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essence  Alpha et Omega (pdf)

 

 

 

MILLENNIUM  MUSIC  POETRY

Symphony Universel


 

 




Towards world peace and genuine harmony

Through Women The Future Generations Come



*


Der Zustand des Ganzen organisiert die Teile (David Bohm).
Offenheit in unseren Gedanken, keine Scheuklappen, keine Vorurteile (Jack Lang).

 

DAS BUCH DER GESÄNGE

MILLENNIUM MUSIC POETRY

Die Rolle der Kulturell Kreativen im Politischen Wandel



Das Buch der Gesänge umfasst Vier Gesänge
 

       1. Gesang

Die Einheit der Religionen
die kabbalistische, zoroastrische,
buddhistische und hinduistische Tradition

       2. Gesang

Gnade und Erbarmung
die islamische Tradition

       3. Gesang

Der Universel [solidarity in diversity]
die himmlische Kirche unserer Erde.

       4. Gesang

Der Heilige Gral [soleá symphony of emotions]
die erleuchteten Seelen – Organismus kultureller
Gemeinschaft in Planetarischem Bewusstsein.

 



IN HONOREM ASSUMPTIONIS BEATAE MARIAE VIRGINIS
@ EXALTATIONIS S. CRUCIS @ S. MARIAE MAGDALENAE
@ DECEM MILIUM ANGELORUM
                                                                 
Wo alles sich darbringt, da ist die nächtliche Feier (shin),
der Tempel (aleph) und die Sterne (mem).



Cover-Partitur von Tiagaraja B.A.Ch. Allenstein: Second Millennium-Schlusschoral
'Religionen-Apoptosis, Rondo zu 7 Kulturen [Con Mortuis In Lingua Mortua] (Off 3:14) :
Introitus missae – Fuga (epilogi) zu den Religionen der Erde,
Prologi (prélude) zum Dialog'
 

Der Uranfang erzeugt die zwei Grundkräfte; diese erzeugen die vier Archetypen; diese
acht Grundformen:
Feuer, Erde, See, Himmel
/ Wasser , Berg , Donner , Wind;
diese die Zehntausend Engel (Wandlungen der 64 Hexagramme). I GING / Apostelgeschichte 7:53.

Die Sonne, wenn Sie ihre Strahlen verbreitet und Ihr Gesicht auf zehntausend Wegen zeigt,
müssen Männer in der Lage sein auf die zehntausend Forderungen und Gebote zu hören und diese
zu befolgen, die in den zehntausend Situationen verborgen sind, mit denen das Leben sie konfrontiert.


*


MILLENNIUM MUSIC POETRY

DAS BUCH DER GESÄNGE


essence

Alpha et Omega


Overcome cultural conditioning
Through Human Spirit in Community
The Cosmic Code is not conditioned nor predictable

Der Kulturgemeinschaft aller fühlenden Wesen geweiht,
zur Krone, Glanz und Ruhm des Einig-Wesen, in der Einheit
der religiösen Ideale für eine freie, gerechtere, menschenwürdigere
Welt und es mag die geneigten Hörer, im Dialog der Kommunion
κοινωνία, zur eigenen Komposition ermutigen, dann hat es Seinen Sinn.

Als Gott die Schöpfung schuf, schrieb er in einem Buch,
das er über dem Thron aufbewahrt, Folgendes:
Meine Barmherzigkeit hat über meinen Zorn gesiegt. Hadîth qudsî

Jener Inspiration der Essenz der Gerechtigkeit gewidmet,
die der Menschheit Gesundheit, Frieden und Weisheit bringt
und mit ihrer Forderung nach Solidarität zwischen den Generationen
die Voraussetzung für den Aufbau des Friedens auf Planet Erde begründet.

Vereinigung der verschiedenen Beziehungen ohne Leid ist das Wesen
der Musik; sie müssen wir umarmen gegen den Stiefel der Missachtung,
der Zensur, der Lüge, der Gewalt von Regierungssystemen unserer Zeit.

Responsabilité – Solidarité – Humanité – Vision
Im Brennpunkt gewissenhaften Erfassens der kosmischen Symphonie
steht jetzt Unsere gemeinsame Verantwortung für heilsame
Humanität: multilateral, global, weltoffen und gemeinsam.

Seelen-Zeit der Männer bildet den Schöpfungs-Raum der Frauen,
dies verpflichtet Männer für das Entstehen von Organismen zu sorgen,
in denen wir nachhaltige Lösungen für die Probleme Unserer Zeit finden.

Männer sind heute auf der Suche nach eigenem Vorteil, ohne Rücksicht auf
The Cultural Creatives. Das hat die Welt zu einem Schlachtfeld ständigen
Kampfes gemacht, in dem das Leben nichts anderes als Chaos geworden ist.

Aus einer Wahrheit und Bejahung von Spiritualität der Männer folgt noch nicht
Heiligkeit und Bejahung zur Ethik; jedoch folgt aus Unheiligkeit der Frauen, bzw.
Verneinung von Spiritualität, auch Verneinung und Falschheit der Ethik der Liebe.

Ehepaare aus guten Familien, die Planetarisches Bewusstsein auszudehnen wünschen,
sollten zuerst ihre Priester ernennen; denn wer der Menschheit Frieden und Heilung
bringen will, sollte die Kulturell Kreativen vor sich hergehen lassen.
(Hebräer 7:11-19)

Folgt auf der Männer spirituellen Aufstieg ihre autoritätslose Auffassung, die Rückkehr
zu heilendem Dialog, beginnt die nachhaltige Liebe:
La Vie dans la Conscience Planétaire.

 

*

 

»significatio passiva«
 

 

Gott sprach, du bist nicht so stark,
dass du meine Einheit schauen kannst.

Da enthüllt Sie den Schleier, er sagte:
„Oh Du!“  Sie sprach: „O Du.“  Er sagte
„Oh Ich.“  Da sprach Sie: „Ich und du.“

Und ich sah mit Ihren Augen, versprach:
„Ich werde Dich in meinem Gesang
blicken machen, wie Du blickst.“

 

Die Sonne spricht zum Mond:
Weder vermögen Meine Erde noch

Mein Himmel Mich zu fassen, im Herzen
Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung.
Du dachtest, Du seiest der Beobachter –  

Der wahre Zeuge ist Mein Licht in Dir.
Da erwählte ihn sein Herr und machte
ihn zu einem der Rechtschaffenen.

 

 

Es gibt eine Rose und es gibt eine Rose (Hl. Sohar) – eine Rose ist eine Rose ist eine Rose
So wie der Same im Herzen der Rose ist, so ist die Rose das Ergebnis des Samens.
Wie der aktive Geist (die Kirche im Haus) der spirituellen Frauen das seelische Wirken
der Männer im Gemeinwesen enthält, so bringt der kulturelle Geist spiritueller Männer
die im planetarischen Bewusstsein handelnden Persönlichkeiten der Frauen hervor.

 

Jedes wahre Geheimnis muss die Profanen von selbst ausschließen.
Wer es versteht ist von selbst, mit Recht, Eingeweihter. (Novalis)

 


In Nocte Consilium

The moon responds – the Sun expresses

And there was a Queen who when a certain problem
was brought to her by her minister, used to say,
'Sing it again'; and the minister would sing it again.
Maybe after four lines she would stop him and say,
'Sing it again', and the minister would sing again.
And after she had heard it three times,
Her answer would be perfect.

 

 

 

Vor dem Vorhang

Heilen (Inayat) bedeutet Güte, Wohltat, Tröster sein. In seiner Konsequenz bedeutet es: Selbstdarbringung zum Wohle der anderen, 'die Botschaft Christi', des Gewissens: hingebungsvolle Liebe. Und der Schrei nach Erbarmen ist direkt vor unserer Tür! Menschen werden gefoltert, diskriminiert, verächtlich ausgestoßen wie Straßenhunde, der Geruch des Terrors liegt in der Luft. Unsere Herzen sind angstvoll bestürzt, erschrocken, discouragiert. Da – in der heiligen Weihe-Nacht leuchtet die Intuition der Sonne auf: mitfühlendes Verständnis, 'das Identische, welches das All erfüllt, die Menschheit erleuchtet und die Naturen unterweist, ihre Gattungen, so wie sie sein sollen, hervorzubringen' (Giordano Bruno), unendliche Sternenwelten, die des Kosmos innerstes Eigen sind, Bodhisattvas: Women-Global-Ethics. Sinn dieses Organismus ist nicht, politisch die ganze Menschheit in die Arme zu schließen; das Ziel liegt darin, in universellen Werten eine Neue Welt aufzubauen und die Menschheit wird teilnehmen, nimmt schon unterbewusst teil, wenn sein Ideal ist, Menschen einzuladen, Mitglieder Einer Menschheit zu werden. Dieser Organismus geht aus der gegenseitigen Frucht des männlichen und weiblichen Geistes hervor. Der Lebens-Raum gestaltet sich als Kathedrale einem würdevollen schönen Menschsein entgegen und Seelendienst der Engel.


Was Venus ungern mag erdichten, das muss Frau Eule verrichten. Und wie die Eule dem Mond angehört, so fliegt der Adler zur Sonne. –
Eine Versammlung spiritueller Frauen ist keine Versammlung ohne Männer, spirituelle alte, welche im Geist bei Dichtung und Poesie verweilen. Denn wie es keine Religion der Frauen gibt, ohne die erleuchteten Seelentaten der Männer, so gibt es keine Seelenkultur der Frauen, wo noch Heuchelei der Männer ist.


 

*


Wenn der Tod überwunden, der Drache, die Schlange bezähmt, der Titan
geschmolzen,
beflügelt und mit dem Geist der Wahrheit überwältigt
beginnt das Paradies der Liebe,
«Die Verheißung der Morgenröte».



                             Dhikr

Der blutge Zwang; denn wenn Ihr selbst die Krone
In Eurem Herzen bärgt, er stört nach ihr.
Deswegen kommt er an in wildem Sturm,
In Donner und Erdbeben wie ein Zeus,
Auf dass er nöt'ge, wenn kein Mahnen hilft -
Und heißt Euch beim Erbarmen Gott des Herrn
Der Krone abstehn und der armen Seelen,
Für welche dieser gier'ge Krieg den Rachen
Schon öffnet, schonen! Und auf Euer Haupt
wälzt er der Waisen Schrei, der Witwen Tränen,
der Toten Blut, verlassner Mädchen Ächzen
Um Gatten, Väter und um Anverlobte,
Die diese Zwistigkeit verschlingen wird.
Dies ist sein Ruf, sein Drohn und meine Botschaft.
William Shakespeare, König Heinrich V.

Hiob 6:15-30 / 19:19-29



L'art pour l'art – Verehrung der Weiblichen Seite Gottes – L'art pour l'autre
 

Wir übersteigen mit 'Hedonismus und Freiheit' für Profitmaximierung [das Freimaurer-Auge im Dollar, die Herrschaft des Saturns, steht gegen die Ziele fundamentalistischer Muslimbruderschaften (Jesaja 19:2-4)] die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Ehe. In einer kulturellen Erkenntnis, wie wir friedlich zur Menschheit evolvieren, wird uns die ethische Schöpfung 'Nachhaltigkeit der Familien' immer dringlicher. Jeder trifft 5-6 mal im Leben seinen idealen Partner, dieses kosmisch-romantische Prinzip garantiert einmal die idealistische Ehe zu führen. Doch Frauen sind nicht Dienerinnen, sondern der Männer geistigen Zeit Schöpferinnen einer Neuen Menschheit. Wie unnatürlich es uns auch immer erscheinen mag, es sollte ein natürliches Gesetz sein, dass der geringste Preis, den ein Mann Weiblichkeit zum Wandel ihrer selbst geben kann, seelischer Geist ist. Unsere Erde darf nicht mehr ausgebeutet werden! 'Nicht die Göttin [al-Ilāha{t}] sondern Gott!' wendet sich gegen jene Magie, die Form benutzt (Ezechiel 16:26), um damit jenes zu erlangen, was dunkle Frauenschaft verlangt; der Stoff {quinta essentia} aber, den Frauen in ihrer Schöpferkraft zum Friedensraum der Welt transformieren können, um, in persönlichem globalen Engagement, der Menschheit einen Schritt voranzuhelfen, ist der auf das planetarische Wohl bezogene Seelendienst der Männer. Werden Männer begreifen, dass altruistische Freizeit, zur Entfaltung des Planetarischen Bewusstseins der Frauen, wichtiger ist, als Krieg zu führen um temporäre Nebenbeziehungen? – Es braucht Engel für den Frieden; die Bärentatze (Talita – Markus 5:41-42 – im Sternbild der Bärin) und das Herz Medeas sei euer Banner! In Achtung und Respekt gegenüber dem Fühlen des Menschen müssen wir sagen: „Wenn Liebe benötigt wird, Gott ist Liebe. Wenn man Gerechtigkeit ausüben muss, Gott ist Richter und Verzeiher.“ Und als sich die Seele so wieder geschmückt hatte mit geistiger Schönheit, traf sie ihren Geliebten (NHC II.6).



 * 
 

Ich sah einen Traum heute Nacht: Der Himmel schrie, die Erde gab Antwort, zwischen
ihnen stand ich
(Gilgamesh-Epos, Tafel 8). Und siehe, ich fing an Worte der Inspiration
auszusprechen und zurechtzuweisen die Wächter des Himmels
(Henoch, Kapitel XIII.9): Du,
ein Mensch, der den Geist eines Tieres besitzt, bitte höre mein Lied an!
(Milarepa an Gonpo).

 
P r o l o g

Le temps fuit, la conscience crie, la mort menace

Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann werden wir Gott dienen, und Er wird verherrlicht werden. 
Notre Dame de La Salette

Und siehe, der auf dem Berge saß, rief mit gewaltiger und durchdringender Stimme: Du gebrechlicher Mensch, Staub vom Erdenstaube, Asche von der Asche, rufe und verkünde, wie man in die Erlösung eingeht, die alles wiederherstellt, damit diejenigen unterrichtet werden, die, obgleich sie den inneren Gehalt der Schriften kennen, ihn dennoch nicht aussprechen oder verkünden wollen. Denn sie sind lau und oberflächlich, die Gerechtigkeit Gottes zu beobachten. Erschließe ihnen die versiegelten Geheimnisse, die sie so ängstlich in einem versteckten unfruchtbaren Acker verbergen; ergieße dich wie ein überfließender Quell, und verströme dich in geheimnisvoller Lehre, dass jene von deiner Ausgießung und Bewässerung erschüttert werden, die dich wegen der Übertretungen Evas mit Verachtung strafen möchten. Nicht von einem Menschen hast du die Erhabenheit dieser Tiefe. Von dem himmlischen, furchtbaren Richter wird sie dir von oben her gegeben, wo dieses starke Licht unter den Leuchtenden mit heller Klarheit flammen wird. Erhebe dich also, rufe und sprich, was dir in der göttlichen Hilfe kund wird! Denn der da jeder seiner Kreaturen mächtig und gütig gebietet, er durchströmt die, die ihn fürchten und ihm mit hingebender Liebe dienen, mit dem Licht der himmlischen Erleuchtung. 
S. Hildegard von Bingen, Scito Vias Domini I/1

Da kroch nach vorn der gottlose dreimäulige Drache und dachte bei sich also: „Diesen Glücksglanz, den nicht genommenen, will ich ergreifen.“ Aber hinter ihm reckte sich auf das Feuer des Weisen Herrn und sprach mit Worten also: „Zurück, lass dir das gesagt sein, du dreimäuliger gottloser Drache, wenn du den Glücksglanz, den nicht genommenen, dir aneignest, will ich dir gegen deinen Steiß emporflammen, gegen dein Maul emporleuchten und danach sollst du nicht wieder hervorstürzen auf die gottgeschaffene Erde zum Verderben einer Welt der Wahrheit.“ Da zog der Drache seine Pfoten zurück, besorgt wegen der Lebensgefahr, weil er vor dem Feuer in Furcht war. 
Der Zend Awesta, Zamyad Yašt 19,49-50


Vorwort zu  essence  Alpha et Omega

Sich danach sehnend die Quelle und das Ziel ihres Lebens kennenzulernen, erwacht mit dem Reifen ihrer Seelen in den weisesten Frauen unserer Zeit der Wunsch, den Sinn und den Zweck von Beziehung zu verstehen, die heilenden Dharmakräfte Eines Bodhisattva-Geistes entfaltend, als 'Die Göttliche Mutter' (Lord Wisdom, Wise Lord) humanes Leben gebend, das Heilige, das Schöpferische, das Empfangende und das Manifestierende zu schützen und zu bewahren. Komplementär zur kontemplierenden Liebesflamme weiblichen Strebens, steigt als kühlender Strom das Ideal marianischer Männer zur spirituellen Wahrheit auf, um als offenbarende Kulturelle Wesenheit herabzukommen, Ursache und Wirkung einsichtig, an das Geheimnis von Zeit und Raum rührend, in unterschiedliche Feuerzungen geteilt. Möge dieses Werk helfen die Bedeutung dieser Dinge zu verstehen, die Liebe zwischen Gott und Mensch, findend wo der Mensch endet – und Gott beginnt.

 


A.  Das Buch der Gesänge


Unglückliche Frauen sind, auf ihre eigene Art geliebt zu haben, unglücklich (Lew Tolstoi)


Spiritualität lehrt heutzutage Söhnen, mit seelenlosem Geist eine Frau ‚Mein‘ zu nennen;
diese Sexualität versteinert das Gesicht jeder Frau, darauf herrscht tiefe Finsternis, Parfum
muss unerfüllte Sehnsucht übertünchen. Tröstet aber heilige Seelenkunst der Männer
die verwundeten Herzen, so leuchten der Frauen Persönlichkeiten wie große Diamanten.
 

Frauen sind beschränkt wegen der Umstände, in denen sich die Männer befinden – sie können, ohne dass Männer in seelischer Fürsorge handeln, sich nicht in ihre wahre Macht transfigurieren; und so müssen sie weiter: wie Eva verführen, Haus-Frau sein oder in des frommen Wahns verweilen, weil es Männern zudem am Glauben gebricht.


Ein Tempel sind wir – von Vater und Mutter geschändet. Eure Antwort bleibt Betrug.
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, The History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender Religionen; der schöpferische Traum erstirbt in den Verschmutzungen der Glauben, dem Überschwange göttlicher Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (Claude Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken von Kriegskulturen zerfressen unsere Seelen.

Die Büchse der Pandora 
Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne. Unser Bedarf an Bequemlichkeit und Persönlichkeitsgeltung front die Menschheitskultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste. 'Ein Übermaß an spiritueller Macht zieht Weiblichkeit in das Verderben herunter'
(C.G. Jung).
'Im blutigen Zwang' mordet eine paternale Majestät der Menschheit kulturelle Werte, im hormonellen Liebreiz natürlichen Gebärens 'richten sich Frauen in ihrer Moral nach jedem, den sie lieben' (La Bruyère). 'Und es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seelen, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Theresa von Ávila, Libro de la Vida).

Im planetarischen Gewissen 'dem Einen entgegen'
Diejenigen, welche Liebe verwegen ausüben – d.h. nicht ihre inneren Wandlungen und seelischen Zustände mit einem göttlichen Lehramt im Dialog in Einklang gebracht haben – sind unrein und geradezu von der heiligen Handlung ausgeschlossen
(2 Makkabäer 3:39; Matthäus 22:14). Keine Frau sollte wagen, eines Mannes Herzensführerin zu sein, wenn sie nicht, durch eigene Seelen-Ekstase ganz und gar gottähnlich gestaltet, durch geistige Führung und Urteil zur Vorsteherin bestellt. In dienenden Funktionen komplementärer Hierarchie (Lukas 9:46-48; 22:24-27) kommt Kultureller Geist vom Himmel herab, mit schöpferischem Licht zu erfüllen; dass Weiblichkeit mit Augen ihrer heiligsten Kapazität zur göttlichen Verfassung und Befähigung erhoben werde, so dass der Wille von Liebe wirkt und die Natur zuteilt, was in der Hierarchie geoffenbart wird.
(nach Areopagita, De ecclesiastica hierarchia 3.3.14)

Das Leben mit Überblick betrachtend, neigen viele im Gespräch dazu, ihre Eindrücke, die von bestimmten Ereignissen herrühren, in Form von Introspektion „wiederzukäuen“. Nur mit persönlichem Selbstbild identifiziert, sind Einschätzungen von Umständen allerdings höchst voreingenommen: Dialog wird dann kontraproduktiv! (Sure 2.6-7 Die Kuh). Bemühen wir uns hingegen zu erkennen, was geistig-kulturell in den Umständen eigentlich kosmisch abgespielt werden sollte, werden wir sehen, dass es um Archetypen, Seelen-Funktionen der Männer, sowie um spirituelle Qualitäten in den am Problem beteiligten Frauen geht. Eifersucht und Neid haben Brudermord bewirkt; neben 'Glauben' der Großen Göttin und 'Hoffnung' der Großen Mutter, ist daher am größten: 'Liebe' (1 Korinther 13:13).

 

 

B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse


'Something is rotten in the state of Denmark' (William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4)
Krieg um Zeugung (Paternalismus und Wiederheirat) sowie temporäre Nebenbeziehungen

Wir stehen vor einer Krise apokalyptischen Ausmaßes. Grund dafür ist der Unwille der Männer, gepaart mit weiblichem Unvermögen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: Unreligion, die psychische Entartung der Männer, was Unheil auf der ganzen Welt verursacht: „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen; daraus erwachsen Kriege und weltweite Pandemien“
(Bhagavad-gita I Vers 40).

Heilen, was in Männlichkeit verdorben ist  Den Führern der Nationen ist es wichtig als Vorbilder wahrgenommen zu werden. Ganz gleich, ob es sich um die königliche Familie eines Wüstenstaates oder den Präsidenten der Vereinigten Staaten handelt, ihre Macht hat kriegerische Folgen: politischer Islam (Paternalismus oder Polygamie nach der Scharia) erzeugt 'kranke Erde'; Interreligion (serielle Wiederheirat und Genussehen, Prostitution) entstellt den kulturellen Mann {'es ist dies bübisch-mädchenhafte Gestümper, wie frömmelnder Geschmack sich’s lieben mag' (Goethe, Faust II)}. Demgegenüber gilt es den SINN für das Heilige innerhalb unserer kosmischen Verantwortung für die Erde zu entwickeln.

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1.16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: Was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10), im Geheimnis der Umarmung und im Geheimnis eines Fluges. Wenn Frauen, als spirituelle Seelen ihrer Weiblichkeit, über Beziehungsideale entscheiden, da 'vom Stoff aus dem die Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm 4.1), den Kulturell Kreativen, inspiriert, dann wird jeder frei von Krankheit (Psalm 103:12) zum Einklang Gaias Symphonie.


Dvor: Von Pfingstreisen ins Gemeinwesen zu Herrinnen eines Neuen Zeitalters
Der Derwisch (Äther) hat eine Eigenschaft. Wind (Manat: soziale Vernunft) zwei. Pfingstgeist (Feuer) drei. Das Wasser (AlLat) vier. Die Erde (AlUzza) fünf. Klang, Berührung, Form, Duft, Geschmack sind Eigenschaften der Erde; Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser; Klang, Berührung, Form sind Eigenschaften des Feuers; zur Luft gehören Klang und Berührung; Äther hat als Eigenschaft Klang. Diese Eigenschaften stehen nicht im Gegensatz zueinander, sie gehen angemessene Verbindungen ein, sie bilden ein Ganzes. (Vana Parva 221).

Die Geschlechter ermöglichen in ihrem komplementärem Zusammenwirken Planetarisches Bewusstsein: seelenvoll-spirituelle Ehemänner {Rama als intuitiver Heiler, Shiva als imaginativer Zelebrant, Krishna als inspirativer Poet} & spirituell-kulturelle Weiblichkeit {AlLat, AlUzza, Manat} als die feinen, mit selbständiger Kraft begabten formgebenden Ordnungsprinzipien. Wo im gleichmäßig gemischten Beieinander der Urelemente {Archetypen} der Geist der Führung eine Rotationsbewegung {dvor: very high frequency omnidirectional range} hervorruft, die nach und nach gleichgeartete Elemente zusammenströmen lässt und so den Prozess allmählichen Zusammenwachsens zur Einheit der Menschheit bewirkt: mit diesen bedeutendsten Heilungskapazitäten der Geschlechter im Dialog, beginnt ein Neues Zeitalter.

Frauen müssen sich als 'den Herrn' geschaut und in Seiner Emotion 'spirituelles Erwachtsein außerhalb des Leibes' entfaltet haben, was die Voraussetzung weiblicher Individuation ist. Frauen erreichen sich nie als 'Herrin ihres Mannes' (Genesis 17:15), indem sie mit dem Leib denken, oder Individuation organisieren; wer gar aus 'dem Kopf eines Göttergatten' in sich hineinzukommen sucht, wird 'Pallas Athene – Instrument zu Strategie und Kampf kriegerischer Nationalismen'. Planetarisches Bewusstsein entsteht aus einem Zusammengehören: von dem, was im weiblichen Leib kollektiv-heilig zum Göttlichen aufstrebt, und dem, was aus dem Universum im Gemeinwesen als brüderlich kulturell-geistige Kraft spiritueller Weiblichkeit entgegenströmt: daraus wird das Haupt 'Die Göttliche Mutter' herausgebildet. Damit Frauen wahre Freundinnen und die schönsten Häupter eines Neuen Zeitalters sein können, müssen spirituelle Männer die Füße universaler Pfingst-Botschaft geworden sein.

Zuerst, in ein konditioniertes Ich hineingeboren, sind Frauen zumeist blind für humane Kultur; erst die Göttliche Mutter – der Dialog im göttlichen Selbst – eröffnet den Frauen ihre Augen. Ein Mann entwird zunächst in seelenlose Spiritualität, in des Eros Begierde; erst im mitfühlenden Selbst, als Cultural Creative, fallen Gottes Begehren die Augen zu. Es sollte uns bewusst werden, wie Ehevorstellungen verschiedenster Traditionen der Welt, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, jetzt zusteuern, mit Extremismus eine Welt-"Miss"wirtschaft herbeizuführen. Die Positionen wirklich ändern wollend, müssen wir bei dem bedingten Wünschen und Begehren der Geschlechter ansetzen, und die Entfaltung des Mitgefühls in der Verfahrensweise des Dialogs fördern. Die Unwahrheiten der Männer sind nicht in dem, was sie sagen, sondern was sie nicht sagen; auch verringert spirituelle Praxis nicht gewisse Neigungen zu Liebeswidrigkeiten, sondern potenziert sie – können dies nur Lysistratinnen ändern? Albert Camus schreibt in sein Tagebuch: 'Was das Absurde ausgleicht, ist die Gemeinschaft der Menschen gegen das Absurde. Wenn wir uns dafür entscheiden, dieser Gemeinschaft zu dienen, dann entscheiden wir uns dafür, dem Dialog gegen jede Politik der Lüge und des Schweigens zu dienen. Was verteidigt werden muss, ist der Dialog in universeller Kommunikation der Menschen untereinander.' (Carnets II.4).

Der Große Gesang  Von Gnade der Sonne errötet der Mond (Henoch 78.10), dargebracht zu werden (Gita 17.11; Johannes 6:38-46 / La Pietà). Erhellt vom Chor der Engel (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend. Des Einig-Wesens angesichts, Im SINN fühlen sich Licht auf Licht Zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne „Ich liebe Dich“, zum Oriens „O Du, liebst mich“; und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Sanft führt das Licht der Morgendämmerung zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume, zu den Sternen des Weltalls.

Von himmlischer Höhe selbstloser Mutterliebe zur fundamentalistischen Krankheit eines alten Weibes ist die Liebe heruntergekommen; 'feurig glühende Kohlenfeuer' (Johannes 18:18; vgl. dazu 21:9) der Verlassenen, Einsamen, im Seelenschmerz Entzweiten, sind Ammen terroristischen Geistes zwischen Völkern und Rassen, im Bestreben sich unserer Herzen zu bemächtigen. Ein vom herrischen Bewusstsein seelenloser Männlichkeit in die Passivität "gestoßener" leidender Lotos, der in Ermanglung kulturellen Geistes seine Frucht nicht der Welt darbringen kann, bittet mit Gift, Schlangen und Stricken uns um Heilung.

Schon im Mutterleib werden Töchter entsprechend geprägt, sich gesellschaftspolitisch an die Vorlieben einer spiritualisierten Psycho-Maskulinität perfekt anzupassen. In Gewahrwerdung der Situation {Kayanupassana-Satipatthana} gelingt Frauen der Rückzug, das Abnabeln aus den Verstrickungen; wird dann Transformation vollzogen, gilt es Das Humane Leben zu gewähren; können Frauen jedoch aufgrund der Clans ihrer Männer nicht zustimmen, bringt 'Zivilisation und frommer Glaube' Gemeinwesen dorthin zurück, wo es vorher war. Im Schutze einfühlsamster dialogischer Gruppenprozesse kann Weiblichkeit die Stufen zwischen geistiger Natur und Ihrer spirituellen Freiheit {citta-viveka & upadhi-viveka}, von streitbarer animalischer Natur (Qur'an 12:53) zur humanen Einheit, gläubig-personal erfahren: »Die Schöpferische Göttliche Mutter« {ahura-mazda Natur} verherrlichend verwirklichen. Dergestalt vollzieht sich Unsere Heilung durch Evolution.

Vom Wiederaufbau Notre-Dames
»Notre-Dame« ist krank – der hölzerne "Spitzturm" ist verbrannt, das Dach aus Blei ist geschmolzen – und es ergeht der Ruf: „Sie soll wieder so heil sein, wie sie vorher war!“ Manchmal kann es jedoch besser sein 'den Spieß umzudrehen, das Grabtuch zu wenden (to turn the table)', das Unheil zu nutzen, damit Glaube gesünder werde als vor der Katastrophe. Ethik überschreitet Denken und alle Sprache, jedes gedruckte Wort. Ethik überschreitet sämtliche Religionen, sogar Psychoanalyse. Weil Ethik das erleuchtete Seelen-Wesen von allem ist, nennt man sie 'Botschaft'. Und die Verwirklichung dieser Botschaft, welche 'die erleuchteten Seelen' meint, geschieht durch Psychoanalyse spiritueller Seelen (besser ist das Wort 'Psychosynthese'; dennoch ist Synthese ohne vorhergehende Analyse unmöglich).



I.  Das Gewahrsein

'L’amour est à réinventer, on le sait. Il ne reste que froid dédain aujourd’hui. Ou bien je vois
des femmes, avec les signes du bonheur, dont, moi, j’aurais pu faire de bonnes camarades,
dévorées tout d’abord par des brutes sensibles comme des bûchers.'
Arthur Rimbaud, Saison en enfer

 



François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur).
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer und psychoanalytische Helfer, spiritual guides und geistliche Lehrer.


The Cultural Creatives {Vier Ströme des Paradieses (Genesis 2:10) / Vier Horussöhne  / Vier Evangelisten; hindu.: Rama, Krishna, Shiva, Buddha / jüdisch: der Wissbegierige, der Genius, der Ausgeglichene, der Schwierige (Korinther 15:8) }, sie offenbaren das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende 'Prinzip der Mutter' (Matthäus 23:37). Krishna: Feuerträger, echter Freund (Sprüche 17:17); Shiva: der empfindungsfähige Geistliche der Evolution; Rama: der politisch Verantwortliche; Buddha bietet in seiner Hingabe die Gabe der Erleuchtung dar. Krishna steht weder in der Berufung zum Priesteramt wie Shiva, noch zum Friedenskonferenz-Leiter wie Rama: Er ist der Komponist der Musik des universellen Gottesdienstes.



II.
Planetary consciousness: Être féminin

»Être féminin« ist nicht zu verwechseln mit Somatischem, Geistigem oder Seelischem. Weiblichkeit muss aus dem Begrenzten heraus lieben, in excessu seu exstasi seinen Herrn loben, um durch dharma-Nächstenliebe (Matthäus 22:39) die verantwortungsvolle Beziehung zur Menschheit zu erbauen: das Planetarische Bewusstsein. Jedes Frauenherz hat in sich die schöpferische Imagination, den Geliebten Herrn als Innere Stimme in Sich erschaffend, kraft des Himmels Sehnsucht; hier ist Weiblichkeit begrenzt, unvollkommen, doch nur aus dem Begrenzten erhebt sich das friedenschaffende Leben. Dann sind Frauen nicht 'Gott in der schönen Welt', sondern die Repräsentantinnen Eines brüderlichen Geistes ihrer Freunde.

Was die Frauen am meisten brauchen, ist das Verständnis der Religion der Religionen: das Wissen um sich selbst als Dharma-Gebende Frau, dessen Ur-Quell der ‚Animus‘ (C.G. Jung), der angebetete 'Geliebte Herrn' (plural), im Inneren ist. Dieser Glaube, als das wesentliche Wissen, lässt den Sinn anders fassen. Denn Frauen werden das äußere Leben nicht wirklich verstehen, wenn sie sich nicht selbst als geistige lebendige Seele verstehen. In der Liebe, als die Gemeinschaft erleuchteter Seelen, wächst das Verständnis gegenüber der schöpferischen kulturell-geistigen Männlichkeit, jene Seelennaturen des Humanen, die das Gesetz der Schöpfung sind; und es ist des erleuchteten Frauen-Selbstes Dienst, der Geburt dieses Wissens gibt.


III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora 
Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Geist seiner Seele als Grundlage des Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Die Reichen werden immer reicher, während Migration, Armut und Gewalt Planetin Erde in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.

Werden weise Frauen zu ihrer Vision von heilender Liebe gelangen, müssen sie 'Gott als die Männer' an »das planetarische Bewusstsein« hergeben; das selbstbezogene Frauenherz sträubt sich gegen solcherlei Opfer – derweil nehmen sich 'Göttersöhne' alle Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1-2). Verständnis für Feminismus kann man durch Lesen entwickeln. Meisterschaft der Frauen zur Heilung der Erde kommt vom Hören der Botschaft in der Heiligkeit der Männer. Kosmische Ordnung entsteht, indem Männer in sich selber bleiben und Kraft ihrer Seele schöpferisch sind, 'ihr Machosein verlieren und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar offenbart wird' (Romano Guardini); einleuchtend: ‚ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, dann erst bequemer Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt‘ (Shakespeare, King John V.2).

Sous la tonnelle (Auguste Renoir)  Was als Vererbung von spirituellen Vätern auf den Sohn erscheint, ist nur die Gegenkraft gegen das sexuell-soziale Machtstreben von Müttern und Töchtern über das Männliche. Daher folgen Söhne der kriegerischen Ordnung ihrer Väter (d.h. des Staates wie der spirituellen Tradition), denn die Töchter fürchten 'den Dialog in Aufrichtigkeit und geistigem Wissen', konditioniert, diese Moral vor dem Untergang zu bewahren: zu handeln gemäß dem Wunsch ihrer Mutter – wie uns die Schrift (Matthäus 14:3-12) vom Tanz der Salome berichtet: dass Aphrodite des Paris Apfel nimmt und der Liebste Helena erhält.

Die Große Mutter {Fru Hulda, Sure 24:32} birgt das universelle Heilmittel: den Felsenquell. 'Der Prophet ist wie ein Strom, der aus dieser kleinen Quelle kommt' (Koleini). 'Das Herz der Meere' (Jona 2:3-8) ist diese schöpferische Allmacht, die sich als Licht, Wärme, Leben offenbart, metaphorisch durch 'die Mitternachtssonne', ihr immerwährendes Licht erleuchtet zur Intelligenz Eines aufbauenden Strebens zum SINN. Und Sie schaut in des Menschen Herz: „dieser Mensch ist gefangen in seiner Ichbezogenheit / jener ist in seinem Anhaften zu stark / diese werden nie verstehen, was die universale Botschaft ist.“ Jene, die begehren, was ungöttlich ist und Unreinheiten in ihr Inneres aufnehmen, werden Sie missverstehen.

Von den Heilkräften des seelenanalytischen Dialogs  Was wir zur Geburt einer erneuerten Zivilisation wirksam benötigen, sind spirituelle Männer, welche mit Seelenkultur heilenden Geistes Frauen den ihren bedingten Gemütern aufgeprägten vatikanischen Siegeln entheben, sodass die von spiritueller Liebe und erleuchtetem Geist befreiten Herzen jene Inspiration erkennen, die universaler Sehnsucht brüderlichen Menschheits-Geistes die Individuation ermöglicht. Durch geistige Offenbarung in individueller heilender Invention wird Glaube, das durch schöpferische Imagination erschaffene Urbild, zum »Planetarischen Christusbewusstsein«, in dem Weiblichkeit jene 'cantable Art im Spielen erlangt' (Joh. Seb. Bach, Vorwort zu 'Inventionen und Sinfonien'), die sich dann ganz von selbst in liebender femininer Vernunft entwickelt, jene Persönlichkeiten ausprägend, die den Wandel in der Menschheit evozieren.


IV.  Resumé

Die Religionen der Menschheit befinden sich in Großer Krise. Missbrauch sowie die Verleugnung des Seelischen sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen sich in geistlicher Selbstlosigkeit aus dem Weg zu gehen. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. Dynastien reißen durch Ausnutzung der Frauen zum Gebären die Weltmacht an sich. Tödliche Viren, unterbewusste Reaktionen der Weiblichkeit, bedrohen die Menschheit. Erwacht zu ihrer Seele könnten Frauen den üblen Männersitten widerstreben. Es erhebt sich aber die Frage, wie Frauen Dialog-Führen können, wenn Männer ihren korrupten Zustand gegenüber den Frauen nicht bekennen?

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (an Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held Persephone aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für 'Die Frau', innerhalb eines erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: das Gebot der Menschlichkeit, Planet Erde nicht mehr zu verschmutzen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. Männer drängen ihr Gemüt bestens nutzen zu können, um als Persönlichkeit [mit linker Hemisphäre] erfolgreich zu sein: sie vergessen den Geist ihrer Seele! Es heißt: 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint das mitfühlende Wesen, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Mächtigen' (Lukas 20:41-44); bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Gemüt seine Partnerin in die Huren-Heiligenposition, von der sie frömmiglich-willig alle Dienste zu geben habe. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht in Männern psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens). Was aber für ein Drama bahnt sich an, wenn Frauen dergestalt vom geistig-schöpferischen Leben abgehalten werden! Erteilen Männer sich die Freiheit zur erbarmungslosen Gleichgültigkeit, laufen Frauen unter Bewusstseinsbeschränkung und Verschmutzung Gefahr, sich selbst zu zerstören. Eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor jenem, gegen die bewussten wie unbewussten Reaktionen der Weiblichkeit sich erhebenden, neurotischen Wahn: die Übergewalt des ungeheuren spirituellen Zwangs tyrannischer Männerbündnisse. Eros erzeugt, in rasendem Wogenzusammenprall, Spannungen, Kriege mit solchen Windstärken, 'dass die Welt wie ein riesiges Tuch in zwei Teile zerrissen wird' (Stefan Zweig).

Der Staat befiehlt die Kinder von klein an in eine materielle Welt zu "versenken", man lässt Konsumtempel und Wellnessoasen für die immer kränker werdenden Alten errichten, Resorts für die Geschäftsleute, ohne dem geistigen Menschen eine charakterliche Erziehung zu gewährleisten; diesem Plan sollen vor allem junge Frauen zum Opfer fallen. Der fröhliche Gesang der Mütter: „Wir werden sein, der wir sein werden“ ist verstummt. Doch immer noch nicht unterrichten wir zu Sittlichkeit und Humanität und Ethik, dem Islam seine königlichen Frevel 'Paternalismus' nachweisend. Der König feiert Geburtstag (Matthäus 14:6), die Tochter tanzt vor den Gästen und hält sich an das Drängen ihrer Mutter: Der Kopf Johannes des Täufers!

 

 
 
C.


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

'Von Iblis geblendet' (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass Erfüllung zwischen Venus und Genius (Richard Wagner, Tannhäusers Gesang; Ovid, Metamorphosen: Ceres gebührt mein Sang) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren. Denn nichts ist im planetarischen Geist, was nicht vorher in den Sinnen der Großen Mutter war, und nichts ist in Ihrer Sprache, was nicht zuvor im Bewusstsein des Genius war.

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).

Kranker Wald stirbt nicht allein, sondern tötet im Sterben seine Vernichter (Viktor Schauberger)
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Werden Frauen rückschrittlich 'katholisch', werden ihre Heilsbringer Hohepriester spielen, die geistliche Persönlichkeit »Frau« auslöschend. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald materiellen Daseins von sogenannten 'Stellvertretern Christi' betrogen werden, versuchen über den Initiationspfad 'gottbewusste Spiritualität' Erweckung. Doch ohne erwachte Seele in echter Anbetung religiöser Ideale, in deren Ein-Stimmung {état d'ame} bewusste, unterbewusste, unbewusste Begehren im Licht des Überbewusstseins sich transfigurieren lassen, fallen sie den Riten 'Hanumans Affen' zum Opfer, jenen Göttern, die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind [wie bei den mystischen Egozentrikern steht 'gemeinsames Seelenleben als Männer und Frauen' hier nicht im Vordergrund: man strebt nach eigenem Erfolgsglanz, Weiblichkeit wird zur Beute eigenen Begehrens]. Frauen können ihr ewiges Dasein – das, was mit göttlicher Macht Männer zu 'seelenerfüllten Tröstern' ändert – nicht einfach so fassen. Stimmung muss durch dharma-Nächstenliebe erhöht sein. Doch auch dies lässt sich nicht mit kaltem Blut erfassen, sondern nur über den Animus, den »Geliebten Herrn«.

Entsprechend der Entwicklung seines Egos festigt sich die Meinung eines Mannes. Der Glaube der Frauen ändert sich jedoch bei jedem Schritt ihrer geistigen Evolution: ihre Errungenschaft zu lehren, ist gemäß ihrer spirituellen Entwicklung. Sie spricht „Ohne Heiligkeit wage es nicht, das Heilige zu berühren, damit du nicht, wie Heu vom göttlichen Feuer verbrannt und wie Wachs zerschmolzen, dahingerafft wirst“ (Theognostos). Doch nur schwer lassen sich Frauen zur heiligen Seele und Wandlung in die Macht ihrer spirituellen Sprache überreden und die Berührung des Ewigen ertragen Männer kaum (nach Aurobindo, Savitri I.1)

It is being dead to self that is the recognition of God...  
'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer 'USS Zumwalt' – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn Venus Aphrodites zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24,33; siehe auch Lukas 16:22a) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Teresa von Ávila). Fromme Frauen passen sich zumeist in seelischer Schwäche dem Ego ihres Mannes an; dies kann aber tief im Innern zu einem Zusammenbruch führen und ernste Erkrankung auslösen. Die Große Göttin (active mind) lehrt in unserer Zeit: Der Sinn einer Frau, die ganz Seele geworden ist, liegt nicht nur darin ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern mit jenem Schöpfergeist, welcher als 'der von Gott Gesandte' auf die Erde kommt, die Stadt des Friedens zu erbauen.

Ist das Wesen 'Frau' nicht auf 'den Herrn' gegründet {Entschlafung Mariens}, verursachen Geistesgifte 'Gier, Hass, Verblendung, Neid, Stolz' {Kleshas} Zwist, Tod, Krieg: 'man hält das Unbeständige, Unreine und Böse für das Reine, Gute und für die Seele' (Yoga-Sutras II,5). Die Kundalini {femina serpentina} wirkt dann wie das Furiengift der Schlange: 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, wird Sie unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis 7).

Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen. (Schiller, Lied von der Glocke). {Galater 4:26-27}

Wo altruistische Geistigkeit in den Männern herrscht, von der Kraft spiritueller Klugheit der Frauen erleuchtet, da wird der Frauengeist lenksam ohne Widerstreben, sodass Eine Weisheit ohne Hemmung das praktische Verhalten bestimmt. Beide zusammen Klugheit und Universeller Geist ermöglichen der Neuen Ethik sich in sancta discretio den Verhältnissen anzumessen. Als Gabe ihres Gemüts lenkt der schöpferische Geist Kulturell Kreativer Licht in die verwundeten Tiefen der Weiblichen Gottheit selbst, sodass die finstern Schatten weichen und die Kraft der Authentizität in die geläuterten Gewissen aufleuchtet.

Von der Dringlichkeit analytischen Dialogs  
Mit 'Beelzebub und seinen Engeln'
(Matthäus 25:41) {der Sohn hat seiner Schwester das Göttliche nicht überlassen, alles wird zum Raub der Flammen: Notre-Dame brennt!} dominierende Emotionen in Frauen auszutreiben, bringt Krieg über die Städte. Um von Männern nicht nur als spirituelle, mentale oder physische Meister zu profitieren, sondern sie als heilsame Freunde zu finden – dafür ist jene Erleuchtung notwendig, die alle entfremdeten, aufgeprägten Gefühle im weiblichen Körper-Herz-Seele-Organismus transfiguriert, und nur Schönheit zurücklässt. Seelen-Zeit für Frauen aufzuwenden muss mehr wert sein, als Geschäftsräume für sie zu erschließen. Doch das weibliche Ego will den Mann in dessen glanzvoller Rolle als Persönlichkeit in der Welt sehen, in die Maschinerie des Staatswesens hineingezogen, bzw. dass er als Adam Eva gehorche.

Von Viren lehren  Setzen wir Frieden als sittliche Pflicht, als höchsten irdischen Wert, als das begehrenswerteste Glück der Menschheit, so muss doch Heilung von Krankheit durch Dialog notwendiges Tun sein, bevor wir uns dazu hinreichend der Spiritualität widmen.


II.  Von Herren-Vernunft und Herrinnen


In Esters Macht wütet in Waffen die Welt
 
'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19). „Ich strauchelte, als ich sah.“ (Shakespeare, König Lear IV.1) 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh, Tafel XI).

Adams Fall 
„du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren“
(Rilke, Alkestis);
'he, he, he, dass die Alte von ihm geh!'
(Rusálka, Dvorák);
„verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“
(Genesis 3:17; 2:20).

Mangelnde geistige Disziplin des Menschen hat aus dem Geist der Welt {geflügelter Stier}
als Träger der Weisheit, den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht
[Mephostophiles (me: nicht; photos: Licht; philos: Liebender; mephītis: stinkend; tophel: Lügner)
meint: 'Lügner, Nicht-Liebender des Göttlich-Weiblichen Lichtes'].

Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht,
'hier keuchet die Lunge, dort dumpft der Geruch'
(Herder),
und es erwachte ihr Stachel des Skorpions.

Die Devise der Männer im Dialog ist: man hat zu vermeiden, dass Mann als das erkannt wird, was er ist. 'Lassen Sie niemals zu, dass man den Teufel an Ihrem Auftritt erkennt. Treten Sie als der nette Junge von nebenan auf. Völlig harmlos. Spielen Sie den Unscheinbaren. Sie wissen schon, den Trottel, den Verunsicherten.' (Film: The Devil's Advocate, 1997).

'In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialistischen Großmüttern und nationalistischen Vätern her, komplementären Ego-Eigenschaften, Hemmungen, Vorurteilen, lethargischen Willenstendenzen, persönlichen Weltanschauungen. Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Seelenschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie Weite des Horizontes mischt' (R.N. Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus). Es lässt sich sagen: Iblis hat die Frauen geschaffen, um der Dummheit ihrer Männer zu entsprechen.

Wo keine Archetypen sind, walten Gespenster (Novalis)  Das (unter)bewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor (C.G. Jung, Tavistock Lecture, Über Grundlagen der analytischen Psychologie). Gretchens Verliebtheit – der unbewusste Zwang in unterbewusster Limerenz – kann keine Reue kennen, bevor nicht 'Seelenzeit der Männer' im Heilakt das Gemeinwesen erleuchtet. 'Der Schatten' (C.G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die im Unbewussten der Sinne sowie in den unterbewussten Gefühlen – geistig erhebend oder sexualmagisch berechnend – seit Generationen vorprogrammiert sind; ihn in psychologischen Gesprächen ins Bewusstsein zu holen, hieße nur Dämonen wecken, während der echte Schatten, Ur-Norm der Ur-Formen des Frauen-Selbst, weiterhin im Grab verbliebe. Wenn Frauen stumm und starr sind, weil 'befleckte Empfängnis' nunmal nicht zum Himmel schreit, ist es die schönste List des Teufels, sich lieben zu lassen, dass es ihn nicht gibt. In besseren Worten: Nicht bevor Krishna seinen Rama zur freudianisch-psychoanalytischen Gruppenleitung gefunden hat, kann Shivas Frau zu ihrer buddhistischen Predigt kommen.

Die Göttliche Mutter 'gab den einen das Apostelamt, andere setzte sie als Propheten ein, andere als Evangelisten, und wiederum andere als Hirten und Lehrer, um die Engel für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten: für den Aufbau des Leibes Christi' (Epheser 4:11-12). „Wenn also bereits Leib, Gemüt und Seele der Frauen als Werkzeug gebraucht wird, ein Opfer ist für dharma-Nächstenliebe, sofern der gute richtige Gebrauch auf Gott bezogen wird, zur Heilung {Vergebung der Sünden}; um wieviel mehr werden dann die Seelen der Männer selbst zum Opfer werden, wenn sie sich in Beziehung setzen zur Göttlichen Mutter, um, vom Feuer der Liebe zu Ihr entzündet, die Form des weltlichen Begehrens ablegend, sich in Hingabe an Sie als 'die unwandelbare Form' umgestaltend, Ihr zu Gefallen, weil sie aus Ihrer Schönheit empfangen“ (Augustinus, civitate Dei, Wahres und vollkommenes Opfer).

 


D. 
Dieu sensible au Cœur – Ursachen und Folgen von "Religion"  


Die Eindrücke der feinstofflich-psychischen wie der grob-materiellen Welt lösen sich auf in der Verzückung einer 'Leere der Form' ('Bloßheit'); auch macht es ein Ich-unerfülltes wie ein nicht-offenbartes schöpferisches Leben bewusster – dies macht Frau Galathea froh gelaunt. Da darf ein Gott keine Angst vor der 'tiefen Weisheit' einer Frau haben? – Haben nicht Wein, Milch und Honig Kirkes selbst die Helden Odysseus in Schweine verwandelt (Ovid, Metamorphosen) – bis Hermes, der Götterbote, vom Baum der Seelenmitte brachte: das (Selbst)Erkennen von Gut und Böse. Doch heutzutage kreuzigen Zerwürfnisse in Gier.


Die Geburt der Frau  

Der Schatten von "Religion" ['die Hure' – das katholische Motiv (Markus 10:2-12)] soll in sehnsuchtsvoller spiritueller Macht, einer transzendentalen Vernunft der Selbst-Erinnerung in Gott, überwunden werden. Letztlich aber kann nur unsere Liebe zur 'Schöpferkraft der Liebe', die Gabe Ihrer Lichtwelt an Ihn ['Gott, der Herr, erschafft ihr Leben aus der Rippe' (Genesis 2:21-23)], uns Menschen aus der Verbannung zurückrufen. Bewusstsein, das völlig in 'die Einsamkeit der Göttlichen Einheit' zurückgezogen ist, kann des Menschen selbstloses und hingebungsvolles Liebe erkennen; bevor diese Macht sich nicht selbst völlig erkannt hat, werden die Liebenden veranlasst, die Liebe zu kreuzigen.

Real spirituality is living a life of fullness, and penetrating all planes of existence. Spirituality means raising ones consciousness from human to divine. Spirituality is widening, expanding of the heart as a bubble expanding to an ocean. Spirituality is in raising the soul to the greatest heights and touching the deepest depths. Spirituality is, in itself, forgetting the false self, while at the same time realizing one's real self. Spirituality is enjoying and appreciating all things, and understanding and comprehending everything, and using and utilizing everything to its best advantage. Spirituality is fearlessness, joyfulness, calmness, peace. A deep insight into life is the sign of spirituality. (Hazrat Inayat Khan, Unpublished Esoteric Papers, Tasawwuf)

Eine Frauenschar singt und betet, in Frieden und in Freude – doch wird eine Schwester vom Dämon {Mangel, Disharmonie, Sorgen, Ängste} ergriffen und flüchtet ins Kloster, da 'Einer Kirche' der Sich-Erbarmende fehlt; andererseits werden Männer 'vom Satan versucht', materiell helfende Weiblichkeit liebend zu empfangen, während in Eigennutz seine Brüder in Eintracht und Selbstbeherrschung Frauen noch mehr spirituelle Stärke in der Persönlichkeit lehren, statt Charakter. Bevor wir in Zukunft also beten und meditieren, sollten wir vorher zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist: Frauen sind nur ein Segen für die Männer, wenn die Männer ein Segen für die Frauen sind (Sure 4:34a).

SARS-CoV-2 oder Von einer erheblichen Lebensbedrohung durch Lügen  'Frauen bieten nicht Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten' (Albert Camus); und so geschieht es, dass Männer lügen und betrügen – warum sollten sie auch ihre Anima 'Maria mit Kind' verehren? 'Seele, die ihren Erlöser gebiert', was zum Frieden führen würde. Stattdessen übertragen "Hufeisen-fledermäuse" (Männer, die sich Frauen packen in deren unerwachten Seelenzustand) ihre ungeistigen Sekrete in "wilde Schleichkatzen" (die bedingte Weiblichkeit), um sie in Golfresorts erneut zu fangen und im Verkehr zwischen Verkäufer und Kunden zu "verzehren".

Genussehe und Seuche  Wo der Großen Mutter Mitgefühl, Christi Erbarmen und Tempel der Humanität der Großen Göttin fehlt, 'wird »Chryseis« gefangen und als Ehrengeschenk des Oberkönigs beansprucht: in Folge schickte Gott die Pest ins Lager der Griechen' (Homer, Ilias). Der von seiner Seele entfremdete physische-, mentale-, spirituelle Mann denkt: diese wunderbare Frau kann ich zu meinem Zwecke, zur eigenen Sinnenbefriedigung benutzen. Die mariologische Gewissheit aber spricht: „Diese schöne Blume ist durch die höhere Energie des Höchsten Herrn möglich gemacht worden; deshalb gehört sie dem Höchsten Herrn und sollte in Seinem Dienst zur Vollkommenheit geführt werden“ (Srimad Bhagavatam 3.27.12-13). Von spiritueller Erscheinung und seelenvoller Aktion der Männer können Frauen die Spiegelung des Höchsten Herrn in ihren eigenen Sinnen, ihren Körpern und in ihrem Geist – in allem – sehen. Solch kulturelle Gemeinschaft hat die Archetypen so verstanden wie sie sind.

 

E.  Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz


1. Puissé-je user du glaive et périr par le glaive! (Baudelaire)

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe.
Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.'
(Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9).

Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.

Imperialistische Regierungspläne und Ethik 
„Wir schlagen angemessene Kontrollmethoden vor,
darunter deportieren, wegsperren, umsiedeln, Zwangstrennung, einzäunen, erschießen.“

Diejenigen Frauen, die von Herzenskälte erfasst den Schmerz nicht spüren, unter dem die ganze Menschheit leidet,
denen bleibt die Seele krank; ihren Männern ist der Dialog 'das Eingeständnis dessen, was sie nie wollen genannt hören,
die Bitte um Verzeihung, die sie nicht gewähren können' – sie hassen die Botschaft, den Boten und die Botin.


2. Männer bereuen nicht mehr, und so lieben Frauen ihre feminine Individualisierung

Man kann gar nicht ahnen, wie unendlich bitter und traurig es sein wird, wenn Armut und Gewalt, Krankheiten, Kriege und Seuchen die Menschheit verstärkt heimsuchen werden, weil erstrebt werden soll, besonders attraktiv für reiche Investoren an einer Vereinheitlichung von ‚Genussehen-Hotelwesen‘ unter internationalen Gesichtspunkten zu arbeiten. Vom König der Frevler lernend, von staatswegen mit Frevlern Geschäfte zu machen. . . wie können wir es 'voller Gnaden' wagen, der Jugend der Welt kulturloses Vorbild zu sein?

Vom Wandel der Zeiten
In der Vergangenheit erwählten sich Frauen einen Mann, den sie mit ihrem Katholisch-Sein am wenigsten zu fürchten hatten – so wuchs der Bau von Hotels und es begann der Krieg, und unser aller Leben krankte dahin, vergessend, dass es 'Sinn und Würde der Liebe' gibt. Heutzutage sollte eine Frau, die spirituelle Kompetenz hat, jene Männer wählen, die sie bei dem, was ihre Seele am liebsten hat, unterstützen – so beginnt »Heilung und Frieden«.

Von Gott zum Herrn und Vom Herrn zur Dame  Leistung, so groß sie auch sein mag, kann doch den seelenvollen Männern nicht das Gefühl vollständiger Erfüllung geben; und was Frauen in unserer Zeit vielleicht größte Begeisterung schafft, ist ihre Transmutation von liebenden Müttern zu engagierten Friedensschafferinnen in planetarischem Bewusstsein. Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die Geschlechter, ohne es zu wissen, von ihren komplementären Sehnsüchten vorwärtsgezogen werden: zu vereinen das Rechts und das Links, das Unten und das Oben, Innen und Außen, das Heilige und die Natur.

Die Atmosphäre der Offenheit des erleuchteten männlichen Seelenblicks {einem Zustand intensiver Empathie heiliger Bereitwilligkeit in der freischwebenden Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger sanfter Aktivität von Scharfblick, Einsicht und Erkenntnis sowie intuitivem Bauchgefühl} lässt das Schattenreich kollektiver weiblicher Psyche {wo Missgunst, Hass, Lüsternheit, List, Unaufrichtigkeit – vielleicht fünf oder sechs Generationen zurückliegend – alle möglichen und unmöglichen Arten unglücklichen Gefühlslebens im weiblichen Organismus anrichten, was das aufstrebende Glück strahlender Weiblichkeit von traurig-ängstlicher Mutlosigkeit einer Armen-Seelen- und Gespensterwelt des 'ahrimanischen Totenreiches' sich in ein glaubensverlassenes Anderssein hat zerren lassen} verschwinden (Matthäus 4:16). Begreifen wir, dass in der Stützung der materialistischen Form spirituellen Paternalismus durch das christliche Frauentum ahrimanische Widerstände gegen Anti-Konsum wirken?

Er gibt dir, nach deinem Herzen, und alles, was du entwirfst, führt Er aus (Psalm 20:5)
Die Störung weiblichen Denkens, durch die in die Seelen der Kulturell-Kreativen offenbarten Gefühle, setzt den Willen zum Handeln in Planetarischem Bewusstsein in Tätigkeit. Von mitfühlender Liebe für die leidende Weiblichkeit verschmelzen Zeit, Raum und Bewusstsein; im Durchströmen der geistigen Hierarchie kommt Weiblichkeit in Kontakt mit einer Art universeller Führung des Universums, welche die Weisheit auffordert zu handeln: dergestalt hat das weibliche Denken Einfluss in der Welt und auf die gesamte Menschheit. Das, was Männer 'gemeinsame Sprache' nennen, ist in Wirklichkeit 'gemeinsame Seelenzeit'. 'Nur dank der gemeinsamen Zeit können wir mit der Natur kommunizieren; dabei ist es die Instabilität des Systems, was die Potentialitäten aktualisiert' (Ilya Prigogine). Werden Frauen durch Nichtgleichgewichtsbedingungen gestört, strukturieren sie sich selbst: sie wachen auf.

Tikun HaOlam – Befreiung der Welt  Selbst wenn Frauen ganz zur Seele selbst geworden, identifizieren sie sich, obwohl nunmehr ohne jede anhaftende Natur, mit den Männern aufgrund ihrer Bindung: mit dem Reinen verbunden, werden sie rein; mit der Intelligenz verbunden, werden sie intelligent; mit der Befreiung verbunden, werden sie befreit; mit der Freiheit von Konditionierung verbunden, werden sie frei von Anhaftung; mit Suche nach Erlösung verbunden, werden sie Erlösungssucherinnen; verbunden mit Reinheit, werden sie rein im Handeln, strahlend; mit Tugend verbunden, werden sie tugendhaft. Mit den Schöpferischen Seelen verbunden, werden sie Die-Eine-ohne-Zweite; in dieser Einheit erlöst sich jede Bindung 'von dem Bösen' – das ist: Die Erschaffung der Welt. Verrichten Männer im Gemeinwesen jeweils die Seelentätigkeit, für die sie gemäß den Funktionen ihres Archetyps qualifiziert sind und gebraucht werden, erlangen sie mittels ihrer Meditation über die Entwicklung ihrer Arbeit jenen Kulturellen Geist, der Frauen zum Wirken in Planetarischem Bewusstsein erweckt – vorausgesetzt die Männer wissen, Meditation auch richtig auszuführen, sodass die Kontemplation ihrer Seele 'Macht erlangt, Sünden zu vergeben' (Johannes 20:23), was heilbringende Reue und Buße in Frauen auslösen kann. Besitzen Männer genügend Empfindsamkeit, um zu beobachten, was in ihnen vorgeht, werden sie feststellen, dass ihr Solarplexus sich verflüchtigt, sobald sie unruhig, unzufrieden, ungeduldig werden. Der Solarplexus aber ist 'das Sonnengeflecht', das den lebendigen Magnetismus des Mondes der männlichen Seele erzeugt: die Quelle aus der die Sterne trinken.


3. Vom Aufschrei der Seele und der Evolution zu Planetarischem Wirken

Der Leib, in dessen Seele keine feste Herrschaft ist, quält mit sexueller Raserei die Erde. Die Allmacht der Großen Göttin erniedrigt sich selbst in jeder einzelnen Frau und ihrem Verlangen nach Selbst-Erhebung und Vormacht über andere, was die Wirkung des Missverständnisses hinsichtlich der wahren Beziehung zwischen 'erleuchteten Frauen' (Bodhisattvas) ist. Frauen wissen über 'den Pfingstgeist' das, was von Ihm in einer Frau sichtbar wird. Jedoch es ist nicht überraschend, dass, wenn starke eigene Bedürfnisse mit mangelndem planetarischen Gewahrsein zusammentreffen, als Ergebnis Eigensinn und Narzissmus entstehen. Natürlich können Frauen auf attraktiven Einzelretreats lernen, in wiederholender Anrufung, in Absolutem Bewusstsein die Macht 'Eines Großen Gottes' erkennend 'Gottes Persönlichkeit' in die Welt zu manifestieren; da die ewige Natur der Männlichkeit Gottes nicht aufhört, Sich Selbst – und auch nicht für den Zeitraum eines einzigen Augenblickes – im Individuum als Eros zu behaupten, können sie sich dann auch als attraktive Exemplare (intelligente designs) ihrer Idole betrachten, anstatt Macht jener Ethik zu sein, die fähig ist, auf Erden Voraussetzungen für den Aufbau des Friedens zu schaffen, was zu einer völlig anderen Beziehung zu jener Ganzheit führt, welche »Notre-Dame«, Licht der Weisheit ist.

Weil Frauen durch ihre Erscheinungsweisen der materiellen Natur stufenweise bedingt sind, unterscheidet sich ihr Verständnis von »Gott, dem Liebenden«. Tatsächlich erfühlen Kirchenfrauen 'Gott, die Liebe' nur als unpersönlich: als »Gottvater im Himmel, Jehova, Allah, Brahman«; manche empfinden Ihn als »Leere« in sich selbst: als Buddha. Weiter fortgeschrittene Frauen, die spirituelle Führung geben, erscheint Er als 'Das, was durchscheint, durch das was erscheint': als Christus; seine wunderbare Namen verherrlichen sie in allen Dingen. Die im Planetarischen Bewusstsein wirkenden Frauen sind Ihm, dem offenbarten heiligen Geist der Männer, letztendlich im Kulturellen Gemeinwesen hingegeben; die Empfindung 'Gott ist die Liebe, die Liebende und der Geliebte' kennen nur sie.

»Die Rache einer Fledermaus« (Strauss) an »Jedermann« (Hofmannsthal)
Statt mit Stillstand und Meditation auf tödliche Krankheitserreger zu reagieren, wenn sie zum Ausbruch kommen, sollten wir gemeinschaftliche Forschung anstreben, die weltweit den Zusammenhang 'Irreligiosität der Männer, das Verderben des Gewissens der Frauen und den daraus erwachsenen Pandemien und Weltkriegen' (Bhagavad-gita I.40) offenlegen.

Sublime himmlische Versammlung als Vorbereitung für den Dialog
'Einst saßen Frauen, ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Banden! Entfahre den Feinden! / Da verrenkte sich das Fohlen des Herrn den Fuß. Da besprach Ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester, darauf besprach Ihn Frija und Volla, ihre Schwester; aber niemand konnte heilen. Bis Wotan den Spruch gab: Bein zu Bein, Herz zu Herz, Glied zu Gliedern. (Merseburger Zaubersprüche || Genesis 2:23; Ambrosius-Hymnus; Jesaja 58:6-12; Ezechiel 37:7-28; Matthäus 13:47-50; 21:1-5; Atharva-Veda IV.12; Němcová: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel; Der Meisterdieb, Märchenfilm 2010: Krishna, der göttliche Schelm).

Durch Verweigerung zum Frieden  Sich den Verursachern von Kriegen und die damit verbundenen Leiden sexuell zu verweigern, ist zwar nur den heilig-göttlichen Frauen möglich, dennoch einzig wirksam, um Frieden zu erringen, denn Männer sind von Frauen abhängig. 'Das Eindringen nicht zuzulassen, keinerlei Eindringen von irgendeiner Macht oder irgendeinem Wesen, sei es in der Vorstellung oder in Kontemplation oder sonst wie – von keiner Kraft, außer Heiligem Geist – was bedeutet, Zurückweisung des Eindringens und Verweigerung der Zustimmung, weder durch Anerkennung noch durch Schwäche' (Sri Aurobindo).


4. Gewissen und Dialog im Bewusstsein von zerstörerischen Traditionen

In der Pseudoreligio lebt zumeist jener Geist, der all sein Interesse daran setzt, das Ideal einer Buddha-Barmherzigkeit (Hauskirche) zu verleugnen und je materialistischer Frauen sind, um so mehr geraten sie geradezu wie besessen an diesen Ahriman, den 'bösen Geist', dem Terror und Krieg entspringen. In der Linie der pro-spirituellen Männer wirkt dagegen Lucifer (im Qur'an genannt: Iblis) durch abstrakten, transzendenten Klang: im machtvollen Eros möchte er die Seelen der Männer loslösen vom wirklichen geistigen Heilen der Erde.

