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essence  Alpha et Omega (pdf)

 

 

 

MILLENNIUM  MUSIC  POETRY

Symphonie des Friedens und der Freiheit


 

 



Gloria enim Dei vivens homo

Through Women The Future Generations Come



*


Der Zustand des Ganzen organisiert die Teile (David Bohm). Doch dass es
ein Ganzes werde, muss jeglicher Teil sich bescheiden
(Friedrich Hebbel).

 

DAS BUCH DER GESÄNGE

MILLENNIUM MUSIC POETRY

Die Rolle der Kulturell Kreativen im Politischen Wandel



Das Buch der Gesänge umfasst Vier Gesänge
 

       1. Gesang

Die Einheit der Religionen
die kabbalistische, zoroastrische,
buddhistische und hinduistische Tradition

       2. Gesang

Gnade und Erbarmung
die islamische Tradition

       3. Gesang

Der Universel [solidarity in diversity]
die himmlische Kirche unserer Erde.

       4. Gesang

Der Heilige Gral [soleá symphony of emotions]
der neue Wein als die erleuchteten Seelen – Organismus
eines Gemeinwesens in planetarischem Bewusstsein.

 


Dedicated to the Sacred Heart – Consciousness of Planet Earth

IN HONOREM ASSUMPTIONIS BEATAE MARIAE VIRGINIS
@ EXALTATIONIS S. CRUCIS @ S. MARIAE MAGDALENAE
@ DECEM MILIUM ANGELORUM
                                                                 
Wo alles sich darbringt, da ist die nächtliche Feier (shin),
der Tempel (aleph) und die Sterne (mem). Das Schöne,
auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar.
Hugo von Hofmannsthal



Cover-Partitur von Tiagaraja B.A.Ch. Allenstein: Second Millennium-Schlusschoral
'Religionen-Apoptosis, Rondo zu 7 Kulturen [Con Mortuis In Lingua Mortua] (Off 3:14) :
Introitus missae – Fuga (epilogi) zu den Religionen der Erde,
Prologi (prélude) zum Dialog'
 

The sun, when he hath spread his rays, and showed his face ten thousand ways, ten thousand
things do then begin, to show the life that they are in. (Surrey; Tao te king I-XLII / Judasbrief 1.14).


*


MILLENNIUM MUSIC POETRY

DAS BUCH DER GESÄNGE


essence

Alpha et Omega


Overcome cultural conditioning
through Human Spirit in Community:
The Cosmic Code is not conditioned nor predictable.

Dem Gemeinwesen aller fühlenden Wesen geweiht,
zur Krone, Glanz und Ruhm des Einig-Wesen, in der Einheit
der religiösen Ideale für eine freie, gerechtere, menschenwürdigere
Welt und es mag die geneigten Hörer, im Dialog der Kommunion
κοινωνία, zur eigenen Komposition ermutigen, dann hat es Seinen Sinn.

Als Gott die Schöpfung schuf, schrieb er in einem Buch,
das er über dem Thron aufbewahrt, Folgendes:
Meine Barmherzigkeit hat über meinen Zorn gesiegt. Hadîth qudsî

Jener Inspiration der Essenz der Weisheit gewidmet, die
der Menschheit Frieden, Wohlstand und Weisheit bringt und mit
ihrer Forderung nach Solidarität zwischen den Generationen die
Abwesenheit der Voraussetzung von Krieg auf Planet Erde begründet.

Vereinigung der verschiedenen Beziehungen ohne Leid ist das Wesen
der Musik, sie müssen wir umarmen gegen den Stiefel der Missachtung,
der Zensur, der Lüge, der Gewalt von Regierungssystemen unserer Zeit.

Dialogue: Responsabilité – Solidarité – Humanité – Vision
Im Brennpunkt gewissenhaften Erfassens kulturellen Menschseins
jetzt steht Unsere gemeinsame Verantwortung für geschwisterliche
Humanität: multilateral, global, weltoffen und gemeinsam.

die Seelen-Zeit der Männer bildet den Schöpfungs-Raum der Frauen.
Dies verpflichtet Männer für das Entstehen von Organismen zu sorgen,
in denen wir nachhaltige Lösungen für die Probleme Unserer Zeit finden.

Männer sind heute auf der Suche nach eigenem Vorteil, ohne Rücksicht auf
The Cultural Creatives. Das hat die Welt zu einem Schlachtfeld ständigen
Kampfes gemacht, in dem das Leben nichts anderes als Chaos geworden ist.

Aus einer Wahrheit und Bejahung von Spiritualität der Männer folgt noch nicht die
Heiligkeit und Bejahung zur Ethik; jedoch folgt aus Unheiligkeit der Frauen, bzw. der
Verneinung von Spiritualität, auch Verneinung und Falschheit der Ethik der Liebe.

Die narzisstische Besetzung der Frauen durch seelenlose Ehemänner, in der auch der
sexuelle und aggressive Missbrauch eine Rolle spielen, ist die große Krisis unserer Zeit.

The only power for the mystics is the power of love
Folgt auf der Männer spirituellen Aufstieg ihre Rückkehr zu heilendem Dialog,
beginnt die nachhaltige Liebe der Frauen:
La Vie dans la Conscience Planétaire.

 

*

 

»significatio passiva«
 

 

Gott sprach, du bist nicht so stark,
dass du meine Einheit schauen kannst.

Da enthüllt Sie den Schleier, er sagte:
„Oh Du!“  Sie sprach: „O Du.“  Er sagte
„Oh Ich.“  Da sprach Sie: „Ich und du.“

Und ich sah mit Ihren Augen, versprach:
„Ich werde Dich in meinem Gesang
blicken machen, wie Du blickst.“

 

Die Sonne spricht zum Mond:
Weder vermögen Meine Erde noch

Mein Himmel Mich zu fassen, im Herzen
Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung.
Du dachtest, Du seiest der Beobachter –  

Der wahre Zeuge ist Mein Licht in Dir.
Da erwählte ihn sein Herr und machte
ihn zu einem der Rechtschaffenen.

 

 

Es gibt eine Rose und es gibt eine Rose (Sohar) – eine Rose ist eine Rose ist eine Rose
So wie der Same im Herzen der Rose ist, so ist die Rose das Ergebnis des Samens.
Wie der aktive Geist (Hauskirche) der spirituellen Frauen das seelische Wirken der
Männer im Gemeinwesen enthält, so bringt der kulturelle Geist spiritueller Männer
die im planetarischen Bewusstsein handelnden Persönlichkeiten der Frauen hervor.

 

„Du bist wahrhaft ich selbst, Und ich bin in Wahrheit Du selbst“ – spricht Er so zu Ihr,
dann ist die Sehnsucht liebender Seelen der Menschheit von unsterblichem Sinn gewortet.

 


divine communication
the moon responds, the sun expresses

And there was a Queen who when a certain
Problem was brought to her by her minister, say,
'Sing it again'; and the minister would sing it again.
Maybe after four lines she would stop him and say,
'Sing it again', and the minister would sing again.
And after she had heard it three times,
Her answer would be perfect.
 

 

 

Vor dem Vorhang
Heilen (Inayat) bedeutet Güte, Wohltat, Tröster sein. In seiner Konsequenz bedeutet es: Selbstdarbringung zum Wohle der anderen, 'Die Botschaft Christi', des Gewissens: hingebungsvolle Liebe. Und der Schrei nach Erbarmen ist direkt vor unserer Tür! Menschen werden gefoltert, diskriminiert, verächtlich ausgestoßen wie Straßenhunde, der Geruch des Terrors liegt in der Luft, unsere Herzen sind angstvoll bestürzt, erschrocken, discouragiert. Da – in der heiligen Weihe-Nacht leuchtet die Intuition der Sonne auf: mitfühlendes Verständnis, 'das Identische, welches das All erfüllt, die Menschheit erleuchtet und die Naturen unterweist, ihre Gattungen, so wie sie sein sollen, hervorzubringen'
(Giordano Bruno), unendliche Sternenwelten, die des Kosmos innerstes Eigen sind,
Bodhisattvas:
Women-Global-Ethics. Sinn dieses Organismus ist nicht, politisch die ganze Menschheit in die Arme zu schließen; sein Ziel liegt darin, in universellen Werten eine Neue Welt aufzubauen und die Menschheit wird teilnehmen, nimmt schon unterbewusst teil, wenn sein Ideal ist, Menschen einzuladen, Mitglieder Einer Menschheit zu werden. Dieser Organismus geht aus der gegenseitigen Frucht des männlichen und weiblichen Geistes hervor; der Lebens-Raum gestaltet sich als Kathedrale einem würdevollen schönen Menschsein entgegen und Seelendienst der Engel.


significatio passiva – der passive Wille  Die schwerste Prüfung aller Kulturell Kreativen ist, wenn sie auf die Spiritualität der Frauen warten müssen; doch ohne Heiligkeit ihrer Männer werden die Frauen noch mehr ausgebeutet, daher lautet das Motto von Women-Global-Ethics: „Geh, ruf deinen Mann, und komm wieder her!“ (Johannes 4:16).


 

*


Wenn der Tod überwunden, der Drache, die Schlange bezähmt, der Titan
geschmolzen,
beflügelt und mit dem Geist der Wahrheit überwältigt
beginnt das Paradies der Liebe,
«Die Verheißung der Morgenröte».



                             Zhikr

Der blutge Zwang; denn wenn Ihr selbst die Krone
In Eurem Herzen bärgt, er stört nach ihr.
Deswegen kommt er an in wildem Sturm,
In Donner und Erdbeben
{Baubo} wie ein Zeus,
Auf dass er nöt'ge, wenn kein Mahnen hilft  -
Und heißt Euch beim Erbarmen Gott des Herrn
Der Krone abstehn und der armen Seelen,
Für welche dieser gier'ge Krieg den Rachen
Schon öffnet, schonen! Und auf Euer Haupt
wälzt er der Waisen Schrei, der Witwen Tränen,
der Toten Blut, verlassner Mädchen Ächzen
Um Gatten, Väter und um Anverlobte,
Die diese Zwistigkeit verschlingen wird.
Dies ist sein Ruf, sein Drohn und meine Botschaft.
William Shakespeare, König Heinrich V.

Hiob 6:15-30 / 19:19-29



Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Wir übersteigen mit 'Hedonismus und Freiheit' für Profitmaximierung [das Freimaurer-Auge im Dollar, die Herrschaft des Saturns, steht gegen die Ziele fundamentalistischer Muslimbruderschaften (Jesaja 19:2-4)] die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Ehe. In einer kulturellen Erkenntnis, wie wir friedlich zur Menschheit evolvieren, wird uns die ethische Schöpfung 'Nachhaltigkeit der Familien' immer dringlicher. Jeder trifft 5-6 mal im Leben seinen idealen Partner, dieses kosmisch-romantische Prinzip garantiert einmal die idealistische Ehe zu führen. Doch Frauen sind nicht Dienerinnen, sondern der Männer geistigen Zeit Schöpferinnen einer Neuen Menschheit. Wie unnatürlich es uns auch immer erscheinen mag, es sollte ein natürliches Gesetz sein, dass der geringste Preis, den ein Mann Weiblichkeit zum Wandel ihrer selbst geben kann, seelischer Geist ist. Unsere Erde darf nicht mehr ausgebeutet werden! 'Nicht die Göttin [al-Ilāha(t)] sondern Gott!' (Shahāda) wendet sich gegen jene Magie, die Form benutzt, um damit jenes zu erlangen, was dunkle Frauenschaft verlangt; der Stoff aber, den Frauen in ihrer Schöpferkraft zum Friedensraum der Welt transformieren können, um in persönlichem globalen Engagement der Menschheit einen Schritt voranzuhelfen, ist der auf das planetarische Wohl bezogene Seelendienst der Männer. Werden Männer begreifen, dass altruistische Freizeit, zur Entfaltung des Planetarischen Bewusstseins der Frauen, wichtiger ist, als Krieg zu führen um temporäre Nebenbeziehungen? Es braucht Engel für den Frieden; die Bärentatze (Talitha – Markus 5:41-42 – im Sternbild der Bärin) und das Herz Medeas sei euer Banner! In Achtung und Respekt gegenüber dem Fühlen des Menschen müssen wir sagen: „Wenn Liebe benötigt wird, Gott ist Liebe. Wenn man Gerechtigkeit ausüben muss, Gott ist Richter und Verzeiher.“ Und als sich die Seele so wieder geschmückt hatte in ihrer Schönheit, traf sie ihren Geliebten (Nag Hammadi Codices II,6).



 * 
 

Ich sah einen Traum heute Nacht: der Himmel schrie, die Erde gab Antwort, zwischen
ihnen stand ich.
(Gilgamesh-Epos, Tafel 8). Und siehe, ich fing an Worte der Inspiration
auszusprechen und zurechtzuweisen die Wächter des Himmels.
(Henoch, Kapitel XIII.9).

 
P r o l o g

Le temps fuit, la conscience crie, la mort menace

Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann werden wir Gott dienen, und Er wird verherrlicht werden. 
Vision La Salette, 1858

Und siehe, der auf dem Berge saß, rief mit gewaltiger und durchdringender Stimme: Du gebrechlicher Mensch, Staub vom Erdenstaube, Asche von der Asche, rufe und verkünde, wie man in die Erlösung eingeht, die alles wiederherstellt, damit diejenigen unterrichtet werden, die, obgleich sie den inneren Gehalt der Schriften kennen, ihn dennoch nicht aussprechen oder verkünden wollen. Denn sie sind lau und oberflächlich, die Gerechtigkeit Gottes zu beobachten. Erschließe ihnen die versiegelten Geheimnisse, die sie so ängstlich in einem versteckten unfruchtbaren Acker verbergen; ergieße dich wie ein überfließender Quell, und verströme dich in geheimnisvoller Lehre, dass jene von deiner Ausgießung und Bewässerung erschüttert werden, die dich wegen der Übertretungen Evas mit Verachtung strafen möchten. Nicht von einem Menschen hast du die Erhabenheit dieser Tiefe. Von dem himmlischen, furchtbaren Richter wird sie dir von oben her gegeben, wo dieses starke Licht unter den Leuchtenden mit heller Klarheit flammen wird. Erhebe dich also, rufe und sprich, was dir in der göttlichen Hilfe kund wird! Denn der da jeder seiner Kreaturen mächtig und gütig gebietet, er durchströmt die, die ihn fürchten und ihm mit hingebender Liebe dienen, mit dem Licht der himmlischen Erleuchtung. 
S. Hildegard von Bingen, Scito Vias Domini I/1

Da kroch nach vorn der gottlose dreimäulige Drache und dachte bei sich also: „Diesen Glücksglanz, den nicht genommenen, will ich ergreifen.“ Aber hinter ihm reckte sich auf das Feuer des Weisen Herrn und sprach mit Worten also: „Zurück, lass dir das gesagt sein, du dreimäuliger gottloser Drache, wenn du den Glücksglanz, den nicht genommenen, dir aneignest, will ich dir gegen deinen Steiß emporflammen, gegen dein Maul emporleuchten und danach sollst du nicht wieder hervorstürzen auf die gottgeschaffene Erde zum Verderben einer Welt der Wahrheit.“ Da zog der Drache seine Pfoten zurück, besorgt wegen der Lebensgefahr, weil er vor dem Feuer in Furcht war. 
Der Zend Awesta, Zamyad Yašt 19,49-50


Vorwort zu  essence  Alpha et Omega

Sich danach sehnend die Quelle und das Ziel ihres Lebens kennenzulernen, erwacht mit dem Reifen ihrer Seelen in den weisesten Frauen unserer Zeit der Wunsch, den Sinn und den Zweck von Beziehung zu verstehen, die heilenden Dharmakräfte Eines Bodhisattva-Geistes entfaltend, als 'Die Göttliche Mutter' (Lord Wisdom, Wise Lord) humanes Leben gebend, das Heilige, das Schöpferische, das Empfangende und das Manifestierende zu schützen und zu bewahren. Komplementär zur kontemplierenden Liebesflamme weiblichen Strebens, steigt als kühlender Strom das Ideal marianischer Männer zur spirituellen Wahrheit auf, um als offenbarende Kulturelle Wesenheit herabzukommen, Ursache und Wirkung einsichtig, an das Geheimnis von Zeit und Raum rührend, in unterschiedliche Feuerzungen geteilt. Möge dieses Werk helfen die Bedeutung dieser Dinge zu verstehen, die Liebe zwischen Gott und Mensch, findend wo der Mensch endet – und Gott beginnt.

 


A.  Das Buch der Gesänge


Unglückliche Frauen sind, auf ihre eigene Art geliebt zu haben, unglücklich. (Lew Tolstoi)

Spiritualität lehrt heutzutage Söhnen, mit seelenlosem Geist eine Frau ‚Mein‘ zu nennen,
sie zu sehen, zu betreten; zudem trachten Landesväter nicht mehr danach zu tun, was sie für schön halten,
sondern danach, möglichst viele Frauen ‚Mein‘ zu nennen. In diesem Zusammenhang
muss man sich fragen, was Mütter eigentlich ihren Töchtern beibringen?

Unsere Zeit begrenzt Frauen in ihrem Denken, ihrer Rede, ihrem Handeln; denn wird die Frau Mittel zum Zweck, so dass ihr Leib zum Objekt der Ausbeutung des Stärkeren wird – diese Gefahr droht, wenn der Erstgeborene seinen Arbeitsplatz weder frei wählen noch ihn wechseln kann – neigen sie natürlich zu Torheiten und Irrtümern in der Liebe.


Ein Tempel sind wir, von Vater und Mutter geschändet. Eure Antworten bleiben Betrug.
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, The History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender Religionen; der schöpferische Traum erstirbt in den Verschmutzungen der Glauben, dem Überschwange göttlicher Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (Claude Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken von Kriegskulturen zerfressen unsere Seelen.

Die Büchse der Pandora 
Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne. Unser Bedarf an Bequemlichkeit und Persönlichkeitsgeltung front die Menschheitskultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste. 'Ein Übermaß an spiritueller Macht zieht Weiblichkeit in das Verderben herunter'
(C.G. Jung).
'Im blutigen Zwang' mordet eine paternale Majestät der Menschheit kulturelle Werte, im hormonellen Liebreiz natürlichen Gebärens 'richten sich Frauen in ihrer Moral nach jedem, den sie lieben' (La Bruyère). 'Und es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seelen, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Theresa von Ávila, Libro de la Vida).

Im planetarischen Gewissen 'dem Einen entgegen' 
Diejenigen, welche Liebe verwegen ausüben, d.h. nicht ihre inneren Wandlungen und seelischen Zustände mit dem göttlichen Lehramt des Dialogs in Einklang gebracht haben, sind unrein und geradezu von der heiligen Handlung ausgeschlossen
(2 Makkabäer 3:39; Matthäus 22:14). Keine Frau sollte wagen, eines Mannes Herzensführerin zu sein, wenn sie nicht, durch eigene Seelen-Ekstase ganz und gar gottähnlich gestaltet, durch Gottes Führung und Urteil zur Vorsteherin bestellt. In dienenden Funktionen komplementärer Hierarchie (Lukas 9:46-48; 22:24-27) kommt Kultureller Geist vom Himmel herab, mit schöpferischem Licht zu erfüllen; dass Weiblichkeit mit Augen ihrer heiligsten Kapazität zur göttlichen Verfassung und Befähigung erhoben werde, so dass der Wille aus Gnade wirkt und die Natur zuteilt, was in der Hierarchie geoffenbart wird. (nach Areopagita, De ecclesiastica hierarchia III.3.14)

Der Begriff 'eheliche Liebe' lässt sich nicht in das bloße materielle, psychologische und spirituelle Leben hineinpressen, sondern er geht in die Mannigfaltigkeit und Fülle der Formen des geistigen und kulturellen Lebens auf – 'Leben, dem selbst das Gepräge einer inneren Notwendigkeit und damit das Gepräge der Objektivität aufgedrückt ist' (Ernst Cassirer). Im globalen Sinn bedeutet »Ethik der Liebe« nicht nur die Begriffswelt einer spirituellen Erkenntnis, sondern das Sittliche, das zuvor sich in Anbetung über das Physische erhebt und im Dialog-Prozess den heilenden Geist der Kulturell Kreativen dergestalt in den Organismus der Frauen hereinsenden lässt, dass Weiblichkeit zur Inneren Stimme, Dharma gebend, findet, und in Folge zu Einer Universellen Sprache.

 

 

B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4)
Wir stehen vor einer Krise epischen Ausmaßes. Und der Grund dafür ist weibliches Unvermögen gepaart mit dem männlichen Unwillen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: die psychischen Entartungen unreligiöser Männer, welche seelische Erkrankungen in Frauen hervorrufen. „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen; daraus erwachsen Gefahren wie Kriege und Epidemien“ (Bhagavad-Gita I.40) – die Kriege dauern an, weil Männer nicht „ein Herz und eine Seele“ (Apostelgeschichte 4:32) sind, und ‚manche Frauen einen ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen‘ (Trump zu Mrs. Clinton), so 'als sögen sie mit der Gefahr einen doppelten frechen Mut in sich' (Hugo von Hofmannsthal).


Heilen, was in Weiblichkeit verwundet ist
  Den Führern der Nationen ist es wichtig als Vorbilder wahrgenommen zu werden; ganz gleich, ob es sich um die königliche Familie eines Wüstenstaates oder den Präsidenten der Vereinigten Staaten handelt: ihre Macht hat kulturelle Bedeutung; doch zuviel Islam (Paternalimus, Polygamie nach der Scharia) erzeugt 'kranke Erde' (Prostitution), zuviel Interreligion (serielle Wiederheirat, Genussehe) entstellt den kulturellen Mann {'Es ist das bübisch-mädchenhafte Gestümper, wie frömmelnder Geschmack sich’s lieben mag' (Goethe, Faust II)}. Demgegenüber gilt es Den Sinn der Liebe innerhalb unserer kosmischen Verantwortung für Unsere Erde zu entwickeln.

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1.16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: Was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10), im Geheimnis der Umarmung und im Geheimnis eines Fluges. Wenn Frauen, als spirituelle Seelen ihrer Weiblichkeit, über Beziehungsideale entscheiden, da 'vom Stoff aus dem die Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm 4.1), den Kulturell Kreativen, inspiriert, dann ist jeder frei und jeder ist ein Solist, zusammen wird Einheit: Symphonie.


Vom Ursprung der Gemeinschaft der Geheiligten
(Sure 15.26 Das Felsengebirge, Jesaja 11.1-5)
La «Grande Mère» ist Ursprung, der Bindungs- und Wirkungszusammenhang. Sie prägt den Mythos der Kultur und das Leben der Menschen durch Alchemie. Am Anfang steht eine Unterhaltung: „Wirst du meine Souveränität bestätigen?“ Er spricht: „Ich will! Und das ist der Vertrag: Wir nehmen Wasser aus der Erde, Wir geben etwas zu der Erde.“ Dvordey {very high frequency omnidirectional range}, der Hof der Wintersonnenwende übernimmt Verantwortlichkeit auf sich, was zugleich die Autonomie begründet (Apostelgeschichte 20:32).

Die Erde hat fünf Eigenschaften, das Wasser vier, das Feuer drei, die Luft zwei, und der Aether eine. Klang, Berührung, Form, Duft, Geschmack sind die fünf Eigenschaften der Erde. Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser. Klang, Berührung, Form bilden die drei Eigenschaften des Feuers. Die Luft hat zwei Eigenschaften: Klang und Berührung. Der Aether hat als Eigenschaft den Klang. Diese fünfzehn Eigenschaften wohnen den fünf Elementen inne und existieren in allen Substanzen, aus denen das Universum zusammengesetzt ist. Sie stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern gehen angemessene Verbindungen ein: sie bilden ein Ganzes. (Mahabharata, Vana Parva, Buch des Waldes, Kapitel 221 Der Vogelfänger über die Elemente)


Frauen, die, in Sachen Ethik, gegenüber ihrem Mann nicht 'verlasse Haus, Brüder und Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker' (Matthäus 19:29; 10:35-39) geltend machen, bemühen sich vergeblich um die Mitarbeit ihres Partners am Planetarischen Bewusstsein. Männer können, was sie sollen; weil den Männern aber jenes Vertrauen, das ihnen vom Glauben der Familie oder des Freundes entgegengebracht werden müsste, fehlt, bringen sie kaum noch Gewissen zum Dialog auf. Wenn daher ein Mann sagt: „Ich kann nicht.“, so will sein Umfeld nicht. Familien-Korrektheit hemmt den Dialog – ja, soll ihn sogar verhindern. Hinzu kommt noch, dass eine spirituelle Multikulti-Moral Männern erlaubt, sich in Beziehungsangelegenheiten beliebig verhalten zu können – dies stellt die größte Bedrohung der Ordnung dar und untergräbt systematisch unser Kulturelles Wertesystem.


Dialog muss vor allem anderen unsere erste Pflicht sein
 
Durch Göttinnenkult in erstarktem Konfessions-Fundamentalismus herrscht eine Art organisierte Kriminalisierung der Glauben auf unserem Planeten, ein Handel mit energetisierten und psychologisierten wie spiritualisierten Geschlechtern: „Die Leute schaffen, wenn sie Lust empfinden, ohne ein Empfinden von Lust ist kein Schaffen, nur wer Lust empfunden hat, schafft“
(Chandogya-Upanishad 7.22). Indem Menschen lieben, ohne dass 'Gottlosigkeit, Trieb, Neid, Begehren' durch heilsames Läutern entschwunden sind, zerstört "Liebe" sich selbst und die anderen. Konkurrierende Männerwirtschaft und frauenpolitische Interessen könnten befriedet werden, wenn der Männer Thermodynamik, die Begehrlichkeit Eines allzu göttlichen Gemüts, entwird. Dazu muss uns bewusst werden, wie alles miteinander verflochten ist, wie z.B. Ehevorstellungen der Religionen, die sich entwickelt haben, beitragen Produktionen einer Welt-Misswirtschaft zu fördern. Wenn wir das wirklich ändern wollen, müssen wir sowohl beim Wünschen der Frauen ansetzen, wie auch die Entfaltung einer mitfühlenden dialogischen Kultur der Männer (Johannes 14:23) fördern. 'Fortschritt und wahre Größe bestehen im Dialog zwischen den Menschen und nicht im Evangelium, diesem von der Höhe eines einsamen Berges diktierten Monolog; das, was in der Lage ist, das Absurde auszugleichen, ist die Gemeinschaft der Menschen im Dialog. Wenn wir uns wirklich entschließen dieser Gemeinschaft zu dienen, entschließen wir uns, zu dienen gegen alle Politik der Lüge und des Schweigens. Das ist die Art und Weise wie wir zusammen mit den anderen frei sein können.' (Albert Camus, 1946). Eine spirituelle Praxis unfrommer Männer verringert nicht die Neigung zu Liebeswidrigkeiten, sondern potenziert sie – können dies nur
Lysistratinnen ändern?

Von himmlischen Höhen selbstloser Mutterliebe zur fundamentalistischen Wahrheit eines alten Weibes ist die Liebe heruntergekommen; brennende, feurige, glühende Kohlenfeuer (Johannes 18:17-27) der Verlassenen, Kranken, im Seelenschmerz Entzweiten, sind Amme des terroristischen Geistes zwischen den Völkern und Rassen, im Bestreben sich unserer Herzen zu bemächtigen. Ein vom herrischen Bewusstsein seelenloser Männlichkeit in die Passivität "gestoßener" leidender Lotos, der in Ermanglung des kulturellen Geistes seine Früchte nicht der Welt darbringen kann, bittet mit Gift, Schlangen und Stricken uns um Heilung.

Der Große Gesang 
Von Gnade der Sonne erglüht der Mond
(Henoch 78.10) bereit sich selbst darzubringen (Bhagavad-Gita 17.11; Johannes 6:38), Erhellt vom Chor der Sterne (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend, Und ein jeder entdeckt in dem Einig-Wesen sein Antlitz, Im SINN fühlen sich Licht auf Licht zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne: „Ich liebe Dich“, Und zum Morgenstern: „O Du liebst mich“, Und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Dieser Gesang trägt die Seelen zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume: zu den Sternen des Weltalls.

Schon im Mutterleib werden Frauen entsprechend "programmiert", das gesellschaftliche Leben passt sie dazu an die Vorlieben einer Psycho-Maskulinität perfekt an. Durch aufsteigende Kontemplation {in Savitarka-Samadhi} gelingt spirituell-interessierten Frauen das Abnabeln von diesen Verstrickungen; ist diese Transformation vollzogen, gilt es dem humanen Leben zuzustimmen. Können Frauen jedoch aufgrund der Clans ihrer Männer nicht zustimmen, bringt 'Zivilisation und frommer Glaube' Gemeinwesen dorthin zurück, wo es vorher war. In der absteigenden Kontemplation mit offenen Augen, in der Männer eigenem Verwurzeltsein in Gott, muss daher 'Der Wandel der Frauen zu Planetarischem Bewusstsein' geschehen. Im Schutz einfühlsamer Gruppenprozesse kann Weiblichkeit, die Stufen zwischen geistiger Natur und spiritueller Freiheit {citta- und upadhi-viveka} von streitbarer animalischer Natur (Qur'an 12:53) zur humanen Einheit seelisch-personal erfahrend, sich als Zustand »Göttliche Mutter und Einig-Wesen« (ahura-mazda) kennenlernen und verwirklichen. Dergestalt vollzieht sich: »Heilung der Erde durch Evolution«. Dabei sind 'Begnadigung und Vergebung der Kulturell-Kreativen' {Männlichkeit, die in ihrer Seele von spiritueller Selbstlosigkeit erleuchteten ist} Mittel, den Konflikt zwischen den Geschlechtern – der sich in drohendem Weltkrieg auszuweiten beginnt – zu beenden.



I.  Das Gewahrsein
 



François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur)


Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer, psychoanalytische Helfer, spirituelle Guides und geistliche Lehrer.

Cultural Creatives {Die Vier Horussöhne / Die Vier Evangelisten / hinduistisch: als Rama, als Krishna,
als Shiva, als Buddha / jüdisch: der Wissbegierige, der Begabte, der Ausgeglichene, der Schwierige}
verkörpern das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende
'Prinzip der Mutter' [Matthäus 23:37].

Die Sprache der Neuen Welt: Krishna: Feuerträger; Shiva: empfindungsfähiger Diener der Evolution;
Rama: Schöpfer von Menschen; Buddha: der alle seine Feuer zum Wachsen der Menschheit darbietet.



II.  Dialog – Erweckung zur Planetarischen Kultur des Schöpferischen Geistes

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Frauen, die das Wesen der Männer, die sie umgeben und die sie nicht sind erkennen, bestimmen und definieren können, auch das Gleiche für sich selbst zu leisten imstande sind – „so als könnten wir wirklich über unseren eigenen Schatten springen“ (Hannah Arendt). Zudem berechtigt nichts zu der Annahme, dass Frauen überhaupt ein Wesen oder eine Natur im gleichen Sinne besitzt wie Männer. Sofern es aber wirklich Frauen als seelische Wesen gibt, so ist zweifellos, dass nur The Cultural Creatives (spirituelle Männlichkeit erfüllt von Heiligem Geist) das Weibliche als ebenso schöpferisch erkennen und lieben können, weil nur das Geistige imstande ist, über ein 'Wer' in dem gleichen Sinne Aussagen zu machen wie über ein 'Was'. (nach Hannah Arendt, Vita activa oder Vom tätigen Leben)

Ethik unterscheidet sich von spiritueller Praxis in der Richtung. Nicht aus Alltagsbewusstsein sich ins göttliche Bewusstsein zu erheben, ist das Ziel der Ethik, sondern 'Prinzip Hoffnung': den schöpferischen Geist des Universums als das Planetarische Bewusstsein herabbringen, die Vision eines Universellen Allmende-Gemeinsinns offenbarend – was 'Krieg der Religionen' in heilbringendes, das Schöpferische manifestierende Leben des spirituellen Weiblichen umwandelt. Wenn jetzt aber Männer glauben, Alpha mit Omega verwechselnd, es sei ihr gutes Patriarchen-Recht 'mit begeisterndem Blick das verwundete Weibliche zu lenken', so kann solches Ansinnen zu gänzlichem Größenwahn und Gleichgewichtsverlust führen. In der heutigen Zeit ahnen nur sehr wenige Menschen, welch wunderbare Kraft die Kulturell Kreativen besitzen. Weil Frauen nicht versuchten im eigenen reinen Geist, die Sprache dieser Heiler zu verstehen, haben die meisten Frauen die Geheimnisse des sich Regenerierens verloren; doch die mit der Stimme ihrer erleuchteten Seele im Dialog sprechen, können auf Beistand hoffen.


III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora 
Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Geist seiner Seele als Grundlage des Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Folgen sind zunehmende Scheidungsraten und das Aufkommen von Selbstverherrlichungs-Maskulismen im Verbrauch seelengehemmter Frauennaturen; die spirituellen Gewissen erliegen dem Charme paternaler Bruderschaft, deren Partialethik des 'göttlichen Bewusstseins' jede Pflicht zur planetarischen ethischen Verantwortlichkeit verdrängt. Unterdessen werden die Reichen immer reicher, während Inflation, Armut und Gewalt unseren Planeten in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.

Gott wird Mensch auf dass die Frauen wirken  Eine kosmische Ordnung besteht, wonach Männer, wenn sie in ihrer Seele schöpferisch sind, das heißt 'in sich selber bleiben und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar intuitiv einleuchtet' (Romano Guardini), "das eigentliche Mannsein" verlieren. Wollen Weise Frauen zu ihrer 'Vision von heilender Liebe' gelangen, müssen sie "den Mann" an das Planetarische Bewusstsein hergeben; die selbstbezogenen Frauenherzen sträuben sich gegen diese Hingabe – derweil nehmen sich Männer die Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1). Wenn Männer am notwendigsten sind, sind Frauen am meisten allein gelassen; Frauen könnten zum Dialog finden, wenn Männer – jene spirituelle Institution eines politischen Gewissens, in dessen Macht Frauen dazu neigen sich voneinander abzuwenden – ihnen nicht im Wege stehen würden. ‚Ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, dann erst Untertan, Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt.‘ (Shakespeare, König Johann)

Unsere Gesellschaft fürchtet 'Dialog in Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit'. Kürzlich habe ich Simone de Beauvoirs Autobiografie gelesen. Und was für ein glückliches und fröhliches Leben sie hatte. Sie lernte pünktlich. Sie befriedigte ihre sexuellen Bedürfnisse rechtzeitig. (Sīmīn Dānešwar's "Model"). Aber was ist dann mit den Kulturell Kreativen, die in ihrem Herzen Tausende von unangenehmen, schrecklichen Ereignissen – der Gegenwart und der Zukunft – visionär erschauend, miterleben müssen? Um dem kulturellen Bedürfnis der Menschheit zu dienen, gilt es etwas anderes zu schreiben als Schmerz und Trauer!

Die Große Mutter ist „Das Herz der Meere“ (Jona 2:4), jene schöpferische Allmacht, die sich als Weisheit – Liebe, Wärme – offenbart, metaphorisch durch 'die Mitternachtssonne'; ihre Offenbarungen genauer betrachtend, entdecken wir die Verbindungen, die zwischen drei Zuständen der Dreieinigkeit bestehen. Doch das Geheimnis 'Eines Gottes in drei Personen' ist um so schwieriger zu begreifen – denn was mysteriös bleibt, ist die unfassbare Größe und Herrlichkeit dieser Ur-Substanz, aus der alle Existenzen hervorgegangen sind.

Erlerne die Weisheit  Barmherzigkeit ist nicht angeboren, wir müssen sie erlernen. Wo aber können Männer jene bewusste Heftigkeit ihres Herzens erfahren, die sie antreiben würde, die Welt auf friedliche Weise von physischen, den mentalen, wie auch spirituellen Übeln zu befreien, welche der Menschheit Schaden zufügen. Wo vermag 'Ein Herz und Seele' der Weisen Frauen von jenen schamvollen psychischen und seelischen Affekten zu erlösen, welche den Fötus schon im Mutterleib belasten? – Unsere Antwort: im Dialog.


IV.  Resumé

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen?

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (an Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für Die Frau, innerhalb des erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: Das Gebot der Menschlichkeit, Frauen nicht mehr zu missbrauchen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. Man(n) wünscht seinen Verstand gut nutzen zu können, um als 'spirituelle Persönlichkeit' [linke Hemisphäre] zu arbeiten – aber nicht mit dem Geist seiner Seele. 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Buch Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint 'das mitfühlende Gehirn', die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes, des Allmächtigen Vaters'; bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Verstand seine Partnerin in die "Huren-Heiligenposition", von der sie frömmiglich ihre Dienste zu geben hat. Was für ein Drama für die Menschheit, wenn Frauen sich dergestalt vom kreativen Seelenleben abhalten! Denn Männer erhalten von Frauen ja 'absolute Freiheit', insofern sich Frauen frei von sittlicher Einschränkung zur Intimität halten und darauf verzichten in 'Hauskirche' der Jugend die Emotionen der Erleuchtung des psycho-physikalischen Mechanismus zu lehren. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht im Manne psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens) und eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor dem kollektiven Wahn förmlicher Frauen, die, unter der Übergewalt spiritueller Männer mit deren ungeheurem Zwang eines psychischen Eros, in rasendem Wogenzusammenprall, Spannungen mit solcher Windstärke erzeugen, dass die Welt wie ein Tuch in zwei Teile zerrissen wird, dieser riesige Riss geht quer durch jedes Land, jede Stadt, jedes Haus, jede Familie, jedes Herz. (nach Stefan Zweig).

Ausbeutung unseres Planeten ist die Folge verzerrter Strukturen von Zeugung
Was als große Errungenschaft jetzt in unserer Welt passiert, ist, dass Frauen, nunmehr auch als buddhistische Priesterinnen, mehr und mehr versuchen, sich und andere initiierte Frauen vom Wahn selbstzerstörerischer Psychosen zu befreien. Doch immer noch nicht unterrichten Frauen Männer zu Sittlichkeit und Ethik, was daran liegt, dass Frauen wissenschaftlich noch nicht auf dem Niveau sind, dem spirituellen Islam seinen königlichen Frevel 'Paternalismus' nachzuweisen, denn dazu in der Lage sind einzig nur marianische Ehemänner: im Dialog.

 

 
 
C.


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

'Von Iblis geblendet' (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass Erfüllung zwischen Venus und Genius (Richard Wagner, Tannhäusers Gesang; Ovid, Metamorphosen: Ceres gebührt mein Sang) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren. Denn nichts ist im planetarischen Geist, was nicht vorher in den Sinnen der Großen Mutter war, und nichts ist in Ihrer Sprache, was nicht zuvor im Bewusstsein des Genius war.

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).

Kranker Wald stirbt nicht allein, sondern tötet im Sterben seinen Vernichter. (Viktor Schauberger)
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Denn bleiben Frauen „katholisch“, werden ihre Heilbringer negativ, Hohepriester spielen, und dabei die Persönlichkeit Frau auslöschen. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald des materiellen Daseins von sogenannten „Stellvertretern Christi“ betrogen werden, versuchen über den Initiationspfad, die Gemeinschaft gottbewusster Spiritueller, Erweckung: ohne erwachte Seele, ohne hingebungsvolles religiöses Ideal, als dessen Spiegel die unbewussten Triebe und konditionierten Begehren im Licht eines Überbewusstseins sich überwinden, kehren sie in den Kreis 'Hanumans Affen' zurück, jener 'Interreligiösen', die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind; denn natürlich steht für selbstverliebte spirituelle Egozentriker und Womanizer 'das gemeinsame Seelenleben als Mann und Frau' nicht im Vordergrund – streben sie doch nur nach eigenem Erfolgsglanz. „Wagt es einer, die Qual zu lieben, den Leib des Todes zu umarmen und mitzutanzen den Reigen der Vernichtung – zu dem kommt Kali, die Mutter seiner Kinder“ (Swami Vivekananda): als 'Göttin Kali' verspeist die Frauen dann lustvoll ihren Mann – und von 'Planetarischem Bewusstsein' bleibt nichts mehr übrig.

Entsprechend der Entwicklung seines Egos festigt sich die Meinung eines Mannes. Der Glaube der Frauen ändert sich jedoch bei jedem Schritt ihrer geistigen Evolution: ihre Errungenschaft zu lehren, ist gemäß ihrer spirituellen Entwicklung. Sie spricht „Ohne Heiligkeit wage es nicht, das Heilige zu berühren, damit du nicht, wie Heu vom göttlichen Feuer verbrannt und wie Wachs zerschmolzen, dahingerafft wirst“ (Theognostos). Doch nur schwer lassen sich Frauen zur heiligen Seele und Wandlung in die Macht ihrer spirituellen Sprache überreden und die Berührung des Ewigen ertragen Männer kaum (nach Aurobindo, Savitri I.1).

It is being dead to self that is the recognition of God...  
'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer 'USS Zumwalt' – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn Venus Aphrodites zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24:33; siehe auch Lukas 16:22a) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Teresa von Ávila). Fromme Frauen passen sich zumeist in seelischer Schwäche dem Ego ihres Mannes an; dies kann aber tief im Innern zu einem Zusammenbruch führen und ernste Erkrankung auslösen. Die Große Göttin (active mind) lehrt in unserer Zeit: Der Sinn einer Frau, die ganz Seele geworden ist, liegt nicht nur darin ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sondern mit jenem Schöpfergeist, welcher als 'der von Gott Gesandte' auf die Erde kommt, die Stadt des Friedens zu erbauen.

Die Große Göttin fördert 'das Wesen Frau' im Einklang mit dem marianischen Ideal der Kulturell Kreativen; entspringt Sie aber ihrer Spiritualität, ohne 'Aufnahme Mariens in den Himmel' zum Felsfundament zu haben, verursacht sie als 'Kali' (femina serpentina) Zwist, Tod, Krieg. Kundalinikräfte wirken dann wie Furiengift der Schlange, 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, wird Sie unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis, Siebenter Gesang).

'Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen.' (Schiller, Lied von der Glocke). {Galater 4:26-27}

Wo altruistische Geistigkeit in den Männern herrscht, von der Kraft spiritueller Klugheit der Frauen erleuchtet, da wird der Frauengeist lenksam ohne Widerstreben, sodass Eine Weisheit ohne Hemmung das praktische Verhalten bestimmt. Beide zusammen Klugheit und Universeller Geist ermöglichen der Neuen Ethik sich in sancta discretio den Verhältnissen anzumessen. Als Gabe ihres Gemüts lenkt der schöpferische Geist Kulturell Kreativer Licht in die verwundeten Tiefen der Weiblichen Gottheit selbst, sodass die finstern Schatten weichen und die Kraft der Authentizität in die geläuterten Gewissen aufleuchtet.

Von der Dringlichkeit analytischen Dialogs  Mit 'Beelzebub und seinen Engeln' (Matthäus 25:41)
{Paternalismus: der leibliche Sohn hat seiner Schwester das Göttliche nicht überlassen, es wird zum Raub der Flammen: Notre-Dame brennt!} konditionierte Negativ-Emotionen in Frauen auszutreiben, zieht Krieg über die ganze Welt. Um von Männern nicht nur als spirituelle, mentale oder physische Meister zu profitieren, sondern sie als heilsame Freunde zu finden, dazu ist 'Seelenzeit-Samadhi' erforderlich, jene Kultur, die all die unbewussten, aufgeprägten, wie unterbewussten, konditionierten Emotionen im weiblichen Körper-Herz-Seele-Organismus verbrennt und nur Schönheit zurücklässt. Männer durch Verurteilen zu kritisieren, sog. 'Schlechtigkeit von Frauen' mit Verachtung zu betrachten, dies hilft nicht.

Der Sufismus in heutiger Zeit steckt in zwei Schwierigkeiten: die eine ist, dass ein Pir nicht über den Zwang zu Paternalismus frei reden kann, weil alles festgelegt ist und er so reden muss; die zweite ist, dass er 'Genussehe' schützen will und 'Kali', seine Frauen. Und so verschanzen wir uns hinter 'Staat, Familie und interreligiösen Spirituellen': welch Ignoranz!


II.  Von Herren-Vernunft und Seelen-Herrinnen


In Esters Macht wütet in Waffen die Welt
 
'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19). „Ich strauchelte, als ich sah.“ (Shakespeare, König Lear IV.1) 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh, Tafel XI).

Adams Fall  „Du, du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren.“ (Rilke, Alkestis).
„He, he, he, dass die Alte von ihm geh!“
(Waldnymphen, Rusálka, Dvorák).
„Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“
(Genesis 3:17; 2:20):

Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht;
'es keuchet die Lunge und dumpft der Geruch'
(Herder),
und es erwachte ihr Stachel des Skorpions.

Die mangelnde geistige Disziplin des Menschen
hat aus dem Geist der Welt [geflügelter Stier] als dem Träger der Weisheit den
'hufetragenden unschöpferischen Teufel' gemacht mit den 'Hörnern eines Dilemmas';
und man beschuldigte liebende Frauen, für „das Übel“ verantwortlich zu sein.


train, assist, advise – Von Weltkriegen und kein Frieden
 
In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialistischen Großmüttern und nationalistischen Vätern her; dergestalt heben sich entgegengesetzte Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, geistige Willenstendenzen, persönliche Weltanschauungen auf. Und die Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie Weite des Horizontes verbindet
(Richard Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus 1925).


Archetypen sind die großen entscheidenden Mächte
: Das unterbewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor (C.G. Jung, Tavistock Lecture, Über Grundlagen der analytischen Psychologie). Gretchens Verliebtheit – der unbewusste Zwang in unterbewusster Limerenz – kann keine Reue kennen, bevor nicht 'Seelenzeit der Männer' im Heilakt das Gemeinwesen erleuchtet. 'Der Schatten' (C.G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die im Unbewussten der Sinne sowie in den unterbewussten Gefühlen – geistig erhebend oder sexualmagisch berechnend – seit Generationen vorprogrammiert sind; ihn in psychologischen Gesprächen ins Bewusstsein zu holen, hieße nur Dämonen wecken, während der echte Schatten, Ur-Norm der Ur-Formen des Frauen-Selbst, weiterhin im Grab verbliebe. Wenn Frauen stumm und starr sind, weil 'befleckte Empfängnis' nunmal nicht zum Himmel schreit, wurde ihnen 'das rechte Wort in rechter Weise und zu rechter Zeit' nicht gegeben. Es muss noch etwas Höheres geben als „Ich liebe meine Frau!“: das Wort Gottes so auszusprechen – und sei es in Stille – dass sich Frauen darunter verändern und erneuern (Deuteronomium 8:3).


Das schlimmste Zeitalter ist angebrochen  Den Männern ist ihr Charakter religiösen Bemühens zum Schutz der Frauen und Kinder entschwunden, das Tor zur kulturellen Offenbarung versperrt. Folglich verschlossen sind die Wege der Visionen weiser Frauen: der Fluss Eines schöpferischen planetarischen Denkens und Planens ist unterbrochen.

Ethik der Frauen hat keine Wirklichkeit außerhalb des schöpferischen Geistes der Männer
Der Rabbi von Berditschew sah einmal einen Mann auf der Straße rennen. Er hielt ihn an und fragte: „Wohin läufst du?“ Der Mann antwortete: „Ich muss arbeiten, Rabbi.“ Der Meister fragte: „Woher weißt du, dass deine Arbeit in dieser Richtung liegt? Vielleicht befindet sie sich in der anderen Richtung, und du läufst vor ihr davon!“ Männer schließen lieber lukrative Geschäft ab, meditieren oder gehen spazieren; solcherlei strengen sie sich an: doch fehlt Frauen der Geist der Männer {offene seelische Präsenz zur Heilung, Predigt zu des Gewissens Läuterung} bleiben sie uninspiriert, traurig, sumpfig – und verwelken.

 


D. 
Dieu sensible au Cœur – Ursachen und Folgen von 'Religion'  


Die Eindrücke der feinstofflich-psychischen wie der grob-materiellen Welt lösen sich auf in der Verzückung einer 'Leere der Form' ('Bloßheit'); auch macht es ein Ich-unerfülltes wie ein nicht-offenbartes schöpferisches Leben bewusster – dies macht Frau Galathea froh gelaunt. Da darf ein Gott keine Angst vor der 'tiefen Weisheit' einer Frau haben? – Haben nicht Wein, Milch und Honig Kirkes selbst die Helden Odysseus in Schweine verwandelt (Ovid, Metamorphosen) – bis Hermes, der Götterbote, vom Baum der Seelenmitte brachte: das (Selbst)Erkennen von Gut und Böse. Doch heutzutage kreuzigen Zerwürfnisse in Gier.


Die Geburt der Frau  

Der Schatten von "Religion" ['die Hure' – das katholische Motiv (Markus 10:2-12)] soll in sehnsuchtsvoller spiritueller Macht, einer transzendentalen Vernunft der Selbst-Erinnerung in Gott, überwunden werden. Letztlich aber kann nur unsere Liebe zur 'Schöpferkraft der Liebe', die Gabe Ihrer Lichtwelt an Ihn ['Gott, der Herr, erschafft ihr Leben aus der Rippe' (Genesis 2:21-23)], uns Menschen aus der Verbannung zurückrufen. Bewusstsein, das völlig in 'die Einsamkeit der Göttlichen Einheit' zurückgezogen ist, kann des Menschen selbstloses und hingebungsvolles Liebe erkennen; bevor diese Macht sich nicht selbst völlig erkannt hat, werden die Liebenden veranlasst, die Liebe zu kreuzigen.

Real spirituality is living a life of fullness, and penetrating all planes of existence. Spirituality means raising ones consciousness from human to divine. Spirituality is widening, expanding of the heart as a bubble expanding to an ocean. Spirituality is in raising the soul to the greatest heights and touching the deepest depths. Spirituality is, in itself, forgetting the false self, while at the same time realizing one's real self. Spirituality is enjoying and appreciating all things, and understanding and comprehending everything, and using and utilizing everything to its best advantage. Spirituality is fearlessness, joyfulness, calmness, peace. A deep insight into life is the sign of spirituality. (Hazrat Inayat Khan, Unpublished Esoteric Papers, Tasawwuf)

Eine Frauenschar singt und betet, in Frieden und in Freude – doch wird eine Schwester vom Dämon {Mangel, Disharmonie, Sorgen, Ängste} ergriffen und flüchtet ins Kloster, da 'Einer Kirche' der Sich-Erbarmende fehlt; andererseits werden Männer 'vom Satan versucht', materiell helfende Weiblichkeit liebend zu empfangen, während in Eigennutz seine Brüder in Eintracht und Selbstbeherrschung Frauen noch mehr spirituelle Stärke in der Persönlichkeit lehren, statt Charakter. Bevor wir in Zukunft also beten und meditieren, sollten wir vorher zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist! Doch nur unsere Sehnsucht nach Schönheit kann unseren Wunsch nach Frieden und Wohlstand erfüllen.

Die ganze Sache ist die, dass 'katholische Frauen' glauben, es gäbe Situationen in denen man mit ihren Töchtern ohne eheliche Liebe umgehen dürfe – solche Situationen aber gibt es nicht; d.h. auf der Seite der Religion wird ein Begriff von 'priesterlichem Zölibat' („von Geburt an zur Ehe unfähigen Männern“) aufgestellt, ohne dass erkannt ist, dass ein solcher Begriff, explizit oder implizit, immer schon die Momente und Bestimmungen der 'ehelichen Liebe für Frauen' in sich fassen muss – auf der Seite der Spiritualität hingegen, wird die Gültigkeit und Notwendigkeit dieser Bestimmungen behauptet, ohne dass 'der Krug vom Wasser des Lebens' {Große Mutter}, die Große Göttin {der Zweig vom Baum Ewiger Schönheit} und Hermes {Genius: die Nachtigall} bezeichnet werden, kraft derer Ethik sich in der Gegebenheit unseres mythologischen Bewusstseins darzustellen vermag.

'Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt' (Beethovens 9. Symphonie)
Frauen bieten nicht Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten (nach Albert Camus). Und so kommt es, dass Männer lügen, denn nicht alle verehren ritterlich die Anima »Heilige Maria mit Kind« – ihre Seele, die Krishna (Christus) gebiert, was zur Bruderschaft führt. Verständigung mit nicht-universellen {unspirituellen} Frauen ist zudem unmöglich, nicht weil sie lügen, sondern weil diese Frauen der denkbar zuverlässigste Schutzwall gegen Das Göttlich Weibliche und Die Heilige Schrift und gegen die Gegenwart der Kulturell Kreativen, und daher gegen die Wirklichkeit der Globalen Botschaft der Frauen selbst, umgibt.

 

E.  Seelische Vulnerabilität und spirituelle Resilienz


1. Puissé-je user du glaive et périr par le glaive! (Baudelaire)

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe.
Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.'
(Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9).

Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.

Imperialistische Regierungspläne und Ethik 
„Wir schlagen angemessene Kontrollmethoden vor,
darunter deportieren, wegsperren, umsiedeln, Zwangstrennung, einzäunen, erschießen.“

Diejenigen Frauen, die von Herzenskälte erfasst den Schmerz nicht spüren, unter dem die ganze Menschheit leidet,
denen bleibt die Seele krank; ihren Männern ist der Dialog 'das Eingeständnis dessen, was sie nie wollen genannt hören,
die Bitte um Verzeihung, die sie nicht gewähren können' – sie hassen die Botschaft, den Boten und die Botin.


2. Unser kulturelles Verantwortungsbewusstsein versus Erotismen und Genußsucht

Der Gang der Entwicklung ist nicht der, dass Männer durch den spirituellen Islam demokratischer würden, sondern dass sie herrisch aristokratisch werden, indem sie immer mehr Macht gewinnen. Wenn da nicht die Veredlung der Sitten stattfindet durch 'buddhistische Frauen und The Cultural Creatives', so muss das zu den brutalsten Dingen auf Erden führen; mit anderen Worten, Ethik wird kleingeschrieben, wo es um handfeste wirtschaftliche Interessen geht: fehlt der Schöpfergeist, blüht das Hotelleben und die Liebe krankt sich dahin.

Die Moral der Wahrheit, sprich 'spirituelle Überlegenheit über Frauen', entspricht dem business-Ethos von Hotelmanagern, keinen intimen Frevel als sittlich schlecht zu halten. Vom 'König der Frevler' lernend von staatswegen mit Frevlern Geschäfte zu machen . . . wie können wir es voller Gnaden wagen, der Jugend der Welt seelenloses Vorbild zu sein? ‚Ich weiß, dass ich nichts weiß‘ ist keine Ausrede für ethische Inkompetenz (Leo Tolstoi), dennoch kann nur der edle Geist des Göttlich-Femininen Wandel des SINNs uns bringen.

Von Gott zum Herrn und Vom Herrn zur Dame  Leistung, so groß sie auch sein mag, kann doch den seelenvollen Männern nicht das Gefühl vollständiger Erfüllung geben; und was Frauen in unserer Zeit vielleicht größte Begeisterung schafft, ist ihre Transmutation von liebenden Müttern zu engagierten Friedensschafferinnen in planetarischem Bewusstsein. Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die Geschlechter, ohne es zu wissen, von ihren komplementären Sehnsüchten vorwärtsgezogen werden: zu vereinen das Rechts und das Links, das Unten und das Oben, Innen und Außen, das Heilige und die Natur.

Die Atmosphäre der Offenheit des erleuchteten männlichen Seelenblicks {einem Zustand intensiver Empathie heiliger Bereitwilligkeit in der freischwebenden Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger sanfter Aktivität von Scharfblick, Einsicht und Erkenntnis sowie intuitivem Bauchgefühl} lässt das Schattenreich kollektiver weiblicher Psyche {wo Missgunst, Hass, Lüsternheit, List, Unaufrichtigkeit – vielleicht fünf oder sechs Generationen zurückliegend – alle möglichen und unmöglichen Arten unglücklichen Gefühlsleben im weiblichen Organismus anrichten, was das aufstrebende Glück strahlender Weiblichkeit von traurig-ängstlicher Mutlosigkeit einer Armen-Seelen- und Gespensterwelt des 'ahrimanischen Totenreiches' sich in ein glaubensverlassenes Anderssein hat zerren lassen} verschwinden (Matthäus 4:16). Im Bestreben Planet Erde zu heilen, den Kummer in Frauen verspürend, und gleichzeitig dem vergeblichen Versuch weiblicher Persönlichkeiten Planetarische Ethik zu erwirken ins Auge sehend – und zu begreifen, dass ohne geistliche spirituell-schöpferische kulturelle Männer dies den Frauen nicht gelingt: dies ist der einzige Weg für Männer sich zu ändern! Man könnte fragen, warum Männer diese ihre 'offene Präsenz' verloren haben? – Es ist, weil, von Göttinnen-Erotik berauscht, sie sich in materielle Gewinne zu vertiefen haben.

Ihre Pflicht gegenüber der Menschheit vergessend, betreiben Männer in Beziehungen zu Frauen weiterhin ihr Verhaltensmuster einer kollektiven "Nutzenmaximierung", was zum gemeinsamen Ruin von Frau und Mann führt, auf der ganzen Welt Katastrophen, Gewalt und Zerstörung, Krieg und Revolutionen auslösend. In falscher Identität von konditionierten Gefühlen und einer rationalen Vernunft, und in Abhängigkeit von Geld, Sex, Macht haben Frauen nichts dagegenzusetzen; was sie zu schweigenden Lämmern schafft, die zur Schlachtbank geführt werden: ihr Herz erkaltet – mein Gedicht nicht.

Tikun HaOlam – Befreiung der Welt  Ist eine Frau zur Seele selbst geworden, identifiziert sie sich, obwohl sie nunmehr ohne jede begehrende Natur ist, doch mit ihrem Mann aufgrund ihrer Bindung: Mit dem Reinen verbunden, wird sie rein; mit der Intelligenz verbunden, wird sie intelligent; mit der Befreiung verbunden, wird sie befreit; mit der Freiheit von Konditionierungen verbunden, wird sie frei von Anhaftung; mit der Suche nach Erlösung verbunden, wird sie zur Erlösungssucherin; mit Reinheit verbunden, wird sie rein im Handeln und strahlend; mit der Tugend verbunden, wird sie tugendhaft. Mit der Höchsten Schöpferischen Seele verbunden, wird sie Die-Eine-ohne-Zweite; in dieser Einheit erlöst sich jede Bindung 'von dem Bösen' – das ist: Die Erschaffung der Welt.

