu sein, müssen wir alles Rastlose hinter uns lassen und das Aufblühen der Gefühle, das körperlich frische, herzensreine, seelenlebendige Gemüt werden: humanes Bewusstsein. Diese Energie wird durch direkte innere Wahrnehmung freigesetzt und nicht über ein Wissen oder ein Lehren. Zum Beispiel können Frauen im Dialog aussagen, dass 'die Gefühle von Eifersucht' (Exodus 20:5) nicht wahnhafte Einbildung sind, dass die Angst, an 'eheunfähige Männer' (Matthäus 19:12) zu geraten, berechtigt ist, und dass es 'Gebote für die Seele' (Markus 12:30-31) gibt. Dann werden wir verstehen, was die großen Lehrer der Menschheit gelehrt haben und wir werden tolerant werden gegenüber den »Religionen der Welt«. Neue Ethik kann nur gedacht werden, wenn das Herz durch den Prozess feurigen Lehrens [Anbetung sowie mystische Ekstase] ganz geläutert ist. Wenn das Bewusstsein der Seele nichts mehr von Trauer, Schädlichem und Schlechtigkeit in sich verspürt, kann das Herz der Frauen sich zur Freude Notre-Dames öffnen, gleich Blumenkelchen zur Sonnenwärme.

Heilung durch Gruppenanalytischen Dialog  'Im Kern sagt die Lehre Buddhas aus, dass Gier und Hass – und damit auch das Leiden – durch das vollständige Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden können. Sie ist ein philosophisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt.' (Erich Fromm). Dharma muss mit den Essentials der Forschungen C.G. Jungs verbunden werden: Aktive Imagination, Synchronizität und Alchimie. Fehlende Bereitschaft der Männer, den Frauen seelisch-geistlich zu dienen, mit dem Blick, der in der Stille lebt (Jesaja 30:15), ohne Herrschen ist, brachte eine unmündige, kriegerische Menschheit hervor.

 

 

F.  Die Antwort des Universums : 'Gottes Wundertaten' 

Von Weisheit ohne Zweifel im Glauben  
Weisheit befindet sich in einem raumzeitlichen Kontinuum – jenem Dialog, in dem Geschäftsmänner zeitlose Seelen sind; anders gesagt: es ist die Entfaltung der Seelenkapazität ihrer Männer, die es jetzt den Frauen ermöglichen wird, auf ihrem Gebiet der Weisheit zu arbeiten und diejenigen, die mit ihnen in Kontakt kommen, jene Botschaft zu bringen, die eine Menschheit sich zu eigen machen sollte.

Von Liebe wegen  Europa muss jetzt die Zügel kultureller Angelegenheiten in die Hand nehmen. Dabei ist es das Wichtigste, dass Frauen von den Kulturell Kreativen lernen: seelische Selbstkontrolle. Denn ohne Beherrschung durch die Seele [Läuterung der Sinne und der Psyche durch ‚Dharma Geben‘] bedeutet selbst große Spiritualität, Marienerscheinung und Natur-Frömmigkeit zu haben, nichts. Seelische Herrschaft der Frauen ist der Beginn des Weges des Glücks und des Friedens kommender Generationen und Geschlechter; kein Gedanke, kein Gefühl der Weiblichkeit sollte ohne seelischen Willen entstehen – dann ist es sicher: sind Frauen Seelen-Meisterinnen über Konditioniertheit und leidenschaftliches Wünschen ihres unterbewussten Verliebtheits-Selbst, können sie alle Angelegenheiten in friedensschaffender Weise lenken. Selbstkontrolle durch die eigene erweckte Seele ist eine Eigenschaft, die humane Fraulichkeit vom Animal-Weib unterscheidet. Mensch und Tier haben beide physio-Appetit und psychische Lust. Allein nur jene Frauen, die Buddha-gleich, in mitfühlendem geistigen Erbarmen, „andere, wie sich selbst, von Leiden befreien“, können das zerstörerische Einfließen unterbewusst-unbewusster Weiblichkeit außer Kraft setzen und damit der kriegerischen männlichen Überbewusstseins-Bewusstheit Einhalt gebieten.

 

 


G.  Fragen

Dialog ist kein Verzicht, sondern ein Entschluss – aus Liebe
Was ist das Geheimnis der zeitlosen Vision? Von welchen Tiefen des Geistes leitet sie sich her?
Warum ist der Mythos allerorten sich gleich, mag auch sein Gewand wechseln?
Was ist seine Lehre? Der Held ist der, der in Freiheit sich beugt. Worunter aber? –
das ist die Rätselfrage, die wir uns zu stellen haben.
(Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten)

Männer haben ihre Reibung, und möglicherweise tun sie genug Gutes, um das Schlechte aufzuwiegen. Jedenfalls wäre es unrecht, deshalb Aufruhr zu erregen. Aber wenn diese "Reibung" überwiegt, wenn Unterdrückung und Räuberei überhand nehmen – müssten da nicht Frauen sagen: „Lasst uns solche Männer nicht länger dulden!“? (nach Henry David Thoreau)

Die Kälte eines Mannes gegenüber seiner Ehefrau zeigt sich in seinem Freizeitverhalten. Um sich geliebt zu nennen und sich auf dieser Erde geliebt zu fühlen, verbringen Männer ihre Freizeit gern im Haus oder 'mit Bruder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder, Äckern' (Markus 10:29), lustwandelnd auf Feldern oder auf Jagd in fremden Gärten oder in Wäldern... Warum sollten sie im Dialog der Frauen 'das kollektive Betrügen der Männer' bereuen?


Unconditional Surrender
 
Worte reichen niemals aus, die Geburt weiblicher Wirklichkeit zu beschreiben; denn Sie ruht in der Tiefe von der Höhe, aus Ihrem Inneren durch 'heiligen Geist'. Dass sich 'Die Verheißungen Gabriels' erfüllen, ist vor allem Katharsis notwendig, welche darin besteht, die Psyche von alten Wurzeln, Steinen und fremden Elementen, die Wachstum stören oder behindern können, zu befreien: Erde muss in Wasser, in Feuer, in Luft und in Bewusstsein sich wandeln. 'Gottesdienst' ließe sich als Ausdruck des 'Dienstes an mystisch Sterbenden'
(1 Korinther 15:31; Markus 12:25) beschreiben – schwer, festzustellen, ob aufrichtige Güte (Chesed Shel Emet) gänzlich uneigennützig erwiesen wird, oder ob nicht vielmehr Pseudo-Seelen spiritueller Männer mitmachen, weniger um 'Bodhisattvas in Gott' zu ehren, denn der eigenen Persönlichkeit Selbst-Befriedigung zu geben (Matthäus 22:10-14).

Wie gilt es das Weibliche zu verehren, dass statt Krieg der Friede beginnt: was muss sich an Freizeitverhalten und Moral der Männer ändern, dass nicht Männerfreundschaften dem Humanen entgegenstehen? Zu wem muss sich Innerer Glaube wandeln, damit Krankheit beendet: was muss sich am beruflichen Ideal der Frauen ändern, dass Heilung geschieht? Sind spiritueller Paternalismus und unbuddhistischer Glaube noch moralisch vertretbar?


Komplementarität
 
Die Moral, die Frauen und Männer derzeit haben, kann nicht die Ethik sein, die wir suchen: Männer müssen unter dialogischer Leitung spiritueller Frauen stehen, um den rechten Weg im Neuen Menschtum zu erkennen; andererseits, wie könnten Frauen, die nicht unter demütigster Führung priesterlicher Männer stehen, die Straße der Eigenliebe und des Hochmutes verlassen? – denn vom Stolz rühren alle Zweifel in den Frauenherzen.

Moralen spiritueller Väter und Söhne tragen dazu bei, dass Mutter und Tochter enger zusammengehen, sodass Frauen sich auf ihre eigene Stärke der Heiligkeit besinnen – dafür ist 'die Lehre Buddhas im analytischen Gruppenprozess' von entscheidender Bedeutung. Auch sollten wir bewusst sein, dass wenn Eheleute jetzt nicht zum Dialog zusammenkommen, dieser Schritt erschlagende Konsequenzen für zukünftige Generationen haben wird.

Im Erblühen ihrer Persönlichkeit können Männer 'die Persönlichkeit Gottes' zum Ausdruck bringen: wie großartig! Sind jedoch Frömmigkeit zur »Großen Göttin« nicht ihr Alpha, und mangelt es ihnen von spirituellem Omega an pfingstlichem Feuer, fehlt ihnen der Geist, nach dem sich die weibliche Seele sehnt, – den ihre Zweifel jedoch leugnen.


Wir sollten uns auf die Suche nach der Arznei machen, welche die innere Vergiftung der Menschheit heilt. Wir werden finden, dass es die Große Mutter ist: „den Saft der Wurzel trinkend, vermischt mit der Essenz des Geistes, der über den Wassern schwebt
(Genesis 1:2)“ – eine Gemeinschaft, die nicht mit diesen Wurzeln verbunden ist und nicht versucht diese kennenzulernen, hat ein extrem armes und elendes Schicksal vor sich.

Die tiefste Angst der Frauen ist nicht, ungenügend zu sein, sondern über alle Maßen seelenvoll: was Frauen fürchten, ist ihr eigenes erleuchtetes Herz, nicht die angeborenen dunklen Machenschaften der Psyche; denn sich gleichgültig oder zornig zu machen nützt der Welt nicht und es zeugt auch nicht von Erleuchtung, sich in Krankheit oder Traurigkeiten zurückzunehmen, nur damit die Familie um einem herum sich nicht verunsichert fühlt. Frauen sind aufgefordert, gleich dem Großen Weihnachtsengel [nicht wie Victoria's Secret Angels] zu strahlen, 'die Herrlichkeit des Herrn' (Psalm 104:30), die in jeder Frau liegt, auf die Welt bringend. Indem Frauen ihr seelenvolles spirituelles Licht scheinen lassen, gibt diese Macht Männern die Erlaubnis, das Gleiche zu tun. (nach Marianne Williamson)


Von der Inneren Stimme Planetarischen Gewissens
 
'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit'
(C.G. Jung, Traum und Traumdeutung, dtv 1990): ziehen Frauen ihr Herz erdverbunden in 'Natur-Familie-Kochtopf', schafft dies allseitigen Seelenverlust; löst Weiblichkeit Unterbewusstes in mentales Bewusstsein einfach "in Luft auf", anbeten wir Abraxas. Dass Geschlechter in Harmonie kommen, dazu müssen Frauen sich versammeln [Apostelgeschichte 2,44; Sure 3:61; 8:1]. Doch ist es nicht möglich 'im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles). Damit
»die Liebe geliebt werde« braucht es 'des Buddhas Achtfachen Pfad': Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung – die grundlegende Sittlichkeit der Männer und Frauen; sodann muss spirituelle Praxis erfolgen: Rechtes Bemühen und Rechte Achtsamkeit; erst danach offenbart sich uns die Weisheit des Lebens: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf: Die Liebe.

Von erleuchteter Weisheit der Frauen versus intellektuelles Wissen
Frauen sind neugierig auf das, was sie sehen. Sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charakteren und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über Vielfalt zu erhalten. In Ermangelung von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es dass Frauen dadurch 'immerwährenden Frieden' erlangen würden. Innere Weisheit der Frau widerspricht intellektueller Vielwisserei. Sie ist jene Kapazität, die von seelischer Emotion ihren Raum bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Sie dringt in den Geist aller Dinge ein. Die erleuchtete Weisheit erkennt in der Großen Mutter den Ursprung, der die Nationen verbindet. Die göttliche Immanenz in allen Dingen des Universums wahrnehmend, erkennt Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', in allen Menschen, bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen, des schönsten und geliebten Gottes wird und Sie den Kulturellen Menschen liebt, den hu-man, jenen heiligen Geist, welcher als 'Bruderschaft der Menschheit' wirkt. Diese Weisheit – welche zugleich Wissen über die Wissenschaft und über die Kunst beinhaltet – können Frauen nicht durch Studium von äußeren Dingen sammeln oder aus Büchern lernen oder durch manch psychologische Sitzungen erwerben; Weisheit entsteht auch nicht durch spirituelle Einzelretreats {die Erfahrung von Namen und Formen Gottes Persönlichkeit}. Die Erleuchtung bringende Weisheit einer Frau entstammt jenem emotionalen Glück, das mystische Seligkeit ist und dem Handeln der Seele, dem Frieden des Gebens in geistiger Nächstenliebe entspringt. Die Sprache der Emotion von geheiligter Kapazität der Frauen ist es, was alle Fesseln unseres Lebens durchbricht und die Menschheit in planetarischem Bewusstsein auffordert, Unser Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es ist diese Freiheit der weiblichen Seele, nach der die Welt sich sehnt. In der Kapazität erleuchteter weiblicher Weisheit kann Wissenschaft und Kunst der Frauen dem schöpferischen Geist spiritueller Männer folgen.


Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  

Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, selbstherrlichen (gleichgültigen) Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?

Wann beginnen Frauen zu sehen, warum Elend über eine Ehe-Beziehung kommt? Und wie ethischer Fortschritt auf Planet Erde vorangeht? Und was ein Vorankommen hemmt? Mental-spirituelle Männer entwickeln mit der Zeit ein aggressiv betontes Unabhängigkeitsgefühl, nicht ihre Freizeit zusammen mit ihrer Frau zu verbringen. Dies aber ist der Anfang vom Ende einer Liebe, denn der SINN kultureller Ehe gründet sein Werk auf nichts anderes als Seelenzeit. 'Männer, die ihre Seelenzeit geben, haben unsere Zukunft gerettet' – dieses Gesetz ist nicht materiell, politisch oder spirituell: es ist das Gesetz der Natur.

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas (Der Wanderer über dem Nebelmeer, Friedrich 1817-18) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen der Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau, komplementär stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts. Im überschäumenden Eros glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), man hält's mit der Moral: „no command, no critic, no opinion“. Steigt hingegen die religiöse Freude mit stürmischer Gewalt empor, dann fällt das Schweigen recht schwer, sie zu verheimlichen, ist keine geringe Qual (Teresa von Ávila).


Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Geburt der mystischen Liebe; Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Schwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zu der Inneren Stimme; Heilung zur Emotion einer Freundschaft auf der gleichen Gemütsebene. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid.“ Diese Liebe {der Blick, der durchdringt und Fähigkeiten erweckt, die noch nicht da sind} ist schöpferisch.

Nach der hl. Theresia von Lisieux braucht eine Frau in der Regel 11 Jahre mystischen Trainings in religiöser Gemeinschaft, bis sie ihre luziferische Eva-Macht gänzlich überwunden und jene 'Liebe der Göttlichen Mutter' wiedererlangt hat, die sie im zarten Alter von viereinhalb Jahren verloren hat.


Notre Dame
  Sehen wir »Die Frau« nur unter dem Blickpunkt von Mutterschaft oder der karitativen Gehilfin des Mannes – haben wir »Die Weihe-Nacht der Geburt in der Seele«, die Erweckung des Ideals in Ihrem Herzen ganz vergessen, durch kosmischen Geist ‘eser kenegdo’ eine Helferin dem Geist des Kosmos, Seiner Vision entsprechendes Gegenüber; da Sie 'wiedergekehrt von der Himmelfahrt' ist, planetarische Sorgfalt zu offenbaren, statt den kriegerischem Drang. Allerdings gibt es keinen Zwang in der Religion (Sure: Die Kuh).


Radiant Message 
In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)], gänzlich dem Dharma hingeben: „ohne Worte, ohne Schweigen“… Doch, warum dann all diese Unschlüssigkeiten, diese Komplikationen? – weil es weiter darum geht, die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen; daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘.

Erformt die Menschheit mit das All? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].

Es gilt Bedingungen zu schaffen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, welche die wirkliche Ehe zwischen Frau und Mann ermöglichen. Und die Erkenntnis, die immer mehr heranreift ist: Das, was herrscht und alles beherrscht, ist der Mangel an spiritueller Überschattung (Lukas 1:35) der geläuterten Seele des Weiblichen. Frauen werden dem zerstörerischen Wirken der Männer nicht eher gewahr, bevor sie sich nicht daran begeben, in ihren Mythen Wirklichkeiten klarzustellen und zu formulieren, die jene Kunst der Männer betreffen, der die Persönlichkeit zur Guten Weiblichkeit gestaltet. In anderen Worten erzählt: hält ein Paar sich von Mythos und Kunst getrennt, hat die Frau im Alter nichts mehr zu sagen; dann wirft seine Unwahrheit den Mantel um ihre Unschönheit und „trinkbares Wasser siegt mit zwei Längen vor Gemüsesuppe und mit fünf Längen vor Blaue Lagune” (Legende vom Ozeanpianisten, Giuseppe Tornatore und Alessandro Baricco).


In der Kunst meiner Wissenschaft und dieser Wissenschaft meiner Kunst versuche ich ein Modell für das menschliche Gemeinwesen zu schaffen. Kein 'Mann mit passiver Frauenbegleitung', sondern jedem Archetyp von Mann sein Dharma-Instrument und seiner Frau ihr eigenes Dharma-Thema. Nicht die Auferlegung eines Themas auf andere, sondern vielmehr die Freiheit jedes einzelnen Archetypen-Paares, welches ihre komplementären Initiativen im Interesse des Ganzen ausschöpft. Dies ist die Symphonie Europas und der Sterne.


Mann und Frau in der Neuen Zeit
 
Das göttliche Weibliche trägt den keuschen Mond in ihrem Herzen,
damit durch Ihn Sie herabkommt zur Gestaltung des Einen Lebens.

 

 


H.  Appell an die Frauen


Die List der männlichen Vernunft bedient sich des Krieges (Jean-François Lyotard)
Nicht-Dialog
ist der Frauen eigenes sittliche und intellektuelle Versagen vor Männlichkeit, deren Barbarei gegenüber Weiblichkeit keine Grenzen kennt und deren spirituelle Propaganda mit einer zuverlässigen weiblichen Konstante rechnen darf: Bequemlichkeit. Ist psychologische und spirituelle Männermacht die "Endlösung" in der Frauenfrage?

Die Zukunft steht auf dem Spiel  Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {geschütztes Land} ausgebeutet werden, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. „Sponsert, fördert, um Himmels willen, die Kultiviertheit des Dialogs. Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen [Matthäus 19:12; Sure 24:32] und Religion der Männer.“

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Verfall in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, einer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in den Frauen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben – das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder frommen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, dem Dharmakaya im Geist emotionaler Schöpferischkeit.

Frauen müssen zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist  Nicht gilt es Meinungen auszutauschen. Frauen werden zum Schlaginstrument für Männer, das noch gedemütigt die Sure (4,34) dazu singen soll. Wenn Frauen selbst zu ihrer Seele erwacht sind, können sie durchsetzen: „Verlange nichts von mir, was ich nicht freiwillig geben würde, nur mit der Begründung, das ist für deinen Job.“ Vor 'Wissen über Ethik' gilt es daher, physische Enttäuschung durch lichten Glauben, psychische Kränkung vermittels hingebungsvoller Geistigkeit und seelische Selbstwertschwäche in Dharma-Gemeinwesen zu überwinden.

Das Sexualleben des Menschen ist längst Staatssache, durch Mutter und Tochter "kirchengefördert", hauptsächlich von Vater & Sohn spirituell gelenkt und militärisch überwacht.

Um zu schweigen, muss Dasein etwas zu sagen haben: das verschwiegene, angstbereite Sichentwerfen auf das eigenste Schuldigsein. Dann macht Verschwiegenheit offenbar und entzieht dem verständigen Gerede des Man das Wort. (Martin Heidegger, Sein und Zeit §60)

Dies ist der Universel  'Es muss irgendwo auf Erden einen Ort geben, an dem man sehen kann, wie man menschlich richtig lebt' (Eugen Drewermann). Seelenzeit der Männer kann Frauen den dialogischen Raum geben sich zu organisieren, wirtschaftlich, religiös, sozial, spirituell, kulturell, human-wissenschaftlich forschend, friedlich zu leben und zu lieben.

Vom Geliebten Herrn und Dem Einig-Wesen  Frauen sind die Gesamtheit der Tatsachen, das Bestehen von Lebensverhalten. Wenn aber Männer im Lebensverhalten von Frauen vorkommen können, so muss dies schon in den Männern liegen. Kennen andererseits Frauen, durch die Anbetung des Herrn, das Wesen der Männer als sich selbst, dann kennen sie damit auch sämtliche Möglichkeiten des Vorkommens von Männern im Lebensverhalten der Frauen; jede solche Möglichkeit aber muss in der individuellen Seelennatur des Mannes liegen, es kann nicht nachträglich eine neue Möglichkeit gefunden werden. Um die Männer also zu kennen, müssen Frauen daher nicht deren präexistentiellen externen physio-mental-spirituellen Fähigkeiten erwerben, sondern vielmehr alle die internen, wesenshaften, seelischen Kapazitäten, die 'das Einig-Wesen' der Männer sind – doch dies können Frauen wiederum nur über sich selbst kennen. Sind alle Männer, in deren seelischen Individualität, der erwachten weiblichen Seele als 'Der Geliebte Eine' gegeben, so sind damit alle möglichen Lebensverhalte gegeben. (nach Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus 1.11 - 2.0124).

'Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; d.h. wenn das Individuum ungeteilt bleibt, sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen.' (C.G. Jung)

Von Adam & Eva, Sisyphos und Bruder Klaus  Es gibt Frauen, die sich unverhohlen an Männlichkeit vergreifen und wie Eva im Paradies an Adam handeln, was Kain erschlägt Abel {Bürgerkrieg: rechte Gewalt gegen Muslime} hervorruft; andere wiederum geben mit 'ehelicher Liebe' vor, König Rama zu seiner Seele erheben zu können, was innerlich Männer zu noch mehr Sisyphos-Arbeit antreibt {Internationalsozialismus ist die Folge: Krieg}; denn wieder andere denken, Bruder Klaus (Archetyp: Shiva) hätte mit tantrischer Liebe seine Frau [Ödipussi, Loriot] zu beglücken, dies sei 'Muhammads Nachmittagsvesper'.

Ahriman und Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in Schweizer Hotelwesen verwandeln und die Natur selbst bringt protestantische Frauen zur katholischen Anbetung; den Charakter von Männern aber zu ändern ist das Schwierigste überhaupt – Frauen werden im Laufe ihres Ehelebens festgestellt haben, dass es vergeblich ist, dies zu versuchen. Was jetzt aber Frauen tun können, damit sich auf der Erde etwas ändert, ist, die eigene erleuchtete Seele zu erwecken, denn das liegt in ihren Händen. Und doch ist immer noch das, was Frauen am meisten beschäftigt, andere Leute, und insbesondere der eigene Mann. Die Gemütsstimme einer Frau bringt beständig, gebetsmühlenartig – sei es bewusst oder unbewusst – hervor: „Ich bin verletzt! Er tut dies ja alles nur zu seinem eigenen Vorteil! Er erwägt mich nicht! Er beschuldigt mich! Er hat mir nicht geholfen! Er hat mich nicht fair behandelt! Ich fühle mich benutzt!“ – vergewaltigt, so endet das Frauenleben zumeist: frustriert und unterbewusst voller Groll, da man doch vom Manne charakterliche Seele erwartet, als das Schöne, das man will und sich inniglichst herbeiwünscht; eines aber gewiss nicht: dass eine Frau selbst alle Glückseligkeit in sich habe, so sie von Luzifer unabhängig werden sollte, denn darin liegen die Geheimnisse eines »Heilens durch die Frauen«. Ahrimanische Frauen denken, dass „Jesus, Maria und Josef“ ihnen alles ist, die ganze Welt aber gemein – diese Frauen mögen den Ruf ihrer Seele nicht. „Die Emotion des Geliebten Herrn ist alles, sie ist schön“, sagte der Prophet, „Schönheit ist die Schönheit der spirituellen Persönlichkeit Gottes im Charakter Seiner Seele, das ist Schönheit“ (Sure 12,53). Wenn Frauen dies nicht als ihr eigenes Ideal hochhalten, sollten sie Männer nicht idolisierend bewundern. Die kriegerische Welt ändern, die weder Lob noch Kritik zu ändern vermag, können nur spirituelle Heilerinnen, echte Bodhisattvas, sie allein vermögen ohne den Teufel 'Iblis' zu leben; anders gesagt: spirituelle Keuschheit der Frauen (Non-du-Père, Jacques Lacan) vermag Männer zu ändern. Wenn Frauen nicht an physischer, psychischer und seelischer Schönheit ihrer spirituellen Persönlichkeit gewonnen haben, dann aufgrund den Einflüsterungen einer Stimme des unerweckten Charakters ihrer Seele.

Psychosynthese muss durch Anbetung und mystische Kontemplation (dharma) befreien; die Rolle der Frau erfüllt sich in Komplementarität zu ihrem Mann – nicht in Gleichheit! In Gemeinschaft gilt es daher für Frauen die vierfache Vielfalt der männlichen Seele zu entdecken: die in Gott berufene Seele [fragile x-Chromosom]; Kaufleute; Krieger und Politiker; sowie der kulturschaffende Genius. Es ist Aufgabe der Frauen, Heirat so zu feiern, dass die Schöpfungsordnung nachhaltiger Partnerschaft bewahrt bleibt. 'Männer müssen hingegen bei ihrer Arbeit gut überlegen: 1. Welche Ehre Gott davon erhalten soll; 2. Welchen Nutzen es für den Nächsten hat; 3. Welchen Gewinn es für ihre Seele haben wird. Dann wird ihre Liebe den guten Erfolg im Weiblichen haben.' (Birgitta von Schweden).

La femme fragile und Ethik  Um Beherrscherinnen der Eros-Natur der Männer zu sein, müssen Frauen jenes innere Bewusstsein zurückerlangen, in dem seelisches Mitleid das Licht der spirituellen Betrachterin ist; dies eröffnet die Strenge der Göttlichen Mutter. Denn das den Mann antreibende, unerleuchtete weibliche Ich ist voll mit Impulsen, die im Gegensatz zu dem stehen, was die spirituelle Vernunft als ethisch gut erkannt hat.
 

Im Garten des Lichts der Frauen


Dialog muss durch erleuchtende Gnade und geistiges Erbarmen der Kulturell Kreativen geschehen, was scheinheiligen und selbstherrlichen Strategien zur Selbst-Enthüllung verhilft und das, was im Menschheitswesen unzureichend ist, wandelt. Allerdings geht dies nur, wenn Frauen selber ganz zustimmen und das geistige Werk spirituell vollenden.

An Sappho und die Mondin  Geschwisterlichkeit entfacht der Herr (1 Korinther 11:11) – 'breitet aus sich in der Brust der Zorn, sinnlos brüllt die Zunge dann: gib acht!' (Sappho). Haben Männer gelernt zu meditieren, können sie ihren Verstand – von der spirituellen Wahrheit angeregt – befehlen, sich 'in Gott' zu entrücken, in 'edlere Sphären'; 'und so gibt es eine strahlende, dienliche Art des Lebens, eine gewaltige Art des Daseins' (Buddha, Majjhima Nikaya, Brahmanimantanika). Die Bodhisattva aber tritt durch die Große Mutter ins Leben. Als die Sonne den Mond küsste, sprach Sie zu Ihm: „Ich liebe es Dich zu erschaffen – und also erschaffe Ich dich.“ Da erstrahlten die Sterne in Hohem Gesang: „Der Geliebte ist mein, und ich bin sein. Meinem Geliebten gehöre ich, und mir gehört der Geliebte.“

Yin und Yang  Wenn Frauen ihren Töchtern wieder das Verborgene Wissen lehren, so vermag das Wasser Feuer wieder zu seinem Licht zu führen (Matthäus 26:6-13). Dann vermag 'der Prophet des Höchsten' (Lukas 1:76-79) 'das Schwert {die universelle Frau} zur Pflugschar schmieden' (Joel 4:10). Dies Metall verleiht dem Holz seinen Ruhm, denn nur die unabhängige Tatkraft einer Frau bringt den Kulturellen Mann hervor (siehe Lukas 1:8-19): 'der Geist eines Genius wird negativ, wenn er mit Kraft konfrontiert wird, die nicht nur dem Männlichen ähnlich ist, sondern noch in größerem Maße vorwärts strebt; doch hört in Anwesenheit einer Kraft, die ihr ähnelt und empfänglicher ist als sie selbst, die negative Macht einer Frau auf zu sein und wird positiv' (nach Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra 1938).

Eine gewaltige Projektion in Frauen führt die Männer in egozentrische Herrlichkeit. Die Folgen sind, dass Männer im Alter gegenüber ihren Ehefrauen zunehmend mürrisch, verdrießlich, jähzornig, ja, eigensinnig werden {„Eigensinn gibt ja Stärke!“ Hermann Hesse} – mit zumeist schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit der weiblichen Seele. Diese Unarten der Männer liegen jedoch nicht am Alter oder schwindender Kraft zu schauspielerischer göttlicher Manier, sondern im Charakter, am mangelnden Ideal der 'Seelenzeit'. Begreifen Frauen, dass jetzt in der Welt etwas zu ändern ist, müssen sie, mit Herz und Seele, sich an die Arbeit 'Wie die Strahlen eingehen, so gehen sie auch aus' (Bruder Klaus) machen. Felsfundament des Dialogs sind die Aussagen von Ehepaaren. Die Moral der Welt entstammt den Herzen der Frauen – wenn ein Mann spricht, so spricht er zugleich wie aus seiner Ehefrau. Ethik hingegen entspringt der Seele der Männer: Heiligkeit ihres eigenen Wesens zu kennen und heilend anzuwenden, dies führt Frauen zu jener einzigartigen sprachlichen Macht, die jene Männer zu beschämen weiß, welche bloß den spirituellen Willen anzuwenden wissen. Es trägt zu glücklicheren Beziehungen zwischen Frauen und Männern bei, wenn Frauen den 'Seelendienst der Männer' akzeptieren, was Frauen den Raum zu ihrer Sprache verleiht.

Dialog über das humane Leben  Ethik lässt sich nicht verstandesmäßig, mit Frömmigkeit oder mit spirituellem Sein begreifen. Sie kann nur gefühlsmäßig erfasst werden; an der Wirkung können 'Menschen mit gutem Willen' sie in etwa erkennen: durch unseren seelischen Geist, den wir geben, erkennen Leute ihren Mangel (Caterina Fiesca von Genua). Ethik setzt voraus, dass Menschen ihren Charakter entwickelt haben. Männer, welche im Dialog die Gefühle der Frauen zur Freude der Seele erheben, fügen Goldenes Wasser, das Licht der Schönheit der weiblichen Seele, ihrem Dienst hinzu; Frauen, die hingegen nur das spirituelle Ego ihrer Männer fördern, ohne die Kultur des Dialogs, gießen Dunkelheit über ihre Seele, was gleichsam wie Pech an ihnen kleben bleibt, ein ganzes Leben lang.

Von der Selbstheilung der Guten Engel – Geheimnis des Glaubens
In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung, personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glücklich, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde das für ihr Glück ausreichen? – Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Idolatrie, der Blick in des Iblis blendendem Schein hat das Auge ihrer Herzen erblinden lassen. Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit... sind Stimmen tief innerlich empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte – um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an der Männer Selbstsucht an. Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung sind, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, selige Emotionen jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen kollektiv 'Leere: Befreiung von Konditionierung' verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend – 'Im Anfang war das Wort': Waza’if & Zikr – im Lobgesang in Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, die »Persönlichkeit Gottes« offenbarend. Solange Engel diesen Heilungs-Brunnen nicht gefunden haben, schafft ihnen nichts wirkliche Gesundheit.

'Wenn es nicht gelingt [in kollektivem Bewusstsein] den Zusammenhang mit den Urbildern aufrechtzuerhalten, dann fällt die Energie, die sich in jenen Bildern ausdrückt, zurück ans Unbewusste. Damit erhält dieses eine Ladung, welche sich als beinahe unwiderstehliche vis a tergo jeder Anschauung oder Idee oder Tendenz leiht, welche der Verstand der concupiscentia [Begierde] als verlockendes Ziel vorhält. Auf diese Weise verfällt der Mensch – starr, prinzipienhaft, gesetzgeberisch, lehrhaft, weltverbessernd, theoretisch, in Wörtern verfangen, streit- und herrschsüchtig – rettungslos seinem Bewusstsein und dessen rationalen Begriffen von richtig und unrichtig.' (C.G. Jung, Gesamtwerk 9/1 1971). Frauen, deren Bewusstsein nicht von Heiligkeit entfaltet ist, verfallen meistens einem 'negativen Animus'. Anstatt ernsthaft nachzudenken, äußern sie Meinungen und werden rechthaberisch. (Sibylle Birkhäuser-Oeri, Die Mutter im Märchen). 'Archetypen sind seelische Lebensmächte, Schutz- und Heilbringer, und ihre Verletzung hat die aus der Psychologie der Primitiven wohlbekannten „perils of the soul‟* zur Folge. – dann sind nämlich auch die unfehlbaren Erreger neurotischer und sogar psychotischer Störungen, indem sie sich genau so verhalten wie vernachlässigte oder misshandelte Körperorgane oder organische Funktionssysteme. * 'The savage does not distinguish between holiness and pollution' (J. Georg Frazer, The Golden Bough: Taboo and the perils of the soul).

Vom Beginn des Friedensdialogs der Nationen, Rassen und Gemeinschaften
Die Liebe zwischen Frauen und Männern in der Neuen Zeit  Mit unverantwortlicher Gleichgültigkeit gehen Männer mit Frauen um: dies ist das erste, was Frauen im Kreis ihrer Männer zu ändern haben, und zwar mit Strenge! Andererseits sollten Frauen sich hinauswagen ins schöpferische spirituelle Leben, statt in Hauskirche stillzusitzen, dies kann nur vermittels des seelischen Geistes geschehen, in dem Männer Frauen 'begnaden'.

Das müsste gesagt werden  „Souverän sind wir Frauen ja nicht, weil wir uns, wo es gerade passt, willkürlich zusammenraufen, sondern weil wir nach Werten und Regeln handeln, die wir uns selbst gegeben haben, seit Anbeginn der Zeit – von Ewigkeit zu Ewigkeiten. Frieden wird in der Welt nur möglich, wenn Frauen nach gemeinsamen Werten handeln. Wo aber diese Grundregeln infrage stehen, sind alle anderen betroffen!“

Sich verändern durch Zeugung oder Eine Neue Welt zeugen durch Veränderung?
Erst wenn Frauen ganz klar ist, dass sie durch Zeugung ihre seelische Sicht verlieren, sich und ihre Nachkommen für Generationen an die Zerstörung des Planeten anpassend, wird sich etwas ändern, sodass sie die schöpferische Perspektive des himmlischen Zeugen achten, der keine persönlichen Motive mehr hat, und nicht mehr an Lügen interessiert ist. Die seelenvolle Männlichkeit öffnet das Tor nach innen! – und dies führt die weibliche Psyche über die Brücke zwischen Erde und Himmel, sodass Körper, Herz und Seelen im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Neuen Lebensprinzips finden können.

Das Göttliche Weibliche ist zur heiligen Männlichkeit hingezogen  Männer müssen sich ändern und es ist klar, dass dies von ihnen selbst ausgehen muss. Die Frage ist nur: Tun Frauen ihr wirklich Bestes, um mit ihrer Göttlichkeit ihre Männer zu lenken? Lieben es Frauen nicht vielmehr, weiter die bewusste entspannte Scheinergebenheit zu spielen, um Männer in deren Selbstherrlichkeit weiter zu bemuttern? – während Geschäftsfrauen bei ihrer unbewussten Haltung bleiben, in einer Anhaftung an die Freuden dieser Welt über Männer herrschen zu wollen, indem sie diese in eine komplementäre Position drängen. Es gibt sehr intelligente Frauen, die sich trotzdem feindselig gegenüber Ethik verhalten. Grund dafür ist, dass neben einem voll erwachten psychologischen Verstand durchaus ein verletztes Herz existieren kann, das, sei es in unterbewusster Idolatrie (konditioniertem Götzendienst), Situationen nicht nur blind betrachtet, sondern sogar die Vernunft mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Strom der Gefühle zieht. Die Frauennatur bemüht dann ihre ganze spirituelle Intelligenz, um die eigene Psyche in der unterbewussten Kränkung zu verstehen, sodass nicht Verstand die Psyche führt, sondern die Psyche den Verstand.

Frauen entdecken ihre eigenen Fehler in den Fehlern der Männer. Indem Männer sich aber unfromm rechtfertigen, stumpfen sie die Fähigkeit der Frauen ab, überhaupt Fehler zu erkennen. Mit anderen Worten, neurotisch wird jeder Mann, der zugleich beides zu tun versucht: während er sein individuelles Ziel verfolgt, sich der Psyche seiner Frau anzupassen.

Kriege und Terror auf Erden  Schreie der sterbenden und gequälten Frauen und Kinder – und das Schweigen dazu im Herzen der Männer; beides muss sofort aufhören: einzig durch Dialog wird Frieden möglich! Dialog muss von Eltern, von Frauen und Männern geführt werden. Es gilt das Integrationsproblem nicht länger zu ertragen oder zu verdrängen. Dazu braucht es den Verstand der Frauen, sowie eine Wiedererweckung des mythisch-religiösen Denkens. 'Versucht man aus dem Glaubensinhalt der Religion die mythischen Grundbestandteile herauszulösen und abzuscheiden: so behält man nicht mehr die Religion in ihrer wirklichen, objektiv-geschichtlichen Erscheinung, sondern nur noch ein Schattenbild von ihr, eine leere Abstraktion zurück.' (E. Cassirer, Dialektik des mythischen Bewusstseins).

Von dunkler Macht der Frauen zur Subkultur nuklearer Kriege
Unglaube ist eine solche Macht, dass er sich in Frauen, wie echter Glaube, als sie selbst gestaltet: ihr Selbst wird! Der Blick in den Spiegel ungeheiligter Liebe und Sehnsucht lässt Männer die Subkultur vollbringen, ihr unkultiviertes Verhalten, ohne Scham, mit Kultur zu verwechseln – dazu haben sie auch schon 'Häuser, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder, Äcker' (Matthäus 19) sowie die Gesellschaft, die ihre eigenen Gründe hat, auf ihrer Seite.

Der Spiegel der Liebe hat zwei Seiten, die in verschiedene Richtungen schauen. So muss der Spiegel der weiblichen Seele zur Welt hin verschlossen sein, damit er die Spiegelung des humanen Geistes, welcher vom Himmel kommt, aufnehmen kann. 'Die Perspektive auf das Unheilige belebt das Tote und vernichtet das Lebendige' (Hoffmann, Der Sandmann).

 

 


I.  Global Warning


Die rücksichtslose Ausbeutung unseres Planeten deutet darauf hin, dass ein wachsender Teil der Frauen in der Welt große Probleme hat. Hinzu kommt, dass eine große Anzahl im Prinzip wohlmeinender Männer dennoch immer noch mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, was eine globale Perspektive bedeutet. Nun gibt es nicht wenige sogenannte ‚Weise Frauen‘, die kraft ihrer Intuition in der Lage wären, der Menschheit Hinweise zu geben, in welchen Ausmaßen wir auf eine Katastrophe gefasst sein müssen – der entscheidende Faktor aber dabei ist: das intuitive Gewissen, die Wertvorstellungen vom Sinn der Liebe. Dies ist eine Sache planetarischen Bewusstseins der Männer, verbunden mit dem seelischen Gewissen der Frauen. Frauen ohne ihre erweckte Seele sind zumeist nicht echt – man spürt es ihnen gegenüber in sich selbst; mögen sie auch Ideen haben und sagen: „Es ist meine Intuition!“ Und aufgrund fehlendem seelischen Gewissen ist es kaum erstaunlich, dass immer mehr Frauen ihre Fähigkeit verlieren, die Atmosphäre eines Mannes zu fassen – hauptsächlich wenn es um Religion geht; unglaublich wie sie sich von spiritueller Macht täuschen lassen.

'Du weißt in der Liebe nicht richtig Bescheid', sagte Diotīma {Priesterin in Arkadien} zu Sokrates, 'da du anscheinend in deinen Worten offen den Regeln der Liebe entgegentrittst. Durch die Vorschrift der Liebe werden wir belehrt, dass, wer mehr gute Taten vollbringt, sich größerer Ehre erfreuen und durch viele Belohnungen ermutigt werden soll. Wenn wir aber deine Rede als wahr anerkennen sollten, werden die guten Taten denen, die sie vollbringen, schaden, umgekehrt wird es anderen anscheinend nützen, sich guter Taten enthalten zu haben und nichts Gutes getan zu haben. Du sagst, du wolltest in diesem Punkt von meiner Lehre unterrichtet werden; diese Mühe aber weise ich entschieden zurück, weil die Wahl eines Gelehrten zum Liebhaber wohl der Wahl jenes Mannes vorzuziehen ist, der durch meine Mühe belehrt werden muss. Dieser ist zuerst immer arm vor Gott (Matthäus 5:3; Psalm 109:22), und viel fehlt daran, dass er "zart und schön" wäre; denn er ist indifferent, ohne Ruhm und Ansehen, unbeschuht, ohne Behausung (Matthäus 8:20), mit seinem Haupt {planetarisches Gewahrsein} die Erde berührend, nächtigt er vor den Türen auf den Straßen unter dem freien Himmel und ist der Natur seiner Mutter (Prajñāpāramitā) gemäß stets ein Kind der Bedürftigkeit; andererseits stellt er seinem Vater entsprechend dem Guten und Schönen nach, ist mutig, keck und rüstig, ein gewaltiger Chasseur, allezeit Ränke schmiedend, nach Einsicht strebend, sinnreich, philosophierend, sein ganzes Leben lang – welch gewaltiger Magier und Alchemist und Lehrer der Weisheit und der schönen Rede! Weder wie ein Gott geartet noch wie ein Mensch, bald an demselben Tage blühend und gedeihend, wenn es ihm gut geht, und bald auch hinsterbend, doch auch wieder auflebend, durch die Natur (Gottes) seines Vaters wieder zum Leben erwachend. Richtet sich die Liebe der Frauen auf diesen, sind sie das Liebenswerte und in der Tat als wahrhaft schön, zart, vollendet und selig zu preisen. – Sokrates, du scheinst an allzu großer Unwissenheit zu leiden.' (Andreas Capellanus, De Amore, Liber primus 54-55) / Platon, Symposion 201d-212c, Rede Diotīmas).

'Der Schleimpilz ist ein amöbenähnliches Lebewesen, das in der Vegetation auf Waldböden vorkommt und sich durch bloße Teilung fortpflanzt, so dass sich die Nachkommenschaft einer einzigen Zelle im Laufe der Zeit über ein größeres Gebiet ausbreitet. Irgendwann ist die Nahrung in unmittelbarer Umgebung erschöpft, so dass die Kolonie dieser Individuen abzusterben droht. An diesem Punkt der Entwicklung kommt es zu einem bemerkenswerten Vorgang: Die einzelnen Zellen beginnen, sich nach innen zu bewegen. Zuerst rücken sie nahe zusammen. Dann vernetzen sie sich, verschmelzend, zu einem einzigen komplexen Organismus. Wenn sich die Lebensumstände ändern, schließt sich also eine große Zahl einzelner, zuvor nicht miteinander verbundenen Zellen zusammen und gibt ihre Individualität auf, einen Organismus bildend, seine spezielle Funktion im Dienst eines Ganzen zu übernehmen.' (David Peat, The Philosopher's Stone, Chaos, Synchronicity, the Hidden Order of the World).

Rhythmen, Zyklen, Friedensgesänge  „Verwunde mein Herz mit eintöniger Mattigkeit“ – dies geheimnisvolle Geheimnis aus dem 'Herbstgesang' des Dichters Paul Verlaine war die Parole an französische WiderstandskämpferInnen mit der größten Armada aller Zeiten [OverLord; D-Day, June 6, 1944] Terror und Weltkrieg für immer in Europa zu stoppen. Sie wird nun zur Lotos-Wurzel, dem "cantus firmus" der Arche-Sophia, eines kosmisch-femininen Frühlings-Schöpfungsgesangs. Innere Gleichheit im Zentrum der Geometrie der Verschiedenheit [Triangelum-Kooperativität] kommt vom Nicht-Anhaften an sinnlicher Erfahrung. 'Stirb, bevor du stirbst!' (Koran), 'Sterben ist das wahre Leben der Seele.' (Anna Garcias), d.h. es gibt eine Wissenschaft von 'Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft'.

Im politischen Zusammentreffen von 'protestantischem Konservatismus' („Gibt mir den geschiedenen Mann!“) und 'patrilinearer Spiritualität' liegt der Grund für unsere Angst in der gegenwärtigen Krise. Wir fürchten, dass sie gefährlich eskalieren könnte. Denn wenn man Wahrheit mit patrilinearer Notwendigkeit identifiziert, kann es Tatsachenwahrheit in der Tat nicht geben; damit hat man auch 'Die Freiheit der Frau' liquidiert, die ohne das Es-hätte-auch-anders-kommen Können undenkbar ist. (Hannah Arendt, Über den Totalitarismus). Wissen kann einer Menschheit zum Vorteil gereichen, wenn es in der Hand edelmütiger Menschen ist, und eine Menschheit zerstören, wenn es sich in den Klauen von Egoisten oder Despoten befindet. Macht des Geldes verführt durch das Wissen und die Fähigkeit damit zu jonglieren dazu, Materie zu missbrauchen. Was auf dem Spiel steht, ist unser Verständnis von Religion und Spiritualität. Und es betrifft unser aller Leben! – und ganz gewiss die Möglichkeit des Überlebens unserer globalen Zivilisation. Geistigkeit als die Annäherung an die Menschheit setzt 'Umkehr' voraus; 'sicher wissen wenige, was Reue ist, aber jeder sagt, wo sie herrschen soll' (Musil, Mann ohne Eigenschaften): 'Gott entschwunden in der Manifestation' – da erwacht unser Mitgefühl aus dem Schlaf; 'die Manifestation entschwunden in Gott' – da erweckt das Universum unsere Sprache von den Toten. Wenn das Weibliche innerlich 'den Gott' als Humanes Wesen erweckt und von Allmacht 'Seines Willens' als »Ihr« Leben wahr gemacht hat, dann wird alles, was vom geistigen Himmel des Mannes auf direkte Weise hinabsteigt, für »die Edle Frau« anziehend und angenehm sein – weil, im Wort der Mystik ausgedrückt, des Mannes Schöpfergeist 'Gottes zarte Wurzel ist', an der Die Rose zur Sonnenblüte empor ranken kann: Der Pfad, der des Mannes aktive Natur zur empfänglichen Seele gemacht hat, vermag nunmehr die Seele der Frau zu ihrer aktiven Vollkommenheit zu führen. Was in des Mannes Lust sich "männlich" zeigt und nicht von heil'ger Seele ausgeht, wird einer Frau, in der kosmischen Intuition ihres Herzens, zuwider sein; statt in der Alchimie des Universums zum Ausdruck der Himmel ihrer Seele, im Zwang zu empfangen, sich in untergeordnete oder übergeordnete Stellung einzuordnen – daraus werden sich Frauen in Zukunft durch Trennung befreien.

Von der Jakobsleiter oder Vom Krieg zwischen Himmel und Hölle  Geld reduziert das Lamentieren „Was sollen wir essen?, trinken?, anziehen?“ (Matthäus 6:31). Wer jedoch aufsteigende Ströme nach unten ausfließen lässt, benutzt sich und die anderen für 'die Spaßgesellschaft': die Zerstörung der Erde. Jene Leute, die nur ansammeln und darin verweilen – als Frauen in bigotter Religion, als Männer im Interreligiös-Spirituellen –, haben im Kriegführen verloren! Gottes Weiblichkeit, die von schöpferischem Geist die Neue Welt aufbaut, kommt von spirituellen Männern, die ihre Seelenzeit geben – sie haben ihren Schatz für immer.

Wo die Göttin Kali selbstherrliche Männer mit der Gralslanze angreift  Wer fasziniert ist vom Stolz, Schaffenskraft und der Innovationsfreude Spiritueller, wird auf eine krasse Moral stoßen, die der spirituellen Weiblichkeit alle Freiheiten einräumt, während sie den kulturellen Männern ihre Freiheiten nimmt: es wendet sich weibliche Sexualität mit zerstörerischer Macht gegen irreligiöse Männlichkeit (vgl. Hiob 20:25), während alle höheren Einweihungen zum Kulturellen Gemeinwesen außerhalb des spirituellen Rahmens liegen.

In unendlichem einfachen Licht ruht das Gespräch 
„Was ist herrlicher als Gold? Das Licht. Was ist erquicklicher als Licht? Das Gespräch.“
(Goethe, Das Märchen, 'Die Schlange spricht')

 

 


 Wir können nicht Vater und Sohn erhalten,
indem wir Mutter und Tochter zerstören.


Der Same Mariens
  Frauen unterscheiden sich in ihrer Sprache ihres in der Richtung aufsteigenden oder herabsteigenden Bewusstseins, welches entweder vom Impuls der über alles herrschenden aufstrebenden Wölfe herrührt, oder einem Bewusstsein nächstenliebender Schafe entspringt, jener spirituellen Weisheit, die von heiligem Mitgefühl des sich erbarmenden Fühlens sich offenbart. Unsere Entscheidung zu ethischem Handeln rührt nicht vom Denken der Wölfe, jenem begeisterten Streben, auf eine Art und Weise spirituelle Fähigkeiten zu entfalten, welche in erster Linie Vater und Sohn nützlich ist, sondern vom Empfinden zu lieben, Frauen von Leid zu befreien. Der sexualisierte Verstand erzeugt Qualitäten einer herrschenden Moral, in der die vom spirituellen Willen ausgeführten Handlungen ichbezogenen, nationalen oder dynastischen Bewusstseinen, d.h. selbstherrlichen Männern, gut und dienlich sind, während ein Frauenbewusstsein, das von erzeugten aufsteigenden Emotionen der Nächstenliebe inspiriert wird, mit von Planetarischer Ethik gestaltendem Bewusstsein herabströmt. Kriegerische Moral rührt vom männlichen Samen materiellen Bewusstseins. Planetarische Ethik ist die Frucht jenes Samenkorns selbstloser Liebe, das in der fruchtbaren heiligen Erde gewachsen ist.


Der seelenlose Mann ist der Gott, der alles in den Taumel zieht und die Frau mit Trieb und Eros nach Belieben manipuliert, indem er sie bald in den Strudel seiner mächtigen Identität hinabzieht, als der sie "Befreiende", in seiner Moral der "göttlichen Evolution" verschworen, seiner Geschäftsbestimmung folgend: Volk und Vaterland in den Krieg. 'Hier steht die Menschheit in Gefahr, von der moral insanity, die sie als Symptom eines ethiklosen Zwischenzustandes ergriffen hat, vernichtet zu werden'
(Erich Neumann, 1949).

 


J.  Religionskriege


War for sex – Söhne islamisierter Religion terrorisieren für der Mütter unbewussten Wunsch 'Mohammed nimmt die Witwen auf'; hingegen ist den Töchtern spiritualisierter Interreligion nicht bewusst, dass sie für die Zeugung der Väter hingebungsvoll praktizieren: Sex for war.

Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative. Das Wort 'Gottes Liebe' ist das beladenste aller Menschenworte. Keines ist so besudelt und zerfetzt worden. Männer mit ihren Interreligiositäts-Parteiungen haben dieses Wort zerrissen; sie haben dafür getötet, sind dafür gestorben, und sie morden weiter einander und sagen „In Gottes Namen“. Wir müssen die achten, die dies verpönen, weil sie sich gegen das Unrecht und den Unfug jener auflehnen, die sich so gern auf die Ermächtigung durch 'Allahs Liebe' berufen als ihr Begehren. (Martin Buber, Autobiographische Fragmente)

Die Vereinigung aller Völker in einer umfassenden Sache, transkulturelle Religion, wird durch die Kulturell Kreativen und den Beistand Notre-Dames erreicht. Doch jedes Mal, wenn dies mächtige Werkzeug für die Schöpfung erschien (Bhagavad-gita IV,7-8; Johannes 14:16; 16:7), wurde es von der Liebes- und Kriegsgöttin Kali verhindert: „Schaff mir den Himmelsstier, sonst lass ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden!“ (Ištar, Gilgamesh-Epos): Die gefällige Göttin lässt sich vom Eros des Mannes lieben, um zu herrschen; diese Krankheit [Neurose: Krieg der Väter und Söhne (Johannes 19:7) / Psychose: das Elend 'Arbeit, Krankheit, Tod' aus der Büchse der Pandora] dauert fort bis auf den heutigen Tag. Sohnpräferenz, Genussehe, Wiederheirat – das sind die Hintergründe für den Krieg. Und nicht daran, dass eines Mannes narzisstischer Eros, Gottes Persönlichkeit in Frauen hervorbringt (création), erkennt man, ob seine Seele erwacht ist, sondern daran, wie im kulturellen Dialog sein selbstentäußerter Blick das kollektive Leid in Frauenherzen erlöst (décréation). Die Jagd nach Profit, ohne an mögliche negative Folgen zu denken, kann, wenn sie erfolgreich ist, zweifellos große Freude auslösen – doch letzten Endes entsteht Leid. Die Moral von Genussehen (Hotelwesen) in Europa zu schaffen, ist der Höhepunkt der Kriminalisierung von schöpferischem Zusammenwirken von Mann und Frau; gleichbedeutend mit jenem "Gesundheitswesen", das Psychiatrien anbietet für Frauen, die nicht gewillt sind, sich dem Zugang zu 'Macht, Beute, Profit' zu unterwerfen. Wenn Väter also "Gutes tun" und Liebe zu einem Handel machen, einen übermäßigen Profit erwartend, während ihre Töchter sich 'das Erlöschen aus des Lebens Teufelskreis' wünschen, dann sollten Mütter wissen, dass ein solches System zu Bürgerkrieg führt. So scheinheilig im Aufbau der 'Schönen Welt im Planetarischen Bewusstsein' werden wir keinerlei Fortschritte machen!

'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind' (Bukhari). Um im Höchsten und Äußeren zu wirken, bedürfen die Geschlechter der Übereinstimmung im Innersten und im Reinsten.

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.

Warum überwiegt das Böse und brechen Kriege aus?  Weil den Männern die Stimme Eines Gewissens der Frauen fehlt, und weil Frauen ihre Männer auch nicht zum geistlichen Dialog in transkultureller Gemeinschaft [Koinonia] rufen. Jedoch können Frauen nicht zu ihrer Seele, dem ureigentlichen Frau-Sein finden, wenn sie nicht zuvor diesen schweren Fehler korrigiert haben, der in ihrem Leben existiert. Das unverblümte Bild eines Ethos in spiritueller interreligiöser Erziehung erfordert Liebe und Zusammenarbeit in intuitiver Schöpferischkeit, statt globale Geschäftsbeziehungen in Abschottung und Nationalismus.