Das Klagelied der Kulturell Kreativen  Cultural Creatives sind jene Ritter, die – gleich den Heiligen Drei Königen – an einem Punkt angekommen sind, von dem aus sie sich, obwohl sie sich mitten im Leben in der Welt befinden, dennoch darüber erheben: manischer Eros plagt sie nicht mehr, anders ausgedrückt, ein Macho-Leben ist für sie ohne Wichtigkeit. Trotzdem erfüllen sie ihre Pflichten und Verpflichtungen in der Welt – sei es in der Kunst, Erfindungen oder dem Handel, etc. – in gleicher Weise wie andere. Es sind Männer, von denen man sagen kann: „sie sind in der Welt, doch nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Ihre Liebe als Priester-Lehrer und heilende Analytiker umfasst jede Seele, die Zuflucht sucht unter ihren Einfluss; friedevolle Freude stillt den Geist derer, die ihnen begegnen. Hat ein Mann diesen Zustand erreicht, ist er 'vom Thron herabgestiegen' und inspiriert, in Seelenzeit, Frauen im Dialog zum Ausdruck ihrer Seelen; dieser, der 'das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist' erlangt hat, mag geschwisterlich mit anderen – vor einem Bild, vor einer Statue, in Tempeln, in Kirchen, Moscheen, Pagoden, Synagogen – anbeten, sie nicht wissen lassend, dass er in irgendeiner Weise fortgeschrittener ist, als jene; durch sein bescheidenes Wesen tönt ein Lied (per-sonare): „In Triebhaftigkeit junger Frauen 'stürzt Wasser, uns zu verschlingen', im religiösen Fanatismus der älteren Frauen 'rollt der Fels, uns zu erschlagen', in hexengleicher Lust selbstständiger Frauen 'kommen schon auf starken Schwingen Vögel her, uns fortzutragen'“ (aus: Hugo von Hofmannsthal, Gedicht 'Reiselied').

Das Abschätzungsvermögen des männlichen Gehirns, insbesondere der vom Flitterwochen-Eros beflügelte männliche Narzissmus, stellt jedes Urteil, welches seinem Intellekt widerspricht, als falsch heraus; heißt: 'der männliche Intellekt erklärt niemals etwas für notwendig, was einen Widerspruch mit einer anderen durch ihn abgeleiteten Aussage impliziert' (Suhrawardi), hierbei bewirkt Spiritualität sogar die heftigsten Erscheinungen von Grausamkeit. Einzig das Heilig-Göttlich-Weibliche vermag Männer zu wandeln, vorausgesetzt in deren Gewissen herrscht das Gelübde religiöser Ritterlichkeit vor (vgl. Matthäus 19:29-30).


5. Rücksichtnahme und die Auswirkung

Frauen wirken, statt vom Expliziten ihres Wesens, aus ihrem Inneren auf den gesamten Planeten ein; doch heiraten sie Männer, die gar nicht zum Glauben ihrer Seele passen. Je vertrauter und alltäglicher diese Verhaltensweise ist, desto problematischer wird die Analyse. Ethik ist der Wechsel vom Versuch »Frau« zu klassifizieren, hin zur Erforschung des Geistes 'Alle Menschen werden Brüder!' – könnte dies unser 'Weltkulturerbe' sein: „Wer liebt, muss das Los dessen teilen, den er liebt.“ (Bulgakow, Der Meister und Margarita)?

Siegfried zeugte, 'gebadet im Drachenblut', und überwand seinen Lindwurm als 'Herr des Feuers und der Elemente'; doch kam, als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau}, sein Herzbegehr {Lindenblatt}, das ein Feigenblatt {die Sunna} vom Paradies enthüllte, hervor [Nibelungenlied]; die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". Männer sind für Frauen das wert, wieviel Geld, Lebensgier oder Macht sie haben; Frau für Männer wieviel Sex bzw. Yoga sie treiben. Dies ist der Tod der schöpferischen Kultur. 'Seelisches verwirklichen' verödet hinter Fassaden von Patriarchen-Moral mit Dekor von Staatskirchen-Identität: 'Hoffnung, Glaube und Wohltätigkeit erschlagen den Kreativen' (Kupferstich Martin Weigels). „Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!“ (Richard Wagner: Wanderer), dies ist vielfach unsere "zivilisierte" Sitte, sogar jenseits von 'Genussehen': 'Nur den Moment fühlend' werden Frauen zum Spielzeug berechnender wie vorausschauender Herrgötter – ohne Lügen, mit Wissen der Ehefrau: „Ich hab' gar nichts gegen eine andere Frau einzuwenden!“, werden sie von Wölfen im Schafspelz manipuliert.

Brigit of Kildare – Vorbild der Frauen gegen die Wölfe  
Die Heiligkeit spiritueller Weiblichkeit zu praktizieren: dies gäbe Frauen ihre Macht zurück, Männerbündnisse zu beschämen, die seelenlos, Spiritualität mit Religion verwechselnd, eloquent 'Gottes Eros' anzuwenden wissen, die primäre Quelle psychischer Leiden in Frauen mit oftmals folgendschwerer psychosomatischer Symptombildung. 'Nicht nur Frauen verliebt zu machen, sie dann im Stich lassend oder sie auszubeuten, sondern in beste soziale Kreise vorzustoßen und diese zu täuschen – das hat natürlich etwas Faszinierendes'
(Peter von Matt, Theorie und Praxis der Hinterlist).


6. Vom Dienst der Seelen aus der Tiefe Eines Gewissens

Den Gott der Liebe sollst du preisen, Er hat die Saiten mir berührt,
Er sprach zu dir aus meinen Weisen, zu Dir hat Sie Mich hergeführt.

(Richard Wagner, Der Sang des Tannhäusers im Venusberg)
Der Geist kultureller spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raum, befreiend von der verfestigten Situation seiner Kalypso-Venus. Mit ihrer 'Heiligen Fürstin' {Königin im Engel-Land} schafft die göttliche Sehnsucht Seinen planetarischen Gesang. Mit der Wiederkehr – im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes – wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen, während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt; die vierfache weibliche Zeugungsenergie {das Feuchte, Trockene, Warme [Mystik] und das Kalte} setzt Vision in kulturelle Sprache um. Die Jungfrau – „Frewlein zart, von ewrem stolzen Leibe“ (Das Lied von Tannhäuser, Nürnberg 1515) – wird zur Hebamme bei Elisabeth, die gebärende Frau ermutigend zum Kanal für die mächtige Kraft jener Zeugung werdend, die durch Sie, zur Fülle gestaltend, hindurch strömt, wodurch »Notre-Dame« den ursprünglichen Zustand von göttlicher Ganzheit allen bewusst macht: das Vertrauen in den alchemischen Prozess der Schöpfung (Hl. Qur'an, Suren 15:25-27; 7:11-12).
 

König Artus kann nicht sterben oder Vom Organhandel der Liebe  Wenn wir weiter die Augen verschließen und nicht bekennen, dass fehlende Seelenkultur der Männer Frauen Individuation verwehrt, dann ist es offensichtlich, dass Männer ihr ökonomisches Wirken mit Liebesabenteuern oder gekauften Frauen 'im Namen des Volkes' fortsetzen, wenn den Frauen ihre fromme Natur in der zweiten Lebenshälfte Individualisierung verunmöglicht.

Tavistock-working-conference – Vom Dialog-Führen durch erleuchtete Frauen
Man sollte Männern Unterkunft bieten, zu der Gelegenheit sich im Dialog auszudrücken. 'Gute Männer' (Sure 24:26) sprechen zu lassen, anstatt selber zu sprechen, ist das Erste; bevor nicht Männer zu allem Wesentlichen sich klar geäußert haben, wäre es ein großer Fehler, wenn Frauen »Eine Botschaft« aussprechen wollten. Auch sollten Frauen Männer in Küche, Hof und Garten werkeln lassen, anstatt selbst zu handeln – so lässt sich am besten der schöpferische Seelenzustand in Männern wiederbeleben. Was Frauen allerdings zuerst versuchen müssen ist, sich als echte Bodhisattvas, als anbetungswürdiges Ideal, in das ritterliche Herz der Männer zu bringen. Jedes Mannes Seele sucht nach Vollkommenheit durch Komplementarität. Dass Frauen sich zu erleuchteten Seelen erinnert haben, ist die beste Hilfe, die Frauen Männern geben können; denn nur so kann die Beschaffenheit des Lebens von Grund auf verändert werden. Dies erfordert, dass die Geduld einer Frau wartet, bis die Gelegenheit besteht, den Herzen der Männer 'Gottes Weisheit' zu verleihen.


7. Money, Sex & Power

Alchimie und Geistigkeit  Im nehmenden Zyklus dominieren Männer über Frauen: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, ihre Selbstverwirklichung zerschneidet Holz. Wenn aber der Geist zur Transzendenz in den Zustand 'göttlicher Einheit' fortschreitet, enthebt er sich selbst aus der Hölle heraus. 'Selbstdenken ist unser höchster Mut. Frauen, die wagen selbst zu denken, diese Frauen werden auch selbst handeln: 'jede Frau muss ein Inneres Heiligtum haben, dem sie sich weiht, indem sie sich als Selbst-Darbringung in ihm unsterblich macht – Unsterblichkeit für Gott als Leidenschaft der Liebe muss das Ziel einer jeden Frau sein' (Bettina von Arnim).

Gaia-Symphonie  Erde ins Wasser werfen, Wasser ins Feuer schütten, Feuer in die Luft fackeln – diese Umweltsünden vergiften unser Beziehungsklima. 'The Sacred Feminine' wehrt sich auf Ihre Art gegen die Verunreinigung der Ozeane der weiblichen Seele, gegen Überfischung ('das übertischte Mahl' Goethe, Faust) und eine 'Trinkwasserverknappung im Glauben'. Der Frauen Natur ist ein Meer von Vibrationen; jede psychische wie physische Bewegung stellt einen Tsunami für Planet Erde dar. Doch ohne den schöpferischen Geist, 'the creative Christs' der Menschen, lässt sich mit Wirtschaftsmacht kein Kampf für den Frieden führen: unsere Ozeane und Kontinente müssen büßen für die „christlichen Tugenden“, „buddhistischen Leidenschaften“ sowie „muslimischen Unwissenheiten“ der Frauen. Eine Frau wird durch ihren Mann kulturell; Kultur aber kommt durch die Frauen zur Erde.

Frauen lieben den brennenden und begehrenden Blick des Herkulesmannes, der Geschäftsmänner wie des spirituellen Paris. Dann sind sie glücklich, weil sie sicher sind, dass das sie so anregende mächtige, intensive und ausdrucksstarke Gemüt einer seelenlosen Männlichkeit ihnen Konsum, Vergnügen und Freiheit bringt, und Forderungen für den Bauch erfüllt. Daher müssen alle Männer warten bis der Blick sie erlöst: die Willenskraft der Göttlichen Mutter wirkt durch den Blick; und erst wenn Ihr Licht auf das gewissenhafte männliche Ich gerichtet ist, enthüllt sich der Männer seelisches Selbst und sie gewinnen Klarheit über ihre eigene Natur und ihren Seelencharakter; dann sehen sie ihr eigenes Antlitz, welches vorher nur in der Maske der Persona erschien, und es offenbart sich der Menschen SINN.


Verändertes Saatgut – vergiftetes Brot gibt ihnen heute...  
Egozentrische Pestizide im männlichen Bewusstsein haben Einfluss auf die geistige Orientierung des Weiblichen, Empfänglichen: Kommunikation und geistige Fitness und damit seelisch-fruchtbringende Tätigkeit sind gestört. Frauen beginnen isoliert, getrennt zu leben. Der geistige Teil der Menschheit, der in Kollektivität lebt, der in allen Geschöpfen lebt, fängt an, sich nicht zu entfalten, und, sich seiner krank und unbewusst, mit unglücklicher Miene sich zu beklagen, weil seelische Fähigkeiten so begrenzt und verdunkelt sind, dass unser Organismus gar nicht mehr fühlt. Dies ist bei Millionen von Frauen in der Welt der Fall. Würden Männer "Grubenunglücke" zu vermeiden wissen und gegen "Chemieabfälle" predigen, geschähe der Erde ihre Heilung.


8. Der tiefenpsychologische Dialog – Unser Engagement der Seele

Wir brauchen im Umgang miteinander – global – eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen, denn die Seele ist schöpferisch. Um schöpferisch zu sein, müssen wir zuerst alles Rastlose in unserer Psyche hinter uns lassen. Der Glanz innerer Ruhe wird durch direkte innere Wahrnehmung freigesetzt, und nicht über intellektuelles Wissen, spirituelle Lehren oder einem Lesen von frommen Sprüchen. Es kann auch nicht von religiösen Autoritäten oder spirituellen Meistern wachgerufen werden und auch mit psychologischem Verstand, transzendenten Klängen und spirituellem Bewusstsein können wir wahre Humanität, das Planetarische Bewusstsein nicht erwecken. Denn Konfrontation mit dem männlichen Ego richtet Weiblichkeit und damit Planet Erde zugrunde. Daher ist marianische Geistlichkeit der Männer das Felsfundament des Dialogs (Psalm 73:26). Loslösung von Konditionierungen des eigenen Herzens setzt allerdings bei Frauen voraus, sich zuerst mit »leuchtender Intelligenz« identifiziert zu haben, einzig nur das eigene spirituelle Licht kann Erkenntnisse in Situationen und Objekte geben – anders werden karmische Gegebenheiten der Vergangenheit nur verstärkt introspektiv, das heißt traumatisch wahrgenommen. Zudem kann sich schöpferischer männlicher Geist nur verstehen, wenn er sich spiritueller Weiblichkeit gegenübersieht; erst wenn heilige spirituelle Strenge der Frauen führt, wissen Männer, wer sie sind. Im analytischen Dialog – von spirituellem Wort der Frauen – lernen Männer, sich diametral verantwortlich zur lenkenden weiblichen Macht Gottes zu verhalten.

Heilung durch den Gruppenanalytischen Dialog – Vom Erlernen der Gefühle  Im Kern sagt Buddha aus, dass Neid, Gier, Hass – und damit auch das Leiden – durch ein vollständiges Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden können; sie ist ein philosophisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt (Erich Fromm). Jedoch muss der Dharma mit den Forschungen C.G. Jungs verbunden sein: aktive Imagination, Synchronizität und Alchimie. Und nichts ist schwieriger, als sich von jeglichen Gefühlen der Feindseligkeit zu befreien. Allein die Große Mutter ist dazu wirklich fähig; in Ihrer Gegenwart lernen wir das heilsame Fühlen.

 

 

F.  Die Antwort des Universums : 'Gottes Wundertaten' 


Von Liebe wegen
  Europa muss jetzt die Zügel Kultureller Angelegenheiten in die Hand nehmen; dabei ist es das Wichtigste, dass Männer von spirituellen Frauen lernen: seelische Selbstkontrolle. Jedoch ohne den erwachten seelischen Geist {der Frauen body-heart-soul-feeling durch Dharma Geben} erreicht selbst große Spiritualität, nebst Marienerscheinung in Kirchenfrömmigkeit zu haben: nichts. Die geistige Sprache spiritueller Frauen ist der Beginn des Weges eines 'Glücks & Friedens' kommender Generationen und Geschlechter. Kein zerstörerischer Gedanke, keines Machos Gefühl seines weltlichen Schicksals, sollte über die seelenvoll-spirituelle Feminität herrschen. Dann ist eines sicher: Frauen sind die Meisterinnen über paternale Konditioniertheit sowie leidenschaftlich-trügerische Verliebtheitsideale der Männer; Mannkontrolle durch die eigene göttliche Seele ist eine Eigenschaft, die humane Fraulichkeit von 'Iblis-Weibern' unterscheidet. Es ist universelle Frauenlust im Alter, in den Spiegel der Seele den Angebeteten in 'die wahre Frau' zu absorbieren, während wiedererlangte Frömmigkeit alles Physische hinwegfegt; einzig der Frauen »Eine Stimme«, die der göttlichen Vernunft im Dialog, kann dem Sturm aus männlichem Drang und Zwang, der über dem See weht (Matthäus 8:24-27), Einhalt gebieten und auf Planet Erde Frieden schaffen.

Der Kern der Neurosen der Männer ist das religiöse Problem der Frauen
Die Große Mutter ist nicht allmächtig; denn immer hat sie als Gegnerin den so frommen Mütterbund gegen sich. Chaos, Krankheit, Hungersnöte, Krieg werden auf Planet Erde zunehmen, bis Männer mit dem Mut ihrer Seele die Große Göttin vom Zwang zu gebären befreien und Frauen von persönlichkeitslosem Altern, Krankheiten und Wahn bewahren.

 

 

G.  Fragen


Freedays for Future  Weder Wut noch Lust sind in der Lage Männer zu ändern. Wenn also Frauen sehen, dass ihre Beschäftigungen oder sexuellen Akte Männer vom Ideal der Sakralen Sphäre abbringen. . . sollten sie solche Angelegenheiten nicht lieber aufgeben? Wovon Frauen zuerst und zuhöchst durchdrungen sein müssten, um die Menschheit zu heilen, ist weder Wille zur Macht noch der Wille zur Lust, sondern Einig-Wille zum SINN. Statt unter 'Sohn-Nachfolge, Scharia, Konkubinat oder Wiederheirat, Frauen ins Kloster einweisen oder als Genussehen für Manager gebrauchen' zu leiden, sollte es ihnen darum gehen, welche Konsequenzen aus diesen als Wahrheit erkannten Tatsachen zu ziehen sind. Eine Frau macht sich entweder gute oder schlechte Gesellschaft, sie kann nicht beides zugleich haben; deshalb müssen Frauen bei Freundschaft und Beziehungen in der Auswahl vorsichtig sein: 'werfen Frauen sich an Unwürdige weg, so verlieren sie den Anschluss an geistig bedeutende Männer, welche Frauen in Schönheit zu fördern vermögen' (I GING 17-2). Es mangelt an spiritueller Dharma-Buddha-Macht der Frauen, was Männer in den Zustand seelenloser Schablonen selbstbehauptender kriegerischer Nationalitäten belässt, auf dass sie nicht geistig-schöpferisch werden. Folgen dieser materialistischen Gesinnung sind Unempfindlichkeit gegenüber heiliger Schrift und kranke Herzen, die uns auf unterste Phasen der Existenz beschränken. So müssen denn Pandemien ein Weltwirtschaftssystem völlig ruinieren, bis wir auf ernste Weise verspüren, was eigentlich 'religiöse Erneuerung' heißt?

Tavistock-working-Conference und Göttlichkeit  Kriege religiöser fundamentalistischer Gruppierungen legen den Frauen nahe, sich in einen geschützten Raum zurückzuziehen und auf geistige Weise der militärischen Gewalt der Männer um Zeugung Einhalt zu gebieten. Mag auch Verstand und Persönlichkeit unerleuchteter Weiblichkeit sehr zu Planetarischem Bewusstsein bereit sein: das seelenlose Vitale weist den Dharma zurück, wenn es vor der Entscheidung zwischen dem alten und dem neuen Leben steht. So unterstützen Frauen mit ihrem Leib und limerentem Herzen doch, was ihnen so lieb geworden ist, die drei Hauptquellen des Vergnügens in der physischen Welt: gutes Essen, Reisen, körperlicher Komfort. Herabkunft von spirituellem Bewusstsein in vitale Weiblichkeit ist daher Vorbedingung. Gehen die Bestrebungen der Männer und Frauen dergestalt auseinander, dass männliche Hinterlist göttliche Weiblichkeit vor sich hat, so ergibt dies allerdings Streit.

Von Stein und Schlange  Ermangelt es einem Mann an marianischem Streben, im Schutz 'Der Frau' eigene seelische Gesinnung erkennend, im Fortschritt zum kulturellen Heilen im Gemeinwesen, sich selbst und der Welt, den Frauen und Kindern, das Heilige zu bringen, dann herrscht auch im Weiblichen kein Schamgefühl mehr, der Seele etwas Schlimmes anzutun, 'wo kein Bitten mehr um den Fisch (Ichthys), der erhält eine Schlange' (Matthäus 7:10). So empfinden Männer ihre Kampfeslust, die sich wie die Stimme eines Freundes anfühlt, jedoch von den 'satanischen Versen' (Rushdie) in Form der eigenen Ehefrau stammt, ihrem sexuellen Wunsch. Der erfolgreiche Handlungsreisende denkt: „Was will ich am Busen des Göttlich-Weiblichen? Was bringt mir das? Die Welt bietet mir so viele Wunschobjekte, die ja alle verschwinden würden, wenn ich der heilig-spirituellen Weiblichkeit dienen würde – fantastische Dinge, Konsumtempel, und welch wunderbare Chalets! Alles würde verblassen, mich eingeschlossen. Meine Schattenshow also aufgeben, Ruhm und Ehre? – : Nein danke! Ich wäre nicht mehr geachtet, vor meinem Vater, meiner Mutter, Brüdern, Schwestern, dem Staat, Frauen, dem spirituellen Orden, sogar meiner Ehefrau würde ich unbedeutend erscheinen. Und welcher Name soll auf meinem Grabstein eingraviert sein? Ich würde exkommuniziert. Mein Machogefühl sagt mir: Vorsicht! das Seelische ist praktisch falsch, bleib' schön interreligiös, sonst wirst du noch unerwünscht gelten als persona non grata.“ || Die Göttliche Mutter aber spricht: „Mein Kind, lass mich die Welt erschaffen!“ – doch ohne den mariologischen Geist, einzig nur mit physischer, psychologischer und spiritueller Bewusstheit, wird ein Stein in den Krug voll des Wassers des Lebens geworfen: Der Kelch der Liebe zerbricht.

Die narzisstische Männlichkeit hat das gemeine Bestreben, alles zu versuchen, um die künstlerische Kraft des Weiblichen für die Gestaltung seiner Welt zu benutzen, eine kommerzielle Ideenwelt, die weltweit jedoch immer mehr Krankheiten hervorbringt . . . denn es ist der schöpferische Heilige Geist des Mannes, von dem die Neue Gestaltung der Menschheit abhängt. Frauen ohne ihr seelenvolles Gewissen fühlen noch nicht einmal den Missbrauch: ja, sie lieben es vielmehr ausgebeutet und dafür bewundert zu werden – selbst man sich für gewisse Partien hohl fühlt, wie wenn einem etwas weggenommen wäre. Verständlich, dass Männer nicht das geringste Interesse haben, daran etwas zu ändern!

Frauen sind neugierig auf das, was sie sehen. Sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charaktere und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über die Vielfalt zu erhalten. Im Mangel von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es, dass Frauen dadurch 'immerwährenden Frieden' erlangen würden. 'Weisheit der Frau' widerspricht intellektueller Vielwisserei, sie ist jene Fähigkeit, die von der göttlichen Intuition ihre Sprache bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Sie dringt in den Geist aller Dinge ein. Die erleuchtete Weisheit erkennt in der Großen Mutter den Ursprung, welcher Nationen verbindet. Göttliche Immanenz in allen Dingen des Universums wahrnehmend, erkennt Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', in allen Menschen, bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen wirkt. Diese Weisheit, welche zugleich Wissenschaft und Kunst beinhaltet, können Frauen nicht in psychologischen Gesprächen erfahren durch das Studium äußerer Dinge, oder gar aus Büchern. Wenn Männer einfach „keine Zeit haben“, Schlussaus niemals „Lust haben“ die Mensch-eit geistig zu heilen, treibt dies Frauen räumlich in die Regression – Zurückweichen auf kindlich fromme Verhaltensweisen und Retreats in die spirituelle Kraft der Stille, mit dem Erfahrungen von Sicherheit und Bedürfniserfüllung verbunden sind – statt zur Evolution.

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles), damit die Liebe also geliebt werde braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Die Weisheit: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf 'die Liebe'. Anders gesagt, ist auf dem Pfad des Dharma-Gebens ('andere befreien von Leiden') die mystische Vereinigung mit Gott erreicht, muss sich 'die Leere des selbstlosen Selbst', der Spiegel der weiblichen Seele verlieren; es ist diese Kraft, welche im Dialog jene spirituellen Männer, die zu ihrer göttlichen Fülle gefunden, in den 'Dienst an der Menschheit' zu stellen vermag.

Der sittliche Anspruch des Glaubens ist nicht irgendwann abgeschlossen und für alle Zeit vorliegend, sondern muss in anhaltendem Prozess kontemplativer spiritueller Erleuchtung, und psychoanalytischem Dialog nebst Überlieferungen, Mythen und den Heiligen Schriften von jedem einzelnen neu gesucht und verantwortet werden. Wobei nicht von vornherein jedwede Korrektur ausgeschlossen werden kann, denn schließlich geht es darum, das Gespräch mit der – vom Islam zerstörten – »Göttlichen Mutter« {AlUzza, AlLat, Manat} aufzunehmen, die in der Sache erfahren und in ihrer psychologischen Sensibilität nicht so leicht zu übertreffen sein dürfte, um von Ihr bzw. mit Ihr zu lernen. (nach Konrad Hilpert, Augustinus und die kirchliche Sexualethik, Religionsunterricht an höheren Schulen, 28. Jahrgang, Patmos Verlag).


Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  
Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, den dominanten und gleichgültigen Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?

Dialogisch gilt es zu hinterfragen, was dem Gemeinwesen eigentlich lieb ist? Falsche Harmonie zwischen den Geschlechtern muss unerträglich werden, wenn deutlich wird, dass aufs Übelste verborgen bleiben soll, dass spirituelle Praxis dem Lebensdurst der Männer, der Ich-Sucht ihres erotischen Begehrens dient, während "Hauskirche" die Sehnsucht der weiblichen Seelen nach 'Heilung der Erde', nach Entfaltung ihrer spirituellen Persönlichkeit in Beziehung, schwächen und schließlich aufheben soll. Dialog ist nicht 'materiell, politisch, spirituell', sondern die Religion der Natur zur Heilung der Menschheit.

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas (Der Wanderer über dem Nebelmeer, Friedrich 1817-18) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen der Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau, komplementär stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts. Im überschäumenden Eros glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), man hält's mit der Moral: „no command, no critic, no opinion“. Steigt hingegen die religiöse Freude mit stürmischer Gewalt empor, dann fällt das Schweigen recht schwer, sie zu verheimlichen, ist keine geringe Qual (Teresa von Ávila).


Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid“ – diese Liebe {der Blick, der durchdringt und Kapazitäten erweckt, die noch nicht da sind} ist schöpferisch.

'Freiheit zur universellen Kultur der Menschheit' ist die Einsicht in die Notwendigkeit von Genussehen, Konkubinat, Wiederheirat unter dem Segen von Paternalismen? Was nützt es, uns spirituell zu stärken, um noch mehr Geld zu verdienen: um seelenlos inhuman zu sein ?


Mit mutigem Herzen muss man die schmerzliche Dunkelheit erkennen, die sich nähert, wenn die Feuer der Seelen ausgelöscht worden sind (Agni Yoga, Feurige Welt 234): Frauen werden sexualisiert – gleichzeitig besitzen sie keine Heiratsrechte. Nach Homer sind Krieg und Seuchen ('rastlos brannten die Totenfeuer in Menge' Ilias, Erster Gesang 50) Ausdruck des 'Urteil des Paris' und des Konflikts, dass spirituelle Moral die Illegitimität des Ehebruchs legitimiert. Erbauen wir Universel-Hotels, anstatt Den Tempel, wird uns die Seuche töten. Zusammenhänge müssen so klar sein, dass einflussreiche Männer zusammenkommen und beschämt bekennen: Lasst uns nun eine ehrliche Selbstuntersuchung vornehmen und unsere Reaktion analysieren, da die Frauen unsere Fehler bemerkt haben, sie uns vor Augen haltend.

Erformt die Menschheit mit das Weltall? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].

Wenn der Regen Zacharias (Melchisedek) auf den Boden fällt und Die Große Mutter (Sankt Elisabet) fruchtbar macht, auf dass ihre Persönlichkeit reift, fällt ihr Atem, die Essenz aller Energie, als Regen auf alle Teile seines Körpers, und sein Gehirn wandelt sich zum Evangelisten (Lukas 1:59-67); zuerst war ihr Atem, und daraus: „Am Anfang war das Wort.“ Doch alle Formen der Anbetung oder des Gebetes müssen den Menschen näher zu Gott bringen.

Statt mit heilig-göttlicher Energie mit 'irdischer physischer und psychischer Liebe' zu operieren, dadurch bauen Frauen sich zwar ihr Ego auf, jene Intelligenz, dass man auch allein sein Schicksal bestimmen und Räume mit persönlicher Kreativität gestalten könne – doch eventuelle geistig-kulturelle Nahrungsstoffe, die derartige "Liebe" zu sich nimmt, werden schon zerstört, bevor sie den Blutkreislauf erreichen: 'Auf der Herzensebene und der spirituellen Ebene tritt so das Problem auf, sich nicht ausreichend versorgt zu fühlen: Trauer, Stolz, Egoismus, neurotische Symptome, schlechte Laune, Opfermentalität, Scham, diffuses Denken sind dann die Symptome, die, sei es unbewusst, bewusst oder unterbewusst, leidend machen; Frauen werden dann diktatorisch und manipulativ im Streben nach persönlicher Macht und persönlichem Ruhm.' (Alberto Villoldo, 'Shaman, Healer, Sage', Harmony Books, New York 2000) und Unternehmungen wie 'Kultur in planetarischem Bewusstsein' schlagen fehl.

Radiant Message  In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl (Psalm 95:6) bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)], gänzlich dem Dharma hingeben: „ohne Worte, ohne Schweigen“… Doch, warum dann all diese Unschlüssigkeiten, diese Komplikationen? – weil es weiter darum geht die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen, daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘.

 

 


H.  Appell an die Frauen


Nicht-Dialog ist weibliches eigenes sittliches und intellektuelles Versagen vor Männlichkeit, deren Barbarei gegenüber den Frauen keine Grenzen kennt und deren spirituelle Propaganda mit einer zuverlässigen Mütter-Konstante rechnen darf: Bequemlichkeit.

Warum haben Frauen zumeist geistlose Ehemänner? Weil Frauen wollen, was sie haben; wenn sie wollten, was sie nicht haben, wären Frauen, was sie nicht wünschen zu sein – und so wird geliebt und gelobt, dass Männer 'schneller, weiter und höher' in dominanter Manier handeln. Dies ermutigt Maskulinität zu erobern, zu unterwerfen, auszubeuten.

Die Zukunft steht auf dem Spiel  Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {geschütztes Land} ausgeschlachtet wird, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. Belebt und fördert, um Himmels willen: Kultiviertheit des Dialogs! Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen [Matthäus 19:12; Qur‘an 24:32] und Kultur der Männer.

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Verfall in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, einer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in ihnen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben – das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder scheinspirituellen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, dem Dharmakaya im Geist emotionaler Schöpferischkeit. Geistigkeit der Frauen beschränkte sich in der Vergangenheit mehr oder weniger auf die klösterlichen Erforschungen des Unterbewusstseins. In den mystischen Kontemplationen musste jedoch übersehen werden, wie der spirituelle Ursprung der erotischen Zustände der Männer, in deren täglichen Gefühls- und Willensäußerungen, psychische und somatische Leiden – durch das Gewissen der kollektiven Weiblichkeit bedingt –, die nur durch tiefenpsychologische Analyse der Religion von Männern und Frauen geheilt werden können.

Eine geistlose, immer mehr gemeinwesen-, d.h. kulturlose Freizeitmoral der Männer, hat Frauen allmählich jene seelenlose künstlerische Individualisierung beigebracht, die nicht mehr 'das Planetarische Bewusstsein' zum Inhalt hat, sondern mondänes internationales Erosbusiness von Genussehen-Resorts. Von narzisstischer Männlichkeit ist dem weiblichen Intellekt aufgeprägt, was ihm nicht als Humanes Bewusstsein erscheinen kann. Das ist die große Tragik, der krankmachende Virus, dass Frauen bewusst in sich hineinblicken können, aber sich sagen müssen: „ohnmächtig die Botschaft 'planetarisches Bewusstsein' unmittelbar in mein Gemüt hereinzunehmen, bin ich intellektuell individuell künstlerisch tätig und fülle mein Ich mit großem Gewinn, landesweitem Ruhm und wirtschaftspolitischen Ehren aus – doch meine eheliche Beziehung zersplittert, da meine Seele verödet.“

Von Geliebten Herren und dem friedenschaffenden Einig-Wesen der Frauen
Die Ausdehnung unserer Selbstsucht hängt davon ab, dass Männer das machen sollen, was sie sollen. Und dazu passt, immer mehr Frauen sich individualisieren lassend, sie durch die Welt jagend. Und so sieht es aus, als wäre es reine Lust, Lust an der Freiheit – doch dient alles einem von Ökonomie gesteuerten kriegerischen Nationalismus, durch spirituelle Praxis noch unterstützt. Im Verstehen dieser Dinge liegt Wahrheit; und doch können Frauen nur verstehen, wenn sie wissen, wie sie auf Männer, die zu ihrem Leben gehören, zu schauen haben. Könnte eine Schöpferische Kultur des heiligen Geistes in der Genügsamkeit bedingungsloser franziskanischer Armut nicht eine gänzlich andere Welt hervorbringen? – nicht als vatikanische Hoffnung, sondern in Wirklichkeit, so dass die Bewusstseine weiblicher Individuationen friedensschaffend, neu und unschuldig sind.

Talita kum!  Wenn Dornröschen stirbt, verschwindet die ganze Welt mit ihr; wenn Dornröschen hingegen lebendig ist, ist auch die Welt lebendig. Da gibt es einiges zum Nachdenken! Maitreya selbst sein (Matthäus 9:25), statt mit Buddha Unzucht zu treiben, damit entscheiden Frauen sich, ihre innere Sicht zu verändern, damit die Welt geheilt wird und nicht in Seuchen und Kriege versinkt (vgl. 'das Urteil des Paris' mit 'Enthauptung des Täufers').

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; d.h. wenn das Individuum ungeteilt bleibt, sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (C.G. Jung, Archetypes 1969, S.70)

Liebe – das ursprüngliche, jüdische Testament
Was die Göttliche Mutter durchströmt und von spiritueller Weisheit durch den Heiligen Geist der Männer kommt, das ist für die Krankheiten der Erde 'verzehrendes Feuer' – Liebe, in der das weibliche Gewissen auflodert, nicht verbrennt (Exodus 3:2). Denn dann liegt die Kunst weiblicher Persönlichkeit nicht in künstlerischer Selbstüberhebung 'Ich bin, der ich bin', sondern im göttlichen Geheimnis „Siehe: ich bin, der Ich werde.“ Nur Weiblichkeit in der Macht ihres heiligen und göttlichen Geschlechts kann dies bewirken.

Ahriman & Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in internationales Hotelwesen verwandeln und die Natur selbst bringt protestantische Frauen zur katholischen Anbetung. Frauen können Schnee in Wasser und Wasser in Eis verwandeln; aber den Charakter von Ehemännern zu verändern – das ist normalerweise vergeblich, dass Frauen dies nachträglich versuchen. Was eine Frau tun kann, ist, ihren eigenen Charakter in spirituellem Licht zu erbauen, das liegt in ihren eigenen Händen, vorausgesetzt die Kulturell-Kreativen helfen ihr dabei. Wir hören oft von Frauen, ausgesprochen oder unausgesprochen, immer wieder das Gleiche: „Mein Mann tut dies zu seinem eigenen Vorteil; er betrachtet mich nicht; er beschuldigt mich, hat mir nicht geholfen; er ist nicht fair mit mir umgegangen." und die Liebe wird voller Groll, kränklich, neurotisch, hysterisch erwarten sie vom Geliebten den Charakter 'erleuchtete Seele', und weiß doch nicht, dass sie selbst den Charakter 'erleuchtete Seele' hätten besitzen sollen – vor ihrer Wahl zu heiraten. Gewinne, ob materiell, spirituell, moralisch oder kulturell, sind das Ergebnis des weiblichen Charakters; wenn Frauen jetzt die Welt wandeln können, dann aufgrund wahren Beistandes der Kulturell Kreativen. Unheilige Weiblichkeit hat das wüste Bestreben, im Gemüt des Mannes sich festzusetzen, sein Gehirn zum materiellen Erkenntnisorgan umgestaltend; während seelenlose Männlichkeit, mit einem Eros, welcher der so brünstige Flaschengeist des spirituellen Willens eines Zeus ist, das Seelisch-Göttliche aus dem Weiblichen herauszunehmen versucht, eine Frau sich angepasst machend; so dass sie, wenn sie nach Persönlichkeit strebt, für gewisse Bereiche, wie Planetarisches Bewusstsein, sich so hohl fühlt, als wäre der Enthusiasmus ihr weggenommen. Profane Weiblichkeit pfropft dem Mann etwas auf. Indem sie quasi seine Blut-Hirn-Schranke überwindet, stopft sie ihn mit materiellen Wünschen voll. Seelenlose Maskulinität nimmt dagegen ungerührt einer Frau den Seelenspiegel ihrer dharma-Liebe weg, und macht sie, um auch zu zeigen, was zu ihm gehört, auf bigotte Weise: "männlich".

Die Entfaltung der Samen unserer Persönlichkeit, ausgelöst durch die schöpferische Kraft des Glaubens, würde sich in ewig wiederkehrenden Zyklen bewegen und die Möglichkeit einer Verbesserung ausschließen, gäbe es nicht auf der Seelenebene diese archetypische Matrix unseres Wesens, die all die unerschöpflichen Möglichkeiten dessen enthält, was wir unter 'wahre Humanität' (im Sufismus: uluhiyat) verstehen. „Mögliche Dinge werden mit Existenz versehen von der Sphäre der Realität aus, die hinter den Schleiern der göttlichen Attribute liegt, wenn du dich mit einer anderen Kenntnis kennst, als der, die du hattest, als du deinen Herrn durch die Kenntnis kanntest, die du von dir hattest; denn nun ist es durch Ihn, dass du dich kennst“ (Ibn'Arabi). (Pir Vilayat, Keeping-in-touch 94, Spiritualität für unsere Zeit). Die kulturelle Arbeit der Männer ist, die Frauen aus ihrem Dornröschenschlaf zu geistigem Handeln zu erwecken, das durch den im Gemeinwesen offenbarten Kontext sich vollendet.

 

Im Garten des Lichts der Frauen


Die Erkenntnis, dass das ganze Eheleben ein »Geben und Nehmen« sein muss, ist die Erkenntnis geistiger Weisheit und der Tatsache wahrer Demokratie. Wenn diese Klarheit in Frauen sich formt, dass schöpferischer kultureller Geist des Mannes von heilig-göttlicher weiblicher Persönlichkeit herrührt, kann die ganze Welt in die Humanität erhoben werden. Der große Fehler der heutigen Welt ist, dass eine jede Frau versucht, das materiell Beste aus Männern herauszuholen, wodurch Frauen oft in ihrem eigenen Netz gefangen sind. Frauen müssen wissen, dass es anderen geben soll, was sie vom Manne erhalten möchten: man erhält nicht nur, was man gibt, sondern man gibt auch, was man erhält. Auf diese Weise beginnen Frauen das Gleichgewicht ihres Lebens zu erkennen. Ohne ein Gleichgewicht in heilig-göttlichem Geist ist keine Existenz möglich.

Von der Balance zwischen Liebe und Macht  Während Männer das Erbarmen ihrer Seele immer größer und größer werden lassen sollten, müssen Frauen darauf achten, angemessen dazu den femininen Göttlichen Willen zu stärken, so dass von seelisch offenbartem Geist, das Humane auf Erden manifestierend, das Planetarische Bewusstsein sich verbreitet, was Völker und Nationen einigt. Bisher gaben sich einflussreiche Männer damit zufrieden, mit großartiger Persönlichkeit ihrem Land Schutz vor allen schädlichen Einflüssen zu geben, selbstherrliche 'Trump-Mauern' um ihre Länder errichtend. Der Männer Gebot der Stunde sollte 'Sabbat halten' (Deuteronomium 5:12; Matthäus 12:7-14) sein. 'Heilen' bedeutet, die Liebe der spirituellen weiblichen Macht zu stärken, was für Männer heißt, erst einmal mutig heilend, in ihrer eigenen spirituellen Güte, inmitten der Gemeinde sein, all die unharmonischen Einflüsse, die ihnen im Dialog entgegenströmen [Angst, Manie, Frust, Lust, Aggression, Depression (etymologisch schließt 'Sabbat' das Verbum 'sabbern' ein, das für 'ausspucken' steht)] vergebend zu ertragen; was dann aber auch heißt, auf die edelste priesterliche Art und Weise, den kulturellen Geist der Führung in der schöpferischen Funktion der eigenen erleuchteten Seele achtend, einer psychisch, physisch und seelisch geschundenen Weiblichkeit all die Feinheiten der Offenbarung Universalen Geistes kundzutun; brüderlich 'Ein liebendes Herz' immerwährend bereit haltend, die Seele 'Maria mit Kind' werden lassend, bleibt es den Männern ihre wesentlichste Pflicht, im 'Wort' der eigenen Seele spirituell gestärkt, machtvoll zu heilen, was verwundet ist. Von Härte bigotter Frömmigkeit zerbrochen, in seelenlosen Männerfreundschaften sein mitfühlendes Herz erkalten lassen: dies ist Schwäche. Männer müssen seelisch fein, doch spirituell stark, psychisch liebevoll, religiös mächtig sein, dann wird die Sehnsucht erleuchteter Weiblichkeit sie begleiten, der Geburt der Neuen Menschheit entgegen, Gottes Schönheit manifestierend als das All. 'Vom heiligen Geist empfangen' (Lukas 1:35) – dies gelingt Frauen, nachdem auf ihrem Initiationspfad das alchemistische Werk »Magna opera Domini« (Reinigung der Psyche und Selbstbeherrschen der eigenen Seele durch dharma-Geben) vollbracht worden ist. Wenn in Zusammenarbeit von Männern und Frauen der seelische Wille der Männer den Grund der spirituellen Liebe der Frauen vorgibt, erhellt sich der Weg der Errungenschaft zu Planetarischem Bewusstsein.


Pandemien, Kriege, Verbrechen fordern die Menschheit in beispielloser Form heraus. In Homers Ilias ist Epidemie, des Glaubens Reaktion auf Männerkreise, in denen Unterwerfung der Frauen und Schweigen der Männer spirituelle Ideale darstellen. Kein Wunder, wenn Frauen da sagen: „Bloß nicht spirituelle Verantwortung für Männer übernehmen!“ – obgleich, meist steckt ein natürlicher Drang dahinter: nach Freiheit sich sehnen, Freiheit von seinem eigenen Kummer, Befreiung von einer streng-beruflichen Welt, des eigenen Egos. Folgen Frauen diesem Pfad, kommen sie sogar in einen hochzeitsähnlichen komplementären Zustand zu ihren Ehemännern, oder zu "der Befreiung" als stillschweigende Einsiedlerin [Buddha nannte ja die Unredlichen nicht „Ihr Nattern! Ihr Schlangenbrut!“ (Matthäus 3:7; 12:34)]. Je egozentrischer man sich in Gebet und Meditation um seine "Stürme im Wasserglas" kümmert, desto unkosmischer betrachtet man die Probleme der Menschheit und des Planeten nicht als seine Angelegenheit, und lehnt konsequenterweise Verantwortung ab, im Dialog die tyrannischen Verhältnisse in weltweitem Maßstab auszusprechen.

In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung und personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glücklich, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde etwa das für ihr Glück ausreichen? – Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Idolatrie, der Blick in des Iblis blendendem Schein hat das Auge ihrer Herzen erblinden lassen. Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit sind Stimmen emphatisch empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte. Um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an des Mannes Selbstsucht an. Doch Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung ist, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, der Verzückung jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen 'Leere: Befreiung von Bedingtheit' (sanskrit: kaivalya) verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend – 'Im Anfang war das Wort': Waza’if & Zikr – im Lobgesang in Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, die »Persönlichkeit Gottes« offenbarend. Solange Engel diesen Heilungs-Brunnen nicht gefunden haben, schafft ihnen nichts wirkliche Gesundheit.

Dialog – Unser Vertrag mit der Natur  Wir müssen die Spuren der Vergangenheit ändern {Gedanken und Emotionen unserer Vorfahren und Lehrer, welche Egoismen und unvollständige Glaubensvorstellungen in unsere Herzen zementiert haben}, um die Vorherbestimmung der Zukunft aufgrund von Wiederholungsdrang und 'blutigem Zwang' aufzubrechen; Dazu müssen sie natürlich erst einmal bewusst werden: das ist der therapeutisch-analytische Aspekt der Selbst-Erneuerung, dem dann aber 'der Bewusstwerdung in Reue' eine Neu-Entscheidung (gleichsam Buße) folgen muss, verbunden mit einem Gelübde, die Dinge neu zu sehen und neu zu handhaben, sonst bleibt alles beim Alten! Wenn Frauen im Kollektiv im analytischen Dialog das erlittene Unrecht spüren, das ihnen als 'Sleeping-Beauty' (Julia Leigh, 2011 Australia) angetan wurde, dann geraten sie in umso heftigeren Schmerz. Heilender Dialog beruht auf der hingebungsvollen seelischen Liebe des analytischen Heiligen {Rama}, Spiegel zu sein, dass Frauen sich in diesem Spiegel sehen und entsprechend reagieren können; nur so kann 'Shiva' Persona und Charakter der Frauen einschätzen und geistlich führen (Johannes 21:15-19).

Erst wenn Frauen ganz klar ist, dass sie durch Zeugung seelische Sicht verlieren können, sich und ihre Nachkommen für Generationen an die Zerstörung des Planeten anpassend, wird sich etwas ändern, sodass sie die schöpferische Perspektive des himmlischen Zeugen achten, der keine persönlichen Motive mehr hat, und nicht mehr an Lügen interessiert ist. Seelenvolle Männlichkeit öffnet das Tor nach innen! – und dies führt die weibliche Psyche über die Brücke zwischen Erde und Himmel, sodass Körper, Herz und Seelen im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Neuen Lebensprinzips finden können.

Und das könnte gesagt werden: „Souverän sind wir Frauen ja nicht, weil wir uns, wo es nun gerade passt, willkürlich zusammenraufen, sondern weil wir nach Werten und Regeln handeln, die wir uns selbst gegeben haben, seit Anbeginn der Zeit – von Ewigkeit zu Ewigkeiten. Frieden wird in der Welt nur möglich, wenn wir Frauen nach gemeinsamen Werten handeln. Wo aber diese Grundregeln infrage stehen, sind alle anderen betroffen!“


Das Göttliche Weibliche ist zur heiligen Männlichkeit hingezogen
 
Männer müssen sich ändern und es ist klar, dass dies von ihnen selbst ausgehen muss. Die Frage ist nur: Tun Frauen ihr wirklich Bestes, um mit ihrer Göttlichkeit ihre Männer zu lenken? Lieben es Frauen nicht vielmehr, weiter die bewusste entspannte Scheinergebenheit zu spielen, um Männer in deren dominantem Willen weiter zu bemuttern? – während die Geschäftsfrauen weitgehend bei ihrer unbewussten Haltung bleiben, in Anhaftung an die Freuden dieser Welt über Männer herrschen zu wollen, indem sie diese in eine komplementäre Position drängen. Es gibt intelligente Frauen, die sich trotzdem feindselig gegenüber Ethik verhalten. Grund dafür ist, dass neben einem voll erwachten psychologischen Verstand durchaus ein verletztes Herz existieren kann, das, sei es in unterbewusster Idolatrie (konditioniertem Götzendienst), Situationen nicht nur blind betrachtet, sondern sogar die Vernunft mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Strom der Gefühle zieht; solch Frauennatur bemüht dann ihre ganze spirituelle Intelligenz, um die eigene Psyche in der unterbewussten Kränkung zu verstehen, sodass nicht Verstand die Psyche führt, sondern die Psyche den Verstand.


Kriege und Terror auf Erden
  Schreie der sterbenden und gequälten Frauen und Kinder – und das Schweigen dazu im Herzen der Männer; beides muss sofort aufhören: einzig durch Dialog wird Frieden möglich! Dialog muss von Eltern, von Frauen und Männern geführt werden. Es gilt das Integrationsproblem nicht länger zu ertragen oder zu verdrängen. Dazu braucht es den Verstand der Frauen, sowie eine Wiedererweckung des mythisch-religiösen Denkens. 'Versucht man aus dem Glaubensinhalt der Religion die mythischen Grundbestandteile herauszulösen und abzuscheiden: so behält man nicht mehr die Religion in ihrer wirklichen, objektiv-geschichtlichen Erscheinung, sondern nur noch ein Schattenbild von ihr, eine leere Abstraktion zurück.' (Ernst Cassirer, Dialektik des mythischen Bewusstseins). Je mehr das geistig-geistliche Selbst der Frauen erwacht, desto mehr verblasst 'das Böse' in Männern. Das bedeutet nicht, dass 'das Schlechte, Böse, Falsche' nicht in Männern wäre; es bedeutet nur, dass wenn Frauen tiefenpsychologisch-gruppenanalytisch evolvieren, sie in sich den Feind finden, unter dem sie äußerlich leiden. „Der schlimmste Feind, mit dem wir im äußeren Leben konfrontiert sind, befindet sich in unserem eigenen Herzen“ – diese Erkenntnis mag Gewissen demütigen, aber sie lehrt eine Weisheit: Frauen finden in ihrer Psyche sich mit dem gleichen Element wieder, dem sie sich Männern widersetzen möchten. Der Spiegel der Liebe hat zwei Seiten, die in verschiedene Richtungen schauen. So muss der Spiegel der weiblichen Seele zur Welt hin verschlossen sein, damit er die Spiegelung des humanen Geistes, welcher vom Himmel kommt, aufnehmen kann; 'die Perspektive auf das Unheilige belebt das Tote und vernichtet das Lebendige' (Hoffmann, Der Sandmann).

Und wer hätte eine bessere Religion, als wer sich Gott ergibt (Qur'an, Sure 4, Die Frauen 125)
Ernst sind die Zeiten, denn wir müssen lernen abzutun sowohl knöchernes Judentum wie einen schleimigen schiitischen Hinduismus. Dergestalt müssen wir hu-man werden, dass kalter Intellekt der Frauen durchwärmt von heiligem Geist der Männer, damit das geistig-kulturelle Herz der Männer im Planetarischen Bewusstsein der Frauen offenbar werde.

 

 

I.  Global Warning


Die rücksichtslose Ausbeutung unseres Planeten deutet darauf hin, dass ein wachsendes Gros der 'Frauen in der Welt' große Probleme hat. Hinzu kommt, dass eine große Anzahl im Prinzip wohlmeinender Männer dennoch immer noch mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, was eine globale Perspektive bedeutet. Nun gibt es nicht wenige sogenannte 'weise Frauen', die kraft ihrer Intuition in der Lage wären, der Menschheit Hinweise zu geben, in welchen Ausmaßen wir auf eine Katastrophe gefasst sein müssen – der entscheidende Faktor dabei ist: das intuitive Gewissen, die Wertvorstellung vom SINN der Liebe, sie entspringt religiösem planetarischen Bewusstsein der Männer, verbunden dem seelischen Gewissen der Frauen. Dem Erbe ihrer Großmutter gemäß, versuchen Frauen Männer zu lenken; demgegenüber unterwerfen Männer Frauen zumeist nach nationaler Sitte. Das Geheimnis dessen aber, was Neue Ethik genannt werden kann, ist jedoch, dass Männer die seelischen Ideale der Frauen gewinnen – so diese Ideale im Einklang stehen mit den eigenen Idealen. Und es ist dann der SINN der Liebe, welcher Frauen erleuchtet, wie sie ihre Ideale erfüllen können.

'Du weißt in der Liebe nicht richtig Bescheid', sagte Diotīma {Priesterin in Arkadien} zu Sokrates, 'da du anscheinend in deinen Worten offen den Regeln der Liebe entgegentrittst. Durch die Vorschrift der Liebe werden wir belehrt, dass, wer mehr gute Taten vollbringt, sich größerer Ehre erfreuen und durch viele Belohnungen ermutigt werden soll. Wenn wir aber deine Rede als wahr anerkennen sollten, werden die guten Taten denen, die sie vollbringen, schaden, umgekehrt wird es anderen anscheinend nützen, sich guter Taten enthalten zu haben und nichts Gutes getan zu haben. Du sagst, du wolltest in diesem Punkt von meiner Lehre unterrichtet werden; diese Mühe aber weise ich entschieden zurück, weil die Wahl eines Gelehrten zum Liebhaber wohl der Wahl jenes Mannes vorzuziehen ist, der durch meine Mühe belehrt werden muss. Dieser ist zuerst immer arm vor Gott (Matthäus 5:3; Psalm 109:22), und viel fehlt daran, dass er "zart und schön" wäre; denn er ist indifferent, ohne Ruhm und Ansehen, unbeschuht, ohne Behausung (Matthäus 8:20), mit seinem Haupt {planetarisches Gewahrsein} die Erde berührend, nächtigt er vor den Türen auf den Straßen unter dem freien Himmel und ist der Natur seiner Mutter (Prajñāpāramitā) gemäß stets ein Kind der Bedürftigkeit; andererseits stellt er seinem Vater entsprechend dem Guten und Schönen nach, ist mutig, keck und rüstig, ein gewaltiger Chasseur, allezeit Ränke schmiedend, nach Einsicht strebend, sinnreich, philosophierend, sein ganzes Leben lang – welch gewaltiger Magier und Alchemist und Lehrer der Weisheit und der schönen Rede! Weder wie ein Gott geartet noch wie ein Mensch, bald an demselben Tage blühend und gedeihend, wenn es ihm gut geht, und bald auch hinsterbend, doch auch wieder auflebend, durch die Natur (Gottes) seines Vaters wieder zum Leben erwachend. Richtet sich die Liebe der Frauen auf diesen, sind sie das Liebenswerte und in der Tat als wahrhaft schön, zart, vollendet und selig zu preisen. – Sokrates, du scheinst an allzu großer Unwissenheit zu leiden.' (Andreas Capellanus, De Amore, Liber primus 54-55) / Platon, Symposion 201d-212c, Rede Diotīmas).

'Der Schleimpilz ist ein amöbenähnliches Lebewesen, das in der Vegetation auf Waldböden vorkommt und sich durch bloße Teilung fortpflanzt, so dass sich die Nachkommenschaft einer einzigen Zelle im Laufe der Zeit über ein größeres Gebiet ausbreitet. Irgendwann ist die Nahrung in unmittelbarer Umgebung erschöpft, so dass die Kolonie dieser Individuen abzusterben droht. An diesem Punkt der Entwicklung kommt es zu einem bemerkenswerten Vorgang: Die einzelnen Zellen beginnen, sich nach innen zu bewegen. Zuerst rücken sie nahe zusammen. Dann vernetzen sie sich, verschmelzend, zu einem einzigen komplexen Organismus. Wenn sich die Lebensumstände ändern, schließt sich also eine große Zahl einzelner, zuvor nicht miteinander verbundenen Zellen zusammen und gibt ihre Individualität auf, einen Organismus bildend, seine spezielle Funktion im Dienst eines Ganzen zu übernehmen.' (David Peat, The Philosopher's Stone, Chaos, Synchronicity, the Hidden Order of the World).

Rhythmen, Zyklen, Friedensgesänge  „Verwunde mein Herz mit eintöniger Mattigkeit“ – dies geheimnisvolle Geheimnis aus dem 'Herbstgesang' des Dichters Paul Verlaine war die Parole an französische WiderstandskämpferInnen mit der größten Armada aller Zeiten [OverLord; D-Day, June 6, 1944] Terror und Weltkrieg für immer in Europa zu stoppen. Sie wird nun zur Lotos-Wurzel, dem "cantus firmus" der Arche-Sophia, eines kosmisch-femininen Frühlings-Schöpfungsgesangs. Innere Gleichheit im Zentrum der Geometrie der Verschiedenheit [Triangelum-Kooperativität] kommt nicht vom Anhaften an die sinnliche Erfahrung: 'Stirb, bevor du stirbst!' (Hl. Koran), Sterben ist das wahre Leben der Seele (Anna Garcias), d.h. es gibt eine Wissenschaft von 'Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft'.

Im politischen Zusammentreffen von 'protestantischem Konservatismus' („Gibt mir den geschiedenen Mann!“) und 'patrilinearer Spiritualität' liegt der Grund für unsere Angst in der gegenwärtigen Krise. Wir fürchten, dass sie gefährlich eskalieren könnte. Denn wenn man Wahrheit mit patrilinearer Notwendigkeit identifiziert, kann es Tatsachenwahrheit in der Tat nicht geben; damit hat man auch 'Die Freiheit der Frau' liquidiert, die ohne das Es-hätte-auch-anders-kommen Können undenkbar ist. (Hannah Arendt, Über den Totalitarismus). Wissen kann einer Menschheit zum Vorteil gereichen, wenn es in der Hand edelmütiger Menschen ist, und eine Menschheit zerstören, wenn es sich in den Klauen von Egoisten oder Despoten befindet. Macht des Geldes verführt durch das Wissen und die Fähigkeit damit zu jonglieren dazu, Materie zu missbrauchen. Was auf dem Spiel steht, ist unser Verständnis von Religion und Spiritualität. Und es betrifft unser aller Leben! – und ganz gewiss die Möglichkeit des Überlebens unserer globalen Zivilisation. Geistigkeit als die Annäherung an die Menschheit setzt 'Umkehr' voraus; 'sicher wissen wenige, was Reue ist, aber jeder sagt, wo sie herrschen soll' (Musil, Mann ohne Eigenschaften): 'Gott entschwunden in der Manifestation' – da erwacht unser Mitgefühl aus dem Schlaf; 'die Manifestation entschwunden in Gott' – da erweckt das Universum unsere Sprache von den Toten. Wenn das Weibliche innerlich 'den Gott' als Humanes Wesen erweckt und von Allmacht 'Seines Willens' als »Ihr« Leben wahr gemacht hat, dann wird alles, was vom geistigen Himmel des Mannes auf direkte Weise hinabsteigt, für »die Edle Frau« anziehend und angenehm sein – weil, im Wort der Mystik ausgedrückt, des Mannes Schöpfergeist 'Gottes zarte Wurzel ist', an der Die Rose zur Sonnenblüte empor ranken kann: Der Pfad, der des Mannes aktive Natur zur empfänglichen Seele gemacht hat, vermag nunmehr die Seele der Frau zu ihrer aktiven Vollkommenheit zu führen. Was in des Mannes Lust sich "männlich" zeigt und nicht von heil'ger Seele ausgeht, wird einer Frau, in der kosmischen Intuition ihres Herzens, zuwider sein; statt in der Alchimie des Universums zum Ausdruck der Himmel ihrer Seele, im Zwang zu empfangen, sich in untergeordnete oder übergeordnete Stellung einzuordnen – daraus werden sich Frauen in Zukunft durch Trennung befreien.

Was ist erquicklicher als Licht? Das Gespräch. (Goethe, Das Märchen: Die Schlange spricht)
Die »soziale Frage« wird niemals in dem Sinne zu lösen sein, wie heute sehr viele Leute glauben. Die Sache ist nämlich wie bei einem Pendel: Die Kraft zum Hinaufschwung zur göttlichen Weiblichkeit, die sich mit dem geistig-kulturellen Männlichen vereinigt, wird beim Herunterschwingen zur femininen Tatkraft Planetarischen Bewusstseins. Wenn aber durch psycho-physischen Herunterschwung des Männlichen – statt durch im kulturellen Geist Herabkommendes – entgegengesetzte Kraft angesammelt wird, verbraucht sich der weibliche Elan beim Hinaufschwung zu einer 'ruhenden See frömmelnder Leere'-Wahrheit.

Dein bin ich, Vater! Rette mich! ... Heinrich! Mir graut’s vor dir. (Goethe, Faust I, 4610)
Die luziferische Frau möchte ihrem Mann ermöglichen, dass er alles durchlebe, was er auf der Erde durchleben kann. Das kann dieser aber nur intellektuell, in gewissenloser durch und durch unhumaner geschäftstüchtigen Art und Weise. Zwar erglühen Männer förmlich in 'Iranischer Ritterschaft', doch da sie erdähnlich geworden, bleiben sie an der Erde kleben („den schlepp’ ich durch das wilde Leben, durch flache Unbedeutenheit, Er soll mir zappeln, starren, kleben“ Mephistopheles) – Ehefrauen überkommt 'Gretchens Grausen im Gefängnis'.

 

 


 

Swear by thy gracious self, Which is the god of my idolatry, And I'll believe thee. (Romeo & Julia)
Das politische Selbst der Männer ist ein erbarmungsloser Diktator, der die eigene Seele vom Reich spiritueller Weiblichkeit fern hält. In ihre Projektionen verliebt, von Unwissenheit gefesselt, lässt sich die geblendete weibliche Natur, in ihrem wichtigsten Zentrum, in die falsche Richtung in Erregung versetzen; gehorsam und treu ergeben, unterstützet die Prinzessin das Begehren ihres Ego-Königs: von unbeherrschtem Sinnesverlangen wird die unterscheidungsfähige weibliche Intelligenz zum Sumpfland geflutet, die weibliche Seele verdurstet an der Fata Morgana ihrer Sehnsucht. Angewidert durch den Zwang sich immer wieder verkaufen zu müssen, veröden die sonst von geistvollen Quellen zu befruchtende Regionen des femininen göttlichen Körperreichs zu Wüstenregionen. Von frühzeitigem Altern sowie Krankheiten pandemischen Ausmaßes heimgesucht, hält sich die weibliche Natur fortan zurückgezogen, der Pflicht gegenüber ihrer spirituellen wirkenden Persönlichkeit entstorben. Von Nerven der Großmütter, dem besonderen Interesse aufgesaugt, dass niemand sonst für Muttern existiere außer den Angehörigen, wachsen Kinder heran; von ihren Vorvätern ererbt, dass man nur an seiner Arbeit, seinem Volk, seinem Institut: an Geld und an nichts anderem interessiert ist. Unter diesen Einflüssen, angeführt von mitleidsloser männlicher Geld-Vernunft, wird das Gemeinwesen unkoordiniert, untauglich, kraftlos. Maßlos bauen Männer Luxusvergnügungen (Trump-towers) auf. Außenpolitik drängt zum Verteidigungskrieg: jeder habe sein Leben zu geben, Sitte und Moral - Männerechte vereinter Nationen - zu verteidigen. Der moderne Mann geht geradewegs durch spirituelle Praxis, des Iblis Eros in sich tragend, der Pein entgegen in jenen Gottes-Stolz hinein verzaubert zu sein, der die alzheimerische Kälte seiner Mutter und die brennenden Vorurteile der spirituellen Linie enthält.

Der Same Mariens  Frauen unterscheiden sich in ihrer Sprache ihres in der Richtung aufsteigenden oder herabsteigenden Bewusstseins, welches entweder vom Impuls der über alles herrschenden aufstrebenden Wölfe herrührt, oder dem Bewusstsein vieler nächstenliebender Schafe entspringt, jener spirituellen Weisheit, die von heiligem Mitgefühl des sich erbarmenden Fühlens sich offenbart. Unsere Entscheidung zu ethischem Handeln rührt nicht vom Denken der Wölfe, jenem begeisterten Streben, auf eine Art und Weise spirituelle Fähigkeiten zu entfalten, welche in erster Linie Vater und Sohn nützlich ist, sondern vom Empfinden zu lieben, Frauen von Leid zu befreien. Der sexualisierte Verstand erzeugt Qualitäten einer herrschenden Moral, in der die vom spirituellen Willen ausgeführten Handlungen ichbezogenen, nationalen oder dynastischen Bewusstseinen, d.h. selbstherrlichen Männern, gut und dienlich sind, während ein Frauenbewusstsein, das von erzeugten aufsteigenden Emotionen der Nächstenliebe inspiriert wird, mit von Planetarischer Ethik gestaltendem Bewusstsein herabströmt. Kriegerische Moral rührt vom männlichen Samen materiellen Bewusstseins. Planetarische Ethik sind die Früchte jener Samenkörner selbstloser Liebe, die in der fruchtbaren heiligen Erde gewachsen sind.

 

 

J.  Religionskriege


The road to Auschwitz was built by hate, but paved with indifference. (Ian Kershaws)
Alles, was spirituelle Christus-Gefühlsbindungen der Männer zu den Frauen herstellt, muss psychischen Krankheiten entgegenwirken. Und alles, was die Kulturentwicklung der Männer aus dem heiligen Geist der Frauen fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.

Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative. Das Wort 'Gottes Liebe' ist das beladenste aller Menschenworte. Keines ist so besudelt und zerfetzt worden. Männer mit ihren Interreligiositäts-Parteiungen haben dieses Wort zerrissen; sie haben dafür getötet, sind dafür gestorben, und sie morden weiter einander und sagen „In Gottes Namen“. Wir müssen die achten, die dies verpönen, weil sie sich gegen das Unrecht und den Unfug jener auflehnen, die sich so gern auf die Ermächtigung durch 'Allahs Liebe' berufen als ihr Begehren. (Martin Buber, Autobiographische Fragmente)

Die Vereinigung aller Völker in einer umfassenden Sache, transkulturelle Religion, wird durch die Kulturell Kreativen und den Beistand Notre-Dames erreicht. Doch jedes Mal, wenn dies mächtige Werkzeug für die Schöpfung erschien (Bhagavad-gita IV,7-8; Johannes 14:16; 16:7), wurde es von der Liebes- und Kriegsgöttin Kali verhindert: „Schaff mir den Himmelsstier, sonst lass ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden!“ (Ištar, Gilgamesh-Epos): die gefällige Göttin lässt sich vom Eros der Männer lieben, um zu herrschen. Diese Krankheit [Neurose: Krieg der Väter und Söhne (siehe Johannes 19:7) / Psychose: das Elend 'Arbeit, Krankheit, Tod' aus der Büchse der Pandora] dauert fort bis auf den heutigen Tag. Sohnpräferenz, Genussehe, Wiederheirat – das sind die Hintergründe für den Krieg. Und nicht daran, dass des Mannes narzisstischer Eros, Gottes Persönlichkeit in den Frauen hervorbringt (création), erkennt man, ob seine Seele erwacht ist, sondern, wie im kulturellen Dialog mit seiner Geisteskraft er das kollektive Leid in Frauenherzen erlöst (décréation). Die Jagd nach Profit, ohne an mögliche negative Folgen zu denken, kann, wenn sie erfolgreiche Moral ist, zweifellos eine große Freude auslösen, doch letzten Endes entsteht Leid. 'Das Bild von Jesus, das Frauen für wahr halten, wird selber ein Faktor ihres Lebens. Es entscheidet über die Weisen ihres Umgangs mit den Frauen selbst und mit anderen' (Karl Jaspers, Der philosophische Glaube, 1948). Vielleicht gibt die Sure aus dem Qur'an „Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt“ (Sure 4 Die Frauen) den Frauen des Neuen Zeitalters Mut, dem Rat Teresa von Avilas zu folgen: 'Wir brauchen ihn nicht erschöpft und zerfleischt anzuschauen, blutüberströmt, ermüdet von den Wegen, verfolgt von denen, denen er soviel Gutes tat, und nicht einmal geglaubt von den Aposteln – wer verbietet uns denn, bei ihm als dem Auferstandenen zu sein?' (Buch meines Lebens XXII.6).