Nachdem ein Mann im Bereuen religiöses Gewissen gezeigt hat, ist es an den Frauen, zu sagen: „Was könnte in diesem Manne zutage treten?“ – denn man hat es mit dem verborgenen Geist einer Kultur zu tun, die sich in Männern nach und nach entwickelt. Man wird Männer enträtseln müssen und dann unterschiedliche spirituelle Praxen geben. Die Folge davon wird sein, dass sich echte Hochachtung entwickelt vor dem, was C. G. Jung 'Archetypen' nannte: das Finden der Kulturell-Kreativen planetarischer humaner Kultur.

'Wer würde es nicht als Sakrileg ansehen, sich in der Kirche dem Essen hinzugeben, ehelichen Verkehr zu pflegen oder Arbeiten auszuführen. Was ihr aber bei euren Zusammenkünften tut, ist keine Feier des »Mahl des Herrn« mehr, denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, der eine hungert, der andere ist schon betrunken.' (Aelred von Rievaulx)


3. Vom Aufschrei der Erde und dem Wiedererlernen planetarischen Fühlens

Der Leib, in dessen Seele keine feste Herrschaft ist, quält mit sexueller Raserei die Erde. Die Allmacht der Großen Göttin erniedrigt sich selbst in jeder einzelnen Frau und ihrem Verlangen nach Selbst-Erhebung und Vormacht über andere, was die Wirkung des Missverständnisses hinsichtlich der wahren Beziehung zwischen 'erleuchteten Frauen' (Bodhisattvas) ist. Frauen wissen über 'den Pfingstgeist' das, was von Ihm in einer Frau sichtbar wird. Jedoch es ist nicht überraschend, dass, wenn starke eigene Bedürfnisse mit mangelndem planetarischen Gewahrsein zusammentreffen, als Ergebnis Eigensinn und Narzissmus entstehen. Natürlich können Frauen auf attraktiven Einzelretreats lernen, in wiederholender Anrufung, in Absolutem Bewusstsein die Macht 'Eines Großen Gottes' erkennend 'Gottes Persönlichkeit' in die Welt zu manifestieren; da die ewige Natur der Männlichkeit Gottes nicht aufhört, Sich Selbst – und auch nicht für den Zeitraum eines einzigen Augenblickes – im Individuum als Eros zu behaupten, können sie sich dann auch als attraktive Exemplare (intelligente designs) ihrer Idole betrachten, anstatt Macht jener Ethik zu sein, die fähig ist, auf dem Planeten Krieg und Epidemien eine Abwesenheit zu machen,  was zu einer völlig anderen Beziehung zu jener Ganzheit führt, welche »Notre-Dame«, Kraft der Weisheit ist.

On The Cultural Creatives  Die Seele der Frau kann unter der Fürsorge geistiger Kulturell-Kreativer gefestigt werden; wenn dies geschieht, wird die unstetige weibliche Natur ruhig – eigentlich geht es auf wenig andere Weise, dass Frauen zu ihrer Klarheit kommen und es mag einleuchten, dass, wenn sie auf dem lebendigen Pfad ihrer Schöpferischkeit der Seele voranzuschreiten wünschen, notwendigerweise die Gemeinschaft derjenigen benötigen, die heilend zur Entfaltung der Seelen führen. Die Atmosphäre der 'kulturell-kreativen Brüder' ermöglicht es Frauen, die Emotionen geistiger Freiheit zu lernen. Die Kreise seelenloser Väter führt hingegen in die Abhängigkeit, die Gesellschaft von Evas Töchtern in den Ruin.

Selbstlosigkeit in göttlichem Licht – das Drei-Einig-Wesen »AlUzza, AlLat und Manat«, jede in ihrer Wesensart der Liebe von der der anderen unabhängig – schafft die Verbindung getrennter Frauen-Macht zum Wir 'Eines Kosmischen Organismus', welcher die Gnade der spirituellen Männer wandelt in den Geist brüderlich-hingebunsvoll-dienender Schöpferischkeit im Gemeinwesen, was 'Liebe der Frauen in Planetarischem Bewusstsein' hervorbringt.

Sublime himmlische Versammlung als Vorbereitung für den Dialog
'Einst saßen Frauen, ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Banden! Entfahre den Feinden! / Da verrenkte sich das Fohlen des Herrn den Fuß. Da besprach Ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester, darauf besprach Ihn Frija und Volla, ihre Schwester; aber niemand konnte heilen. Bis Wotan den Spruch gab: Bein zu Bein, Herz zu Herz, Glied zu Gliedern. (Merseburger Zaubersprüche || Genesis 2:23; Ambrosius-Hymnus; Jesaja 58:6-12; Ezechiel 37:7-28; Matthäus 13:47-50; 21:1-5; Atharva-Veda IV.12; Němcová: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel; Der Meisterdieb, Märchenfilm 2010: Krishna, der göttliche Schelm).

Durch Verweigerung zum Frieden  Sich den Verursachern von Kriegen und die damit verbundenen Leiden sexuell zu verweigern, ist zwar nur den heilig-göttlichen Frauen möglich, dennoch einzig wirksam, um Frieden zu erringen, denn Männer sind von Frauen abhängig. 'Das Eindringen nicht zuzulassen, keinerlei Eindringen von irgendeiner Macht oder irgendeinem Wesen, sei es in der Vorstellung oder in Kontemplation oder sonst wie – von keiner Kraft, außer Heiligem Geist – was bedeutet, Zurückweisung des Eindringens und Verweigerung der Zustimmung, weder durch Anerkennung noch durch Schwäche' (Sri Aurobindo).


4. Gewissen und Dialog im Bewusstsein von Sich Entfaltender Ordnung

Gemeinschaft – jenseits von frommen Normen und spirituellen Stereotypen
'Überall weichet das Weib dem Manne; nur in dem Höchsten weichet dem weiblichsten Weib immer der männlichste Mann' (Friedrich von Schiller, Das weibliche Ideal). Mann spirituell sein und sich als Mann kulturell entdecken, sind zwei grundsätzlich verschiedene Sachen, man ist nicht als Mann geboren: Mann werden Männer durch die heilige göttliche Weiblichkeit (Plural) – erst dann begreifen wir das weibliche Ideal »Notre-Dame«.

Das Klagelied der Kulturell Kreativen  Cultural Creatives sind jene Ritter, die – gleich den Heiligen Drei Königen – an einem Punkt angekommen sind, von dem aus sie sich, obwohl sie sich mitten im Leben in der Welt befinden, dennoch darüber erheben: manischer Eros plagt sie nicht mehr, anders ausgedrückt, ein Macho-Leben ist für sie ohne Wichtigkeit. Trotzdem erfüllen sie ihre Pflichten und Verpflichtungen in der Welt – sei es in der Kunst, Erfindungen oder dem Handel, etc. – in gleicher Weise wie andere. Es sind Männer, von denen man sagen kann: „sie sind in der Welt, doch nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Ihre Liebe als Priester-Lehrer und heilende Analytiker umfasst jede Seele, die Zuflucht sucht unter ihren Einfluss; friedevolle Freude stillt den Geist derer, die ihnen begegnen. Hat ein Mann diesen Zustand erreicht, ist er 'vom Thron herabgestiegen' und inspiriert, in Seelenzeit, Frauen im Dialog zum Ausdruck ihrer Seelen; dieser, der 'das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist' erlangt hat, mag geschwisterlich mit anderen – vor einem Bild, vor einer Statue, in Tempeln, in Kirchen, Moscheen, Pagoden, Synagogen – anbeten, sie nicht wissen lassend, dass er in irgendeiner Weise fortgeschrittener ist, als jene; durch sein bescheidenes Wesen tönt ein Lied (per-sonare): „In Triebhaftigkeit junger Frauen 'stürzt Wasser, uns zu verschlingen', im religiösen Fanatismus der älteren Frauen 'rollt der Fels, uns zu erschlagen', in hexengleicher Lust selbstständiger Frauen 'kommen schon auf starken Schwingen Vögel her, uns fortzutragen' “ (aus: Hugo von Hofmannsthal, Gedichte: Reiselied).

Das Abschätzungsvermögen des männlichen Gehirns, insbesondere der vom neurotischen Eros beflügelte männliche Intellekt, stellt jedes Urteil, welches seinem Intellekt widerspricht, als falsch heraus; heißt: 'der männliche Intellekt erklärt niemals etwas für notwendig, was einen Widerspruch mit einer anderen durch ihn abgeleiteten Aussage impliziert' (Suhrawardi), hierbei bewirkt Spiritualität sogar die heftigsten Erscheinungen von Grausamkeit. Einzig das Heilig-Göttlich-Weibliche vermag Männer zu wandeln, vorausgesetzt in deren Gewissen herrscht das Gelübde religiöser Ritterlichkeit vor (vgl. Matthäus 19:29-30).


5. Rücksichtnahme und die Auswirkung

Imagine There's No Woman (Joan K. Copjec)
Frauen wirken, statt vom Expliziten ihres Wesens, aus ihrem Inneren auf den gesamten Planeten ein; doch heiraten sie Männer, die gar nicht zum Glauben ihrer Seele passen. Je vertrauter und alltäglicher diese Verhaltensweise ist, desto problematischer wird die Analyse. Ethik ist der Wechsel vom Versuch »Frau« zu klassifizieren, hin zur Erforschung des Geistes 'Alle Menschen werden Brüder!' – könnte dies unser 'Weltkulturerbe' sein: „Wer liebt, muss das Los dessen teilen, den er liebt.“ (Bulgakow, Der Meister und Margarita)?

Siegfried zeugte, 'gebadet im Drachenblut', und überwand seinen Lindwurm als 'Herr des Feuers und der Elemente'; doch kam, als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau}, sein Herzbegehr {Lindenblatt}, das ein Feigenblatt {die Sunna} vom Paradies enthüllte, hervor [Nibelungenlied]; die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". Männer sind für Frauen das wert, wieviel Geld, Lebensgier oder Macht sie haben; Frau für Männer wieviel Sex bzw. Yoga sie treiben. Dies ist der Tod der schöpferischen Kultur. 'Seelisches verwirklichen' verödet hinter Fassaden von Patriarchen-Moral mit Dekor von Staatskirchen-Identität: 'Hoffnung, Glaube und Wohltätigkeit erschlagen den Kreativen' (Kupferstich Martin Weigels). „Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!“ (Richard Wagner: Wanderer), dies ist vielfach unsere "zivilisierte" Sitte, sogar jenseits von 'Genussehen': 'Nur den Moment fühlend' werden Frauen zum Spielzeug berechnender wie vorausschauender Herrgötter – ohne Lügen, mit Wissen der Ehefrau: „Ich hab' gar nichts gegen eine andere Frau einzuwenden!“, werden sie von Wölfen im Schafspelz manipuliert.

Brigit of Kildare – Vorbild der Frauen gegen die Wölfe
Heiligkeit der Weiblichkeit, wie eine Bodhisattva, zu praktizieren: dies gäbe Frauen ihre Macht, welche diejenigen Männer beschämt, die lediglich nur spirituellen Willen anzuwenden wissen. Vergiftung der Wahrheit durch Lügen stellt die primäre Quelle psychischer Erkrankungen dar 'nicht nur eine Frau verliebt zu machen und sie dann im Stich zu lassen oder auszubeuten, sondern in beste soziale Kreise vorzustoßen, diese zu täuschen – das hat natürlich etwas Faszinierendes.' (Peter von Matt, Theorie und Praxis der Hinterlist)


6. Vom Dienst der Seelen aus der Tiefe Eines Gewissens

Den Gott der Liebe sollst du preisen, Er hat die Saiten mir berührt,
Er sprach zu dir aus meinen Weisen, zu Dir hat Sie Mich hergeführt.

(Richard Wagner, Der Sang des Tannhäusers im Venusberg).

Der Geist kultureller Spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raum, befreiend von der verfestigten Situation seiner Kalypso-Venus. Mit der 'Heiligen Fürstin' {die Königin im Engel-Land} schafft die göttliche Sehnsucht Ihren planetarischen Gesang. Mit der Wiederkehr – im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes – wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen, während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt; die vierfache Weibliche Zeugungsenergie {das Feuchte, das Trockene, das Warme [Mystik], das Kalte} setzt Vision in kulturelle Sprache um. Der seligen Jungfrau kommt die Rolle einer Hebamme bei Elisabeth zu: die gebärende Frau ermutigen, loszulassen und sich selbst gestattend, zu einem Kanal für die mächtige Kraft jener Zeugung zu werden, die durch Sie hindurch strömt und »Notre-Dame« den ursprünglichen Zustand von göttlicher Ganzheit voll bewusst macht: das Vertrauen in den alchemischen Prozess und Leib der Frau (Suren 15:25-27 und 7:11-12, Das Felsengebirge und Die Höhen). Tannhäuser, Musiker der höchsten Schönheit, hält die Große Göttin für ein Abbild des Urbildes, auf deren Offenbarung er nicht nur schreite, sondern aus Ihr her, der Großen Mutter, das große Licht 'Der Liebe, die sich vermenschlicht', stamme alles: die spirituelle Religion, die religiöse Spiritualität, der Friede und 'der Neue Himmel und die Neue Erde' (Offenbarung 21:1).

Heilen und Alchemie 
'Alchemie' in unserer Zeit geht davon aus, dass es möglich ist, den weiblichen Organismus {hyle}, in seinen neurotischen und psychotischen Erkrankungen {das unedle Metall}, mit den edlen Prinzipien {eidos} von Großer Mutter (kabbalistischer Vedanta), Kulturell Kreativen (universaler Sufismus) und Große Göttin (Buddha-Weltlichkeit), in den Stufen: 'kupferne und bronzene Regeln', 'silberner Imagination' und der 'goldenen Nächstenliebe', schließlich neu, als Planetarisches Bewusstsein [Weisheit], zu gestalten und auf diese Art und Weise Unsere Erde zu heilen. Das ist idealerweise dann möglich, wenn The Cultural Creatives, in ihren Funktionen als religiöse, spirituelle, psycho-analytische und offenbarende Diener, dem weiblichen Körper-Herz-und-Seele-Organismus beigestanden haben, sich von Unedlem lösend, empfänglich zu sein für das Prinzip Eines heilenden Geistes. 'Prima materia' und 'Quinta essentia' sind Forschungsgebiete wissenschaftlicher Ethik unserer Zeit; anders gesagt: 'nur mittels der Wissenschaft vom Leben kann die Beschaffenheit des Lebens von Grund auf verändert werden' (Aldous L. Huxley).


7. Money, Sex & Power

Alchimie und Geistigkeit  Im nehmenden Zyklus dominieren Männer über Frauen: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, ihre Selbstverwirklichung zerschneidet Holz. Wenn aber der Geist zur Transzendenz in den Zustand 'göttlicher Einheit' fortschreitet, enthebt er sich selbst aus der Hölle heraus. 'Selbstdenken ist unser höchster Mut. Frauen, die wagen selbst zu denken, diese Frauen werden auch selbst handeln: 'jede Frau muss ein Inneres Heiligtum haben, dem sie sich weiht, indem sie sich als Selbst-Darbringung in ihm unsterblich macht – Unsterblichkeit für Gott als Leidenschaft der Liebe muss das Ziel einer jeden Frau sein' (Bettina von Arnim).

Gaia-Symphonie  Erde ins Wasser werfen, Wasser ins Feuer schütten, Feuer in die Luft fackeln – diese Umweltsünden vergiften unser Beziehungsklima. 'The Sacred Feminine' wehrt sich auf Ihre Art gegen die Verunreinigung der Ozeane der weiblichen Seele, gegen Überfischung ('das übertischte Mahl' Goethe, Faust) und eine 'Trinkwasserverknappung im Glauben'. Der Frauen Natur ist ein Meer von Vibrationen; jede psychische wie physische Bewegung stellt einen Tsunami für Planet Erde dar. Doch ohne den schöpferischen Geist, 'The Creative Christs' der Menschen, lässt sich mit Wirtschaftsmacht kein Kampf für den Frieden führen: unsere Ozeane und Kontinente müssen büßen für die „christlichen Tugenden“, „buddhistischen Leidenschaften“ sowie „muslimischen Unwissenheiten“ der Frauen. Eine Frau wird durch ihren Mann kulturell; Kultur aber kommt durch die Frauen zur Erde.

Frauen lieben den brennenden, sie begehrenden Blick des Geschäftsmannes, eines Handwerksmeisters, eines Spirituellen. Dann sind sie glücklich, weil sie sicher sind, dass dieses sie so anregende mächtige, intensive und ausdrucksstarke Gemüt des seelenlosen Mannes ihnen Konsum, Vergnügen, Freiheit bringt, und sogar alle ihre Forderungen für den Bauch erfüllt. Würden Männer hingegen im analytischen Dialog die helfende Natur ihrer Seele, den nicht-kommerziellen gebenden, erhellenden, rettenden Geist offenbaren, aus eigenem Antrieb das Gemeinwesen der Frauen heilend, und würde dadurch die höhere Natur in der Weiblichkeit zu erwachen beginnen: das Kosmische Gewissen würde sich regen, Frauen für die von ihrer niederen Natur eingeflüsterten Taten schuldig machend – doch wozu?


Verändertes Saatgut – vergiftetes Brot gibt ihnen heute...  
Egozentrische Pestizide im männlichen Bewusstsein haben Einfluss auf die geistige Orientierung des Weiblichen, Empfänglichen: Kommunikation und geistige Fitness und damit seelisch-fruchtbringende Tätigkeit sind gestört. Frauen beginnen isoliert, getrennt zu leben. Der geistige Teil der Menschheit, der in Kollektivität lebt, der in allen Geschöpfen lebt, fängt an, sich nicht zu entfalten, und, sich seiner krank und unbewusst, mit unglücklicher Miene sich zu beklagen, weil seelische Fähigkeiten so begrenzt und verdunkelt sind, dass unser Organismus gar nicht mehr fühlt. Dies ist bei Millionen von Frauen in der Welt der Fall. Würden Männer "Grubenunglücke" zu vermeiden wissen und gegen "Chemieabfälle" predigen, geschähe der Erde ihre Heilung.

 


8. Tiefenpsychologischer Dialog – Der Seele der Menschen erlauben aufzublühen

Wir brauchen im Umgang miteinander – global – eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen. Dies hat allerdings nichts mit Beten oder Meditieren im herkömmlichen Sinne zu tun oder dem Lesen von Büchern. Es kann auch nicht von religiösen Autoritäten, Yogameistern oder spirituellen Gurus wachgerufen werden; und weder mit psychologischem Verstand noch transzendentem Klang, noch dem spirituellen Bewusstsein können wir Das Neue Bewusstsein erfahren. Die Seele ist schöpferisch. Um schöpferisch zu sein, müssen wir alles Rastlose hinter uns lassen und das Aufblühen der Gefühle, das körperlich frische, herzensreine, seelenlebendige Gemüt werden: humanes Bewusstsein. Diese Energie wird durch direkte innere Wahrnehmung freigesetzt und nicht über ein Wissen oder ein Lehren. Zum Beispiel können Frauen im Dialog aussagen, dass 'die Gefühle von Eifersucht' (Exodus 20:5) nicht wahnhafte Einbildung sind, dass die Angst, an 'eheunfähige Männer' (Matthäus 19:12) zu geraten, berechtigt ist, und dass es 'Gebote für die Seele' (Markus 12:30-31) gibt. Dann werden wir verstehen, was die großen Lehrer der Menschheit gelehrt haben und wir werden tolerant werden gegenüber den »Religionen der Welt«. Doch ohne religiöse Anbetung und marianische Ekstase als Grundlage, bewirkt Meditation [Hatha-, Mantra-, Jnana-Yoga], anstatt Ordnung und Harmonie in den Herzen und Seelen zu erzeugen, Krieg, Chaos und entfesselte Leidenschaften (mit unvorstellbaren karmischen Konsequenzen) – das Himmelreich nachhaltiger ehelicher Beziehung ist dann verwehrt.

Heilung durch den Gruppenanalytischen Dialog  Im Kern sagt 'Die Lehre Buddhas' aus, dass Neid, Gier und Hass – und damit auch das Leiden – durch vollständiges Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden können; sie ist ein philosophisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt (Erich Fromm). Dharma muss mit den Essentials der Forschungen C.G. Jungs verbunden sein: aktive Imagination, Synchronizität, Alchimie. Mangelnde Fürsorge [Schatten der Männer Meisterschaft] – statt mit dem 'Blick, der in der Stille lebt' (Jesaia 30:15) den Frauen seelisch-geistlich zu dienen – bringt unmündige, kriegerische Menschen hervor.

 

 

F.  Die Antwort des Universums : 'Gottes Wundertaten' 


Von Liebe wegen
  Europa muss jetzt die Zügel Kultureller Angelegenheiten in die Hand nehmen; dabei ist es das Wichtigste, dass Männer von spirituellen Frauen lernen: seelische Selbstkontrolle. Jedoch ohne den erwachten seelischen Geist {der Frauen body-heart-soul-feeling durch Dharma Geben} erreicht selbst große Spiritualität, nebst Marienerscheinung in Kirchenfrömmigkeit zu haben: nichts. Die geistige Sprache spiritueller Frauen ist der Beginn des Weges eines 'Glücks & Friedens' kommender Generationen und Geschlechter. Kein zerstörerischer Gedanke, keines Machos Gefühl seines weltlichen Schicksals, sollte über die seelenvoll-spirituelle Feminität herrschen. Dann ist eines sicher: Frauen sind die Meisterinnen über paternale Konditioniertheit sowie leidenschaftlich-trügerische Verliebtheitsideale der Männer; Mannkontrolle durch die eigene göttliche Seele ist eine Eigenschaft, die humane Fraulichkeit von 'Iblis-Weibern' unterscheidet. Es ist universelle Frauenlust im Alter, in den Spiegel der Seele den Angebeteten in 'die wahre Frau' zu absorbieren, während wiedererlangte Frömmigkeit alles Physische hinwegfegt; einzig der Frauen »Eine Stimme«, die der göttlichen Vernunft im Dialog, kann dem Sturm aus männlichem Drang und Zwang, der über dem See weht (Matthäus 8:24-27), Einhalt gebieten und auf Planet Erde Frieden schaffen.

Unter den Frauen, die leben, gibt es nur wenige, die die Situation auf Planet Erde bedenken; und unter den wenigen Frauen, die kontemplieren, gibt es noch weniger, die sich ausdrücken können. Im Sprechen der Frauen, welcher der Ausdruck der geistlichen Seele ihrer Männer ist, werden Kriege beendet. Und doch beginnt Frieden machen mit der Erkenntnis Jane Fondas: „Nichts ist im Leben so wichtig wie Freundschaft zwischen Frauen. Nicht einmal Sex.“

 

 

G.  Fragen


Womit lässt sich 'Dialog' vergleichen? – Es sitzen da Frauen im Kreis und wissen nicht, was Gesundheit ist. Bis sie endlich zwei Männer vor Gericht stellen, von denen beide nicht wissen, wer von ihnen gewinnt. Und wie lässt sich das letztendlich herausfinden? Wer das Szepter in der Hand trägt, wenn er den Saal des Gerichts verlässt, hat gewonnen.

Wir Menschen sollten nicht daran interessiert sein, eine Tradition, eine Religion, eine profane Sitte oder eine spirituelle Moral des Absurden zu entwickeln, was heißt: Sohn-Nachfolge, die Scharia einführen, Konkubinat oder Wiederheirat, Frauen ins Kloster stecken oder als Genussehen für Manager gebrauchen – vielmehr sollte es uns darum gehen, welche Konsequenzen aus dieser als Wahrheit erkannten Tatsachen zu ziehen sind.

Der Verlauf der Geschichte ist unumkehrbar  Das Fühlen religiöser Männer, der Verstand spiritueller Frauen sind darauf ausgerichtet, Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu finden. Wenn sich das Zeitfenster der Möglichkeiten einmal geschlossen hat, werden uns die Konsequenzen unseres Versäumnisses Dialog abzuhalten, ein Jahrtausend begleiten.

Die Kälte eines Mannes gegenüber seiner Ehefrau zeigt sich in seinem Freizeitverhalten. Um sich geliebt zu nennen und sich auf dieser Erde geliebt zu fühlen, verbringen Männer ihre Freizeit gern im Haus oder 'mit Bruder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder, Äckern' (Markus 10:29), lustwandelnd auf Feldern, auf Jagd in fremden Häusern oder Wäldern. . . warum sollten sie im Dialog der Frauen 'der Männer Lügen und Betrügen' gar bereuen?

Unconditional Surrender 
Worte reichen niemals aus, die Geburt weiblicher Wirklichkeit zu beschreiben; denn Sie ruht in der Tiefe von der Höhe, aus Ihrem Inneren durch 'heiligen Geist'. Dass sich 'Die Verheißungen Gabriels' erfüllen, ist vor allem Katharsis notwendig, welche darin besteht, die Psyche von alten Wurzeln, Steinen und fremden Elementen, die Wachstum stören oder behindern können, zu befreien: Erde muss in Wasser, in Feuer, in Luft und in Bewusstsein sich wandeln. 'Gottesdienst' ließe sich als Ausdruck des 'Dienstes an mystisch Sterbenden'
(1 Korinther 15:31; Markus 12:25) beschreiben – schwer, festzustellen, ob aufrichtige Güte (Chesed Shel Emet) gänzlich uneigennützig erwiesen wird, oder ob nicht vielmehr Pseudo-Seelen spiritueller Männer mitmachen, weniger um 'Bodhisattvas in Gott' zu ehren, denn der eigenen Persönlichkeit Selbst-Befriedigung zu geben (Matthäus 22:10-14).

Lernen im Dialog  Männer müssen gegenüber bloßen Techniken von Sex und Eros zu jener Heiligkeit kommen, dass ihnen Weiblichkeit Gottesaltar wird, sodass sie tatsächlich eine Art priesterlichen Dienst verrichten, den sie im physikalischen und psycho-chemischen Laboratorium der Göttlichen Mutter tun. Denn nur indem 'Die Frau' zum sakralen Gottesaltar wird, kann der Kultureller Geist da hinein, als Reliquie in den Tabernakel, den Ventrikeln ihres Gehirns, moralisieren und spiritualisieren. Sollten sich Männer jetzt nicht aufringen zu einem Lernen in bezug auf das Heilig-Kulturelle, werden gerade intelligente Frauen in großer Zahl in den Schoß fundamentalistischer Religion zurückkehren; aus dem einfachen Grunde, weil sie sich retten wollen zu dem, was von unserer schönen Erde bleibt. Im Ereifern nach spiritueller Macht, ermangelt es Männern zusehends am kulturell-religiösen Lernen [tavistock-working-conference], wodurch nur etwas Neues, etwas, was wir brauchen für die Zukunft, wirklich gefunden werden kann. Die meisten Geschäftigen aber reden, dass sie aus Heiliger Schrift oder anderen gleichbedeutenden Offenbarungen nichts lernen können. – Natürlich können sie das! 'Für die Sufis ist ein Buch ein Mittel, um Informationen zu erhalten und gleichzeitig ein Instrument. Information und Handlung sind beide notwendig. Die Schlüsselstellung nimmt dabei der Lehrer ein. Wenn er seinem Schüler sagt: „Lies dieses Buch!“, dann sollte er es lesen; wenn aber geantwortet wird: „Ich kann aus Büchern nichts lernen“, darf man sich nicht wundern, dass er nichts lernt.' (Idries Shah, Die Sufis). Bleibt die Frage, wie wir uns vor solchen Männern bewahren, deren Lippenbekenntnis 'Ich will ja lernen' in Wirklichkeit ein Schutz vor dem Lernen – eine Art Beschwörungsformel gegenüber seiner Frau ist?

Einfach "nur katholisch" sein, ohne die spirituelle Persönlichkeit der Männer im Retreat, sowie deren hl. Schöpfergeist im Gemeinwesen, durch sich selbst planetarisch zu pflegen, bedeutet für Frauen immer mehr die Erkenntnis: „Du kannst eben als Frau nicht wirklich frei sein. Oder ja, du kannst es schon, aber dann bist du eben einsam und tot, so ist es eher zu begreifen. Wenn du als Frau wirklich unabhängig sein willst, fehlt auch das Positive der Abhängigkeit, nämlich Freundschaft zu Frauen, die nachhaltige Liebe zum Mann, und letztendlich die Verbindung zu anderen Menschen auch; ganz sich selbst zu sein – das funktioniert nicht für die Frau.“ (nach Josephine Frydetzki zu 'Digame'). Gibt nicht solche Frau-Egozentrik Männern die Macht {Brexit-Erlaubnis}, das Gleiche mit ihrem Land zu tun?

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (C.G. Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles); damit 'die Liebe geliebt werde' braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Die Weisheit: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf 'die Liebe'. Anders gesagt, ist auf dem Pfad des Dharma-Gebens (andere befreien von Leiden) die mystische Vereinigung mit Gott erreicht, muss sich 'die Leere des selbstlosen Selbst', der Spiegel der weiblichen Seele verlieren; es ist diese Kraft, welche im Dialog jene spirituellen Männer, die zu ihrer göttlichen Fülle gefunden, in den 'Dienst an der Menschheit' zu stellen vermag.

Von erleuchteter Weisheit der Frauen versus intellektuelles Wissen
Frauen sind neugierig auf das, was sie sehen. Sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charaktere und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über Vielfalt zu erhalten. In Ermangelung von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es, dass Frauen dadurch 'immerwährenden Frieden' erlangen würden. Weisheit der Frau widerspricht intellektueller Vielwisserei, sie ist jene Fähigkeit, die von der göttlichen Intuition ihre Sprache bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Sie dringt in den Geist aller Dinge ein. Die erleuchtete Weisheit erkennt in der Großen Mutter den Ursprung, der die Nationen verbindet. Die göttliche Immanenz in allen Dingen des Universums wahrnehmend, erkennt Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', in allen Menschen, bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen, des schönsten und geliebten Gottes wird und Sie den Kulturellen Menschen liebt, den hu-man, jenen heiligen Geist, welcher als 'Bruderschaft der Menschheit' wirkt. Diese Weisheit – welche zugleich Wissen über die Wissenschaft und über die Kunst beinhaltet – können Frauen nicht durch Studium von äußeren Dingen sammeln oder aus Büchern lernen oder durch manch psychologische Sitzung erwerben; Weisheit entsteht auch nicht durch spirituelle Einzelretreats {die Erfahrung von Namen und Formen Gottes Persönlichkeit}. Die Erleuchtung bringende Weisheit einer Frau entstammt jenem emotionalen Glück, das mystische Seligkeit ist und dem Handeln der Seele, dem Frieden allen Gebens in geistiger Nächstenliebe entspringt. Die Sprache der Weisheit, in geheiligter Kapazität der Frau, ist es, die alle Fesseln unseres Lebens durchbricht und die Menschheit in planetarischem Bewusstsein auffordert, Unser Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es ist diese Freiheit der weiblichen Seele, nach der die Welt sich sehnt. In der Kapazität erleuchteter weiblicher Weisheit kann Wissenschaft und Kunst der Frauen dem schöpferischen Geist spiritueller Männer folgen.


Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  
Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, den dominanten und gleichgültigen Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?

Dialogisch gilt es zu hinterfragen, was dem Gemeinwesen eigentlich lieb ist? Falsche Harmonie zwischen den Geschlechtern muss unerträglich werden, wenn deutlich wird, dass aufs Übelste verborgen bleiben soll, dass spirituelle Praxis dem Lebensdurst der Männer, der Ich-Sucht ihres erotischen Begehrens dient, während "Hauskirche" die Sehnsucht der weiblichen Seelen nach 'Heilung der Erde', nach Entfaltung ihrer spirituellen Persönlichkeit in Beziehung, schwächen und schließlich aufheben soll. Dialog ist nicht materiell, politisch oder spirituell: es ist die Religion der Natur zur Heilung der Menschheit.

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas (Der Wanderer über dem Nebelmeer, Friedrich 1817-18) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen der Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau, komplementär stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts. Im überschäumenden Eros glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), man hält's mit der Moral: „no command, no critic, no opinion“. Steigt hingegen die religiöse Freude mit stürmischer Gewalt empor, dann fällt das Schweigen recht schwer, sie zu verheimlichen, ist keine geringe Qual (Teresa von Ávila).


Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid“ – diese Liebe {der Blick, der durchdringt und Kapazitäten erweckt, die noch nicht da sind} ist schöpferisch. Wir sollten lernen, wie das Zusammenwirken von Mann und Frau sein könnte. Was nützt es, uns spirituell zu stärken, um mehr Geld zu verdienen? Immer mehr Frauen werden mit Krankheit und Tod dafür bezahlen müssen, dass Männer geistigen Charakter verloren haben.
 

Wer? was? wem? zu sagen / Warum? wie? wann? musst du erst fragen.
Quis, quid, cui dicas, cur, quomodo, quando, requiras.
(Albertanus Brixiensis, Ars loquendi et tacendi)
 

Die Nacht, die durch die Genius-Seele geschmückt und durch keine Wolke weiblichen Zweifelns getrübt wird, ist die Weihe-Nacht. Melchisedek brachte Abraham 'Brot und Wein' hervor, und 'das Licht Magd-Allahs' (Johannes 20:18) bringt die Hoffnung: 'dass wir heute Weine machen, die so altern: das Fleisch verlieren und peu à peu Aromen zugewinnen, die an Rosenblätter erinnern und den Geist behalten' (Romanée-Conti, Aubert Gaudin de Villaine).
 

Radiant Message  In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl (Psalm 95:6) bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)], gänzlich dem Dharma hingeben: „ohne Worte, ohne Schweigen“… Doch, warum dann all diese Unschlüssigkeiten, diese Komplikationen? – weil es weiter darum geht, die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen; daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘.

Erformt die Menschheit mit das All? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].

Es gilt Bedingungen zu schaffen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, welche die wirkliche Ehe zwischen Frau und Mann ermöglichen. Und die Erkenntnis, die immer mehr heranreift ist: das, was herrscht und alles beherrscht, ist der Mangel an spiritueller Überschattung (Lukas 1:35) der geläuterten Seele des Weiblichen. Frauen werden dem zerstörerischen Wirken der Männer nicht eher gewahr, bevor sie sich nicht daran begeben, in ihren Mythen Wirklichkeiten klarzustellen und zu formulieren, die jene Kunst der Männer betreffen, der die Persönlichkeit zur Guten Weiblichkeit gestaltet. In anderen Worten erzählt: hält ein Paar sich von Mythos und Kunst getrennt, hat die Frau im Alter nichts mehr zu sagen; dann wirft seine Unwahrheit den Mantel um ihre Unschönheit und „trinkbares Wasser siegt mit zwei Längen vor Gemüsesuppe und mit fünf Längen vor Blaue Lagune” (Legende vom Ozeanpianisten, Giuseppe Tornatore und Alessandro Baricco).

Kommet und lasst uns anbeten, niederknien, das Knie beugen vor Gott, der uns gemacht. (Psalm 95)
Wenn der Regen Zacharias (Melchisedek) auf den Boden fällt und Die Große Mutter (Sankt Elisabet) fruchtbar macht, auf dass ihre Persönlichkeit reift, fällt ihr Atem, die Essenz aller Energie, als Regen auf alle Teile seines Körpers, und sein Gehirn wandelt sich zum Evangelisten (Lukas 1:59-67); zuerst war ihr Atem, und daraus: „Am Anfang war das Wort.“ Doch alle Formen der Anbetung oder des Gebetes müssen den Menschen näher zu Gott bringen. Dies bezeugen die Drei Könige vor der glaubenden Jungfrau, die ihren Erlöser hervorgebracht.

 

 


H.  Appell an die Frauen


Nicht-Dialog ist weibliches eigenes sittliches und intellektuelles Versagen vor Männlichkeit,
deren Barbarei gegenüber Frauen keine Grenzen kennt und deren spirituelle Propaganda
mit einer zuverlässigen Mütter-Konstante rechnen darf: Bequemlichkeit.

Warum haben Frauen zumeist geistlose Ehemänner? Weil Frauen wollen, was sie haben, wenn sie wollten, was sie nicht haben, wären Frauen, was sie nicht wünschen zu sein – und so wird geliebt und gelobt, dass Männer 'schneller, weiter und höher' in dominanter Manier handeln: dies ermutigt Maskulinität zu erobern, zu unterwerfen und auszubeuten, brennende Regenwälder (seelenlose Kultur), verschmutzte Ozeane (der Mütter wahnhafte Moralen) und verpestete Luft (Töchter in kriegerischer Spiritualität) hinterlassend.

Die Zukunft steht auf dem Spiel 
Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {geschütztes Land} ausgeschlachtet wird, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. Belebt und fördert, um Himmels willen: Kultiviertheit des Dialogs! Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen
[Matthäus 19:12; Qur‘an 24:32] und Kultur der Männer.

Vom Wegwerfen der Großen Mutter 
Der Verfall in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, einer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in den Frauen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben – das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder frommen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, dem Dharmakaya im Geist emotionaler Schöpferischkeit.

Frauen müssten zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist  
Nicht gilt es Meinungen auszutauschen. Frauen werden zum Schlaginstrument für Männer, das noch gedemütigt die Sure
(4,34) dazu singen soll. Wenn Frauen selbst zu ihrer Seele erwacht sind, können sie durchsetzen: „Verlange nichts von mir, was ich nicht freiwillig geben würde, nur mit der Begründung, das ist für deinen Job.“ Vor 'Wissen über Ethik' gilt es zuvörderst, physische Enttäuschung durch lichten Glauben, psychische Kränkung vermittels hingebungsvoller Geistigkeit, und seelische Selbstwertschwäche in Dharma-Gemeinwesen zu überwinden.

Die zwei Pfade
Jede Frau hat in ihrer Jugend eine Zeit des Erwachens, eines allmählichen Erwachens 'Dharma zu geben in Sittlichkeit (síla)'. Weisen älteren Frauen geschieht 'plötzliches Erwachen in einem Augenblick', sei es durch Krankheit, einen Schicksalsschlag oder eine Ent-Täuschung, oder weil ihr Herz durch plötzliche Unliebe ihres Mannes gebrochen ist.


Vom Geliebten Herrn und Dem Einig-Wesen 

Frauen sind die Gesamtheit der Tatsachen, das Bestehen von Lebensverhalten. Wenn aber Männer im Lebensverhalten von Frauen vorkommen können, so muss dies schon in den Männern liegen. Kennen andererseits Frauen, durch die Anbetung des Herrn, das Wesen der Männer als sich selbst, dann kennen sie damit auch sämtliche Möglichkeiten des Vorkommens von Männern im Lebensverhalten der Frauen; jede solche Möglichkeit aber muss in der individuellen Seelennatur des Mannes liegen, es kann nicht nachträglich eine neue Möglichkeit gefunden werden. Um die Männer also zu kennen, müssen Frauen daher nicht deren präexistentiellen externen physio-mental-spirituellen Fähigkeiten erwerben, sondern vielmehr alle die internen, wesenshaften, seelischen Kapazitäten, die 'das Einig-Wesen' der Männer sind – doch dies können Frauen wiederum nur über sich selbst kennen. Sind alle Männer, in deren seelischen Individualität, der erwachten weiblichen Seele als 'Der Geliebte Eine' gegeben, so sind damit alle möglichen Lebensverhalte gegeben.
(nach Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus I.11-II.124).

Von weiblicher List im Männer-Diskurs
'Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; d.h. wenn das Individuum ungeteilt bleibt, sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen.' (C.G. Jung)

Nicht-religiöse Maskulinität hat keinen geweihten Sinn dafür, sich selber aus der Welt zu schaffen, das verwundete Weibliche zu heilen – und Sex verstärkt dies geradezu: Raffinesse und Eigensinn der Persönlichkeit werden so insolent, dass verschwiegener Sinn in beredtes Schweigen herrscht; die Folgen aber sind Ruin, Verwesung, Zusammenbruch.

Das Ungleichgewicht zwischen Frau und Mann entsteht, weil Männer für sich zwei Positionen beansprucht, die des Geschlechts und die der Macht zugleich. Das sexuelle Feminine entreißt ihrem Manne zwar dessen spirituelle Herrschaft über die Frau, damit 'der Kampf gegen Gipfel' sein Menschenherz nun auszufüllen habe – lenkt sie ihn doch zum ausbeutenden 'erfolgreichen Geschäftsmann' (Johannes 18:3) und zu seiner Maxime: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“ (Albert Camus). Weiblichkeit in der Macht ihres heiligen und göttlichen Geschlechts kann dies ändern.

Ahriman & Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in internationales Hotelwesen verwandeln, und die Natur selbst bringt protestantische Frauen zur katholischen Anbetung. Den Charakter von Männern aber zu ändern, ist das Schwierigste überhaupt und Frauen werden im Laufe ihres Lebens festgestellt haben, dass es vergeblich ist, dies zu versuchen. Was jetzt aber Frauen tun können, damit sich auf der Erde etwas ändert, ist, die eigene erleuchtete Seele zu erwecken, denn das liegt in ihren Händen. Und doch ist immer noch das, was Frauen am meisten beschäftigt: andere Leute – insbesondere der eigene Mann. Die Gemütsstimme einer Frau bringt beständig, gebetsmühlenartig, sei es bewusst oder unbewusst, hervor: „Ich bin verletzt! Er tut dies ja alles nur zu seinem eigenen Vorteil! Ich fühle mich benutzt! Er hat mich unfair behandelt!“ – missbraucht, so endet zumeist das Frauenleben: frustriert, unterbewusst voller Groll, da man doch vom Mann seelischen Geist erwartet hätte, als das Schöne, das man will und sich so inniglichst herbeiwünscht; eines aber gewiss nicht: dass Frauen selbst alle Glückseligkeit in sich haben, so sie von Iblis unabhängig werden sollten, denn darin liegt das Geheimnis eines »Heilens durch Die Frau«. Die unheilige Weiblichkeit hat das große Bestreben, im Herzens der Männer sich festzusetzen, ihr Gehirn zum materiellen Erkenntnisorgan umzugestalten; seelenlose Männlichkeit dagegen, mit dem Gemüt, das die so brünstigen Geister eines spirituellen Willens sind, das Seelisch-Göttliche aus dem Weiblichen herauszunehmen, um sich die Frau sich angepasst zu machen; so dass sie, wenn sie nach Selbstverwirklichung strebt, für gewisse Bereiche, wie Planetarisches Bewusstsein, sich so hohl fühlt, als wäre es ihr weggenommen. Profane Weiblichkeit pfropft dem Mann etwas auf. Indem sie quasi seine Blut-Hirn-Schranke überwindet, stopft sie ihn mit materiellen Wünschen voll. Seelenlose Maskulinität nimmt dagegen ungerührt einer Frau den Seelenspiegel ihrer dharma-Liebe weg, und macht sie, um auch zu zeigen, was zu ihm gehört, auf bigotte Weise: männlich.

Vom Schöpfungsprozess, der die Welt zum Frieden antreibt  Der kreative Prozess zum Frieden der Menschheit ist rhythmisch: er schwingt von der expliziten spirituellen Arbeit der Männer zu ihrer individuellen Geistigkeit, welche das Ideal der Bruderschaft ist, und zurück von impliziter geistlicher Schwesternschaft zum globalen Wirken spiritueller Frauen. Der Schöpfungsprozess ist die Form der Einheit von Männern und Frauen: spirituelle Männer im heiligen Geist wie heilige Frauen in göttlicher Weiblichkeit sind passiv, zusammen aber tragen sie die Kreativität, die die Welt antreibt. Mann und Frau sind komplementär: die Ursache ist in der Wirkung, und die Wirkung ist in der Ursache, so wie der Same im Herzen der Blume, so ist die Blume das Ergebnis des Samens. Die spirituelle Arbeit der Männer hat damit zu tun, das innere Leben der weiblichen Seelen zu vertiefen, welche durch den göttlichen offenbarten religiösen Kontext sich vollenden.
 

Im Garten des Lichts der Frauen


Das Leben ist ein Ort zum Lernen, an dem jeder Herzensschmerz, jede Trauer eine wertvolle Lektion bringt. Statt sich endlos vorgespielte, mit politischem Kalkül manipulierte Serien im Fernsehen anzusehen – nur um die eigene Liebe zum Narren halten zu können – sollten Frauen ihr eigenes Leben im Vorführraum der innersten Spiegel ihrer eigenen erleuchteten Seele betrachten, um durch ihr eigenes Leiden und das Studium der Leiden anderer Frauen Weisheit erlernen zu können; sie sollten sich dazu einen Versammlungsort schaffen, in der Art eines „Garten des Lichts der Frauen“, wo Erfahrungen, seien es psychische Enttäuschung, somatische Seelenkrämpfe, bis hin zur Annehmlichkeit göttlichen Glanzes in seligstem Friede von Wunschlosigkeit, zum Verständnis all dessen beitragen, was das Glück jener Liebe ist, Die sich als das Schicksal des weiblichen Lebens offenbart. Als Organist in Kirchen begegnet man vielen Frauen, die sich vorstellen, dass, indem sie sich unbestimmten mystischen Regungen hingäben (Franz Werfel, Lied von Bernadette), sie den Heiligen Geist anziehen würden. Den heiligen Geist empfangen – dies gelingt Frauen, nachdem auf ihrem Initiationspfad das große alchemistische Werk »Magna opera Domini« (die Reinigung der Psyche und das Selbstbeherrschen der Seele durch dharma-Geben) vollbracht worden ist. Psyche und Seele nicht vollständig transfiguriert zu haben, zieht dunkle und unreine Motivationen jener Bündnisse an, in denen Männer, nicht fähig sich spirituell zu beherrschen, hineingewoben sind, sich psychische Nahrung zu stehlen. Im Dialog sich aufrichtig für diese Fehler zu entschuldigen, öffnet den Frauen das Tor zum Himmel: 'Gibt es doch kein größeres und wirksameres Gefühl, als um Verzeihung bittend seine Fehler und Schwächen vor Gott zu bringen' (Hazrat Inayat Khan). Männer geben zumeist ihre 'falsche Einstellung in der Liebe' nicht zu; noch haben sie große Angst vor den Fehlern ihrer Vorväter. Es sind die aufrichtigen gottgeweihten Frauen, die, indem sie sich vor Gott demütigen, damit »Weisheit« bekunden, und in Ihr Männer am ehesten belehren. Indem sie nämlich einzig sich selbst beurteilen, erlangen Frauen Kenntnis über das, was richtig und was falsch, was gut und was schlecht ist. Die eigenen Fehler korrigieren, sich bessern, die richtige Einstellung einnehmend, das ist das große Erfolgsgeheimnis der 'Frauen im Dialog'. „Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet“ (Matthäus 7:1-5) wird immer das beste Beispiel sein, dem Frauen folgen können; dadurch erreichen sie ihr Ziel: den SINN einer jeden Seele auf Planet Erde. Macht folgt ihrer eigenen Gesetzmäßigkeit und sie entfaltet ihre Dynamik umso stärker, je mehr man von ihr hat. Männer, die viel Macht in sich konzentrieren, wie Führungskräfte in der Wirtschaft oder spirituelle Meister, geraten sehr schnell in einen Sog, der ihnen ein 'den Frauen dienen' unmöglich macht. Selbst wenn es längst Zeit dazu wäre. Selbstherrliche Männer müssen sich abstrampeln, um zu herrschen; sie dürfen ja nicht aufhören: „Je mehr der sexuelle Sog Evas sie nach unten zieht, desto mehr strampeln sie“ (nach Fanny Jiménez). Kali-Göttinnen sind der Meinung, dass sie sich größer machen könnten, indem sie Männern 'den Kopf abschlagen' – nichts erniedrigt den Charakter der Frauen mehr. Frauen töten mit Sex ihre Wut, und somit auch ein Stück ihrer eigenen Seele, um das Selbstobjekt, die Mutter, zu erhalten – sie sollten heilig-spirituelle Vorbildfunktion einnehmen: nicht mehr 'Kali' sein.


Dialog über das humane Leben
  Ethik lässt sich nicht verstandesmäßig, mit Frömmigkeit oder mit spirituellem Sein begreifen. Sie kann nur gefühlsmäßig erfasst werden; an der Wirkung können 'Menschen mit gutem Willen' sie in etwa erkennen: durch unseren seelischen Geist, den wir geben, erkennen Leute ihren Mangel (Caterina Fiesca von Genua). Ethik setzt voraus, dass Menschen ihren Charakter entwickelt haben. Männer, welche im Dialog die Gefühle der Frauen zur Freude der Seele erheben, fügen Goldenes Wasser, das Licht der Schönheit der weiblichen Seele, ihrem Dienst hinzu; Frauen, die hingegen nur das spirituelle Ego ihrer Männer fördern, ohne die Kultur des Dialogs, gießen Dunkelheit über Seelen, was gleichsam wie Pech an ihnen kleben bleibt, ein ganzes Leben lang.

In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung, personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glücklich, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde das für ihr Glück ausreichen? – Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Idolatrie, der Blick in des Iblis blendendem Schein hat das Auge ihrer Herzen erblinden lassen. Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, Gleichgültigkeit... sind Stimmen tief innerlich empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte – um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an der Männer Selbstsucht an. Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung ist, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, der Verzückung jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen 'Leere: Befreiung von Bedingtheit' (sanskrit: kaivalya) verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend – 'Im Anfang war das Wort': Waza’if & Zikr – im Lobgesang in Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, die »Persönlichkeit Gottes« offenbarend. Solange Engel diesen Heilungs-Brunnen nicht gefunden haben, schafft ihnen nichts wirkliche Gesundheit.

Der Dialog: Unser Vertrag mit der Natur versus Die verschiedenen Aspekte der Freiheit
Wenn übertrieben schweigsame Frauen im psychoanalytischen Dialog all das erlittene Unrecht spüren, dann geraten sie meist in umso heftigeren Schmerz, je weniger sie von ihren Belastungen sprechen. Doch würde ihre Zunge gelassen über die ihnen zugefügten Unbilden sprechen, so würde der Schmerz aus dem Bewusstsein schwinden. Geschlossene Wunden verursachen ja größere Pein. Wenn aber Eiter, der im Innern gärt, ausgeworfen wird, dann dient der Schmerz zur Gesundheit. Es müssen diejenigen Frauen, welche mehr als gut ist schweigen, wissen, dass sie die Heftigkeit des Schmerzes bei den Belastungen, die sie ertragen, viel zu groß machen, solange sie schweigen. Also muss man diese Frauen ermahnen, dass sie, wenn sie die Nächsten lieben wie sich selbst, anderen gegenüber nicht verschweigen sollen, wofür Frauen Männer und Männer Frauen mit Recht tadeln. Beiden gereicht die Medizin des Wortes zum Heil: Übeltäterinnen werden von ihrem bösen Tun abgehalten, und Frauen, welche leiden, werden mit der Öffnung ihrer Wunde von der Heftigkeit tiefsten Schmerzes befreit. Es steht geschrieben: 'Es gibt eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden' (Sirach 3,7). Frauen sollten sich in Disputen nicht in nutzlosem Redestrom ergießen; im Dialog jedoch sollten sie sich nicht träge zurückhalten, da man ihre Aussagen nutzbringend für die Menschheit gebrauchen kann. Gregorius Magnus, Regula Pastoralis.


Vom Beginn des Friedensdialogs der Nationen, Rassen und Gemeinschaften

Die Liebe zwischen Frauen und Männern in der Neuen Zeit  
Mit unverantwortlicher Gleichgültigkeit gehen Männer mit Frauen um: dies ist das erste, was Frauen im Kreis ihrer Männer zu ändern haben, und zwar mit Strenge! Andererseits sollten Frauen sich hinauswagen ins schöpferische spirituelle Leben, statt in Hauskirche stillzusitzen, dies kann nur vermittels des seelischen Geistes geschehen, in dem Männer Frauen 'begnaden'.

Erst wenn Frauen ganz klar ist, dass sie durch Zeugung seelische Sicht verlieren können, sich und ihre Nachkommen für Generationen an die Zerstörung des Planeten anpassend, wird sich etwas ändern, sodass sie die schöpferische Perspektive des himmlischen Zeugen achten, der keine persönlichen Motive mehr hat, und nicht mehr an Lügen interessiert ist. Seelenvolle Männlichkeit öffnet das Tor nach innen! – und dies führt die weibliche Psyche über die Brücke zwischen Erde und Himmel, sodass Körper, Herz und Seelen im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Neuen Lebensprinzips finden können.

Das könnte gesagt werden  „Souverän sind wir Frauen ja nicht, weil wir uns, wo es nun gerade passt, willkürlich zusammenraufen, sondern weil wir nach Werten und Regeln handeln, die wir uns selbst gegeben haben, seit Anbeginn der Zeit – von Ewigkeit zu Ewigkeiten. Frieden wird in der Welt nur möglich, wenn Frauen nach gemeinsamen Werten handeln. Wo aber diese Grundregeln infrage stehen, sind alle anderen betroffen!“


Das Göttliche Weibliche ist zur heiligen Männlichkeit hingezogen
 
Männer müssen sich ändern und es ist klar, dass dies von ihnen selbst ausgehen muss. Die Frage ist nur: Tun Frauen ihr wirklich Bestes, um mit ihrer Göttlichkeit ihre Männer zu lenken? Lieben es Frauen nicht vielmehr, weiter die bewusste entspannte Scheinergebenheit zu spielen, um Männer in deren dominantem Willen weiter zu bemuttern? – während die Geschäftsfrauen weitgehend bei ihrer unbewussten Haltung bleiben, in Anhaftung an die Freuden dieser Welt über Männer herrschen zu wollen, indem sie diese in eine komplementäre Position drängen. Es gibt intelligente Frauen, die sich trotzdem feindselig gegenüber Ethik verhalten. Grund dafür ist, dass neben einem voll erwachten psychologischen Verstand durchaus ein verletztes Herz existieren kann, das, sei es in unterbewusster Idolatrie (konditioniertem Götzendienst), Situationen nicht nur blind betrachtet, sondern sogar die Vernunft mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Strom der Gefühle zieht; solch Frauennatur bemüht dann ihre ganze spirituelle Intelligenz, um die eigene Psyche in der unterbewussten Kränkung zu verstehen, sodass nicht Verstand die Psyche führt, sondern die Psyche den Verstand.


Kriege und Terror auf Erden
  Schreie der sterbenden und gequälten Frauen und Kinder – und das Schweigen dazu im Herzen der Männer; beides muss sofort aufhören: einzig durch Dialog wird Frieden möglich! Dialog muss von Eltern, von Frauen und Männern geführt werden. Es gilt das Integrationsproblem nicht länger zu ertragen oder zu verdrängen. Dazu braucht es den Verstand der Frauen, sowie eine Wiedererweckung des mythisch-religiösen Denkens. 'Versucht man aus dem Glaubensinhalt der Religion die mythischen Grundbestandteile herauszulösen und abzuscheiden: so behält man nicht mehr die Religion in ihrer wirklichen, objektiv-geschichtlichen Erscheinung, sondern nur noch ein Schattenbild von ihr, eine leere Abstraktion zurück.' (Ernst Cassirer, Dialektik des mythischen Bewusstseins). Je mehr das geistig-geistliche Selbst der Frauen erwacht, desto mehr verblasst 'das Böse' in Männern. Das bedeutet nicht, dass 'das Schlechte, Böse, Falsche' nicht in Männern wäre; es bedeutet nur, dass wenn Frauen tiefenpsychologisch-gruppenanalytisch evolvieren, sie in sich den Feind finden, unter dem sie äußerlich leiden. „Der schlimmste Feind, mit dem wir im äußeren Leben konfrontiert sind, befindet sich in unserem eigenen Herzen“ – diese Erkenntnis mag Gewissen demütigen, aber sie lehrt eine Weisheit: Frauen finden in ihrer Psyche sich mit dem gleichen Element wieder, dem sie sich Männern widersetzen möchten. Der Spiegel der Liebe hat zwei Seiten, die in verschiedene Richtungen schauen. So muss der Spiegel der weiblichen Seele zur Welt hin verschlossen sein, damit er die Spiegelung des humanen Geistes, welcher vom Himmel kommt, aufnehmen kann; 'die Perspektive auf das Unheilige belebt das Tote und vernichtet das Lebendige' (Hoffmann, Der Sandmann).

Wer hätte eine bessere Religion, als wer sich Gott ergibt (Qur'an 4,125)  Welche Rolle auch 'der Körper und die Sexualität der Frau' in der Auseinandersetzung um eine gesellschaftliche Idealordnung im fundamentalistischen Diskurs spielen mag – bevor nicht Gott 'buddhistischer Geist, weiblich, Plural' ist, werden Männer den Frauen nicht gehorchen; d.h. den Mann auf eine passive, fügsame Rolle zu reduzieren, wird den Frauen nicht gelingen.

 

 

I.  Global Warning


Die rücksichtslose Ausbeutung unseres Planeten deutet darauf hin, dass ein wachsendes Gros der 'Frauen in der Welt' große Probleme hat. Hinzu kommt, dass eine große Anzahl im Prinzip wohlmeinender Männer dennoch immer noch mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt sind, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, was eine globale Perspektive bedeutet. Nun gibt es nicht wenige sogenannte 'weise Frauen', die kraft ihrer Intuition in der Lage wären, der Menschheit Hinweise zu geben, in welchen Ausmaßen wir auf eine Katastrophe gefasst sein müssen – der entscheidende Faktor aber dabei ist: das intuitive Gewissen, die Wertvorstellungen vom Sinn der Liebe. Dies ist eine Sache planetarischen Bewusstseins der Männer, verbunden mit dem seelischen Gewissen der Frauen. Frauen ohne ihre erweckte Seele sind zumeist nicht echt – man spürt es ihnen gegenüber in sich selbst; mögen sie auch Ideen haben und sagen: „Es ist meine Intuition!“ Aufgrund fehlendem seelischen Gewissen ist es daher kaum erstaunlich, dass immer mehr Frauen ihre Fähigkeit verlieren, die Atmosphäre eines Mannes zu fassen – hauptsächlich wenn es um Kultur geht; unglaublich wie sie sich von spiritueller Macht täuschen lassen!