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, dann ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. (Bonaventura, Itinerarium mentis)

„Wenn Sie also die Gewalt abstellen wollen, wenn Sie die Kriege beenden wollen, wieviel Lebenskraft, wieviel von sich selbst widmen sie dieser Sache? – Bedeutet es Ihnen denn nichts, dass Ihre Kinder getötet werden, dass Ihre Söhne zum Militär kommen und schikaniert und abgeschlachtet werden? Ist Ihnen das gleichgültig? – Mein Gott, wenn Sie das nicht interessiert, was dann? Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet? Oder betrachten Sie das nur als etwas Abstraktes?“ Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti

Von himmlischer Weisheit und irdischem Wissen  Von der Perspektive der Göttlichen Mutter aus gesehen, existieren Männer als Heiliger Geist, und Frauen sind die individuelle Manifestation Seiner göttlichen kreativen Energie als das Planetarische Bewusstsein. Die Perspektive spiritueller Männer ist 'Gottes Wissen um sie selber'; von dieser Perspektive aus fühlen sich Männer ihrer materiellen Existenz in ihren kriegerischen Nationen sicher.

Sohnpräferenz und der Militarismus  Auf unserer Erde fehlen fast 200 Millionen Frauen (arte-doku: Bloß keine Tochter, 2018) und nicht nur 'auf den Fidschi-Inseln werden die neugeborenen Mädchen oft umgebracht, und zwar mit der ausdrücklichen Begründung, dass sie für den Krieg unnütz seien' (Georg Simmel): 'In diesen Kriegen um das Erbe der Welt werden Kontinente angesetzt, Indien, China, Südafrika, Russland, der Islam aufgeboten, Taktiken gegeneinander ausgespielt werden' (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes Bd II.72) – ledige Barbaren werden es sein, deren unweigerlich anwachsendes kriegerische Unbewusste, sich Bräute in Europa zu rauben, stärker sein wird, als jener Friedenswunsch triebabgestillter Damen, die, nach Familienzusammenschlussgenuss, ohne lebendige Allmacht ihrer göttlichen Persönlichkeit, ruhebedürftig, dem Dialog allzu gern beiwohnen.

Licht auf ein Licht  Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Swedenborg, Delitiae sapientiae de amore conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele ihres Mannes das, was innerhalb des Rahmens echter religiöser Anbetung durchbricht; allerdings bleibt der Weiblichkeit nur ihre Strahlkraft erhalten, wenn Männer gute Meditative und ausgezeichnet in planetarischer Kontemplation sind.

Das 21. Jahrhundert ist von erwachender Feminität geprägt, in der Frauen – entsprechend ihres Alters und mit welchem Mann sie noch verbunden sind – Ansprüche auf ihre eigene Identität anmelden, indem sie ihre unterschiedlichen moralischen Ansinnen – sei es auf instinktive, "sprachlose" Art und Weise (durch Aura, Gestik, Mimik) oder mit weinerlich-frommem Gemüt oder sexuell-eloquentem Bewusstsein – durchsetzen wollen: dies lässt nationalistische, dynastische und religionsfanatische Imperien Kriege um die Erd-Herrschaft führen. Kulturell Kreative schaffen hingegen jenen Schöpferischen Raum, in dem spirituelle weibliche Ausdruckskraft eine überschreitende ist: ohne nationale Spaltungen.

Es muss von den Frauen selbst erforscht werden, dass seelisches Handeln der Männer die Quelle heilkräftiger planetarischer Schöpferischkeit der Frauen ist; dabei gilt es über das sinnlich Gegebene hinausgehen, um zu 'des Pudels Kern' (Goethe, Faust) zu kommen. 'Die heilige Schau', das schauende Denken in Heiligkeit – dies ist die Übersetzung des griechischen Wortes 'Theorie'. Das seelische männliche Wesen, das weiblichen Sinnen verschlossen bleibt, dem aber gleichwohl das heilsame Wirken der Weiblichkeit in der Welt zugrunde liegt, muss einer Gesetzmäßigkeit unterliegen, sonst droht eine Rückkehr zur launischen Weiblichkeit. Anders gesagt, durch das heilige Denken gelangen Frauen zu ihrer wahren Sicht auf 'die Frauenfrage'. Mit dem unsichtbaren, wahren Wesen des Männlichen aus der heiligen Schau der Weiblichkeit kommt die Geburt der Neuen Zeit. (nach Dürr, Lazarovici, Der Dialog des Demokrit, Mathematisches Institut der Universität München)

Der Derwisch  'Gleich einem Hofnarren spottet Christus jeder Sitte und verachtet gekrönte Häupter, gleich einem wandernden Troubadour hat er keinen Ort, sein Haupt hinzulegen. Gleich dem Clown in der Zirkusparade verhöhnt er die gegebene Autorität, indem er – auf einem Esel! – in die Stadt einreitet, umgeben von königlichem Prunk, während ihm keine irdische Macht zur Verfügung steht. Wie ein Bänkelsänger besucht er Banketts und Parties. Zum Schluss wird er von seinen Widersachern in die Spottkarikatur königlicher Gewänder gekleidet. Tatsächlich könnte man sagen, dass Jesus unmittelbar vor der Kreuzigung zum König der Narrheit gekrönt wurde. Unter Gekicher und Gespött wird er gekreuzigt, über seinem Haupt ein Zeichen, das seinen lachhaften Anspruch deutlich macht.' (Harvey Cox, Das Fest der Narren). 'Durch den Willen Gottes bist du aus einer unfruchtbaren Frau geboren, hast die Fesseln der Zunge deines Vaters (Lukas 1,7.64) durchtrennt, hast als Morgenstern auf die Sonne verwiesen, die dich erleuchtet hat. In der Wüste hast du den Völkern den Schöpfer gepredigt, das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. In deinem Eifer hast du den König zurechtgewiesen, dir wurde das erhabene Haupt abgeschlagen, dir, dem erlauchten Wegbereiter des Herrn, der unserer Loblieder wahrlich würdig ist.' (Byzantinische Liturgie, Tropar-Kathismata). Dieser wird nicht durch das Schwert Kalis gerichtet – die Engel dienen Ihm (Matthäus 4:11).

Schöpfungsarkana  Mond und Sonne, der Derwisch als Saturn, Planet Venus als die High Priestess, Jupiter (Rama) ist Council Chief, und Hohepriester ist der Mars. Dann wird 'die Nachtigall der Sonne' singen: „Ich habe dem Meer mit allem schuldigen und leidenschaftlichen Respekt gelauscht. Ich weiß, wovon ich spreche und worüber ich schreibe“ (Debussy).

Verkümmert die Freiheit der Seele, nährt Sex seinen Kopf und ihr Herz verhungert
Beginnen Männer Spiritualität ohne Gemeinwesen, erkennen sie nur 'den allmächtigen Gott' ihrer Herrschaft 'Seiner Persönlichkeit' – die Herrliche Dame, des Mannes Seele, verleugnend; so aber ist 'Finden der Braut' nicht möglich: Frauen bekommen in Folge Vergewaltigung und Missbrauch ihres Selbst zu spüren. Indem sich Frauen nur 'den allmächtigen Gott ihrer persönlichen Feminität' meditieren, erlauben sie den Männern sich ein Selbst zu konstruieren, das in freiester Weise überlegt, ohne die Fähigkeit emotionaler Anteilnahme hineindenken zu brauchen. Der Geist der Freiheit ist aber anderes als das, was viele darunter verstehen. Denn es gibt nur eine Freiheit: das ist die Freiheit der Seele.

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv das Weibliche sowie individuell das Männliche führen. Ritterschaft, das nigredo-Gelübde, hängt vom gewissenhaften Ruf ab sich seinem Seelen-Ideal zu weihen und der Befähigung sich spirituellen Trainings zu unterziehen. Die Stufen: (1) nigredo: man sieht die Sonne um Mitternacht {anima: Archetyp des Lebens und des Lebendigen, der in spirituellen Frauen durch ihre Erscheinung durchscheint} (2) albedo: Übergabe der Schlange {Caduceus von Äskulap) (3) rubedo: Gang in das Labyrinth der Allheilmittel aus Kräutern {Heilige} und Pflanzen {Engel} unserer Urgroßmutter Natur.

Cultural Creatives sind in ihren Funktionen »Melchisedek der Neuen Zeit«, Philosophie einer Symphonie der Erde; als 'Propheten, Hirten, Helfer, Heiler' (Epheser 4: 11) sind sie »Brot und Wein«: Universelle Religion. Die Instrumente planetarischer Humanität geben ihren Beitrag an die »Symphonie Menschheit«, dergestalt dass sie sich zügeln, um in ritterlicher Geistlichkeit sich dem Urteil im dialogischen Konsens zu unterwerfen. Pfingsten (Wesakfest) bedeutet, dass man Buddha als Apostel begegnet, durch Shiva Auferstehung erfährt, während in Ramas Seelenzeit unser Kulturelles Gedächtnis ins Gewissen erwacht. Der Glanz seelenvoller Männer entflammt 'still, lieb und heimlich' Feminine Wissenschaft.

Die Kultur des schöpferischen Geistes als ‚Planetarisches Bewusstsein der Frauen‘ in das Leben einzubringen – dazu ist völlige Selbst-Weihung des Männlichen an die Göttliche Weiblichkeit unerlässlich. Mit ganzem Willen und Werk sich dem göttlichen Weiblichen zuwendend, wachsen Ehrfurcht und Sehnsucht; dann kann vermittels spiritueller Retreats 'Das Kulturelle Gemeinwesen' hervortreten. Alles hängt jedoch davon ab, ob sich Frauen in Gedanken, Worten, Gefühlen und Taten überhaupt fest an 'Das kulturelle Bewusstsein' binden wollen, und indem sie in diesem leben, das übrige zu ihren Instrumenten machen. Unsere Zeit offenbart nämlich, dass es etwas ganz Vornehmes gibt, dass der Schlüssel zum Frieden nicht im Krieg, im Spaß und im Geld liegt, sondern in der Kultur des seelenvollen Geistes der Männer. Selbst, als tätige Seele zu ihrem eigenen Wesen sensibilisierend, wächst in Frauen wieder die Würde, geistige Substanz als das Material für ihre Werke zu erkennen. Denn 'eine Wahrheit gibt es zu wissen, Ein Werk zu tun. Es gibt einen Plan: Seine Substanz ist das Material für ihre Werke' (Aurobindo, Savitri, Book of Beginnings, The Secret Knowledge).

 

 


K.  Christentum und Ethics Conference

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun "Neue Ethik" zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie "Beziehung" geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. Einzig in diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. Meditation, Gebet und 'Geburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

Fisch und Mond

       
Enki-Ea: Sonne und Meer

 

Das Bild, welches Männer moralisch abgeben, ist inakzeptabel; die ordentliche Sittlichkeit einer 'Religion der Erde' hat sie nicht durchdrungen. Zu sehen ist darin nicht nur ein Vermittlungsproblem der Frauen, sondern eine falsche Liebeskultur der Männer. Einzig der Frauen riesiges Verlangen nach Göttlichkeit ihrer eigenen Seele, könnte Männer aufrütteln und ihnen einen solchen Schub, einen solchen Impuls geben, dass letztere sich verpflichtet fühlen zur Kulturellen Stufe sich zu wandeln, um Weiblichkeit mit Geist zu erfüllen. Ohne solche Männer wird weibliche Libido wieder in die Ansätze zur Sexualität zurückgedrängt.

Menschheitskultur versus 'seelenlose Wohltätigkeit'  Selbst sogenannte "spirituell-gute Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Herz- und Seelenkapazität sich im höchsten Grade geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, die den Frauen seelenanalytisch heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen; dann wirken Frauen nach jener Ethik, die sie sich in Eintracht mit der Großen Mutter vorschreiben, sowie Die Göttin nach Regeln, über die sie sich mit dem Genius einverstanden.

Frauen verstehen weit mehr, als Männer vermuten. Sie sind logischer als es "Religionen" sind; deshalb müssen wir mit Aufmerksamkeit ihnen zuhören! Weil eine Frau Worte nicht allzu gut versteht, und auch weil ihr Nervensystem meist nicht durch eine jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt, Manager, Politiker, Philosophieprofessor u.a. abgestumpft ist, achten Frauen nicht nur darauf, was Menschen sprechen, sondern auf alles an ihnen, wenn sie sprechen. Tatsächlich hört eine Frau so zu, wie es ein guter Psychoanalytiker macht, weil sie nicht nur auf die Worte achtet, sondern auch auf die nichtsprachlichen Vorgänge, zu denen Worte allzu häufig eine so ungenaue Beziehung haben; deshalb sind Frauen in Beziehungsdingen schwer zum Narren zu halten, besonders, was "die wahre Einstellung religiöser Männer" ihnen gegenüber anlangt. Aus diesem Grund sind Islamisten, und ohne es zu wissen, mehr oder weniger in der Situation jenes unglücklichen Vaters, der zu dem Psychiater, dem er seine Ehefrau brachte, sagte: „Ich sage ihr dutzendmal am Tage, dass ich sie liebe, das Weib hasst mich aber immer noch.“ (nach S. I. Hayakawa, Umgang mit Kindern).

Das Begehren, das Trugbild und die Liebe  „Ich will machen, was ich will! – Ich will die Person, die mich liebt in mein Herz schließen und ihr alles geben, was mir auf der Welt gehört; mein Gemüt, das sich der mystischen Liebe und dem spirituellen Erbarmen widersetzt, meinen zarten Körper und meine Freiheit. Seelenlos will ich tanzen.“ Claudine Colette. . . . die Rolle der Frau im Mutterleib erfragt, sehen Frauen nicht die Kehrseite ihres Tuns.


 

'La Descente de Croix' [Jakobsleiter] Peter Paul Rubens (1577-1640)
Musée des Beaux Arts, Lille, France, catalogue de l'exposition, 2004.

Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.«  –
Sie haben ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt.
(Sure 4,157 Die Frauen / Markus 12:27)

 

Königin:
Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?

Hamlet: Solch eine Tat, Der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht,
Die Tugend nur erheuchelt, raubt die Rosen Der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe,
Und Schwären drauf erzeugt, die Ehegelübde Falsch wie Spielereide macht,
Solche Tat, Die aus des Ehebündnis Körper reißt Die wahre Seele, Gottesfurcht
erniedrigt Zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, Ein Schreckensantlitz
über unsrer Erde Und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, An diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, Das schreit so laut und donnert im Erwähnen?

Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; Das wohlgetroffne Bildnis zweier
Brüder… Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, Da mag der Jugend Keuschheit sein
wie Wachs, Im eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, Wenn drängend dann die
Leidenschaft sich regt, Seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft Zum Kuppler wird.

Shakespeare, Hamlet, III, Szene IV

 

»Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben« (Antigone von Sophokles 1. Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (vgl. Genesis 21:9): 'Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen' (Hegel, Vorlesung über Ästhetik / Qur'an, Suren 49,12; 2,265). Glaube ist der Prozess des Verlustes weiblicher Maßstäblichkeit im Verlust des sexuellen Selbst, um im Ergriffenwerden des individuell-transzendentalen Männlichen »Das Todlose« zu finden.

Tränen, die Frauen ohne Leidenschaft ihrer Seele weinen, seien sie noch so wahr und deutlich gefühlt, entbehren der Höhe des Menschseins; Ethik kommt aus dem Frohsinn des Spiegels der Seele.

 


Brudersphären Wettgesang
  Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel, bleibt die Natur der Schönheit unverschleiert, statt sich selbst zu behüten, versauert der Geschmack der Liebe.

'Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.' (in 'Die Botschaft des Koran' von Muhammad Asad). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet, ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist; wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann gibt es Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit folgt.

Die Pflicht des Aussagens hat derjenige, der etwas leugnet, nicht der, der etwas zugibt
Mann und Frau sollen eine Einheit bilden, in der das Männliche feurig-luziferische Züge trägt: eine erbarmungslose Managementkultur, die nicht vom mitfühlenden Herzen gegenüber dem Leiden der Weiblichkeit ergriffen ist, während das Weibliche in sexuelle Wasser-Begierden taumelt, die entstehen, wenn spiritueller Wille nicht die geistige Nächstenliebe gestaltet. Diese staatlich verordnete Einheit von Feuer und Wasser ist zum Scheitern verurteilt, denn die persönliche Dimension der Geschlechter bleibt ohne Sinn. Liebe wird zur Illusion voller Lüge, Diebstahl und Verleumdung; auf Unterdrückung folgt Verletzung, Verrat und Betrug.

Seelenlose Liebe der Männer verdunkelt das weibliche Bewusstsein, Wahres lässt sich dann nicht mehr von Falschem unterscheiden. So geschieht es, dass Frauen meist nicht mehr erkennen, was eine Lüge ist und was nicht; ihre Tränen mögen zwar unterbewusst den Charakter und die Maßnahmen ihrer Männer missbilligen, jedoch leistet Eva-Sex mächtig dem Patriarchat Gefolgschaft: die unerleuchtete Persönlichkeit der Frau wird unzweifelhaft zur gewissenhaftesten Unterstützerin kriegerischer Politik auf Planet Erde.

Frauen verlieren an Kraft, Magnetismus, Schönheit und Glanz ihres Ausdrucks, wenn sie ohne erleuchte Seele ihrer Männer sind. Spricht hingegen Ein-marianisches-Herz durch den männlichen Blick, erleuchten Seelen durch eine Ausstrahlung, welche die Atmosphäre auflädt und alle magnetisiert, vermögen Frauen durch ihre Sprache im Dialog zu heilen.

 

 


L.  Wissen und Vision


Von den Herdfeuern seliger Herzen im Himmelslicht der Kulturell Kreativen
Es wird ein großer Grundsatz des Gemeinwesens, dass Kulturell Kreative und die Frauen aufeinander angewiesen sind. Ihr gegenseitiges Verhältnis ist gleichsam das Zusammenspiel zwischen Herz und Seele: 'die Männer dürfen sich nicht großtun, dass sie selbstloser seien als die Frauen, sie können ja nur dadurch, dass sie in die Herzen der Frauen niedergestiegen sind und dort mit ihrem menschlichen Wesen wirken, zu ihrer Vollendung gelangen; und freilich dürfen auch die Frauen sich nicht großtun, dass sie nunmehr der Männer Seelenzeit erhalten, denn verlassen die Männer sie, müssen sie verwesen. Daher bedürfen die Kulturell Kreativen der Frauen, und die Frauen bedürfen ihrer Kulturell Kreativen.

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {Das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur Die Kulturell Kreativen bringen: {Rama: der stille Heiler im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).

Die Zukunft der Menschheit liegt im Denken, Fühlen, Tun von dem, was Frauen in ihrer Seele für schön halten: was ihr erweckter Seelenzustand für schön empfindet, das werden wir gut nennen: sogar Gott liebt diese Schönheit! Und was im Vergleich dazu hässlich ist, wird Böses genannt werden: sei es Brauch, Idee, Denken oder Handeln. Auch erkennen wir: Männer werden über die Grenzen ihrer eigenen intellektuellen Fähigkeiten hinaus, spirituell, um ein "Sufi-Verständnis Gottes" ringen müssen, und erst jenseits dieser Grenze, in der Kunst einfältigen Glaubens, was nur von der Seele erkannt werden kann, "Gott weiblich" mit allen Kräften und Emotionen dienen. Liebe unabhängig von Intellekt und Körper ist jener pfingstliche Katalysator, welcher 'Planetarisches Handeln der Frauen' bewirken kann.

Frauen müssen die Gesetzmäßigkeit der Natur, 'Das Buch der Großen Mutter' studieren. Da niemand aber die Wahrheit realisieren kann durch bloßes Lesen oder Hören, gilt es sodann, sich mit dem praktischen Teil der geistigen Disziplin zu befassen, dies lässt sich leicht von 'Buddhas Engel' {Manat} lernen und indem Frauen die Große Göttin bei ihrer Retreat-Leitung begleiten. Ist das Herz vom Wahn konditionierter Verliebtheit geläutert und dergestalt 'vom Bösen erlöst', dass Die Weibliche Seite Gottes in Erscheinung tritt, werden Frieden und Wohlstand auf Erden nachhaltig sein. Dann werden die Seelen auch wieder gesunden Herzens, und ohne Scham hervorzurufen, »von Liebe« geliebt werden.

Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo größte Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Auch scheint, dass Frauen seit Jahrhunderten schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. – Wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche): Eva-Sexualität brachte ein religiöses Bewusstsein hervor, das aus Charakter-Schwäche der Frau hervorging, statt aus dem heiligen Geist schöpferischer Persönlichkeit. Hinzu zeugt seelenlose spirituelle Männlichkeit Generationen von barbarischer Universalität.

‚Gesundheit in der Beziehung‘ scheint eines der wichtigsten Anliegen von Frauen zu sein, doch welcher Frauenkreis kann schon von sich behaupten: „Wir werden mit unserer spirituellen Seelenmacht ernsthaft die seelische Gesundheit der Männer ersuchen!“? Würden Frauen ihre Gesundheit auf dem mystischen Pfad eigener Heiligkeit finden und dadurch wirklich 'Eine seelenvolle kulturelle Selbstlosigkeit spiritueller Männer' hervorbringen – unsere Welt wäre heil, denn nichts kann 'der Göttlichen Mutter' widerstehen. Kommt nicht 'das göttliche Leben der Frau' vor der Begattung durch einen Mann? Ist nicht der seelische Leib eines Mannes wichtiger als Sex mit ihm? Ihre seelische Gesundung sowie spirituelle Verwirklichung zu lieben, dies wird verantwortliche Heilerinnen, die verborgenen Naturgesetze erforschend, inspirieren, Gerechtigkeit und Frieden auf Planet Erde hervorzubringen.

Teilnahme am Intergalaktischen Humanismus statt Krieg der Sterne
„Wenn ich so auf Planet Erde runterschaue, dann denke ich, dass ich mich wohl bei den Frauen entschuldigen muss. Im Moment sieht es so, dass wir Männer unseren Erben Frauen nicht gerade im besten Zustand überlassen werden und jeder Mann muss sich da natürlich an seine Nase fassen und sich überlegen, wohin das gerade führt. Mögen wir nicht als die Männer in Erinnerung bleiben, die embryonale Herzensgrundlagen künftiger Generationen egoistisch rücksichtslos zerstören – ein Blick von außen, vom Geist der Seele, hilft immer.“ nach Alexander Gerst, Kommandant der Expedition 57, Internationale Raumstation ISS, 2018-11-25

'Ähnlich einer Flut schwellt der vielförmige Aufstieg zum Bewusstsein mit seinem Saft alle Fasern der Biosphäre und drängt sie ohne Rückfall oder Abweichung des Ganzen voran; – ihre aufeinanderfolgenden Wellen kennzeichnen die großen Etappen des Lebens; – und entlang seiner Achse des Fortschreitens wird der Durchbruch in einen neuen Bereich geschaffen. Wesentlich müssen die von der Bewegung ergriffenen menschlichen Einheiten sich einander nähern, unmittelbar von Zentrum zu Zentrum.' Teilhard de Chardin, Études, 1946

In Zukunft werden Männer nicht mehr unbegrenzt an Frauen „ausgegeben“, sondern proportional zur schöpferischen und kulturellen Bedürftigkeit spiritueller Weiblichkeit „ausgeliehen“; dies verlangt: Huld, Mitleid, Barmherzigkeit. Zudem braucht es die gewissenhafteste Selbstdisziplin heiliger Frauen, denn ohne diese Strenge erlangen Männer nicht ihre physischen und erotischen Grenzen, um geistig-kulturell ihre Pflicht zu tun; würden sich Männer selbst das Recht zur ‚spirituellen Liebe‘ verleihen, die Welt bliebe seelenlos und voller Sünderinnen, da solche Liebelei alle Missetaten der Frauen verbergen würde.

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 
II.  Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Vom Empfangen in der Form des Gebens

Frauen sind innerlichster heiliger Geist; ihnen wurde das materielle Prinzip gegeben, damit schöpferischer Geist auf Erden sich manifestiere und die Erde gestalte: eine Spiritualität des Universums würde ins Nichts zurückfallen, wenn 'Gott als die Frauen' sich zurückzögen. Wenn aber, andererseits, wie in unserer Zeit, Männer ihre belebende schöpferische Seele nicht mehr den Frauen zur Verfügung stellen, zerbricht unsere Welt, weil sie dann ohne schöpferische Energie, ohne kulturelles Bewusstsein, ohne Leben ist.

Leuchtet tröstender Feuergeist 'echter Seelentätigkeit' (Epheser 4:11) in die Finsternisse einer geschändeten Kollektivpsyche der Weiblichkeit – gleichsam sanften Tauben, die mit ihrem Friedenszweig über 'body, heart and soul' herniederkommen – kann sich kollektiver Frauenwahn ("religiöse" Psychose) wandeln, so dass Männlichkeit sich nunmehr in der Sehnsucht Eines lichtvollen Herzens wiederfindet. Steigt durch individuelle 'face-to-face guidance' spiritueller Frauen das männliche Ego transzendental empor, sind neurotische Kräfte sublimiert und eines Mannes falsche Meinung über seine Persona geschwunden, stärkt zugleich 'die Verherrlichung Seines Namens' der Frauen Begeisterung in der Welt.

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang 'Die Schöpfung der Liebe'.

Der Wert einer Individualität, die selbst ihre Kultur ist, ist die des Engels. Hier gilt es die Berufung als die Beziehung zum Archetyp zu verstehen: Zwei-Einigkeit, Mann und Frau als Lichtzwillinge, Hermes und seine Vollkommene weibliche Natur, die göttliche Mutter und kulturelles Bewusstsein: das ist «Licht über Licht» (Henry Corbin, Die smaragdene Vision).

Wider die Erblichkeit von Ahriman und Luzifer
Solange Frauen ihren Charakter nicht zu ihrer Seele kühlen Geist einer »Leere« erweckt haben, stehen sie gewissermaßen bio-psychisch in Flammen gegenüber Männern, die mit Witz und guter Stimmung in spirituelle Macht aufgestiegen sind und das Ideal idolisierender Liebe nicht verschmähen; als Waffe haben Mütter sodann Töchter hervorgebracht, die, als Löwinnen, 'den Kopf des Johannes begehrend', jeden ihrer Mannen zum Ochsen machten.

Man muss den sexuellen Impuls in seelisches Handeln (dharma-Hauskirche) sublimieren bzw. durch Retraite spirituell bemeistern, und so sehr selige Mystikerin bzw. spiritueller Meister seiner sexuellen Zentren werden, dass die sexuelle Energien nach oben gezogen, anstatt dass sie nach unten geschleudert und verschwendet werden; So kann sich die Kraft der Geschlechter wieder in eine ursprüngliche schöpferische Energie verwandeln, die alle anderen unterstützt. Kein Irrtum ist gefährlicher, als das Eindringen sexuellen Verlangens oder irgendeine subtile Befriedigung des Begehrens zuzulassen, und obendrein dies als Teil einer geistigen oder spirituellen Praxis anzusehen. Sri Aurobindo, Letters on Yoga, XXIV-1507

Was Frauen von Kulturell Kreativen lernen können  Frauen sollten lernen, dass sie nicht einfach lieben können, wen, was und wie sie wollen. Lernen sie das nicht, so wird ihre eigene Natur sie zerstören. Denn kennen sie ihre eigene Seele nicht und verlernen 'den Nächsten zu lieben', wird sich ihre eigene Seele selbstmörderisch gegen alles Fremde empören und dabei Selbstbesessenheit der Männer verherrlichen – bis zum bitteren Ende.

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Die aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe, unveränderliche, bedingungslose, empfindende Wesenheit: wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, auf den Flügeln des Merkurs liegt der Abglanz der Sonne. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird Die Dame vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18). Der hohe Sinn weiblicher Ekstase ist die Verwirklichung des kulturellen Schöpfergeistes. In den Worten der Gottes-Mystik gesagt: 'Ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft' – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr 'die Botschaft Gottes'. »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes, mit den offenen Augen ihrer Ka'aba, einzig in Ihrer Seele. Dort sehen, hören und wissen sie gleichzeitig. In einem Augenblick der Ekstase erlernen sie das, was sie wissen, um die Einheit zu manifestieren. Liebe dient der Erweckung von Glaubens-Energien in die Eine visionäre Kraft, den spirituellen, wie himmlischen und kosmischen Elementen von Feuer und Wasser, Erde und Wind, die in das komplementäre Sein von Mann und Frau eintreten, wenn Partner auf derselben Ebene kommunizieren. Ist die denkende Seele der Frau zum Zustand ihrer Bewegung gekommen, so ist der Schöpfergeist der Männer 'Frucht aus dem Paradies'. Cultural Creatives stehen im kosmischen Verlangen, der Menschheit das Gewissen zu geben; das, aus der Reifung der Erde hervorgegangen, Einklang ist. Menschlichkeit erweist sich in der Freundschaft 'in der Unersetzbarkeit von Individuen und Unbedingtheit der Individualität' (Hannah Arendt). Das Schicksal der Frauen ist nicht das, was von vornherein schon gemacht ist: die Gedanken ihres Mannes bereiten eine Frau auf das Unglück oder das Glück vor, das sie erfährt. In der Tat wird das, was Männer aus ihrer Seele machen, zur Quelle des Glücks oder des Unglücks für die ganze Menschheit. Wenn Frauen sich dessen nicht bewusst sind, können sie das Leben nicht arrangieren; denn in der Tat sind Männer die Heiligen des Schicksals meisterlicher Frauen, besonders von dem Moment an, in dem Männer beginnen, diese Tatsache zu erkennen. Männer sind verantwortlich für Fall oder Aufstieg, Erfolg oder Misserfolg ihrer Frauen; und es sind die Frauen, die dies unbewusst oder wissentlich herbeiführen! Wenn Männer auf alles zurückschauen könnten, woran sie zu verschiedenen Zeiten gedacht haben, würden sie feststellen, dass die Linie des Schicksals ihrer Frauen und Kinder, durch ihr Denken gebildet wird; ihre Gedanken bereiten der Menschheit das Glück oder das Unglück. Wenn 'Göttlichkeit das heilige Weibliche überschattet' (Lukas 1:35), müssen Frauen nicht mehr nach Männern suchen, sondern sie werden vom 'Pfingstereignis' (Apostelgeschichte 2:1-4), Bruderschaft in Feurigem Geist, gefunden. 'Sehnsucht der Seele' gibt Nahrung der 'Sprache der Frauen'.


Violation du fond
  Es geht nicht um die Begleitung des auf Fuchsjagd reitenden Landesfürsten [Beethovens Botschaft an 'Erzherzog Rudolf von Österreich' in der Klaviersonate Opus 81a: 'Les adieux–L'absence–Le retour'; siehe auch 'Buch Esra' 9:5-10:44)]. 'Dora Maar schrie zu Pablo Picasso: Als Künstler bist du groß, aber moralisch bist du ein Nichts!' (in: Alberto Manguel, 'Bilder Lesen – Das Bild als Gewalttat'). 'Ein großer Mensch, ein großer Mensch, sagt man. Inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mensch? Hat man das Herz erlöst, so ist man ein großer Mensch, sag ich. Hat man das Herz nicht erlöst, ist man kein großer Mensch.' (Buddha, Satipatthana-Samyutta 11). 'Wie kann also der Weltmann sein inniges Herz festigen, beruhigen, einig machen und stark? Da weilt ein Mönch auf Retraite gar fern von seinen Begierden, gar fern von unheilsamen Dingen, und in sinnend gedenkender ruhegeborener seliger Verzückung, in der Weihe der ersten Vertiefung… nach Verwerfung der Freuden und Leiden, nach Vernichtung des einstigen Frohsinns und Trübsinns erwirkt er die Weihe der leidlosen, freudlosen, gleichmütig einsichtigen vollkommenen Reine, die vierte Vertiefung. Also kann er das innige Herz eben festigen, beruhigen, einig machen und stark. Und er nimmt von außen Armut im Geiste auf und nimmt von innen und außen Armut im Geiste auf; so erhebt sich ihm des Eros Unverstörung, erheitert, beschwichtigt, beruhigt.' (Majjhima Nikáya, Mahásatipatthána Sutta 51, Die Lehrrede von den Grundlagen der Achtsamkeit)

Trieb, Manieren, Stolz und Dienen  Auf der teuflischen Stufe ist der Männer gesamte Existenz äußerlich: sie sind nur mit dem Befriedigen ihrer Sinne, Essen und Trinken, Belustigungen sowie sexuellem Genuss in Anspruch genommen. Haben Männer erlernt, vermittels Verstandeskraft, ihre physio-psychische Gier bis zu einem gewissen Ausmaß zu beherrschen, unterscheiden sie zwischen ihren Belustigungen, dann lehnen sie jene Begierden und Freuden ab, die unter ein bestimmtes Niveau jenes Geschmacks fallen, den ihr cleveres Selbstbewusstsein für sie bestimmt. In den weiteren Stufen der Entwicklung sind ihre Sinne unter der Kontrolle des spirituellen Bewusstseins. In ein Ideal versunken gibt sich mancher Mann dem Erreichen eines Ziels im Leben außerhalb seines intellektuellen Selbstes hin – dies lenkt die sexuellen Energien in einen einzigen Kanal aufwärts (Sublimierung). Die Leidenschaft für das Ideal funktioniert bei diesen Männern allerdings nur, wenn sie verliebt sind: sie können keine Leidenschaft fühlen, wenn sie nicht lieben; aus dieser Abhängigkeit entsteht 'das Bedürfnis für Affären', die Bewunderung eines Mannes für die gleichbleibende Gestalt, welche seiner Mutter ähnelt. Dem humanen Stadium des Planetarischen Bewusstseins nähern sich Männer erst, wenn sich ihr Bewusstsein auf die abstrakte, göttliche Ebene verlagert. An diesem Punkt der Evolution ihres Geistes wird im Herzen jedes Mannes die Liebe von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben; das Bewusstsein lebt alsdann auf einer Ebene des Lebens, wo es nach anderen Maßstäben urteilt – gleichwohl die Kreativität noch dem allgemeinen Leben des Daseins entspringt. Auf dieser Stufe betrachten Männer weder etwas als gewöhnlich noch als unrein. 'Von Liebe wegen', die Einsamkeit göttlicher Einheit wird der Selbst-Darbringung zur Ursache Einer Menschlichkeit. Haben Männer diesen Punkt erreicht, ist es wahrlich gerechtfertigt, wenn sie den Pfad des Zölibats einschlagen sollen.

Vom Baum des Paradieses oder Gottes Gemahlin als »Mutter Natur«  Verwirrungen entstehen aus der Unfähigkeit zu erkennen, wie die Persönlichkeit der Großen Mutter mit der Quelle im höchsten Zentrum des Gehirns in Beziehung steht und welches 'die intelligente vibrierende Schöpfung' verursacht, die von den 'Blütenblättern' und 'den neunundvierzig Lebensströmen' in den Zentren der Großen Mutter ausgehen. Jeder der 'essentiellen Luftströme' hat besondere Kräfte und Funktionen, die nicht nur unmittelbar mit den geistigen Zentren der Großen Mutter verbunden sind, sondern auch mit dem Universum. Es ist des Universums Persönlichkeit, die durch die Große Mutter wirkt und das ist auch der Grund, warum so eine enge Beziehung besteht zwischen dem Geist und Körper der Großen Mutter und ihrer Außenwelt; denn so verschafft sich unsichtbar und auf mannigfaltige Weise Ein großes Geheimnis Ausdruck: »Gott ist Liebe« (1 Johannes 4:8). (nach Lahiri Mahasaya).


Lebendiges Wasser – eine Analogie

Soweit die Geschichte der Religionen zurückreicht, lässt sich feststellen, dass alle Männer, die sich mit der Klärung des Rätsels 'Frau' befassten, auf das Erbittertste bekämpft wurden. Andererseits, würden wir z.B. den Erkenntnissen von Buddha folgen, hätte Planet Erde nicht nur eine gesunde Weiblichkeit, sondern könnte aus 'Religiosität und Spiritualität' auch unbegrenzte kulturelle Energie beziehen, indem wir die explosiven Todestechniken männlicher Sexualität durch innere Heiligkeit, die kontemplativen Geburtsmethoden weiblicher Implosion, ersetzen. Das 'Ewige Weibliche' selbst weist uns dabei ganz natürlich den Weg, den es gehen will, damit Seine kosmischen Anforderungen optimal erfüllt werden. Deshalb sollten wir uns nach Seinen Wünschen richten [zum Beispiel, dass die jüngere Frau nicht gerne dem Blick der älteren ausgesetzt ist; gleichwie Wasser, das, von der Sonne bestrahlt, müde und faul wird, während es bei Nacht, und besonders bei Mondschein, frisch und lebendig wird]. Es gilt wieder zu lernen, dass die natürlich fließende Seele einer Frau die Energie erzeugt, die in entgegengesetzter Richtung aufwärts fließt; genauso wie Spiritualität den Geist im Manne herunterwirbelt, um angereicherten Geist in seinem Innern wieder hochzusaugen. Doch die Männlichkeit liegt kahlgeschlagen, der Wald spendet keinen Schatten mehr. Ohne schöpferischen Männergeist wird es bald aber auch keine erfolgreich tätigen Frauen mehr geben. Zwingen wir den Liebeslauf der Frauen in Stein und Beton, erhöht geistlose Monotonie die Temperaturen, lagert sich mentaler Schutt und physischer Schlamm in den Herzen der Frauen ab, werden also Bach- und Flussbette angegriffen, die Ufer unterspült, das Himmlische nicht mehr vom Boden aufgefangen und zur Fruchtbarkeit gebracht, bescheren heftige Regenergüsse die unheilvollsten Überschwemmungen. Weil in spirituellen Begradigungen und frommen Korsetten die Heilkraft kosmischer Liebe nicht frei fließen und wirbeln kann, versucht Weiblichkeit beständig auszubrechen und das künstliche Gefängnis zu unterspülen (was ungeheure Kosten verursacht, weil die "Verbauungen" ständig sanieren werden müssen). Unsere "Zivilisationen" dienen dem skrupellosen Kahlschlag der schöpferischen Seele des Mannes, im Sexualisieren büßt das Weibliche seine Tragkraft ein und entwickelt pathogene Keime – all dies ändert nicht den Teufelskreis. Es liegt im Bestreben der Frauen selbst, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen (so wie auch jeder Fluss sein Bett selber in Ordnung halten kann, wenn man ihn nur naturgemäß und kühl fließen ließe). Gesundheit, Wohlstand, Glück der Harmonie, Schöpfung werden auf Unserer Erde nicht zurückkehren, indem sich Frauen durch Spiritualität ihre Persönlichkeit begradigen, sondern indem wir dem Schöpfer-Fluss der Weiblichkeit helfen, wieder natürlich wirbeln zu können. 'Die Trag- und Sogkraft des Wassers ist dann am größten, wenn seine Temperatur niedrig und sein Fluss ungestört ist'; dann wird sich die Liebe selber ein fruchtbares Ufer bauen, auf dem der ganze Reichtum der Menschheit wächst, und sich schützend beugen über die Allmutter. "Explodierende Sexualität" ist eine Todestechnik, weil sie Unsere Erde mit lebensfeindlichen Effekten überzieht; die sterilisierte und seelisch zerstörte Frau führt damit nicht nur gesetzmäßig den körperlichen Verfall in sich selbst herbei, sondern verursacht die kulturelle Verfallserscheinung der Menschheit, und damit eine systematische Degeneration der Menschen und der übrigen Lebewesen. Welche Heilkraft liegt in der Kraft der Implosion, das Erwachen der Sehnsucht des Ewig-Weiblichen nach Seinem Geliebten! 'Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, dass sie nicht mehr zu erkennen vermag, dass dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist. Aus diesem Grunde wird es auch für Frauen und Männer, welche die Tragweite der begangenen Fehler untereinander zu erkennen geben, zur seelnvollen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung all der vielen Irrtümer einzutreten.' (Viktor Schauberger). Die Wahrheit braucht sich nicht verhüllen, sie verhüllt sich selbst vor den Unwissenden.


Jeder, der eine Frau anschaut, um sie zu begehren
(Matthäus 5:28)  'Wunsch und Begehren sind die Ursachen großer Gerissenheit und Heuchelei der Welt. Sünden begehen, Lust am Würfeln, Zorn und Betrübnis – all das geht vom Begehren aus. Verlust des Beurteilungsvermögens, Betrug, Stolz, Arroganz, Boshaftigkeit, auch Rachsucht, Schamlosigkeit, der Verlust von Charakter und Rechtschaffenheit, Sorge und Ehrlosigkeit, Gier, der Wunsch nach ungehörigen Taten aller Art, Stolz auf Herkunft, auf Gelehrtheit, auf Schönheit, auf Reichtum, Unbarmherzigkeit gegenüber den Kreaturen, Missgunst gegen alle hegen, Misstrauen gegen alle hegen, Unehrlichkeit gegenüber allen, Aneignung des Vermögens anderer Leute, grobe Rede, Angst, die Neigung schlecht von anderen zu reden, gewalttätiges Streben um in Lust zu schwelgen, Gefräßigkeit, Anfälligkeit für vorzeitigen Tod, gewalttätige Neigung zur Boshaftigkeit, unwiderstehliche Neigung zur Falschheit, der unstillbare Wunsch das Ohr zu verwöhnen, böse Rede, Prahlerei, Anmaßung, das Nichteinhalten von Pflichten, die Unbesonnenheit und die Ausübung jeder Art von böser Tat – all das geht vom Begehren aus' (Mahabharata, Santi Parva 158). Bebt's und brodelt es im Herzen einer Frau, aufgrund von Wunschdenken und Unklarheit über das Humane Ziel ihrer Seele, erzeugt psychologischer Drang bei energetischer Unbewusst-Bewusstheit nur "die Hysterie" 'kein Selbstvertrauen mehr zu haben, innerlich verwundet zu sein, sich zurückgesetzt zu fühlen oder unbedeutend vorzukommen; und aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Theodor Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946).

Das Goldene Wasser des Lebens – Vom verlorengegangenen Wissen der Synthese
Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des Spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen der Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige, Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt – der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen – ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und die Liebe des Mannes als seelenvolle Gottheit, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht und es ist in diesem Strom – Das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist – aus welchem der heilende Dialog, den wir so dringend benötigen, zur Menschheit spricht. Es sind die Liebenden 'Gottes des Herrn', deren Herz voller Hingabe ist, die sich in 'Gottes überschattender Weiblichkeit' vereinigen; nicht diejenigen, die sich lediglich mit ihrem Intellekt bemühen in 'Karma-, Raja-, Jnana-Yoga' Allah zu analysieren. Das Goldene Wasser des Lebens spricht: „Füttere mich mit Schöpfergeist und ich werde leben als dein Schmetterling! – Hab Sex mit mir und ich werde sterben, und zu Stein.“

Das Lebensfluidum einer Frau formt ihren Mann: der scheinfromme Hausdrache bringt den ohnmächtigen Mann, dessen nicht-spirituelle Persönlichkeit hervor; Hexen-Eros erschafft die unbeständige Liebe; Evas Schlange birgt 'den Unzulänglichen mit traurigen Augen'. Wo aber eine Seelenzeit der Männer träumt, bezeugen die Räume des Heilig-Weiblichen Heilung. 'Das Schaf wird sich minder fromm gebärden – besäße es Zähne und Tatzen eines Tigers' (Heinrich Heine); es ist daher, dass Shiva, der erste Musiker, Geheimnisse des Mantrayogas an seine Ehefrau weitergab: sie fragte ihn Fragen, er antwortete ihr sanft. Komplementär bändigt 'Kulturelle Kreativität' [ana-Lyse] die Extravertiertheit jedes Handlungsreisenden.

Die Voraussetzung, dass Weisheit der Frau den Platz des Egos der Männer einnimmt
In dem Augenblick, in dem der Männer Verlangen nach Geld & Egomacht erlischt – infolge des Mangels an weiblicher Sexualenergie, die ja im Sog nach unten pseudo-intelligent hält – kann eine Findung zur schöpferischen Seele der Männlichkeit und damit das Wirken einer Weisheit der Frauen zu ihrer Evolution in das Planetarische Bewusstsein sich vollziehen.


II.  Das Geheiligte – Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Von mangelnder Spiritualität rührt das Unglück der Männer, in der Sexualität der Frau nicht ihre Seele erlangt zu haben; und so werden Frauen mit der Zeit unglücklich, da ihnen der humane Geist ihres Mannes fehlt, um planetarisch Frieden zu wirken; und in unheiligem Eros keimt eines Mannes Sünde, den Wahn, die Krankheit seiner Frau, die in Limerenz mit dem blendenden Ideal den Pfad ihre Seele verloren hat, verursacht zu haben – würden dies Frauen predigen und Männer diesen Dharma annehmen, geschähe Frieden.

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Das wirst du mir zugeben, nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe 95.46). Was ist es, das den Geist der Männer zurückzieht und festhält und ihnen verbietet, ihre Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen? Anders gesagt, Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung.

Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mithilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich Perserkönigen (Ester 1:8), mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirktes Kriegsende). Seelische Tätigkeit, wonach im weiblichen Herzen, eigentlich, ständige Sehnsucht besteht, ist die beredte Quelle, der Ursprung des Dialoges zwischen Geschlechtern und Generationen. Sind Frauen 'die Seele selbst', wie Buddha sagt, gibt es keinen natürlicheren Weg, Krieg, Chaos, Elend zu beenden.

Die drei Verfasstheiten der Weiblichkeit  alpha: Salomés Tanz, die alltägliche Verfasstheit: konditionierte, säkulare, todbringende (Matthäus 14:8) weibliche Sexualität; omega: Kali, die spiritualisierte Mutter-Persönlichkeit, die kriegerisch mit dem spirituellen Männlichen herrscht. Voraussetzung für das Friedensschaffende aber ist: die Natur seelischer Verfasstheit – so erhaben, dass Frauen Leiden von Körper, Herz und Seele überhaupt nicht mehr besitzen – und es ist diese Polarität, welche Männer zu edlen Humanisten schafft; Reinheit des Herzens ist dieser Glanz, der das Kulturell Kreative in die spirituelle Freiheit femininen Lebens bringt: die Kraft zu verweigern und zurückzuweisen und mit der Zurückweisung fortzufahren, bis sie wirksam ist – diese Macht seelischer spiritueller Weiblichkeit ist in der Lage zu heilen!

Heilung der Erde durch die Macht der Seele  Die engagierte männliche Persönlichkeit mag von der weiblichen Persönlichkeit beflügelt sein, unabhängig und erfolgreich, in den materiellen Verwicklungen der Welt, Gewinne zu machen. Die weibliche Seele bleibt jedoch ohne die kulturelle Seele des Mannes ohne Ursache und ohne Wirkung auf den Frieden auf Erden.

Jede eheliche Beziehung trägt weibliche wie männliche Aspekte in sich; der wahre Charakter der Geschlechter tritt jedoch erst 'nach dem Tod' in Erscheinung; da zeigt sich, ob 'die Schlangenkraft Adam verführte' (Genesis 3:13) und der Mensch im Dämon des eigenen Versagens, 'weil er auf das Weib gehört' (Genesis 3:17), Seele nicht geboren hat. Denn „wenn die Schlange den Mann anschaut und er sie tötet: diese Schlange trägt sein Unheil davon“ (Nils Heeßel, Literarische Keilschrifttexte aus Assur 1, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2007, S.63).

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Caroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Angst vorm Tod, sondern vor der Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns?“ ihr Schlachtruf.

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen kein inneres kosmisches Gewissen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Koran, Sure 2:223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah, Ährenlese, Kap. 132). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die 'schlechten Elemente' in der Welt. Müssten nicht mehr Frauen, in kompromissloser Intuition, eigentlich in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist?

Die Sexualität, der Sex, ist ein Geschenk Gottes. Kein Tabu. (Papst Franziskus in Audienz mit französischen Jugendlichen 2018). Doch jede Frau, die sich einmal auf den religiösen Pfad eingelassen hat, dann aber, bevor sie ihre göttliche Persönlichkeit erlangt hat, von ihrer konditionierten weiblichen Natur zum 'Liebe machen' tragen ließ, ist bemitleidenswert: das ist ihr größter Verlust – aus solchem Ruin kann weder Segen entstehen, noch eine Kenntnis, die Seelen erleuchtet. Es gibt nichts, was ernsthafter wäre als spirituelle Vollendung; sich enttäuscht vom geistigen Pfad zurückziehen, bevor man das Ziel erreicht hat, weil Männer unkulturell sind, ist das schlimmste, was Frauen passieren kann: ein Totentanz rückwärts, seitwärts, abwärts – statt kulturell-kreativ humanistisch vorwärts. 'Nicht in ihrer spirituellen Persönlichkeit sein' verursacht Fehlentscheidungen in der Wahl des Ehepartners, die so schwer wiegen, dass vielen Frauen, nachdem Beziehung, berufliche Laufbahn und Gesundheit ruiniert sind, ein Ausweg fast unmöglich scheint. Tatsächlich hängt der Erfolg in Beziehung weniger von der Befähigung der persönlichen Natur einer Frau ab, als vielmehr von ihrem innersten Wesen, dem feurigen Geist der erleuchteten Seele: dies kann das Wesen der Männer führen 'von Angesicht zu Angesicht'.

Der Egoismus alternder Weiblichkeit, der in Naturfrömmigkeit sein eigenes Wohl sucht, ist grenzenlos; dabei gebiert ungeläuterte, verdrängte Sexualität eine Bosheit, die der Großen Mutter Wehe will, bis zur äußersten Grausamkeit [Verbrennung der Hexe im Backofen]; Identifikation [ein Mit-Fühlen mit jungen Frauen] erzeugt sogar Gefühle von Edelmut und Großmut (nach Arthur Schopenhauer: Grundprobleme der Ethik, Über das Fundament der Moral §14).


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht im Ausdruck der Haltung unserer Herzen zur Einheit der religiösen Ideale. 'Wir können so nicht weitermachen. Wir schulden der nächsten Generation einen besseren Planeten. Wir müssen jetzt handeln.' (Mina Guli, Running Dry). Nicht Meditation, sondern unsere Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.

Männer durch Lieben zur Strecke zu bringen, ist ein äußerst begrenzter Blickwinkel, der den Frauen von Generation zu Generation überliefert wurde; es ist ja der 'Adam-und-Eva-Gesichtspunkt', welcher aber die Probleme der Menschheit nicht lösen kann. Diejenigen Frauen, die glauben, sie könnten sich das "alter ego" des Maskulinen vom Hals schaffen, wie Judith den Holofernes (Judit 13:6-8), steigern im Gegenteil das Böse und vermehren es sogar; denn ein patriarchalischer Einfluss verbreitet sich nach seinem Tode noch mehr. Casual Sex bringt Krieg auf physischer Ebene und schafft Egoismen auf mentaler Ebene: das Männliche hört auf, das Seelische zu respektieren und dem Weiblichen zu gehorchen.

Durch Synthese heilen  Heutzutage werden die meisten Frauen vom sexuellen Amusement Adam und Evas angezogen; andere streben fromm zurück in ihre Kindheit, um in Ritualen 'Maria und Jesus', oder Geistformen, mit denen sie sich besonders verbunden fühlen, nahe zu sein. Aber es gibt auch einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie 'die Göttlichkeit der Weiblichkeit' leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen und in Retraites 'die Verherrlichung Seines Namens' lehren, um wiedergutzumachen, was sie in vergangenen Leben gesündigt haben; jene lehren die Weisheit, dass wenn Frauen der Liebe zu viel Ausdruck geben, die Männer unausgewogen werden und in Schwierigkeiten geraten.

Das Hindernis, das Männern im Wege steht, Erfüllung im partnerschaftlichen Leben zu finden, besteht in der Unzulänglichkeit ihres neurotischen Selbstbildes. Doch die persönlichen Dimensionen männlichen Selbst lassen sich nicht durch spirituelle Praxis eines 'göttlichen Willens' auslöschen – sie werden verstärkt! Die Antwort ist: Seelenbewusstsein. Niemals werden jedoch Männer ihre spirituelle Übermacht verlassen, zu den Frauen herabeilend, wenn Frauen sich nicht zu einer Reaktion entschließen, zu einer Neuausrichtung von Weiblichkeit einer neuen heilkräftigen Generation spirituellen Wirkens in schöpferischem Geist.

Unternehmen von Männern, Religionsfehler der Frauen durch Reden und Moralisieren aufheben und so bedingte Frauennaturen selbst umschaffen zu wollen, gleicht dem Vorhaben, Blei durch äußere Einwirkung in Gold zu verwandeln, oder Eichen durch sorgfältige Pflege dahin zu bringen, dass sie Aprikosen tragen (Arthur Schopenhauer). Was aber Männer sicher zum Religiösen hin ändert, ist der Frauen spiritueller Wille zur Heiligkeit in Konsequenz.

Wie wollen wir denken, wenn nicht in der mystischen Sprache der Poesie?
Das Heilige ist geheim
  Was haben wir davon, wenn wir spüren, dass eine scheinreligiöse Sexualität der Frauen regiert, welche von der Egomacht spiritueller Männer erbarmungslos ausgenutzt wird? Das ist das Allerwenigste. Was wir vielmehr atmen müssen, ist eine gewisse mitleidsvolle Stimmung der spirituellen Seele der Männer als das dialogische Grundgefühl eines erneuerten Gemeinschaftsleben, auf dass sich emporhebe das göttliche Erbarmen aus den Untergründen der weiblichen Seele. Dann ist es notwendig, dass wir mit einer gewissen heiligen Scheu die Worte bewahren, die von spiritueller Weiblichkeit gesprochen werden.

Von der Geburt der Herrin* und der Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja, erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27); sie verkündet Frigg (Fru Gode), die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das ewige Gesetz der Humanität, die sittliche Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Das Geheimnis des Lebens der Rishis im Himalaya, eines Buddhas in Bodhgaya, eines Franziskus in La Verna, eines Mohammeds im Himmel, ist, dass diese Männer – mögen sie nach dem Verständnis der allgemeinen menschlichen Wertvorstellungen „niederste Geschöpfe“ sein, in der Findung des Geistigen Weges und ihrer Sicht der höheren Werte des Lebens zu den Persönlichkeiten der Erde geworden, als unsere Freunde und Lehrer, nunmehr 'die Ecksteine' (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (vgl. 2 Korinther 6:16; 11:6) sind.

Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus (Buch der Sprüche 4:23)
Weiblichkeit muss – in Initiationsstufen – sich selbst lieben: I. auf 'Gabriels Botschaft' hören, das Ideal der Inneren Stimme, die spricht: „Du, entfalte die Persönlichkeit Gottes vermittels des heiligen Geistes!" II. von ewiger Anbetung, in schöpferischer Imagination kontemplierend, III. den Dharma der Meister, Heiligen, Propheten gebend, IV. die Namen Gottes verherrlichend durch Gebet für den anderen. Bevor eine Frau nicht gelernt hat, sich selber diese Liebe zu geben, kann sie auch in ehelicher Beziehung nicht wahrhaft lieben, weil sie gar nicht weiß, wie das geht; sie bemüht sich vielleicht, gut zum Manne zu sein, ihn zu verstehen, fühlt vielleicht Emotionen, die mit Liebe einhergehen. . . aber ihr Herz bleibt der männlichen Seele verschlossen – jedenfalls all den Gefühlen und Aspekten des kulturell-kreativen Mannes, von dem sie sich unbewusst bedroht fühlt, einschließlich all dem, was sie in sich selber verdrängt. Egoistisch sind Frauen nicht deshalb, weil sie sich selber zu sehr lieben, sondern weil sie sich geistlich, geistig und spirituell zu wenig lieben.

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.


Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik

[I] Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt. Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin [1, 2 bzw. 0]' beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine 'Fermionen-Welle' antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen die gleichgerichteten "Quarks" maximalen Abstand [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene physikalische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.

Zwei entgegengesetzte Gedanken können in der moralischen Welt [spiritueller Männer] nicht nebeneinander existieren; ebensowenig wie in der physischen Welt [seliger Frauen] zwei Körper nicht denselben Platz einnehmen (Alexander Puschkin, Pique Dame), wenn aber von dreien, die mittlere zur ersten und letzten wird, die letzte und die erste beide zu mittleren, dann sind sie unter einander dasselbe geworden und alles ist eins (Platon, Timaios 31-32).

Von der Auslöschung der Femininen Natur in der Ausschließbarkeit "der anderen Frau"
Quantenphysik bestätigt die erstaunliche Einsicht, dass die Eigenschaften, welche Frauen an ihren Männern feststellen, nicht 'den Männern' selbst zukommen, sondern durch den Akt eines "weiblichen Glaubens oder Unglaubens", ihr innerstes 'heilige bzw. unheilige' Kontemplieren, zustandekommt. Auch erscheint das, was Frauen glauben, nicht als 'die Männer' selbst, sondern als Wirkungen, die dieser Prozess an ihrem Geist und Körper hervorbringt. Daher lässt sich sagen, dass es die Frauen selber sind, welche die beobachteten Zustände in unserer Welt hervorrufen. (Arthur March, Das neue Denken in der modernen Physik). Männer suchen meist gezielt nach jenem Glauben – Personen, Institutionen – der ihrem Bedürfnis entgegenkommt, das Gefühl für die Bedeutsamkeit ihrer Persönlichkeit zu bestärken. Von der Quantenphysik können wir jedoch lernen, dass es darauf ankommt, wie Männer zueinander angeordnet sind, damit Frauen einen Organismus aufbauen können.

Das Tabu: Religion, Gesellschaft, Kultur – Der Froschkönig und der treue Heinrich
Seele – der Götter Tod – ist eine schreckliche Kränkung für spirituelle Männer, d.h. Vater & Sohn. Und so lautet ihre Lehre: „Wir sind doch alle herrliche Wesen! Ethik hat etwas Böses, Ansteckendes, Schmutziges, da gehen wir auf Abstand. Wir haben unsere Moralen [Paternalismus, Wiederheirat, 'Universel: Hotel Happy Culture' – sexistische Freizeitgestaltung].“

Bräute der Froschkönige  Erst wenn Frauen – in Seelenempörung – aufhören, gehorsamst 'den Willen des Vaters' auszuführen, und anfangen, mit dem Feuer ihrer Seele, 'Häuser {Freudenhäuser, Konsummärkte} zu verschlingen', 'Kirchtürme umwerfend und Wälder brechend', um von der Quelle des Seins den Garten Universeller Religion zu bewässern, die Einheit religiöser Ideale in den Kulturell Kreativen liebend, werden sie sich von den Königskindern des Materialismus zu Prinzessinnen planetarischen Bewusstseins befreit haben (Film Der Froschkönig, Walter Beck, Defa 'Künstlerische Arbeitsgruppe Johannisthal' 1987). Im Herzen Kulturell Kreativer ist kein Raum mehr für 'Eifersucht und Gewalt' (Genesis 4:8): so erlebt die Menschheit anhaltende Freude, wahren Frieden und dauernde Freundschaft.

Zwischen dem männlichen Ich und dem Herzen einer Frau gibt es keine Verwandtschaft; wenn letzteres jedoch im Kessel "ehelicher Liebe" über ersteres gestellt wird, dann siedet, sprudelt und kocht die weibliche Seele ein, bis sie schließlich die Eigenschaften des männlichen Egos zeigt, was anstatt der Ethik einer Menschheit nur die Uniformität hervorbrachte. Auf seelenvollen Männerherzen ruht das Gemeinwesen; sind die Seelen der Frauen erwacht, so sind ihre Körper heilbringend. In dieser Hoffnung verbindet sich die Religion mit Ethik.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).

Vom Schöpfungsgeheimnis von Wandlung  Die universelle Religion offenbart dialogisch das Wissen, dass im weiblichen Gewissen ein Gesamtplan des Organismus und des Ortes der Frauen vorhanden ist; gleichwie Retreat-Anlagen und Retreat-Wege den, meist doch in mehrfacher Beziehung stehenden, Männern die Möglichkeit bietet, ihre Seele zur Geburt zu bringen, welche dann, als minimer Teil – nämlich als eine hochdifferenzierte Essenz des Heiligen Geistes – eines speziellen zugehörigen weiblichen Organs oder Organsystems innerhalb der übergeordneten Ganzheit des Organismus 'Women-Global-Ethics' zu ihrer Wirksamkeit kommt: Eine Schöne Neue Welt aufbauend. Das Dirigierende des Ganzen ist der Wandel vom »Christus in Maria«, im Außen hervorrufenden Blick, zur »Liebe und Vergebung: voll der Gnade«, sodass der Sinn »intimer Frauenmystik: durch und mit und im Geliebten Herrn«, in überpersönlicher Liebe, nunmehr die Entwicklung aller Dinge ermöglicht. Im Dialog, als 'Umkehr in Selbsterkenntnis und Beichte', dass ein ungeordnetes weibliches Begehren Männer zu Objekten gemacht hat, kann Heilung geben: die Atmosphäre der Männer, die »Maria« geworden, sowie das 'noli me tangere'-Bekenntnis (Johannes 20:17) der noch anderen.


V.  Der Heilige Gral

Gloria enim Dei vivens homo 
Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit. Zum leeren Grals-Kelch müssen wir das Herz unserer Begehren umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Die Gnade Eines Lichtes' geboren werde. Was ist nun der Gral der Liebe? – Das Alpha des Weiblichen – sein Glaube – ist zugleich das Ende einer Alten Göttlichkeit; das Omega des Männlichen ist sodann der Anfang Neuer Menschlichkeit: 'Durch das seelische Selbst [der Herr], und mit dem mentalen Selbst [Ego], und in dem physischen Selbst [Planetarisches Bewusstsein] ist Dir Gott, Allmächtiger Höchster Herr, in der Einheit mit dem Heiligen Geist [der Odem] alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit.' (Doxologie). Entweder die Liebe ist von Einer Verherrlichung Gottes – oder sie hört auf zu genießen.

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.

Um des Menschen Expansion zu mäßigen, die die Expansion des Universums ist, muss der Seele ihre 'siebenfältige dunkle Materie' in Licht entlieben: Liebe wird das Symbol, dass 'Gott Sein potentielles Wesen durch unsere Persönlichkeit erstrahlt'. Konzentration schafft narzisstische Spiegel für das Objekt des Begehrens: kalter Staub gefällt sich dann in Eitelkeit. Unsere kontemplative Imagination ist »Mutter Gottes«. Sie ist »Der Kelch«, in den sich das Licht ergießt, davon sich die Vision der Menschheit offenbart: Morgenröte des Bewusstseins – und nicht Aphrodite! Ihr Licht ist seine Liebe, seine Liebe ist ihr Licht, jene Altruistische Liebe, die Liebe mit einer Absicht 'um ihres Schöpfers willen' empfängt; denn vom 'Geliebten der Seele' fließt das Licht Ihrer Gottheit in alle Herzen.

Frauenwunsch schafft Herren Narzissten  Frauen sind in dem Maße verliebt, den Impuls ihres Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Entsprächen Männer von spirituellem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Sure 2,223; Bhagavad-gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die es durch Liebe hervorbringt. Selbstlosigkeit der nicht-devotionalen weiblichen Seele bringt alle Schärfe in den selbstsüchtigen Taten ihrer Männer hervor: 'Dass eine Frau sich ganz vergisst und leben mag nur in andern! ... was die Natur mit uns gewollt, das Vorzüglichste, was sie in uns gelegt, können wir deshalb weder auffinden noch ausüben.' (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre).

Gottheit und Das Göttliche  Das Nein der Frauen, die unbewusste Diktatur ihres Herzens, muss zunächst in frommer Hinsicht, durch cherubinische Nächstenliebe, in die „Monarchie der Seele“, zur Krönung geistiger Wiedergeburt als das Frauen-Selbst, verherrlicht werden; wie auch, in komplementärer Weise, der bewusste politische Ja-Liberalismus der Männer, bezüglich Beziehungsmoralen von ‚Libido und Eros‘, sich in das spirituelle Absolute der „Rishis im Himalaya“ verklären muss. Erst dann kann „Die Aristokratie der Großen Göttin“ sichtbar werden – basierend auf dem planetarischen Bewusstsein von „Göttergatten“ – und ihren heilbringenden Materialismus in die Demokratie, einer 'Bruderschaft' des kulturellen Wirkens „Eines Schöpfergeistes“, vollbringen. Ein unaufrichtiger Anspruch führt jedoch niemals zum Erfolg. Wer vor unerleuchteten Frauen tantrische Anweisung lehrt, sendet den reinen Geist des Kosmos ins Vakuum des Dunkels. Auch sollte Weiblichkeit, die noch im Wasser illusorischer Gefühle schwimmt, nicht von taoistischen "Pfingstfeuern" träumen.

Pfingstgeist der Männer ist die Nahrung für 'die Sprache der Frauen': dann öffnet das dialogische Gespräch der Göttlichen Mutter [heilige Weiblichkeit] der Männer Herz. Ist 'der Geliebte Herr' in schützendes Licht – aus anbetendem Mitgefühl sowie tätigem Erbarmen zur leidenden Weiblichkeit – gehüllt, und übermitteln Frauen sodann den Männern 'Gottes Sehnsucht', dass die tätige männliche Seele, als Persönlichkeit und Gabe, Anker, Zentrum und Brennpunkt des weiblichen Schicksals werde, zerbricht die Mauer, die das Herz eines jeden Mannes schützt und Krankheit ist besiegt, die kriegerische Welt von glückseliger Feminität erobert: dauerhafter Friede geschaffen. Nur Altersfrömmigkeit allein bringt hingegen Männer weiterhin dazu, sich mit dem Nimbus schauspielerischer Undurchdringlichkeit zu umgeben, ihre Gefühle verbergend, den Anschein erweckend, alles besser zu wissen.

Zwei ist ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst  Der Geist 'nachhaltige Liebe' ist in der Seele verborgen; je mehr der Menschen Herz geöffnet wird, desto eher findet diese Liebe die Gelegenheit, sich zu ihrer vollen Größe zu erheben; dies geschieht aber nicht 'von unten nach oben', d.h. durch sexuelle Kundalini-Kraft, sondern vermittels des Geheimnisses der devotionalen, dienenden Kräfte, aus denen 'göttlicher Wille', als ein Springquell, 'durch die Entdeckung unserer göttlichen Erbschaft in unserer Identität' (Pir Vilayat) die Bedingungslose Liebe delegiert. Erst dann können die Geschlechter zu der Überzeugung gelangen, dass Mann und Frau ein Teil von eins ist, der aus ihrer Vereinigung hervorwächst. Ist das Weibliche Sonne, dessen Strahl des Mannes Seele zur Inspiration selber erhellt – dann, weil Gott ihre Wurzel ist, wird Sie 'Seine erlaubte Frucht'.

'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; und wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und wenn man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird.' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: 'Seht, Shams spricht nicht einmal über den, der von dem Brot isst. Er sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.' Denn 'wenn im Menschen der vom Himmel kommende Geist herrscht, kommt auch die Sinnlichkeit unter seinen Einfluss und findet so den ihr gebührenden Platz' (I GING 11: Tai, Der Friede). Die Blumenwiese der femininen Natur existiert allerdings nur, wenn das Männliche auch Appetit auf sie hat. Dazu müssten Männer in der weiblichen, seelischen Seite für die Welt handeln. Will aber das Feminine diese Schöpferkraft nicht nutzen, hört die Liebe auf zu sein und wird wieder Geist. Anders gesagt, haben Frauen nicht zu ihrer Seele Tätigkeit gefunden, finden sie Beschreibungen zur Beziehungssituation als ‚verstörend‘, ‚schwer beleidigend‘ und ‚vollkommen unangebracht‘ – und selbst andächtigstes Beten, in Gewahrwerdung der Weiblichkeit im Versuch mit Mantra-Yoga eine Entfaltung der Persönlichkeit zu erreichen, ändert dies nicht.

Wer ist der Gral? – Zum Raum wird hier die Zeit. (Richard Wagner, Parsifal, 1. Aufzug)
Politischer Friede entspringt dem persönlichen Willen des Frauenbewusstseins, welches seinen Ursprung im innewohnenden imaginierten 'Ebenbild Gottes' hat – jenem 'Kind Gottes', das mystische Herrlichkeit von 'Selbstliebe' und geistige Ehrenhaftigkeit {Holy Emptiness} von 'Nächstenliebe' ist (Matthäus 22:37-39) – und von unsterblicher Liebe zum Geist jener Männer zur Tat gebracht wird, deren altruistisches Gemüt, Eines ins planetarische Bewusstsein gewandelten Überbewusstseins, Frauen zur Emotion ihres Wesens erweckt.

Frauen würden die Welt anders sehen, wenn sie nicht hörig wären dem Einfluss paternaler Spiritualität – bzw. jener Väter und Töchter, die in Gefolgschaft stehen –, und sie andererseits nicht auch noch eine andere Macht an sich heranmachen ließen, nachdem sie der Herrenmacht 'Genussehen' freundlich den Hof gemacht: die alte Kirche {die Amme in Hugo von Hofmannsthals 'Die Frau ohne Schatten'}. Von außen kreißt sie heran mit ihrem Heilige-Maria-Schein in den großen Umkreis der die Frauen umfließenden Sinnen. Weiblichkeit wird intellektuell von Iblis sexuell, unmerklich von innen her, bestimmt, zugleich aber gefühlsmäßig ergriffen durch das Eingetrocknete, Kalte, heillos Kranke, was von außen hineinwest als der Frommen verdrängtes Gefühl: ein Hexenritt auf dem Besen.

Der heilige Gral und die Büchse der Pandora
Das Weibliche bezieht sein Wissen aus dem tiefen inneren Raum der heiligen Männlichkeit; doch nur indem Frauen sich seelisch entäußern und spirituell arbeiten, kommt die Heilkraft männlichen Geistes herab, die sich zeigt als strahlende Feminität der Frauen. Einzig wahre Frömmigkeit in der Heiligkeit der tiefen Gefühle ihrer Männer verleiht den spirituellen Frauen die Fähigkeit sich ganz heiter, frei und offen äußern zu können.

Der Drei-Stufenweg zur spirituellen Beziehung zwischen Frauen und Männern
Das kulturell-kreative Gemeinwesen im Dialog bringt dreierlei hervor: (A) Das religiöse Gelübde der Männer zur gemeinsamen kulturellen Zukunft. (B) Der spirituelle Vertrag der Frauen durch Dialog über die göttliche Gegenwart. (C) Die Vereinigung der Seelen.


VI.  Der heilige Kontakt: Die Vermählung Gottes

Die Macht unseres Wesens rührt nicht von außen, sondern von der Kraft des Geistes und der Wahrheit. Der tragische Irrtum, in dem sich viele Frauen befinden, ist, dass sie Liebe zu bekommen suchen, weil sie vergessen haben, ihrer Persönlichkeit Matrix zu schaffen, um 'von Liebe wegen' dem Potential ihrer Seele Geburt zu geben. Manche entdecken so die Liebe erst als Gewalt, dann aber als "Spaß für alle", bis sie "Farbe bekennen" und verletzte Ehefrauen wie alleinstehende Frauen dazu bringen, in Achtsamkeit und in geistiger Führung, Lobpreis und Meditation Bedeutung beizumessen – bis sie ihr übergeordnetes spirituelles Gewissen fragt: Bist du noch Teil des Problems oder schon ganz die Lösung?

Bei entgegengesetzten ethischen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen
„Mit außerordentlich großem Bedauern muss ich heute die Trennung von meiner Gattin / meinem Gatten bekannt geben. Nach reiflicher Überlegung und langen, intensiven Gesprächen mit ihr/ihm war diese Entscheidung leider unvermeidbar. Der geplanten Fortführung unserer Beziehung stehen von meiner Seite, trotz tiefer und ernsthafter Gefühle für sie /ihn, unüberbrückbare Ansichten über die generelle Religion der Völker im Wege.“ Liebe, die aus der Sinnenhaftigkeit geboren ist, endet im Sinnenhaften; dies lässt 'Gott' wachsen. Liebe jedoch, die aus Geist geboren wird, endet im Geist Gottes; diese Liebe lässt den Menschen wachsen. Dies eben ist der Unterschied zwischen den beiden Arten von Liebe.

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.

Wenn die Seele zum Komponisten geworden ist – Von der Wichtigkeit der Gesänge  Musik hat den Zweck, die Gemeinschaft für den Alltag zu stärken und Kraft und Sicherheit und Stärke des Herzens für die freudlosen Herbsttage zu geben. Denn siehe, der Glanz, der die Monstranz des Neuen Tempels ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder gar in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der Erfüllung der Pflicht; wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame in Hingabe ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird ohne ihre bewusste Wahrnehmung ihr innerster Geist auf den Sinn reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert  => Was Sie spricht, werden die Menschen tun.  

Placuit Deo  Den Frommen gilt oftmals das Sprichwort 'Der Mensch denkt und Gott lenkt' (Thomas Kempen, De imitatione Christi, 19.1); Sufi-Mystik lehrt Vielleicht ist es das Gegenteil? (Pir Vilayat, Camp 1992). Die Schrift offenbart: Der Mensch dachte, und Gott lachte; es ist das Lachen der Großen Mutter (Lukas 1:13; Genesis 18:12) jener von Gott initiierte Offenbarungsvorgang, der den Friedensdialog ermöglicht – 'wollen Sie mehr über diese Weiblichkeit wissen, so wenden Sie sich an die Dichter' (Freud, Vorlesung zur Psychoanalyse).

 

 


N.  Kulturelle Herzen und Die Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 
Therapeutische Prozesse waren bisher mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova' (Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'. Es gibt viele Faktoren, die Frauen vom heilbringenden Dialog abhalten und damit in eine Unwissenheit bezüglich 'Friedensmöglichkeit durch Dialog' belassen: mangelnde Lust, sich den Engeln der innersten Ebenen zu nähern – mit den Folgen fehlender Gutwilligkeit zur notwendigen Transformation durch das Prinzip 'geistige Nächstenliebe'; sowie Angst, basierend auf Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen wie Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision der 'Cultural Creatives' (auch, weil hier das psychologische Machtstreben „What I say is right, and what you say is wrong!“ nicht sogleich wahrgenommen bzw. erfüllt wird). Das größte Hindernis aber sind Projektionen, jene posttraumatischen Belastungsstörungen, die den materiell-sexuellen Einflüssen sowie psychischen Aufprägungen im Mutterleib entstammen, was zwar nicht 'die eine, wahre Religion der Menschheit' verändert hat, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.
 

Befleckte Empfängnis im Namen des Volkes  Frauen sollen nicht wissen, Glaube soll nicht sein, bis das Werk getan: ein umherschweifender Jäger, ein Bewusstsein, das seine eigene Seele nicht kennt, kommt als unaufdringlicher, allwissender Gast und Führer ungesehen ins dunkle Herz der Sinne und verrichtet, umhüllt von Verliebtheit, sein Werk... bis sie die Notwendigkeit und den Willen zur Wandlung spüren, ist es bereits zu spät.
 

Creativity: Planetary Consciousness into divine consciousness  Vernunft muss durch das Tor der Religion in die hinausführende Leere (reiner Geist: 'jenseits von Form, jenseits von Imagination' Ibn'Arabi) sich in den Strom unausdenklicher Freiheit jenseits menschlicher Emotion ersehnen: aus Immanenz der Ewigkeit wiederkommt der Kulturelle Geist. Die 'in Gott Erleuchteten' oder 'Erwachten' bezeichnen Menschen, 'die die zur Erlösung führende Lehre, nachdem sie der Welt verloren gegangen ist, aus sich selber heraus wieder entdecken, selber verwirklichen und in dieser Welt verkünden'. Frauen-Meditationskreise – Kirchen, in denen Männer Dienst tun – sind in diesem Zusammenhang meist Begräbnis-, d.h. Auferstehungsplätze (Matthäus 22:30), für diejenigen, die der Liebe verloren gegangen sind.

Die Große Mutter und der Aufbau der Neuen Welt  Der Poet folgt dem Ewig Weiblichen – und vergeht; die Geheiligten folgen Schöpferischem Geist – und erneuern Unsere Erde. Wir stehen erschüttert vor der Tatsache, dass auch das weibliche Genie 'Maria im Himmel' einer Befruchtung durch das ihr ähnliche Sinn-Prinzip bedarf (Genesis 2:22-25), dass aber zur Befruchtung des Genies, vom Blickpunkt der selbstlosen Seele, eine weit natürlichere Macht ausreichend befähigt ist – dies ist die Ur-Mutter. Das Licht zwischen den Sternen erweckt den Mond aus seinem Grabe; Mond und Sterne nehmen sich der Menschen an – bis die Sonne wieder mit einem Lächeln aufgeht, und all die Menschen wärmend umfasst.

Verantwortung gegenüber der Menschheit  Verlassen Frauen ihre geruhsamen Gebetsträume 'um den wissenschaftlichen Dialog zu betreiben' (Edith Stein), und wandeln Männer dazu ihre geschäftige Zeit in Seelenzeit, kann Gleiches mit Gleichem zusammentreffen zu Neuem Lernen. Denn im wissenschaftlichen Dialogisieren geht es nicht allein darum zu wissen, dass etwas möglich sei, sondern man muss auch den Grund anzeigen können, warum es ist, dass Mond und Sterne zueinander finden, und wie es zugeht, dass es regnet, aus was für Ursachen es regnet, und wie prachtvoll der Regenbogen des Neuen Bundes sich bildet (Sirach 43:2-23).

Bis zum Dialog der 10.000 Frauen werden Staatsreligionen „töten! bomben! morden!“
Die Seele der Frau vermögen selbst die spirituellsten Männer nicht zu begreifen und ihr Geheimnis kann kein noch so wissenschaftlicher Verstand je zu enträtseln hoffen; sie verkündet die Vollkommenheit des Kulturellen Planetarischen Geistes, anerkennt Seine Herrlichkeit (Hod), hält sich an Seine Vision und beugt sich in Anbetung vor dem Geliebten Ideal nieder. Sind Frauen diesem, ihrem Herrn treu, strahlen sie Sein Licht wider und wenden sich der Großen Mutter zu; vergessen sie jedoch die Treuepflicht gegenüber der Lehre {sila & dharma}, werden sie ein Opfer des spirituellen Selbstes sowie leidenschaftlichen Begehrens; dergestalt zieht es die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin.

Frauen spüren, dass sie nicht auf der Göttinnen-Erde, sondern in der Kali-Hölle leben; sie haben an ihrer Aufgabe zu arbeiten 'aus jungen Teufeln Menschen zu machen' (Karl May, Brief an einen Freund); dies können sie nur, wenn Väter geistlich mitarbeiten, im Himmelreich der Großen Mutter dienen – und nicht in Allahs 'Hölle von Aleppo' * – und sich der Aufgabe widmen, Engeln 'das Licht ihrer Seele zu entzünden' [* 'denn niemals hab' ich einen Muslim-Führer gesehen, der seinen Sohn nicht für seinen Nachfolger erkannt hätte; bei alledem ist es sein Kind, dass er verheiratet sehen will, um vor allem ‚Herrschaft über die Frauen‘ zu bewahren' (Michel de Montaigne)]. Sternzeichen Fische ist ein Symbol des Vishnu-Aspekts, des Prinzips 'Christus', als Frau: mit dem 'Kind Elisabeths' (dem Buddha-Sufi-Initiator {St John Baptist} 'in der Wüste') erlangt Weiblichkeit ihre Persönlichkeit – mit Sri Krishna, in der 'Bruderschaft' der Kulturell-Kreativen, das heilsame Gemeinwesen.

Gewissen im Dialog  'Nicht das Geständnis dessen, was verbrecherisch ist, kostet am meisten Überwindung, sondern die offene Einräumung dessen, was lächerlich und beschämend ist' (Rousseau). Während Frauen Kunde geben, wie destruktive Emotionen aus "religiöser Polygamie" an Bewusstsein und Seele der Menschheit nagen – und was sie, als Seelen, tun können, um diesem gefährlichen Zug kollektiver Frauennatur entgegenzutreten –, ist es Aufgabe der Männer herauszustellen, wie sich die destruktiven Impulse eines spirituellen Paternalismus in kriegerisches Handeln verwandeln und wie grausame Feindseligkeit aus "protestantischer Ungerechtigkeit" Ideologien entfacht, welche den Hass in die Erde säen.

ora et labora  Die meisten Frauen lehnen Männer in deren Seelen-Bildung ab. Humanität, Innovation und Wohlfahrt geschieht Einer Menschheit aber nicht durch wirtschaftliche Entwicklung und "Liebe von Frauen". Der Parasympathikus (Vagus) steht zwar für 'Expansion, Lust, Leben und Wachstum' (Wilhelm Reich, 1942), doch 'Politik der Geschlechtergleichstellung und Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West' wird nur möglich mittel dem Felsfundament 'Ausgießung des Heiligen Geistes von Nord nach Süd'. Es ist ein verzweifeltes Festklammern an überkommenen Strukturen, was zwar unglücklich macht, aber gleichzeitig verhindert, dass Menschen ihr Elend spüren, ja, erleiden müssen, weil ihnen, von Jugend an, die geistige Kraft zur Intuition fehlt (Römerbrief 6:4-10): Friede rührt weder durch die Sharî'ah [dass Männer mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf den Körper der Frau haben (Qur'an Sure 2,223; 2,187)] noch damit, dass spirituelle Erkenntnis extrapoliert und politisch durchgesetzt wird.

Dass »Das Göttliche« von Nicht-Mehr-Liebenden und »Das Heilige« von Nie-Liebenden gelehrt wird, hat maßgeblich Anteil daran, dass viele Menschen in ihrer Selbst- und Weltliebe zugrunde gehen: man glaubt, im Himmel gäbe es keine Lust, und das Paradies von Mutter Erde wäre 'ein Betstuhl hinter Mauern'. So ersticken Seelen im Sog der konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren – statt kulturell zu erwachen. Ließe es sich auch dem 'Katholizismus' zuschreiben, dass Feminität 'die Sünde' begeht, ins Konkubinat bzw. die Wiederheirat eines Businessman zu flüchten, oder eines Butzemanns hingebungsvolle Göttin zu sein, die Businesswoman-Nachfolge sichernd; zweifellos aber ist es die Schuld spiritueller Männer, die, statt mit offener Kritik im Dialog (Proverbia 10:10) und schöpferischem Geist Frieden zu stiften, auf selbstherrlichen Podesten sitzen bleiben, die Namen Gottes lobend, um die weibliche Natur zu narzisstischer Augenlust anzublicken.

Alchemie für Frauen  Es gibt drei Stufen von Sittlichkeit. Die erste Stufe ist die Adam & Eva-Moral. Diese Moral ist für diejenigen Frauen natürlich, die den Geschlechtsunterschied zwischen sich und einem Mann sehen, was bedeutet, in jedem Mann den potentiellen Vater ihrer Kinder. Das zweite Stadium ist die Sitte der Wohltätigkeit, in der Frauen sich zwar als eine vom Mann getrennte Entität anerkennen, doch eine Art von "Christus-Verbindung" zwischen sich und allen sehen, die sie selbst und alles durchzieht. Hier erleben sich Frauen als 'Das Lamm, das vom Manne getragen'; sie selbst aber werden zur 'Kuppel von Sacré-Coeur', in der widerhallt, dass sie ihr Gutes zur Persönlichkeit der Frauen beigetragen und für das Schlechte der Männer ihr Bestes gegeben haben. Frauen der dritten Art sind die Ethik der Zukunft, sie gebieten den Unterschied zwischen 'verboten' und 'erlaubt', was die Unterscheidung zwischen 'Nicht-Seele' und 'Seele' ist, in Verwirklichung des Einen Lebens, in das das Weibliche sich auflöst zu: „In Ihm leben und bewegen Wir uns und haben Unser Sein.“

'Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen.' (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness)

Der Aufstieg des Weiblichen zu seinem Wesen hängt mit dem Herunterstieg des schöpferischen Geistes der Männer auf kulturelle Weise zusammen. Streben nach Macht und Reichtum wird gefährlich, wo es Seelenzeit und Raumzeit – die Abhängigkeit und Verbindungen kultureller Männer und spiritueller Frauen untereinander – aufhebt, universelle Ordnung, die ohne humanistisches Gemeinwesen [Allmende] nicht sein kann, ausschließt, und den SINN der Liebe zwischen Mann und Frau aufhebt. Je tiefer sich Männer in den feurigen schöpferischen Geist der eigenen Seele versenken, desto stärker wird Weiblichkeit vom 'Goldenen Wasser ihrer Seele' entbunden, was schließlich in die Einheit zu schöpferischer Humanität führt, das gemeinsame Werk, in dessen Erfüllung der Zweck des 'Sakramentes von Mann und Frau' in seinem Ziele ruht. Raumzeit, planetarisches Bewusstsein der Frauen, wird durch Vermittlung der Seelenzeit der Männer erlangt. Wo aber der Geschlechter Seelen nicht zueinander wirken, kann auch das Schwert den Drachen nicht bezwingen und heuchlerisches Streben der Männer wird zum Nährboden für der Frauen betrübten Mut (Jeremia 14:5).

Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Weltbotschaft des Weihe-Nacht-Festes: 'die Bodhisattva [die Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen, in Retraite seinen Anweisungen Folge leistend. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – Muttersein scheint ihr unerreichbar (Sure 19:20), das Klosterleben unerträglich. In diesem Gefühl schämt sich die Jungfrau nicht mehr, höher zu streben und sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig der Herrgott durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und sagen: »Diese Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir.« Dass der Stern 'weibliche Karriere', ohne gleichzeitige Pflegemaßnahmen der Seele und ohne vom Himmel auf der Jakobsleiter herabzusteigen, nicht optimal funktioniert, diese Erkenntnis ermutigt die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, ihren Mond 'wiederkehrender Christus' der Welt zu offenbaren.
 

Verwundete Weiblichkeit – Vernutzung, Entwertung,
Enteignung und Zerstörung seelischer Existenz

 


Goldgewinnung lässt eine mit Zyankali, Blei und Quecksilber verseuchte Erde
zurück. Erwerb, Ausbeutung, Herrschaft – Vergewaltigung unseres Planeten

Wir leben in sehr beunruhigenden Zeiten  Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber Religionen die Lösung wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? Wissen Frauen keine "Lösungen" mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Frauen nicht bis zum Verstehen vorgedrungen sind, wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten kontrollieren. Ihr Weg ist, dass sie jetzt ihren heilenden Geist in die Menschheit erheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen sie im seligen Geist entdecken, dass sie Frauen sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung der Erde: Frauen werden dem Himmel den Weg Einer Religion auftun, und maßhalten in dieser Vision. Dies ist Botschaft in unserer Zeit. Frauen können sich entweder geistig als globale kulturelle Einheit zusammenschließen oder sie werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen all ihrer Verwandten konfrontiert werden. (Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling).

Die Heilige Erde ist so gut, Schmutz des männlichen Egos in sich aufzunehmen und zu verwandeln; fehlt aber 'Christ-Phosphorus', strahlende Geistigkeit im Gemeinwesen, ist Weiblichkeit mit dem stick-Stoff des Mannes überfordert: in Ego-Überdüngung werden Riesen geboren ('sie sind zu den Menschentöchtern auf der Erde gegangen und haben bei ihnen geschlafen und mit den Weibern sich verunreinigt und haben ihnen alle die Sünden geoffenbart; die Weiber gebaren Riesen, und dadurch wurde die ganze Erde von Blut und Ungerechtigkeit voll' Buch Henoch 9:8-9), was internationale kriegerische Konflikte auslöst, 'den Aufruhr der Riesen, dem die Erhebung und der Sturm aller Elementarmächte, des unterweltlichen Feuers des Südens und Erdwesen, die bis dahin von den Tempelmauern ferngehalten wurden, auf dem Fuße folgt. Die Fessel ist gebrochen. Nicht nur die Große Mutter hat ihre Kraft verloren, sondern mit ihr auch der Mond, von zwei Wölfen verschlungen (Julius Evola, »Rivolta contro il Mondo Moderno«, Die Erhebung wider die moderne Welt, Das Antlitz der modernen Welt, Die Zyklen des Niederganges, 1935-1951).

anti-konventionell und anti-kollektiv und anti-dogmatisch  Man muss zuerst eine neue Lage schaffen: 'Hast du die Schwelle überschritten und bist im Schlaf, kommt ein neues Tor, das Tor zum Traum. Im Traum kommst du an das Tor zum Tiefschlaf, und im Tiefschlaf an das Tor zur Vision. In der Vision stehst du an der Grenze zur Neuen Erde, dann siehst du, was bei Gott geschieht und erkennst Gott, Seinen Namen' (Friedrich Weinreb) – und Seine Getreuen, mit ihnen gemeinsam kannst du Den Sinn anders fassen.

 

Millennium-Musik-Poetry – Gesang zur Umkehr: Anrufung des Beistandes
Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, und durch, mit und in ihrer konstruktiven Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen wandeln. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (J. Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Unbeseelter Frauenleib, ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten individueller friedenschaffender Weiblichkeit hervorzubringen.“ Cultural Creatives' Song.


Ma-Thematik: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' sollte auch Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor der Midlife-Crisis als Wächter gegen die Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären das Begehren zum 'Marienlob'. "Christus-Ekstase" öffnet spirituellen Frauen das Kirchenportal nach draußen in den Kreis ihrer Gemeinschaft: 'Göttliches Erbarmen' und die 'Verherrlichung Seines Namens' müssen sich dort beweisen. Seelen-Zeit vollendet, dass Gottes Persönlichkeit und planetarischer Frauen-Event zu der Schöpfungs-Geometrie der Erde wird: Das Feld der Verbindung zwischen der "Dritten Maria" und dem 'Herabkommenden' (1 Thessalonicher 4:16) ist genauso groß wie die komplementären Quadrate von Sonne und Mond zusammen.

Spiegelt devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das heilige Ideal – den Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, vermag die Seele nicht wahrhaft kompromisslos tätig zu sein, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz des Geistes, eine Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung, ihren Charakter. Sie wird das ideale Opferlamm narzisstischer Maskulinität. Andererseits, geht das Herz eines Mannes nicht "in Gott aus" (Eckhart), strömen die Wasser heilenden Geistes auch nicht ein. Es gilt nicht 'die Frau' zu verändern, sondern mit Hilfe spiritueller Transformation in der Frau anzukommen: 'Wer nicht dem Weiblichen widerstehen kann, wird vom Gift der Schlange ergriffen; die Gottes Ehre schänden, trifft ein Fluch, der tödlich ist' (BWV 54). Die nicht die Welt schöner machen, werden ohne Liebe auskommen müssen.

Notre Dame  Die »Weibliche Seite Gottes« ist das Multiversum, der kosmische Raum, an dem die Menschen, gleich unbeschriebenen Notenblättern hängen, entstehen, werden oder vergehen. »Die Natur in ihrer Verklärung« bricht dann heraus, wenn das Schicksal zuschlägt, wenn der Seelenschmerz so groß ist, dass er unsere Welt zu zerreißen scheint. Dann verabschiedet sich die fromm-gelernte oder eine verordnete Moral und macht Platz für 'die unverwelkliche Schönheit der künftigen Zeiten – das weibliche Ideal' (Teilhard de Chardin); die Woge, mit der »die angeborene Göttin in jeder Frau« in Resonanz kommt.

Botschaft eines Multiversels  Die kulturelle Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft der bewussten Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit (Mevlana Jelal ad-Din Rumi):
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Frauen lieben, was sie tanzen werden; wenn sie dann tanzen, sehen sie »Den Geliebten« vor sich und wenn Anbetung folgt, völlige Selbstvergessenheit in kontemplativer Gemeinschaft mit "Ordensschwestern" (Freundinnen), fallen ihnen die Bezeichnungen ein – ihre Sprache kommt danach, im Raum des Dialoges, der Sprache Eines Herzens im Spiegelpalast seelischen Geistes. Es ist diese Kunst, die der Weltpolitik ihren Frieden bestimmt.

Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnis! Herrscht egozentrische Macht des Mannes, so wird sie in einer jeden Frau 'Mann werden', so diese Frau liebt zornige Herrscherin über jene zu sein, die unsere Welt zerstören, Wo aber die geistige Liebe der Frauen gilt, wird sie in priesterlichen Seelen selbst als Ein Herz wirksam werden, so dass Männer Frauen zu deren Planetarischem Bewusstsein dienen.

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus  Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan & Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett (Nr. 15 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen' (D 810) nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.

Der gesamte Vorgang von 'Universellem Gottesdienst in Verbindung mit Dialog' führt zur Weisheit, dass Frauen, von der spirituellen Liebe der Großen Mutter angezogen, ihr konditioniertes Anhaften an eine herrschsüchtig-psychische, bzw. launisch-materielle oder zurückgezogene, alters-ruhende Weiblichkeit aufgeben, und unter dem Vorbild der Feminität der Großen Göttin erkennen, dass 'Das weibliche Handeln in Planetarischem Bewusstsein zum Aufbau einer Schönen Neuen Welt' zwar mit schöpferischen Geist im Manne herabkommt, aber in der geläuterten Seele der Weiblichkeit ihren Ursprung hat. Dieses Wissen ist weder Werden, noch Prozess, und auch nicht Ausdruck: sondern Sein. Wenn die positiven Formen erkannt sind, werden negative Formen von selbst beseitigt.

 

 


O.  Beziehungs-Situation auf Planet Erde


Das Gefährlichste am Unglauben einer Frau ist, dass ihre Selbstverliebtheit sie dann völlig ablenkt von dem, was eine Frau wirklich ausmacht und was sie wirklich braucht; dann gibt es keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Frauen. Frauen helfen Männern, Persönlichkeit zu entwickeln, um selber persönlich herumzulaufen. Wahrheit aber ist, dass Frauen sehr weit davon entfernt sind, als Schmetterlinge selber mit ihrer Seele fliegen zu können, wenn ihnen die Männer nicht dazu verhelfen.

Sehnsucht und Wahrheit  Jene, die mit dem Bewusstsein ihr Gemüt in die Himmel ziehen, sowie mit der Seele Verstand und Körper strahlend machen, sind unabhängig vom Eros-Zwang, partnerlosem Schmerz oder Stacheln der ehelichen Liebe. Gebiert sich die Frau im reinen, spirituellen Glauben, tritt sie aus der Lichtsubstanz nicht-differenzierter Materie in Erscheinung; während der schöpferische Geist des Mannes 'im Schweiße seines Angesichts' sich in Arbeit, Gebet und Kontemplation herleiten muss. Mystische Selbst-Erfahrung zur innerlichen Menschen-Bildung als 'Einheit der Religionen' ist die Versöhnung gegenüber dem Recycling der Könige und Königinnen: 'The more you spiritual train the more you'll experience – the more you become material trained the more you'll get recycled'. Das Bild des Glaubens [theta-Wellen] ist von sich aus nicht intelligent: Es braucht freieres Denken! Islamismus-Spiritualität will über Planet Erde siegreich sein. Jedoch bedürfen 'Göttinnen an der Seite ihres Mensch-gewordenen-Gottes' der Spiritualität Buddhas, denn 'den Termitenhügel außen zu schlagen tötet die Schlange im Inneren nicht' (Vivekadarpana, Kapitel XVIII.4).

Es wächst eine Jugend heran, die das Schöpfungsgeheimnis des Lebens nicht mehr versteht. Am Seelenleben der Männer zu freveln, Raub am Frausein zu begehen auf Kosten des Gemeinwesens, zum eigenen selbstherrlichen Nutzen der Sippe – und wenn es die persönliche Verwirklichung kostet und die geliebter Menschen, müssten wir nicht für den Verzicht auf Lebensspaß, welcher nicht dem sittlichen Gebot der Liebe gerecht wird, einstehen? Es sind die Kulturell Kreativen und engelgleiche Frauen, die geistig, in allgemeiner Verbindlichkeit, ein über die eigene spirituelle Person hinausreichendes seelisches Wirkungsrecht und eheliches Wirkungsglück jeder Frau, und sei sie 'die gebenedeite unter den Weibern' (das Rosenkranzgebet), bestätigen. Nichts gestatten vom seelischen Leben zu nehmen, ohne dem Wesen Frau, die Seele selbst, den schöpferischen Geist dafür zu geben: das ist das unverbrüchliche Gesetz jener Liebe, die allein planetarisches Wirken und Seelenzeit zu vereinigen vermag.

Unsere Verantwortung  Es ist sinnvoll zu sagen, dass wir, die wir in Europa sind, uns zunächst darauf konzentrieren sollten, unsere Lebensaufgabe in dieser unserer Welt zu klären. Die wachsende Macht Irans wie Russlands im Nahen Osten ist in erster Linie geistlicher Inaktivität, Unentschlossenheit und Konzeptionslosigkeit der Männer gegenüber einer "Beziehungsmoral der Sufis", des spirituellen Islams geschuldet. Spiritualität wird gefährlich, wo sie Seelenzeit, die Abhängigkeit und Verbindung geistiger Männer und spiritueller Frauen untereinander, aufhebt, die Universelle Ordnung, die ohne schöpferisches Gemeinwesen [Allmende] nicht sein kann, ausschließt und den SINN zwischen Mann und Frau (durch Paternalismus, Wiederheirat, Genussehe) pervertiert. Fehlt dem Menschen Seele, expandiert ein kleines Häuflein Egomanen die Geschäfte, und Mägde bauen Warenhäuser, Knechte organisieren die Bordelle – für den großen Krieg der Mächte.
Verfasst am 8. Juni 2018, dem Welthirntumortag und Tag des Meeres

Vom Unwillen der Geschlechter, hu-man und seelenvolle Heiligkeit zu sein
Männer lieben zumeist ihr meisterhaftes Leben und wollen dann darin Lehrer sein; daher mögen es Frauen, Männern zu dienen oder, wie einst Eva, über sie zu herrschen. Die Entdeckung der Determinierung des bewussten Seelenlebens der Frauen durch kulturelle Männlichkeit hingegen, kann nur durch die Steuerung der göttlichen Seele der Frauen geschehen. Fällt es auch manchen Männern schwer zu lernen, spirituelle Diener zu sein, sehr schwer fällt es jeder Frau, Schülerin auf dem Pfad zur Heiligkeit zu werden.

 

Von seelischer und törichter Gewissenhaftigkeit

Verlangen und Wünsche einer Frau entsprechen ihrer seelischen Entwicklung. Je nach der geistigen Entwicklung und spirituellen Entfaltung ihrer Seele kennen Frauen ihre Wahrheit; literarisch gesagt: das, wofür eine Frau bereit ist, ist für sie wünschenswert. Erkennen wir diese Weisheit, können wir den einzigen zugrunde liegenden 'Strom des Ganges' verstehen, an den all die verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen und Philosophien gebunden sind: sie alle sind nur unterschiedlichste Ausdrücke derselben Wahrheit. Es ist das Fehlen dieses Wissens, was bewirkte, dass Frauen in so viele verschiedene Sekten und Religionen aufgeteilt wurden – und immer noch werden. Eine bekannte Fabel mag diese Tatsache uns bildlich veranschaulichen: Einige blinde Frauen wollten unbedingt einen Elefanten sehen. So nahm sie eine freundliche Dame eines Tages mit, um einen großen Elefanten zu sehen; an seiner Seite stehend sagte sie: „Hier ist der Elefant, seht, was ihr daraus machen könnt.“ Die Frauen versuchten durch Berührung herauszufinden, wie der Elefant aussah. Dann, als sie sich wieder trafen, begannen sie, über dessen Aussehen zu diskutieren. Die erste sagte: „Es sieht aus wie die große Säule eines Palastes“; eine andere dachte: „Es sieht eher nach einem Fächer aus“; andere meinten: „Er fühlt sich an wie eine hängende Quaste.“ Dem widersprachen jene, die riefen: „Ganz gewiss, er hat einen starken Stoßzahn!“ Die meisten gaben jedoch ihre Erfahrung wieder mit: „Ich hab das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.“ So unterschieden sich die Frauen. Und sie diskutierten miteinander. Dabei stritten sie sich so sehr, dass es zu einer Art Nahkampf kam, denn jede behauptete: „Ich weiß, was es ist! Ich hab es gefühlt! Ich habe ihn berührt!“ Dann sprach jene Dame, die die anderen Frauen zum Elefanten gebracht hatte: „Jede von euch Frauen hat Recht und doch hat jede nur einen Teil des Elefanten gesehen.“ – So ist es mit den "Religionen". Jeder dieser Männerfreundschaften tönt: „Unsere Religion ist die eine. Unsere Lehren sind die richtigen. Unser Umgang mit den Frauen die einzig mögliche Wahrheit.“ – Welch Mangel an Wissen über die kulturelle Wahrheit der Seele des Menschen! Sobald wir die Weite und Tiefe, die Höhen und Bandbreiten der kulturellen Wahrheit lebendigen Seelen des Menschseins erkennen, beginnen wir zu verstehen, dass es dieselbe Wahrheit ist, welche die Großen Religionen in ihren Gesängen 'Heiliger Schriften' versucht haben auszudrücken, einer Menschheit helfend sich zu entwickeln, vom Schöpfungsbeginn 'Alpha' bis hin zum 'Punkt Omega' zu gelangen, um zu realisieren, was niemals in Worten erklärt werden kann. Von Liebe wegen geschieht es, dass sich im Herzen der Frauen verschiedene Vorstellungen von Gottheit und Heiligkeit gebildet haben: die Erkenntnis mitfühlender Gottheit erscheint in Relation zum geputzten, oder trüben, reinen oder verschmutztem Spiegel der Seele, gemäß der eigenen Seelenstimme innigsten Dharma-Gebens und dem 'von Angesicht zu Angesicht' spirituellen Idealisieren. 'Der geliebte Herr und allmächtige Gott' ist im Gemüt jeder Frau so, wie sie Ihn sich vorgestellt sowie als Sich erkannt hat. Mit geläutertem bewussten spirituellen Sinn, oder im übersteigerten Intellektualismus verlogener Idealismen, beurteilen Tast- und Sehsinn einer Frau einen jeden Mann. Von daher kann es sein, dass zehn Frauen möglicherweise eine andere Vorstellung vom Charakter derselben Person haben, sodass seelenvolle Männer von jeder Frau anders angesehen werden, weil Frauen, gemäß ihren tief eingeprägten psycho-physischen Vorerfahrungen sowie ihres aktuellen seelischen Entwicklungsstandes, Männlichkeit jeweils anders verstehen. Derselbe Mann, der von erleuchteten Frauen als sanft und gut erachtet wird, kann von anderen, die ihn nur mit frommen Gemüt erfassen, als krasses Gegenteil betrachtet werden. Im unerleuchteten persönlichen Verstehen der einen sind Kulturell-Kreative Sünder, in der sinngemäßen Vernunft anderer sind dieselben Männer Heilige: von den einen gelobt, von den anderen gehasst – das ist ihr Schicksal. Dennoch ist 'der Herr und Gott' jeder Seele ein und derselbe, mögen Vorstellungen und Gefühle auch unterschiedlich sein. Das neurotische Verständnis über 'den geliebten Herrn' bringt über die Welt religiöse Kriege, und es sind die psychotischen Emotionen gegen 'Gott als der Vater und die Mutter' welche in den besten Frauen ernste Krankheiten in Körper, Herzen und Seelen verursachen.

 

 


P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Frauen und Männern. Das Hormon hat die Gabe Vertrauen und Toleranz zwischen den Menschen zu fördern. Oxytocin ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Da es die Entstehung tiefer Gefühle veranlasst, ist es die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist die Voraussetzung, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben; mehr noch: es ist der Stoff aus dem unsere moralischen Entscheidungen gemacht sind. Oxytocin gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt und die Stress-Hormone nehmen ab. Oxytocin nimmt Angst und Depressionen; selbst Wunden heilen schneller. Oxytocin dämpft Stressreaktionen. Es stärkt das Immunsystem, die Regenerationskräfte, was im Allgemeinen zu langlebiger Gesundheit führt. Oxytocin führt zu freundschaftlicher Kommunikation und Ausgeglichenheit. 'Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich: der zweite garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung, der erste steht für Aktivität; man braucht beide, und man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft aber okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik und Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen. Ich glaube, es hat mit unserer Gesellschaft zu tun, die mehr auf Stress, Aktivität, Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und harte Arbeit [Gier nach Geld, Macht bzw. Namen] ausgerichtet ist.' Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolinska Institut, Uni Stockholm.

Leben, das 'in tiefster Lust begonnen', endet oft im höchsten Seelen-Schmerz, wenn der Dharma fehlt: 'O Feuer unserer Leidenschaft, öffne die Pforte zum Welten-Raum unseres Herzens, dass wir Gottes Souveränität erlangen' (Die Chandogya-Upanishad II.24.13). Diese 'heilige Nacht' [ex Maria virgine] ist von Bedeutung, dass der Menschen Imagination Licht in ihr Unbewusstsein gebiert; denn wenn es einen Funken Licht im Herzen gibt, wird er sich mit der Zeit zu einer leuchtenden Sonne ausdehnen. Im Rausch psycho-physischer Fantasie versinkt die Seele der Frau, vergehend in Schönheit und Muttermacht; in Landbesitz mag sie ihre Obsessionen vom "Männer-Geist-Idol" in patriarchalischer Sitte leben. Man kann nicht sagen, eheliche Liebe zwischen Mann und Frau sei 'heilig wie nachhaltig' und die Liebe bringe 'kulturelles Wirken in planetarischem Gewissen' hervor. Und doch ist es nicht anders, wenn die Geschlechter in 'Heiliger Dreifaltigkeit' ihr Inneres Leben geschaffen haben, zu Dem aus Traum [schöpferische Imagination], Schlaf [Gottes-Erkenntnis] und Schlummer [Gewahrsein und Achtsamkeit] erwachend zu der Sonnenkraft Weiblichen planetarischen Wirkens in komplementärer kultureller Mondmacht männlicher Vernunft.

Vom Heilen der Wunde  Der männliche Charakter und das Ideal der Männlichkeit, nach dem er modelliert ist, sind Produkte einer verwundeten und daran erkrankten weiblichen Gesellschaft. Was seelenlos, mitleids- und erbarmungslos herrschend das Weibliche verwundet hat, muss, geläutert, jetzt dienen und helfen. In der Fülle des spirituellen Lichts psychoanalytischer und geistlicher Heiler gilt es, jenseits bisheriger Gedankenmodelle und Erfahrungen, grundlegende Richtlinien des geschlechtlichen Lebens tiefenpsychologisch zu erarbeiten. Anschließend vermag Universeller Gottesdienst, durch geistliche Anbetung in der Fülle des spirituellen Lichts, die Emotionen jener mystischen Liebe wiedererwecken, welche Ehrfurcht gegenüber den Archetypen des Lebens Geburt geben. Spiritueller Dienst, in dem sich Weiblichkeit selbst um 'die Begeisterung des Herzens' bemühen muss, vermag nicht die Wunden der Weiblichkeit zu heilen: es braucht die Barmherzigkeit der Männer!

Sich um Persönlichkeitsentwicklung von Frauen zu kümmern, bevor man seine Seele entfaltet hat, führt zu unbegrenztem Wachstum von Frauen um Männer. Dies macht gewisse Männer unersättlich; diese sehen dann nicht mehr den Organismus der Frauen als eine Oase inmitten leuchtender Sterne, als Kirche, in der das Leben wunderbar ist: sie erschauen sich Frauen als Ressourcen zum Ausbeuten 'bis zum letzten Fisch und zum letzten Baum'. Worin unterscheidet sich das Verhalten solcher Männer von den Kulturell-Kreativen? Hat der Löwe eine Antilope gefressen, dann verdaut er die Antilope und wo er entspannt ist, zieht die Antilopenherde an ihm vorbei! (Pierre Rabhi). Der seelenvolle Mann hat keine Begehren, indem er Lager (Hotels) anlegt und Frauen an seine Kumpels verkauft, indem er verkündet: „Ihr müsst euch nicht anstrengen kultureller Geist zu sein, ich habe Antilopen!“ Geld verdienen: plündern durch Anhäufung, das ist der Unterschied zu kulturell-kreativen Männern, die Schöpferischen Hl. Geist ausstrahlen (in Gottesdienst, in tiefenanalytischer Stille), dadurch entfaltet sich weibliche Kreativität ganz natürlich.


II.  Toxikologie; seelische Ursachen psychogener Störungen

Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von dem immer mehr ernste Erkrankungen beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist eine fehlerhafte Bewegung des psychologischen Denkens und Fühlens zu Grunde, da es am Urbild der Seele ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die religiöses Lehren (Predigt) sowie psychoanalytische gruppendynamische Läuterung umfasst –, in der allerdings Männer von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit Liebe zum Abbild. Glaube besteht aus feinstofflichen Elementen, die eine Bekundung, eine Verwirklichung begünstigen; der Zweifel besteht aus anderen Elementen, die dagegenwirken. ['Frauen, die ihrer rein egoistischen sexuellen Liebe freien Lauf lassen, können feststellen, dass ihre Organe daraufhin unabhängig von ihrer Willenskraft funktionieren; d.h. sie haben keine Möglichkeit, anzuhalten oder zu bremsen; sie können lediglich beobachten, jedoch nicht eingreifen, denn materielle Kräfte haben sich ihrer bemächtigt, Wesenheiten, die ihnen alles wegnehmen und sie können nur zuschauen. Ihre Erregungen wie Wut oder Zorn erzeugen dann Gift im Blut, im Gehirn und im ganzen Körpersystem. Müdigkeit, Ruhelosigkeit und Selbstbefangenheit sind dann die Folgen.' (Omraam Mikhaël Aivanhov)]

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie  'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Die allergischen Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen' [und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert)] zusammen mit einigen Ammenbienen {den healing-conductors} das so warme Nest {anbetende Verehrung} verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche, in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit'} niederzulassen. Schlummern die Seelen, beendet "das Eheleben" jegliche kulturelle Betätigung "guter Männer". Denn 'es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet' (Proverbia).