'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt,
sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind.'
(Bukhari)
– In göttlichem Frieden und in zarter physischer Schönheit beginnen Männer das große Morden an den Seelen der Frauen. Doch jede Intimität zwischen einem Mann und einer Frau, die einen seelischen Widerspruch beinhaltet oder diesen impliziert, ist dazu bestimmt, früher oder später tödlich zu zerfallen und zu verschwinden, sei es unter weltumspannender Pandemie oder in völkischen Kriegen oder in brüderlicher Gewalt
(Genesis 4:1-8). Um in planetarischem Bewusstsein zusammenzuwirken, bedürfen die Geschlechter der Übereinstimmung im Innersten und im Reinsten.

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.

Luxus, Verfeinerung des Hotel-Vergnügens und Bequemlichkeiten materiellen Lebens sind die Quelle jeder Korruption von Regierungen sowie die unmittelbare Ursache von Spaltung, Sezession, Bürgerkrieg und vollkommenem Verlust der Freiheit (David Hume). Innerer Zerfall, Angst, Gewalt, Diktatur der Mütter sind unvermeidliche Folgen, wenn eine Männerwelt die seelisch-geistige Kultur Eines Gemeinwesens verlässt. 'Bürgerkrieg, diese Art von Strafe hat die Menschheit in verschiedenen historischen Anlässen kennen gelernt, wenn Männer von Heiligen Geist abgewichen und Schwäche und Unwissenheit der Frauen gefolgt sind. Bis heute erlebt die gesamte Welt diese Strafe.' (Qur'an-Tafsir 6.65)

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, dann ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. Bonaventura, Itinerarium mentis.

„Wenn Sie also die Gewalt abstellen wollen, wenn Sie die Kriege beenden wollen, wieviel Lebenskraft, wieviel von sich selbst widmen sie dieser Sache? – Bedeutet es Ihnen denn nichts, dass Ihre Kinder getötet werden, dass Ihre Söhne zum Militär kommen und schikaniert und abgeschlachtet werden? Ist Ihnen das gleichgültig? – Mein Gott, wenn Sie das nicht interessiert, was dann? Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet? Oder betrachten Sie das nur als etwas Abstraktes?“ Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti.

Les artisans de paix de notre Terre  'In diesen Kriegen der Barbaren um das Erbe der Welt werden Kontinente angesetzt, Indien, China, Südafrika, Russland, der Islam aufgeboten, und Taktiken gegeneinander ausgespielt' (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes).

Es ist eine Selbstliebe der Männer, die sich spirituell selbst rühmen bis zur Missachtung der Kulturell Kreativen, und die ihren narzisstischen Ruhm bei den Neurosen der Frauen suchen, was Krankheit schafft in militärischen Nationalismen. Die Liebe zur Göttlichen Mutter bis hin zur Selbstlosigkeit in Schöpferischem Geist schafft hingegen Eine gesunde Welt des Friedens. Es sind dienende Männer, die ihre spirituellen Herrinnen im Dialog preisen: „Ihr seid unser Ruhm, die Ihr unsere so seelenvollen Herzen erhebt“, und die auf ewig ihrem Bodhisattva-Ideal bekennen: „Ich liebe dich, o Gott, Du meine Stärke!“

Eva reicht nicht mehr den Apfel
Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für eine Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als ein Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele des Mannes das, was sich in ihrer seelischen Fähigkeit von Angesicht zu Angesicht offenbart.

Der Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave jener Frau, die ihm fleischliche Begierde brennt und den Dienst seiner Seele hinwegflutet. Wenn er sich ihr unterwirft und sie anhimmelt, gibt sie alles, was sie hat; indem sie Lust ins Leben gibt, schafft sie den Segen eines Himmelreichs beider hinweg, es braut sich ein 'Zerbrechen der Welt' zusammen, Angst, Kummer und Unruhe bewirken das Gift des Todes. Weiblichkeit, die sich von kollektiv-negativen Kräften befreit, sind Frauen, die von Anbetung und Dharma-Geben ihren Wert der Seele ganz und gar kennen, und die wissen, dass sie groß sind, zu groß, als dass internationalistische Milieus, des Iblis Manie sie unterdrücken könnte.

Geist als das seelische Handeln der Männer muss von den Frauen selbst erforscht werden. 'Die heilige Schau', das schauende Denken in unserer Heiligkeit – dies ist die Übersetzung des griechischen Wortes 'Theorie'. Das seelische männliche Wesen, das weiblichen Sinnen verschlossen bleibt, dem aber gleichwohl das heilsame Wirken der Weiblichkeit in der Welt zugrunde liegt, muss einer Gesetzmäßigkeit unterliegen, sonst droht eine Rückkehr zur launischen Weiblichkeit. Durch das heilige Denken gelangen Frauen zu ihrer wahren Sicht auf 'die Frauenfrage'. Mit dem unsichtbaren, wahren Wesen des Männlichen aus der heiligen Schau der Weiblichkeit kommt die Geburt der Neuen Zeit. (nach Lazarovici / Dürr)

Der Derwisch  Gleich einem Hofnarren spottet Christus jeder Sitte und verachtet gekrönte Häupter, gleich einem wandernden Troubadour hat er keinen Ort, sein Haupt hinzulegen. Gleich dem Clown in der Zirkusparade verhöhnt er die gegebene Autorität, indem er – auf einer Eselin – in die Stadt einreitet, umgeben von königlichem Prunk, während ihm keine irdische Macht zur Verfügung steht. Wie ein Bänkelsänger besucht er Banketts und Parties. Zum Schluss wird er von seinen Widersachern in die Spottkarikatur königlicher Gewänder gekleidet, zum König der Narrheit gekrönt. Unter Gespött und Gelächter wird er gekreuzigt, über seinem Haupt ein Zeichen, das seinen lachhaften Anspruch deutlich macht. (Harvey Cox, Das Fest der Narren). Durch den Willen Gottes bist du aus einer unfruchtbaren Frau geboren, hast die Fesseln der Zunge deines Vaters (Lukas 1,7.64) durchtrennt, hast als Morgenstern auf die Sonne verwiesen, die dich erleuchtet hat. In der Wüste hast du den Völkern den Schöpfer gepredigt, das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. In deinem Eifer hast du den König zurechtgewiesen, dir wurde das erhabene Haupt abgeschlagen, dir, dem erlauchten Wegbereiter des Herrn, der unserer Loblieder wahrlich würdig ist. (Byzantinische Liturgie, Tropar-Kathismata).

Vom Schatten der Diskretion – Über den Widerstand gegen die kritische Reflexion von Moral
Es ist erstaunlich, mit welcher Diskretion Täter behandelt werden. Die Tendenz geht dahin, insbesondere Paternalismen zu rechtfertigen, und Frauen zu belasten, um das Delikt 'Genussehe' zu bagatellisieren. Männer wissen, dass sie alles sagen sollen, aber sie machen aus der Diskretion gegen Geschäftsfreunde und spirituelle Vorgesetzte eine Abhaltung, sie möchten ihre Einfälle nicht sagen, es will ihnen nichts einfallen. Es ist eine patriarchale Pandemie: zu behaupten, bestimmte Stellen aus den Heiligen Schriften nicht zu kennen, obgleich man sie in Wirklichkeit genau kennt; nicht zu sagen: „Ich werde das und das tun“, um Frieden zu stiften; die Wahrheit über die Unreligiosität von Interreligiösen zu verändern, um Diskretion zu bewahren; Frauen und Kinder zu täuschen, um Männern "Hotel-Liebe" zu ermöglichen.

Europa wird zusehends eine Gesellschaft mit Chaos (fremder Religion) und Krieg (hervorgerufen von verdorbener Spiritualität); eine Gesellschaft, die weder katholische Frauen berühren, noch protestantische Männer politisch verstehen und international beeinflussen können. Daher werden jetzt Väter gebraucht, die sich, im Umgang mit Frauen, psychisch in das heilige Land 'unbefleckte Empfängnis' geboren haben und ihre Freunde dazu anleiten, zudem braucht es Töchter, die in der seelisch reinen Umwelt einer 'spirituellen Hauskirche' ihrer Mütter aufgewachsen sind: Seelen, die mit den Fähigkeiten ausgestattet sind, Chaos und Krieg zu verwandeln, ohne von islamistischen Strömungen selbst beeinflusst zu werden.

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv Weiblichkeit sowie individuell das Männliche führen. Ritterschaft, das nigredo-Gelübde, hängt vom gewissenhaften Ruf ab sich seinem Seelen-Ideal zu weihen und der Befähigung sich spirituellen Trainings zu unterziehen. Die Stufen: (1) nigredo: man sieht um Mitternacht die Sonne {Archetyp des Lebens und des Lebendigen, der in Frauen durchscheint}. (2) albedo: Übergabe der Schlange, des Hermesstabes Caduceus, Zustand der durchscheinenden Weiße des Auferstehungsleibes {Immaculata conceptio, griechisch: Diana} (vgl. Offenbarung 3:5). (3) rubedo: Gang in das Labyrinth der Allheilmittel aus Kräutern {Heilige} und Pflanzen {Engel} unserer Urgroßmutter Natur.

Parusie des Geliebten  Indem im universellen Dialog der spirituelle Geist der Kulturell-Kreativen hinabsteigt zur Ebene von Anbetung und Materie, entdeckt sich Planetarische Intelligenz selbst, und die Atome und Zellen {Propheten, Hirten, Lehrer, Heiler (Epheser 4:11; Römer 12:4-8)} eines Kosmischen Organismus erwachen. Der vormals wirre und zweifelnde Gemütszustand der Frauen transfiguriert von der Welt profaner Sinneswahrnehmungen zum innewohnenden Reich geheiligter Vorstellungen, pfingstgleich kommen verständliche Gedanken auf sie herab in Form von Wahrnehmungen und es manifestiert sich die in der geistigen Welt schlummernde Botschaft 'nachhaltige Beziehungen' (Psalm 16:8) der Menschheit.

In einer Welt, in der man mit 'Religion und Liebe' nach Belieben umspringt, ist die einfachste Tatsachenfeststellung bereits eine Gefährdung der Machthaber. Wenn Spiritualität, im Prinzip der intimen Beziehung zur Frau, sich der Lüge als einer politischen Waffe bedient, wie dies etwa in paternaler Herrschaft der Fall ist, muss Wahrhaftigkeit als solche, zu einem kriegerischen Faktor werden. 'Wo prinzipiell und nicht nur gelegentlich gelogen wird, hat derjenige, der einfach sagt, was ist, bereits zu handeln angefangen, auch wenn er dies gar nicht beabsichtigte.' (nach Hannah Arendt, Wahrheit und Lüge in der Politik, 1963).

Das ist die große Tragikomödie, das elende Lust-Trauerspiel in unserer heutigen Zeit, dass Männer aufschrecken und sich sagen müssen: „Meine Frau füllt mich mit unheiliger Weiblichkeit aus, es erstickt und verdurstet mein Geist!“ Auch wenn Männer diesen 'Tod durch Verdursten und Ersticken' (Johannes 19:28-30) nicht vor Frauen laut zugeben wollen, so ist ihr 'Schrei der Gottverlassenheit' (Matthäus 27:46) in den geistigen Regionen gewissenhafter Männlichkeit vorhanden und ruft das Kreuzigungsgeschehnis in unserem Zeitalter wach.

 

 


K.  Christentum und Ethics Conference

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun "Neue Ethik" zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie "Beziehung" geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. Einzig in diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. Meditation, Gebet, 'Wiedergeburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

Fisch und Mond

       
Enki-Ea: Sonne und Meer

 

Dialog – Die Institutionen von Heirat und Scheidung im Licht der Intuition
Europa braucht eine Versammlung katholischer Männer mit ihren spirituellen Ehefrauen – nicht umgekehrt. Überhaupt ist tavistock-working-conference (dialogue) für den Identitätsbegriff 'Mann' von großer Bedeutung. Im Dialog können Männer begreifen, dass sie als tätige Intuition, durch Offenbarung seelischen Geistes, das Ganze in sich tragen und zugleich wesentlicher Part des Ganzen Organismus sind, indem sie, durch schöpferische Geduld das Erwachen der Frauen zur Intelligenz Planetarischen Bewusstseins bewirken.

Menschheitskultur versus seelenlose Wohltätigkeit  Selbst sogenannte "spirituell-gute Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Seelenfähigkeit sich durch den spirituellen Willen geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, welche den Frauen seelenanalytisch heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen; dann wirken Frauen nach jener Ethik, die sie sich in Eintracht mit der 'Großen Mutter' vorschreiben, sowie 'Die Göttin' nach Regeln, über die sie sich mit dem Genius einverstanden. Männer mögen viel Gutes in sich haben und sie mögen sehr intelligent sein; aber solange ihr geistiges Herz nicht erschlossen ist, können sie nicht jene Adeligkeit zeigen, humane Güte, die in ihrem seelischen Herzen verborgen ist. Das Wirken des seelisch-geistigen Herzens der männlichen Seelen gleicht einem Scheinwerfer: auf Leiden der weiblichen Natur gerichtet, werden alle Dinge klar; was man Telepathie, Gedankenlesen, Hellsehen (Johannes 4:17-18) oder anders nennt, alles was das Leben der Frauen angenehm machen würde, dieses kommt von selbst, wenn das geistige Herz, 'die Seele' eines Mannes lebendig ist. Ohne seelischen Geist des Mannes fühlt sich Weiblichkeit in ihrem wahren Ich lebendig begraben: Frau existiert, um zu funktionieren, um anderen zu gefallen und akzeptiert zu werden; Arbeitssucht hält sie zurückgezogen von ihrem Inneren. Doch mit verlorenem Sinn entschwindet unvermeidlich auch das personale Glück, 'totale Leere fühlend' denken manche Frauen, sie seien 'ruhiger Spiegel der Seele' geworden – bis Krankheit sie trifft, Zeichen einer beunruhigten inneren Welt, in welcher Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Pessimismus vorherrschen: 'ahrimanisch' endet Altersfrömmigkeit in Haus und Garten. . . Was hält uns davon ab, geistige Empathie in schöpferischer Seelenkultur zu entwickeln? – 'exacting attitude': die Mittel- und Oberschicht will Geschäfte mit "Frauen-Liebe" machen. Ohne Leid anderer zu berücksichtigen, werden Frauen einzig vom eigenen Leiden gequält; ohne allerheiligstes feminine Ideal sind Männer vom Leiden der Frauen überhaupt nicht gerührt, Sex als unterstützendes Mittel der Kriegsführung einzudämmen – im Gegenteil!  

 

'La Descente de Croix' [Jakobsleiter] Peter Paul Rubens (1577-1640)
Musée des Beaux Arts, Lille, France, catalogue de l'exposition, 2004.

Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.«  –
Sie haben ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt.
(Sure 4,157 Die Frauen / Markus 12:27)*

 

Königin: Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?
Hamlet: Solch eine Tat, Der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht,
Die Tugend nur erheuchelt, raubt die Rosen Der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe,
Und Schwären drauf erzeugt, die Ehegelübde Falsch wie Spielereide macht,
Solche Tat, Die aus des Ehebündnis Körper reißt Die wahre Seele, Gottesfurcht
erniedrigt Zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, Ein Schreckensantlitz
über unsrer Erde Und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, An diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, Das schreit so laut und donnert im Erwähnen?
Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; Das wohlgetroffne Bildnis zweier
Brüder… Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, Da mag der Jugend Keuschheit sein
wie Wachs, Im eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, Wenn drängend dann die
Leidenschaft sich regt, Seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft Zum Kuppler wird.

Shakespeare, Hamlet, III, Szene IV

 

»Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben« (Antigone von Sophokles 1. Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (vgl. Genesis 21:9): 'Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen' (Hegel, Vorlesung über Ästhetik / Hl. Qur'an, Suren 49,12; 2,265). Glaube ist der Prozess des Verlustes weiblicher Maßstäblichkeit im Verlust des sexuellen Selbst, um im Ergriffenwerden des individuell-transzendentalen Männlichen »Das Todlose« zu finden.

 

* Das Geheimnis des Golgatha-Mysteriums offenbart sich uns in einer kreativen Weise in Form
unserer Intuition. 'Nur mit dem spirituellen Teil der Seele kann man die Bilder der körperlichen
Dinge begreifen'
(Augustinus). Wenn man alles in Frage stellt, dann taucht eine Ahnung auf
.

 


Brudersphären Wettgesang
  Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel, bleibt die Natur der Schönheit unverschleiert, statt sich selbst zu behüten, versauert der Geschmack der Liebe.

'Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.' (in 'Die Botschaft des Koran' von Muhammad Asad). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet, ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist; wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann gibt es Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit folgt.

Mann und Frau sollen eine Einheit bilden, in der das Männliche feurig-luziferische Züge trägt: eine erbarmungslose Managementkultur, die nicht vom mitfühlenden Herzen gegenüber dem Leiden der Weiblichkeit ergriffen ist, während das Weibliche in Wasser-Gelüste taumelt, die entstehen, wenn spiritueller Wille nicht 'die geistige Nächstenliebe' gestaltet. Diese staatlich verordnete Einheit von Feuer und Wasser ist zum Scheitern verurteilt, denn die persönliche Dimension der Geschlechter bleibt ohne Sinn. Liebe wird zur Illusion voller Diebstahl, Lüge, Verleumdung; und auf Unterdrückung folgt Verletzung, Verrat und Betrug.

Das Große im Leben eines Mannes besteht in seiner Hingabe zu den religiösen Idealen 'Unbefleckte Weiblichkeit' und 'Die Weibliche Seite Gottes', was das Alpha und das Omega seines eigenen seelenvollen Handelns im Gemeinwesen ist. Allerdings gelingt einer 'Bruderschaft' nur durch ihr spirituelles Bewusstseinserwachen das Befreien von den Schwierigkeiten und Krankheiten, in denen Frauen sich zunehmend befinden, was zugleich ein Abwenden vom Unglück des Nuklearkriegs von der ganzen Menschheit ist.

Gloria enim Dei vivens homo, vita autem hominis visio Dei (Irenäus, Adversus haereses 4.20.7)
Die fruchtbarsten Entwicklungen ergeben sich dort, wo zwei komplementäre Arten humanen Denkens und Fühlens zueinander in Beziehung treten: die Bruderschaft der Kulturellen Spiritualität und Das Heilig-Göttlich-Weibliche; findet eine echte Wechselwirkung statt, dann können wir hoffen, dass Planetarisches Bewusstsein daraus folgt.

 

 


L.  Wissen und Vision


Innerhalb des im Gemeinwesen vorherrschenden geistigen Ideals können junge Menschen die Perspektiven gewinnen, mit denen sie ihr eigenes Verhalten – wenn es um mehr geht als um bloße Reaktion auf äußere Situationen – gestalten, was nicht einer Einsicht in die unmittelbar sichtbare Welt entspringt, sondern Imagination und Klang, jener Symphonie brüderlichen Wirkens der Archetypen, die durchtönend durchscheint, durch das, was erscheint. In diesem Zusammenhang lässt sich sagen, dass es drei Stufen von Gemeinwesen gibt: novizenhafte Fromme, Geweihte auf der Zwischenstufe göttlichen Seins; und jene fortgeschrittenen, kulturell-kreativen Männer und Frauen in planetarischem Bewusstsein, deren Natur zur Symphonie des Lichtes der Sphären, der Planeten, der Galaxien gehört.

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur Die Kulturell Kreativen bringen: {Rama: der stille Heiler im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).

Hominisation des Weltalls anstatt Krieg der Sterne
Wenn Frauen innerlich ihren unabhängigen geliebten Herrgott "gebären", in Den sie sich dergestalt hineinprojizieren, dass im 'Erbarmen zum Nächsten wie sich selbst' Eine allumfassende erleuchtende Sonne Weiblicher Weisheit aufstrahlt, so dass Männer im 'Dialog der Frauen' spirituelles Mitgefühl 'in unendlicher Bezogenheit' praktizieren, werden die in die aufgestiegene Weiblichkeit herabkommenden einströmenden Ereignisse individueller Offenbarung jene, das Universum hominisierende, immerwährende Sternenwelten hervorbringen: 'die Sterne funkeln vom Licht des Mondes, und der Mond leuchtet vom Feuer der Sonne; jedes dient einem Höheren und nichts überschreitet sein Maß' (Hildegard von Bingen).

Pferd und Reiter  Der Glaube der Frauen verteidigt den angeborenen Wunsch nach seelischer Kultur der Männer; je mehr sich dieser Glaube entwickelt, desto größer ist sein Einfluss durch die Frauen auf die ganze Menschheit (1 Korinther 11:12). 'Du kannst nicht zugleich Pferd und Reiter sein' meint, dass erst nachdem Frauen 'Gott und Gott gewahr geworden' (s. Traktrat Katrei) sie sich Seiner Vision öffnen können. Die Offenbarung der Botschaft des Universums reitet die persönliche Energie der Göttlichen Mutter, den Wind. Das Licht der seelischen Vision der Männer ist in der Lage, wie ein Reiter auf dem Pferd, alle Angelegenheiten und Handlungen zu leiten. Halten jedoch Reiter die Zügel ihres Pferdes, so müssen ihre Hände zuerst dem Ruf des eigenen Geistes gehorchen, bevor das Pferd gehorchen wird. Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo größte Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Auch scheint, dass Frauen seit Jahrhunderten schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. – Wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche). Wenn wir alle drei Lieben {Manat, AlUzza, AlLat} beisammen haben, werden wir die Erlösung herbeiführen. So wie Krieg durch das Fehlen brüderlichen kulturellen Geistes verursacht wurde, so wird die Heilung der Erde durch spirituelle Guidance der Frauen erreicht.

Vom Nachtgespenst und der Morgenröte  In ihren Schülern, und in allen Wesen, die sich Ihr nähern, erkennt die Göttliche Mutter, wenn das Ideal „heilige Göttin“ in ihnen wohnt, oder nicht; denn es ist diese Gottheit ‚Empfangen vom Heiligen Geist‘ in den Kulturell-Kreativen, an die Sie sich richtet. Jenseits der physischen Erscheinung, und den oftmals bedauernswerten Seelenzuständen, in denen viele Männer sich befinden, sieht Sie im spirituellen Mann offenbarende Geistesnatur, welche danach verlangen, in Ihrer Schönheit und in Ihrem Licht zu wachsen: das humane Antlitz, die Offenbarung der geistig-kulturellen Hierarchie der Menschheit ist es, das Sie im spirituellen Manne liebt. In Anbetracht dessen ist es verwegen, den Männern 'Seelenzeit', mitfühlendes Erbarmen zu Frauen, zu predigen, wenn man ihnen nicht erklärt, was sie bei Frauen lieben, und wie sie Frauen dienen sollen. Betrachtet man die Art und Weise, wie sich so viele Frauen in der heutiger Zeit gegenüber Kulturell-Kreativen benehmen. . . wie könnten Männer seelenvoll und mit ganzem Herzen dienen? Es scheint unnütz dies zu versuchen: die einen Frauen verhalten sich bewusst egoistisch, andere sind unbewusst bösartig, gleichsam wie Hexen, und die frommen Frauen erweisen sich bekanntermaßen gegenüber anderen Frauen als grausam. Kommt nun ein seliger 'St. Michael' daher und sagt: „Frauen sind Christus, auf dass man sie lieben muss“ – ist dies schier unmöglich: deshalb unmöglich, weil Männer nicht nur das nicht erreichen können, sondern wie sie sich auch bewusst und absolut abmühen, 'das Nachtgespenst' (Jesaja 34:11-14) zu lieben, sie werden es, sei es unbewusst oder unterbewusst, nur noch mehr degoutieren. Damit es aber gelingt Frauen dergestalt zu lieben, dass sie 'der Erdenschwere enthoben' sich in ihre göttliche Bestimmung wandeln, dazu müssen Männer im eigenen Ideal 'Santa Maria: eine Rose unter Dornen' indifferent zuerst alles Äußere transzendieren; und indem sie dann auf den göttlichen Funken "hauchen" (1 Könige 18:12), der in Frauen wohnt, wird 'Wasser und Geist' – als das Einig-Wesen: Mann & Frau – gewiss Eine Schöne Neue Welt manifestieren.

Infolge von Religionskriegen, Klimawandel und wirtschaftlichen Folgen von Pandemien kann die Zahl der Hungernden weltweit auf eine Milliarde ansteigen (Welthungerhilfe 2020-07-08), hinzu kommen Millionen Klimaflüchtlinge, die nach Europa drängen (Greenpeace): dies macht Ethik unumgänglich – was zugleich Abwendung eines nuklearen Krieges von der Menschheit ist –, wollen wir nicht einen Bürgerkrieg (selbst in der schönen Schweiz).

The Cultural Creatives sind unsere größte Hoffnung: denn sie wissen, was zu tun ist.

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 
II.  Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Die spirituelle Seele liebt den kulturellen Geist 

Die heilige Intelligenz der Frauen ist Schöpferin des Glaubens eines Neuen Zeitalters
Der kulturelle Geist der Männer ist die Nahrung für die höhere Natur der Frauen. Dabei wird Weiblichkeit gelenkt von einem feineren Mechanismus, der im Verborgenen als 'Innere Stimme' agiert und der 'Warner vor kommenden Gefahren' ist. Dieser feine Geist der weiblichen Seele, der durch das Geben von Dharma aus seinem Schlummer erweckt wird und beschützt, spürt die Atmosphäre seelenloser Unholde und fühlt Schwingungen spiritueller Lust, oder quälende Unlust, das Instrument unschöpferischen Geistes zu sein.

Die Entfaltung der Frauen geschieht aus ihrer eigenen Kraft, und diese endet, wenn sie die Fesseln der niederen Ebenen durchbrechen. 'Nur dadurch, dass Frauen die Notwendigkeit ihres eigenen, innersten Seelenwesens zum Ausgangspunkt für ihr Streben nach Befreiung machen, wird ihre Persönlichkeit wirklich befreit, nicht nur von etwas, sondern auch zu etwas' (Ellen Key, Missbrauchte Frauenkraft). Alle Frauen in der Welt, die in planetarischem Bewusstsein tätig sind, sind so geworden, indem sie ihre Seele befreit haben. Wenn spirituelle Freiheit das erste Ziel im Leben der Frauen wird, wird die Sehnsucht der Frauen nach einer Freiheit, die uns von Vorbestimmung befreit, Planet Erde heilen.

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang: Die Schöpfung der Liebe. Frauen, die auf Wegen kreativer Selbstständigkeit Selbstwertgefühle suchen, sind Flieherinnen vor den Leiden der Welt, 'sich selbst dem Wesen Frau entziehend, stoßen sie sich damit aus dem Frausein selber hinaus' (Laura Marholm); dass Männer von Raffinements zu herrschen, zu unterdrücken in Geistigkeit sich wandeln, wird dadurch verunmöglicht.

Vom Kelch des Neuen Bundes  Im Feuer der Gottesliebe, im aufsteigenden Weiblichen durch Kontemplation genährt, fällt der Geist der Kulturell-Schöpferischen Männer wie Regen vom Himmel, und zwar ohne ein Zutun von der Erde. Wenn wir die Natur des Lebens genau beobachten, stellen wir fest, dass sich hinter der Schönen Welt der Weiblichkeit in ihrer individuellen Vielfalt sich Ein erleuchtetes Geistiges Leben der Männer (confraternity) befindet, angebetetes Ziel und Quelle der spirituellen Persönlichkeit der Frauen. Geistig-geistlicher kulturell-kreativer Dienst der Männer ist gleichsam der 'Gral-Kelch', in dem das Blut des Universums aufgefangen, das durch Körper, Herz und Seele des Weiblichen zirkulierend Das Planetarische Bewusstsein hervorbringt. Die heilende Atmosphäre Ramas, der priesterliche Dienst Shivas, die geistige Substanz Krishnas sind es, aus denen alles, was gesehen, in der Intelligenz Buddhas geformt, in den Funktionen erneuert und am Leben erhalten wird. Der 'Schoß der Hölle, der sich öffnende Abgrund der Übeltäterinnen' (Notre Dames de La Salette) mag sich dem irdischen Zeugnis der Anbetung entziehen – schöpferische Bruderschaft kann sich jedoch dem Geistigen Leben, 'in dem wir leben, uns bewegen und sind' (Apostelgeschichte 17:28), nicht entziehen. In der 'Verherrlichung der Namen des Herrn' sowie bei der Zirkulation im physischen Körper durch 'das heilige Wort' {Zikr} entflammt der herabkommende Hauch das Feuer der Seele, sodass jeder seelische Blick, jedes geistliche Wort, jede physische Handlung sich auf das Leben der ganzen Menschheit auswirkt. Ethik entsteht, wenn wir diese Einheit des Lebens verstehen: das geheimnisvolle Geheimnis der zehntausend Engel und der Hirten der Weihe-Nacht.

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Die aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe, unveränderliche, bedingungslose, empfindende Wesenheit: wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, auf den Flügeln des Merkurs liegt der Abglanz der Sonne. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird Die Dame vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18).

»Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes; mit den offenen Augen Ihres erleuchteten Geistes erlernt Sie alles, was Sie weiß, um Die Einheit zu manifestieren. Der hohe Sinn weiblicher Ekstase ist die Verwirklichung des kulturellen Schöpfergeistes. In den Worten der Gottes-Mystik gesagt: 'Ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft' – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr 'die Botschaft Gottes'.

Vom Kreislauf der Liebe  Liebe dient der Erweckung von Glaubens-Energien in die Eine brüderliche visionäre Kraft. Das Männliche atmet das Weibliche ein; dadurch verwandelt sich sein materielles Blut in ihr seelisches. Hoffnung ist, der Mann komme mit geistiger Botschaft {Kohlenstoff & Phosphor} herab, die der weibliche Organismus in sich aufnimmt, eine Neue Menschheit zu bauen, was Frauen gesund erhält an Körper und Psyche, das sie wiederum als "Sauerstoff" abgeben, den heilbringend Männer einatmen können. Bringt das Männliche aber die giftigen Stoffe egozentrischen, nationalistischen oder gar dynastischen Strebens in das Weibliche mit ein, kehrt es in der Welt alle schlechte Eigenschaften hervor.

Das Schicksal der Frauen ist nicht das, was von vornherein schon gemacht wäre: der Geist ihres Mannes bereitet eine Frau auf das Unglück oder das Glück vor, das sie erfährt. In der Tat wird das, was Männer aus ihrer Seele machen, zur Quelle des Glücks oder des Unglücks für die ganze Menschheit. Wenn Frauen sich dessen nicht bewusst sind, können sie das Leben nicht arrangieren; denn in der Tat sind Männer die Heiligen des Schicksals der meisterlichen Frauen, besonders von dem Moment an, in dem Männer beginnen, diese Tatsache zu erkennen. Männer sind verantwortlich für den Aufstieg und Erfolg ihrer Frau; und doch führen Frauen oftmals selbst ihren eigenen Fall und ihren Misserfolg unterbewusst oder unbewusst herbei.

Archetypus Krishna  Es heißt: 'Keine Frau kann zwei Herren dienen: entweder sie wird den einen hassen und den anderen lieben, oder sie wird dem einen anhangen und den anderen verachten' (Matthäus 6:24). Jener Mann der überfließenden Seele ist es, der seinen Brüdern zeigt, wie sie Seele haben könnten. Dann werden Frauen erkennen, wie unsinnig es für sie ist, das, was sie geistig haben oder spirituell haben könnten, dem vorzuziehen, was man haben sollte; da die Seelen der Frauen, mitten in all dem wirtschaftlichen Überfluss, langsam verhungern.

Die Sprache der Frauen  Mystikerinnen sehen noch eine andere Bedeutung des Mundes, als dass dieser nur ein Gefäß für 'Essen und Trinken' ist (Matthäus, Lukas 4:4); durch ihren Dialog wird Weisheit ausgedrückt, das unausgesprochene Wort wiederholt: »Eine Botschaft« die aus geheiligten Tiefen auftaucht; daher wird Ihr Mund mit einer Muschel verglichen, aus der sich perlenähnliche Worte manifestieren. Wie durch das Öffnen Ihres Mundes geistige Weisheiten ausgedrückt werden, so wird durch das Zumachen des Mundes der Männer Ihr Wort hineingezogen, was Männer zum Kulturellen Geist werden lässt, der Wirkung erzeugen kann, wenn er vom heilenden weiblichen Element, dem 'Wasser des Lebens' seliger Emotionen durchtränkt ist. Die Wörter anderer Frauen gehen verloren, nachdem sie gesprochen. 'Gute Männer hören auf Gute Frauen' (Hl. Koran, Sure 24), weil das, von den Weisen Frauen verwendete 'Wort' sich in göttlicher Macht gestärkt, und, mit dieser Atmosphäre bekleidet, bis zum Gewissen der männlichen Seele vordringt, seelische Intuition in Schwingung versetzend. Indem Frauen sich selbst im Dharma-Geben gewinnen, indem sie das wesenhaft-menschliche 'Licht ihres Herrn' werden, in dessen Emotion Finsternis, „das Unbeständige, Unreine, Böse, und alles, was nicht zur Seele gehört“ (Yoga-Sutras II.5) weichet, kann sich im Dialog der sprachliche Ausdruck universalen Weiblichsein offenbaren und zerstörerischer Männerwelt jene sexuellen Kräfte entziehen, welche zu falscher Individuation Frau geführt hat – mit bestürzenden Folgen von 'Brudermord' (Genesis 4:8).

Das unreine Ego der Weiblichkeit, 'die verderblichen Säfte der mächtigen Circe' (Homer: Odyssee, 10. Gesang 211) hindern an der Delegation des kulturellen Geist zu planetarischem Bewusstsein. Wenn Frauen begreifen würden, dass die Bedeutung geschlechtlicher Liebe nicht im eigenen Wohl oder Genuss liegt, sondern lediglich Dienst ist, den Weiblichkeit für den kulturellen schöpferischen Geist leistet, welcher die Individuation zur Frau in vollkommenster Beiordnung herbeiführt, dann würde keine Frau mehr in triebhafter Erfüllung sexuellen Begehrens schwelgen. Um die hu-mane Kultur doch zu vermeiden, vernebelt untransfigurierte Frauen-Natur das männliche Bewusstsein, den Auserwählten in den Glauben versetzend, Zweck der Vereinigung sei im Vergnügen individueller Weiblichkeit zu finden, indem nämlich der männliche Geist (in des Mannes Bewunderung für die gleichbleibende Gestalt, welche seiner Mutter ähnelt) im Sog der Natur daran gehindert wird, während der Trieberfüllung regulierend zu funktionieren. So werden die besten Männer verwandelt zu 'starkklauigen Löwen und Wölfen, von Schweinen die Köpfe, Stimmen und Leiber' (op.cit.).

Wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat (Matthäus 15:29)
Was Männer, vielfach von Staatswegen, antreibt, ist unstillbarer Drang Ländergrenzen ökonomisch zu erweitern und in ihrer 'Sehnsucht nach Freiheit' dabei die Wahrheit über sich selbst als 'Gott ist die Liebe' zu erfahren – in gewissenhaften Frauen herrscht darüber 'schreckliches Heulen voll tiefster Verzweiflung' (Matthäus 22:10-13); tief in ihnen brodelt Zorn, grauenhafte Angst, dass sie wie in einer Falle festsitzen, weil Männer von ihrem Anhalten an materielle Gier nicht ablassen und Kumpels oder Gewohnheiten nicht aufgeben wollen. In ausweglosem Drang nach Individualisierung – da Individuation nicht glückt – wird weibliche Sexualität zur 'großen Grube, ganz mit wirbelndem grauen Nebel gefüllt, aus dem Hände und Arme herauslangen, die versuchen, die Persona des Mannes zu fassen zu kriegen, sie dort hineinzuziehen' (nach Soyal Rinpoche, Tibetan Book of Living and Dying).

Was das unheilige Weibliche dem Männlichen an Geist und Seele weggenommen hat, das gibt es meistens nicht mehr so leicht zurück, 'die schwierige Heilbarkeit gewisser Neurosen sind dem Analytiker Zeichen, dass sich die Anima in ungreifbare Phantasie verwandelt hat' (Sibylle Birkhäuser-Oeri, posth.: 'Die Mutter im Märchen'): Ehepaare stehen im Banne von 'Adam und Eva' und können über echtes religiöses Gefühl nicht mehr verfügen. Im Geist, der nicht 'aufgrund leiblicher Abstammung Priester geworden ist' (Hebräer 7:16) muss das Herz erwachen. Diesem humanen Stadium der Liebe nähern sich Frauen, wenn sich ihr Bewusstsein auf die abstrakte, göttliche Ebene verlagert. An diesem Punkt der Evolution menschlichen Geistes wird im Herzen einer jeden Frau die Liebe von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben.


Lebendiges Wasser – eine Analogie

Soweit die Geschichte der Religionen zurückreicht, lässt sich feststellen, dass alle Männer, die sich mit der Klärung des Rätsels 'Frau' befassten, auf das Erbittertste bekämpft wurden. Andererseits, würden wir z.B. den Erkenntnissen von Buddha folgen, hätte Planet Erde nicht nur eine gesunde Weiblichkeit, sondern könnte aus 'Religiosität und Spiritualität' auch unbegrenzte kulturelle Energie beziehen, indem wir die explosiven Todestechniken männlicher Sexualität durch innere Heiligkeit, die kontemplativen Geburtsmethoden weiblicher Implosion, ersetzen. Das 'Ewige Weibliche' selbst weist uns dabei ganz natürlich den Weg, den es gehen will, damit Seine kosmischen Anforderungen optimal erfüllt werden. Deshalb sollten wir uns nach Seinen Wünschen richten [zum Beispiel, dass die jüngere Frau nicht gerne dem Blick der älteren ausgesetzt ist; gleichwie Wasser, das, von der Sonne bestrahlt, müde und faul wird, während es bei Nacht, und besonders bei Mondschein, frisch und lebendig wird]. Es gilt wieder zu lernen, dass die natürlich fließende Seele einer Frau die Energie erzeugt, die in entgegengesetzter Richtung aufwärts fließt; genauso wie Spiritualität den Geist im Manne herunterwirbelt, um angereicherten Geist in seinem Innern wieder hochzusaugen. Doch die Männlichkeit liegt kahlgeschlagen, der Wald spendet keinen Schatten mehr. Ohne schöpferischen Männergeist wird es bald aber auch keine erfolgreich tätigen Frauen mehr geben. Zwingen wir den Liebeslauf der Frauen in Stein und Beton, erhöht geistlose Monotonie die Temperaturen, lagert sich mentaler Schutt und physischer Schlamm in den Herzen der Frauen ab, werden also Bach- und Flussbette angegriffen, die Ufer unterspült, das Himmlische nicht mehr vom Boden aufgefangen und zur Fruchtbarkeit gebracht, bescheren heftige Regenergüsse die unheilvollsten Überschwemmungen. Weil in spirituellen Begradigungen und frommen Korsetten die Heilkraft kosmischer Liebe nicht frei fließen und wirbeln kann, versucht Weiblichkeit beständig auszubrechen und das künstliche Gefängnis zu unterspülen (was ungeheure Kosten verursacht, weil die "Verbauungen" ständig sanieren werden müssen). Unsere "Zivilisationen" dienen dem skrupellosen Kahlschlag der schöpferischen Seele des Mannes, im Sexualisieren büßt das Weibliche seine Tragkraft ein und entwickelt pathogene Keime – all dies ändert nicht den Teufelskreis. Es liegt im Bestreben der Frauen selbst, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen (so wie auch jeder Fluss sein Bett selber in Ordnung halten kann, wenn man ihn nur naturgemäß und kühl fließen ließe). Gesundheit, Wohlstand, Glück der Harmonie, Schöpfung werden auf Unserer Erde nicht zurückkehren, indem sich Frauen durch Spiritualität ihre Persönlichkeit begradigen, sondern indem wir dem Schöpfer-Fluss der Weiblichkeit helfen, wieder natürlich wirbeln zu können. 'Die Trag- und Sogkraft des Wassers ist dann am größten, wenn seine Temperatur niedrig und sein Fluss ungestört ist'; dann wird sich die Liebe selber ein fruchtbares Ufer bauen, auf dem der ganze Reichtum der Menschheit wächst, und sich schützend beugen über die Allmutter. "Explodierende Sexualität" ist eine Todestechnik, weil sie Unsere Erde mit lebensfeindlichen Effekten überzieht; die sterilisierte und seelisch zerstörte Frau führt damit nicht nur gesetzmäßig den körperlichen Verfall in sich selbst herbei, sondern verursacht die kulturelle Verfallserscheinung der Menschheit, und damit eine systematische Degeneration der Menschen und der übrigen Lebewesen. Welche Heilkraft liegt in der Kraft der Implosion, das Erwachen der Sehnsucht des Ewig-Weiblichen nach Seinem Geliebten! 'Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, dass sie nicht mehr zu erkennen vermag, dass dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist. Aus diesem Grunde wird es auch für Frauen und Männer, welche die Tragweite der begangenen Fehler untereinander zu erkennen geben, zur seelnvollen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung all der vielen Irrtümer einzutreten.' (Viktor Schauberger). Die Wahrheit braucht sich nicht verhüllen, sie verhüllt sich selbst vor den Unwissenden.


'Wunsch und Begehren sind die Ursachen großer Gerissenheit und Heuchelei in der Welt. Verlust des Beurteilungsvermögens, Betrug, Stolz, Arroganz, Boshaftigkeit und Rachsucht, Schamlosigkeit, Verlust von Charakter und Rechtschaffenheit, Sorge und Ehrlosigkeit, Gier, der Wunsch nach ungehörigen Taten, Stolz auf Herkunft, auf Gelehrtheit, auf Schönheit, auf Reichtum, Unbarmherzigkeit gegenüber den Kreaturen, Missgunst gegen alle hegen, Misstrauen gegen alle hegen, Unehrlichkeit gegenüber allen, Aneignung des Vermögens anderer Leute, grobe Rede, Angst, die Neigung schlecht von anderen zu reden, gewalttätiges Streben um in Lust zu schwelgen, Gefräßigkeit, Anfälligkeit für vorzeitigen Tod, gewalttätige Neigung zur Boshaftigkeit, unwiderstehliche Neigung zur Falschheit, der unstillbare Wunsch das Ohr zu verwöhnen, böse Rede, Prahlerei, Anmaßung, das Nichteinhalten von Pflichten, die Unbesonnenheit und die Ausübung jeder Art von böser Tat – all das geht vom Begehren aus' (Mahabharata, Santi Parva 158). Bebt's und brodelt es im Herzen einer Frau, aufgrund von Wunschdenken und Unklarheit über das Humane Ziel ihrer Seele, erzeugt psychologischer Drang bei energetischer Unbewusst-Bewusstheit nur "die Hysterie" 'kein Selbstvertrauen mehr zu haben, innerlich verwundet zu sein, sich zurückgesetzt zu fühlen oder unbedeutend vorzukommen; und aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Theodor Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946).

Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des Spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen der Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige, Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt – der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen – ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und die Liebe des Mannes als seelenvolle Gottheit, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht und es ist in diesem Strom – Das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist – aus welchem der heilende Dialog, den wir so dringend benötigen, zur Menschheit spricht. Es sind die Liebenden 'Gottes des Herrn', deren Herz voller Hingabe ist, die sich zu 'Gottes überschattender Weiblichkeit' vereinigen: Entsagung von Ego-Maskulinität ist zweifellos eine Giftschale Und nur die Tapferen werden sie trinken Aber am Ende erweist es sich allein als Nektar Denn diese Tapferkeit bringt den erleuchteten weiblichen Seelen Den Geist Planetarischen Bewusstseins Eine Schöne Neue Welt aufzubauen.

Es ist nicht 'Libido', der Wunsch eines Mannes nach der Frau und umgekehrt – das wäre falsch verstanden. Es ist etwas anderes, es ist der teuflische Drang zur Erhaltung der körperlichen Persönlichkeit. Zu ihrem Selbstzweck bringt die Natur eine Illusion ins Spiel: „Es ist gut für dich. Mach es, du wirst gesegnet sein und wir werden wie Gott!“ (Genesis 3:1-6). Warum schämt man sich dann? Es ist Schamgefühl, der Seele etwas Schlimmes anzutun. Warum sollen Frauen behaupten, dass Lieben furchtbar gewesen sei, ohne Sinn, und nicht auch in Zukunft den Töchtern 'schöne Momente' einräumen?: „Mein Kind, das Angenehme der Ehe – 'Sex zur Erhaltung der körperlichen Persönlichkeit' – wiegt alles Unangenehme auf, und Schamgefühl, der Seele etwas Schlimmes anzutun, wird dir durch den 'Segen der Kirche' wie beruflichen Umgang mit Freunden sicher noch abhanden kommen, so wie mir.“

Beziehungen zwischen Männern und Frauen im Kali-Zeitalter – eine Kunstbetrachtung
Futuhat – Ritterschaft mit Gott als Lehensherr – kann nicht darüber hinweg täuschen, dass Paternalismus, statt einem Schiff, das sich Gemeinde nennt, jene Schrecken eines Sklavenschiffes wiedererweckt, dessen Kapitän [mit Genussehe, Konkubinat, Wiederheirat] Frauen [kranke Sklaven] über Bord werfen lässt ('Das Sklavenschiff', J. M. W. Turner, 1840). Zu spät sehen wir, wie der Einfluss des Iblis zur karmischen Ursache des Krieges wird.


II.  Das Geheiligte – Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Sara leugnete: Ich habe nicht gelacht. Sie hatte nämlich Angst. (Buch Genesis 18:15)
Hingabe ist, den Raum als Kapazität zu begreifen, als passives Ende göttlichen Atems. Am kosmischen Akt dieses Atems teilzunehmen, werden Frauen fähig sein, sich 'passiven Willens' zu befleißigen, anstatt persönlichen Willen einzusetzen. Die Folge ist, dass die Macht, die durch Frauen hindurch kommt, viel größer ist. Man denke an das Werk des Erzengels Gabriel, der der Jungfrau Maria den Atem des Heiligen Geistes einhaucht.

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Denn nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe 95.46). Was ist es, das Männer veranlasst, Projekte nicht mit ganzer Seele durchzuführen? Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung. Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mithilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich Perserkönigen (Ester 1:8), mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirkten Kriegsende). Seelische Tätigkeit, wonach im weiblichen Herzen, eigentlich, ständige Sehnsucht besteht, ist die beredte Quelle, der Ursprung des Dialoges zwischen Geschlechtern und Generationen. Sind Frauen 'die Seele selbst', wie Buddha sagt, gibt es keinen natürlicheren Weg, Krieg, Chaos, Elend zu beenden.

Die drei Verfasstheiten der Weiblichkeit  alpha: Salomés Tanz, die alltägliche Verfasstheit: konditionierte, säkulare, todbringende (Matthäus 14:8) weibliche Sexualität; omega: Kali, die spiritualisierte Mutter-Persönlichkeit, die kriegerisch mit dem spirituellen Männlichen herrscht. Voraussetzung für das Friedensschaffende aber ist: die Natur seelischer Verfasstheit – so erhaben, dass Frauen Leiden von Körper, Herz und Seele überhaupt nicht mehr besitzen – und es ist diese Polarität, welche Männer zu edlen Humanisten schafft; Reinheit des Herzens ist dieser Glanz, der das Kulturell Kreative in die spirituelle Freiheit femininen Lebens bringt: die Kraft zu verweigern und zurückzuweisen und mit der Zurückweisung fortzufahren, bis sie wirksam ist – diese Macht seelischer spiritueller Weiblichkeit ist in der Lage zu heilen! Folgt der Sohn auf den spirituellen Vater, verstärken sie sich zur Superposition. Dann gehorchen Töchter als Kali-Vollstreckerinnen ihren Müttern (Matthäus 14:8). Dergestalt berauben sich die Geschlechter gegenseitig des schöpferischen Lebens; denn gelangen Männer nicht mehr zur humanen Seele, verlieren Frauen ihren guten Sinn in der Welt. Solange sich also Männer in Superposition befinden, ist nicht nur der Friede der Menschheit ausgeschlossen: 'Sex als Kriegswaffe' (Hotelwesen der Maîtressen) verbrennt unsere menschliche Kultur.

Die Entzauberung der Männer liegt im Empfinden der Unwahrheit der Ehe (Theodor Adorno)
Gleich einer Giftschlange, die versucht den Freischütz zu beißen, so versucht das Ich des Weiblichen (sei es in traditionellem frommen Wahn, tannhäuserischer Venushaftigkeit oder in sexueller Selbstsucht) als Abschreckung oder Warnung gegenüber jenen Männern zu dienen, die den guten Willen femininer Selbstlosigkeit ausnutzen könnten. Einzig das Bodhisattva-Mitgefühl voller Selbstlosigkeit (des Paares!) verwandelt Maulwürfe in Adler.

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Caroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Furcht vor dem Tod, sondern vor Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns!“ ihr Schlachtruf.

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen kein inneres kosmisches Gewissen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Koran, Sure 2,223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah, Ährenlese, Kap. 132). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die 'schlechten Elemente' in der Welt. Müssten nicht mehr Frauen, in kompromissloser Intuition, eigentlich in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist?

'La sessualità, il sesso, è un dono di Dio. Niente tabù. È un dono che il Signore ci dà.' (S.H. Papst Franziskus in Audienz mit französischen Jugendlichen, 2018).
Doch jede Frau, die sich einmal auf den religiösen Pfad eingelassen hat, dann aber, bevor sie ihre göttliche Persönlichkeit erlangt hat, von ihrer konditionierten weiblichen Natur zum 'Liebe machen' tragen ließ, ist bemitleidenswert: das ist ihr größter Verlust – aus solchem Ruin kann kaum noch Segen entstehen, noch ein Gemüt, das die Seelen erleuchtet. Es gibt nichts, was ernsthafter wäre als spirituelle Vollendung; sich enttäuscht aber vom geistigen Pfad zurückziehen, bevor man das Ziel erreicht hat, weil Männer unkulturell sind, ist das schlimmste, was Frauen passieren kann: ein Totentanz rückwärts, seitwärts und abwärts – statt kulturell-kreativ humanistisch vorwärts. 'Nicht in seiner seelischen Persönlichkeit sein' verursacht Fehlentscheidungen in der Wahl des Ehepartners, die so schwer wiegen, dass vielen Frauen, nachdem Beziehung, berufliche Laufbahn und Gesundheit ruiniert sind, ein Ausweg fast unmöglich scheint. Tatsächlich hängt der Erfolg in Beziehung weniger von der Befähigung der persönlichen Natur einer Frau ab, als vielmehr von ihrem innersten Wesen, dem Geist ihrer erleuchteten Seele.

Der Gesang 'Alle Menschen werden Brüder' der geheimnisvollen Mutter Natur ist das Gesetz
Ist das Bewusstsein spirituell entfaltet und das feinsinnig-empfangende Herz der Männer frei für die herabkommende Vision, können die zum Spiegel geläuterten weiblichen Seelen mit Kosmischem Willen den kulturellen Geist in die Tat umsetzen. Vorausgesetzt 'Wiederkunft des Herrn' ist im Glauben der Frauen 'Punkt Omega'; und der Männer 'Alpha' ward inniges ritterliches Versprechen, Gott-Weiblich zu dienen: 'von Angesicht zu Angesicht'.


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht im Ausdruck der Haltung unserer Herzen zur Einheit der religiösen Ideale. 'Wir können so nicht weitermachen. Wir schulden der nächsten Generation einen besseren Planeten. Wir müssen jetzt handeln.' (Mina Guli, Running Dry). Nicht Meditation, sondern unsere Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.

Männer werden, was sie sehen; doch nur indem jede Frau als die Eine, heilige Gottheit, Notre-Dame angesehen, entwickelt sich der Geist, den das Weibliche 'zur Verherrlichung Seines Namens' benötigt. Vorausgesetzt, dass Frauen ihrerseits, in 'Hauskirche', in die Innere Stimme der Lehren der 'Meister, Heiligen und Propheten' selig entwerden – wie sollten sie sonst den geliebten Herrn und Gott 'von Angesicht zu Angesicht' erkennen? Denn ist Weiblichkeit nicht 'der Bräutigam' für den Marien-gewordenen Mann, entsteht Kodependenz, eine übertriebene Übertragung der männlichen Seele auf die Seele der Frau; das kann so weit gehen, dass Männer die Begehren von Klosterfrauen zu erfüllen haben.

Durch Synthese heilen  Heutzutage werden die meisten Frauen vom sexuellen Amusement Adam und Evas angezogen; andere streben fromm zurück in ihre Kindheit, um in Ritualen 'Maria und Jesus', oder Geistformen, mit denen sie sich besonders verbunden fühlen, nahe zu sein. Aber es gibt auch einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie 'die Göttlichkeit der Weiblichkeit' leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen und in Retraites 'die Verherrlichung Seines Namens' lehren, um wiedergutzumachen, was sie in vergangenen Leben gesündigt haben; jene lehren die Weisheit, dass wenn Frauen der Liebe zu viel Ausdruck geben, die Männer unausgewogen werden und in Schwierigkeiten geraten.

Was Scheidungsraten nicht aussagen  Nicht-marianische Männer beherrschen meist ihren Willen dergestalt, dass sie Frauen zu dem machen, was diese Männer selbst sind. Es ist zu vermuten, dass Frauen – die höher steigen können als die Engel – dann, da sie doch mit der Zeit die Persönlichkeit des Mannes annehmen, dem sie sich vermählen, tiefer fallen können als die Teufel, was die im Zusammenhang stehenden wachsenden Erkrankungen bezeugen. Die in den göttlichen Willen seelischer Weiblichkeit erwachten Frauen hingegen, nehmen geistige, heilende Kapazitäten von der Liebe ihrer Männer an, welche sie als sich erkennen.

Wenn Frauen, auf ihre Innere Stimme hörend, in 'Hauskirche' die indifferente Emotion des »Geliebten Herrn« geben, so dass Wasser in Feuer, in Wind, in Äther sich ins Sprechen der Göttlichen Mutter wandelt, sodass Männer nicht mehr 'geschlachteter Ochse' (Rembrandt van Rijn) werden, können Männer, das Ideal ihrer eigenen Seele als »Notre-Dame« erschauend, ihre eselhafte Form abwerfend, mit heiligem Geist Planetarisches Bewusstsein zeugen. Ihre Kinder werden die Ersten sein: 'Die aber, welche die Ersten sind, werden die Letzten sein.'

Wer ist gegen die Kulturell-Kreativen feindseliger, als weltmännisch-geschliffene, diplomatisch-kluge, angepasste Männer? Durch ein Leben nach uns selbst, nach dem herrschenden Stande, sind wir dem Iblis ähnlich geworden; auch weil Frauen nach sich selbst leben wollen – „in Liebesdingen redet man ja nicht aus heilig-göttlicher Intuition, sondern aus spirituell-persönlichem Willen!“ 'So schafft Liebe eine Frau nicht nur zur Lügnerin, sondern zur Mutter der Lüge. Sie ist es, die als erste lügt. Und Sünde beginnt bei jenem Mann, der dann mit der Lüge schläft.' (nach Augustinus, De civitate Dei, XIV.3)

Von der Geburt der Herrin* und Erscheinung des Herrn (siehe Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja, erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27); sie verkündet Frigg {Fru Gode}, die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das immerwährende Gesetz der Humanität, die Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Wirkliche Befreiung von zerstörerischen Kräften ist nur möglich, wenn Männer das tun, was sie tun können: sich völlig dem Ideal der 'Unbefleckten Empfängnis' hingeben und völlig Anteil am Leiden der Frauen nehmen! Entziehen sich Männer, die nunmal die Ecksteine (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (2 Korinther 6:16; 11:6) sind, der seelischen Anteilnahme ihres 'Leib und Blut Christi', so verdammen sie Frauen zum Schweigen, und amputieren ihnen gewissermaßen noch dazu Arme und Beine des Planetarischen Bewusstseins.

Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus (Buch der Sprüche 4:23)
Weiblichkeit muss – in Initiationsstufen – sich selbst lieben: I. auf 'Gabriels Botschaft' hören, das Ideal der Inneren Stimme, die spricht: „Du, entfalte die Persönlichkeit Gottes vermittels des heiligen Geistes!" II. von ewiger Anbetung, in schöpferischer Imagination kontemplierend, III. den Dharma der Meister, Heiligen, Propheten gebend, IV. die Namen Gottes verherrlichend durch Gebet für den anderen. Bevor eine Frau nicht gelernt hat, sich selber diese Liebe zu geben, kann sie auch in ehelicher Beziehung nicht wahrhaft lieben, weil sie gar nicht weiß, wie das geht; sie bemüht sich vielleicht, gut zum Manne zu sein, ihn zu verstehen, fühlt vielleicht Emotionen, die mit Liebe einhergehen. . . aber ihr Herz bleibt der männlichen Seele verschlossen – jedenfalls all den Gefühlen und Aspekten des kulturell-kreativen Mannes, von dem sie sich unbewusst bedroht fühlt, einschließlich all dem, was sie in sich selber verdrängt. Egoistisch sind Frauen nicht deshalb, weil sie sich selber zu sehr lieben, sondern weil sie sich geistlich, geistig und spirituell zu wenig lieben.

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.


Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik

[I] Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt. Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin' [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine 'Fermionen-Welle' antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen gleichgerichtete Quarks einen 'crown-shyness Abstand' [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene kosmische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.

'Das Ganze organisiert die Teile' (Heisenberg). Dass der Universel von spiritueller Seelenwirklichkeit sich gestaltet und in verschiedene Funktionen sog. 'Archetypen' sich gliedert, geschieht nicht etwa durch eine bloße rotierende Bewegung (Antisymmetriegamie), sondern durch die Bedürfnisse aller erleuchteten Seelen, die mit dem Ganzen verknüpft sind. Über diese Grundlagen wird sich jedoch erst dann rechte Anschauung gewinnen lassen, wenn wir uns in der 'Lyse' (Psalm 110:1-2) ganz und gar losgemacht haben von dem, was uns von Generationen her im Mutterleib eingeimpft wurde, nämlich, dass Frauen profane Persönlichkeit zu verwirklichen haben, und dass es nicht gut ist, wenn Männer tätige Seele sind; zudem suchen Väter und Söhne meist gezielt nach jenem Glauben, jener Institution, die ihrer Egozentrik entgegenkommt Erregung für die Bedeutsamkeit ihrer Persönlichkeit zu bestärken. Von der Quantenphysik können wir jedoch lernen, dass es allein auf das geistige Herz ankommt wie Männer zueinander angeordnet sind (Johannes 21:15-19), was dem Willen der Frauen ihren humanen Sinn vermitteln kann, einen gesunden Organismus aufzubauen.

Unsere moderne Zivilisation befasst sich nur mit materiellen Annehmlichkeiten, ohne zu berücksichtigen, dass der weibliche Organismus der Zerstörung unterliegt, ganz gleich wie gut man für ihn sorgt. Frauen, die für gewöhnlich nicht in die Zukunft sehen, fragen nicht danach, einen immerwährenden Körper und ein glückseliges Gemüt zu haben; zwar spüren sie manchmal, dass ihnen etwas fehlt, um die 'Immerwährende Liebe' genießen zu können, doch ohne den Kulturellen Geist ihrer Männer, verstehen sie überhaupt nicht, wie sie diese »Vollkommenheit von Liebe, Harmonie, Schönheit« erreichen können. Stephen Hawking schreibt in seinem Buch 'Eine kurze Geschichte der Zeit' 1988: „Die Grenze des Schwarzen Loches, der Ereignishorizont, wird durch die Wege jener Lichtstrahlen in der Raumzeit festgelegt, die bei ihrem zum Scheitern verurteilten Versuch, dem Schwarzen Loch zu entfliehen, am weitesten nach außen [ins Gemeinwesen] dringen und sich für immer auf dieser Grenze bewegen. Es gehört zur alltäglichen Erfahrung, dass die Unordnung (Entropie) in der Regel zunimmt, wenn man Frauen [ohne den Geist der Männer] sich selbst überlässt.“

Dass Großmütter in unserer Zeit meist nur noch Kinder und Enkel gern haben, schafft die Menschheit zur seelenlosen Masse, auf die fundamentale materielle Einflüsse wirken. Niemals aber kann dies so schlimm werden, wie dass Väter und Töchter Institutionen unterstützen, in denen Söhne ihre spirituellen Vorfahren vor Augen haben: dies bringt dem Planeten die Macht todbringender Viren und die Gefahr thermonuklearer Kriege.

Das Gebot  In jeder Gesellschaft gibt es vier Kreise: 'Brahmanas, Kshatriyas, Vaishyas, Shudras' (vgl. Bhagavad-gita 4.13). Das prinzipielle Gebot, Frauen nicht für eigene Bedürfnisse zu missbrauchen, sollte im Rahmen universaler geistlicher Ausbildung und psychoanalytischer Supervision besondere Beachtung finden; demgegenüber werden sich bei spirituellen Selfmademen (Kshatriyas), Geschäftsleuten (Vaishyas) und der Familiarität (Shudras) auch weiterhin psychologische Rechtfertigungen von Übergriffen einstellen.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).

Vom Schöpfungsgeheimnis von Wandlung  Die universelle Religion offenbart dialogisch das Wissen, dass im weiblichen Gewissen ein Gesamtplan des Organismus und des Ortes der Frauen vorhanden ist; gleichwie Retreat-Anlagen und Retreat-Wege den, meist doch in mehrfacher Beziehung stehenden, Männern die Möglichkeit bietet, ihre Seele zur Geburt zu bringen, welche dann, als minimer Teil – nämlich als eine hochdifferenzierte Essenz des Heiligen Geistes – eines speziellen zugehörigen weiblichen Organs oder Organsystems innerhalb der übergeordneten Ganzheit des Organismus 'Women-Global-Ethics' zu ihrer Wirksamkeit kommt: Eine Schöne Neue Welt aufbauend. Das Dirigierende des Ganzen ist der Wandel vom »Christus in Maria«, im Außen hervorrufenden Blick, zur »Liebe und Vergebung: voll der Gnade«, sodass der Sinn »intimer Frauenmystik: durch und mit und im Geliebten Herrn«, in überpersönlicher Liebe, nunmehr die Entwicklung aller Dinge ermöglicht. Im Dialog, als 'Umkehr in Selbsterkenntnis und Beichte', dass ein ungeordnetes weibliches Begehren Männer zu Objekten gemacht hat, kann Heilung geben: die Atmosphäre der Männer, die »Maria« geworden, sowie das 'noli me tangere'-Bekenntnis (Johannes 20:17) der noch anderen.


V.  Der Heilige Gral

Gloria enim Dei vivens homo 
Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit. Zum leeren Grals-Kelch müssen wir das Herz unserer Begehren umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Die Gnade Eines Lichtes' geboren werde. Was ist nun der Gral der Liebe? – Das Alpha des Weiblichen – sein Glaube – ist zugleich das Ende einer Alten Göttlichkeit; das Omega des Männlichen ist sodann der Anfang Neuer Menschlichkeit: 'Durch das seelische Selbst [der Herr], und mit dem mentalen Selbst [Ego], und in dem physischen Selbst [das Planetarisches Bewusstsein] ist Dir Gott, Allmächtiger Höchster Herr, in der Einheit mit dem Heiligen Geist [der Odem] alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und für immer' (Doxologie). Entweder die Liebe ist von Einer Verherrlichung Gottes – oder sie hört auf zu genießen.

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.

Eva und der Islam  Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen. Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“ als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert. Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer zum Spaß verheizend, so verpestet sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers' und quält Adam aufs Neue.

Frauenwunsch schafft Narzissten  Frauen sind oft in dem Maße verliebt, den Impuls des Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Entsprächen die Männer von spirituellem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Sure 2,223; Bhagavad-gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die es durch Liebe hervorbringt. Selbstlosigkeit der nicht-devotionalen weiblichen Seele bringt alle Schärfe in den selbstsüchtigen Taten ihrer Männer hervor: 'Dass eine Frau sich ganz vergisst und leben mag nur in andern! ... was die Natur mit uns gewollt, das Vorzüglichste, was sie in uns gelegt, können wir deshalb weder auffinden noch ausüben.' (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre).

Stadt-Land-Fluss  Immer mehr "Landfrauen" handeln, fühlen und weben ihren Lebens-Gedanken instinktiv so, als ob eine Welt-Bewegung um sie als Mittelpunkt kreise und wirke zu ihrem Nutzen, ihnen zu Hilfe oder Harm, während der Stadt-Frauen Hauptanliegen eigentlich Befriedigung egoistischer Sehnsüchte, Gefühle, Ideen und Wertungen ist, so wie die Männer es zu ihrem Hauptinteresse machen. Würden Frauen wirklich zu sehen beginnen, würden sie erkennen, dass da eine Welt-Energie für Männer existiert – und nicht für sie. Weiblichkeit übersieht allzugern, dass seelenlose Männlichkeit seine eigenen gigantischen Ziele schafft, komplexe, grenzenlose Ideen, mächtige Verlangen oder Entzücken, was sich zu erfüllen weiß, ungeheure Maßstäbe, welche auf Landfrauen-Armseligkeit wie mit einem spirituell-nachsichtigen und ironischen Lächeln herabblicken. Lassen 'selbstlose Frauen' ihr Pendel jetzt zum anderen Extrem ausschlagen, indem sie sich eine fromme Vorstellung von ihrer eigenen Unwichtigkeit bilden, verschließen sie ihr Gemüt davor, mit seelischem Geist der Männer 'Eine schöne Neuen Welt' zu schaffen.