'Du weißt in der Liebe nicht richtig Bescheid', sagte Diotīma {Priesterin in Arkadien} zu Sokrates, 'da du anscheinend in deinen Worten offen den Regeln der Liebe entgegentrittst. Durch die Vorschrift der Liebe werden wir belehrt, dass, wer mehr gute Taten vollbringt, sich größerer Ehre erfreuen und durch viele Belohnungen ermutigt werden soll. Wenn wir aber deine Rede als wahr anerkennen sollten, werden die guten Taten denen, die sie vollbringen, schaden, umgekehrt wird es anderen anscheinend nützen, sich guter Taten enthalten zu haben und nichts Gutes getan zu haben. Du sagst, du wolltest in diesem Punkt von meiner Lehre unterrichtet werden; diese Mühe aber weise ich entschieden zurück, weil die Wahl eines Gelehrten zum Liebhaber wohl der Wahl jenes Mannes vorzuziehen ist, der durch meine Mühe belehrt werden muss. Dieser ist zuerst immer arm vor Gott (Matthäus 5:3; Psalm 109:22), und viel fehlt daran, dass er "zart und schön" wäre; denn er ist indifferent, ohne Ruhm und Ansehen, unbeschuht, ohne Behausung (Matthäus 8:20), mit seinem Haupt {planetarisches Gewahrsein} die Erde berührend, nächtigt er vor den Türen auf den Straßen unter dem freien Himmel und ist der Natur seiner Mutter (Prajñāpāramitā) gemäß stets ein Kind der Bedürftigkeit; andererseits stellt er seinem Vater entsprechend dem Guten und Schönen nach, ist mutig, keck und rüstig, ein gewaltiger Chasseur, allezeit Ränke schmiedend, nach Einsicht strebend, sinnreich, philosophierend, sein ganzes Leben lang – welch gewaltiger Magier und Alchemist und Lehrer der Weisheit und der schönen Rede! Weder wie ein Gott geartet noch wie ein Mensch, bald an demselben Tage blühend und gedeihend, wenn es ihm gut geht, und bald auch hinsterbend, doch auch wieder auflebend, durch die Natur (Gottes) seines Vaters wieder zum Leben erwachend. Richtet sich die Liebe der Frauen auf diesen, sind sie das Liebenswerte und in der Tat als wahrhaft schön, zart, vollendet und selig zu preisen. – Sokrates, du scheinst an allzu großer Unwissenheit zu leiden.' (Andreas Capellanus, De Amore, Liber primus 54-55) / Platon, Symposion 201d-212c, Rede Diotīmas).

'Der Schleimpilz ist ein amöbenähnliches Lebewesen, das in der Vegetation auf Waldböden vorkommt und sich durch bloße Teilung fortpflanzt, so dass sich die Nachkommenschaft einer einzigen Zelle im Laufe der Zeit über ein größeres Gebiet ausbreitet. Irgendwann ist die Nahrung in unmittelbarer Umgebung erschöpft, so dass die Kolonie dieser Individuen abzusterben droht. An diesem Punkt der Entwicklung kommt es zu einem bemerkenswerten Vorgang: Die einzelnen Zellen beginnen, sich nach innen zu bewegen. Zuerst rücken sie nahe zusammen. Dann vernetzen sie sich, verschmelzend, zu einem einzigen komplexen Organismus. Wenn sich die Lebensumstände ändern, schließt sich also eine große Zahl einzelner, zuvor nicht miteinander verbundenen Zellen zusammen und gibt ihre Individualität auf, einen Organismus bildend, seine spezielle Funktion im Dienst eines Ganzen zu übernehmen.' (David Peat, The Philosopher's Stone, Chaos, Synchronicity, the Hidden Order of the World).

Rhythmen, Zyklen, Friedensgesänge  „Verwunde mein Herz mit eintöniger Mattigkeit“ – dies geheimnisvolle Geheimnis aus dem 'Herbstgesang' des Dichters Paul Verlaine war die Parole an französische WiderstandskämpferInnen mit der größten Armada aller Zeiten [OverLord; D-Day, June 6, 1944] Terror und Weltkrieg für immer in Europa zu stoppen. Sie wird nun zur Lotos-Wurzel, dem "cantus firmus" der Arche-Sophia, eines kosmisch-femininen Frühlings-Schöpfungsgesangs. Innere Gleichheit im Zentrum der Geometrie der Verschiedenheit [Triangelum-Kooperativität] kommt nicht vom Anhaften an die sinnliche Erfahrung: 'Stirb, bevor du stirbst!' (Hl. Koran), Sterben ist das wahre Leben der Seele (Anna Garcias), d.h. es gibt eine Wissenschaft von 'Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft'.

Im politischen Zusammentreffen von 'protestantischem Konservatismus' („Gibt mir den geschiedenen Mann!“) und 'patrilinearer Spiritualität' liegt der Grund für unsere Angst in der gegenwärtigen Krise. Wir fürchten, dass sie gefährlich eskalieren könnte. Denn wenn man Wahrheit mit patrilinearer Notwendigkeit identifiziert, kann es Tatsachenwahrheit in der Tat nicht geben; damit hat man auch 'Die Freiheit der Frau' liquidiert, die ohne das Es-hätte-auch-anders-kommen Können undenkbar ist. (Hannah Arendt, Über den Totalitarismus). Wissen kann einer Menschheit zum Vorteil gereichen, wenn es in der Hand edelmütiger Menschen ist, und eine Menschheit zerstören, wenn es sich in den Klauen von Egoisten oder Despoten befindet. Macht des Geldes verführt durch das Wissen und die Fähigkeit damit zu jonglieren dazu, Materie zu missbrauchen. Was auf dem Spiel steht, ist unser Verständnis von Religion und Spiritualität. Und es betrifft unser aller Leben! – und ganz gewiss die Möglichkeit des Überlebens unserer globalen Zivilisation. Geistigkeit als die Annäherung an die Menschheit setzt 'Umkehr' voraus; 'sicher wissen wenige, was Reue ist, aber jeder sagt, wo sie herrschen soll' (Musil, Mann ohne Eigenschaften): 'Gott entschwunden in der Manifestation' – da erwacht unser Mitgefühl aus dem Schlaf; 'die Manifestation entschwunden in Gott' – da erweckt das Universum unsere Sprache von den Toten. Wenn das Weibliche innerlich 'den Gott' als Humanes Wesen erweckt und von Allmacht 'Seines Willens' als »Ihr« Leben wahr gemacht hat, dann wird alles, was vom geistigen Himmel des Mannes auf direkte Weise hinabsteigt, für »die Edle Frau« anziehend und angenehm sein – weil, im Wort der Mystik ausgedrückt, des Mannes Schöpfergeist 'Gottes zarte Wurzel ist', an der Die Rose zur Sonnenblüte empor ranken kann: Der Pfad, der des Mannes aktive Natur zur empfänglichen Seele gemacht hat, vermag nunmehr die Seele der Frau zu ihrer aktiven Vollkommenheit zu führen. Was in des Mannes Lust sich "männlich" zeigt und nicht von heil'ger Seele ausgeht, wird einer Frau, in der kosmischen Intuition ihres Herzens, zuwider sein; statt in der Alchimie des Universums zum Ausdruck der Himmel ihrer Seele, im Zwang zu empfangen, sich in untergeordnete oder übergeordnete Stellung einzuordnen – daraus werden sich Frauen in Zukunft durch Trennung befreien.

Von der Jakobsleiter oder Vom Krieg zwischen Himmel und Hölle 
Geld reduziert das Lamentieren „Was sollen wir essen?, trinken?, anziehen?“
(Matthäus 6:31). Wer jedoch aufsteigende Ströme nach unten ausfließen lässt, benutzt sich und die anderen für 'die Spaßgesellschaft': die Zerstörung der Erde. Jene Leute, die nur ansammeln und darin verweilen – als Frauen in bigotter Religion, als Männer im Interreligiös-Spirituellen –, haben im Kriegführen verloren! Gottes Weiblichkeit, die von schöpferischem Geist die Neue Welt aufbaut, kommt von spirituellen Männern, die ihre Seelenzeit geben – sie haben ihren Schatz für immer.

Was ist erquicklicher als Licht? Das Gespräch. (Goethe, Das Märchen: Die Schlange spricht)
Die »soziale Frage« wird niemals in dem Sinne zu lösen sein, wie heute sehr viele Leute glauben. Die Sache ist nämlich wie bei einem Pendel: Die Kraft zum Hinaufschwung zur göttlichen Weiblichkeit, die sich mit dem geistig-kulturellen Männlichen vereinigt, wird beim Herunterschwingen zur femininen Tatkraft Planetarischen Bewusstseins. Wenn aber durch psycho-physischen Herunterschwung des Männlichen – statt durch im kulturellen Geist Herabkommendes – entgegengesetzte Kraft angesammelt wird, verbraucht sich der weibliche Elan beim Hinaufschwung zu einer 'ruhenden See frömmelnder Leere'-Wahrheit.

 

 


 Wir können nicht Väter und Söhne erhalten, indem wir Mutter und Tochter zerstören.

Der Same Mariens  Frauen unterscheiden sich in ihrer Sprache ihres in der Richtung aufsteigenden oder herabsteigenden Bewusstseins, welches entweder vom Impuls der über alles herrschenden aufstrebenden Wölfe herrührt, oder einem Bewusstsein nächstenliebender Schafe entspringt, jener spirituellen Weisheit, die von heiligem Mitgefühl des sich erbarmenden Fühlens sich offenbart. Unsere Entscheidung zu ethischem Handeln rührt nicht vom Denken der Wölfe, jenem begeisterten Streben, auf eine Art und Weise spirituelle Fähigkeiten zu entfalten, welche in erster Linie Vater und Sohn nützlich ist, sondern vom Empfinden zu lieben, Frauen von Leid zu befreien. Der sexualisierte Verstand erzeugt Qualitäten einer herrschenden Moral, in der die vom spirituellen Willen ausgeführten Handlungen ichbezogenen, nationalen oder dynastischen Bewusstseinen, d.h. selbstherrlichen Männern, gut und dienlich sind, während ein Frauenbewusstsein, das von erzeugten aufsteigenden Emotionen der Nächstenliebe inspiriert wird, mit von Planetarischer Ethik gestaltendem Bewusstsein herabströmt. Kriegerische Moral rührt vom männlichen Samen materiellen Bewusstseins. Planetarische Ethik ist die Frucht jenes Samenkorns selbstloser Liebe, das in der fruchtbaren heiligen Erde gewachsen ist.

Die Menschheit steht in Gefahr, von der moral insanity, die sie als Symptom eines ethiklosen Zwischenzustandes ergriffen hat, vernichtet zu werden. (Erich Neumann, 1949). Die Welt ist voll von solchen, die erklären, spirituelle Lehrer der Menschheit zu sein; zuhauf sind es dunkle Wölfe, die sich in lichte Schafsgewänder der Frauen gehüllt haben. Solche Aufsteiger, die nach Macht, Rang und Namen aus sind, können unmöglich zugleich den herabkommenden analytischen Geist 'Heilung mit heiligem Geist' mit sich bringen und mit 'Buddha als die Frauen' die so schwierige Pflicht (dharma) 'Heilung der Erde' erfüllen.

Heilung der Erde mit neuen Bündnissen, spirituellen Berufungen in geistigem Netzwerk
Männer definieren heutzutage ihre Identität fast ausschließlich über neurotische Männerbündnisse, die ihnen sagen {unterstützt von Ehefrauen, welche es ablehnen die Psychoanalyse als ihre Berufung zu sehen}, dass es unmännlich ist, die Psyche alternder Frauen zu heilen; während alleinstehende Junge Frauen liebend gerne beruflich in spirituellen Netzwerken {machtvoll unterstützt von Hierarchie 'Vater & Sohn'} den Narzissmus der Völker stärken. Heilung der Menschheit beginnt, wenn junge Frauen Mütter zur Psychoanalyse ausbilden, und Männer mit der Menschlichkeit ihrer Seele sie darin behaupten.

Solange Männer von Gott, als das Heilig-Weibliche, in ihrer Vernunft getrennt sind, ist ihre Religion von keinem Nutzen, selbst 'Anbetung Allahs Namen' bringt ihnen nichts, was sie daran hindern könnte, Frauen, entgegen ihrer Vorsehung, zu benutzen und zu missbrauchen.

 

J.  Religionskriege


War for sex – Söhne islamisierter Religion terrorisieren der Mütter unbewussten Wunsch 'Mohammed nimmt die Witwen auf';
den Töchtern spiritualisierter Interreligion aber ist bewusst, dass sie für die Zeugung der Väter hingebungsvoll praktizieren: Sex for war.

Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative. Das Wort 'Gottes Liebe' ist das beladenste aller Menschenworte. Keines ist so besudelt und zerfetzt worden. Männer mit ihren Interreligiositäts-Parteiungen haben dieses Wort zerrissen; sie haben dafür getötet, sind dafür gestorben, und sie morden weiter einander und sagen „In Gottes Namen“. Wir müssen die achten, die dies verpönen, weil sie sich gegen das Unrecht und den Unfug jener auflehnen, die sich so gern auf die Ermächtigung durch 'Allahs Liebe' berufen als ihr Begehren. (Martin Buber, Autobiographische Fragmente)

Die Vereinigung aller Völker in einer umfassenden Sache, transkulturelle Religion, wird durch die Kulturell Kreativen und den Beistand Notre-Dames erreicht. Doch jedes Mal, wenn dies mächtige Werkzeug für die Schöpfung erschien (Bhagavad-gita IV,7-8; Johannes 14:16; 16:7), wurde es von der Liebes- und Kriegsgöttin Kali verhindert: „Schaff mir den Himmelsstier, sonst lass ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden!“ (Ištar, Gilgamesh-Epos): Die gefällige Göttin lässt sich vom Eros des Mannes lieben, um zu herrschen; diese Krankheit [Neurose: Krieg der Väter und Söhne (Johannes 19:7) / Psychose: das Elend 'Arbeit, Krankheit, Tod' aus der Büchse der Pandora] dauert fort bis auf den heutigen Tag. Sohnpräferenz, Genussehe, Wiederheirat – das sind die Hintergründe für den Krieg. Und nicht daran, dass eines Mannes narzisstischer Eros, Gottes Persönlichkeit in Frauen hervorbringt (création), erkennt man, ob seine Seele erwacht ist, sondern daran, wie im kulturellen Dialog sein selbstentäußerter Blick das kollektive Leid in Frauenherzen erlöst (décréation). Die Jagd nach Profit, ohne an mögliche negative Folgen zu denken, kann, wenn sie erfolgreich ist, zweifellos große Freude auslösen – doch letzten Endes entsteht Leid. Die Moral von Genussehen (Hotelunwesen) in Europa zu schaffen, ist der Höhepunkt der Kriminalisierung von schöpferischem Zusammenwirken von Mann und Frau; gleichbedeutend mit jenem "Gesundheitswesen", das Psychiatrien anbietet für Frauen, die nicht gewillt sind, sich dem Zugang zu 'Macht, Beute, Profit' zu unterwerfen. Wenn Väter also "Gutes tun" und Liebe zu einem Handel machen, einen übermäßigen Profit erwartend, während ihre Töchter sich 'das Erlöschen aus des Lebens Teufelskreis' wünschen, dann sollten Mütter wissen, dass ein solches System zu Bürgerkrieg führt. So scheinheilig im Aufbau der 'Schönen Welt im Planetarischen Bewusstsein' werden wir keinerlei Fortschritte machen!

'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind
solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind'
(Bukhari).
Um im Höchsten und Äußeren zu wirken, bedürfen die Geschlechter
der Übereinstimmung im Innersten und im Reinsten.

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang)
Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.

Warum überwiegt das Böse und brechen Kriege aus?  Weil den Männern die Stimme Eines Gewissens der Frauen fehlt, und weil Frauen ihre Männer auch nicht zum geistlichen Dialog in transkultureller Gemeinschaft [Koinonia] rufen. Jedoch können Frauen nicht zu ihrer Seele, dem ureigentlichen Frau-Sein finden, wenn sie nicht zuvor diesen schweren Fehler korrigiert haben, der in ihrem Leben existiert. Das unverblümte Bild eines Ethos in spiritueller interreligiöser Erziehung erfordert Liebe und Zusammenarbeit in intuitiver Schöpferischkeit, statt globale Geschäftsbeziehungen in Abschottung und Nationalismus.

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, dann ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. (Bonaventura, Itinerarium mentis)

„Wenn Sie also die Gewalt abstellen wollen, wenn Sie die Kriege beenden wollen, wieviel Lebenskraft, wieviel von sich selbst widmen sie dieser Sache? – Bedeutet es Ihnen denn nichts, dass Ihre Kinder getötet werden, dass Ihre Söhne zum Militär kommen und schikaniert und abgeschlachtet werden? Ist Ihnen das gleichgültig? – Mein Gott, wenn Sie das nicht interessiert, was dann? Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet? Oder betrachten Sie das nur als etwas Abstraktes?“ Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti

Das zu seiner seelischen Emotion aufgestiegene Weibliche kann zur planetarischen Wirksamkeit Eines spirituellen Bewusstseins 'Mutter Europa' herabkommen, vorausgesetzt der spirituelle Aufstieg der Männer trägt in seinem marianischen Ideal die Anlage zum Dienst seelenvoller brüderlicher Selbstlosigkeit im Kulturellen Gemeinwesen in sich; dieses Ideal der Männer ist aber in Wirklichkeit 'Glaube, Hoffnung, Liebe' (Korinther 12.1-13.13) der Frauen.

Les artisans de paix de notre Terre  'In diesen Kriegen um das Erbe der Welt werden Kontinente angesetzt, Indien, China, Südafrika, Russland, der Islam aufgeboten, und Taktiken gegeneinander ausgespielt' (Oswald Spengler, Untergang des Abendlandes). Barbaren werden es sein, deren unweigerlich anwachsendes Unbewusste, sich Bräute in Europa zu rauben, stärker sein wird, als der Friedenswunsch jener triebabgestillter Damen, die, nach Familien-Zusammenschluss-Genuss, ruhebedürftig, jedem Dialog allzu gerne beiwohnen. || Als die im Planetarischen Bewusstsein spirituell handelnden Liebenden jedoch, was 'Männer im Geist' (1 Korinther 12:2-16) voraussetzt, unterscheiden sich Frauen nicht nur stark von gängigen Diskursen der Dynastien (in denen Weiblichkeit zunächst einmal als das Ergebnis männlicher Zuschreibungen fungiert): diese Frauen sind die Friedensbringerinnen Unserer Erde.

Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für eine Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als ein Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Emanuel Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele des Mannes nur das, was sich in ihrer seelischen Fähigkeit von Angesicht zu Angesicht offenbart.

Ob alt-fromm oder Managerin, sinnliche Begierde lockt tatsächlich das Wesen Mann in die existentielle Welt. Der Krieg zwischen den Völkern offenbart das Abbild weiblicher Strategien; während die katholisch-fromme ältere Frau sich eher mit erkalteter Manie identifiziert – damit komplementär der Ehemann um so länger beruflich tätig sei, messen interreligiöse Damen gern lieber nur des Iblis Vorstellung von persönlicher spiritueller Identität Bedeutsamkeit bei, sich dem Sexuellen hingebend, "gleichberechtigt" über den Mann zu herrschen – mit dem Ergebnis von Doppelverdienst, was jene infernalische Ideologie begründet: „Ein Sohn muss dem Vater und dem Staat und dem Iblis (der feminine Aspekt des Eblis) treu sein, sonst ist er nichts wert, sonst muss man ihn erschießen.“

Es muss von den Frauen selbst erforscht werden, dass seelisches Handeln der Männer die Quelle heilkräftiger planetarischer Schöpferischkeit der Frauen ist; dabei gilt es über das sinnlich Gegebene hinausgehen, um zu 'des Pudels Kern' (Goethe, Faust) zu kommen. 'Die heilige Schau', das schauende Denken in Heiligkeit – dies ist die Übersetzung des griechischen Wortes 'Theorie'. Das seelische männliche Wesen, das weiblichen Sinnen verschlossen bleibt, dem aber gleichwohl das heilsame Wirken der Weiblichkeit in der Welt zugrunde liegt, muss einer Gesetzmäßigkeit unterliegen, sonst droht eine Rückkehr zur launischen Weiblichkeit. Anders gesagt, durch das heilige Denken gelangen Frauen zu ihrer wahren Sicht auf 'die Frauenfrage'. Mit dem unsichtbaren, wahren Wesen des Männlichen aus der heiligen Schau der Weiblichkeit kommt die Geburt der Neuen Zeit. (nach Dürr, Lazarovici, Der Dialog des Demokrit, Mathematisches Institut der Universität München)

Der Derwisch 
'Gleich einem Hofnarren spottet Christus jeder Sitte und verachtet gekrönte Häupter, gleich einem wandernden Troubadour hat er keinen Ort, sein Haupt hinzulegen. Gleich dem Clown in der Zirkusparade verhöhnt er die gegebene Autorität, indem er – auf einem Esel! – in die Stadt einreitet, umgeben von königlichem Prunk, während ihm keine irdische Macht zur Verfügung steht. Wie ein Bänkelsänger besucht er Banketts und Parties. Zum Schluss wird er von seinen Widersachern in die Spottkarikatur königlicher Gewänder gekleidet. Tatsächlich könnte man sagen, dass Jesus unmittelbar vor der Kreuzigung zum König der Narrheit gekrönt wurde. Unter Gekicher und Gespött wird er gekreuzigt, über seinem Haupt ein Zeichen, das seinen lachhaften Anspruch deutlich macht.'
(Harvey Cox, Das Fest der Narren). 'Durch den Willen Gottes bist du aus einer unfruchtbaren Frau geboren, hast die Fesseln der Zunge deines Vaters (Lukas 1,7.64) durchtrennt, hast als Morgenstern auf die Sonne verwiesen, die dich erleuchtet hat. In der Wüste hast du den Völkern den Schöpfer gepredigt, das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. In deinem Eifer hast du den König zurechtgewiesen, dir wurde das erhabene Haupt abgeschlagen, dir, dem erlauchten Wegbereiter des Herrn, der unserer Loblieder wahrlich würdig ist.' (Byzantinische Liturgie, Tropar-Kathismata).

Das Schicksal pocht an die Pforte (Beethovens Schicksalssinfonie)  Die Tatsache, dass sich Frauen in planetarischem Bewusstsein in ihrer Sprache gehindert fühlen, liegt in der Seelenlosigkeit bestehender Männerbündnisse sowie am fehlenden geistigen Netzwerk zum Austausch und Unterstützung der Frauen. Es mangelt an Frauen, mit denen sich andere Frauen identifizieren können, an den geistigen Vorbildern an der Spitze. Russland, China und ein politischer Islam werden militärisch in jene "Lücken" stoßen, die Europa unbeseelt lässt.

Frauen können mit den Wünschen ihrer eigenen konditionierten Natur oder mit der kulturellen Spiritualität brüderlichen Wesens erfüllt sein. Es ist nur Platz für eines: entweder sind sie sexuelle Mägde unbegrenzten, kriegerischen Materialismus, oder sie krönen mit ihrer erleuchteten Seele Kulturellen Frieden. Männer nehmen Frauen ihr 'gelobtes Land' weg, das immer den Frauen gehört hat, füllen es mit Täuschung, nennen es ihr eigen – sie nennen es nicht nur ihr eigen, sondern bezeichnen es als 'Vaterland', sie selbst: das ist die Täuschung. Alle religiösen und philosophischen Lehren werden gegeben, um Frauen von dieser Täuschung zu befreien, die eine Menschheit ihres spirituellen Wohlstands beraubt.

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv das Weibliche sowie individuell das Männliche führen. Ritterschaft, das nigredo-Gelübde, hängt vom gewissenhaften Ruf ab sich seinem Seelen-Ideal zu weihen und der Befähigung sich spirituellen Trainings zu unterziehen. Stufen: (1) nigredo: man sieht die Sonne um Mitternacht {anima: Archetyp des Lebens und des Lebendigen, der in spirituellen Frauen durch ihre Erscheinung durchscheint} (2) albedo: Übergabe der Schlange {Caduceus von Äskulap} (3) rubedo: Gang in das Labyrinth der Allheilmittel aus Kräutern {Heilige} und Pflanzen {Engel} unserer Urgroßmutter Natur.

Cultural Creatives sind in ihren Funktionen »Melchisedek der Neuen Zeit«, Philosophie einer Symphonie der Erde; als 'Propheten, Hirten, Helfer, Heiler' (Epheser 4: 11) sind sie »Brot und Wein«: Universelle Religion. Die Instrumente planetarischer Humanität geben ihren Beitrag an die »Symphonie Menschheit«, dergestalt dass sie sich zügeln, um in ritterlicher Geistlichkeit sich dem Urteil im dialogischen Konsens zu unterwerfen. Pfingsten (Wesakfest) bedeutet, dass man Buddha als Apostel begegnet, durch Shiva Auferstehung erfährt, während in Ramas Seelenzeit unser Kulturelles Gedächtnis ins Gewissen erwacht. Der Glanz seelenvoller Männer entflammt 'still, lieb und heimlich' Feminine Wissenschaft.

Eine schwerwiegende Folge sog. 'Angepasstheit der Frauen' ist die Unmöglichkeit, bestimmte eigene Gefühle – wie Zorn, Ohnmacht, Verzweiflung, Verlassenheit – bewusst zu erleben. Es ist ja dagegen eine 'Kunst der Meisterschaft' entwickelt worden, Gefühle nicht erleben zu müssen; denn Frauen können diese nur erleben, wenn im Dialog Männer in erbarmendem Mitfühlen da sind, die Frauen mit diesen Gefühlen annehmen, verstehen und begleiten. Wenn das fehlt, können Frauen ihre natürlichsten Gefühlsreaktionen nicht für sich allein, insgeheim erleben. Und das heißt: sie erleben sie nicht. (nach Alice Miller). Alles hängt jedoch davon ab, ob sich Frauen in ihrem Schicksal – in Gedanken, Worten, Fühlen, Taten – überhaupt fest an 'Das kulturelle Bewusstsein männlichen Pfingstgeistes' binden wollen, und indem sie in diesem leben, das übrige zu ihren Instrumenten machen. 'Bei der Verwendung der Männer ist die beste Methode, durch ihre Pflicht zum Dialog zu wirken, und die nächste durch Lohn und Strafe durch die Frauen. Belohnungen dürfen nicht nach Gunst verliehen, Bestrafungen nicht nach Abneigung verhängt, sondern man muss einzig darauf sehen, was sie für Wirkungen haben.' Frühling und Herbst des Lü Bu We

 

 


K.  Christentum und Ethics Conference

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun "Neue Ethik" zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie "Beziehung" geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. Einzig in diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. Meditation, Gebet, 'Wiedergeburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

Fisch und Mond

       
Enki-Ea: Sonne und Meer

 

Wenn das regierende Licht der göttlichen Weiblichkeit nicht von den Ablenkungen einer ungeläuterten Psyche im Inneren beherrscht wird, so ist das Verlangen der Frauen nach der heiligen Welt des Kulturellen Geistes seelenvoller Männer jedenfalls größer als die nach den finsteren Substanzen egozentrischer Männlichkeit. Je mehr Frauen am mystischen Licht ihrer Seele und damit Einem göttlichen Leuchten zunehmen, desto mehr nehmen sie an inniglicher Freundschaft zu den herrscherlichen Lichtern Notre-Dames, sowie an sexueller Unbedürftigkeit und an Nähe zu den Kulturell Kreativen zu.

Menschheitskultur versus seelenlose Wohltätigkeit  Selbst sogenannte "spirituell-gute Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Seelenfähigkeit sich durch den spirituellen Willen geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, welche den Frauen seelenanalytisch heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen; dann wirken Frauen nach jener Ethik, die sie sich in Eintracht mit der 'Großen Mutter' vorschreiben, sowie 'Die Göttin' nach Regeln, über die sie sich mit dem Genius einverstanden. Männer mögen viel Gutes in sich haben und sie mögen sehr intelligent sein; aber solange ihr geistiges Herz nicht erschlossen ist, können sie nicht jene Adeligkeit zeigen, humane Güte, die in ihrem seelischen Herzen verborgen ist. Das Wirken des seelisch-geistigen Herzens der männlichen Seelen gleicht einem Scheinwerfer: auf Leiden der weiblichen Natur gerichtet, werden alle Dinge klar; was man Telepathie, Gedankenlesen, Hellsehen (Johannes 4:17-18) oder anders nennt, alles was das Leben der Frauen angenehm machen würde, dieses kommt von selbst, wenn das geistige Herz, 'die Seele' eines Mannes lebendig ist. Ohne seelischen Geist ihrer Männer werden Frauen kalt und starr, Männer fühlen sich dann wie in einem Grab und die meisten flüchten, beständig entweichend, diesem Schauer. Leben und wirken Frauen nicht aus dem Geist ihrer Männer, werden Männer auch das Leben nicht genießen können. Bestimmung, des Schicksals Glück der Frauen ist, sich vom Geist der Männer auszudrücken. Fehlt kultureller Seelengeist, können Frauen Licht und das Leben Unseres humanen Daseins nicht erwirken – 'ahrimanisch' enden Altersfrömmigkeiten in Haus und Garten, mit Krankheit, psychischem Elend und oft vorzeitigem Tod. Was hält Männer davon ab, ihre geistige Herzqualität in schöpferischer Seelenkultur zu entwickeln? – ihre 'exacting attitude': sie möchten Geschäfte mit Frauen-Liebe machen. Unsere Zeit offenbart, dass es etwas Höheres gibt, dass der Schlüssel zum Frieden nicht in Kriegen, im Spaß und im Geld liegt. 'Ein Werk gilt es zu tun und es gibt einen Plan: Seine Substanz ist das Material für Ihr Wirken' (Aurobindo, Savitri, The Secret Knowledge).

 

'La Descente de Croix' [Jakobsleiter] Peter Paul Rubens (1577-1640)
Musée des Beaux Arts, Lille, France, catalogue de l'exposition, 2004.

Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.«  –
Sie haben ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt.
(Sure 4,157 Die Frauen / Markus 12:27)

 

Königin:
Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?

Hamlet: Solch eine Tat, Der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht,
Die Tugend nur erheuchelt, raubt die Rosen Der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe,
Und Schwären drauf erzeugt, die Ehegelübde Falsch wie Spielereide macht,
Solche Tat, Die aus des Ehebündnis Körper reißt Die wahre Seele, Gottesfurcht
erniedrigt Zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, Ein Schreckensantlitz
über unsrer Erde Und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, An diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, Das schreit so laut und donnert im Erwähnen?

Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; Das wohlgetroffne Bildnis zweier
Brüder… Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, Da mag der Jugend Keuschheit sein
wie Wachs, Im eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, Wenn drängend dann die
Leidenschaft sich regt, Seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft Zum Kuppler wird.

Shakespeare, Hamlet, III, Szene IV

 

»Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben« (Antigone von Sophokles 1. Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (vgl. Genesis 21:9): 'Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen' (Hegel, Vorlesung über Ästhetik / Qur'an, Suren 49,12; 2,265). Glaube ist der Prozess des Verlustes weiblicher Maßstäblichkeit im Verlust des sexuellen Selbst, um im Ergriffenwerden des individuell-transzendentalen Männlichen »Das Todlose« zu finden.

Tränen, die Frauen ohne Leidenschaft ihrer Seele weinen, seien sie noch so wahr und deutlich gefühlt, entbehren der Höhe des Menschseins; Ethik kommt aus dem Frohsinn des Spiegels der Seele.

 


Brudersphären Wettgesang
  Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel, bleibt die Natur der Schönheit unverschleiert, statt sich selbst zu behüten, versauert der Geschmack der Liebe.

'Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.' (in 'Die Botschaft des Koran' von Muhammad Asad). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet, ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist; wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann gibt es Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit folgt.

Mann und Frau sollen eine Einheit bilden, in der das Männliche feurig-luziferische Züge trägt: eine erbarmungslose Managementkultur, die nicht vom mitfühlenden Herzen gegenüber dem Leiden der Weiblichkeit ergriffen ist, während das Weibliche in Wasser-Gelüste taumelt, die entstehen, wenn spiritueller Wille nicht 'die geistige Nächstenliebe' gestaltet. Diese staatlich verordnete Einheit von Feuer und Wasser ist zum Scheitern verurteilt, denn die persönliche Dimension der Geschlechter bleibt ohne Sinn. Liebe wird zur Illusion voller Diebstahl, Lüge, Verleumdung; und auf Unterdrückung folgt Verletzung, Verrat und Betrug.

Obwohl im Glauben an ihren HerrGott, Gottes Persönlichkeit als die Frauen nicht sichtbar ist, so erreicht Religion doch in der Persönlichkeit Gottes als die Frauen ihren Höhepunkt, deshalb existiert die Persönlichkeit der Frauen bereits im Glauben der Frauen. Zweifellos wäre es ein großer Fehler 'Allah' als 'die Persönlichkeit der Frauen' zu bezeichnen, aber die Persönlichkeit Christi als die Frauen zu bestreiten, ist ein noch größerer Fehler; dieser resultiert aus dem verlorengegangenen hingebungsvoll-dienendem Heiligen Geist der Männer.

Gabriel und Islam  Dass über Frauen 'der heilige Geist kommt und die Kraft des Höchsten sie überschattet' und dies Voraussetzung ist, jede spirituelle Selbstherrlichkeit der Männer in pfingstliche Offenbarungen als 'The Cultural Creatives' zu wandeln, so dass Frauen, mit der Botschaft individuellen Kulturellen Geistes ihrer Männer, planetarisches Bewusstsein als 'Christas' (Lukas 1:35) manifestieren – dies bleibt wohl wichtigste Botschaft an den Islam.

 

 


L.  Wissen und Vision


Innerhalb des im Gemeinwesen vorherrschenden geistigen Ideals können junge Menschen die Perspektiven gewinnen, mit denen sie ihr eigenes Verhalten – wenn es um mehr geht als um bloße Reaktion auf äußere Situationen – gestalten, was nicht einer Einsicht in die unmittelbar sichtbare Welt entspringt, sondern Imagination und Klang, jener Symphonie brüderlichen Wirkens der Archetypen, die durchtönend durchscheint, durch das, was erscheint. In diesem Zusammenhang lässt sich sagen, dass es drei Stufen von Gemeinwesen gibt: novizenhafte Fromme, Geweihte auf der Zwischenstufe göttlichen Seins; und jene fortgeschrittenen, kulturell-kreativen Männer und Frauen in planetarischem Bewusstsein, deren Natur zur Symphonie des Lichtes der Sphären, der Planeten, der Galaxien gehört.

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur Die Kulturell Kreativen bringen: {Rama: der stille Heiler im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).

Ruach Hakodesch  Der Grundsatz Kulturellen Gemeinwesens ist, dass Männer und Frauen aufeinander angewiesen sind, ihr komplementäres Zusammenspiel ist gleichsam die Musik von Körper, Herz und Seele. Männer sollten sich allerdings nicht großtun, dass sie selbstloser seien als Frauen, sie können ja nur dadurch, dass sie in die Herzen der Frauen niedergestiegen sind, und dort mit ihrem menschlichen Wesen wirken, zu ihrer Vollendung gelangen; freilich dürfen auch Frauen sich nicht überspannen, dass sie nunmehr der Männer 'Seelenzeit' erhalten – verlassen die Männer sie, müssen sie verwesen. Daher bedürfen die Kulturell Kreativen der Frauen, und die Frauen bedürfen ihrer Kulturell Kreativen. Wenn aber die Göttin nicht den Müttern hilft, wird ein Heer sie aus dem Felde drängen.

Wenn wir vom schöpferischen Geist der Männer abgespaltene kontemplierende Frauen vor uns haben, so sind dies keine blühenden Wahrzeichen der 'Botschaft in unserer Zeit'. Planetarische Projekte der Frauen lassen sich heutzutage nicht abgesondert denken von den kulturell-kreativen spirituellen Kapazitäten der Männer: wie Rosen mit der Erde, so ist 'Macht der Frauen' verbunden mit der Kraft seelenkultivierter Männer. Durch die Vorherrschaft der Priester waren Frauen in den Zwang geraten, sich als kollektive, abgesonderte Wesen zu fühlen. In Zukunft aber gilt es den Männern, die sich mit paternaler Spiritualität identifizieren, in die Gewissen zu reden sich Rechenschaft abzulegen, dass die geistliche Natur 'Mann' niemals vom Organismus der Frauen abgesondert werden kann.

Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo größte Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Auch scheint, dass Frauen seit Jahrhunderten schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. – Wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche): Eva-Sexualität brachte ein religiöses Bewusstsein hervor, das aus Charakter-Schwäche der Frau hervorging, statt aus dem heiligen Geist schöpferischer Persönlichkeit. Hinzu zeugt seelenlose spirituelle Männlichkeit Generationen von barbarischer Universalität.

‚Gesundheit in der Beziehung‘ scheint eines der wichtigsten Anliegen von Frauen zu sein, doch welcher Frauenkreis kann schon von sich behaupten: „Wir werden mit unserer spirituellen Seelenmacht ernsthaft die seelische Gesundheit der Männer ersuchen!“? Würden Frauen ihre Gesundheit auf dem mystischen Pfad eigener Heiligkeit finden und dadurch wirklich 'Eine seelenvolle kulturelle Selbstlosigkeit spiritueller Männer' hervorbringen – unsere Welt wäre heil, denn nichts kann 'der Göttlichen Mutter' widerstehen. Kommt nicht 'das göttliche Leben der Frau' vor der Begattung durch einen Mann? Ist nicht der seelische Leib eines Mannes wichtiger als Sex mit ihm? Ihre seelische Gesundung sowie spirituelle Verwirklichung zu lieben, dies wird verantwortliche Heilerinnen, die verborgenen Naturgesetze erforschend, inspirieren, Gerechtigkeit und Frieden auf Planet Erde hervorzubringen.

„Wenn ich so auf Planet Erde runterschaue, dann denke ich, dass ich mich wohl bei den Frauen entschuldigen muss. Im Moment sieht es so, dass wir Männer unseren Erben Frauen nicht gerade im besten Zustand überlassen werden und jeder Mann muss sich da natürlich an seine Nase fassen und sich überlegen, wohin das gerade führt. Mögen wir nicht als die Männer in Erinnerung bleiben, die embryonale Herzensgrundlagen künftiger Generationen egoistisch rücksichtslos zerstören – ein Blick von außen, vom Geist der Seele, hilft immer.“ nach Alexander Gerst, Kommandant der Expedition 57, Internationale Raumstation ISS, 2018-11-25

'Ähnlich einer Flut schwellt der vielförmige Aufstieg zum Bewusstsein mit seinem Saft alle Fasern der Biosphäre und drängt sie ohne Rückfall oder Abweichung des Ganzen voran; – ihre aufeinanderfolgenden Wellen kennzeichnen die großen Etappen des Lebens; – und entlang seiner Achse des Fortschreitens wird der Durchbruch in einen neuen Bereich geschaffen. Wesentlich müssen die von der Bewegung ergriffenen menschlichen Einheiten sich einander nähern, unmittelbar von Zentrum zu Zentrum.' Teilhard de Chardin, Études, 1946

In Zukunft werden Männer nicht mehr unbegrenzt an Frauen „ausgegeben“, sondern proportional zur schöpferischen und kulturellen Bedürftigkeit spiritueller Weiblichkeit „ausgeliehen“; dies verlangt: Huld, Mitleid, Barmherzigkeit. Zudem braucht es die gewissenhafteste Selbstdisziplin heiliger Frauen, denn ohne diese Strenge erlangen Männer nicht ihre physischen und erotischen Grenzen, um geistig-kulturell ihre Pflicht zu tun; würden sich Männer selbst das Recht zur ‚spirituellen Liebe‘ verleihen, die Welt bliebe seelenlos und voller Sünderinnen, da solche Liebelei alle Missetaten der Frauen verbergen würde.

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 
II.  Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Die Spirituelle Seele liebt den Kulturellen Geist 

Die denkende, wollende und fühlende Neue Ethik der Liebe  Kann ein Mann geliebt werden, weil er dem Weiblichen mit den Eigenschaften seiner erleuchteten Seele dient, dann wird in der Liebe einer Frau sich nichts vom zerstörerischen Element einer 'Eva' einmischen können, der heilige Geist des Mannes hält Weiblichkeit fern, die Struktur in den Ruin zu ziehen. In einer Liebe, die ihren Grund nicht in der geistigen Seelenkunst des Geliebten hat, sondern in gewissen Qualitäten seiner Person, verdummen Generationen.

Leuchtet tröstender Feuergeist 'echter Seelentätigkeit' (Epheser 4:11) in die Finsternisse einer geschändeten Kollektivpsyche der Weiblichkeit – gleichsam sanften Tauben, die mit ihrem Friedenszweig über 'body, heart and soul' herniederkommen – kann sich kollektiver Frauenwahn ("religiöse" Psychose) wandeln, so dass Männlichkeit sich nunmehr in der Sehnsucht Eines lichtvollen Herzens wiederfindet. Steigt durch individuelle 'face-to-face guidance' spiritueller Frauen das männliche Ego transzendental empor, sind neurotische Kräfte sublimiert und eines Mannes falsche Meinung über seine Persona geschwunden, stärkt zugleich 'die Verherrlichung Seines Namens' der Frauen Begeisterung in der Welt.

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang 'Die Schöpfung der Liebe'. Der Wert einer Individualität, die selbst ihre Kultur ist, ist die des Engels. Hier gilt es die Berufung als die Beziehung zum Archetyp zu verstehen: Zwei-Einigkeit, Mann und Frau als Lichtzwillinge, Hermes und seine Vollkommene weibliche Natur, die göttliche Mutter und kulturelles Bewusstsein: das ist «Licht über Licht» (Henry Corbin, Die smaragdene Vision).

Von Mücken und Menschen  Die zweite Generation der spirituell-technisch veränderten Adams ist so programmiert, dass lediglich die weiblichen Nachkommen nicht-aktive Götter sind. Die ungestümen Männchen hingegen drängen, können sich mit den wilden Weibchen paaren, um gezielt die Population des herrschenden Eva-Virus einzudämmen.

Der Wunsch einer Frau ist ihrem geistigen Entwicklungsstande gemäß: entsprechend ihrer Evolution kennen Frauen die Wahrheit. Egozentrisches Testosteron ist Evas wünschenswertestes Genussmittel – jene Gebieterin, die im Altwerden gerne als 'hl. Maria' geruhsam verweilt, den Mann, so noch vorhanden, immer weiter zur Fron antreibend: je weniger sie über ihn weiß, um so besser. Schöpferischer heiliger Geist ist hingegen das Nahrungsmittel für die erwachte Christus-Person 'Fatima': je mehr Er weiß, desto mehr muss Sie wissen.

Von mit fachlichem, irdischem, spirituellem Know-how vollgestopften Männern können Frauen keine persönliche Weisheit erlangen, eine Neue Menschheit geistig zu führen. Was diese Männer zumeist 'Lernen' nennen, ist oft nur das Wissen über Namen und Formen, ihr Herz, das leer sein sollte, um Offenbarung zu erhalten, ist mit Gedanken beschäftigt, die sie sich bereits angeeignet haben, die Türen des Unbewussten stehen schöpferischer Eingebung nicht offen. Es sind die unschuldigen, reinen Seelen, in Selbstlosigkeit für das Gemeinwesen tätigen Männer, denen sich jenes Wissen intuitiv offenbart, welches Frauen für ihr Werk in Planetarischem Bewusstsein benötigen. 'Meister' müssen erst lernen, wie sie im heiligen Kulturellen schöpferisch werden, von diesem Wissen können Frauen "prophetisch" wirken.

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Die aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe, unveränderliche, bedingungslose, empfindende Wesenheit: wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, auf den Flügeln des Merkurs liegt der Abglanz der Sonne. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird Die Dame vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18). Der hohe Sinn weiblicher Ekstase ist die Verwirklichung des kulturellen Schöpfergeistes. In den Worten der Gottes-Mystik gesagt: 'Ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft' – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr 'die Botschaft Gottes'. »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes, mit den offenen Augen ihrer Ka'aba, einzig in Ihrer Seele. Dort sehen, hören und wissen sie gleichzeitig. In einem Augenblick der Ekstase erlernen sie das, was sie wissen, um die Einheit zu manifestieren. Liebe dient der Erweckung von Glaubens-Energien in die Eine visionäre Kraft, den spirituellen, wie himmlischen und kosmischen Elementen von Feuer und Wasser, Erde und Wind, die in das komplementäre Sein von Mann und Frau eintreten, wenn Partner auf derselben Ebene kommunizieren. Ist die denkende Seele der Frau zum Zustand ihrer Bewegung gekommen, so ist der Schöpfergeist der Männer 'Frucht aus dem Paradies'. Cultural Creatives stehen im kosmischen Verlangen, der Menschheit das Gewissen zu geben; das, aus der Reifung der Erde hervorgegangen, Einklang ist. Menschlichkeit erweist sich in der Freundschaft 'in der Unersetzbarkeit von Individuen und Unbedingtheit der Individualität' (Hannah Arendt). Das Schicksal der Frauen ist nicht das, was von vornherein schon gemacht ist: der Geist ihres Mannes bereitet eine Frau auf das Unglück oder das Glück vor, das sie erfährt. In der Tat wird das, was Männer aus ihrer Seele machen, zur Quelle des Glücks oder des Unglücks für die ganze Menschheit. Wenn Frauen sich dessen nicht bewusst sind, können sie das Leben nicht arrangieren; denn in der Tat sind Männer die Heiligen des Schicksals meisterlicher Frauen, besonders von dem Moment an, in dem Männer beginnen, diese Tatsache zu erkennen. Männer sind verantwortlich für Fall oder Aufstieg, Erfolg oder Misserfolg ihrer Frauen; doch sind es zumeist Frauen, die dies unterbewusst oder unbewusst herbeiführen! Es geschieht heutzutage sehr oft, dass wenn Männer Frauen helfen, Persönlichkeit zu entwickeln, dies Weiblichkeit eigentlich erniedrigt; daher rührt es, dass viele Frauen meinen, Sex würde einen Mann wohl "retten", gar nicht merken, dass sie seine Seele gedemütigt haben. Geistloses Lieben lässt die Frau jedes Mal ein Stückchen mehr von ihrer Seele verlieren, und damit dem planetarischen Bewusstsein die Menschheit zu heilen, während ein Mann an Skrupel gewinnt, sei es nun wissentlich oder unwissentlich, Planetin Erde zu zerstören.


Die Sprache der Frauen
  „Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten Frauen“ (Sure 24,26), „Es gibt hier auf Erden keinen ärgern Feind für die Männer als schlechte Frauen“ (Indische Spruchsammlung 3434) – Dora Maar schrie zu Pablo Picasso: „Als Künstler bist du groß, aber moralisch bist du ein Nichts!“ || Natürlich gilt auch das Umgekehrte für 'die Frauen': die zu ihrer Göttlichkeit entwickelten geistigen Frauen können sich, ohne ihre Stimme zu erheben und ohne Gesten auszuführen, Dank der Macht ihrer spirituellen Aura, bei den Männern Gehör verschaffen und diese zu sich herziehen. Die von ihnen ausgesprochenen Worte im Dialog sind nur Träger, sie erzeugen Wirkungen, weil sie vom schöpferischen weiblichen Element, dem geistigen Licht, dem göttlichen Wort durchtränkt sind. „Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen“ (Sure 24,26) – 'gute Männer' hören auf diese Frauen, weil die Sprache der Frauen in diesen Momenten lebendig ist, und sie ist lebendig, weil sich die von den geistigen Frauen verwendeten Worte mit der feinstofflichen Materie ihres hohen Bewusstseins aufgeladen haben; ihre Sprache hat sich in göttlicher Macht gestärkt und kann, mit dieser Atmosphäre bekleidet, bis zur Seele der Männer vordringen und sie in Schwingung versetzen. Gleiches gilt für den Blick der Kulturell Kreativen, die auch eine Art Sprache ist: durchtränkt vom pfingstlichen Feuer spirituellen Geistes wirkt er 'sündenvergebend' und läuternd auf bedingte Naturen ein, diese – 'der Erdenschwere enthebend' – zur Freiheit führend.

Trieb, Manieren, Stolz und Dienen  Auf der "teuflischen" Stufe ist des Menschen gesamte Existenz äußerlich: man ist mit dem Befriedigen seiner Sinne – Essen und Trinken, sexuellem Genuss und Bürgerkrieg – in Anspruch genommen. Hat man gelernt, mittels mentaler Kraft, Lust und Gier bis zu einem gewissen Ausmaß zu beherrschen, unterscheiden Leute zwischen ihren Belustigungen, jedenfalls lehnen sie gewisse Begierden und Freuden ab, die unter ein bestimmtes Niveau eines Geschmacks fallen, den ihr cleveres Selbstbewusstsein für sie bestimmt. In weiteren Stufen der Entwicklung stehen die Sinne unter der Kontrolle des spirituellen Bewusstseins. In sein spirituelles Ideal versunken, sich dem Erreichen des Ziels im Leben außerhalb des intellektuellen Selbstes hingebend, lenkt dies die sexuellen Energien aufwärts (Sublimierung) – allerdings kann man keine Leidenschaft fühlen, wenn man nicht liebt. Leidenschaft für das Ideal funktioniert daher bei ungeistigen Naturen nur wenn diese verliebt sind: aus dieser Abhängigkeit entsteht 'Bedürfnis für Affären' – die Bewunderung eines Mannes für die gleichbleibende Gestalt, welche seiner Mutter ähnelt.

Dem humanen Stadium des Planetarischen Bewusstseins nähern sich Männer erst, wenn sich ihr Bewusstsein auf die abstrakte, göttliche Ebene verlagert. An diesem Punkt der Evolution seines Geistes wird im Herzen eines jeden Mannes die Liebe von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben; sein Bewusstsein lebt alsdann auf einer Ebene des Lebens, wo es nach anderen Maßstäben urteilt – gleichwohl die Kreativität noch dem allgemeinen Leben des Daseins entspringt. Auf dieser Stufe betrachten Männer weder etwas als gewöhnlich noch als unrein. 'Von Liebe wegen', die Einsamkeit der göttlicher Einheit, wird der Selbst-Darbringung zur Ursache Einer Menschlichkeit. Haben Männer diesen Punkt erreicht, ist es wahrlich gerechtfertigt, wenn sie den Pfad des Zölibats einschlagen sollen.

Vom Baum des Paradieses oder Gottes Gemahlin als »Mutter Natur«  Verwirrungen entstehen aus der Unfähigkeit zu erkennen, wie die Persönlichkeit der Großen Mutter mit der Quelle im höchsten Zentrum des Gehirns in Beziehung steht und welches 'die intelligente vibrierende Schöpfung' verursacht, die von den 'Blütenblättern' und 'den neunundvierzig Lebensströmen' in den Zentren der Großen Mutter ausgehen. Jeder der 'essentiellen Luftströme' hat besondere Kräfte und Funktionen, die nicht nur unmittelbar mit den geistigen Zentren der Großen Mutter verbunden sind, sondern auch mit dem Universum. Es ist des Universums Persönlichkeit, die durch die Große Mutter wirkt und das ist auch der Grund, warum so eine enge Beziehung besteht zwischen dem Geist und Körper der Großen Mutter und ihrer Außenwelt; denn so verschafft sich unsichtbar und auf mannigfaltige Weise Ein großes Geheimnis Ausdruck: »Gott ist Liebe« (1 Johannes 4:8).  (nach Lahiri Mahasaya).


Lebendiges Wasser – eine Analogie

Soweit die Geschichte der Religionen zurückreicht, lässt sich feststellen, dass alle Männer, die sich mit der Klärung des Rätsels 'Frau' befassten, auf das Erbittertste bekämpft wurden. Andererseits, würden wir z.B. den Erkenntnissen von Buddha folgen, hätte Planet Erde nicht nur eine gesunde Weiblichkeit, sondern könnte aus 'Religiosität und Spiritualität' auch unbegrenzte kulturelle Energie beziehen, indem wir die explosiven Todestechniken männlicher Sexualität durch innere Heiligkeit, die kontemplativen Geburtsmethoden weiblicher Implosion, ersetzen. Das 'Ewige Weibliche' selbst weist uns dabei ganz natürlich den Weg, den es gehen will, damit Seine kosmischen Anforderungen optimal erfüllt werden. Deshalb sollten wir uns nach Seinen Wünschen richten [zum Beispiel, dass die jüngere Frau nicht gerne dem Blick der älteren ausgesetzt ist; gleichwie Wasser, das, von der Sonne bestrahlt, müde und faul wird, während es bei Nacht, und besonders bei Mondschein, frisch und lebendig wird]. Es gilt wieder zu lernen, dass die natürlich fließende Seele einer Frau die Energie erzeugt, die in entgegengesetzter Richtung aufwärts fließt; genauso wie Spiritualität den Geist im Manne herunterwirbelt, um angereicherten Geist in seinem Innern wieder hochzusaugen. Doch die Männlichkeit liegt kahlgeschlagen, der Wald spendet keinen Schatten mehr. Ohne schöpferischen Männergeist wird es bald aber auch keine erfolgreich tätigen Frauen mehr geben. Zwingen wir den Liebeslauf der Frauen in Stein und Beton, erhöht geistlose Monotonie die Temperaturen, lagert sich mentaler Schutt und physischer Schlamm in den Herzen der Frauen ab, werden also Bach- und Flussbette angegriffen, die Ufer unterspült, das Himmlische nicht mehr vom Boden aufgefangen und zur Fruchtbarkeit gebracht, bescheren heftige Regenergüsse die unheilvollsten Überschwemmungen. Weil in spirituellen Begradigungen und frommen Korsetten die Heilkraft kosmischer Liebe nicht frei fließen und wirbeln kann, versucht Weiblichkeit beständig auszubrechen und das künstliche Gefängnis zu unterspülen (was ungeheure Kosten verursacht, weil die "Verbauungen" ständig sanieren werden müssen). Unsere "Zivilisationen" dienen dem skrupellosen Kahlschlag der schöpferischen Seele des Mannes, im Sexualisieren büßt das Weibliche seine Tragkraft ein und entwickelt pathogene Keime – all dies ändert nicht den Teufelskreis. Es liegt im Bestreben der Frauen selbst, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen (so wie auch jeder Fluss sein Bett selber in Ordnung halten kann, wenn man ihn nur naturgemäß und kühl fließen ließe). Gesundheit, Wohlstand, Glück der Harmonie, Schöpfung werden auf Unserer Erde nicht zurückkehren, indem sich Frauen durch Spiritualität ihre Persönlichkeit begradigen, sondern indem wir dem Schöpfer-Fluss der Weiblichkeit helfen, wieder natürlich wirbeln zu können. 'Die Trag- und Sogkraft des Wassers ist dann am größten, wenn seine Temperatur niedrig und sein Fluss ungestört ist'; dann wird sich die Liebe selber ein fruchtbares Ufer bauen, auf dem der ganze Reichtum der Menschheit wächst, und sich schützend beugen über die Allmutter. "Explodierende Sexualität" ist eine Todestechnik, weil sie Unsere Erde mit lebensfeindlichen Effekten überzieht; die sterilisierte und seelisch zerstörte Frau führt damit nicht nur gesetzmäßig den körperlichen Verfall in sich selbst herbei, sondern verursacht die kulturelle Verfallserscheinung der Menschheit, und damit eine systematische Degeneration der Menschen und der übrigen Lebewesen. Welche Heilkraft liegt in der Kraft der Implosion, das Erwachen der Sehnsucht des Ewig-Weiblichen nach Seinem Geliebten! 'Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, dass sie nicht mehr zu erkennen vermag, dass dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist. Aus diesem Grunde wird es auch für Frauen und Männer, welche die Tragweite der begangenen Fehler untereinander zu erkennen geben, zur seelnvollen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung all der vielen Irrtümer einzutreten.' (Viktor Schauberger). Die Wahrheit braucht sich nicht verhüllen, sie verhüllt sich selbst vor den Unwissenden.


Jeder, der eine Frau anschaut, um sie zu begehren
(Matthäus 5:28)  'Wunsch und Begehren sind die Ursachen großer Gerissenheit und Heuchelei der Welt. Sünden begehen, Lust am Würfeln, Zorn und Betrübnis – all das geht vom Begehren aus. Verlust des Beurteilungsvermögens, Betrug, Stolz, Arroganz, Boshaftigkeit, auch Rachsucht, Schamlosigkeit, der Verlust von Charakter und Rechtschaffenheit, Sorge und Ehrlosigkeit, Gier, der Wunsch nach ungehörigen Taten aller Art, Stolz auf Herkunft, auf Gelehrtheit, auf Schönheit, auf Reichtum, Unbarmherzigkeit gegenüber den Kreaturen, Missgunst gegen alle hegen, Misstrauen gegen alle hegen, Unehrlichkeit gegenüber allen, Aneignung des Vermögens anderer Leute, grobe Rede, Angst, die Neigung schlecht von anderen zu reden, gewalttätiges Streben um in Lust zu schwelgen, Gefräßigkeit, Anfälligkeit für vorzeitigen Tod, gewalttätige Neigung zur Boshaftigkeit, unwiderstehliche Neigung zur Falschheit, der unstillbare Wunsch das Ohr zu verwöhnen, böse Rede, Prahlerei, Anmaßung, das Nichteinhalten von Pflichten, die Unbesonnenheit und die Ausübung jeder Art von böser Tat – all das geht vom Begehren aus' (Mahabharata, Santi Parva 158). Bebt's und brodelt es im Herzen einer Frau, aufgrund von Wunschdenken und Unklarheit über das Humane Ziel ihrer Seele, erzeugt psychologischer Drang bei energetischer Unbewusst-Bewusstheit nur "die Hysterie" 'kein Selbstvertrauen mehr zu haben, innerlich verwundet zu sein, sich zurückgesetzt zu fühlen oder unbedeutend vorzukommen; und aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Theodor Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946).

Das Goldene Wasser des Lebens – Vom verlorengegangenen Wissen der Synthese
Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des Spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen der Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige, Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt – der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen – ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und die Liebe des Mannes als seelenvolle Gottheit, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht und es ist in diesem Strom – Das Wesen Gottes, das vermenschlicht worden ist – aus welchem der heilende Dialog, den wir so dringend benötigen, zur Menschheit spricht. Es sind die Liebenden 'Gottes des Herrn', deren Herz voller Hingabe ist, die sich zu 'Gottes überschattender Weiblichkeit' vereinigen: Entsagung von Ego-Maskulinität ist zweifellos eine Giftschale Und nur die Tapferen werden sie trinken Aber am Ende erweist es sich allein als Nektar Denn diese Tapferkeit bringt den erleuchteten weiblichen Seelen Den Geist Planetarischen Bewusstseins Eine Schöne Neue Welt aufzubauen.

Das Lebensfluidum 'Frau' formt ihren Mann: der scheinfromme Hausdrache bringt den ohnmächtigen Mann, dessen nicht-spirituelle Persönlichkeit hervor; Hexen-Eros erschafft unbeständige Liebe; Evas Schlange birgt 'den Unzulänglichen mit traurigen Augen'. Wo eine Seelenzeit der Männer träumt, bezeugen die Räume des Heilig-Weiblichen Heilung. 'Das Schaf wird sich minder fromm gebärden – besäße es Zähne und Tatzen eines Tigers' (Heinrich Heine); es ist daher, dass Shiva, der erste Musiker, Geheimnisse des Mantrayogas an seine Ehefrau weitergab: sie fragte ihn Fragen, er antwortete ihr sanft. Komplementär bändigt 'göttliche Heiligkeit' [ana-lyse] die Extravertiertheiten jedes Handlungsreisenden.