 

 


Q.  Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity


IV. Die Raumzeit der Schöpfung  Global dharmic Renaissance  Dienst, erbracht mit der Seele: alles mit allem verbunden. Netzwerke kultureller, religiös-sozialer, kosmisch-spiritueller Ökologien. Inklusion von Wissenschaft und Religion, Spiritualität und Kultur. Seelenzeit der Männer – 'Ruhm der Welt, Herrschaft und Gold verachtend' (Torquato Tasso) – geht dem Werk 'Raumzeit der Frauen' voraus. Planetarische Selbstorganisation: implizite Ethik einer expliziten Ordnung. Die Welt als Ganzes. Synthese der Natur im Dialog. Das Erfassen archetypischen Funktionen: universale Schöpfung des seelischen Geistes übersetzt in die Sprache. Aristokratie kosmologischer Vision jenseits von Völkerdemokratien. Strukturevolution zu intersubjektiven kulturellen Zielen: verwandelt durch Evolution im Geist (Teilhard de Chardin). Dissipative Strukturen, Negentropie, Synchronizität, Antisymmetriegamie: 'irreversibility and randomness are the rules' (Ilya Prigogine). Weisheit, die durch die Seele erkannt wird und die sich entdeckt, während wir aus mitfühlendem Bewusstsein Leben gestalten: Allmende-Menschheitskörper, der ein sinnvolles und menschenwürdiges Verhalten der Individuen untereinander und zur Gesellschaft gewährleistet. Der schöpferische Friede: Ende des Schlachtens.

III. Romance und Eros  die Misere des Konzepts der Interreligiosität: Gewalt der Dynastien. Macht und Leidenschaft, Fortpflanzung, alles rein und freundlich. Eingliederung von Religion in das Interessengebiet der Herrgötter (Micha 2:2). „Du kannst, was ich will!Symptome des 'ethiklosen Zwischenzustandes' (E. Neumann): 'die Frau in rein mechanischer Notwendigkeit' wird dirigierender Hintergrund imperialer nuklearer Selbstzerstörung. Evas Rache: 'davonschleichen und heimlich hinter jemandes Rücken Etwas treiben' ist verbunden mit 'mit heimlicher Schadenfreude zusehen'. Kali, flammende Zunge der Göttinnen des Krieges; Sphinx, Elendverschlingung – „wer könnte je verstehen, was Mutter Kali ist?“ (Ramakrishna) und nur Seelenzeit vermag 'auszutrocknen' (Sutta-Nipata 949), wo zerstörerischer Eros ist. Yetzer hara, wandellose Personalität, erbarmungslose Gleichgültigkeit: 'der Licht-Mensch grinst gelassen über das Schicksal von Tausenden hin' (Goethe, Faust I, Feld)Nicht die Göttin, sondern Gott: 'Der Engel schlechter Schar sind sie verbunden, die, ohne gegen Gott sich zu empören, ihm treu nicht, sondern unparteiisch waren' (Dante Alighieri, La divina commedia, Der Hölle Dritter Gesang).

II. Sex and Science  rücksichtslose Plünderung von Ressourcen: schneller, weiter, größer – destructive societies, compagnonnage: individualistisch, tolerant, weltoffen, leistungsorientiert. Kinder ohne Eltern, Mütter ohne Töchter (Scheidung), Väter ohne Söhne (Bürgerkrieg). Helenas Liebe zu Paris. Ethos der Staatsmänner: 'erst Arbeit, dann die Moral' (nach Brecht), Dienst mit Besitztum und Gemüt, Kultur des Konsums, comédie humaine, Verantwortung des freien Menschen in der Welt 'ohne Gott, ohne Gnade, ohne Reue' (Sartre). Divamanie, thermodynamische Wechsel, das reversible Niveau, Moralen des Nacheinanders, Ehe als Vorbereitung zur Scheidung. 'fair is foul, and foul is fair' (Macbeth, Act I.I) – das Fegefeuer: Hexen leiht der Besen Gestalt, und Kessel leiht ihnen ihre Stimme (Libretto, Frau ohne Schatten).

I. Spaß und Geld: Ich tue, was ich will! Widerspenstigkeit der Tochter gegenüber Religion: das anarchische Ich, das sich keinen Irrtum nehmen lässt, der ihm nützt. Physischer oder manueller Dienst. Der Mann ist offenkundige Nebensache, die Tochter gehört der Mutter. Mutterinstinkt mit mitleidslosem Machtwillen 'bis zur Vernichtung der Eigenpersönlichkeit des Kindes' (C.G. Jung). Chaos und Anarchie: die brünst'ge Hitze der Natur, Gefräßigkeit des Lebens, Tiefschlaf der Physis. Größenwahn (Genesis 3:4-5), 'der geschlachtete Ochse' (Rembrandt): Clan-Kriminalität, mutwilliger Chaotismus, 'wildes Tun, ein Morden im Dunkeln' – das Inferno.

Die großen Lebenskräfte wirken gestaltend und umgestaltend (Li Gi, Buch der Sitten, I.2.11). Der Weg durch das Sein zum Sinn des Himmels führt durch die Anerkennung der Gegensätze in der Welt der Erscheinung hindurch (Richard Wilhelm, Kommentar zum Tao Te King). Nicht: biologische Macht (I), psychischer Eros (II) und selbstherrliche Intelligenz (III) ausübend – nicht Vereinzelung spiritueller Ichs; sondern etwas viel Demütigeres: die humane Seele zum Dienst „Im Garten des Schöpferischen“ zu offenbaren, dazu sind wir beauftragt.

Dialog – Der Raum der Gestaltung der Frauen in der Seelenzeit der Männer
Das Dialoggefühl ist starken Beeinträchtigungen ausgesetzt; nicht nur, weil Männer sich in dem Vorzug der männlichen Rolle zu behaupten trachten, sondern 'weil ihr Rückzug vor Aufgaben, die durch eine gefürchtete Niederlage ihrer Eitelkeit, ein vom Gemeinschaftsgefühl allzu stark getrenntes Streben nach persönlicher Überlegenheit, das Streben, der Erste zu sein, gefährden könnten, immer noch von Kindheit her trainiert wird' (Alfred Adler, Was ist wirklich eine Neurose, 1933). Doch wir können die bisher ungelöste Ursprungsfrage von Krieg (Paternalismus), Psychiatrien, Mätressen (Hotelwesen) nicht auslassen. Es gibt Frauen, die sich wie Nachtfalter in die Flammen stürzen, und Frauen, die ihre Seele in die bittersten Empfindungen versenken. Wie können wir da behaupten: „Diese Verderbtheit ist eine Folge der Freiheit“? – Wir müssen Antwort geben, wie das allen Arten Gemeinsame, die Beziehungsfähigkeit des Lebens auf anderes Leben, grundsätzlich vorzustellen ist. Dabei müssen wir das In-der-Welt-Sein und Mit-der-Welt-Sein des Lebendigen als Ursprungssituation an den Beginn stellen. (Erich Neumann, Die Psyche als Ort der Gestaltung, Eranos-Jahrb.)

Es ist leicht für Frauen „Natur“ zu sein, es liegt in ihrer Reichweite „persönlich gut“, und, zumindest im Alter, ist es für die meisten auch nicht allzu schwierig 'marienfromm' zu sein. Frauen müssen auf die Seele der Männer hören, wenn sie gesund werden wollen! Doch solange Männer sich nicht selbst in den Augen und im Herzen der Gemeinschaft der Frauen begegnen, sind sie auf der Flucht. Und wenn Frauen nicht zulassen, dass Männer an ihrem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Arglist, Unehrlichkeit, Selbstherrlichkeits-Moral lassen Männer beständig Eros-Liebespfeile aus dem Köcher ziehen – fürchten Frauen in ihren unheiligen Schattenseiten durchschaut zu werden, können sie weder sich selbst noch andere erkennen, sie werden zur Beute der Männer, unschöpferisch allein sein. Was Frauen aus dieser Schwierigkeit, mit Männern umzugehen, heraushilft, ist ihr angeborener Sinn für das Heilige: 'Verherrlichung des Heiligen hebt über Selbstsucht und Gier hinaus und verleiht spirituelle Autorität' (Pir Vilayat). Werden Frauen in Zukunft das Leben der Welt leben, ohne 'von der Welt' zu sein, und, anstatt ein Himmelreich in einer anderen Welt suchend, das Heilige ins Weltliche hineinbringen? könnte folgende Weise des idealisierenden Gebets der Männer den Frauen Mut zur Führung verleihen: „Ich bitte dich, um deinen führenden Segen! Mögest du ihn mir aus Zuneigung und Gnade gewähren, o Makellose. Als dein Verehrer bitte ich dich, wann auch immer ich vom rechten Weg abkomme, lass die Gerechtigkeit erscheinen, um mich zu belehren und richtig zu führen.“ (an 'Christus als Frau' nach Vision der hl. Elisabeth von Schönau).


I.  Integrale Ethik – Synthese

Universelle Gemeinschaft: Umorientierung von 'Herz und Mund und Tat und Leben' BWV 147
Es gilt priesterliche Verantwortung übernehmend, Netzwerke zu schaffen. Wenn Männer im Gespräch merken, dass es den Frauen mit Neuer Ethik jetzt ernst ist und sie sich selbst in Bildung und Ausbildung in der Gemeinde einbringen – von dem Moment an, lösen wir uns von profaner Ahnenverehrung und interreligiösen spirituellen Dynastien. Noch fehlt SINN, 'es wird gevögelt und sich danach vom Acker gemacht' – wünschen denn Frauen gar nicht Männer mit heiligem schöpferischen Geist? wie können so gepriesene 'Kulturell Kreative' da aufräumen, wenn Mütter und Töchter erbarmungslos den geistlosesten Unfug anrichten?

Krishnas Tanz: Rama - Improvisateur der Stille, Shiva - der Sänger, Buddha - die Frauen
Universel sind die Augenblicke intensivsten Fühlens, in denen sich Schmerz und Freude treffen: die glückselige Freiheit einer Frau von ihrer Abhängigkeit, vom Körper, gewöhnlichem Denken, persönlichen Emotionen und von ihrer Identität, wandelt des Gatten Verzweiflung und Schmerz; singt Shiva in Freude heilige Gesänge, bringt es sein Weib aus der Tristesse, so dass sie spricht: „Freude ist die rettende Gnade, wenn der Sonnenschein deines Lächelns durch meine Tränen durchbricht.“ Man kann nicht unterscheiden, wo das Eine endet und das Andere beginnt: das Treffen findet statt in den Herzen der Menschen.

Die Würde des Menschen wird mit Füßen getreten und die Frauen schauen zu, scheinbar versteckt sich das Böse in der Maske des Guten. Für das Weibliche ist es nicht leicht, das Böse im eigenen Inneren zu entdecken; da es mit sich doch übereinstimmt, sittliche Empfindungslosigkeit mit dem ehrgeizigen, nicht unterscheidenden spirituellen Ich zu verschwestern: eine jegliche Grausamkeit löst sich in Luft auf, in das göttliche Sein spiritueller Unparteilichkeit: so unterstützen wir militärische Allianz, Krieg trägt das Gewand des geistlich Angenehmen. Polarität wie Komplementarität der Geschlechter zeigen, der Lebenspartner muss die Initiative ergreifen, eine Änderung herbeizuführen; wenn nicht, werden wir feststellen, dass psychologische Verhärtung eintritt und eine Krise auf Planet Erde sich zusammenbraut: die primitiven Naturgewalten, die in sexuell-erotischen Explosionen in Businessmännern hervorbrechen, wie in Revierkämpfen von "Straßen- und Kirchenfrauen", lösen nicht nur Entzweiung auf der persönlichen Ebene zwischen Eheleuten auf der ganzen Welt aus, sondern jenen "Krieg der Sterne", der für Ressentiment (Blutrache) verantwortlich ist.

Stufen der Liebe  1. Der fromme Mensch – das Herz geht im Wesen des anderen auf. Dies ist die Taufe mit Erde. Der eigene Libido-Trieb kann dem Menschen nichts mehr anhaben. 2. Der gläubige Mensch – »der Herr« geht in sein Denken und Fühlen über. Hier ist 'die Krankheit der Verliebtheit' (Limerenz) überwunden. 3. Der dienende Mensch – »der Herr« geht in das Tun des Menschen über zum Wohl der Seele des Nächsten. Erst hier erreicht der Mensch jenen Himmel, der ihn über die Sexlust dieser Welt erhebt. 4. Der selbstlose Mensch – der Glaube löst sich auf als das Herz, das seines Ichs nicht mehr bewusst ist: 'Ich erspähe Gott, wie Er in meiner kreativen Imagination am Werk ist'. Auf dieser Ebene ist der Seelenfrieden erlangt, und der Eros kann nunmehr nicht mehr sein Herz betrüben. 5. Der strahlende Mensch – das Zeichen der festen Zuversicht. Das Wesen des Menschen wird zum heiligen Akt des Universel. Nunmehr kann selbst spirituelle Liebe nicht mehr des Menschen Seele in die Versuchung (Idolatrie) führen. 6. Gott-Erkenntnis – der Leib wird zum Tempel (2 Korinther 6:16). Die Erkenntnis der Intention des Universums erfasst den Menschen und Schöpferischkeit geht in ihm auf (Johannes 14:23). Denn nunmehr entfaltet sich, durch den idealisierten Blick der Liebe, im anderen das verborgene Antlitz des »O Du«. 7. 'Gottes Absicht' im Kosmos: Liebe. / Von daher erscheint es notwendig, jeden einzelnen Menschen entsprechend seiner im Leben erreichten 'geistigen Evolution' zu unterweisen.

Hungersnöte, Epidemien, Kriege, Massaker . . . Die Probleme Einer Menschheit lösend – dazu braucht es »Das Gemeinwesen in Kosmischer Intelligenz«. Hierzu sollten Frauen an ihren Männern den Ereignissen von Seele (spirituelle Psychosynthese) sowie schöpferischer Visionen in universeller Geistlichkeit mehr Wichtigkeit beimessen, anstatt sich auf deren nationale bzw. multinationale materielle Interessen zu konzentrieren; dann wären Männer der heilsamen Schöpfung der Frauenwelt gegenüber uneigennütziger und verständnisvoller und offener. Wie viele Unglücke und Leid in der Welt könnten dadurch verhindert werden!

Von den Dimensionen zerstörerischer Macht und dem Reich der Schönheit
‚Es gibt reine Welten oder befleckte Welten, oder reine Welten mit befleckten Teilen, oder befleckte Welten mit reinen Teilen‘ (Kegon-Sutra 34.37). Mit anderen Worten: (I) Ruin und Zerstörung breiten sich aus, wo femininer Unglaube über unreligiöse Männlichkeit herrscht; (II) im Bann der Psyche, in „gläubigem“ Trotz, ungestillten Begehren, wogt der Geschlechterkampf der ‚Leidenschaften, Sünden und Lüsten‘; (III) emotionale Ebene (die Liebenden): das göttliche Männliche herrscht über das heilige Weibliche; (IV) schöpferische Energien in planetarischem Bewusstsein: das Kulturell-Kreative dient dem Wirken spiritueller Frauen.

Zusammenwirken der Geschlechter in Planetarischem Bewusstsein  Weiblichkeit, deren Sinn darin besteht in Göttlichkeit die humane Vision auf Planet Erde zu verwirklichen, muss zuerst lernen, selbstlos und ohne Wunsch, seelische Heilerin zu sein. Männlichkeit, im Ideal den schöpferischen Geist zu geben, muss in höchster spiritueller Meisterschaft Gottesmacht zur dienenden Seele wandeln. Dass Frauen über Männer herrschen, ist somit ausgeschlossen; ebenso, dass Männer bestimmen und selbstherrlich leben, wie sie wollen.

Der Mann im Mond  'Im Nordmeer lebt ein Fisch mit Namen Kun. Dieser Fisch verwandelt sich in einen Vogel namens Peng. Wenn der Vogel sich erhebt und fliegt, dann umdunkeln seine Flügel den Himmel wie Wolken. Wie ein Wirbelwind fliegt er unendlich in die Höhe. Dann macht sich der Vogel auf, um zum Südmeer zu fliegen. Eine Wachtel und eine junge Taube lachen über Peng und fragen: welchen Sinn macht es, so unendlich hoch zu fliegen, um dann nach Süden zu ziehen? Dies eben ist der Unterschied zwischen groß und klein!' (Schöpfungsgeschichte des Zhuang Zi; in: Udo Lorenzen / Andreas Noll, Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin V Wandlungsphase Wasser 8.2.9. 'Die Tiergattung des Wassers'; Müller & Steinicke 2000). Neigen sich Männer vor ihrer Spiritualität nicht 'gen Süden', in heilendes Bewusstsein planetarischen Gewahrseins, aus dem rezeptive, kulturelle Schöpferischkeit erwächst, verbrennt ihr Strahlensog das humane Leben auf Mutter Erde.

American Farming – a mary can farming  Fehlende Geistigkeit führt zur Domestizierung 'schlechter Männer' [Ochsen vor dem Pflug; Eseln an Futterkrippen] wie zum patriarchalischen Herrschen über Frauen; gesellt sich Frauen-Rivalität aus Leidenschaft hinzu, erschafft es Ungleichheit und ein Ungleichgewicht auf Erden. Gleich Lotosblumen, die aus Schlamm erblühen, und umso herrlicher blühen, weil sie aus Schlamm erblühen, gibt erst 'Himmelfahrt und Wiederkehr' dem Weiblichen Lotos Kraft, über den Wassern der Weisheit sein Parfum zu entfalten in Harmonie (nam-myôhô-renge-kyô) mit dem Universum. Dazu muss 'nicht-verbrennendes Licht' eines Mannes 'Dorngestrüpp' (Exodus 3:2) erleuchten, sonst verglüht sein Begehren die Erde, und Schwerter tyrannisieren die Welt. Dann allerdings kann das Weibliche seinen Glauben nicht wiederfinden: ohne Bhakti Yoga verliert der Kosmos des Femininen seine lebensspendende Heilenergie; dem Volk gehen die Lebensmittel aus; mangels kreativer Imagination, aus Devotion zur Hierarchie, wird der Wasservorrat immer knapper (Sure 7,160-161). Damit verlieren die Seelen ihre Freude Liebe zu geben, der Eros erscheint als Last eines Zwangs; Frau und Mann wirken nicht mehr zusammen: Das Werk.

Heiliger Liebeshort – Den ihr verehret, Werdet ihr schauen. (Goethe, Faust II, Chor der Engel)
Willst du dich selbst erkennen, so wisse o Frau, dass du aus zwei Dingen geschaffen bist. Das eine ist diese äußere Hülle, die man Leib nennt und mit dem äußeren Auge sehen kann; das andere ist jenes Innere, das man bald Seele, bald Geist und bald Herz nennt: dies Innere ist dein wahres Wesen (nach Al Ghazali, Das Elixier der Glückseligkeit). Lerne: Die Stimme der Stille im Spiegel deiner Seele und das Fassen seelischer Schönheit Kultureller Männer sind Wesensbestimmungen der Frau – der kulturellen Seele gilt das Recht, angeredet zu werden mit „Oh Du!“. Die Kulturell Kreativen verleihen den Frauen das schöpferische Leben auf Erden, im Mangel daran erwachsen Kümmernisse. Anhand des Märchens 'Frau Holle und die Goldmarie' mag ich dirs deuten: Das Herz der Frau gleicht einem tiefem Wasserbecken, in das Männlichkeit sich ergießt – doch kann Wissen, das aus dem Innern, vom Herz der Erde wie ein Springquell aufsteigt, nicht aufströmen, solange das weibliche Herz nicht frei ist von all jenem Ungeist, der von außen einstürmen will, den Hauch des Todes im selbstbezogenen Gewissen tragend, um einer Welt sein Gift vom unkulturellen individuellen Leben einzuzwingen. Wenn Marie will, dass 'das Goldene Wasser des Lebens' beseligend aus dem Blütenkelch des Herzens emporquillt, sodass von göttlichem Bewusstsein das Männliche zu seiner Seele geführt werden kann*, so muss die Jungfrau zuerst, durch Liebe zu 'ihrem geliebten Herrn' (Markus 12:30), die Wasser Adams ganz daraus entfernen und den schwarzen Schlamm, den Evas Begehren seit der Vertreibung aus dem Paradies mit sich gebracht hat, ganz heraus tun; dann mit der Seele Scham in sich alle anderen Zuläufe noch verstopfen, welche 'die reinen Welten mit befleckten Teilen, oder befleckte Welten mit reinen Teilen‘ (Kegon-Sutra 34.37) verbinden. 'Fru Holle ihr Bett machen' bedeutet, den Grund der Quelle im Paradies aufgraben, damit reinster Springquell, der aus dem Inneren des Beckens aufströmt, in Herabkunft 'aus dem Mund Gottes das Wort spricht' (Matthäus 4:4), das gesund macht.

* Eine positive Macht wird negativ, wenn sie mit einer Macht konfrontiert wird, die ihr ähnelt, aber in einem noch größeren Maße positiv ist (Rasa Shastra, Hazrat Inayat Khan 1938).

Von den Quellen weiblicher Macht, die Menschheit zur Humanität zu bewegen
Wenn Frausein Leben mit Selbstverwirklichung beginnt, wird es selten wirklich zu heilsamem Gestalten kommen; denn wessen Bewusstsein würde eine Frau entfalten, wenn nicht ihre eigene Fantasie. Persönliche Kreativität kommt später! Erst einmal muss Weiblichkeit wirkliche Humanität sein: seelische Tätigkeit, welche es wert ist, Frau-Selbst zu sein. Nicht durch persönliche Selbstverwirklichung gelangen Frauen zur Weisheit 'Gott weiblich'. Interesse am Leben erfahren wollen, ohne 'divine feminine' durch geistige Selbstlosigkeit erlangt zu haben, dies macht Frauen abhängig und jederzeit anfällig dafür, durch clevere männliche Interessen in Versuchung geführt zu werden.

Dem Manne geht seine innere Vision aus der äußeren hervor; aber wenn ihn "die Göttin" blind gemacht hat, und er ihr folgend sein Herz nicht mehr an den geistigen Lehrer verliert, sind all seine Tätigkeiten – mögen diese auch noch so bedeutend sein – für den Erfolg sogenannter 'ehelicher Liebe' nur verschiedene Arten von Niederlagen; denn das Ziel männlichen Lebens, die Schaffung der KRONE der Frau durch »Das Antlitz«, wird durch diesbezüglichen 'fruchtlosen Nonsense' nicht erreicht. Komplementär, an das Weibliche lässt sich sagen: Der Leib der Frau ist dafür gemacht, aus dem magdlichen Gebundensein des Daseins frei zu werden; doch solange die Frau Ihren Herrn nicht geboren hat, sondern ausschließlich auf jene bedingte Stimme im Innersten hört, welche sie zum geschlechtlichen Zeuger drängt, wird Ihr Geist, der bestimmt ist 'Heilige Dreifaltigkeit' zu offenbaren, indem Er die spirituellen, liebenden Gefühle ihres Herzens erweckt, vom tosenden Strudel der Materie überwältigt und im Leib – gleich einem goldenen Sarg – eingeschlossen sein.

Den Männern ist ihrer Seele Versöhnungs-Dienst im Dialog aufgetragen  Es häufen sich die natürlich erkennbaren Zeichen, welche darauf hinweisen, dass die weibliche Natur, wie sie heutzutage tatsächlich ist, vom materiellen Männlichen vergewaltigt, sich in einem Zustand der Entartung befindet. Die Folgen zeichnen sich in der zunehmenden Unfähigkeit der Frauen ab, Tatbestände entsprechend ihrem wahren Wert innerlich aufzunehmen und zu beantworten. Dienst der Kulturell Kreativen könnte die Dringlichkeit erwecken, besser zu werden als wir sind, um zusammen notwendig nach kulturellem Menschsein zu streben.

Beischlaf der Vernunft  Seelenlose Männlichkeit überträgt eine Bewusstseinsgestaltung – eine Brotmischung aus väterlichen Gedanken und Meinungen, spirituellen Kräften, egomanischen Begehren, Wünschen, Betrieben – auf den weiblichen Organismus, flammt auf die psychischen Launen und materiellsten Träume ungeläuterter Weiblichkeit, gleich dem geschmolzenen Blei vom stürzenden Dach der brennenden Kathedrale (Notre-Dame de Paris 2019-04-15): der Altar liegt schwarz, verbrannt ist die Hoffnung aus der Büchse der Pandora; dies führt zur mentalen Ideenbildung von dubiosem Charakter, zur "Religion", die, selbst in ihrem Idealismus, ohne Mitleid und Erbarmen in verhängnisvollem Irrtum befangen ist. Frauen aber, welche jetzt starr bleiben, abgeneigt ihre Seelenentwicklung zu 'Schwesternschaft, Freiheit, Gleichheit', 'von Heiligkeit zur Göttlichkeit' durchzumachen, entwickeln wenig von dem, was eigentlich kosmische Mission ist; Folgen sind: was ihre Natur war, ist nicht mehr heute, was des Geliebten Liebe heute noch ist, wird morgen nicht mehr sein.

Keine andere Religion als die jüdische hat in der Großen Mutter »Gott ist Liebe« erkannt und zugleich im Erostrieb Adams und einer Verliebtheit Evas den Menschen als elend. So müssen jetzt neue Anschauungen zum Heil der Menschheit in die weltgeschichtliche Entwicklung eintreten: 'dasjenige, wovon die Hebräer glaubten, dass es geheiligt werde durch Jahwe im bewusstlosen Schlafzustand, das müssen in unserer Zeit Männer fähig werden zu heiligen, während sie wach sind, bei vollem Bewusstsein {Samadhi mit offenen Augen (Sri Ramakrishna)}; das können sie nur, wenn sie wissen, dass auf der einen Seite alles dasjenige, was natürliche Begabungen, Talente, Genies oder spirituell verherrlichte Fähigkeiten sind, Gaben sind, die als Iblis der Welt wirken, solange sie nicht geheiligt und durchdrungen werden von dem, was als Christus-Impuls in die Welt {in das Bewusstsein von Gott-Weiblich in die Menschheitsentwicklung} eintreten kann' (Rudolf Steiner, 1918).


II.  Planetarische Ökologie – Frauensache, denen Männerseelen dienen

Music and its Philosophy will become the Religion of Humanity (Hazrat Inayat Khan)
Wie Sittlichkeit die Folge von Anbetung ist, so manifestiert sich Ethik in der Erfahrung von Musik. Dadurch, dass jede Schwingung eines Archetypus einem anderen Ton entspricht, entsteht in der Kombination dieser Schwingungen, und dadurch, dass sich die Schwingungsmuster spontan einander zuordnen, Musik: Melodie und Rhythmus, Harmonie und Takt bilden den Moment, in dem Menschen innere Erfahrung haben. So rührt es, dass lebendiges Gemeinwesen (koinonia) vom Glauben zur Gewissheit führt. In diesem Moment, wo die Wahrnehmung entsteht, entsteht und endet Religion (Bhagavadgita 18:66); daher ist die Seelenzeit der Männer heilbringender als Beten und Meditieren zusammen. Diese Musik entsteht ohne einen Dirigenten – einzig und allein durch die Synchronizität.

Der Neue Christus, wo immer er ist, ob er als Shiva der Priester der Menschen ist oder als Buddha Lehrer in Einsamkeit, ob er als Krishna der Poet im Exil ist oder als Rama spendabler Herr; er ist immer er selbst, weil er immer bewusst ist von 'Gott ist Mensch geworden' und darum ist er immer Ein König, seiner Königin und dem ganzen Volk.


III.  Women-Universel-Global-Ethics »Ihre Majestät Notre-Dame«

Die Situation der Familie auf dem Planeten erfordert jetzt, in Liebe Umstände zu forcieren, die Ordnung gegen die Unordnung durchzusetzen und Achtung vor dem Geistigen zu verlangen. Aus Selbstlosigkeit entfaltet sich der Großmut weiblichen Fühlens zu einem energischen Eingreifen in die verfahrene Situation der Geschlechter, Generationen und Völker zur Wiedergutmachung. Dabei ist es der intellektuelle Glanz, der die Erhabenheit von Großherzigkeit auslöst, jene himmlische Emotionen, in dem sich weibliches Fühlen „ein getrenntes Individuum zu sein“ auflöst; eine Weisheit, in der Frauen die Schöpfungsordnung entdecken (Sure 30,30) und die Absicht dahinter, nämlich dass der ganze Zweck des Lebens die Liebe ist – göttliche Liebe. Doch das bedeutet auch, tatsächlich zu lieben und nicht nur über Liebe zu sprechen. Denn Weisheit, als Evolution des Lebens, lässt sich nicht erklären. Es liegt den Männern jenseits begrifflicher Vorstellung, und den Frauen jenseits religiöser Vorstellungen.

Liebe: Seelenzeit der Männer für den Schöpfungsraum der Frauen
Männer, die in heutiger Zeit in ihrem Leben den seelenvollen hingebungsvollen Dienst an den Frauen aus Furcht vor Ego-Schmerz vermeiden, haben mehr verloren als jene erleuchteten Frauen, die, indem sie sich selbst verlieren, alles gewinnen. Männer vegetieren in Präexistenz, wenn sie lediglich nur mit Körper, psychologischem Denken und Fühlen und Einem spirituellen Willen operieren, nicht aber Seelenzeit geben und mit hingebungsvollem Herzen für das Planetarische Bewusstsein der Frauen arbeiten; solche Männer verlieren zuerst alles, bis ihnen zuletzt auch ihr Selbst, das hingebungsvolle Herz, aus den Händen gerissen wird. Die Heilkraft der Kulturell Kreativen: Rama, durch die Anziehungskraft der stillen Atmosphäre; Shiva, durch die durchdringende Wirkung seiner geistlichen Stimme; Buddha, durch die Appelle seiner erleuchtenden Worte; Krishna, durch das offenbarte Feuer seines seelischen Geistes – alles kommt aus dem Schmerz des erbarmenden Herzens. Der Verlust von Sex und Libido, Psycho-Eros und spiritueller Macht macht das Ego eines Mannes rebellisch; aber seine Seele lebt nicht, bis dieser Schmerz erfahren wird: 'Wenn von Frauen gesagt wird, dass sie durch Umstände niedergedrückt sind, seid versichert, dass sie nicht in der Flamme der Seele wandeln, bei einer Begegnung mit der nicht-seelischen Männlichkeit wurde ihr Bewusstsein verwirrt; zuweilen ist es schwer, den Augenblick der Verwirrung zu erkennen, aber sie vergiftet alle weiteren Handlungen' (Agni Yoga §257). Die Sprache der Frauen ist in Wirklichkeit gemeinsame Zeit: Seelenzeit in Raumzeit. Dank ihr können Frauen mit der Natur kommunizieren. Nicht Göttinnen, kein Allah als Beobachter, sondern Die gemeinsame Zeit aktualisiert die Potentialität eines Universalen Friedens.

Warum halten wir Dialog? oder anders gesagt, warum sind die Beziehungsgesetze der Liebe ohne den Dialog unergründlich? Dafür gibt es mehrere Gründe. Als erstes macht Der Dialog den Frauen klar, dass es auf dem Niveau ihrer eigenen Seele etwas zu lernen gibt – durch 'learning by teaching', und zwar bevor an „Beziehung“ zu denken ist. || Als zweites bezeichnet das Wort Dialog ja 'eine mündlich oder schriftlich geführte Rede', gemeint ist hier das Gespräch zwischen Ehepaaren – der Gegensatz wäre 'der Monolog', also das Gespräch einer Frau mit sich selbst oder einer anderen Frau. Dialog setzt somit 'das Gespräch zwischen Mann und Frau' voraus, und dabei besteht zwischen den Seelen und den Heiligen Schriften eine tiefe Verbindung. || Der wichtigste und verständlichste Seelengrund für den Dialog aber ist: das Erbarmen – dieses seelische Gesetz kann jedoch nicht verstanden werden durch rationale, psychische oder spirituelle Moralen. Einzig und allein unsere lebendigen, kulturschaffenden Seelen erinnern daran, dass es 'ewige Gesetze und Wahrheiten' gibt, und dass wir nicht gedanklich „hart arbeiten müssen“, um Neue Ethik zu verstehen: wir brauchen nur das Gespräch seelischer Gewissen allen hörbar zu machen.

Tavistock-working-conference (Dialog) in die Philosophie der Musik gefasst
In der langsamen Bewegung seines Klavierkonzertes No. 4 (opus 58) lehrt Beethoven die Souveränen (Archdukes, op. 97), die Stille ihrer erleuchteten Seele als "Stoßdämpfer" zwischen dem Druck seelenloser Frauennaturen und eigenen sexuell-emotionalen Regungen zu setzen. Indem die Musik ablehnt "mit sich Ballspielen zu lassen", eine Zone heilender Atmosphäre um sich aufbauend, strömen 'Gnade und Licht' in den Brunnen. In Seelenzeit fallen Mondesstrahlen sacht und Bedeutung {SINN} entzündet Sehnsucht im Heiligtum des Herzens: Zwang zu Romance und Eros, Gewalt zu Konsum werden verwandelt und fungieren als Katalysator: Licht auf Licht (quantenpsychische Interferenz), Woge heiligen Geistes verheißt dem Bewusstsein der spirituellen Weiblichkeit das Schöpfungswerk zu vollenden, was dem Organismus sein planetarisches Tor zu begeistertem Handeln öffnet.

Nunc, Sancte, nobis, Spiritus, . . . Flammescat igne caritas, Accendat ardor proximos
Der Himmel hört nicht auf, Segensströme auf den Planeten zu senden, um selbst Männer mitzureißen zum 'Dialog der Frauen' hin. Jene priesterlichen Männer, die bereit sind, diese Ströme aufzunehmen, dürfen nicht mehr warten, sondern müssen sich an das Große Werk machen Eine Kulturelle Ethik der heiligen Weltreligionen zu schaffen. Der Tag, an dem daraus Frauen endlich ihren Dialog verwirklichen, wird schönster Augenblick der menschlichen Geschichte sein. All diese Milliarden, die unnütz in Rüstung und Spionage gehen, können dann für Erziehung und Kulturelles Wohlbefinden verwendet werden. Die gelebte Vision der innersten Intelligenz unserer Herzen wird unserer Erde Heilung geben. Mögen wir noch so sehr "spirituelle Lösungen" in Betracht ziehen, es gibt nur eine einzige: welche Schwierigkeiten auch entstehen, welche Anstrengungen auch zu machen sind: wir müssen mit den Funktionen der Kulturell Kreativen den Ethik-Dialog der Frauen zustande bringen.
 

Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
Traditionelle Familien lösen sich auf in die Geistige Familie, 'die Kirche für alle und für alle Kirchen' als Erzieherin Einer Gemeinschaft aller Menschen. Der Grundstein ist die Verwirklichung der Universellen Frau, das ermutigende Ziel spiritueller Bodhisattvas. In Frankreich mit Croix de guerre, in England mit dem Georgs-Kreuz, der höchste zivilen Tapferkeitsauszeichnung, geehrt, steht Noor-un-Nisa für Weiblichkeit, die mit idealistischem Heldenmut, Kühnheit, Schöpferkraft, fester Entschlossenheit, bei entfalteten spirituellen Qualitäten, ihren eigenen Weg geht. Die erleuchteten Seelen spiritueller Frauen sind es, die den fundamentalistischen Heeren militanter Androkratien Einhalt zu gebieten wissen.

Princess Noor-un-Nisa Inayat Khan

 


Es stimmt, dass sich die heilige Struktur der »Göttlichen Mutter« vom religiösen Standpunkt aus so weit ausdehnt, dass es sich von den niedrigen Ebenen einer 'Maria Magdalena' bis hin zu den höheren Entwicklungsebenen spiritueller Feminität {AlUzza, Manat, AlLat} erstreckt. Doch bevor Frauen mit Yogapraxis, geistlicher Anbetung und spiritueller Kontemplation beginnen, sollten sie frei von gedanklichen und emotionalen Spannungen sein. Beide Spannungsarten müssen – wie der Teufel – ausgemerzt werden, denn gedankliche Zweifel und emotionale Spannungen sind größte Hindernisse im spirituellen Fortschritt Planetarischen Bewusstseins. Alle Zweifel müssen durch die Zuflucht zur analytischen Gruppenheilung durch »die priesterliche heilige Bruderschaft« geklärt werden.


IV.  Die Institution von Heirat und Scheidung

Maria bei Elisabeth 
Die Absicht, als Mensch geistig in Wirksamkeit zu treten, kann sich nicht realisieren, ohne die Vorstellung der Dharma-Tätigkeit selbst, die jene geistige Liebe freisetzt, die uns befähigt, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen – diese aber ist nichts anders als die Form der hervorzubringenden 'schöpferischen vollkommenen Persönlichkeit' selber. Fehlt die Synthese höherer und innerer Intelligenzen, drängen intellektuelles Verstandeswissen und Beauty-Bewusstsein die Jung-Frau in eine gefühlsmäßige Blockierung hin zur melancholischen Haltung eines psychologischen Komplexes. Zwar wird in echter Frömmigkeit die Frau 'von glühendster Andacht und seligster Verzückung ergriffen'
(Bernini, L'Estasi di Santa Teresa), dennoch ist anbetungsvoller Glaube allein nicht hinreichend; unentbehrlich ist die spirituelle Praxis. Das Erwachen menschlichen Geistes bedarf der Schülerschaft, einer Disziplin in majestätische Führung, denn die Entfaltung der Seele ist rein persönlicher Natur und je nach Persönlichkeit völlig verschieden. Wir projizieren auf »Gott« Ideale unserer Vollkommenheit. »Das Wort« in der Vorstellung erweckt sich im Spiegel der All-Möglichkeit unserer Seelen; damit spiegelt sich auch der psychische Zustand eines anderen Menschen in unserer Seele. Die Jungfrau muss 'heimsuchen' (Lukas 1:39), Zuflucht nehmen, sein in die Weise, wie Sie Vollkommenheit ist:
„Sie, die alle Dinge schaut, schaut mich an, dass Er mich aufnimmt in sein Sein.“ Einfach nur Seelen-Ideale imaginierend evozieren, hoffend 'Er' zu werden, reicht nicht aus; Jung-Frau Mignon muss sich im anderen Selbst sehen. Geistiger Fortschritt ist, die Resonanz mit der Stimmung 'Notre-Dames' aufzusuchen. Ihr Blick ist die Hohe Kunst, die frau sein könnte, wenn frau wäre, was frau sein könnte: der Kosmos im Werdeprozess als Sie selbst.

Hoffnung?  Der seelenlose, teilweise verspiritualisierte Intellekt der Männer hat Frauen allmählich in die Spiegeln ihrer Seele verödet. Von Liebe füllt weiblicher Intellekt sich mit etwas aus, was nicht als humaner Geist erscheinen kann – das ist die große Tragik, bei vielen Nöten und Erkrankungen in unserer Zeit, dass Frauen in sich hineinblicken und sich sagen müssten: „Indem ich kreativ tätig bin, bin ich doch nicht im humanen Geist meines Mannes tätig.“ Bis Frauen dies zugeben, werden die stummen Schreie der weiblichen Seele, aller Schmerz, all die ungeweinten Tränen, weiter ungehört verhallen.

Der Mütter Einordnung in die geistige Hierarchie statt ihr Herrschen über Töchter
Dass Männer ihre Persönlichkeit (ihren Willen, ihre Bequemlichkeit, ihren Vorteil) wandeln, um geistige Quellen der Frauen Globales Bildungsinstitut zu sein, bedarf einer geheilten, sich selbst wiedergefundenen, glückseligen Weiblichkeit; dies erfordert von Frauen 'demütige Einordnung in die klösterliche Hierarchie', statt 'leiten von Projekten'.

Wodurch können Frauen das Licht zu planetarischem Handeln gewinnen? Man müsste sagen: 'Dadurch, dass sie seelenloses Begehren nicht mehr hinlenken zum Empfangen von luziferischem Bewusstsein, sondern sich mit heiligem Willen hingeben, die Essenz schöpferischen Feuers zur planetarischen Offenbarung ihres göttlichen Geistes zu empfangen.' – das klingt stark gnostisch. Frauen müssen es in ihrer Sprache selbst sagen!

Konsumorientierte Politik unterstützt ein Streben nach Vergnügung, Macht, Rivalitäten Gottes Ego-Herrlichkeit, konträr zu heilenden Kräften Einer Seele. Jetzt müssen Engel aus Erkenntnis schöpferischen Wirkens mit der Rose lächeln, mit den Bäumen sprechen, Wasserbächen und Bergen, der Menschheit ihren Traum schenkend: es ist der weibliche Mann {Krishna-Stärke auf dem x-Chromosom}, der Genius in planetarischem Bewusstsein, von dem Männer lernen, heilend kulturell zu sein; und es ist die Himmelstochter, 'Tochter aus Elysium' [Beethovens XI. Sinfonie], femme fragile (siehe Debussy: Pelléas et Mélisande), die den Frauen Persönlichkeitsentwicklung aus der selbstlos-tätigen freudigen Seele lehrt; und es ist die Große Mutter, die 'den Polsprung der Erde' verkündet: Gott ist die spirituelle Intuition der Frauen, denen Männer zu folgen haben (Bhagavad-gita VII,9).

Von den vier Entwicklungsstadien zur Vollendeten Femininen Persönlichkeit – aus Liebe
Mit der Essenz aus männlichem Feuergeist, der Inspiration von universaler Erkenntnis in globales Gewahrsein (Joel 2:18), entwird der materielle Geist der Frau, psychische Leidenschaften und irdische Süchte "trocknen weg", sodass sich der Funke Kosmischen Wissens leicht entzünden kann. Alsdann wird der Körper ruhig, das Bewusstsein wendet sich nach innen, dem Geliebten zu, das Herz erfüllt von religiöser Inbrunst und Hingabe. Sanft erwächst die innigliche Erwiderung zur neuen Identität als Frau aus dem männlichen Geist in planetarischem Bewusstsein. Besteht anfangs noch gewisse Unterscheidung zwischen der weiblichen Form und dem formlosen Geist des Mannes, schwindet letztlich alle Dualität, und die Morgenröte erstrahlt zu universaler Verantwortlichkeit. Doch einzig in der Männer negativen Macht vermögen die Frauen freimütig zu reden, wie es ihre Pflicht ist. „Im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau.“ (1 Korinther 11:11). Die Liebe eines Kulturell-Kreativen definiert sich nicht über den Gegenstand der Botschaft, sondern durch die Art und Weise, wie er seine Frau zur Botschafterin macht.

Lob der Engelscharen, wunderbarer Glanz all des Geheimen  Die Große Mutter ist nicht ohne den Genius [Cultural Creatives], noch der Genius ohne die Große Mutter, weder die Große Mutter noch der Genius ist ohne Große Göttin, oder die Große Göttin ohne sie beide.


V.  Lebensformen – Die Frau als das Gewissen des Mannes

Sportveranstaltungen waren das soziale Prestige römischer, serial-monogamer Politiker. Sieg des Champions bedeutete die Freiheit zu Zeugung und zu Ruhm und Luxus für den immunstarken wie den mental-kulturell orientierten Mann, oder er musste sterben (Johannes 19:7) bzw. in Frühpension gehen. Die Olympische Idee festigt die Vielfalt der Staaten der Welt, doch einzig die spirituelle Realität gebiert planetarische Einheit. Sind jetzt spirituelle Zusammenkünfte die Notwendigkeiten 'matriarchaler Heilerinnen' (Ma-Tria-Arche) für ihre Töchter und Söhne? Politische Psychoanalyse führt bis zum gewissen Grad zu dem Ethos 'Sittlichkeit', doch bedarf 'globale Ethik' eines tiefen Tauchens in den Ozean Des Lebens, das Geburt und Tod unterliegt sowie den Änderungen unterworfen ist; gleich einer Luftblase in einer Meereswoge, die durch nichts anderes hinweggenommen wird als durch Ihre eigene Quelle und Ihr ursprüngliches Sein: Die Universelle Frau handelt in Wissenschaftlichkeit und Vernunft und dennoch mit devotionalen, inner-idealistischen Herzens-Emotionen in ihrem spirituellen Wesen! Ohne Erkenntnis ['Gleichmut und Liebe' hinsichtlich einem Misslingen oder Erfolg] bleibt jenes kindhafte Konkurrenzdenken, sich entweder als Einzelkämpferin zu sehen oder sich im Männer-Libido-Eroswahn mehr oder weniger nachhaltig zu verstricken. Wird „Liebe zum Vaterland“ stärker als 'göttliche Sehnsucht', so verschlingen die weltlichen Ambitionen alle Offenbarungen der Elëusa. Folglich wird »Neue Ethik« im Vorfeld jeder Diskussion bewusst missverstanden bzw. für wirtschaftspolitische, "religiöse" Frauenmachtziele instrumentalisiert [das Aufzwingen von Gedanken ist ein schweres Vergehen (Agni Yoga, Bruderschaft §151), 'eine Rede, eine Gegenrede, und das wahre Leben vorbei' (Hugo von Hofmannsthal, Andreas)] – daher ist 'Das Heilige' geheim.

Wenn schöpferische Kultur, die Seelenzeit ihrer Männer, den Frauen fehlt
Was dann Frauen so fest und genügsam zusammenhält, ist nicht so sehr das innig mystische Gefühl der Liebe als vielmehr die Gewohnheit, das naturgemäße Ineinander-Hinüberleben, die gemeinschaftliche Unmittelbarkeit: gleiche Geisteshöhe oder, besser gesagt, Geistesniedrigkeit, daher gleiche Bedürfnisse und gleiches Streben; gleiche Erfahrungen und Gesinnungen, daher leichtes Verständnis untereinander; und so sitzen sie verträglich zusammen, wenn es kalt wird, an den Augen sehen sie sich ab, was sie denken, die Worte lesen sie sich von den Lippen, ehe sie gesprochen worden, alle gemeinsamen Lebensbeziehungen sind ihnen im Gedächtnisse, und durch einen einzigen Laut, eine einzige Miene, eine einzige stumme Bewegung erregen sie untereinander soviel Lachen oder Weinen oder Andacht, wie Männer erst durch lange Expositionen, Expektorationen und Deklamationen hervorbringen können. Frauen leben im Grunde dann geistig einsam und jede von ihnen, geistig verlarvt, denkt, fühlt und strebt anders als die andern, und des Missverständnisses wird so viel, und selbst in weiten Häusern wird das Zusammenleben so schwer, überall beengt, überall fremd, überall in der Fremde.
(Heinrich Heine, Reisebilder)

Frommsein förderte ein Denken von „Gott, da oben, und wir als miserabler Wurm hier auf Erden“. Spiritualität spricht vom 'Menschen als Zustand von Gott'; allerdings sitzen heutzutage esoterische Führer und "Priesterinnen" in einer Klasse, die versucht willigen Menschen lediglich devotionale und spirituelle Dimensionen beizubringen neben großem psychologischen bzw. psychotherapeutischen Know-how. Wird nunmehr 'Religion', das ethische Prinzip in kulturellem Geist, hinter den Entspannungstechniken ignoriert, dient solches 'interreligiöse Meditieren' als Faktor zum Erfolg für ungerechtfertigte Zwecke. Ist unsere Kultur nicht 'die aufrichtig erweckte Seele', bleibt alles 'die Unmenschlichkeit und das Absterben von Gefühlen und Mitgefühl in einer von Kriegen versehrten Erde vor Augen führen' ohne jede Resonanz. Ohne das Ideal zur menschlichen Kultur in planetarischem Bewusstsein wird es keine Schöpfung von Liebe geben: Ursachen für gewaltsame Konflikte in der Welt werden sich vervielfachen – selbst spiritualisierte Männer werden unter Frauenmacht brechen, wie grazile Weingläser unter den Gesängen starker Soprane.

Der Palast der Spiegel  'Der Hingebungsvolle Glaube trägt die Wolken über der Unterscheidungskraft, jene Spiegelschicht, die der Mensch Himmel nennt. Die für die Sonne, den Mond und die Sterne vorgesehenen Stellen sieht man durch sie, wie man irgendwelche Gestalten im Spiegel sieht, so dass die Menschen meinen, sie sähen ihre wirkliche Gestalt. Denn vom aufrichtigen Verlangen des gläubigen Menschen geht ein Gedanke aus, der sich auf den fruchtbaren Nutzen richtet, der gute Werke hervorbringt. Er berührt deren Lebenskraft, damit sie vielfache Früchte der Heiligkeit trägt und die Herzen der Menschen zum Himmel emporhebt, so dass sie nach ihm seufzen und von ihm gestärkt werden. Denn solange der Mensch im aufrichtigen Sehnsucht zur Frucht seiner guten Werke strebt, verlässt er das Irdische und heftet sich so an das, was oben im Himmel ist, sodass er ganz verwandelt erscheint, als ob er kein Mensch wäre.' (Hildegard von Bingen).

Die vier Könige des Kartenspiels  Des Mannes Ideal offenbart seine Seele: der Mann, der nur an sich selbst interessiert ist, ist karo-Bube, die Buddha-Seele, Phönix; wohingegen herz-Bube, ein Mann, der seine Interessen auf seine Familie und Umgebung ausgedehnt hat, größer ist: Shiva-Seele, die Schildkröte; jener, der sein Ideal noch weiter zu seiner Nation ausdehnt, ist pik-Bube, die Rama-Seele: der Drache 'Dynastie'; der sein Ideal in die Welt im Ganzen ausdehnt, ist die Krishna-Seele, das Einhorn: der kreuz-Bube. Ohne das höchste Ideal, das unsterbliche spirituelle Selbst in sich zu verwirklichen, ist Männlichkeit in allen diesen Fällen begrenzt und nicht in der Lage jenen Geist der Betrachtung von den höchsten Höhen zu geben, den Frauen zur Läuterung ihres Herzes benötigen. Es bedarf keines höheren Ideals als das spirituelle Ideal, denn wenn 'Die Buben-Trümpfe' dieses Ideal in ihrer Vision halten, kann die Heilkunst in ihre altruistischen Seelen herabströmen, zu jenem Frieden der »Kulturell Kreativen«, der die Erfüllung der Sehnsucht der Frauen nach Freiheit begründet.


VI.  Polygamie (Caprice de Dieu)

Die Gefahr, die von Islamismen ausgeht: fromme Devotion entflammt Eros, das Suchen nach dem anderen Geschlecht; mit der Religionszugehörigkeit geschieht der Erwerb von Heirats-Erlaubnis, damit verbunden der politische Entschluss zur Polygamie; mit dem lustvollen Verlangen in den Geschlechtern wächst Anhaftung, die Begeisterung, das Besitzdenken; eben dies bringt den Geiz hervor: Wachen über den Besitz. Daraus entstehen 'das Ergreifen von Stock und Schwert, Zank, Streit, Missbrauch und Lüge' (Mahanidana Sutta) – das 'laissez faire (tantra), laissez aller (tao)' befreiter Spiritualität verwandelt sich im Sunniten-Schiiten-Konflikt vor unseren Augen in den Aggressor endloser schmutziger Kriege; die Clanmitglieder streiten untereinander (Bhagavad-gita I.26), wer das Gottesdienst-Festspiel 'sacred-music-festival' (Sure 2:285) leiten und damit Mohammeds imposantes Werk deuten darf. Manch Sufis liegt die Täuschung zugrunde, dass die physio-psychologischen Naturgesetze von Vater und Sohn die Erklärungen einer Kulturellen Menschheit seien.

Manche Völker sagen: „Scheidungen sind das Resultat von außerehelichen Beziehungen: Polygamie kann die Gesellschaftsprobleme unserer Zeit lösen; sie soll als Alternative zur Scheidung gelten, die Familien zerstört und Kinder verwahrlost!“ (Philip Kilbride). Scheiden tut sich voneinander, was nicht zusammen in den Himmel wächst (Hl. Plotinus), "Islam" ist nicht zur Scheidung die Alternative, "jiddisch-bleiben" missachtet Buddhismus & Vedanta. Selbst wenn eine Frauen-Gemeinde gänzlich 'jiddisch-katholisch und Buddha' wäre – der potenzielle Schaden durch Polygamie rechtfertigt eine Einschränkung der "Religionsfreiheit".

Die Menschheit ist eine ganze Einheit, als ein wirtschaftliches System, welches sowohl in psychischer Selbstlosigkeit der Frauen als auch in spiritueller Indifferenz der Männer kulturell voneinander abhängig ist, indem Männer die geistlichen Diener ihrer spirituell-wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Frauen sind. Dies erkannt zu haben, könnte die Menschheit befreien und »Das Goldene Zeitalter des Friedens« auf Planet Erde auslösen.

Quantenphysikalische Analogie  Man muss die Polygamie als den Gipfel der heidnischen Verworfenheit und Sünde bezeichnen 'sie ist Gewalt, Kälte und Rücksichtslosigkeit im Umgang der Geschlechter, sie leugnet in direkter Weise den Plan Gottes' (Johannes Paul II); andererseits ist es 'der Gesetzlose, der Degenerierte und mental Unfähige, welcher unter einem System der aufgezwungenen Monogamie gezüchtet und multipliziert wird (Hazrat Inayat Khan). Der Konflikt zwischen Polygamie und Monogamie bedeutet: Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Ost und West. Betrachten wir die Religionen, die die Existenz Gottes als 'Die Liebe' annehmen, so sagen alle grundsätzlich, dass wir Liebende sein sollen, und dass wir unsere Bitten an Gott richten müssen, dass es in 'Gottes Hand' liegt, was geschieht – trotzdem müssen wir uns in einer anständigen und religiösen Weise verhalten. In den Lehren Buddhas findet sich die Überzeugung, dass sich die Dinge nicht einfach verbessern werden, wenn man „einen Gott darum bittet“, sondern, dass wir selbst den Akzent auf unsere eigenen Anstrengungen, auf unsere eigene Arbeit setzen müssen.

"Positive Männer", solche mit starkem mentalen und spirituellem Ego, lassen sich, von planetarischem Bewusstsein aus betrachtet, als 'geistig krank' (d.h. falsch positiv, nationalistische Kriege auslösend) diagnostizieren, "negative", welche im Gemeinwesen seelisch heilend aktiv sind, als gesund; komplementär könnten 'gesunde Frauen' "falsch negativ" sein, d.h. im spirituellen Sinne sich als krank ausweisen (Terror der Armen verursachend). Wenn Männer ein Leben voller Arbeit und viel Erfolg bevorzugen und sich überhaupt nicht um die Erweckung der weiblichen Seelen kümmern, bleibt den Frauen nichts anders übrig, als Leben in größtmöglichen naturfrommen Vergnügen zu fristen und evtl. noch Männern deren spirituelle Entfaltung, 'bis zum Tod für Volk und Vaterland', zu fördern.