'Und Maria machte sich auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa'
Dem Nachahmer zur paternalen Spiritualität liegt ein arrogantes Gefälle zugrunde: die Nachahmenden merken, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer anstatt kleiner wird – was von der spirituellen Freiheit kommt, zu tun und zu tun lassen, was man tun und lassen will. Die Folgen sind Isolation, Krankheit, Bürgerkrieg und Völkermord. 'Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch' (Hölderlin) und so sendet die Große Mutter den 'Warner vor kommenden Gefahren' [der kulturelle Genius der spirituellen Bruderschaft mit seiner literarischen Botschaft von Antikonsum] in den Westen, damit die Bodhisattva, die Königin des Westens, sich aufmache den Müttern im Osten 'Hauskirche' zu lehren: Entfaltung der beruflichen Persönlichkeit der Frau von heiligem Geist.

Der Geist 'nachhaltige Liebe' ist in der Seele verborgen; je mehr des Menschen mystisches Herz geöffnet ist, desto eher findet seine Liebe die Gelegenheit, sich zu ihrer vollen Größe zu erheben; nicht jedoch 'von unten nach oben', durch sexuelle Kundalini-Kraft, sondern vermittels des Geheimnisses devotionaler und dienender Kräfte, aus denen göttlicher Wille, durch die Entdeckung unserer göttlichen Erbschaft in unserer Identität, natürlich entspringt. Fehlt aber schöpferischer spiritueller 'Geist des Herrn' – die Ritterlichkeit der Edelmänner und ihr Dharma: noble Pflicht des Heilens in Gemeinschaft – zehrt unerbittlich, ausweglos 'das Ereignis der Liebe' von der Vergangenheit, mit Betonung auf seelenlosem "making love". Dann lässt all das Lügen, Verbergen, Vortäuschen, Vertuschen die Kundalini im zornigen Gewand erscheinen und wo zwei Teufel sich treffen, beginnen sie gegeneinander zu kämpfen.

'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; und wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und wenn man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird.' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: 'Seht, Shams spricht nicht einmal über den, der von dem Brot isst. Er sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.' Denn 'wenn im Menschen der vom Himmel kommende Geist herrscht, kommt auch die Sinnlichkeit unter seinen Einfluss und findet so den ihr gebührenden Platz' (I GING 11: Tai, Der Friede). Die Blumenwiese der femininen Natur existiert allerdings nur, wenn das Männliche auch Appetit auf sie hat. Dazu müssten Männer in der weiblichen, seelischen Seite für die Welt handeln. Will aber das Feminine diese Schöpferkraft nicht nutzen, hört die Liebe auf zu sein und wird wieder Geist. Anders gesagt, haben Frauen nicht zu ihrer Seele Tätigkeit gefunden, finden sie Beschreibungen zur Beziehungssituation als ‚verstörend‘, ‚beleidigend‘ und ‚vollkommen unangebracht‘ – mit Mantra-Yoga eine Entfaltung der Persönlichkeit zu erreichen, ändert daran nichts.

Wir könnten, müssten unsere Kinder belehren, wie die Sexualität zu genießen sei. Doch unser Verhalten gegenüber 'Geist, Wasser und Blut' (1 Johannes 5:7) ist respektlos, unsensibel, selbstzerstörerisch-arrogant. 'Solange die in uns agierenden Introjekte unbewusst bleiben, reproduzieren wir das alte Erziehungsschema mit veränderten Vorzeichen; weil uns das "Nicht-merken" sehr früh beigebracht worden ist und die Erziehung allgegenwärtig, können wir erst aufhören, selber manipulatorisch zu erziehen, wenn wir uns im psychoanalytischen Gruppenprozess für diese unbewussten Haltungen in uns sensibilisiert haben' (Alice Miller).

Pandemien und Immunsystem  Paternalismus und Genussehen sind mächtige Strategien, um sich einen Vorteil in existentiellen Situationen zu schaffen. Wenn aber die Wunden tiefer liegen, und mit Kriegen und Pandemien die Gesamtstruktur Eines Gemeinwesens der Menschheit in Mitleidenschaft gezogen wird, ist es notwendig das in der Psyche der Frauen eingeborene Immunsystem auf den Plan zu rufen. Die Natur hat Frauen mit einem heiligen Grad innerer Elastizität ausgestattet gegenüber schädigenden Traditionen, Machenschaften, Schlauheiten, Finessen. Diese Strategie einer kosmischen intelligenten Programmierung seelisch-spiritueller Weiblichkeit besteht darin, unerwünschten Elementen durch Unterscheidung zwischen 'Selbst' und 'Nicht-Selbst' den Zutritt zu Liebe und Hingabe zu verwehren; mit anderen Worten: durch das Ablehnen einer Identifikation mit patriarchaler Spiritualität. Diese Fähigkeit wird aktiviert durch eine Haltung der Indifferenz, des traditionellen Gleichmuts (Vairagya) spiritueller Bodhisattvas. Bruder- und Schwesternschaft beruht daher auf einem fortgeschritteneren und deshalb subtileren Prozess als die übliche Subjekt-Objekt-Beziehung, welche sich auf 'Anderssein' ('Ich-Es-Beziehung' nach Martin Buber) gründet.

Von der erbärmlichen und armseligen Macht der Männer in unserer Zeit  „Frauen wurden uns von unseren Vätern vererbt, dies ist unser Recht; und die Persönlichkeit der Söhne ist unser Eigentum. Wir haben Dokumente, die dies belegen. Der Leib der Frau ist ja kein Tempel mehr, da stehen doch nur Ruinen. Lasst uns also Geschäfte machen! Denn nichts kann uns vom Verkauf von Frauen abbringen.“ Und so sterben Männer, wo sie geboren wurden – und das weibliche Selbst endet in Krankheit, wenn das Heilen beginnen sollte.


VI.  Die Vermählung Gottes

Es ist die von instinktiver Liebe getragene geradezu unerträglich gewordene Eigenständigkeit der weiblichen Psyche, die "genüsslich" zur Materialisierung der Welt beiträgt und einprogrammiert, dass das Glück und die Freiheit weiblicher Selbstverwirklichung durch den materiellen Spirit des Mannes sei. Paternale Spiritualität trägt dazu bei, dass 'die überwältigende Mehrheit der Männer auf heutiger Kulturstufe, bei der mütterlichen Bedeutung der Frau stehenbleiben, weshalb auch die Anima niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt; daher kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der zivilisierten Ehe ist' (C. G. Jung, Seele und Erde).

Die Neigung eines Mannes ist die Wurzel der Frucht »Des Baumes des Lebens« seiner Ehefrau. Besteht nicht seine Religion in der Anima immaculata conceptio: »Sie, die nicht berührt, nicht erklärt, nicht verstanden werden kann«, wird er auch nicht zur 'Christus-Henne', die mit ihrem Schnabel zart auf die Schale ihrer Küken pickt, bis all die Schalen zerbrechen und die Küken frei sind (Matthäus 23:37). Ohne Hilfe der Männer aber sind Frauen unfähig, mit 'Krallen und Schnabel' die Konditionierung ihrer 'Eihüllen' zu durchbrechen, um heil zum spirituellen Leben zu erwachen. Und so geschieht es: Die Schlange raubt ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand (Gilgamesch); er selbst wird zur 'Quelle des Todes', die Frau packend und fesselnd, sie ausplündernd, es sich schmecken lassend.

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.

Den Heiligen Gesängen liegt der Sinn zugrunde, das Gemeinwesen zu stärken, den Herzen für die freudlosen Spätherbsttage Kraft, Sicherheit und Stärke schenkend. Denn siehe: Glanz, der die Monstranz des 'Neuen Tempels' ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der hingebungsvollen Erfüllung der Pflicht (dharma); wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird, ohne ihre bewusste Wahrnehmung, ihr innerster Geist auf den SINN reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert; denn: Was Sie spricht, werden die Menschen tun.

Die eigentliche Ursache des Leids der Menschheit liegt in unserer Unwilligkeit, die Göttlichkeit heiliger Frauen, die Tatsache des spirituellen Buddhismus also, als reellen Glauben zu verwirklichen, stattdessen aber insgeheim Konzepten eines spirituellen Islams, Allah als Väter und Söhne, als 'Religion' anzuhangen, und dergestalt ununterbrochen Tatsachen mit Konzepten vermischen. Insbesondere Frauen tendieren in ihrem Narzissmus dazu, die Idee der Göttlichkeit des Mannes für eine Tatsache zu halten, statt mit eigener Göttlichkeit dem 'Gott ist Mensch geworden' im Mann Geburt zu geben: was Das Chaos in die Welt schafft.

 

 

N.  Kulturelle Herzen und Die Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 

Therapeutische Prozesse waren bisher
mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova'
(Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'. Es gibt viele Faktoren, die vom heilbringenden Gespräch abhalten und Frauen damit in Unwissenheit bezüglich 'Friedensmöglichkeit durch Dialog' belassen: mangelnde Lust, sich den Engeln der innersten Ebenen zu nähern – mit den Folgen fehlender Gutwilligkeit zur notwendigen Transformation durch das Prinzip 'geistige Nächstenliebe'; sowie Angst, basierend auf Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen wie Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision der 'Cultural Creatives' (auch, weil hier das psychologische Machtstreben „what I say is right, and what you say is wrong!“ nicht sogleich wahrgenommen bzw. erfüllt wird). Das größte Hindernis aber sind Projektionen, jene posttraumatischen Belastungsstörungen, die den materiell-sexuellen Einflüssen sowie psychischen Aufprägungen im Mutterleib entstammen, was zwar nicht 'die eine, wahre Religion der Menschheit' verändert hat, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.

Weil Frauen in ihrer Individualisierung ihrem ‚Schatten‘ (C. G. Jung) nicht entgegentreten können, begegnet er ihnen im Lauf ihres Lebens als Schicksal: Ehegatten, die nicht echt sind in ihrer Seele. Wo aber Männer jetzt dergestalt sich wandeln, dass ihre Seelenliebe von Gnade erleuchtet, sodass Furcht und Unwissenheit schwinden; Geduld Zorn und Verwirrung beherrscht; Erbarmen das Heilmittel gegen Übermaß und Verhärtung bildet; Ruhe Aufregung und unstetem Geist heilt; und der Derwisch, Armut im Geist mit Fröhlich (Matthäus 5:3), Arznei ist gegen Habsucht und Geiz; da tut sich Frauen 'Religion' auf: die Weisheit zu Demut, Betrachtung und Besonnenheit. Und wo Furcht des Herrn ist, sein Haus zu bewachen, da kann der Feind keinen Ort zum Eindringen finden. (Ordo Franciscanus Saecularis)

Verlust des Urteilsvermögens rührt oft von 'Unwissenheit und Sündhaftigkeit aus Gewohnheit'. Beginnen Männer sich nicht in der Gemeinschaft der Göttlichen Mutter entschieden zu wandeln, verändern Väter und Söhne ihr Verhalten gegenüber der seelischen Entwicklung der Frauen nicht grundlegend und anhaltend, ist unsägliches Leid der Menschheit nicht mehr zu verhindern: heftige Leidenschaften, unterbewusster Hass, langanhaltende nagende Angst sowie Zornanfälle der weiblichen Natur zerstören in der Tat Körperzellen – dies führt zu Erkrankungen von Herz, Leber, Nieren, Galle, Milz, Magen – auch im männlichen Organismus.

Männer sollten in ihrer Anbetung zuerst sich das fromme Ideal »Ihre Majestät: Unbefleckte Empfängnis« heranbilden. Wenn sie dann sehen, dass Frauen-Persönlichkeit das Seelisch-Gute fehlt, können sie es aus ihrem eigenen Herzen ergänzen und so den Adel der weiblichen Natur vervollständigen. Was im Zentrum des Dialogkreises sich vollziehen muss, ist Geduld, Toleranz, Freundlichkeit, Vergebung. Ein Mann kann nicht zum wahren Adel seines seelisch-humanen Geistes gelangen, wenn er nicht bereit ist, in seiner freien Zeit, weiblichen Naturen ihre Unvollkommenheiten zu vergeben. Für alle Frauen, ob würdig oder unwürdig, ist Vergebung erforderlich und nur durch den Dialog, in der Atmosphäre von Erleuchtung bringender Liebe und geistlichem Licht der Kulturell-Kreativen, können sich Frauen über einen Mangel an Harmonie und Schönheit in ihrer Psyche erheben und sich in ihrem Herzen von Schmerzen vergangener Generationen befreien – und gesunden. In ganz einfachen Worten gesagt: Je mehr Männer in Frauen sind, desto mehr ist Krieg – je mehr Immaculata in Männern ist, desto mehr sind Frauen draußen und machen Frieden.

Bis zum Dialog der Zehntausend werden Staatsreligionen: „töten! bomben! morden!“
[Musik: Jimi Hendrix 'The Star Spangled Banner American Anthem' Live at Woodstock 1969]

Frauen spüren, dass sie nicht auf der Göttinnen-Erde, sondern in der Kali-Hölle leben; sie haben an der Aufgabe zu arbeiten 'aus jungen Teufeln Menschen zu machen' (Karl May, Brief an einen Freund); dies können sie nur, wenn Väter geistlich mitarbeiten, im Himmelreich der Großen Mutter dienen, sich der Aufgabe widmend, den Menschen 'das Licht ihrer Seele zu entzünden' – aber nicht in Allahs Hölle von Aleppo. Der Sufi spricht zwar: 'Durch das Leben als Brahmacharya gewinne ich die Gunst der Rishis, und indem ich mir eine Frau nehme, werde ich Nachkommen für eure Erlösung zeugen, damit ihr Väter in die ewigen Regionen der Glückseligkeit eingehen und euch dort nach Belieben erfreuen könnt' (Mahabharata I.13); doch 'niemals habe ich einen Muslim-Führer gesehen, der seinen Sohn nicht für seinen Nachfolger erkannt hätte; bei alledem ist es sein Kind, dass er verheiratet sehen will, um vor allem ‚Herrschaft über die Frauen‘ zu bewahren' (Michel de Montaigne).

Die Seele der Frau vermögen selbst die spirituellsten Männer nicht zu begreifen und ihr Geheimnis kann kein noch so wissenschaftlicher Verstand je zu enträtseln hoffen; sie verkündet die Vollkommenheit des Kulturellen Planetarischen Geistes, anerkennt Seine Herrlichkeit (Hod), hält sich an Seine Vision und beugt sich in Anbetung vor dem Geliebten Ideal nieder. Sind Frauen diesem, ihrem Herrn treu, strahlen sie Sein Licht wider und wenden sich der Großen Mutter zu; vergessen sie jedoch die Treuepflicht gegenüber der Lehre {sila & dharma}, werden sie ein Opfer des spirituellen Selbstes sowie leidenschaftlichen Begehrens; dergestalt zieht es die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin.

Die Furcht vor der 'Unbefleckten Empfängnis', die in den meisten Männern verwurzelt ist, ist in Wirklichkeit keine Angst vor 'der Frau', sondern vor einem falschen Leben. Männer sind entsetzt über den Gedanken an 'dialogisches Gemeinwesen', nicht weil sie befürchten, ihr Spaß könnte damit enden, sondern weil das Gemeinwesen ihnen die Notwendigkeit des Einen deutlich macht, 'die offene Einräumung dessen, was lächerlich und beschämend ist' (Rousseau): lebendige Seele, die sie nicht besitzen. Und deshalb denken viele Männer, die das Seelische nicht verstehen, so ungern an das Gemeinwesen. Denn für sie ist es dasselbe, an Frauen zu denken, als zuzugeben, dass sie nicht so leben, wie es ihr Gewissen verlangt.

ora et labora  Die meisten Frauen lehnen Männer in deren Seelen-Bildung ab. Humanität, Innovation und Wohlfahrt geschieht Einer Menschheit aber nicht durch wirtschaftliche Entwicklung und "Liebe von Frauen". Der Parasympathikus (Vagus) steht zwar für 'Expansion, Lust, Leben und Wachstum' (Wilhelm Reich, 1942), doch 'Politik der Geschlechtergleichstellung und Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West' wird nur möglich mittel dem Felsfundament 'Ausgießung des Heiligen Geistes von Nord nach Süd'. Es ist ein verzweifeltes Festklammern an überkommenen Strukturen, was zwar unglücklich macht, aber gleichzeitig verhindert, dass Menschen ihr Elend spüren, ja, erleiden müssen, weil ihnen, von Jugend an, die geistige Kraft zur Intuition fehlt (Römerbrief 6:4-10): Friede rührt weder durch die Sharî'ah [dass Männer mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf den Körper der Frau haben (Qur'an Sure 2,223; 2,187)] noch damit, dass spirituelle Erkenntnis extrapoliert und politisch durchgesetzt wird. Dass »Das Göttliche« von Nicht-Mehr-Liebenden und »Das Heilige« von Nie-Liebenden gelehrt wird, hat maßgeblich Anteil daran, dass viele Menschen in ihrer Selbst- und Weltliebe zugrunde gehen: man glaubt, im Himmel gäbe es keine Lust, und das Paradies von Mutter Erde wäre 'ein Betstuhl hinter Mauern'. So ersticken Seelen im Sog der konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren – statt kulturell zu erwachen.

Die Welt ist krank – es gibt eine Chance auf Heilung: Hu-men Culture
Corona – eine Analyse  Das Virus benutzt unsere Gewohnheit von religiöser, physischer oder spiritueller Gemeinschaft, um darin Menschen zu infizieren, bevor es sie tötet. Wir müssen daraus lernen: nicht Religion, Genuss oder künstlerische-Individualisierung hat den Frauen zu dienen, sondern Schöpferischer Heiliger Geist zu weiblicher Individuation.

Wir sind von Seiner Art  Es gibt drei Stufen von Sittlichkeit. Die unterste Stufe ist Adam&Eva-Moral. Diese Moral ist für diejenigen Frauen natürlich, die den Geschlechtsunterschied zwischen Frau und Mann sehen – was bedeutet, in jedem Mann den potentiellen Vater ihrer Kinder. Das zweite Stadium ist die Sitte der Wohltätigkeit, in der Frauen sich zwar als eine vom Mann getrennte Entität anerkennen, aber schon so eine Art von "Christus-Verbindung" zwischen sich und allen sehen, die sie selbst und alles durchzieht. Hier erleben sich Frauen als 'ein Lamm, welches vom Mann getragen'; sie selbst aber werden zur 'Kuppel von Sacré-Coeur', in der widerhallt, dass sie ihr Gutes zur Persönlichkeit der Frauen beigetragen, und für das Schlechte der Männer ihr Bestes gegeben haben. Frauen der dritten Art sind 'Ethik der Zukunft', sie gebieten den Unterschied zwischen verboten und erlaubt, was die Unterscheidung zwischen Nicht-Seele und Seele ist, in der Verwirklichung Eines Lebens, in dem alles sich auflöst zu: „In Ihm leben und bewegen Wir uns und haben Unser Sein“ (Apostelgeschichte 17:28).

Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen. (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness)

'Ich bin das feurige Leben. Ich bin die stärkste feurigste Kraft. Ich bin die feurige Lebenskraft im Leben verborgen. Alles Leben habe ich entzündet, nichts Totes geht von mir aus. Den ganzen Erdkreis umfliege ich mit meinen oberen Flügeln. Alles habe ich in Weisheit geordnet. Ich bin das feurige Leben, die göttliche Substanz. Ich brenne über der Schönheit von Fluren und Auen. Ich glitzere über den Gewässern und brenne in Sonne, Mond und Sternen. Mit jedem Atemzug, wie mit unsichtbarem Leben, wecke ich alles Leben. Der Wind lebt im Grünen und Blühen. Lebendig fließen Gewässer. Lebendig ist der Sonnenstrahl. Der Mond wird nach seinem Abnehmen wieder von der Sonne beleuchtet, damit er wieder lebendig wird. Auch die Sterne funkeln, als ob sie lebten. Ich habe die Säulen gebaut, auf denen der Erdkreis ruht. Ich bin in den Kräften des Windes, schlagende Flügel halten die Wirbelstürme ab, damit sie nicht zu gefährlich werden. Wie der Seele Hauch den Körper stärkt, damit dieser nicht abstirbt, so schützt der Körper die Seele, damit sie nicht verströme.' aus dem Jubelgesang St. Hildegardis von Bingen: Welt und Mensch, Erste Vision.

Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Weltbotschaft des Weihe-Nacht-Festes: 'Die Bodhisattva [Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen, in Retraite seinen Anweisungen Folge leistend. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – Muttersein scheint ihr unerreichbar (Sure 19:20), das Klosterleben unerträglich. In diesem Gefühl schämt sich die Jungfrau nicht mehr, höher zu streben und sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig der Herrgott durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und sagen: »Diese Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir.« Dass der Stern 'weibliche Karriere', ohne gleichzeitige Pflegemaßnahmen der Seele und ohne vom Himmel auf der Jakobsleiter herabzusteigen, nicht optimal funktioniert, diese Erkenntnis ermutigt die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, ihren Mond 'wiederkehrender Christus' der Welt zu offenbaren.
 

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Verwundete Weiblichkeit – Vernutzung, Entwertung,
Enteignung, Zerstörung seelischer Existenz

 


Schwester Erde – geplündert und missbraucht: "Goldgewinnung"
lässt einen mit Zyankali, Blei, Quecksilber verseuchten Boden zurück

Wir leben in sehr beunruhigenden Zeiten  Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber Religionen die Lösung wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? Wissen Frauen keine "Lösungen" mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Frauen nicht bis zum Verstehen vorgedrungen sind, wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten kontrollieren. Ihr Weg ist, dass sie jetzt ihren heilenden Geist in die Menschheit erheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen sie im seligen Geist entdecken, dass sie Frauen sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung der Erde: Frauen werden dem Himmel den Weg Einer Religion auftun, und maßhalten in dieser Vision. Dies ist Botschaft in unserer Zeit. Frauen können sich entweder geistig als globale kulturelle Einheit zusammenschließen oder sie werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen all ihrer Verwandten konfrontiert werden. (Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling)

Hinter den Wünschen der Männer nach einer Frau steht zumeist Faulheit und Begehrlichkeit. Oder sollte es sein, um im lichtvollen und uneigennützigen Gemeinwesen mit Psychoanalyse, Kontemplation und Predigt unterstützt zu werden? – „Mitnichten, es ist völlig überflüssig seine Zeit mit Psychoanalyse (Vergebung) zu verschwenden. Und wozu sollte ich Frauen heilige Schriften erläutern? Gebete lehren, dazu sind Großmütter da! Der Besitzer einer Frau sollte in kürzester Zeit, unter größten Annehmlichkeiten, zu materiellem Erfolg kommen; in seiner Freizeit sollte er spazieren und sich vergnügen, indem er sich der Vorteile bedient, die ihm seine Frau verschafft hat.“ Die Edlen Frauen des Neuen Zeitalters werden sich nicht mehr Wünsche nach solchen Männern erfüllen; spirituelle Erkenntnis leuchtet ihnen ein, dass das, was Geschäftsleute Mutter Erde antun, auf Gier zurückgeht, auf ein lawinenartig angewachsenes Verlangen nach Selbstdarstellung, das den Punkt erreicht hat, wo es zu brutaler Ausbeutung an Frauen wird.

Warum geht Psychoanalyse bei Männern schneller als bei Frauen? – Weil Männer nur einen Schritt (nach unten) in ihr religiöses Gewissen gehen brauchen, ihre Diskretion gegenüber staatliche und spirituell-politische Moralen aufgebend, um dialogfähig zu sein; während Frauen vier Schritte (von unten nach oben) gehen müssen, bis sie jene reine spirituelle Macht sind, in der Männer sich zu seelenvollen Gentlemen wandeln können.

Unsere Welt braucht Führung, Rat und Vision der aufgestiegenen erleuchteten Frauen in der einträchtigen Kultur des herabkommenden Schöpfergeistes spiritueller Männer.


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Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, und durch, mit und in ihrer konstruktiven Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen wandeln. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (J. Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Unbeseelter Frauenleib, ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten individueller friedenschaffender Weiblichkeit hervorzubringen.“ Cultural Creatives' Song.

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Ma-Thematik: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis: 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' – sollte auch Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor der Midlife-Crisis als Wächter gegen die Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären das Begehren zum 'Marienlob'. "Christus-Ekstase" öffnet spirituellen Frauen das Kirchenportal nach draußen in den Kreis ihrer Gemeinschaft: 'Göttliches Erbarmen' und die 'Verherrlichung Seines Namens' müssen sich dort beweisen. Seelen-Zeit vollendet, dass Gottes Persönlichkeit und planetarischer Frauen-Event zu der Schöpfungs-Geometrie der Erde wird: Das Feld der Verbindung zwischen der "Dritten Maria" und dem 'Herabkommenden' (1 Thessalonicher 4:16) ist genauso groß wie die komplementären Quadrate von Sonne und Mond zusammen.

Spiegelt devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das heilige Ideal – den Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, vermag die Seele nicht wahrhaft kompromisslos tätig zu sein, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz des Geistes, eine Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung, ihren Charakter: Sie wird das ideale Opferlamm narzisstischer Maskulinität. Andererseits, geht das Herz des Mannes nicht 'in Gott aus' (Eckhart), strömen die Wasser des heilenden Geistes nicht ein. So gilt es also nicht 'die Frau' zu verändern, sondern mit Hilfe spiritueller Transformation in der Frau anzukommen und daher sind es weniger die vielen psychisch und seelisch erkrankten Frauen und Kinder, die mit der Frage nach dem Sinn des Daseins zu konfrontieren sind, sondern jene Männer, welche mit seelischem Geist der Welt Heilung bringen können.

Millennium-Musik-Poetry  „Ich sterbe für Dich – Ich lebe für Euch“
Die moderne Ethik wird die Menschheit nicht mehr in verschiedene Religionen einteilen, sondern Menschen in verschiedene Gruppen von Verknüpfungen. Denn was man wirklich unterscheiden kann, ist jene Art des Sinns, die dem einzelnen Menschen für seine Tätigkeit in erster Linie wichtig ist. Dieser Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden. Und nicht Männer sind es, die sich die Frage nach dem 'Sinn des Lebens' zu stellen haben, vielmehr ist es genau umgekehrt, dass sie selber die Befragten sind und all die Fragen, die Gemeinwesen, in den Verknüpfungen gleichen Sinns, an sie stellt, zu beantworten haben.

Die Botschaft eines Multiversels  Kulturelle Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft bewusster Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit (Maulana Jelal ud-Din Rumi)
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Frauen lieben, was sie tanzen werden; wenn sie dann tanzen, sehen sie »Den Geliebten« vor sich und wenn Anbetung folgt, völlige Selbstvergessenheit in kontemplativer Gemeinschaft mit "Ordensschwestern" (Freundinnen), fallen ihnen die Bezeichnungen ein – ihre Sprache kommt danach, im Raum des Dialoges, der Sprache Eines Herzens im Spiegelpalast seelischen Geistes. Es ist diese Kunst, die der Weltpolitik ihren Frieden bestimmt.

Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnis! Herrscht egozentrische Macht des Mannes, so will er über eine jede Frau 'Herr werden'. Den Teufel erkennt man an seinem Schweigen und seinen geschönten Manieren, die Göttliche Weiblichkeit an ihrer Sprache, die unsere Erde erneuert, und am Glanz ihrer Stille.

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus 
Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan-Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett
(Nr. 14 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen (D 810)' nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.

Der gesamte Vorgang von 'Universellem Gottesdienst in Verbindung mit Dialog' führt zur Weisheit, dass Frauen, von der spirituellen Liebe der Großen Mutter angezogen, ihr konditioniertes Anhaften an eine herrschsüchtig-psychische, bzw. launisch-materielle oder zurückgezogene, alters-ruhende Weiblichkeit aufgeben, und unter dem Vorbild der Feminität der Großen Göttin erkennen, dass 'Das weibliche Handeln in Planetarischem Bewusstsein zum Aufbau einer Schönen Neuen Welt' zwar mit schöpferischen Geist im Manne herabkommt, aber in der geläuterten Seele der Weiblichkeit ihren Ursprung hat. Was Männer, ohne Treu und Glauben, als Moral bei spirituellen Meistern lernen, bringt kein Ansehen in der Gesellschaft der Frauen; ebenso wenig wie 'ein Kind, das ein Weib von einem Nebenmann empfing' (Indische Spruchsammlung) in der Gesellschaft der Männer.

 

 


O.  Beziehungs-Situation auf Planet Erde


Das Gefährlichste am Unglauben einer Frau ist, dass ihre Selbstverliebtheit sie dann völlig ablenkt von dem, was eine Frau wirklich ausmacht und was sie wirklich braucht; dann gibt es keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Frauen. Frauen helfen Männern, Persönlichkeit zu entwickeln, um selber persönlich herumzulaufen. Wahrheit aber ist, dass Frauen sehr weit davon entfernt sind, als Schmetterlinge selber mit ihrer Seele fliegen zu können, wenn ihnen die Männer nicht dazu verhelfen.

Sehnsucht und Wahrheit  Jene, die mit dem Bewusstsein ihr Gemüt in die Himmel ziehen, sowie mit der Seele Verstand und Körper strahlend machen, sind unabhängig vom Eros-Zwang, partnerlosem Schmerz oder Stacheln der ehelichen Liebe. Gebiert sich die Frau im reinen, spirituellen Glauben, tritt sie aus der Lichtsubstanz nicht-differenzierter Materie in Erscheinung; während der schöpferische Geist des Mannes 'im Schweiße seines Angesichts' sich in Arbeit, Gebet und Kontemplation herleiten muss. Mystische Selbst-Erfahrung zur innerlichen Menschen-Bildung als 'Einheit der Religionen' ist die Versöhnung gegenüber dem Recycling der Könige und Königinnen: 'The more you spiritual train the more you'll experience – the more you become material trained the more you'll get recycled'. Das Bild des Glaubens [theta-Wellen] ist von sich aus nicht intelligent: Es braucht freieres Denken! Islamismus-Spiritualität will über Planet Erde siegreich sein. Jedoch bedürfen 'Göttinnen an der Seite ihres Mensch-gewordenen-Gottes' der Spiritualität Buddhas, denn 'den Termitenhügel außen zu schlagen tötet die Schlange im Inneren nicht' (Vivekadarpana, Kapitel XVIII.4).

Es wächst eine Jugend heran, die das Schöpfungsgeheimnis des Lebens nicht mehr versteht. Am Seelenleben der Männer zu freveln, Raub am Frausein zu begehen auf Kosten des Gemeinwesens, zum eigenen selbstherrlichen Nutzen der Sippe – und wenn es die persönliche Verwirklichung kostet und die geliebter Menschen, müssten wir nicht für den Verzicht auf Lebensspaß, welcher nicht dem sittlichen Gebot der Liebe gerecht wird, einstehen? Es sind die Kulturell Kreativen und engelgleiche Frauen, die geistig, in allgemeiner Verbindlichkeit, ein über die eigene spirituelle Person hinausreichendes seelisches Wirkungsrecht und eheliches Wirkungsglück jeder Frau, und sei sie 'die gebenedeite unter den Weibern' (das Rosenkranzgebet), bestätigen. Nichts gestatten vom seelischen Leben zu nehmen, ohne dem Wesen Frau, die Seele selbst, den schöpferischen Geist dafür zu geben: das ist das unverbrüchliche Gesetz jener Liebe, die allein planetarisches Wirken und Seelenzeit zu vereinigen vermag.

Unter dem Eindruck von Oxytocin können hässliche Beziehungen schön, und schöne Beziehungen hässlich werden; und zwar in solch unfasslichem Ausmaß, dass Frauen – weil sie nichts davon spüren von dem Weg, der in der Weiblichkeit selbst als Individuation vorgeschrieben ist – dann Abirrungen als "Naturnotwendigkeit" erscheinen. In vorgerücktem Alter mag frommen Müttern vielleicht eine Art von Erkenntnis aufdämmern – was in ihnen an künftigen Generationen angerichtet worden ist – doch ist dies ein solch schmerzhaftes Aufwachen, dass die meisten Frauen unter allen Umständen 'Dialog' vermeiden, weil sie 'Harmonie störende Wahrheiten' ärger als all ihr Rechtfertigen {Lügen} empfinden. Ein seelisches {selbstloses} analytisches Heilwirken der Ehemänner vermag – 'so Gott will' – «das Licht der Höchsten Persönlichkeit Gottes» – welches Frauen unter der Tarnung von Identifikation mit ihrer psycho-physischen Individualität wie unter einen Scheffel verbergen – hervorholen und jene Selbstsucht entfernen, die das Strahlen der Seele vermummt.

Vom Unwillen seelische Heiler zu sein und Ihrer Ermutigung durch den Blick
In unserer Zeit tragen Frauen eine Wunde in ihrem Herzen, für die es zahllose Ursachen gibt. Heilung kann nur dort geschehen, wo die Göttliche Mutter zu den erleuchteten Seelen der Cultural Creatives spricht: „Möget nicht ihr da sein, sondern nur Wir.“ Auch wenn diese Transformation für das spirituelle Ego eines Mannes nicht schmeichelhaft ist, können wir doch darauf vertrauen, dass es ein Akt der Liebe ist. Im Qur'an heißt es: „Ich strahlte auf dich eine Kraft der Liebe aus, damit du gestaltet würdest durch meinen Blick.“


Von seelischer und törichter Gewissenhaftigkeit

Verlangen und Wünsche einer Frau entsprechen ihrer seelischen Entwicklung. Je nach der geistigen Entwicklung und spirituellen Entfaltung ihrer Seele kennen Frauen ihre Wahrheit; literarisch gesagt: das, wofür eine Frau bereit ist, ist für sie wünschenswert. Erkennen wir diese Weisheit, können wir den einzigen zugrunde liegenden 'Strom des Ganges' verstehen, an den all die verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen und Philosophien gebunden sind: sie alle sind nur unterschiedlichste Ausdrücke derselben Wahrheit. Es ist das Fehlen dieses Wissens, was bewirkte, dass Frauen in so viele verschiedene Sekten und Religionen aufgeteilt wurden – und immer noch werden. Eine bekannte Fabel mag diese Tatsache uns bildlich veranschaulichen: Einige blinde Frauen wollten unbedingt einen Elefanten sehen. So nahm sie eine freundliche Dame eines Tages mit, um einen großen Elefanten zu sehen; an seiner Seite stehend sagte sie: „Hier ist der Elefant, seht, was ihr daraus machen könnt.“ Die Frauen versuchten durch Berührung herauszufinden, wie der Elefant aussah. Dann, als sie sich wieder trafen, begannen sie, über dessen Aussehen zu diskutieren. Die erste sagte: „Es sieht aus wie die große Säule eines Palastes“; eine andere dachte: „Es sieht eher nach einem Fächer aus“; andere meinten: „Er fühlt sich an wie eine hängende Quaste.“ Dem widersprachen jene, die riefen: „Ganz gewiss, er hat einen starken Stoßzahn!“ Die meisten gaben jedoch ihre Erfahrung wieder mit: „Ich hab das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.“ So unterschieden sich die Frauen. Und sie diskutierten miteinander. Dabei stritten sie sich so sehr, dass es zu einer Art Nahkampf kam, denn jede behauptete: „Ich weiß, was es ist! Ich hab es gefühlt! Ich habe ihn berührt!“ Dann sprach jene Dame, die die anderen Frauen zum Elefanten gebracht hatte: „Jede von euch Frauen hat Recht und doch hat jede nur einen Teil des Elefanten gesehen.“ – So ist es mit den "Religionen". Jeder dieser Männerfreundschaften tönt: „Unsere Religion ist die eine. Unsere Lehren sind die richtigen. Unser Umgang mit den Frauen die einzig mögliche Wahrheit.“ – Welch Mangel an Wissen über die kulturelle Wahrheit der Seele des Menschen! Sobald wir die Weite und Tiefe, die Höhen und Bandbreiten der kulturellen Wahrheit lebendigen Seelen des Menschseins erkennen, beginnen wir zu verstehen, dass es dieselbe Wahrheit ist, welche die Großen Religionen in ihren Gesängen 'Heiliger Schriften' versucht haben auszudrücken, einer Menschheit helfend sich zu entwickeln, vom Schöpfungsbeginn 'Alpha' bis hin zum 'Punkt Omega' zu gelangen, um zu realisieren, was niemals in Worten erklärt werden kann. Von Liebe wegen geschieht es, dass sich im Herzen der Frauen verschiedene Vorstellungen von Gottheit und Heiligkeit gebildet haben: die Erkenntnis mitfühlender Gottheit erscheint in Relation zum geputzten, oder trüben, reinen oder verschmutztem Spiegel der Seele, gemäß der eigenen Seelenstimme innigsten Dharma-Gebens und dem 'von Angesicht zu Angesicht' spirituellen Idealisieren. 'Der geliebte Herr und allmächtige Gott' ist im Gemüt jeder Frau so, wie sie Ihn sich vorgestellt sowie als Sich erkannt hat. Mit geläutertem bewussten spirituellen Sinn, oder im übersteigerten Intellektualismus verlogener Idealismen, beurteilen Tast- und Sehsinn einer Frau einen jeden Mann. Von daher kann es sein, dass zehn Frauen möglicherweise eine andere Vorstellung vom Charakter derselben Person haben, sodass seelenvolle Männer von jeder Frau anders angesehen werden, weil Frauen, gemäß ihren tief eingeprägten psycho-physischen Vorerfahrungen sowie ihres aktuellen seelischen Entwicklungsstandes, Männlichkeit jeweils anders verstehen. Derselbe Mann, der von erleuchteten Frauen als sanft und gut erachtet wird, kann von anderen, die ihn nur mit frommen Gemüt erfassen, als krasses Gegenteil betrachtet werden. Im unerleuchteten persönlichen Verstehen der einen sind Kulturell-Kreative Sünder, in der sinngemäßen Vernunft anderer sind dieselben Männer Heilige: von den einen gelobt, von den anderen gehasst – das ist ihr Schicksal. Dennoch ist 'der Herr und Gott' jeder Seele ein und derselbe, mögen Vorstellungen und Gefühle auch unterschiedlich sein. Das neurotische Verständnis über 'den geliebten Herrn' bringt über die Welt religiöse Kriege; und es ist die gewissenhafte und reaktionäre Emotion gegen 'ehebrecherische Handlungsreisende', die in den besten Frauen pandemische Krankheiten auf der Erde verursacht.

 

 


P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Frauen und Männern. Das Hormon hat die Gabe Vertrauen und Toleranz zwischen den Menschen zu fördern. Oxytocin ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Da es die Entstehung tiefer Gefühle veranlasst, ist es die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist die Voraussetzung, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben; mehr noch: es ist der Stoff aus dem unsere moralischen Entscheidungen gemacht sind. Oxytocin gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt und die Stress-Hormone nehmen ab. Oxytocin nimmt Angst und Depressionen; selbst Wunden heilen schneller. Oxytocin dämpft Stressreaktionen. Es stärkt das Immunsystem, die Regenerationskräfte, was im Allgemeinen zu langlebiger Gesundheit führt. Oxytocin führt zu freundschaftlicher Kommunikation und Ausgeglichenheit. 'Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich: der zweite garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung, der erste steht für Aktivität; man braucht beide, und man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft aber okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. 'Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik, Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen; dies hat mit unserer Gesellschaft zu tun, mit unserer Gier nach Geld, Macht, Position, Anerkennung, Namen' (Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolinska Institut, Stockholm).

Leben, das 'in tiefster Lust begonnen', endet oft im höchsten Seelen-Schmerz, wenn der Dharma fehlt: 'O Feuer unserer Leidenschaft, öffne die Pforte zum Welten-Raum unseres Herzens, dass wir Gottes Souveränität erlangen' (Chandogya-Upanishad II.24.13). Diese 'heilige Nacht' [ex Maria virgine] ist von Bedeutung, dass der Menschen Imagination Licht in ihr Unbewusstsein gebiert; denn wenn es einen Funken Licht im Herzen gibt, wird er sich mit der Zeit zu einer leuchtenden Sonne ausdehnen. Im Rausch psycho-physischer Fantasie versinkt die Seele der Frau, vergehend in Schönheit und Muttermacht; in Landbesitz mag sie ihre Obsessionen vom "Männer-Geist-Idol" in patriarchalischer Sitte leben.

Unterbinden wir nicht den Handel mit Frauen als "traditionelle Medizin" für gestresste Manager, tief verwurzelt mit einer "chinesischen Kultur" von Konkubinat, können wir mit einiger Sicherheit vorhersagen, dass Sars und Covid-19 nicht die letzten Epidemien gewesen sein werden, die sich global ausbreiten. Entschieden sollten Frauen agieren und statt mit 'Sex für Geld' ihre Liebe für eine Kulturell-Kreative Kultur aus heiligem Geist einsetzen, 'andernfalls wird das nächste Virus gar noch schlimmer werden als das aktuelle Virus und mehrere Hundert Millionen Menschen töten' (Jared Diamond, Nathan Wolfe u.a.).

Vom Heilen der Wunde  'Ich bekenne dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe' (Confiteor).
Spiritueller Dienst, in dem sich Frauen selbst um die Begeisterung ihres Herzens bemühen müssen, vermag nicht der Menschheit Wunde zu heilen: es braucht das mitleidsfähige Seelische der Männer. Was seelenlos, mitleids- und erbarmungslos herrschend Weiblichkeit verwundet hat, muss, mitleidsfähig geläutert, dienen! Dass Männer ihren ungeheuren Tätigkeits- und Produktionstrieb, 'der das Heiligtum überhaupt nicht berührt' (Numeri 16:3), zur Hauptsache erklären – hingegen Trösten, Imaginieren, Heilen und Inspirieren im dialogischen Gemeinwesen für unwichtig erachten –, ist der Grund, warum Ehefrauen ihre spirituelle Bindung an den Heiligen Geist des Ehemannes als überflüssig ansehen, stattdessen ihre eigenen individualistischen Taten – ohne den geistigen Aspekt spiritueller guidance für Männer – in den Mittelpunkt stellen.

Covid-19  Über die Lunge geben wir Glauben in uns selbst und an unsere Umgebung ab – fehlt es daran, kann ein Absorbieren verschmutzten Glaubens (unnatürliche Lebensweise) Lungen krank machen. Gekettet an Ballast, der das Gemüt bedrückt, kann sich die Seele nicht mehr von fremden Gedanken, die sie erpressen und schwer in Herz und Nieren liegen, befreien, was Druck auf das Gemüt (Pankreas, Leber) ausübt. Falsche Gegenrede stößt uns auf; des Himmels Sprache, die Lungen, 'Herz und Nieren' (Offenbarung 2:22-23) durchpulst, wird verunmöglicht. Liebe, Hoffnung, Hingabe an den Nächsten, Mitgefühl, Intimität gehen verloren, es atmet in die falsche Richtung: „Steigen die Energien auf und treffen auf den Schleim im Gehirn, kommt es zu Schwindel und Kopfschmerzen. Der Druck der Energien, der zunimmt, wenn wir uns konzentrieren, beeinflusst den Blutdruck. Das kann zu Kopf- und zu Rückenschmerzen und zu Herzattacken führen.“ (Geshe Rabten). Wir stören die humane Ökologie, unseren kulturellen Lebensraum: Schmutz in 'Wasser und Blut' (1 Johannes 5:6-8) ist das Hässlichste! Entzündung (Ersticken) wird ausgelöst, wenn ein System überaktive Abwehr ausübt; die psychosomatische Reaktion, welche Frauen auslösen, bleibt solange verborgen, bis Männer aufhören sich nur mit Physis, Persönlichkeit oder 'Gott' zu identifizieren; mit Geld, Ruhm. . . – ja, selbst mit 'göttlichem Können' lässt sich kein nachhaltiges Glück auf Erden gestalten.


II.  Die seelischen Ursachen psychopathologischer Störungen

Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von dem immer mehr ernste Erkrankungen beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist eine fehlerhafte Bewegung des psychologischen Denkens und Fühlens zu Grunde, da es am Urbild der Seele ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die religiöses Lehren (Predigt) sowie psychoanalytische gruppendynamische Läuterung umfasst –, in der allerdings Männer von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit Liebe zum Abbild. Glaube besteht aus feinstofflichen Elementen, die eine Bekundung, eine Verwirklichung begünstigen; der Zweifel besteht aus anderen Elementen, die dagegenwirken. 'Männer und Frauen, die ihrer rein egoistischen Liebe freien Lauf lassen, können feststellen, dass ihre Organe daraufhin unabhängig von ihrer Willenskraft funktionieren, d.h. sie haben keine Möglichkeit, anzuhalten oder zu bremsen, sie können lediglich beobachten, jedoch nicht eingreifen, materielle Kräfte haben sich ihrer bemächtigt' (Omraam Mikhaël Aivanhov).

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie  'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Die allergischen Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen' [und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert)] zusammen mit einigen Ammenbienen {den healing-conductors} das so warme Nest {anbetende Verehrung} verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche, in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit'} niederzulassen. Schlummern die Seelen, beendet "das Eheleben" jegliche kulturelle Betätigung "guter Männer". Denn 'es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet' (Proverbia).

 

 


Q.  Integral Ethics Unity in Multiplicity


IV. Raumzeit der Schöpfung  self-organizing faculty: Unser Dienst, ersucht von der Seele. Alles mit allem verbunden. Netzwerke kultureller, religiös-sozialer, kosmisch-spiritueller Ökologien. Inklusion von Wissenschaft und Religion, Spiritualität und Kultur. Seelenzeit der Männer – 'Ruhm der Welt, Herrschaft und Gold verachtend' (Torquato Tasso) – geht dem Werk 'Raumzeit der Frauen' voraus. Planetarische Selbstorganisation: implizite Ethik einer expliziten Ordnung, das Glück der Liebe, Synthese der Natur im Dialog, das Erfassen archetypischer Funktionen: die universale Schöpfung des Kulturellen Geistes übersetzt in Sprache. Aristokratie kosmologischer Vision jenseits von Völkerdemokratien. Strukturevolution zu intersubjektiven kulturellen Zielen: verwandelt durch Evolution im Geist (Teilhard de Chardin). Dissipative Strukturen, Negentropie, Synchronizität, Antisymmetriegamie: Irreversibility & randomness are the rules (Ilya Prigogine). Sich selbst ganz vergessend, wenn Sie im planetarischen Bewusstsein handeln, erfüllt sich das Schicksal der Frauen im offenbarten hl. Geist ihrer Männer. The Cultural Creatives und die schöpferische Liebe: Das Ende des Schlachtens.

III. Pandemie und Eros  Zeugung und Leidenschaft, Dynastie und Moral; die Misere des Konzepts von Interreligiosität; Eingliederung von Religionen ins Herrschaftsverhältnis der Herrgötter (Micha 2:2). „Du kannst, was ich will!“ – Symptom ethiklosen Zwischenzustandes (Erich Neumann): Mädchen sollen gebären, aus Jungen sollen politische Soldaten werden, wer davon abweicht, was die spirituelle Leitung vorgibt, wird diffamiert oder sanktioniert. Ehrlichkeit ist töricht (Jago, Shakespeare: Othello 3.3), Harmonie störende Wahrheiten sind ärger als Lügen. Dialogunwilligkeit wird zur Dialogunfähigkeit: im Namen der spirituellen Liebe 'werden Frauen erniedrigt und ausgebeutet, und lassen sich ausbeuten' (Simone de Beauvoir). Überwuchert großmächtiger Wille das fromme Gewissen der Menschheit, tritt die Pest des Krieges, Kalis flammende Zunge, die grausamste Erscheinungsform der materiellen Natur, in Erscheinung. Erbarmungslose Gleichgültigkeit: „Du grinsest gelassen über das Schicksal von Tausenden hin!“ (Goethe: Faust I; Jesaja 57:1). 'Nicht die Göttin, sondern Gott' – der Engel schlechter Schar sind sie verbunden [Matthäus 25:41], die, ohne gegen Gott sich zu empören, ihm treu nicht, sondern unparteiisch waren (Dante Alighieri, divina commedia, Der Hölle Dritter Gesang).

II. Sex and Science  Rücksichtslose Plünderung von Ressourcen: schneller, weiter, größer – destructive societies, compagnonnage: individualistisch, tolerant, weltoffen, leistungsorientiert. Kinder ohne Eltern, Mütter ohne Töchter (Scheidung), Väter ohne Söhne (Bürgerkrieg). Ethos der Egomanen: 'Erst die Arbeit, dann Moral'. Diskursives Denken, Bevormundung. Handelskriege, Habgier, Ausplünderung, Verführung (Jeremia 5:8). Helenas Liebe zu Paris. 'Cosi fan tutte – So machen es alle' (Mozart): Erlaubt ist, was gefällt (Tasso). Das reversible Niveau, die Moralen des Nacheinanders, Divamanie, thermodynamische Wechsel. Ehe als Vorbereitung zur Scheidung, 'fair is foul, and foul is fair' (Macbeth, Act I.I) – das Fegefeuer: Hexen leiht der Besen Gestalt, und Kessel leiht ihnen ihre Stimme (Libretto, Die Frau ohne Schatten).

I. Spaß und Geld: Ich tue, was ich will! Das raue, gedankenlose, rücksichtslose Ich, das sich nur interessiert für das, was es will, was es mag, und sich keinen Irrtum nehmen lässt, der ihm nützt. Mutterinstinkt mit mitleidslosem Machtwillen bis hin zur Vernichtung der Eigenpersönlichkeit des Kindes (C.G. Jung). Gefräßigkeit des Lebens, Tiefschlaf der Physis, Größenwahn (Genesis 3:4-5). Adam ist offenkundige Anziehung: 'der geschlachtete Ochse' (Rembrandt). Feindseligkeit, Hass und Gewalt, Spaltung, Chaos und Anarchie: Extremismus, Rassismus, Clankriminalität. Unruhen, Bürgerkrieg: ein wildes Tun, ein Morden im Dunkeln – Inferno.


Vier Gemeinden  (A) genießen ohne zu fühlen; (B) wahrnehmen, ohne göttlich zu empfinden; (C) göttlich empfinden, geistig nicht zustimmen; (D) kulturelle Humanität: planetarisches Bewusstsein. || Der Schleier muss fallen – jedoch aus Männern und Frauen ein und dasselbe zu machen, ist widernatürlich. Würden Frauen auch sich der zahllosen Schleier ihres Verteidigungs-Ichs entledigen, wie Buddha in göttlichem Selbst erleuchtet, sie müssten verzagen: Bart voll des Lichts? Bist du die Wahrheit selbst? Du nickst mir zu – bin nun Ich Du?


Erläuterung/ Fragment zur Einführung in die Stufen menschlicher Evolution

Auf der untersten 'Adam und Eva'-Stufe weisen Menschen das Konzept von 'heiligen spirituellen Frauen' {Aufnahme Mariens in den Himmel} und 'spirituellen kulturellen Männern' {Wiederkunft Christi} völlig zurück. Man verfällt in die Lasterhaftigkeit des Kali-Yugas. Die Geschlechter missverstehen den Sinn der Liebe und Sexualität zieht sie in den Abgrund [siehe: Suna no onna, Woman in the Dunes, Hiroshi Teshigahara, 1964 Japan / ohne erweckte Seele werden Frauen zum heißen, trockenen Wind afrikanischer Wüste, der den Männern ihre Münder, Nasen, Ohren und Augen mit Sand füllt, bis sie am Materiellen ersticken]. Es verdreht sich das Bewusstsein: das Falsche erscheint richtig, Richtiges erscheint falsch. In ihren Gemütern wachsen Feinde, die unerbittlichsten Feinde aller Kinder auf Erden.

In den Kreisen von etwas gehobenerer Gesellschaft ist man sich nicht sicher, ob es 'die Erleuchtung' in heutiger Zeit noch immer gibt – weil es schon so lange zurückliegt, dass ein Jesus oder 'Gautama Buddha, der Tatagatha' lebendig auf Erden wandelten. Die Männer fragen sich, ob die Lehre von der 'Wiederkunft Christi' noch echt ist – sie haben Ihn nicht gesehen; ihre Gattinnen bezweifeln, dass sie – welche Religion zumindest doch an manchen Festtagen noch dinieren wollen – Bodhisattva-Göttlichkeit erreichen werden. Voller Zweifel und Ungewissheit über 'die erleuchteten Seelen' versäumt man das Kulturelle Gemeinwesen. Menschen auf dieser Stufe der Evolution leben den Sinn der Liebe nicht nach ethischen Grundsätzen; man benimmt sich im Allgemeinen wie 'törichte Jungfrauen' (Matthäus 25:1-13). Die Jugend irrt in der Welt umher ohne Zuflucht, in falscher Moral, und am Ende, in ihren alten Tagen, finden die Menschen keine Linderung ihrer seelischen und psychischen Schmerzen, da sie keinen Dharma (Pflicht) als Vorbereitung für die Zukunft vollbracht haben.

Frauen in spirituellen Kreisen glauben hingegen, dass Buddha ihre Zuflucht ist; auch beten sie 'Den Herrn' in Mohammed, Shiva, Krishna, Moses, Jesus u.a. an; gern lesen sie in den Heiligen Büchern, auch praktizieren die verschiedensten Übungen 'bekannter und unbekannter spiritueller Lehrer' zur Entfaltung ihrer spirituellen Persönlichkeit. Die älteren unter den Frauen, die Wert darauf legen vom vergebenden Geist geführt zu werden, lieben sogar Psychoanalyse – ganz besonders 'Reue und Vergebung der Sünden'. Manchmal erkennen diese Frauen als richtig an, dass es zur vollständigen Befreiung aller ihrer Leiden führe, wenn sie Buße bis zur vollendeten Leitung ihrer eigenen 'Hauskirche' halten, dann glauben sie an 'den Spiegel der einfältigen Seele', an Himmel und Hölle, und dass es gutes wie schlechtes Karma gibt. Mit all ihrer seelenerfüllten Spiritualität können diese Frauen den zerstörerischen Lebenswandel der Menschheit dennoch nicht aufhalten; vielmehr nehmen, trotz ihres heiliggemäßen Lebens, Elend, Chaos, Kriege unter den Völkern und Nationen zu, da die dazugehörigen Männer dieses Lebenskreises ihre spirituell gestärkten erotischen Leidenschaften pflegen und in Machtstreben umher durch das Leben schweifen wie wilde Pferde. Mit Gleichgültigkeit, unbarmherzig, geben sich diese 'Muster an Männern' keine berufliche Zeit für den 'Dialog in Planetarischem Bewusstsein' und so führen und begleiten sie auch Frauen nicht mit schöpferischer Energie und geistiger Tatkraft zum friedenschaffenden Werk auf Planet Erde. Es gibt keinen größeren Verlust für die Menschheit, als jene Männer, die den glitzernden Funken selbstloser Weiblichkeit im eigenen Leibe haben, um sich geschäftlich durch die Dunkelheit einer kriegerischen Welt hindurchzutasten. Weiblichkeit, welche Heilung für die seelischen Leiden ihrer Nächsten als Innere Stimme in sich trägt, ist sicherlich glücklich. Jenen Männern, denen es an religiösem psychoanalytischen Dialog im Gemeinwesen zu geben fehlt – mögen sie auch in der Gesellschaft viel gelobt und bewundert werden, Ansehen, Macht haben, populär und geehrt sein, dazu noch viele Untergebene und Anhänger haben –, ihnen wird Unheil zuteil. 'Männer sind stumme Männer, grausame Männer, lügenhafte Männer geworden; sie gehen durch die Straßen und überlassen Frauen der Ungewissheit und Ratlosigkeit – sie sind nicht mehr die Vermittler des Friedens und der Unschuld' (Rafael Alberti, Sobre los angeles). Frauen müssen mit eigener Kraft und der Ästhetik gemeinsamen Antwortens sich im Dialog diesen Schiffbrüchigen nähern. . .

Was Ethik betrifft, entspricht in unserer Zeit der Männer Dialogbereitschaft dem heillosen wie ungebührlichen Geist des Achilleus, dessen Denken verstockt ist: er hat jegliches Erbarmen verloren und es fehlt ihm die Scheu (Ilias, 24. Gesang); Aphrodite, Göttin der Liebe wird weit über das Schlachtfeld geschleudert: 'da liegt sie dann' (21. Gesang). 'Eine gefürchtete Niederlage seiner Eitelkeit, ein vom Gemeinschaftsgefühl zu stark getrenntes Streben nach persönlicher Überlegenheit, wird immer noch von Kindheit her trainiert' (Alfred Adler, Was ist wirklich eine Neurose, 1933). Doch wir können die bisher ungelösten Ursprungsfragen von Krieg (Paternalismus), Psychiatrie, Hotelunwesen (Mätressen) nicht auslassen. Es gibt Frauen, die sich wie Nachtfalter in die Flammen stürzen, und Frauen, die ihre Seele in die bittersten Empfindungen versenken. Wie können wir da behaupten: „Solche Verderbtheit ist eine Folge der Freiheit“? 'Wir müssen Antwort geben, wie das allen Arten Gemeinsame, die Beziehungsfähigkeit des Lebens auf anderes Leben, grundsätzlich vorzustellen ist. Dabei müssen wir das 'In der Welt Sein' und 'Mit der Welt Sein' des Lebendigen als Ursprungssituation an den Beginn stellen.' (Erich Neumann, Die Psyche als Ort der Gestaltung, Eranos-Vortrag).

Wie Frauen Männer belehren müssen  Eitelkeit, Größenwahn, Hochmut, Unehrlichkeiten haben Männer beständig Eros-Pfeile aus dem Köcher ziehen lassen und in der Verblendung wurden Frauen zur Beute. Was Frauen aus dieser Schwierigkeit, mit Männern umzugehen, heraushilft, ist nicht: „Wir müssen alle Mädchen darin stärken, zu selbstbewussten und unabhängigen Evas heranzuwachsen!“ {leicht ist es für Frauen Natur zu sein, und 'persönlich gut' liegt ganz in ihrer Reichweite}, sondern ihr angeborener Sinn für das Heilige: 'die Verherrlichung des Heiligen hebt über Selbstsucht und die Gier hinaus und verleiht spirituelle Autorität' (Hazrat Pir Vilayat). Indem Frauen in Zukunft ihr Leben der Welt leben, ohne 'von der Welt' zu sein, und, anstatt ein Himmelreich in einer anderen Welt suchend, das Heilige ins Weltliche hineinbringen, können sie den Männern mitteilen: „Ihr müsst auf eure Seele hören, wenn ihr gesund werden wollt! Weil es kein Entrinnen vor euch selbst gibt.“ 'When disregard by the outer world crushes the inner world, it is a defiance of the law of the whole mechanism, which drags the structure to ruin. There is nothing on earth more valuable than the seed of man, which is the seed of further manifestation; through its preservation, every treasure of heaven and earth becomes man's; and by its loss every door of happiness in life is closed to him. Thus it is that among celibates are found some of the greatest of men, and many who are brighter and more intelligent than the average; since the semen, being preserved, creates inwardly, making mind and body radiant.' Hazrat Inayat Khan, unpublished esoteric papers.


I.  Integrale Ethik – Synthese

Es gilt priesterliche Verantwortung übernehmend, Netzwerke zu schaffen. Wenn Männer im Gespräch merken, dass es den Frauen mit Neuer Ethik jetzt ernst ist und sie sich selbst in Bildung und Ausbildung in der Gemeinde einbringen – von dem Moment an, lösen wir uns von profaner Ahnenverehrung und interreligiösen spirituellen Dynastien. Noch fehlt SINN, 'es wird gevögelt und sich danach vom Acker gemacht' – wünschen denn Frauen gar nicht Männer mit heiligem schöpferischen Geist? Wie können so gepriesene 'Kulturell Kreative' da aufräumen, wenn Mütter und Töchter erbarmungslos den geistlosesten Unfug anrichten?

L'Universel sind die Augenblicke intensivsten Fühlens, in denen sich Schmerz und Freude treffen: die glückselige Freiheit einer Frau von ihrer Abhängigkeit, vom Körper, gewöhnlichem Denken, persönlichen Emotionen falscher Identität, wandelt des Gatten Verzweiflung und Schmerz; singt Shiva in Herzensfreude heilige Gesänge, bringt es sein Weib aus der Tristesse, so dass sie spricht: „Freude ist die rettende Gnade, wenn der Sonnenschein deines Lächelns durch meine Tränen durchbricht.“ Man kann nicht unterscheiden, wo das Eine endet und das Andere beginnt: Das Treffen findet statt in den Herzen der Menschen.

Ethik hat vier Grundbegriffe: der Männer seelische Samenkraft und Unbefleckte Wesenheit (Geheime Offenbarung 14:4), sowie spirituelle Weiblichkeit und Tätigkeit des Herrn der Frauen.

Die Schlange auf ihrem Weg und der Drache am Abgrund entfesseln uns Kriege
Der Dialog hängt in seinem Erfolg insbesondere von den charakterlichen Umständen der Geschlechter ab. Wenn die Umstände aber so sind, dass weder Widerstand katholischer Frauen vorhanden ist, welcher sich energisch durch den Dharma bekämpfen ließe, noch spirituell angehauchte Männer kulturell nachgeben, so dass ein Sieg über luziferische Moralen errungen werden kann, sondern vielmehr alles zäh und träge ist wie Schlamm, so wird das Heilen von Krankheit gelähmt und es entbrennt 'Krieg zur eigenen Sicherheit'.

Die Würde des Menschen wird mit Füßen getreten und die Frauen schauen zu, scheinbar versteckt sich das Böse in der Maske des Guten. Für das Weibliche ist es nicht leicht, das Böse im eigenen Inneren zu entdecken; da es mit sich doch übereinstimmt, sittliche Empfindungslosigkeit mit dem ehrgeizigen, nicht unterscheidenden spirituellen Ich zu verschwestern: eine jegliche Grausamkeit löst sich in Luft auf, in das göttliche Sein spiritueller Unparteilichkeit: so unterstützen wir militärische Allianz, Krieg trägt das Gewand des geistlich Angenehmen. Polarität wie Komplementarität der Geschlechter zeigen, der Lebenspartner muss die Initiative ergreifen, eine Änderung herbeizuführen; wenn nicht, werden wir feststellen, dass psychologische Verhärtung eintritt und eine Krise auf Planet Erde sich zusammenbraut: die primitiven Naturgewalten, die in sexuell-erotischen Explosionen in Businessmännern hervorbrechen, wie in Revierkämpfen von "Straßen- und Kirchenfrauen", lösen nicht nur Entzweiung auf der persönlichen Ebene zwischen Eheleuten auf der ganzen Welt aus, sondern jenen "Krieg der Sterne", der für Ressentiment (Blutrache) verantwortlich ist.

Stufen der Liebe  1. Der fromme Mensch – das Herz geht im Wesen des anderen auf. Dies ist die Taufe mit Erde. Der eigene Libido-Trieb kann dem Menschen nichts mehr anhaben. 2. Der gläubige Mensch – »der Herr« geht in sein Denken und Fühlen über. Hier ist 'die Krankheit der Verliebtheit' (Limerenz) überwunden. 3. Der dienende Mensch – »der Herr« geht in das Tun des Menschen über zum Wohl der Seele des Nächsten. Erst hier erreicht der Mensch jenen Himmel, der ihn über die Sexlust dieser Welt erhebt. 4. Der selbstlose Mensch – der Glaube löst sich auf als das Herz, das seines Ichs nicht mehr bewusst ist: 'Ich erspähe Gott, wie Er in meiner kreativen Imagination am Werk ist'. Auf dieser Ebene ist der Seelenfrieden erlangt, und der Eros kann nunmehr nicht mehr sein Herz betrüben. 5. Der strahlende Mensch – das Zeichen der festen Zuversicht. Das Wesen des Menschen wird zum heiligen Akt des Universel. Nunmehr kann selbst spirituelle Liebe nicht mehr des Menschen Seele in die Versuchung (Idolatrie) führen. 6. Gott-Erkenntnis – der Leib wird zum Tempel (2 Korinther 6:16). Die Erkenntnis der Intention des Universums erfasst den Menschen und Schöpferischkeit geht in ihm auf (Johannes 14:23). Denn nunmehr entfaltet sich, durch den idealisierten Blick der Liebe, im anderen das verborgene Antlitz des »O Du«. 7. 'Gottes Absicht' im Kosmos: Liebe. / Von daher erscheint es notwendig, jeden einzelnen Menschen entsprechend seiner im Leben erreichten 'geistigen Evolution' zu unterweisen.

Von den Dimensionen zerstörerischer Macht des Reichtums und dem Reich der Schönheit
'Es gibt reine Welten oder befleckte Welten, oder reine Welten mit befleckten Teilen, oder befleckte Welten mit reinen Teilen' (Kegon-Sutra 34.37). Mit anderen Worten: (I) Ruin und Zerstörung breiten sich aus, wo femininer Unglaube über unreligiöse Männlichkeit herrscht; (II) im Bann der Psyche, in „gläubigem“ Trotz, ungestillten Begehren, wogt der Geschlechterkampf der ‚Leidenschaften, Sünden und Lüsten‘; (III) emotionale Ebene (die Liebenden): das göttliche Männliche herrscht über das heilige Weibliche; (IV) schöpferische Energien in planetarischem Bewusstsein: das Kulturell-Kreative dient dem Wirken spiritueller Frauen.

Menschen benehmen sich, wie es von ihnen erwartet wird. So verhalten sich – ganz einfach gesagt – Männer egoistisch und ihre Frauen entsprechend bequem. Je unreligiöser ein Mann jedoch ist, desto psychisch-verzweifelter wird seine Frau; und wie geistig-kulturell der Mann sein kann, hängt davon ab, wie spirituell Frauen sind. Wenn wir also unser Gemeinwesen anhand der Annahmen strukturieren, dass Frauen seelisch und gut, und Männer konstruktiv kulturell-geistig zusammenarbeiten, werden wir in einer anderen Welt leben.

Der Mann im Mond  'Im Nordmeer lebt ein Fisch mit Namen Kun. Dieser Fisch verwandelt sich in einen Vogel namens Peng. Wenn der Vogel sich erhebt und fliegt, dann umdunkeln seine Flügel den Himmel wie Wolken. Wie ein Wirbelwind fliegt er unendlich in die Höhe. Dann macht sich der Vogel auf, um zum Südmeer zu fliegen. Eine Wachtel und eine junge Taube lachen über Peng und fragen: welchen Sinn macht es, so unendlich hoch zu fliegen, um dann nach Süden zu ziehen? Dies eben ist der Unterschied zwischen groß und klein!' (Schöpfungsgeschichte des Zhuang Zi; in: Udo Lorenzen / Andreas Noll, Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin V Wandlungsphase Wasser 8.2.9. 'Die Tiergattung des Wassers'; Müller & Steinicke 2000). Neigen sich Männer vor ihrer Spiritualität nicht 'gen Süden', in heilendes Bewusstsein planetarischen Gewahrseins, aus dem rezeptive, kulturelle Schöpferischkeit erwächst, verbrennt ihr Strahlensog das humane Leben auf Mutter Erde.