In göttlichem Magnetismus ihrer Heiligkeit werden Frauen zum Zentrum der Anziehungskraft. Läuterung, anbetende Kontemplation sowie die Erweckung des kollektiven Selbst durch dharma-Nächstenliebe führt Weiblichkeit zu ihrem evoluierten SINN. Doch nicht nur Gegenstände, Tiere, Vögel, Elfen, Feen, Genien und Engel werden davon angezogen – im Licht 'Gott als die Frauen' verlassen Schläue und Hinterlist die Männer im Dialog.


II.  Das Geheiligte – Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Von mangelnder Spiritualität rührt das Unglück der Männer, in der Sexualität der Frau nicht schöpferischen Geist erlangt zu haben; und mit der Zeit werden Frauen unglücklich, da ihnen der kulturelle Geist des Mannes fehlt, um Frieden planetarisch zu wirken. In unheiligem Eros keimt des Luzifers Plan, der in Abwehr Wahn, das Kranke um die 'Frau', welche in Limerenz mit dem blendenden Ideal den Pfad ihre Seele verloren, hervorbringt – das Herz der Frau, ihr Organ der spirituellen Vision, wurde vom Auge der Macht verführt.

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Das wirst du mir zugeben, nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe 95.46). Was ist es, das den Geist der Männer zurückzieht und festhält und ihnen verbietet, ihre Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen? Anders gesagt, Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung.

Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mithilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich Perserkönigen (Ester 1:8), mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirktes Kriegsende). Seelische Tätigkeit, wonach im weiblichen Herzen, eigentlich, ständige Sehnsucht besteht, ist die beredte Quelle, der Ursprung des Dialoges zwischen Geschlechtern und Generationen. Sind Frauen 'die Seele selbst', wie Buddha sagt, gibt es keinen natürlicheren Weg, Krieg, Chaos, Elend zu beenden.

Die drei Verfasstheiten der Weiblichkeit  alpha: Salomés Tanz, die alltägliche Verfasstheit: konditionierte, säkulare, todbringende (Matthäus 14:8) weibliche Sexualität; omega: Kali, die spiritualisierte Mutter-Persönlichkeit, die kriegerisch mit dem spirituellen Männlichen herrscht. Voraussetzung für das Friedensschaffende aber ist: die Natur seelischer Verfasstheit – so erhaben, dass Frauen Leiden von Körper, Herz und Seele überhaupt nicht mehr besitzen – und es ist diese Polarität, welche Männer zu edlen Humanisten schafft; Reinheit des Herzens ist dieser Glanz, der das Kulturell Kreative in die spirituelle Freiheit femininen Lebens bringt: die Kraft zu verweigern und zurückzuweisen und mit der Zurückweisung fortzufahren, bis sie wirksam ist – diese Macht seelischer spiritueller Weiblichkeit ist in der Lage zu heilen!

Heilung der Erde durch die Macht der Seele  Die engagierte männliche Persönlichkeit mag von der weiblichen Persönlichkeit beflügelt sein, unabhängig und erfolgreich, in den materiellen Verwicklungen der Welt, Gewinne zu machen. Die weibliche Seele bleibt jedoch ohne die kulturelle Seele des Mannes ohne Ursache und ohne Wirkung auf den Frieden auf Erden.

Jede eheliche Beziehung trägt weibliche wie männliche Aspekte in sich; der wahre Charakter der Geschlechter tritt jedoch erst 'nach dem Tod' in Erscheinung; da zeigt sich, ob 'die Schlangenkraft Adam verführte' (Genesis 3:13) und der Mensch im Dämon des eigenen Versagens, 'weil er auf das Weib gehört' (Genesis 3:17), Seele nicht geboren hat. Denn „wenn die Schlange den Mann anschaut und er sie tötet: diese Schlange trägt sein Unheil davon“ (Nils Heeßel, Literarische Keilschrifttexte aus Assur 1, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2007, S.63).

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Caroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Angst vorm Tod, sondern vor der Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns?“ ihr Schlachtruf.

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen kein inneres kosmisches Gewissen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Koran, Sure 2:223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah, Ährenlese, Kap. 132). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die 'schlechten Elemente' in der Welt. Müssten nicht mehr Frauen, in kompromissloser Intuition, eigentlich in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist?

Die Sexualität, der Sex, ist ein Geschenk Gottes. Kein Tabu. (Papst Franziskus in Audienz mit französischen Jugendlichen 2018). Doch jede Frau, die sich einmal auf den religiösen Pfad eingelassen hat, dann aber, bevor sie ihre göttliche Persönlichkeit erlangt hat, von ihrer konditionierten weiblichen Natur zum 'Liebe machen' tragen ließ, ist bemitleidenswert: das ist ihr größter Verlust – aus solchem Ruin kann weder Segen entstehen, noch eine Kenntnis, die Seelen erleuchtet. Es gibt nichts, was ernsthafter wäre als spirituelle Vollendung; sich enttäuscht vom geistigen Pfad zurückziehen, bevor man das Ziel erreicht hat, weil Männer unkulturell sind, ist das schlimmste, was Frauen passieren kann: ein Totentanz rückwärts, seitwärts, abwärts – statt kulturell-kreativ humanistisch vorwärts. 'Nicht in ihrer spirituellen Persönlichkeit sein' verursacht Fehlentscheidungen in der Wahl des Ehepartners, die so schwer wiegen, dass vielen Frauen, nachdem Beziehung, berufliche Laufbahn und Gesundheit ruiniert sind, ein Ausweg fast unmöglich scheint. Tatsächlich hängt der Erfolg in Beziehung weniger von der Befähigung der persönlichen Natur einer Frau ab, als vielmehr von ihrem innersten Wesen, dem feurigen Geist der erleuchteten Seele: dies kann das Wesen der Männer führen 'von Angesicht zu Angesicht'.

Der Egoismus alternder Weiblichkeit, der in Naturfrömmigkeit sein eigenes Wohl sucht, ist grenzenlos; dabei gebiert ungeläuterte, verdrängte Sexualität eine Bosheit, die der Großen Mutter Wehe will, bis zur äußersten Grausamkeit [Verbrennung der Hexe im Backofen]; Identifikation [ein Mit-Fühlen mit jungen Frauen] erzeugt sogar Gefühle von Edelmut und Großmut (nach Arthur Schopenhauer: Grundprobleme der Ethik, Über das Fundament der Moral §14).


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht im Ausdruck der Haltung unserer Herzen zur Einheit der religiösen Ideale. 'Wir können so nicht weitermachen. Wir schulden der nächsten Generation einen besseren Planeten. Wir müssen jetzt handeln.' (Mina Guli, Running Dry). Nicht Meditation, sondern unsere Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.

Männer werden, was sie sehen; doch nur indem jede Frau als die Eine, heilige Göttin, Notre-Dame angesehen, entwickelt sich der Geist, den das Weibliche 'zur Verherrlichung Seines Namens' benötigt. Vorausgesetzt, dass Frauen ihrerseits, in 'Hauskirche', in die Innere Stimme der Lehren der 'Meister, Heiligen und Propheten' selig entwerden – wie sollten sie sonst den geliebten Herrn und Gott 'von Angesicht zu Angesicht' erkennen? Denn ist Weiblichkeit nicht 'der Bräutigam' für den Marien-gewordenen Mann, entsteht Kodependenz, eine übertriebene Übertragung der männlichen Seele auf die Seele der Frau; das kann so weit gehen, dass Männer die Begehren von Klosterfrauen zu erfüllen haben.

Durch Synthese heilen  Heutzutage werden die meisten Frauen vom sexuellen Amusement Adam und Evas angezogen; andere streben fromm zurück in ihre Kindheit, um in Ritualen 'Maria und Jesus', oder Geistformen, mit denen sie sich besonders verbunden fühlen, nahe zu sein. Aber es gibt auch einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie 'die Göttlichkeit der Weiblichkeit' leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen und in Retraites 'die Verherrlichung Seines Namens' lehren, um wiedergutzumachen, was sie in vergangenen Leben gesündigt haben; jene lehren die Weisheit, dass wenn Frauen der Liebe zu viel Ausdruck geben, die Männer unausgewogen werden und in Schwierigkeiten geraten.

Was Scheidungsraten nicht aussagen  Nicht-marianische Männer beherrschen meist ihren Willen dergestalt, dass sie Frauen zu dem machen, was diese Männer selbst sind. Es ist zu vermuten, dass Frauen – die höher steigen können als die Engel – dann, da sie doch mit der Zeit die Persönlichkeit des Mannes annehmen, dem sie sich vermählen, tiefer fallen können als die Teufel, was die im Zusammenhang stehenden wachsenden Erkrankungen bezeugen. Die in den göttlichen Willen seelischer Weiblichkeit erwachten Frauen hingegen, nehmen geistige, heilende Kapazitäten von der Liebe ihrer Männer an, welche sie als sich erkennen.

Was wir atmen müssen, ist eine erbarmungsvolle Stimmung der spirituellen Seelen als das dialogische Grundgefühl eines erneuerten Gemeinschaftslebens Unserer Zeit, auf dass sich emporhebe das göttliche Mitgefühl aus den Untergründen des Seelisch-Weiblichen. Es ist notwendig, dass wir mit einer gewissen heiligen Scheu die Worte bewahren, die von spiritueller Weiblichkeit gesprochen werden: Glaube – die erschaffende heilige Frau – führt zur Botschaft: Liebe, der die schöpferischen Frauen erschaffende Kulturelle Geist der Männer.

Commixtio – Von der strahlenden Sonne, dem Mond und den neugeborenen Sternen
Die Substanz der Großen Mutter steigt zuerst als etwas Transzendentes und Universales herab, und aus dieser Transzendenz und Universalität teilt sie sich, der göttlichen Wahrheit und dem göttlichen Willen gemäß, dem Genius mit, indem sie eine umfassendere, größere, reinere Liebe schafft, als irgendein spirituelles Bewusstsein oder menschliches Denken sich es je auszudenken vermag. Die Poesie, die daraus entsteht, kann dann wirklich ein Instrument für die Geburt und das Handeln einer Neuen Welt werden.

Von der Geburt der Herrin* und der Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja, erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27); sie verkündet Frigg {Fru Gode}, die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das immerwährende Gesetz der Humanität, die Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Das Geheimnis des Lebens der Rishis im Himalaya, eines Buddhas in Bodhgaya, eines Franziskus in La Verna, eines Mohammeds im Himmel, ist, dass diese Männer – mögen sie nach dem Verständnis der allgemeinen menschlichen Wertvorstellungen „niederste Geschöpfe“ sein, in der Findung des Geistigen Weges und ihrer Sicht der höheren Werte des Lebens zu den Persönlichkeiten der Erde geworden, als unsere Freunde und Lehrer, nunmehr 'die Ecksteine' (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (vgl. 2 Korinther 6:16; 11:6) sind.

Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus (Buch der Sprüche 4:23)
Weiblichkeit muss – in Initiationsstufen – sich selbst lieben: I. auf 'Gabriels Botschaft' hören, das Ideal der Inneren Stimme, die spricht: „Du, entfalte die Persönlichkeit Gottes vermittels des heiligen Geistes!" II. von ewiger Anbetung, in schöpferischer Imagination kontemplierend, III. den Dharma der Meister, Heiligen, Propheten gebend, IV. die Namen Gottes verherrlichend durch Gebet für den anderen. Bevor eine Frau nicht gelernt hat, sich selber diese Liebe zu geben, kann sie auch in ehelicher Beziehung nicht wahrhaft lieben, weil sie gar nicht weiß, wie das geht; sie bemüht sich vielleicht, gut zum Manne zu sein, ihn zu verstehen, fühlt vielleicht Emotionen, die mit Liebe einhergehen. . . aber ihr Herz bleibt der männlichen Seele verschlossen – jedenfalls all den Gefühlen und Aspekten des kulturell-kreativen Mannes, von dem sie sich unbewusst bedroht fühlt, einschließlich all dem, was sie in sich selber verdrängt. Egoistisch sind Frauen nicht deshalb, weil sie sich selber zu sehr lieben, sondern weil sie sich geistlich, geistig und spirituell zu wenig lieben.

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.


Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik

[I] Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt. Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin' [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine 'Fermionen-Welle' antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen die gleichgerichteten "Quarks" maximalen Abstand [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene physikalische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.

Zwei entgegengesetzte Gedanken können in der moralischen Welt [spiritueller Männer] nicht nebeneinander existieren; ebensowenig wie in der physischen Welt [seliger Frauen] zwei Körper nicht denselben Platz einnehmen (Alexander Puschkin, Pique Dame), wenn aber von dreien, die mittlere zur ersten und letzten wird, die letzte und die erste beide zu mittleren, dann sind sie unter einander dasselbe geworden und alles ist eins (Platon, Timaios 31-32).

Von der Auslöschung der Femininen Natur in der Ausschließbarkeit des kulturellen Genius
Quantenphysik bestätigt die erstaunliche Einsicht, dass die Eigenschaften, welche Frauen an ihren Männern feststellen, nicht 'den Männern' selbst zukommen, sondern durch den Akt "weiblichen Glaubens oder Unglaubens", ihr innerstes 'heilige/unheilige' Kontemplieren, zustandekommt; auch erscheint das, was Frauen glauben, nicht als 'die Männer' selbst, sondern als Wirkungen, die dieser Prozess an ihrem Geist und Körper hervorbringt; daher lässt sich sagen, dass es die Frauen selber sind, welche die beobachteten Zustände in unserer Welt hervorrufen. Männer suchen meist gezielt nach jenem Glauben, jener Institution, die ihrem Bedürfnis entgegenkommt, das Gefühl für die Bedeutsamkeit ihrer Persönlichkeit zu bestärken. Von der Quantenphysik können wir jedoch wieder lernen, dass es allein auf das geistige Herz ankommt, nämlich wie Männer zueinander angeordnet sind (Johannes 21:15-19), das dem Herz der Frauen ihre volle Bedeutung vermitteln kann, einen gesunden Organismus aufzubauen.

Freiheit von der Verstrickung unnötiger materieller Wünsche
Unsere moderne Zivilisation befasst sich nur mit materiellen Annehmlichkeiten, ohne zu berücksichtigen, dass der weibliche Organismus der Zerstörung unterliegt – gleich wie gut man für ihn sorgt. Frauen, die für gewöhnlich nicht in die Zukunft sehen, fragen nicht danach, einen immerwährenden Körper und ein glückseliges Gemüt zu haben; zwar spüren sie manchmal, dass ihnen etwas fehlt, um 'Immerwährende Liebe' genießen zu können, doch ohne den Kulturellen Geist ihrer Männer, verstehen sie überhaupt nicht, wie sie diese »Vollkommenheit von Liebe, Harmonie, Schönheit« erreichen können. Stephen Hawking schreibt in seinem Buch 'Eine kurze Geschichte der Zeit' 1988: „Die Grenze des Schwarzen Loches, der Ereignishorizont, wird durch die Wege jener Lichtstrahlen in der Raumzeit festgelegt, die bei ihrem zum Scheitern verurteilten Versuch, dem Schwarzen Loch zu entfliehen, am weitesten nach außen [ins Gemeinwesen] dringen und sich für immer auf dieser Grenze bewegen. Es gehört zur alltäglichen Erfahrung, dass die Unordnung (Entropie) in der Regel zunimmt, wenn man Frauen [ohne den Geist der Männer] sich selbst überlässt.“

Zwischen dem männlichen Ich und dem Herzen einer Frau gibt es keine Verwandtschaft; wenn letzteres jedoch im Kessel "ehelicher Liebe" über ersteres gestellt wird, dann siedet, sprudelt und kocht die weibliche Seele ein, bis sie schließlich die Eigenschaften des männlichen Egos zeigt, was anstatt der Ethik einer Menschheit nur die Uniformität hervorbrachte. Auf seelenvollen Männerherzen ruht das Gemeinwesen; sind die Seelen der Frauen erwacht, so sind ihre Körper heilbringend. In dieser Hoffnung verbindet sich die Religion mit Ethik.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).

Vom Schöpfungsgeheimnis von Wandlung  Die universelle Religion offenbart dialogisch das Wissen, dass im weiblichen Gewissen ein Gesamtplan des Organismus und des Ortes der Frauen vorhanden ist; gleichwie Retreat-Anlagen und Retreat-Wege den, meist doch in mehrfacher Beziehung stehenden, Männern die Möglichkeit bietet, ihre Seele zur Geburt zu bringen, welche dann, als minimer Teil – nämlich als eine hochdifferenzierte Essenz des Heiligen Geistes – eines speziellen zugehörigen weiblichen Organs oder Organsystems innerhalb der übergeordneten Ganzheit des Organismus 'Women-Global-Ethics' zu ihrer Wirksamkeit kommt: Eine Schöne Neue Welt aufbauend. Das Dirigierende des Ganzen ist der Wandel vom »Christus in Maria«, im Außen hervorrufenden Blick, zur »Liebe und Vergebung: voll der Gnade«, sodass der Sinn »intimer Frauenmystik: durch und mit und im Geliebten Herrn«, in überpersönlicher Liebe, nunmehr die Entwicklung aller Dinge ermöglicht. Im Dialog, als 'Umkehr in Selbsterkenntnis und Beichte', dass ein ungeordnetes weibliches Begehren Männer zu Objekten gemacht hat, kann Heilung geben: die Atmosphäre der Männer, die »Maria« geworden, sowie das 'noli me tangere'-Bekenntnis (Johannes 20:17) der noch anderen.


V.  Der Heilige Gral

Gloria enim Dei vivens homo 
Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit. Zum leeren Grals-Kelch müssen wir das Herz unserer Begehren umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Die Gnade Eines Lichtes' geboren werde. Was ist nun der Gral der Liebe? – Das Alpha des Weiblichen – sein Glaube – ist zugleich das Ende einer Alten Göttlichkeit; das Omega des Männlichen ist sodann der Anfang Neuer Menschlichkeit: 'Durch das seelische Selbst [der Herr], und mit dem mentalen Selbst [Ego], und in dem physischen Selbst [das Planetarisches Bewusstsein] ist Dir Gott, Allmächtiger Höchster Herr, in der Einheit mit dem Heiligen Geist [der Odem] alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und für immer.' (Doxologie). Entweder die Liebe ist von Einer Verherrlichung Gottes – oder sie hört auf zu genießen.

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.

Eva und der Islam  Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen. Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“ als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert. Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer zum Spaß verheizend, so verpestet sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers' und quält Adam aufs Neue.

Frauenwunsch schafft Narzissten  Frauen sind oft in dem Maße verliebt, den Impuls des Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Entsprächen die Männer von spirituellem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Sure 2,223; Bhagavad-gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die es durch Liebe hervorbringt. Selbstlosigkeit der nicht-devotionalen weiblichen Seele bringt alle Schärfe in den selbstsüchtigen Taten ihrer Männer hervor: 'Dass eine Frau sich ganz vergisst und leben mag nur in andern! ... was die Natur mit uns gewollt, das Vorzüglichste, was sie in uns gelegt, können wir deshalb weder auffinden noch ausüben.' (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre).

Stadt-Land-Fluss  Immer mehr "Landfrauen" handeln, fühlen und weben ihren Lebens-Gedanken instinktiv so, als ob eine Welt-Bewegung um sie als Mittelpunkt kreise und wirke zu ihrem Nutzen, ihnen zu Hilfe oder Harm, während der Stadt-Frauen Hauptanliegen eigentlich Befriedigung egoistischer Sehnsüchte, Gefühle, Ideen und Wertungen ist, so wie die Männer es zu ihrem Hauptinteresse machen. Würden Frauen wirklich zu sehen beginnen, würden sie erkennen, dass da eine Welt-Energie für Männer existiert – und nicht für sie. Weiblichkeit übersieht allzugern, dass seelenlose Männlichkeit seine eigenen gigantischen Ziele schafft, komplexe, grenzenlose Ideen, mächtige Verlangen oder Entzücken, was sich zu erfüllen weiß, ungeheure Maßstäbe, welche auf Landfrauen-Armseligkeit wie mit einem spirituell-nachsichtigen und ironischen Lächeln herabblicken. Lassen 'selbstlose Frauen' ihr Pendel jetzt zum anderen Extrem ausschlagen, indem sie sich eine fromme Vorstellung von ihrer eigenen Unwichtigkeit bilden, verschließen sie ihr Gemüt davor, mit dem seelischen Geist der Männer 'Eine schöne Neuen Welt' zu schaffen.

Pfingstgeist der Männer ist die Nahrung für 'die Sprache der Frauen': dann öffnet das dialogische Gespräch der Göttlichen Mutter [heilige Weiblichkeit] der Männer Herz. Ist 'der Geliebte Herr' in schützendes Licht – aus anbetendem Mitgefühl sowie tätigem Erbarmen zur leidenden Weiblichkeit – gehüllt, und übermitteln Frauen sodann den Männern 'Gottes Sehnsucht', dass die tätige männliche Seele, als Persönlichkeit und Gabe, Anker, Zentrum und Brennpunkt des weiblichen Schicksals werde, zerbricht die Mauer, die das Herz eines jeden Mannes schützt und Krankheit ist besiegt, die kriegerische Welt von glückseliger Feminität erobert: dauerhafter Friede geschaffen. Nur Altersfrömmigkeit allein bringt hingegen Männer weiterhin dazu, sich mit dem Nimbus schauspielerischer Undurchdringlichkeit zu umgeben, ihre Gefühle verbergend, den Anschein erweckend, alles besser zu wissen.

Zwei ist ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst  Der Geist 'nachhaltige Liebe' ist in der Seele verborgen; je mehr der Menschen Herz geöffnet wird, desto eher findet diese Liebe die Gelegenheit, sich zu ihrer vollen Größe zu erheben; dies geschieht aber nicht 'von unten nach oben', d.h. durch sexuelle Kundalini-Kraft, sondern vermittels des Geheimnisses der devotionalen, dienenden Kräfte, aus denen 'göttlicher Wille', als ein Springquell, 'durch die Entdeckung unserer göttlichen Erbschaft in unserer Identität' (Pir Vilayat) die Bedingungslose Liebe delegiert. Erst dann können die Geschlechter zu der Überzeugung gelangen, dass Mann und Frau ein Teil von eins ist, der aus ihrer Vereinigung hervorwächst. Ist das Weibliche Sonne, dessen Strahl des Mannes Seele zur Inspiration selber erhellt – dann, weil Gott ihre Wurzel ist, wird Sie 'Seine erlaubte Frucht'.

'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; und wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und wenn man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird.' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: 'Seht, Shams spricht nicht einmal über den, der von dem Brot isst. Er sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.' Denn 'wenn im Menschen der vom Himmel kommende Geist herrscht, kommt auch die Sinnlichkeit unter seinen Einfluss und findet so den ihr gebührenden Platz' (I GING 11: Tai, Der Friede). Die Blumenwiese der femininen Natur existiert allerdings nur, wenn das Männliche auch Appetit auf sie hat. Dazu müssten Männer in der weiblichen, seelischen Seite für die Welt handeln. Will aber das Feminine diese Schöpferkraft nicht nutzen, hört die Liebe auf zu sein und wird wieder Geist. Anders gesagt, haben Frauen nicht zu ihrer Seele Tätigkeit gefunden, finden sie Beschreibungen zur Beziehungssituation als ‚verstörend‘, ‚schwer beleidigend‘ und ‚vollkommen unangebracht‘ – und selbst andächtigstes Beten, in Gewahrwerdung der Weiblichkeit im Versuch mit Mantra-Yoga eine Entfaltung der Persönlichkeit zu erreichen, ändert dies nicht.

Wer ist der Gral? – ‚Zum Raum wird hier die Zeit.‘ (Richard Wagner, Parsifal, 1. Aufzug)
Wenn man definiert, was Meditation ist, dann ist es die seelische Gewissens-Einstellung der Männer zu 'Gott als die Frauen'. Die Einstellung der Männer sollte allerdings zuerst sein, das spirituelle Heilig-Weibliche in sich zu suchen. Nachdem das seelische Gewissen im Inneren erweckt und 'Nicht die Göttin, sondern Gott' draußen gesehen, wird sicherlich der 'Bitte um Vergebung und Neuschaffung' entsprochen: „Dann hast Du Freude an rechten Opfern, an Brandopfern und Ganzopfern, dann opfert man Stiere auf deinem Altar“ (Psalm 51).

Frauen würden die Welt anders sehen, wenn sie nicht hörig wären dem Einfluss paternaler Spiritualität – bzw. jener Väter und Töchter, die in Gefolgschaft stehen –, und sie andererseits nicht auch noch eine andere Macht an sich heranmachen ließen, nachdem sie der Herrenmacht 'Genussehen' freundlich den Hof gemacht: die alte Kirche {die Amme in Hugo von Hofmannsthals 'Die Frau ohne Schatten'}. Von außen kreißt sie heran mit ihrem Heilige-Maria-Schein in den großen Umkreis der die Frauen umfließenden Sinnen. Weiblichkeit wird intellektuell von Iblis sexuell, unmerklich von innen her, bestimmt, zugleich aber gefühlsmäßig ergriffen durch das Eingetrocknete, Kalte, heillos Kranke, was von außen hineinwest als der Frommen verdrängtes Gefühl, ein Hexenritt auf dem Besen: Trocken wie Lehm macht Medea die Bäume (Laud Troy Book), und der Wurm frisst sie alle.

Der heilige Gral und die Büchse der Pandora
Das Weibliche bezieht sein Wissen aus dem tiefen inneren Raum der heiligen Männlichkeit; doch nur indem Frauen sich seelisch entäußern und spirituell arbeiten, kommt die Heilkraft männlichen Geistes herab, die sich zeigt als strahlende Feminität der Frauen. Einzig wahre Frömmigkeit in der Heiligkeit der tiefen Gefühle ihrer Männer verleiht den spirituellen Frauen die Fähigkeit sich ganz heiter, frei und offen äußern zu können.

Das kulturell-kreative Gemeinwesen im Dialog bringt Eines hervor:
Hinter allen verschiedenen Glaubensbekenntnissen steckt ein und dieselbe Wahrheit. Diese Wahrheit verehren wir. Es spielt keine Rolle, in welcher Kirche wir unsere Gebete sprechen.


VI.  Der heilige Kontakt: Die Vermählung Gottes

Die Kraft unseres humanen Wesens hängt von der Kapazität des seelischen Geistes ab. Der tragische Irrtum, in dem sich viele Frauen befinden, ist, dass sie Liebe zu bekommen suchen, weil sie vergessen haben, ihrer Persönlichkeit Matrix zu schaffen, um 'von Liebe wegen' dem Potential ihrer Seele Geburt zu geben. Paternale Spiritualität mag dazu beigetragen haben: „Die überwältigende Mehrheit der Männer auf heutiger Kulturstufe bleiben bei der mütterlichen Bedeutung der Frau stehen, weshalb auch die Anima niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt. Daher kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der zivilisierten Ehe ist.“ (C.G. Jung 1927).

„Mit außerordentlich großem Bedauern muss ich heute die Trennung von meiner Gattin / meinem Gatten bekannt geben. Nach reiflicher Überlegung und langen, intensiven Gesprächen mit ihr/ihm war diese Entscheidung leider unvermeidbar. Der geplanten Fortführung unserer Beziehung stehen von meiner Seite, trotz tiefer und ernsthafter Gefühle für sie /ihn, unüberbrückbare Ansichten über die generelle Religion der Völker im Wege.“ Liebe, die aus der Sinnenhaftigkeit geboren ist, endet im Sinnenhaften; dies lässt 'Gott' wachsen. Liebe jedoch, die aus Geist geboren wird, endet im Geist Gottes; diese Liebe lässt den Menschen wachsen. Dies eben ist der Unterschied zwischen den beiden Arten von Liebe.

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.

Wenn die Seele zum Komponisten geworden ist – Von der Wichtigkeit der Gesänge
Den Heiligen Gesängen liegt der Sinn zugrunde, das Gemeinwesen zu stärken, den Herzen für die freudlosen Spätherbsttage Kraft, Sicherheit und Stärke schenkend. Denn siehe: Glanz, der die Monstranz des 'Neuen Tempels' ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der hingebungsvollen Erfüllung der Pflicht (dharma); wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird, ohne ihre bewusste Wahrnehmung, ihr innerster Geist auf den SINN reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert; denn: Was Sie spricht, werden die Menschen tun.

Die eigentliche Ursache des Leids der Menschheit liegt in unserer Unwilligkeit, die Göttlichkeit heiliger Frauen, die Tatsache des spirituellen Buddhismus also, als reellen Glauben zu verwirklichen, stattdessen aber insgeheim Konzepten eines spirituellen Islams, Allah als Väter und Söhne, als 'Religion' anzuhangen, und dergestalt ununterbrochen Tatsachen mit Konzepten vermischen. Insbesondere Frauen tendieren in ihrem Narzissmus dazu, die Idee der Göttlichkeit des Mannes für eine Tatsache zu halten, statt mit eigener Göttlichkeit dem 'Gott ist Mensch geworden als Mann' Geburt zu geben: was das Chaos in der Welt schafft.

 

 

N.  Kulturelle Herzen und Die Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 

Therapeutische Prozesse waren bisher
mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova'
(Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'. Es gibt viele Faktoren, die Frauen vom heilbringenden Dialog abhalten und damit in eine Unwissenheit bezüglich 'Friedensmöglichkeit durch Dialog' belassen: mangelnde Lust, sich den Engeln der innersten Ebenen zu nähern – mit den Folgen fehlender Gutwilligkeit zur notwendigen Transformation durch das Prinzip 'geistige Nächstenliebe'; sowie Angst, basierend auf Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen wie Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision der 'Cultural Creatives' (auch, weil hier das psychologische Machtstreben „What I say is right, and what you say is wrong!“ nicht sogleich wahrgenommen bzw. erfüllt wird). Das größte Hindernis aber sind Projektionen, jene posttraumatischen Belastungsstörungen, die den materiell-sexuellen Einflüssen sowie psychischen Aufprägungen im Mutterleib entstammen, was zwar nicht 'die eine, wahre Religion der Menschheit' verändert hat, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.
 

Die Große Mutter und der Aufbau der Neuen Welt  Der Poet folgt dem Ewig Weiblichen – und vergeht; die Geheiligten folgen Schöpferischem Geist – und erneuern Unsere Erde. Wir stehen erschüttert vor der Tatsache, dass auch das weibliche Genie 'Maria im Himmel' einer Befruchtung durch das ihr ähnliche Sinn-Prinzip bedarf (Genesis 2:22-25), dass aber zur Befruchtung des Genies, vom Blickpunkt der selbstlosen Seele, eine weit natürlichere Macht ausreichend befähigt ist – dies ist die Ur-Mutter. Das Licht zwischen den Sternen erweckt den Mond aus seinem Grabe; Mond und Sterne nehmen sich der Menschen an – bis die Sonne wieder mit einem Lächeln aufgeht, und all die Menschen wärmend umfasst.

Religion lenkte im Bösen das Schicksal der Menschheit. Jetzt aber ist sehr klar zu sehen, dass Frauen die Menschheit im Guten zu höherer Entwicklungsstufe führen können. Indem sie bis hinauf zu ihrer Göttlichkeit zu realisieren im Stande sind, was »Unbefleckte Empfängnis« und »Mariae leibliche Aufnahme in den Himmel« praktisch bedeuten {nämlich dadurch in Männern eine Bewusstwerdung zu heilendem Geist überhaupt erst zu ermöglichen}, wird das Planetarische Bewusstsein der Frauen in die Lage versetzt die Krise des Islams zu verstehen und den Konflikt mit Israel 'friedlich und in Liebe' zu lösen.

Krankheit der Heiligen und ihre Heilung durch die Göttliche Mutter
Der Verlust des Urteilsvermögens in vielen Frauen entspringt der Unwissenheit und einer 'Sündhaftigkeit aus Gewohnheiten'. Heftige Leidenschaft, Hass, langanhaltende bittere Eifersucht, nagende Angst und Zornanfälle zerstören in der Tat gewisse Körperzellen in geistigen Rittern; dies führt zur Erkrankung von Herz, Leber, Nieren, Galle, Milz, Magen. . . Halten sich allerdings die besetzten Opfer in der Gegenwart Weiser Frauen auf, verschwinden die Krankheiten im männlichen Organismus sofort. Wandeln sich erleuchtete Männer nicht in die Gemeinschaft der Göttlichen Mutter, ist der frühe Tod oftmals unausweichlich. komponiert zum Andenken an meinen Freund Kaivan F. Plesken (†), Inayati-Orden Deutschland e.V.

Frieden wird es auf unserer Erde erst dann geben, wenn Frauen fortlaufend Dialog führen, ihre sexuellen Waffen ablegend, dafür sorgend, dass Genussehen-Resorts beseitigt werden. Wir verrennen uns in eine große Dummheit, wenn wir uns auf Krieg verlassen! Erst wenn Männer die Herzen der Frauen zerschmettert haben, werden Frauen ihre Kurzsichtigkeit erkennen. Dies macht gruppenanalytische Heilung, vor allem anderen, unumgänglich.

Bis zum Dialog der 10.000 Frauen werden Staatsreligionen „töten! bomben! morden!“
Die Seele der Frau vermögen selbst die spirituellsten Männer nicht zu begreifen und ihr Geheimnis kann kein noch so wissenschaftlicher Verstand je zu enträtseln hoffen; sie verkündet die Vollkommenheit des Kulturellen Planetarischen Geistes, anerkennt Seine Herrlichkeit (Hod), hält sich an Seine Vision und beugt sich in Anbetung vor dem Geliebten Ideal nieder. Sind Frauen diesem, ihrem Herrn treu, strahlen sie Sein Licht wider und wenden sich der Großen Mutter zu; vergessen sie jedoch die Treuepflicht gegenüber der Lehre {sila & dharma}, werden sie ein Opfer des spirituellen Selbstes sowie leidenschaftlichen Begehrens; dergestalt zieht es die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin.

Frauen spüren, dass sie nicht auf der Göttinnen-Erde, sondern in der Kali-Hölle leben; sie haben an ihrer Aufgabe zu arbeiten 'aus jungen Teufeln Menschen zu machen' (Karl May, Brief an einen Freund); dies können sie nur, wenn Väter geistlich mitarbeiten, im Himmelreich der Großen Mutter dienen – und nicht in Allahs 'Hölle von Aleppo'* – und sich der Aufgabe widmen, Engeln 'das Licht ihrer Seele zu entzünden'. Sternzeichen Fische ist ein Symbol des Vishnu-Aspekts, des Prinzips 'Christus', als Frau: mit dem 'Kind Elisabeths' (dem Buddha-Sufi-Initiator {St John Baptist} 'in der Wüste') erlangt Weiblichkeit ihre Persönlichkeit – mit Sri Krishna, in der 'Bruderschaft' der Kulturell-Kreativen, das heilsame Gemeinwesen. [*'Denn niemals hab' ich einen Muslim-Führer gesehen, der seinen Sohn nicht für seinen Nachfolger erkannt hätte; bei alledem ist es sein Kind, dass er verheiratet sehen will, um vor allem ‚Herrschaft über die Frauen‘ zu bewahren.' (Michel de Montaigne)]

Gewissen im Dialog  'Nicht das Geständnis dessen, was verbrecherisch ist, kostet am meisten Überwindung, sondern die offene Einräumung dessen, was lächerlich und beschämend ist' (Rousseau). Während Frauen Kunde geben, wie destruktive Emotionen aus "religiöser Polygamie" an Bewusstsein und Seele der Menschheit nagen – und was sie, als Seelen, tun können, um diesem gefährlichen Zug kollektiver Frauennatur entgegenzutreten –, ist es Aufgabe der Männer herauszustellen, wie sich die destruktiven Impulse eines spirituellen Paternalismus in kriegerisches Handeln verwandeln und wie grausame Feindseligkeit aus "protestantischer Ungerechtigkeit" Ideologien entfacht, welche den Hass in die Erde säen.

ora et labora  Die meisten Frauen lehnen Männer in deren Seelen-Bildung ab. Humanität, Innovation und Wohlfahrt geschieht Einer Menschheit aber nicht durch wirtschaftliche Entwicklung und "Liebe von Frauen". Der Parasympathikus (Vagus) steht zwar für 'Expansion, Lust, Leben und Wachstum' (Wilhelm Reich, 1942), doch 'Politik der Geschlechtergleichstellung und Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West' wird nur möglich mittel dem Felsfundament 'Ausgießung des Heiligen Geistes von Nord nach Süd'. Es ist ein verzweifeltes Festklammern an überkommenen Strukturen, was zwar unglücklich macht, aber gleichzeitig verhindert, dass Menschen ihr Elend spüren, ja, erleiden müssen, weil ihnen, von Jugend an, die geistige Kraft zur Intuition fehlt (Römerbrief 6:4-10): Friede rührt weder durch die Sharî'ah [dass Männer mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf den Körper der Frau haben (Qur'an Sure 2,223; 2,187)] noch damit, dass spirituelle Erkenntnis extrapoliert und politisch durchgesetzt wird.

Dass »Das Göttliche« von Nicht-Mehr-Liebenden und »Das Heilige« von Nie-Liebenden gelehrt wird, hat maßgeblich Anteil daran, dass viele Menschen in ihrer Selbst- und Weltliebe zugrunde gehen: man glaubt, im Himmel gäbe es keine Lust, und das Paradies von Mutter Erde wäre 'ein Betstuhl hinter Mauern'. So ersticken Seelen im Sog der konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren – statt kulturell zu erwachen. Ließe es sich auch dem 'Katholizismus' zuschreiben, dass Feminität 'die Sünde' begeht, ins Konkubinat bzw. die Wiederheirat eines Businessman zu flüchten, oder eines Butzemanns hingebungsvolle Göttin zu sein, die Businesswoman-Nachfolge sichernd; zweifellos aber ist es die Schuld spiritueller Männer, die, statt mit offener Kritik im Dialog (Proverbia 10:10) und schöpferischem Geist Frieden zu stiften, auf selbstherrlichen Podesten sitzen bleiben, die Namen Gottes lobend, um die weibliche Natur zu narzisstischer Augenlust anzublicken.

Alchemie für Frauen  Es gibt drei Stufen von Sittlichkeit. Die erste Stufe ist die Adam & Eva-Moral. Diese Moral ist für diejenigen Frauen natürlich, die den Geschlechtsunterschied zwischen sich und einem Mann sehen, was bedeutet, in jedem Mann den potentiellen Vater ihrer Kinder. Das zweite Stadium ist die Sitte der Wohltätigkeit, in der Frauen sich zwar als eine vom Mann getrennte Entität anerkennen, doch eine Art von "Christus-Verbindung" zwischen sich und allen sehen, die sie selbst und alles durchzieht. Hier erleben sich Frauen als 'Das Lamm, das vom Manne getragen'; sie selbst aber werden zur 'Kuppel von Sacré-Coeur', in der widerhallt, dass sie ihr Gutes zur Persönlichkeit der Frauen beigetragen und für das Schlechte der Männer ihr Bestes gegeben haben. Frauen der dritten Art sind die Ethik der Zukunft, sie gebieten den Unterschied zwischen 'verboten' und 'erlaubt', was die Unterscheidung zwischen 'Nicht-Seele' und 'Seele' ist, in Verwirklichung des Einen Lebens, in das das Weibliche sich auflöst zu: „In Ihm leben und bewegen Wir uns und haben Unser Sein.“

Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen. (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness)

'Ich bin das feurige Leben. Ich bin die stärkste feurigste Kraft. Ich bin die feurige Lebenskraft im Leben verborgen. Alles Leben habe ich entzündet, nichts Totes geht von mir aus. Den ganzen Erdkreis umfliege ich mit meinen oberen Flügeln. Alles habe ich in Weisheit geordnet. Ich bin das feurige Leben, die göttliche Substanz. Ich brenne über der Schönheit von Fluren und Auen. Ich glitzere über den Gewässern und brenne in Sonne, Mond und Sternen. Mit jedem Atemzug, wie mit unsichtbarem Leben, wecke ich alles Leben. Der Wind lebt im Grünen und Blühen. Lebendig fließen Gewässer. Lebendig ist der Sonnenstrahl. Der Mond wird nach seinem Abnehmen wieder von der Sonne beleuchtet, damit er wieder lebendig wird. Auch die Sterne funkeln, als ob sie lebten. Ich habe die Säulen gebaut, auf denen der Erdkreis ruht. Ich bin in den Kräften des Windes, schlagende Flügel halten die Wirbelstürme ab, damit sie nicht zu gefährlich werden. Wie der Seele Hauch den Körper stärkt, damit dieser nicht abstirbt, so schützt der Körper die Seele, damit sie nicht verströme.' aus dem Jubelgesang der Hl. Hildegard von Bingen, Welt und Mensch, Erste Vision

Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Weltbotschaft des Weihe-Nacht-Festes: 'Die Bodhisattva [Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen, in Retraite seinen Anweisungen Folge leistend. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – Muttersein scheint ihr unerreichbar (Sure 19:20), das Klosterleben unerträglich. In diesem Gefühl schämt sich die Jungfrau nicht mehr, höher zu streben und sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig der Herrgott durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und sagen: »Diese Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir.« Dass der Stern 'weibliche Karriere', ohne gleichzeitige Pflegemaßnahmen der Seele und ohne vom Himmel auf der Jakobsleiter herabzusteigen, nicht optimal funktioniert, diese Erkenntnis ermutigt die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, ihren Mond 'wiederkehrender Christus' der Welt zu offenbaren.
 

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Verwundete Weiblichkeit – Vernutzung, Entwertung,
Enteignung und Zerstörung seelischer Existenz

 


Goldgewinnung lässt eine mit Zyankali, Blei und Quecksilber verseuchte Erde
zurück. Erwerb, Ausbeutung, Herrschaft – Vergewaltigung unseres Planeten.

Wir leben in sehr beunruhigenden Zeiten  Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber Religionen die Lösung wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? Wissen Frauen keine "Lösungen" mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Frauen nicht bis zum Verstehen vorgedrungen sind, wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten kontrollieren. Ihr Weg ist, dass sie jetzt ihren heilenden Geist in die Menschheit erheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen sie im seligen Geist entdecken, dass sie Frauen sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung der Erde: Frauen werden dem Himmel den Weg Einer Religion auftun, und maßhalten in dieser Vision. Dies ist Botschaft in unserer Zeit. Frauen können sich entweder geistig als globale kulturelle Einheit zusammenschließen oder sie werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen all ihrer Verwandten konfrontiert werden. (Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling)

Die Heilige Erde ist so gut, Schmutz des männlichen Egos in sich aufzunehmen und zu verwandeln; fehlt aber 'Christ-Phosphorus', strahlende Geistigkeit im Gemeinwesen, ist Weiblichkeit mit dem stick-Stoff des Mannes überfordert: in Ego-Überdüngung werden Riesen geboren ('sie sind zu den Menschentöchtern auf der Erde gegangen und haben bei ihnen geschlafen und mit den Weibern sich verunreinigt und haben ihnen alle die Sünden geoffenbart; die Weiber gebaren Riesen, und dadurch wurde die ganze Erde von Blut und Ungerechtigkeit voll' Henoch 9:8-9), was internationale kriegerische Konflikte auslöst, 'den Aufruhr der Riesen, dem die Erhebung und der Sturm aller Elementarmächte, des unterweltlichen Feuers des Südens und Erdwesen, die bis dahin von den Tempelmauern ferngehalten wurden, auf dem Fuße folgt. Die Fessel ist gebrochen. Nicht nur die Große Mutter hat ihre Kraft verloren, sondern mit ihr auch der Mond, von zwei Wölfen verschlungen (Julius Evola, »Rivolta contro il Mondo Moderno« – Erhebung wider die moderne Welt, Das Antlitz der modernen Welt, Zyklen des Niederganges, 1935-1951).

anti-konventionell und anti-kollektiv und anti-dogmatisch  Man muss zuerst eine neue Lage schaffen: 'Hast du die Schwelle überschritten und bist im Schlaf, kommt ein neues Tor, das Tor zum Traum. Im Traum kommst du an das Tor zum Tiefschlaf, und im Tiefschlaf an das Tor zur Vision. In der Vision stehst du an der Grenze zur Neuen Erde, dann siehst du, was bei Gott geschieht und du erkennst Gott, Seinen Namen' (Friedrich Weinreb) – und Seine Getreuen, mit ihnen gemeinsam kannst du Den Sinn anders fassen.


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Millennium-Musik-Poetry – Gesang zur Umkehr: Anrufung des Beistandes
Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, und durch, mit und in ihrer konstruktiven Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen wandeln. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (J. Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Unbeseelter Frauenleib, ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten individueller friedenschaffender Weiblichkeit hervorzubringen.“ Cultural Creatives' Song.

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Ma-Thematik: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis: 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' – sollte auch Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor der Midlife-Crisis als Wächter gegen die Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären das Begehren zum 'Marienlob'. "Christus-Ekstase" öffnet spirituellen Frauen das Kirchenportal nach draußen in den Kreis ihrer Gemeinschaft: 'Göttliches Erbarmen' und die 'Verherrlichung Seines Namens' müssen sich dort beweisen. Seelen-Zeit vollendet, dass Gottes Persönlichkeit und planetarischer Frauen-Event zu der Schöpfungs-Geometrie der Erde wird: Das Feld der Verbindung zwischen der "Dritten Maria" und dem 'Herabkommenden' (1 Thessalonicher 4:16) ist genauso groß wie die komplementären Quadrate von Sonne und Mond zusammen.

Spiegelt devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das heilige Ideal – den Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, vermag die Seele nicht wahrhaft kompromisslos tätig zu sein, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz des Geistes, eine Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung, ihren Charakter. Sie wird das ideale Opferlamm narzisstischer Maskulinität. Andererseits, geht das Herz eines Mannes nicht "in Gott aus" (Eckhart), strömen die Wasser heilenden Geistes auch nicht ein. Es gilt nicht 'die Frau' zu verändern, sondern mit Hilfe spiritueller Transformation in der Frau anzukommen: 'Wer nicht dem Weiblichen widerstehen kann, wird vom Gift der Schlange ergriffen; die Gottes Ehre schänden, trifft ein Fluch, der tödlich ist' (BWV 54). Die nicht die Welt schöner machen, werden ohne Liebe auskommen müssen.

Notre Dame  Die »Weibliche Seite Gottes« ist das Multiversum, der kosmische Raum, an dem die Menschen, gleich unbeschriebenen Notenblättern hängen, entstehen, werden oder vergehen. »Die Natur in ihrer Verklärung« bricht dann heraus, wenn das Schicksal zuschlägt, wenn der Seelenschmerz so groß ist, dass er unsere Welt zu zerreißen scheint. Dann verabschiedet sich die fromm-gelernte oder eine verordnete Moral und macht Platz für 'die unverwelkliche Schönheit der künftigen Zeiten – das weibliche Ideal' (Teilhard de Chardin); die Woge, mit der »die angeborene Göttin in jeder Frau« in Resonanz kommt.

Die Botschaft eines Multiversels  Kulturelle Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft bewusster Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit (Maulana Jelal ud-Din Rumi)
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Frauen lieben, was sie tanzen werden; wenn sie dann tanzen, sehen sie »Den Geliebten« vor sich und wenn Anbetung folgt, völlige Selbstvergessenheit in kontemplativer Gemeinschaft mit "Ordensschwestern" (Freundinnen), fallen ihnen die Bezeichnungen ein – ihre Sprache kommt danach, im Raum des Dialoges, der Sprache Eines Herzens im Spiegelpalast seelischen Geistes. Es ist diese Kunst, die der Weltpolitik ihren Frieden bestimmt.

Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnis! Herrscht egozentrische Macht des Mannes, so wird sie in einer jeden Frau 'Mann werden', so diese Frau liebt zornige Herrscherin über jene zu sein, die unsere Welt zerstören. Wo aber die geistige Liebe der Frauen gilt, wird sie in priesterlichen Seelen selbst als Ein Herz wirksam werden, so dass Männer Frauen zu deren Planetarischem Bewusstsein dienen.

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus 
Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan-Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett
(Nr. 14 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen (D 810)' nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.

Der gesamte Vorgang von 'Universellem Gottesdienst in Verbindung mit Dialog' führt zur Weisheit, dass Frauen, von der spirituellen Liebe der Großen Mutter angezogen, ihr konditioniertes Anhaften an eine herrschsüchtig-psychische, bzw. launisch-materielle oder zurückgezogene, alters-ruhende Weiblichkeit aufgeben, und unter dem Vorbild der Feminität der Großen Göttin erkennen, dass 'Das weibliche Handeln in Planetarischem Bewusstsein zum Aufbau einer Schönen Neuen Welt' zwar mit schöpferischen Geist im Manne herabkommt, aber in der geläuterten Seele der Weiblichkeit ihren Ursprung hat. Dieses Wissen ist weder Werden, noch Prozess, und auch nicht Ausdruck: sondern Sein. Wenn die positiven Formen erkannt sind, werden negative Formen von selbst beseitigt.

 

 


O.  Beziehungs-Situation auf Planet Erde


Das Gefährlichste am Unglauben einer Frau ist, dass ihre Selbstverliebtheit sie dann völlig ablenkt von dem, was eine Frau wirklich ausmacht und was sie wirklich braucht; dann gibt es keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Frauen. Frauen helfen Männern, Persönlichkeit zu entwickeln, um selber persönlich herumzulaufen. Wahrheit aber ist, dass Frauen sehr weit davon entfernt sind, als Schmetterlinge selber mit ihrer Seele fliegen zu können, wenn ihnen die Männer nicht dazu verhelfen.

Sehnsucht und Wahrheit  Jene, die mit dem Bewusstsein ihr Gemüt in die Himmel ziehen, sowie mit der Seele Verstand und Körper strahlend machen, sind unabhängig vom Eros-Zwang, partnerlosem Schmerz oder Stacheln der ehelichen Liebe. Gebiert sich die Frau im reinen, spirituellen Glauben, tritt sie aus der Lichtsubstanz nicht-differenzierter Materie in Erscheinung; während der schöpferische Geist des Mannes 'im Schweiße seines Angesichts' sich in Arbeit, Gebet und Kontemplation herleiten muss. Mystische Selbst-Erfahrung zur innerlichen Menschen-Bildung als 'Einheit der Religionen' ist die Versöhnung gegenüber dem Recycling der Könige und Königinnen: 'The more you spiritual train the more you'll experience – the more you become material trained the more you'll get recycled'. Das Bild des Glaubens [theta-Wellen] ist von sich aus nicht intelligent: Es braucht freieres Denken! Islamismus-Spiritualität will über Planet Erde siegreich sein. Jedoch bedürfen 'Göttinnen an der Seite ihres Mensch-gewordenen-Gottes' der Spiritualität Buddhas, denn 'den Termitenhügel außen zu schlagen tötet die Schlange im Inneren nicht' (Vivekadarpana, Kapitel XVIII.4).

Es wächst eine Jugend heran, die das Schöpfungsgeheimnis des Lebens nicht mehr versteht. Am Seelenleben der Männer zu freveln, Raub am Frausein zu begehen auf Kosten des Gemeinwesens, zum eigenen selbstherrlichen Nutzen der Sippe – und wenn es die persönliche Verwirklichung kostet und die geliebter Menschen, müssten wir nicht für den Verzicht auf Lebensspaß, welcher nicht dem sittlichen Gebot der Liebe gerecht wird, einstehen? Es sind die Kulturell Kreativen und engelgleiche Frauen, die geistig, in allgemeiner Verbindlichkeit, ein über die eigene spirituelle Person hinausreichendes seelisches Wirkungsrecht und eheliches Wirkungsglück jeder Frau, und sei sie 'die gebenedeite unter den Weibern' (das Rosenkranzgebet), bestätigen. Nichts gestatten vom seelischen Leben zu nehmen, ohne dem Wesen Frau, die Seele selbst, den schöpferischen Geist dafür zu geben: das ist das unverbrüchliche Gesetz jener Liebe, die allein planetarisches Wirken und Seelenzeit zu vereinigen vermag.

Unsere Verantwortung 
Es ist sinnvoll zu sagen, dass wir, die wir in Europa sind, uns zunächst darauf konzentrieren sollten, unsere Lebensaufgabe in dieser unserer Welt zu klären. Die wachsende Macht Irans wie Russlands im Nahen Osten ist in erster Linie geistlicher Inaktivität, Unentschlossenheit und Konzeptionslosigkeit der Männer gegenüber einer "Beziehungsmoral der Sufis", des spirituellen Islams geschuldet. Spiritualität wird gefährlich, wo sie Seelenzeit, die Abhängigkeit und Verbindung geistiger Männer und spiritueller Frauen untereinander, aufhebt, die Universelle Ordnung, die ohne schöpferischen Gemein-Sinn [Allmende] nicht sein kann, ausschließt und den SINN zwischen Mann und Frau (durch Paternalismus, Wiederheirat, Genussehe) pervertiert. Fehlt dem Menschen Seele, expandiert ein kleines Häuflein Egomanen die Geschäfte, und Mägde bauen Warenhäuser, Knechte organisieren die Bordelle – für den großen Krieg der Mächte.
verfasst am 8. Juni 2018, dem Welthirntumortag und Tag des Meeres

Vom Unwillen der Geschlechter, hu-man und seelenvolle Heiligkeit zu sein
Männer lieben zumeist ihr meisterhaftes Leben und wollen dann darin Lehrer sein; daher mögen es Frauen, Männern zu dienen oder, wie einst Eva, über sie zu herrschen. Die Entdeckung der Determinierung des bewussten Seelenlebens der Frauen durch kulturelle Männlichkeit hingegen, kann nur durch die Steuerung der göttlichen Seele der Frauen geschehen. Fällt es auch manchen Männern schwer zu lernen, spirituelle Diener zu sein, sehr schwer fällt es jeder Frau, Schülerin auf dem Pfad zur Heiligkeit zu werden.

 

Von seelischer und törichter Gewissenhaftigkeit

Verlangen und Wünsche einer Frau entsprechen ihrer seelischen Entwicklung. Je nach der geistigen Entwicklung und spirituellen Entfaltung ihrer Seele kennen Frauen ihre Wahrheit; literarisch gesagt: das, wofür eine Frau bereit ist, ist für sie wünschenswert. Erkennen wir diese Weisheit, können wir den einzigen zugrunde liegenden 'Strom des Ganges' verstehen, an den all die verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen und Philosophien gebunden sind: sie alle sind nur unterschiedlichste Ausdrücke derselben Wahrheit. Es ist das Fehlen dieses Wissens, was bewirkte, dass Frauen in so viele verschiedene Sekten und Religionen aufgeteilt wurden – und immer noch werden. Eine bekannte Fabel mag diese Tatsache uns bildlich veranschaulichen: Einige blinde Frauen wollten unbedingt einen Elefanten sehen. So nahm sie eine freundliche Dame eines Tages mit, um einen großen Elefanten zu sehen; an seiner Seite stehend sagte sie: „Hier ist der Elefant, seht, was ihr daraus machen könnt.“ Die Frauen versuchten durch Berührung herauszufinden, wie der Elefant aussah. Dann, als sie sich wieder trafen, begannen sie, über dessen Aussehen zu diskutieren. Die erste sagte: „Es sieht aus wie die große Säule eines Palastes“; eine andere dachte: „Es sieht eher nach einem Fächer aus“; andere meinten: „Er fühlt sich an wie eine hängende Quaste.“ Dem widersprachen jene, die riefen: „Ganz gewiss, er hat einen starken Stoßzahn!“ Die meisten gaben jedoch ihre Erfahrung wieder mit: „Ich hab das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.“ So unterschieden sich die Frauen. Und sie diskutierten miteinander. Dabei stritten sie sich so sehr, dass es zu einer Art Nahkampf kam, denn jede behauptete: „Ich weiß, was es ist! Ich hab es gefühlt! Ich habe ihn berührt!“ Dann sprach jene Dame, die die anderen Frauen zum Elefanten gebracht hatte: „Jede von euch Frauen hat Recht und doch hat jede nur einen Teil des Elefanten gesehen.“ – So ist es mit den "Religionen". Jeder dieser Männerfreundschaften tönt: „Unsere Religion ist die eine. Unsere Lehren sind die richtigen. Unser Umgang mit den Frauen die einzig mögliche Wahrheit.“ – Welch Mangel an Wissen über die kulturelle Wahrheit der Seele des Menschen! Sobald wir die Weite und Tiefe, die Höhen und Bandbreiten der kulturellen Wahrheit lebendigen Seelen des Menschseins erkennen, beginnen wir zu verstehen, dass es dieselbe Wahrheit ist, welche die Großen Religionen in ihren Gesängen 'Heiliger Schriften' versucht haben auszudrücken, einer Menschheit helfend sich zu entwickeln, vom Schöpfungsbeginn 'Alpha' bis hin zum 'Punkt Omega' zu gelangen, um zu realisieren, was niemals in Worten erklärt werden kann. Von Liebe wegen geschieht es, dass sich im Herzen der Frauen verschiedene Vorstellungen von Gottheit und Heiligkeit gebildet haben: die Erkenntnis mitfühlender Gottheit erscheint in Relation zum geputzten, oder trüben, reinen oder verschmutztem Spiegel der Seele, gemäß der eigenen Seelenstimme innigsten Dharma-Gebens und dem 'von Angesicht zu Angesicht' spirituellen Idealisieren. 'Der geliebte Herr und allmächtige Gott' ist im Gemüt jeder Frau so, wie sie Ihn sich vorgestellt sowie als Sich erkannt hat. Mit geläutertem bewussten spirituellen Sinn, oder im übersteigerten Intellektualismus verlogener Idealismen, beurteilen Tast- und Sehsinn einer Frau einen jeden Mann. Von daher kann es sein, dass zehn Frauen möglicherweise eine andere Vorstellung vom Charakter derselben Person haben, sodass seelenvolle Männer von jeder Frau anders angesehen werden, weil Frauen, gemäß ihren tief eingeprägten psycho-physischen Vorerfahrungen sowie ihres aktuellen seelischen Entwicklungsstandes, Männlichkeit jeweils anders verstehen. Derselbe Mann, der von erleuchteten Frauen als sanft und gut erachtet wird, kann von anderen, die ihn nur mit frommen Gemüt erfassen, als krasses Gegenteil betrachtet werden. Im unerleuchteten persönlichen Verstehen der einen sind Kulturell-Kreative Sünder, in der sinngemäßen Vernunft anderer sind dieselben Männer Heilige: von den einen gelobt, von den anderen gehasst – das ist ihr Schicksal. Dennoch ist 'der Herr und Gott' jeder Seele ein und derselbe, mögen Vorstellungen und Gefühle auch unterschiedlich sein. Das neurotische Verständnis über 'den geliebten Herrn' bringt über die Welt religiöse Kriege, und es sind die psychotischen Emotionen gegen 'Gott als der Vater und die Mutter' welche in den besten Frauen ernste Krankheiten in Körper, Herzen und Seelen verursachen.