Der Bamberger Reiter und die Poetik des Raumes  „Woher komme ich? Wohin blicke ich? Wer bin ich?“ Es ist der schöpferische Genius, der die Menschheit zur Humanität führt.

 

 

 


R.  Women-Universel-Global-Ethics


Aber es ist wahr, sagte ich mir. Es ist sehr schön, und es ist wahr:
die Sprache der Frauen steht proportional zum Geist der Männer.

Um eine solide Basis für die Erkenntnis zur Neuen Ethik, und damit Abwesenheit von Krieg auf Planet Erde, zu schaffen, muss sich das Denken völlig unserer Seele anpassen, sonst entflammen Konflikte und es erheben sich Widersprüche: universelle Priesterschaft bringt religiöse Frauenschaft auf die Erde, gleichwie nur seelenvollste Schwesternschaft spirituelle Männer zum kulturellen Dienst in den Dialog der Frauen zu bestellen vermag.

Die Große Mutter und Weltreligionen  Unsere Zeit lässt sich als großer Augenblick im Leben des Menschheitsglaubens begreifen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, alle Religions-Theorien neu zu fassen. Die klassische Theorie von Religion als einer tatsächlich existierenden Einheit, welche auf einem Volk liegt wie eine Perle in einer Perlenkette, ist nicht mehr zu halten. Wir können unser Interesse nicht mehr in gleicher Weise auf 'schwache Männer', Ortsbestimmungen (Rom), oder eben auf 'die erstarkten Söhne spiritueller Väter' richten, wie wir es bisher getan haben. Etwas noch Schöneres gebiert das gesamte System.

Vom schöpferischen Zusammenwirken der Geschlechter
Wenn dergestalt Frauen die verletzenden wie zerstörerischen Aspekte der Sexualität innerhalb einer spirituellen Ethik mit priesterlicher Segnung (Universel) heilen, werden sie die höheren Ebenen »Eines allumfassenden Wesens« entdecken, die den Einstimmungen jenes Bewusstseins auf den erhabenen Sphären des Universums entsprechen, welche wir 'Gott' (orth.) zuschreiben, und sich mit diesem Niveau identifizieren. Dann nicht Den Geist recht zu nutzen und als die Nahrung und Arznei zum Ertrag der Erde zu genießen, zerstört eine Würde des Kosmos und dessen Bewohner. 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' (Sure 2:256). 'Religiöse Menschen' sind jene, die sich "gezügelt" haben – mit Der Frau, die von Gott her 'im Herrn geboren ist' – und die durch ihr Handeln das göttergesichtige Gemüt 'göttliche Erbschaft' entwickelt haben; deshalb ordnet sich alles von selbst und es braucht keinen Zwang mehr. Dies ist das für die Masse nie erreichbare Ideal geistiger Anarchie (griechisch: Abwesenheit von Herrschaft durch Einzelne), die Aristokratien der Seele: die höhere Ordnung. Frauen leben ohne auf den Schrei der Erde zu hören, Männer ohne die Existenz Gottes zu sehen. Und dies war, in Übereinkunft mit dem Geist unserer Vorfahren, unsere Schulung im Mutterleib. So kann letztlich nur unsere persönliche Entfaltung auf dem Weg spirituellen Dienens zu wirklichen Verbesserungen der Verhältnisse auf der Erde führen.

The Power of Holiness in Community overcomes power of spiritual-isolated-processes
Wie Heilige Schriften aus alter Zeit prophezeiten, leben wir heute im Zeitalter der Großen Täuschung. Das Kali-Zeitalter ist, wie es heißt, ein umdunkeltes Zeitalter, in dem Menschen ihre selbstsüchtigen Ziele verfolgen; dabei wird gemogelt, getäuscht und manipuliert. Eine 'interreligiöse Spiritualität' nimmt sich die Frau in ihrem Kampf um die Existenz ihrer Seele und spielt sie aus gegen den areligiösen Mann in dessen Todeskampf in seinem Eros. Aus diesem Schlamassel werden Frauen herausfinden müssen; doch werden es religiös-authentische und spirituell-unabhängige Frauen sein, die Liebe, Kraft und intuitives Unterscheidungsvermögen besitzen, sich gegen eine 'Patriarchen-Prägung' bewusst durchzusetzen.

Nur ein seelisch zuvorgekommener, vorausgesetzter, sich nach Erfüllung der weiblichen Seele sehnender, hingebungsvoller selbstloser Dienst der Männer ist imstande, das Innerste Weibliche aus den Bereichen seiner Ichprojektionen hin zum wesentlich Eigenen Frau-Sein zu führen, um zu erkennen. Seelenlose Liebe Spiritueller zur Unterstützung der femininen Persönlichkeit führt zu narzisstischen Ichgestaltungen, die vom Gemeinwesen entfremden; wenn wir dies nicht ändern, müssen wir kommenden Generationen erklären, was uns geritten haben mag, dass wir in der Beziehungsfrage der Geschlechter keine religiöse Lösungen anbieten, sondern 'Gottes Ego' gegenseitig so lange verstärken, bis Ehen auseinanderbrechen.

Erfahrung der Einheitswirklichkeit
Mann und Frau sind menschliche Ganzheiten, die in ihrer Begegnung mit der göttlichen Seele des anderen dessen Ganzheit anrührt und von ihr angerührt wird. Wenn Frauen die Seele des Spirituell-Männlichen – jenes Außerpsychische, die Psyche Transzendierende – von 'Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12) erschauen wollen, können sie sich nicht mit einer Geste der Bescheidenheit zurückziehen. Deswegen können Aussagen über das Geschehen 'Bruder- und Schwesternschaft' niemals adäquat sein, wenn Frauen nicht den Versuch machen, das zwischen der kulturellen Spiritualität des Mannes und der seelischen Göttlichkeit des Weiblichen sich bewegende schöpferische Geschehen in seinem ganzen, bis zur Einheitswirklichkeit eines Gemeinwesens 'erleuchteter Seelen' führenden Umfang zu verstehen. Dies fordert von uns das Wagnis, über eine angebliche 'psychologische Beziehungssicherheit' sowie Naturspiritualität hinauszugehen und die Begegnung mit Einen, das Einig-Wesen erleuchteter Seelen, zu riskieren. (nach Erich Neumann, 1955 §48). In dieser Kunst erblüht der Organismus: Netzwerke, die den Planeten transfigurieren und erleuchten.

Nigredo oder Vom Sinn priesterlicher Anbetung Notre Dames  Gemeinwesen fordert von Männern zuerst Anbetung und Verehrung der heilig-göttlichen Feminität – ganz nahe und sehr fern zugleich; diese 'Anbetung des Herrn' ist nicht die Anbetung um seiner selbst, wie in der spirituellen Praxis, sondern um des kulturellen Menschen willen, weil dadurch den Frauen das Eigene entfernt, Selbstsucht und Weltliebe, die das Herz verschließen. 'Frauen besitzen die richtige persönliche Einstellung nicht von Natur aus; die ursprüngliche Form der weiblichen Eigenart ist zumeist eine Entartung und Versperrung der richtigen Einstellung: ein Hang, der eigenen Person Geltung zu verschaffen, sich selbst und andere damit zu beschäftigen; eine Sucht nach Liebe und Bewunderung, mit der Unfähigkeit, Kritik zu ertragen, weil sie als Angriff auf die Person empfunden wird' (Edith Stein, Die Frau, 1931/32).

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert die totale Übereinstimmung mit 'Ratsherren-Moral und spirituellem Vater & Sohn-Weltbild' und schließt 'das Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als Priesterbetrug aus. Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, einen Ausweg geben: Es muss den »Europäischen Dialog der Frauen« geben, wo Frauen nicht nur an sich, an einen kontemplierenden Organismus, oder wie patriotistische Männer denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind: die Menschheit, Frauen und ihre Kinder, sind die Frauen und ihre Kinder, im Westen wie im Osten.

Evolution zur Seelenkultur der Männer und erleuchteter Frauenschaft auf Erden
Dass Männer sich der Frauen bedienen, um zu lernen, wie sie, den Vätern gehorchend, das Weibliche ausbeuten im Namen staatlicher Gewalt – dem gegenüber steht universelle Kulturelle Kreativität: was der Sinn der Liebe wert ist und was durch die Individuation der Frauen gewonnen wird, welche den schöpferischen spirituellen Geist manifestieren.

Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Denn die Psyche der Frauen, sogar "religiöser", ist ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Manchmal finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen ihre Fehler auf, widersprechen sie nur und leicht kann dann die Fähigkeit in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Solche Frauen werden ihre Korrektur im Geiste der Verfolgung annehmen und es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machen, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen. Jeder Wunsch eines Heilers, sie zu korrigieren, wird sie nur noch stärker machen. Denn es gibt viele Frauen, die, wenn sie herausbekommen, dass sie nach Norden gehen sollten, eben erst recht, nun ganz besonders, nach Süden gehen. Eigentlich wären sie von allein in den Norden gegangen. Aber es sind die mythischen Erzählungen über die Liebe, die sie dazu brachten, nach Süden zu gehen.

Frauen sind die Seele selbst – Schmetterlinge, die warten ihre Flügel auszubreiten; doch werden sie fromme Raupen oder spirituelle Heuschrecken (Matthäus 3:4) bleiben – den narzisstischen und den sexuellen Missbrauch ihrer Person verheimlichen, verleugnen, sich selbst und andere beschuldigend – wenn sie nicht, statt ihr eigenes Opfer zu sein, als spirituelle Guides auf den individuellen Seelencharakter der Männer einwirken und Bedingungen schaffen, in denen sie ihre eigene Persönlichkeit in Planetarischem Bewusstsein gestalten.

Der Konflikt, den eine Frau mit sich austragen muss, entsteht aus der Spannung zwischen den zwei Systemen im menschlichen Gehirn: dem rationalen Selbst (laterales Netzwerk) mit eigenen intuitiven Vorstellungen; und dem heiligen emotionalen Selbst (mediales Netzwerk), das eine Schlüsselrolle, im Bestreben bessere Entscheidungen zu treffen, übernimmt. Die spirituelle Praxis in Art Buddhas-Psychoanalyse – auf die Art und Weise, dass das göttliche Licht die konditionierten menschlichen Dunkel erleuchtet, die für die Sorgen, Ängste und Spannungen verantwortlich sind, von denen Frauen überall in der Welt gequält werden – dies ist für den Aufbau der Neuen Welt am wichtigsten. Meist ist es Unwissenheit um die Arbeitsweise ihrer eigenen Psyche, die Frauen oftmals aus dem Hinterhalt heraus dazu treibt ihre Gefühle auf andere Frauen zu projizieren und sich umgekehrt in Liebesmagie die Eigenschaften egomanischer Männer anzueignen, was nicht gerade als gesunder Geisteszustand betrachtet werden kann. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich Heilerinnen der Neuen Zeit auf dem geistigen Pfad sehr gut mit diesen Trieben der weiblichen Natur auskennen; nicht nur, um sich vor den Möglichkeiten, von ihnen besiegt zu werden, zu schützen, sondern um sie für einen höheren und konstruktiveren Zweck zu kanalisieren. Denn der Aufstieg zur göttlichen Kraft durch das Licht des Glaubens 'Im Herrn' verlangt: Die Freiheit des Geistes.

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Die Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus heben und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt die rechte Weihe in der 'Gretchenfrage'.

Ein Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave jener Frau, die ihm 'die fleischliche Begierde' brennt und den Dienst seiner Seele wegflutet. Wenn er sich ihr unterwirft und sie anhimmelt, gibt sie alles, was sie hat; doch indem sie ihm Lust ins Leben gibt, schafft sie den Segen des Himmelreiches beider hinweg – es baut an der Zerstörung der Welt: 'Angst, Kummer, Unruhe' erzeugen den Tod (Römer 6:19-23). Würde Weiblichkeit sich zum Bekenntnis erheben, dass nicht Sex, sondern Heiligkeit auf 'den rechten Pfad' des kulturellen Geistes führt, könnten Männer das Schöpfungsgeheimnis der Zeugung, den Heiligen Gral erkennen, der von der Qual des materiellen Erbes befreit. Wohl üben alternde Frauen Kritik an der Gesellschaft. . . doch anstatt wirklich berufene kulturelle Lehrerinnen zu sein, den geistigen Pfad weisend, bleibt man in Altersfrommheit hangen, pflegt weiterhin in seinen Kindeskindern die Vorstellung 'vom Glück eines wohl organisierten, vernünftig eingerichteten Ehelebens' (siehe 'Die Amme', in: Frau ohne Schatten).

„An jedem Ort, wo zehn Männer vom Rat der Gemeinschaft sind, darf nicht unter ihnen ein Priester fehlen. Man bete nicht das Schemal Israel [„Hört, mein Volk!“] mit den dazugehörigen vorangehenden und folgenden Segenssprüchen, trete nicht als Vorbeter auf, spreche nicht den Priestersegen mit erhobenen Händen, lese nicht vor aus den Heiligen Schriften, nicht anschließend aus dem unbekannten Propheten, veranstalte keine Trauerfeier, spreche nicht den Hochzeitssegen und veranstalte keinen gemeinschaftlichen Tischsegen mit Nennung des Gottesnamens, wenn weniger als zehn Männer anwesend sind – denn gemeinsam sollen sie essen, gemeinsam Lobsprüche sagen und gemeinsam beraten.“ Die Gemeinderegel zum Abendmahl (Symposium), Der Talmud, Megillah 23a, Qumrantext 1QpHab

Lob den Männern  An Lebensvitalkraft und Lebensfülle, genießerischer Zielstrebigkeit und Organisationsvermögen, am Rhythmus, mit großem Elan und Beschwingtheit, mit festem Willen zu Paternalismus und sieghaftester Kampfkraft zum Hotelwesen [Genussehen], mit Lehrfähigkeit, spontaner Entschlussfähigkeit und Instinktwissen, bei Naturverbundenheit und transzendentaler Besinnung zu persönlichem Aufstieg, unter Großzügigkeit, Gnade und Hilfsbereitschaft – an dieser Überheblichkeit der Männer entzündet sich der geistige Hochmut der Frauen und in Überbegeisterung, Ablehnung und Machtstreben tönt es: „Ethik ist für 'Adam und Eva' Illusion, für unsere Wirtschaft Alptraum, für den spirituellen Orden schlecht.“ Nur den kulturellen Weisen ist die Ethik nicht übernatürlich.

Sich an der Herausforderung erfreuen 'Ethik ist eine Interpretation des Unteren zu den Bedingungen des Höheren; dieses ist das Prinzip aller Ethik. Der ganze Erfolg hängt davon ab, in wie weit wir uns auf die Quellen des Höheren einlassen, wenn wir mit niederen Prinzipien handeln.' (Sri Krishnananda). Männer sind dazu aufgerufen, in ihrem persönlichen Leben die Prämissen für die spirituelle Ethik spiritueller Menschen der Zukunft zu erforschen, indem sie die Motivationen sowie die Einstimmungen der Weisen Frauen erkennen und sich gewahr sind, wie die Einstellungen einer egozentrisch ausgerichteten spirituellen Männerwelt, sich auf Einsicht, Einstimmung und Verhalten der Weisen Frauen auswirken und wie andererseits sich letzterer religiös-sittliche Einstellung auf Einsicht, Einstimmung und Verhalten von Männern auswirken. Da die Gegenwart der Weisen Frauen eher dazu angetan ist, den Eros patriarchal-paternaler Gemeinschaften zu zerstören und sich die Wirtschaftlichkeit eines Organismus heilender Weiblichkeit letztlich nur durch die nicht-materiellen, selbstlosen Kulturell-Kreativen entfaltet, wird ein 'Sponsoring zu Dialog' nur von den etwas betagteren Damen erfolgen – nicht von der Wirtschaft, bzw. Industriellen.

Ohne implizites Fühlen und Denken kann es keinen heilsamen Dialog unter Frauen geben; und keine Schöpfung schaffende 'Bruderschaft der Männer', ohne dass nicht die einzelnen Konfessionen über die Sterne aufgestiegen sind. Kennen wir die Ursache von Leid, können wir 'den Gott der Männer' verstehen; doch nur wenn wir selbst kulturelle Schöpfung geben, lässt sich die Große Mutter unter den Frauen erkennen. Aus komplementären Geschlechtern bildet sich, in der Einheit religiöser Ideale, der Menschheit kulturelle Gemeinschaft. Denn wenn Frauen in ihrer eigener seligen Erfahrung sprechen, wie jetzt ihre Emotionen sind, gibt dies Gleichgesinnten praktisches Lernen in das Herz, um die gleichen Erfahrungen zu machen wie die im Ich involvierteren Frauen. Anders gesagt, der Dialogkreis erklärt sich aus der Er-Kenntnis, dass einzig 'im Schauen eines Gegenüber sich dem Erkennenden das Einig-Wesen erschließt' (Martin Buber); dergestalt offenbart sich: »Eine Solidarität zur Großen Mutter«.

„Es ging durch ein liebliches Dörfchen mit seinen anmutigen Holzhäusern und seinem Kirchturm, über dem leuchtend weiße Wolken leicht dahinschwebten. Später erschien ein gewaltiger See, den die letzten Sonnenstrahlen vergoldeten; seine stillen, reinen Fluten spiegelten das Blau des Himmels, das sich mit den Feuern des Sonnenuntergangs mischte, und bot unseren entzückten Blicken ein unvergleichlich poesievolles und bezauberndes Schauspiel. Hinten am weiten Horizont sah man Berge, deren unbestimmte Umrisse unsern Augen entgangen waren, hätte nicht die Sonne ihre schneeigen Gipfel aufleuchten lassen, was zu der Schönheit des Sees, die uns entzückte, noch einen weiteren Reiz hinzufügte... Der Anblick all dieser Schönheiten regte meine Seele zu tiefen Gedanken an. Mir war, als begriffe ich schon jetzt, wie groß Gott ist und wie wundervoll der Himmel.“ Therese von Lisieux

Ethik ist eine Interpretation der kriegerischen Welt zu den Bedingungen der kulturellen Gemeinschaft. Befinden sich Männer im Niedergang der Kraft spirituellen priesterlichen Denkens, dem Dienst ihrer Seelen an der Gemeinschaft, so wird die Psyche der Frauen die bürgerliche Position, starr und furchtgebietend. Denn die weibliche Seele ist so geschaffen, dass sie sich nur Einem frei und vollständig unterordnen kann: dem schöpferischen Geist. Daher evozieren selbst bester Wohlstand, Sex und Ruhm früher oder später weiblichen Zorn, welcher, offen oder versteckt, gegen jede männliche Dominanz in der Welt rebelliert.

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist: Ethik, die höchste objektive Wahrheit, die sich dem Geist erschließt, ist die Form des Gemeinwesen-Tuns.

Heilung durch heiligen Geist versus spiritueller Narzissmus  Neigen Männer zur Lust der weiblichen Persönlichkeit hin, so verhüllt ihr narzisstischer Blick das göttliche Licht der Weiblichkeit. Lassen sie dagegen die Gesehenen und fühlen den, wodurch das Leid der Frauen gesehen, so werden sie das Licht ihrer Seele und Der Religion Quelle sein. Erkennend, dass unsere Seele heilig und lebenstragend ist, sollten wir von den Rechten der Frauen sprechen, als ganzheitlicher Organismus vom Geist der Männer beseelt zu sein.

 

 


S.  Healing - Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.

Dialog, ethisches Gewissen und Psychoanalyse  Jeder Mann, der sein seelisches Selbst entdecken will, muss sich auf den beschwerlichen Prozess der Veränderung und Reifung einlassen, auf dem er sich selbst kennen und verstehen lernt und langsam die Summe seines existentiellen Gewissens wahrzunehmen und ihr zu folgen beginnt. Er kann nicht vermeiden, seiner bedingten Natur auf tief religiösem Weg bewusst werdend, ihre Mangelhaftigkeit, in gewissem Sinn ihre Lächerlichkeit und Ohnmacht, ihre Niedrigkeit und Verwundbarkeit, ihre Ausgesetztheit zu bemerken. Aus der sittlich-universalen Sicht ist das ein Skandal, an dem 'gute Frauen' (Sure 24:26) Anstoß nehmen; und dessen Männer sich schämen und gegen den sie ankämpfen müssen, denn das moralisch-spirituelle Gewissen entsetzt sich ob der Schattenseiten, bekämpft, verdrängt sie. Das existentielle, religiöse Gewissen dagegen lädt voller Ruhe zum Blick auf diesen Schatten ein: „Auch das bist du, auch dazu bist du fähig.“ Ein Prozess, in dem das Ich gezwungen wird, sich als böse und krank, als asozial und leidend, als hässlich und beschränkt zu erkennen, ein tiefenpsychologisch religiös-analytischer Weg, der die Inflation des Ichs auflöst und es erfahren lässt, wie und wo es begrenzt und einseitig, typologisch determiniert, vorurteilsvoll und ungerecht ist, stellt eine so bittere Form der Selbstbegegnung dar, dass man den Widerstand gegen ihn begreifen kann. Diese desillusionierende Begegnung mit sich selbst kann nur im Vertrauen auf eine unumstößliche Akzeptanz und Daseinsberechtigung der männlichen Seele im Dialog des Göttlich-Weiblichen gelingen. Hier braucht das 'Böse' nicht verleugnet, nicht rationalisiert und nicht abgespalten zu werden; es kann angeschaut und verstanden und so zur Chance der Reifung werden. (nach Heribert Fischedick, Aufbrechen, Schuld als Chance, 1988).

Sehnsucht und Begeisterung  Wenn Männer zu ihrer seelischen Schöpferischkeit gefunden haben, können Frauen sie ausleben – darin liegt der Sinn der Liebe. Empfundene Sehnsucht Seele zu sein, ist Grundantrieb hinter dem Leben kultureller Männer, widergespiegelt in dem weiblichen Verlangen, Seelen-Freiheit zu finden, um Bedeutung folgen zu können, für die Mann und Frau geboren wurden: im begeisterten Ausleben ihrer Bestimmung im täglichen Leben verwirklicht sich sein Archetyp, welcher der Sehnsucht des Universums entspringt. Schöpferischen Geist zu offenbaren ist die Verantwortung, welche Kulturell-Kreative tragen, um 'Christus als die Frauen' zur planetarischen Wirklichkeit zu machen. Wenn der Männer Motivation nur persönlichem Gewinn oder spiritueller Macht gilt, verkümmert der Wirkungsbereich eines 'Planetarischen Bewusstseins der Frauen'; wenn den Frauen das erhabene Hochgefühl ihrer Seele zur Grundlage fehlt, ist aller Geist umsonst.

Die Neigung des Gemeinwesens zur 'Heiligkeit der Seelen' ist die Wurzel des Baumes des Lebens der Menschheit: das ist es, was wir verloren haben – von dem der Mythos spricht, und das wir versuchen sollten wiederzugewinnen. Wären Frauen aufgewacht, würden sie sehen, dass 'Seele im heiligen Geist' ihnen etwas im Leben gibt, das sie wirklich glücklich macht, den Wunsch ihres Herzens erfüllend. Dann könnten Männer sagen: 'Obwohl es viele Dinge im Leben gibt, die wir brauchen, und für die wir sicherlich arbeiten werden, gibt es das Eine, das uns zufrieden stellen wird: die geistige, transkulturelle Errungenschaft' und wie man es dann auch nennen mag: »Das Erreichen Christi als die Frauen«. Dann wird die Liebe von Mann und Frau wieder 'unauflöslich, ewig, selbstständig und allmächtig' sein.

Eine umfassende Neue Ethik wird zu erreichen sein, wenn die Große Göttin in gebührender Weise über das religiöse Weibliche und das spirituelle Männliche herrscht, zugleich die Kulturell Kreativen und die Göttliche Mutter in angemessenem Umfange zu Wort kommen.

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.

Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. 'Wovon wir geträumt, das verwirklicht sich nicht. Was unmöglich uns schien, das ist möglich für Gott.' (Euripides, Alkestis, Chorus).

Sprache und Werte sind wichtiger als Berufsbildung  Das Heiratsgebot, das das göttliche Bewusstsein der Frauen dialogisch ausspricht und Männern vorgibt, aus welchem Kreis eine Frau geheiratet werden darf, sowie die seelischen Werte, die Männer bekunden und damit den Frauen beschreiben, welche Männer besser nicht zu heiratet wären – dies wird für das Glück und den Frieden der Menschheit zunehmend wichtiger werden als berufliche Qualifikation. Verheiratet die noch ledigen Frauen unter euch (Sure 24) meint, die mystische Form dergestalt selbstvergessend dem Seelischen anzuverloben, dass in göttlichem Willen die weibliche Persönlichkeit von empfänglichem Schöpfergeist sich gestaltet. Der Bräutigam der erleuchteten Seele eines Mannes ist »Gott selbst als Weiblichkeit«. Nirgends aber können Männer diese Wahrheit in sich fassen außer in der einsichthaften Natur der Frauen. Es liegt in der Freiheit des Menschen diese Dimensionen zu begründen – in Gemeinschaft.

Cosmic Whistleblower  Psycho-Physiologie ermöglicht Frauen sich anfangs ungeheuer stark an einen Ehemann und seine Welt anzupassen. Doch im Verachten der seelischen Freude die Menschheit von Leid zu befreien, ist die Gewöhnung – an den Mann, Beruf, Kind – eine nicht zu verachtende Lehrmeisterin. Kompensationsmechanismen {Überverwöhnen von Angehörigen bzw. eine getriebene Notwendigkeit, den eigenen Wert durch "Christus-Beziehung zu anderen" zu bestätigen} werden gern gezeigt und ausgenutzt – gekränkte Abkapselung, hysterische Demonstration, Krankheit sind nicht zum Schweigen zu bringende Zeugen eines Schreis der Frauenseele vom entzogenen Geist Der Religion.

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt meiner Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, sie gehorcht 'es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden' (1 Korinther 14:35). Schließlich aber spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen. Doch, es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass ich den Sinn meiner Weiblichkeit nicht erlangt durch eines Mannes schöpferischen Geist. Krank bin ich nun geworden – werden meine Leiden die Männer zur Besinnung bringen?“

Der kulturell-kreative analytische Dialog ist psychologisch gesehen genau das Gegenteil einer psychoanalytischen Methode Sigmund Freuds oder der 'analytischen Psychologie' C.G. Jungs. Denn anstatt dass man Frauen die Elemente dunklen Unbewussten in ihnen in ihr Bewusstsein erheben lässt, erlösen und erleuchten Männer {als Rama und als Shiva} mit dem spirituellen Licht pfingstlicher Humanität das Kollektive Weibliche Unbewusste.

 

 



»Und was nützen Bücher,« dachte Alice, »ohne Bilder und Gespräche?« (Lewis Carroll).

 

no victory of honour

over dishonour

without dialogue

 


François Gérard,
Psyché et l'Amour
 
Lorenzo Lotto, Die Verkündigung


Antonio Allegri da Correggio, Berühre mich nicht
*


* Neumond (Springflut) bewegt die Wogen des Ozeans und die Muschel des Herzens wird zu feinem Sand. Was Tantra eigentlich meint, ist, das reiner Geist in den Mutterleib der Jungfrau Maria durch den Erzengel Gabriel eingeatmet wird. Heilung durch den Heiligen Geist, dies ist der Atem des Lebens, der heilt und belebt; persönliches Bewusstsein (vata-, pitta-, kapha-dosha) hingegen versucht zu flüchten, es hat nicht die Stärke in seiner Individualität, die Edelkeit des 'Taos der Großen Liebe' hochzuhalten. ** In unvollendeter Spiritualität werden Männer unmenschlich, je mehr sie von unerweckter Weiblichkeit in eine Eros-Bewegung gerissen werden, in der es keinerlei seelischen Bestand mehr gibt; sie werden in ihrer Erkenntnis von Täuschungen befreit, wenn sie dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen (Johannes 20:18).

 

 

 


T.  Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [
ISSAT]


per experimentum - sine experientia nihil sufficienter scire potest

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht – Vom Goldenen Zeitalter und dem Himmel
Männer erhalten feste Gewissheit, mit ihrer 'Gebieterin und Gott der Liebe' in Ewigkeit einmal zusammenzusein, indem sie in 'Fasten und Gebet' (Apostelgeschichte 14:23) das Unterpfand ihrer Gnade erworben haben und deutlich der Gemeinschaft die Morgendämmerung kulturellen Geistes schenken; ebenso besitzen Frauen nun Sicherheit, dass die Vereinigung mit dem Mann sicher erfolgen wird, da sie das Licht der Gnade eines Allheiligen Gottes – ihrer in Hauskirche (Levitikus 19:17) mit dem Herrn vermählten Seele – über die Bereuenden ausgießen; denn die Qualität der Vergebung verbrennt alle Dinge außer der Schönheit der Kulturellen Schöpferischkeit (aus Übertragung der fünfzig Worte des hl. Makarios des Ägypters).

Fehlt Psychosynthese (Sacred Art-Therapy), sind Frauen so sehr vom spirituellen Impuls ergriffenen, ihr göttliches Wesen zu realisieren, dass es zur Rationalisierung des visionären Geistes kommt. Man verlässt sich auf 'world ethos' und vordergründigen Intellekt als ausreichende Förderinnen seines spirituellen Bemühens. Die Folge ist eine kulturelle Wüste, die Verengung und Verarmung eines Lebens, das nunmehr mit spiritueller Macht Raum und Gelegenheit genug findet, den Geist von Gemeinschaft zu verneinen, religiöse Lehren zu bestreiten und heilige Gewissen zu leugnen, damit die Kulturelle Menschheit zu entwerten und zu verurteilen, um das, 'was der Geist den Gemeinden sagt' (Geheime Offenbarung 2:7), zusammen mit Der Religion zu verwerfen. Es bleibt nur der spirituelle Verstand als die einzig überlebende Macht. Ist aber der Intellekt bar von seelischer Reinheit, kann er nur äußere Erkenntnis, spirituelle Mechanisierungen und Tüchtigkeiten anhäufen. Doch trocknen so schließlich dabei auch die verborgenen Quellen der weiblichen Vitalität aus; es tritt eine Dekadenz ein, die keine dialogische Kraft mehr hat, das Leben zu retten oder neues Leben zu erschaffen. Dann gibt es keinen anderen Ausweg mehr als Tod und Zerfall – bzw. einen neuen Anfang, der aus der alten Unwissenheit herausführt.

Komplementarität und Dialog – Farming on Interfaith-Future
Der Kosmos verwirklicht sich in schöpferischer Weise, indem wir mit anderen teilen und zusammenwirken. Unsere Beziehung zur Menschheit verlangt von uns, mit unserem innersten Seelen-Selbst von multidimensionalem Bewusstsein in Berührung zu kommen. Die Seele trägt in sich das Potential schöpferischer Kraft; wir sind schöpferisch, wenn der universale Geist schöpferisch ist – doch bedarf es einiger Anstrengung, um diese Kreativität zu erwecken und wirklich in Besitz zu nehmen. Denn die Natur unsublimierter Weiblichkeit kann nicht anders, als durch den erotischen Aspekt der Männlichkeit angezogen zu werden: dann tötet Sex die Seelenzeit des Männlichen, und die Wirtschaft der Männer zerstört den Raum der Frauen. Was muss sich also wandeln? Der gesprächige Manager wird in Gegenwart noch gesprächigerer 'Frauen im Dialog' zum Zuhörer. Was zugleich aber sich wandelt ist: in der Anwesenheit seelenvoller Spiritueller hört das selige Weibliche auf selbstlos zu sein und wird zum Erhalter wie zum Erbauer einer Neuen Welt von schöpferischem Geist des Männlichen. Das spirituelle Männliche spürt die Anziehungskraft des seligen Weiblichen zuerst, 'die Wiederkunft Christi', der schöpferische Kulturelle Geist des Männlichen sucht immer nach dem Seelisch-Ähnlichen {Buddha als die Frauen}, um sich auszudrücken: Es ist die Schönheit des seelenvollen Geistes als das Weibliche, dem sich die Stärke des spirituellen Männlichen voller Sehnsucht beugt {Welche Frau hat einen guten Mann, Der sieht man's am Gesicht wohl an. (Goethe)}. Man erwarte jetzt von Ehemännern und Vätern, dass sie an der sittlichen Erneuerung der Menschheit arbeiten. Dies ist die Forderung der Frauen. Ihre These ist, dass es nur eine einzige universale Ordnung für die Beziehung des schöpferischen Geistes 'The Cultural Creatives' und Materie gibt, und es sind wissenschaftliche und allgemeinere Nachweise für die Stichhaltigkeit der Aussage zu erbringen, dass es sich dabei um die implizite Ordnung spiritueller Frauen handelt zum Aufbau einer Neuen Welt.

 

 


U.  Ethics Conference and Dialogue


Gemeinwesen, Unseren Tempel als das Heilig-Kulturell-Spirituelle erbauen
'Es hat keinen Zweck, eine Ansicht, die beinahe so alt ist wie die menschliche Kultur, aus vorgefassten Meinungen und ohne gründliche Prüfung zu verwerfen, und zwar hauptsächlich darum, weil man sich den kausalen respektive gesetzmäßigen Zusammenhang nicht vorzustellen vermag' (C.G. Jung, Synchronizität). Was zum gemeinsamen Werk in komplementärem Planetarischen Bewusstsein vereinigt:
religiös-spirituell-kulturell;
heilig-dialogisch-weltlich – dies macht natürlicherweise »Neue Ethik« verständlich.

Dialog als Sakrament  Ohne den Dialog können wir die Probleme der Menschheit nicht lösen. 'Beten, Meditieren, Moral, Naturbetrachten...' wird auf Dauer 'Terror, Genozid, Chaotenkrieg' nur verstärken. Das erste Problem für das wir eine Antwort suchen müssen, ist das Leiden der Frauen: Weiblichkeit tappt in Geheimnissen und Wunden; die Atmosphäre der Cultural-Creatives kann jedoch als Katalysator wirken, sodass Frauen das aussprechen können, was sich in ihnen regt und wie es mit ihrer Seele in Verbindung steht.

Die Menschheit besitzt genug kreatives Potential, um die Probleme unserer Zeit zu lösen; jedoch werden »The Cultural Creatives« unseres Planeten durch ein Zuviel an aufsteigender spiritueller Feuerkraft alternder Männer entschieden blockiert. Kühlung brächte 'Universeller Gottesdienst und Dialog' – der aber, eingefangen von einer blinden Jung-Frauenmacht (die ihren Antrieb weitgehend durch unbestimmte Ängste bei zentrovertiertem "religiösen" Umfeld findet), ein charakterschwaches Auftreten hat. Mancherorts tönt es: „Der Schlüssel um das Heilkräftige zu manifestieren, liegt Im Mund der Weisen Alten“ – der Einfluss aber sogenannter 'Weisen Frauen' stagniert (durch "nervliche Anspannung" ausgepowert); genau hier muss der Dialog »Heilung von Planet Erde« gestärkt werden und es braucht nicht nur ein Maß von 10.000 Frauen, dass ein Wandel auf Erden beginnt: Korrektur vermittels der 'Strenge heiliggemäßer Frauen' (Geburah) bedarf der geistlichen (Universeller Gottesdienst) und menschlichen (Psychosynthese) Hilfe spiritueller Männer – was es den Frauen leichter macht den 'Geliebten Herrn' zu ihrer komplementären Inneren Wandlung wiederzuerinnern.

Weibliche Intuition spricht: „Durch mystische Kraft wirke ich, um die Männernatur dazu anzuspornen, sich immer höher zu entwickeln und durch geistige Innere Schöpfung der Welt zu helfen, Vollkommenheit zu erreichen: durch Mich!“ Und wie das mythische und das mystische Nach-Innen-Sehen und Nach-Innen-Hören des Weiblichen der Spiegel des geistig-schöpferischen Männlichkeit ist, so ermöglicht vorderst blinde Männlichkeit den sehenden Frauen ihre Sprache: „Durch unseren schweigenden intelligenten Einfluss in der Schöpfung, handelt nun Weiblichkeit nicht mehr falsch!“ dies ist den Brüdern Gewissheit.

Dialog braucht Grundlagen: sonst besteht Gefahr, dass sich neurotische und psychotische Muster verstärken. Männer, die sich in erster Linie um ihre Persönlichkeit und ihr Wohl in dieser Welt kümmern, werden keinen Nutzen von religiösen Unterweisungen über 'Den Geliebten Herrn' haben, bevor sie nicht ausdrücklich ihr Wort gegeben, sich für den Schutz des Weiblichen sowie das Wohl ihrer eigenen Seele einzusetzen. Ebenso fallen bei Frauen mit psychotischen Schuldgefühlen Unterweisungen über 'Die Große Mutter' und 'Die Große Göttin' auf einen ungesunden Boden: hier liegen die Grundlagen in Retreats zur Stärkung der spirituellen Persönlichkeit, bevor überhaupt „Frau Holles Bett“ gemacht werden kann.

Von der algorithmischen Tiefe im Dialog  Die in Patriarchat-Jahrtausenden gewachsene Unzulänglichkeit des Selbstbildes »Frau« benötigt komplexe Information, um den Zustand überhaupt beschreiben zu können. 'Komplexität braucht Zeit, um zu entstehen, Zeit, in der Ordnung geschaffen und Information – insbesondere emotionale Information – verarbeitet und ausgesondert werden muss, bevor sie "komplex" werden kann' (Charles Bennett). Komplexität hat mit Emotionen zu tun, die nicht mehr vorhanden, doch gelernt werden müssen. Anderes gesagt: 'Heiligkeit der Frauen' besteht nicht nur darin, das weibliche Gemüt zu beruhigen, sondern Männlichkeit an jeden beliebigen Ort zu bringen, den Frauen wünschen.

Der Kulturell-Kreative Dialog und Die Implizite Ordnung
Männer werden erwiesenermaßen nichts erreichen, wenn sie Frauen heutzutage zu überreden suchten, dass es besser wäre, wenn Weiblichkeit ihren Verliebtheitswahn gegenüber fragilen Männern, oder physischer -, mentaler - oder spirituell starker Maskulinität, einfach sein ließen. Wenn Frauen von der Leidenschaft des 'auf ihre eigene Art geliebt zu haben' (Lew Tolstoi) – mit den Folgen unvorhergesehener Krankheit oder lebenslangem Unglücklichsein – wirklich zu kurieren vermögen, so geschieht dies darum, weil es geglückt ist, auf subtile imaginative Herzenskräfte der weiblichen Seele einzuwirken, nicht aber auf transpersonale Vernunft. Der psychoanalytische Dialog der Kulturell-Kreativen kann die intelligent wirkende organische Fähigkeit einer 'Liebe zu den erleuchteten Seelen: als Ramas, Krishnas, Shivas und Buddhas in der jetzigen Zeit' in Frauen wachrufen, die bis zu diesem Moment geschlummert hat; was eine wirksamere Heilkraft auszuüben vermag als der bewusste Wille der Männer zu spirituellem 'Universellen Gottesdienst'. Wie aber vermag Dialog dies zu tun? Entweder ist durch den Einfluss des Heiligen Geistes dem kollektiven Weiblichen Kraft zum „Nein!“ verliehen worden, oder die eigene Predigt zur 'Lehre des Herrn' hat eine Liebe zur Schönheit aufgeweckt und das Gewissen der Neuen Weiblichkeit hat im Geist der Führung ihre Quelle von göttlicher Macht 'Nom-du-Père' erschlossen, die bis dahin im Wesen »Frau« als verschollen galt. Unter der Schwelle des Bewusstseins ruhen nicht nur bloß unbewusste oder unterbewusste Komplexe psychosomatischer oder psychischer Prozesse, sondern eine intelligent wirkende kosmische Kraft Planetarischen Bewusstseins; diese tiefere und innigere implizite Ordnung mit dem Licht ihrer Seele zu erwecken, dies ist das evolutionäre Ziel der Kulturell Kreativen im Dialog.

Der Universale Geist, der aus der Einsamkeit Seiner göttlichen Einheit wiederkehrende humane 'Christus', mit seinen religiösen Doppelgängern [Sankt Peter und Sankt Paulus], sowie symmetrisch wirkende, in die geistigen Himmel 'aufgenommene Marien', Mutter und "Schwester" [siehe dazu: Euronyme; griechisch: 'Die weithin Geltende', die sich selbst gebildet hat, die auf dem Wasser tanzt; d.h. ihre sieben Zentren als planetarische Power entfaltet hat], mit ihrer spirituellen Doppelgängerin, 'die Jungfrau' [mythologisch: Iris, goldgeflügelte Gottes-Botin; sie tritt ein für die Gleichberechtigung der Frau in ihrer spirituellen Disziplin], sind die universalen, extrakulturellen Archetypen (Epheser 4:11-12) unserer Erde. So ist 'Maria' der Spiegel für das Gewissen jedes Mannes, in den er mit den Augen der Seele schaut, und danach weiß, was er tun soll; und der 'Wiederkehrende Christus', Erzengel der Elemente, ist sein 'Omega', Notre-Dame: die Botschaft der Heiler, Lehrer und Propheten, die die geistige Regierung der Welt bilden, der "Ein-Klang der Glocke", die prophetische Eingebung und die Warnung, 'Spiritus Sanctus', die Zeugung aus Gebet in Kontemplation und mystischer Ekstase. Dann wird Liebe zur 'überschattenden Kraft', (Sure 4,57 Die Frauen) zur Gaia-Symphonie, zum Tempel 'Liebe, Harmonie und Schönheit'.


Vom Brotofen der Weisheit 
Die Große Mutter ist das allumfassende schöpferische Prinzip einer universalen Kultur. Wenn Genien-Intelligenz, die enthaltende Saat des Menschheitsepochen umspannenden Geistes, sich im vibrierenden Nährboden der kosmischen Natur widerspiegelt, gestaltet der Mutterschoß 'Künftige Dinge' und es erregt sich die poetische Vision, das Schöpfungswerk 'Paralleluniversumsbibliothek': die kosmische Religion zur kulturellen Menschheit ersteht… der Poet ist verschwunden! Die Große Mutter – Licht der Weisheit, ganz von Intelligenz durchdrungen – sendet durch all Ihre Sinnestore Strahlung in den umgebenden Raum und es erhebt sich als Das Einig Wesen, zur Sprache erfüllt, der Ozean der Weiblichkeit, weiter als der Horizont, »das Gemeinschaftliche« zu begründen.

Gebet der Männer zu den Ehrwürdigen Müttern
Ihr Frauen in den Himmeln, wir vergaßen Eure Namen, da wir uns geschieden haben von Eurem Reich. Nun, mit feuertrunkenem Geist, in dem nicht mehr waltet patriarchaler Wille sondern heiliges Mitgefühl, schenken wir Euch das heilbringende Wort, dass Ihr erlebet die Lyse, Lösen von Fremdheit, von andern erschuldete Selbstheitschuld, befreit von den Übeln.

 

 


V. 
Transcultural Mentoring


„Als ich mich in schnellem Flug von den materiellen Körpern entfernte, gelangte ich zu dem reinen und glücklichen Geist. Mit dem Auge des Geistes erblickte ich geistige Wesen. In jeder Sphäre und jedem Stern sah ich einen Geist. Als ich mich aber noch höher erhob, leuchtete mir der Glanz des Erhabenen; als das Leuchten stärker wurde, verschwand die Individualität, nur Gott existierte noch, und es gab keine Spur mehr von mir. Ich behielt weder Intellekt noch Erinnerung noch Geist; Ich entdeckte, dass all meine Geheimnisse nur Schatten waren. Dann kam ich zurück zur Engelintelligenz und von diesen Intelligenzen zurück zum Geist, und so schließlich wieder zu Körpern, die mich riefen (aufforderten).“ Azar Kayván, The Dabestan-e Madaheb, School of Manners – Der Grals-Kelch des Kay Khusraw

Läutere dich für die priesterlichen Werke! (Gesänge des Rig-Veda, Neunter Liederkreis 59)
Für Frauen und Männer ist Opfer das Schwerste, denn dazu gehören stets die zwei Faktoren der Intelligenz und der Liebe – intelligentes Wissen und eine Liebe, die sich auf das erstreckt, was durch Opfer erlöst werden muss (Alice Bailey, Abhandlung über Kosmisches Feuer). 'Gott selbst ist Opfer', wenn es um humanistischen Dienst, das kulturelle Leben in Selbstvergessenheit geht; doch solange Männer sich mit Qualitäten von Frauen "beschäftigen", statt 'Brüder, Väter, Lehrer' (Bhagavadgita I.26) zu kritisieren, solange sind sie noch nicht bereit den Blick klar genug zu haben, um zu sehen, ob ihre eigene Lebensauffassung stimmt.

Farming auf dem Hof der Wintersonnenwende

Der Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet, daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben, oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Nation oder Rasse identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im Herzen des göttlichen Weiblichen. Obwohl es derzeit so aussieht, als ob weibliche Hysterie das Fehlverhalten von Männern in der Welt verursacht, ist es in der Tat das neurotische Verhalten der Männer, welches ernste Erkrankungen in Frauen auslöst. Das richtige Handeln aber gibt der ganzen Menschheit Trost und jeder kann das für sich selbst beurteilen, denn in jedem Menschen ist die Emotion der Bewunderung der Schönheit angelegt. Das Glück der Menschheit liegt im Denken und Tun von dem, was sie für schön hält, eine solche Handlung wird zur Tugend oder Güte. Zu lernen, den Maßstab göttlicher Frauen anzunehmen, und aufhören zu wollen, die Welt am eigenen Standard „seines Guten“ anzugleichen, ist die wichtigste Lektion der Religion unserer Zeit.

„O anbetungswürdige Mutter Erde, Menschheit voll Barmherzigkeit und Liebe! Gruß Dir in Demut gebeugt. Dein ist unser Wesen, unser Wissen und unsere Seligkeit. Im Innern aller Wesen wohnst Du. Allgegenwärtig bist Du, allmächtig und allwissend. Gib Du uns ein verstehendes Herz, ein ausgeglichenes Gemüt, Vertrauen, Hingebung und Weisheit. Lass uns Dir dienen. Lass uns den Herrn erschauen in Seinen heilbringenden Namen und Gestalten, lass uns stets Seine Herrlichkeit singen. Und lass uns allezeit aller Menschen gedenken. Lass uns in der Menschheit bleiben allezeit, darum bitten Wir Dich. Amen.“ Sivananda, A Textbook of the Psychology and Practice of the Techniques to Spiritual Perfection

Grundlagen der Ethik  Wir sind so veranlagt, dass Wohlstand uns leicht den Charakter verderben kann. Als Folge davon fällt es uns immer schwerer, mit Problemen fertigzuwerden, wie sie jedem von uns gelegentlich begegnen. Welche Möglichkeiten stehen uns offen, wenn wir auf besondere Schwierigkeiten stoßen? Wir können uns von ihnen überwältigen lassen; das ist das eine Extrem. Dem anderen geben wir nach, wenn wir das Problem einfach ignorieren und stattdessen etwa einen Ausflug machen oder in Urlaub gehen. Die dritte Möglichkeit besteht darin, uns der Situation direkt zu stellen. Dazu gehört, dass wir sie untersuchen, sie analysieren, ihre Ursachen klären und herausfinden, wie wir am besten mit ihr umgehen. Obwohl diese dritte Möglichkeit uns kurzfristig noch zusätzliche Schmerzen bereiten kann, ist sie den beiden anderen Vorgehensweisen eindeutig vorzuziehen. Wenn wir ein Problem zu vermeiden oder zu verdrängen versuchen, indem wir es einfach ignorieren, zu Alkohol oder Drogen greifen oder gar ganz bestimmte Formen der Meditation oder des Gebets als Fluchtmittel benutzen, weil uns das eine kurzfristige Entspannung verspricht, dann bleibt das Problem trotzdem bestehen. Auf diese Weise drückt man sich einfach vor der Angelegenheit, aber man löst sie nicht. (Tenzin Gyatso, S. H. der XIV. Dalai Lama, Das Buch der Menschlichkeit, Eine neue Ethik für unsere Zeit, Bastei Lübbe 2000).

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ So ist dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen. Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Das Unterbewusste [Spiegel der Seele] ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins ist es befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk, nichts Weiteres nach diesem hier‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Samyutta Nikáya, III. Buch Khanda-vagga, 22. Khandha-Samyutta 45 'Vergänglichkeit')

Von der Projektion des Gottes Ideals bis zur Gegenübertragung Humanen Geistes
Bevor Frauen ihre spirituelle Natur als Heilerinnen Unserer Welt wirklich entwickeln können, müssen Wunden aus der Kindheit geheilt, sodass eine Frau ganz sie Selbst ist, mit einem klaren Sinn seelischer Identität und Selbstständigkeit. Hier steht die Frauenarbeit der Kulturell Kreativen am Anfang fortgesetztem Wachstum und Entwicklung. Alsdann kann 'Der Spiegel der einfachen weiblichen Seele' der überwältigend und potentiell zerstörerischen Persönlichkeit der Männer guidance geben. Vermittels der Projektion des Gottes Ideals wird der Geist der Liebe geboren; denn: 'Wer im Spiegel die Herrlichkeit des Herrn schaut, verwandelt sich in dieses Bild.' Kraft der Übertragung (verliebt) beginnt sodann Männlichkeit sich zu wandeln. Der Liebende ruft aus: „Ich möchte genau so sein, wie Du.“ Haben Männer durch den göttlichen Blick 'von Herrlichkeit zu Herrlichkeit' zur SINN-Berufung gefunden, setzt Gegenübertragung ein. 'Wo der Sinn prävaliert, da ergibt sich Ordnung' (C.G. Jung, Synchronizität 1952). In anderen Worten, Männer sind jetzt liebenswerte "Hausgenossen" geworden, schöpferische Engel, 'die Christus dienen' (Markus 1:13).

Shechinah – in der Bedeutung des Wesens der Frauen als die Kapazität ihrer Seele – meint die Offenbarung des Dharma (insbesondere das Wort 'Buddhas, des Geliebten Herrn') als Innere Stimme (insofern es für das kollektive Frauen-Selbst zur Befreiung von Leid offenbart worden ist), wobei diese Offenbarung hauptsächlich die Quelle jener Emotion einer 'Nächstenliebe-Seligkeit' ist, die das selbstverliebte Wünschen psychophysischen Weiblichkeits-Begehren in das Handeln als 'erleuchtete Seele' sublimiert. Das Licht der Erleuchtung aber, das sich als 'der Herr, der durch die Erscheinung der Frauen scheint' offenbart, manifestiert sich durch 'Verherrlichen Seines Namens' (Waza'if) [die Worte Muhammads, Männer auf deren individuellen Fasten-Reise in 'der Nachfolge Alis' gegeben], was eine Beziehung zur Welt – zum 'Licht, das allen spirituellen Welten immanent' – ist; und es ist dieses Licht, welches jene Shechinah genannt wird, in der Beziehungsethik wirksam wird.

 

 


W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die selige Jungfrau" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.

Wenn Frauen etwas sind, so sind sie personifizierte Übermittler Einer Sittlichkeit, die sich zum Worte melden. Wenn aber im Bewusstsein keine Bereitschaft vorhanden ist, die Große Mutter als 'die Krone' (Kether) anzunehmen, so fließt die Energie derselben in das Gebiet der Affektivität respektive in die Triebsphäre ab; daraus entstehen Affektausbrüche und Gereiztheit, Launen und sexuelle Erregungen, wodurch das Bewusstsein gründlichst desorientiert zu werden pflegt. (Carl Gustav Jung, in: Die Visionen des Zosimos).

Frauen, in denen Geldgier und Wut äußerst abgeschwächt sind, erkennen, was Leiden ist. In Frauen, die dazu noch ihre sexuelle Lust und allen kollektiven Hass restlos überkommen haben, ist 'Hysterie' (der Wahn und mit ihm der fundamentalistische Terror) ein für allemal erloschen, sie kehren nie mehr darin zurück. Haben Frauen sogar noch ihr Begehren nach Macht – Eigendünkel, Zerstreutheit und Verblendung – gänzlich überkommen, sind sie im Besitz 'triebfreier Gemütserlösung und Weisheitserlösung'; diese selber erkennend und verwirklichend, vermögen sie, als Personifikation femininer Hoheit, den Kriegen auf Erden Einhalt zu gebieten, indem sie im Dialog gerecht und weise zur ganzen Menschheit sprechen. Diesen »Friedensfürstinnen« gilt unser Sehnen.

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. So haben Männer ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen und auch ein viel besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Komplementär muss das weibliche Gehirn vor maskulinisierenden Einflüssen geschützt werden; hier gilt es zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft zu entfalten – sonst entwickelt sich manisches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung des analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie das Heilige nicht schützen: 'Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist' (Tauler): das Universum. (nach Wickler, W., Seibt, U.: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998)

Echter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen die Herausforderung annehmen Behaglichkeit aufzugeben, um beruflich die Männer auf deren individuellen spirituellen Pfad zu führen, und Männer nicht mehr der Versuchung nachgeben weibliche Verliebtheitsmacht für die Gewinnmaximierung der Nationen zu missbrauchen, sondern in Seelenzeit heilen, sodass wir das globale Kulturelle Wertesystem im Dialog durch unser ständiges Lernen stärken.

Gewalt zwischen Völkern – hervorgerufen durch die These „Genussehen, Kriege, 'Scheidung und Wiederheirat' sind gottgewollt!“ – wird durch das Eindringen heiliggemäßer Frauen in die spirituelle Männerwelt enden. Dann wird auch die Aggression unter Frauen schwinden, da Männer beginnen werden in heiliger Bruderschaft Schwesternschaft der Frauen zu fördern.

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'Der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (nach Buddha: Satipatthana; nach St. Teresa von Ávila: la mortificación = der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von einer mystischen Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.

Die Sonne spricht zum Mond: Weder Meine Erde noch Mein Himmel vermögen Mich zu fassen, denn im Herzen Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung. Und du dachtest, du seiest der Beobachter – der wahre Zeuge ist Mein Licht in dir. Und so wirst du nun dein Leben in die Hand nehmen und mit unendlicher Sehnsucht es den Sternen zu Füßen legen.

Frauen mag für ihre Rede im Dialog 'Sehen der Situation, Hören des Schreis der Menschheit', der kulturelle Geist erleuchteter Männlichkeit hilfreich sein. Jedoch werden in Abwesenheit von weiblicher Seelenstärke weder Kirchenfrömmigkeit, noch weltlicher Verstand, noch hausbackene Sinne erkennen und verstehen. Es ist die weibliche Seele, die hört, sieht und spricht. So können die Emotionen der Frauen auf den Organismus 'Planet Erde' heilend wirken, wenn Frauen statt die Männer predigen, und zugleich alle spüren: „Das hört die Seele gern!“ Doch gesetzt den Fall, wir erkennen: die Seele will Schönheit, Religion – warum denn nicht selbstsüchtige Spiritualität, Lust, Spaß und paternale Macht?