American Farming – a mary can farming  Fehlende Geistigkeit führt zur Domestizierung 'schlechter Männer' [Ochsen vor dem Pflug; Eseln an Futterkrippen] wie zum patriarchalischen Herrschen über Frauen; gesellt sich Frauen-Rivalität aus Leidenschaft hinzu, erschafft es Ungleichheit und ein Ungleichgewicht auf Erden. Gleich Lotosblumen, die aus Schlamm erblühen, und umso herrlicher blühen, weil sie aus Schlamm erblühen, gibt erst 'Himmelfahrt und Wiederkehr' dem Weiblichen Lotos Kraft, über den Wassern der Weisheit sein Parfum zu entfalten in Harmonie (nam-myôhô-renge-kyô) mit dem Universum. Dazu muss 'nicht-verbrennendes Licht' eines Mannes 'Dorngestrüpp' (Exodus 3:2) erleuchten, sonst verglüht sein Begehren die Erde, und Schwerter tyrannisieren die Welt. Dann allerdings kann das Weibliche seinen Glauben nicht wiederfinden: ohne Bhakti Yoga verliert der Kosmos des Femininen seine lebensspendende Heilenergie; dem Volk gehen die Lebensmittel aus; mangels kreativer Imagination, aus Devotion zur Hierarchie, wird der Wasservorrat immer knapper (Sure 7,160-161). Damit verlieren die Seelen ihre Freude Liebe zu geben, der Eros erscheint als Last eines Zwangs; Frau und Mann wirken nicht mehr zusammen: Das Werk. Willst du dich selbst erkennen, so wisse, dass du aus zwei Dingen geschaffen bist. Das eine ist diese äußere Hülle, die man Leib nennt und mit dem äußeren Auge sehen kann; das andere ist jenes Innere, das man bald Seele, bald Geist, bald Herz nennt: dies Innere ist dein wahres Wesen. (Al Ghazali, Das Elixier der Glückseligkeit, übers. Helmut Ritter). Mangelt es am Pfingstgeist der Männer, hält die stille Ruh des weiblichen Spiegels vom Dialog 'Heilung der Menschheit' ab, bis limerenter Drang Frauen von der langweiligen Wohnstätte ihrer Seele zieht, um letztlich doch mit physischem Appetit die Sehnsucht ihres Herzens zu löschen – in den Tod hinein. Das erblühende Frau-Sein besteht aus zwei Komponenten: ein Teil ist, was der Körper von der Seele entlehnt, dem tief innerlichsten Selbst, das lotusgleich als intuitive Dharma-Stimme über dem angebeteten Geliebten Herrn, dem Strom imaginierter 'Meister Heiligen und Propheten' ruht – hier hat der Geliebte keinen bestimmt fassbare Charakter „mit anderen Worten, er ist keine Einheit, sondern vermutlich eine Vielheit“ (C. G. Jung; vgl.: „Ihr seid Götter!“ Psalm 82:6, Johannes 10:34). Der andere Teil ist das wirkende Selbst 'Höchste Persönlichkeit Gottes', die vom selbstlosen, im Gemeinwesen wirkenden Schöpfergeist der Männer, Element 'vom Himmel herab kommenden Feuers', Energie bezieht. Hier den materiell-spirituellen Mann zu lieben (Identifizierung mit Allah-Männlichkeit), kann sich in wahrhaft tragischen Konflikten äußern: 'Das Weibliche wird das Opfer seiner Tendenz zur Identitätsbeziehung und entfremdet sich seiner eigenen Natur, indem es die männliche Animus-Seite überentwickelt. Bei der Identifizierung mit dem überpersönlich Männlichen [welche an die Stelle einer echten Hingabe an den Geliebten Herrn tritt], entäußert sich das Weibliche seiner eigenen Erd-Natur und wird dadurch zu einem hilflosen Opfer der männlichen Mächte. Diese [von meist nicht bewusster Neurose] bis hin zur Psychose führende Gefahr wird dadurch mitbedingt, dass die Frau in dieser extremen Selbstaufgabe niemals dazu gelangt, die männliche Seite, die ja nicht nur im Partner, sondern auch in ihrer eigenen Psyche lebendig ist, sich zu assimilieren und sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu entwickeln.' (Erich Neumann, Die psychologischen Stadien der weiblichen Entwicklung, Hrsg. von Lutz Müller und Gerhard M. Walch, opus magnum 2005, www.opus-magnum.de).


Zwei Krankheiten suchen die Menschheit heim: eine psychologische, in der Vater und Sohn nicht voll human werden, nicht bis zum seelischen Dienst im Gemeinwesen vorschreiten wollen, sondern auf neurotischer (luziferischer) Stufe der Macht als 'Gott-Mensch' stehen bleiben wollen: was zu Ehescheidung, Affären führt und international Völkermord (Massenvernichtung) auslöst. Die andere will dagegen, was heißt 'in die ahrimanische Verlockung' verfallen, als Mutter und Tochter nicht warten wollen bis durch dharma-Nächstenliebe (altsprachlich: 'Hauskirche') der rechte kosmische Augenblick zum Grad 'göttliche Liebe als Frau' gekommen ist, sondern diesen Grad vorausnehmen wollen, was zur Bewusstseinsstörung (Hysterie) führt: dem unerwarteten Tod.

Im Wassermann-Zeitalter liegt die Zufriedenheit jeder Frau im Wissen um ihre geistige Nahrung für das Planetarische Bewusstsein. Ungeistige Männer werden sich daher am Ende als unbefriedigend für Frauen herausstellen. Mag Weiblichkeit auch phasenweise befriedigt sein, dass die ganze Existenz auch ohne den kulturell-schöpferischen Geist eines Mannes real ist, und mögen Frauen auch vorläufig weitermachen, so zu handeln – so muss ihnen doch gesagt werden, vor allem um künftige Enttäuschungen zukünftiger Generationen zu vermeiden, dass solche "eheliche Liebe" sich schließlich nicht als wirksam erweisen wird. Um Schöpferischen Geist zu begreifen, und dann zu assimilieren, sollten Frauen global jetzt in ihrem Leben herausfinden: „Wie kann ich 'Beziehung zu Planetarischem Bewusstsein' erreichen?“ Um diese Kunst zu leben, müssen Frauen ihr eigenes Leben mystisch in »Gott dem Herr, und Gott« wahrhaftig machen. Solches aber in einer Welt zu praktizieren, wo Frauen mit jeder Bewegung die sie machen, mit nicht-planetarischem Bewusstsein in Berührung kommen, ist höchst schwierig; d.h. wird das Leben der Frauen von ungeistiger Spiritualität berührt, kann dies sie leicht beeinflussen. Es gilt also die Verzerrungen und Verirrungen männlichen Seins rückgängig zu machen, durch sich selbst, in der Läuterung einer Kraft der Authentizität seines 'Herrn und Gottes'.

Vom herrgottlosen dreimäuligen Drachen und dem Versuch seiner Zähmung
Wenn Frauen sich nicht selber helfen, die Bedingungen der Liebe und des Lebens zu verbessern: Männer werden ihnen nicht helfen – es sei denn sie sind Heilige [The Cultural Creatives]. Im Gegenteil, Männer werden weiterhin die Hilflosigkeit engelhafter Frauen ausnutzen. Weder 'die Quellen des Paradieses' {Sex als Belohnung – wenn eine Frau so tut, als wisse sie nichts vom Unheil, das ihr Mann wirkt} noch Rage {Feuer der Hölle} halten den Teufel {Iblis} davon ab, über Frauen zu herrschen – es Männer wissen zu lassen, dass man ihr Unheil herausgefunden habe, verleiht dem männlichen Ego noch mehr Kraft; denn wird ihnen Wut entgegengebracht, verstehen es gewisse Männer zeitweise sogar als Heilige aufzutreten und so die Engel einfach zu täuschen. Wenn das marianische Ideal und damit das Gute zu seiner Seele fehlt, strebt ein Mann unbewusst nach Vollkommenheit – aber auf falsche Weise. Jeder Versuch den 'Teufel im Mann' zu entdecken, ihn zu korrigieren oder mit ihm über seine Torheiten zu streiten, ist nutzlos; es gibt keinen besseren Umgang mit ihm als mit der Stille der Göttlichen Mutter. Könnte also 'der Dialog in der Macht des heilig Göttlich-Weiblichen' die Wende herbeizuführen? – Nein. Das Schlimme ist nämlich gar nicht zu sehr das Handeln der Männer, sondern deren scheinheilige Teilnahme am Dialog; denn ohne die Heiligkeit dem Weiblichen gegenüber kann es überhaupt keine kulturelle Kreativität geben, damit auch kein 'Wirken der Frauen im Planetarischen Bewusstsein'. Ein Trauma für die heutige Welt, dass solcherlei 'interreligiös' geprägte erfolgreiche Mannsbilder völlig unbedürftig ihrer heilenden Seele sind! Seit Adam und Eva versuchen Frauen die Wünsche ihrer selbstwertschätzenden Psyche zu erfüllen, im Glauben, dass ihre Sicht von Schöpferischkeit wahr ist, und dass Männer sie sexuell darin zu unterstützen haben – wie groß auch ihr Bemühen bei der Suche nach dem Glück aus äußeren Quellen war: Bruderkrieg ist dabei herausgekommen, verdunkelt von der Erkenntnis, dass das Schweigen der Männer insbesondere von jener Moral rührt – bewusst, vertrauensvoll, männlich – Frauen 'Abhängigkeit, Dominanz und Einengung' zu essen zu geben, um pseudofromme Tradition in materiellem Zusammenhalt zu genießen.


II.  Planetarische Ökologie

Wie Sittlichkeit Folge von Anbetung ist, so manifestiert sich Ethik in der Erfahrung von Musik. Dadurch, dass jede Schwingung eines Archetypus einem anderen Ton entspricht, entsteht in der Kombination dieser Schwingungen, dadurch, dass sich die Schwingungsmuster einander zuordnen: Melodie, Rhythmus, Harmonie, Takt, Einklang. Das Metrum erweckt den Sinn in unserer emotionalen Natur, in dem das Geheimnis jener Offenbarung beruht, die das Gemeinwesen vom Glauben zur Gewissheit führt. In diesem Moment, wo durch Musik Auffassung von Sinn ersteht, 'entsteht und endet Religion' (Bhagavadgita 18:66).

Wir haben in unterschiedlichen Lebensbereichen und Lebensstadien unterschiedliche Pflichten. In der seelischen Dimension wird Liebe dem Manne von Seiten der spirituellen Weiblichkeit eingeflößt oder beigebracht; hier ist der Gatte für die Frau sehr wichtig: indem sein Geist ihr Schicksal bestimmt, beeinflusst es das Schicksal der ganzen Menschheit (Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali, 161.V.). Muss man wirklich noch dazu schreiben: „Es erweist sich nachteilig für die Erde, wenn Frauen ihre Liebe bei Männern verschwenden, die ihnen Seelenlosigkeit einflößen und materielle Identität beibringen.“?


III.  Women-Universel-Global-Ethics »Ihre Majestät Notre-Dame«

'Wenn Frauen beim Pflügen nicht ans Ernten denken und beim Roden nicht an das Benützen
des Feldes: dann ist es fördernd für sie, etwas zu unternehmen'
(I GING 25.2 Die Unschuld).
 
Mütter haben ein Interesse daran, dass ihre Söhne ihre Gene vielfältig weitergeben, also möglichst viele Frauen schwängern – das wird dann die Moral der Landesväter. Sich von dieser Besessenheit durch die Ahnen lösend, gilt es 'Hand an den Pflug zu legen'
(Lukas 9:62), physisch und psychisch sich geistig zu läutern. Allerdings können nur jene Frauen, die bei ihrer Charakterentwicklung, dem Erlernen der Emotion des Spiegels ihrer Selbstlosigkeit, nicht daran denken seelenlosen Machenschaften der Männer sexuell zu dienen, vielmehr kulturellen Seelen-Geist zu empfangen, den Dialog zur Neuen Ethik auf Planet Erde erfolgreich unternehmen: das Planetarische Bewusstsein der Menschheit vollenden. Eine solche Weisheit, als die Evolution des Lebens, lässt sich nicht erklären – nur lieben. Männer, die in heutiger Zeit in ihrem Leben den seelenvollen hingebungsvollen Dienst an den Frauen aus Furcht vor Ego-Schmerz vermeiden, haben mehr verloren als jene erleuchteten Frauen, die, indem sie sich selbst verlieren, alles gewinnen. Männer vegetieren in Präexistenz, wenn sie lediglich nur mit Körper, psychologischem Denken und Fühlen und Einem spirituellen Willen operieren, nicht aber Seelenzeit geben und mit hingebungsvollem Herzen für das Planetarische Bewusstsein der Frauen arbeiten; solche Männer verlieren zuerst alles, bis ihnen zuletzt auch ihr Selbst, das hingebungsvolle Herz, aus den Händen gerissen wird. Die Heilkraft der Kulturell Kreativen: Rama, durch die Anziehungskraft der stillen Atmosphäre; Shiva, durch die durchdringende Wirkung seiner geistlichen Stimme; Buddha, durch die Appelle seiner erleuchtenden Worte; Krishna, durch das offenbarte Feuer seines seelischen Geistes – alles kommt aus dem Schmerz des erbarmenden Herzens. Der Verlust von Sex und Libido, Psycho-Eros und spiritueller Macht macht das Ego eines Mannes rebellisch; aber seine Seele lebt nicht, bis dieser Schmerz erfahren wird: 'Wenn von Frauen gesagt wird, dass sie durch Umstände niedergedrückt sind, seid versichert, dass sie nicht in der Flamme der Seele wandeln, bei einer Begegnung mit der nicht-seelischen Männlichkeit wurde ihr Bewusstsein verwirrt; zuweilen ist es schwer, den Augenblick der Verwirrung zu erkennen, aber sie vergiftet alle weiteren Handlungen' (Agni Yoga §257).

Während Frauen unter Idealismus zu oft seelenlos nicht 'die Lehre Buddhas' (tavistock-Gruppen-Psychoanalyse) verstehen; bereuen Männer – wenn überhaupt, und dann – nur in aufgeprägten Schuldgefühlen, die meisten entscheiden sich zu bequemer Staatsmoral, wie der Dynastie-Tradition 'spirituelle Wahrhaftigkeit', anstelle gar seelenvollen Mitleids.

Warum halten wir Dialog? oder anders gesagt, warum sind die Beziehungsgesetze der Liebe ohne den Dialog unergründlich? Dafür gibt es mehrere Gründe. Als erstes macht Der Dialog den Frauen klar, dass es auf dem Niveau ihrer eigenen Seele etwas zu lernen gibt – durch 'learning by teaching', und zwar bevor an „Beziehung“ zu denken ist. || Als zweites bezeichnet das Wort Dialog ja 'eine mündlich oder schriftlich geführte Rede', gemeint ist hier das Gespräch zwischen Ehepaaren – der Gegensatz wäre 'der Monolog', also das Gespräch einer Frau mit sich selbst oder einer anderen Frau. Dialog setzt somit 'das Gespräch zwischen Mann und Frau' voraus, und dabei besteht zwischen den Seelen und den Heiligen Schriften eine tiefe Verbindung. || Der wichtigste und verständlichste Seelengrund für den Dialog aber ist: das Erbarmen – dieses seelische Gesetz kann jedoch nicht verstanden werden durch rationale, psychische oder spirituelle Moralen. Einzig und allein unsere lebendigen, kulturschaffenden Seelen erinnern daran, dass es 'ewige Gesetze und Wahrheiten' gibt, und dass wir nicht gedanklich „hart arbeiten müssen“, um Neue Ethik zu verstehen: wir brauchen nur das Gespräch seelischer Gewissen allen hörbar zu machen.

Tavistock-working-conference (Dialog) in die Philosophie der Musik gefasst
In der langsamen Bewegung seines Klavierkonzertes No. 4 (opus 58) lehrt Beethoven die Souveränen (Archdukes, op. 97), die Stille ihrer erleuchteten Seele als "Stoßdämpfer" zwischen dem Druck seelenloser Frauennaturen und eigenen sexuell-emotionalen Regungen zu setzen. Indem die Musik ablehnt "mit sich Ballspielen zu lassen", eine Zone heilender Atmosphäre um sich aufbauend, strömen 'Gnade und Licht' in den Brunnen. In Seelenzeit fallen Mondesstrahlen sacht und Bedeutung {SINN} entflammt die Sehnsucht im Heiligtum des Herzens; Zwang zu Romance und Eros, Gewalt zu Konsum werden verwandelt und fungieren als Katalysator: Licht auf Licht (quantenpsychische Interferenz), Woge heiligen Geistes verheißt dem Bewusstsein der spirituellen Weiblichkeit das Schöpfungswerk zu vollenden, was der Menschheit das planetarische Tor zu humanistischem Handeln öffnet.

Menschen haben unterschiedliche Naturen und daher unterschiedliche Verhaltensweisen und doch ist die Menschheit ein unteilbares dynamisches Ganzes, das eher den musikalischen Gesetzen einer Symphonie ähnelt, denn "Masse und Energie". Seelen-Naturen sind dynamischen, relationale, auf einander bezogenen Organismen – ein Gewebe von Beziehungen, in dem kein Teil für sich allein stehen kann: 'jeder Teil bezieht seine Bedeutung und sein Dasein allein aus seinem Platz im Ganzen' (Werner Heisenberg, Der Teil und das Ganze). Wenn wir Änderungen in 'Religion und Sexualität' der Menschheit vornehmen, indem wir krankmachende, Krieg erzeugende Bedingungen eliminieren, müssen wir zuerst verstehen, auf welche Bedürfnisse diese Bedingungen eigentlich reagieren, indem wir die Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen sehen: aus diesem Verständnis heraus, gilt es Änderungen zu machen; dazu müssen Frauen 'von göttlichem Licht' ihre 'kollektiven Dunkelheiten' erleuchten – sonst müssen Männer doch wieder nach den Wünschen ihrer Gattin handeln.
 

Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
Traditionelle Familien lösen sich auf in die Geistige Familie, 'Die Kirche für alle und für alle Kirchen' als Erzieherin Einer Gemeinschaft aller Menschen. Der Grundstein hierzu, der Felsendom, ist die Verwirklichung der Universellen Frau, das ermutigende Ziel spiritueller Bodhisattvas. In Frankreich mit 'Croix de guerre avec étoile d'or', in England mit dem großen 'George-Cross, M. B. E.', der höchste zivilen Tapferkeitsauszeichnung, geehrt, steht Noor-un-Nisa für das Ideal inspirierender Weiblichkeit, die die Doktrin des höchsten Mitgefühls geübt, indem sie sich geopfert hat, den fundamentalistischen Heeren militanter Androkratien Einhalt zu gebieten wissend, um auf die Not der Menschen in der Welt aufmerksam zu machen.
 

Princess Noor-un-Nisa Inayat Khan

 


Dass Frauen mit individuellem Bestreben – positiv wirksam in den Künsten, kreativem Denken, eigenen Ideen etc. – immer mehr zur Individualisierung neigen, beflügelt Männer geradezu zur spirituell angehauchten egoistischen Liebe, das nationale Bewusstsein machtvoll entwickelnd. . . dies bewirkt starke Interesselosigkeit gegenüber der Menschheit: wir verlieren das Gewissen, zu heilen, was verwundet ist. Seelenvolles geistiges Handeln der Männer kann das Erwachen menschlichen Geistes bewirken und zugleich die geglückte Individuation der weiblichen Seele herbeiführen. Der spirituelle Wille der Männer, das Heilende zu tun, vermag dergestalt ins feminine Herz einzudringen, dass Elektronen des weiblichen Gehirns sich in Photonen verwandeln, was man meint mit »Göttliche Mutter«.


IV.  Die Institution von Heirat und Scheidung

Maria bei Elisabeth 
Die Absicht, als Mensch geistig in Wirksamkeit zu treten, kann sich nicht realisieren, ohne die Vorstellung der Dharma-Tätigkeit selbst, die jene geistige Liebe freisetzt, die uns befähigt, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen – diese aber ist nichts anders als die Form der hervorzubringenden 'schöpferischen vollkommenen Persönlichkeit' selber. Fehlt die Synthese höherer und innerer Intelligenzen, drängen intellektuelles Verstandeswissen und Beauty-Bewusstsein die Jung-Frau in eine gefühlsmäßige Blockierung hin zur melancholischen Haltung eines psychologischen Komplexes. Zwar wird in echter Frömmigkeit die Frau 'von glühendster Andacht und seligster Verzückung ergriffen'
(Bernini, L'Estasi di Santa Teresa / Ludovica), anbetungsvoller Glaube allein nicht hinreichend, unentbehrlich ist die Dharma-Praxis. Das Erwachen menschlichen Geistes bedarf der Schülerschaft, einer Disziplin in der seelischen Führung, denn die Entfaltung des Geistes ist rein persönlicher Natur und nach Archetypus völlig unterschieden. Wir projizieren auf »Gott« Ideale unserer Vollkommenheit, »das Wort in der Vorstellung« erweckt sich im Spiegel der All-Möglichkeit unserer Seele. Daher spiegelt sich auch der psychische Zustand eines anderen Menschen in unserer Seele. Die Jungfrau muss 'heimsuchen' (Lukas 1:39), Zuflucht nehmen, sein in die Weise, wie Sie Vollkommenheit ist: ‚Sie, die alle Dinge schaut, schaut mich an, dass Er mich aufnimmt in sein Sein.‘ Einfach nur Seelen-Ideale imaginierend evozieren, hoffend 'Er' zu werden, reicht nicht aus; Jung-Frau Mignon muss sich im anderen Selbst sehen. Geistiger Fortschritt ist, die Resonanz mit der Stimmung 'Notre-Dames' aufzusuchen. Ihr Blick ist die Hohe Kunst, die frau sein könnte, wenn frau wäre, was frau sein könnte: der Kosmos im Werdeprozess als Sie selbst.

Hoffnung ?  Der seelenlose, teilweise verspiritualisierte Intellekt der Männer hat Frauen allmählich in die Spiegeln ihrer Seele verödet. Von Liebe füllt weiblicher Intellekt sich mit etwas aus, was nicht als Planetarisches Bewusstsein erscheinen kann – das ist die große Tragik, bei vielen Nöten und Erkrankungen in unserer Zeit, dass Frauen in sich hineinblicken und sich sagen müssten: „Indem ich kreativ tätig bin, bin ich doch nicht im humanen Geist meines Mannes tätig.“ Bis Frauen dies zugeben, werden die stummen Schreie der weiblichen Seele, aller Schmerz, all die ungeweinten Tränen, weiter ungehört verhallen.

Naturwissenschaft wie auch Spiritualität eignen sich nicht dazu, den Geist Planetarischen Bewusstseins zu begreifen, die Natur ganzheitlich zu erfahren und mit Ihr in Harmonie zu leben; und selbst Glaube nicht – nur durch dharma-Nächstenliebe (Frauen, die reden, wissen nicht) und Psychoanalyse (Männer, die wissen, reden nicht) werden wir in der Lage sein, uns in Liebe mit den Eigenschaften und Werten Humanen Bewusstseins zu befassen.

Das Geschäft mit Nahrungssuche, Fortpflanzung und Machtausübung
Natürlich haben Männer, die dazu noch intelligent, spirituell, unternehmungslustig und gesund sind, eine Zeit lang den Eindruck, sie verlören nichts von ihren Fähigkeiten. Aber da sie nicht religiös und mit kulturellem Geist das Göttlich-Weibliche nähren, wird sich in ihnen nach und nach etwas zersetzen – ein offenes Tor für unerwünschte Wesenheiten, die Mannesgemüter und -verstand anfressen werden, so wie die Würmer Holz zerfressen.

Konsumorientierte Politik unterstützt ein Streben nach Vergnügung, Macht, Rivalitäten Gottes Ego-Herrlichkeit, konträr zu heilenden Kräften Einer Seele. Jetzt müssen Engel aus Erkenntnis schöpferischen Wirkens mit der Rose lächeln, mit den Bäumen sprechen, Wasserbächen und Bergen, der Menschheit ihren Traum schenkend: es ist der weibliche Mann {Krishna-Stärke auf dem x-Chromosom}, der Genius in planetarischem Bewusstsein, von dem Männer lernen, heilend kulturell zu sein; und es ist die Himmelstochter, 'Tochter aus Elysium' (Beethovens Neunte Sinfonie), femme fragile (siehe Debussy: Pelléas et Mélisande), die den Frauen Persönlichkeitsentwicklung aus der selbstlos-tätigen freudigen Seele lehrt; und es ist die Große Mutter, die 'den Polsprung der Erde' verkündet: Gott ist die spirituelle Intuition der Frauen, denen Männer zu folgen haben (Bhagavad-gita VII,9).

Von den vier Entwicklungsstadien zur Vollendeten Femininen Persönlichkeit – aus Liebe
Mit der Essenz aus männlichem Feuergeist, der Inspiration von universaler Erkenntnis in globales Gewahrsein (Joel 2:18), entwird der materielle Geist der Frau, psychische Leidenschaften und irdische Süchte "trocknen weg", sodass sich der Funke Kosmischen Wissens leicht entzünden kann. Alsdann wird der Körper ruhig, das Bewusstsein wendet sich nach innen, dem Geliebten zu, das Herz erfüllt von religiöser Inbrunst und Hingabe. Sanft erwächst die innigliche Erwiderung zur neuen Identität als Frau aus dem männlichen Geist in planetarischem Bewusstsein. Besteht anfangs noch gewisse Unterscheidung zwischen der weiblichen Form und dem formlosen Geist des Mannes, schwindet letztlich alle Dualität, und die Morgenröte erstrahlt zu universaler Verantwortlichkeit. Doch einzig in der Männer negativen Macht vermögen die Frauen freimütig zu reden, wie es ihre Pflicht ist. „Im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau.“ (1 Korinther 11:11). Die Liebe eines Kulturell-Kreativen definiert sich nicht über den Gegenstand der Botschaft, sondern durch die Art und Weise, wie er seine Frau zur Botschafterin macht.

Lob der Engelscharen, wunderbarer Glanz all des Geheimen  Die Große Mutter ist nicht ohne den Genius [Cultural Creatives], noch der Genius ohne die Große Mutter, weder die Große Mutter noch der Genius ist ohne Große Göttin, oder die Große Göttin ohne sie beide.


V.  Lebensformen – Die Frau als das Gewissen des Mannes

Sportveranstaltungen waren das soziale Prestige römischer, serial-monogamer Politiker. Sieg des Champions bedeutete die Freiheit zu Zeugung und zu Ruhm und Luxus für den immunstarken wie den mental-kulturell orientierten Mann, oder er musste sterben (Johannes 19:7) bzw. in Frühpension gehen. Die Olympische Idee festigt die Vielfalt der Staaten der Welt, doch einzig die spirituelle Realität gebiert planetarische Einheit. Sind jetzt spirituelle Zusammenkünfte die Notwendigkeiten 'matriarchaler Heilerinnen' (Ma-Tria-Arche) für ihre Töchter und Söhne? Politische Psychoanalyse führt bis zum gewissen Grad zu dem Ethos 'Sittlichkeit', doch bedarf 'globale Ethik' eines tiefen Tauchens in den Ozean Des Lebens, das Geburt und Tod unterliegt sowie den Änderungen unterworfen ist; gleich einer Luftblase in einer Meereswoge, die durch nichts anderes hinweggenommen wird als durch Ihre eigene Quelle und Ihr ursprüngliches Sein: Die Universelle Frau handelt in Wissenschaftlichkeit und Vernunft und dennoch mit devotionalen, inner-idealistischen Herzens-Emotionen in ihrem spirituellen Wesen! Ohne Erkenntnis ['Gleichmut und Liebe' hinsichtlich einem Misslingen oder Erfolg] bleibt jenes kindhafte Konkurrenzdenken, sich entweder als Einzelkämpferin zu sehen oder sich im Männer-Libido-Eroswahn mehr oder weniger nachhaltig zu verstricken. Wird „Liebe zum Vaterland“ stärker als 'göttliche Sehnsucht', so verschlingen die weltlichen Ambitionen alle Offenbarungen der Elëusa. Folglich wird »Neue Ethik« im Vorfeld jeder Diskussion bewusst missverstanden bzw. für wirtschaftspolitische, "religiöse" Frauenmachtziele instrumentalisiert [das Aufzwingen von Gedanken ist ein schweres Vergehen (Agni Yoga: Bruderschaft §151), 'eine Rede, eine Gegenrede, und das wahre Leben vorbei' (Hugo von Hofmannsthal, Andreas)] – daher ist 'Das Heilige' geheim.

Wenn schöpferische Kultur, die Seelenzeit ihrer Männer, den Frauen fehlt
Was dann Frauen so fest und genügsam zusammenhält, ist nicht so sehr das innig mystische Gefühl der Liebe als vielmehr die Gewohnheit, das naturgemäße Ineinander-Hinüberleben, die gemeinschaftliche Unmittelbarkeit: gleiche Geisteshöhe oder, besser gesagt, Geistesniedrigkeit, daher gleiche Bedürfnisse und gleiches Streben; gleiche Erfahrungen und Gesinnungen, daher leichtes Verständnis untereinander; und so sitzen sie verträglich zusammen, wenn es kalt wird, an den Augen sehen sie sich ab, was sie denken, die Worte lesen sie sich von den Lippen, ehe sie gesprochen worden, alle gemeinsamen Lebensbeziehungen sind ihnen im Gedächtnisse, und durch einen einzigen Laut, eine einzige Miene, eine einzige stumme Bewegung erregen sie untereinander soviel Lachen oder Weinen oder Andacht, wie Männer erst durch lange Expositionen, Expektorationen und Deklamationen hervorbringen können. Frauen leben im Grunde dann geistig einsam und jede von ihnen, geistig verlarvt, denkt, fühlt und strebt anders als die andern, und des Missverständnisses wird so viel, und selbst in weiten Häusern wird das Zusammenleben so schwer, überall beengt, überall fremd, überall in der Fremde.
(Heinrich Heine, Reisebilder)

Frommsein förderte ein Denken von „Gott, da oben, und wir als miserabler Wurm hier auf Erden“. Spiritualität spricht vom 'Menschen als Zustand von Gott'; allerdings sitzen heutzutage esoterische Führer und "Priesterinnen" in einer Klasse, die versucht willigen Menschen lediglich devotionale und spirituelle Dimensionen beizubringen neben großem psychologischen bzw. psychotherapeutischen Know-how. Wird nunmehr 'Religion', das ethische Prinzip in kulturellem Geist, hinter den Entspannungstechniken ignoriert, dient solches 'interreligiöse Meditieren' als Faktor zum Erfolg für ungerechtfertigte Zwecke. Ist unsere Kultur nicht 'die aufrichtig erweckte Seele', bleibt alles 'die Unmenschlichkeit und das Absterben von Gefühlen und Mitgefühl in einer von Kriegen versehrten Erde vor Augen führen' ohne jede Resonanz. Ohne das Ideal zur menschlichen Kultur in planetarischem Bewusstsein wird es keine Schöpfung von Liebe geben: Ursachen für gewaltsame Konflikte in der Welt werden sich vervielfachen – selbst spiritualisierte Männer werden unter Frauenmacht brechen, wie grazile Weingläser unter den Gesängen starker Soprane.

Der Palast der Spiegel  'Der Hingebungsvolle Glaube trägt die Wolken über der Unterscheidungskraft, jene Spiegelschicht, die der Mensch Himmel nennt. Die für die Sonne, den Mond und die Sterne vorgesehenen Stellen sieht man durch sie, wie man irgendwelche Gestalten im Spiegel sieht, so dass die Menschen meinen, sie sähen ihre wirkliche Gestalt. Denn vom aufrichtigen Verlangen des gläubigen Menschen geht ein Gedanke aus, der sich auf den fruchtbaren Nutzen richtet, der gute Werke hervorbringt. Er berührt deren Lebenskraft, damit sie vielfache Früchte der Heiligkeit trägt und die Herzen der Menschen zum Himmel emporhebt, so dass sie nach ihm seufzen und von ihm gestärkt werden. Denn solange der Mensch in aufrichtiger Sehnsucht zur Frucht seiner guten Werke strebt, verlässt er das Irdische und heftet sich so an das, was oben im Himmel ist, sodass er ganz verwandelt erscheint, als ob er kein Mensch wäre.' (Hildegard von Bingen).

Die vier Könige des Kartenspiels  Des Mannes Ideal offenbart seine Seele: der Mann, der nur an sich selbst interessiert ist, ist karo-Bube, die Buddha-Seele, Phönix; wohingegen herz-Bube, ein Mann, der seine Interessen auf seine Familie und Umgebung ausgedehnt hat, größer ist: Shiva-Seele, die Schildkröte; jener, der sein Ideal noch weiter zu seiner Nation ausdehnt, ist pik-Bube, die Rama-Seele: der Drache 'Dynastie'; der sein Ideal in die Welt im Ganzen ausdehnt, ist die Krishna-Seele, das Einhorn: der kreuz-Bube. Ohne das höchste Ideal, das unsterbliche spirituelle Selbst in sich zu verwirklichen, ist Männlichkeit in allen diesen Fällen begrenzt und nicht in der Lage jenen Geist der Betrachtung von den höchsten Höhen zu geben, den Frauen zur Läuterung ihres Herzes benötigen. Es bedarf keines höheren Ideals als das spirituelle Ideal, denn wenn 'Die Buben-Trümpfe' dieses Ideal in ihrer Vision halten, kann die Heilkunst in ihre altruistischen Seelen herabströmen, zu jenem Frieden der »Kulturell Kreativen«, der die Erfüllung der Sehnsucht der Frauen nach Freiheit begründet.


VI.  Polygamie (Caprice de Dieu)

Die Gefahr, die von Islamismen ausgeht: fromme Devotion entflammt Eros, das Suchen nach dem anderen Geschlecht; mit der Religionszugehörigkeit geschieht der Erwerb von Heirats-Erlaubnis, damit verbunden der politische Entschluss zur Polygamie; mit dem lustvollen Verlangen in den Geschlechtern wächst Anhaftung, die Begeisterung, das Besitzdenken; eben dies bringt den Geiz hervor: Wachen über den Besitz. Daraus entstehen 'das Ergreifen von Stock und Schwert, Zank, Streit, Missbrauch und Lüge' (Mahanidana Sutta) – das 'laissez faire (tantra), laissez aller (tao)' befreiter Spiritualität verwandelt sich im Sunniten-Schiiten-Konflikt vor unseren Augen in den Aggressor endloser schmutziger Kriege; die Clanmitglieder streiten untereinander (Bhagavad-gita I.26), wer das Gottesdienst-Festspiel 'sacred-music-festival' (Sure 2,285) leiten und damit Mohammeds imposantes Werk deuten darf. Manch Sufis liegt die Täuschung zugrunde, dass die physio-psychologischen Naturgesetze von Vater und Sohn die Erklärungen einer Kulturellen Menschheit seien.

Manche Völker sagen: „Scheidungen sind das Resultat von außerehelichen Beziehungen: Polygamie kann die Gesellschaftsprobleme unserer Zeit lösen; sie soll als Alternative zur Scheidung gelten, die Familien zerstört und Kinder verwahrlost!“ (Philip Kilbride). Scheiden tut sich voneinander, was nicht zusammen in den Himmel wächst (Hl. Plotinus), "Islam" ist nicht zur Scheidung die Alternative, "jiddisch-bleiben" missachtet Buddhismus & Vedanta. Selbst wenn eine Frauen-Gemeinde gänzlich 'jiddisch-katholisch und Buddha' wäre – der potenzielle Schaden durch Polygamie rechtfertigt eine Einschränkung der "Religionsfreiheit".

Hagar und Sarah  Es muss zwei getrennte Gene geben, eins für das Aufdecken psycho-physischer Strategien hysterischer Zu- und Abneigungen; und eins für das Hinauswerfen neurotischer Beziehungsmuster. Da wir bereits das Gen für das Hinauswerfen besitzen, brauchen wir jetzt die tief-religiöse und psychoanalytische Hilfe von spirituellen Männern und Frauen, damit wir dieses Gen auch richtig anwenden. (nach Dawkins, The Selfish Gene)

Quantenphysikalische Analogie  Man muss die Polygamie als den Gipfel der heidnischen Verworfenheit und Sünde bezeichnen 'sie ist Gewalt, Kälte und Rücksichtslosigkeit im Umgang der Geschlechter, sie leugnet in direkter Weise den Plan Gottes' (Johannes Paul II); andererseits ist es 'der Gesetzlose, der Degenerierte und mental Unfähige, welcher unter einem System der aufgezwungenen Monogamie gezüchtet und multipliziert wird (Hazrat Inayat Khan). Der Konflikt zwischen Polygamie und Monogamie bedeutet: Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Ost und West. Betrachten wir die Religionen, die die Existenz Gottes als 'Die Liebe' annehmen, so sagen alle grundsätzlich, dass wir Liebende sein sollen, und dass wir unsere Bitten an Gott richten müssen, dass es in 'Gottes Hand' liegt, was geschieht – trotzdem müssen wir uns in einer anständigen und religiösen Weise verhalten. In den Lehren Buddhas findet sich die Überzeugung, dass sich die Dinge nicht einfach verbessern werden, wenn man „einen Gott darum bittet“, sondern, dass wir selbst den Akzent auf unsere eigenen Anstrengungen, auf unsere eigene Arbeit setzen müssen.

"Positive Männer", solche mit starkem mentalen und spirituellem Ego, lassen sich, von planetarischem Bewusstsein aus betrachtet, als 'geistig krank' (d.h. falsch positiv, nationalistische Kriege auslösend) diagnostizieren, "negative", welche im Gemeinwesen seelisch heilend aktiv sind, als gesund; komplementär könnten 'gesunde Frauen' "falsch negativ" sein, d.h. im spirituellen Sinne sich als krank ausweisen (Terror der Armen verursachend). Wenn Männer ein Leben voller Arbeit und viel Erfolg bevorzugen und sich überhaupt nicht um die Erweckung der weiblichen Seelen kümmern, bleibt den Frauen nichts anders übrig, als Leben in größtmöglichen naturfrommen Vergnügen zu fristen und evtl. noch Männern deren spirituelle Entfaltung, 'bis zum Tod für Volk und Vaterland', zu fördern.

Frauen gehören sich selbst; ihren Wert können sie nur selbst festlegen, indem sie
entsprechend ihrem heilig-göttlichen oder materiell-mentalen Ich Männer unterstützen.

 

 

 


R.  Women-Universel-Global-Ethics


Die Sprache der Frauen steht proportional zum pfingstlichen Geist ihrer Männer.

Frauwerdung von kulturellem Geist der Männer  Im Hinaufsteigen zu den Stufen: 'Yoga-Läuterung, mystische Anbetung, Stimme des Herrn' erbauen Frauen ihre 'Haus-Kirche'. Männer kommen in psychoanalytischem Dialog {ohne Worte} sowie im Geben von transkultureller Forschung und Lehre zu den Heiligen Schriften {ohne Schweigen} im länderübergreifenden dialogischen Gemeinwesen 'von oben herab' als Voraussetzung.

"Religionen" inszenieren Situationen, in denen bestimmte im Mutterleib erlernte Gefühle aufleben – jedoch ohne dass den Frauen der ursprüngliche Zusammenhang verständlich wird. Den Sinn dieses traurigen Spiels zu entziffern, ist erst im Dialog möglich, wenn die Inszenierung den Psyche-Analytiker {Archetyp Rama} einbezieht und die Verbindung der ursprünglichen Situation mit den im Dialog erlebten intensiven Gefühlen gelingt. Abwehrmechanismen sind begleitet von Verdrängung der ursprünglichen Situation und den dazugehörenden Gefühlen, die erst nach Jahren intensiven Dialogs zum Durchbruch kommen.

Heilen durch Psychosynthese und Psychoanalytischen Dialog
Eindringen unter das Bett. Man benützt Priester und Magier (Sündenvergeber) in großer Zahl. Heil! Kein Makel. (I GING 57.2: Das Sanfte). Im Dialog hat man es mit verborgensten Feinden zu tun, jenen ungreifbaren Einflüssen, die sich in die dunklen Winkel kollektiver Mutterherzen verkrochen haben und von dort aus die Menschheit suggestiv beeinflussen. Vor jeder Ethik ist es daher nötig, diesen Dingen bis in die geheimsten Winkel nachzuspüren, um festzustellen, um was für Einflüsse es sich handelt – dies ist Aufgabe der Universalen Geistlichkeit {Shiva}: Auslegung Heiliger Schriften 'zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung' (2 Timotheus 3:16); Aufgabe des seelenanalytischen Heilers {Rama} ist sodann, allen krankmachenden frommen Wahn zu beseitigen. Indem unkontrollierbare unterbewusste Einflüsse dialogisch ans Licht gebracht, gebrandmarkt, doch durch die Magie des Seelenblickes gleich vergeben sind, haben sie ihre Macht über die Menschheit verloren. Das Anonyme unterbewusster Umtriebe erfordert unermüdliche Energie der Kulturell-Kreativen. Hier gilt das Schriftwort: „Wir sind bei euch, unseren Frauen, für die wir von neuem Geburtswehen erleiden, bis Christus in euch Gestalt annimmt (Galater 4:19); euer Buchstabe tötet, unser Geist aber macht lebendig!“ (2 Korinther 3:6)

Dialogue – Tavistock-working-Conference  Da hören wir von Frauen, den recht internationalen Wesen, die vom Bund mit dem Narzissmus seelenloser Männer heftigste Verletzungen tragen. Aber diese Schuld – mag sie auch von Vererbung oder Natur herrühren – heilt nicht, wenn man den Blick hinwendet zu dem Fremden, sondern, dass auch Frauen ihren Pfad zur 'Erkenntnis durch Selbsterkenntnis' als heilige Seelen suchen: von oben, der göttlichen Macht, lassen sich »Gnade und Licht« in ererbte Finsternisse vergangener Generationen ausgießen. Geheimnisvolles Geheimnis des Heilens: die Heilerin 'Christus als Frau' {Ya Shafi} und das Heilmittel 'Große Mutter' {Ya Kafi: „Du bist allumfassend!“}.

Psychosynthese  'Unglücklicherweise sind die psychologischen Studien der westlichen Welt bislang nicht über die sogenannte „Tiefenpsychologie“ einer von Freud, Adler, Jung verkündeten psychoanalytischen Forschung herausgekommen. Es sind im Wesentlichen neben den Methoden Shankaracharyas in der Mandukya-Upanishad, die Satipatthana-Praxis Buddhas und die Yoga-Sutras von Patanjali, in denen wir eine tiefgründige Analyse der logischen Grundlage hinter der Wirkungsweise der menschlichen Instinkte und Triebe in Personen oder in der äußeren Welt entdecken können.' (Sri Krishnananda). Auch reicht es nicht aus, gewarnt zu werden vor der Täuschung durch das „was nicht ist“; wir möchten auch wissen „was ist“. Hier liefert der Sufismus eine Sicht der Maya, die nicht entgegengesetzt, aber komplementär ist. (Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, Keeping-in-touch 115). Solcherweise geschult können Frauen geltend machen, dass sie Männern überlegen sind.

Wenn Männer erst einmal eine bestimmte Meinung im Umgang mit Frauen sich angeeignet haben, geben sie im Dialog nicht gerne zu, dass sie sich geirrt haben; und auch wenn die meisten Frauen gelegentlich doch erkennen, dass sie sich in Männern geirrt haben, weigern sie sich, es zuzugeben. Derartiger Eigensinn ist ein großes Hindernis für den Dialog, denn damit wird es unmöglich, falsche religiöse Überzeugungen und andere Arten überlieferten Glaubens in Frage zu stellen und zu modifizieren. Wenn wir feststellen, dass bestimmte Vorstellungen von Beziehung schädlich sind, und dennoch weiterhin daran festhalten, weil Eltern und Großeltern und deren Vorfahren diese Vorstellungen hatten, so wischen wir jedes Gegenargument mit der Bemerkung vom Tisch, dass etwas so und so ist, weil alle das schon immer geglaubt haben. Wenn Frauen überhaupt Fortschritte machen wollen, müssen sie sich anstrengen, das Festhalten ihrer Ehemänner an Meinungen und Ansichten zu beseitigen, denn es handelt sich dabei auch um gefährliche Verunreinigungen des Humanistischen Geistes der ganzen Menschheit.

Nigredo oder Vom Sinn der geistlichen Anbetung Notre Dames  Während in den spirituellen Ausbringungen des männlichen kultur-schöpferischen Geistes weibliche Individuation ihr Omega findet, beginnt für Männer Individualisierung mit nigredo-Geistlichkeit: die Abtötung eines Geschäftsgebarens, das nur auf Profit setzt, und meint, mit Paternalismen und einer internationalen Moral von 'Genussehe, Wiederheirat und Konkubinat' sich an keine kosmischen Regeln ('mit Hochzeitsgewand erscheinen' Matthäus 22:12) halten zu müssen. Verehrung der heilig-göttlichen Feminität ist um des kulturellen Menschen willen. Weil 'Frauen, die in der Liebe das heilig-göttliche Wissen besitzen, Meisterinnen der Wahrheit sind, und es wird ihre Aufgabe sein, den Geliebten zu lehren, wie er über seine Begierden triumphieren und ‚stärker als er selber‘ werden kann' (Michel Foucault, Histoire de la sexualité).

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert die totale Übereinstimmung mit 'Ratsherren-Moral und spirituellem Vater & Sohn-Weltbild' und schließt 'das Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als Priesterbetrug aus. Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, einen Ausweg geben: Es muss den »Europäischen Dialog der Frauen« geben, wo Frauen nicht nur an sich, an einen kontemplierenden Organismus, oder wie patriotistische Männer denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind: die Menschheit, Frauen und ihre Kinder, sind die Frauen und ihre Kinder, im Westen wie im Osten.

Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Denn die Psyche sogar "religiöser" Frauen ist ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Vielmals finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen aber ihre Fehler auf, widersprechen sie nur: leicht kann die Fähigkeit dann in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Selbst Engel werden psychische Korrektur im Geist der Verfolgung annehmen, es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machend, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen: jeder Wunsch, jeder Versuch psychologischen Heilens, sie zu korrigieren, wird ihren Widerstand noch stärker machen.

Wahrhaftig schwierig ist in unserer Zeit die Geschlechterbeziehung, weil Männer erst die Entfaltung der aufsteigenden human-seligen Kapazitäten der weiblichen Seele erreichen müssen, damit dialogische kosmisch-spirituelle Weiblichkeit in ihre Entstehung kommt und die universale Botschaft 'Schöpfergeist zur weiblichen Individuation' wirken kann; andernfalls nutzt individualisierte Weiblichkeit den pfingstlichen Geist zur Ausstattung ihrer luxuriösen Paläste, nicht aber zur edlen Verwirklichung Planetarischen Bewusstseins. In Individualisierung sich anzustrengen, Individuation zu organisieren 'hält die Augen vom Leiden der Welt fern, und lässt die, die darin leben, selbstsüchtig werden; dies bringt nur momentanes Vergnügen, kein wahres Glück' (Pir Vilayat Khan, The Light of the Truth).

Der Konflikt, den Frauen mit sich austragen müssen, entsteht aus der Spannung zwischen den zwei Systemen im menschlichen Gehirn: dem rationalen Selbst (laterales Netzwerk) mit eigenen intuitiven Vorstellungen; und dem heiligen emotionalen Selbst (mediales Netzwerk), das eine Schlüsselrolle, im Bestreben bessere Entscheidungen zu treffen, übernimmt. Die spirituelle Praxis in Art Buddhas-Psychoanalyse – auf die Art und Weise, dass das göttliche Licht die konditionierten menschlichen Dunkel erleuchtet, die für die Sorgen, Ängste und Spannungen verantwortlich sind, von denen Frauen überall in der Welt gequält werden – dies ist für den Aufbau der Neuen Welt am wichtigsten. Meist ist es Unwissenheit um die Arbeitsweise ihrer eigenen Psyche, die Frauen oftmals aus dem Hinterhalt heraus dazu treibt ihre Gefühle auf andere Frauen zu projizieren und sich umgekehrt in Liebesmagie die Eigenschaften egomanischer Männer anzueignen, was nicht gerade als gesunder Geisteszustand betrachtet werden kann. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich Heilerinnen der Neuen Zeit auf dem geistigen Pfad sehr gut mit diesen Trieben der weiblichen Natur auskennen; nicht nur, um sich vor den Möglichkeiten, von ihnen besiegt zu werden, zu schützen, sondern um sie für einen höheren und konstruktiveren Zweck zu kanalisieren. Denn der Aufstieg zur göttlichen Kraft durch das Licht des Glaubens 'Im Herrn' verlangt: die Freiheit des Geistes.

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Die Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus heben und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt die rechte Weihe in der 'Gretchenfrage'.

Erwachend aus ihrer egozentrierten Existenz, müssen Männer sich den Aufgaben, welche ihnen das Leben stellt, im Geist der Selbstlosigkeit widmen, nicht aber der Selbstverleugnung ihrer Seele. Denn solches gebiert im weiblichen Gemüt krankheitsbildende Ungeheuer von innewohnender Unzufriedenheit und Bedeutungslosigkeit, die sich nicht einfach mit der Tugend von Vergebung und persönlichkeitsbildender Arbeit verscheuchen lassen; sie sind Zeichen, ernstzunehmende Symptome, die den Frieden erspähen wollen.

Wie gelangen Männer zu ihrer Seele? Durch die Praxis des Dhikr erwecken die Sufis bestimmte Fähigkeiten, indem sie die Zentren des autonomen Nervensystems beleben, in denen der Geist den Körper beeinflusst, und die sonst im Schlummerzustand verbleiben würden. Sie steigen mit Hilfe des Atems, Leidenschaften entzündend, gleichsam in einem Aufzug zu den höheren Ebenen der Existenz auf. Und wie Feuer ein Eisen glühend heiß werden lässt, so nimmt der Leib das Aussehen des Feuers an: er leuchtet und entzündet die nachhaltige Liebe im Göttlich-Weiblichen. Vorausgesetzt ein Mann hat sein Ideal verkörpert 'Maria werden: Gott, das Kind hervorbringend' {Krishna, den Genius, der »Kind« und daher menschlich geworden ist: man bringt Gott herunter und erblickt Ihn als mitten unter uns lebend (Pir Vilayat Inayat Khan, Auf der Suche nach dem verborgenen Schatz)}: Wenn der Organismus 'göttliche Weiblichkeit' sich entdeckt durch Entdeckung von Ihm als uns, dann entdeckt sich der Schöpfergeist des Weltalls durch die Offenbarung 'Gott ist Liebe'.

Was Frauen planetarische Macht verleiht, ist nicht die Arbeit, die sie mit ihren psychologischen Fähigkeiten gewirkt haben – denn dies vergrößert ihr Ego und nimmt sogar hinweg zum Pfad der Seele zu finden, was direkt zerstört die Beziehung und indirekt wirkt die Zerstörung der Welt; von daher wird eine Frau in diesem Trieb niemals vollauf glücklich befriedigt, und muss oft ohne Anerkennung bleiben, was zu großer Enttäuschung führt –, sondern die Tatsache, dass sie »den Dharma« vollbracht haben; das kosmische Wirken 'Gottes Persönlichkeit als Frau' entfaltet sich danach vollkommen natürlich und Ego-Erfüllung, Ruhm und Glanz, Leben, Macht, Wissen, Glück und Frieden stellen sich sodann von Vorsehung ganz alleine ein – in Gemeinschaft der Engel Planet Erde heilend.

Lob den Männern  An Lebensvitalkraft und Lebensfülle, genießerischer Zielstrebigkeit und Organisationsvermögen, am Rhythmus, mit großem Elan und Beschwingtheit, mit festem Willen zu Paternalismus und sieghaftester Kampfkraft zum Hotelunwesen [Genussehen], mit Lehrfähigkeit, spontaner Entschlussfähigkeit und Instinktwissen, bei Naturverbundenheit und transzendentaler Besinnung zu persönlichem Aufstieg, unter Großzügigkeit, Gnade und Hilfsbereitschaft – an dieser Überheblichkeit der Männer entzündet sich der geistige Hochmut der Frauen und in Überbegeisterung, Ablehnung und Machtstreben tönt es: „Ethik ist für 'Adam und Eva' Illusion, für unsere Wirtschaft Alptraum, für den spirituellen Orden schlecht.“ Nur den kulturellen Weisen ist Ethik nicht übernatürlich.

'Ethik ist eine Interpretation des Unteren zu den Bedingungen des Höheren; dieses ist das Prinzip der Ethik, und der ganze Erfolg hängt davon ab, inwieweit wir uns auf Quellen des Höheren einlassen, wenn wir mit niederen Prinzipien handeln' (Sri Krishnananda). 'Einmal, da meine Seele erhoben wurde, erblickte ich Gott in einer Klarheit und Fülle, wie ich ihn nie zuvor geschaut hatte. Ich sah hier nicht nur nicht Liebe, sondern ich verlor zugleich jene Liebe, die ich früher gehegt hatte, und ward versetzt in einen Zustand des Nichtliebens. So kam mir die Weisung: „Es sollte sich niemand an jemand anders binden, es sei denn, er habe es zuvor gelernt, sich vom anderen zu lösen, wenn es darauf ankommt, sowohl was die Zeit als was den Raum betrifft.“ || Bei einer solchen Schauung ist die Seele nicht einmal des Gedankens fähig, dass sie jemals jenes höchste Gut verlassen oder von ihm verlassen werden könnte. Sie wird in diesem Allgut unsagbar entzückt; sie sieht kein Mittel, es mit dem Munde zu sagen oder auch nur mit dem Herzen zu fassen – sie sieht nichts und sieht doch alles in allem. Es ist ein Schauen der Seele, nicht des Leibes. Der Leib ruht, schlummert, die Zunge ist gelähmt, die Rede verstummt.' Angela von Foligno

Erfolgreiche Männer unserer Zeit erfüllt immer mehr ein seelenkulturloses Streben zum Übermenschlichen: beflügelt von immerfort sich erneuerndem Eros-Blick 'spätere Heirat nicht ausgeschlossen' gelingt es ihnen, sich von physischem und mentalem Gemüt heraufzuentwickeln, mehr und mehr 'dem Einen entgegen' wachsend, bis sie eine Art von spirituellem Übertier werden, das die verschiedenen Gestalten der spirituellen Linie zusammenfasst. Diesem Göttersohn liebt sich nun eine ganz anderer Art, als es 'die göttliche Mutter' ist, ein: eine durch und durch ahrimanisch-besetzte, materielle Charakter-Natur, die sich in Frauen gewissermaßen mit dem luziferischen Willen der angesehener Persönlichkeit jener Männer paart, die hauptsächlich nach wirtschaftspolitischen Ämtern oder sozial-spiritueller Würde trachten. Und es ist diese Wahl der Frauen, welche die Jugend unserer Welt von ihrer reinen Bahn des 'SINN des Lebens und der Liebe' abzubringen trachtet.

Das Geheimnis von 'Christus und die Kirche' (Epheser 5:32)  Alpha geht von der kontemplativen Anbetung 'der Einen' – die Unbefleckte Empfängnis – in allen Frauen aus; das Omega hingegen ist 'die Göttliche Mutter', worin die erleuchteten Kulturell-Kreativen alle Vollkommenen Frauen als 'Die Eine' äußerlich erschauen. Jene Kulturellen, die den heiligen Geist in sich haben, nehmen aber 'die Göttliche Mutter' nicht wahr in einer Frau und in der Art einer anderen Frau, etwa als Kraniche, Pfauen oder Schwäne, sondern als 'die Unbefleckte Empfängnis in Gott selbst' – was sie selbst sind, und was die Vollkommenheit der Frauen ist. Keine Frau kann dann so tief in das Herz ihres Freundes blicken und sehen, wie dieser ihr gesinnt sei, als ihr Auserwählter (Matthäus 20,16) ihr ins innerste Herz zu spähen vermag, um dort ihre Zuneigung zu ihm mit unsäglicher Freude zu entdecken.

Ratschläge für Himmel und Erde, Engel und Menschen
In unreligiöser Spiritualität von Vater und Sohn breiten sich kriegerische Nationalismen und Seuchen über die ganze Menschheit aus; psychosomatische Erkrankung von Glaubensterror bedroht die Jugend aufgrund unspiritueller Religion ihrer Mütter. Männer müssen Frauen Psyche-analytische Heilung geben, sonst hören Frauen nicht auf, Söhne zu Priestern zu bemuttern; Frauen sollten ein spirituelles Meditieren unterlassen für Männer, die nicht zuerst im Dialog mitarbeiten => sonst schlagen Väter Töchter in noch größerem Ausmaß.

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist: Ethik, die höchste objektive Wahrheit, die sich dem Geist erschließt, ist die Form des Gemeinwesen-Tuns.

Ethik und Dialog – Was ist das?  Das heißt erst einmal für Männer, sich Vom-Himmel-hinauf zurückzunehmen und mit Gewissen und Verstand den geistigen Frauen zur Seite zu stehen. Das ritterliche Licht des männlichen Ideals »Unbefleckte Empfängnis« zieht Frauen hinan, sich im Inneren um 'die Arbeit des Geliebten Herrn', die innere Stimme zur erleuchteten Seele kümmern zu können; und es ist dieser »Baum der Erkenntnis«, der den Frauen jene Macht verleiht, in der Männer sich wandeln werden zum »Diener der Weiblichkeit«.

 

 


S.  Healing - Awakening of Womanity


Der zerbrochene Krug des Wassermann-Zeitalters
Mann und Frau, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des 'Du' [Nicht-Ich] und des 'Ich' haben, bleiben – ohne Kulturelle Schöpferischkeit – so entgegengesetzter Natur wie Finsternis und Licht. Denn steht nun fest, dass der Herz-Charakter der Männer nicht dem seelischen Wesen der Frauen entspricht, wie auch die Persönlichkeit der Frauen nicht dem Einzig-Seienden der Männer (weil Frauen einfach 'keine Lust' auf Dialog und den Beruf verspüren, junge Männer spirituell heranzubilden, und Männer 'keine Zeit' haben Hl. Schriften auszulegen, um kränklichen Damen tiefenpsychologisch Vergebung zu gewähren), so folgt um so mehr, dass dann Planetarisches Bewusstsein – Seelenkapazität der Männer verbunden mit spirituellem Bewusstsein der Frauen – nicht vonstatten geht. Da der Frauen Übertragung ihres 'Glauben an den Herrn und Seine Kapazität' auf Männer, wie der Männer Anima, die Vision Notre-Dames, auf Frauen folgerichtigerweise nicht gelingt, so verlieren Ausdrücke wie »Ich gehe zum Vater hinauf« (Johannes 20:17) und »Das ist mein Mann« an Wert: der Sinn der Liebe zerbricht, 'es reißen die Schläuche und der Wein läuft aus' (Matthäus 9:17; Lukas 5:39). * Die scheinbare Darstellung in Form einer Erinnerung an das Bewusstsein von etwas, das zuvor beobachtet wurde, in einer anderen Sache (Vedanta-Sutra I.1).

'Hätte ich doch nur vom »Herrn« gewusst, bevor ich geheiratet habe, dann wäre das viel besser gewesen. Nun aber ist es zu spät. Jetzt sind meine Kinder und Kindeskinder alle materiell geprägt. Wie soll ich die Sehnsucht meiner Seele begreifen, wenn zuvörderst spirituelle Guidance mich zur Persönlichkeitsentwicklung drängt?' – Ethik lehrt im Ideal des Geliebten Herrn als »Rama, Krishna, Shiva, Buddha«, dass Frauen sich vier Mal geben: als Psychoanalytikerinnen {Rama}, Geberinnen des Wissens der Bhagavadgita {Krishna} und Mantra-Yogalehrerinnen {Shiva} sowie Führerinnen im Dialog 'Buddha als die Frauen'; diesen Frauen gegenübergestellt sind jene 'fundamentalistische Frauen', die mit Jesus, Muhammed, Alī oder Moses nur einmal lieben: und damit die Welt aufteilen in Kriegsgebiete. Weibliche Cleverness handelt durch die Schlange 'Sexualität', Männlichkeit besiegt durch den Stein 'Spiritualität'. Weder finden Schlange und Brot zusammen, noch Fisch und Stein, noch Schlange und Stein. Daher wurden der Frau 'die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie an ihren Ort fliegen kann' (Offenbarung 12:14), die Transformation herbeizuführen. Der Geist der Kulturell Kreativen sind einzelne Seelenkräfte, während das Herz der Frauen die Gesamtheit männlicher Seelenkräfte in sich schließt, also die Zentralkraft und die Wurzel der übrigen ist; wenn nun die Wurzel heilig ist, so sind es auch alle Zweige; nicht aber verhält es sich auch umgekehrt so mit einem einzelnen geheiligten Zweig (Isaak der Syrer).

Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames. Von der Ergänzung 'Gott und heilige Seele', in dieser Balance vereint, resultiert ein drittes: Gemeinwesen {koinonia}, als das sich im Gleichgewichtszustand befindende Einig-Wesen, welches funktionell ist. Indem sich Frauen und Männer im Gleichgewichtszustand einigen und damit in ein Drittes weiterfließen, offenbart sich Planetarisches Heilen. Nur Seele sein, oder nur Göttlichkeit des einen oder des anderen Geschlechts, kann niemals funktional sein.

Notre-Dame als Heilerin  Wenn Notre-Dame die Verdienste von Tugend und Gerechtigkeit wünscht, so wird die Menschheit sie empfangen und 'die Kranken werden gesund, die Gequälten erlöst, die Angstvollen beruhigt, und die Notleidenden finden Hilfe' (Mahabharata, Anusasana Parva, Kap. 149: Die 1000 Namen Krishnas). Frauen aber, die weiterhin mit Kali-Moral Reichtum schaffen, werden Krankheit bewirken; Kriege verursachen, die Helenas Vergnügen genießen; und die wie Eva Nachkommenschaft geben, werfen Gewalt über unsere Erde.

Planetarisches Bewusstsein und Erziehung  Mit dem Auftreten von Epidemien, welche Ländergrenzen überschreiten – nach Covid-19 werden stärkere Pandemien die Erde heimsuchen – ist es Zeit für Menschen, deren Liebe Gott und der Menschheit gilt, aufzuwachen. Dann allerdings muss klar sein, dass Ehefrauen für den Bereich des Geistes zuständig sind, den Männer länderübergreifend manifestieren, und dass, damit alles wieder gesund wird und sich schöpferisches Leben heilsam gestaltet, Frauen sich in bestimmter Art und Weise erzieherisch gegenüber Männern verhalten müssen (letztere ändern unerwünschtes Verhalten nicht durch Belohnung). Frauen müssen aussteigen aus dem Körper, eine Distanz schaffen zwischen ihrem Körper und Ungeist; wenn ihnen das gelingt, ist es das Ende allen Leidens.

Die Seele der Frau {die ja nicht selbst ihre Seele sehen kann}, kann mit der Saite an einem Instrument verglichen werden, die jedoch an zwei Seiten befestigt sein muss. Einer Frau sichtbar bewusst sind ihre endlichen Handlungen, die spirituelle Meisterschaft Qualitäten der Welt vorzuführen. Ist ihre Saite jedoch nicht am heiligen Geist des Mannes befestigt, kann sie nicht Mitspielen bei der »Gaia-Symphonie Neuen Lebens«, dem Planetarischen Bewusstsein »hu-man«. Anders gesagt: wenn unsere Seelen nicht der Richtung zum Gemeinwesen folgen, dann verpassen wir, was das Ziel der in unserem Zeitalter uns angeborenen Sehnsucht ist und worin unsere höchste Erfüllung liegt: Heilung der Menschheit.

Vom Neuen Himmel und einer Neue Erde  Die Liebe der Frauen zum Kulturellen Geist begründet die Humanisierung der Gesellschaft. Doch müssen 'die Töchter des Himmels' inmitten des irdischen Heeres sein: durch 'kollektives Heilen in Nächstenliebe' in Fühlung mit psychotischen Müttern, durch 'individuelle spirituelle Guidance und Nicht-Beziehung' face-to-face mit neurotischen Brüdern. Nur indem sie auf diese Weise Seelen-Charakter und spirituelle Persönlichkeit entwickeln, sind Heilerinnen der Neuen Zeit den schweren Anforderungen gewachsen, die auf ihnen ruhen. Sie bedürfen dabei der Initiationen durch den 'Großen Farmer der spirituellen Institution'. Diese Initiationen sind Anerkennungen, die zur Gruppenheilung, und später zur individuellen Guidance berechtigen; es sind nicht Auszeichnungen zur persönlichen Bevorzugung: in den Frauen wird vielmehr die ganze Geistige Hierarchie geehrt, in deren Mitte sie weilen. (I GING 7 Schi / das Heer, die Masse §2)

Planetarische Heilung durch Gebet, Meditation oder Bücher zu erlangen – das wäre ja so, als ob man behaupte, man könne selbst eine Neue Sprache für die Menschheit erschaffen. Heilung zu planetarischem Bewusstsein, was 'Die Sprache der Frauen' ist, entwickelt sich durch geistlich wie spirituell fundierten psychoanalytischen Dialog: es braucht lange Zeit bis 'die Sprache der Frauen' zu Planetarischem Bewusstsein vollkommen ist und da es nicht von einer Person allein kreiert werden kann, muss es von Generation zu Generation emotional erlernt, entwickelt, neu erworben werden. Ethik entfaltet sich nur, nachdem Frauen im Gemeinwesen das Bild erleuchteter Seelen über lange Zeit in ihrem Herzen getragen haben.