 

 


P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Frauen und Männern. Das Hormon hat die Gabe Vertrauen und Toleranz zwischen den Menschen zu fördern. Oxytocin ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Da es die Entstehung tiefer Gefühle veranlasst, ist es die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist die Voraussetzung, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben; mehr noch: es ist der Stoff aus dem unsere moralischen Entscheidungen gemacht sind. Oxytocin gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt und die Stress-Hormone nehmen ab. Oxytocin nimmt Angst und Depressionen; selbst Wunden heilen schneller. Oxytocin dämpft Stressreaktionen. Es stärkt das Immunsystem, die Regenerationskräfte, was im Allgemeinen zu langlebiger Gesundheit führt. Oxytocin führt zu freundschaftlicher Kommunikation und Ausgeglichenheit. 'Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich: der zweite garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung, der erste steht für Aktivität; man braucht beide, und man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft aber okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik und Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen. Ich glaube, es hat mit unserer Gesellschaft zu tun, die mehr auf Stress, Aktivität, Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und harte Arbeit [Gier nach Geld, Macht bzw. Namen] ausgerichtet ist.' (Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolinska Institut, Uni Stockholm).

Leben, das 'in tiefster Lust begonnen', endet oft im höchsten Seelen-Schmerz, wenn der Dharma fehlt: 'O Feuer unserer Leidenschaft, öffne die Pforte zum Welten-Raum unseres Herzens, dass wir Gottes Souveränität erlangen' (Chandogya-Upanishad II.24.13). Diese 'heilige Nacht' [ex Maria virgine] ist von Bedeutung, dass der Menschen Imagination Licht in ihr Unbewusstsein gebiert; denn wenn es einen Funken Licht im Herzen gibt, wird er sich mit der Zeit zu einer leuchtenden Sonne ausdehnen. Im Rausch psycho-physischer Fantasie versinkt die Seele der Frau, vergehend in Schönheit und Muttermacht; in Landbesitz mag sie ihre Obsessionen vom "Männer-Geist-Idol" in patriarchalischer Sitte leben. Man kann nicht sagen, eheliche Liebe zwischen Mann und Frau sei 'heilig wie nachhaltig' und die Liebe bringe 'kulturelles Wirken in planetarischem Gewissen' hervor. Und doch ist es nicht anders, wenn die Geschlechter in 'Heiliger Dreifaltigkeit' ihr Inneres Leben geschaffen haben, zu Dem aus Traum [schöpferische Imagination], Schlaf [Gottes-Erkenntnis] und Schlummer [Gewahrsein und Achtsamkeit] erwachend zu der Sonnenkraft Weiblichen planetarischen Wirkens in komplementärer kultureller Mondmacht männlicher Vernunft.

Heilen der Wunde 
Die männliche Persönlichkeit und das spirituelle Ideal, nach dem sie modelliert, sind die Produkte einer Verwundung und des daran erkrankten weiblichen Organismus. Was seelenlos, mitleids- und erbarmungslos herrschend das Weibliche verwundet hat, muss, geläutert, jetzt dienen und helfen! In der Fülle des spirituellen Lichts psychoanalytischer und geistlicher Heiler gilt es, jenseits bisheriger Gedankenmodelle und Erfahrungen, grundlegende Richtlinien des geschlechtlichen Lebens tiefenpsychologisch zu erarbeiten. Anschließend vermag Universeller Gottesdienst, durch geistliche Anbetung in der Fülle des spirituellen Lichts, die Emotionen jener mystischen Liebe wiedererwecken, welche Ehrfurcht gegenüber den Archetypen des Lebens Geburt geben. Spiritueller Dienst, in dem sich Weiblichkeit selbst um 'die Begeisterung des Herzens' bemühen muss, vermag nicht die Wunden der Weiblichkeit zu heilen: es braucht die Barmherzigkeit der Männer.

Sich um Persönlichkeitsentwicklung von Frauen zu kümmern, bevor man seine Seele entfaltet hat, führt zu unbegrenztem Wachstum von Frauen um Männer. Dies macht gewisse Männer unersättlich; diese sehen dann nicht mehr den Organismus der Frauen als eine Oase inmitten leuchtender Sterne, als Kirche, in der das Leben wunderbar ist: sie erschauen sich Frauen als Ressourcen zum Ausbeuten 'bis zum letzten Fisch und zum letzten Baum'. Worin unterscheidet sich das Verhalten solcher Männer von den Kulturell-Kreativen? Hat der Löwe eine Antilope gefressen, dann verdaut er die Antilope und wo er entspannt ist, zieht die Antilopenherde an ihm vorbei! (Pierre Rabhi). Der seelenvolle Mann hat keine Begehren, indem er Lager (Hotels) anlegt und Frauen an seine Kumpels verkauft, indem er verkündet: „Ihr müsst euch nicht anstrengen kultureller Geist zu sein, ich habe Antilopen!“ Geld verdienen: plündern durch Anhäufung, das ist der Unterschied zu kulturell-kreativen Männern, die Schöpferischen Hl. Geist ausstrahlen (in Gottesdienst, in tiefenanalytischer Stille), dadurch entfaltet sich weibliche Kreativität ganz natürlich.


II.  Toxikologie; seelische Ursachen psychogener Störungen

Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von dem immer mehr ernste Erkrankungen beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist eine fehlerhafte Bewegung des psychologischen Denkens und Fühlens zu Grunde, da es am Urbild der Seele ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die religiöses Lehren (Predigt) sowie psychoanalytische gruppendynamische Läuterung umfasst –, in der allerdings Männer von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit Liebe zum Abbild. Glaube besteht aus feinstofflichen Elementen, die eine Bekundung, eine Verwirklichung begünstigen; der Zweifel besteht aus anderen Elementen, die dagegenwirken. ['Frauen, die ihrer rein egoistischen sexuellen Liebe freien Lauf lassen, können feststellen, dass ihre Organe daraufhin unabhängig von ihrer Willenskraft funktionieren; d.h. sie haben keine Möglichkeit, anzuhalten oder zu bremsen; sie können lediglich beobachten, jedoch nicht eingreifen, denn materielle Kräfte haben sich ihrer bemächtigt, Wesenheiten, die ihnen alles wegnehmen und sie können nur zuschauen. Ihre Erregungen wie Wut oder Zorn erzeugen dann Gift im Blut, im Gehirn und im ganzen Körpersystem. Müdigkeit, Ruhelosigkeit und Selbstbefangenheit sind dann die Folgen.' (Omraam Mikhaël Aivanhov)]

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie  'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Die allergischen Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen' [und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert)] zusammen mit einigen Ammenbienen {den healing-conductors} das so warme Nest {anbetende Verehrung} verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche, in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit'} niederzulassen. Schlummern die Seelen, beendet "das Eheleben" jegliche kulturelle Betätigung "guter Männer". Denn 'es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet' (Proverbia).

 

 


Q.  Integral Ethics Unity in Multiplicity


IV. Raumzeit der Schöpfung  Self-organizing faculty: Unser Dienst, ersucht von der Seele. Alles mit allem verbunden. Netzwerke kultureller, religiös-sozialer, kosmisch-spiritueller Ökologien. Inklusion von Wissenschaft und Religion, Spiritualität und Kultur. Seelenzeit der Männer – 'Ruhm der Welt, Herrschaft und Gold verachtend' (Torquato Tasso) – geht dem Werk 'Raumzeit der Frauen' voraus. Planetarische Selbstorganisation: implizite Ethik einer expliziten Ordnung, das Glück der Liebe, Synthese der Natur im Dialog, das Erfassen archetypischer Funktionen: die universale Schöpfung des Kulturellen Geistes übersetzt in Sprache. Aristokratie kosmologischer Vision jenseits von Völkerdemokratien. Strukturevolution zu intersubjektiven kulturellen Zielen: verwandelt durch Evolution im Geist (Teilhard de Chardin). Dissipative Strukturen, Negentropie, Synchronizität, Antisymmetriegamie: Irreversibility & randomness are the rules (Ilya Prigogine). Sich selbst ganz vergessend, wenn Sie im planetarischen Bewusstsein handeln, erfüllt sich das Schicksal der Frauen im intuitiven Geist ihrer Männer. The Cultural Creatives, die schöpferische Liebe, SINN: Das Ende des Schlachtens.

III. Romance und Eros  Weltkrieg der Dynastien: Misere des Konzepts von Interreligiosität, Eingliederung von Religionen in das Herrschaftsverhältnis der Herrgötter (Micha 2:2). Zeugung und Leidenschaft. „Du kannst, was ich will!“ Symptom eines ethiklosen Zwischenzustandes (Erich Neumann): Mädchen sollen gebären, aus Jungen sollen politische Soldaten werden; jeder, der davon abweicht, was die spirituelle Leitung vorgibt, wird diffamiert oder sanktioniert. Ehrlichkeit ist töricht (Shakespeare: Jago, Othello) und 'Harmonie störende Wahrheiten sind ärger als Lügen'. Dialogunwilligkeit wird zur Dialogunfähigkeit. Im Namen der spirituellen Liebe werden Frauen erniedrigt und ausgebeutet und lassen sich ausbeuten (Simone de Beauvoir). Überwuchert spiritueller Wille das fromme Gewissen der Menschheit, tritt die Göttin des Krieges, Kalis flammende Zunge, die grausamste Erscheinungsform der materiellen Natur, in Erscheinung. Erbarmungslose Gleichgültigkeit: „Du grinsest gelassen über das Schicksal von Tausenden hin!“ (Goethe: Faust I; Jesaja 57:1). 'Nicht die Göttin, sondern Gott' – der Engel schlechter Schar sind sie verbunden [Matthäus 25:41], die, ohne gegen Gott sich zu empören, ihm treu nicht, sondern unparteiisch waren (Dante Alighieri, La divina commedia, Der Hölle Dritter Gesang).

II. Sex and Science  Rücksichtslose Plünderung von Ressourcen: schneller, weiter, größer – destructive societies, compagnonnage: individualistisch, tolerant, weltoffen, leistungsorientiert. Kinder ohne Eltern, Mütter ohne Töchter (Scheidung), Väter ohne Söhne (Bürgerkrieg). Ethos der Egomanen: 'Erst die Arbeit, dann Moral'. Diskursives Denken, Bevormundung. Handelskriege, Habgier, Ausplünderung, Verführung (Jeremia 5:8). Helenas Liebe zu Paris. 'Cosi fan tutte – So machen es alle' (Mozart): Erlaubt ist, was gefällt (Tasso). Das reversible Niveau, die Moralen des Nacheinanders, Divamanie, thermodynamische Wechsel. Ehe als Vorbereitung zur Scheidung, 'fair is foul, and foul is fair' (Macbeth, Act I.I) – das Fegefeuer: 'Hexen leiht der Besen Gestalt, und Kessel leiht ihnen ihre Stimme.' (Libretto, Frau ohne Schatten)

I. Spaß und Geld: Ich tue, was ich will! Das raue, gedankenlose, rücksichtslose Ich, das sich nur interessiert für das, was es will, was es mag, und sich keinen Irrtum nehmen lässt, der ihm nützt. Adam ist offenkundige Anziehung und die Kinder sind Eigentum der Mutter. 'Mutterinstinkt mit mitleidslosem Machtwillen bis zur Vernichtung der Eigenpersönlichkeit des Kindes' (C.G. Jung). Chaos und Anarchie: die Gefräßigkeit des Lebens, Tiefschlaf der Physis, Größenwahn (Genesis 3:4-5), der geschlachtete Ochse (Rembrandt), das brünstige Kamel. Bürgerkrieg, Rassismus, Clan-Kriminalität: 'wildes Tun, ein Morden im Dunkeln' – Inferno.

Der Weg durch das Sein zum Sinn des Himmels führt durch die Anerkennung der Gegensätze in der Welt der Erscheinung hindurch. (Richard Wilhelm, Kommentar zum Tao Te King). Der Staat ist auf Sittlichkeit seiner Bürger angewiesen, spirituellen Individualismus zu entwickeln, kann also nicht seine Aufgabe sein; diese Aufgabe ist den Eltern und denen von ihnen geschätzten 'Meistern und Heiligen' übertragen. Eigentliche Bildung ist die Selbsterziehung des Menschen zur Gemeinschaft durch den Dialog, Sprache der Göttlichen Mutter.

Dialog – Der Raum der Gestaltung der Frauen in der Seelenzeit der Männer
Das Dialoggefühl ist starken Beeinträchtigungen ausgesetzt; nicht nur, weil Männer sich in dem Vorzug der männlichen Rolle zu behaupten trachten, sondern 'weil ihr Rückzug vor Aufgaben, die durch eine gefürchtete Niederlage ihrer Eitelkeit, ein vom Gemeinschaftsgefühl allzu stark getrenntes Streben nach persönlicher Überlegenheit, das Streben, der Erste zu sein, gefährden könnten, immer noch von Kindheit her trainiert wird' (Alfred Adler, Was ist wirklich eine Neurose, 1933). Doch wir können die bisher ungelöste Ursprungsfrage von Krieg (Paternalismus), Psychiatrien, Mätressen (Hotelunwesen) nicht auslassen. Es gibt Frauen, die sich wie Nachtfalter in die Flammen stürzen, und Frauen, die ihre Seele in die bittersten Empfindungen versenken. Wie können wir da behaupten: „Diese Verderbtheit ist eine Folge der Freiheit“? – Wir müssen Antwort geben, wie das allen Arten Gemeinsame, die Beziehungsfähigkeit des Lebens auf anderes Leben, grundsätzlich vorzustellen ist. Dabei müssen wir das In-der-Welt-Sein und Mit-der-Welt-Sein des Lebendigen als Ursprungssituation an den Beginn stellen. (Erich Neumann, Die Psyche als Ort der Gestaltung, Eranos-Jahrb.)

Wie Frauen Männer belehren müssen  Eitelkeit, Größenwahn, Hochmut, Unehrlichkeiten haben Männer beständig Eros-Pfeile aus dem Köcher ziehen lassen, und in der Verblendung wurden Frauen zur Beute. Was Frauen aus dieser Schwierigkeit, mit Männern umzugehen, heraushilft, ist nicht: „Wir müssen alle Mädchen darin stärken, zu selbstbewussten und unabhängigen Evas heranzuwachsen!“ {leicht ist es für Frauen Natur zu sein, und 'persönlich gut' liegt ganz in ihrer Reichweite}, sondern ihr angeborener Sinn für das Heilige: 'die Verherrlichung des Heiligen hebt über Selbstsucht und die Gier hinaus und verleiht spirituelle Autorität' (Hazrat Pir Vilayat). Indem Frauen in Zukunft ihr Leben der Welt leben, ohne 'von der Welt' zu sein, und, anstatt ein Himmelreich in einer anderen Welt suchend, das Heilige ins Weltliche hineinbringen, können sie den Männern mitteilen: „Ihr müsst auf eure Seele hören, wenn ihr gesund werden wollt! Letztlich seid ihr hier, weil es kein Entrinnen vor euch selbst gibt. Solange ihr nicht euch selbst in den Augen und in den Herzen der Frauen hier im Dialog begegnet, seid ihr auf der Flucht. Solange ihr nicht zulasst, dass wir Frauen der Gemeinde an eurem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange ihr euch fürchtet, durchschaut zu werden, könnt ihr weder euch selbst noch andere erkennen – ihr werdet allein sein.“ Dann kann die Antwort der Männer sein: „O ihr Makellosen, wir bitten euch um euren Segen! Möget ihr uns Zuneigung und Gnade gewähren, als eure Verehrer bitten wir euch, lasst Gerechtigkeit erscheinen, um uns zu belehren und richtig zu führen.“


I.  Integrale Ethik – Synthese

Universelle Gemeinschaft: Umorientierung von 'Herz und Mund und Tat und Leben' BWV 147
Es gilt priesterliche Verantwortung übernehmend, Netzwerke zu schaffen. Wenn Männer im Gespräch merken, dass es den Frauen mit Neuer Ethik jetzt ernst ist und sie sich selbst in Bildung und Ausbildung in der Gemeinde einbringen – von dem Moment an, lösen wir uns von profaner Ahnenverehrung und interreligiösen spirituellen Dynastien. Noch fehlt SINN, 'es wird gevögelt und sich danach vom Acker gemacht' – wünschen denn Frauen gar nicht Männer mit heiligem schöpferischen Geist? wie können so gepriesene 'Kulturell Kreative' da aufräumen, wenn Mütter und Töchter erbarmungslos den geistlosesten Unfug anrichten?

Krishnas Tanz: Rama - Improvisateur der Stille, Shiva - der Sänger, Buddha - die Frauen
Universel sind die Augenblicke intensivsten Fühlens, in denen sich Schmerz und Freude treffen: die glückselige Freiheit einer Frau von ihrer Abhängigkeit, vom Körper, gewöhnlichem Denken, persönlichen Emotionen und von ihrer Identität, wandelt des Gatten Verzweiflung und Schmerz; singt Shiva in Freude heilige Gesänge, bringt es sein Weib aus der Tristesse, so dass sie spricht: „Freude ist die rettende Gnade, wenn der Sonnenschein deines Lächelns durch meine Tränen durchbricht.“ Man kann nicht unterscheiden, wo das Eine endet und das Andere beginnt: das Treffen findet statt in den Herzen der Menschen.

Die Schlange auf ihrem Weg und der Drache am Abgrund entfesseln uns Kriege
Dialog hängt in seinem Erfolg insbesondere von den charakterlichen Umständen der Geschlechter ab. Wenn die Umstände aber so sind, dass weder Widerstand katholischer Frauen vorhanden ist, welcher sich energisch durch den Dharma bekämpfen ließe, noch spirituell angehauchte Männer kulturell nachgeben, so dass ein Sieg über luziferische Moralen errungen werden kann, sondern vielmehr alles zäh und träge ist wie Schlamm, so wird das Heilen von Krankheit gelähmt und es entbrennt 'Krieg zur eigenen Sicherheit'.

Die Würde des Menschen wird mit Füßen getreten und die Frauen schauen zu, scheinbar versteckt sich das Böse in der Maske des Guten. Für das Weibliche ist es nicht leicht, das Böse im eigenen Inneren zu entdecken; da es mit sich doch übereinstimmt, sittliche Empfindungslosigkeit mit dem ehrgeizigen, nicht unterscheidenden spirituellen Ich zu verschwestern: eine jegliche Grausamkeit löst sich in Luft auf, in das göttliche Sein spiritueller Unparteilichkeit: so unterstützen wir militärische Allianz, Krieg trägt das Gewand des geistlich Angenehmen. Polarität wie Komplementarität der Geschlechter zeigen, der Lebenspartner muss die Initiative ergreifen, eine Änderung herbeizuführen; wenn nicht, werden wir feststellen, dass psychologische Verhärtung eintritt und eine Krise auf Planet Erde sich zusammenbraut: die primitiven Naturgewalten, die in sexuell-erotischen Explosionen in Businessmännern hervorbrechen, wie in Revierkämpfen von "Straßen- und Kirchenfrauen", lösen nicht nur Entzweiung auf der persönlichen Ebene zwischen Eheleuten auf der ganzen Welt aus, sondern jenen "Krieg der Sterne", der für Ressentiment (Blutrache) verantwortlich ist.

Stufen der Liebe  1. Der fromme Mensch – das Herz geht im Wesen des anderen auf. Dies ist die Taufe mit Erde. Der eigene Libido-Trieb kann dem Menschen nichts mehr anhaben. 2. Der gläubige Mensch – »der Herr« geht in sein Denken und Fühlen über. Hier ist 'die Krankheit der Verliebtheit' (Limerenz) überwunden. 3. Der dienende Mensch – »der Herr« geht in das Tun des Menschen über zum Wohl der Seele des Nächsten. Erst hier erreicht der Mensch jenen Himmel, der ihn über die Sexlust dieser Welt erhebt. 4. Der selbstlose Mensch – der Glaube löst sich auf als das Herz, das seines Ichs nicht mehr bewusst ist: 'Ich erspähe Gott, wie Er in meiner kreativen Imagination am Werk ist'. Auf dieser Ebene ist der Seelenfrieden erlangt, und der Eros kann nunmehr nicht mehr sein Herz betrüben. 5. Der strahlende Mensch – das Zeichen der festen Zuversicht. Das Wesen des Menschen wird zum heiligen Akt des Universel. Nunmehr kann selbst spirituelle Liebe nicht mehr des Menschen Seele in die Versuchung (Idolatrie) führen. 6. Gott-Erkenntnis – der Leib wird zum Tempel (2 Korinther 6:16). Die Erkenntnis der Intention des Universums erfasst den Menschen und Schöpferischkeit geht in ihm auf (Johannes 14:23). Denn nunmehr entfaltet sich, durch den idealisierten Blick der Liebe, im anderen das verborgene Antlitz des »O Du«. 7. 'Gottes Absicht' im Kosmos: Liebe. / Von daher erscheint es notwendig, jeden einzelnen Menschen entsprechend seiner im Leben erreichten 'geistigen Evolution' zu unterweisen.

Von den Dimensionen zerstörerischer Macht und dem Reich der Schönheit
‚Es gibt reine Welten oder befleckte Welten, oder reine Welten mit befleckten Teilen, oder befleckte Welten mit reinen Teilen‘ (Kegon-Sutra 34.37). Mit anderen Worten: (I) Ruin und Zerstörung breiten sich aus, wo femininer Unglaube über unreligiöse Männlichkeit herrscht; (II) im Bann der Psyche, in „gläubigem“ Trotz, ungestillten Begehren, wogt der Geschlechterkampf der ‚Leidenschaften, Sünden und Lüsten‘; (III) emotionale Ebene (die Liebenden): das göttliche Männliche herrscht über das heilige Weibliche; (IV) schöpferische Energien in planetarischem Bewusstsein: das Kulturell-Kreative dient dem Wirken spiritueller Frauen.

Wann werden Mann und Frau sich in immerwährender Liebe wirklich erkennen?
Wenn Männer daran gearbeitet haben werden, das sie umhüllende, sie gefangen nehmende Weibliche mit ihrem schöpferischen, seelischen Geist so fein und transparent zu machen, dass das Göttlich-Weibliche den Geist humaner Kultur als Die Neue Welt manifestiert. Dann werden Mann und Frau 'von Angesicht zu Angesicht' erkennen. Vorher können sie nicht erkennen, sie sind wie von sich selbst entfernt, verloren in der Dichte der Materie.

Der Mann im Mond  'Im Nordmeer lebt ein Fisch mit Namen Kun. Dieser Fisch verwandelt sich in einen Vogel namens Peng. Wenn der Vogel sich erhebt und fliegt, dann umdunkeln seine Flügel den Himmel wie Wolken. Wie ein Wirbelwind fliegt er unendlich in die Höhe. Dann macht sich der Vogel auf, um zum Südmeer zu fliegen. Eine Wachtel und eine junge Taube lachen über Peng und fragen: welchen Sinn macht es, so unendlich hoch zu fliegen, um dann nach Süden zu ziehen? Dies eben ist der Unterschied zwischen groß und klein!' (Schöpfungsgeschichte des Zhuang Zi; in: Udo Lorenzen / Andreas Noll, Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin V Wandlungsphase Wasser 8.2.9. 'Die Tiergattung des Wassers'; Müller & Steinicke 2000). Neigen sich Männer vor ihrer Spiritualität nicht 'gen Süden', in heilendes Bewusstsein planetarischen Gewahrseins, aus dem rezeptive, kulturelle Schöpferischkeit erwächst, verbrennt ihr Strahlensog das humane Leben auf Mutter Erde.

American Farming – a mary can farming  Fehlende Geistigkeit führt zur Domestizierung 'schlechter Männer' [Ochsen vor dem Pflug; Esel an Futterkrippen] wie zum patriarchalischen Herrschen über Frauen; gesellt sich Frauen-Rivalität aus Leidenschaft hinzu, erschafft es Ungleichheit und ein Ungleichgewicht auf Erden. Gleich Lotosblumen, die aus Schlamm erblühen, und umso herrlicher blühen, weil sie aus Schlamm erblühen, gibt erst 'Himmelfahrt und Wiederkehr' dem Weiblichen Lotos Kraft, über den Wassern der Weisheit sein Parfum zu entfalten in Harmonie (nam-myôhô-renge-kyô) mit dem Universum. Dazu muss 'nicht-verbrennendes Licht' eines Mannes 'Dorngestrüpp' (Exodus 3:2) erleuchten, sonst verglüht sein Begehren die Erde, und Schwerter tyrannisieren die Welt. Dann allerdings kann das Weibliche seinen Glauben nicht wiederfinden: ohne Bhakti Yoga verliert der Kosmos des Femininen seine lebensspendende Heilenergie; dem Volk gehen die Lebensmittel aus; mangels kreativer Imagination, aus Devotion zur Hierarchie, wird der Wasservorrat immer knapper (Sure 7,160-161). Damit verlieren die Seelen ihre Freude Liebe zu geben, der Eros erscheint als Last eines Zwangs; Frau und Mann wirken nicht mehr zusammen: Das Werk.

Heiliger Liebeshort – Den ihr verehret, Werdet ihr schauen. (Goethe, Faust II, Chor der Engel)
Willst du dich selbst erkennen, so wisse o Frau, dass du aus zwei Dingen geschaffen bist. Das eine ist diese äußere Hülle, die man Leib nennt und mit dem äußeren Auge sehen kann; das andere ist jenes Innere, das man bald Seele, bald Geist und bald Herz nennt: dies Innere ist dein wahres Wesen (nach Al Ghazali, Das Elixier der Glückseligkeit). Lerne: Die Stimme der Stille im Spiegel deiner Seele und das Fassen seelischer Schönheit Kultureller Männer sind Wesensbestimmungen der Frau – der kulturellen Seele gilt das Recht, angeredet zu werden mit „Oh Du!“. Die Kulturell Kreativen verleihen den Frauen das schöpferische Leben auf Erden, im Mangel daran erwachsen Kümmernisse. Anhand des Märchens 'Frau Holle und die Goldmarie' mag ich dirs deuten: Das Herz der Frau gleicht einem tiefem Wasserbecken, in das Männlichkeit sich ergießt – doch kann Wissen, das aus dem Innern, vom Herz der Erde wie ein Springquell aufsteigt, nicht aufströmen, solange das weibliche Herz nicht frei ist von all jenem Ungeist, der von außen einstürmen will, den Hauch des Todes im selbstbezogenen Gewissen tragend, um einer Welt sein Gift vom unkulturellen individuellen Leben einzuzwingen. Wenn Marie will, dass 'das Goldene Wasser des Lebens' beseligend aus dem Blütenkelch des Herzens emporquillt, sodass von göttlichem Bewusstsein das Männliche zu seiner Seele geführt werden kann*, so muss die Jungfrau zuerst, durch Liebe zu 'ihrem geliebten Herrn' (Markus 12:30), die Wasser Adams ganz daraus entfernen und den schwarzen Schlamm, den Evas Begehren seit der Vertreibung aus dem Paradies mit sich gebracht hat, ganz heraus tun; dann mit der Seele Scham in sich alle anderen Zuläufe noch verstopfen, welche 'die reinen Welten mit befleckten Teilen, oder befleckte Welten mit reinen Teilen‘ (Kegon-Sutra 34.37) verbinden. 'Fru Holle ihr Bett machen' bedeutet, den Grund der Quelle im Paradies aufgraben, damit reinster Springquell, der aus dem Inneren des Beckens aufströmt, in Herabkunft 'aus dem Mund Gottes das Wort spricht' (Matthäus 4:4), das gesund macht.

* 'Eine positive Macht wird negativ, wenn sie mit einer Macht konfrontiert wird, die ihr ähnelt, aber in einem noch größeren Maße positiv ist.' (Rasa Shastra, Hazrat Inayat Khan 1938)


Zwei Krankheiten suchen die Menschheit heim: eine psychologische, in der Vater und Sohn nicht voll human werden, nicht bis zum seelischen Dienst im Gemeinwesen vorschreiten wollen, sondern auf neurotischer (luziferischer) Stufe der Macht als 'Gott-Mensch' stehen bleiben wollen: was zu Ehescheidung, Affären führt und international Völkermord (Massenvernichtung) auslöst. Die andere will dagegen, was heißt 'in die ahrimanische Verlockung' verfallen, als Mutter und Tochter nicht warten wollen bis durch dharma-Nächstenliebe (altsprachlich: 'Hauskirche') der rechte kosmische Augenblick zum Grad 'göttliche Liebe als Frau' gekommen ist, sondern diesen Grad vorausnehmen wollen, was zur Bewusstseinsstörung (Hysterie) führt: dem unerwarteten Tod.

Im Wassermann-Zeitalter liegt die Zufriedenheit jeder Frau im Wissen um ihre geistige Nahrung für das Planetarische Bewusstsein. Ungeistige Männer werden sich daher am Ende als unbefriedigend für Frauen herausstellen. Mag Weiblichkeit auch phasenweise befriedigt sein, dass die ganze Existenz auch ohne den kulturell-schöpferischen Geist eines Mannes real ist, und mögen Frauen auch vorläufig weitermachen, so zu handeln – so muss ihnen doch gesagt werden, vor allem um künftige Enttäuschungen zukünftiger Generationen zu vermeiden, dass solche "eheliche Liebe" sich schließlich nicht als wirksam erweisen wird. Um Schöpferischen Geist zu begreifen, und dann zu assimilieren, sollten Frauen global jetzt in ihrem Leben herausfinden: „Wie kann ich 'Beziehung zu Planetarischem Bewusstsein' erreichen? “ Um diese Kunst zu leben, müssen Frauen ihr eigenes Leben mystisch in »Gott dem Herr, und Gott« wahrhaftig machen. Solches aber in einer Welt zu praktizieren, wo Frauen mit jeder Bewegung die sie machen, mit nicht-planetarischem Bewusstsein in Berührung kommen, ist höchst schwierig; d.h. wird das Leben der Frauen von ungeistiger Spiritualität berührt, kann dies sie leicht beeinflussen. Es gilt also die Verzerrungen und Verirrungen männlichen Seins rückgängig zu machen, durch sich selbst, in der Läuterung einer Kraft der Authentizität seines 'Herrn und Gottes'. Das eigentliche Trauma der Frauen ist, dass ein erfolgreicher Mann, sei er nun vollkommen in spiritueller Praxis oder auch nicht, völlig unbedürftig des 'Dialogs der Frauen' ist (Parsipur, Shahrnush: Die Teezeremonie in Anwesenheit eines Wolfes, Los Angeles: Tassveer, 1993).

Beischlaf der Vernunft  Seelenlose Männlichkeit überträgt eine Bewusstseinsgestaltung – eine "Brotmischung" aus väterlichen Gedanken und Meinungen, spirituellen Kräften, egomanischen Begehren, Wünschen, Betrieben – auf den weiblichen Organismus, flammt auf die psychischen Launen und materiellsten Träume ungeläuterter Weiblichkeit, gleich dem geschmolzenen Blei vom stürzenden Dach der brennenden Kathedrale (Notre-Dame de Paris 2019-04-15): der Altar liegt schwarz, verbrannt ist die Hoffnung aus der Büchse der Pandora. Dies führt zur mentalen Ideenbildung von dubiosem Charakter, zur "Religion", die, selbst in ihrem Idealismus, ohne Mitleid und Erbarmen in verhängnisvollem Irrtum befangen ist. Frauen aber, welche jetzt starr bleiben, abgeneigt ihre Seelenentwicklung zu 'Schwesternschaft, Freiheit, Gleichheit', 'von Heiligkeit zur Göttlichkeit' durchzumachen, entwickeln wenig von dem, was eigentlich kosmische Mission ist; Folgen sind: was ihre Natur war, ist nicht mehr heute, was des Geliebten Liebe heute noch ist, wird morgen nicht mehr sein.

Keine andere Religion als die jüdische hat in der Großen Mutter »Gott ist Liebe« erkannt und zugleich im Erostrieb Adams und einer Verliebtheit Evas den Menschen als elend. So müssen jetzt neue Anschauungen zum Heil der Menschheit in die weltgeschichtliche Entwicklung eintreten: 'dasjenige, wovon die Hebräer glaubten, dass es geheiligt werde durch Jahwe im bewusstlosen Schlafzustand, das müssen in unserer Zeit Männer fähig werden zu heiligen, während sie wach sind, bei vollem Bewusstsein {Samadhi mit offenen Augen (Sri Ramakrishna)}; das können sie nur, wenn sie wissen, dass auf der einen Seite alles dasjenige, was natürliche Begabungen, Talente, Genies oder spirituell verherrlichte Fähigkeiten sind, Gaben sind, die als Iblis der Welt wirken, solange sie nicht geheiligt und durchdrungen werden von dem, was als Christus-Impuls in die Welt {in das Bewusstsein von Gott-Weiblich in die Menschheitsentwicklung} eintreten kann' (Rudolf Steiner, 1918).


II.  Planetarische Ökologie – Frauensache, denen Männerseelen dienen

Wie Sittlichkeit die Folge von Anbetung ist, so manifestiert sich Ethik in der Erfahrung von Musik. Dadurch, dass jede Schwingung eines Archetypus einem anderen Ton entspricht, entsteht in der Kombination dieser Schwingungen, und dadurch, dass sich die Schwingungsmuster spontan einander zuordnen, Musik: Melodie und Rhythmus, Harmonie und Takt bilden den Moment, in dem Menschen innere Erfahrung haben. So rührt es, dass lebendiges Gemeinwesen (koinonia) vom Glauben zur Gewissheit führt. In diesem Moment, wo die Wahrnehmung entsteht, entsteht und endet Religion (Bhagavadgita 18:66); daher ist die Seelenzeit der Männer heilbringender als Beten und Meditieren zusammen. Diese Musik entsteht ohne einen Dirigenten – einzig und allein durch die Synchronizität.

Circulus vitiosus – Der Teufelskreis der Existenz
Das falsche Ich der Frauen ist das, was sie irrtümlich für ihr wahres Wesen halten; dadurch aber ist das wahre Ich der Männer – der herabkommende schöpferische Geist: 'God becomes hu-man' – im Glauben der Frauen zu einem falschen Ich reduziert worden. Folge davon ist, dass Frauen komplementär in eine irrtümliche Existenz gefangen sind.


III.  Women-Universel-Global-Ethics »Ihre Majestät Notre-Dame«

Die Situation der Familie auf dem Planeten erfordert jetzt, in Liebe Umstände zu forcieren, die Ordnung gegen die Unordnung durchzusetzen und Achtung vor dem Geistigen zu verlangen. Aus Selbstlosigkeit entfaltet sich der Großmut weiblichen Fühlens zu einem energischen Eingreifen in die verfahrene Situation der Geschlechter, Generationen und Völker zur Wiedergutmachung. Dabei ist es der intellektuelle Glanz, der die Erhabenheit von Großherzigkeit auslöst, jene himmlische Emotionen, in dem sich weibliches Fühlen „ein getrenntes Individuum zu sein“ auflöst; eine Weisheit, in der Frauen die Schöpfungsordnung entdecken (Sure 30,30) und die Absicht dahinter, nämlich dass der ganze Zweck des Lebens die Liebe ist – göttliche Liebe. Doch das bedeutet auch, tatsächlich zu lieben und nicht nur über Liebe zu sprechen. Denn Weisheit, als Evolution des Lebens, lässt sich nicht erklären. Es liegt den Männern jenseits begrifflicher Vorstellung, und den Frauen jenseits religiöser Vorstellungen.

Liebe: Seelenzeit der Männer für den Schöpfungsraum der Frauen
Männer, die in heutiger Zeit in ihrem Leben den seelenvollen hingebungsvollen Dienst an den Frauen aus Furcht vor Ego-Schmerz vermeiden, haben mehr verloren als jene erleuchteten Frauen, die, indem sie sich selbst verlieren, alles gewinnen. Männer vegetieren in Präexistenz, wenn sie lediglich nur mit Körper, psychologischem Denken und Fühlen und Einem spirituellen Willen operieren, nicht aber Seelenzeit geben und mit hingebungsvollem Herzen für das Planetarische Bewusstsein der Frauen arbeiten; solche Männer verlieren zuerst alles, bis ihnen zuletzt auch ihr Selbst, das hingebungsvolle Herz, aus den Händen gerissen wird. Die Heilkraft der Kulturell Kreativen: Rama, durch die Anziehungskraft der stillen Atmosphäre; Shiva, durch die durchdringende Wirkung seiner geistlichen Stimme; Buddha, durch die Appelle seiner erleuchtenden Worte; Krishna, durch das offenbarte Feuer seines seelischen Geistes – alles kommt aus dem Schmerz des erbarmenden Herzens. Der Verlust von Sex und Libido, Psycho-Eros und spiritueller Macht macht das Ego eines Mannes rebellisch; aber seine Seele lebt nicht, bis dieser Schmerz erfahren wird: 'Wenn von Frauen gesagt wird, dass sie durch Umstände niedergedrückt sind, seid versichert, dass sie nicht in der Flamme der Seele wandeln, bei einer Begegnung mit der nicht-seelischen Männlichkeit wurde ihr Bewusstsein verwirrt; zuweilen ist es schwer, den Augenblick der Verwirrung zu erkennen, aber sie vergiftet alle weiteren Handlungen' (Agni Yoga §257). Die Sprache der Frauen ist in Wirklichkeit gemeinsame Zeit: Seelenzeit in Raumzeit. Dank ihr können Frauen mit der Natur kommunizieren. Nicht Göttinnen, kein Allah als Beobachter, sondern Die gemeinsame Zeit aktualisiert die Potentialität eines Universalen Friedens.

Warum halten wir Dialog? oder anders gesagt, warum sind die Beziehungsgesetze der Liebe ohne den Dialog unergründlich? Dafür gibt es mehrere Gründe. Als erstes macht Der Dialog den Frauen klar, dass es auf dem Niveau ihrer eigenen Seele etwas zu lernen gibt – durch 'learning by teaching', und zwar bevor an „Beziehung“ zu denken ist. || Als zweites bezeichnet das Wort Dialog ja 'eine mündlich oder schriftlich geführte Rede', gemeint ist hier das Gespräch zwischen Ehepaaren – der Gegensatz wäre 'der Monolog', also das Gespräch einer Frau mit sich selbst oder einer anderen Frau. Dialog setzt somit 'das Gespräch zwischen Mann und Frau' voraus, und dabei besteht zwischen den Seelen und den Heiligen Schriften eine tiefe Verbindung. || Der wichtigste und verständlichste Seelengrund für den Dialog aber ist: das Erbarmen – dieses seelische Gesetz kann jedoch nicht verstanden werden durch rationale, psychische oder spirituelle Moralen. Einzig und allein unsere lebendigen, kulturschaffenden Seelen erinnern daran, dass es 'ewige Gesetze und Wahrheiten' gibt, und dass wir nicht gedanklich „hart arbeiten müssen“, um Neue Ethik zu verstehen: wir brauchen nur das Gespräch seelischer Gewissen allen hörbar zu machen.

Tavistock-working-conference (Dialog) in die Philosophie der Musik gefasst
In der langsamen Bewegung seines Klavierkonzertes No. 4 (opus 58) lehrt Beethoven die Souveränen (Archdukes, op. 97), die Stille ihrer erleuchteten Seele als "Stoßdämpfer" zwischen dem Druck seelenloser Frauennaturen und eigenen sexuell-emotionalen Regungen zu setzen. Indem die Musik ablehnt "mit sich Ballspielen zu lassen", eine Zone heilender Atmosphäre um sich aufbauend, strömen 'Gnade und Licht' in den Brunnen. In Seelenzeit fallen Mondesstrahlen sacht und Bedeutung {SINN} entzündet Sehnsucht im Heiligtum des Herzens: Zwang zu Romance und Eros, Gewalt zu Konsum werden verwandelt und fungieren als Katalysator: Licht auf Licht (quantenpsychische Interferenz), Woge heiligen Geistes verheißt dem Bewusstsein der spirituellen Weiblichkeit das Schöpfungswerk zu vollenden, was dem Organismus sein planetarisches Tor zu begeistertem Handeln öffnet.

Nunc, Sancte, nobis, Spiritus, . . . Flammescat igne caritas, Accendat ardor proximos
Der Himmel hört nicht auf, Segensströme auf den Planeten zu senden, um selbst Männer mitzureißen zum 'Dialog der Frauen' hin. Jene priesterlichen Männer, die bereit sind, diese Ströme aufzunehmen, dürfen nicht mehr warten, sondern müssen sich an das Große Werk machen Eine Kulturelle Ethik der heiligen Weltreligionen zu schaffen. Der Tag, an dem daraus Frauen endlich ihren Dialog verwirklichen, wird schönster Augenblick der menschlichen Geschichte sein. All diese Milliarden, die unnütz in Rüstung und Spionage gehen, können dann für Erziehung und Kulturelles Wohlbefinden verwendet werden. Die gelebte Vision der innersten Intelligenz unserer Herzen wird unserer Erde Heilung geben. Mögen wir noch so sehr "spirituelle Lösungen" in Betracht ziehen, es gibt nur eine einzige: welche Schwierigkeiten auch entstehen, welche Anstrengungen auch zu machen sind: wir müssen mit den Funktionen der Kulturell Kreativen den Ethik-Dialog der Frauen zustande bringen.
 

Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
Traditionelle Familien lösen sich auf in die Geistige Familie, 'Die Kirche für alle und für alle Kirchen' als Erzieherin Einer Gemeinschaft aller Menschen. Der Grundstein hierzu, der Felsendom, ist die Verwirklichung der Universellen Frau, das ermutigende Ziel spiritueller Bodhisattvas. In Frankreich mit 'Croix de guerre avec étoile d'or', in England mit dem großen 'George-Cross, M. B. E.', der höchste zivilen Tapferkeitsauszeichnung, geehrt, steht Noor-un-Nisa für das Ideal inspirierender Weiblichkeit, die die Doktrin des höchsten Mitgefühls geübt, indem sie sich geopfert hat, den fundamentalistischen Heeren militanter Androkratien Einhalt zu gebieten wissend, um auf die Not der Menschen in der Welt aufmerksam zu machen.
 

Princess Noor-un-Nisa Inayat Khan

 


Es stimmt, dass sich die heilige Struktur der »Göttlichen Mutter« vom religiösen Standpunkt aus so weit ausdehnt, dass es sich von den niedrigen Ebenen einer 'Maria Magdalena' bis hin zu den höheren Entwicklungsebenen spiritueller Feminität {AlUzza, Manat, AlLat} erstreckt. Doch bevor Frauen mit Yogapraxis, geistlicher Anbetung und spiritueller Kontemplation beginnen, sollten sie frei von gedanklichen und emotionalen Spannungen sein. Beide Spannungsarten müssen – wie der Teufel – ausgemerzt werden, denn gedankliche Zweifel und emotionale Spannungen sind größte Hindernisse im spirituellen Fortschritt Planetarischen Bewusstseins. Alle Zweifel müssen durch die Zuflucht zur analytischen Gruppenheilung durch »die priesterliche heilige Bruderschaft« geklärt werden.


IV.  Die Institution von Heirat und Scheidung

Maria bei Elisabeth 
Die Absicht, als Mensch geistig in Wirksamkeit zu treten, kann sich nicht realisieren, ohne die Vorstellung der Dharma-Tätigkeit selbst, die jene geistige Liebe freisetzt, die uns befähigt, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen – diese aber ist nichts anders als die Form der hervorzubringenden 'schöpferischen vollkommenen Persönlichkeit' selber. Fehlt die Synthese höherer und innerer Intelligenzen, drängen intellektuelles Verstandeswissen und Beauty-Bewusstsein die Jung-Frau in eine gefühlsmäßige Blockierung hin zur melancholischen Haltung eines psychologischen Komplexes. Zwar wird in echter Frömmigkeit die Frau 'von glühendster Andacht und seligster Verzückung ergriffen'
(Bernini, L'Estasi di Santa Teresa/Ludovica), anbetungsvoller Glaube allein nicht hinreichend, unentbehrlich ist die Dharma-Praxis. Das Erwachen menschlichen Geistes bedarf der Schülerschaft, einer Disziplin in der seelischen Führung, denn die Entfaltung des Geistes ist rein persönlicher Natur und nach Archetypus völlig unterschieden. Wir projizieren auf »Gott« Ideale unserer Vollkommenheit, »das Wort in der Vorstellung« erweckt sich im Spiegel der All-Möglichkeit unserer Seele. Daher spiegelt sich auch der psychische Zustand eines anderen Menschen in unserer Seele. Die Jungfrau muss 'heimsuchen' (Lukas 1:39), Zuflucht nehmen, sein in die Weise, wie Sie Vollkommenheit ist: ‚Sie, die alle Dinge schaut, schaut mich an, dass Er mich aufnimmt in sein Sein.‘ Einfach nur Seelen-Ideale imaginierend evozieren, hoffend 'Er' zu werden, reicht nicht aus; Jung-Frau Mignon muss sich im anderen Selbst sehen. Geistiger Fortschritt ist, die Resonanz mit der Stimmung 'Notre-Dames' aufzusuchen. Ihr Blick ist die Hohe Kunst, die frau sein könnte, wenn frau wäre, was frau sein könnte: der Kosmos im Werdeprozess als Sie selbst.

Hoffnung?  Der seelenlose, teilweise verspiritualisierte Intellekt der Männer hat Frauen allmählich in die Spiegeln ihrer Seele verödet. Von Liebe füllt weiblicher Intellekt sich mit etwas aus, was nicht als humaner Geist erscheinen kann – das ist die große Tragik, bei vielen Nöten und Erkrankungen in unserer Zeit, dass Frauen in sich hineinblicken und sich sagen müssten: „Indem ich kreativ tätig bin, bin ich doch nicht im humanen Geist meines Mannes tätig.“ Bis Frauen dies zugeben, werden die stummen Schreie der weiblichen Seele, aller Schmerz, all die ungeweinten Tränen, weiter ungehört verhallen.

Es ist von wirtschaftlichen Interesse, dass der Frauen Glaube 'männlich mache' (Thomas-Evangelium 114) und da verwundert es nicht, dass in unserer Zeit Universelle Religion Frauen den 'geliebten Herrn und Gott' im Plural {als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha} anbeten lässt. Folgenschwer jedoch ist, dass immer mehr Männer spirituell-männlich tönen und dabei, ihre eigene marianische Frömmigkeit verwerfend, so unmännlich sind.

Natürlich werden Männer, die intelligent, spirituell, unternehmungslustig und gesund sind, eine Zeit lang den Eindruck haben, sie verlören nichts von ihren Fähigkeiten. Aber da sie nicht mit kulturellem Geist das Göttlich-Weibliche nähren, wird sich in ihnen nach und nach etwas zersetzen: eine offene Tür für unerwünschte Wesenheiten, die ihr Herz und ihren Verstand anfressen werden, so wie Würmer das Holz zerfressen. (nach Omraam M. Aïvanhov)

Konsumorientierte Politik unterstützt ein Streben nach Vergnügung, Macht, Rivalitäten Gottes Ego-Herrlichkeit, konträr zu heilenden Kräften Einer Seele. Jetzt müssen Engel aus Erkenntnis schöpferischen Wirkens mit der Rose lächeln, mit den Bäumen sprechen, Wasserbächen und Bergen, der Menschheit ihren Traum schenkend: es ist der weibliche Mann {Krishna-Stärke auf dem x-Chromosom}, der Genius in planetarischem Bewusstsein, von dem Männer lernen, heilend kulturell zu sein; und es ist die Himmelstochter, 'Tochter aus Elysium' [Beethovens XI. Sinfonie], femme fragile (siehe Debussy: Pelléas et Mélisande), die den Frauen Persönlichkeitsentwicklung aus der selbstlos-tätigen freudigen Seele lehrt; und es ist die Große Mutter, die 'den Polsprung der Erde' verkündet: Gott ist die spirituelle Intuition der Frauen, denen Männer zu folgen haben (Bhagavad-gita VII,9).

Von den vier Entwicklungsstadien zur Vollendeten Femininen Persönlichkeit – aus Liebe
Mit der Essenz aus männlichem Feuergeist, der Inspiration von universaler Erkenntnis in globales Gewahrsein (Joel 2:18), entwird der materielle Geist der Frau, psychische Leidenschaften und irdische Süchte "trocknen weg", sodass sich der Funke Kosmischen Wissens leicht entzünden kann. Alsdann wird der Körper ruhig, das Bewusstsein wendet sich nach innen, dem Geliebten zu, das Herz erfüllt von religiöser Inbrunst und Hingabe. Sanft erwächst die innigliche Erwiderung zur neuen Identität als Frau aus dem männlichen Geist in planetarischem Bewusstsein. Besteht anfangs noch gewisse Unterscheidung zwischen der weiblichen Form und dem formlosen Geist des Mannes, schwindet letztlich alle Dualität, und die Morgenröte erstrahlt zu universaler Verantwortlichkeit. Doch einzig in der Männer negativen Macht vermögen die Frauen freimütig zu reden, wie es ihre Pflicht ist. „Im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau.“ (1 Korinther 11:11). Die Liebe eines Kulturell-Kreativen definiert sich nicht über den Gegenstand der Botschaft, sondern durch die Art und Weise, wie er seine Frau zur Botschafterin macht.

Lob der Engelscharen, wunderbarer Glanz all des Geheimen  Die Große Mutter ist nicht ohne den Genius [Cultural Creatives], noch der Genius ohne die Große Mutter, weder die Große Mutter noch der Genius ist ohne Große Göttin, oder die Große Göttin ohne sie beide.


V.  Lebensformen – Die Frau als das Gewissen des Mannes

Sportveranstaltungen waren das soziale Prestige römischer, serial-monogamer Politiker. Sieg des Champions bedeutete die Freiheit zu Zeugung und zu Ruhm und Luxus für den immunstarken wie den mental-kulturell orientierten Mann, oder er musste sterben (Johannes 19:7) bzw. in Frühpension gehen. Die Olympische Idee festigt die Vielfalt der Staaten der Welt, doch einzig die spirituelle Realität gebiert planetarische Einheit. Sind jetzt spirituelle Zusammenkünfte die Notwendigkeiten 'matriarchaler Heilerinnen' (Ma-Tria-Arche) für ihre Töchter und Söhne? Politische Psychoanalyse führt bis zum gewissen Grad zu dem Ethos 'Sittlichkeit', doch bedarf 'globale Ethik' eines tiefen Tauchens in den Ozean Des Lebens, das Geburt und Tod unterliegt sowie den Änderungen unterworfen ist; gleich einer Luftblase in einer Meereswoge, die durch nichts anderes hinweggenommen wird als durch Ihre eigene Quelle und Ihr ursprüngliches Sein: Die Universelle Frau handelt in Wissenschaftlichkeit und Vernunft und dennoch mit devotionalen, inner-idealistischen Herzens-Emotionen in ihrem spirituellen Wesen! Ohne Erkenntnis ['Gleichmut und Liebe' hinsichtlich einem Misslingen oder Erfolg] bleibt jenes kindhafte Konkurrenzdenken, sich entweder als Einzelkämpferin zu sehen oder sich im Männer-Libido-Eroswahn mehr oder weniger nachhaltig zu verstricken. Wird „Liebe zum Vaterland“ stärker als 'göttliche Sehnsucht', so verschlingen die weltlichen Ambitionen alle Offenbarungen der Elëusa. Folglich wird »Neue Ethik« im Vorfeld jeder Diskussion bewusst missverstanden bzw. für wirtschaftspolitische, "religiöse" Frauenmachtziele instrumentalisiert [das Aufzwingen von Gedanken ist ein schweres Vergehen (Agni Yoga: Bruderschaft §151), 'eine Rede, eine Gegenrede, und das wahre Leben vorbei' (Hugo von Hofmannsthal, Andreas)] – daher ist 'Das Heilige' geheim.

Wenn schöpferische Kultur, die Seelenzeit ihrer Männer, den Frauen fehlt
Was dann Frauen so fest und genügsam zusammenhält, ist nicht so sehr das innig mystische Gefühl der Liebe als vielmehr die Gewohnheit, das naturgemäße Ineinander-Hinüberleben, die gemeinschaftliche Unmittelbarkeit: gleiche Geisteshöhe oder, besser gesagt, Geistesniedrigkeit, daher gleiche Bedürfnisse und gleiches Streben; gleiche Erfahrungen und Gesinnungen, daher leichtes Verständnis untereinander; und so sitzen sie verträglich zusammen, wenn es kalt wird, an den Augen sehen sie sich ab, was sie denken, die Worte lesen sie sich von den Lippen, ehe sie gesprochen worden, alle gemeinsamen Lebensbeziehungen sind ihnen im Gedächtnisse, und durch einen einzigen Laut, eine einzige Miene, eine einzige stumme Bewegung erregen sie untereinander soviel Lachen oder Weinen oder Andacht, wie Männer erst durch lange Expositionen, Expektorationen und Deklamationen hervorbringen können. Frauen leben im Grunde dann geistig einsam und jede von ihnen, geistig verlarvt, denkt, fühlt und strebt anders als die andern, und des Missverständnisses wird so viel, und selbst in weiten Häusern wird das Zusammenleben so schwer, überall beengt, überall fremd, überall in der Fremde.
(Heinrich Heine, Reisebilder)

Frommsein förderte ein Denken von „Gott, da oben, und wir als miserabler Wurm hier auf Erden“. Spiritualität spricht vom 'Menschen als Zustand von Gott'; allerdings sitzen heutzutage esoterische Führer und "Priesterinnen" in einer Klasse, die versucht willigen Menschen lediglich devotionale und spirituelle Dimensionen beizubringen neben großem psychologischen bzw. psychotherapeutischen Know-how. Wird nunmehr 'Religion', das ethische Prinzip in kulturellem Geist, hinter den Entspannungstechniken ignoriert, dient solches 'interreligiöse Meditieren' als Faktor zum Erfolg für ungerechtfertigte Zwecke. Ist unsere Kultur nicht 'die aufrichtig erweckte Seele', bleibt alles 'die Unmenschlichkeit und das Absterben von Gefühlen und Mitgefühl in einer von Kriegen versehrten Erde vor Augen führen' ohne jede Resonanz. Ohne das Ideal zur menschlichen Kultur in planetarischem Bewusstsein wird es keine Schöpfung von Liebe geben: Ursachen für gewaltsame Konflikte in der Welt werden sich vervielfachen – selbst spiritualisierte Männer werden unter Frauenmacht brechen, wie grazile Weingläser unter den Gesängen starker Soprane.

Der Palast der Spiegel  'Der Hingebungsvolle Glaube trägt die Wolken über der Unterscheidungskraft, jene Spiegelschicht, die der Mensch Himmel nennt. Die für die Sonne, den Mond und die Sterne vorgesehenen Stellen sieht man durch sie, wie man irgendwelche Gestalten im Spiegel sieht, so dass die Menschen meinen, sie sähen ihre wirkliche Gestalt. Denn vom aufrichtigen Verlangen des gläubigen Menschen geht ein Gedanke aus, der sich auf den fruchtbaren Nutzen richtet, der gute Werke hervorbringt. Er berührt deren Lebenskraft, damit sie vielfache Früchte der Heiligkeit trägt und die Herzen der Menschen zum Himmel emporhebt, so dass sie nach ihm seufzen und von ihm gestärkt werden. Denn solange der Mensch im aufrichtigen Sehnsucht zur Frucht seiner guten Werke strebt, verlässt er das Irdische und heftet sich so an das, was oben im Himmel ist, sodass er ganz verwandelt erscheint, als ob er kein Mensch wäre.' (Hildegard von Bingen).

Die vier Könige des Kartenspiels  Des Mannes Ideal offenbart seine Seele: der Mann, der nur an sich selbst interessiert ist, ist karo-Bube, die Buddha-Seele, Phönix; wohingegen herz-Bube, ein Mann, der seine Interessen auf seine Familie und Umgebung ausgedehnt hat, größer ist: Shiva-Seele, die Schildkröte; jener, der sein Ideal noch weiter zu seiner Nation ausdehnt, ist pik-Bube, die Rama-Seele: der Drache 'Dynastie'; der sein Ideal in die Welt im Ganzen ausdehnt, ist die Krishna-Seele, das Einhorn: der kreuz-Bube. Ohne das höchste Ideal, das unsterbliche spirituelle Selbst in sich zu verwirklichen, ist Männlichkeit in allen diesen Fällen begrenzt und nicht in der Lage jenen Geist der Betrachtung von den höchsten Höhen zu geben, den Frauen zur Läuterung ihres Herzes benötigen. Es bedarf keines höheren Ideals als das spirituelle Ideal, denn wenn 'Die Buben-Trümpfe' dieses Ideal in ihrer Vision halten, kann die Heilkunst in ihre altruistischen Seelen herabströmen, zu jenem Frieden der »Kulturell Kreativen«, der die Erfüllung der Sehnsucht der Frauen nach Freiheit begründet.


VI.  Polygamie (Caprice de Dieu)

Die Gefahr, die von Islamismen ausgeht: fromme Devotion entflammt Eros, das Suchen nach dem anderen Geschlecht; mit der Religionszugehörigkeit geschieht der Erwerb von Heirats-Erlaubnis, damit verbunden der politische Entschluss zur Polygamie; mit dem lustvollen Verlangen in den Geschlechtern wächst Anhaftung, die Begeisterung, das Besitzdenken; eben dies bringt den Geiz hervor: Wachen über den Besitz. Daraus entstehen 'das Ergreifen von Stock und Schwert, Zank, Streit, Missbrauch und Lüge' (Mahanidana Sutta) – das 'laissez faire (tantra), laissez aller (tao)' befreiter Spiritualität verwandelt sich im Sunniten-Schiiten-Konflikt vor unseren Augen in den Aggressor endloser schmutziger Kriege; die Clanmitglieder streiten untereinander (Bhagavad-gita I.26), wer das Gottesdienst-Festspiel 'sacred-music-festival' (Sure 2:285) leiten und damit Mohammeds imposantes Werk deuten darf. Manch Sufis liegt die Täuschung zugrunde, dass die physio-psychologischen Naturgesetze von Vater und Sohn die Erklärungen einer Kulturellen Menschheit seien.