'Weder nach innen noch nach außen gerichtetes Bewusstsein, noch beides zusammen, noch unkultiviertes oder ein ungezähmtes Frausein, weder wissend noch unwissend, unsichtbar und unbeschreiblich, nicht greifbar, frei von Besonderheit, unvorstellbar und undefinierbar: Das Bewusstsein Gottes Weiblichkeit – absoluter Frieden, reine Seligkeit, ohne Dualität; und damit 'das zur Ruhe gekommen sein' aller verwandten Existenzen.' Mandukya-Upanishad 7

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung (Antimaterie) und persönliche Entfaltung (Materie), nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall. Das weibliche 'Auge des Mitleids, welches sieht', sieht sich noch nicht; doch erst dadurch wird „die Frau für den Mann“. Die 'geistig-spirituelle Frau' ist da für den 'kulturell-spirituellen Mann'; dies ist „Gottes Neuer Bund mit dem Menschen“: des Mannes Schöpfergeist für Sie, die spirituelle weibliche Seele für Ihn. Damit beginnt 'spirituelle Liebe' Grundlage Eines Planetarischen Wirkens der Frauen zu werden – der Seele 'Natur der Liebe' ist für Gott zum Menschen und für Sie zur Göttin geworden. Gemeinschaft ist der Humanismus der Männer mit der auferweckten heiligen Gottesnatur Einer schöpferischen Weiblichkeit.

panta rhei – Alles fließt  Unsere Zeit – 'Weltzeitalter des Kali {Streites}', das dunkelste Zeitalter auf Erden – ist durch viele Auseinandersetzungen charakterisiert, aus geringstem Missverständnis kann ein großer Streit entstehen: weshalb? Das Kosmische Werk von Mann und Frau – Christus-Materie, die äußere Begeisterung der göttlichen Mutter – muss marianischen Odem, Inneres Feuer des herabkommenden Schöpferischen Geistes enthalten. 'Die Sonne transzendentalen Denkens verbrennt jede Betätigung auf der Ebene der Illusion' (Alice Bailey, Kosmisches Feuer): davon strömt offenbarte Inspiration. Männer, die dies empfangen, weil sie ihr egoistisches Denken in das Vakuum des Universums gekreuzigt haben, empfinden dies als 'Feuer der Seele' (Pascal, Mémorial, Nuit de Feu)], die sehnsuchtsvolle Quelle des kreativen weiblichen Bewusstseins; vorausgesetzt, das 'elektrische Feuer' der Weiblichkeit entstammt heiligem Wasser, den innerlichen Stufen des auf- und absteigenden göttlichen Geistes. Werden die spirituellen sowie die geistigen Praxen eingehalten, wird sich, aufgrund einer herabkommenden universalen Vernunft und dem aufstrebenden kosmischen Bewusstsein, auf das größere Ganze schließen lassen. Wenn es mangelt, sich über das Individuelle und Persönliche hinaus zu erheben, schließt dies Ethik aus; denn wäre auch 'der Schöpfergeist der Männer'. . . solange Frauen nicht ganz Seele geworden sind, bringen sie Widerstand hervor. Sind Frauen hingegen »Herr« {Nächstenliebe} geworden, haben sie zu ihrer Sprache im Dialog gefunden: „Setz dich zu meiner Rechten!“ ist der Befehl der Herrin an den Herrn (Genesis 17:15; Lukas 20:42). Die Frau wird vom Mann ernährt, vom Feuer des Geistes für ihre Erhaltung und das Zeugen der Seelen. So beugt sich der Himmel, um das Notwendige an »Gott in der Höhe« zu geben.

Von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fevronia (Rimsky-Korsakov)
Wenn der Genius seinen Schöpfer sieht 'wird durch das Licht der inneren Beschauung das Innerste seiner Seele so in Gott ausgedehnt, dass es über die Welt und über sich selbst hinausgehoben wird; im Lichte Gottes über sich selbst hinaus entzückt, erweitert seine Seele sich in tiefsten Inneren' (Gregor, Dialoge II); weißer Nebel deckt sein unvollkommenes, kleines Selbst zu und Planetarisches Gewissen strömt ihm auf. Seine Seele schaut aus erhöhten Zustand unter sich hinab 'wie süß das Mondlicht über den Hügeln schläft' (Eric Malpass) und 'begreift mit einem Mal, wie klein das ist, was er im erniedrigten Zustand nicht zu begreifen vermochte' (Gregor, ebenda). Da schaut er die Größe des vollkommenen Wesens. Sie spricht: 'Sag, wer ist dein Herr!' Er antwortet: 'Du bist mein Herr.'

Vom heilenden Einfluss der Seele der Männer auf die Wunde 'Weiblichkeit'
Ethik lässt sich nicht erreichen, indem wir unser Denken durch spirituelle Meditation wegwenden oder unsere Gefühle zwingen ein imaginiertes Objekt frömmig anzubeten oder gar direkt 'Die Liebe, Den Liebenden und Die Geliebte' kontemplieren. Denn in der Zwischenzeit wirken all die aufgerührten Kollektiv-Emotionen in uns, die wirklich Schrecken erregen können. Es gibt Dinge, die zu qualvoll sind, als dass wir uns einfach ihnen stellen könnten, infolgedessen begraben wir sie im Unbewussten und dort nagen sie und verursachen eine dauernde Wunde, die sich immer mehr vertieft und schlimmer wird: wir erkennen nicht, wie das Charakter und Persönlichkeit beeinträchtigt, indem es uns bitter, zynisch macht! Es ist keine gute Idee, das alles einfach ohne es zu berücksichtigen durch Beten oder Meditieren zu umgehen und zu verdrängen. Wir müssen uns dem stellen. Man heilt eine Wunde, indem man den Verband abnimmt und sie reinigt. Das ist natürlich schmerzhaft, aber es muss an die Oberfläche kommen; anstatt es außer Acht zu lassen, nur weil man ihr nicht ins Gesicht sehen kann. Um sich den kollektiven Wunden zu stellen, reicht es nicht, sich nur damit zu konfrontieren – was bedeutet, nur dahin zurückzukehren, wo man vorher war; wir müssen begeistert und inspiriert sein.

Wenn der seelenvolle Mann in der göttlichen Weiblichkeit wirkt, dann liebt er sein Werk. Und wo nun die göttliche Weiblichkeit ist, in der Schöpferischer Geist sein Werk wirkt, da ist Das Werk so groß, dass dieses nichts anderes ist als Liebe; diese Liebe ist das Planetarische Bewusstsein (Maitreya; der wiederkehrende Christus) selbst. Die schöpferische Seele liebt sich selbst, ihre Natur, ihr Sein, ihre Gottheit. In der Liebe, in der die Seele sich liebt, darin liebt sie alle Geschöpfe, nicht als Geschöpfe, sondern: die Geschöpfe als Seele. In der Liebe, in der der Männer Seele sich liebt, darin liebt Gott alle Dinge. (nach Meister Eckehart)

Eine Frau, die Freundschaft mit guten wie mit schlechten Frauen, mit klugen wie mit törichten, mit niedrigen und mit hohen pflegt, bringt Segen – sei es zu sich selber oder zu den anderen, deshalb sind jene Frauen weise, die in ihrer Hauskirche Bekannte wie Freundinnen behandeln; hingegen sind Männer Dummköpfe, die Kulturell Kreative, die ihre Seelenfreunde sind, wie Bekannte behandeln. Ehepaare, die seelenvolle Frauen und Kulturell Kreative wie Fremde behandelt, sind ungebührlich – ihnen ist nicht zu helfen.

Seelenzeit  Der Erhabene, der in der Ewigkeit wohnt, spricht: Ich verweile an dem hohen und heiligen Ort mit denen, die reuig und demütig sind. So spricht der Hohe und Erhabene, der ewig Thronende, dessen Name «Der Heilige» ist: Als Heiliger wohne ich in der Höhe, aber ich bin auch bei den Zerschlagenen und Bedrückten, um den Geist der Bedrückten wieder aufleben zu lassen und das Herz der Zerschlagenen neu zu beleben. (Jesaja 57:15).

Wenn Frauen sich darüber klar werden wollen, was unter »Seele« zu verstehen sei, so müssen sie auch Männer angeben, mit deren Hilfe das seelenvolle Weibliche zu seiner spirituellen Schöpferischkeit kommt, anders hat das Wort 'Seele' keinen Sinn. Andererseits ist es vom prinzipiellen Standpunkt ganz falsch eine Ethik nunmehr auf 'seelische Männer' gründen zu wollen. Es ist ja in Wirklichkeit umgekehrt: die seelenvollen Frauen entscheiden darüber, was sie in ihrer heiligen Schau denken wollen. ('Heisenberg zitiert Einstein' in Werner Heisenberg: Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik).

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Beethovens  Neunte Sinfonie, Ode an die Freude, Hymne der Europäischen Union und Europarates


„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und auf den rechten Weg zu führen. Amen.“ Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des dreifaltigen Gottes


„Der gekreuzigt wurde für uns, erbarme dich unser...“  Sich von der Glaubenshülle lösend, dass ihnen „Hände und Füße angenagelt“ und dass „Wasser und Blut – Herz und Seele – ausfließen, weil 'die Lanze' ihre Seite durchstoßen hat“... diesbezüglich könnte die Sure „sie haben ihn nicht gekreuzigt“ für Frauen von immenser therapeutischer Bedeutung sein.


Gebet der Wölfe  
„Wir kennen unser Los und wir sind keine Menschen, wir sind Dynamit. Und mit Alledem ist Nichts in uns von Religionsstiftern – Religionen sind Pöbel-Affairen. Wir wollen keine "Gläubigen", wir sind zu boshaft dazu, um an uns selbst zu glauben, und wir reden niemals zu den 'Frauen im Dialog' ... Wir haben eine erschreckliche Angst davor, dass man uns eines Tags heilig spricht: ‚Wir wollen keine Heiligen sein, lieber ein Hanswurst, denn es gab nichts Verlogeneres bisher als Heilige‘ – das redet aus uns die Wahrheit. Unsere Wahrheit ist furchtbar: Umwertung aller Werte: das ist unsere Formel für einen Akt höchster Selbstbesinnung der Menschheit, der in uns Fleisch und Intellekt geworden ist.“ nach Friedrich Nietzsche, Ecce homo. Warum ich so gute Bücher schreibe, Warum ich ein Schicksal bin.


Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen
(Matthäus 6:13; Korinther 6:13b)
„Siehst du nicht, dass Gott in den Attributen abhängiger Weiblichkeit erscheint und so Kunde von sich gibt, und dass Er sogar in den Attributen von Fehler und Schuld erscheint?“ (Rumi). Bevor wir dieses Rätsel nicht gelöst haben, findet eine Menschheit keinen Frieden.


Verstohlen geht der Mond auf „blau, blau Blümelein!“, durch Silberwölkchen geht sein Lauf „blau, blau Blümelein. Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rose!“. Er steigt die blaue Luft hindurch „blau, blau Blümelein!“, bis dass er schaut.
(Johannes Brahms, Sonate op.1)


Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Es gibt Dinge, die ihren Duft verlieren, sobald sie der Luft ausgesetzt werden, es gibt Gedanken der Seele, die sich nicht in Worte dieser Welt kleiden lassen, ohne ihren heimlichen Himmlischen Sinn zu verlieren; sie sind wie jener weiße Stein, der dem Sieger übergeben wird, und auf dem ein neuer Name steht, den nur der kennt, der ihn empfängt.“ (Offenbarung 2:17)


Vom heilbringenden Intellekt der sich tadelnden Seelen 
Die ungebärdige Seele ist das Ego jener gewöhnlichen Männer, welche die Auswirkungen des Geistigen Kampfes auf Erden immer noch nicht zu spüren glauben. Es muss die Wirkung des dhikr einen Mann durchdringen, dass er 'wie das Licht in einer verdunkelten Wohnstatt entzündeten Lampe' (Sure An-Nur) ist; sodann tritt das auf, was der Qur'an als 'Stufe der tadelnden Seele' (Sure 75,2) beschreibt. Das Maskuline bemerkt, dass seine Wohnung, sein Herz, von Kehricht und Getier – Hunde, Schweine, Tiger, Esel, Stiere, Elefanten und allem Tadelnswerten – angefüllt ist; dhikr bemüht seinen Mann, diese hinauszuwerfen, damit die Wohnung bereit werde, das Licht des dhikr als Katalysator für den Schöpferischen Geist aufzunehmen, was der Beginn zum Sich-Auftun der 'Seele im Frieden' ist. Sind Frauen komplementärerseits ihres Selbst bewusst geworden, dergestalt auch sie sich tadeln, dass die reine Weiblichkeit auf der Seite ihrer rechten Wange in Gestalt rötlicher Sonne [Morgenröte] erscheint, und Wärme spürbar wird, sichtbar bald neben dem Ohr, bald der Stirn gegenüber, bald über dem Kopf [Venus-Stern] – dann sind Sich Tadelnde Seelen das Einig-Wesen-Intellekt, das der Menschheit die Abwesenheit von Krieg bringen kann. (Henry Corbin, Visio Smaragdina).


Verhaltensweisen der Geschlechter bleiben unerklärlich, wenn man die Zusammenhänge, die zwischen der Psyche unspiritueller Frauen {Ahriman} und der spirituellen Eros-Natur seelenloser Männer {Luzifer} bestehen, leugnet. Denn so geschieht es, dass ehrwürdige Väter und Söhne, die jahrelang Vorbilder an Moral und Tugend waren, eines Tages zur Beute unkontrollierter Leidenschaften werden und sich allen möglichen Zügellosigkeiten hingeben; während wir gleichzeitig beobachten können, wie Ehefrauen dann urplötzlich ihren Weg scheinheiliger Güte und Opferbereitschaft einschlagen. Das Bild des Baumes kann uns veranschaulichen: bei unspirituellen Frauen steigt das Niedrigste zur "hl. Leere" auf; umgekehrt lässt eine spirituelle Macht des seelenlosen Mannes seinen Wurzel-Eros wachsen und immer dicker werden, machtvoll verletzend dringt er tiefer und tiefer in den Boden der irdischen Weiblichkeit ein. Solange also Frauen-Katholizismus mit Männer-Sufitum kollaboriert, werden wir das physische Phänomen des Krieges sowie die psycho-somatischen Erkrankungen weiblichen Lebens weder beherrschen noch begreifen können.


„Was ich schreibe, schaue und höre ich in der Vision. Und ich sehe die Vision einzig in meiner Seele. Mit offenen äußeren Augen sehe ich, höre ich und weiß gleichzeitig – wie in einem Augenblick erlerne ich das, was ich weiß. Die Worte, die ich schaue, sind nicht wie die menschliche Rede, sondern wie eine schwingende Flamme und wie eine Wolke in reiner Luft bewegt. In diesem Lichte sehe ich zuweilen ein anderes Licht, welches mir das lebendige Licht genannt wird. Und da ich es schaue, wird alle Traurigkeit und alle Not von mir genommen, also, dass ich alsdann die Sitten eines einfältigen Mägdeleins, nicht einer alten Frau habe. Meine Seele aber entbehrt zu keiner Stunde des zuvor genannten Lichtes, das der Schatten des lebendigen Lichts genannt, und darin schaue ich, was ich oftmals rede und was ich antworte, wenn man mich nach dem Blitze jenes lebendigen Lichtes befragt.“
(Die 77-jährige Hildegard von Bingen in einem Brief an ihren Sekretär, den Mönch Guibert)


Gebet der Frauen: „Unser Herr, mache uns nicht zum Vorwurf, wenn wir uns vergessen oder Schlechtigkeit begehen. Unser Herr, erlege uns keine Bürde eines Klosterlebens auf, so wie Du sie jenen aufgebürdet hast, die vor uns waren. Unser Herr, und lade uns nichts auf, wofür wir keine Kraft haben. Und vergib uns und gewähre uns Verzeihung und habe Erbarmen mit uns. Du bist unser Beschützer. So hilf uns gegen die intellektuell einflussreichen Herren im Lande, die voller Starrsinn, Vorurteile und Unwillen sind, deren Herz sich verschließt gegen jede Art von Wahrheit, die ihrem eigenen Begehren widerspricht.“


Sich nur Jesus am Kreuz vorstellend, Buddha unter dem Baum sitzend, Shiva mit einer Kobra um den Hals... so werden wir nicht in der Lage sein, die Universelle Botschaft zu präsentieren – wir müssen in ihren Seelenzustand eintreten! Dann werden wir erkennen: im Gemeinwesen heutiger Zeit sind Ramas Heiler im Dialog, und Krishnas die kulturell-kreativen Visionäre, Shivas (Donar, Herkules) sind Lehrer und Erzieher in der Einheit der universell-sakralen Ideale, Buddhas spirituelle Lehrer zur Seelen-Erweckung; es ist diese symphonische Bruderschaft, die Frauen zu deren Gottesdienst, einer wissenschaftlichen Erforschung der Grundlagen kosmischer Beziehungspsychologie (Imagination, Archetyp, Synchronisation) zu mobilisieren vermag. »Friede auf Erden« kann so Realität werden.


Um Dialog zu führen, reicht Mitgefühl, Savitarka-Samadhi (in der Vision Sri Krishnas "die andere Frau" im Licht sich vorzustellen) nicht aus; es braucht dazu 'das lebendige Wasser'
(Johannes 4:10), Mitleid, mystische Liebe im anbetenden Glauben, um mit leuchtenden Emotionen (mithilfe Shiva's Mantra-Yoga) all die mütterlicherseits erworbenen frommen Fundamentalismen, Ärger und Hass, reinzuwaschen; und Erbarmen, dharma-Nächstenliebe, Geben der feurigen Emotionen nicht-vorbestimmter, bedingungsloser Liebe, um (in Ramas tavistock-working-conference) die väterlicherseits gesetzten konditionierten Zwänge aufzulösen; sowie letztendlich sehr klare leuchtende Gedanken (Buddha's clear-bliss-of-intelligence). Erst dann ist Weiblichkeit nicht mehr von der Zweideutigkeit 'Gott ist die Liebe' befangen und kann in den Sternenwelten seiner nunmehr kosmischen Persönlichkeit den Zyklus des Mondes 'Tod-Auferstehung-Wiederkunft' verstehen, die Sonnenstrahlen der Großen Mutter akzeptieren und 'das Städtebauen der Göttin Venus' annehmen.


Es spielt keine Rolle, auf welche Weise Männer der anbetungswürdigen weiblichen Gottheit Respekt und Ehrerbietung erweisen: einzig wichtig, wie aufrichtig sie in ihrem Opfer sind! Dann macht es keinen Unterschied, ob der eine im Stehen betet, ein anderer sitzt, ein anderer kniet, wieder ein anderer sich niederwirft, ob in Bruderschaft, mit anderen Frauen, oder allein mit Ihr. Alles was zählt ist, dass das Herz des Anbeters rein ist, dass der Geist mit dem Einem, dem Herrn, verbunden ist und es Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit gibt. „Denn die Vereinigung differenziert auf jedem beliebigen Gebiet, ob es sich um Zellen eines Körpers handelt oder um Glieder einer Gesellschaft oder um die Elemente einer geistigen Synthese. In jeder organisierten Gesamtheit erlangen nämlich die Teile Vollkommenheit und Vollendung.“ (Pierre Teilhard de Chardin, Der Mensch im Kosmos. München2 1982).

„Spät habe ich dich geliebt, Du Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich Dich geliebt! Und siehe, Du warst im Innern, und ich war draußen, suchte Dich dort – und ich, missgestaltet, verlor mich leidenschaftlich in die schönen Gestalten, die Du geschaffen. Mit mir warst Du und ich war nicht mit Dir. Die Welt hielt mich lange von Dir fern, denn noch nicht warst Du in meinem Herzen, ehe ich Dich lernte in Gottes Vision. Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit; schillernd erglänzend schlugst Du meine Blindheit in die Flucht. Auf einmal wehtest Du, und ich schöpfte Atem, atme zu Dir auf; ich kostete Dich, dass mich hungert und dürstet. Du berührtest mich mit Weisheit und ich entbrannte in Deiner Schöpfung.“ (nach Augustinus). Große Mutter, lehre uns, dass wir als Heilmittel Brot backen, als ein Symbol des Wortes, 'das aus dem Munde Gottes kommt'. Lass dieses Brot uns die Fähigkeit geben, Deine Weisheit in allen Herzen zu erwecken.

„Ich bin einmal in einen Kali-Tempel gegangen irgendwo über Rishikesh, und da hat der Priester uns gesagt: 'Wenn du zu Gott gehst mit spiritueller Macht, dann musst Du bezahlen für alle deine Fehler – als Vater; aber wenn du mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Herzen und mit all deiner ganzen selbstlosen Kraft zu Gott gehst als Die Mütter [Din], dann musst du an Ihm weinen wegen deinen Bedürfnissen und wenn sie beschäftigt sind in der Küche, dann werden sie alles fallen lassen, um dich in ihren Armen zu halten, zu umschließen, sie werden dich halten und beruhigen, und dir alles geben, was du [zum Kochen und Backen] brauchst.' Von dem Moment an, da habe ich es entschieden: Gott als SIE zu nennen.“ Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, summercamp 1999


Kol Nidre – breaking all vows at the day of atonement  Buddha, Tathâgata, broke the law of fasting when he accepted to eat the bowl of rice and milk offered him by a woman; he broke the law of silence by answering the question of his disciples by saying 'I have found the way to liberation, have I ever spoken to you thus before'; he broke the rule in which he discovered the cause of Avidya that is the fall from Vidya (the spiritual knowledge) which means omni-science by investigating thinking in 'knowledge gained without the experience'. Buddha broke his most paramount principle according to which everything is conditioned, and found freedom from conditioning – and become human: Love is God. And what is God? God is love.


Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, es ist nicht, was er sagt: es ist Seine Atmosphäre, es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. – Wenn Sie Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern lassen, um Shiva zu besuchen, wie er im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen, während Sie noch immer von Abhängigkeiten behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [das Verschwinden von Verführen]
. – Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, der Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama, um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt er seine animalische Natur in den Dienst seiner himmlischen Natur. Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004


„Das erfuhr ich unter Menschen als Wunder größtes, dass Erde nicht war, noch Himmel darüber, Nicht irgend ein Baum noch Berg nicht war, noch irgend ein Stern noch Sonne schien, Noch der Mond nicht leuchtete noch das gewaltige Meer. Als da nirgends nichts war an Enden und Wenden, Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes, und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister. Und Gott, der heilige. Du Allmächtiger, der Du Himmel und Erde gemacht hast und den Menschen so mannigfach Gutes gegeben hast, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und den guten Willen, Weisheit und die Klugheit und Kraft, dem Teufel zu widerstehen, das Arge zurückzuweisen und Deinen Willen zu wirken.“
Das Wessobrunner Gebet (Das älteste christliche Gedicht in deutscher Sprache)


Und in einer Nacht sah ich Gott im Traum. Sie sprach zu mir: „Was begehrst du?“ – Was du selbst begehrst, mein Gott! – „O du bist es, den ich begehre, wie Du mich begehrst.“ – „Aber welches ist der Weg, der zu dir führt?“ – „Wer sich selbst entsagt, kommt zu uns.“


Confíteor Deo omnipoténti et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo, ópere et omissióne: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. Ideo precor beátam Maríam semper vírginem, omnes angelos et sanctos, et vos, fratres, oráre pro me ad Dóminum Deum nostrum.“


Worin liegt der Sinn, zu bekennen dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe“? – Natürlich gälte es für Frauen zu bekennen, 'das Gute unterlassen' {Nächstenliebe in mystischem Geist} und 'das Böse getan' {nämlich Salomé, Göttin Kali gewesen zu sein,
Matthäus 14:8}. Doch bevor überhaupt an einen solchen Wandel in die Religion zu denken ist, müssen zuerst geistliche Männer ihre dunkle physische Natur wandeln – und zwar bevor sie in spirituelle und seelische Bereiche auf- bzw. herabsteigen, um den Frauen zu ermöglichen 'das Gute zu tun'. Denn 'wenn das Priestertum geändert wird, ändert sich die Welt' (Hebräer 7:12).


Grundsätze für den Universellen Dialog
  (I) Du sollst die Kulturellen Kreativen, die mit spirituellem Bewusstsein, heiliger Seele, meisterlicher Geistlichkeit und prophetischer Poesie zu dir sprechen, mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Wesen, mit deiner ganzen Seele, mit all deiner Kraft, und mit deinem ganzen Geist anhören. (II) Wenn du dann deinerseits sprichst, spreche mit deiner erleuchteten Seele, dem hingebungsvollsten Herzen, und mit deinem ganzen geläuterten kosmischen Wesen: den Planetarischen Geist. (III) Frau, höre und lerne heiligmäßig dem Beispiel spiritueller Frauen nachzufolgen; wenn du 'schlechte Frauen' (Sure 24,26) siehst, vergewissere dich, dass du nicht ihre Fehler hast.

 

 


Y.  L'Universel – Intertextual Human Experience


Die Gesänge des Rigveda, Erster Liederkreis, Lieder des Kutsa, des Angirasen I.95  'An Agni'
„Zwei ungleiche Kühe wandeln, einem schönen Ziele folgend; eine um die andere säugen sie ihr Kalb. Während es bei der einen goldgelb ist, seinem eigenen Triebe folgend, erscheint es bei der anderen hell in schönem Glanze. / Ihn, der ein scharfes Angesicht hat, bei den Menschen von selbst Ansehen genießt, Den strahlenden führen sie herum. Seine funkelnde Gestalt wurde beim Gottesdienst der Versammlungsort der Götter.“


Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:11
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“


Die Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Egoismus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen: Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst; Egoismus ist die Identifikation des Sehenden mit dem Instrument des Sehens; Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt; Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht; Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, der sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (der Frauen) kann durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst, Zufügen von Leid muss durch (der Männer) stetige Meditation beseitigt werden.“


Rigveda X.90,1 / Brihadaranyaka-Upanishad [Weißer Yajurveda] III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“


Die Katha-Upanishad 1.2.22-24  'Die allbarmherzige Persönlichkeit Gottes – feuergeboren'
„Wenn die heilbringende durchdringende Seele als der Beständige in Männern und als das Körperlose in den Frauen erkannt ist, leiden die Menschen nicht länger. Doch nicht durch Verstand und viele Schriftgelehrtheit wird die Seele erlangt: Nur wen die Seele sich wählt, von dem wird sie begriffen; ihm macht die Seele offenbar ihr Wesen. Wer aber von schlechtem Lebenswandel nicht Abstand nimmt, sich nicht zuerst von seiner Bosheit abgewandt, und wessen Gemüt nicht ruht, der kann selbst durch Forschen seine Seele nicht erlangen.“


„Im Weg steht natürlich immer das vitale Ego mit seiner Unwissenheit und dem Dünkel seiner Unwissenheit und das physische Bewusstsein mit seiner Trägheit, das jeden Ruf nach Wandlung verübelt und ihm widersteht, sowie seine Gleichgültigkeit, die jede Mühe scheut – es findet es bequemer, seinen eigenen Weg zu gehen, dabei immer die gleichen alten Bewegungen zu wiederholen und bestenfalls zu erwarten, dass alles auf irgendeine Weise und zu irgendeiner Zeit für es getan werde.“ (Sri Aurobindo, Letters on Yoga, Bd 4.III)


Das Mahabharata, Buch Vana Parva (Buch des Waldes) Kapitel 260  'Über die Himmel'
„Die Region, die als Himmel bekannt ist, existiert über uns. Ungläubige und unwahrhafte Engel, jene, die keine sittliche Enthaltsamkeit üben und keine kulturelle Praxis ausführen, können nicht dahin gelangen. Nur Menschen mit tugendhafter Seele, gezügelten Gedanken und Kräften, beherrscht in ihren Sinnen und ohne jegliche Bosheit, erreichen den heiligen Garten der Himmlischen, diesen Raum der wohltätigen und heldenhaften Seelen.“


Die Chandogya Upanishad II.2  'Betrachtungen über das Sâman, seine Teile und Arten'
„Der Laut ist die Erde: der Hauch, der den Regen bringt. Der Vorgesang ist das Feuer: die Wolke entsteht. Der Hauptgesang ist die Luft: es regnet. Der Einfallsgesang ist die Sonne: es blitzt und donnert. Der Nachgesang ist der Himmel, der Friede: es hört auf. Man ehre das fünffache Saman im Regen. Regen gibt es für Ihn, und Er lässt regnen.“

„Mit unserem Verstand können wir nicht begreifen, wie die Große Mutter geschaffen worden ist. Demütige dich, und du wirst nicht nur die Sonne, sondern auch ihren Schöpfer begreifen. Nur durch den Heiligen Geist kann Er erkannt werden.“ Starez Siluan, Berg Athos


Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Der Elterliche Gott' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4
„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «die ersten Lehrer» nennt man sie; sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. Es schenke ihnen darum Achtung der Weise und bediene sie mit Speise wie auch mit Getränken, mit Kleidung und mit Lagerstatt, und mit der Füße Waschung auch. Wegen dieses Dienstes, den man seinen Eltern tut, hat man hier der Weisen Lob und dort des Himmels Seligkeit.“


Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / A
guttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:26
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: die Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Doch akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“

„Die Erde heiratete einen Königssohn, aber bis heute erleidet sie große Qualen wegen der von ihr geborenen Kinder. Gautama Buddha verließ seine Frau – in der Nacht, als sie den Thronfolger geboren hatte – ein Gleichnis, über das man nachdenken muss.“ Beinsa Douno


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2:67-71; Jesaja 54:1)
„Es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet (der Welt) preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:28-31). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“ Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“


Das Zend-Avesta, Ardâ-Vîrâf, Hâdôkht Nask, 2,10-14  'Die Brücke zwischen Urbild und Abbild' 
„In der dritten Nacht nach dem Tode, in welcher die Seele des Gerechten noch bei ihrem Leibe weilt, steigt von derselben unter den lieblichsten Düften ihr eigenes Gesetz auf, wie mit einem jungfräulichem Leibe, lichtglänzend, geflügelt, ein glänzender Keim, jungfräulich stark, rein wie das Reinste dieser Welt. Und die Seele des Gerechten spricht zu ihm: "Wer bist du?" Dann antwortet das schöne Gebilde der Unsterblichkeit: "Ich bin dein eigenes Gesetz, ich bin das, was du Reines gesucht hast, dein reiner Gedanke, dein reines Wort, dein reines Wirken, dein reines Gesetz von dir selbst, solange du im Leibe warst. Was du Gutes getan, bin ich jetzt, so herrlich, so heilig, so rein, über alle Furcht erhaben.“


„Welt ist in Nebel ertrunken, Erde im Tau verloren. Die Herren wollen die Welt ordnen und schmücken, aber es gelingt ihnen nicht. Es gibt keine Sonne oberhalb der Welt, keine Abend- und Morgenröte unterhalb der Welt, keinen Mond in der Höhe, keine Sterne am Himmel. Warum? – Man martert Jesum, den frommen Gott, rücklings in den Flammen, die Füße sind gefesselt, die fünf Finger ausgespannt. Er spricht: 'Wer bringt von meiner Marterung der Maria Kunde?' / Ein Fisch ist da auf der Pfanne, der schwimmt ins Meer und bringt die Kunde der Maria, sie auffordernd, auf die Erde herabzukommen. Maria aber glaubt der Nachricht nicht. Darauf werden zwei Boten abgesandt, ein halbgekochter Hahn kräht von der Stange aus die Botschaft der Maria, halbgekochter Ochse brüllt sie ihr vom Berge aus: sie bleibt ungläubig. Endlich berichtet ihr die schöne Weltallstochter, in welchem Zustand die Welt ist, und was auf der Erde geschieht. Da fährt Maria zur Erde herab und stellt die Ordnung wieder her.“ Lied der Setukesen, Monumenta Estoniae Antiquae


Frühling und Herbst des Lü Bu Wei  'Die Betrachtung über die Anfänge'
„Wenn der Erdkreis in Verwirrung ist, so kann kein Staat in Frieden leben. Wenn ein Staat in Verwirrung ist, so kann keine Familie darin unangefochten leben. Wenn die Familie in Unordnung ist, dann gibt es keine Ruhe für die Person. Um das Kleine zu festigen, muss erst das Große gefestigt sein; und um das Große in Ordnung zu bringen, muss erst das Kleine in Ordnung sein. So hängen Groß und Klein, Vornehm und Gering voneinander ab, und nur gemeinsam kommen sie zum Glück.“ Um den schöpferischen Geist der Männer zu festigen, müssen Frauen erst ihre göttliche Seele wichtig nehmen.


Buch Deuteronomium 5:22; 5:9-10; 6:4-9 || Exodus 20:5 || 1 Könige 8:12 || Chajei Sarah 214
„Diese Worte sprach Gott zur vollständigen Versammlung – mitten aus dem Feuer, aus Wolken und Dunkel, und unter lautem Donner: 'Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an dritter und vierter Generation von denen, die mich hassen; bei denen aber, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.' || Es sprach der Herr: 'Du darfst dich nicht vor einem andern Gott niederwerfen. Jahwe trägt den Namen «der Eifersüchtige»; ein eifersüchtiger Gott ist er.' ||  Der Herr aber hat die Sonne an den Himmel gesetzt; er selbst wollte im Dunkel wohnen. || So wacht Die Große Mutter voll göttlichen Eifers über den Bund, dass Sie nicht mit einer Frau von anderen Nationen entweiht wird.“


Das Zweite Buch der Könige 2:19-25  'Die erste Wundertat Elischas' || Lukas 1:5-38
„Die Männer der Stadt sagten zu Elischa: Unser Herr sieht, dass man in dieser Stadt gut wohnen kann; nur das Wasser ist ungesund, in der Gegend gibt es viele Fehlgeburten. Elischa befahl: Bringt mir eine neue Schüssel, und schüttet Salz hinein! Man brachte sie ihm; er ging zur Wasserquelle, warf das Salz hinein und sprach: So spricht der Herr: Ich mache dies Wasser gesund. Es wird keinen Tod und keine Fehlgeburt mehr verursachen.“


„Der leibliche Sohn hat seiner Schwester das Erbe nicht überlassen; er machte ihren Mutterleib zu einer Schatzkammer des Gewinners.“ Rigveda 3.031.02 Ein Lied an Indra


Psalm 68:2;10-12; 22; 27; 31-36  Ein Lied auf Gottes Sieg und Herrschaft [der Großen Mutter]
„Es erhebe sich Gott, auf dass seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Du lässest Regen strömen in Fülle und erquickst dein verschmachtendes Erbland. Deine Geschöpfe finden dort Wohnung. Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen. Der Herr entsendet sein Wort; groß ist der Siegesbotinnen Schar. Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt. Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken, wehr ab die Herrscher der Völker! Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder; zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg. Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott, singt und spielt für den Herrn, der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel, der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme. Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät. Versammelt euch und preist Gott, den Herrn in der Gemeinde.“


Genesis 28:12-22  'Jakob schaut die Himmelsleiter' / Sura 2  Al-Baqara 'Die Kuh'  Vers 40-43
Jakob hatte einen Traum; eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel; auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder („es sind die heiligen Engel, die aufsteigen, andere steigen ab und erhalten keine Wiederbelebung“ WaJaze 72). Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte, richtete ihn als Denksäule auf und goss Öl auf seine Spitze. Dann gab er diesem Ort den Namen Bethel {Haus des Gottes}. Früher hieß die Stadt Lus {loser / lust}. Jakob machte das Gelübde: Wenn Gott mit mir ist und mich behüten wird auf dem Weg, den ich reise, wenn er mir Brot zum Essen und Kleider zum Anziehen gibt, wenn ich wohlbehalten heimkehre in das Haus meines Vaters und der Herr sich mir als Gott erweist; dann soll dieser Stein, den ich als Steinmal aufgerichtet habe, ein Gotteshaus werden.“


Platon, Das Gastmahl [Συμπόσιον Sympósion] 206c-e  'Über das wahre Wesen des Eros'
Aus zwei wird eins, damit es etwas Drittes gibt
 „Alle Menschen, o Sokrates, tragen Zeugungsstoff in sich, den körperlichen sowie den geistigen; und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur zu erzeugen. Im Hässlichen aber vermag sie nicht zu erzeugen; die Zeugung nämlich ist die Vereinigung des Mannes und seines Weibes. Es ist aber dies eine göttliche Sache und in dem sterblichen Lebenden etwas Unsterbliches, die Empfängnis und die Erzeugung. Und es kann dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt und gebiert und erzeugt; wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab und schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, wie du meinst, sondern auf die Erzeugung und Ausgeburt im Schönen. / Das mag sein, sprach ich. – Ganz gewiss, sagte sie.“ Die Rede der Diotima


Buch Jeremia 30:1-2,12-15,18-22  'Die Trostschrift: Die Heilung für die Wunden' / Matthäus 14:22-36
„Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch! So spricht der Herr: Arg ist dein Schaden, unheilbar deine Wunde. Niemand verschafft dir Recht. Alle deine Freunde haben dich vergessen, sie kümmern sich nicht mehr um dich. Denn wie ein Feind schlägt, so habe ich dich geschlagen mit harter Züchtigung wegen deiner vielfachen Schuld und deiner zahlreichen Sünden. Was schreist du über deinen Schaden und dein arges Leiden? Wegen deiner vielfachen Schuld und deiner zahlreichen Sünden habe ich dir das getan. So spricht der Herr: Seht, ich wende das Geschick der Zelte Jakobs, seiner Wohnstätten erbarme ich mich. Die Stadt soll auf ihrem Schutthügel aufgebaut werden und die Burg auf ihrem alten Platz stehen. Lobgesang wird dort erschallen und die Stimme fröhlicher Menschen. Ich will ihre Zahl vermehren, sie sollen nicht weniger werden; ich will ihnen Ehre verschaffen und sie sollen nicht verachtet werden. Spruch des Herrn. Ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.“


Evangelium nach Matthäus 9:14-26  'Frage nach dem Fasten – Die Auferweckung der Tochter'
„Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden Tage kommen, da wird den Hochzeitsgästen der Bräutigam genommen sein – dann werden sie fasten. Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch vom alten Kleid ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche.

Während Jesus so mit ihnen redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: 'Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, dann wird sie wieder lebendig.' Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah, sagte er: ‚Geht hinaus!‘ Dann trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf. Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend.“


Sri Ramana Maharshi  'Das Herz liegt auf der rechten Seite'
„Die Gedanken müssen aufhören, der Verstand muss verschwinden, damit das ›humane Wir‹ sich erheben und empfunden werden kann. Keiner leugnet, dass das physische Organ links liegt. Aber das Herz, von dem ich spreche, ist nicht das physische und liegt rechts. Das geistige Empfinden ist der Hauptfaktor, nicht das gewinnträchtige psychologisch-spirituelle Verstehen. Resonanz zur nachhaltigen Partnerschaft geschieht daher nicht im Kopf, sondern in der rechten Seite der Brust; denn dort liegt das humane Herz.“


Thomas-Evangelium (NHC II,2) 114
|| Philippus-Evangelium (NHC II,3) 68 || Tabula Smaragdina
„Das Königreich ist gleich einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines, das das größte war, verirrte sich; er verließ die neunundneunzig und suchte das eine bis er es gefunden hatte. Danach, als er so viel Mühe gehabt hatte, sprach er zu dem Schaf: 'Ich liebe dich mehr als die neunundneunzig.' Jesus sprach: Wehe aber dem Fleisch, das von der Seele abhängig, wehe der Seele, die vom Fleisch abhängig ist. Da sagte Petrus: Maria soll aus unserer Mitte fortgehen. Jesus aber sprach: Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen, damit auch sie lebendiger Geist wird, vergleichbar mit euch Männern. Jede Frau, die sich männlich macht, wird ins Himmelreich gelangen.“ || „Der Herr sagte: Ich bin gekommen, um das Weibliche wie das Obere Männliche und das Männliche wie das Innere Weibliche zu machen, und bin gekommen, um sie an jenem Ort zu vereinigen.“ || „In Wahrheit, gewiss und ohne Zweifel: Das Untere ist gleich dem Oberen und das Obere gleich dem Unteren, um zu vollbringen das Wunder der Schöpfung eines einzigen Dinges.“


Der Heilige Sohar, Bereshid 30  Schöpfungsgeschichte  'Das Allerverborgenste von allem'
„»Und Gott sprach« bedeutet, dass der Palast jetzt den heiligen Samen gezeugt hat, mit dem sie vorher geschwängert war. Weil es die Regel ist, dass der obere, der auf den unteren herabsteigt, wie er wird. Ähnlich wird der untere, der sich zum oberen erhebt, wie dieser.“


Das Markus-Evangelium 4:10-14; Buch Jesaja 6:8-10; Sure 17:43-46
|| Bhagavad-gita III.26;29
„Als er mit seinen Begleitern allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse. Da sagte er: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; sehen sollen sie, aber nicht erkennen; hören sollen sie, aber nicht verstehen, – damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.“ ||


Wissenschaftliches Arbeiten als Gottesdienst (Edith Stein); 1 Korinther 11:8-10; Jakobus 2:17-20
„Die egoistische Frau stammt nicht vom Glauben an den selbstlosen Heiligen – sondern die spirituelle Welt-Frau vom kulturell-geistigen Mann; und ebenso wurden begehrende Männer nicht für biologische Frauen geschaffen: der Schöpfergeist der kulturellen Männer gehört den wissenschaftlichen Frauen – sie manifestieren Humanität.“ || Der heilige Pfad der Frauen ermöglicht Männern die spirituelle Fülle, sodass der männliche Schöpfergeist die Seele der Frau zur wirksamen Heilkraft ihrer femininen Persönlichkeit führen kann.


Bhagavad-Gita 9.25; 18.66-67 {Matthäus 13:1-23} 1 Korinther 10:21; 12:30-14:5; Sirach 11:16  'Identität'
Das Erwachen der Religion des Herzens 
„Krishna sprach: Ich selbst bin es, der sich aller Darbringungen erfreut. Ich bin der Herr aller Opfer. Sie erkennen Mich nicht wahrheitsgemäß, darum fallen sie zurück in den Zyklus von Geburt und Tod. Jene, die Halbgöttern opfern, gehen hin zum Götterreich {die Saat fällt auf felsigen Boden, versengt, verdorrt, weil sie keine Wurzeln hat (Matthäus 13:5); 'sie vergewaltigen durch ihre Stärke die übrigen und nähren sich dadurch' (Aristeasbrief) – "Lieben" wird auf dieser Ebene durch eine Art von Glückserfahrung charakterisiert, die nicht befriedigend ist, weil ohne schöpferisches Zusammenwirken der Seelen}. Zu den Geistern gehen, die das imaginäre Geisterreich verehren {'Ich sah mich auf dem Kopfe Brot tragen, von dem Vögel fraßen' (Sure 12); 'Vögel fressen die Saat, die in ihr Herz gesät wurde' (Matthäus 13:19)}. Zu den Ahnen gehen, die Kapital idolisieren {'Dornen wachsen, ersticken die Saat' (Matthäus 13:22); ihre Frauen gleichen Tigerinnen: leicht aufgebracht, schwer zu besänftigen; 'Macht, Beute, Besitz' ist die heimliche gegenseitige Konnivenz (Nachsicht, Duldung) zwischen dem tränenvoll-zornigen Weiblichen und dem neurotischen Zustand männlichen Geistes}. Die Mich verehren, kommen zu Mir. Gib alle Religionen [Verschiedenheit äußerer Formen] auf, nimm deine Zuflucht zu Mir! (Jesaja 55:13).“


Der Heilige Qur-ân, Sure 3,14-15  'Die Sippe'
|| Sure 75,22-23  'Auferstehung'; Jesaja 43:5-7
„Verlockend ist den Menschen gemacht worden die Liebe zu dem, was man begehrt. Sag: Soll ich euch etwas kundtun, was besser ist als dieses? Für diejenigen, die gottesfürchtig sind, werden bei ihrem Herrn Gärten sein, unter denen Bäche fließen und in denen sie ewig weilen werden, und geläuterte Gattinnen und Wohlgefallen von Gott – und Gott sieht wohl die Diener. || An jenem Tag gibt es strahlende Gesichter, die zu ihrem Herrn schauen.“


„Die Welt, o mein Freund, ist heutzutage schlimm: Der Mann 'arm im Geist' ist in dieser Zeit störrisch, doch Feministinnen sind hartnäckig, ihn zum untertänigen Lustknaben zu machen; die schlechten Therapeuten streben nur nach dem, was sie an Frauen verzehren können und ungerechte Frauen treffen Entscheidungen ohne Erkenntnis ihrer Seele. Und die Sufis sind Wolle, die mit weltlichen Zielen ausgeschmückt und gekennzeichnet ist; großartig ist die Welt in ihren Herzen geworden, so sehen sie nichts Höheres als sie, das zu erstreben wäre. Verächtlich ist in ihrer Seele die Wahrheit geworden, fliehend drängen sie weg von ihr; sie hüten ihre Gebetsteppiche und Flickenröcke, die zur Schau gestellten Äußerlichkeiten und die Gehstöcke; sie zeigen die verzierten Gebetsperlen wie die alten Frauen. Essgierige Kinder sind sie, wie Säuglinge, die Nachsicht brauchen; weder hält Wissen sie vom Verbotenen fern, noch treibt Entsagung sie von weltlicher Begierde hinweg; sie machen das Äußere der Religion zur Götzendienerei an den vergänglichen Gütern; sie halten sich an Sufi-Konvente und Ribate, im Begehren auf das Erlaubte als auch das Verbotene, das zu ihnen kommt; sie haben ihre Ärmel weit gemacht und ihre Körper fett werden lassen. Bei Gott, ich habe sie nicht anders gesehen, als so, wie mir überliefert wurde von mehr als einem. Es sagte der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gebe ihm Heil: Am Tage der Auferstehung werden Leute gebracht, die gute Taten bei sich haben wie die Berge der Tihama ('heiße Erde'). Wenn sie gebracht worden sind, macht Gott ihre Taten zu feinem Staub und wirft diese Menschen dann ins Feuer. Wenn du nun zu ihnen gehst [um Ethik & Dialog zu bringen], dann sieh, wie sie ihre Gesichter in finstere Falten gelegt haben. Und wenn du nicht achtsam bist und bei einem von ihnen auf seinen Gebetsteppich trittst, dann schlägt er dich mit der Faust, wohin sie dich auch treffen mag; es könnte darin sogar dein Tod liegen. Dieses und ähnliches ist der Weg, auf dem sich die Sufi-Leute deiner Zeit befinden. Und wie recht hatte doch Abu al-Qasim al-Qusairi, da er diejenigen erkannte, die in ihrer äußeren Erscheinung geschmückt waren mit dem Schmuck der Leute des Weges und ihnen gegenüber nackt waren in ihrem Inneren. Über sie rezitierte er den Vers: Was die Zelte betrifft, so sind sie wie ihre Zelte, doch sehe ich, dass die Frauen des Stammes anders sind als ihre Frauen.“
Muhyi al-Din Muhammad ibn 'Ali Ibn al-Arabi, Geist der Herrlichkeit, 'Heuchelei und fette Körper'




Weibliche Schöpfungskraft
Mut zu Wandel und Erneuerung


Dorje Thegpa (Vajrayana), Kalachakra Chandamaharosana
Tantram || Epheserbrief 5:22-30.
„Women are Heaven; Women are Dharma; Women are Buddha (the apprenticeships of the apprenticeship); Women are Sangha (community); Women are Perfection of Wisdom.“


Der grundlegende, innewohnende Glaube der Seele der Frauen in unserer Zeit ist, dass es das Göttliche Weibliche gibt, und dass es das einzige ist, dem Frauen zu folgen haben und nichts anderes im Leben einem Vergleich damit standhält. Solange Frauen diesen Glauben besitzen, sind sie für das spirituelle Leben bestimmt 'Männer auf dem spirituellen Pfad' zu führen, kulturell-kreative Diener zu sein. Selbst wenn Frauen viele Jahre zu kämpfen haben, weil das Super-Ego der meisten Männer voller Widerstände, voller Ablehnung und Schwierigkeiten ist, so sind Frauen dennoch für den Erfolg in spiritueller Kraft ausersehen, um 'das Planetarische Bewusstsein der Ethik' auf Erden zu verbreiten.


Was für ein großer Schatz, wenn Frauen erkannt haben, dass in ihnen alle Verdienste und Fehler Einer Welt zu finden sind und dass Frauen alles, was sie kultivieren möchten, kultivieren können, und alles wegschneiden, was entfernt werden sollte; es ist wie Unkraut ausrotten und die Samen von Blumen und Früchten säen! Eine Neue Welt öffnet sich allen Frauen, die beginnen, in sich selbst zu blicken: Es ist die eigene erleuchtete Seelenwelt, aus der sie Sich machen können, um zugleich eine Welt zu schaffen, die ausreicht, um darin zu leben – von Liebe der kulturellen Wesensnaturen ihrer Männer. Es sind also Frauen, die Eine Welt schaffen, wenn sie ihre innerste Welt heilig gestalten, und im spirituellen Dialog psychoanalytisch Männer, die gefangenen Seelen, aus einer Glaubensstummheit der Höllen des Krieges befreien: 'dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit den klugen Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen' (Matthäus 25:1).


Eine junge Frau ging einst zur Großen Göttin und bat sie um Führung auf dem spirituellen Pfad. Die Seherin fragte sie: „Hast Du je in Deinem Leben den Herrn geliebt, angebetet so, dass Er als Stimme Deiner Seele zu den leidenden Geschöpfen gesprochen hat?“ – „Nein“, sagte da die Frau, „noch nicht.“ Die Große Göttin antwortete ihr: „Geh und liebe den Herrn, befreie von Leid und wisse, was Nächstenliebe ist. Dann komme zu mir und ich werde Dir die Geheimnisse zur Entfaltung Gottes weiblicher Macht über die Naturgewalten lehren.“


Frauen stehen nun am Scheideweg, entweder: Männer zur Sittlichkeit führen und mit göttlichem Bewusstsein im Geist der Kulturell Kreativen die Menschheit als Ein globales Volk spirituell vereinen; oder: mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten, Kriegen und den Tränen der Verzweiflung in den Augen ihrer Verwandten immer mehr konfrontiert werden. Es muss den 'guten Frauen' deutlich sein, dass ohne den heiligen Geist der Männer es ein böses Erwachen in der Beziehung zum Manne gibt. Denn die Seele 'Frau' gibt es nur dort, wo es Das Alpha als den religiösen sittlichen Geist der Männer gibt, dieser Geist aber muss schon sein Omega, als das Potential des ethischen Erwachens der Menschheit, in sich tragen.


Geruhsam wachsen Frauen im Alter zu Einem Frommsein hin – die Haare werden weiß, ihre Organe gehen langsam in das Geistige über, der ganze Organismus strebt nunmehr nach Vergeistigung – wird er in Planetarischem Bewusstsein wieder erstehen? Männern fehlt dazu der Mut, Krishna, den Genius zu suchen und in kulturell-kreativem Geist Frauen zu dienen. In dieser Beziehung sind Männer feige geworden, weil Frauen sie nicht lieben.


Apostelgeschichte 4:32, Markus Evangelium 12:30-31, Bhagavad-Gita 4.15
In Buddha leben wir, dem Unheiligen entworden, als Göttliche Mutter
dem Planetarischen Bewusstsein Geburt gebend – in solcher Erkenntnis wird
einst von Frauen, die Frieden schenken, das Große Werk verrichtet.

 

 

Man schafft Sankt Michael ins Hotel und die Schatzkammer
»Maria-Magdalena« fängt Feuer: das Herz Notre-Dames – eine Ruine, die Mutter aller
Kirchen steht ohne Dach dem Winde und Regen offen, was eben noch »Tempel der
Frau« war, ist ein Trümmerhaufen, selbst steinerne Herzen zum Mitleid rührend.
 

 


Ich beobachte derzeit die Verwüstung unseres Planeten und ein Artensterben in erschreckendem Ausmaß, von dem Flora und Fauna gleichermaßen betroffen sind (Claude Lévi-Strauss). Frauen scheinen unter einer Art inneren Vergiftung zu leiden, obwohl sie sich dessen nicht bewusst sind: die Verwüstung unseres Planeten, das "Artensterben" der Kulturell Kreativen, entstammt der Seelenlosigkeit ihrer Männer, was hauptsächlich von den individuellen Entscheidungen der Frauen zur Liebe herrührt, von denen Körper und Psyche der Frauen, wie der ganzen Menschheit, gleichermaßen betroffen sind. Ohne ihre erweckte Seele bleiben Frauen absolut obrigkeitshörig, ihres planetarischen Denkens entwöhnt, Befehlsempfängerinnen, militärische Heldinnen vor dem Feind, aber in totalem Mangel an Zivilcourage – daran ändern auch spirituelle Übungen nichts.

Vom weiblichen Glauben  All die unterschiedlichen seelischen Kräfte und göttlichen Mächte, die eine Menschheit nunmehr dringend benötigt, sind erreichbar, wenn Frauen deren Existenz in sich nicht abstreiten. Häusliche Zurückgezogenheit von Frauen ist an für sich eine große Tugend – doch nur eine Tugend, wenn Frauen sich über ihre Psyche ganz erhoben sowie ihre Seele geheiligt haben. Weibliche Zufriedenheit, bevor die Seele geheiligt ist, schwächt die Zufriedenheit der Menschheit. Selbst Nützliches, Wertvolles, Besseres oder Künstlerisches hervorzubringen, müssen diesbezüglich als Versuchungen betrachtet werden. Frauen sind in der Lage alles zu tun – wenn sie nur wählen würden, ihre Anstrengung in Heiligkeit zu unternehmen. Die Schwierigkeit ist, dass Frauen in unserer Zeit diese Anstrengung nicht machen: weil sie nicht wollen, dass sie es können. Die meisten glauben nicht an die Notwendigkeit, einer in ihnen latenten Kapazität der Heiligkeit für den SINN der Liebe und damit die Gesundung der Menschheit zur Einheit. Stolz auf individualistische Weltsicht erstreben sie „Loyalität, Verantwortlichkeit und Menschlichkeit“ zu Freundinnen, Vater-Mutter, Vaterland und Spiritualität. Wenn zehn Frauen in Kontemplation sitzen, und die Vorsehung gewährte ihnen einen Wunsch, um so viel Heiligkeit zu bitten, wie sie möchten – werden alle zehn um dieselbe Heiligkeit bitten? – Nein, weil sie nicht darin übereinstimmen, wieviel sie erhalten können. Eine kapha-Frau wird um hundert, vata-Frauen um tausend, sattwa-Frauen um eine Million, und die pitta-Frau um nichts bitten, weil sie nicht daran glaubt, dass sie es erhalten kann. Gleich ob Frauen Reichtum, Frömmigkeit, weltliche Macht oder spirituellen Rang errungen haben – woran sie nicht glauben wollen, das können sie nicht erreichen. Was Frauen davon abhält zu glauben, ist nicht, dass sie von den Männern um sie herum so beeindruckt wären, sondern dass diese ihnen jenen Status und jene Geschäftigkeit bieten, die sie lieben.