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt unserer Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, im Aufstieg des Geistes war ihre Rede geschrumpft zur Leerheit und zum Schweigen (1 Korinther 14:34-35). Schließlich spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen, doch... es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass wir den Sinn von Persönlichkeit nicht erlangt durch unserer Männer schöpferischen Geist. Krank bin ich geworden. Würden meine Leiden doch uns alle zur Besinnung bringen!“

Du hast sie aus den Tiefen des Hades herausgezogen, nach Eden geführt (Lied Ephraim des Syrers)
Die Heilkraft der erleuchteten Seele der Männer wirkt durch Augen-Blick; ist der Odem selbstloser Macht auf das heilige Weibliche gerichtet, enthüllt sich den Frauen ihr Selbst und sie gewinnen Klarheit über ihre eigene Natur, den Charakter. Bringen Männer in den Gegenüber ihr eigenes humanes Antlitz hervor, schwindet all ihr Götterstolz. Und es ist dieser Moment im Gemeinwesen, wo Michael den Drachen 'Krankheit und Tod' bezähmt.

 

 



»Und was nützen Bücher,« dachte Alice, »ohne Bilder und Gespräche?« (Lewis Carroll)

 

no victory of honour

over dishonour

without dialogue

 


François Gérard,
Psyché et l'Amour
 
Lorenzo Lotto, Die Verkündigung


Antonio Allegri da Correggio, Halte mich nicht fest


* Da das intellektuelle Männer-Ego und ebenso die kapha- und vata-Substanzen von Frauen nicht wesenhaft unbedürftig sind, 'so sind sie alle auf etwas angewiesen, was keine finstere Selbstherrlichkeit und kein naturhafter oder frömmiglicher Zustand ist: dies muss das immaterielle Licht Gottes sein' (Suhrawardi: Hikmat al-Ishraq, Über die göttlichen Lichter), was – durch die eigene geistige Praxis offenbart – die wandelnde Kraft im »Dialog der Frauen« ist. Der innere Konflikt jedoch, der damit letztlich dafür sorgt, dass Männer sich nun doch nicht ändern, entsteht auf Grund differenzierter äußerer Umstände; dennoch werden Frau und Mann in ihrer Erkenntnis von Täuschungen nicht eher befreit sein, als dass sie 'dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht' (Johannes 20:18). 'Wenn du dich selbst kennst, verstehst du, dass du Er bist. Verstehe aber, inwiefern du Er bist und inwiefern du andersartig bist als Er' (Ibn 'Arabi): als schöpferische Seele.

 

 

 


T.  Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [
ISSAT]


per experimentum – sine experientia nihil sufficienter scire potest

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht – Vom Goldenen Zeitalter und dem Himmel
Männer erhalten feste Gewissheit, mit ihrer 'Gebieterin und Gott der Liebe' in Ewigkeit einmal zusammenzusein, indem sie in 'Fasten und Gebet' (Apostelgeschichte 14:23) das Unterpfand ihrer Gnade erworben haben und deutlich der Gemeinschaft die Morgendämmerung kulturellen Geistes schenken; ebenso besitzen Frauen nun Sicherheit, dass die Vereinigung mit dem Mann sicher erfolgen wird, da sie das Licht der Gnade eines Allheiligen Gottes – ihrer in Hauskirche (Levitikus 19:17) mit dem Herrn vermählten Seele – über die Bereuenden ausgießen; denn die Qualität der Vergebung verbrennt alle Dinge außer der Schönheit der Kulturellen Schöpferischkeit (aus Übertragung der fünfzig Worte des hl. Makarios des Ägypters).

Weisheit der Engel  Das Kulturell-Kreative (das göttliche Wort) erstreckt sich auf unendlich Vieles, es erkennt die Dinge aufgrund ihrer ewigen Ursachen, die mit dem Göttlich-Weiblichen essenziell identisch sind. Da diese Ursachen auch die Ideale 'Anima' (Unbefleckte Empfängnis) und 'Animus' (der Geliebte Herrgott) sind, so kann man sich fragen, ob die religiösen Ideale untereinander real unterschieden sind oder nicht. Die Göttliche Mutter erkennt die Archetypen durch sich selbst, da sind die Ideale nicht real verschieden. Hingegen unterscheiden die Heiligen die Göttinnen voneinander, indem sie auf die Große Mutter Bezug nehmen: der heilige kulturelle Geist erkennt die Große Göttin insofern mit Gewissheit, als er Sie im Licht der Großen Mutter, unter dem Jauchzen der Engel, erkennt; allerdings ist diese 'Heilige Nacht' auch mit der natürlichen Vernunft allgemeiner Frauen verbunden, sodass eine absolute Gewissheit nicht erreichbar ist, es bleibt 'geheimnisvolles Geheimnis des Glaubens'. Die Weisheit der Göttlichen Mutter übersteigt selbst die Fähigkeit spiritueller Männer zur Weisheit, sodass Männer, denen es an erleuchteter Seele fehlt, Frauen betrachten, ohne zu verstehen, wie Frauen sich selbst schauen. (nach S. Bonaventura, Quaestiones disputatae de scientia Christi, in: Philosophische Bibliothek, Bd 446: Andreas Speer, Hsg.)

Die Seele der Frauen hat mit den Seelen der Männer eine Arbeit zu verrichten
Der Kosmos verwirklicht sich in schöpferischer Weise, indem wir mit anderen teilen und zusammenwirken. Unsere Beziehung zur Menschheit verlangt von uns, mit unserem innersten Seelen-Selbst von multidimensionalem Bewusstsein in Berührung zu kommen. Die Seele trägt in sich das Potential schöpferischer Kraft; wir sind schöpferisch, wenn der universale Geist schöpferisch ist – doch bedarf es einiger Anstrengung, um diese Kreativität zu erwecken und wirklich in Besitz zu nehmen. Denn die Natur unsublimierter Weiblichkeit kann nicht anders, als durch den erotischen Aspekt der Männlichkeit angezogen zu werden: dann tötet Sex die Seelenzeit des Männlichen, und die Wirtschaft der Männer zerstört den Raum der Frauen. Was muss sich also wandeln? Der gesprächige Manager wird in Gegenwart noch gesprächigerer 'Frauen im Dialog' zum Zuhörer. Was zugleich aber sich wandelt ist: in der Anwesenheit seelenvoller Spiritueller hört das selige Weibliche auf selbstlos zu sein und wird zum Erhalter wie zum Erbauer einer Neuen Welt von schöpferischem Geist des Männlichen. Das spirituelle Männliche spürt die Anziehungskraft des seligen Weiblichen zuerst, 'Wiederkunft Christi', der schöpferische Kulturelle Geist des Männlichen sucht immer nach dem Seelisch-Ähnlichen, um sich auszudrücken und es ist die Schönheit seelenvollen Geistes als das Weibliche, dem sich die Stärke des spirituellen Männlichen voller Sehnsucht beugt {Welche Frau hat einen guten Mann, Der sieht man's am Gesicht wohl an (Goethe)}. Die Mission der Frauen ist es, den seelischen Geist der Männer anzunehmen, offenbarte Schöpferischkeit mit ihrer femininen Persönlichkeit zu manifestieren. Die Geschichte der Religionen zeigt eindringlich, dass dies Frauen selten wussten: Anderes liebend vernachlässigten sie die Seelen der Männer so sehr, dass das weibliche Fluidum letztlich dahinsiechte. In 'Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden', ist ein Geheimnis ausgesprochen, dass das Planetarische Bewusstsein der Frauen vom 'Heiligen Geist' stammt.

 

 


U.  Ethics Conference on Dialogue


Wir befinden uns in einem Übergang, wollen aber mit ungebändigten Sinnen nicht einsehen, was neurotische Weltanschauungen von Männern und Frauen im Leben der Menschheit angerichtet haben. Drei Aussagen sind jedoch jedem unwiderruflich aufgegeben: zum Gemeinwesen, zur Berufung in der Botschaft, und zur Liebe; sie erwachsen aus der universalen Bezogenheit der Männer zum Gemeinwesen, sowie den kosmischen Faktoren der Botschaft zur 'Individuation der Frauen' in Planetarischem Bewusstsein kraft ihrer Liebe. Vom Dialog dieser drei Themen hängt das Schicksal der Menschheit und ihrer Wohlfahrt ab.

Dialog braucht Grundlagen: sonst besteht Gefahr, dass sich neurotische und psychotische Muster verstärken. Männer, die sich in erster Linie um ihre Persönlichkeit und ihr Wohl in dieser Welt kümmern, werden keinen Nutzen von religiösen Unterweisungen über 'Den Geliebten Herrn' haben, bevor sie nicht ausdrücklich ihr Wort gegeben, sich für den Schutz des Weiblichen sowie das Wohl ihrer eigenen Seele einzusetzen. Ebenso fallen bei Frauen mit psychotischen Schuldgefühlen Unterweisungen über 'Die Große Mutter' und 'Die Große Göttin' auf einen ungesunden Boden: hier liegen die Grundlagen in Retreats zur Stärkung der spirituellen Persönlichkeit, bevor überhaupt „Frau Holles Bett“ gemacht werden kann. Wenn es richtig ist, dass die Verursachung psychosomatischer Erkrankungen der Frauen in den Intimitäten psychosexuellen Lebens neurotischer Männer gefunden wird, und die psychosomatischen Symptome der Frauen Reaktionen auf diesen Ausdruck unfrommer Wünsche sind, so kann Dialog nicht anders, als alle irreligiösen Intimitäten der Männer aufdecken und das Geheimnis seelenloser Interreligiosität verraten. Die begangene Lüge 'Frauen zu schützen', sollte dann von den Männern offengelegt werden, die sie begehen.

Von der algorithmischen Tiefe im Dialog  Die in Patriarchat-Jahrtausenden gewachsene Unzulänglichkeit des Selbstbildes »Frau« benötigt komplexe Information, um den Zustand überhaupt beschreiben zu können. 'Komplexität braucht Zeit, um zu entstehen, Zeit, in der Ordnung geschaffen und Information – insbesondere emotionale Information – verarbeitet und ausgesondert werden muss, bevor sie "komplex" werden kann' (Charles Bennett). Komplexität hat mit Emotionen zu tun, die nicht mehr vorhanden, doch gelernt werden müssen. Anderes gesagt: 'Heiligkeit der Frauen' besteht nicht nur darin, das weibliche Gemüt zu beruhigen, sondern Männlichkeit an jeden beliebigen Ort zu bringen, den Frauen wünschen.

Männer in gleichem geistlich-ritterlichen Denken sowie gleicher kultureller Sichtweise, nämlich der Entfaltung des Wirkens spiritueller Weiblichkeit durch den schöpferischen männlichen Geist, werden mit der Tendenz einen exklusiven Kreis zu bilden, zueinander hingezogen – marianisch-priesterliche Manier neigt dazu, sich von der Mehrheit anderer Männer, welche spirituelle Eigenliebe frönen oder 'Adam und Eva' spielen, abzusondern. Und so ist es auch bei den Mystikerinnen unserer Zeit; sie teilen ihre Ideen nur wenigen Gleichgesinnten mit. In verschiedenen Zeitaltern sind diese Frauen aufgetaucht und haben psychoanalytische Denkschulen der Weisheit gegründet; das Verständnis vom Leben war dabei ein und dasselbe: Frauen, die sich unter den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen ihrer Männer entfalten, variieren in ihrer schöpferischen Persönlichkeit, der Form planetarischen Handelns, entsprechend dem Archetyp 'Rama, Krishna oder Shiva' mit dem sie ehelich verbunden sind; sie behalten jedoch die seelischen Eigenschaften Buddhas bei. Neurotische Strukturen sind es, in denen Männer ihren Rückzug vom Gemeinwesen antreten, sich vor einer drohenden Niederlage, einem Verlust ihres Persönlichkeitsgefühls, fürchtend, und sich durch 'großmächtige Ritterschaft', dem Pfad der 'König der Könige' zu schützen trachten, mit den Folgen für die Menschheit: Gewalt, Krieg und Pandemien. Der 'gottgeweihte geistliche Ritter', welcher mit Hochzeitsgewand den Tempel Universel baut, hat seinen Geist auf 'Die Große Mutter' gerichtet; während der Nichtgottgeweihte, der das 'Hotel Universel' baut, im Namen von industriellem Fortschritt, wirtschaftlicher Entwicklung für die Befriedigung geistloser Sinne tätig ist – in der das weibliche Gemüt erkrankt.

Der Kulturell-Kreative Dialog und die Implizite Ordnung
Männer haben beträchtliche spirituelle Macht über Frauen und Kinder errungen. 'Dabei liegt das eigentliche Ziel paternaler Spiritualität in der Transformation der weiblichen Natur selbst, die, so wie sie ist, sich dauernd dem totalitären Prozess entgegenstellt, dem ungeheuerlichen Experiment, Spontaneität als weibliche Verhaltungsweise abzuschaffen und Frausein in ein Ding zu verwandeln, das unter gleichen Bedingungen sich immer gleich verhalten wird.'
(nach Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft). Doch auch "Religion" wird erwiesenermaßen nichts erreichen, wenn sie Frauen heutzutage zu überreden sucht, dass es besser wäre, wenn Weiblichkeit ihren Verliebtheitswahn gegenüber fragilen Männern, oder physischer -, mentaler - oder spirituell starker Maskulinität, einfach sein ließe. Wenn Frauen von der Leidenschaft des 'auf ihre eigene Art geliebt zu haben' (Lew Tolstoi) – mit den Folgen unvorhergesehener Krankheit oder lebenslangem Unglücklichsein – wirklich zu kurieren vermögen, so geschieht dies darum, weil es geglückt ist, auf subtile imaginative Herzenskräfte der weiblichen Seele einzuwirken, nicht aber auf transpersonale Vernunft. Der psychoanalytische Dialog der Kulturell-Kreativen kann die intelligent wirkende organische Fähigkeit einer 'Liebe zu den erleuchteten Seelen: als Ramas, Krishnas, Shivas und Buddhas in der jetzigen Zeit' in Frauen wachrufen, die bis zu diesem Moment geschlummert hat; was eine wirksamere Heilkraft auszuüben vermag als der bewusste Wille der Männer zu spirituellem 'Universellen Gottesdienst'. Wie aber vermag Dialog dies zu tun? Entweder ist durch den Einfluss des Heiligen Geistes dem kollektiven Weiblichen Kraft zum „Nein!“ verliehen worden, oder die eigene Predigt zur 'Lehre des Herrn' hat eine Liebe zur Schönheit aufgeweckt und das Gewissen der Neuen Weiblichkeit hat im Geist der Führung ihre Quelle von göttlicher Macht 'Nom-du-Père' erschlossen, die bis dahin im Wesen »Frau« als verschollen galt. Unter der Schwelle des Bewusstseins ruhen nicht nur bloß unbewusste oder unterbewusste Komplexe psychosomatischer oder psychischer Prozesse, sondern eine intelligent wirkende kosmische Kraft Planetarischen Bewusstseins; diese tiefere und innigere implizite Ordnung mit dem Licht ihrer Seele zu erwecken, dies ist das evolutionäre Ziel der Kulturell Kreativen im Dialog. Der Universale Geist, der aus der Einsamkeit Seiner göttlichen Einheit wiederkehrende humane 'Christus', mit seinen religiösen Doppelgängern [Sankt Peter und Sankt Paulus], sowie symmetrisch wirkende, in die geistigen Himmel 'aufgenommene Marien', Mutter und "Schwester" [siehe dazu: Euronyme; griechisch: 'Die weithin Geltende', die sich selbst gebildet hat, die auf dem Wasser tanzt; d.h. ihre sieben Zentren als planetarische Power entfaltet hat], mit ihrer spirituellen Doppelgängerin, 'die Jungfrau' [mythologisch: Iris, goldgeflügelte Gottes-Botin; sie tritt ein für die Gleichberechtigung der Frau in ihrer spirituellen Disziplin], sind die universalen, extrakulturellen Archetypen (Epheser 4:11-12) unserer Erde. So ist 'Maria' der Spiegel für das Gewissen jedes Mannes, in den er mit den Augen der Seele schaut, und danach weiß, was er tun soll; der 'Wiederkehrende Christus', die Erzengel der Elemente, ist sein 'Omega'; Notre-Dame: die Botschaft der Heiler, Lehrer und Propheten, die die geistige Regierung der Welt bilden, der 'Ein-Klang der Glocke'.


Vom Brotofen der Weisheit 
Die Große Mutter ist das allumfassende schöpferische Prinzip einer universalen Kultur. Wenn Genien-Intelligenz, die enthaltende Saat des Menschheitsepochen umspannenden Geistes, sich im vibrierenden Nährboden der kosmischen Natur widerspiegelt, gestaltet der Mutterschoß 'Künftige Dinge' und es erregt sich die poetische Vision, das Schöpfungswerk 'Paralleluniversumsbibliothek': die kosmische Religion zur kulturellen Menschheit ersteht… der Poet ist verschwunden! Die Große Mutter – Licht der Weisheit, ganz von Intelligenz durchdrungen – sendet durch all Ihre Sinnestore Strahlung in den umgebenden Raum und es erhebt sich als Das Einig Wesen, zur Sprache erfüllt, der Ozean der Weiblichkeit, weiter als der Horizont, »das Gemeinschaftliche« zu begründen.

Zutritt zum Himmelreich erlangen wir nicht durch Meditation, sondern durch religiöse Anbetung und
mystische Ekstase. Doch nur wer die Rätsel von Sonne, Mond und Sterne löst, und auch die Zutaten
(300g Butter, 400g Mehl, 160g Sauerrahm, Zimtzucker: Sterntaler) findet, kann das Königreich retten.

 

 


V. 
Transcultural Mentoring


„Als ich mich in schnellem Flug von den materiellen Körpern entfernte, gelangte ich zu dem reinen und glücklichen Geist. Mit dem Auge des Geistes erblickte ich geistige Wesen. In jeder Sphäre und jedem Stern sah ich einen Geist. Als ich mich aber noch höher erhob, leuchtete mir der Glanz des Erhabenen; als das Leuchten stärker wurde, verschwand die Individualität, nur Gott existierte noch, und es gab keine Spur mehr von mir. Ich behielt weder Intellekt noch Erinnerung noch Geist; Ich entdeckte, dass all meine Geheimnisse nur Schatten waren. Dann kam ich zurück zur Engelintelligenz und von diesen Intelligenzen zurück zum Geist, und so schließlich wieder zu Körpern, die mich riefen (aufforderten).“ Azar Kayván, The Dabestan-e Madaheb, School of Manners – Der Grals-Kelch des Kay Khusraw

Werden die seelischen Kulturen spiritueller Männer von Frauen nicht mehr empfangen, wird die Menschheit von pandemieartigem 'unzeitigen Tod' heimgesucht: man übertüncht sein neurotisches Benehmen mit intellektuellen Phrasen und verblendeten Manieren – was sich über die ganze Welt ausbreitet. Ermangelt es Männern an offenbartem Heiligen Geist, werden Frauen in ihrem wichtigsten Gebiet [den Zentren: Geld, Sex und Macht] ständig in Erregung versetzt, ihre schöpferischen Energien werden staatlich missbraucht oder durch egoistische Eigenkunstverlangen sinnlos vergeudet: man identifiziert sich mit seiner Persönlichkeit, jagt maßlos Vergnügungen nach oder wird mystisch-spirituell selbstsüchtig. Dann nehmen Kinder Gewohnheiten an, mit denen sie sich selbst zerstören.

Der Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet, daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben, oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Nation oder Rasse identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im Gemüt der Weiblichkeit. Obwohl es derzeit so aussieht, als ob weibliche Hysterie das Fehlverhalten von Männern in der Welt verursacht, ist es in der Tat das neurotische Ego der Männer, welches das Leiden der Menschheit hervorruft. Solange das Bedürfnis des Wesens 'Frau' nach dem kulturell-seelischen Geist der Männer nicht gestillt ist, können Frauen nicht glücklich sein; auch kann Fraulichkeit allein keine Zufriedenheit vermitteln. Materielle Beglückung kann durch eine seelische Störung ganz unvermutet in vollkommene Unzufriedenheit umschlagen, doch ist es sinnlos dies der 'weiblichen Hysterie' anzulasten, als wäre sie die wirkliche Ursache der Sorgen. Frauen sind nicht die eigentliche Quelle ihrer Ängste: es ist das seelenlose Spirituelle der Männer.

Um auf die Menschheit umfassend heilend einwirken zu können, brauchen Frauen einen Kollektivkörper. Solange aber der Geist der Männer diesen Kollektivkörper nicht belebt, sind Frauen schwach, sie können das Ausmaß universeller Weisheit, Liebe und Kraft ohne den Heiligen Geist der Männer nicht ausdrücken: der Organismus reagiert mit Krankheit. 'Heilung der Erde' wird daher nur möglich werden, wenn der Glaube der Frauen es zulässt, dass geistlich-spirituelle Männer sich im Gemeinwesen darum kümmern, das Herz des Weiblichen, seinen Körper und seine Seele in seine ›natürliche göttliche Ordnung‹ zu stellen. Abweichen vom natürlichen Zustand des Weiblichen bedeutet Krankheit der Menschheit.

 


Göttliche Mutter – Herrinnen auf dem Thron [alLat, alUzza, Manat]
[Diskurs der Universität: weltweite und weltoffene Objektivität]

S. Maria – Königin der Engel
'gebenedeit unter den Frauen' [Yogamaya: Lehren des Herrn]



The Cultural Creatives
Buddha {der Adler: oben links}; Rama {der Engel: oben rechts}
Krishna {geflügelter Stier: unten links}; Shiva
{geflügelter Löwe: unten rechts}

Die Chöre der Engel
(links) Frauen auf dem geistigen Pfad [Zuhören der Hysterikerinnen]
(rechts) Männer vor ihrem Initiationspfad [Sprechen der Analytiker]


Frauen können nur wenig für andere tun, solange sie selbst verwirrt sind oder leiden. Erst wenn der spirituelle Wille der Männer geistig-kulturell wird, kann spirituelle Intuition der Frauen Planetarisches Bewusstsein begründen. Heilen The Cultural Creatives das weibliche Herz, erwacht Verantwortung für die Erde und Frauen-Persönlichkeit gewinnt an Macht.

Über den Wolken muss ein lieber Vater wohnen (Beethovens Ode an die Freude)  Die Kirche steht vor der größten Bewährungsprobe seit ihrer Gründung, denn der Menschheit wird es auf Dauer nur gut gehen, wenn es der »Tochter aus Elysium« (Europa) gut geht. Es wird darum gehen zu zeigen, wie »die Große Mutter« (Weihnachten) bereit ist, »Ostern«, die Große Göttin zu verteidigen, um »Notre-Dame« zu stärken; denn weder Kloster noch die Magd, weder Mutterschaft noch Sharia, weder Genussehe noch Konkubinat oder Wiederheirat können der Menschheit Gesundheit, Sicherheit, Wohlstand: Kultur gewährleisten.

Il s'apparaît que pensée ne procède que par voie d'éthique. Encore faut-il mettre l'éthique au pas de la psychanalyse. Ce qui pense, calcule et juge, c'est la jouissance, et la jouissance étant de l'Autre, exige que l'Une {Immaculata Conceptio}, celle qui du sujet fait fonction, soit simplement castrée, c'est-à-dire symbolisée par la fonction imaginaire qui incarne l'impuissance, autrement dit par le phallus. (J. Lacan: Autres écrits. Le Seuil, Paris 2001, p 551)

 Buchmalerei. Fouquet, Jean; um 1415/20-1477/81. "Die heilige Dreifaltigkeit", um 1455.
Aus dem "Livre d'heures d'Étienne Chevalier". Arsani AG https://www.kunst-fuer-alle.de/

 

„Mein Geist wurde so sehr entrückt, dass mir schien, er befände sich fast ganz außerhalb des Leibes; zumindest erkennt man dann nicht, dass die Psyche noch in ihm lebt. Ich sah die allerheiligste Menschheit mit mehr überströmender Herrlichkeit, als ich sie je gesehen hatte und es wurde mir durch wunderbare und klare Erkenntnis gezeigt, wie der Herr an den Brüsten der Großen Mutter ruht. Ohne es zu sehen, war mir, als würde ich mich in Ihrer Gegenwart sehen. Es scheint, als läutere diese Vision die Seele der Frauen in hohem Maße und nehme dämonischer Sinnenwelt nahezu alle Kraft. Die Große Mutter ist eine gewaltige Flamme, die, so scheint es, alle Wünsche des Lebens verbrennt und zunichte macht; denn wenn ich sie auch, gottlob, nicht mehr auf nichtige Dinge richtete, wird mir hier doch so richtig klargemacht, wie alles Nichtigkeit ist, und wie null und nichtig sog. "Herrscherwürden" von hienieden sind. Welch' eine gewaltige Lehre, um unsere Wünsche zur reinen Wahrheit zu erheben! Dabei wird eine Ehrfurcht eingeprägt, die ich nicht beschreiben könnte, die aber ganz anders ist als alles, was wir hier erwerben können. Gar erfüllt es die Seele mit großem Entsetzen, zu sehen, wie Männer es wagten, oder Frauen es immer noch wagen können, eine so überaus große Majestät zu beleidigen. Ich mag die Auswirkungen von Visionen, und ich habe auch schon gesagt, dass es da mehr oder weniger Fortschritt gibt: hier ist er riesig.“ (nach Teresa von Ávila, Das Buch meines Lebens).

Stufenweg der Männer  Um den Dialog der Generationen und Geschlechter zu ermöglichen, mag ein Studium von 'essence  Alpha et Omega' hilfreich sein (Männer sollten es dreimal lesen). Dann, „um herauszufinden, was in dieser Welt gut oder schlecht ist, kümmere dich um die heiligen Schriften“ (Mahabharata, Shanti Parva 32): 'Quellentext' ist der zweite Schritt. Durch 'Fasten und Gebet die niederen Weihen erlangend, Dämonen auszutreiben' (Markus 9:29; Matthäus 4:2-11) ist der dritte Schritt. In seinem himmlischen Ursprung der Verbindung zwischen Archetyp und Exemplar bewusst zu sein, sodass geistige Macht die Gewissen eint, in Gewaltlosigkeit, von jenem heilsamen Kern der Wesensstille, der in mitfühlender Heiligkeit Weiblichkeit zur seelenerfüllten Bestimmung hinführen kann, der vierte Schritt. Sodann kann universeller Gottesdienst das kranke Herz der Erde von allen Zweifeln in seiner Liebe zum Geliebten Herrn befreien und 'wo der Sinn prävaliert, da ergibt sich Ordnung' (C. G. Jung, Synchronizität 1952). Als Letztes gilt es wieder 'Holz hacken, Wasser tragen' – wie zu Beginn auch (was dort vergessen ward anzumerken).

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ So ist dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen. Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Der Spiegel der Seele ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins ist es befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Samyutta Nikáya, Khanda-vagga, 22.45)

Frauen leben: „Dies ist unser Körper. So ist unsere Psyche. Hier sind unsere Gedanken, Gefühle und Eindrücke. Und das ist unsere Stellung im Leben: Wir identifizieren unser Selbst mit allem, was uns betrifft, und die Gesamtsumme von all dem nennen wir 'unsere Moral'.“ – S. Maria Magdalena muss sie lehren: „Ich habe den Herrn gesehen. Ich richte aus, was er gesagt hat“ (Johannes 20:18). Dann werden Frauen verherrlichen, dass diese Vorstellung von 'wir' falsche Identität ist, und praktizieren: „Indem wir uns im Herrn über uns selbst erheben, wird dieses beschränkte Selbst, welches das falsche Ego ausmacht, gebrochen, und wir erheben uns über die Beschränkungen des Lebens auf allen Ebenen der Existenzen. So durchbrechen unsere Seelen alle Grenzen und wir erfahren jene Freiheit, die unser tiefstes Verlangen ist. Es ist diese Verwirklichung, die uns Frauen zum wahren Verstehen des Lebens bringt. So lange wir dieses unbegrenzte göttliche Selbst nicht realisiert haben, lieben unsere Männer ein seelenloses Leben der Illusion.“

 

 


W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die selige Jungfrau" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. So haben Männer ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen und auch ein viel besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Komplementär muss das weibliche Gehirn vor maskulinisierenden Einflüssen geschützt werden; hier gilt es zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft zu entfalten – sonst entwickelt sich manisches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung des analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie das Heilige nicht schützen: „Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist“ (Tauler): das Universum. (nach Wickler und Seibt: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998)

Das Göttlich-Weibliche bringt das Seelisch-Männliche hervor
„Wisse, dass jeder lichthaften Ursache im Verhältnis zu dem, was von ihr verursacht wird, Liebe und Herrschaft zukommen, und dem jeweiligen Verursachten im Verhältnis dazu Liebe zukommt, die von Dienen begleitet wird. Deshalb ist das gesamte Sein in binärer Weise nach Lichthaftigkeit und Finsterkeit, Liebe und Herrschaft sowie Macht {welche die Herrschaft im Verhältnis zu etwas Niedrigem notwendigerweise begleitet} und Dienen {welche die Liebe im Verhältnis zu etwas Höherem notwendigerweise begleitet} unterteilt, so wie der Erhabene gesagt hat: Von allem haben wir ein Paar geschaffen, auf dass ihr es bedenket.“ (Suhrawardi, Hikmat al-Ishraq, Philosophie der Erleuchtung, §157)

Echter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen die Herausforderung annehmen Behaglichkeit aufzugeben, um beruflich Männer auf deren individuellen spirituellen Pfad zu führen, und Männer nicht mehr der Versuchung nachgeben weibliche Verliebtheitsmacht für die Gewinnmaximierung der Nationen zu missbrauchen, sondern in Seelenzeit heilen, sodass wir das globale Kulturelle Wertesystem im Dialog durch unser ständiges Lernen stärken.

Ode an Gilgamesch oder Wie der König Rama seine Seele Sita wiederfand
Den Tod überwinden, das Unsterblichkeitskraut behaltend, wird der König nur, wenn sein Titan-Ego geschmolzen, von heiligem Geist göttlicher Weisheit des Femininen überwältigt, und er – von eigenem hingebungsvollen Dienst in planetarischem Bewusstsein beflügelt, was Drache und Schlange bezähmt – sich in das Land begibt, wo Öl und 'Milch und Honig' {die zwei Flüsse des Paradieses} fließen, und wo duftende Kräuter den Boden bedecken.

Mariengläubige Männer können sich verändern und von jetzigen verdorbenen Zuständen erniedrigter Mannesmoral zu einem anderen, guten Zustand, also der göttlichen Natur, umkehren und sich in die kulturell-kreativen Seelen umwandeln, mittels der Kraft des heiligen Geistes der Frauen im Wasser {Glauben} und Ihre Persönlichkeit Gottes als die Liebe {Blut}.

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (siehe Buddha: Satipatthana; vgl. St. Teresa von Ávila: La mortificación = Der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von mystischer Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann' (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.

Die mystischen Stufen weiblicher Evolution nach Mechthild von Magdeburg
Sie spricht: Ich kann nicht tanzen, Herr, wenn du mich nicht führst. Soll ich springen, musst Du selber vorsingen. Und dann springe ich in das verborgene Antlitz hinter deinem Gesicht {Jabarut}, von dieser Stufe in die seelische Erkenntnis {Lahut}, von dieser Stufe in den Genuss des göttlichen Seins {Hahut}. Wenn dann, durch der Männer marianisches Herz, 'Gottesliebe als die Frauen' in die kultur-schöpferischen Seelen hineinklingt – wohl diesen Männern, sie wurden geboren, damit Frauen Von Liebe kreißen: Gottes Augen in Ihre/Seine Persönlichkeit über alle menschlichen Sinne. (Das fließende Licht der Gottheit)

(1) Konzentration – (2) Kontemplation – (3) Meditation – (4) Realisation: L'art pour l'autre
Zuerst muss 'die jüdische Seite' Frauen Optimismus geben: Wir können Gebote hören und annehmen, und uns so verhalten, dass wir 'sittlich' sind, unseren selbst gesetzten ethischen Grundlagen gehorchend. Darauf folgt 'die christliche Seite', seinen Gott durch die kreative Imagination gebären, Kontemplation: 'Ich nähere mich meinem Bild, und mein Bild kommt mir entgegen; es umarmt mich und zieht mich zu sich heran, als käme ich aus dem Gefängnis' (Corbin, Spiritual Body & Celestial Earth). Meditation: Liebe, andere von Leid befreien, führt zur Befreiung aus eigenem Leid; nur in dieser Glückseligkeit, im Magnetismus der Seele, kann der Schöpfergeist der Kulturell-Kreativen der ganzen Menschheit offenbart werden.

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung (Antimaterie) und persönliche Entfaltung (Materie), nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall. Das weibliche 'Auge des Mitleids, welches sieht', sieht sich noch nicht; doch erst dadurch wird ‚die Frau für den Mann‘ (1 Korinther 11:9). Die seelisch-spirituelle Frau ist für den spirituell-kulturellen Mann, dies ist ‚der Neue Bund Gottes mit dem Menschen‘ (2 Korinther 3:6): des Mannes Schöpfergeist für Sie, die spirituelle weibliche Seele für Ihn; hier beginnt 'eheliche Liebe' die Grundlage Planetarischen Bewusstseins zu werden, wenn der Geist der Liebe für 'hl. Maria' zum Menschen, für 'den Herrn' zur Göttin geworden. Gemeinschaft ist der Humanismus der Männer mit Einer auferweckten heiligen Gottesnatur spirituell-schöpferischer Weiblichkeit.

Eine Bereinigung des Planeten von Krankheit und Kriegen kann geschehen, wenn unser Bereuen aufrichtig ist. In Zusammenkunft – losgelöst von weltlichen Dingen und Sorgen – kann aus Verantwortung, Hinwendung, Mitgefühl Neue Humanität erwachsen. Als Erstes müssen dazu die unbewussten wie unterbewussten 'Geistesgifte' in Frauen – (A) Begierde: in Bezug auf Männer, die Frauen für besonders attraktiv und glückversprechend halten; (B): Verblendung: Abneigung gegenüber dem Stufenweg jenes mystischen Pfades (missliebiger Buddhismus), der zu verhindern scheint, dass man begehrte Objekte erlangt – in kultureller Gruppenpsyche-Analyse aufgelöst werden. Wenn der Frauen Reue (zu A) und Buße (zu B) nicht wirklich aufrichtig ist, werden Männer weiterhin vorheucheln und Versprechen generieren den »Tempel Universel« zu errichten, in Wirklichkeit aber weiter 'Escort Universel' erbauen; dann bleibt 'Die Botschaft des Engels Gabriel' an »Maria«, die seelenbewussten Menschen, nur eine Konstruktion und die Stärke des humanen Europäischen Geistes kann sich nicht entwickeln. „Gott gibt Allmacht“ – dies war 'die Alte Ritterschaft' (Espahbad); wird gleichzeitig im Herzen das Urlicht gewissenhaften Lebens, Christus als Große Göttin erweckt, tritt 'Die Göttliche Mutter' in Erscheinung. Solange aber Frauen nicht ganz erleuchtete Seele sind, bringt ihre Psyche kollektiven Widerstand [Ahriman] hervor; ist das Herz als »Geliebter Herr« im Dharma-Geben geschmolzen, öffnet sich »Das Tor zur Weisheit«.

Als pfingstlicher Geist, der sich in der spirituellen Persönlichkeit der Frauen
manifestiert zum Kulturellen Organismus, welcher von unsterblicher Sehnsucht von
'Bruder und Schwester' durchwebt, sind Männer im Licht der Großen Mutter berufen.


Entsage der Entsagung aus Liebe
 Sich von Stufe zu Stufe weiterentwickelnd müssen Männer zuerst, die Täuschung ihrer konditionierten Annahmen psychoanalytisch entlarvend, weltlichem Streben entsagen, sodass 'Engel ihnen dienen' (Markus 1:12; das religiöse Ideal 'Unbefleckte Empfängnis' und andere); diesen Glauben durchbrechend {die Verse des Satans widerrufend (Kranichbericht in Sure 53)}, was heißt, das Ideal auf dem Felsen der Wahrheit zu zerschmettern, dass selbst das Gottesideal sich opfert (Markus 15:34): dann 'von Liebe wegen' offenbart sich das Erwachen der Erkenntnis, Diener im Dialog oder echter Asket zu sein. Deshalb sagte Buddha: „Erleuchtung ist nur dazu da, um fähig zu sein, andere Menschen zu erleuchten, nicht für euch selbst!“ (Invokation der Compassion).

Frauenkreise sind zumeist alle in demselben weltlichen Zustand. Doch gilt es eine andere, geistige Dimension zu finden als das Übliche von ‚Konsum-Müttern‘. So Frauen sich jetzt im Wassermann-Millennium aufmachen, Männer in ihr Universal-Kulturelles, das Seelisch-Schöpferische zu wandeln, gilt es die geistige Dimension wiederzuentdecken: ‚sie eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa, ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Dies bereitet nicht nur ‚Krönung zur göttlichen Weiblichkeit‘ vor, sondern den erwachten SINN von Beziehung: die Erweckung der Menschheit in Unser Leben in Planetarischem Bewusstsein. Dazu müssen Frauen überzeugt sein, dass da wo sexuelle Liebe sie ins Leben erweckt, sie sich zuerst aufwecken müssen jenseits des Lebens: 'jenseits vom Zustand der Bewusstheit von Umgebung, von Gedanken, Gefühlen und seiner Identität' (vierte Stufe von Satipatthana). Diese Transformation zur spirituellen Macht wird einzig durch Geben, Befreiung der Leiden anderer, erlangt, nicht durch selbstbezogene (eitle) Kontemplation.

„Indem man den Vorgang pranayama praktiziert, kann man die Verunreinigung seines physiologischen Zustands beseitigen und wird sehr bald von allen mentalen Störungen befreit. Indem man dann den Geist konzentriert, kann man von allen sündhaften Tätigkeiten frei werden; indem man daraufhin die Sinne zurückzieht, kann man sich von der materiellen Gemeinschaft befreien; meditiert man dann über die Höchste Persönlichkeit Gottes, kann man von den drei Erscheinungsweisen materieller Anhaftung frei werden.“ Srimad-Bhagavatam, Canto 3, Kap. 28.11 'Kapilas Unterweisungen über hingebungsvollen Dienst'

Ethik und Dhikr  „Zwei schönbeflügelte, verbundene Freundinnen umarmen einen und denselben Baum: eine von ihnen speist süße Beeren, die andre schaut, nicht essend, nur herab. Zu solchem Baume ist des Schöpfers Geist herabgesunken in seiner Ohnmacht. Doch wenn Er ehrt und schaut der Großen Göttin Allmacht und der Großen Mutter Ihre Majestät, dann weicht von Ihm sein Kummer. | Des Hymnus Laut im höchsten Himmelsraum, auf dem gestützt die Götter alle thronen, wenn man den nicht kennt, wozu hilft der Hymnus dann? Wir, die ihn kennen, haben uns versammelt hier.“ Shvetashvatara-Upanishad 4.6-8 / Vgl. Johannes 11:25-26

Meister Eckharts Beschreibung Schwester Kathreis, die zu ihrem würdigen Beichtvater kam und sagte: „Herr, so freuet Euch mit mir, ich bin Gott geworden! Was ich gefunden habe, das kann niemand in Worte fassen. Denn nun bin ich da, wo ich war, ehe ich Individuum wurde – da ist bloß Gott und Gott*. Und wisset, dass keine Seele in Gott hineinkommen kann, bevor sie nicht so Gott wird, wie sie Gott war, bevor sie ein Individuum wurde.“ [vgl. Johannes 14:1-2]

Frauen sind zumeist nicht als Bodhisattvas geschaffen, dass es ihnen gelänge, ihre eigene Psyche selber geistig zu durchdringen. 'Werden die dunklen Schatten in den Frauen nicht von Heiligem Geist der Männer hinausgetrieben, strömen sie flutengleich auf die zurück, die sie erschufen, fern von allem Heil' (John Milton, Das verlorene Paradies, Siebenter Gesang).

'Wenn Wasser keinen Geschmack hat, hat Wasser keine Bedeutung; wenn Feuer keine Wärme hat, hat Feuer keine Bedeutung' (Prabhupada, Srimad-Bhagavatam 3.27.18). Spirituelle weibliche Seelenschaft, ohne die Vernunft, Männer in den Retreat-Raum zum Lob ihres Herrn zu führen, ist in ähnlicher Weise bedeutungslos, wie seelenlose Männer-Spiritualität, die sich keine Zeit zur Heilung kollektiven Frauenhasses nehmen. Wenn seelenvolle Männer in der göttlichen Weiblichkeit wirken, dann lieben sie Ihr Werk. Und wo göttliche Weiblichkeit ist, in der Schöpferischer Geist Sein Werk wirkt, da ist der Liebe SINN. (nach Meister Eckehart).

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Beethovens Neunte Sinfonie, Ode an die Freude (Hymne der Europäischen Union und Europarates).


„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und uns auf den rechten Weg zu führen. Amen.“
(Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des Dreifaltigen Gottes)


Vom Gebet der Kulturell-Kreativen  Die Frau ist ein verborgener Schatz und es ist Gott, der liebt erkannt zu werden als 'die Höchste Persönlichkeit aus heiligem Geist'. Zum erleuchteten Seelen-Selbst seiner Frau, als 'geliebter Herr' (plural), spricht der ehrwürdige Geliebte: „Gesegnet seist du, denn du bist wahrlich Freundin, die mir so lieb wie mein Leben ist. O Weisheitsvolle, durch deine Gnade kann ich mein Leben zurückbekommen. Von meinem Seelengeist wirst du als Gottes Persönlichkeit wachsen. Lass nun Frieden zwischen uns sein, o Freundin! Du, die du endlich bist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch: gebiete und ich werde alles tun, was in meiner Macht steht. Frau und Herrin sollst du fortan heißen, heiliger Geist wird über Dich kommen und die Kraft des Allerhöchsten wird Dich überschatten. Siehe, Gier, Hass, Verblendung, Neid, Stolz sind dir nun ganz entschwunden. Wahre Liebe ist im Blick deiner Augen. Das Universum wirkt den offenbarten Geist durch Dein Wesen. Ja, ich sehe Dich durch denselben Blick, durch den Du mich siehst!“ Dass Frauen in dieser Poesie die Menschheit zu einer höheren Entwicklung führen werden, hängt maßgeblich vom Willen der Männer zum Pfingstgeist ab, dass Sie spricht: „O demütiger, glorreicher Diener, du hast erleuchtet die Finsternisse meines Herzens, du hast mir rechten Glauben, gefestigte Hoffnung, vollendete Liebe geschenkt. Nun habe ich das Empfinden und Erkennen, unseren heiligen und wahrhaften Auftrag zu erfüllen!“

Anmerkung: Wenn aber die weiblichen Seelen lediglich sich bewundern lassen im „Du bist so schön! Du bist Ich!“, ohne dass spirituell tätige Individuation erfolgt, dann ist der Geist 'Planetarisches Bewusstsein' in Fesseln geschlagen, verliebt in sich selbst müssen die Diener wirkungslosen Dialogs zugrunde gehen: die Totenglocke des Krieges erschallt. 'Dann ist Wahn uns ins Herz gelegt, wer mag sich gern davon befreien?' (Goethe, Faust I.1722)


Das Buch der Wandlungen, I GING 8. BI: Das Zusammenhalten, Die Ergänzung
„Wenn es sich um Anknüpfen von Beziehungen handelt, ist volle Wahrhaftigkeit die einzig richtige Grundlage. Beziehungen knüpfen sich und festigen sich nach bestimmten inneren Gesetzen: so ergründe dein Gewissen, ob du im seelisch-göttlichen Sinn Erhabenheit, Dauer und Beharrlichkeit hast, dann ist kein Makel da. Denn es handelt sich darum, dass man sich mit andern im Gemeinwesen zusammentut, um durch den kulturellen Zusammenhalt sich gegenseitig zu ergänzen und zu fördern. Für einen solchen Zusammenhalt muss ein erleuchteter Seelen-Mittelpunkt da sein, um den sich die andern scharen. Mittelpunkt für den Kulturellen Zusammenhalt von Menschen zu werden, ist eine schwere Sache mit großer Verantwortung, es bedarf seelischer Größe, Konsequenz und spiritueller Kraft dazu. Darum prüfe sich selbst, wer andre um sich vereinigen will, ob er der Sache gewachsen ist; wer andre sammeln will ohne das Siegel des Berufenen, der richtet mehr Verwirrung an, als wenn kein Zusammenschluss stattgefunden hätte. Wo aber ein wirklicher Sammlungspunkt vorhanden ist, da kommen die Unsicheren, anfangs noch Zögernden allmählich von selbst herbei. Wer aber die Notwendigkeit des Zusammenschlusses erkannt hat und nicht die Kraft in sich fühlt, als Mittelpunkt des Zusammenhaltens zu wirken, der hat die Pflicht, sich einer andern Gemeinschaft anzuschließen. Denn nicht in klugen Worten gilt es sich zu äußern, sondern durch die Kraft der Seele; einzig seelisch-kulturelle Kraft der Männer ist so stark, dass sie mit Macht das Heil des Weiblichen von außen an sich zieht. Sind die Beziehungen der Frauen zu den Männern in erster Linie innerliche, verliert Weiblichkeit sich selbst nicht. Frauen aber die streberhaft klebend Zusammenhalt mit Männern suchen, folgen nicht dem Pfad der Edlen Weiblichkeit, die ihre Würde wahrt, sondern werfen sich weg.“ Die Geburt Gottes Weiblichkeit »Notre-Dame« ist zugleich die Geburt der kulturellen männlichen Seele. Man kann sehen, wie viele Männer nach Glück streben, indem sie Dinge verfolgen, die ihnen im Moment Erfolg zu bereiten scheinen; wir stellen aber fest, dass es nirgends vollkommenes Glück gibt, außer bei den Weisen Frauen. Der kulturell-kreative Geist der Männer bringt nicht nur Segen für sie selbst, sondern für alle anderen um sie herum; notwendig aber ist der Glaube an die Immaculata conceptio: Notre-Dame.


O Göttliche Mutter, wären Frauen auch in ihrer Persönlichkeit vollkommen unter den Menschen, sie werden kein Ansehen genießen, wenn ihnen Deine Weisheit fehlt. Denn die Seele Shivas beschwert sein vergänglicher Leib, irdische Liebe und ungeläuterte Psyche der Gattin belasten den um den Friedensdialog besorgten Rama – es hindert sie, die Welt in Heiligkeit und Gerechtigkeit zu leiten, Gericht haltend in rechter Gesinnung.


Entwicklung des Systems Erde – Von Leonardo da Vinci lernen
Vergleicht man 'Mesozoikum I' {die Einheit der Kontinente} mit 'Leonardo da Vinci: vertical section of the sexual act' so ließe sich aufzeigen, dass Sex des Mannes Mutter Erde {7 Chakren Pangaeas} in Stücke gerissen hat. Wenn 'der Flug der Adlerin' {heilige Spirituelle Weiblichkeit} fortan 'den Kolibri' {die seelische Tat des Männlichen} bestimmt, wird dies die zerrissene Menschheit wieder zusammenführen, wie es ihre Bestimmung ist.


Frauen, die in ihrem Inneren, mystisch, die Schönheit des 'Herrn' gesehen, die, im dharma-Geben, 'Seine Stimme, die stets im Inneren erklingt', als etwas Harmonisches gehört, und sie ausgesprochen haben, und dabei dergestalt 'das Göttliche' in ihrer Seele gefühlt, dass sie voller Ekstase ausgerufen: ‚Mann, freu Dich mit mir, ich habe den Herrgott und Gott verwirklicht‘
(vgl. Meister Eckeharts zugeschriebenes Traktat: Schwester Katrei), wenn diese Frauen, mit ihren spirituellen Männern – welche den wunderbaren Duft, den die erleuchtete weibliche Seele verströmt, eingeatmet, und Weiblichkeit als etwas Leckeres geschmeckt haben – zusammenkommen, ihre Freude des Genießens mit anderen teilend, um 'das Licht der Seele' in den einfältigen Herzen zu entzünden, dann sind es diese Verschmelzungen, diese Vereinigung, diese Ekstase 'die Erhebung bis zur Gottheit um mit ihr zu verschmelzen, während Sein /Ihr Geist herabsteigt, um im Menschen zu leben und durch Humanität zu offenbaren.


Sich nur Jesus am Kreuz vorstellend, Buddha unter dem Baum sitzend, Shiva mit einer Kobra um den Hals... so werden wir nicht in der Lage sein, die Universelle Botschaft zu präsentieren – wir müssen in ihren Seelenzustand eintreten! Dann werden wir erkennen: im Gemeinwesen heutiger Zeit sind Ramas Heiler im Dialog, und Krishnas die kulturell-kreativen Visionäre, Shivas (Donar, Herkules) sind Lehrer und Erzieher in der Einheit der universell-sakralen Ideale, Buddhas spirituelle Lehrer zur Seelen-Erweckung; es ist diese symphonische Bruderschaft, die Frauen zu deren Gottesdienst, einer wissenschaftlichen Erforschung der Grundlagen kosmischer Beziehungspsychologie (Imagination, Archetyp, Synchronisation) zu mobilisieren vermag. »Friede auf Erden« kann so Realität werden.


Frau und Mann, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des „Ich Frau” und „Du Mann” tragen, sind so entgegengesetzter Natur wie Licht und Finsternis. Denn, steht nun fest, dass in einer Frau das Seelische ihres Mannes nicht zutrifft, so folgt um so mehr, dass auch die Qualitäten (dharma) des Mannes bei der Frau nicht stattfinden. Hieraus ergibt sich, dass die Übertragung des als seinen Bereich die Vorstellung eines „Ich liebe Dich” habenden Mannes und seinen Qualitäten auf die als ihren Bereich die Vorstellung einer „Ich werde geliebt” habenden Frau, und umgekehrt, dass die Übertragung der Frau und ihre Bestimmungsnatur auf den Mann folgerichtigerweise falsch ist. Noch ist Frauen dieses, auf falscher Erkenntnis beruhende, Unwahres und Wahres paarende Verfahren angeboren, dass sie Wesenheit und Qualitäten des einen auf den anderen übertragen, und Mann und Frau, wenn diese gegensätzlich sind (statt komplementär), nicht voneinander unterscheidend, und so z.B. sagen „das bin ich”, „das ist mein”. Im Wahn, im weiblichen Leib und männlichen Sinnesorganen bestünde das „Ich” und das „Mein”, können Frauen keine Erkennende sein über ‚die Frevel in der Liebe‘.
(Deussen, Sutras des Vedanta, Vorwort)

Von Engeln und Menschen  (a) Archetyp Shiva: göttliche Männer, die in der göttlichen Weisheit beschlagen sind, denen das diskursive Denken jedoch gänzlich abgeht. (b) der gemeine Adam: jene diskursiv Redende, denen die göttliche Weisheit gänzlich abgeht. (c) göttliche Philosophen, die sowohl in der göttlichen Weisheit als auch im diskursiven Denken beschlagen sind. (d) Archetyp 'Sufi-Buddha': göttliche Philosophen, die erfahren in ihrer göttlichen Weisheit, aber im diskursiven Denken nur mittelmäßig oder schwach sind. (e) Archetyp 'unvollendeter Rama': mental starke Manager, welche im diskursiven Denken beschlagen, aber nur mittelmäßig oder schwach in der göttlichen Heilkraft sind. (f) Archetyp Manat: Dialog-Lehrerinnen sowohl der göttlichen Weisheit wie auch eines diskursiven Denkens. (g) Novizin, die allein nach der göttlichen Weisheit strebt: Archetyp Al-Lat. (h) Ichbezogene Evas: Frauen, die nur nach diskursiver Erkenntnis, wie Bücherwissen, streben. || Wenn es sich nun trifft, dass Frauen zugleich in der göttlichen Weisheit und im diskursiven Dialogen beschlagen sind, so gebührt ihnen die Herrschaft, und diese sind 'Stellvertreter Gottes auf Erden'. Sollte dieses jedoch nicht der Fall sein, so gebührt die Herrschaft der Großen Mutter, welche in der göttlichen Weisheit erfahren ist und das diskursive Sprechen nur mittelmäßig beherrscht. Sollte es so jemanden noch nicht geben, so gebührt die Herrschaft bis dahin jenen Kontemplativen, die beschlagen in ihrer göttlichen Weisheit sind und denen ihr diskursiver Verstand gänzlich abgeht – die Welt ist niemals ohne jene Männer {Fragile-X-Syndrom}, die in ihrer göttlichen Weisheit bewandert sind. Auf keinen Fall jedoch gebührt 'die Herrschaft in Gottes Welt' jenen diskursiven Kreisen, die nicht auch mit der göttlichen Weisheit vertraut sind. Der Welt ermangelt es niemals am Genius (Melchisedek), liegt das Kulturell-Kreative in des Genius Hand, so ist das Zeitalter erleuchtet; mangelt es dennoch an göttlicher Erkenntnis der Frauen, so herrscht Dunkelheit. (nach Shihabuddin Yahya al-Suhrawardi: Philosophie der Erleuchtung §5, Nicolai Sinai, Berlin 2011)


Vere in altissimo et secretissimo bonitatis tuæ latet fons unde manat fluvius misericordiæ tuæ
Es sind The Cultural Creatives, die Liebenden der Weiblichen Seite Gottes, deren Herzen voller Hingabe sind, und die mit der Göttlichen Mutter kommunizieren können, nicht diejenigen, die sich mit ihrem Intellekt mystisch bemühen, Allah zu analysieren.


„Du musst die Stimme deines Inneren Gottes in sieben Arten hören: Die erste ist gleich der süßen Stimme der Nachtigall, die ihrer Gefährtin ein Abschiedslied singt. Die zweite naht wie Klänge der Silberzimbeln der Dhyanis, um die funkelnden Sterne wachzurufen. Es folgt die Stimme, die wie die melodische Klage eines Meeresgeistes ist, der in seiner Muschel eingekerkert; darauf erfolgt der Klang der Vina. Der fünfte Klang schrillt gleich dem Ton einer Bambusflöte, der alsbald sich zum Trompetenstoß wandelnd; der sechste vibriert gleich dem Rollen der Donnerwolke. Der siebente Ton nimmt all die anderen auf: dann wird die feine Musik der Seele im Inneren hörbar.“
(Blavatsky, Die Stimme der Stille)
. „Die höheren Drei in zyklischem Einklang suchen zu erkennen und erkannt zu werden. Die niederen Drei, denn die achte Sphäre zählen wir hier nicht mit, erkennen nicht, sehen auch nicht; sie hören nur und tasten. Die vierte hat keine Stätte (Matthäus 8:20). Die Fünfte, die auch die vierte ist, bildete auf dem mittleren Punkt ein kosmisches TAU, das sich auf der kosmischen Siebenten widerspiegelt.“ (Alice Bailey, Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer). „With the flourish of the limitless blast within, all the lusts of the flesh and the deadly sins fly off“ (Amir Khusrau Dehlavī, Tazkra-i-Ghausia, in: Sant Kirpal Singh, Krone des Lebens VI.3).


„Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, und es ist nicht, was er sagt. Es ist Seine Atmosphäre. Es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. Lassen Sie jetzt Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern, um Shiva zu besuchen, wie er da im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen; während Sie noch immer von Abhängigkeiten psychisch behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten überwinden. – Und was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn Er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [bzw. das Verschwinden von Verführen]. Sri Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, welcher Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama: um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt Er seine animalische Natur ganz in den Dienst seiner himmlischen Natur.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004

Dialog und dionysische Gefühle  Wenn Christus heimkehrt, Tod {AlUzza} und Todesgöttinnen {AlLat und Maria Magdalena} entronnen, fühlen 'die Kriegsgöttinnen' {Hera, Pallas Athene und Aphrodite} im Dialog wie Sappho: „Wenn wir dich auch nur sehen, kommt kein Ton mehr aus unserem Mund, unsere Zunge ist gebrochen, ein leichtes Feuer brennt unter unserer Haut, unsere Augen sehen nichts, unsere Ohren klingen, Schweiß strömt von uns, wir zittern am ganzen Körper und wir sind blasser als Gras.“ [Fragment 31]

In den unzähligen zukünftigen Leben werden Frauen ständig und ohne Wahl Leiden erfahren; denn es gibt in ihnen – und damit in den Völkern und Nationen – die Neigung, den schnellsten und einfachsten Weg zu finden, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Zu ihnen sind 'Archetypen' gekommen, jeder mit seiner eigenen Funktion (s. Giorgione: Die drei Philosophen; vgl. dazu Toledo-Bibel: Christus als Schöpfer der Welt). Die Menschheit kennt bereits die Neigungen Buddhas {in Franziskus von Assisi} und Shivas {in Niklaus von Flüeli}. Es gibt aber auch die humanistische Neigung, seine Freude, sein Glück oder seinen Trost mit anderen zu teilen: dies ist, was 'König Rama' und sein Reformer 'Krishna' mit Dialogue Conference unterstützen, um die Menschheit auf ihrem Weg zum Ziel der Einheit der Kirche zu führen.

Dass die Frauen ohne heiligen Geist ihrer Männer sich gerade am wohlsten fühlen – was Männer in spirituellem Egoismus beflügelt, weltumspannende militante Nationalismen zu entwickeln – aber zugleich wütend sind, dass nichts passiert, was eine geglückte Individuation der weiblichen Seele herbeiführt: dies ist der Konflikt, der im analytischen Gruppen-Psyche-Dialog auszuhalten ist, bis in der Frauen Desinteresse nach Männern in wirtschaftspolitischen Ämtern oder spirituellen Würden, Männer beginnen seelenvoll zu handeln, weil sich Weiblichkeit nach ihrem Gewissen nur noch vereinigt mit dem, der von Geist kommt.

 

 


Y.  Universel – Intertextual Human Experience


Gesänge des Rigveda, Erster Liederkreis, Die Lieder des Kutsa, des Angirasen I.95  'An Agni'
„Zwei ungleiche Kühe wandeln, einem schönen Ziele folgend; eine um die andere säugen sie ihr Kalb. Während es bei der einen goldgelb ist, seinem eigenen Triebe folgend, erscheint es bei der anderen hell in schönem Glanze. / Ihn, der ein scharfes Angesicht hat, bei den Menschen von selbst Ansehen genießt, Den strahlenden führen sie herum. Seine funkelnde Gestalt wurde beim Gottesdienst der Versammlungsort der Götter.“


Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:11
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“


Die Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Egoismus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen: Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst; Egoismus ist die Identifikation des Sehenden mit dem Instrument des Sehens; Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt; Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht; Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, der sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (der Frauen) kann durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst, Zufügen von Leid muss durch (der Männer) stetige Meditation beseitigt werden.“


Der Rigveda X.90,1 /Brihadaranyaka-Upanishad
(Weißer Yajurveda) III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“


Das Mahabharata, Shanti Parva (Das Buch des Friedens) 163  'Vom Verlust der Urteilskraft'
„Verlust der Urteilskraft hat ihre Ursache in Unwissenheit und entspringt sündhaften Gewohnheiten; wenn Frauen, die von diesem Fehler angegriffen werden, an der Gemeinschaft großer Acharyas [Cultural Creatives] und dem Rat Weiser Frauen Gefallen finden, verzieht sich dieses Laster sofort und unverzüglich. Loben Männer widerstreitende Schriften, entspringt aus diesen Umständen ihr Wunsch nach verschiedenen Handlungsweisen – nachdem jedoch das seelische Erwachen erlangt wurde, wird dieser Wunsch gelindert.“


Das Mahabharata, Adi Parva (Das Buch der Ursprünge) 115  'Planetarisches Bewusstsein'
Den einfachen Arbeitern (Shudras) ist gesagt, dass jeder Einzelne seinem Dorf zuliebe Opfer zu bringen hat; dem Geschäftsmann (Vaishya), dass die Dörfer dem Städtebund zuliebe eingebracht werden dürfen; spirituellen Verwaltern (Kshatriyas), dass die Stadt Staatsgeschäften zuliebe zurückgestellt werden muss. | Kulturell-Kreative (Brahmanas) leben das Beispiel, dass selbst eine Nation der Seelen wegen aufgegeben werden kann.


Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Ecclesia domestica' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4
„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «die ersten Lehrer» nennt man sie; sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. Es schenke ihnen darum Achtung der Weise und bediene sie mit Speise wie auch mit Getränken, mit Kleidung und mit Lagerstatt, und mit der Füße Waschung auch. Wegen dieses Dienstes, den man seinen Eltern tut, hat man hier der Weisen Lob und dort des Himmels Seligkeit.“


Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / A
guttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:26
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: die Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Doch akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“


Pali-Kanon, Khuddaka Nikáya, Játaka 120 || Shôbôgenzô – Schatzkammer des Dharma-Auges
„Man fesselt die Nichtzufesselnden am besten dort, wo es das Gerede unerleuchteter Weiblichkeit gibt: gegenseitige Aufrechnungen von Schandtaten sowie der Fingerzeig auf andere. Wo aber das Wort der Weisen Frauen gilt, dort werden die Gebundenen frei.“

Buddha schult die Lebewesen durch die vier Arten des Dharmas: 1. die Kulturellen Frauen belehrt er über das Leben; 2. die geistigen Frauen über das Leben und das Altern. 3. Die frommen Frauen belehrt er über das Leben, das Altern und den Tod; 4. die körperbezogenen Frauen über das Altern, die Krankheiten und den Tod.


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2,67-71; Jesaja 54:1)
„Es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet der Welt preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {Die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:27-30). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“ Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“

Wie ein Mann der Körper seiner marianischen Seele ist, und seine Aura man die kleine Aura nennt, so sind Frauen der Weise Herr: die große Aura, Schar der Heiligen, Meister, Propheten mit ihrer Führerin. Von A(h)ura Mazda, dieser großen Aura sprach Zarathustra.


Nach Yehuda Leib HaLevi Ashlag  'Die ihr den Ewigen liebet, hasset das Böse' (Psalm 97:10)
„Du, Herr, bist hoch erhaben über alle Götter. Die ihr den Ewigen liebet, hasset das Böse. Der Ewige bewahrt die Seelen seiner Frommen, aus der Hand der Bösewichte errettet er sie.“
Die Interpretation dessen ist, dass es für Frauen nicht ausreicht, den Herrn zu lieben, sondern sie müssen auch das Böse hassen. Dies bezieht sich auch auf den Willen, von seelenlosen Männern zu empfangen, das Instrument unschöpferischen Geistes zu sein.


Das Buch der Wandlungen, I GING 14 DA YU 2  'Der Besitz von Großem' (Die Besitztümer)
„Großer Besitz besteht nicht in der Menge der Güter, die Frauen zur Verfügung stehen, sondern vielmehr und vor allem in ihrer spirituellen Persönlichkeit, die aus der Verwendbarkeit des seelischen Geistes der Männer (The Cultural Creatives) resultiert. Dann mögen Frauen ihre Männer zu kulturellen Unternehmungen gebrauchen und frei bleiben von Verlegenheit und Fehlern. Wenn tüchtige Gehilfen, die ihrer Aufgabe in 'seelischer Gruppenheilung' und 'geistlicher Bildung und Erziehung' gewachsen sind, den Frauen im Dialog zur Seite stehen, kann man diesen Männern die große Verantwortung zur ehelichen Beziehung aufladen, was die Grundlage zur wahren menschlichen Gesellschaft in Freiheit ist.“


Das Buch Henoch 78.10-12
|| Syrisches Glaubensbekenntnis || Aus der Antiochenischen Liturgie
„Und eine andere Anordnung zeigte mir Uriel, wenn Licht gebracht wird in den Mond, und woher es gebracht wird aus der Sonne: Den, der gezeugt wurde von der Substanz, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott von wahrem Gott, und von gleicher Natur ist. Einer ist der Gezeugte und Einer ist der Erzeuger: Sie sind eins in einer Einheit.“


The Aleph Bet of ben Sira (Jesus ben Sira), Question 5.
22a-23b; 33a-b (Otzare Midraschim)
„Am Anfang schuf Gott Adam und Lilith aus dem Staub der Erde und blies ihnen den Lebensatem ein. Da sie beide gleich erschaffen worden waren, waren sie einander in jeder Hinsicht gleichgestellt. Adam, als Mann, passte dies nicht und er verlangte von Lilith, dass sie sich ihm unterordne. Lilith weigerte sich, rief Gottes heiligen Namen an und flog weg. Sofort beklagte sich Adam darüber bei Gott. Gott schickte drei Boten zu Lilith, um sie zur Rückkehr zu Adam aufzufordern. Sonst werde sie bestraft. Lilith aber wollte nicht mit einem Mann zusammenleben, der sie nicht als Gleichgestellte behandelte, sie beschloss, dort zu bleiben, wo sie war. Als Ersatz für Lilith 'baute' (banah, Genesis 2:22) Gott für Adam eine zweite Frau aus Adams Seite. Adam und Eva waren zunächst glücklich miteinander. Mit der Zeit aber verspürte Eva Fähigkeiten in sich, die unentwickelt blieben, und Adam begann sich mit der angepassten Eva zu langweilen.“ (Prof. Judith Plaskow, Manhattan College)


Das Buch Deuteronomium 6:4-9 und 11:13-21  'Das Pergament der Mesusa'
„Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen, und schärfe sie deinen Kindern ein, und sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, und wenn du auf dem Weg gehst, und wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. || Und es wird sein, wenn ihr auf Meine Gebote immer hören werdet, die Ich euch heute gebiete, den Ewigen euren Gott zu lieben und Ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, so werde Ich den Regen eures Landes zur richtigen Zeit geben, den Frühregen und den Spätregen, und du wirst dein Getreide einsammeln, und deinen Most und dein Öl. Und ich werde das Gras auf deinem Feld für dein Vieh geben und du wirst essen und satt werden. Hütet euch, dass euer Herz nicht verführt werde und ihr abweichet und den Göttern der anderen dienet und euch vor ihnen bückt. Der Zorn des Ewigen wird dann gegen euch entbrennen: Er wird den Himmel verschließen, dass kein Regen komme, und der Erdboden wird seinen Ertrag nicht geben; und ihr werdet bald aus dem guten Land schwinden, welches der Ewige euch gibt. Leget diese, Meine Worte, in euer Herz und in eure Seele, bindet sie zum Zeichen an eure Hand, sie sollen zum Schmuck auf eurer Stirn werden; und lehret sie eure Söhne – davon zu sprechen, wenn du zu Hause sitzt, wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich niederlegst, wenn du aufstehst; schreibt sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. Damit eure Tage und die Tage eurer Kinder sich mehren auf dem Boden, den der Ewige euren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, wie die Tage des Himmels über der Erde.“


Psalm 68:2;10-12; 22; 27; 31-36  Ein Lied auf Gottes Sieg und Herrschaft [der Großen Mutter]
„Es erhebe sich Gott, auf dass seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Du lässest Regen strömen in Fülle und erquickst dein verschmachtendes Erbland. Deine Geschöpfe finden dort Wohnung. Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen. Der Herr entsendet sein Wort; groß ist der Siegesbotinnen Schar. Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt. Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken, wehr ab die Herrscher der Völker! Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder; zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg. Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott, singt und spielt für den Herrn, der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel, der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme. Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät. Versammelt euch und preist Gott, den Herrn in der Gemeinde.“


Genesis 28:12-22  'Jakob schaut die Himmelsleiter' / Sura 2  Al-Baqara 'Die Kuh'  Vers 40-43
Jakob hatte einen Traum; eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel; auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder („es sind die heiligen Engel, die aufsteigen, andere steigen ab und erhalten keine Wiederbelebung“ WaJaze 72). Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte, richtete ihn als Denksäule auf und goss Öl auf seine Spitze. Dann gab er diesem Ort den Namen Bethel {Haus des Gottes}. Früher hieß die Stadt Lus {loser / lust}. Jakob machte das Gelübde: Wenn Gott mit mir ist und mich behüten wird auf dem Weg, den ich reise, wenn er mir Brot zum Essen und Kleider zum Anziehen gibt, wenn ich wohlbehalten heimkehre in das Haus meines Vaters und der Herr sich mir als Gott erweist; dann soll dieser Stein, den ich als Steinmal aufgerichtet habe, ein Gotteshaus werden.“


Platon, Das Gastmahl [Συμπόσιον Sympósion] 206c-e  'Über das wahre Wesen des Eros'
Aus zwei wird eins, damit es das Dritte gibt
 „Alle Menschen, o Sokrates, tragen Zeugungsstoff in sich, den körperlichen sowie den geistigen. Und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur zu erzeugen. Im Hässlichen aber vermag sie nicht zu erzeugen; die Zeugung nämlich ist die Vereinigung des Mannes und seines Weibes. Es ist aber dies eine göttliche Sache und in dem sterblichen Lebenden etwas Unsterbliches, die Empfängnis und die Erzeugung, und es kann dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt, und gebiert und erzeugt; wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab und schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, wie du meinst, sondern auf die Erzeugung und Ausgeburt im Schönen. / Das mag sein, sprach ich. – Ganz gewiss, sagte Sie.“ Die Rede der Diotima.