Manche Völker sagen: „Scheidungen sind das Resultat von außerehelichen Beziehungen: Polygamie kann die Gesellschaftsprobleme unserer Zeit lösen; sie soll als Alternative zur Scheidung gelten, die Familien zerstört und Kinder verwahrlost!“ (Philip Kilbride). Scheiden tut sich voneinander, was nicht zusammen in den Himmel wächst (Hl. Plotinus), "Islam" ist nicht zur Scheidung die Alternative, "jiddisch-bleiben" missachtet Buddhismus & Vedanta. Selbst wenn eine Frauen-Gemeinde gänzlich 'jiddisch-katholisch und Buddha' wäre – der potenzielle Schaden durch Polygamie rechtfertigt eine Einschränkung der "Religionsfreiheit".

Die Menschheit ist eine ganze Einheit, als ein wirtschaftliches System, welches sowohl in psychischer Selbstlosigkeit der Frauen als auch in spiritueller Indifferenz der Männer kulturell voneinander abhängig ist, indem Männer die geistlichen Diener ihrer spirituell-wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Frauen sind. Dies erkannt zu haben, könnte die Menschheit befreien und »Das Goldene Zeitalter des Friedens« auf Planet Erde auslösen.

Quantenphysikalische Analogie  Man muss die Polygamie als den Gipfel der heidnischen Verworfenheit und Sünde bezeichnen 'sie ist Gewalt, Kälte und Rücksichtslosigkeit im Umgang der Geschlechter, sie leugnet in direkter Weise den Plan Gottes' (Johannes Paul II); andererseits ist es 'der Gesetzlose, der Degenerierte und mental Unfähige, welcher unter einem System der aufgezwungenen Monogamie gezüchtet und multipliziert wird (Hazrat Inayat Khan). Der Konflikt zwischen Polygamie und Monogamie bedeutet: Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Ost und West. Betrachten wir die Religionen, die die Existenz Gottes als 'Die Liebe' annehmen, so sagen alle grundsätzlich, dass wir Liebende sein sollen, und dass wir unsere Bitten an Gott richten müssen, dass es in 'Gottes Hand' liegt, was geschieht – trotzdem müssen wir uns in einer anständigen und religiösen Weise verhalten. In den Lehren Buddhas findet sich die Überzeugung, dass sich die Dinge nicht einfach verbessern werden, wenn man „einen Gott darum bittet“, sondern, dass wir selbst den Akzent auf unsere eigenen Anstrengungen, auf unsere eigene Arbeit setzen müssen.

"Positive Männer", solche mit starkem mentalen und spirituellem Ego, lassen sich, von planetarischem Bewusstsein aus betrachtet, als 'geistig krank' (d.h. falsch positiv, nationalistische Kriege auslösend) diagnostizieren, "negative", welche im Gemeinwesen seelisch heilend aktiv sind, als gesund; komplementär könnten 'gesunde Frauen' "falsch negativ" sein, d.h. im spirituellen Sinne sich als krank ausweisen (Terror der Armen verursachend). Wenn Männer ein Leben voller Arbeit und viel Erfolg bevorzugen und sich überhaupt nicht um die Erweckung der weiblichen Seelen kümmern, bleibt den Frauen nichts anders übrig, als Leben in größtmöglichen naturfrommen Vergnügen zu fristen und evtl. noch Männern deren spirituelle Entfaltung, 'bis zum Tod für Volk und Vaterland', zu fördern.

Im Gelobten Land der 'Einheit der religiösen Ideale' sollte von Frauen erwartet werden, dass sie ihren Mann lieben für das, was er geistig ist, auf dass sie es spirituell werden.

 

 

 


R.  Women-Universel-Global-Ethics


Aber es ist wahr, sagte ich mir. Es ist sehr schön, und es ist wahr:
die Sprache der Frauen steht proportional zum Geist ihrer Männer.

Um eine solide Basis für die Erkenntnis zur Neuen Ethik, und damit Abwesenheit von Krieg auf Planet Erde, zu schaffen, muss sich das Denken völlig unserer Seele anpassen, sonst entflammen Konflikte und es erheben sich Widersprüche: universelle Priesterschaft bringt religiöse Frauenschaft auf die Erde, gleichwie nur seelenvollste Schwesternschaft spirituelle Männer zum kulturellen Dienst in den Dialog der Frauen zu bestellen vermag.

"Religionen" inszenieren Situationen, in denen bestimmte im Mutterleib erlernte Gefühle aufleben – jedoch ohne dass den Frauen der ursprüngliche Zusammenhang verständlich wird. Den Sinn dieses traurigen Spiels zu entziffern, ist erst im Dialog möglich, wenn die Inszenierung den Psyche-Analytiker {Archetyp Rama} einbezieht und die Verbindung der ursprünglichen Situation mit den im Dialog erlebten intensiven Gefühlen gelingt. Abwehrmechanismen sind begleitet von Verdrängung der ursprünglichen Situation und den dazugehörenden Gefühlen, die erst nach Jahren intensiven Dialogs zum Durchbruch kommen.

Vom schöpferischen Zusammenwirken der Geschlechter
Wenn dergestalt Frauen die verletzenden wie zerstörerischen Aspekte der Sexualität innerhalb einer spirituellen Ethik mit priesterlicher Segnung (Universel) heilen, werden sie die höheren Ebenen »Eines allumfassenden Wesens« entdecken, die den Einstimmungen jenes Bewusstseins auf den erhabenen Sphären des Universums entsprechen, welche wir 'Gott' (orth.) zuschreiben, und sich mit diesem Niveau identifizieren. Dann nicht Den Geist recht zu nutzen und als die Nahrung und Arznei zum Ertrag der Erde zu genießen, zerstört eine Würde des Kosmos und dessen Bewohner. 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' (Sure 2:256). 'Religiöse Menschen' sind jene, die sich "gezügelt" haben – mit Der Frau, die von Gott her 'im Herrn geboren ist' – und die durch ihr Handeln das göttergesichtige Gemüt 'göttliche Erbschaft' entwickelt haben; deshalb ordnet sich alles von selbst und es braucht keinen Zwang mehr. Dies ist das für die Masse nie erreichbare Ideal geistiger Anarchie (griechisch: Abwesenheit von Herrschaft durch Einzelne), die Aristokratien der Seele: die höhere Ordnung. Frauen leben ohne auf den Schrei der Erde zu hören, Männer ohne die Existenz Gottes zu sehen. Und dies war, in Übereinkunft mit dem Geist unserer Vorfahren, unsere Schulung im Mutterleib. So kann letztlich nur unsere persönliche Entfaltung auf dem Weg spirituellen Dienens zu wirklichen Verbesserungen der Verhältnisse auf der Erde führen.

Frauen sind »Kirche und Göttlichkeit« zugleich {Epheser 5}. Dialog »Psychoanalyse & Lehre im Universellen Gottesdienst« als ihre Berufung manifestierend, ist ihr Inneres Licht das Netzwerk, in dem alles mit allem anderen verwoben ist. Wenden sich Frauen in wahrer Kontemplation nach innen, wird ihr Bewusstsein, weil es umgekehrt wird, verbreitet; infolge dessen verändert sich nicht nur die Art, wie sich Männerbündnisse ihnen darstellen: ihre spirituelle Macht festigt sich derart, dass ihre Natur fähig wird, Männer zu wandeln! 'Frauen haben einen stärkeren Sinn für Religion als Männer; die Intuition der Frauen ist treffsicherer, sie sind aufnahmefähiger, ihre Intelligenz erfasst die Dinge rascher' (Abdu'l-Bahá Abbás). Es ist Zeit, dass Frauen geltend machen, dass sie Männern überlegen sind.

Dialogue – The Tavistock-working-Conference  Da hören wir von Frauen, den recht internationalen Wesen, die vom Bund mit dem Narzissmus seelenloser Männer heftigste Verletzungen tragen. Aber diese Schuld – mag sie auch von Vererbung oder Natur herrühren – heilt nicht, wenn man den Blick hinwendet zu dem Fremden, sondern, dass auch Frauen ihren Pfad zur 'Erkenntnis durch Selbsterkenntnis' als heilige Seelen suchen: von oben, der göttlichen Macht, lassen sich »Gnade und Licht« in ererbte Finsternisse vergangener Generationen ausgießen. Geheimnisvolles Geheimnis des Heilens: die Heilerin 'Christus als Frau' {Ya Shafi} und das Heilmittel 'Große Mutter' {Ya Kafi: Du bist allumfassend}.

Mann und Frau sind menschliche Ganzheiten, die in ihrer Begegnung mit der göttlichen Seele des anderen dessen Ganzheit anrührt und von ihr angerührt wird. Wenn Frauen die Seele des Spirituell-Männlichen – jenes Außerpsychische, die Psyche Transzendierende – von 'Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12) erschauen wollen, können sie sich nicht mit einer Geste der Bescheidenheit zurückziehen. Deswegen können Aussagen über das Geschehen 'Bruder- und Schwesternschaft' niemals adäquat sein, wenn Frauen nicht den Versuch machen, das zwischen der kulturellen Spiritualität des Mannes und der seelischen Göttlichkeit des Weiblichen sich bewegende schöpferische Geschehen in seinem ganzen, bis zur Einheitswirklichkeit eines Gemeinwesens 'erleuchteter Seelen' führenden Umfang zu verstehen. Dies fordert von uns das Wagnis, über eine angebliche 'psychologische Beziehungssicherheit' sowie Naturspiritualität hinauszugehen und die Begegnung mit Einen, das Einig-Wesen erleuchteter Seelen, zu riskieren. (nach Erich Neumann, 1955 §48). In dieser Kunst erblüht der Organismus: Netzwerke, die den Planeten transfigurieren und erleuchten.

Nigredo oder Vom Sinn priesterlicher Anbetung Notre Dames  Gemeinwesen fordert von Männern zuerst Anbetung und Verehrung der heilig-göttlichen Feminität – ganz nahe und sehr fern zugleich; diese 'Anbetung des Herrn' ist nicht die Anbetung um seiner selbst, wie in der spirituellen Praxis, sondern um des kulturellen Menschen willen, weil dadurch den Frauen das Eigene entfernt, Selbstsucht und Weltliebe, die das Herz verschließen. 'Frauen besitzen die richtige persönliche Einstellung nicht von Natur aus; die ursprüngliche Form der weiblichen Eigenart ist zumeist eine Entartung und Versperrung der richtigen Einstellung: ein Hang, der eigenen Person Geltung zu verschaffen, sich selbst und andere damit zu beschäftigen; eine Sucht nach Liebe und Bewunderung, mit der Unfähigkeit, Kritik zu ertragen, weil sie als Angriff auf die Person empfunden wird' (Edith Stein, Die Frau, 1931/32).

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert die totale Übereinstimmung mit 'Ratsherren-Moral und spirituellem Vater & Sohn-Weltbild' und schließt 'das Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als Priesterbetrug aus. Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, einen Ausweg geben: Es muss den »Europäischen Dialog der Frauen« geben, wo Frauen nicht nur an sich, an einen kontemplierenden Organismus, oder wie patriotistische Männer denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind: die Menschheit, Frauen und ihre Kinder, sind die Frauen und ihre Kinder, im Westen wie im Osten.

Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Denn die Psyche der Frauen, sogar "religiöser", ist ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Manchmal finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen ihre Fehler auf, widersprechen sie nur und leicht kann dann die Fähigkeit in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Solche Frauen werden ihre Korrektur im Geiste der Verfolgung annehmen und es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machen, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen. Jeder Wunsch eines Heilers, sie zu korrigieren, wird sie nur noch stärker machen. Denn es gibt viele Frauen, die, wenn sie herausbekommen, dass sie nach Norden gehen sollten, eben erst recht, nun ganz besonders, nach Süden gehen. Eigentlich wären sie von allein in den Norden gegangen. Aber es sind die mythischen Erzählungen über die Liebe, die sie dazu brachten, nach Süden zu gehen.

Für Frauen geht es darum, die Religion zu praktizieren: 'Du sollst Deinen Herrn und den Nächsten lieben, wie dich selbst', was jener buddhistische Pfad zur 'Hauskirchen-Psychoanalyse' ist. 'Gedenke des Shabbat-Tages, ihn heilig zu halten' (Markus 2:27) heißt, dass Frauen in ihrer Göttlichkeit, mit Hilfe des Dienstes der zur schöpferischen Geistigkeit gewandelten spirituellen Männer, sodann »das Planetarische Bewusstsein« zusammen erwirken. Dieses geschieht nach dem Maß, als die Seelen 'aus sich ausgehen, um sich in Gott zu verlieren'. 

Der Konflikt, den Frauen mit sich austragen müssen, entsteht aus der Spannung zwischen den zwei Systemen im menschlichen Gehirn: dem rationalen Selbst (laterales Netzwerk) mit eigenen intuitiven Vorstellungen; und dem heiligen emotionalen Selbst (mediales Netzwerk), das eine Schlüsselrolle, im Bestreben bessere Entscheidungen zu treffen, übernimmt. Die spirituelle Praxis in Art Buddhas-Psychoanalyse – auf die Art und Weise, dass das göttliche Licht die konditionierten menschlichen Dunkel erleuchtet, die für die Sorgen, Ängste und Spannungen verantwortlich sind, von denen Frauen überall in der Welt gequält werden – dies ist für den Aufbau der Neuen Welt am wichtigsten. Meist ist es Unwissenheit um die Arbeitsweise ihrer eigenen Psyche, die Frauen oftmals aus dem Hinterhalt heraus dazu treibt ihre Gefühle auf andere Frauen zu projizieren und sich umgekehrt in Liebesmagie die Eigenschaften egomanischer Männer anzueignen, was nicht gerade als gesunder Geisteszustand betrachtet werden kann. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich Heilerinnen der Neuen Zeit auf dem geistigen Pfad sehr gut mit diesen Trieben der weiblichen Natur auskennen; nicht nur, um sich vor den Möglichkeiten, von ihnen besiegt zu werden, zu schützen, sondern um sie für einen höheren und konstruktiveren Zweck zu kanalisieren. Denn der Aufstieg zur göttlichen Kraft durch das Licht des Glaubens 'Im Herrn' verlangt: die Freiheit des Geistes.

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Die Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus heben und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt die rechte Weihe in der 'Gretchenfrage'.

Erwachend aus ihrer egozentrierten Existenz, müssen Männer sich den Aufgaben, welche ihnen das Leben stellt, im Geist der Selbstlosigkeit widmen, nicht aber der Selbstverleugnung ihrer Seele. Denn solches gebiert im weiblichen Gemüt krankheitsbildende Ungeheuer von innewohnender Unzufriedenheit und Bedeutungslosigkeit, die sich nicht einfach mit der Tugend von Vergebung und persönlichkeitsbildender Arbeit verscheuchen lassen; sie sind Zeichen, ernstzunehmende Symptome, die den Frieden erspähen wollen.

Wie gelangen Männer zu ihrer Seele? Durch die Praxis des Dhikr erwecken die Sufis bestimmte Fähigkeiten, indem sie die Zentren des autonomen Nervensystems beleben, in denen der Geist den Körper beeinflusst, und die sonst im Schlummerzustand verbleiben würden. Sie steigen mit Hilfe des Atems, Leidenschaften entzündend, gleichsam in einem Aufzug zu den höheren Ebenen der Existenz auf. Und wie Feuer ein Eisen glühend heiß werden lässt, so nimmt der Leib das Aussehen des Feuers an: er leuchtet und entzündet die nachhaltige Liebe im Göttlich-Weiblichen. Vorausgesetzt ein Mann hat sein Ideal verkörpert 'Maria werden: Gott, das Kind hervorbringend' {Krishna, den Genius, der »Kind« und daher menschlich geworden ist: man bringt Gott herunter und erblickt Ihn als mitten unter uns lebend (Pir Vilayat Inayat Khan, Auf der Suche nach dem verborgenen Schatz)}: dann können Frauen, sich am Seil des physischen Körpers festhaltend, die Neue Erde gestalten [ein Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave].

„An jedem Ort, wo zehn Männer vom Rat der Gemeinschaft sind, darf nicht unter ihnen eine Priesterin fehlen. Man bete nicht das Schemal Israel [Hört, mein Volk!] mit den dazugehörigen vorangehenden und folgenden Segenssprüchen, trete nicht als Vorbeterin auf, spreche nicht den Segen mit erhobenen Händen, lese nicht vor aus den Heiligen Schriften, nicht anschließend aus dem unbekannten Propheten, veranstalte keine Trauerfeier, spreche nicht den Hochzeitssegen und veranstalte keinen gemeinschaftlichen Tischsegen mit Nennung des Gottesnamens, wenn weniger als zehn Männer anwesend sind – denn gemeinsam sollen wir essen, gemeinsam Lobsprüche sagen, gemeinsam beraten.“ nach 'Gemeinderegel zum Abendmahl' (Symposium), Talmud, Megillah 23a, Qumrantext 1QpHab

Lob den Männern  An Lebensvitalkraft und Lebensfülle, genießerischer Zielstrebigkeit und Organisationsvermögen, am Rhythmus, mit großem Elan und Beschwingtheit, mit festem Willen zu Paternalismus und sieghaftester Kampfkraft zum Hotelunwesen [Genussehen], mit Lehrfähigkeit, spontaner Entschlussfähigkeit und Instinktwissen, bei Naturverbundenheit und transzendentaler Besinnung zu persönlichem Aufstieg, unter Großzügigkeit, Gnade und Hilfsbereitschaft – an dieser Überheblichkeit der Männer entzündet sich der geistige Hochmut der Frauen und in Überbegeisterung, Ablehnung und Machtstreben tönt es: „Ethik ist für 'Adam und Eva' Illusion, für unsere Wirtschaft Alptraum, für den spirituellen Orden schlecht.“ Nur den kulturellen Weisen ist die Ethik nicht übernatürlich.

Sich an der Herausforderung erfreuen 'Ethik ist eine Interpretation des Unteren zu den Bedingungen des Höheren; dieses ist das Prinzip aller Ethik. Der ganze Erfolg hängt davon ab, in wie weit wir uns auf die Quellen des Höheren einlassen, wenn wir mit niederen Prinzipien handeln.' (Sri Krishnananda). Männer sind dazu aufgerufen, in ihrem persönlichen Leben die Prämissen für die spirituelle Ethik spiritueller Menschen der Zukunft zu erforschen, indem sie die Motivationen sowie die Einstimmungen der Weisen Frauen erkennen und sich gewahr sind, wie die Einstellungen einer egozentrisch ausgerichteten spirituellen Männerwelt, sich auf Einsicht, Einstimmung und Verhalten der Weisen Frauen auswirken und wie andererseits sich letzterer religiös-sittliche Einstellung auf Einsicht, Einstimmung und Verhalten von Männern auswirken. Da die Gegenwart der Weisen Frauen eher dazu angetan ist, den Eros patriarchal-paternaler Gemeinschaften zu zerstören und sich die Wirtschaftlichkeit eines Organismus heilender Weiblichkeit letztlich nur durch die nicht-materiellen, selbstlosen Kulturell-Kreativen entfaltet, wird ein 'Sponsoring zu Dialog' nur von den etwas betagteren Damen erfolgen – nicht von der Wirtschaft, bzw. Industriellen.

Ohne implizites Fühlen und Denken kann es keinen heilsamen Dialog unter Frauen geben; und keine Schöpfung schaffende 'Bruderschaft der Männer', ohne dass nicht die einzelnen Konfessionen über die Sterne aufgestiegen sind. Kennen wir die Ursache von Leid, können wir 'den Gott der Männer' verstehen; doch nur wenn wir selbst kulturelle Schöpfung geben, lässt sich die Große Mutter unter den Frauen erkennen. Aus komplementären Geschlechtern bildet sich, in der Einheit religiöser Ideale, der Menschheit kulturelle Gemeinschaft. Denn wenn Frauen in ihrer eigener seligen Erfahrung sprechen, wie jetzt ihre Emotionen sind, gibt dies Gleichgesinnten praktisches Lernen in das Herz, um die gleichen Erfahrungen zu machen wie die im Ich involvierteren Frauen. Anders gesagt, der Dialogkreis erklärt sich aus der Er-Kenntnis, dass einzig 'im Schauen eines Gegenüber sich dem Erkennenden das Einig-Wesen erschließt' (Martin Buber); dergestalt offenbart sich: »Eine Solidarität zur Großen Mutter«.

„Es ging durch ein liebliches Dörfchen mit seinen anmutigen Holzhäusern und seinem Kirchturm, über dem leuchtend weiße Wolken leicht dahinschwebten. Später erschien ein gewaltiger See, den die letzten Sonnenstrahlen vergoldeten; seine stillen, reinen Fluten spiegelten das Blau des Himmels, das sich mit den Feuern des Sonnenuntergangs mischte, und bot unseren entzückten Blicken ein unvergleichlich poesievolles und bezauberndes Schauspiel. Hinten am weiten Horizont sah man Berge, deren unbestimmte Umrisse unsern Augen entgangen waren, hätte nicht die Sonne ihre schneeigen Gipfel aufleuchten lassen, was zu der Schönheit des Sees, die uns entzückte, noch einen weiteren Reiz hinzufügte... Der Anblick all dieser Schönheiten regte meine Seele zu tiefen Gedanken an. Mir war, als begriffe ich schon jetzt, wie groß Gott ist und wie wundervoll der Himmel.“ Therese von Lisieux

Ethik ist eine Interpretation der kriegerischen Welt zu den Bedingungen der kulturellen Gemeinschaft. Befinden sich Männer im Niedergang der Kraft spirituellen priesterlichen Denkens, dem Dienst ihrer Seelen an der Gemeinschaft, so wird die Psyche der Frauen die bürgerliche Position, starr und furchtgebietend. Denn die weibliche Seele ist so geschaffen, dass sie sich nur Einem frei und vollständig unterordnen kann: dem schöpferischen Geist. Daher evozieren selbst bester Wohlstand, Sex und Ruhm früher oder später weiblichen Zorn, welcher, offen oder versteckt, gegen jede männliche Dominanz in der Welt rebelliert.

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist: Ethik, die höchste objektive Wahrheit, die sich dem Geist erschließt, ist die Form des Gemeinwesen-Tuns.

Ethik und Dialog – Was ist das?  Es heißt für Männer, sich Vom-Himmel-hinauf zurückzunehmen und mit ritterlichem, sozialem Gewissen mit dienlichem Gespräch dem Dialog spiritueller Frauen zur Seite zu stehen: „Gucken, was der Fall ist, dann überlegen, was in diesem Fall zu tun wäre, was das Gute wäre, und das Gute tun.“, denn je schlauer Männer werden, um so mehr stellen sich natürlich ethische Fragen zur Beziehung zu den Frauen. Zudem braucht Dialog hinreichend viele Engel, die die Glorie des Geliebten bezeugen.

 

 


S.  Healing - Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.

Dialog, ethisches Gewissen und Psychoanalyse  Jeder Mensch, der sein seelisches Selbst entdecken will, muss sich auf den beschwerlichen Prozess der Veränderung und Reifung einlassen, auf dem er sich selbst kennen, verstehen lernt und langsam die Summe seines existentiellen Gewissens wahrzunehmen und ihr zu folgen beginnt. Wir können nicht vermeiden, unserer bedingten Natur auf tief religiösem Weg bewusst werdend und unserer Mangelhaftigkeit, in gewissem Sinn unserer Lächerlichkeit und Ohnmacht, Niedrigkeit, Verwundbarkeit und Ausgesetztheit, zu bemerken. Aus der sittlich-universalen Sicht ist das ein Skandal, an dem 'gute Frauen' (Sure 24:26) Anstoß nehmen; und dessen Männer sich schämen und gegen den sie ankämpfen müssen, denn das moralisch-spirituelle Gewissen entsetzt sich ob der Schattenseiten, bekämpft, verdrängt sie. Das existentielle, religiöse Gewissen dagegen lädt voller Ruhe zum Blick auf diesen Schatten ein: „Auch das bist du, auch dazu bist du fähig.“ Ein Prozess, in dem das Ich gezwungen wird, sich als böse und krank, als asozial und leidend, als hässlich und beschränkt zu erkennen, ein tiefenpsychologisch religiös-analytischer Weg, der die Inflation des Ichs auflöst und es erfahren lässt, wie und wo es begrenzt und einseitig, typologisch determiniert, vorurteilsvoll und ungerecht ist, stellt eine so bittere Form der Selbstbegegnung dar, dass man den Widerstand gegen ihn begreifen kann. Diese desillusionierende Begegnung mit sich selbst kann nur im Vertrauen auf eine unumstößliche Akzeptanz und Daseinsberechtigung der männlichen Seele im Dialog des Göttlich-Weiblichen gelingen. Hier braucht das 'Böse' nicht verleugnet, nicht rationalisiert und nicht abgespalten zu werden; es kann angeschaut und verstanden und so zur Chance der Reifung werden. (nach Heribert Fischedick, Aufbrechen, Schuld als Chance, 1988).

Sehnsucht und Begeisterung  Wenn Männer zu ihrer seelischen Schöpferischkeit gefunden haben, können Frauen sie ausleben – darin liegt der Sinn der Liebe. Empfundene Sehnsucht Seele zu sein, ist Grundantrieb hinter dem Leben kultureller Männer, widergespiegelt in dem weiblichen Verlangen, Seelen-Freiheit zu finden, um Bedeutung folgen zu können, für die Mann und Frau geboren wurden: im begeisterten Ausleben ihrer Bestimmung im täglichen Leben verwirklicht sich sein Archetyp, welcher der Sehnsucht des Universums entspringt. Schöpferischen Geist zu offenbaren ist die Verantwortung, welche Kulturell-Kreative tragen, um 'Christus als die Frauen' zur planetarischen Wirklichkeit zu machen. Wenn der Männer Motivation nur persönlichem Gewinn oder spiritueller Macht gilt, verkümmert der Wirkungsbereich eines 'Planetarischen Bewusstseins der Frauen'; wenn den Frauen das erhabene Hochgefühl ihrer Seele zur Grundlage fehlt, ist aller Geist umsonst.

Voraussetzung für das Heilen in Planetarischem Bewusstsein ist 'Frau und Mann' als ein in sich selbst im Gleichgewicht befindendes komplementäres Paar von Gegensätzen 'Gott und heilige Seele', in dieser Balance vereint, resultiert dann ein drittes: Gemeinwesen, als ein sich ebenfalls im Gleichgewichtszustand befindendes Ganzes, welches funktionell ist. Wenn sich Frau und Mann im Gleichgewichtszustand vereinigen und damit in ein Drittes weiterfließen, offenbart sich Planetarisches Heilen. Nur Geistigkeit oder nur Göttlichkeit des einen oder des anderen Partners kann niemals funktional sein kann.

Schöpferisches Frauenbewusstsein ist kein isoliertes Bewusstsein, das getrennt von anderen Entscheidungen trifft. Es basiert auf Schwesternschaft, der kollektiven Frauen-Dharma-Praxis, und wirkt global, in offener Präsenz der Kulturell Kreativen, den Dialog, der – inmitten einer wunderbaren Vielfalt vieler Milliarden unbewusster Phänomene – von der Komplexität der Welt, diesem Kuss der ganzen Welt! (Beethovens 9. Sinfonie) erzählt.

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.

Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. Eine Frau sollte im Dialog nicht streiten, bevor sie nicht die Berechtigung Gottes und Ihr religiöses Gewissen wiedergefunden hat.

Sprache und Werte sind wichtiger als Berufsbildung  Das Heiratsgebot, das das göttliche Bewusstsein der Frauen dialogisch ausspricht und Männern vorgibt, aus welchem Kreis eine Frau geheiratet werden darf, sowie die seelischen Werte, die Männer bekunden und damit den Frauen beschreiben, welche Männer besser nicht zu heiratet wären – dies wird für das Glück und den Frieden der Menschheit zunehmend wichtiger werden als berufliche Qualifikation. Verheiratet die noch ledigen Frauen unter euch (Sure 24) meint, die mystische Form dergestalt selbstvergessend dem Seelischen anzuverloben, dass in göttlichem Willen die weibliche Persönlichkeit von empfänglichem Schöpfergeist sich gestaltet. Der Bräutigam der erleuchteten Seele eines Mannes ist »Gott selbst als Weiblichkeit«. Nirgends aber können Männer diese Wahrheit in sich fassen außer in der einsichthaften Natur der Frauen. Es liegt in der Freiheit des Menschen diese Dimensionen zu begründen – in Gemeinschaft.

Indem die spirituell Kulturell-Kreativen sich, der Zukunft entgegen, als wahre Menschen entwickeln, wieder und wieder den Enthusiasmus ihres selbstlosen kosmischen Geistes über das Gemeinwesen ausgießend, werden Frauen auf Planet Erde, unter der Führung erleuchteter Weiser Frauen, mehr und mehr dazu kommen, zu ahnen beginnen, dass es einen heiligen Geist gibt, sodass sie, durch learning-by-doing, mit der eigenen Praxis von ‚Hauskirche‘ – wo himmlische Emotionen verlernen lassen, was Weiblichkeit von der sinnlich-materiellen Welt der Väter mit dem Gemüt ihrer Großmütter begreifen soll – die Fortentwicklung der Menschheit führen; gerade jetzt, wo die Welt vor dem Abgrund steht.

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt unserer Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, sie gehorcht dem 'es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden' (1 Korinther 14:35). Schließlich aber spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen, doch... es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass wir den Sinn von Persönlichkeit nicht erlangt durch unserer Männer schöpferischen Geist. Krank bin ich geworden. Würden meine Leiden doch uns alle zur Besinnung bringen!“

Vom Eisernen Zeitalter, das nicht zum Goldenen Zeitalter erwachen will
Die Frau spricht zu ihrem Mann: „Danke, dass Du mich so geschaffen hast, wie es Dein selbstherrlicher Wille will, dass ich bin; meine Töchter und ich sind weltlich, wir mögen das und wir sind dir dankbar für all das, was wir haben.“ Der Mann sagt zu seiner Frau: „Danke für deine Unheiligkeit, dass Du mich nicht zum schöpferischen Kulturellen gemacht hast.“

 

 



»Und was nützen Bücher,« dachte Alice, »ohne Bilder und Gespräche?« (Lewis Carroll).

 

no victory of honour

over dishonour

without dialogue

 


François Gérard,
Psyché et l'Amour
 
Lorenzo Lotto, Die Verkündigung


Antonio Allegri da Correggio, Halte mich nicht fest


* Da das intellektuelle Männer-Ego und ebenso die kapha- und vata-Substanzen von Frauen nicht wesenhaft unbedürftig sind, 'so sind sie alle auf etwas angewiesen, was keine finstere Selbstherrlichkeit und kein naturhafter oder frömmiglicher Zustand ist: dies muss das immaterielle Licht Gottes sein' (Suhrawardi: Hikmat al-Ishraq, Über die göttlichen Lichter), was – durch die eigene geistige Praxis offenbart – die wandelnde Kraft im »Dialog der Frauen« ist. Der innere Konflikt jedoch, der damit letztlich dafür sorgt, dass Männer sich nun doch nicht ändern, entsteht auf Grund differenzierter äußerer Umstände; dennoch werden Frau und Mann in ihrer Erkenntnis von Täuschungen nicht eher befreit sein, als dass sie 'dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht' (Johannes 20:18). 'Wenn du dich selbst kennst, verstehst du, dass du Er bist. Verstehe aber, inwiefern du Er bist und inwiefern du andersartig bist als Er' (Ibn 'Arabi): als schöpferische Seele.

 

 

 


T.  Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [
ISSAT]


per experimentum - sine experientia nihil sufficienter scire potest

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht – Vom Goldenen Zeitalter und dem Himmel
Männer erhalten feste Gewissheit, mit ihrer 'Gebieterin und Gott der Liebe' in Ewigkeit einmal zusammenzusein, indem sie in 'Fasten und Gebet' (Apostelgeschichte 14:23) das Unterpfand ihrer Gnade erworben haben und deutlich der Gemeinschaft die Morgendämmerung kulturellen Geistes schenken; ebenso besitzen Frauen nun Sicherheit, dass die Vereinigung mit dem Mann sicher erfolgen wird, da sie das Licht der Gnade eines Allheiligen Gottes – ihrer in Hauskirche (Levitikus 19:17) mit dem Herrn vermählten Seele – über die Bereuenden ausgießen; denn die Qualität der Vergebung verbrennt alle Dinge außer der Schönheit der Kulturellen Schöpferischkeit (aus Übertragung der fünfzig Worte des hl. Makarios des Ägypters).

Fehlt Psychosynthese (Sacred Art-Therapy), sind Frauen so sehr vom spirituellen Impuls ergriffenen, ihr göttliches Wesen zu realisieren, dass es zur Rationalisierung des visionären Geistes kommt. Man verlässt sich auf 'world ethos' und vordergründigen Intellekt als ausreichende Förderinnen seines spirituellen Bemühens. Die Folge ist eine kulturelle Wüste, die Verengung und Verarmung eines Lebens, das nunmehr mit spiritueller Macht Raum und Gelegenheit genug findet, den Geist von Gemeinschaft zu verneinen, religiöse Lehren zu bestreiten und heilige Gewissen zu leugnen, damit die Kulturelle Menschheit zu entwerten und zu verurteilen, um das, 'was der Geist den Gemeinden sagt' (Geheime Offenbarung 2:7), zusammen mit Der Religion zu verwerfen. Es bleibt nur der spirituelle Verstand als die einzig überlebende Macht. Ist aber der Intellekt bar von seelischer Reinheit, kann er nur äußere Erkenntnis, spirituelle Mechanisierungen und Tüchtigkeiten anhäufen. Doch trocknen so schließlich dabei auch die verborgenen Quellen der weiblichen Vitalität aus; es tritt eine Dekadenz ein, die keine dialogische Kraft mehr hat, das Leben zu retten oder neues Leben zu erschaffen. Dann gibt es keinen anderen Ausweg mehr als Tod und Zerfall – bzw. einen neuen Anfang, der aus der alten Unwissenheit herausführt.

Komplementarität und Dialog – Farming on Interfaith-Future
Der Kosmos verwirklicht sich in schöpferischer Weise, indem wir mit anderen teilen und zusammenwirken. Unsere Beziehung zur Menschheit verlangt von uns, mit unserem innersten Seelen-Selbst von multidimensionalem Bewusstsein in Berührung zu kommen. Die Seele trägt in sich das Potential schöpferischer Kraft; wir sind schöpferisch, wenn der universale Geist schöpferisch ist – doch bedarf es einiger Anstrengung, um diese Kreativität zu erwecken und wirklich in Besitz zu nehmen. Denn die Natur unsublimierter Weiblichkeit kann nicht anders, als durch den erotischen Aspekt der Männlichkeit angezogen zu werden: dann tötet Sex die Seelenzeit des Männlichen, und die Wirtschaft der Männer zerstört den Raum der Frauen. Was muss sich also wandeln? Der gesprächige Manager wird in Gegenwart noch gesprächigerer 'Frauen im Dialog' zum Zuhörer. Was zugleich aber sich wandelt ist: in der Anwesenheit seelenvoller Spiritueller hört das selige Weibliche auf selbstlos zu sein und wird zum Erhalter wie zum Erbauer einer Neuen Welt von schöpferischem Geist des Männlichen. Das spirituelle Männliche spürt die Anziehungskraft des seligen Weiblichen zuerst, 'die Wiederkunft Christi', der schöpferische Kulturelle Geist des Männlichen sucht immer nach dem Seelisch-Ähnlichen {Buddha als die Frauen}, um sich auszudrücken: Es ist die Schönheit des seelenvollen Geistes als das Weibliche, dem sich die Stärke des spirituellen Männlichen voller Sehnsucht beugt {'Welche Frau hat einen guten Mann, Der sieht man's am Gesicht wohl an' (Goethe)}. Man erwarte jetzt von Ehemännern und Vätern, dass sie an der sittlichen Erneuerung der Menschheit arbeiten. Dies ist die Forderung der Frauen. Ihre These ist, dass es nur eine einzige universale Ordnung für die Beziehung des schöpferischen Geistes 'The Cultural Creatives' und Materie gibt, und es sind wissenschaftliche und allgemeinere Nachweise für die Stichhaltigkeit der Aussage zu erbringen, dass es sich dabei um die implizite Ordnung spiritueller Frauen handelt zum Aufbau einer Neuen Welt.

 

 


U.  Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait


Gemeinwesen: Unseren Tempel als das Heilig-Kulturell-Spirituelle erbauen
'Es hat keinen Zweck, eine Ansicht, die beinahe so alt ist wie die menschliche Kultur, aus vorgefassten Meinungen und ohne gründliche Prüfung zu verwerfen, und zwar hauptsächlich darum, weil man sich den kausalen respektive gesetzmäßigen Zusammenhang nicht vorzustellen vermag'
(C.G. Jung, Synchronizität). Was zum gemeinsamen Werk in komplementärem Planetarischen Bewusstsein vereinigt:
religiös-spirituell-kulturell; heilig-dialogisch-weltlich – dies macht natürlicherweise »Neue Ethik« verständlich.

Frauen leiden, Frauen sterben, Beziehungssysteme brechen zusammen und wir stehen am Beginn von Chaos und Terror, eines nuklearen Weltkrieges: Massentötung . . . wie können es Männer da wagen, weiter wegzuschauen und zu sagen, dass sie genug für den Komfort der Frauen tun, indem sie Kaufhallen, Genussehen-Resorts bauen. Man gibt vor, man würde den Frauen zuhören und die Dringlichkeit von 'Dialog' verstehen. Doch egal, wie traurig und wütend Frauen sind: es sind die Männer, die sich jetzt klar äußern müssen!

Die göttliche Weisheit (Sophia) und Der König der Religion (Nizam-ud-Din)
Sie spricht: „Dein Geist ist mit meinem Geist vermischt, wie Wein mit reinem Wasser vermengt. Indem ich meinen 'Herrn und Gott' kontempliere, mein himmlisches Ich gebärend, kontempliere ich mich selbst, und indem du dich mich als 'Die unbefleckte Empfängnis' kontemplierst und 'Nicht-die-Göttin-sondern-Gott' (Zikr), Seinen Namen verherrlichst – wenn dann etwas dich berührt, so berührt es ganz mich; denn weil du ganz ich geworden bist, bin ich, in jedem Fall, völlig du selbst, nun die Verklärung der Erde bewirkend.“

Dialog braucht Grundlagen: sonst besteht Gefahr, dass sich neurotische und psychotische Muster verstärken. Männer, die sich in erster Linie um ihre Persönlichkeit und ihr Wohl in dieser Welt kümmern, werden keinen Nutzen von religiösen Unterweisungen über 'Den Geliebten Herrn' haben, bevor sie nicht ausdrücklich ihr Wort gegeben, sich für den Schutz des Weiblichen sowie das Wohl ihrer eigenen Seele einzusetzen. Ebenso fallen bei Frauen mit psychotischen Schuldgefühlen Unterweisungen über 'Die Große Mutter' und 'Die Große Göttin' auf einen ungesunden Boden: hier liegen die Grundlagen in Retreats zur Stärkung der spirituellen Persönlichkeit, bevor überhaupt „Frau Holles Bett“ gemacht werden kann.

Von der algorithmischen Tiefe im Dialog  Die in Patriarchat-Jahrtausenden gewachsene Unzulänglichkeit des Selbstbildes »Frau« benötigt komplexe Information, um den Zustand überhaupt beschreiben zu können. 'Komplexität braucht Zeit, um zu entstehen, Zeit, in der Ordnung geschaffen und Information – insbesondere emotionale Information – verarbeitet und ausgesondert werden muss, bevor sie "komplex" werden kann' (Charles Bennett). Komplexität hat mit Emotionen zu tun, die nicht mehr vorhanden, doch gelernt werden müssen. Anderes gesagt: 'Heiligkeit der Frauen' besteht nicht nur darin, das weibliche Gemüt zu beruhigen, sondern Männlichkeit an jeden beliebigen Ort zu bringen, den Frauen wünschen.

Von marianischen Rittern und den Buddhas einer Goldenen Zeit
Männer in gleichem geistlich-ritterlichen Denken sowie gleicher kultureller Sichtweise, nämlich der Entfaltung des Wirkens spiritueller Weiblichkeit durch den schöpferischen männlichen Geist, werden mit der Tendenz einen exklusiven Kreis zu bilden, zueinander hingezogen – marianisch-priesterliche Manier neigt dazu, sich von der Mehrheit anderer Männer, welche spirituelle Eigenliebe frönen oder 'Adam und Eva' spielen, abzusondern. Und so ist es auch bei den Mystikerinnen unserer Zeit; sie teilen ihre Ideen nur wenigen Gleichgesinnten mit. In verschiedenen Zeitaltern sind diese Frauen aufgetaucht und haben psychoanalytische Denkschulen der Weisheit gegründet; das Verständnis vom Leben war dabei ein und dasselbe: Frauen, die sich unter den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen ihrer Männer entfalten, variieren in ihrer schöpferischen Persönlichkeit, der Form planetarischen Handelns, entsprechend dem Archetyp 'Rama, Krishna oder Shiva' mit dem sie ehelich verbunden sind; sie behalten jedoch die seelischen Eigenschaften Buddhas bei.

Der Kulturell-Kreative Dialog und Die Implizite Ordnung
Männer haben beträchtliche spirituelle Macht über Frauen und Kinder errungen. 'Dabei liegt das eigentliche Ziel paternaler Spiritualität in der Transformation der weiblichen Natur selbst, die, so wie sie ist, sich dauernd dem totalitären Prozess entgegenstellt, dem ungeheuerlichen Experiment, Spontaneität als weibliche Verhaltungsweise abzuschaffen und Frausein in ein Ding zu verwandeln, das unter gleichen Bedingungen sich immer gleich verhalten wird.'
(nach Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft). Doch auch "Religion" wird erwiesenermaßen nichts erreichen, wenn sie Frauen heutzutage zu überreden sucht, dass es besser wäre, wenn Weiblichkeit ihren Verliebtheitswahn gegenüber fragilen Männern, oder physischer -, mentaler - oder spirituell starker Maskulinität, einfach sein ließe. Wenn Frauen von der Leidenschaft des 'auf ihre eigene Art geliebt zu haben' (Lew Tolstoi) – mit den Folgen unvorhergesehener Krankheit oder lebenslangem Unglücklichsein – wirklich zu kurieren vermögen, so geschieht dies darum, weil es geglückt ist, auf subtile imaginative Herzenskräfte der weiblichen Seele einzuwirken, nicht aber auf transpersonale Vernunft. Der psychoanalytische Dialog der Kulturell-Kreativen kann die intelligent wirkende organische Fähigkeit einer 'Liebe zu den erleuchteten Seelen: als Ramas, Krishnas, Shivas und Buddhas in der jetzigen Zeit' in Frauen wachrufen, die bis zu diesem Moment geschlummert hat; was eine wirksamere Heilkraft auszuüben vermag als der bewusste Wille der Männer zu spirituellem 'Universellen Gottesdienst'. Wie aber vermag Dialog dies zu tun? Entweder ist durch den Einfluss des Heiligen Geistes dem kollektiven Weiblichen Kraft zum „Nein!“ verliehen worden, oder die eigene Predigt zur 'Lehre des Herrn' hat eine Liebe zur Schönheit aufgeweckt und das Gewissen der Neuen Weiblichkeit hat im Geist der Führung ihre Quelle von göttlicher Macht 'Nom-du-Père' erschlossen, die bis dahin im Wesen »Frau« als verschollen galt. Unter der Schwelle des Bewusstseins ruhen nicht nur bloß unbewusste oder unterbewusste Komplexe psychosomatischer oder psychischer Prozesse, sondern eine intelligent wirkende kosmische Kraft Planetarischen Bewusstseins; diese tiefere und innigere implizite Ordnung mit dem Licht ihrer Seele zu erwecken, dies ist das evolutionäre Ziel der Kulturell Kreativen im Dialog. Der Universale Geist, der aus der Einsamkeit Seiner göttlichen Einheit wiederkehrende humane 'Christus', mit seinen religiösen Doppelgängern [Sankt Peter und Sankt Paulus], sowie symmetrisch wirkende, in die geistigen Himmel 'aufgenommene Marien', Mutter und "Schwester" [siehe dazu: Euronyme; griechisch: 'Die weithin Geltende', die sich selbst gebildet hat, die auf dem Wasser tanzt; d.h. ihre sieben Zentren als planetarische Power entfaltet hat], mit ihrer spirituellen Doppelgängerin, 'die Jungfrau' [mythologisch: Iris, goldgeflügelte Gottes-Botin; sie tritt ein für die Gleichberechtigung der Frau in ihrer spirituellen Disziplin], sind die universalen, extrakulturellen Archetypen (Epheser 4:11-12) unserer Erde. So ist 'Maria' der Spiegel für das Gewissen jedes Mannes, in den er mit den Augen der Seele schaut, und danach weiß, was er tun soll; und der 'Wiederkehrende Christus', Erzengel der Elemente, ist sein 'Omega', Notre-Dame: die Botschaft der Heiler, Lehrer und Propheten, die die geistige Regierung der Welt bilden, der "Ein-Klang der Glocke", die prophetische Eingebung und die Warnung, 'Spiritus Sanctus', die Zeugung aus Gebet in Kontemplation und mystischer Ekstase. Dann wird Liebe zur 'überschattenden Kraft', (Sure 4,57 Die Frauen) zur Gaia-Symphonie, dem Tempel 'Liebe, Harmonie und Schönheit'.


Vom Brotofen der Weisheit 
Die Große Mutter ist das allumfassende schöpferische Prinzip einer universalen Kultur. Wenn Genien-Intelligenz, die enthaltende Saat des Menschheitsepochen umspannenden Geistes, sich im vibrierenden Nährboden der kosmischen Natur widerspiegelt, gestaltet der Mutterschoß 'Künftige Dinge' und es erregt sich die poetische Vision, das Schöpfungswerk 'Paralleluniversumsbibliothek': die kosmische Religion zur kulturellen Menschheit ersteht… der Poet ist verschwunden! Die Große Mutter – Licht der Weisheit, ganz von Intelligenz durchdrungen – sendet durch all Ihre Sinnestore Strahlung in den umgebenden Raum und es erhebt sich als Das Einig Wesen, zur Sprache erfüllt, der Ozean der Weiblichkeit, weiter als der Horizont, »das Gemeinschaftliche« zu begründen.

 

 


V. 
Transcultural Mentoring


„Als ich mich in schnellem Flug von den materiellen Körpern entfernte, gelangte ich zu dem reinen und glücklichen Geist. Mit dem Auge des Geistes erblickte ich geistige Wesen. In jeder Sphäre und jedem Stern sah ich einen Geist. Als ich mich aber noch höher erhob, leuchtete mir der Glanz des Erhabenen; als das Leuchten stärker wurde, verschwand die Individualität, nur Gott existierte noch, und es gab keine Spur mehr von mir. Ich behielt weder Intellekt noch Erinnerung noch Geist; Ich entdeckte, dass all meine Geheimnisse nur Schatten waren. Dann kam ich zurück zur Engelintelligenz und von diesen Intelligenzen zurück zum Geist, und so schließlich wieder zu Körpern, die mich riefen (aufforderten).“ Azar Kayván, The Dabestan-e Madaheb, School of Manners – Der Grals-Kelch des Kay Khusraw

Von Reformationstagen zu Halloween statt Allerheiligen
Die Beziehung seelenloser Männer zur Weiblichkeit kann als 'große Jagd' gedacht werden; gleich einem Metzger, der schon Hunderte von Kühen zerlegt hat, schauen dann Männer Frauen an und denken: „Ja, da sind die und die Organe: das lässt sich verkaufen, das lässt sich nicht verkaufen, es sind halt ganz normale Menschenleiber, man muss diese Illusion auflösen, an Frauen wäre, wenn sie alt geworden sind, irgendwas Spezielles dran.“ Es ist daher, dass man in Tibet sagt, dass Metzger und Fischer von monströsen Exemplaren ihrer früheren Opfer gejagt werden: 'der Jäger steht noch unter dem Metzger' (Friedrich der Große).

Farming auf dem Hof der Wintersonnenwende
Der Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet, daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben, oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Nation oder Rasse identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im Gemüt der Weiblichkeit. Obwohl es derzeit so aussieht, als ob weibliche Hysterie das Fehlverhalten von Männern in der Welt verursacht, ist es in der Tat das neurotische Ego der Männer, welches das Leiden der Menschheit hervorruft. Solange das Bedürfnis des Wesens 'Frau' nach dem kulturell-seelischen Geist der Männer nicht gestillt ist, können Frauen nicht glücklich sein; auch kann Fraulichkeit allein keine Zufriedenheit vermitteln. Materielle Beglückung kann durch eine seelische Störung ganz unvermutet in vollkommene Unzufriedenheit umschlagen, doch ist es sinnlos dies der 'weiblichen Hysterie' anzulasten, als wäre sie die wirkliche Ursache der Sorgen. Frauen sind nicht die eigentliche Quelle ihrer Ängste: es ist das seelenlose Spirituelle der Männer.

Um auf die Menschheit umfassend heilend einwirken zu können, brauchen Frauen einen Kollektivkörper. Solange aber der Geist der Männer diesen Kollektivkörper nicht belebt, sind Frauen schwach; ihre Natur kann dann nur schwerlich das Ausmaß universeller Weisheit, Liebe und Kraft ausdrücken. Heilerinnen müssen in hingebungsvoller mystischer Liebe einen Dharma-gebenden Kollektivkörper bilden, um als spiritueller Organismus das Universum unablässig im humanen Licht weiterzuentwickeln. Es ist Aufgabe der Frauen sich darum zu bemühen, dem schöpferischen Seelengeist der Männer dabei zu helfen, sich in diesem Kollektivkörper zu offenbaren, sodass Frauen im Geist der Humanität wirken können.

Der Mensch ist so veranlagt, dass Wohlstand ihm leicht den Charakter verderben kann. „Setzen wir aber im Augenblick, in dem unsere Einbildungskraft den Archetyp vorausahnt, wahrnehmbare Werte in ihre himmlischen Entsprechungen um, bewirkt dieses in unserer Psyche 'Das Große Werk' (Magna opera Domini): die Umwandlung der Werte, die Mühe des Loskaufs und des Sieges über die massa confusa, auflösende Mächte des ungerichteten Unbewussten. 'Jedes Licht empfängt sein Licht von dem einen, das ihm in der Rangordnung vorausgeht und teilt es dem nachfolgenden mit; die Ursubstanz eines jeden Dinges hat ein Geliebtes, dem sich sein Verlangen in der höheren Sphäre zuwendet; dies ist ein erzengelhaftes Licht, seine Ursache aktiviert und unterstützt es mit seinem Licht' (Suhrawardi, Hikmat). Im erhabenen Kampf übersteigen sich die Kontemplativen (Frauen), indem sie auf dem höchsten Gipfel ihrer Seele, auf dem sie dem überpersönlichen Retter begegnen, ungeahnte Kräfte beleben. In diesem Sinn findet das Leben ein siegreiches Ende, beherrscht der Wille des Lichtes die Dunkelheiten des trostlosen Bildes (imago) des Gewöhnlichen. Dies führt zur Erhellung unserer Blindheit, die durch den Umgang mit dem Wahrnehmbaren entsteht und befreit das Licht in uns, indem das Wetterleuchten der Lichter der Erzengel sich über unserer Seele erhebt: Licht über Licht {Sure al-Nûr}.“ (Pir Vilayat Khan, Stufen einer Meditation)

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ So ist dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen. Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Das Unterbewusste [Spiegel der Seele] ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins ist es befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk, nichts Weiteres nach diesem hier‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Samyutta Nikáya, III. Buch Khanda-vagga, 22. Khandha-Samyutta 45 'Vergänglichkeit')

Von der Projektion des Gottes Ideals bis zur Gegenübertragung Humanen Geistes
Bevor Frauen ihre spirituelle Natur als Heilerinnen Unserer Welt wirklich entwickeln können, müssen Wunden aus der Kindheit geheilt, sodass eine Frau ganz sie Selbst ist, mit einem klaren Sinn seelischer Identität und Selbstständigkeit. Hier steht die Frauenarbeit der Kulturell Kreativen am Anfang fortgesetztem Wachstum und Entwicklung. Alsdann kann 'Der Spiegel der einfachen weiblichen Seele' der überwältigend und potentiell zerstörerischen Persönlichkeit der Männer guidance geben. Vermittels der Projektion des Gottes Ideals wird der Geist der Liebe geboren; denn: 'Wer im Spiegel die Herrlichkeit des Herrn schaut, verwandelt sich in dieses Bild.' Kraft der Übertragung (verliebt) beginnt sodann Männlichkeit sich zu wandeln. Der Liebende ruft aus: „Ich möchte genau so sein, wie Du.“ Haben Männer durch den göttlichen Blick 'von Herrlichkeit zu Herrlichkeit' zur SINN-Berufung gefunden, setzt Gegenübertragung ein. 'Wo der Sinn prävaliert, da ergibt sich Ordnung' (C.G. Jung, Synchronizität 1952). In anderen Worten, Männer sind jetzt liebenswerte "Hausgenossen" geworden, schöpferische Engel, 'die Christus dienen' (Markus 1:13).

Schekhina – in der Bedeutung des Willens der Frauen als Fähigkeiten ihrer Seele – meint die Offenbarung des Dharma (insbesondere das Wort 'Buddhas, des Geliebten Herrn') als Innere Stimme (insofern es für das kollektive Frauen-Selbst zur Befreiung von Leid offenbart worden ist), wobei diese Offenbarung hauptsächlich die Quelle jener Emotion einer 'Nächstenliebe-Seligkeit' ist, die das selbstverliebte Wünschen psychophysischen Weiblichkeits-Begehren in das Handeln als 'erleuchtete Seele' sublimiert. Das Licht der Erleuchtung aber, das sich als 'der Herr, der durch die Erscheinung der Frauen scheint' offenbart, manifestiert sich durch 'Verherrlichen Seines Namens' (Waza'if) [die Worte Muhammads, Männer auf deren individuellen Fasten-Reise in 'der Nachfolge Alis' gegeben], was eine Beziehung zur Welt – zum 'Licht, das allen spirituellen Welten immanent' – ist; und es ist dieses Licht, welches jene Shechinah genannt wird, in der Beziehungsethik wirksam wird.

 

 


W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die selige Jungfrau" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. So haben Männer ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen und auch ein viel besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Komplementär muss das weibliche Gehirn vor maskulinisierenden Einflüssen geschützt werden; hier gilt es zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft zu entfalten – sonst entwickelt sich manisches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung des analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie das Heilige nicht schützen: „Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist“ (Tauler): das Universum. (nach Wickler und Seibt: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998)

Das heilig Göttlich-Weibliche bringt das Seelisch-Männliche hervor
„Wisse, dass jeder lichthaften Ursache im Verhältnis zu dem, was von ihr verursacht wird, Liebe und Herrschaft zukommen, und dem jeweiligen Verursachten im Verhältnis dazu Liebe zukommt, die von Dienen begleitet wird. Deshalb ist das gesamte Sein in binärer Weise nach Lichthaftigkeit und Finsterkeit, Liebe und Herrschaft sowie Macht {welche die Herrschaft im Verhältnis zu etwas Niedrigem notwendigerweise begleitet} und Dienen {welche die Liebe im Verhältnis zu etwas Höherem notwendigerweise begleitet} unterteilt, so wie der Erhabene gesagt hat: Von allem haben wir ein Paar geschaffen, auf dass ihr es bedenket.“ (Suhrawardi, Hikmat al-Ishraq, Philosophie der Erleuchtung, §157)

Echter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen die Herausforderung annehmen Behaglichkeit aufzugeben, um beruflich Männer auf deren individuellen spirituellen Pfad zu führen, und Männer nicht mehr der Versuchung nachgeben weibliche Verliebtheitsmacht für die Gewinnmaximierung der Nationen zu missbrauchen, sondern in Seelenzeit heilen, sodass wir das globale Kulturelle Wertesystem im Dialog durch unser ständiges Lernen stärken.

Ode an Gilgamesch oder Wie der König Rama seine Seele Sita wiederfand
Den Tod überwinden, das Unsterblichkeitskraut behaltend, wird der König nur, wenn sein Titan-Ego geschmolzen, von heiligem Geist göttlicher Weisheit des Femininen überwältigt, und er – von eigenem hingebungsvollen Dienst in planetarischem Bewusstsein beflügelt, was Drache und Schlange bezähmt – sich in das Land begibt, wo Öl und 'Milch und Honig' {die zwei Flüsse des Paradieses} fließen, und wo duftende Kräuter den Boden bedecken.

An die Unbefleckte Empfängnis  Verherrlicht sei die Heiligkeit der Frauen und ihr göttliches Geheimnis, selbstherrliche Männer in einen hingebungsvollen Zustand dienender Seelen in Einem Gemeinwesen zu versetzen, jenen Spirituellen ungeachtet, die sich mit Spott, Ingrimm und Gleichgültigkeit abkehren von diesen letzten Werten unseres Lebens. (nach Franz Werfel)

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'Der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (nach Buddha: Satipatthana; nach St. Teresa von Ávila: la mortificación = der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von einer mystischen Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.