 

 

Kulturschaffende Vision – Von lebendiger Menschlichkeit

Die Morgenröte des Dritten Millenniums kündigt eine Spiritualität der Zukunft an, die frei ist von Dogmen. Sie kündet vom Erwachen der Menschheit zur Göttlichkeit des Menschen. Die Notwendigkeit ihre Vision zu erfüllen wird immer dringlicher, da die Völker Eine Humane Spiritualität der Zukunft erwarten. Ein unmittelbares Erwachen der Menschheit im Gottesbewusstsein ist unrealistisch, weil dies in unserer dekadenten Welt nicht möglich ist. So wird die Anstrengung von einigen wenigen Engeln unternommen werden, um 'die Botschaft' in die Welt zu tragen, was Grenzen überschreitet.

Spiritualität und Geistigkeit sind wahrere und tiefere Gründe für Heirat als bloße sexuelle psychische Harmonie. Die vollkommene Beziehung zwischen den Geschlechtern. Obwohl jede der Weltreligionen auf einem anderen Glaubenssystem basiert, verkünden sie eines übereinstimmend: „Der Platz einer Frau ist neben ihrem Mann.“ Die Botschaft in unserer Zeit können aber nicht Frauenvisionen sein, denen Männer gläubig folgen: das Erwachen der Menschheit muss aus einer gegenseitigen Beeinflussung männlichen und weiblichen Denkens und Sprechens hervorgehen! Anders gesagt, die Möglichkeit schiitisch-vedantischer Männer, Krishna – den Genius mit transkultureller Kapazität – zum Friedensbringer auszurufen, hängt zur Hälfte von dem ganzen und reinen Willen jiddisch-katholisch-buddhistischer Frauen ab, ihrerseits Rukmini in der Gesellschaft das eheliche Zusammenleben – hinter dem Rücken von Srimati Radhika – zu ermöglichen.

Von der Entschleierung des Geheimen in den Herzen  In den Geschlechtern sind zwei komplementäre Naturen verborgen: der Frauen schöpferische Naturen in dem spirituell-höheren Sein und geistig-keuschem Wesen ihrer Männer; und der Männer selbstherrliche Persönlichkeit von einer materiell-sexuellen Wesensnatur in den Frauen. In der einen Art nähern sich Männer ehrerbietig Bodhisattvas und der Großen Mutter, auf andere Weise leben sie nur mit materiellen Frauen in der Welt. Von beiden Naturen finden sich in den Menschen Zeichen: von der materiell-sexuellen Art bringen Männer Lüge, Grausamkeit und Ungerechtigkeit zum Ausdruck, während mit den Attributen ihrer geistig-kulturellen Männer Frauen Liebe, Erbarmen, Güte, Wahrheit und Gerechtigkeit offenbaren. Ein jeder edle Zug in Frauen gehört zu dem 'von Gott herabsteigenden' Einig-Wesen, eines geistig-kulturellen Wirkens der Männer; wogegen grobe Unzulänglichkeiten, die Sünde böser Tat, von 'Evas Erbe', der Frauen individuellen materiell-sexuellen Natur stammt. Überwiegt bei den Geschlechtern das Wesen des zukunftsorientierten planetarischen Wirkens gegenüber den konditionierten Persönlichkeiten in profitorientierten materiellen Bewusstsein, so haben wir Bodhisattvas – Heilige, welche die Menschheit zur höheren Evolution führen. Es gehörte zum Merkmal von Patriarchats-Mentalität die Rolle zu ignorieren, die schöpferische Frauen spielen. Dadurch dass beide Geschlechter, Mann und Ehefrau, und Mann und Frau als Partnerin, komplementär am selben Projekt arbeiten, wird sich diese Situation jedoch in Zukunft verändern. 'Learning by Teaching' kann z. B. bewirken, dass Zusammenarbeit von Frauen & Männern an verschiedenen Orten gleichzeitig geschieht, während sich Planetarische Schöpferischkeit, Herzenssympathien und Erbarmen gegenseitig verstärken.

Sobald das Geistige Feuer in Männern erscheint, dann sehen Frauen Dinge wirklich anders; es sind die Kulturell Kreativen, die Frauen aus einem "Hausdrachen-Dasein" erlösen können; gleichwie 'Die Göttliche Mutter' (hl. Geist, weiblich, Plural) jene Männer in ihre Würde befreit. 'Seelen-Feuer' blitzt auf, wenn der Frauen 'Fels der Heiligkeit' gegen der Männer 'Stein der Weisen' schlägt, denn 'Gischt der Bequemlichkeit' taucht Männer nur tiefer in ihr Ego ein, 'Schlag im Schlafgemach, Fasten und Gebet' (Markus 9:29) erbaut die Brücke zum Herzen; je tiefer diese Erfahrung berührt, desto größer ist das gemeinsame Werk: Kulturelles Gemeinwesen. Mögen Frauen dem anderen Geschlecht auch maßlosen Narzissmus vorwerfen, Gleichgültigkeit gegenüber Frauenleid und kulturellen Geist..., solange sie Haut als Seele betrachten, und unter Freiheit 'Intimität, Empfindsamkeit, Lust' verstehen, statt zu realisieren „women are heaven: Dharma, Buddha, Sangha“ – solange werden Frauen töten, die Hölle rächend.

 

 

 

La Souveraineté Humaine – Vom Ausgleich der Mächte

'Es ist ihnen die Seele ein Fremdes auf Erden. Unkraut wuchert über die schwarzen, geborstenen Mauern, und an den runden, blinden Fenstern prallt das Sonnenlicht ab. In den düsteren, dunklen Höfen fliegen Tauben umher und suchen sich in den Ritzen des Gemäuers ein Versteck – vom Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.' Georg Trakl

Wenn Weiblichkeit nicht das Ideal des 'Geliebten Herrn und Gott' liebt (die Archetypen 'Rama, Krishna, Shiva, Buddha' als die vier schöpferischen Gehirnfunktionen humanen Bewusstseins) – wofür leben wir dann? Leben für sich selbst, was nichts ist. Frauen, die lieben und nicht das Ideal ihres 'Geliebten Herrn und Allmächtigen Gottes' erkennen, sind machtlos im Schönen, ihre Kunst bringt der Erde »Verfinsterung des Lichtes« (I Ging 36).

Je größer ihr Ideal 'Das Wissen Krishnas' ist, desto größer sind Frauen die Kapazitäten Planetarischen Bewusstseins; je tiefgehender ihr Ideal 'Mantra-Yoga Shivas' ist, desto tiefgehender geht ihr Glaube. Je weitgehender ihr Ideal 'tiefenpsychologische Läuterung Buddhas' geht, desto heilbringender ist der Einfluss von Frauen; und je höher ihr Ideal 'transzendentale Erkenntnis Ramas' geht, desto höher im Rang stehen Frauen in der Welt.

Doch werden wirklich Frauen zu sich sagen: „Was auch immer wir im Leben sein mögen, ohne das Ideal unseres 'Geliebten Herrn und Gottes' ist das Leben für uns wertlos?“

Es ist schwierig, unbekümmerte Freude zu genießen, wenn man sich des Leidens in unserer Welt bewusst ist: Flüchtlinge – Frauen, Männer, Kinder – die sonst, aufgrund "ethnischer Säuberungen", in Konzentrationslagern eingekerkert und gefoltert würden; man liest von kriminellen Clans und hört von Frauen, die der Lust wegen missbraucht werden. Doch haben wir Augen, die große Anzahl von Frauen zu sehen, die in ihrer Seele gemordet sind? Millionen erleiden, im Hunger nach der kulturellen Seele ihres Mannes, physisches Elend oder geistige Verwirrung. – Welch barbarische Brutalität tritt in diesen indiskutablen Grausamkeiten zutage, wenn die Seele der Menschen nicht erleuchtet ist!

Männer beschuldigen Frauen der Engstirnigkeit im Glauben und unlegitimierter Moral, „zu einer anderen Religion, einer anderen Kathedrale, einer fremden Pagode zu gehören“; sie sagen: „Unser Tempel, unsere Rituale hier sind besser, und damit ist auch unsere Beziehungsmoral besser für euch!“ Auf diese Weise kämpft eine ganze Zivilisation weiter und vernichtet sich selbst. Doch 'multikultureller Glaube' – entsprechend den verschiedenen Ländern und ihren kulturellen Gegebenheiten – ist nicht die gemeinsame Religion der Menschheit; vielmehr ist der hingebungsvolle Dienst der Männer das Grundprinzip.

Männer können nicht verstehen – weil seelenvolle Männer bislang von Frauen nicht gewünscht waren –, dass die Form religiöser Beziehung für „Krishna“, für „Shiva“, für „Buddha“, für „Rama“ einzigartig bzw. eine andere ist, und dass daher das Leben eines jeden Mannes darin besteht, seinem Ideal, in Anbetracht seiner Verantwortlichkeit zur Weiblichkeit, als Meister, Heiliger, Freund, Vater, Sohn, Liebhaber, Partner zu folgen.

„Die Seele selbst ist das Zeugnis der Seele und die Seele ist die Zuflucht der Seele.
Verachte nicht deine eigene Seele, das höchste Zeugnis der Menschen.“
Gesetzbuch des Manu VIII.84; Psalm 62

Friede kann nur darin bestehen, dass Väter Frauen den kulturellen humanen Geist offenbaren; wo Söhne aber gezwungen sind, zu tun, was sie nicht wollen dürfen: zu zeugen, sich wiederzuvermählen, oder sich ohne Heirat zu paaren – entsteht Krieg.

Ein Mann, dessen Frauen ihn deshalb schätzen, weil er jederfrau Verdienst und Wert zu schätzen weiß, hat die besten Frauen für seine Zwecke, doch nicht den besten Charakter.

 

Z.  last words


Die Welt wird in Stücke gerissen, wenn Menschen nicht ihre Seele sind.
Die Erde muss das Blut tausender Könige trinken, wenn der Schatten der Muslima
den Mond verdunkelt und Christentum das Lachen der Großen Mutter verschlingt.

Gottes Sehnsucht der Persönlichkeit der Frau versus Des Mannes Amor der Sinne
Religion und Spiritualität können der Menschheit nicht eher Frieden bringen, bis
die Weibliche Seele spricht: „Ich sehne mich nach dir, Du schöpferischer Mensch.“

Spiritualität herrscht über alles, Religion sagt die Wahrheit – bis Frauen in
planetarischem Bewusstsein herrschen und Männer in schöpferischem Geist dienen.


La renonciation à l'amour – con duir a mour belle fleur in vollem flor

Seelenzeit beendet kriegerische propagandistische Herrschaft über die Völker.
Diese Männer sind Ritter, die den Dialog-Raum in sittlichem Ernst erschaffen,
den Seelen der Frauen die Sprache gebend – anders gleichen sie Barbaren.

Frauen und Männer sind zwei miteinander interferierende Welten, die in ihrem
'Alpha und Omega' »Seele«, dem Bereich ihres Menschseins, in schöpferischer
Einigung zusammenwirken: das Kulturell-Geistliche der Männer vermag die
heilsame Macht der erleuchteten Seele des Weiblichen in unsere Welt zu bringen.

Gemeinsame Verantwortung  Es ließe sich an Eine Menschheit Heilung geben,
wenn Männer, anstatt narzisstisch die Persönlichkeit von Frauen zu stärken, sich viel-
mehr um die Geburt der weiblichen Seele kümmern, indem sie den Zusammenhang
zwischen friedenschaffendem Werk der Frauen und Seelencharakter der Männer leben.

In Zukunft müssen Männer lernen, ihre Seelen zu erkennen und ernst zu nehmen; wenn
sie das nicht tun, lernen es Frauen auch nicht. Begreifen wir unsere Seele nicht, werden
wir dem Teufel unsere Seele verkaufen und mit dem Leben dafür bezahlen müssen.

Es gibt Frauen, die glauben ohne die Spiritualität der Liebe der Männer zu kennen.
Doch gibt es keine Spiritualität der Weisheit der Frauen, ohne den Glauben ihrer Männer.


Das tiefe Geheimnis
  Wenn Kirche sich universell ausdehnt, dann verdrängt
die ausbreitende Kirche die Kirche, die da ist und wohin sie sich hinein ausbreitet.

Ein Schatten in Frauenherzen lässt das Bedrohliche aus dem Untergrund fühlen;
doch die
Widerspiegelung ihrer Wesen lässt The Cultural Creatives 'Evolution zum
Menschsein' offenbaren: Dialog führt
zum Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist
.

Das Heilige in der Liebe einer Frau ist nur insoweit gut, als es mit der Erkenntnis
ihrer Weisheit als göttliche Frau eins ist; die spirituelle Weisheit der Männer ist hingegen
nur insoweit wahr, als sie aus dem heiligen Geist ihrer kulturellen Seelen hervorgeht.

Dialog trifft die Geschlechter in einem Raum, wo Männer am ärgsten egoistisch zersplittert
sind, und zu einer Zeit in der Frauen möglichst ungeistig sich gerade am wohlsten fühlen.

God becomes human, that women become divine.
Wo aber noch Könige und Königinnen thronen, dort ist Gewalt.


God is the Lover who loves, the Beloved who is loved, and the Act of Love

Männer, die mit schöpferischem Geist ihrer Frau planetarische Kreativität
manifestiert haben, denen sind ihre Frauen beste Freundinnen; jenem Manne
aber, welcher dies nicht getan hat, wird seine Frau der größte Feind sein.

Heiligkeit der Frauen bedeutet nicht Dummheit, göttliche Wahrnehmung macht sie nicht
unbeholfen – es verursacht, dass Männer ihrer selbstlosen Seele tatkräftig kulturellen
Ausdruck verleihen, so dass sich die Gestaltungen der Frauen auf das Höchste entwickelt.

 

 

 

Planetary Consciousness
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [ISSAT]


Ökologie
Natur und Medizin


Kreativität
Heilung und Therapie


Spiritualität
Ethik und Religion


"Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT) erfüllt ein einzigartiges und dringendes Bedürfnis der heutigen Welt. Unter der Leitung von Tiagaraja Adil Christoph Allenstein wird es dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, die erforderlich ist, um das Planetarische Bewusstsein der Menschheit zu wecken. Dies wird vom Club of Budapest unterstützt. Es handelt sich dabei um ein Bewusstsein, das die reale und dauerhafte Basis darstellt für eine neue haltbarere und humanistische Zivilisation im 21. Jahrhundert."  Ervin László


PROLOGUE

Das Ziel von Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy ist es, ein Verständnis für das menschliche Wesen zu entwickeln und zugleich jene Kreativität bewusst zu machen, die erschafft, was wir wünschen und eine bessere Welt gestaltet. Grundlagen sind jene Erfahrungen der Inneren Essenz der Weisheiten der Religionen und Philosophien, die uns über die Sekten bzw. jene Unterschiede heben, welche die Menschen voneinander trennen. Sie erweckt in uns Menschen den Geist im Neuen Zeitalter, um Toleranz für die Religion des anderen aufzubringen, sowie die Bereitschaft, die Fehler der anderen zu vergeben. Sie fördert in uns Achtsamkeit und Seelenrücksichtnahme. Sie bringt den Dienst und jene kreative Nützlichkeit wieder hervor, die die Welt fruchtbringend machen und so zu einem harmonischen Zusammenleben der Geschlechter führen, in welchem die Zufriedenheit jeder Seele liegt: die Zukunft unseres Planeten in Schöpferischkeit.

Die Zeit ist jetzt reif, Perspektiven eines Humanismus zu eröffnen, der Antworten anbieten kann für das, wonach der Geist der Menschen unserer Tage und dieser Zeit verlangt. Gleichzeitig werden neue Zugänge eröffnet, und wir sind für neue Zugangsweisen offen, die das betreffen, was die Seelen unserer modernen Menschheit ersehnen.

Diese Vision muss eine geteilte Vision sein, die sowohl das Erwachen des Bewusstseins als auch unseres Gewissens pflegt; die sich des Weiteren mit den sozialen und psychologischen Problemen auseinandersetzt, die unsere anspruchsvollen Zivilisationen bestimmen: die zunehmende Prädominanz der Kommerzialität droht die Menschheit von jeglichen tiefer- und höhergehenden Belangen abzulenken. Daher werden wir unsere Fähigkeiten der Intuition, Wahrnehmung und des Mitgefühls nutzen müssen, das Wissen, das wir aus Erfahrungen gewonnen haben, Toleranz und die Liebe, die uns befähigt, zu spüren, welches die Bedürfnisse der Menschheit sowie der gesamten Schöpfung sind, die auch für die folgenden Generationen Gültigkeit haben werden.



Ziele: 

die nicht durch brillanten Intellekt, und auch nicht durch das Studium
der Metaphysik oder vergleichende Religionswissenschaft erlernt werden können.
Nur reine und unschuldige Herzen voller Liebe können sie erfassen.
*

1.

Den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Zivilisationen, Kulturen und Religionen fördern, auf dass immer mehr Menschen sich für Toleranz einsetzen, für die Ehrfurcht vor dem, was anderen heilig ist, für die Erweckung des Bewusstseins durch Erweckung des Gewissens: ein aktualisiertes Denken über Gott.

2.

Psychotherapie durch Kreativität und geistige Beratung ergänzen; Psychoanalyse nicht von materiellem Gesichtspunkt, sondern vom spirituellen Blickpunkt ausführen; Wunden heilen, Wege zu heilsamen inneren Imaginationen weisen, welche Entfaltung von Qualitäten, die Menschen in ihrer Erbschaft von Gott innewohnen, mit sich bringt.

3.

Den Planeten vor Missbrauch bewahren, indem wir einen Sinn von Heiligkeit gegenüber den Kreaturen, Pflanzen und zu allen Wesen entwickeln.

4.

Konfliktbewältigung in zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und dabei Vertrauen aufbauen und helfen, gegensätzliche Betrachtungsweisen zu versöhnen.

5.

Frauen ermutigten der Katalysator sprühender Kreativität zu sein, eigene Initiative zu entwickeln und neue Wege zu gehen, dank eines Fokusses auf spirituelle Freiheit in der Gleich-Würdigkeit der Geschlechter (gender-equality and gender-justice).

6.

Die sozialen Strukturen wieder aufbauen, die in diesen Tagen zerfallen, Ehrlichkeit und Freiheit auf der Basis von Respekt und liebevoller Zuneigung ehren.

7.

Uns der Welt stellen, indem wir angemessene Schritte gegen soziale Ungerechtigkeit unternehmen, wo immer es möglich ist.

8.

Neue interaktive Lehrmethoden pflegen, die die Studierenden ermutigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

9.

Wissen naturwissenschaftlicher Beispiele zur Entdeckung unserer selbst anwenden.

10.

Planetary Consciousness Living Communities – Der Universel der Menschheit
Die Weisheit der großen religiösen und philosophischen Traditionen lehrt uns, wie wir wahrhaft Mensch sein können.

Ohne Mithilfe der Männer, können Frauen nicht Eine Neue Welt aufbauen. Lassen Männer ihre Frauen im Stich, so machen sie sie zu den 'Drei Affen' – dem Übel nicht gewahr, weil Augen, Mund, Ohren verschlossen: benennen Männer nicht ihren kollektiven Missbrauch in der Liebe, haben Frauen zwar den Ehrgeiz Zusammenkünfte zu organisieren, weiter aber 'nichts gesehen'; lehren Männer nicht als Priesterheiler 'Mantra-Yoga' und 'Gebote und Verbote Heiliger Schriften', haben Frauen 'nie etwas davon gehört'; und sind ihre Männer nicht in 'Der Stimme der Stille' Heiler kollektiven Wahns, können Frauen auch 'nicht sprechen'.

* Nur die geläuterte und reine Seele, deren Herz leer ist, um Weisheit zu erhalten,
hat überhaupt eine Fähigkeit zum Lernen 'Über Die Liebe'. Das Herz der gewöhnlichen
Menschen ist vom Wissen voreingenommen, das bereits im Mutterleib erworben ist.



Wir müssen zusammenarbeiten, um das Angesicht der Wahrheit zu enthüllen, entkettet und unverhüllt durch Vorannahmen, Vorurteile und habituelle Denkweisen. In uns selbst müssen wir entdecken, was mit der Menschheit in unseren Tagen geschieht. Andererseits berücksichtigen wir, was aktuell in uns selbst hervorbricht, denn diese Empfindungen entsprechen dem, was in unserem sozialen, psychologischen und sogar physischen Umfeld geschieht. Die Umwelt in all ihren Aspekten appelliert an uns, neue Wege des Fühlens und Denkens anzunehmen.

Die neue Vision in unserer Zeit bestätigt die Heiligkeit und Verwobenheit all dessen, was existiert. Sie umfasst die maximale Entfaltung eines jeden Individuums in Gemeinschaften, die auf erwachter Gerechtigkeit basieren, auf der Schönheit, die in der Verschiedenheit liegt, spiritueller Freiheit, Gleichheit der Möglichkeiten sowie demokratischen Prinzipien. Sie erkennt, dass innerhalb der umfassenderen Gemeinschaft des Seins alle Dinge einen einzigartigen Platz einnehmen und in einzigartiger Weise ihren Beitrag leisten.

Es ergeht der Ruf an uns, Heilung unserem Planeten zu geben und sie zu alle denen zu bringen, die darauf leben. Der Ruf, die Spaltung von Geistigkeit, Verstand und Körper zu heilen. Dass wir uns über unsere Unterscheidungen und Unterschiede erheben, und statt Uniformität die Einheit in der Welt fördern. Der Ruf nach einer globalen Ethik, globaler Gerechtigkeit und der Balance zwischen Autonomie und Gemeinschaft.

Der Ruf ergeht an jeden, dass wir die eine Wahrheit in allen Religionen erkennen und doch unsere eigene preisen: alle zu respektieren, zu tolerieren und allen mit Erbarmen zu begegnen so ehren wir die Göttlichkeit in dem Herzen der Menschheit.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann.

Und eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit, in der Individuen und Gruppen ihre von der neuen Vision inspirierte Arbeit in einem gegenseitig unterstützenden und für die Entwicklung fruchtbaren Umfeld miteinander teilen können: einen lebendigen Tempel (1 Petrus 2:5) zu errichten, der die Schöpfung anregt und nährt, was darüber hinaus der heiligen Suche unseres Wesens Ehre macht, bei der wir Gott kennenlernen, indem wir uns selbst kennenlernen.

Unsere Vision der Natur menschlichen Zusammenlebens liegt, neben einer biologischen Vielfalt sowie den zeitlich begrenzten psychologischen Beziehungen der Geschlechter, in komplexen Organismen, in denen Weiblichkeit als Verwirklichung jener inneren Seelenzeit der Männer anzusehen ist, welche vorausgeht, dass in ihr jene Persönlichkeit als 'Heilerinnen der Erde' wiedergewonnen werde, die Frauen in ihrer Anbetung erschauten.

 

 
 

 

Nachwort an die kreative Vernunft

In essence  Alpha et Omega sind Geoffenbartes, Visionäres, Bilder, Parabeln, Gesänge, Mythen, Heilige Schriften, Analytisches, Künstlerisches, Rätselhaftes, Psychologisches, Wissenschaftliches in so verdichteter Form miteinander, dass der Normalleser sie nicht mit Alltagsproblemen in Verbindung bringen kann, obgleich sie genau eben seine alltäglichen Probleme meinen. essence  Alpha et Omega will jedoch keine Erkenntnisse mitteilen, sondern andere zum Selbstdenken in gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung, religiöser Kontemplation und eigener spiritueller Praxis anregen; und dies für keinen anderen Zweck, als um ein Gespräch zwischen den Geschlechtern und Generationen in Gang zu bringen mit dem Sinn – in wahrer, kosmischer und direkter Intuition – ein gesundes, schöpferisches Miteinander (Allmende) zustande zu bringen, das weit hinausgeht über den Geist bisheriger Unterhaltungskreise. Denn 'Was liebt die weibliche Seele am Freunde, wenn nicht seine Seele? Und so gibt es dabei dreierlei: Den Liebenden, das Geliebte und die Liebe selbst.' (Augustinus, De trinitate). Für eine Planetarische Kultur braucht es Menschen, die in Gesamtheit des Daseins, vom Blickpunkt intuitiven gefühlsmäßigen Erlebens, die Problematik der Jungen Frau, im praktischen Leben wie in der numinosen archetypischen Höhe Ihrer Seele, mit Hilfe der Einheit der religiösen Ideale darstellen, in einer Form, die auch all jenen Menschen, die nicht diese Ideale teilen, eine Erhellung ihrer Beziehungsprobleme zu geben geeignet ist. Möge uns 'der Sonnenton der Großen Mutter' (Goethe, Faust I, Prolog im Himmel) aus dem Dunklen, Ahnungslosen in jene Symphonie der Freiheit lösen, die Unsere Welt zum Tanz des Lebens führt. Möge dieses Werk den Schöpfungsbringern sich als nützlich erweisen, die Kultur zur Quelle der Menschenrechte und Mutter der Wahrheit zu führen und möge das, was über die Würde der menschlichen Person, der humanen Gemeinschaft und Sinn kulturellen Schaffens gesagt ist, das Fundament bilden für die Beziehung zwischen Frauen und Männern auf der Grundlage des umfassenden Dialogs.

essence  Alpha et Omega  wird sich in viele Länder verbreiten. Wenn dort aber als erstes lediglich spirituelle Moral gelehrt wird, wird es immer weniger Männer geben, die sich für Sittlichkeit interessieren und mit diesen wiederum nur wenige Ehefrauen, die spirituelle Ethik auch tatsächlich in dialogischer Konferenz geben, denn noch seltener sind jene Kulturell Kreativen, die Archetypen wirklich so praktizieren, wie dies dazu erforderlich wäre. Menschen, die Ethik auf authentische Weise praktizieren, werden so selten sein, wie Sterne beim Aufgang der Sonne. Wo aber der Mensch mit Menschen spricht, geht aus einem gemeinsamen Akt des Aufeinanderhörens auch Ethik hervor.

'Um Gott und der Menschheit zu dienen, muss man darbringen, was einem am liebsten ist' und so habe ich meine Musik geopfert. Ich habe auf dem Konzertflügel, dem Baby Grand, in der Carnegie Hall gespielt, machte mein Examen als Organist, erhielt ein Stipendium am Konversatorium der Musik, um schließlich zu einer Bühne, an die Orgel von Santa Maria degli Angeli in Assisi, geführt zu werden, wo ich die Musik der Sphären berührte. Diese Musik hatte ihre Aufgabe erfüllt. Als ich geistige Retreats im Santuario Francescano La Verna gab, wurde schließlich jede Seele für mich eine musikalische Note, alles Leben wurde Musik. Wenn es daher in essence  Alpha et Omega etwas zu finden gibt, so ist es dies Gesetz des Alls: sich in Einklang mit sich selbst und den Archetypen der Heiligen Schriften stellen. Ich habe gefunden, dass im 'Jauchzen Elisabeths' ein bestimmter musikalischer Wert liegt und im 'Magnifikat Mariens' eine Melodie geoffenbart ist, und dass Psychoanalyse, als die Lehre des Buddha 'women are Buddha, women are Sangha, women are Dharma', Harmonie in jedes Gefühl einer Gemeinschaft bringt. Also habe ich versucht, denen, die gewohnt waren, meine Musik zu hören, das Gleiche zu interpretieren, mit klaren und einfachen Worten; ihnen sei Dank! Allen Lesern den Segen der Himmel und der Erde. Sie haben das letzte Wort. 'Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken' (Claude Debussy).

 

 
 

 

Dialogue – Tavistock working Conference


Meist geben sich Frauen mit einem Glauben zufrieden, den sie von ihren Müttern und Großmüttern mitbekommen oder bei interreligiöser Spiritualität erfahren haben. Doch Interreligiöse sitzen nicht an der Tafel der Schaffenden: ihr Ehrgeiz zu herrschen lässt nicht zu, dass sie sich bescheiden unter die Kulturell Kreativen setzen, um zu lernen in schöpferischem Geist Frauen den Dialog in Planetarischem Bewusstsein zu ermöglichen.

Wie viele Mütter gibt es auf dieser Welt, die selbstbewusst ihre Kinder erziehen und gute Dinge tun? – äußerlich scheinen sie hellwach zu sein, innerlich jedoch, in ihrer Seele, ihrem Selbst, schlafen sie. Es mag ein psychologisches Verbrechen sein, diese Frauen zu wecken, denen Schlaf sicherlich gut für ihre biopsychische Gesundheit tut; für The Cultural Creatives ist es jedenfalls Sünde, jene Frauen aufzuwecken, die noch fest im kirchenmusikalischen Genießen oder spirituellen Tanzspaß verweilen wollen.

Die Synthese  Christentum (divine vata / Manat: Buddha), Judentum (divine kapha / die Große Mutter), Islam (divine pitta / die Große Göttin); Cultural Creatives: Rama (der analytischer Heiler nach 40-tägigem Retreat), Shiva (der universelle Priesterlehrer), Krishna (Dichtung, das Wissen der Weisheit). Die Arbeit der Kulturell Kreativen besteht darin [mit Jungianischer Psychoanalyse {Universeller Gottesdienst: Imagination, Archetypen} in der Methode 'tavistock-working-conference'] jenen, die ausgeschlafen sind, eine helfende Hand zu geben. Diese Art von Hilfe ist 'Initiation zu Planetarischem Bewusstsein'.

Kulturell Kreative sehen in den Handlungen der Weisen Frauen das Tun der Kinder der Großen Mutter. 'Wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt' (Lukas 13:34), betrachten sie die Menschen – ohne zu denken, dass sie europäisch, afrikanisch, russisch, amerikanisch, australisch, asiatisch etc. wären. Alle Frauen sehen sie 'im Unbefleckten Herzen' voller Vergebung an – und zwar nicht nur jene Frauen, welche das verdienen, sondern auch, und besonders, die anderen... denn sie mitempfinden den Grund dafür.

Indem die Kulturell Kreativen in allen Frauen und in jeder einzelnen 'gut' sehen, projizieren sie in das weibliche Herz ein heilendes Licht, welches eigenmächtig aufzustrahlen beginnt und sich ausdehnt, die Kapazität der weiblichen Seele, die Frau selbst, dergestalt erleuchtend, dass von der Emotion der Seele sich ihrem feminalen Verstand die Szenen göttlicher Erhabenheit offenbaren. Auf diese Art und in dieser Weise entwickeln Frauen den erweiterten Blick auf das Leben – jene Kapazität, die man auch 'den kosmischen Standpunkt' nennen kann und es ist diese erweiterte Sichtweise, welche den Wandel in der 'Kulturellen Beziehung der Generationen und Geschlechter' auf Planet Erde hervorruft.

Weltklimawandel  Der ersehnte Wandel unserer Welt geschieht durch eine Veränderung im SINN. Es geht um die Frage, wie sich wirtschaftliches Wachstum mit einem möglichst effizienten und schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen kombinieren lässt. Religiöser Handlungswille der Männer zum Dialog ist gefordert; doch glaubensloser Egoismus steht dem im Wege: das Gefühl von Dringlichkeit wurde überall schon längst verfrühstückt. Was bleibt? Frauen müssten in der Liebe konsequent handeln – und das jetzt.

Männer müssen lernen, die Schönheit von 'Universeller Gottesdienst und Dialog' zu sehen – sie blicken auf 'die Strenge der Frauen' (Manat), die ihnen nicht attraktiv erscheinen mag, aber wenn sie in allem nach dem Guten in Frauen suchen, werden sie finden: Gott ist in der Großen Mutter und der Großen Göttin, mehr noch: Er ist als 'Die Kulturell Kreativen'.

Die mit Seelen-Aufrichtigkeit den heilbringenden Sinn ihres Lebens suchen, werden selbst nach diesem Zweck vom heilbringenden Sinn gesucht: es sind jene Frauen, die fähig sind, den Männern zuzuhören, welche diejenigen Männer sind, denen Frauen zuhören werden.

 
Tiagaraja Adil Chr. Allenstein
Cultural Creative of The Club of Budapest

 

 
 


Das Gastmahl

 Die Zusammenkunft der Gebildeten und Der Zaubergarten

An den Gastmahlen, die ein kultivierter, großzügiger Mann zu geben pflegte, nahm oft ein gewisser stiller Derwisch teil. Der Kreis war als 'Die Versammlung der Gebildeten' bekannt. Der Derwisch beteiligte sich nie am Gespräch, sondern kam einfach, begrüßte alle lächelnd mit Handschlag, setzte sich in eine Ecke und aß, was bereitgestellt wurde. Niemand wusste etwas über ihn, obwohl es, als er das erste Mal auftauchte, Gerüchte gab, er sei ein Heiliger. Manche Frauen fühlten sich unwohl in seiner Gegenwart, er schien nichts zu unternehmen, um mit ihrer geistigen Atmosphäre zu harmonieren, und trug nicht einmal mit einem Ausspruch zu den erleuchteten Dialogen bei, die sie als einen wichtigen Teil ihres Lebens schätzen gelernt hatten. Andere wiederum merkten gar nicht mehr, dass er überhaupt da war, da er keine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Eines Tages sprach der Derwisch jedoch. Er sagte: „Ich lade euch alle ein, morgen Abend meinen Zaubergarten zu besuchen. Ihr sollt mit mir essen.“ Diese unerwartete Einladung führte zu einer Meinungsänderung in der gesamten Runde. Die einen dachten, der Derwisch, der immer sehr armselig gekleidet war, müsse verrückt sein und könne ihnen bestimmt nichts bieten. Andere betrachteten sein früheres Verhalten als eine Prüfung. Schließlich, sagten sie sich, belohne er sie eben dafür, dass sie solch langweilige Gesellschaft geduldig ertragen hätten. Noch andere sagten zueinander: „Nehmen wir uns in acht, er könnte uns nämlich in den Bann seiner göttlichen Natur gegenüber der menschlichen locken wollen.“ Neugier brachte sie alle, auch den Gastgeber, dazu, die Einladung anzunehmen. Am folgenden Abend führte der Derwisch sie von ihrem Versammlungshaus zu einem verborgenen Retreat-Gelände, einem Palast von solcher spiritueller Größe und Pracht, dass sie geblendet waren. Der Ort war voll von Schülern, die Übungen und Aufgaben ausführten. Gäste kamen mit Scharen von würdig aussehenden Weisen; der Derwisch sprach zu jedem: „Wie wunderbar wird mir göttlicher Ruhm durch dich offenbart!“ – die Festtafel, die ihnen geboten wurde, lag jenseits jeder Beschreibung. Die Besucher waren überwältigt, alle baten ihn, sie von nun an als Schüler anzunehmen. Doch der Derwisch entgegnete auf ihre Bitten nur: „Wartet bis zum Morgen.“ Der Morgen kam, aber die Gäste erwachten nicht in den luxuriösen, seidenen Kissen, zu denen sie, in prächtige Gewänder gekleidet, am Abend vorher geführt worden waren, sondern sie fanden sich stocksteif ringsum auf dem Boden liegend innerhalb der steinigen Einfassungen einer Ruine, in einer wasserkargen öden Berggegend, wieder. Da näherte sich der Derwisch, wie aus dem Nichts gekommen, der Gesellschaft: er winkte mit beiden Händen, und alle fanden sich auf einmal in seinem Palast wieder. Da bereuten sie, denn sie kamen sogleich zu der Überzeugung, dass die Ruine die Prüfung gewesen und sein Zaubergarten die wahre Wirklichkeit war. Einige flüsterten: „Wie gut, dass er unsere Vorwürfe nicht gehört hat. Wenn er uns nur seine seltsame Kunst lehrt, würde sich das schon lohnen.“ Aber der Derwisch winkte wieder – daraufhin saßen sie am Tisch jenes Gastmahls, das sie in Wirklichkeit nie verlassen hatten; der Derwisch hockte in seiner üblichen Ecke, aß wie immer seinen Gewürzreis und sagte überhaupt nichts. Allerdings hörten sie jetzt, während sie ihn mit Unbehagen beobachteten, seine Stimme; es war ihnen, als würde sie aus ihrer eigenen Brust sprechen, denn seine Lippen bewegten sich nicht. Er sagte: „Solange eure Gier es euch unmöglich macht, die Selbsttäuschung von der Wirklichkeit zu unterscheiden, gibt es nichts Wirkliches, was euch ein Derwisch zeigen könnte, nur Trug. Die, deren Speise die Selbsttäuschung und Einbildung ist, können nur mit Täuschung und Einbildung beköstigt werden.“ Alle, die bei dieser Gelegenheit anwesend waren, kamen weiterhin zur Tafel des großzügigen Mannes. Der Derwisch aber sprach nie wieder zu ihnen. Und nach einiger Zeit bemerkten die Mitglieder der 'Versammlung der Gebildeten', dass seine Ecke immer leer blieb [vgl.: Platon, Timaios 17a-c, 36c: 'es führt den einen in der Richtung nach rechts, den anderen in der Richtung nach links']. (nach Goethe, 'Dichtung und Wahrheit').

['
Buddha', Hans im Glück (Grimms Märchen, KHM 83), ist jener Mann, der am Ende seiner Lehrzeit, nunmehr als spiritueller Meister, glücklich feststellt: Ich brauche kein Gold; und da ist keine Libido, kein Eros mehr in mir, die in mir gleich einem Pferd durchgehen; kein Eheweib, das mich wie eine Kuh tritt; kein gestohlenes Schwein, das nur Ärger macht; keine Gans, die in der Gegend herumläuft; und keine Steine, die meine Freunde gefährden.“

 

 
   

Salvador Dalí 'Invisible Images'
Museu de Cadaqués

 

 

 

 

 

 

 


Die Stolze Eva – die Todesengelin, die den sexuellen Wunsch repräsentiert – empfindet eine Art Kampfeslust: sie schämt sich nicht, der Seele des Mannes den Kopf abzubeißen.

Wenn früher die Menschen zu Gott aufblickten, festigte sich in Ihm der erste Grund einer Alleinherrschaft zur Identität von 'Meister, Prophet und Heiliger' {im Islam entsprechen alif, mim, sin: Ali, Mohammed, Salman}. Zudem offenbart sich jetzt in unserer Zeit, worin Weiblichkeit Gottheit: was Sie ist und was aus Der Ersten Ursache prophetisch entspringt:

 

Juno, Magna Mater, Minerva {Maryam, Khadija, Fātima} sind Eine Einzige Mutter: was AlUzzâ, »Das Geflügelte Herz«, die Magna Mater der Liebe verfügt, ordnet »Der Stern« {stella matutina; Manât (Fatum): Morgen- und Abendstern zugleich; die schicksalhafte Liebe als 'selige Magdalena' (Femina Alpina) und 'tätige Martha' (Assija)} an und setzt es in Gang; dann führt »Die Frau des Sieges« {AlLât (Fortuna): die Schöpferischkeit »im Zeichen des zunehmenden Mondes«} weiter und bringt es zum Abschluss. nach Christine de Pizan, Le Livre de la Cité des Dames; vgl. 'Die Drei Jungfrauen (Bethen)' der Kirche in Meransen: Aubeth, Cubeth, Guere.

AlUzza, Manat und AlLat entsprechen der zoroastrischen Triade, jener Dreiheit von weiblichen Erzengeln: Gedanke (Spenta Armaiti), Wort (Ashi Vanuhi), Handlung (Daena).



Femina Maritima  Femina Major  Femina Lanceolata

 


Yod, Heh, Wav oder Die Drei Mütter: shin (Die Erde), aleph (Die Sprache), mem (Das Wasser)
Yod
: Chokhmah & Binah, durch den Herd der Erde verwandelt zum schöpferischen Prinzip.
Heh : Chesed & Geburah. Pfingstgeist, als Person und Gabe, ist Nahrung für Ihre Sprache.
Gibt sich des Mannes spirituelle Seele, ertönt Herzensschrei: „Lass meine Seele zu Deinem
Leben werden!“ und Weiblichkeit bekennt: „Leid, du hast mich zermürbt, bis ich für dich
zum Lehm wurde, aus dem du einen Körper als Wohnstatt für den göttlichen Geist schufst.“
Wav : Netzach & Hod: 'das Wasser des Lebens' verbindet alle Geschöpfe mit dem Projekt.


L'Eternel feminin 
'Tonight the umpteen stars give birth to the life eternal' (Jelal ad-Din Rumi)
Im Avesta heißt es: 'Im Lebensleib der Weiblichkeit gibt es einen Gedanken, in ihm wohnt Spenta Armaiti. In diesem Gedanken gibt es das Wort, in ihm wohnt Ashi Vanuhi, Schwester der Daena. In diesem Wort gibt es eine Handlung, in der Daena (anima coelestis) wohnt.' Nur als erleuchtete göttliche Seele, im Gemeinwesen verbunden mit dem schöpferischen feurigen Pfingstgeist der Männer, erkennen Frauen, was die Liebe ist und warum sie ist.

 

 

 

 

Responsorium graduale Zwischengesang


Nordportal der Westfassade der Kathedrale Notre-Dame de Paris


Notre-Dame ist durch Schöpferischen Geist zur Wohnstatt Ihres Wortes geworden. Es muss unser sehnsuchtsvollstes Bestreben sein 'Notre-Dame, Frauen und Männer' zu höherer Einheit zusammenzubringen. Sehen wir Notre-Dame durch die Glasfenster des Universellen Tempels, bekommt Sie eine tiefere Bedeutung, als wenn wir außen stehen; wir erkennen: Die Liebe als Schöpferin des großen Ganzen. Doch sollten wir uns hüten, Ihre Liebe mit den Begehren unserer Körper, unserer Herzen, unserer Seelen zu stören.

Kultur bedeutet nicht 'Göttlichkeit der Menschheit', Zivilisationen ohne Spiritualität, oder 'Eine Welt in der Vielfalt von Religionen'. Kultur heißt, eine Neue Welt aufbauen, als Kritik an der Verkommenheit spiritueller Gemeinschaften, denen das Heilige fehlt, zum Ausdruck zu bringen. Die ganze spirituelle Frauenwelt schaut zu an einem Frevel – und keine sogenannter "Weisen Frauen" macht den Mund auf. Natürlich müssen wir 'alle partiellen Erfahrungen zu erlangen versuchen, die auf der mentalen Ebene möglich sind, und das Mental mit spiritueller Freude durchfluten und es mit dem spirituellen Licht erleuchten' (Sri Aurobindo) – danach aber müssen wir darüber hinaus gehen. Können wir über Spiritualität nicht hinaus gehen in das Humane Kulturelle, 'Gottes Menschwerdung' in die kulturelle Gemeinschaft, ist es kaum möglich, 'die Schöpfung unter den Generationen und Geschlechtern', das letzte Geheimnis der Welt zu ergründen; das Problem, das die Liebe uns stellt, bleibt ungelöst. Wir müssen den Verlust an Kultur, dem schöpferischen Menschsein wiedergutmachen. Eine Menschheit wird leben, wenn ihre Kultur lebt; und die Welt wird sterben, wenn uns die Ermutigung zur Kultur stirbt.

essence  Alpha et Omega  ist eine Aufforderung an Männer, aufzuschreiben, was sie unterlassen werden; im Verstehen dieser ihrer Gelübde, und wie sie zu brechen sind (Kol Nidrei), erwächst den Frauen eine Neue Menschheit aus 'Dialogischem Gespräch' (Koinonia); ihre Erkenntnisse in Europa schreibt ein Buch zu fassen, schenkt der Welt ihr Schöpfungsbuch.

Eva-Kreativität und das Mysterium der Schöpferischkeit  Frauen empfangen, was sie wünschen. Unschuldige weibliche Mitschuld hat das Motto: „Mit deiner Wirtschaftlichkeit lass mich kreativ sein“, doch erst im Mysterium „Mit Dir sterben, lass mich sterben!“ offenbart sich heilende Kreativität. Sind die Wünsche der Psyche erhaben, kann die Seele erhabene Formen entdecken, sie zu erschaffen führt den planetarischen Wandel herbei.

 

 

Geheimnis des Lammes [Genter Altar]

Die Liebe der Engel delegiert die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe unter der Vergewaltigung ihrer selbst.

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Ideal eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist' einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.

Von der sich hingebenden Kulturellen Männlichkeit als Mutter der Kirche aller Kirchen
Statt dem abrahamischen Mekka einer spirituellen Wissenschaft von 'Vater und Sohn', braucht es in unserer Zeit »Sprache, Mythos, Kunst, Religion«: Den Frauen und ihren Kulturell Kreativen ist es jetzt eigen, die Bausteine zu liefern, aus denen sich für die Menschheit die Welt des Wirklichen, wie die des Geistigen, die Welt des Uns aufbaut. Die Erkenntnis der Männer vergangener Zeit richtete sich auf Gott; dies bescherte der Welt eine bestimmte Moral im Umgang der Männer mit den Frauen. Wie aber wäre es, wenn Gott sich nach dem kulturellen Geist der Männer richtet – und die Frauen sind?

 

 
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund. Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“ Ich antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ Da sagte er: Geh und sag diesem Volk: „Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“

Jesaja 6:1-11, Psalm 119:72-74; 139:13-16
 


On mighty waters floated the universal egg of The Golden Womb, Hiranyagarbha,
which gave birth to the flame of life, The One Spirit of all the Gods. Rig Veda (X,121)

 

Ode Notre-Dame oder Von göttlicher Weisheit, Brot und Wein  Die Große Mutter ist der geheimnisvolle Mischkrug, Heiligen Trank ausspendend, um jener festen Speise willen, die Sie selbst erst besitzen, mischen muss und zu Essen geben, um die Vision zu hegen, zu hüten und zur Entfaltung zu bringen; und indem Sie sich über dies alchemistische Geheimnis klar ist, was das heißt, bringt sie das Höchste hervor: die Göttin, die in ihrer Seele heilig fest steht, niedere Kräfte von Erkenntnis und Willen gezügelt, deren Personalität nach dem Bild Gottes geschaffen und deren Wille von Erkenntnis geleitet: Sie, die im Gleichgewicht mit der Kapazität der Seele und entfaltetem göttlichen Potenzial ist, ist dem Botschafter des Menschentums nicht Dienerin, sondern seine Gefährtin; und selbst voll und allseitig entfaltet, wird Sie Sich gerecht, indem Sie anderen Frauen Beispiel ist, von der Kapazität der Seele aus heilbringende Personalität zu verkörpern; in der Liebe zum Geliebten Talente nicht verkümmern, sondern aufblühen zu lassen, ist Sie das Vorbild für eine gerechtere, menschenwürdigere nachhaltige Welt.

Nur durch die Verbindung der dialogischen Sprache des von aufstrebendem, läuterndem Feuers im Göttlichen Bewusstsein Dharma-gebenden weiblichen Herzens, mit dem kulturellen Gewissen des herabkommenden Schöpferischen Geistes des Männlichen können wir letztendlich Schöpferkraft zum großen Werk erlangen, Eine Neue Welt aufzubauen. Ohne das schöpferische Feuer des Herzens, gibt es keinen würdigen Schritt der Freiheit.

Unfold Thy secret through Nature and reveal Thy mystery through my Heart.

 

 

 

Jetzt schauen wir in einen Spiegel,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber
werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch
durch und durch erkannt worden bin.
1 Korinther 13:12-13

 

Der Geist ist das erste Bild der göttlichen Einfaltung,
die alle Bilder der Einfaltung in ihrer Einfachheit und Kraft einfaltet.
Denn wie Gott die Einfaltung der Einfaltung ist, so ist der Geist,
der Gottes Bild ist, Bild der Einfaltung der Einfaltungen.
Nach den Bildern kommen die Vielheiten der Dinge, die die göttliche
Einfaltung ausfalten, wie die Zahl die Einheit ausfaltet und die Bewegung
die Ruhe und die Zeit die Ewigkeit und die Zusammensetzung
die Einfachheit und die Zeit die Gegenwart.
Nikolaus von Kues

 

 

Vom komplementären Pfad der Geschlechter: Seelenzeit – Raumzeit   Dharmakaya-Ritterlichkeit, geistliche Freiheit: nigredo => geheiligte Transzendenz: albedo => Immanenz, der Meister wird zum Freund: Gleichheit => Brüderlichkeit: The Cultural Creatives. Raumzeit: Zusammenkunft => ewige Anbetung: das Unbefleckte Herz => die Seelen befreien von Leid: in der Leere vom falschen Selbst => Dialog: die Stimme der Stille => Persönlichkeit Gottes.

Contrat Social  Nicht-bedürftige, mächtige Männer müssen, indem sie auf die geistige, kulturelle Seite des Lebens herabkommen, den ohnmächtigen, spirituell bedürftigen Frauen helfen; dafür werden Frauen auch für diese Männer beten, wodurch sich Ohnmacht und Hilflosigkeit der Frauen wandeln, und unser Leben auf Erden wieder seinen schöpferischen Sinn bekommt. 'Der Islam ist der Himmel, Fasten seine Sonne, das Beten sein Mond' (Das Buch der Gewissheit).

Die Warnung Christi (im Meditationsbild oben links, siehe Seite 104) bezieht sich auf die Unterordnung der Weiblichkeit unter 'selbstherrliche Sonnengötter' – dies löst sich allerdings nicht auf die Art, dass nunmehr Weiblichkeit »negativer Männlichkeit« befiehlt, sondern – wie im Medaillon gezeigt – dass Frauen von Liebe ihrer Seligkeit zur Sonne sich vollenden. Voraussetzung ist 'die Wiederkunft Christi', »Der aufgehende Mond«: die geistliche Kultur spiritueller Männer im Kreis dialogisierender Frauen, den «Sonnen der Gerechtigkeit». Um dergestalt dem Weiblichen zu dienen, müssen Männer opfern, was ihnen am liebsten ist: da gilt es nun mit der Seele zu erscheinen, statt mit Persönlichkeit zu tönen! dann werden Frauen Männern Anerkennung geben: „Wir haben euch gezeugt noch vor dem Morgenstern. Ihr seid Priester nach der Ordnung Melchisedeks, setzt euch uns zur Rechten! 'Und Gnade wird die Himmelskönigin, für die wir brennen, auf uns niedertauen' (Divina Commedia, Paradiso XXXI).“

* Skizze des Radbildes von Mansur Wolfgang Belage

 

 
 

 

L'UNIVERSEL

 
No religion serves the function of another, and yet, religions are not
essentially different, although they are differentiated in function.
Sajjada-Nishin Zia Inayat-Khan ‘urf Sarafil Bawa Chishti


Lobpreisen des Herrn


Our soul is blessed with the impression of the Glory of God
whenever our lips praise Him.

For it is the spiritual feeling which is the main thing,
not the form, and yet knowing this form side, not neglecting it.


Der Universelle Gottesdienst lässt uns so klar wie möglich erfahren,
dass alle Religionen im Wesentlichen miteinander übereinstimmen; dass
zwischen den von verschiedenen Glaubensrichtungen vertretenen Wahrheiten
kein wirklicher Unterschied besteht; dass es nur eine religiöse Ordnung gibt,
durch die sich sowohl die äußere als auch die innere Welt kulturell entwickelt,
und nur ein spirituelles Ziel, das alle Heiligen Schriften anerkennen.

Es sind Frauen, die die Menschheit zu höherer Evolution führen werden.
Wie? – Indem die Männer, entsprechend ihrem Archetyp, wieder den Dharma
der Heiligen, Meister und Propheten der Religionen der Welt geben – was
die Herzen aller öffnet und unser Denken erleuchtet –, können wir die Liebe
unserer eigenen Seele verstehen. In der Raumzeit ihrer Seelen werden
die Frauen die humane Kultur Einer Menschheit gestalten.

Indem nämlich die Vielheit unverbundener spiritueller und religiöser Menschen
sich in zwei komplementären Wesenheiten eint, von denen in der Religion die Große
Mutter herrscht, während in der Spiritualität der Mensch dient, wird es uns möglich,
zu uns selber nicht nur wie in Beziehung zu anderen, kulturelle Menschen zu sein.

Wenn Universeller Gottesdienst und Dialog eine Art zu leben entdecken lässt,
die frei von jeglicher Gewalt ist, die wahrhaft religiös und daher frei von Angst ist,
dann ist es das Heilmittel, das wir der Menschheit geben müssen.

Alles Leid entstammt dem Wunsch der Männer nach Glück für ihr persönliches Selbst,
während Seelen-Zeit geboren ist, das Verwundete zu heilen und glücklich zu machen –
das ist der Grund, warum Universeller Gottesdienst und Dialog die Auswechslung
der Freizeit der Männer gegen den kulturellen Heilungsraum der Frauen ist.

 

 

 
 

 


Toward the One
the Perfection of Love, Harmony and Beauty,
the Only Being,
United with all the Illuminated Souls
Who form the Embodiment of the Master,
the Spirit of Guidance.


{Entzünden des Gottes-Lichtes (hebr./ägypt. Shamash)
von diesem Licht werden die Lichter der Religionen der Erde entzündet}

 
ANRUFUNG  DER  ERZENGEL  DER  ELEMENTE


O alles hervorbringende Mutter Erde,
demütig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Ein- und Ausatem mit geschlossenem Mund. Stelle dir deinen Körper als einen Baum vor:
während des Ausatems lässt du den Magnetismus mit der polluierten Energie in die Erde sinken
 – die himmlische Energie wird dabei zentrifugal in die Wirbelsäule gesogen; bei Einatmung
ziehst du den Magnetismus der Erde in das zentripetale magnetische Feld deines Körpers.
Arme neben dem Körper, Handflächen nach unten gerichtet.}

 
O alles reinigendes Wasser,
bereitwillig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem mit geschlossenem Mund, Ausatem durch die geöffneten Lippen, so als würde ein Engel trompeten.
Im Ausatem strömt Geist abwärts, gleich einem Wasserfall; im Einatem strömt Erdmagnetismus herauf.
Hände in langsamer Wellenbewegung vor der Stirn, als würde von den Fingerkuppen Wasser tropfen.}

 
O alles verzehrendes Feuer,
mit ganzem Herzen erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem durch den gespitzten Mund, Ausatem mit geschlossenem Mund; ein Gefühl der Frische:
du trinkst die Luft
und entfacht damit das Innere Feuer; die Taufe mit Feuer  – infrarot eingeatmetes
Feuer verwandelt sich beim Ausatmen in das sichtbare Licht. Die Arme sind hoch nach oben
gerichtet und nach vorne ausgestreckt, Handflächen und Daumen ein Dreieck bildend.}

 
O alles durchdringende Luft,
freudig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Taufe mit Heiligem Geist. Identifikation mit reinem Geist, entzentriert. Einatem und Ausatem
durch den Mund. Hände über Kreuz nach vorne, Handflächen leicht wie Flügel schwingend: frei!}


O Äther, Essenz von allem,
passiv erweisen wir Dir unsere Huldigung.