Das Buch Jeremia 30:1-2, 18-22  'Trostschrift'
|| Hl. Sohar, BeReshid, Buch Lech Lecha 209
„Und das Wort des Herrn ging an Jeremia: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch! Die Stadt soll auf ihrem Schutthügel aufgebaut werden, die Burg auf ihrem alten Platz stehen. Lobgesang wird dort erschallen und die Stimme fröhlicher Menschen. Ich will ihre Zahl vermehren, sie sollen nicht weniger werden und ich will ihnen Ehre verschaffen. Spruch des Herrn. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.“ || „Und dann sagte der Schöpfer zur Versammlung von Israel, Shekinah {She-China}: Von Mir wird eure Frucht gefunden. [Erläuterung:] Es heißt nicht ‚wird Meine Frucht gefunden‘ sondern ‚eure Frucht‘ – was auf dieses Verlangen der Frau hinweist, was das Weibliche der Seele bildet, das in der Stärke des Mannes eingeschlossen ist; in der Tat ist die Frucht der Frau durch die geistige Kraft des Mannes in der Welt gegenwärtig. Der Text erzählt, dass sogar die Seele der Frau nicht von ihr selbst ist, sondern von ihrer Vermischung mit der Seele des Mannes. Daher ist es, warum Er sagt: Von Mir wird eure Frucht gefunden.“


Das Evangelium nach Matthäus 9:14-26  'Die Hochzeitsgäste und Von der Taufe'
„Die Frage nach dem Fasten: Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist?“ „Und ich sah eine weibliche Gestalt von erhabener Größe. Sie hatte das Aussehen einer großen Stadt. Ihr Haupt war wunderbar gekrönt, und von ihren Armen ging gleich einem Überwurf ein Glanz vom Himmel bis zur Erde strahlend aus. Die Gestalt breitete ihren Glanz gleich einem Gewand aus, wobei Sie sprach: »Ich muss empfangen und gebären.«“ Hildegard von Bingen, Scivias Domini – Wisse die Wege des Herrn, 2. Buch, Die dritte Vision


Sri Ramana Maharshi  'Das Herz liegt auf der rechten Seite'
„Die Gedanken müssen aufhören, der Verstand muss verschwinden, damit das ›humane Wir‹ sich erheben und empfunden werden kann. Keiner leugnet, dass das physische Organ links liegt. Aber das Herz, von dem ich spreche, ist nicht das physische und liegt rechts. Das geistige Empfinden ist der Hauptfaktor, nicht das gewinnträchtige psychologisch-spirituelle Verstehen. Resonanz zur nachhaltigen Partnerschaft geschieht daher nicht im Kopf, sondern in der rechten Seite der Brust; denn dort liegt das humane Herz.“


Thomas-Evangelium (NHC II,2) Logion 107; 112; 114 || Römerbrief 8:8 || Tabula Smaragdina
„Das Königreich ist gleich einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines, das das größte war, verirrte sich; er verließ die neunundneunzig und suchte das eine bis er es gefunden hatte. Und danach sprach er zu dem Schaf: Ich liebe dich mehr als die neunundneunzig. || Jesus sprach: Wehe aber dem Fleisch, das von der Seele abhängig, und wehe der Seele, die vom Fleisch abhängig ist! Jede Frau aber, wenn sie sich männlich machen wird aus dem lebendigen Geist, wird in das Königreich der Himmel eingehen. || Denn das Untere ist gleich dem Oberen und das Obere gleich dem Unteren, um zu vollbringen das Wunder der Schöpfung eines einzigen Dinges.“ [Frauen, die nicht im Zustand erleuchteter Seele Partnerschaft eingegangen sind, tragen unbewussten Groll gegen den Mann, wegen der sexuellen Abhängigkeit, in die sie 'sein Fleisch, das von der Seele abhängt' gebracht hat]


Psalm 110:3 || Hebräerbrief 1:3-5 || Matthäus 22:41-44  'Zeugung von Gott'
„Ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, wie den Tau in der Frühe.“ || „Und er entfernte sich zum Himmel, indem er sich mit der Sonne vereinigte und der Gottesleib sich mit dem vermischte, der ihn gemacht hatte. Als die Erde hell wurde morgens, und die Sonne erschien, und der ganze Himmel erglänzte: da wurde Er auf den Thron gesetzt.“


Heiliger Sohar, BeReshid 30  Die Schöpfungsgeschichte: 'Das Allerverborgenste von allem'
„'Und Gott sprach' bedeutet, dass der Palast den heiligen Samen gezeugt hat, mit dem sie vorher geschwängert war. Weil es die Regel ist, dass der obere, der auf den unteren herabsteigt, wie er wird. Ähnlich wird der untere, der sich zum oberen erhebt, wie dieser.“ „Und so vermehrte Er auch die fünf Brote in Seinen Händen, weil in Christi Händen die Macht dazu lag. Jene fünf Brote waren wie Samen, die zwar nicht in die Erde gelegt, aber von Dem vermehrt wurden, der die Erde erschaffen hatte.“ Augustinus, Johannes Ev. 24.1


Das abgeschlagene Ohr des Knechts des Hohenpriesters heilen (Johannes 18:10)
Wenn sich kriegerische Dynastien der weiblichen Individuation in den Weg stellen mit: „Ich habe einen persönlichen Vertrag mit meinem Vater und dieser Vertrag ist für mich heilig und ich bleibe dabei!“; dann ist es an den erleuchteten Frauen dem Rat universaler Weisheit zu folgen: „Verkündet durch das Wort 'manche Männer sind von Geburt an zur Ehe unfähig' (Matthäus 19:12), tretet dafür ein, ob man es hören will oder nicht, weist zurecht, tadelt, ermahnt, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung“ (2 Timotheus 4:2), auf dass Gott in den Frauen, kraft des heiligen Geistes (Lukas 1:35), human werde. In dieser Kunst müssen Frauen erst 'Samadhi' in ihre Psyche schaffen, so sie Frieden in der Welt sehen wollen.


Evangelium nach Matthäus
13:1-23  'Rede über das Himmelreich' / Numeri 24:20-24 / Korinther 10:21
„Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg: die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden: die Saat versengt und verdorrte. Ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht.“ Ist auf der Welt das allgemeine Bewusstsein zu Planetarischer Heilung stark, jedoch der Männer Energie und Tatkraft Dialog zu führen schwach, dringen pandemische Erreger, Unruhen, Krankheit, Tod in die Menschheit ein. Erhören Frauen zwar 'die Innere Stimme des Herrn und Gottes' zu ihrer geistigen Heilung, bleiben aber Energien und Tatkraft der Männer Dialog zu führen weiterhin schwach, breiten sich Trägheit und Schläfrigkeit unter den Frauen aus. Ist die spirituelle Weisheit der Frauen stark, der Männer Anima-Glaube, das Vertrauen in 'Die unbefleckte Empfängnis' schwach, säen sich Zweifel in die Herzen aus und die femininen Energien, die Tatkraft zur Heilung der Menschheit, werden schwach. Sind Glaube und Vertrauen der Männer in die 'Unbefleckte Empfängnis' stark, jedoch 'Eine Göttliche Weisheit' unter den Frauen schwach, aktiviert ungezügeltes Verlangen in Frauen Gier in den Männern, damit die Gefahr, dass die Menschheit sich in Kriegen selbst zerstört.


Von Alpha und Omega zum Planetarischen Bewusstsein
Die Reise der Frauen geht von ihrem Alpha-Selbst 'Psychoanalyse in Hauskirche', dem kollektiven Heilen erkrankter Feminität, zu spirituellem planetarischen Wirken in der Neuen Welt. Der Pfad der Männer kommt von geschäftlichen Bündnissen der alter Welt zum brüderlichen Omega: Ausgießung von pfingstlichem Feuer zu der Frauen Projekten in Planetarischem Bewusstsein. Und so wie es für Frauen natürlich ist, vom Spiegel der einfachen Seele – die Dharma-Stimme, die stets im Inneren erklingt – auszugehen, so ist es für Männer natürlich, von ihrer sich verändernden Rede zur Anwesenheit 'ohne Worte, ohne Schweigen', der Gnade unveränderlicher Weisheit heiligen Erbarmens als erleuchtete Seelen überzugehen. „Es sagte der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gebe ihm Heil: Am Tage der Auferstehung werden Leute gebracht, die gute Taten bei sich haben wie die Berge der Tihama (heiße Erde). Wenn sie gebracht worden sind, macht Gott ihre Taten zu feinem Staub und wirft diese Menschen dann ins Feuer. Wenn du nun zu ihnen gehst [Dialog zu bringen], dann sieh, wie sie ihre Gesichter in finstere Falten gelegt haben. Und wenn du nicht achtsam bist und bei einem von ihnen auf seinen Gebetsteppich trittst, dann schlägt er dich mit der Faust, wohin sie dich auch treffen mag; es könnte darin sogar dein Tod liegen. Dieses und ähnliches ist der Weg, auf dem sich manche Leute deiner Zeit befinden. Wie recht hatte doch Abu al-Qasim al-Qusairi, da er diejenigen erkannte, die in ihrer äußeren Erscheinung geschmückt waren mit dem Schmuck der Leute des Weges und ihnen gegenüber nackt waren in ihrem Inneren.“ Ibn Arabi, Heuchelei und fette Körper.


Der Heilige Qur-ân, Sure 3,14-15  
»Die Sippe« || Sure 75,22-23  »Auferstehung«
Wenn Frauen die Möglichkeit Eines Inneren Geliebten »Muhammad« – im Sinne von Sure 2 »Die Kuh« aya 285: „Der Gesandte glaubt an das, was zu ihm von seinem Herrn herabgesandt wurde, und ebenso die Gläubigen. Jeder glaubt an Gott und seine Engel und seine Bücher und seine Gesandten. Und wir machen bei keinem seiner Gesandten einen Unterschied. Und sie sagen: Wir hören, und wir gehorchen. Schenke uns deine Vergebung, Du unser Herr. Zu Dir führt der Lebensweg.“ – nicht mit den Männern in Hauskirche und Dialog (ana-Lyse) verwirklichen, dann ist sie für immer dahin. Wenn Frauen Ihn aber verwirklicht haben, dann hat die Christus-Menschheit begonnen. Und es ist diese Kirche 'die jede Diskriminierung eines Menschen verwirft und jeden Gewaltakt gegen ihn um seiner Rasse oder Farbe, seines Standes oder seiner Religion willen, weil dies dem Geist Christi widerspricht' (Nostra aetate, »Universale Brüderlichkeit«). „Siehe, an jenem Tag gibt es strahlende Gesichter, die zu ihrem Herrn schauen; für sie werden bei ihrem Herrn Gärten sein, unter denen Bäche fließen und in denen sie ewig weilen werden, und geläuterte Gattinnen und Wohlgefallen von Gott – und Gott sieht wohl die Diener.“




Weiblicher Schöpfungsakt – Mut zu Wandel und Erneuerung


Dorje Thegpa (Vajrayana), Kalachakra Chandamaharosana
Tantram || Epheserbrief 5:22-30
Women are Heaven; Women are Dharma; Women are Buddha; Women are Sangha; Women are Perfection of Wisdom.“
|| „Die Lehre, der Schöpfer und Israel sind eins.“


Der grundlegende, innewohnende Glaube der Seele der Frauen in unserer Zeit ist, dass es das Göttliche Weibliche gibt, und dass es das einzige ist, dem Frauen zu folgen haben und nichts anderes im Leben einem Vergleich damit standhält. Solange Frauen diesen Glauben besitzen, sind sie für das spirituelle Leben bestimmt 'Männer auf dem spirituellen Pfad' zu führen, kulturell-kreative Diener zu sein. Selbst wenn Frauen viele Jahre zu kämpfen haben, weil das Super-Ego der meisten Männer voller Widerstände, voller Ablehnung und Schwierigkeiten ist, so sind Frauen dennoch für den Erfolg in spiritueller Kraft ausersehen, um 'das planetarische Bewusstsein der Ethik' auf Erden zu verbreiten.


Was für ein großer Schatz, wenn Frauen erkannt haben, dass in ihnen alle Verdienste und Fehler Einer Welt zu finden sind und dass Frauen alles, was sie kultivieren möchten, kultivieren können, und alles wegschneiden, was entfernt werden sollte; es ist wie Unkraut ausrotten und die Samen von Blumen und Früchten säen! Eine Neue Welt öffnet sich den Frauen, die beginnen, in sich selbst zu blicken: es ist die eigene erleuchtete Seelenwelt, aus der sie Sich machen können, um zugleich Eine Neue Welt zu schaffen, die ausreicht, um darin zu leben – von Liebe der kulturellen Wesensnatur der Männer. Es sind Frauen, die eine 'Schöne Neue Welt' schaffen können und indem sie ihre Innerste Welt heilig gestalten, erweist sich 'The Cultural Creatives' als Begriff einer Neuen Welt. Pfingstgeist ist Aufbauer weiblicher Individuation; egoistische Individualität stumpft Frauen nicht nur selbst ab, sie schädigt durch Unfruchtbarkeit auch die Umgebung: 'die Schlange spiegelt sich in den toten Vulkanen des Mondes'
(Helena Roerich, Agni Yoga, Bd. 7 'Hierarchie' § 328).


Weiblichkeit als Organismus  „Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann“ meint den Herrn; „wegen der Gefahr der Unzucht soll jeder Mann seine Frau haben; der Mann verfügt nicht über seinen Leib, sondern die Frau“ (Korinther 7:2-4) meint das Ideal »Unbefleckte Empfängnis'. In diesem Sinne ist zu verstehen: Jeder Mann, der keine Frau hat, ist kein Mann, sondern Dämon; „was ich als das Meine betrachte, das existiert nicht so, wie es mir als unabhängiger Körper erscheint. Schande über die Vernarrtheit“ (Markandeya Purana).


Keine Ethik, keine Philosophie kann größere Freude bereiten als aufrichtige Hingabe der Frauen an den »Gnadenreichsten Herrn {Sufi-Buddha: Meditationslehrer}, Meister {Shiva: Priester, Lehrer und Erzieher), Messias {Rama: psychoanalytischer Leiter im Dialog} und Erlöser der Menschheit {Krishna, der wissenschaftliche Poet}«. Tiefste Freude für Männer, die am besten wissen, wie sie sich vor der Göttlichen Mutter {alUzza, alLat, Manat} demütigen können, ist: Psychoanalyse und Predigt, Feuer machen, Essen kochen und Brot backen.


„Während ich mich mit traurigen Gedanken herumquälte, ... sah ich plötzlich einen Lichtstrahl auf meinen Schoß fallen, als wenn die Sonne schiene. Und ich, die ich mich an einem dunklen Ort aufhielt, den zu dieser Stunde die Sonne gar nicht erhellen konnte, schreckte auf, gleich einer Person, die aus dem Schlaf hochfährt. Ich hob den Kopf, um die Lichtquelle zu suchen, und erblickte drei gekrönte Frauen von sehr edlem Aussehen, die leibhaftig vor mir standen. Das von ihren hellen Gesichtern ausstrahlende Licht erleuchtete mich und alles um mich herum. Man kann sich meine Überraschung vorstellen, denn alle Türen waren fest verriegelt, und trotzdem war es ihnen gelungen, einzudringen. – Wir, die drei vornehmen Frauen, die du hier siehst, sind wie ein einziges Wesen, denn die eine kommt nicht ohne die andere aus: was die erste verfügt, ordnet die zweite an und setzt es in Gang, und dann führe ich (i.e. Gerechtigkeit) es weiter und bringe es zum Abschluss.“
Christine de Pizan: Das Buch von der Stadt der Frauen. übers. von Margarete Zimmermann. Berlin: Orlanda-Frauenverlag, 1986, S. 46

 

 

 

Le Feu à Notre-Dame  Die Schatzkammer fängt Feuer: das Herz Notre-Dames – eine Ruine,
die Mutter aller Kirchen steht ohne Dach, dem Winde und Regen offen, was eben noch
»Tempel der Frau« war, ist ein Trümmerhaufen, selbst steinerne Herzen zum Mitleid rührend.
 

 

Geld machen mit Hotel-Universel ist Pandemie; Heilung für Planet Erde
liegt im Sponsoring für den Tempel Universel, der zugleich Hotel ist.

 


Frauen scheinen unter einer Art inneren Vergiftung zu leiden, obwohl sie sich dessen zumeist nicht bewusst sind: die Verwüstung unseres Planeten, das "Artensterben" der Kulturell Kreativen, entstammt der Seelenlosigkeit ihrer Männer, was hauptsächlich von den individuellen Entscheidungen der Frauen zur Liebe herrührt, von denen Körper und Psyche der Frauen, wie der ganzen Menschheit, gleichermaßen betroffen sind. Ohne ihre erweckte Seele bleiben Frauen absolut obrigkeitshörig, ihres planetarischen Denkens entwöhnt, Befehlsempfängerinnen, militärische Heldinnen vor dem Feind, aber in totalem Mangel an Zivilcourage – daran ändern auch spirituelle Übungen nichts.

Vom weiblichen Glauben  All die unterschiedlichen seelischen Kräfte und göttlichen Mächte, die eine Menschheit nunmehr dringend benötigt, sind erreichbar, wenn Frauen deren Existenz in sich nicht abstreiten. Häusliche Zurückgezogenheit von Frauen ist an für sich eine große Tugend – doch nur eine Tugend, wenn Frauen sich über ihre Psyche ganz erhoben sowie ihre Seele geheiligt haben. Weibliche Zufriedenheit, bevor die Seele geläutert ist, schwächt die Zufriedenheit der Menschheit. Selbst Nützliches, Wertvolles, Besseres oder Künstlerisches hervorzubringen, müssen diesbezüglich als Versuchungen betrachtet werden. Frauen sind in der Lage alles zu tun – wenn sie nur wählen würden, ihre Anstrengung in Geistigkeit zu unternehmen; Schwierigkeit ist, dass sie nicht mehr darin übereinstimmen, 'Lebensmittel mit Charakter', die Liebe als Sakrament zu lieben. Ist ein Mann nicht fähig in priesterlichem Geisteszustand seiner Anima, dem Ideal 'Unbefleckte Empfängnis' sich dem Tempel der Weiblichkeit zu nähern, stört er die reinen und lichtvollen Wesenheiten, die diesen Ort bewohnen, sie entfahren auf und davon, fort, dorthin, wo niemand einen leichten Zugang haben kann. Ist einmal der weibliche Organismus von seinen reinen lichten Wesenheiten verlassen, nicht mehr erfüllt von seelischer Macht, verliert das Göttlich-Weibliche zusehend an Seelen-Charakter, und Männlichkeit empfängt dann nichts Heilendes mehr. Im Gegenteil, einen verlassenen Ort besuchend werden Männer materieller, noch seelisch begrenzter als vorher. Wer zum Tabernakel der Weiblichkeit hinaufsteigen will, muss spüren, dass sich die göttliche Ordnung der Bodhisattva, des Geliebten Herrn nun in ihm, als seelische Kapazität des Einen Gottes, ausbreitet, der Drei-König, Shiva-Krishna-Buddha, Botschafter seiner Majestät, der Herrin der Welt, werdend. In der Stille der Heiligen Nacht ist der Ursprung aller Dinge geboren. Vereinigend mit dem Urgrund, verschmelzend mit dem Kosmischen Licht wird das Planetarische Bewusstsein, die Christus-Weiblichkeit in Gottes Monstranz, gezeugt – nicht geschaffen.

 

 

Kulturschaffende Vision – Von lebendigen Herzen zur Menschlichkeit Gottes
Die Morgenröte des Dritten Millenniums kündigt eine Spiritualität der Zukunft an, die frei ist von Dogmen. Sie kündet vom Erwachen der Menschheit zur Göttlichkeit des Menschen. Die Notwendigkeit unsere Visionen zu erfüllen wird immer dringlicher, da die Völker Eine Spirituelle Humanität der Zukunft erwarten. Unmittelbares Erwachen der Menschheit im Gottesbewusstsein ist unrealistisch, weil dies in unserer dekadenten Welt nicht möglich ist – So wird die Anstrengung von einigen wenigen Engeln unternommen werden, um 'Die Botschaft' in die Welt zu tragen, was Grenzen überschreitet.

Aus geistiger Sicht sind Männer tot, deren Herz nicht seelenvolle Liebe zum Gemeinwesen aufweist: sie leben, und leben doch nicht. Ein Mann kann überhaupt nur durch das Herz seiner Seele lieben; schläft die Seele, ist er gleichsam tot – was viele Zeitgenossen heutzutage "Liebe" nennen, ist geistloses Geben und Nehmen, ein Handel: Egoismus. Frauen, die den schöpferischen Geist der Männer lieben, werden gar nicht anders können, als im Loben ihrer Liebe dem Schicksal zu folgen, mitwirkend sich im Planetarischen Bewusstsein zu vervollkommnen. Noch immer allerdings klagen viele geistige Frauen: "Mein Mann versteht mich nicht!" Warum muss es diesen Mangel an Verständnis geben? Was verursacht es? – Es ist die fehlende geistige Sympathie in den Herzen ihrer Männer.

Weder Worte noch Gedanke können Männern jemals verstehen lassen, was 'die Botschaft unserer Zeit' ist: nur das intuitive schöpferische Herz versteht! Welche Worte auch Frauen sprechen, sie sind zu unangemessen, die subtilen Inspirationen planetarischen Bewusstsein zu erklären. Es ist die Herzqualität 'Einer Bruderschaft des Geistes', die vollständig, in der seelischen Empfindungsfähigkeit der Kapazität spirituellen Charakters, erkennen lässt. Die erleuchtete Herzqualität eines Mannes macht ihn fähig, die weibliche Seele zu verstehen und wahrhaft zu lieben. Ist es deshalb übertrieben zu sagen, dass Männer so lange tot sind, wie ihr Bewusstsein nicht zum Heilen im Gemeinwesen erweckt? – Im geistigen Herzen ihrer Männer können Frauen das Planetarische Bewusstsein Einer Menschheit bewirken. 'Loben des Herrn' ist jenes Liebeselement der Frauen, das entsteht, wenn Frauen Männer in der gleichen seelischen Situation sehen, in welcher sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben befunden haben. Männer, welche nie den seelischen Schmerz des Weiblichen erlebt haben, werden auch nicht mit der Humanität der spirituellen Liebe der Frauen sympathisieren können. Sympathie ist mehr als Liebe und Zuneigung. Es ist das Wissen um ein bestimmtes Leid, welches der Männer lebendiges Herz zu schöpferischem Mitgefühl bewegt. Männer leben, deren geistiges Herz lebt, und dieses Herz des Mannes lebt, welches zu Mitgefühl im Gemeinwesen erwacht ist. Männer ohne Mitgefühl sind schlimmer als Tiere: Herzen ohne Mitgefühl erzeugen Antipathie (Leiden, welche Krankheit, Elend, Chaos bewirken). Es gibt viele Attribute im Herzen der Männer, die als göttlich bezeichnet werden, unter diesen gibt es kein größeres und besseres Attribut als jenen Geist, durch welchen Frauen in spiritueller Form Planetarisches Bewusstsein manifestieren.

Der Botschaft 'Christus als Frau' Genüge tun  Seelenlose Männlichkeit, und damit verbunden eine missglückte Individualisierung der Frau, lebt von übermäßiger Ausnutzung der Ressourcen in einer stumpfen Luft von entseeltem Materialismus, welcher im Gefälle 'arm und reich' alles zersplittert; eine seelische Armut, in der jede Beziehung falsch, oberflächlich oder erlogen ist, was den human-kulturellen Verfall und Niedergang ganzer Erdteile bewirkt. Heilung der Menschheit beruht darauf, dass die Erkrankungen unserer Welt durch spirituelle kulturell-kreative Männlichkeit geheilt werden muss; während einzig die Macht der spirituellen Erleuchtung, und durch keine andere, das heilig-göttliche Weibliche der kriegerisch-materiellen Fülle des wirtschaftspolitischen Patriarchats Einhalt gebieten vermag. Nur Erleuchtung vermag den magnetischen Sog des unteren Pols {der die göttliche Lebenskraft der Männer in die Verkörperung eines heiligen Geistes in der Materie zerstört und wegwirft} in die hohe Wahrheit einer 'weiblichen Individuation' umzuwandeln und das Feuer des humanen Kulturellen Geistes der Männer für die Menschheit nutzbar zu machen.

 

 

La Souveraineté Humaine – Vom Ausgleich der Mächte

'Es ist ihnen die Seele ein Fremdes auf Erden. Unkraut wuchert über die schwarzen, geborstenen Mauern, und an den runden, blinden Fenstern prallt das Sonnenlicht ab. In den düsteren, dunklen Höfen fliegen Tauben umher und suchen sich in den Ritzen des Gemäuers ein Versteck – vom Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.' (Georg Trakl).

Wenn Weiblichkeit nicht das Ideal des 'Geliebten Herrn und Gott' liebt (die Archetypen 'Rama, Krishna, Shiva, Buddha' als die vier schöpferischen Gehirnfunktionen humanen Bewusstseins) – wofür leben wir dann? Leben für sich selbst, was nichts ist. Frauen, die lieben und nicht das Ideal ihres 'Geliebten Herrn und Allmächtigen Gottes' erkennen, sind machtlos im Schönen, ihre Kunst bringt der Erde »Verfinsterung des Lichtes« (I Ging 36).

Männer beschuldigen Frauen der Engstirnigkeit im Glauben und unlegitimierter Moral, 'zu einer anderen Religion, einer anderen Kathedrale, einer fremden Pagode zu gehören'; sie sagen: „Unser Tempel, unsere Rituale hier sind besser, und damit ist auch unsere Beziehungsmoral besser für euch!“ Auf diese Weise kämpft eine ganze Zivilisation weiter und vernichtet sich selbst. Doch 'multikultureller Glaube' – entsprechend den verschiedenen Ländern und ihren kulturellen Gegebenheiten – ist nicht die gemeinsame Religion der Menschheit; vielmehr ist der hingebungsvolle Dienst der Männer das Grundprinzip.

Männer können oft nicht verstehen – weil seelenvolle Männer bislang von Frauen nicht gewünscht waren –, dass die Form religiöser Beziehung für 'Krishna', für 'Shiva', für 'Buddha', für 'Rama' einzigartig bzw. eine andere ist, und dass daher das Leben eines jeden Mannes darin besteht, seinem Ideal, in Anbetracht seiner Verantwortlichkeit zur Weiblichkeit, als Meister, Heiliger, Freund, Vater, Sohn, Liebhaber, Partner zu folgen.

Die höchste Göttin besitzt unwiderstehlich die Herzen sogar der Klügsten. Sie ist ewig, verkörpert als das Universum. Alles wird von Ihr durchdrungen. Durch sie wurde das ganze Universum erschaffen. Sie zu erkennen, ist ein Weg zur Erlösung. Es ist Ihr Segen, der zur Befreiung führen kann: „Höchste Göttin über allen Göttinnen, Dein Wesen ist unsterblich. Alle Dinge werden aus Dir geschaffen. Du bist die, welche die Schmerzen der ganzen Welt hinweg nimmt.“ Devi-Mahatmya 4.11, Das Brahma-Markandeya-Purana 81.

Beziehung beruht auf der Individuation der Frau nicht auf ihrer Individualisierung
Kultur verlangt die Offenbarung männlichen seelischen Geistes. Stattdessen stellen in Geldinstinkt und Streben nach Macht Männer ihre eigenen Interessen über die kulturell-schöpferische Botschaft der Welt und beuten unschuldige Frauen aus. Es ist ein falscher Weg, wenn Männer, die seelisch tot sind, ihre fehlende Seelenkapazität versuchen auszugleichen, indem sie Frauen in deren künstlerischer Individualität unterstützen. Nur in weiblicher Individuation aus seelischem Geist des Mannes wird von Liebe in der Einheit des heiligen Geistes das Ehesakrament 'in Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit'.

Meint man mit Individuation künstlerische Selbstverwirklichung, so werden die meisten Frauen zustimmen. Spricht man jedoch von „Wandlung der Frauen“, der die schöpferische Heiligkeit ihrer Ehemänner zu Grunde liegt, so werden dies insbesondere jene Männer ablehnen, die sich selbst ja nicht so zu ändern gedenken, sondern an einer Verbesserung der Außenwelt mit ihren Inhalten, Produkten, Prozessen und Wertschöpfungsketten festhalten.

Der weibliche Mind muss sich zuerst mit dem mystischen «Geliebten Herrn» (plural) einen, bevor Frauen über das Göttliche den kulturellen Pfingstgeist der Männer der Welt bekannt machen können. Obgleich spirituelles Bewusstsein gewisse psychologische Eros-Leidenschaften zwischen Männern und Frauen erzeugt, bleiben Frauen durch eigene künstlerische Individualisierung zwangsläufig von ihrem Partner getrennt. Erst in Psyche-analytischem Gemeinwesen «kulturell-schöpferisch gesinnter Männer» (The Cultural-Creatives) können Frauen lernen, im Grunde ihrer Seele nicht mehr Furcht zu haben vor Individuation, dem Geben von Dharma als dem In-sich-erfüllt-Bleiben offenbarter Geistinhalte ihrer Männer.

 

Z.  last words


Die Welt wird in Stücke gerissen, wenn Menschen nicht ihre Seele sind.

Die Erde muss das Blut tausender Könige trinken, wenn der Schatten der Muslima
den Mond verdunkelt und Christentum das Lachen der Großen Mutter verschlingt.

Religion und Spiritualität können der Menschheit nicht eher Frieden bringen, bis
die Weibliche Seele spricht: „Ich sehne mich nach dir, Du schöpferischer Mensch.“


Weibliche Individuation – Macht des Weiblichen Christus

Frauen und Männer sind zwei miteinander interferierende Welten, die in ihrer
»Alpha und Omega«-Seele, dem Bereich ihres Menschseins, in schöpferischer
Einigung zusammenwirken: Das Kulturell-Geistliche der Männer vermag die
heilsame Macht der erleuchteten Seele des Weiblichen in unsere Welt zu bringen.

Planetarisches Bewusstsein meint das Hand-in-Hand-Wirken von negativer und
positiver Elektrizität: selbstlose tröstende Humanität offenbarten Schöpfergeistes
zur Individuation «Herrlichkeit göttlicher Macht des Weiblichen Christus».


Gemeinsame Verantwortung  
Es ließe sich an Eine Menschheit Heilung geben,
wenn Männer, anstatt narzisstisch die Persönlichkeit von Frauen zu stärken, sich viel-
mehr um die Geburt der weiblichen Seele kümmern, indem sie den Zusammenhang
zwischen friedenschaffendem Werk der Frauen und Seelencharakter der Männer leben.

Es gibt Frauen, die glauben ohne die Spiritualität der Liebe der Männer zu kennen.
Es gibt keine Spiritualität der Weisheit der Frauen, ohne den Glauben ihrer Männer.


Der kulturelle Geist der Männer im spirituellen Handeln der Frauen

Es gibt ein untrügliches Maß für die Zuneigung gegenüber Christus:
die Zeit, die Männer den Frauen widmen, um zu heilen, was verwundet ist.

Das tiefe Geheimnis  Wenn Kirche sich universell ausdehnt, dann verdrängt
dialogische Kirche die Kirche, die da ist und wohin sie sich hinein ausbreitet.

Ohne den göttlichen Willen seelenbewusster Frauen sind Männer ihrer Einheit
und ihrer Schöpferischkeit beraubt, und bleiben Frauen ziellos, Sinn-los:
'versiegelt wurden ihre Herzen, so dass sie nicht begreifen'
(Hl. Qur'an 9,87).


La renonciation à l'amour: God becomes human, that Women become divine

God is the Lover who loves, the Beloved who is loved, and the Act of Love.
Wo aber noch Könige oder Königinnen thronen, dort ist Gewalt.

Wenn Frauen spirituelle Nächstenliebe einsetzen, um mit ihrem Seelenpartner heilend
das Planetarische Bewusstsein herbeizuführen, dann wird es der ganzen Menschheit
zugute kommen. Nutzen Männer ihre Männerbündnisse in Gleichgültigkeit gegenüber
'Psychoanalyse und Heiliger Schrift', um die Welt in Gier, Hass und Verblendung
zu belassen, dann wird das Ergebnis unweigerlich die Vernichtung der Menschheit sein.

Es ist die Natur frommer Frauen – seien diese nun jüdisch, katholisch, sunnitisch oder
buddhistisch – die kosmische Intelligenz ganz irdisch zu machen. Wollen Männer nicht
mit
'Genussehenresorts' den Weltenbrand eines Krieges herbeiführen, müssen sie in
Anbetung des Heilig-Weiblichen {Anima} und der Spiritualisierung (Ent-Erotifizierung)
ihres Intellekts wieder Herzensmenschen werden, um zu heilen, was verwundet ist.

Frauen kann man nicht erziehen, im besten Fall hören sie zu; ihre Wandlung läuft über Nach-
ahmung, über Imitation und über ein sich körperlich aufgehoben fühlen in heiligem Geist.

 

 

 

Planetary Consciousness
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [ISSAT]


Ökologie
Natur und Medizin


Kreativität
Heilung und Therapie


Spiritualität
Ethik und Religion


"Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT) erfüllt ein einzigartiges und dringendes Bedürfnis der heutigen Welt. Unter der Leitung von Tiagaraja Adil Christoph Allenstein wird es dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, die erforderlich ist, um das Planetarische Bewusstsein der Menschheit zu wecken. Dies wird vom Club of Budapest unterstützt. Es handelt sich dabei um ein Bewusstsein, das die reale und dauerhafte Basis darstellt für eine neue haltbarere und humanistische Zivilisation im 21. Jahrhundert."  Ervin László


PROLOGUE

Das Ziel von Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy ist es, ein Verständnis für das menschliche Wesen zu entwickeln und zugleich jene Kreativität bewusst zu machen, die erschafft, was wir wünschen und eine bessere Welt gestaltet. Grundlagen sind jene Erfahrungen der Inneren Essenz der Weisheiten der Religionen und Philosophien, die uns über die Sekten bzw. jene Unterschiede heben, welche die Menschen voneinander trennen. Sie erweckt in uns Menschen den Geist im Neuen Zeitalter, um Toleranz für die Religion des anderen aufzubringen, sowie die Bereitschaft, die Fehler der anderen zu vergeben. Sie fördert in uns Achtsamkeit und Seelenrücksichtnahme. Sie bringt den Dienst und jene kreative Nützlichkeit wieder hervor, die die Welt fruchtbringend machen und so zu einem harmonischen Zusammenleben der Geschlechter führen, in welchem die Zufriedenheit jeder Seele liegt: die Zukunft unseres Planeten in Schöpferischkeit.

Die Zeit ist jetzt reif, Perspektiven eines Humanismus zu eröffnen, der Antworten anbieten kann für das, wonach der Geist der Menschen unserer Tage und dieser Zeit verlangt. Gleichzeitig werden neue Zugänge eröffnet, und wir sind für neue Zugangsweisen offen, die das betreffen, was die Seelen unserer modernen Menschheit ersehnen.

Diese Vision muss eine geteilte Vision sein, die sowohl das Erwachen des Bewusstseins als auch unseres Gewissens pflegt; die sich des Weiteren mit den sozialen und psychologischen Problemen auseinandersetzt, die unsere anspruchsvollen Zivilisationen bestimmen: die zunehmende Prädominanz der Kommerzialität droht die Menschheit von jeglichen tiefer- und höhergehenden Belangen abzulenken. Daher werden wir unsere Fähigkeiten der Intuition, Wahrnehmung und des Mitgefühls nutzen müssen, das Wissen, das wir aus Erfahrungen gewonnen haben, Toleranz und die Liebe, die uns befähigt, zu spüren, welches die Bedürfnisse der Menschheit sowie der gesamten Schöpfung sind, die auch für die folgenden Generationen Gültigkeit haben werden.



Ziele: 

die nicht durch brillanten Intellekt, und auch nicht durch das Studium
der Metaphysik oder vergleichenden Religionswissenschaft erlernt werden können.
Nur reine und unschuldige Herzen voller Liebe können sie erfassen.
*

1.

Den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Zivilisationen, Kulturen und Religionen fördern, auf dass immer mehr Menschen sich für Toleranz einsetzen, für die Ehrfurcht vor dem, was anderen heilig ist, für die Erweckung des Bewusstseins durch Erweckung des Gewissens: ein aktualisiertes Denken über Gott.

2.

Psychotherapie durch Kreativität und geistige Beratung ergänzen; Psychoanalyse nicht von materiellem Gesichtspunkt, sondern vom spirituellen Blickpunkt ausführen; Wunden heilen, Wege zu heilsamen inneren Imaginationen weisen, welche Entfaltung von Qualitäten, die Menschen in ihrer Erbschaft von Gott innewohnen, mit sich bringt.

3.

Den Planeten vor Missbrauch bewahren, indem wir einen Sinn von Heiligkeit gegenüber den Kreaturen, Pflanzen und zu allen Wesen entwickeln.

4.

Konfliktbewältigung in zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und dabei Vertrauen aufbauen und helfen, gegensätzliche Betrachtungsweisen zu versöhnen.

5.

Frauen ermutigten der Katalysator sprühender Kreativität zu sein, eigene Initiative zu entwickeln und neue Wege zu gehen, dank eines Fokusses auf spirituelle Freiheit in der Gleich-Würdigkeit der Geschlechter (gender-equality and gender-justice).

6.

Die sozialen Strukturen wieder aufbauen, die in diesen Tagen zerfallen, Ehrlichkeit und Freiheit auf der Basis von Respekt und liebevoller Zuneigung ehren.

7.

Uns der Welt stellen, indem wir angemessene Schritte gegen soziale Ungerechtigkeit unternehmen, wo immer es möglich ist.

8.

Neue interaktive Lehrmethoden pflegen, die die Studierenden ermutigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

9.

Wissen naturwissenschaftlicher Beispiele zur Entdeckung unserer selbst anwenden.

10.

Planetary Consciousness Living Communities – Der Universel der Menschheit
Die Weisheit der großen religiösen und philosophischen Traditionen lehrt uns, wie wir wahrhaft Mensch sein können.

Unser kriegerisches und krankes Gemeinwesen – Vatikan: 'Frauen ins Kloster' & Sufi-Spiritualität: 'Frauen zum Gebären und Genussehe' – kann nur geheilt werden, indem das Universelle Gemeinwesen auf den geistigen Idealen der Kulturell Kreativen beruht.

* »Ami, ce vilain jaloux, qui s’érige en seigneur de sa femme, laquelle devrait être son égale et sa
compagne, selon la loi qui les unit, croyez bien qu’il ne sera jamais aimé, car l’amour ne peut vivre
dans la contrainte et la servitude.«
(Guillaume de Lorris et Jean de Meung, Le roman de la rose, 1353)



Wir müssen zusammenarbeiten, um das Angesicht der Wahrheit zu enthüllen, entkettet und unverhüllt durch Vorannahmen, Vorurteile und habituelle Denkweisen. In uns selbst müssen wir entdecken, was mit der Menschheit in unseren Tagen geschieht. Andererseits berücksichtigen wir, was aktuell in uns selbst hervorbricht, denn diese Empfindungen entsprechen dem, was in unserem sozialen, psychologischen und sogar physischen Umfeld geschieht. Die Umwelt in all ihren Aspekten appelliert an uns, neue Wege des Fühlens und Denkens anzunehmen.

Die neue Vision in unserer Zeit bestätigt die Heiligkeit und Verwobenheit all dessen, was existiert. Sie umfasst die maximale Entfaltung eines jeden Individuums in Gemeinschaften, die auf erwachter Gerechtigkeit basieren, auf der Schönheit, die in der Verschiedenheit liegt, spiritueller Freiheit, Gleichheit der Möglichkeiten sowie demokratischen Prinzipien. Sie erkennt, dass innerhalb der umfassenderen Gemeinschaft des Seins alle Dinge einen einzigartigen Platz einnehmen und in einzigartiger Weise ihren Beitrag leisten.

Es ergeht der Ruf an uns, Heilung unserem Planeten zu geben und sie zu alle denen zu bringen, die darauf leben. Der Ruf, die Spaltung von Geistigkeit, Verstand und Körper zu heilen. Dass wir uns über unsere Unterscheidungen und Unterschiede erheben, und statt Uniformität die Einheit in der Welt fördern. Der Ruf nach einer globalen Ethik, globaler Gerechtigkeit und der Balance zwischen Autonomie und Gemeinschaft.

Der Ruf ergeht an jeden, dass wir die eine Wahrheit in allen Religionen erkennen und doch unsere eigene preisen: alle zu respektieren, zu tolerieren und allen mit Erbarmen zu begegnen so ehren wir die Göttlichkeit in dem Herzen der Menschheit.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann. Und eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit, in der Individuen und Gruppen ihre von der neuen Vision inspirierte Arbeit in einem gegenseitig unterstützenden und für die Entwicklung fruchtbaren Umfeld miteinander teilen können: einen lebendigen Tempel (Petrus 2:5) zu errichten, der die Schöpfung anregt und nährt, was darüber hinaus der heiligen Suche unseres Wesens Ehre macht, bei der wir Gott kennenlernen, indem wir uns selbst kennenlernen.

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Es sind die erleuchteten, zur Seele erwachten Frauen, die empfinden: „Sind Männer entweder räuberisch, unehrlich, oder zu nichts nütze als zum Krieg?“ (Thomas Morus, Utopia). The Cultural Creatives sind jene bescheidenen und schlichten Männer, die durch ihren geistigen Fleiß das Universelle Gemeinwesen und damit das friedenschaffende Handeln erleuchteter Frauen im Planetarischen Bewusstsein mehr fördern, als ihre eigenen Interessen. Sie sprechen nicht in dem Sinne, dass sie eine Lehre aussprächen, sondern ihre Anwesenheit und ihr visionäres Erbarmen als erleuchtete Seelen vermitteln und verleihen Frauen Klarheit zur kreativen Ausrichtung, zu dem Projekt: 'Europa schreibt ein Buch'.

 

 
 

 

Nachwort an die kreative Vernunft

In essence  Alpha et Omega sind Geoffenbartes, Visionäres, Bilder, Parabeln, Gesänge, Mythen, Heilige Schriften, Analytisches, Künstlerisches, Rätselhaftes, Psychologisches, Wissenschaftliches in so verdichteter Form miteinander, dass der Normalleser sie nicht mit Alltagsproblemen in Verbindung bringen kann, obgleich sie genau eben seine alltäglichen Probleme meinen. essence  Alpha et Omega will jedoch keine Erkenntnisse mitteilen, sondern andere zum Selbstdenken in gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung, religiöser Kontemplation und eigener spiritueller Praxis anregen; und dies für keinen anderen Zweck, als um ein Gespräch zwischen den Geschlechtern und Generationen in Gang zu bringen mit dem Sinn – in wahrer, kosmischer und direkter Intuition – ein gesundes, schöpferisches Miteinander (Allmende) zustande zu bringen, das weit hinausgeht über den Geist bisheriger Unterhaltungskreise. Denn 'Was liebt die weibliche Seele am Freunde, wenn nicht seine Seele? Und so gibt es dabei dreierlei: Den Liebenden, das Geliebte und die Liebe selbst.' (Augustinus, De trinitate). Für eine Planetarische Kultur braucht es Menschen, die in Gesamtheit des Daseins, vom Blickpunkt intuitiven gefühlsmäßigen Erlebens, die Problematik der Jungen Frau, im praktischen Leben wie in der numinosen archetypischen Höhe Ihrer Seele, mit Hilfe der Einheit der religiösen Ideale darstellen, in einer Form, die auch all jenen Menschen, die nicht diese Ideale teilen, eine Erhellung ihrer Beziehungsprobleme zu geben geeignet ist. Möge uns 'der Sonnenton der Großen Mutter' (Goethe, Faust I, Prolog im Himmel) aus dem Dunklen, Ahnungslosen in jene Symphonie der Freiheit lösen, die Unsere Welt zum Tanz des Lebens führt. Möge dieses Werk den Schöpfungsbringern sich als nützlich erweisen, die Kultur zur Quelle der Menschenrechte und Mutter der Wahrheit zu führen und möge das, was über die Würde der menschlichen Person, der humanen Gemeinschaft und Sinn kulturellen Schaffens gesagt ist, das Fundament bilden für die Beziehung zwischen Frauen und Männern auf der Grundlage des umfassenden Dialogs.

Neue Ethik, die 'mit ihrer Forderung nach Abwesenheit der Voraussetzung von Krieg der Menschheit Frieden, Wohlstand und Weisheit begründen kann', ist verbunden mit der Suche nach der letzten Wahrheit über »Den Sinn der Liebe« und dem damit zusammenhängenden Verhältnis zwischen spirituellen Frauen und "Jüngern" – denn es sind die Frauen, die ihre Männer schließlich werden bitten müssen: „Lies essence  Alpha et Omega.“ Wo dann der Mensch mit Menschen spricht, geht aus einem gemeinsamen Akt des Aufeinanderhörens Ethik hervor. Menschen, die Neue Ethik in solcher Weise praktizieren, werden so zahlreich sein, wie die vielen Sterne beim Aufgang des Mondes.

'Um Gott und der Menschheit zu dienen, muss man darbringen, was einem am liebsten ist' und so habe ich meine Musik geopfert. Ich habe auf dem Konzertflügel, dem Baby Grand, in der Carnegie Hall gespielt, machte mein Examen als Organist, erhielt ein Stipendium am Konversatorium der Musik, um schließlich zu einer Bühne, an die Orgel von Santa Maria degli Angeli in Assisi, geführt zu werden, wo ich die Musik der Sphären berührte. Diese Musik hatte ihre Aufgabe erfüllt. Als ich geistige Retreats im Santuario Francescano La Verna gab, wurde schließlich jede Seele für mich eine musikalische Note, alles Leben wurde Musik. Wenn es daher in essence  Alpha et Omega etwas zu finden gibt, so ist es dieses Gesetz des Weltalls: sich in Einklang mit sich selbst und den Archetypen der Heiligen Schriften stellen. Ich habe gefunden, dass im 'Jauchzen Elisabeths' ein bestimmter musikalischer Wert liegt und im 'Magnifikat Mariens' eine Melodie geoffenbart ist, und dass Psychoanalyse, als die Lehre des Buddha 'women are Buddha, women are Sangha, women are Dharma', Harmonie in jedes Gefühl einer Gemeinschaft bringt. Also habe ich versucht, denen, die gewohnt waren, meine Musik zu hören, das Gleiche zu interpretieren, mit klaren und einfachen Worten; ihnen sei Dank! Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken (Claude Debussy), „ich bin ein anderer Mensch geworden, es musste sein“ (Auguste Rodin).

 

 
 

 

Dialogue – Tavistock working Conference


Meist geben sich Frauen mit einem Glauben zufrieden, den sie von ihren Müttern und Großmüttern mitbekommen oder bei interreligiöser Spiritualität erfahren haben. Doch Interreligiöse sitzen nicht an der Tafel der Schaffenden: ihr Ehrgeiz zu herrschen lässt nicht zu, dass sie sich bescheiden unter die Kulturell Kreativen setzen, um zu lernen in schöpferischem Geist Frauen »Dialog in Planetarischem Bewusstsein« zu ermöglichen.

Wie viele Mütter gibt es auf dieser Welt, die selbstbewusst ihre Kinder erziehen und gute Dinge tun? – äußerlich scheinen sie hellwach zu sein, innerlich jedoch, in ihrer Seele, ihrem Selbst, schlafen sie. Es mag ein psychologisches Verbrechen sein, diese Frauen zu wecken, denen Schlaf sicherlich gut für ihre biopsychische Gesundheit tut; für The Cultural Creatives ist es jedenfalls Sünde, jene Frauen aufzuwecken, die noch fest im kirchenmusikalischen Genießen oder spirituellen Tanzspaß verweilen wollen.

Die Synthese  Christentum (divine vata / Manat: Buddha), Judentum (divine kapha / die Große Mutter), Islam (divine pitta / die Große Göttin); Cultural Creatives: Rama (der analytischer Heiler nach 40-tägigem Retreat), Shiva (der universelle Priesterlehrer), Krishna (Dichtung, das Wissen der Weisheit). Die Arbeit der Kulturell Kreativen besteht darin [mit Jungianischer Psychoanalyse {Universeller Gottesdienst: Imagination, Archetypen} in der Methode 'tavistock-working-conference'] jenen, die ausgeschlafen sind, eine helfende Hand zu geben. Diese Art von Hilfe ist 'Initiation zu Planetarischem Bewusstsein'.

Kulturell Kreative sehen in den Handlungen der Weisen Frauen das Tun der Kinder der Großen Mutter. 'Wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt' (Lukas 13:34), betrachten sie die Menschen – ohne zu denken, dass sie europäisch, afrikanisch, russisch, amerikanisch, australisch, asiatisch etc. wären. Alle Frauen sehen sie 'im Unbefleckten Herzen' voller Vergebung an – und zwar nicht nur jene Frauen, welche das verdienen, sondern auch, und besonders, die anderen... denn sie mitempfinden den Grund dafür.

Indem die Kulturell Kreativen in allen Frauen und in jeder einzelnen 'gut' sehen, projizieren sie in das weibliche Herz ein heilendes Licht, welches eigenmächtig aufzustrahlen beginnt und sich ausdehnt, die Kapazität der weiblichen Seele, die Frau selbst, dergestalt erleuchtend, dass von der Emotion der Seele sich ihrem feminalen Verstand die Szenen göttlicher Erhabenheit offenbaren. Auf diese Art und in dieser Weise entwickeln Frauen den erweiterten Blick auf das Leben – jene Kapazität, die man auch 'den kosmischen Standpunkt' nennen kann und es ist diese erweiterte Sichtweise, welche den Wandel in der 'Kulturellen Beziehung der Generationen und Geschlechter' auf Planet Erde hervorruft.

„Am Tage der Auferstehung wird Gott sich Seinen Dienern in einer Form zeigen, die ihnen nicht bekannt ist. Es wird nicht die Form ihres Glaubens sein, sondern irgendeine Form aus den göttlichen Bestimmungen, in denen die Gläubigen ihren Gott gekannt haben. Die Diener werden Ihn verleugnen und zurückweisen und bei Allah vor diesem falschen Gott Zuflucht suchen, bis Er sich ihnen schließlich in der Form ihres Glaubens offenbart. Dann werden sie Ihn erkennen als den Gott, dessen Gestalt ihr Herz enthält.“ (Henry Corbin 'Creative Imagination According to Ibn Arabi' und William C. Chittick, The Sufi Path of Knowledge)

Wir müssen lernen, die Allmacht von »Universeller Gottesdienst und Dialog« zu sehen – die uns nicht attraktiv erscheinen mag, blicken wir auf 'die Strenge der Frauen' {Manat}. Aber wenn wir in allem nach Schönheit im Menschen suchen, werden wir finden: Gott ist in der Großen Mutter, der Großen Göttin, mehr noch, nicht Vielheit, sondern: ein Seiender.

Die mit Seelen-Aufrichtigkeit den heilbringenden Sinn ihres Lebens suchen, werden selbst nach diesem Zweck vom heilbringenden Sinn gesucht: es sind jene Frauen, die fähig sind, den Männern zuzuhören, welche diejenigen Männer sind, denen Frauen zuhören werden.

 
Tiagaraja Adil Chr. Allenstein
Cultural Creative of The Club of Budapest

 

 
 


Das Gastmahl

 Die Zusammenkunft der Gebildeten und Der Zaubergarten

An den Gastmahlen, die ein kultivierter, großzügiger Mann zu geben pflegte, nahm oft ein gewisser stiller Derwisch teil. Der Kreis war als 'Die Versammlung der Gebildeten' bekannt. Der Derwisch beteiligte sich nie am Gespräch, sondern kam einfach, begrüßte alle lächelnd mit Handschlag, setzte sich in eine Ecke und aß, was bereitgestellt wurde. Niemand wusste etwas über ihn, obwohl es, als er das erste Mal auftauchte, Gerüchte gab, er sei ein Heiliger. Manche Frauen fühlten sich unwohl in seiner Gegenwart, er schien nichts zu unternehmen, um mit ihrer geistigen Atmosphäre zu harmonieren, und trug nicht einmal mit einem Ausspruch zu den erleuchteten Dialogen bei, die sie als einen wichtigen Teil ihres Lebens schätzen gelernt hatten. Andere wiederum merkten gar nicht mehr, dass er überhaupt da war, da er keine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Eines Tages sprach der Derwisch jedoch. Er sagte: „Ich lade euch alle ein, morgen Abend meinen Zaubergarten zu besuchen. Ihr sollt mit mir essen.“ Diese unerwartete Einladung führte zu einer Meinungsänderung in der gesamten Runde. Die einen dachten, der Derwisch, der immer sehr armselig gekleidet war, müsse verrückt sein und könne ihnen bestimmt nichts bieten. Andere betrachteten sein früheres Verhalten als eine Prüfung. Schließlich, sagten sie sich, belohne er sie eben dafür, dass sie solch langweilige Gesellschaft geduldig ertragen hätten. Noch andere sagten zueinander: „Nehmen wir uns in acht, er könnte uns nämlich in den Bann seiner göttlichen Natur gegenüber der menschlichen locken wollen.“ Neugier brachte sie alle, auch den Gastgeber, dazu, die Einladung anzunehmen. Am folgenden Abend führte der Derwisch sie von ihrem Versammlungshaus zu einem verborgenen Retreat-Gelände, einem Palast von solcher spiritueller Größe und Pracht, dass sie geblendet waren. Der Ort war voll von Schülern, die Übungen und Aufgaben ausführten. Gäste kamen mit Scharen von würdig aussehenden Weisen; der Derwisch sprach zu jedem: „Wie wunderbar wird mir göttlicher Ruhm durch dich offenbart!“ – die Festtafel, die ihnen geboten wurde, lag jenseits jeder Beschreibung. Die Besucher waren überwältigt, alle baten ihn, sie von nun an als Schüler anzunehmen. Doch der Derwisch entgegnete auf ihre Bitten nur: „Wartet bis zum Morgen.“ Der Morgen kam, aber die Gäste erwachten nicht in den luxuriösen, seidenen Kissen, zu denen sie, in prächtige Gewänder gekleidet, am Abend vorher geführt worden waren, sondern sie fanden sich stocksteif ringsum auf dem Boden liegend innerhalb der steinigen Einfassungen einer Ruine, in einer wasserkargen öden Berggegend, wieder. Da näherte sich der Derwisch, wie aus dem Nichts gekommen, der Gesellschaft: er winkte mit beiden Händen, und alle fanden sich auf einmal in seinem Palast wieder. Da bereuten sie, denn sie kamen sogleich zu der Überzeugung, dass die Ruine die Prüfung gewesen und sein Zaubergarten die wahre Wirklichkeit war. Einige flüsterten: „Wie gut, dass er unsere Vorwürfe nicht gehört hat. Wenn er uns nur seine seltsame Kunst lehrt, würde sich das schon lohnen.“ Aber der Derwisch winkte wieder – daraufhin saßen sie am Tisch jenes Gastmahls, das sie in Wirklichkeit nie verlassen hatten; der Derwisch hockte in seiner üblichen Ecke, aß wie immer seinen Gewürzreis und sagte überhaupt nichts. Allerdings hörten sie jetzt, während sie ihn mit Unbehagen beobachteten, seine Stimme; es war ihnen, als würde sie aus ihrer eigenen Brust sprechen, denn seine Lippen bewegten sich nicht. Er sagte: „Solange eure Gier es euch unmöglich macht, die Selbsttäuschung von der Wirklichkeit zu unterscheiden, gibt es nichts Wirkliches, was euch ein Derwisch zeigen könnte, nur Trug. Die, deren Speise die Selbsttäuschung und Einbildung ist, können nur mit Täuschung und Einbildung beköstigt werden.“ Alle, die bei dieser Gelegenheit anwesend waren, kamen weiterhin zur Tafel des großzügigen Mannes. Der Derwisch aber sprach nie wieder zu ihnen. Und nach einiger Zeit bemerkten die Mitglieder der 'Versammlung der Gebildeten', dass seine Ecke immer leer blieb [vgl.: Platon, Timaios 17a-c, 36c: 'es führt den einen in der Richtung nach rechts, den anderen in der Richtung nach links']. (nach Goethe, 'Dichtung und Wahrheit').

['
Buddha', Hans im Glück (Grimms Märchen, KHM 83), ist jener Mann, der am Ende seiner Lehrzeit, nunmehr als spiritueller Meister, glücklich feststellt: Ich brauche kein Gold; und da ist keine Libido, kein Eros mehr in mir, die in mir gleich einem Pferd durchgehen; kein Eheweib, das mich wie eine Kuh tritt; kein gestohlenes Schwein, das nur Ärger macht; keine Gans, die in der Gegend herumläuft; und keine Steine, die meine Freunde gefährden.“

 

 
   

Salvador Dalí 'Invisible Images'
Museu de Cadaqués

 

 

 

 

 

 

 


Die Stolze Eva – die Todesengelin, die den sexuellen Wunsch repräsentiert – empfindet eine Art Kampfeslust: sie schämt sich nicht, der Seele des Mannes den Kopf abzubeißen.

 

Juno, Magna Mater, Minerva {Maryam, Khadija, Fātima} sind Eine Einzige Mutter: was AlUzzâ, »Das Geflügelte Herz«, die Magna Mater der Liebe verfügt, ordnet »der Stern« {stella matutina; Manât (Fatum): Morgen- und Abendstern zugleich; die schicksalhafte Liebe als 'selige Magdalena' (Femina Alpina) und 'tätige Martha' (Assija)} an und setzt es in Gang; dann führt »Die Frau des Sieges« {AlLât (Fortuna): die Schöpferischkeit »im Zeichen des zunehmenden Mondes«} weiter und bringt es zum Abschluss. nach Christine de Pizan, Le Livre de la Cité des Dames; vgl.: Die Drei Jungfrauen (Kirche in Meransen); Bethen: Wilbeth, Ambeth, Borbeth.

AlUzza, Manat und AlLat entsprechen der zoroastrischen Triade, jener Dreiheit von weiblichen Erzengeln: Gedanke (Spenta Ārmaiti), Wort (Ashi Vanuhi), Handlung (Daēna).



Das Denkende – Das Wollende – Das Fühlende

 


Yod, Heh, Wav oder Die Drei Mütter: Shin {Erde}, Aleph {Sprache}, Mem {Wasser}
Yod
: Chokhmah & Binah, durch den Herd der Erde verwandelt zum Prinzip 'Hoffnung'.
Heh : Chesed & Geburah. Pfingstgeist, als Person und Gabe, ist Nahrung für die Sprache.
Gibt sich der Männer Seele [Michael], bekennt sehnsuchtsvolle Weiblichkeit [Gabriel]:
„Leid, du hast uns zermürbt, bis wir für euch zur strahlenden Sternenwelt wurden, im
Loben eures schöpferischen Geistes, welcher Unserer Liebe immerwährendes Leben gibt.“
Waw : Netzach (Tiphereth) & Hod, schafft freudige Verbundenheit aller mit dem Projekt.


L'éternel féminin 
Tonight the umpteen stars give birth to the life eternal (Jelal ud-Din Rumi) Im Avesta heißt es: 'Im Lebensleib der Weiblichkeit gibt es einen Gedanken, in ihm wohnt Spenta Armaiti. In diesem Gedanken gibt es das Wort, in ihm wohnt Ashi Vanuhi, Schwester der Daena. In diesem Wort gibt es eine Handlung, in der Daena (anima coelestis) wohnt.' Nur als erleuchtete göttliche Seele, im Gemeinwesen verbunden mit dem schöpferischen feurigen Pfingstgeist der Männer, erkennen Frauen, was die Liebe ist und warum sie ist.


Von Ethik der Liebe Gottes
  Kein wahrer Liebender wird selbst nach Vereinigung streben,
außer seine geliebte heilige Seele folgt dem schöpferischen Ruf der Liebe Gottes.
Shin: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir; Mem: und Deine Auferstehung preisen wir; Aleph: bis
Du kommst in Herrlichkeit. (Anmerkung: spirituelle Meister sind Schüler der Göttlichen Mutter).

 

 

 

 

Responsorium graduale Zwischengesang


Nordportal der Westfassade der Kathedrale Notre-Dame de Paris


Notre-Dame ist durch Schöpferischen Geist zur Wohnstatt Ihres Wortes geworden. Es muss unser sehnsuchtsvollstes Bestreben sein 'Notre-Dame, Frauen und Männer' zu höherer Einheit zusammenzubringen. Sehen wir Notre-Dame durch die Glasfenster des Universellen Tempels, bekommt Sie eine tiefere Bedeutung, als wenn wir außen stehen; wir erkennen: Die Liebe als Schöpferin des großen Ganzen. Doch sollten wir uns hüten, Ihre Liebe mit den Begehren unserer Körper, unserer Herzen, unserer Seelen zu stören.

Kultur bedeutet nicht 'Göttlichkeit der Menschheit', Zivilisationen ohne Spiritualität, oder 'Eine Welt in der Vielfalt von Religionen'. Kultur heißt, eine Neue Welt aufbauen, als Kritik an der Verkommenheit spiritueller Gemeinschaften, denen das Heilige fehlt, zum Ausdruck zu bringen. Die ganze spirituelle Frauenwelt schaut zu an einem Frevel – und keine sogenannter "Weisen Frauen" macht den Mund auf. Natürlich müssen wir 'alle partiellen Erfahrungen zu erlangen versuchen, die auf der mentalen Ebene möglich sind, und das Mental mit spiritueller Freude durchfluten und es mit dem spirituellen Licht erleuchten' (Sri Aurobindo) – danach aber müssen wir darüber hinaus gehen. Können wir über Spiritualität nicht hinaus gehen in das Humane Kulturelle, 'Gottes Menschwerdung' in die kulturelle Gemeinschaft, ist es kaum möglich, 'die Schöpfung unter den Generationen und Geschlechtern', das letzte Geheimnis der Welt zu ergründen; das Problem, das die Liebe uns stellt, bleibt ungelöst. Wir müssen den Verlust an Kultur, dem schöpferischen Menschsein wiedergutmachen. Eine Menschheit wird leben, wenn ihre Kultur lebt; und die Welt wird sterben, wenn uns die Ermutigung zur Kultur stirbt.

essence  Alpha et Omega  ist eine Aufforderung an Männer, aufzuschreiben, was sie unterlassen werden; im Verstehen dieser ihrer Gelübde, und wie sie zu brechen sind (Kol Nidrei), erwächst den Frauen eine Neue Menschheit aus 'dialogischem Gespräch' (Koinonia); ihre Erkenntnisse in Europa schreibt ein Buch zu fassen, schenkt der Welt ihr Schöpfungsbuch.

'Gott ist Liebe' und das Mysterium der Schöpferischkeit 
Die vier Stufen der Liebe  Wenn die Liebe Gottes einer Seele ertönt, dann ist die Liebe schöpferische Kontemplation. Befiehlt dem Herzen die Liebe der Seele, diese Liebe ist Ehrfurcht vor dem Meister. Wem die Liebe des Herzens ertönt, dessen Leib ist göttliche Gnade; wessen Herz nicht auf diese Liebe achtet, dessen Liebe ist, ach nur Gewohnheit.

 

 

Geheimnis des Lammes [Genter Altar]

Die Liebe der Engel delegiert die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe unter der Vergewaltigung ihrer selbst.

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Ideal eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist' einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.

Von der sich hingebenden Kulturellen Männlichkeit als Mutter der Kirche aller Kirchen
Statt dem abrahamischen Mekka einer spirituellen Wissenschaft von 'Vater und Sohn', braucht es in unserer Zeit »Sprache, Mythos, Kunst, Religion«: Den Frauen und ihren Kulturell Kreativen ist es jetzt eigen, die Bausteine zu liefern, aus denen sich für die Menschheit die Welt des Wirklichen, wie die des Geistigen, die Welt des Uns aufbaut. Die Erkenntnis der Männer vergangener Zeit richtete sich auf Gott; dies bescherte der Welt eine bestimmte Moral im Umgang der Männer mit den Frauen. Wie aber wäre es, wenn Gott sich nach dem kulturellen Geist der Männer richtet – und die Frauen sind?