Die mystischen Stufen weiblicher Evolution nach Mechthild von Magdeburg
Sie spricht: Ich kann nicht tanzen, Herr, wenn du mich nicht führst. Soll ich springen, musst Du selber vorsingen. Und dann springe ich in das verborgene Antlitz hinter deinem Gesicht {Jabarut}, von dieser Stufe in die seelische Erkenntnis {Lahut}, von dieser Stufe in den Genuss des göttlichen Seins {Hahut}. Wenn dann, durch der Männer marianisches Herz, 'Gottesliebe als die Frauen' in die kultur-schöpferischen Seelen hineinklingt – wohl diesen Männern, sie wurden geboren, damit Frauen Von Liebe kreißen: Gottes Augen in Ihre/Seine Persönlichkeit über alle menschlichen Sinne. (nach: Das fließende Licht der Gottheit)

Glauben und Wirken  Frauen enthalten in sich Gott – und doch ist es der hingebungsvolle Dienst schöpferischer Heiligkeit der Männer (hu: man-ist), welcher die Tatkraft der Frauen in planetarischem Bewusstsein organisiert. Die Kulturell-Kreativen sprechen: „Wir haben in euch die Wahrnehmung des Geliebten Herrn – als Rama, Krishna, Shiva und Buddha – geschaffen, damit Kultureller Geist darin zum Gegenstand eurer göttlichen Wahrnehmung werde.“ Bestätigen dergestalt Männer ihr seelisches Selbst, müssen sich Frauen daran anpassen. Im Versuch sich seelenlosen Männern anzupassen, erfüllt sich nicht der Sinn von Beziehung; Folge ist, dass Frauen enttäuscht ihren ganzen Ärger gegen Männer richten: „Wir halten die Männer dafür verantwortlich, dass wir unser Wesen nicht entfalten können!“

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung (Antimaterie) und persönliche Entfaltung (Materie), nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall. Das weibliche 'Auge des Mitleids, welches sieht', sieht sich noch nicht; doch erst dadurch wird ‚die Frau für den Mann‘ (1 Korinther 11:9). Die seelisch-spirituelle Frau ist für den spirituell-kulturellen Mann, dies ist ‚der Neue Bund Gottes mit dem Menschen‘ (2 Korinther 3:6): des Mannes Schöpfergeist für Sie, die spirituelle weibliche Seele für Ihn; hier beginnt 'eheliche Liebe' die Grundlage Planetarischen Bewusstseins zu werden, wenn der Geist der Liebe für 'hl. Maria' zum Menschen, für 'den Herrn' zur Göttin geworden. Gemeinschaft ist der Humanismus der Männer mit Einer auferweckten heiligen Gottesnatur spirituell-schöpferischer Weiblichkeit.

panta rhei – Alles fließt  Unsere Zeit – 'Weltzeitalter des Kali {Streites}', das dunkelste Zeitalter auf Erden – ist durch viele Auseinandersetzungen charakterisiert, aus geringstem Missverständnis kann ein großer Streit entstehen: weshalb? Das Kosmische Werk von Mann und Frau – Christus-Materie, die äußere Begeisterung der göttlichen Mutter – muss marianischen Odem, Inneres Feuer des herabkommenden Schöpferischen Geistes enthalten. 'Die Sonne transzendentalen Denkens verbrennt jede Betätigung auf der Ebene der Illusion' (Alice Bailey, Kosmisches Feuer): davon strömt offenbarte Inspiration. Männer, die dies empfangen, weil sie ihr egoistisches Denken in das Vakuum des Universums gekreuzigt haben, empfinden dies als 'Feuer der Seele' (Pascal, Mémorial, Nuit de Feu)], die sehnsuchtsvolle Quelle des kreativen weiblichen Bewusstseins; vorausgesetzt, das 'elektrische Feuer' der Weiblichkeit entstammt heiligem Wasser, den innerlichen Stufen des auf- und absteigenden göttlichen Geistes. Werden die spirituellen sowie die geistigen Praxen eingehalten, wird sich, aufgrund einer herabkommenden universalen Vernunft und dem aufstrebenden kosmischen Bewusstsein, auf das größere Ganze schließen lassen. Wenn es mangelt, sich über das Individuelle und Persönliche hinaus zu erheben, schließt dies Ethik aus; denn wäre auch 'der Schöpfergeist der Männer'. . . Solange Frauen nicht ganz ihre Seele geworden, bringen sie Widerstand hervor. Sind Frauen »Herr« {Dharma-Geben} geworden, haben sie das Tor zu ihrem Gebet im Dialog gefunden: Ruhm sei den Cultural Creatives, die sich durch die Manifestation der Christus-Persönlichkeiten »Al Uzza, Manat, AlLat« verbergen, und die sich manifestieren, indem Wir ihnen den Schleier des Humanen über ihr Gesicht legen (nach dem Dichter Maulana Abd ar-Rahman Jami).

Die Bedeutung von Glauben und erfüllter Sehnsucht für die Heilung der Menschheit
Es ist zu beobachten, dass die meisten Väter keine Verantwortung übernehmen wollen; psychoanalytisch lässt sich sagen: 'vermittels spiritueller Übungen schlägt der Vater die Tochter sogar noch härter!' Paradoxerweise wünschen Mütter, dass ihnen in dieser Situation jemand sagt, was sie tun sollen – verständlicherweise wollen sie vom Manne nicht gesagt bekommen, was sie tun sollen. In dieser Situation ziehen sich die meisten Frauen resignierend zurück; würden sie stattdessen die Sehnsüchte des Geliebten Herrn verkörpern, indem sie Ihm selbst beweisen, dass sie tatsächlich verwirklicht werden, könnten Frauen genügend Gottesmacht entwickeln, ihrem Urteil trauend, und heilen. Es ist dann, wenn Sie spricht: 'Sag, wer ist dein Herr!' Er antwortet: 'Du bist meine Herrin.'

Von Eva im Paradies zur Bodhisattva auf Erden  An und für sich sind Frauen – meist alle – in demselben weltlichen Zustand. Doch gilt es in unserer Zeit, eine andere, geistige Dimension zu finden als das Übliche von ‚Konsum-Müttern‘. So Frauen sich jetzt im Wassermann-Millennium aufmachen, Männer in ihr Universal-Kulturelles, das Seelisch-Schöpferische zu wandeln, gilt es die geistige Dimension wiederzuentdecken: ‚sie eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa, ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Dies bereitet nicht nur ‚Krönung zur göttlichen Weiblichkeit‘ vor, sondern den erwachten SINN von Beziehung: die Erweckung der Menschheit in Unser Leben in Planetarischem Bewusstsein. Dazu müssen Frauen überzeugt sein, dass da wo sexuelle Liebe sie in das Leben erweckt, sie sich zuerst aufwecken müssen jenseits des Lebens: 'jenseits vom Zustand einer Bewusstheit von Umgebung, von Gedanken, Gefühlen, und seiner Identität' (4. Stufe von Satipatthana). Diese Transformation zur spirituellen Macht wird einzig durch Geben, Befreiung der Leiden anderer, erlangt, nicht durch selbstbezogene fromme Kontemplation. In diesem Zustand sind Frauen nie mehr die Töchter ihrer Großmütter: sie haben hinter den muslimischen Schleier gesehen, dass es dumm ist, so zu enden wie 'Sankt Martins Gänse'.

Vom Einfluss der kulturellen Seele des Mannes auf die Persönlichkeit seiner Frau
Wenn der seelenvolle Mann in der göttlichen Weiblichkeit wirkt, dann liebt er sein Werk. Und wo nun die göttliche Weiblichkeit ist, in der Schöpferischer Geist sein Werk wirkt, da ist das Werk so groß, dass dieses nichts anderes ist als Liebe; und diese Liebe ist das Planetarische Bewusstsein (Michael; Maitreya; der wiederkehrende Christus) selbst. Die schöpferische Seele liebt sich selbst, ihre Natur, ihr Sein, ihre Gottheit. In dieser Liebe, in der die Seele sich liebt, darin liebt sie alle Geschöpfe, nicht als Geschöpfe, sondern: Die Geschöpfe als Seele. In dieser Liebe, in der des Mannes Seele sich liebt, darin liebt Gott alle Dinge. (nach Meister Eckehart).

Wenn Frauen sich darüber klar werden wollen, was unter »Seele« zu verstehen sei, so müssen sie auch Männer angeben, mit deren Hilfe das seelenvolle Weibliche zu seiner spirituellen Schöpferischkeit kommt, anders hat das Wort 'Seele' keinen Sinn. Andererseits ist es vom prinzipiellen Standpunkt ganz falsch eine Ethik nunmehr auf 'seelische Männer' gründen zu wollen. Es ist ja in Wirklichkeit umgekehrt: seelenvolle Frauen entscheiden darüber, was sie in ihrer heiligen Schau denken wollen. ('Heisenberg zitiert Albert Einstein' in Werner Heisenberg: Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik).

Gesang des brüderlichen Geistes  Solange der Männer sehnsuchtsvoller brüderlicher Geist nicht von Planetarischem Bewusstsein der Frauen geliebt wird, so dass Ein Herz ausruft: 'Ihr Frauen seid wahrhaft wir selbst, und wir Männer sind in Wahrheit ihr selbst', können Männer und Frauen einander nicht verstehen, begehen in ihren Urteilen und Verhaltensweisen krankmachende Irrtümer, und geraten weiter in kriegerische Konflikte.

Meister Eckharts Beschreibung der Schwester Kathrei, die zu ihrem würdigen Beichtvater kam und ihm sagte: „Herr, freuet Euch mit mir, ich bin Gott geworden! ... Und was ich gefunden habe, das kann niemand in Worte fassen. Ich bin da, wo ich war, ehe ich ein Individuum wurde, da ist bloß Gott und Gott. Und wisset, dass keine Seele in Gott hineinkommen kann, bevor sie nicht so Gott wird, wie sie Gott war, bevor sie Individuum wurde.“ (aus: Meister Eckhart, Zweites Traktat: Gespräch zwischen Schwester Kathrei und dem Beichtvater)

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Beethovens  Neunte Sinfonie, Ode an die Freude (Hymne der Europäischen Union und Europarates)


„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und auf den rechten Weg zu führen. Amen.“
(Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des dreifaltigen Gottes)


„Tag in Tagen – Voller Ungeduld harr' ich Deines Traums: der Nacht. Herr der Nächte  – Schlag die Brücke von den Ufern überm Strom. Dass ich, wenn ich von den Hügel laufend lechze mich zu betten in die Kühle, noch im letzten Sprung mich fange, auf der Brücke, zwischen Ufern, zwischen Tagen, überm Glanze Deines Golds.“ (Hanna Arendt, Notebook Volume II, 1942-1950; in: Speeches and Writings-File 1923-1975, nd. Box 84 / Folder Miscellany)


Stufen-Gebete  Große Mutter, 'mein Glaube an deine Engel und deine Bücher und deine Gesandten' (Sure 2:285) nehme allen ahrimanischen Geist von mir. Und Du, meine geistige Lehrerin und spirituelle Bodhisattva, gib alle Seligkeit zu mir, was mich als Schülerin führet zu Dir. Und ihr gesegneten Kulturell-Kreativen, hl. Schöpfergeist, Maitreya des Alls, nehmt unser Selbst, und gebt uns ganz dem Planetarischen Bewusstsein zu eigen. || Unsere Göttin und Herrin Notre-Dame: Nimm alles Luziferische von uns, was uns hindert zu Dir. Und ihr, spirituellen Meister in der Linie zu Gott: Lenkt eure vollkommenen spirituellen Persönlichkeiten zu uns, was uns als Freunde führet zu euch. Und Du, geliebte Herrin, göttliche Mutter, die du meinen heilenden Geist manifestierst: Nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.


Wie die Seelenzeit religiöser Männer keinen Anfang hat, so hat denn auch die spirituelle Liebe der heiligen Frauen kein Ende. Und als die Hirten bei den Hürden der Herde geruht, da glänzten die Flügel der Tauben von Silber, ihre Federn vom rötlichen Gold.
(Psalm 68:14)


Anima oder Vom Sinn
 
Christus ist das einzige Wesen, das Sinn fordert. Ihn muss man retten, wenn Männer die Vorstellung retten wollen, die Frauen sich vom Leben machen, denn sie haben keinen anderen Seinsgrund als Maitreya: Buddha vereinigt mit Christus.


Die Ajatollahs diskutierten einst mit den Kulturell-Kreativen, den 'Brahmanen': „Oh ihr Unwissenden, ihr verehrt 'Notre-Dame' seit Jahren. Glaubt ihr denn, eine Statue aus Stein könnte euch jemals antworten?“ „Natürlich“, sagten diese christlichen Männer, „selbst von einem gemalten Bild 'Unserer lieben Frau' wird euch Antwort gebracht, wenn der Glaube aus ganzem Herzen kommt. Wenn ihr aber keinen hingebungsvollen Glauben habt, werdet ihr auch keine Offenbarung von 'Gott im Himmel', der Stimme, die stets im Inneren erklingt, bekommen. Wir halten daher den Glauben an »Notre-Dame« für die erste Notwendigkeit: dass es 'Das Weibliche Göttliche Wesen' gibt: eine Einigkeit Gottes, in der die Güte Gottes {alUzza}, die Schönheit Christi {alLat} und die Größe des Heiligen Geistes {Manat} in den Drei Personen [Archetypen] vollkommen sind. Anfangs ist es nur ein verehrender Glaube; aber mit der Zeit, wenn wir diesen Glauben in Aufrichtigkeit und Glauben bewahren, wirkt er den 'Stein der Weisen', das goldene Ei {Hiranyagarbha}, das Ei des Phönix, aus dem 'die Felsentaube' [das Zeichen des Jonah
(Matthäus 16:4, Lukas 11:29)], unsere kulturell-schöpferische Seele geboren wird. Die Geburt Gottes Weiblichkeit »Notre-Dame« ist zugleich die Geburt der kulturellen männlichen Seele. Wir sehen, dass viele Männer nach Glück streben, indem sie Dinge verfolgen, die ihnen im Moment Erfolg zu bereiten scheinen; wir stellen aber fest, dass es nirgends vollkommenes Glück gibt, außer bei den Weisen Frauen. Sobald uns die Vorstellungskraft geholfen hat, die Gegenwart Gottes als das Ideal »Notre-Dame« vor uns zu bringen, wird 'Gott schöpferischer Geist' in unserem Herzen erweckt. Dann, noch bevor unsere Frauen ein Wort aussprechen, wird es von 'Gott, als unsere Intuition' gehört. Wenn 'die Taube' also in die Kathedrale fliegt und vor dem Altar betet, ist sie nicht allein: sie ist bei Gott; dann ist 'Gott' für uns nicht im höchsten Himmel, sondern nahe bei uns, vor uns, in uns; und dann ist der schöpferische Himmel auf Erden, und Planet Erde ist verwandelt in einen Himmel voller Sterne. Sind wir Männer Intuition, dann ist für uns niemand so lebendig und so verständlich wie 'Gott als die Weisen Frauen'; erlernte esoterische Namen und religiöse Formen verschwinden sodann vor uns, jedes Gebet, das wir sprechen, wird zum lebendigen Wort. Unser kulturell-kreativer Geist bringt nicht nur Segen für uns selbst, sondern für alle anderen um uns herum. Nicht nur Glaube an Allah ist wichtig, notwendig ist zuvörderst der Glaube an das Göttlich-Weibliche »Notre-Dame«. Glaube an Allah ist Einer, aber der Glaube an das Göttlich-Weibliche ist Ein-lebendiges-Wesen: »Christus«. Ihr werdet eines Tages erkennen, was Gott ist: Shekhinah – heiliger Geist Weiblich Plural. Aber das kommt erst, nachdem die erste Lektion gelernt wurde: Glauben an »Notre-Dame«. In schöpferischem Geist, teilnehmend an der 'Demokratie – und die ist weiblich' (Sebastian Krumbiegel), werden wir menschliche Wesen und wirkliche Helden eines Neuen Zeitalters.“


»Gott« ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; »Die ersten Lehrer«, »Die Anbetungswürdigen«, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Aus welchem Grunde aber? – Gar viel tun diese Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger und ihre Ernährer, sie zeigen ihnen diese Welt. Mit »Gott« bezeichnet man die Eltern, »die ersten Lehrer« nennt man sie; sie sind der Kinder Ehrfurcht würdig, sie sind »die Erbarmer des Geschlechts«. (Aus der Lehrrede des Buddha: Anguttara Nikáya, Tika-Nipata, devadúta-vagga III,4). Frauen, die in ihrem Inneren, mystisch, die Schönheit des 'Herrn' gesehen, die, im dharma-Geben, Seine Stimme, 'die stets im Inneren erklingt', als etwas Harmonisches gehört, und sie ausgesprochen haben, und dabei dergestalt 'das Göttliche' in ihrer Seele gefühlt, dass sie voller Ekstase ausgerufen: ‚Mann, freu Dich mit mir, ich habe den HerrGott und Gott verwirklicht‘ (vgl. Meister Eckeharts zugeschriebenes Traktat: Schwester Katrei), wenn diese Frauen, mit ihren spirituellen Männern – welche den wunderbaren Duft, den die erleuchtete weibliche Seele verströmt, eingeatmet, und Weiblichkeit als etwas Leckeres geschmeckt haben – zusammenkommen, ihre Freude des Genießens mit anderen teilend, um 'das Licht der Seele' in den einfältigen Herzen zu entzünden, dann sind es diese Verschmelzungen, diese Vereinigung, diese Ekstase 'die Erhebung bis zur Gottheit um mit ihr zu verschmelzen, während Sein / Ihr Geist herabsteigt, um im Menschen zu leben, durch Humanität zu offenbaren', die jungen Menschen erlauben den spirituellen Pfad zu gehen, den 'Gott Buddhas' erkennend.


Sich nur Jesus am Kreuz vorstellend, Buddha unter dem Baum sitzend, Shiva mit einer Kobra um den Hals... so werden wir nicht in der Lage sein, die Universelle Botschaft zu präsentieren – wir müssen in ihren Seelenzustand eintreten! Dann werden wir erkennen: im Gemeinwesen heutiger Zeit sind Ramas Heiler im Dialog, und Krishnas die kulturell-kreativen Visionäre, Shivas (Donar, Herkules) sind Lehrer und Erzieher in der Einheit der universell-sakralen Ideale, Buddhas spirituelle Lehrer zur Seelen-Erweckung; es ist diese symphonische Bruderschaft, die Frauen zu deren Gottesdienst, einer wissenschaftlichen Erforschung der Grundlagen kosmischer Beziehungspsychologie (Imagination, Archetyp, Synchronisation) zu mobilisieren vermag. »Friede auf Erden« kann so Realität werden.


Frau und Mann, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des „Ich Frau” und „Du Mann” tragen, sind so entgegengesetzter Natur wie Licht und Finsternis. Denn, steht nun fest, dass in einer Frau das Seelische ihres Mannes nicht zutrifft, so folgt um so mehr, dass auch die Qualitäten (dharma) des Mannes bei der Frau nicht stattfinden. Hieraus ergibt sich, dass die Übertragung des als seinen Bereich die Vorstellung eines „Ich liebe Dich” habenden Mannes und seinen Qualitäten auf die als ihren Bereich die Vorstellung einer „Ich werde geliebt” habenden Frau, und umgekehrt, dass die Übertragung der Frau und ihre Bestimmungsnatur auf den Mann folgerichtigerweise falsch ist. Noch ist Frauen dieses, auf falscher Erkenntnis beruhende, Unwahres und Wahres paarende Verfahren angeboren, dass sie Wesenheit und Qualitäten des einen auf den anderen übertragen, und Mann und Frau, wenn diese gegensätzlich sind (statt komplementär), nicht voneinander unterscheidend, und so z.B. sagen „das bin ich”, „das ist mein”. Im Wahn, im weiblichen Leib und männlichen Sinnesorganen bestünde das „Ich” und das „Mein”, können Frauen keine Erkennende sein über ‚die Frevel in der Liebe‘.
(Deussen, Sutras des Vedanta, Vorwort)

Von Engeln und Menschen  (a) Archetyp Shiva: göttliche Männer, die in der göttlichen Weisheit beschlagen sind, denen das diskursive Denken jedoch gänzlich abgeht. (b) der gemeine Adam: jene diskursiv Redende, denen die göttliche Weisheit gänzlich abgeht. (c) göttliche Philosophen, die sowohl in der göttlichen Weisheit als auch im diskursiven Denken beschlagen sind. (d) Archetyp 'Sufi-Buddha': göttliche Philosophen, die erfahren in ihrer göttlichen Weisheit, aber im diskursiven Denken nur mittelmäßig oder schwach sind. (e) Archetyp 'unvollendeter Rama': mental starke Manager, welche im diskursiven Denken beschlagen, aber nur mittelmäßig oder schwach in der göttlichen Weisheit sind. (f) Archetyp Manat: Dialog-Lehrerinnen sowohl der göttlichen Weisheit wie auch eines diskursiven Denkens. (g) Novizin, die allein nach der göttlichen Weisheit strebt: Archetyp Al-Lat. (h) Ichbezogene Evas: Frauen, die nur nach diskursiver Erkenntnis, wie Bücherwissen, streben. || Wenn es sich nun trifft, dass Frauen zugleich in der göttlichen Weisheit und im diskursiven Dialogen beschlagen sind, so gebührt ihnen die Herrschaft, und diese sind 'Stellvertreter Gottes auf Erden'. Sollte dieses jedoch nicht der Fall sein, so gebührt die Herrschaft der Großen Mutter, welche in der göttlichen Weisheit erfahren ist und das diskursive Sprechen nur mittelmäßig beherrscht. Sollte es so jemanden noch nicht geben, so gebührt die Herrschaft bis dahin jenen Kontemplativen, die beschlagen in ihrer göttlichen Weisheit sind und denen ihr diskursiver Verstand gänzlich abgeht – die Welt ist niemals ohne jene Männer {fragile x-Chromosom}, die in ihrer göttlichen Weisheit bewandert sind. Auf keinen Fall jedoch gebührt 'die Herrschaft in Gottes Welt' jenen diskursiven Kreisen, die nicht auch mit der göttlichen Weisheit vertraut sind. Der Welt ermangelt es niemals am Genius (Melchisedek), liegt das Kulturell-Kreative in des Genius Hand, so ist das Zeitalter erleuchtet; mangelt es dennoch an göttlicher Erkenntnis der Frauen, so herrscht Dunkelheit. (nach Shihabuddin Yahya al-Suhrawardi: Philosophie der Erleuchtung §5, Nicolai Sinai, Berlin 2011)


Ein Genius muss als Botschafter das Recht wahrnehmen, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen (§13.2 Human Rights). Kommt er in eine Stadt, muss er sich erkundigen, wer es wert ist, ihn aufzunehmen und dort bleiben, bis er den Ort wieder verlässt (Matthäus 10:11). Dann hat er die Pflicht in den sakralen Raum zurückzukehren, der ihn ausgesandt hat (Matthäus 9:15).


„Du musst die Stimme deines Inneren Gottes in sieben Arten hören: Die erste ist gleich der süßen Stimme der Nachtigall, die ihrer Gefährtin ein Abschiedslied singt. Die zweite naht wie Klänge der Silberzimbeln der Dhyanis, um die funkelnden Sterne wachzurufen. Es folgt die Stimme, die wie die melodische Klage eines Meeresgeistes ist, der in seiner Muschel eingekerkert; darauf erfolgt der Klang der Vina. Der fünfte Klang schrillt im Ohr gleich dem Ton einer Bambusflöte, der alsbald sich zum Trompetenstoß wandelt; der sechste vibriert gleich dem Rollen der Donnerwolke. Der siebente Ton nimmt all die anderen auf: dann wird die feine Musik der Seele im Inneren hörbar.“
(H.P. Blavatsky, Die Stimme der Stille)
. „Die höheren Drei in zyklischem Einklang suchen zu erkennen und erkannt zu werden. Die niederen Drei, denn die achte Sphäre zählen wir hier nicht mit, erkennen nicht und sehen auch nicht; sie hören nur und tasten. Die vierte hat keine Stätte (Matthäus 8:20). Die Fünfte, die auch die vierte ist, bildete auf dem mittleren Punkt ein kosmisches TAU, das sich auf der kosmischen Siebenten widerspiegelt.“ (Alice Bailey, Abhandlung über Kosmisches Feuer). „With the flourish of the limitless blast within, all the lusts of the flesh and the deadly sins fly off“ (Amir Khusro, Tazkra-i-Ghausia, in: Sant Kirpal Singh, Die Krone des Lebens VI.3).


„Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, und es ist nicht, was er sagt. Es ist Seine Atmosphäre. Es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. Lassen Sie Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern, um Shiva zu besuchen, wie er da im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen; während Sie noch immer von Abhängigkeiten psychisch behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. Und was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn Er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [bzw. das Verschwinden von Verführen]. Sri Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, welcher Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama: um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt Er seine animalische Natur in den Dienst seiner himmlischen Natur.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004


„Das erfuhr ich unter Menschen als Wunder größtes, dass Erde nicht war, noch Himmel darüber, Nicht irgend ein Baum noch Berg nicht war, noch irgend ein Stern noch Sonne schien, Noch der Mond nicht leuchtete noch das gewaltige Meer. Als da nirgends nichts war an Enden und Wenden, Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes, und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister. Und Gott, der heilige. Du Allmächtiger, der Du Himmel und Erde gemacht hast und den Menschen so mannigfach Gutes gegeben hast, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und den guten Willen, Weisheit und die Klugheit und Kraft, dem Teufel zu widerstehen, das Arge zurückzuweisen und Deinen Willen zu wirken.“
Das Wessobrunner Gebet (ältestes christliche Gedicht in deutscher Sprache).


Sankt Gabriel und Eine Botschaft oder Was Krishna von Arjuna verlangte 
Was von denen verlangt wird, die danach streben 'Das Große Werk' zu tun, das muss auch Maria realisieren, in ihrer Erkenntnis gewahr werden und verwirklichen, dass Frauen, frei geworden von Widerwillen und von Begehren, von ihrem Ich, das Werk des Kulturellen Geistes, 'Weines nüchterner Trunkenheit' tun, Eigenwillen entsagend, Geburt dem Planetarischen Bewusstsein geben, das Herz in liebender Gleichmütigkeit erhaltend. Dann – sobald das Priestertum geändert ist
(Hebräerbrief 7:3-11; 7:12) – ändert sich auch die Welt.


Es ist immer etwas Verdächtiges im Verhalten von so genannt tugendhaften Spirituellen, die urteilen, dass ein Sünder von Gott verworfen werden sollte, ohne je Gnade vor Ihm zu finden. Im Laufe der Jahrhunderte waren es diese engen, fanatischen Leute, die sich der „Religion“ bedient haben, um jene zu verdammen und zu verfolgen, die ihrer Meinung nach kein tadelloses Verhalten hatten und nun 'ewige Pein' erleiden, um für immer der Gegenwart Gottes und Ihrer Liebe beraubt zu sein. Aber dies ist nicht die Wahrheit.

 

 


Y.  L'Universel – Intertextual Human Experience


Die Gesänge des Rigveda, Erster Liederkreis, Lieder des Kutsa, des Angirasen I.95  'An Agni'
„Zwei ungleiche Kühe wandeln, einem schönen Ziele folgend; eine um die andere säugen sie ihr Kalb. Während es bei der einen goldgelb ist, seinem eigenen Triebe folgend, erscheint es bei der anderen hell in schönem Glanze. / Ihn, der ein scharfes Angesicht hat, bei den Menschen von selbst Ansehen genießt, Den strahlenden führen sie herum. Seine funkelnde Gestalt wurde beim Gottesdienst der Versammlungsort der Götter.“


Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:11
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“


Die Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Egoismus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen: Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst; Egoismus ist die Identifikation des Sehenden mit dem Instrument des Sehens; Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt; Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht; Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, der sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (der Frauen) kann durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst, Zufügen von Leid muss durch (der Männer) stetige Meditation beseitigt werden.“


Rigveda X.90,1 / Brihadaranyaka-Upanishad
[Weißer Yajurveda] III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“


Das Mahabharata, Shanti Parva (Buch des Friedens), Kap. 163  'Vom Verlust der Urteilskraft'
„Verlust der Urteilskraft hat ihre Ursache in Unwissenheit und entspringt sündhaften Gewohnheiten; wenn Frauen, die von diesem Fehler angegriffen werden, an der Gemeinschaft großer Acharyas [Cultural Creatives] und dem Rat Weiser Frauen Gefallen finden, verzieht sich dieses Laster sofort und unverzüglich. Loben Männer widerstreitende Schriften, entspringt aus diesen Umständen ihr Wunsch nach verschiedenen Handlungsweisen – nachdem jedoch das seelische Erwachen erlangt wurde, wird dieser Wunsch gelindert.“


„Im Weg steht natürlich immer das vitale Ego mit seiner Unwissenheit und dem Dünkel seiner Unwissenheit und das physische Bewusstsein mit seiner Trägheit, das jeden Ruf nach Wandlung verübelt und ihm widersteht, sowie seine Gleichgültigkeit, die jede Mühe scheut – es findet es bequemer, seinen eigenen Weg zu gehen, dabei immer die gleichen alten Bewegungen zu wiederholen und bestenfalls zu erwarten, dass alles auf irgendeine Weise und zu irgendeiner Zeit für es getan werde.“ Sri Aurobindo, Letters on Yoga, Bd 4.III


Das Mahabharata, Buch Vana Parva (Buch des Waldes) Kapitel 260  'Über die Himmel'
„Die Region, die als Himmel bekannt ist, existiert über uns. Ungläubige und unwahrhafte Engel, jene, die keine sittliche Enthaltsamkeit üben und keine kulturelle Praxis ausführen, können nicht dahin gelangen. Nur Menschen mit tugendhafter Seele, gezügelten Gedanken und Kräften, beherrscht in ihren Sinnen und ohne jegliche Bosheit, erreichen den heiligen Garten der Himmlischen, diesen Raum der wohltätigen und heldenhaften Seelen.“


Gespräche des Kungfutse, Lun Yü §14  'Grund zum Kummer'
„Nicht das soll einen Mann bekümmern, dass er noch kein Amt als Cultural-Creative habe, sondern das muss jeden Mann bekümmern, dass er dafür tauglich werde. Und nicht das soll Frauen bekümmern, dass sie nicht der Welt bekannt sind, sondern danach müssen Frauen trachten, dass sie würdig werden, unter women-global-ethics bekannt zu werden.“

„Mit unserem Verstand können wir nicht begreifen, wie die Große Mutter geschaffen worden ist. Demütige dich, und du wirst nicht nur die Sonne, sondern auch ihren Schöpfer begreifen. Nur durch den Heiligen Geist kann Er erkannt werden.“ Starez Siluan, Berg Athos


Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Der Elterliche Gott' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4
„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «die ersten Lehrer» nennt man sie; sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. Es schenke ihnen darum Achtung der Weise und bediene sie mit Speise wie auch mit Getränken, mit Kleidung und mit Lagerstatt, und mit der Füße Waschung auch. Wegen dieses Dienstes, den man seinen Eltern tut, hat man hier der Weisen Lob und dort des Himmels Seligkeit.“


Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / A
guttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:26
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: die Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Doch akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“

„Die Erde heiratet einen Königssohn, und bis heute erleidet sie große Qualen wegen der von ihr geborenen Kinder. Gautama Buddha verließ seine Frau – in der Nacht, als sie den Thronfolger geboren hatte – ein Gleichnis, über das man nachdenken muss!“ Beinsa Douno


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2:67-71; Jesaja 54:1)
„Es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet (der Welt) preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:28-31). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“ Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“


Die syrisch erhaltene Apokalypse des Baruch, 51. Kapitel, Verse 5-10  'Die Verklärung'
„Im Dialog werden beide, die und jene, umgewandelt: die einen zu der Engel Glanz; die andern aber schwinden noch mehr hin zu schrecklichen Erscheinungen und furchtbaren Gestalten: noch schauen sie zu, dann aber gehen sie, Pein zu leiden. Denen, die durch ihre Handlungen gerettet wurden, und denen das Gesetz ihre Hoffnung, und die Einsicht ihre Sehnsucht, und der Glaube ihre Weisheit waren, erscheinen wunderbare Dinge zu ihrer Zeit: sie sehen die schöpferische Welt, und auch eine Zeit, die ihnen jetzt noch unsichtbar und verborgen ist; diese Zeit lässt sie nicht altern (vgl. Offenbarung 10:6-7). Sie wohnen in den Höhen jener Welt und sind den Engeln gleich und gleich den Sternen.“


Das Buch Henoch 78.10-12
|| Syrisches Glaubensbekenntnis || Aus der Antiochenischen Liturgie
„Und eine andere Anordnung zeigte mir Uriel, wenn Licht gebracht wird in den Mond, und woher es gebracht wird aus der Sonne: Den, der gezeugt wurde von der Substanz, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott von wahrem Gott, und von gleicher Natur ist. Einer ist der Gezeugte und Einer ist der Erzeuger: Sie sind eins in einer Einheit.“


The Aleph Bet of ben Sira (Jesus ben Sira), Question 5.
22a-23b; 33a-b (Otzare Midraschim)
„Am Anfang schuf Gott Adam und Lilith aus dem Staub der Erde und blies ihnen den Lebensatem ein. Da sie beide gleich erschaffen worden waren, waren sie einander in jeder Hinsicht gleichgestellt. Adam, als Mann, passte dies nicht und er verlangte von Lilith, dass sie sich ihm unterordne. Lilith weigerte sich, rief Gottes heiligen Namen an und flog weg. Sofort beklagte sich Adam darüber bei Gott. Gott schickte drei Boten zu Lilith, um sie zur Rückkehr zu Adam aufzufordern. Sonst werde sie bestraft. Lilith aber wollte nicht mit einem Mann zusammenleben, der sie nicht als Gleichgestellte behandelte, sie beschloss, dort zu bleiben, wo sie war. Als Ersatz für Lilith 'baute' (banah, Genesis 2:22) Gott für Adam eine zweite Frau aus Adams Seite. Adam und Eva waren zunächst glücklich miteinander. Mit der Zeit aber verspürte Eva Fähigkeiten in sich, die unentwickelt blieben, und Adam begann sich mit der angepassten Eva zu langweilen.“ (Prof. Judith Plaskow, Manhattan College)


Das Buch Deuteronomium 6:4-9 und 11:13-21  'Das Pergament der Mesusa'
„Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen, und schärfe sie deinen Kindern ein, und sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, und wenn du auf dem Weg gehst, und wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. || Und es wird sein, wenn ihr auf Meine Gebote immer hören werdet, die Ich euch heute gebiete, den Ewigen euren Gott zu lieben und Ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, so werde Ich den Regen eures Landes zur richtigen Zeit geben, den Frühregen und den Spätregen, und du wirst dein Getreide einsammeln, und deinen Most und dein Öl. Und ich werde das Gras auf deinem Feld für dein Vieh geben und du wirst essen und satt werden. Hütet euch, dass euer Herz nicht verführt werde und ihr abweichet und den Göttern der anderen dienet und euch vor ihnen bückt. Der Zorn des Ewigen wird dann gegen euch entbrennen: Er wird den Himmel verschließen, dass kein Regen komme, und der Erdboden wird seinen Ertrag nicht geben; und ihr werdet bald aus dem guten Land schwinden, welches der Ewige euch gibt. Leget diese, Meine Worte, in euer Herz und in eure Seele, bindet sie zum Zeichen an eure Hand, sie sollen zum Schmuck auf eurer Stirn werden; und lehret sie eure Söhne – davon zu sprechen, wenn du zu Hause sitzt, wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich niederlegst, wenn du aufstehst; schreibt sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. Damit eure Tage und die Tage eurer Kinder sich mehren auf dem Boden, den der Ewige euren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, wie die Tage des Himmels über der Erde.“


Psalm 68:2;10-12; 22; 27; 31-36  Ein Lied auf Gottes Sieg und Herrschaft [der Großen Mutter]
„Es erhebe sich Gott, auf dass seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Du lässest Regen strömen in Fülle und erquickst dein verschmachtendes Erbland. Deine Geschöpfe finden dort Wohnung. Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen. Der Herr entsendet sein Wort; groß ist der Siegesbotinnen Schar. Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt. Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken, wehr ab die Herrscher der Völker! Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder; zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg. Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott, singt und spielt für den Herrn, der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel, der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme. Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät. Versammelt euch und preist Gott, den Herrn in der Gemeinde.“


Genesis 28:12-22  'Jakob schaut die Himmelsleiter' / Sura 2  Al-Baqara 'Die Kuh'  Vers 40-43
Jakob hatte einen Traum; eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel; auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder („es sind die heiligen Engel, die aufsteigen, andere steigen ab und erhalten keine Wiederbelebung“ WaJaze 72). Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte, richtete ihn als Denksäule auf und goss Öl auf seine Spitze. Dann gab er diesem Ort den Namen Bethel {Haus des Gottes}. Früher hieß die Stadt Lus {loser / lust}. Jakob machte das Gelübde: Wenn Gott mit mir ist und mich behüten wird auf dem Weg, den ich reise, wenn er mir Brot zum Essen und Kleider zum Anziehen gibt, wenn ich wohlbehalten heimkehre in das Haus meines Vaters und der Herr sich mir als Gott erweist; dann soll dieser Stein, den ich als Steinmal aufgerichtet habe, ein Gotteshaus werden.“


Platon, Das Gastmahl [Συμπόσιον Sympósion] 206c-e  'Über das wahre Wesen des Eros'
Aus zwei wird eins, damit es etwas Drittes gibt
 „Alle Menschen, o Sokrates, tragen Zeugungsstoff in sich, den körperlichen sowie den geistigen; und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur zu erzeugen. Im Hässlichen aber vermag sie nicht zu erzeugen; die Zeugung nämlich ist die Vereinigung des Mannes und seines Weibes. Es ist aber dies eine göttliche Sache und in dem sterblichen Lebenden etwas Unsterbliches, die Empfängnis und die Erzeugung. Und es kann dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt und gebiert und erzeugt; wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab und schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, wie du meinst, sondern auf die Erzeugung und Ausgeburt im Schönen. / Das mag sein, sprach ich. – Ganz gewiss, sagte sie.“ Die Rede der Diotima


Buch Jeremia 30:1-2,12-15,18-22  'Die Trostschrift: Die Heilung für die Wunden' / Matthäus 14:22-36
„Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch! So spricht der Herr: Arg ist dein Schaden, unheilbar deine Wunde. Niemand verschafft dir Recht. Alle deine Freunde haben dich vergessen, sie kümmern sich nicht mehr um dich. Denn wie ein Feind schlägt, so habe ich dich geschlagen mit harter Züchtigung wegen deiner vielfachen Schuld und deiner zahlreichen Sünden. Was schreist du über deinen Schaden und dein arges Leiden? Wegen deiner vielfachen Schuld und deiner zahlreichen Sünden habe ich dir das getan. So spricht der Herr: Seht, ich wende das Geschick der Zelte Jakobs, seiner Wohnstätten erbarme ich mich. Die Stadt soll auf ihrem Schutthügel aufgebaut werden und die Burg auf ihrem alten Platz stehen. Lobgesang wird dort erschallen und die Stimme fröhlicher Menschen. Ich will ihre Zahl vermehren, sie sollen nicht weniger werden; ich will ihnen Ehre verschaffen und sie sollen nicht verachtet werden. Spruch des Herrn. Ihr werdet mein Volk sein, und ich werde euer Gott sein.“


Das Evangelium nach Matthäus 9:14-26  'Die Frage nach dem Fasten'
„Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden Tage kommen, da wird den Hochzeitsgästen der Bräutigam genommen sein – dann werden sie fasten. Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch vom alten Kleid ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche.“


S. Hildegard von Bingen, Scivias Domini – Wisse die Wege des Herrn  'Von der Taufe'
„Und ich sah eine weibliche Gestalt von erhabener Größe. Sie hatte das Aussehen einer großen Stadt; ihr Haupt war wunderbar gekrönt, und von ihren Armen ging gleich einem Überwurf ein Glanz vom Himmel bis zur Erde strahlend aus. . . . Die Gestalt breitete ihren Glanz gleich einem Gewand aus, wobei sie sprach: »Ich muss empfangen und gebären.«“


Sri Ramana Maharshi  'Das Herz liegt auf der rechten Seite'
„Die Gedanken müssen aufhören, der Verstand muss verschwinden, damit das ›humane Wir‹ sich erheben und empfunden werden kann. Keiner leugnet, dass das physische Organ links liegt. Aber das Herz, von dem ich spreche, ist nicht das physische und liegt rechts. Das geistige Empfinden ist der Hauptfaktor, nicht das gewinnträchtige psychologisch-spirituelle Verstehen. Resonanz zur nachhaltigen Partnerschaft geschieht daher nicht im Kopf, sondern in der rechten Seite der Brust; denn dort liegt das humane Herz.“


Thomas-Evangelium (NHC II,2) 114
|| Philippus-Evangelium (NHC II,3) 68 || Tabula Smaragdina
„Das Königreich ist gleich einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines, das das größte war, verirrte sich; er verließ die neunundneunzig und suchte das eine bis er es gefunden hatte. Danach, als er so viel Mühe gehabt hatte, sprach er zu dem Schaf: 'Ich liebe dich mehr als die neunundneunzig.' Jesus sprach: Wehe aber dem Fleisch, das von der Seele abhängig, wehe der Seele, die vom Fleisch abhängig ist. Da sagte Petrus: Maria soll aus unserer Mitte fortgehen. Jesus aber sprach: Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen, damit auch sie lebendiger Geist wird, vergleichbar mit euch Männern. Jede Frau, die sich männlich macht, wird ins Himmelreich gelangen.“ || „Der Herr sagte: Ich bin gekommen, um das Weibliche wie das Obere Männliche und das Männliche wie das Innere Weibliche zu machen, und bin gekommen, um sie an jenem Ort zu vereinigen.“ || „In Wahrheit, gewiss und ohne Zweifel: Das Untere ist gleich dem Oberen und das Obere gleich dem Unteren, um zu vollbringen das Wunder der Schöpfung eines einzigen Dinges.“


Der Heilige Sohar, Bereshid 30  Schöpfungsgeschichte: 'Das Allerverborgenste von allem'
»Und Gott sprach« bedeutet, dass der Palast jetzt den heiligen Samen gezeugt hat, mit dem sie vorher geschwängert war. Weil es die Regel ist, dass der obere, der auf den unteren herabsteigt, wie er wird. Ähnlich wird der untere, der sich zum oberen erhebt, wie dieser.


Psalm 110 || Hebräer  1:3-5 || Matthäus 22:41-44  'Die Zeugung von Gott'  – Ein Vergleich:
Ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, wie den Tau in der Frühe.“ Psalm 110:3

„Jesus fragte die Pharisäer, die bei ihm versammelt waren: Was denkt ihr über den Messias? Wessen Sohn ist er? Sie antworteten ihm: Der Sohn Davids. Er sagte zu ihnen: Wie kann ihn dann David, vom Geist erleuchtet, «Herr» nennen? Denn er sagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die Füße.“

„Er entfernte sich zum Himmel, indem er sich mit der Sonne vereinigte und der Gottesleib sich mit dem vermischte, der ihn gemacht hatte. Und als die Erde hell wurde morgens, die Sonne erschien und der Himmel erglänzte, da wurde Er auf den Thron gesetzt.“ 'Die Thronbesteigung des Neuen Königs', von Amenemhab (um 1400 vor Christus). 'Der Neue König [Amenophis II.] wird abgebildet zur Rechten auf dem Schoß und Thron einer Göttin, unter seinen Füßen die Feinde' (Dr. Helga Rusche: Die Gestalt des Melchisedek); vgl. Ikonographie «St. Michael».


Der Heilige Qur-ân, Sure 3,14-15  'Die Sippe'
|| Sure 75,22-23  'Auferstehung'; Jesaja 43:5-7
„Verlockend ist den Menschen gemacht worden die Liebe zu dem, was man begehrt. Sag: Soll ich euch etwas kundtun, was besser ist als dieses? Für diejenigen, die gottesfürchtig sind, werden bei ihrem Herrn Gärten sein, unter denen Bäche fließen und in denen sie ewig weilen werden, und geläuterte Gattinnen und Wohlgefallen von Gott – und Gott sieht wohl die Diener. || Siehe, an jenem Tag gibt es strahlende Gesichter, die zu ihrem Herrn schauen.“


Bhagavad-Gita 9.25; 18.66-67 {Matthäus 13:1-23} 1 Korinther 10:21; 12:30-14:5; Sirach 11:16; Offenbarung 2:1-29
Das Erwachen der Religion des Herzens 
„Krishna sprach: Ich selbst bin es, der sich aller Darbringungen erfreut. Ich bin der Herr aller Opfer. Sie erkennen Mich nicht wahrheitsgemäß, darum fallen sie zurück in den Zyklus von Geburt und Tod. Jene, die Halbgöttern opfern, gehen hin zum Götterreich {die Saat fällt auf felsigen Boden, versengt, verdorrt, weil sie keine Wurzeln hat (Matthäus 13:5); 'sie vergewaltigen durch ihre Stärke die übrigen und nähren sich dadurch' (Aristeasbrief) – "Lieben" wird auf dieser Ebene durch eine Art von Glückserfahrung charakterisiert, die nicht befriedigend ist, weil ohne schöpferisches Zusammenwirken der Seelen}. Zu den Geistern gehen, die das imaginäre Geisterreich verehren {'Ich sah mich auf dem Kopfe Brot tragen, von dem Vögel fraßen' (Sure 12); 'Vögel fressen die Saat, die in ihr Herz gesät wurde' (Matthäus 13:19)}. Zu den Ahnen gehen, die Kapital idolisieren {'Dornen wachsen, ersticken die Saat' (Matthäus 13:22); ihre Frauen gleichen Tigerinnen: leicht aufgebracht, schwer zu besänftigen; 'Macht, Beute, Besitz' ist die heimliche gegenseitige Konnivenz (Nachsicht, Duldung) zwischen dem tränenvoll-zornigen Weiblichen und dem neurotischen Zustand männlichen Geistes}. Die Mich verehren, kommen zu Mir. Gib alle Religionen [Verschiedenheit äußerer Formen] auf, nimm deine Zuflucht zu Mir! (Jesaja 55:13).“


Über Karma und Dharma und Die zwei natürlichen Reiserouten der Geschlechter
Die weibliche Reise geht von der Frauen alpha-Ziel 'Psychoanalyse in Hauskirche', das seelische Heilen erkrankter Feminität, zu dem planetarischen Wirken in der Welt. Und die Reise der Männer kommt vom geschäftlichen Leben in der Welt zu ihrem omega-Ziel: die Ausgießung von Pfingstgeist zu der spirituellen Frauen heilsamen Projekten in planetarischem Bewusstsein. Und so wie es für ‚Gute Frauen‘ natürlich ist, vom ewigen Ziel ihrer Seele, der dharma-Stimme, die stets im Inneren erklingt, auszugehen, so ist es für ‚Gute Männer‘ natürlich-schön, von ihrer sich verändernden Rede zur Anwesenheit 'ohne Worte, ohne Schweigen', der Gnade unveränderlicher Weisheit heiligen Erbarmens als erleuchtete Seele überzugehen. Der Wunsch der Männer über die Allmende den schöpferischen Geist auszugießen, ist die Folge von spiritueller Vollendung; komplementär setzt eine 'Tätigkeit der Frauen in planetarischem Bewusstsein' geläuterte Seele voraus. Auf beiden Seiten muss das human-religiöse Gewissen vorhanden sein: der Wunsch, das Ziel zu erreichen, bevor es erreicht wird. Wenn manche Leute dieses Verlangen nicht spüren, dann ist es auch nicht notwendig, dass sie es suchen. „Bei Gott, ich habe sie nicht anders gesehen, als so, wie mir überliefert wurde von mehr als einem. Es sagte der Gesandte Gottes – Gott segne ihn und gebe ihm Heil: Am Tage der Auferstehung werden Leute gebracht, die gute Taten bei sich haben wie die Berge der Tihama ('heiße Erde'). Wenn sie gebracht worden sind, macht Gott ihre Taten zu feinem Staub und wirft diese Menschen dann ins Feuer. Wenn du nun zu ihnen gehst [um Neue Ethik zu bringen], dann sieh, wie sie ihre Gesichter in finstere Falten gelegt haben. Wenn du nicht achtsam bist und bei einem von ihnen auf seinen Gebetsteppich trittst, dann schlägt er dich mit der Faust, wohin sie dich auch treffen mag; es könnte darin sogar dein Tod liegen. Dieses und ähnliches ist der Weg, auf dem sich die Sufi-Leute deiner Zeit befinden. Wie recht hatte doch Abu al-Qasim al-Qusairi, da er diejenigen erkannte, die in ihrer äußeren Erscheinung geschmückt waren mit dem Schmuck der Leute des Weges und ihnen gegenüber nackt waren in ihrem Inneren. Und über sie rezitierte er den Vers: Was die Zelte betrifft, so sind sie wie ihre Zelte, doch sehe ich, dass die Frauen des Stammes anders sind als ihre Frauen.“ Muhyi al-Din Muhammad ibn 'Ali Ibn al-Arabi, Heuchelei und fette Körper.




Weiblicher Schöpfungsakt
Mut zu Wandel und Erneuerung


Dorje Thegpa (Vajrayana), Kalachakra Chandamaharosana
Tantram || Epheserbrief 5:22-30.
„Women are Heaven; Women are Dharma; Women are Buddha (the apprenticeships of the apprenticeship); Women are Sangha (community); Women are Perfection of Wisdom.“


Der grundlegende, innewohnende Glaube der Seele der Frauen in unserer Zeit ist, dass es das Göttliche Weibliche gibt, und dass es das einzige ist, dem Frauen zu folgen haben und nichts anderes im Leben einem Vergleich damit standhält. Solange Frauen diesen Glauben besitzen, sind sie für das spirituelle Leben bestimmt 'Männer auf dem spirituellen Pfad' zu führen, kulturell-kreative Diener zu sein. Selbst wenn Frauen viele Jahre zu kämpfen haben, weil das Super-Ego der meisten Männer voller Widerstände, voller Ablehnung und Schwierigkeiten ist, so sind Frauen dennoch für den Erfolg in spiritueller Kraft ausersehen, um 'das planetarische Bewusstsein der Ethik' auf Erden zu verbreiten.


Was für ein großer Schatz, wenn Frauen erkannt haben, dass in ihnen alle Verdienste und Fehler Einer Welt zu finden sind und dass Frauen alles, was sie kultivieren möchten, kultivieren können, und alles wegschneiden, was entfernt werden sollte; es ist wie Unkraut ausrotten und die Samen von Blumen und Früchten säen! Eine Neue Welt öffnet sich allen Frauen, die beginnen, in sich selbst zu blicken: Es ist die eigene erleuchtete Seelenwelt, aus der sie Sich machen können, um zugleich eine Welt zu schaffen, die ausreicht, um darin zu leben – von Liebe der kulturellen Wesensnaturen ihrer Männer. Es sind also Frauen, die Eine Welt schaffen, wenn sie ihre innerste Welt heilig gestalten, und im spirituellen Dialog psychoanalytisch Männer, die gefangenen Seelen, aus einer Glaubensstummheit der Höllen des Krieges befreien: 'dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit den klugen Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen'
(Matthäus 25:1).


Gottverwirklichung durch Nächstenliebe  Das Selbst erlangen Frauen nicht durch das, was sie intellektuell persönlich wissen, sondern durch das, was sie aufgrund Inneren Wissens geistig geworden sind; dabei muss eine praktische Verbindung zwischen ihnen selbst und dem Gelernten bestehen. In 'Hauskirche' kann die zum Nächsten (Matthäus 19:19) gesprochene Innere Stimme so sehr ins eigene Wesen integriert werden, dass man den 'Geliebten Herrn' durch keine Anfechtungen und Zweifel mehr verlieren kann. Dies ist intuitives Lernen.


Frauen stehen nun am Scheideweg, entweder: Männer zur Sittlichkeit führen und mit göttlichem Bewusstsein im Geist der Kulturell Kreativen die Menschheit als Ein globales Volk spirituell vereinen; oder: mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten, Kriegen und den Tränen der Verzweiflung in den Augen ihrer Verwandten immer mehr konfrontiert werden. Es muss den 'guten Frauen' deutlich sein, dass ohne den heiligen Geist der Männer es ein böses Erwachen in der Beziehung zum Manne gibt. Denn die Seele 'Frau' gibt es nur dort, wo es Das Alpha als den religiösen sittlichen Geist der Männer gibt, dieser Geist aber muss schon sein Omega, als das Potential des ethischen Erwachens der Menschheit, in sich tragen.


Sri Ramakrishna, Das Vermächtnis
„Man sollte stets Gottes Namen und Seine Herrlichkeit verkünden und zu Ihm beten. Ein alter Topf muss jeden Tag geschrubbt werden. Was nützt es, ihn nur einmal zu reinigen? Es gibt Frauen in der Herrlichkeit ihres Geliebten Gottes des Herrn; und es gibt Frauen, die ohne diese erleuchtete Erkenntnis sind. Mit ihrer erleuchteten Seele führen die Frauen die Männer zum »Universel«. Kali, als Verkörperung der Täuschung, lässt hingegen das Gemeinwesen vergessen; sie zieht ihren Geliebten hinab in den Schlund der Weltlichkeit.“


Wie Licht den wachsenden Mond füllt, und Gott den Samen in die Seele legt, so ist El Ur, die Große Mutter Vater des Genius, zu dem Sie spricht: „Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.“ 'Gelange zur Mutter, und du wirst ihre Kinder kennen.'
(Tao-te ching LII)

 

 

Le Feu à Notre-Dame  Man schafft Sankt Michael ins Hotel und die Schatzkammer
»Maria-Magdalena« fängt Feuer: das Herz Notre-Dames – eine Ruine, die Mutter aller
Kirchen steht ohne Dach, dem Winde und Regen offen, was eben noch »Tempel
der Frau« war, ist ein Trümmerhaufen, selbst steinerne Herzen zum Mitleid rührend...
 

 


Ich beobachte derzeit die Verwüstung unseres Planeten und ein Artensterben in erschreckendem Ausmaß, von dem Flora und Fauna gleichermaßen betroffen sind (Claude Lévi-Strauss). Frauen scheinen unter einer Art inneren Vergiftung zu leiden, obwohl sie sich dessen nicht bewusst sind: die Verwüstung unseres Planeten, das "Artensterben" der Kulturell Kreativen, entstammt der Seelenlosigkeit ihrer Männer, was hauptsächlich von den individuellen Entscheidungen der Frauen zur Liebe herrührt, von denen Körper und Psyche der Frauen, wie der ganzen Menschheit, gleichermaßen betroffen sind. Ohne ihre erweckte Seele bleiben Frauen absolut obrigkeitshörig, ihres planetarischen Denkens entwöhnt, Befehlsempfängerinnen, militärische Heldinnen vor dem Feind, aber in totalem Mangel an Zivilcourage – daran ändern auch spirituelle Übungen nichts.

Vom weiblichen Glauben  All die unterschiedlichen seelischen Kräfte und göttlichen Mächte, die eine Menschheit nunmehr dringend benötigt, sind erreichbar, wenn Frauen deren Existenz in sich nicht abstreiten. Häusliche Zurückgezogenheit von Frauen ist an für sich eine große Tugend – doch nur eine Tugend, wenn Frauen sich über ihre Psyche ganz erhoben sowie ihre Seele geheiligt haben. Weibliche Zufriedenheit, bevor die Seele geheiligt ist, schwächt die Zufriedenheit der Menschheit. Selbst Nützliches, Wertvolles, Besseres oder Künstlerisches hervorzubringen, müssen diesbezüglich als Versuchungen betrachtet werden. Frauen sind in der Lage alles zu tun – wenn sie nur wählen würden, ihre Anstrengung von Geistigkeit zu unternehmen; die Schwierigkeit ist, dass sie zumeist nicht darin übereinstimmen, wieviel von geistigem Gut sie vom Manne erhalten können [kapha-Natur wird um wenig, vata-Gemüt um mehr, sattva-Bewusstsein um alles heilige Gute bitten; pitta-Eigenliebe um nichts, weil sie nicht daran glaubt, dass sie es erhalten kann. kapha bezeichnet jenen bedingten Zustand, bei dem weibliche Affekte aus einem Denken entspringt, das aus der Erfahrung der Sinne herrührt; im pitta-Zustand sind jene Gedanken maßgebend, die aus begrenztem intellektuellen Wissen stammen, im vata-Zustand (naturgegeben auftretend bei älteren Bäuerinnen) herrscht fromme Glaubensmeinung vor. Lehrerin im Dialog ist jener sattva-Zustand einer intelligenten, freien und spirituellen Weiblichkeit, deren Ursprung 'in der einfachen und innigen Hingabe der Seele an das geistige Gute und an den Willen Gottes liegt' (Franz von Sales, Theotimus I.5.4)]. Gleich ob Frauen weltlichen Reichtum, Frömmigkeit, psychische Macht oder spirituellen Rang errungen haben, woran sie nicht glauben, das werden sie nicht erreichen; was sie davon abhält zu glauben, ist nicht, dass sie von Männern um sie herum so beeindruckt wären, sondern dass diese ihnen den Status oder jene Geschäftigkeit bieten, die sie lieben.