{Der stille Raum in dem sich alle Elemente formen – atme, ohne zu atmen – Integration, Synarchie.
Hände voreinander in Höhe des Herzens, Handflächen zum Körper gewandt, ohne zu berühren.}

 
Beim Einatmen öffnen wir nicht nur die Poren der Haut, sondern stellen uns vor, alle Zellen unseres
Körpers zu öffnen. Wenn wir ausatmen, entdecken wir eine Heilkraft und erkennen ihr Potential,
Menschen, Pflanzen und Tiere zu heilen. Während wir ausatmen strecken wir die Hände nach vorne
aus, empfangen in einer Handfläche das Sonnenlicht und in der anderen Handfläche richten
wir unser Augenmerk auf die Heilkraft. Diese Heilkonzentration kann angewandt werden, indem
wir jenen, die in Not sind, heilende Gedanken senden, während wir unsere Hände ausstrecken.

{20 Atemzüge, für jedes Element 5. Am besten morgens, an einem offenen Fenster, im Garten oder im Freien,
oder im Stehen oder auch im Sitzen; die Anrufungen im Garten oder am Fenster stehend zu machen ist ideal}

 

 
 


 

Dem Einen entgegen
der da ist, die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit,
der einzige Seiende,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Geist der Führung verkörpern
in der Botschaft der Einheit
für die Menschheit.

 

Lob sei Dir, Allerhöchster Gott,
allmächtig, allgegenwärtig, alldurchdringend,
Das einzige Wesen.

Nimm uns in Deine Elternarme;
Hebe uns empor aus der Erdenschwere.
Deine Schönheit beten wir an,
und Dir ergeben wir uns willig.

Gnadenreicher und barmherziger Gott,
Du höchstes Ideal der ganzen Menschheit,
Dich allein beten wir an, und Dir allein gilt unser Sehnen.

Öffne unsere Herzen für Deine Schönheit,
Erleuchte unsere Seelen mit göttlichem Licht,
O Du, Vollkommenheit der Liebe, Harmonie und Schönheit!

Allmächtiger Schöpfer, Erhalter,
Richter und Verzeiher unserer Unzulänglichkeiten.

Herrgott des Ostens und des Westens,
der Welten oben und unten,
der sichtbaren und der unsichtbaren Wesen:

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht;
Gib Nahrung unserem Körper, unserem Herzen, unserer Seele;
Gebrauche uns für das Ziel, das Du erwählst in Deiner Weisheit,
und führe uns auf dem Pfad der Dir eigenen Güte.

Ziehe uns näher zu Dir in jedem Augenblick unseres Lebens,
Bis in uns sich widerspiegelt Deine Gnade, Deine Herrlichkeit,
Deine Weisheit, Deine Freude und Dein Friede.

Amen

 

1. Licht  HINDUISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die hinduistische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Om Namah Shivaya. Om Namo Narayanaya. Om Namo Bhagavate Vasudevaya.
Lesung aus den Veden, der Heiligen Schrift der hinduistischen Tradition]


(Stilles Gebet: Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten.)
 

Heilgebet

O Du, dessen Wesen
Gnade und Barmherzigkeit,
und dessen Sein nur Friede ist,

Vater, Schöpfer und Erhalter
unseres Lebens,

sende der ganzen Menschheit
Deinen Frieden,
und vereinige uns alle
in Deiner göttlichen Harmonie.

Amen

 

2. Licht  BUDDHISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch den Buddhismus repräsentiert.

[Sacred Music: Om Mani Padme Hum; Hri. / Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā. /
Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa; Buddham saranam gacchãmi,
Dhammam saranam gacchãmi, Sangham saranam gacchãmi. / Namu Amida Butsu. /
Om Ah Hung Vajra Guru Pema Siddhi Hung. / Nam-Myôhô-Renge-Kyô.

Lesung aus dem Pali Kanon, der Heiligen Schrift der buddhistischen Tradition]

 

Inspiration meines Denkens,
Tröster meines Herzens,
Heiler meines Geistes,

Deine Gegenwart erhebt mich von der Erde zum Himmel,
Deine Worte fließen wie der heilige Strom,
Dein Gedanke steigt auf wie ein göttlicher Quell,
Dein Zartgefühl erweckt Zuneigung in meinem Herzen.

Geliebter Lehrer,
Dein ganzes Wesen ist Vergebung.
Die Wolken von Zweifel und Furcht
zerstreut Dein durchdringender Blick;

alle Unwissenheit schwindet
in Deiner erleuchtenden Gegenwart;

neue Hoffnung wird in meinem Herzen geboren,
wenn ich Deine friedvolle Atmosphäre atme.

O inspirierender Führer
auf des Lebens verwirrenden Wegen,
In Dir fühle ich eine Überfülle von Segen.


 

Dem Einen entgegen, der Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit,
der einzig Seienden,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Meister verkörpern,
den Geist der Führung.

 

Gnadenreichster Herr, Meister*, Messias und Erlöser
der Menschheit, Dich grüßen wir in aller Demut.
Du bist der erste Ursprung und die letzte Folge, das göttliche Licht
und der Geist der Führung, Alpha und Omega.
Dein Licht ist in allen Formen, Deine Liebe in allen Wesen;
in der liebenden Mutter, im gütigen Vater, im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund, im inspirierenden Lehrer.

Gib, dass wir Dich erkennen, in all Deinen heiligen Namen
und Gestalten:
als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha.

Lass uns Dich erschauen in (Sarah, Hagar &) Abraham, in (Deborah,) Salomo,
(Anahita &) Zarathustra, in (Assija, Aaron {der Heilige des Herrn}, Miriam &)
Moses, in (Maria,) Jesus, in (Khadija, Fatima &) Mohammed, und
in vielen anderen Namen und Gestalten, der Welt bekannt und unbekannt.

Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Wesen,
und wir suchen Deinen Segen in der Zukunft.
O Botschafter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!

Du, dessen Herz unablässig emporstrebt,
Du kommst auf die Erde mit einer Botschaft,
wie eine Taube von oben, wenn Dharma verfällt,
und sprichst das Wort aus, das in Deinen Mund gelegt wird,
so wie das Licht den wachsenden Mond füllt.

Lass den Stern des göttlichen Lichtes, der in Deinem Herzen leuchtet,
sich widerspiegeln in den Herzen derer, die Dich lieben.

Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten
und die ganze Menschheit erleuchten und
sie vereinigen zu einer einzigen Familie
in Gott, dem Vater und der Mutter.
Amen
 

* Der eine Meister hat eine Sache gesagt und ein anderer Meister
oder Heiliger eine andere, und doch widersprechen sie sich nicht.

 

3. Licht  ZARATHUŠTRA

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die zoroastrische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Ashem vohû vahishtem astî ushtâ astî ushtâ ahmâi hyat ashâi vahishtâi ashem.
Armaiti – Anahita – Atar – Vayu. Ahura Mazdâh – Ahura Mazdâh.
Lesung aus dem Zend Avesta, der Heiligen Schrift der zoroastischen Tradition]


(Stilles Gebet: Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht.)

 

Heilgebet

O Du, der Du bist
der Führer unserer Seelen,
der Meister unserer Gedanken
und der Herr unserer Körper,

wir bieten uns Dir demütig dar,
damit Du uns als Kanäle
Deiner Liebe, Deines Lichtes und
Deines Lebens gebrauchen mögest,

und wir fähiger sein werden,
Dir und der Menschheit
zu dienen.

Amen

 

4. Licht  JUDENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die jüdische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Shema Israel, Adonai Elohenu! Adonai Echod. –
"Ve-ahavta …be schnej lewawcha, be schnej ezarejcha"
Lesung aus der Bibel, der Heiligen Schrift der jüdischen Tradition]

 

Fackel in der Dunkelheit,
Stab in der Stunde meiner Schwäche,
Fels in des Lebens Mühsal,

Du, mein Meister,
machst die Erde zum Paradies.

Deine Gedanken geben mir überirdische Freude,
Dein Licht erleuchtet meines Lebens Pfad,
Deine Worte erfüllen mich mit göttlicher Weisheit.

Ich folge Deiner Spur,
die mich zum ewigen Ziele führt.

Tröster der Verzweifelten,
Stütze der Bedürftigen,
Freund derer, die die Wahrheit lieben,

gesegneter Meister,
Du bist der Prophet Gottes.


 

Vers l'Unique
la Perfection d'Amour, d'Harmonie et de Beauté
le Seul Etre
uni à toutes les âmes illuminées
Qui forment
l’incorporation de l’Esprit Guide.

 

O Du, der Du bist die Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit,
Herr des Himmels und der Erde,

öffne unsere Herzen,
damit wir Deine Stimme hören,
die ständig in unserem Innern erklingt.

Enthülle uns Dein göttliches Licht,
verborgen in unseren Seelen, damit wir
das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreichster und barmherziger Gott,
Gib uns Deine große Güte;
lehre uns Dein liebendes Verzeihen,
hebe uns über die Unterschiede und
Abgrenzungen, die uns voneinander trennen;

sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes,
und vereinige uns alle in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

 

5. Licht  CHRISTENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch das Christentum repräsentiert.

[Sacred Music: Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison. Sanctus. Halleluja.
Lesung aus dem Neuen Testament, der Heiligen Schrift der christlichen Tradition]


(Stilles Gebet: Enthülle uns Dein göttliches Licht.)

 

Heilgebet

O Du,
Licht unserer Seelen,
Leben aller Wesen,
Heiler der Herzen,

alles vermögender und allmächtiger Gott,
Verzeiher unserer Unvollkommenheiten,

nimm von uns allen Schmerz und alle Leiden,
und mache uns zu Deinem Werkzeug,

damit wir andere von ihren Leiden
und Schmerzen befreien mögen

und ihnen Dein Licht, Dein Leben,
Deine Freude und Deinen Frieden
übermitteln können. Amen

 

6. Licht  ISLAM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die Tradition des Islam repräsentiert.

[Sacred Music: Ya Nabi Salam Aleika, Ya Rasul Salam Aleika,
Ya Habib Salam Aleika, Salawa tulla Alaika.
Lesung aus dem Qur'an, dem Heiligen Buch des Islam]

 

Warner vor kommenden Gefahren,
Erwecker der Welt aus dem Schlaf,
Überbringer der Botschaft Gottes,
Du bist unser Erlöser.

Die Sonne im Dämmer der Schöpfung,
Das Licht des ganzen Universums,
Die Erfüllung des göttlichen Wollens,

Du ewiges Leben, wir suchen Zuflucht
in Deiner liebenden Umarmung.

Geist der Führung,
Quell aller Schönheit und
Schöpfer von Harmonie,

Liebe, Liebender und geliebter Herr,
Du bist unser göttliches Ideal.

 

 

Morgendämmerung Kosmischen Seins

Invocation of The Great Mother

 


O Transubstantial Light!

Thou art unseen, imperceptible,
whether in warm rays of the sun
or in cool moonbeams.

The skyey lamps disclose only
Dame Nature, not Thee.

The world of matter revealed
by gross luminaries is but darkness to me.
Train my vision to see Thy hidden effulgence,
transfiguring the whole of creation.

When I sit with eyes closed,
enveloped in self-created shadows,
cause Thou to blaze upon me
in splendor the aurora of intuition.

With worshiping gaze may I watch Thee
in Thy ritual dance of cosmic activities.

Whispers From Eternity
Paramhansa Yogananda

 

Woman, my stepping stone in the ascent towards Thy shrine.

The one whom You choose You will bring near to Thy.

 

 

7. Licht  ZUR  VEREHRUNG  DER  WEIBLICHEN  SEITE  GOTTES

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht, das
symbolisch den weiblichen Aspekt Gottes repräsentiert, der in vielen Völkern Unserer Erde
als Große Mutter, in den Großen Mysterien als Das Ewige Feminine dargestellt ist.

 

Anrufung

Ya Shafi    –      
  

Göttlicher Heiler
Heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele

Ya Kafi    –      

Du bist all-erfüllend

 

Heilgebet

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Sonne, Durch die Wellen der Luft,
Durch das alldurchdringende Leben im Weltenraum // reinige und belebe
mich neu, und ich bitte // heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele.

  

Stilles Heilen

{Menschen engelhafter Natur können einen Heilkreis bilden,
der dann reines Instrument für die göttliche Heilkraft wird}

O Du // der Heiler unserer Körper, Herzen und Seelen //
durch Deine Gnade und durch Deine allerfüllende Heilkraft //
mögen alle jene / deren Namen und Bedürfnisse Du kennst //
durch Dich geheilt sein. //   kūn… – kūn… – kūn…

__________________________________________________________________________________________________________________  


Sat – Chid – Ananda

Wer bist du, Licht, das mich erfüllt und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet? Du leitest mich gleich einer Mutter Hand, und ließest du mich los, so wüsste keinen Schritt ich mehr zu gehn. Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt. Aus dir entlassen, sänk‘ es in den Abgrund des Nichts, aus dem du es zum Sein erhobst. Du, näher mir als ich mir selbst und innerlicher als mein Innerstes – und doch ungreifbar und unfassbar und jeden Namen sprengend: Heiliger Geist – Ewige Liebe. / Bist du das Manna nicht, das aus des Sohnes Herz in meines übergeht, der Engel und der Sel’gen Speise? Er, der vom Tod zum Leben sich erhob, er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt, vom Schlaf des Todes, und neues Leben gibt er mir von Tag zu Tag. Einst soll mich seine Fülle ganz durchfluten, Leben von deinem Leben – ja, du selbst: Heiliger Geist – Ewiges Leben. / Bist du der Strahl, der von des Richters Thron herniederzuckt und einbricht in die Nacht der Seele, die nie sich selbst erkannt? Barmherzig-unerbittlich dringt er in verborgne Falten. Erschreckt vom Anblick ihrer selbst, gewährt sie Raum – heiliger Furcht, dem Anfang jener Weisheit, die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns ganz fest verankert, – deinem Wirken, das neu uns schafft: Heiliger Geist – durchdringender Strahl. / Bist du des Geistes Fülle und die Kraft, durch die das Lamm die Siegel löst von Gottes ew’gem Ratschluss? Von dir getrieben, reiten des Gerichtes Boten durch die Welt und scheiden mit scharfem Schwert das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht. Dann wird der Himmel neu und neu die Erde und alles kommt an seinen rechten Ort durch deinen Hauch: Heiliger Geist – Siegende Kraft. / Bist du das Lied der Liebe und der heil’gen Scheu, das ewig tönt um Gottes Thron, das aller Wesen reinen Klang in sich vermählt? Der Einklang, der zum Haupt die Glieder fügt, darin ein jeder seines Seins geheimen Sinn beseligt findet und jubelnd ausströmt, in deinem Strömen: Heiliger Geist – Ewiger Jubel.  (Edith Stein)

 

 

 

Weihe an das Unbefleckte Herz


O (Große) Mutter aller Menschen und Völker,
die Du die Leiden und Hoffnungen kennst und
in mütterlicher Sorge die Kämpfe zwischen Gut und Böse,
zwischen Licht und Finsternis beobachtest,
die die heutige Welt so erschüttern, 

Umfange mit der Liebe der Mutter und der Magd des Herrn
jene, die deine liebende Zuneigung am meisten ersehnen,
und diejenigen, auf deren Vertrauen Du besonders wartest!

Nimm die ganze Menschheitsfamilie,
die wir mit liebender Hingabe Dir, O Mutter,
anvertrauen, unter Deinen mütterlichen Schutz.

Von Hunger und Krieg:  befreie uns!

Von Nuklearkrieg, unkontrollierbarer Selbstzerstörung
und jeder Art des Krieges:  befreie uns!

Vom Hass und von der Missachtung der Würde
der Töchter und Söhne Gottes:  befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar
die Wahrheit von Gott zu ersticken:  befreie uns!

Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse:  befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist:  befreie uns, befreie uns!

Höre diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid
aller Menschen zu Dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt
die unendliche Macht der erbarmenden Liebe.

Möge die erbarmende Liebe die Gewissen wandeln!
In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich
allen
das Licht der Hoffnung! –

Auch bitten wir: Herr, zeige auch heute, dass die Liebe stärker ist
als der Hass. Dass sie stärker ist als der Tod. Steig auch in
die Nächte und Unterwelten dieser unserer modernen Zeit hinab.

Hilf uns zum Ja der Liebe, die uns aufsteigen
und eben so mit Dir herabsteigen lässt.


(Lucia von Fatima & S.H. Johannes Paul II., »Die Weihe Russlands«)
 


Der Eine, der absteigt, steigt auf. Die Eine, die aufsteigt, kommt herab. (Bereshit 386; Sure 34:2).
'Er steigt von der Erde in den Himmel und wiederum steigt er zur Erde hinunter und nimmt die Kraft des Oberen und des Unteren in sich auf. Seine Kraft ist vollkommen, wenn sie sich der Erde zugewendet
hat.' (Tabula Smaragdina) / Veni redemptor… Intende qui regis Israel (Ambrosianischer Weihnachtshymnus)

Der Herr, der im Weiblichen als das Selbst aufsteigt, kommt als 'Weiblicher Aspekt des Höchsten Gottes' herab und mit dem Ja-Wort, in dem Männer in den Himmel auffahren, laufen die Göttinnen vom Himmel auf die Erde (NHC II.1, Das Apokryphon des Johannes, Pronoia-Hymnus; Daniel 7:25).

Notre-Dame spricht: O meine Söhne, erneuert die Weihe an mein Unbeflecktes Herz!
Eure Zugehörigkeit zu Mir – als Heiler (rubedo) – hängt allein davon ab, ob ihr einer besonderen Gnade entsprecht, die ich jedem einzelnen verleihe; diese vermögt ihr, durch eure Liebe (nigredo), durch euer Leiden (albedo) und durch eure Ohnmacht (Samadhi in Gott: citrinitas) zu erwerben.

Weihnacht, Eins-Sein der Großen Mutter, heißen wir das Geheimnisvolle; des Geheimnisses noch
tieferes Geheimnis, das Leere Grab, ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten (Tao-te-king 42).

 

 

 

Kosmische Invokation

Wir verehren und loben den Einen,
den Ersten und Letzten, den Inneren und Äußeren,
den Unendlichen und Ewigen;

Dessen Kraft, hinter jedem Werk, jedem Wort,
jedem Gedanken lebendig ist, und der da ist
der Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst.

Mit Ehrfurcht, Demut und Anerkennung,
rufen wir all die erleuchteten Seelen an,

die wir als heilige Boten, spirituelle Propheten,
Heilige Gottes und religiöse Meister erkennen,

sowie die Männer und Frauen aller Zeiten und Kontinente,
deren Herzen zur Reife gelangten.

Ihr Vermächtnis ist Der Universel; eine einzige Linie
der Weisheit umspannt den gesamten Erdkreis
und gehört der ganzen Menschheit an.

In diesem großen Strom der Liebe,
der das heilige Leben der Welt lebendig erhält,
möge Die Frau aller Völker uns den Pfad der Liebe,
der den Menschen noch Geheimnis ist, offenbaren.

Pir Zia Inayat Khan

 

Friedensgebet

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
der vollkommen und immerwährend ist,
auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Denken und Sprechen
und Handeln im Einklang ist.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sind
für Deine reichlichen Gaben.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites
uns Deiner Seligkeit erfreuen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles dulden mögen,
im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Leben eine göttliche Vision wird,
in Deinem Licht möge alle Dunkelheit vergehen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
unser Vater und Mutter,
auf dass wir, Deine Kinder auf Erden,
uns vereinigen mögen in einer Familie.
Amen

Prayer for The Peace
of the World

 O Thou,
the Almighty Sun,
whose light cleareth away
all clouds.

 We take refuge
in Thee.

 King of all men,
God of all deities.
Lord of all angels.

 We pray Thee,
dispel the mists of illusion
from the hearts of the nations,
and lift their lives by Thy
all-sufficient power.

 Pour upon them
Thy limitless love,
Thy everlasting life,
Thy heavenly joy, and
Thy perfect peace.

 Amen.

 
 

 


8. Licht  BEKANNT UND UNBEKANNT

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht
als Symbol für all diejenigen, der Welt bekannt und unbekannt, die das Licht
der Wahrheit hochgehalten haben gegen das Dunkel menschlicher Unwissenheit.

 

Shafi  –  Kafi

Einatmung – shafi – einströmend das Licht des Universums
(passiv durch Identifikation mit der Kraft, die einatmet, wenn wir einatmen)
ausströmend – in der Emotion der göttlichen Heilkraft – kafi.

 

Prayer for the Peace of the World / Stilles Heilen

 

Deine Kinder ordnen Gesang und Jubel an (Chanukka / Mk 7:27) 1

 

 

UNIVERSEL

O Thou, who art the Maker,
Moulder, and Builder of the Universe,
Build with Thine own hands the Universel
Our Temple for Thy Divine Message of
Love, Harmony, and Beauty. Amen.

 

through our prayers, we are able to build
a temple for the coming generations
 

____________________________________________________________________________________________

1 In den Lehren von Chanukka wird erklärt, dass die "sieben" die kontinuierliche Fortdauer von Zeit versinnbildlicht; die "acht" steht über der Zeit, sie bildet die Schutzwehr rings um die Zeit.

Jede Heilige Schrift bringt einen freudevollen Ton zur 'Institution von Heirat' hervor. Zur Symphonie »Planetarische Ethik« finden wir, wenn all diese Töne in Harmonie erklingen.

'Es ist zu wünschen, dass wir den Dialog aufnehmen können. Aber es ist offensichtlich, dass ein natürlicher Fortschritt zur Eröffnung eines friedlichen Zeitalters der Menschheit nur möglich ist, wenn wir Heuchelei aufgeben.' (Emmanuel Jean-Michel Macron)

 

 

 
 



MAY THE BLESSINGS OF GOD REST UPON YOU
MAY GOD'S PEACE ABIDE WITH YOU
MAY GOD'S PRESENCE ILLUMINATE YOUR HEART
NOW AND FOR EVER MORE
 

 

Der Herr segne dich und behüte dich. Er zeige dir sein Angesicht
und erbarme sich deiner. Er wende dir sein Antlitz zu
und schenke dir den Frieden. Der Herr segne dich.
Numeri 6:22-27

 

 
 

*

 
 



Ite missa est
Benedicamus Domino
Zur himmlischen Gemeinschaft führe uns der König der Engel
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig.

 

 

Fuga – Choral Vor Deinen Thron tret ich hiermit

Chorus in excelsis: Sanctus – Sanctus – Sanctus,
Hosianna! '
Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen, wer immer strebend sich
bemüht, den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar von oben teilgenommen,
begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.' (Johann Wolfgang von Goethe)


*Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta.
  S.D.G.


 

MÖGE DER SEGEN GOTTES AUF UNS RUHEN
MÖGE GOTTES FRIEDEN MIT UNS SEIN
MÖGE GOTTES GEGENWART UNSERE HERZEN ERLEUCHTEN
JETZT UND FÜR ALLE ZEIT.
HALLELUJA
Hal (Buddha) El (Shiva) Hu (Rama) Ya (Krishna)

 

 

 

 
 

 

The Cosmic Mandala

 
Von der Gottheit kommt alles. Von Ihr wird alles erhalten.
Und zu Ihr wird alles geführt.

 

'Ich bin, der ich sein werde' (Exodus 3:14), unendliche potentielle Energie, Nirbija, das Licht der
Ohren, Vorbedingung aller Offenbarung; Resorption, göttliche Subjektivität, mitleidsloser
Wille, die Emotion jenseits des Universums, aus welcher die ganze Schöpfung geschaffen.
Libuše, Ejn Sof, vollkommenes Selbst-Bewusstsein; unsagbar, nicht Wirk-Ursache.
 

III. Deus revelatus, Genius der Sonne.
Zaddik, schöpferische Intuition, Wort des
Herrn, Basho, Kalma, Parakletos Benignitatis.

Sraosha, der Engel außerhalb der Welt-
geschäfte; Hagal, Einbringen des humanen
Selbst in die Menschheit: Tikun HaOlam.

Brihaspati, Schöpfergeist, Nyorai, Feuer-
Tau, Tathagata-garbha, herabkommender
Same
'sananda samapatti' (Joh 10:18).

III. Feminine Divine Compellingness,
Weisheit, das kollektive Bewusstsein
Ihrer planetarischen Souveränität

die lichtgewordene Majestät einer uni-
versalen Ordnungszwinglichkeit: Liebe
und Freiheit als sammelnde Kraft.

II. Kriegerische Bewegung (Ausdehnung);
Eros, das Begehren des indischen Ego
'Herr der Lage' zu bleiben: Bejnoni.

 

Alle Seelen sind zugleich eine einzige Seele / Alle Bewusstseine sind ein Bewusstsein
Durch zentripetale und zentrifugale Kraft 'Gott ist Liebe' (Yod) erbauen die von
'Heiligem Geist weiblich Plural' (Din) gewandelten Kräfte den Tempel (Epheser 5:1-32)
und in Christus, als ausfaltende dynamische weibliche Kraft, ruhe Ich.
*

 

I. The Sacred Feminine – la Lumière
implicite, allpervading light; subtiles
kollektives Unterbewusstsein;
'frohe
Magd
' des 'Herrn der Heerscharen'.

Tajalli, matrice sensible, listening
womb, das Sich erträumende Herz, der
subtile Sinn für den Zusammenhalt aus
dem Schrei für das Unbegreifliche.
 

II. Politische Raumverdrängung:
„Ich bin, und außerhalb von mir existiert
keine andere”; Herrin, Himmelstochter,
das heilend existierende Ich-Gefühl.

I. Das physisch-sündige Ego im
Gefühl für den Sieg; Musikalität und
sympathetische Resonanz; der mikro-
kosmische Schöpfer interner Welten.
 

Intra-Terrestrial Influence, Einklang mit der Natur: Ordnung – Kohärenz – Organisation.
Kosmische Identität mit all dem, was lebt und leidet: das Überwinden eines Anhaftens
an materielle Annehmlichkeiten und emotionale Abhängigkeit; der Morgentau der Erde.
 

* Geht das Seelische als 'Krishna, Buddha, Shiva, Rama' in den Dialog-Raum des Weiblichen ein,
so offenbart sich 'Der Herr' als 'Manat, Al Uzza und Al Lat' im Universum, und die Weiblichkeit
spricht: „Ich gehe aus von Dir, dem Schöpfer, von der Ursache zu den Wirkungen.“

 

*           *           *

 

 
   

Das Meditationstuch des Niklaus von Flüe


So wie die Strahlen ausgehen, so gehen sie ein  Verwandeln sich Frauen in das Ihrige, ist der Spiegel der weiblichen Seele geläutert 'herrlich, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler' (Epheser 5:26), und sprechen Frauen, ihrer innersten Einstimmung folgend, den Dharma [Medaillon oben links (2)], das unausgesprochene Wort, das aus den Tiefen auftaucht, als heilige Emotion => dann kann geistliche Männlichkeit das spirituelle Weibliche [Medaillon unten rechts (5)], welches das Wesen des Mannes bestimmt, als das Ungreifbare verehren. Und sehen Frauen nichts anderes am Manne [Medaillon oben rechts (1)] als seine unerschaffene und unerschaffbare Seele => erst dann ist in Tiefenschau den spirituellen Männern möglich, ihre eigene göttliche Persönlichkeit in der Frau [Medaillon unten links], gleichsam als ihre 'Mutter der Barmherzigkeit', zu erschauen. Dann bringen wir als 'Engel' [Medaillon unten (4)] der Menschheit die Botschaft => und das Unhörbare kommt zu Gehör [Medaillon oben (1)]: und wir schauen das Unerkennbare 'von Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12) [Medaillon Mitte (7)], und sind die Ergriffenen.


Alchemie des Glücks 
Mit den Augen der Betrachterin 'S. Magdalena' enthüllt das Mandala Stufen des Aufgangs des Mondes, das Erwachen der Seele in der Begegnung, beginnend mit 'Kreuz über dem Mond', (4) dem Saturn, der vedantische Sufi-Buddha als sanfter Herrscher, der hinführt zum 'zunehmenden Mond auf dem Querbalken des Kreuzes': (3) Jupiter (Rama), der Befreier der Weisheit durch analytischen Dialog; daraus erstrahlt (2) das geistige Herz 'Geburt des Herrn der heiligen Weiblichkeit': der Mond; es folgt der Sonne Pfad: (1) Venus, die Große Göttin, Sonne über dem Kreuz (dharma am kabbalistischen Pult)*, das universelle kosmische Bewusstsein mit Hilfe tantrischen Geistes (Jakobsleiter**, Genesis 28:12); (6) ruht 'die Sonne unter dem Kreuz' (ursprüngliches Zeichen des Mars/ Shiva), enthüllt der Priester die Weisheit: (5) das Golgatha-Mysterium, 'der Vorhang des Tempels zerreißt' (Mt 27:51-52); die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, steht allein und das geheimnisvolle Geheimnis, das Kreuz, Sonne und Mond in sich vereinigend, wird offenbar: (7) Mercurius. || Der "männliche" Pfad beginnt mit (6) Frömmigkeit und (5) 'mystischer Kreuzigung'; Libido-Verklärung und 'Himmelfahrt des Eros' führen zum (4) 'prophetischen Sein: Samadhi mit offenen Augen'; (3) in 'Herabkunft heiligen Geistes als dialogischer Heiler' gebiert sich (2) 'das fühlende Herz'; sodass letztlich (1) 'ein Engel die Stube seiner Frau betritt'. || Die Strahlen erweisen: Buddha erhebt sich durch die Venus; der Mond erhält sein Licht von der Sonne; während Shiva durch Rama seine Bestimmung erfährt; das Schöpfungsprinzip der Materie entfaltet: der Gesandte.
*
drei Monde unter dem Kreuz.  ** auf der Jakobsleiter muss man zuerst hinauf, dann hinunter steigen.

 

 
 


Vor der Neuen Welt gab es nur Ihn. Doch innerhalb aller Kreise da ist Sie, 
im Zentrum der leuchtenden Stille: Der Schoß, der den Funken der Schöpfung enthält.
 

Hochzeit der Malchuth mit Tifereth


Undifferenziert eine Frau in das Zentrum zu stellen, führt zur Rückentwicklung der absoluten Weiblichkeit wie der Männlichkeit (Julius Evola, Cavalcare la Tigre). Es braucht den Erkenntnis-Blitz der Kultur Kreativen – die 'mit Geist begabten' (Numeri 27:18); die Vision, mit denen sich 'Die Große Mutter' donnernd konkretisiert, in 'weißem Nebel' kondensiert – nichts Böses ist von 'Ihm, heiliger Geist, der alles lehrt' (Johannes 14:26) vorstellbar. Weiblichkeit bringt jene Botschaft, strömend von 'Gottes Quelle, den 'Geist der Wahrheit', der frischen Schwung in die Menschheit bringt. Gleich Schneeflocken, die von den Kissen der Frau Holle auf die Erde wehen, kommt 'der Tröster' mit der Verkündigung der Neuen Botschaft zur Menschheit, was Shekhina, die Weisen Engel zusammenkommen lässt, um das Heilige zu ihrem Mittelpunkt zu begründen: 'Vom Zion her, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf' (Psalm 50:2). Wie von Stahl gemeißelt in den Stein der Weisen ist diese 'Smaragdene Vision'. Phönix als Friedenstaube steigt feurig empor, Zweifel und alle Furcht verbrennend. Donner und Regen, Wind und Blitz (Psalm 97:4), der Himmel Sonne strahlt den Regenbogen, Tropfen Tau rinnt in ein Meer von Licht. 'Sonnenstrahlen gelten Ihrem Saal, Glanz des Mondes Seiner Macht, Sterne leuchten an Ihrer Stätte' (Die Edda, Völuspa) – sie unterscheiden sich durch ihren Glanz.


Der spirituelle Aufstieg des Mannes – in 'Auferstehung' (über Trieb) und 'Christi Himmelfahrt' (Entschwebung des Begehrens) – besteht in der Vereinigung mit Gott durch das Ideal des Heilig-Weiblichen; 'er erzittert, als er versteht', geleitet von göttlichen Frauen in seiner Umgebung, dass er sich mit dem Weiblichen nicht vereinen kann, ohne 'zum Knecht einer kosmischen Schöpfungstätigkeit des Heilens zu werden' (Teilhard de Chardin). Herabkunft Seines schöpferischen Geistes erneuert die Welt durch die Frauen! Der 'Erzengel Gabriel', die Innere Stimme unseres seelischen Gewissens, lehrt dann das alte Gesetz als 'Botschaft des Neuen Bundes': „Wen der Herr erwählt, der darf sich ihm nähern“ (Buch Numeri 16:5).

 

 
 

 


Dreifaltiges Geheimnis

Atma – Mahatma – Paramatma


Unser Hauptproblem in der Beziehung zwischen Frauen und Männern ist, dass wir nur die Oberfläche sehen, nicht die Tiefe: dass der spirituelle Nordpol im Geist der Männer schmilzt, dass der weibliche Südpol überhitzt das Maskuline überfischt, das seinerseits das Grundwasser übernutzt; dass saure Abfälle in den Ozean 'Weiblichkeit' geschüttet werden; dass das Ausschauhalten nach der, von muselmanischen Sultanen beeinflussten, "höheren Moral" der protestantischen Priesterinnen die Eifersucht aufflammen lässt und wir auf dem Gebiet des Herzens fast schon den 'point of no return' erreicht haben – die Schädigung der menschlichen Kultur durch Verunreinigungen der Inneren Bilder wird hunderte von Jahren fortdauern. Guides managen Seelen in ihren geistigen und spirituellen Problemen; wenn wir Menschen auf kulturellem, ökonomischem und menschlichem Level kulturell zusammenarbeiten würden, könnte eine Menschheit Fortschritte machen; es würde nur einer einzigen Dekade eines Gewahrsamkeitsschutzes bedürfen die Tridiversität der 'Weiblichen Seite Gottes' zu enthüllen: (1) die Wiedergeburt des Planeten durch die Zeugungskraft der Frau; (2) der Einfluss der 'spirituellen Sohnschaft der Bodhisattva' auf den Wandel in der Weltwirtschaft; (3) von der Idee Abstand nehmend, dass Erzeugen von Konsumartikeln gleichfalls unser Glück mehre, offen zu sein, mit dem 'seelenvollen Schöpfergeist' [The Cultural Creatives], den Reisenden zwischen den Ländern, zu kooperieren, Die Kultur unseres verlorenen Menschseins wiederfindend helfen: dass sie bleibt.

Spirituelle Moral lehrt, das Gesetz des Iblis und den überschäumenden Konsum der Frauen nicht durch störende Individualitätsäußerungen zu verletzen, sondern 'Genussehen und ihr Hotelwesen' zu fördern und sich einzuordnen – von dem der Staat seinen Nutzen hat.

Es ist schockierend und tief beschämend, dass Mütter sich nicht zur Wehr setzen, Töchter Männern auszuliefern, dadurch dass sie den Dialog mit Dem Gesetz und 'Buddhismus und Islam' verweigern. Das Gebot der Großen Mutter: „Ich bin ein eifersüchtiger Gott: du sollst keine Götter neben Mir haben“ (Exodus 20:3) ist Felsenfundament, dass Frauen, als 'Buddha', eine Neue Welt aufbauen, während spirituelle Männer Die Kirche erneuern. Man wird finden, dass heutzutage viele Männer in ihrer äußeren und höheren Persönlichkeit spirituell, jedoch in Bezug auf 'Leid in planetarischem Gewahrsein' wenig mitfühlend sind; unterstützt werden sie immer noch von Frauen, die dazu als androgyne Racheengel spirituell sein wollen und dahingehend auch ihre Berufung zum Aufbau der Materiellen Welt "pflichtbewusst vergessen". Im Neuen Zeitalter aber wird als Notwendiges die Führung der Hausgemeinde im Vordergrund weiblicher Tugenden stehen und damit entschieden jener "Frauen-Power im Männerkomplex" entgegenwirken: Es gilt verweiblichte und sektiererische Männer-Priestertümer abzulösen durch die Erweckung einer 'Universellen Geistigen Spiritualität der Frau' im Sinne einer 'Psychoanalyse Buddhas'. Für die Männer auf Planet Erde zeichnet sich die 'Einheit der religiösen Ideale' in einer 'Imitation Christi' {Standhaftigkeit gegenüber der Versuchung (Matthäus 4:11)} ab; Geist und Wahrheit eines mystischen Islams wird der Versuchung 'Judentum in der Nachfolge Petri' widerstehen können.

 

 
 

 

Die Geburt Gottes als Frau


Eines Nachts wachte der Druide und studierte, wie er das immer tat, die Himmelssterne.
Die ganze Nacht über sah er eine Feuersäule brennen und sie stieg aus der Hütte auf, in
der die Sklavin mit ihrer Tochter schlief.
(Vita prima sanctae Brigitae auctore anonymo)

 

Ethik und Verwirklichung

Der Impuls zur Veränderung kommt von oben, von der Erweckung jenseits eines
'Leben als dienende Frauen', von jener Heiligkeit, in der »Gott weiblich« überschattet
(Lukas 1:35): ‚Licht auf ein Licht‘ (Sure Al Noor). Auf dieser Stufe der Verwirklichung sind
die Archetypen nicht mehr Symbole, die man als eine Form bezeichnen könnte, sondern

Erkenntnis durch Sinn

Aquarell 474mm x 650mm

 

 

 
 

 

Vom Flügelschlag der Schmetterlinge


Als Preis für das ihnen in Liebe und Sympathie verliehene Leben, müssen Männer jenes planetarische Gewissen entwickeln, in dem ihnen bewusst wird, dass sie dem Geschick der Frauen zurückzuerstatten haben, was sie "der Erde geraubt" haben. In anderen Worten: In »der heiligen Nacht« bricht »Der Tag der Frauen« für das Goldene Zeitalter an.

Das Seelenleid der Frauen gilt es zu lindern, dafür muss 'Selbstdarbringung in Seelenzeit' gebracht werden. Männer erwidern klever: „Das Alpha haben wir vergessen und das Omega nicht verstanden, weil wir inzwischen das Alpha vergessen hatten.“ – wer im Verstand lebt, wird Begehren als erhöht auffassen von unten; wer in seiner Seele lebt, vermindert von oben. Der eine versteht die Dinge so, der andere bzw. auch so, 'der Schlaue aber macht sich den Doppelsinn beliebig zunutze' (Thomas Mann: Doktor Faustus). In anderen Worten gesagt: 'Es gibt nichts Schlimmeres als ein brillantes Bild eines schlechten Konzepts' (Ansel Adams).

Jetzt, in unserem Zeitalter, wenn es sich ereignet, dass Weiblichkeit sich von den Unvollkommenheiten 'des Körpers, des Herzens und der Seele' zu lösen beginnt, um die Vollkommenheit jener Christ-Geburt „Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ geschehen zu lassen, braucht es Mitgefühl, spirituelle Liebe (Gnade der Vergebung) und der Seele Sehnsucht geistiges Erbarmen zu schenken. Größte Seelen-Zärtlichkeit und himmlische Wachsamkeit ('frei schwebende Aufmerksamkeit') sind dabei für jeden Kulturell Kreativen im Universel erforderlich. Und es ist einzig diese Erfahrung, die Männer dazu bringen wird, zu sagen: „Meine Füße, seid gewissenhaft, damit ihr nicht auf die Dornen tretet, die auf eurem Weg liegen, damit die Dornen nicht zu wehklagen haben: ihr habt mich zertreten!“

Wenn der Männer 'Strom des Geistes' – das durch Mitgefühl gestärkte und durch spirituelles Erwachen gezügelte Bewusstsein – in seiner ganzen Kraft fließt, reinigt er alles, was ihm im Wege steht, wie der Ganges, nach Lehren der Alten, alle reinigt, die in sein heiliges Wasser eintauchen. Sodann werden Frauen nicht umhin kommen, den Worten Buddhas zu glauben: „Ein falscher Blick, eine unbewusste Geste, ein nicht gesagtes Wort, ein giftiger Gedanke reicht aus, um die Seele eines Mannes zu töten – das ist schlimmer als sein Tod.“

Bildlich gesprochen: In allen Frauen ist ein Schmetterling, der darauf wartet, seine Flügel auszubreiten; doch 'Madame Butterfly' – die Seele: der Herr – wird immer Raupe bleiben, wenn Frauen weiter auf die Art und Weise lieben, wie sie lieben ..., es sei denn, sie geben Männern zuvor eine Chance, die Bewegung eines spirituellen Aufsteigens sich vollenden zu lassen, indem Weiblichkeit, erwacht zu ihrer Seele, das Heiliggemäße in Körperlichkeit und Psyche ist. Denn schaffen jetzt nicht Frauen Bedingungen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, werden sie auch nicht ihre Flügel ausbreiten können – statt die Umgebung an sich anzupassen, werden sie letztlich doch wieder Opfer der Leben seelenloser Männer sein. Frauen sollten mit erwachter Seele auf die Männlichkeit einwirken, um die günstigsten Bedingungen für die Entfaltung ihrer intuitiven Natur zu gestalten, was die Manifestation des Planetarischen Bewusstseins ist. Begegnet Männern in Frauen eine noch größere spirituelle Macht als Männer selbst sind, wandelt sich der Männer dominierende 'representation collective' in geistige Kraft als das schöpferische Licht für die Entfaltung Kulturell-Kreativen Bewusstseins als die Frauen. Sodann werden Männer ihre lügnerischen kollektiven Idiosynkrasien bereuen, denn die Weisheit spirituellen Lebens der Frauen lebt, dass es möglich ist, dass sich Sünder in einem Moment in Heilige verwandeln. Findet schließlich, von den Männern ausgehend, eine beständige Ausgießung seelischen Magnetismus statt, werden Frauen zum »Göttlichen Brunnen«, und 'die Schlange stiehlt nicht mehr das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgameschepos, Tafel XI).

Dann ist der Flügelschlag der Schmetterlinge mehr als 'Sonne, Mond und Himmelsferne' – und es offenbart sich »Das Große Gesetz«, welches die Engel zu befolgen haben, sollte sich das Leben nicht auf ungeahnte, unglaubliche, unbeschreibliche Art und Weise an uns rächen: Letzten Endes ist das Erwachen die einzige Zuflucht für die Wesen (Anuttaratantra Shastra).

 

 
 

 

 


Geburt des Menschengeschlechts gebührt Notre-Dame,
die heilig-handelnde Schönheit im Spiegel der Kulturell-Kreativen

 


 

Himmlische Weiblichkeit ist 'Kirche aller Kirchen'. Sie kann der Menschheit bringen, was jede menschliche Gemeinschaft bedarf: Über-persönliches Ideal mit der Pflicht des Gebens von Befreiung von ich-zentrierten Wünschen, und einem aktivem Streben nach Verschönerung und Veredelung des Daseins mit Betonung des rein Schöpferischen Menschlichen {Baba-Yaga & Ama-raga}. (nach 'Gottes-Brief Albert Einsteins, 3. Januar 1954').

Gott – Magna Mater einer Doppeltrinität  Zerbrich die Formen der Vergangenheit! Diese drei aber erhalte: Die Eine, die Ihren Leib liebt, welch' schönes Gewand, als erfreuliche Zier, denn Der Eine hat Freude daran im Körper schöpferisch tätig zu sein. Das geheimnisvollste Geheimnis aber ist Das Eine, Ihrer Seele Freude, im Leib wirksam zu sehen. Denn siehe, der Liebe Sinn hängt vom Inhalt ab, und nicht nur von der Form.

Entsagung der Entsagung – aus Liebe  Neue Ethik begreift Religion nicht vom spirituellen Resultat organischer Gehirnveränderungen (1 Korinther 15:8) durch den Archetyp Jesu, sondern als die Kultur evolvierten planetarischen Bewusstseins durch Die Große Mutter. Die Lust der Großen Mutter und der Eros der Reinen Göttin ist das wechselseitig Befruchtende und aufregend Verheißungsvolle für die Zukunft einer Menschheitsreligion.

Die Zukunft der Menschheit als Hu-manity hängt von der Wiedergeburt Unseres Gewissens ab, was sich im Licht der Großen Mutter erweckt; Ihr kontinuierlicher Einfluss bildet nicht nur einen Schutz gegen Krankheiten und Seuchen, Kriege und Zerstörung, sondern Sie hilft in umfassender schöpferischer Macht uns Menschen sich zu entfalten.

Was die Atmosphäre auflädt und mächtig anzieht  Binah, der Genius, verleiht Wissen durch seiner Seele Vision; Tifereth, das Herz der Schönheit führt den Dialog mit dem Blick ihrer Augen; Kether, der sonnige Glanz der Großen Mutter spricht durch die Liebe.

 

 
 

 

 

Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Ewigen Weiblichkeit
Durch die Wellen Ihrer Femininen Vernunft
Durch Unseren alldurchdringenden Geist im Kosmischen Raum
Reinige und Belebe Uns neu, und Wir bitten: Heile Unsere Welt
Und Das Herz der Erde Und Die Seelen aller.

 


Die von Ewigkeit her zeugende Kraft hat bei der Entstehung der Welt den Genius der Liebe und die Heilige ausgeschieden; daraus ist eine Hülle aus feuriger Vision herum um den die Erde umgebenden femininen Intellekt gewachsen. Und nachdem Buddha geboren ward, erbebte die Erde, und die Sonne und ihr Mond verfinsterten sich – doch alles blühte, der Himmel ward heiter – es donnerte, leiser fruchtbarer Regen fiel, ein sanft kühlender Wind wehte. Da haben sich die Sonne, der Mond und die Sterne neu gebildet und Engel und ihre Gefährten heilen die Erde mit Einem Glanz von Erkenntnis.

Vollständige Friedenskraft können Frauen in der Einheit als 'Göttliche Mutter' nicht aus sich selber haben; es muss ihnen vielmehr von 'spiritueller Bruderschaft', dem seelisch-schöpferischen Geist der Männer geschenkt werden. Im Licht freudiger Gnade, welches den Männern daraufhin vom Weiblichen entgegenkommt [die Erinnyen sind für immer entschwunden: Krankheit, Krieg, Tod enden], erwacht das Kulturelle Leben in großem Entzücken; nunmehr ist Das humane Leben gleichsam von 'Gott als Frauen' geschaffen. 

Fragment

Herunterfließen müssen heilige und spirituelle Kräfte in eine Menschheit  Spirituelle Männlichkeit muss so sehr mit dem Kulturell-Seelischen herabkommen, dass das heilige Weibliche auf Planet Erde die spirituelle Erneuerung ausbreiten kann. Wenn aber nun Frauen ihr Selbst, ihre eigene kontemplative 'Aufgewecktheit Buddhas' verschmähen, um doch persönlich Herrin oder gar wieder "fromme Köchin oder Gartenfrau" zu sein, und Männer gar nicht zu deren 'Punkt Alpha' universaler Entwicklung führen – durch 'Fasten und Gebet' (Matthäus 4,2) den Christus zu imitieren, der in ihnen veranlagt ist –, stattdessen Männer drängen, schon jetzt Diener zu sein, während diese einfach nur "Chef" bleiben wollen, degenerieren die Geschlechter auf frühere Stufen ihres Daseins zurück.
 

Nichts wird imstande sein, den kühnen aber edlen Liebeswillen und Kosmischen Plan,
mit dem sich die Frauen ihre Neue Welt schaffen, zu verwischen. (Frédéric Chopin)


Doch nur 'von Liebe wegen' heiliger Göttinnen entwickeln Männer ureigensten,
seelischen Eifer, Hingebung und Feuer für das, was durch Frauen neu geschaffen wird.

 

 

 

Fresko im Kreuzgang von Heiligkreuztal

 

Dialog der Frauen Die planetarische Kultur in der Seelenzeit der Männer

Dialog beginnt mit dem Aussprechen der ursprünglich falschen Ausgangspunkte einander widerstreitender Nationalismen: Protestantismus (Konkubinat) und Polygamie (Scharia-Islam); im reuevollen Bekenntnis, dass das passive Chaos katholischer Frauen zum schiitischen Islam (Genussehen; französisch: affaires) zu militanten Ordnungen von Bürgerkrieg, Deportation, Völkermord geführt hat. Erst dann kann in einer Kulturellen Seelenzeit der Männer, der geistigen Schöpfung einer Atmosphäre frei von psychischem, physischem und spirituellem Missbrauch des Eros, welche die Werte der Liebe aus dem Unsinn bedingter Verfälschungen befreit, das Frauen-Selbst zu Ihrer psychoanalytischen Seelenerkenntnis finden, dass Einschränkung keine unentrinnbare Notwendigkeit für Frauen ist, was zu der praktischen Wahrheit in der Beziehung zwischen den Geschlechtern führen kann: die begeisterte Sehnsucht der göttlichen Mutter zu ihrer individuellen Schöpferischkeit von Liebe des kulturellen Menschen.

Diejenigen, die ungläubig sind, sind untereinander Freunde (Hl. Koran, Sure 8,73, Die Beute)
Ein frommes Frauen-Bewusstsein will sich nicht wandeln, daher weist es das, was auf seine Religion an Neuer Ethik herabkommt, zurück; dieser Widerwille in Frauen sich zu wandeln, kann sich nur auflösen, wenn Weiblichkeit den psychoanalytischen Pfad Buddhas angenommen hat, sich für den ‚Globalen Dialog der Frauen‘ öffnend, sodann willens ist, durch spirituelles Guidance-Geben bezüglich den individuellen Pfaden der Männer, seine seelische Natur in die meisterhafte 'Persönlichkeit Gottes' zu wandeln, um so seiner spirituellen Pflicht nachzukommen eine 'Schöne Neue Welt' aufzubauen. || Analog wollen Männer sich nicht ändern, indem sie das, was zu ihrer Zivilisationsmoral vom sittlichen Gewissen der Frauen aufsteigt, zurückweisen; dieser Widerwille selbst-herrlicher Männer-Egos sich zu ändern, wird ganz verschwinden, wenn Männlichkeit sein geistliches Gelübde (nigredo) aufgenommen hat 'Frauen zu heilen, zu trösten und zu Reue und Buße anzuleiten', sodann, sich für sein spirituelles Retreat öffnend, um vollendet gewillt zu sein, das spirituelle Sein in den brüderlichen kulturell-kreativen Dienst zu stellen, um in humaner charakterlicher Kapazität 'Das Gastmahl' zu feiern: Das Erblühen des weiblichen Seins von schöpferischer Heiligkeit der Männer. – 'tun wir solches nicht, wird es im Land Verführung und großes Unheil geben' (Sure 8,73 Die Beute).

 

 

 

Über die sensible Abhängigkeit dynamischer Systeme
von den Anfangsbedingungen


Sonne und Regen
Der Legende nach erschien im 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung dem Propheten Elias am Hange des Berges Karmel, als er tief im Gebet versunken war, in einem hellen Licht, das vor ihm schwebte, eine wunderschöne Dame, die ein Kind auf dem Arm hielt. Als die Vision endete, prasselte ein starker Regen auf die Erde nieder und beendete eine lange Dürre, die das Land zuvor heimgesucht hatte.

Die Aussaat der Seele ist ein von Gott geschenktes Licht und dass es so hell und stark in Notre Dame (Frau Holle) erstrahlt, ist nur deshalb, weil es unter dem Druck und Drang von Exil entstanden und hervorgebracht worden ist, und weil es den Zweck hat, die Dunkelheit der Völker zu erleuchten. In höchster Sehnsucht, unter dem Druck des Lebens in der Diaspora, werden die innersten und besten Eigenschaften Saoschyans, die Krishna-Seele, zu der Großen Symphonie »Universel« von der Holden Weiblichkeit (Hl. Koran, Sure 24:33) herausgepresst, in der Nacht der Mütter, wenn zur Mitternacht der Wintersonnenwende die Sonne in das Zeichen Steinbock eintritt, und sie im fünften Haus der Jungfrau steht, was die Geburt eines Kindes anzeigt; deshalb wird die Sonne beim Eintreten in den Steinbock der Jungfrau Sohn genannt [daher ist auch die Legende zu verstehen, dass Buddha seine Frau, die Königin, in Nacht, da sie ihren Sohn gebar, verließ, und er 'paticca samuppada', das Gesetz der Bedingtheit erschaute.] Es ist Das-Licht-der-Welt-erblicken, dem »die Drei Könige» (Rama, Shiva, Buddha) folgen, dem Kinde huldigend, wie es heißt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort(Johannes 1:1-3, Genesis 1:1-3; siehe Dreifaltigkeits-Ikone, Rubljow). Allmende-Gemeinde, erneuerte Kirche als Gemeinschaft der Engel, ist »Leib Christi«, dieser bringt den reinen, ursprünglichen Geist hingebungsvoller Weiblichkeit, die das Heilige selbst und 'den Engel mit dem kl. Buch' (Offenbarung 10) hervorgebracht, auf die Erde. (Augustin Aurelius Augustinus, Vierzehnter Vortrag über das Johannesevangelium)

Das Neue Dach von Notre-Dame  Eros-Spiritualität, welche heute fast ganz im Bereich herrschender Männerwelt initiiert ist, muss sich soweit in ein seelisch-brüderliches Kulturell-Kreatives wandeln, dass dies zur Begeisterung des Weiblichen Organismus »European-Women-Global-Ethics» wird. Was vorher einzig von spirituellen Vätern und Söhnen ausstrahlte, das erglänzt als Offenbarung aus der Sternenwelt: eine von kriegerischer Spiritualität bedrohte Welt wird jetzt gelenkt durch objektiv gewordene Friedensoffenbarung Notre Dames, der Göttlichen Mutter, hinter der Eine spirituelle Wesenheit 'Männer', die nächste Stufe ihrer eigenen Entwickelung durchläuft, als Gott-ist-Mensch-gewordene Diener: The Cultural Creatives. Statt Kriegsgöttin Kali ist nun-mehr Erzengel Michael der Verwalter kosmischer Intelligenz, insofern diese durch die Inspiration kulturellen Geistes in die Ideenordnung des weiblichen Organismus strömt.


Dawn with great glory, Goddess, Lady of the Light,
Dawn thou with riches, Bounteous One.
Rig-Veda, First Mandala 1.1.48
 

Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen alle Wesen frei von Leid sein.

 

 

 
 

 

The Visitation of Mary – Non minuit, sed sacravit

 

Die Zeit wandelt sich in die Guten Alten, Notre-Dame nimmt in dieser glanzvollen
Herrlichkeit ihren Platz ein, und der Raum wird ein Garten – jung und schön. Möge unsere
Furcht schweigen, damit wir unseren Glauben an das Schicksal der Menschheit erhören.

 

 

 
   

français

english

español

italiano

   
 

download

essence  Alpha et Omega (pdf)

home: www.women-global-ethics.com

Inhaltsverzeichnis