 

 
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund. Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“ Ich antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ Da sagte er: Geh und sag diesem Volk: „Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“

Jesaja 6:1-11, Psalm 119:72-74; 139:13-16
 


Ich habe mich dir offenbart, und du kennst mich nicht.
Dein Herz sah mich und sah mich nicht.
Niffari, Kitab al-Mawaqif

 

Ode Notre-Dame oder Von göttlicher Weisheit, Brot und Wein  Die Große Mutter ist der geheimnisvolle Mischkrug, Heiligen Trank ausspendend, um jener festen Speise willen, die Sie selbst erst besitzen, mischen muss und zu Essen geben, um die Vision zu hegen, zu hüten und zur Entfaltung zu bringen; und indem Sie sich über dies alchemistische Geheimnis klar ist, was das heißt, bringt sie das Höchste hervor: die Göttin, die in ihrer Seele heilig fest steht, niedere Kräfte von Erkenntnis und Willen gezügelt, deren Personalität nach dem Bild Gottes geschaffen und deren Wille von Erkenntnis geleitet: Sie, die im Gleichgewicht mit der Kapazität der Seele und entfaltetem göttlichen Potenzial ist, ist dem Botschafter des Menschentums nicht Dienerin, sondern seine Gefährtin; und selbst voll und allseitig entfaltet, wird Sie Sich gerecht, indem Sie anderen Frauen Beispiel ist, von der Kapazität der Seele aus heilbringende Personalität zu verkörpern; in der Liebe zum Geliebten Talente nicht verkümmern, sondern aufblühen zu lassen, ist Sie das Vorbild für eine gerechtere, menschenwürdigere nachhaltige Welt.

Von der Allmacht der Frau über die Intuition der Männer
'Deine Intuitionen stellen keine Beweisgründe für jemand anderen dar, wenn ihm nicht dieselben Intuitionen wie dir zuteil geworden sind' (Suhrawardi). 'Wer Gott ist, wer nicht zu den Gottgeweihten zählt, und wer unschuldig ist' – dies kann nur vermittels spirituell erleuchteter Seele erkannt werden; anders gesagt: der heilige Geist spiritueller Intuition der Männer muss bestätigt werden durch die spirituelle Macht heiliger Frauen im Dialog.

 

 

 

 

Jetzt schauen wir in einen Spiegel,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber
werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch
durch und durch erkannt worden bin.
1 Korinther 13:12-13

 

Der Geist ist das erste Bild der göttlichen Einfaltung,
die alle Bilder der Einfaltung in ihrer Einfachheit und Kraft einfaltet.
Wie Gott die Einfaltung der Einfaltung ist, so ist der Geist,
der Gottes Bild ist, Bild der Einfaltung der Einfaltungen.
Nach den Bildern kommen die Vielheiten der Dinge, die die göttliche
Einfaltung ausfalten, wie die Zahl die Einheit ausfaltet und die Bewegung
die Ruhe und die Zeit die Ewigkeit und die Zusammensetzung
die Einfachheit und die Zeit die Gegenwart.
Nikolaus von Kues

 

 

Vom komplementären Pfad der Geschlechter: Seelenzeit – Raumzeit   Dharmakaya-Ritterlichkeit, geistliche Freiheit: nigredo => geheiligte Transzendenz: albedo => Immanenz, der Meister wird zum Freund: Gleichheit => Brüderlichkeit: The Cultural Creatives. Raumzeit: Zusammenkunft => ewige Anbetung: das Unbefleckte Herz => die Seelen befreien von Leid: in der Leere vom falschen Selbst => Dialog: die Stimme der Stille => Persönlichkeit Gottes.

Von Liebe der Frauen zur kulturellen Weisheit ihrer Männer
Bei der Geburt planetarischen Bewusstseins sind Frauen in dramatischer Weise mit dem Unterschied zwischen 'drinnen und draußen' konfrontiert. Eine auf Dauer gemütskrank machende Leere, zumeist auftretend in der zweiten Lebenshälfte – verursacht durch das Gefühl einer nicht mehr erreichbaren inneren sakralen Welt, zusammen mit der Erfahrung beständig wachsender Entfremdung von der profanen Welt draußen –, ist dabei der hauptsächlich wirkende Katalysator jenes Transformationsprozesses, der doch vom Pfingstgeist, dem unerforschlichen Charakter intuitiver geistiger Weisheit der Männer, ausgeht, welcher den Organismus der Frauen befähigt zu ihrem 'Lob des Herrn', jener spirituellen Liebe zur kulturellen Schöpferischkeit, die den 'wiederkehrenden Christus als Uns' begründet. Diese Liebe, von spiritueller Sehnsucht der Frauen, macht das Unvorstellbare möglich: Frieden.

Kulturell-Kreativer Geist, die Intuition der Männer ist der heilige Geliebte, der handelnde Verstand der Frauen ist die treue Liebende. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, die Liebe der Frauen zu vergöttern und ihren heiligen Geliebten zu entweihen.

* Skizze des Radbildes von Mansur Belage

 

 
 

 

L'UNIVERSEL & DIALOGUE

 
Wenn wir in der Lage sind, alle Religionen gleichermaßen
zu betrachten, werden wir vielleicht fähig, uns auf kreative Weise
in eine neue Richtung zu bewegen.



Our soul is blessed with the impression of the Glory of God
whenever our lips praise Him.


Wenn Universeller Gottesdienst und Dialog eine Art zu leben entdecken lässt
in das Bewusstsein der Propheten, Meister und Heiligen einzutreten,
frei von jeglicher Gewalt, was wahrhaft religiös und daher frei von Angst ist,
dann ist es das Heilmittel, das wir der Menschheit geben müssen.

Der Universelle Gottesdienst lässt uns so klar wie möglich erfahren,
dass alle Religionen im Wesentlichen miteinander übereinstimmen; dass
zwischen den von verschiedenen Glaubensrichtungen vertretenen Wahrheiten
kein wirklicher Unterschied besteht; dass es nur eine religiöse Ordnung gibt,
durch die sich sowohl die äußere als auch die innere Welt kulturell entwickelt,
und nur ein spirituelles Ziel, das alle Heiligen Schriften anerkennen.

 
Dialog und Heilige Schrift  Heilige Schriften erzählen in Fabeln und Gleichnissen von
den Archetypen der menschlichen Seele; und es ist nur naturgemäß, dass jeder solcher
Darstellung eine Einseitigkeit anhaftet, wie sie bei der Schilderung geistiger Bereiche ein-
treten müssen, mehr noch als bei solchen der Sinneswelt. Daher versucht Die Heilige Schrift
geistige Tatsachen, die in einer Schrift von einem gewissen Standpunkt aus so geschildert
sind, in anderen Schriften, von anderen Blickpunkten aus gesehen, anders darzustellen.
Personen und Vorgänge, wie 'Darstellung des Herrn im Tempel', die von verschiedenen
Perspektiven aus gemacht, ergänzen sich so wie die Fotographien eines Fisches
im Aquarium, welcher von verschieden Seiten aus gleichzeitig aufgenommen.

„Sie haben ihn gekreuzigt“ (Matthäus 27:38): Erstes Konzil von Nizäa, 325 n. Chr. ||
„Sie haben ihn nicht gekreuzigt“
(Sure 4,157), „Er hat gelitten und ist am dritten Tage auferstanden
und aufgefahren in den Himmel“: Glaubensbekenntnis von Konstantinopel, 381 n. Chr.

 
Lernen in Gemeinschaft – Vom Heilen und Bilden  Der Dialog gibt uns zu jeder Schilderung
heiligen Lebens Gelegenheit den Erkenntnissen anderer zuzuhören und eigene auszusprechen.
In Zukunft wird das Glück von Eheleuten in ihrem Erfolg in psychoanalytischem Heilen
der Gemeinde durch den Dialog liegen, und weniger im Betrieb von Wellness-Resorts; die
Gesundheit der Mütter wird mit ihrer spirituellen Führung an die Knaben wachsen, während
Töchter lernen werden, in der Emotion Buddhas von allem Wünschen zu entsüchten.

 

 

 
 

 


Toward the One
the Perfection of Love, Harmony and Beauty,
the Only Being,
United with all the Illuminated Souls
Who form the Embodiment of the Master,
the Spirit of Guidance.


{Entzünden des Gottes-Lichtes (hebr./ägypt. Shamash)
von diesem Licht werden die Lichter der Religionen der Erde entzündet}

 
ANRUFUNG  DER  ERZENGEL  DER  ELEMENTE


O alles hervorbringende Mutter Erde,
demütig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Ein- und Ausatem mit geschlossenem Mund. Stelle dir deinen Körper als einen Baum vor:
während des Ausatems lässt du den Magnetismus mit der polluierten Energie in die Erde sinken
 – die himmlische Energie wird dabei zentrifugal in die Wirbelsäule gesogen; bei Einatmung
ziehst du den Magnetismus der Erde in das zentripetale magnetische Feld deines Körpers.
Arme neben dem Körper, Handflächen nach unten gerichtet.}

 
O alles reinigendes Wasser,
bereitwillig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem mit geschlossenem Mund, Ausatem durch die geöffneten Lippen, so als würde ein Engel trompeten.
Im Ausatem strömt Geist abwärts, gleich einem Wasserfall; im Einatem strömt Erdmagnetismus herauf.
Hände in langsamer Wellenbewegung vor der Stirn, als würde von den Fingerkuppen Wasser tropfen.}

 
O alles verzehrendes Feuer,
mit ganzem Herzen erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem durch den gespitzten Mund, Ausatem mit geschlossenem Mund; ein Gefühl der Frische:
du trinkst die Luft
und entfacht damit das Innere Feuer; die Taufe mit Feuer  – infrarot eingeatmetes
Feuer verwandelt sich beim Ausatmen in das sichtbare Licht. Die Arme sind hoch nach oben
gerichtet und nach vorne ausgestreckt, Handflächen und Daumen ein Dreieck bildend.}

 
O alles durchdringende Luft,
freudig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Taufe mit Heiligem Geist. Identifikation mit reinem Geist, entzentriert. Einatem und Ausatem
durch den Mund. Hände über Kreuz nach vorne, Handflächen leicht wie Flügel schwingend: frei!}


O Äther, Essenz von allem,
passiv erweisen wir Dir unsere Huldigung.

{Der stille Raum in dem sich alle Elemente formen – atme, ohne zu atmen – Integration, Synarchie.
Hände voreinander in Höhe des Herzens, Handflächen zum Körper gewandt, ohne zu berühren.}

 
Beim Einatmen öffnen wir nicht nur die Poren der Haut, sondern stellen uns vor, alle Zellen unseres
Körpers zu öffnen. Wenn wir ausatmen, entdecken wir eine Heilkraft und erkennen ihr Potential,
Menschen, Pflanzen und Tiere zu heilen. Während wir ausatmen strecken wir die Hände nach vorne
aus, empfangen in einer Handfläche das Sonnenlicht und in der anderen Handfläche richten
wir unser Augenmerk auf die Heilkraft. Diese Heilkonzentration kann angewandt werden, indem
wir jenen, die in Not sind, heilende Gedanken senden, während wir unsere Hände ausstrecken.

{20 Atemzüge, für jedes Element 5. Am besten morgens, an einem offenen Fenster, im Garten oder im Freien,
oder im Stehen oder auch im Sitzen; die Anrufungen im Garten oder am Fenster stehend zu machen ist ideal}

 

 
 


 

Dem Einen entgegen
der da ist, die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit
der einzig Seiende
vereint mit all den erleuchteten Seelen
die den Geist der Führung verkörpern
in der Botschaft der Einheit
für die Menschheit.

 

Lob sei Dir, Höchster Gott,
Allmächtig, Allgegenwärtig, Alldurchdringend, der Einzig Seiende.

Nimm uns in Deine Elternarme;
Hebe uns empor aus der Erdenschwere.

Deine Schönheit beten wir an,
Dir ergeben wir uns willig,
Barmherziger und Mitfühlender Gott,
Der Idealisierte Herr der ganzen Menschheit,
Dich allein beten wir an; und Dir allein gilt unser Sehnen.

Öffne unsere Herzen für Deine Schönheit.
Erleuchte unsere Seelen mit Göttlichem Licht,
O Du, die Vollkommenheit von Liebe, Harmonie und Schönheit!

Allmächtiger Schöpfer, Erhalter, Richter und Verzeiher unserer Unzulänglichkeiten,
Herrgott des Ostens und des Westens, der Welten oben und unten,
und der sichtbaren und unsichtbaren Wesen,
Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht,
Gib Nahrung unserem Körper, unserem Herzen, unserer Seele.

Gebrauche uns für das Ziel, das Du erwählst in Deiner Weisheit,
Und führe uns auf dem Pfad Deiner Güte, die Dir eigen ist.

Ziehe uns näher zu Dir in jedem Augenblick unseres Lebens,
Bis in uns sich widerspiegelt Deine Gnade, Deine Herrlichkeit,
Deine Weisheit, Deine Freude und Dein Friede.

Amen

 

1. Licht  HINDUISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes
entzünden wir dieses Licht – als Symbol für die Hinduistische Religion.

Sacred Music: Om Namah Shivaya. Om Namo Narayanaya. Om Namo Bhagavate Vasudevaya.
Lesung aus den Veden, der Heiligen Schrift der hinduistischen Tradition.


Stilles Gebet:
Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten.
 

Heilgebet

O Du, dessen Wesen
Gnade und Barmherzigkeit,
und dessen Sein nur Friede ist,

Vater, Schöpfer und Erhalter
unseres Lebens,

sende der ganzen Menschheit
Deinen Frieden,
und vereinige uns alle
in Deiner göttlichen Harmonie.

Amen

 

2. Licht  BUDDHISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes
entzünden wir dieses Licht, als Symbol für die Lehre Buddhas.

Sacred Music: Om Mani Padme Hum. Om Amitabha Hrih. / Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā. /
Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa; Buddham saranam gacchãmi,
Dhammam saranam gacchãmi, Sangham saranam gacchãmi. / Namu Amida Butsu. /
Om Ah Hum Vajra Guru Pema Siddhi Hum. / Nam-Myôhô-Renge-Kyô.

Lesung aus dem Pali Kanon, der Heiligen Schrift der buddhistischen Tradition

 

Inspirierer meines Denkens,
Tröster meines Herzens,
Heiler meines Geistes,

Deine Gegenwart erhebt mich von der Erde zum Himmel,
Deine Worte fließen wie der heilige Strom,
Dein Gedanke steigt auf wie ein göttlicher Quell,
Dein Zartgefühl erweckt Zuneigung in meinem Herzen.

Geliebter Lehrer,
Dein ganzes Wesen ist Vergebung.

Wolken von Zweifel und Furcht zerstreut
Dein durchdringender Blick;

Alle Unwissenheit schwindet
in Deiner erleuchtenden Gegenwart;

Neue Hoffnung wird in meinem Herzen geboren,
wenn ich Deine friedvolle Atmosphäre atme.

O inspirierender Führer
auf des Lebens verwirrenden Wegen,
In Dir fühle ich eine Überfülle von Segen.


 

Dem Einen entgegen,
der da ist die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit,
der einzig Seiende,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Meister, den Geist der Führung
verkörpern.

 

Gnadenreichster Herr,
Meister, Messias und Erlöser der Menschheit,
Dich grüßen wir in aller Demut.

Du bist der erste Ursprung und die letzte Folge,
das göttliche Licht und der Geist der Führung,
Alpha und Omega.

Dein Licht ist in allen Formen, Deine Liebe in allen Wesen;
in der liebenden Mutter, im gütigen Vater, im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund, im inspirierenden Lehrer.

Gib, dass wir Dich erkennen, in all Deinen heiligen Namen und Gestalten:
als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha (Manat, AlUzza, AlLat);
lass uns Dich erschauen als Abraham, als
Salomo, als Zarathustra,
als
Moses, als Jesus, als Mohammed, und in vielen anderen
Namen und Gestalten, der Welt bekannt und unbekannt.

Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Wesen,
und wir suchen Deinen Segen in der Zukunft.
O Botschafter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!

Du, dessen Herz unablässig emporstrebt,
Du kommst auf die Erde mit einer Botschaft,
wie eine Taube von oben, wenn Dharma verfällt, und
sprichst das Wort aus, das in Deinen Mund gelegt wird,
so wie das Licht den wachsenden Mond füllt.

Lass den Stern des göttlichen Lichtes,
der in Deinem Herzen leuchtet, sich widerspiegeln
in den Herzen derer, die Dich lieben.

Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten
und die ganze Menschheit erleuchten und
sie vereinigen zu einer einzigen Familie
in Gott, dem Vater und der Mutter. Amen

 

3. Licht  ZARATHUŠTRA

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die zoroastrische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Ashem vohû vahishtem astî ushtâ astî ushtâ ahmâi hyat ashâi vahishtâi ashem.
Armaiti – Anahita – Atar – Vayu. Ahura Mazdâh – Ahura Mazdâh.
Lesung aus dem Zend Avesta, der Heiligen Schrift der zoroastischen Tradition]


(Stilles Gebet: Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht.)

 

Heilgebet

O Du, der Du bist
der Führer unserer Seelen,
der Meister unserer Gedanken
und der Herr unserer Körper,

wir bieten uns Dir demütig dar,
damit Du uns als Kanäle
Deiner Liebe, Deines Lichtes und
Deines Lebens gebrauchen mögest,

und wir fähiger sein werden,
Dir und der Menschheit
zu dienen.

Amen

 

4. Licht  JUDENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die jüdische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Shema Israel, Adonai Elohenu! Adonai Echod. –
"Ve-ahavta …be schnej lewawcha, be schnej ezarejcha"
Lesung aus der Bibel, der Heiligen Schrift der jüdischen Tradition]

 

Fackel in der Dunkelheit,
Stab in der Stunde meiner Schwäche,
Fels in des Lebens Mühsal,

Du, mein Meister,
machst die Erde zum Paradies.

Deine Gedanken geben mir überirdische Freude,
Dein Licht erleuchtet meines Lebens Pfad,
Deine Worte erfüllen mich mit göttlicher Weisheit.

Ich folge Deiner Spur,
die mich zum ewigen Ziele führt.

Tröster der Verzweifelten,
Stütze der Bedürftigen,
Freund derer, die die Wahrheit lieben,

gesegneter Meister,
Du bist der Prophet Gottes.


 

Vers l'Unique
la Perfection d'Amour, d'Harmonie et de Beauté
le Seul Etre
uni à toutes les âmes illuminées
Qui forment
l’incorporation de l’Esprit Guide.

 

O Du, der Du bist die Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit
Herr des Himmels und der Erde

Öffne unsere Herzen
damit wir Deine Stimme hören
die ständig in unserem Innern erklingt.

Enthülle uns Dein göttliches Licht
verborgen in unseren Seelen, damit wir
das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreichster und Barmherziger Gott
Gib uns Deine große Güte
Lehre uns Dein liebendes Verzeihen
Hebe uns über die Unterschiede und
Abgrenzungen, die uns voneinander trennen

Sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes
und vereinige uns alle in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

 

5. Licht  CHRISTENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch das Christentum repräsentiert.

[Sacred Music: Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison. Sanctus. Halleluja.
Lesung aus dem Neuen Testament, der Heiligen Schrift der christlichen Tradition]


(Stilles Gebet: Enthülle uns Dein göttliches Licht.)

 

Heilgebet

O Du,
Licht unserer Seelen,
Leben aller Wesen,
Heiler der Herzen,

alles vermögender und allmächtiger Gott,
Verzeiher unserer Unvollkommenheiten,

nimm von uns allen Schmerz und alle Leiden,
und mache uns zu Deinem Werkzeug,

damit wir andere von ihren Leiden
und Schmerzen befreien mögen

und ihnen Dein Licht, Dein Leben,
Deine Freude und Deinen Frieden
übermitteln können. Amen

 

6. Licht  ISLAM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die Tradition des Islam repräsentiert.

[Sacred Music: Allah Hu, Allah Hu! Ya Azim. Faqri fakhri. /
Ya Nabi Salam Aleika, Ya Rasul Salam Aleika,
Ya Habib Salam Aleika, Salawa tulla Alaika.
Lesung aus dem Qur'an, dem Heiligen Buch des Islam]

 

Warner vor kommenden Gefahren,
Erwecker der Welt aus dem Schlaf,
Überbringer der Botschaft Gottes,
Du bist unser Erlöser.

Sonne im Dämmer der Schöpfung,
Licht des ganzen Universums,
Erfüllung des göttlichen Wollens,

Du ewiges Leben, wir suchen Zuflucht
in Deiner liebenden Umarmung.

Geist der Führung,
Quell aller Schönheit und
Schöpfer von Harmonie,

Liebe, Liebender und geliebter Herr,
Du bist unser göttliches Ideal.

 

 

Invocation of The Divine Mother
 

 


O Transubstantial Light

Thou art unseen, imperceptible,
whether in warm rays of the sun
or in cool moonbeams.

The skyey lamps disclose only
Dame Nature, not Thee.

The world of matter revealed
by gross luminaries is but darkness to me.
Train my vision to see Thy hidden effulgence,
transfiguring the whole of creation.

When I sit with eyes closed,
enveloped in self-created shadows,
cause Thou to blaze upon me
in splendor the aurora of intuition.

With worshiping gaze may I watch Thee
in Thy ritual dance of cosmic activities.

Whispers From Eternity
Paramhansa Yogananda

 

Woman, my stepping stone in the ascent towards Thy shrine.
The one whom You choose You will bring near to Thy.
In man We have designed Our image;
In woman We have finished it.

Hazrat Inayat Khan

 

 

7. Licht  ZUR  VEREHRUNG  DER  WEIBLICHEN  SEITE  GOTTES

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht, das
symbolisch den weiblichen Aspekt Gottes repräsentiert, der in vielen Völkern Unserer Erde
als Große Mutter, in den Großen Mysterien als Das Ewige Feminine dargestellt ist.

 

Anrufung

Ya Shafi    –      
  

Göttlicher Heiler
Heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele

Ya Kafi    –      

Du bist all-erfüllend

 

Heilgebet

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Sonne, Durch die Wellen der Luft,
Durch das alldurchdringende Leben im Weltenraum // reinige und belebe
mich neu, und ich bitte // heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele.

  

Stilles Heilen

{Menschen engelhafter Natur können einen Heilkreis bilden,
der dann reines Instrument für die göttliche Heilkraft wird}

O Du // der Heiler unserer Körper, Herzen und Seelen //
durch Deine Gnade und durch Deine allerfüllende Heilkraft //
mögen alle jene / deren Namen und Bedürfnisse Du kennst //
durch Dich geheilt sein. //   kūn… – kūn… – kūn…

__________________________________________________________________________________________________________________  


Sat – Chid – Ananda

Wer bist du, Licht, das mich erfüllt und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet? Du leitest mich gleich einer Mutter Hand, und ließest du mich los, so wüsste keinen Schritt ich mehr zu gehn. Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt. Aus dir entlassen, sänk‘ es in den Abgrund des Nichts, aus dem du es zum Sein erhobst. Du, näher mir als ich mir selbst und innerlicher als mein Innerstes – und doch ungreifbar und unfassbar und jeden Namen sprengend: Heiliger Geist – Ewige Liebe. / Bist du das Manna nicht, das aus des Sohnes Herz in meines übergeht, der Engel und der Sel’gen Speise? Er, der vom Tod zum Leben sich erhob, er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt, vom Schlaf des Todes, und neues Leben gibt er mir von Tag zu Tag. Einst soll mich seine Fülle ganz durchfluten, Leben von deinem Leben – ja, du selbst: Heiliger Geist – Ewiges Leben. / Bist du der Strahl, der von des Richters Thron herniederzuckt und einbricht in die Nacht der Seele, die nie sich selbst erkannt? Barmherzig-unerbittlich dringt er in verborgne Falten. Erschreckt vom Anblick ihrer selbst, gewährt sie Raum – heiliger Furcht, dem Anfang jener Weisheit, die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns ganz fest verankert, – deinem Wirken, das neu uns schafft: Heiliger Geist – durchdringender Strahl. / Bist du des Geistes Fülle und die Kraft, durch die das Lamm die Siegel löst von Gottes ew’gem Ratschluss? Von dir getrieben, reiten des Gerichtes Boten durch die Welt und scheiden mit scharfem Schwert das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht. Dann wird der Himmel neu und neu die Erde und alles kommt an seinen rechten Ort durch deinen Hauch: Heiliger Geist – Siegende Kraft. / Bist du das Lied der Liebe und der heil’gen Scheu, das ewig tönt um Gottes Thron, das aller Wesen reinen Klang in sich vermählt? Der Einklang, der zum Haupt die Glieder fügt, darin ein jeder seines Seins geheimen Sinn beseligt findet und jubelnd ausströmt, in deinem Strömen: Heiliger Geist – Ewiger Jubel. (Edith Stein)

 

 

 

Weihe an Das Unbefleckte Herz


O Mutter aller Menschen und Völker,
die Du die Leiden und Hoffnungen kennst und
in mütterlicher Sorge die Kämpfe zwischen Gut und Böse,
zwischen Licht und Finsternis beobachtest,
die die heutige Welt so erschüttern, 

Umfange mit der Liebe der Mutter und der Magd des Herrn
jene, die deine liebende Zuneigung am meisten ersehnen,
und diejenigen, auf deren Vertrauen Du besonders wartest!

Nimm die ganze Menschheitsfamilie,
die wir mit liebender Hingabe Dir, O Mutter,
anvertrauen, unter Deinen mütterlichen Schutz.

Von Hunger und Krieg; Von Nuklearkrieg, unkontrollierbarer
Selbstzerstörung und jeder Art des Krieges:  befreie uns!

Vom Hass und von der Missachtung der Würde
der Töchter und Söhne Gottes:  befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar
die Wahrheit von Gott zu ersticken:  befreie uns!

Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse:  befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist:  befreie uns, befreie uns!

Höre diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid
aller Menschen zu Dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt
die unendliche Macht der erbarmenden Liebe.

Möge die erbarmende Liebe die Gewissen wandeln!
In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich allen
das Licht der Hoffnung! – Ora pro nobis! Bitte für uns!

Auch bitten wir: Herr, zeige auch heute, dass die Liebe stärker ist
als der Hass. Dass sie stärker ist als der Tod. Steig auch in die Nächte
und Unterwelten dieser unserer modernen Zeit hinab.

Hilf uns zum Ja der Liebe, die uns absteigen
und ebenso mit dir aufsteigen lässt. Amen.

Sr. Lucia von Fatima & S.H. Johannes Paul II., »Die Weihe Russlands«
 


Der Eine, der absteigt, steigt auf. Die Eine, die aufsteigt, kommt herab.
(Bereshit 386; Sure 34:2).

Er steigt von der Erde in den Himmel und wiederum steigt er zur Erde hinunter und nimmt die Kraft des Oberen und des Unteren in sich auf; seine Kraft ist vollkommen, wenn sie sich der Erde zugewendet hat (Tabula Smaragdina) / Veni redemptor… Intende qui regis Israel (Ambrosianischer Weihnachtshymnus).

Die Heilige Spirituelle Weiblichkeit (Die Göttliche Mutter) bestimmt über die Kulturelle Spiritualität des Männlichen (The Cultural Creatives); was allein die Schlangenkraft der Frauen bewegen kann, vom Himmel herabzukommen, um in Planetarischem Bewusstsein die Einheit der Menschheit hervorzubringen. Dieses Zusammenwirken von heiliger spiritueller Weiblichkeit und kulturellem spirituellem Geist der Männer macht jene Weisheit aus, Planetin Erde nicht mehr auszubeuten und zu beschmutzen.

Der Erfolg der Schöpfertätigkeit äußert sich in der Bewässerung: Das Wasser des Lebens fließt zur feuchten Erde hin (Johannes 19:34); Das Feuer des Todes, das Ergebnis der Lehren der Bodhisattva, wendet sich dem Trockenen zu (Markus 15:46, Johannes 19;38; siehe Michelangelos Pietà); dergestalt ist der Schöpfer mit der Schöpferkraft der weiblichen Gottheiten im Himmel und auf Erden in Einklang (I GING, Kien I.V).

Setzen wir uns dafür ein, dass die Todesschreie verstummen, genug der Kriege!

 

 

 

Kosmische Invokation

Wir verehren und loben den Einen,
den Ersten und Letzten, den Inneren und Äußeren,
den Unendlichen und Ewigen;

Dessen Kraft, hinter jedem Werk, jedem Wort,
jedem Gedanken lebendig ist, und der da ist
der Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst.

Mit Ehrfurcht, Demut und Anerkennung,
rufen wir all die erleuchteten Seelen an,

die wir als heilige Boten, spirituelle Propheten,
Heilige Gottes und religiöse Meister erkennen,

sowie die Männer und Frauen aller Zeiten und Kontinente,
deren Herzen zur Reife gelangten.

Ihr Vermächtnis ist Der Universel; eine einzige Linie
der Weisheit umspannt den gesamten Erdkreis
und gehört der ganzen Menschheit an.

In diesem großen Strom der Liebe,
der das heilige Leben der Welt lebendig erhält,
möge Die Frau aller Völker uns den Pfad der Liebe,
der den Menschen noch Geheimnis ist, offenbaren.
 

 

Friedensgebet

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
der vollkommen und immerwährend ist,
auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Denken und Sprechen
und Handeln im Einklang ist.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sind
für Deine reichlichen Gaben.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites
uns Deiner Seligkeit erfreuen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles dulden mögen,
im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Leben eine göttliche Vision wird,
in Deinem Licht möge alle Dunkelheit vergehen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
unser Vater und Mutter,
auf dass wir, Deine Kinder auf Erden,
uns vereinigen mögen in einer Familie.
Amen

Prayer for The Peace
of the World

 O Thou,
the Almighty Sun,
whose light cleareth away
all clouds.

 We take refuge
in Thee.

 King of all men,
God of all deities.
Lord of all angels.

 We pray Thee,
dispel the mists of illusion
from the hearts of the nations,
and lift their lives by Thy
all-sufficient power.

 Pour upon them
Thy limitless love,
Thy everlasting life,
Thy heavenly joy, and
Thy perfect peace.

 Amen.

 
 

 


8. Licht  BEKANNT UND UNBEKANNT

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht
als Symbol für all diejenigen, der Welt bekannt und unbekannt, die das Licht
der Wahrheit hochgehalten haben gegen das Dunkel menschlicher Unwissenheit.

 

Shafi  –  Kafi

Einatmung – shafi – einströmend das Licht des Universums
(passiv durch Identifikation mit der Kraft, die einatmet, wenn wir einatmen)
ausströmend – in der Emotion der göttlichen Heilkraft – kafi.

 

Prayer for the Peace of the World / Stilles Heilen

 

Deine Kinder ordnen Gesang und Jubel an (Chanukka / Markus 7:27)


Laudate pueri Dominum, laudate nomen Domini:
qui habitare facit sterilem in domo matrem filiorum laetantem.

 

UNIVERSEL

O Du, der du bist der Schöpfer, Gestalter
und Erbauer des Universums,
baue mit Deinen eigenen Händen den Universel,
unseren Tempel für Deine göttliche Botschaft
von Liebe, Harmonie und Schönheit.

 

____________________________________________________________________________________________

Den Frauen kommt bei der religiösen Früherziehung ihrer 'Hauskirchen-Töchter' eine besondere Aufgabe zu, ihnen die Universellen Gebete zu lehren, eine Lehre fürs Leben, ein Frömmigkeitsakt von einzigartigem Wert; Universelles Priestertum (Kritik & Psychoanalyse) wird den Männern mit spiritueller Initiation übertragen. So erbaut sich 'Universale Kirche für alle und für alle Kirchen'.

Anderes gesagt: der Verkündigungsdienst der Frauen [Universelle Gebete mit den 'Hauskirchen-Töchtern'] sowie 'kritische Predigt (Sinn-Therapie) und Gruppen-Psychoanalyse' der Väter und Söhne schafft des Neuen Gewissens Prägung und ist unersetzlich für »Planetarisches Bewusstsein«.

 

 

 
 



MAY THE BLESSINGS OF GOD REST UPON YOU
MAY GOD'S PEACE ABIDE WITH YOU
MAY GOD'S PRESENCE ILLUMINATE YOUR HEART
NOW AND FOR EVER MORE
 

 

Der Herr segne dich und behüte dich. Er zeige dir sein Angesicht
und erbarme sich deiner. Er wende dir sein Antlitz zu
und schenke dir den Frieden. Der Herr segne dich.
Numeri 6:22-27

 

 
 

*

 
 



Ite missa est
Benedicamus Domino (Psalm 95:6)

Zur himmlischen Gemeinschaft führe uns der König der Engel.

 

 

Fuga – Choral: Vor Deinen Thron tret ich hiermit

Chorus in excelsis: Sanctus – Sanctus – Sanctus

Hosianna! 'Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen, wer immer strebend sich
bemüht, den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar von oben teilgenommen,
begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.'
(Johann Wolfgang von Goethe)

*Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta. S.D.G.


 

 

MÖGE DER SEGEN GOTTES AUF UNS RUHEN
MÖGE GOTTES FRIEDEN MIT UNS SEIN
MÖGE GOTTES GEGENWART UNSERE HERZEN ERLEUCHTEN
JETZT UND FÜR ALLE ZEIT

 

 

Sit nomen Domini benedictum, ex hoc nunc, et usque in saeculum.

Halleluja: Hal (Buddha) El (Shiva) Hu (Rama) Ya (Krishna).

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig.

 

 

 
 

 

The Cosmic Mandala

 

Ich war ein verborgener Schatz und liebte es, erkannt zu werden
und deshalb schuf Ich die Welt, damit man Mich erkenne
(Hadith Qudsi).

 

'Ich bin, der ich sein werde' (Exodus 3:14), unendliche potentielle Energie, Nirbija, das Licht der
Ohren, Vorbedingung aller Offenbarung; Resorption, göttliche Subjektivität, mitleidsloser
Wille, die Emotion jenseits des Universums, aus welcher die ganze Schöpfung geschaffen.
Libuše, Ejn Sof, vollkommenes Selbst-Bewusstsein; unsagbar, nicht Wirk-Ursache.
 

III. Deus revelatus, Genius der Sonne.
Zaddik, schöpferische Intuition, Wort des
Herrn, Basho, Kalma, Parakletos Benignitatis.

Sraosha, der Engel außerhalb der Welt-
geschäfte; Hagal, Einbringen des humanen
Selbst in die Menschheit: Tikun HaOlam.

Brihaspati, Schöpfergeist, Nyorai, Feuer-
Tau, Tathagata-garbha, herabkommender
Same
Sananda-Samapatti: Bodhichitta.

III. Feminine Divine Compellingness,
Weisheit, das kollektive Bewusstsein
Ihrer planetarischen Souveränität

die lichtgewordene Majestät einer uni-
versalen Ordnungszwinglichkeit: Liebe
und Freiheit als sammelnde Kraft.

II. Kriegerische Bewegung (Ausdehnung);
Eros, das Begehren des indischen Ego
'Herr der Lage' zu bleiben: Bejnoni.

 

Der göttliche Spiegel
Zwei einander verbindende Prinzipien sind vonnöten.
Dazu bedarf es eines lebendigen geistigen Feuers des mittleren Prinzips*.
Dieses Feuer befindet sich im Besitz der Dreiecke.
(Alice Bailey)

 

I. The Sacred Feminine – la Lumière
implicite, allpervading light; subtiles
kollektives Unterbewusstsein;
'frohe
Magd
' des 'Herrn der Heerscharen'.

Tajalli, matrice sensible, listening
womb, das Sich erträumende Herz, der
subtile Sinn für den Zusammenhalt aus
dem Schrei für das Unbegreifliche.
 

II. Politische Raumverdrängung:
„Ich bin, und außerhalb von mir existiert
keine andere”; Herrin, Himmelstochter,
das heilend existierende Ich-Gefühl.

I. Das physisch-sündige Ego im
Gefühl für den Sieg; Musikalität und
sympathetische Resonanz; der mikro-
kosmische Schöpfer interner Welten.
 

Intra-Terrestrial Influence, Einklang mit der Natur: Ordnung – Kohärenz – Organisation.
Kosmische Identität mit all dem, was lebt und leidet: das Überwinden eines Anhaftens
an materielle Annehmlichkeiten und emotionale Abhängigkeit; der Morgentau der Erde.
 

* Der, welcher in allen Wesen wohnend von allen Wesen verschieden ist, den die Wesen alle
nicht kennen, dessen Leib alle Wesen sind, der alle Wesen von innen lenkt, das ist deine Seele,
der heimliche Lenker, der Unsterbliche
(Brihad-Aranyaka-Upanishad III.7.3).

 

*           *           *

 

 
   

Das Meditationstuch des Niklaus von Flüe


Heilen nach dem Meditationsbild des Niklaus von Flüe
Die Eins erzeugt die Zwei. Die Zwei erzeugt die Drei. Die Drei erzeugt alle Dinge. (Tao-Te-King 42). Zuerst will 'das Ohr des Knechts des Hohenpriesters' geheilt sein, durch Führung-Geben im spirituellen Sein (delta-Wellen; Medaillon oben). Danach muss – dadurch, dass sich in der Stimmung des heiligen Geistes, in Stille, erleuchtende Weisung in die Beichte der Frauen neigt, die von tiefen Seelenleiden zu berichten haben – Heilung der Frauen-Psyche geschehen (tavistock-working-conference; oben links); dann kann die Geburt der 'Erneuerung der Religion' erfolgen (theta-Wellen; unten links). Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins (1 Johannes 5:89) und wie diese Drei als kulturelle Strahlen ausgehen, so strahlt es in die ganze Menschheit ein als die Involution universalen Schöpferischen Geistes, der zur Materie hinabsteigt, um Sie zu beleben. Dann erfüllt Eine Botschaft das Gewissen der Erde und wir schauen das Unerkennbare 'von Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12) – und sind die Ergriffenen. Mit anderen Worten: Schutz vor Pandemien können wir nur erreichen, wenn wir 'Christus als die Menschen' mit ihren Kreisläufen von 'Geburt, Auferstehung und Wiederkehr' als Ganzes betrachten.


Alchemie des Glücks  Mit den Augen der Betrachterin 'S. Magdalena' enthüllt das Mandala Stufen des Aufgangs des Mondes, das Erwachen der Seele in der Begegnung, beginnend mit 'Kreuz über dem Mond', (4) dem Saturn, der vedantische Sufi-Buddha als sanfter Herrscher, der hinführt zum 'zunehmenden Mond auf dem Querbalken des Kreuzes': (3) Jupiter (Rama), der Befreier der Weisheit durch analytischen Dialog; davon erstrahlt (2) das geistige Herz 'Geburt des Herrn der heiligen Weiblichkeit': der Mond; es folgt der Sonne Pfad: (1) Venus, die Große Göttin, Sonne über dem Kreuz (Dharma am kabbalistischen Pult), das universelle kosmische Bewusstsein mit Hilfe tantrischen Geistes (Jakobsleiter, Genesis 28:12); (6) ruht 'die Sonne unter dem Kreuz' (ursprüngliches Zeichen des Mars/ Shiva), enthüllt der Priester die Weisheit: (5) das Golgatha-Mysterium, 'der Vorhang des Tempels zerreißt' (Matthäus 27:51-52); die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, steht allein und das geheimnisvolle Geheimnis, das Kreuz, Sonne und Mond in sich vereinigend, wird offenbar: (7) Mercurius. || Der "männliche" Pfad beginnt mit (6) Frömmigkeit und (5) 'mystischer Kreuzigung'; Libido-Verklärung und 'Himmelfahrt des Eros' führen zum (4) 'prophetischen Sein: Samadhi mit offenen Augen'; (3) in 'Herabkunft heiligen Geistes als dialogischer Heiler' gebiert sich (2) 'das fühlende Herz'; sodass letztlich (1) 'ein Engel die Stube seiner Frau betritt'. || Die Strahlen erweisen: Buddha erhebt sich durch Venus; der Mond erhält sein Licht von der Sonne; während Shiva durch Rama seine Bestimmung erfährt. Das Schöpfungsprinzip der Materie entfaltet: der Gesandte. Doch sich tantrische Liebe vorstellend 'wie Buddha unter dem Bodhi-Baum sitzt', und als eheliches Tao 'Christus am Kreuz' – dies befreit uns nicht von Zorn/Hass/Streit/Krieg, wenn wir nicht wirklich, vermittels unserer Seelen, in die Einstimmung dieser Meister kommen.

 

 
 


Vor der Neuen Welt gab es nur Ihn. Doch innerhalb aller Kreise da ist Sie, 
im Zentrum der leuchtenden Stille: Der Schoß, der den Funken der Schöpfung enthält.
 

Die Hochzeit der Malchuth mit Tifereth


Undifferenziert eine Frau ins Zentrum zu stellen, führt zur Rückentwicklung der absoluten Weiblichkeit wie der Männlichkeit (Julius Evola, Cavalcare la Tigre). Es braucht den Erkenntnis-Blitz der Kultur Kreativen – die 'mit Geist begabten' (Numeri 27:18); die Vision, mit denen sich 'Die Große Mutter' donnernd konkretisiert, in 'weißem Nebel' kondensiert – nichts Böses ist von 'Ihm, heiliger Geist, der alles lehrt' (Johannes 14:26) vorstellbar. Weiblichkeit bringt jene Botschaft, strömend von 'Gottes Quelle', der frischen Schwung in die Menschheit bringt. Gleich Schneeflocken, die von den Kissen der Frau Holle {Sonnengöttin von Arinna} auf die Erde wehen, kommt 'der Tröster' mit der Verkündigung der Neuen Botschaft zur Menschheit, was Shekhina, die Weisen Engel zusammenkommen lässt, um das Heilige zu ihrem Mittelpunkt zu begründen: 'Vom Zion her, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf' (Psalm 50:2). Wie von Stahl gemeißelt in den Stein der Weisen ist diese 'Smaragdene Vision'. Phönix als Friedenstaube steigt feurig empor, Zweifel und alle Furcht verbrennend. Donner und Regen, Wind und Blitz (Psalm 97:4), der Himmel Sonne strahlt den Regenbogen, Tropfen Tau rinnt in ein Meer von Licht. 'Sonnenstrahlen gelten Ihrem Saal, Glanz des Mondes Seiner Macht, Sterne leuchten an Ihrer Stätte' (Die Edda, Völuspa) – sie unterscheiden sich durch ihren Glanz.


Die Juden erfanden gottesfürchtige Propheten vor der Großen Mutter; im Meditationstuch Bruder Klausens vollendet sich dieses Mysterium im Weiblichen, im Bild Mariens, die vor dem 'Stein, den Bauleute verworfen'
(Psalm 118:22) steht, dem "Lesepult", an dem die Sephiroth 'Kether,Geburah-Chesed, Tifereth, Hod-Netzach' eingraviert sind. Ganz Indien lehrt Krishna zu kennen und zu lieben; in 'Kreuzigung, Grablegung, Auferstehung, Himmelfahrt, Wiederkunft' hat sich uns das Geheimnis der Bildung eines Universellen Gemeinwesens evolviert. Der Erzengel Gabriel, die Innere Stimme unseres seelischen Gewissens, lehrt das Gesetz der Botschaft des Neuen Bundes: „Wen der Herr erwählt, der darf sich ihm nähern“ (Numeri 16:5). In Judäa wurde der Diener Gottes geboren, aber zu seiner Reife gelangt er erst bei den Sufis.

 

 
 

 


,Einheit und Dreiheit‘ der Einen*

Atma – Mahatma – Paramatma


Unser Hauptproblem in der Beziehung zwischen Frauen und Männern ist, dass wir nur die Oberfläche sehen, nicht die Tiefe: dass der spirituelle Nordpol im Geist der Männer schmilzt, dass der weibliche Südpol überhitzt das Maskuline überfischt, das seinerseits das Grundwasser übernutzt; dass saure Abfälle in den Ozean 'Weiblichkeit' geschüttet werden; dass das Ausschauhalten nach der, von muselmanischen Sultanen beeinflussten, "höheren Moral" der protestantischen Priesterinnen die Eifersucht aufflammen lässt und wir auf dem Gebiet des Herzens fast schon den 'point of no return' erreicht haben – die Schädigung der menschlichen Kultur durch Verunreinigungen der Inneren Bilder wird hunderte von Jahren fortdauern. Guides managen Seelen in ihren geistigen und spirituellen Problemen; wenn wir Menschen auf kulturellem, ökonomischem und menschlichem Level kulturell zusammenarbeiten würden, könnte eine Menschheit Fortschritte machen; es würde nur einer einzigen Dekade eines Gewahrsamkeitsschutzes bedürfen die Tridiversität der 'Weiblichen Seite Gottes' zu enthüllen: (1) die Wiedergeburt des Planeten durch die Zeugungskraft der Frau; (2) der Einfluss der 'spirituellen Sohnschaft der Bodhisattva' auf den Wandel in der Weltwirtschaft; (3) von der Idee Abstand nehmend, dass Erzeugen von Konsumartikeln gleichfalls unser Glück mehre, offen zu sein, mit dem 'seelenvollen Schöpfergeist' [The Cultural Creatives], den Reisenden zwischen den Ländern, zu kooperieren, Die Kultur unseres verlorenen Menschseins wiederfindend helfen: dass sie bleibt.

Es ist schockierend und tief beschämend, dass Mütter sich nicht zur Wehr setzen, Töchter Männern auszuliefern, dadurch dass sie den Dialog mit Dem Gesetz und 'Buddhismus und Islam' verweigern. Das Gebot der Großen Mutter: „Ich bin ein eifersüchtiger Gott: du sollst keine Götter neben Mir haben“ (Exodus 20:3) ist Felsenfundament, dass Frauen, als 'Buddha', eine Neue Welt aufbauen, während spirituelle Männer Die Kirche erneuern. Man wird finden, dass heutzutage viele Männer in ihrer äußeren und höheren Persönlichkeit spirituell, jedoch in Bezug auf 'Leid in planetarischem Gewahrsein' wenig mitfühlend sind; unterstützt werden sie immer noch von Frauen, die dazu als androgyne Racheengel spirituell sein wollen und dahingehend auch ihre Berufung zum Aufbau der Materiellen Welt "pflichtbewusst vergessen". Im Neuen Zeitalter aber wird als Notwendiges die Führung der Hausgemeinde im Vordergrund weiblicher Tugenden stehen und damit entschieden jener "Frauen-Power im Männerkomplex" entgegenwirken: Es gilt verweiblichte und sektiererische Männer-Priestertümer abzulösen durch die Erweckung einer 'Universellen Geistigen Spiritualität der Frau' im Sinne einer 'Psychoanalyse Buddhas'. Für die Männer auf Planet Erde zeichnet sich die 'Einheit der religiösen Ideale' in einer 'Imitation Christi' {Standhaftigkeit gegenüber der Versuchung (Matthäus 4:11)} ab; Geist und Wahrheit eines mystischen Islams wird der Versuchung 'Judentum in der Nachfolge Petri' widerstehen können.

* Solange Männer nicht ihre Freizeit dazu benutzen, Notre Dame, den Drei Juwelen: Manat (Buddha), AlLat (Dharma) und AlUzza (Sangha) zu opfern, wissen sie nicht, wenn der 'Tag des Gerichts' kommt, und die Frauen zu Planetarischer Arbeit erwachen, wie man Zuflucht findet.

 

 
 

 

Geburt des Göttlichen als Frau


Eines Nachts wachte der Druide und studierte, wie er das immer tat, die Himmelssterne.
Die ganze Nacht über sah er eine Feuersäule brennen und sie stieg aus der Hütte auf,
in der die Sklavin mit ihrer Tochter schlief.
(Vita prima sanctae Brigitae auctore anonymo)

 

Ethik und Verwirklichung

Männer unterscheiden sich in Beziehung zu den Erscheinungsweisen der Frauen durch die
Eigenschaften ihres Handelns. 'retreat-guide' heißt jener Bereich praktischer Psychologie,
wonach Frauen beurteilen können, welcher "Klasse" ein Mann angehört: ob zu den Unbe-
rührbaren, oder zu Kaufleuten, Bauern und Industriellen, ob zur verwaltenden, regierenden
Klasse, oder zu den Kulturell-Kreativen, den selbstlosen Heilern unter den Spirituellen.

 

Aquarell 474 x 650 mm

 

 

 
 

 

Vom Flügelschlag der Schmetterlinge


Als Preis für das ihnen in Liebe und Sympathie verliehene Leben, müssen Männer jenes planetarische Gewissen entwickeln, in dem ihnen bewusst wird, dass sie dem Geschick der Frauen zurückzuerstatten haben, was sie "der Erde geraubt" haben. In anderen Worten: In »der heiligen Nacht« bricht »Der Tag der Frauen« für das Goldene Zeitalter an.

Das Seelenleid der Frauen gilt es zu lindern, dafür muss 'Selbstdarbringung in Seelenzeit' gebracht werden. Männer erwidern clever: „Das Alpha haben wir vergessen und das Omega nicht verstanden, weil wir inzwischen das Alpha vergessen hatten.“ – wer im Verstand lebt, wird Begehren als erhöht auffassen von unten; wer in seiner Seele lebt, vermindert von oben. Der eine versteht die Dinge so, der andere bzw. auch so, 'der Schlaue aber macht sich den Doppelsinn beliebig zunutze' (Thomas Mann: Doktor Faustus). In anderen Worten gesagt: Es gibt nichts Schlimmeres als ein brillantes Bild eines schlechten Konzepts (Ansel Adams).

Jetzt, in unserem Zeitalter, wenn es sich ereignet, dass Weiblichkeit sich von den Unvollkommenheiten 'des Körpers, des Herzens und der Seele' zu lösen beginnt, um die Vollkommenheit jener Christ-Geburt „Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ geschehen zu lassen, braucht es Mitgefühl, spirituelle Liebe (Gnade der Vergebung) und der Seele Sehnsucht geistiges Erbarmen zu schenken. Größte Seelen-Zärtlichkeit und himmlische Wachsamkeit ('frei schwebende Aufmerksamkeit') sind dabei für jeden Kulturell Kreativen im Universel erforderlich. Und es ist einzig diese Erfahrung, die Männer dazu bringen wird, zu sagen: „Meine Füße, seid gewissenhaft, damit ihr nicht auf die Dornen tretet, die auf eurem Weg liegen, damit die Dornen nicht zu wehklagen haben: ihr habt mich zertreten!“

Wenn der Männer 'Strom des Geistes' – das durch Mitgefühl gestärkte und durch spirituelles Erwachen gezügelte Bewusstsein – in seiner ganzen Kraft fließt, reinigt er alles, was ihm im Wege steht, wie der Ganges, nach Lehren der Alten, alle reinigt, die in sein heiliges Wasser eintauchen. Sodann werden Frauen nicht umhin kommen, den Worten Buddhas zu glauben: „Ein falscher Blick, eine unbewusste Geste, ein nicht gesagtes Wort, ein giftiger Gedanke reicht aus, um die Seele eines Mannes zu töten – das ist schlimmer als sein Tod.“

Bildlich gesprochen: In allen Frauen ist ein Schmetterling, der darauf wartet, seine Flügel auszubreiten; doch 'Madame Butterfly' – die Seele: der Herr – wird immer Raupe bleiben, wenn Frauen weiter auf die Art und Weise lieben, wie sie lieben ..., es sei denn, sie geben Männern zuvor eine Chance, die Bewegung eines spirituellen Aufsteigens sich vollenden zu lassen, indem Weiblichkeit, erwacht zu ihrer Seele, das Heiliggemäße in Körperlichkeit und Psyche ist. Denn schaffen jetzt nicht Frauen Bedingungen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, werden sie auch nicht ihre Flügel ausbreiten können – statt die Umgebung an sich anzupassen, werden sie letztlich doch wieder Opfer der Leben seelenloser Männer sein. Frauen sollten mit erwachter Seele auf die Männlichkeit einwirken, um die günstigsten Bedingungen für die Entfaltung ihrer intuitiven Natur zu gestalten, was die Manifestation des Planetarischen Bewusstseins ist. Begegnet Männern in Frauen eine noch größere spirituelle Macht als Männer selbst sind, wandelt sich der Männer dominierende 'representation collective' in geistige Kraft als das schöpferische Licht für die Entfaltung Kulturell-Kreativen Bewusstseins als die Frauen. Sodann werden Männer ihre lügnerischen kollektiven Idiosynkrasien bereuen, denn die Weisheit spirituellen Lebens der Frauen lebt, dass es möglich ist, dass sich Sünder in einem Moment in Heilige verwandeln. Findet schließlich, von den Männern ausgehend, eine beständige Ausgießung seelischen Magnetismus statt, werden Frauen zum »Göttlichen Brunnen«, und 'die Schlange stiehlt nicht mehr das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgameschepos, Tafel XI).

Dann ist der Flügelschlag der Schmetterlinge mehr als 'Sonne, Mond und Himmelsferne' – und es offenbart sich »Das Große Gesetz«, welches die Engel zu befolgen haben, sollte sich das Leben nicht auf ungeahnte, unglaubliche, unbeschreibliche Art und Weise an uns rächen: Letzten Endes ist das Erwachen die einzige Zuflucht für die Wesen (Anuttaratantra Shastra).

 

 
 

 

 


Geburt des Menschengeschlechts gebührt Notre-Dame,
die heilig-handelnde Schönheit des göttlichen Spiegels

 


 

Rechtsänderung, die sich in friedlicher Weise äußert, ist die kulturelle Wandlung der Mitglieder des Gemeinwesens. Wenn sich im Inneren des Gemeinwesens durch Geistige Bruderschaft Verschiebungen der Machtverhältnisse zugunsten 'göttlicher Weiblichkeit' ergeben, dann kann sich allmählich das Recht den neuen Machtverhältnissen anpassen. Wenn aber die herrschende spirituelle Klasse nicht bereit ist, dieser Änderung Rechnung zu tragen, kommt es zum Bürgerkrieg. (Sigmund Freud, Warum Krieg? Brief an Albert Einstein)

Gott – Magna Mater einer Doppeltrinität  Zerbrich die Formen der Vergangenheit! Diese drei aber erhalte: Die Eine, die Ihren Leib liebt, welch' schönes Gewand, als erfreuliche Zier, denn Der Eine hat Freude daran im Körper schöpferisch tätig zu sein. Das geheimnisvollste Geheimnis aber ist Das Eine, Ihrer Seele Freude, im Leib wirksam zu sehen. Denn siehe, der Liebe Sinn hängt vom Inhalt ab, und nicht nur von der Form.

Entsagung der Entsagung – aus Liebe  Neue Ethik begreift Religion nicht vom spirituellen Resultat organischer Gehirnveränderungen (1 Korinther 15:8) durch den Archetyp Jesu, sondern als die Kultur evolvierten planetarischen Bewusstseins durch Die Große Mutter. Die Lust der Großen Mutter und der Eros der Reinen Göttin ist das wechselseitig Befruchtende und aufregend Verheißungsvolle für die Zukunft einer Menschheitsreligion.

Die Zukunft der Menschheit als Hu-manity hängt von der Wiedergeburt Unseres Gewissens ab, was sich im Licht der Großen Mutter erweckt; Ihr kontinuierlicher Einfluss bildet nicht nur einen Schutz gegen Krankheiten und Seuchen, Kriege und Zerstörung, sondern Sie hilft in umfassender schöpferischer Macht uns Menschen sich zu entfalten.

Was die Atmosphäre auflädt und mächtig anzieht  Binah, der Genius der Sonne, verleiht Wissen durch seiner Seele Vision; Tifereth, das Herz der Schönheit führt den Dialog mit dem Blick ihrer Augen; Kether, der Sonnenglanz der Großen Mutter spricht durch Liebe.

 

 
 

 

 

Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Immerwährenden Weiblichkeit
Durch die Wellen Unserer Planetarischen Vernunft
Durch den alldurchdringenden Geist im Kosmischen Raum
Reinige und Belebe Uns neu, und Wir bitten: Heile Unsere Welt,
Und Das Herz der Erde, Und Die Seelen aller.

 


Von Ewigkeit her entschleierte der Geliebte seine Schönheit in der Einsamkeit
des Unsichtbaren, er hielt den Spiegel vor sein eigenes Gesicht – und sehnte
sich dennoch danach, sie in einem anderen Spiegel zu sehen.
(Jami)


Die von Ewigkeit her zeugende Kraft hat bei der Entstehung der Welt den Genius der Liebe und die Heilige ausgeschieden; daraus ist eine Hülle aus feuriger Vision herum um den die Erde umgebenden femininen Intellekt gewachsen. Und nachdem Buddha geboren ward, erbebte die Erde, und die Sonne und ihr Mond verfinsterten sich – doch alles blühte, der Himmel ward heiter – es donnerte, leiser fruchtbarer Regen fiel, ein sanft kühlender Wind wehte. Da haben sich die Sonne, der Mond und die Sterne neu gebildet und Engel und ihre Gefährten heilen die Erde mit Einem Glanz von Erkenntnis.

Vollständige Friedenskraft können Frauen in der Einheit als 'Göttliche Mutter' nicht aus sich selber haben; es muss ihnen vielmehr von 'spiritueller Bruderschaft', dem seelisch-schöpferischen Geist der Männer geschenkt werden. Im Licht freudiger Gnade, welches den Männern daraufhin vom Weiblichen entgegenkommt [die Erinnyen sind für immer entschwunden: Krankheit, Krieg, Tod enden], erwacht das Kulturelle Leben in großem Entzücken; nunmehr ist Das humane Leben gleichsam von 'Gott als Frauen' geschaffen. 


Fragment – Gedankenskizzen zum Studium

Herunterfließen müssen heilige und spirituelle Kräfte in eine Menschheit  Spirituelle Männlichkeit muss so sehr mit dem Kulturell-Seelischen herabkommen, dass das heilige Weibliche auf Planet Erde die spirituelle Erneuerung ausbreiten kann. Wenn aber nun Frauen ihr Selbst, ihre eigene kontemplative 'Aufgewecktheit Buddhas' verschmähen, um doch persönlich Herrin oder gar wieder "fromme Köchin oder Gartenfrau" zu sein, und Männer gar nicht zu deren 'Punkt Alpha' universaler Entwicklung führen – durch 'Fasten und Gebet' (Matthäus 4,2) den Christus zu imitieren, der in ihnen veranlagt ist –, stattdessen Männer drängen, schon jetzt Diener zu sein, während diese einfach nur "Chef" bleiben wollen, degenerieren die Geschlechter auf frühere Stufen ihres Daseins zurück.
 

Nichts wird imstande sein, den kühnen aber edlen Liebeswillen und Kosmischen Plan,
mit dem sich die Frauen ihre Neue Welt schaffen, zu verwischen.
(Frédéric Chopin)


Doch nur 'von Liebe wegen' heiliger Göttinnen entwickeln Männer ihren ureigensten,
seelischen Eifer, Hingebung und Feuer für das, was durch Frauen neu geschaffen wird.

 

 

 

Fresko im Kreuzgang von Heiligkreuztal

 

Dialog – Planetarisches Bewusstsein der Frauen in der Seelenkultur ihrer Männer

Dialog verlangt als Grundlage die Atmosphäre zur Wiedergutmachung: das energische Eingreifen der Männer: das zu sagen, was notwendig ist, um die Situation wieder ins Lot zu bringen. Dialog muss beginnen mit dem Aussprechen der ursprünglich falschen Ausgangspunkte einander widerstreitender Nationalismen: Protestantismus (Konkubinat) und Polygamie (Scharia-Islam); im reuevollen Bekenntnis, dass das passive Chaos ins katholische Getaufe zu Paternalismen, zum schiitischen Islam (französisch: affaires) und seinen Ordnungen von Bürgerkrieg, ethnische Säuberung, Deportation, geführt hat. Die falsche Identifikation aufhebend, sein dialogisches Selbst verwirklichend, das bedeutet für Männer: das Erkennen der Abhängigkeit von der göttlichen Gnade der Frauen. Erst dann kann das Frauen-Selbst zur erleuchteten Seelenerkenntnis finden, was zu Einer spirituellen Wahrheit in der Beziehung zwischen Frauen und Männer führen kann: die begeisterte Sehnsucht der göttlichen Mutter zu Ihrer individuellen Schöpferischkeit von Liebe des kulturell-schöpferischen Menschen.

Psyche-Analyse: 'Des Glaubens Tochter, Schwester heiliger Weltschöpfer bist du' (Rigveda)
Frommes Frauen-Bewusstsein will sich oftmals nicht wandeln, daher weist es das, was auf seine Religion an Ethik herabkommt, zurück; dieser Widerwille in Frauen sich zu wandeln, kann sich nur auflösen, wenn Weiblichkeit den analytischen Pfad Buddhas angenommen hat, sich für den ‚Dialog der Frauen‘ öffnend, sodann willens ist, durch spirituelles Guidance-Geben den individuellen Pfaden der Männer, seine seelische Natur in die 'meisterhafte Persönlichkeit Gottes' zu wandeln, um so, seiner spirituellen Sehnsucht nachkommend, eine Schöne Neue Welt aufzubauen. Tiefenpsychologisches Lernen wird oft mit 'Reue und Buße' in Verbindung gebracht. Das würde bedeuten, dass Frauen böse waren und jetzt gut werden müssen. Im eigentlichen aber ist es 'Rückkehr' – Frauen waren in ihrem Kern immer gut, wenn auch einige Verhaltensweisen falsch gewesen sein mögen, sie brauchen nur noch ihren wahren Platz und ihr wahres Selbst wiederentdecken und, vom seelenvollen, kulturellen Geist der Männer geführt, dorthin zurückkehren. Das Erblühen weiblichen Seins rührt von schöpferischer Heiligkeit der Männer. Wenn Männer ihr marianisches Gelübde wieder aufgenommen haben – letzten Endes geht es für sie darum, um Vergebung zu bitten – Frauen zu helfen, zu heilen, 'wird es im Land keine Verführung und kein Unheil mehr geben' (Sure 8,73 Die Beute).

 

 

 

Über die sensible Abhängigkeit
dynamischer Systeme von den Anfangsbedingungen


Sonne und Regen
Der Legende nach erschien im 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung dem Propheten Elias am Hange des Berges Karmel, als er tief im Gebet versunken war, in einem hellen Licht, das vor ihm schwebte, eine wunderschöne Dame, die ein Kind auf dem Arm hielt. Als die Vision endete, prasselte ein starker Regen auf die Erde nieder und beendete eine lange Dürre, die das Land zuvor heimgesucht hatte.

Die Aussaat der Seele ist ein von Gott geschenktes Licht und dass es so hell und stark in Notre Dame (Frau Holle) erstrahlt, ist nur deshalb, weil es unter dem Druck und Drang von Exil entstanden und hervorgebracht worden ist, und weil es den Zweck hat, die Dunkelheit der Völker zu erleuchten. In höchster Sehnsucht, unter dem Druck des Lebens in der Diaspora, werden die innersten und besten Eigenschaften Saoschyans, die Christus-Seele, zu der Großen Symphonie »Universel« von der Holden Weiblichkeit (Qur'an, Sure 24,33) herausgepresst, in der Nacht der Mütter, wenn zur Mitternacht der Wintersonnenwende die Sonne in das Zeichen Steinbock eintritt, und sie im fünften Haus der Jungfrau steht, was die Geburt eines Kindes anzeigt; deshalb wird die Sonne beim Eintreten in den Steinbock der Jungfrau Sohn genannt [daher ist auch die Legende zu verstehen, dass Buddha seine Frau, die Königin, in Nacht, da sie ihren Sohn gebar, verließ, und er 'paticca samuppada', das Gesetz der Bedingtheit erschaute.] Es ist Das-Licht-der-Welt-erblicken, dem »die Drei Könige» (Rama, Shiva, Buddha) folgen, dem Kinde huldigend, wie es heißt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort (Johannes 1:1-3, Genesis 1:1-3; siehe Dreifaltigkeits-Ikone, Rubljow). Das Gemeinwesen, die erneuerte Kirche als Gemeinschaft der Engel, ist »Leib Christi«, dieser bringt den reinen, ursprünglichen Geist hingebungsvoller Weiblichkeit, die das Heilige selbst und den 'Engel mit dem kleinen Buch' (Geheime Offenbarung, Kapitel 10) hervorgebracht, auf die Erde. (Augustinus, Vierzehnter Vortrag über das Johannesevangelium). 

Das Neue Dach von Notre-Dame  Eros-Spiritualität, welche heute fast ganz im Bereich herrschender Männerwelt initiiert ist, muss sich soweit in ein seelisch-brüderliches Kulturell-Kreatives wandeln, dass dies zur Begeisterung des Weiblichen Organismus »European-Women-Global-Ethics» wird. Was vorher einzig von spirituellen Vätern und Söhnen ausstrahlte, das erglänzt als Offenbarung aus der Sternenwelt: ein von kriegerischer Spiritualität bedrohter Planet wird jetzt gelenkt durch objektiv gewordene Friedensoffenbarung Notre Dames, der Göttlichen Mutter, hinter der Eine spirituelle Wesenheit 'Männer', die nächste Stufe ihrer eigenen Entwickelung durchläuft als Gott-ist-Mensch-gewordene Diener: The Cultural Creatives. Statt Kriegsgöttin Kali ist nun-mehr Erzengel Michael der Verwalter kosmischer Intelligenz, insofern diese durch die Inspiration kulturellen Geistes in die Ideenordnung des weiblichen Organismus strömt.


Der wirkliche Aufbau einer Neuen Welt durch die Persönlichkeiten der Frauen lebt da, wo der Heilige Geist der Männer (Rama's heilende Tröstung, Shiva's geistliche Imagination, Krishna's globale Inspiration) stark genug ist, das individualistische, ego-manische Kali-Weibliche zu besiegen und Kulturelle Individuation der Frauen in Planetarischem Bewusstsein hervorzubringen. Das ist dasjenige, was im Dialog eingesehen werden muss. Mögen alle Wesen frei von Leid sein und glücklich sein.

 

 
 

 

L'estro armonico: Visitatio Mariae
Isis leading the Queen by the hand

 

Nichts wird imstande sein, den kühnen aber edlen Liebeswillen und Heiligen Plan
zu verwischen, mit dem sich die Frauen Unsere Neue Welt schaffen.
(Frédéric Chopin)

 

 

 
   

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