 

 

Kulturschaffende Vision – Von lebendigen Herzen zur Menschlichkeit Gottes
Die Morgenröte des Dritten Millenniums kündigt eine Spiritualität der Zukunft an, die frei ist von Dogmen. Sie kündet vom Erwachen der Menschheit zur Göttlichkeit des Menschen. Die Notwendigkeit ihre Vision zu erfüllen wird immer dringlicher, da die Völker Eine Humane Spiritualität der Zukunft erwarten. Ein unmittelbares Erwachen der Menschheit im Gottesbewusstsein ist unrealistisch, weil dies in unserer dekadenten Welt nicht möglich ist. So wird die Anstrengung von einigen wenigen Engeln unternommen werden, um 'die Botschaft' in die Welt zu tragen, was Grenzen überschreitet. Aus geistiger Sicht sind Männer tot, deren Herz nicht seelenvolle Liebe zum Gemeinwesen aufweist: sie leben, und leben doch nicht. Ein Mann kann überhaupt nur durch das Herz seiner Seele lieben; schläft die Seele, ist er gleichsam tot – was viele Zeitgenossen heutzutage "Liebe" nennen, ist geistloses Geben und Nehmen, ein Handel: Egoismus. Frauen, die den schöpferischen Geist der Männer lieben, werden gar nicht anders können, als im Loben ihrer Liebe dem Schicksal zu folgen, mitwirkend sich im Planetarischen Bewusstsein zu vervollkommnen. Noch immer allerdings klagen viele geistige Frauen: "Mein Mann versteht mich nicht!" Warum muss es diesen Mangel an Verständnis geben? Was verursacht es? – Es ist die fehlende geistige Sympathie im Herzen ihrer Männer. Weder Worte noch Gedanke können Männern jemals verstehen lassen, was 'die Botschaft unserer Zeit' ist: nur das intuitive schöpferische Herz versteht! Welche Worte auch Frauen sprechen, sie sind zu unangemessen, die subtilen Inspirationen planetarischen Bewusstsein zu erklären. Es ist die Herzqualität 'Einer Bruderschaft des Geistes', die vollständig, in der seelischen Empfindungsfähigkeit der Kapazität spirituellen Charakters, erkennen lässt. Die erleuchtete Herzqualität eines Mannes macht ihn fähig, die weibliche Seele zu verstehen und wahrhaft zu lieben. Ist es deshalb übertrieben zu sagen, dass Männer so lange tot sind, wie ihr Bewusstsein nicht zum Heilen im Gemeinwesen erweckt? Im geistigen Herzen ihrer Männer können Frauen das Planetarische Bewusstsein Einer Menschheit bewirken. 'Loben des Herrn' ist jenes Liebeselement der Frauen, das entsteht, wenn Frauen Männer in der gleichen seelischen Situation sehen, in welcher sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben befunden haben. Männer, welche nie den seelischen Schmerz des Weiblichen erlebt haben, werden auch nicht mit der Humanität der spirituellen Liebe der Frauen sympathisieren können. Sympathie ist mehr als Liebe und Zuneigung. Es ist das Wissen um ein bestimmtes Leid, welches der Männer lebendiges Herz zu schöpferischem Mitgefühl bewegt. Männer leben, deren geistiges Herz lebt, und dieses Herz des Mannes lebt, welches zu Mitgefühl im Gemeinwesen erwacht ist. Männer ohne Mitgefühl sind schlimmer als Tiere: Herzen ohne Mitgefühl erzeugen Antipathie (Leiden, welche Krankheit, Elend, Chaos bewirken). Es gibt viele Attribute im Herzen der Männer, die als göttlich bezeichnet werden, unter diesen gibt es kein größeres und besseres Attribut als jenen Geist, durch welchen Frauen in spiritueller Form Planetarisches Bewusstsein manifestieren. Von materiell-sexueller Art bringen Männer in Frauen Lüge, Grausamkeit und Ungerechtigkeit zum Ausdruck, während von den Attributen heilig-männlichen kulturell-kreativen Geistes Frauen Liebe und Erbarmen, Güte, Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes offenbaren. Sobald das geistige Feuer in Männern erscheint, sehen Frauen die Dinge wirklich anders; es sind die Kulturell Kreativen, die Frauen aus einem "Hausdrachen-Dasein" erlösen können; gleichwie 'Die Göttliche Mutter' (hl. Geist, weiblich, Plural) jene Männer in ihre Würde befreit. 'Seelen-Feuer' blitzt auf, wenn der Frauen 'Fels der Heiligkeit' gegen der Männer 'Stein der Weisen' schlägt, denn 'Gischt der Bequemlichkeit' taucht Männer nur tiefer in ihr Ego ein, 'Schlag im Schlafgemach, Fasten und Gebet' (Markus 9:29) erbaut die Brücke zum Herzen; je tiefer diese Erfahrung berührt, desto größer ist das gemeinsame Werk: Kulturelles Gemeinwesen. Mögen Frauen dem anderen Geschlecht auch maßlosen Narzissmus vorwerfen, Gleichgültigkeit gegenüber Frauenleid und kulturellen Geist..., solange sie Haut als Seele betrachten, und unter Freiheit 'Intimität, Empfindsamkeit, Lust' verstehen, statt zu realisieren „women are heaven: Dharma, Buddha, Sangha“ – solange werden Frauen töten, die Hölle rächend.

 

 

La Souveraineté Humaine – Vom Ausgleich der Mächte

'Es ist ihnen die Seele ein Fremdes auf Erden. Unkraut wuchert über die schwarzen, geborstenen Mauern, und an den runden, blinden Fenstern prallt das Sonnenlicht ab. In den düsteren, dunklen Höfen fliegen Tauben umher und suchen sich in den Ritzen des Gemäuers ein Versteck – vom Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.' Georg Trakl

Wenn Weiblichkeit nicht das Ideal des 'Geliebten Herrn und Gott' liebt (die Archetypen 'Rama, Krishna, Shiva, Buddha' als die vier schöpferischen Gehirnfunktionen humanen Bewusstseins) – wofür leben wir dann? Leben für sich selbst, was nichts ist. Frauen, die lieben und nicht das Ideal ihres 'Geliebten Herrn und Allmächtigen Gottes' erkennen, sind machtlos im Schönen, ihre Kunst bringt der Erde »Verfinsterung des Lichtes« (I Ging 36).

Je größer ihr Ideal 'Das Wissen Krishnas' ist, desto größer sind Frauen die Kapazitäten Planetarischen Bewusstseins; je tiefgehender ihr Ideal 'Mantra-Yoga Shivas' ist, desto tiefgehender geht ihr Glaube. Je weitgehender ihr Ideal 'tiefenpsychologische Läuterung Buddhas' geht, desto heilbringender ist der Einfluss von Frauen; und je höher ihr Ideal 'transzendentale Erkenntnis Ramas' geht, desto höher im Rang stehen Frauen in der Welt.

Rüge den Zuchtlosen nicht; sonst hasst er dich.
Rüge den Weisen, dann liebt er dich.
(Proverbia 9:8)

Es ist schwierig, unbekümmerte Freude zu genießen, wenn man sich des Leidens in unserer Welt bewusst ist: Flüchtlinge – Frauen, Männer, Kinder – die sonst, aufgrund "ethnischer Säuberungen", in Konzentrationslagern eingekerkert und gefoltert würden; man liest von kriminellen Clans und hört von Frauen, die der Lust wegen missbraucht werden. Doch haben wir Augen, die große Anzahl von Frauen zu sehen, die in ihrer Seele gemordet sind? Millionen erleiden, im Hunger nach der kulturellen Seele ihres Mannes, physisches Elend oder geistige Verwirrung. – Welch barbarische Brutalität tritt in diesen indiskutablen Grausamkeiten zutage, wenn die Seele der Menschen nicht erleuchtet ist!

Männer beschuldigen Frauen der Engstirnigkeit im Glauben und unlegitimierter Moral, „zu einer anderen Religion, einer anderen Kathedrale, einer fremden Pagode zu gehören“; sie sagen: „Unser Tempel, unsere Rituale hier sind besser, und damit ist auch unsere Beziehungsmoral besser für euch!“ Auf diese Weise kämpft eine ganze Zivilisation weiter und vernichtet sich selbst. Doch 'multikultureller Glaube' – entsprechend den verschiedenen Ländern und ihren kulturellen Gegebenheiten – ist nicht die gemeinsame Religion der Menschheit; vielmehr ist der hingebungsvolle Dienst der Männer das Grundprinzip.

Männer können nicht verstehen – weil seelenvolle Männer bislang von Frauen nicht gewünscht waren –, dass die Form religiöser Beziehung für „Krishna“, für „Shiva“, für „Buddha“, für „Rama“ einzigartig bzw. eine andere ist, und dass daher das Leben eines jeden Mannes darin besteht, seinem Ideal, in Anbetracht seiner Verantwortlichkeit zur Weiblichkeit, als Meister, Heiliger, Freund, Vater, Sohn, Liebhaber, Partner zu folgen.

Die Seele selbst ist das Zeugnis der Seele und die Seele ist die Zuflucht der Seele.
Verachte nicht deine eigene Seele, das höchste Zeugnis der Menschen.
Gesetzbuch des Manu VIII.84; Psalm 62


tavistock-working-conference –
Das psychoanalytische Gespräch im Neuen Zeitalter

Jeder Krieg geht als Vater seinem Sohne voraus, solange bis die Große Mutter zusammenführt,
Frauen, die von der Bodhisattva, die allein nach der göttlichen Weisheit strebt, gelernt haben,
den heiligen Geist der Männer in der göttlichen Weisheit der Frauen zu dialogisieren.
[Das Ego kann diese Dinge nicht hinnehmen. Es verübelt selbst ein Gespräch über Frieden.]

 

Z.  last words


Die Welt wird in Stücke gerissen, wenn Menschen nicht ihre Seele sind.
Die Erde muss das Blut tausender Könige trinken, wenn der Schatten der Muslima
den Mond verdunkelt und Christentum das Lachen der Großen Mutter verschlingt.

Gottes Sehnsucht der Persönlichkeit der Frau versus Des Mannes Amor der Sinne
Religion und Spiritualität können der Menschheit nicht eher Frieden bringen, bis
die Weibliche Seele spricht: „Ich sehne mich nach dir, Du schöpferischer Mensch.“

Wo Schöpfergeist der Männer Frauen spirituelle Persönlichkeit verleiht,
da erlischt Wahn; wo Frauen Männern "Religionen" gewähren, entsteht Krieg.


La renonciation à l'amour – con duir a mour belle fleur in vollem flor

Frauen und Männer sind zwei miteinander interferierende Welten, die in ihrem
'Alpha und Omega' »Seele«, dem Bereich ihres Menschseins, in schöpferischer
Einigung zusammenwirken: das Kulturell-Geistliche der Männer vermag die
heilsame Macht der erleuchteten Seele des Weiblichen in unsere Welt zu bringen.

Es muss möglich sein zu erweisen, dass Männer das religiöse Werk eines höchsten
Wesens – Shechinah: Gott Heiliger Geist, Weiblich, Plural – und nicht vielmehr
zum Zeitvertreib unvollkommener Weiblichkeit zusammengemischt sind.


Gemeinsame Verantwortung  
Es ließe sich an Eine Menschheit Heilung geben,
wenn Männer, anstatt narzisstisch die Persönlichkeit von Frauen zu stärken, sich viel-
mehr um die Geburt der weiblichen Seele kümmern, indem sie den Zusammenhang
zwischen friedenschaffendem Werk der Frauen und Seelencharakter der Männer leben.

Es gibt Frauen, die glauben ohne die Spiritualität der Liebe der Männer zu kennen.
Doch gibt es keine Spiritualität der Weisheit der Frauen, ohne den Glauben ihrer Männer.


Versöhnung des Christentums mit dem Islam durch Buddhismus

Sind Frauen die angebetete Bodhisattva, und ist Allah der Liebende, werden
Männer zu wahrhaftig Liebenden, und Gott zur immerwährenden Geliebten.

Das tiefe Geheimnis  Wenn Kirche sich universell ausdehnt, dann verdrängt
die ausbreitende Kirche die Kirche, die da ist und wohin sie sich hinein ausbreitet.

Ohne den göttlichen Willen seelenbewusster Frauen sind Männer ihrer Einheit und
ihrer Schöpferischkeit beraubt. Ohne den finalen Geist Einer Kulturellen Männlichkeit
bleiben Frauen ziellos, zwecklos, Sinn-los: ohne Planetarisches Bewusstsein
.


God becomes human, that Women become divine:

God is the Lover who loves, the Beloved who is loved, and the Act of Love – 
wo aber noch Könige oder Königinnen thronen, dort ist Gewalt.

Es ist die Natur frommer Frauen – seien diese nun jüdisch, katholisch, sunnitisch oder
buddhistisch – die kosmische Intelligenz ganz irdisch zu machen. Wollen Männer nicht
mit
'Genussehen
' (Hotels) den Weltenbrand eines Krieges herbeiführen, müssen sie in
Anbetung des Heilig-Weiblichen (Anima) und der Spiritualisierung (Ent-Erotifizierung)
ihres Intellekts wieder Herzensmenschen werden, um zu heilen, was verwundet ist.

Wie dem Mond das Licht der Sonne, so wird den Frauen ihr Geist des Herrn leuchten;
und Männer werden die Qualität Mariens haben, wie Sonnen die Form des Mondes.

Es ist unumgänglich, dass wir die eigenen Töchter, Mütter, Großmütter, Brüder,
Väter, Lehrer, Schwestern geistig bilden müssen, um die Menschheit vor der Invasion
kriegerischer Söhne, welche vergewaltigend durch die Lande ziehen werden, zu bewahren.

 

 

 

Planetary Consciousness
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [ISSAT]


Ökologie
Natur und Medizin


Kreativität
Heilung und Therapie


Spiritualität
Ethik und Religion


"Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT) erfüllt ein einzigartiges und dringendes Bedürfnis der heutigen Welt. Unter der Leitung von Tiagaraja Adil Christoph Allenstein wird es dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, die erforderlich ist, um das Planetarische Bewusstsein der Menschheit zu wecken. Dies wird vom Club of Budapest unterstützt. Es handelt sich dabei um ein Bewusstsein, das die reale und dauerhafte Basis darstellt für eine neue haltbarere und humanistische Zivilisation im 21. Jahrhundert."  Ervin László


PROLOGUE

Das Ziel von Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy ist es, ein Verständnis für das menschliche Wesen zu entwickeln und zugleich jene Kreativität bewusst zu machen, die erschafft, was wir wünschen und eine bessere Welt gestaltet. Grundlagen sind jene Erfahrungen der Inneren Essenz der Weisheiten der Religionen und Philosophien, die uns über die Sekten bzw. jene Unterschiede heben, welche die Menschen voneinander trennen. Sie erweckt in uns Menschen den Geist im Neuen Zeitalter, um Toleranz für die Religion des anderen aufzubringen, sowie die Bereitschaft, die Fehler der anderen zu vergeben. Sie fördert in uns Achtsamkeit und Seelenrücksichtnahme. Sie bringt den Dienst und jene kreative Nützlichkeit wieder hervor, die die Welt fruchtbringend machen und so zu einem harmonischen Zusammenleben der Geschlechter führen, in welchem die Zufriedenheit jeder Seele liegt: die Zukunft unseres Planeten in Schöpferischkeit.

Die Zeit ist jetzt reif, Perspektiven eines Humanismus zu eröffnen, der Antworten anbieten kann für das, wonach der Geist der Menschen unserer Tage und dieser Zeit verlangt. Gleichzeitig werden neue Zugänge eröffnet, und wir sind für neue Zugangsweisen offen, die das betreffen, was die Seelen unserer modernen Menschheit ersehnen.

Diese Vision muss eine geteilte Vision sein, die sowohl das Erwachen des Bewusstseins als auch unseres Gewissens pflegt; die sich des Weiteren mit den sozialen und psychologischen Problemen auseinandersetzt, die unsere anspruchsvollen Zivilisationen bestimmen: die zunehmende Prädominanz der Kommerzialität droht die Menschheit von jeglichen tiefer- und höhergehenden Belangen abzulenken. Daher werden wir unsere Fähigkeiten der Intuition, Wahrnehmung und des Mitgefühls nutzen müssen, das Wissen, das wir aus Erfahrungen gewonnen haben, Toleranz und die Liebe, die uns befähigt, zu spüren, welches die Bedürfnisse der Menschheit sowie der gesamten Schöpfung sind, die auch für die folgenden Generationen Gültigkeit haben werden.



Ziele: 

die nicht durch brillanten Intellekt, und auch nicht durch das Studium
der Metaphysik oder vergleichende Religionswissenschaft erlernt werden können.
Nur reine und unschuldige Herzen voller Liebe können sie erfassen.
*

1.

Den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Zivilisationen, Kulturen und Religionen fördern, auf dass immer mehr Menschen sich für Toleranz einsetzen, für die Ehrfurcht vor dem, was anderen heilig ist, für die Erweckung des Bewusstseins durch Erweckung des Gewissens: ein aktualisiertes Denken über Gott.

2.

Psychotherapie durch Kreativität und geistige Beratung ergänzen; Psychoanalyse nicht von materiellem Gesichtspunkt, sondern vom spirituellen Blickpunkt ausführen; Wunden heilen, Wege zu heilsamen inneren Imaginationen weisen, welche Entfaltung von Qualitäten, die Menschen in ihrer Erbschaft von Gott innewohnen, mit sich bringt.

3.

Den Planeten vor Missbrauch bewahren, indem wir einen Sinn von Heiligkeit gegenüber den Kreaturen, Pflanzen und zu allen Wesen entwickeln.

4.

Konfliktbewältigung in zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und dabei Vertrauen aufbauen und helfen, gegensätzliche Betrachtungsweisen zu versöhnen.

5.

Frauen ermutigten der Katalysator sprühender Kreativität zu sein, eigene Initiative zu entwickeln und neue Wege zu gehen, dank eines Fokusses auf spirituelle Freiheit in der Gleich-Würdigkeit der Geschlechter (gender-equality and gender-justice).

6.

Die sozialen Strukturen wieder aufbauen, die in diesen Tagen zerfallen, Ehrlichkeit und Freiheit auf der Basis von Respekt und liebevoller Zuneigung ehren.

7.

Uns der Welt stellen, indem wir angemessene Schritte gegen soziale Ungerechtigkeit unternehmen, wo immer es möglich ist.

8.

Neue interaktive Lehrmethoden pflegen, die die Studierenden ermutigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

9.

Wissen naturwissenschaftlicher Beispiele zur Entdeckung unserer selbst anwenden.

10.

Planetary Consciousness Living Communities – Der Universel der Menschheit
Die Weisheit der großen religiösen und philosophischen Traditionen lehrt uns, wie wir wahrhaft Mensch sein können.

Ohne Mithilfe der Männer, können Frauen nicht Eine Neue Welt aufbauen. Lassen Männer ihre Frauen im Stich, so machen sie sie zu den 'Drei Affen' – dem Übel nicht gewahr, weil Augen, Mund, Ohren verschlossen: benennen Männer nicht ihren kollektiven Missbrauch in der Liebe, haben Frauen zwar den Ehrgeiz Zusammenkünfte zu organisieren, weiter aber 'nichts gesehen'; lehren Männer nicht als Priesterheiler 'Mantra-Yoga' und 'Gebote und Verbote Heiliger Schriften', haben Frauen 'nie etwas davon gehört'; und sind ihre Männer nicht in 'Der Stimme der Stille' Heiler kollektiven Wahns, können Frauen auch 'nicht sprechen'.

* Das Herz gewöhnlicher Menschen ist vom Wissen voreingenommen, das sie bereits
im Mutterleib erworben haben. Nur die geläuterten Seelen, von allen irdischen Schatten
gereinigt, haben die Fähigkeit 'Von der Liebe' zu lernen, um Ihre Weisheit zu erhalten.



Wir müssen zusammenarbeiten, um das Angesicht der Wahrheit zu enthüllen, entkettet und unverhüllt durch Vorannahmen, Vorurteile und habituelle Denkweisen. In uns selbst müssen wir entdecken, was mit der Menschheit in unseren Tagen geschieht. Andererseits berücksichtigen wir, was aktuell in uns selbst hervorbricht, denn diese Empfindungen entsprechen dem, was in unserem sozialen, psychologischen und sogar physischen Umfeld geschieht. Die Umwelt in all ihren Aspekten appelliert an uns, neue Wege des Fühlens und Denkens anzunehmen.

Die neue Vision in unserer Zeit bestätigt die Heiligkeit und Verwobenheit all dessen, was existiert. Sie umfasst die maximale Entfaltung eines jeden Individuums in Gemeinschaften, die auf erwachter Gerechtigkeit basieren, auf der Schönheit, die in der Verschiedenheit liegt, spiritueller Freiheit, Gleichheit der Möglichkeiten sowie demokratischen Prinzipien. Sie erkennt, dass innerhalb der umfassenderen Gemeinschaft des Seins alle Dinge einen einzigartigen Platz einnehmen und in einzigartiger Weise ihren Beitrag leisten.

Es ergeht der Ruf an uns, Heilung unserem Planeten zu geben und sie zu alle denen zu bringen, die darauf leben. Der Ruf, die Spaltung von Geistigkeit, Verstand und Körper zu heilen. Dass wir uns über unsere Unterscheidungen und Unterschiede erheben, und statt Uniformität die Einheit in der Welt fördern. Der Ruf nach einer globalen Ethik, globaler Gerechtigkeit und der Balance zwischen Autonomie und Gemeinschaft.

Der Ruf ergeht an jeden, dass wir die eine Wahrheit in allen Religionen erkennen und doch unsere eigene preisen: alle zu respektieren, zu tolerieren und allen mit Erbarmen zu begegnen so ehren wir die Göttlichkeit in dem Herzen der Menschheit.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann.

Und eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit, in der Individuen und Gruppen ihre von der neuen Vision inspirierte Arbeit in einem gegenseitig unterstützenden und für die Entwicklung fruchtbaren Umfeld miteinander teilen können: einen lebendigen Tempel (Petrus 2:5) zu errichten, der die Schöpfung anregt und nährt, was darüber hinaus der heiligen Suche unseres Wesens Ehre macht, bei der wir Gott kennenlernen, indem wir uns selbst kennenlernen.

Anmerkung:
Vision der geistigen Natur der dialogischen Zusammenarbeit der Geschlechter Die Kulturell Kreativen sprechen nicht in dem Sinne, dass sie eine Lehre aussprächen, sondern ihre Anwesenheit, das Erbarmen als erleuchtete Seelen, vermittelt, verleiht den Frauen Klarheit zur inneren Ausrichtung, zum Projekt 'Europa schreibt ein Buch'.

 

 
 

 

Nachwort an die kreative Vernunft

In essence  Alpha et Omega sind Geoffenbartes, Visionäres, Bilder, Parabeln, Gesänge, Mythen, Heilige Schriften, Analytisches, Künstlerisches, Rätselhaftes, Psychologisches, Wissenschaftliches in so verdichteter Form miteinander, dass der Normalleser sie nicht mit Alltagsproblemen in Verbindung bringen kann, obgleich sie genau eben seine alltäglichen Probleme meinen. essence  Alpha et Omega will jedoch keine Erkenntnisse mitteilen, sondern andere zum Selbstdenken in gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung, religiöser Kontemplation und eigener spiritueller Praxis anregen; und dies für keinen anderen Zweck, als um ein Gespräch zwischen den Geschlechtern und Generationen in Gang zu bringen mit dem Sinn – in wahrer, kosmischer und direkter Intuition – ein gesundes, schöpferisches Miteinander (Allmende) zustande zu bringen, das weit hinausgeht über den Geist bisheriger Unterhaltungskreise. Denn 'Was liebt die weibliche Seele am Freunde, wenn nicht seine Seele? Und so gibt es dabei dreierlei: Den Liebenden, das Geliebte und die Liebe selbst.' (Augustinus, De trinitate). Für eine Planetarische Kultur braucht es Menschen, die in Gesamtheit des Daseins, vom Blickpunkt intuitiven gefühlsmäßigen Erlebens, die Problematik der Jungen Frau, im praktischen Leben wie in der numinosen archetypischen Höhe Ihrer Seele, mit Hilfe der Einheit der religiösen Ideale darstellen, in einer Form, die auch all jenen Menschen, die nicht diese Ideale teilen, eine Erhellung ihrer Beziehungsprobleme zu geben geeignet ist. Möge uns 'der Sonnenton der Großen Mutter' (Goethe, Faust I, Prolog im Himmel) aus dem Dunklen, Ahnungslosen in jene Symphonie der Freiheit lösen, die Unsere Welt zum Tanz des Lebens führt. Möge dieses Werk den Schöpfungsbringern sich als nützlich erweisen, die Kultur zur Quelle der Menschenrechte und Mutter der Wahrheit zu führen und möge das, was über die Würde der menschlichen Person, der humanen Gemeinschaft und Sinn kulturellen Schaffens gesagt ist, das Fundament bilden für die Beziehung zwischen Frauen und Männern auf der Grundlage des umfassenden Dialogs.

Neue Ethik, die 'mit ihrer Forderung nach Abwesenheit der Voraussetzung von Krieg der Menschheit Frieden, Wohlstand und Weisheit begründen kann', ist verbunden mit der Suche nach der letzten Wahrheit über »Den Sinn der Liebe« und dem damit zusammenhängenden Verhältnis zwischen spirituellen Frauen und "Jüngern" – denn es sind die Frauen, die ihre Männer schließlich werden bitten müssen: „Lies essence  Alpha et Omega.“ Wo dann der Mensch mit Menschen spricht, geht aus einem gemeinsamen Akt des Aufeinanderhörens Ethik hervor. Menschen, die Neue Ethik in solcher Weise praktizieren, werden so zahlreich sein, wie die vielen Sterne beim Aufgang des Mondes.

'Um Gott und der Menschheit zu dienen, muss man darbringen, was einem am liebsten ist' und so habe ich meine Musik geopfert. Ich habe auf dem Konzertflügel, dem Baby Grand, in der Carnegie Hall gespielt, machte mein Examen als Organist, erhielt ein Stipendium am Konversatorium der Musik, um schließlich zu einer Bühne, an die Orgel von Santa Maria degli Angeli in Assisi, geführt zu werden, wo ich die Musik der Sphären berührte. Diese Musik hatte ihre Aufgabe erfüllt. Als ich geistige Retreats im Santuario Francescano La Verna gab, wurde schließlich jede Seele für mich eine musikalische Note, alles Leben wurde Musik. Wenn es daher in essence  Alpha et Omega etwas zu finden gibt, so ist es dies Gesetz des Alls: sich in Einklang mit sich selbst und den Archetypen der Heiligen Schriften stellen. Ich habe gefunden, dass im 'Jauchzen Elisabeths' ein bestimmter musikalischer Wert liegt und im 'Magnifikat Mariens' eine Melodie geoffenbart ist, und dass Psychoanalyse, als die Lehre des Buddha 'women are Buddha, women are Sangha, women are Dharma', Harmonie in jedes Gefühl einer Gemeinschaft bringt. Also habe ich versucht, denen, die gewohnt waren, meine Musik zu hören, das Gleiche zu interpretieren, mit klaren und einfachen Worten; ihnen sei Dank! Allen Lesern den Segen der Himmel und der Erde. Sie haben das letzte Wort. 'Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken' (Claude Debussy).

 

 
 

 

Dialogue – Tavistock working Conference


Meist geben sich Frauen mit einem Glauben zufrieden, den sie von ihren Müttern und Großmüttern mitbekommen oder bei interreligiöser Spiritualität erfahren haben. Doch Interreligiöse sitzen nicht an der Tafel der Schaffenden: ihr Ehrgeiz zu herrschen lässt nicht zu, dass sie sich bescheiden unter die Kulturell Kreativen setzen, um zu lernen in schöpferischem Geist Frauen den Dialog in Planetarischem Bewusstsein zu ermöglichen.

Wie viele Mütter gibt es auf dieser Welt, die selbstbewusst ihre Kinder erziehen und gute Dinge tun? – äußerlich scheinen sie hellwach zu sein, innerlich jedoch, in ihrer Seele, ihrem Selbst, schlafen sie. Es mag ein psychologisches Verbrechen sein, diese Frauen zu wecken, denen Schlaf sicherlich gut für ihre biopsychische Gesundheit tut; für The Cultural Creatives ist es jedenfalls Sünde, jene Frauen aufzuwecken, die noch fest im kirchenmusikalischen Genießen oder spirituellen Tanzspaß verweilen wollen.

Die Synthese  Christentum (divine vata / Manat: Buddha), Judentum (divine kapha / die Große Mutter), Islam (divine pitta / die Große Göttin); Cultural Creatives: Rama (der analytischer Heiler nach 40-tägigem Retreat), Shiva (der universelle Priesterlehrer), Krishna (Dichtung, das Wissen der Weisheit). Die Arbeit der Kulturell Kreativen besteht darin [mit Jungianischer Psychoanalyse {Universeller Gottesdienst: Imagination, Archetypen} in der Methode 'tavistock-working-conference'] jenen, die ausgeschlafen sind, eine helfende Hand zu geben. Diese Art von Hilfe ist 'Initiation zu Planetarischem Bewusstsein'.

Kulturell Kreative sehen in den Handlungen der Weisen Frauen das Tun der Kinder der Großen Mutter. 'Wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt' (Lukas 13:34), betrachten sie die Menschen – ohne zu denken, dass sie europäisch, afrikanisch, russisch, amerikanisch, australisch, asiatisch etc. wären. Alle Frauen sehen sie 'im Unbefleckten Herzen' voller Vergebung an – und zwar nicht nur jene Frauen, welche das verdienen, sondern auch, und besonders, die anderen... denn sie mitempfinden den Grund dafür.

Indem die Kulturell Kreativen in allen Frauen und in jeder einzelnen 'gut' sehen, projizieren sie in das weibliche Herz ein heilendes Licht, welches eigenmächtig aufzustrahlen beginnt und sich ausdehnt, die Kapazität der weiblichen Seele, die Frau selbst, dergestalt erleuchtend, dass von der Emotion der Seele sich ihrem feminalen Verstand die Szenen göttlicher Erhabenheit offenbaren. Auf diese Art und in dieser Weise entwickeln Frauen den erweiterten Blick auf das Leben – jene Kapazität, die man auch 'den kosmischen Standpunkt' nennen kann und es ist diese erweiterte Sichtweise, welche den Wandel in der 'Kulturellen Beziehung der Generationen und Geschlechter' auf Planet Erde hervorruft.

Weltklimawandel  Der ersehnte Wandel unserer Welt geschieht durch eine Veränderung im SINN. Es geht um die Frage, wie sich wirtschaftliches Wachstum mit einem möglichst effizienten und schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen kombinieren lässt. Religiöser Handlungswille der Männer zum Dialog ist gefordert; doch glaubensloser Egoismus steht dem im Wege: das Gefühl von Dringlichkeit wurde überall schon längst verfrühstückt. Was bleibt? Frauen müssten in der Liebe konsequent handeln – und das jetzt.

Männer müssen lernen, die Schönheit von 'Universeller Gottesdienst und Dialog' zu sehen – sie blicken auf 'die Strenge der Frauen' (Manat), die ihnen nicht attraktiv erscheinen mag, aber wenn sie in allem nach dem Guten in Frauen suchen, werden sie finden: Gott ist in der Großen Mutter und der Großen Göttin, mehr noch: Er ist als 'Die Kulturell Kreativen'.

Die mit Seelen-Aufrichtigkeit den heilbringenden Sinn ihres Lebens suchen, werden selbst nach diesem Zweck vom heilbringenden Sinn gesucht: es sind jene Frauen, die fähig sind, den Männern zuzuhören, welche diejenigen Männer sind, denen Frauen zuhören werden.

 
Tiagaraja Adil Chr. Allenstein
Cultural Creative of The Club of Budapest

 

 
 


Das Gastmahl

 Die Zusammenkunft der Gebildeten und Der Zaubergarten

An den Gastmahlen, die ein kultivierter, großzügiger Mann zu geben pflegte, nahm oft ein gewisser stiller Derwisch teil. Der Kreis war als 'Die Versammlung der Gebildeten' bekannt. Der Derwisch beteiligte sich nie am Gespräch, sondern kam einfach, begrüßte alle lächelnd mit Handschlag, setzte sich in eine Ecke und aß, was bereitgestellt wurde. Niemand wusste etwas über ihn, obwohl es, als er das erste Mal auftauchte, Gerüchte gab, er sei ein Heiliger. Manche Frauen fühlten sich unwohl in seiner Gegenwart, er schien nichts zu unternehmen, um mit ihrer geistigen Atmosphäre zu harmonieren, und trug nicht einmal mit einem Ausspruch zu den erleuchteten Dialogen bei, die sie als einen wichtigen Teil ihres Lebens schätzen gelernt hatten. Andere wiederum merkten gar nicht mehr, dass er überhaupt da war, da er keine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Eines Tages sprach der Derwisch jedoch. Er sagte: „Ich lade euch alle ein, morgen Abend meinen Zaubergarten zu besuchen. Ihr sollt mit mir essen.“ Diese unerwartete Einladung führte zu einer Meinungsänderung in der gesamten Runde. Die einen dachten, der Derwisch, der immer sehr armselig gekleidet war, müsse verrückt sein und könne ihnen bestimmt nichts bieten. Andere betrachteten sein früheres Verhalten als eine Prüfung. Schließlich, sagten sie sich, belohne er sie eben dafür, dass sie solch langweilige Gesellschaft geduldig ertragen hätten. Noch andere sagten zueinander: „Nehmen wir uns in acht, er könnte uns nämlich in den Bann seiner göttlichen Natur gegenüber der menschlichen locken wollen.“ Neugier brachte sie alle, auch den Gastgeber, dazu, die Einladung anzunehmen. Am folgenden Abend führte der Derwisch sie von ihrem Versammlungshaus zu einem verborgenen Retreat-Gelände, einem Palast von solcher spiritueller Größe und Pracht, dass sie geblendet waren. Der Ort war voll von Schülern, die Übungen und Aufgaben ausführten. Gäste kamen mit Scharen von würdig aussehenden Weisen; der Derwisch sprach zu jedem: „Wie wunderbar wird mir göttlicher Ruhm durch dich offenbart!“ – die Festtafel, die ihnen geboten wurde, lag jenseits jeder Beschreibung. Die Besucher waren überwältigt, alle baten ihn, sie von nun an als Schüler anzunehmen. Doch der Derwisch entgegnete auf ihre Bitten nur: „Wartet bis zum Morgen.“ Der Morgen kam, aber die Gäste erwachten nicht in den luxuriösen, seidenen Kissen, zu denen sie, in prächtige Gewänder gekleidet, am Abend vorher geführt worden waren, sondern sie fanden sich stocksteif ringsum auf dem Boden liegend innerhalb der steinigen Einfassungen einer Ruine, in einer wasserkargen öden Berggegend, wieder. Da näherte sich der Derwisch, wie aus dem Nichts gekommen, der Gesellschaft: er winkte mit beiden Händen, und alle fanden sich auf einmal in seinem Palast wieder. Da bereuten sie, denn sie kamen sogleich zu der Überzeugung, dass die Ruine die Prüfung gewesen und sein Zaubergarten die wahre Wirklichkeit war. Einige flüsterten: „Wie gut, dass er unsere Vorwürfe nicht gehört hat. Wenn er uns nur seine seltsame Kunst lehrt, würde sich das schon lohnen.“ Aber der Derwisch winkte wieder – daraufhin saßen sie am Tisch jenes Gastmahls, das sie in Wirklichkeit nie verlassen hatten; der Derwisch hockte in seiner üblichen Ecke, aß wie immer seinen Gewürzreis und sagte überhaupt nichts. Allerdings hörten sie jetzt, während sie ihn mit Unbehagen beobachteten, seine Stimme; es war ihnen, als würde sie aus ihrer eigenen Brust sprechen, denn seine Lippen bewegten sich nicht. Er sagte: „Solange eure Gier es euch unmöglich macht, die Selbsttäuschung von der Wirklichkeit zu unterscheiden, gibt es nichts Wirkliches, was euch ein Derwisch zeigen könnte, nur Trug. Die, deren Speise die Selbsttäuschung und Einbildung ist, können nur mit Täuschung und Einbildung beköstigt werden.“ Alle, die bei dieser Gelegenheit anwesend waren, kamen weiterhin zur Tafel des großzügigen Mannes. Der Derwisch aber sprach nie wieder zu ihnen. Und nach einiger Zeit bemerkten die Mitglieder der 'Versammlung der Gebildeten', dass seine Ecke immer leer blieb [vgl.: Platon, Timaios 17a-c, 36c: 'es führt den einen in der Richtung nach rechts, den anderen in der Richtung nach links']. (nach Goethe, 'Dichtung und Wahrheit').

['
Buddha', Hans im Glück (Grimms Märchen, KHM 83), ist jener Mann, der am Ende seiner Lehrzeit, nunmehr als spiritueller Meister, glücklich feststellt: Ich brauche kein Gold; und da ist keine Libido, kein Eros mehr in mir, die in mir gleich einem Pferd durchgehen; kein Eheweib, das mich wie eine Kuh tritt; kein gestohlenes Schwein, das nur Ärger macht; keine Gans, die in der Gegend herumläuft; und keine Steine, die meine Freunde gefährden.“

 

 
   

Salvador Dalí 'Invisible Images'
Museu de Cadaqués

 

 

 

 

 

 

 


Die Stolze Eva – die Todesengelin, die den sexuellen Wunsch repräsentiert – empfindet eine Art Kampfeslust: sie schämt sich nicht, der Seele des Mannes den Kopf abzubeißen.

 

Juno, Magna Mater, Minerva {Maryam, Khadija, Fātima} sind Eine Einzige Mutter: was AlUzzâ, »Das Geflügelte Herz«, die Magna Mater der Liebe verfügt, ordnet »Der Stern« {stella matutina; Manât (Fatum): Morgen- und Abendstern zugleich; die schicksalhafte Liebe als 'selige Magdalena' (Femina Alpina) und 'tätige Martha' (Assija)} an und setzt es in Gang; dann führt »Die Frau des Sieges« {AlLât (Fortuna): die Schöpferischkeit »im Zeichen des zunehmenden Mondes«} weiter und bringt es zum Abschluss. nach Christine de Pizan, Le Livre de la Cité des Dame; vgl.: Die Drei Jungfrauen (Kirche in Meransen); Bethen: Wilbeth, Ambeth, Borbeth.

AlUzza, Manat und AlLat entsprechen der zoroastrischen Triade, jener Dreiheit von weiblichen Erzengeln: Gedanke (Spenta Ārmaiti), Wort (Ashi Vanuhi), Handlung (Daēna).



Die Denkende, Die Wollende, Die Fühlende

 


Yod, Heh, Wav oder Die Drei Mütter: Shin {Erde}, Aleph {Sprache}, Mem {Wasser}
Yod
: Chokhmah & Binah, durch den Herd der Erde verwandelt zum Prinzip 'Hoffnung'.
Heh : Chesed & Geburah. Pfingstgeist, als Person und Gabe, ist Nahrung für die Sprache.
Gibt sich der Männer Seele [Michael], bekennt sehnsuchtsvolle Weiblichkeit [Gabriel]:
„Leid, du hast uns zermürbt, bis wir für euch zur strahlenden Sternenwelt wurden, im
Loben eures schöpferischen Geistes, welcher Unserer Liebe immerwährendes Leben gibt.“
Waw : Netzach (Tiphereth) & Hod, schafft freudige Verbundenheit aller mit dem Projekt.


L'éternel féminin 
Tonight the umpteen stars give birth to the life eternal (Jelal ud-Din Rumi) Im Avesta heißt es: 'Im Lebensleib der Weiblichkeit gibt es einen Gedanken, in ihm wohnt Spenta Armaiti. In diesem Gedanken gibt es das Wort, in ihm wohnt Ashi Vanuhi, Schwester der Daena. In diesem Wort gibt es eine Handlung, in der Daena (anima coelestis) wohnt.' Nur als erleuchtete göttliche Seele, im Gemeinwesen verbunden mit dem schöpferischen feurigen Pfingstgeist der Männer, erkennen Frauen, was die Liebe ist und warum sie ist.


Von Ethik der Liebe Gottes
  Kein wahrer Liebender wird selbst nach Vereinigung streben,
außer seine geliebte heilige Seele folgt dem schöpferischen Ruf der Liebe Gottes.
Shin: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir; Mem: und deine Auferstehung preisen wir; Aleph: bis
du kommst in Herrlichkeit. (Anmerkung: spirituelle Meister sind Schüler der Göttlichen Mutter).

 

 

 

 

Responsorium graduale Zwischengesang


Nordportal der Westfassade der Kathedrale Notre-Dame de Paris


Notre-Dame ist durch Schöpferischen Geist zur Wohnstatt Ihres Wortes geworden. Es muss unser sehnsuchtsvollstes Bestreben sein 'Notre-Dame, Frauen und Männer' zu höherer Einheit zusammenzubringen. Sehen wir Notre-Dame durch die Glasfenster des Universellen Tempels, bekommt Sie eine tiefere Bedeutung, als wenn wir außen stehen; wir erkennen: Die Liebe als Schöpferin des großen Ganzen. Doch sollten wir uns hüten, Ihre Liebe mit den Begehren unserer Körper, unserer Herzen, unserer Seelen zu stören.

Kultur bedeutet nicht 'Göttlichkeit der Menschheit', Zivilisationen ohne Spiritualität, oder 'Eine Welt in der Vielfalt von Religionen'. Kultur heißt, eine Neue Welt aufbauen, als Kritik an der Verkommenheit spiritueller Gemeinschaften, denen das Heilige fehlt, zum Ausdruck zu bringen. Die ganze spirituelle Frauenwelt schaut zu an einem Frevel – und keine sogenannter "Weisen Frauen" macht den Mund auf. Natürlich müssen wir 'alle partiellen Erfahrungen zu erlangen versuchen, die auf der mentalen Ebene möglich sind, und das Mental mit spiritueller Freude durchfluten und es mit dem spirituellen Licht erleuchten' (Sri Aurobindo) – danach aber müssen wir darüber hinaus gehen. Können wir über Spiritualität nicht hinaus gehen in das Humane Kulturelle, 'Gottes Menschwerdung' in die kulturelle Gemeinschaft, ist es kaum möglich, 'die Schöpfung unter den Generationen und Geschlechtern', das letzte Geheimnis der Welt zu ergründen; das Problem, das die Liebe uns stellt, bleibt ungelöst. Wir müssen den Verlust an Kultur, dem schöpferischen Menschsein wiedergutmachen. Eine Menschheit wird leben, wenn ihre Kultur lebt; und die Welt wird sterben, wenn uns die Ermutigung zur Kultur stirbt.

essence  Alpha et Omega  ist eine Aufforderung an Männer, aufzuschreiben, was sie unterlassen werden; im Verstehen dieser ihrer Gelübde, und wie sie zu brechen sind (Kol Nidrei), erwächst den Frauen eine Neue Menschheit aus 'dialogischem Gespräch' (Koinonia); ihre Erkenntnisse in Europa schreibt ein Buch zu fassen, schenkt der Welt ihr Schöpfungsbuch.

'Gott ist Liebe' und das Mysterium der Schöpferischkeit 
Die vier Stufen der Liebe  Wenn die Liebe Gottes einer Seele ertönt, dann ist die Liebe schöpferische Kontemplation. Befiehlt dem Herzen die Liebe der Seele, diese Liebe ist Ehrfurcht vor dem Meister. Wem die Liebe des Herzens ertönt, dessen Leib ist göttliche Gnade; wessen Herz nicht auf diese Liebe achtet, dessen Liebe ist, ach nur Gewohnheit.

 

 

Geheimnis des Lammes [Genter Altar]

Die Liebe der Engel delegiert die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe unter der Vergewaltigung ihrer selbst.

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Ideal eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist' einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.

Von der sich hingebenden Kulturellen Männlichkeit als Mutter der Kirche aller Kirchen
Statt dem abrahamischen Mekka einer spirituellen Wissenschaft von 'Vater und Sohn', braucht es in unserer Zeit »Sprache, Mythos, Kunst, Religion«: Den Frauen und ihren Kulturell Kreativen ist es jetzt eigen, die Bausteine zu liefern, aus denen sich für die Menschheit die Welt des Wirklichen, wie die des Geistigen, die Welt des Uns aufbaut. Die Erkenntnis der Männer vergangener Zeit richtete sich auf Gott; dies bescherte der Welt eine bestimmte Moral im Umgang der Männer mit den Frauen. Wie aber wäre es, wenn Gott sich nach dem kulturellen Geist der Männer richtet – und die Frauen sind?

 

 
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund. Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“ Ich antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ Da sagte er: Geh und sag diesem Volk: „Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“

Jesaja 6:1-11, Psalm 119:72-74; 139:13-16
 


On mighty waters floated the universal egg of The Golden Womb, hiranyagarbha,
which gave birth to the flame of life, the One Spirit of all the Gods.
Rig Veda (X,121)

 

Ode Notre-Dame oder Von göttlicher Weisheit, Brot und Wein  Die Große Mutter ist der geheimnisvolle Mischkrug, Heiligen Trank ausspendend, um jener festen Speise willen, die Sie selbst erst besitzen, mischen muss und zu Essen geben, um die Vision zu hegen, zu hüten und zur Entfaltung zu bringen; und indem Sie sich über dies alchemistische Geheimnis klar ist, was das heißt, bringt sie das Höchste hervor: die Göttin, die in ihrer Seele heilig fest steht, niedere Kräfte von Erkenntnis und Willen gezügelt, deren Personalität nach dem Bild Gottes geschaffen und deren Wille von Erkenntnis geleitet: Sie, die im Gleichgewicht mit der Kapazität der Seele und entfaltetem göttlichen Potenzial ist, ist dem Botschafter des Menschentums nicht Dienerin, sondern seine Gefährtin; und selbst voll und allseitig entfaltet, wird Sie Sich gerecht, indem Sie anderen Frauen Beispiel ist, von der Kapazität der Seele aus heilbringende Personalität zu verkörpern; in der Liebe zum Geliebten Talente nicht verkümmern, sondern aufblühen zu lassen, ist Sie das Vorbild für eine gerechtere, menschenwürdigere nachhaltige Welt.

Von der Allmacht der Frau über die Intuition der Männer
'Deine Intuitionen stellen keine Beweisgründe für jemand anderen dar, wenn ihm nicht dieselben Intuitionen wie dir zuteil geworden sind' (Suhrawardi). 'Wer Gott ist, wer nicht zu den Gottgeweihten zählt, und wer unschuldig ist' – dies kann nur vermittels spirituell erleuchteter Seele erkannt werden; anders gesagt: der heilige Geist spiritueller Intuition der Männer muss bestätigt werden durch die spirituelle Macht heiliger Frauen im Dialog.

 

 

 

 

Jetzt schauen wir in einen Spiegel,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber
werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch
durch und durch erkannt worden bin.
1 Korinther 13:12-13

 

Der Geist ist das erste Bild der göttlichen Einfaltung,
die alle Bilder der Einfaltung in ihrer Einfachheit und Kraft einfaltet.
Wie Gott die Einfaltung der Einfaltung ist, so ist der Geist,
der Gottes Bild ist, Bild der Einfaltung der Einfaltungen.
Nach den Bildern kommen die Vielheiten der Dinge, die die göttliche
Einfaltung ausfalten, wie die Zahl die Einheit ausfaltet und die Bewegung
die Ruhe und die Zeit die Ewigkeit und die Zusammensetzung
die Einfachheit und die Zeit die Gegenwart.
Nikolaus von Kues

 

 

Vom komplementären Pfad der Geschlechter: Seelenzeit – Raumzeit   Dharmakaya-Ritterlichkeit, geistliche Freiheit: nigredo => geheiligte Transzendenz: albedo => Immanenz, der Meister wird zum Freund: Gleichheit => Brüderlichkeit: The Cultural Creatives. Raumzeit: Zusammenkunft => ewige Anbetung: das Unbefleckte Herz => die Seelen befreien von Leid: in der Leere vom falschen Selbst => Dialog: die Stimme der Stille => Persönlichkeit Gottes.

Von Liebe der Frauen zur kulturellen Weisheit ihrer Männer
Bei der Geburt planetarischen Bewusstseins sind Frauen in dramatischer Weise mit dem Unterschied zwischen 'drinnen und draußen' konfrontiert. Eine auf Dauer gemütskrank machende Leere, zumeist auftretend in der zweiten Lebenshälfte – verursacht durch das Gefühl einer nicht mehr erreichbaren inneren sakralen Welt, zusammen mit der Erfahrung beständig wachsender Entfremdung von der profanen Welt draußen –, ist dabei der hauptsächlich wirkende Katalysator jenes Transformationsprozesses, der doch vom Pfingstgeist, dem unerforschlichen Charakter intuitiver geistiger Weisheit der Männer, ausgeht, welcher den Organismus der Frauen befähigt zu ihrem 'Lob des Herrn', jener spirituellen Liebe zur kulturellen Schöpferischkeit, die den 'wiederkehrenden Christus als Uns' begründet. Diese Liebe, von spiritueller Sehnsucht der Frauen, macht das Unvorstellbare möglich: Frieden.

Kulturell-Kreativer Geist, die Intuition der Männer ist der heilige Geliebte, der handelnde Verstand der Frauen ist die treue Liebende. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, die Liebe der Frauen zu vergöttern und ihren heiligen Geliebten zu entweihen.

* Skizze des Radbildes von Mansur Belage

 

 
 

 

L'UNIVERSEL & DIALOGUE

 
No religion serves the function of another, and yet, religions are not
essentially different, although they are differentiated in function.
Sajjada-Nishin Zia Inayat-Khan ‘urf Sarafil Bawa Chishti



Our soul is blessed with the impression of the Glory of God
whenever our lips praise Him.


Wenn Universeller Gottesdienst und Dialog eine Art zu leben entdecken lässt
in das Bewusstsein der Propheten, Meister und Heiligen einzutreten,
frei von jeglicher Gewalt, was wahrhaft religiös und daher frei von Angst ist,
dann ist es das Heilmittel, das wir der Menschheit geben müssen.

Der Universelle Gottesdienst lässt uns so klar wie möglich erfahren,
dass alle Religionen im Wesentlichen miteinander übereinstimmen; dass
zwischen den von verschiedenen Glaubensrichtungen vertretenen Wahrheiten
kein wirklicher Unterschied besteht; dass es nur eine religiöse Ordnung gibt,
durch die sich sowohl die äußere als auch die innere Welt kulturell entwickelt,
und nur ein spirituelles Ziel, das alle Heiligen Schriften anerkennen.

 
Dialog und Heilige Schrift  Heilige Schriften erzählen in Fabeln und Gleichnissen von
den Archetypen der menschlichen Seele; und es ist nur naturgemäß, dass jeder solcher
Darstellung eine Einseitigkeit anhaftet, wie sie bei der Schilderung geistiger Bereiche ein-
treten müssen, mehr noch als bei solchen der Sinneswelt. Daher versucht Die Heilige Schrift
geistige Tatsachen, die in einer Schrift von einem gewissen Standpunkt aus so geschildert
sind, in anderen Schriften, von anderen Blickpunkten aus gesehen, anders darzustellen.
Personen und Vorgänge, wie 'Die Darstellung des Herrn im Tempel', die von verschie-
denen Perspektiven aus gemacht werden, ergänzen sich so wie Fotographien von Fischen
in einem Aquarium, die gleichzeitig von verschieden Seiten aus aufgenommen wurden
(„...sie haben Ihn gekreuzigt“
Matthäus 27:38 – „Sie haben ihn nicht gekreuzigt...“ Sure 4:157).
Der Universelle Dialog gibt uns zu jeder Schilderung heiligen Lebens die Gelegenheit, den
Erkenntnissen anderer zuzuhören und die eigenen auszusprechen: Lernen in Gemeinschaft.


Lernen in Gemeinschaft – Vom Heilen und Bilden 
Der Dialog gibt uns zu jeder Schilderung
heiligen Lebens Gelegenheit den Erkenntnissen anderer zuzuhören und eigene auszusprechen.

In Zukunft wird das Glück von Eheleuten in ihrem Erfolg in psychoanalytischem Heilen
der Gemeinde durch den Dialog liegen, und weniger im Betrieb von Wellness-Resorts; die
Gesundheit der Mütter wird mit ihrer spirituellen Führung an die Knaben wachsen, während
Töchter lernen werden, in der Emotion Buddhas von allem Wünschen zu entsüchten.

 

 

 
 

 


Toward the One
the Perfection of Love, Harmony and Beauty,
the Only Being,
United with all the Illuminated Souls
Who form the Embodiment of the Master,
the Spirit of Guidance.


{Entzünden des Gottes-Lichtes (hebr./ägypt. Shamash)
von diesem Licht werden die Lichter der Religionen der Erde entzündet}

 
ANRUFUNG  DER  ERZENGEL  DER  ELEMENTE


O alles hervorbringende Mutter Erde,
demütig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Ein- und Ausatem mit geschlossenem Mund. Stelle dir deinen Körper als einen Baum vor:
während des Ausatems lässt du den Magnetismus mit der polluierten Energie in die Erde sinken
 – die himmlische Energie wird dabei zentrifugal in die Wirbelsäule gesogen; bei Einatmung
ziehst du den Magnetismus der Erde in das zentripetale magnetische Feld deines Körpers.
Arme neben dem Körper, Handflächen nach unten gerichtet.}

 
O alles reinigendes Wasser,
bereitwillig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem mit geschlossenem Mund, Ausatem durch die geöffneten Lippen, so als würde ein Engel trompeten.
Im Ausatem strömt Geist abwärts, gleich einem Wasserfall; im Einatem strömt Erdmagnetismus herauf.
Hände in langsamer Wellenbewegung vor der Stirn, als würde von den Fingerkuppen Wasser tropfen.}

 
O alles verzehrendes Feuer,
mit ganzem Herzen erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem durch den gespitzten Mund, Ausatem mit geschlossenem Mund; ein Gefühl der Frische:
du trinkst die Luft
und entfacht damit das Innere Feuer; die Taufe mit Feuer  – infrarot eingeatmetes
Feuer verwandelt sich beim Ausatmen in das sichtbare Licht. Die Arme sind hoch nach oben
gerichtet und nach vorne ausgestreckt, Handflächen und Daumen ein Dreieck bildend.}

 
O alles durchdringende Luft,
freudig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Taufe mit Heiligem Geist. Identifikation mit reinem Geist, entzentriert. Einatem und Ausatem
durch den Mund. Hände über Kreuz nach vorne, Handflächen leicht wie Flügel schwingend: frei!}


O Äther, Essenz von allem,
passiv erweisen wir Dir unsere Huldigung.

{Der stille Raum in dem sich alle Elemente formen – atme, ohne zu atmen – Integration, Synarchie.
Hände voreinander in Höhe des Herzens, Handflächen zum Körper gewandt, ohne zu berühren.}

 
Beim Einatmen öffnen wir nicht nur die Poren der Haut, sondern stellen uns vor, alle Zellen unseres
Körpers zu öffnen. Wenn wir ausatmen, entdecken wir eine Heilkraft und erkennen ihr Potential,
Menschen, Pflanzen und Tiere zu heilen. Während wir ausatmen strecken wir die Hände nach vorne
aus, empfangen in einer Handfläche das Sonnenlicht und in der anderen Handfläche richten
wir unser Augenmerk auf die Heilkraft. Diese Heilkonzentration kann angewandt werden, indem
wir jenen, die in Not sind, heilende Gedanken senden, während wir unsere Hände ausstrecken.

{20 Atemzüge, für jedes Element 5. Am besten morgens, an einem offenen Fenster, im Garten oder im Freien,
oder im Stehen oder auch im Sitzen; die Anrufungen im Garten oder am Fenster stehend zu machen ist ideal}

 

 
 


 

Dem Einen entgegen
der da ist, die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit,
der einzige Seiende,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Geist der Führung verkörpern
in der Botschaft der Einheit
für die Menschheit.

 

Lob sei Dir, Allerhöchster Gott,
allmächtig, allgegenwärtig, alldurchdringend,
Das einzige Wesen.

Nimm uns in Deine Elternarme;
Hebe uns empor aus der Erdenschwere.
Deine Schönheit beten wir an,
und Dir ergeben wir uns willig.

Gnadenreicher und barmherziger Gott,
Du höchstes Ideal der ganzen Menschheit,
Dich allein beten wir an, und Dir allein gilt unser Sehnen.

Öffne unsere Herzen für Deine Schönheit,
Erleuchte unsere Seelen mit göttlichem Licht,
O Du, Vollkommenheit der Liebe, Harmonie und Schönheit!

Allmächtiger Schöpfer, Erhalter,
Richter und Verzeiher unserer Unzulänglichkeiten.

Herrgott des Ostens und des Westens,
der Welten oben und unten,
der sichtbaren und der unsichtbaren Wesen:

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht;
Gib Nahrung unserem Körper, unserem Herzen, unserer Seele;
Gebrauche uns für das Ziel, das Du erwählst in Deiner Weisheit,
und führe uns auf dem Pfad der Dir eigenen Güte.

Ziehe uns näher zu Dir in jedem Augenblick unseres Lebens,
Bis in uns sich widerspiegelt Deine Gnade, Deine Herrlichkeit,
Deine Weisheit, Deine Freude und Dein Friede.

Amen

 

1. Licht  HINDUISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, als Symbol für die Hinduistische Religion.

[Sacred Music: Om Namah Shivaya. Om Namo Narayanaya. Om Namo Bhagavate Vasudevaya.
Lesung aus den Veden, der Heiligen Schrift der hinduistischen Tradition]


(Stilles Gebet: Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten.)
 

Heilgebet

O Du, dessen Wesen
Gnade und Barmherzigkeit,
und dessen Sein nur Friede ist,

Vater, Schöpfer und Erhalter
unseres Lebens,

sende der ganzen Menschheit
Deinen Frieden,
und vereinige uns alle
in Deiner göttlichen Harmonie.

Amen

 

2. Licht  BUDDHISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, als Symbol für die Lehre Buddhas.

[Sacred Music: Om Mani Padme Hum; Hri. / Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā. /
Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa; Buddham saranam gacchãmi,
Dhammam saranam gacchãmi, Sangham saranam gacchãmi. / Namu Amida Butsu. /
Om Ah Hung Vajra Guru Pema Siddhi Hung. / Nam-Myôhô-Renge-Kyô.

Lesung aus dem Pali Kanon, der Heiligen Schrift der buddhistischen Tradition]

 

Inspiration meines Denkens,
Tröster meines Herzens,
Heiler meines Geistes,

Deine Gegenwart erhebt mich von der Erde zum Himmel,
Deine Worte fließen wie der heilige Strom,
Dein Gedanke steigt auf wie ein göttlicher Quell,
Dein Zartgefühl erweckt Zuneigung in meinem Herzen.

Geliebter Lehrer,
Dein ganzes Wesen ist Vergebung.
Die Wolken von Zweifel und Furcht
zerstreut Dein durchdringender Blick;

alle Unwissenheit schwindet
in Deiner erleuchtenden Gegenwart;

neue Hoffnung wird in meinem Herzen geboren,
wenn ich Deine friedvolle Atmosphäre atme.

O inspirierender Führer
auf des Lebens verwirrenden Wegen,
In Dir fühle ich eine Überfülle von Segen.


 

Dem Einen entgegen, der Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit,
der einzig Seienden,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Meister verkörpern,
den Geist der Führung.

 

Gnadenreichster Herr, Meister, Messias und Erlöser
der Menschheit, Dich grüßen wir in aller Demut.
Du bist der erste Ursprung und die letzte Folge, das göttliche Licht
und der Geist der Führung, Alpha und Omega.
Dein Licht ist in allen Formen, Deine Liebe in allen Wesen;
in der liebenden Mutter, im gütigen Vater, im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund, im inspirierenden Lehrer.

Gib, dass wir Dich erkennen, in all Deinen heiligen Namen
und Gestalten:
als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha.

Lass uns Dich erschauen in (Sarah, Hagar &) Abraham, in (Deborah,) Salomo,
(Anahita &) Zarathustra, in (Assija, Aaron {der Heilige des Herrn}, Miriam &)
Moses, in (Maria,) Jesus, in (Khadija, Fatima &) Mohammed, und
in vielen anderen Namen und Gestalten, der Welt bekannt und unbekannt.

Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Wesen,
und wir suchen Deinen Segen in der Zukunft.
O Botschafter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!

Du, dessen Herz unablässig emporstrebt,
Du kommst auf die Erde mit einer Botschaft,
wie eine Taube von oben, wenn Dharma verfällt,
und sprichst das Wort aus, das in Deinen Mund gelegt wird,
so wie das Licht den wachsenden Mond füllt.

Lass den Stern des göttlichen Lichtes,
der in Deinem Herzen leuchtet, sich widerspiegeln
in den Herzen derer, die Dich lieben.

Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten
und die ganze Menschheit erleuchten und
sie vereinigen zu einer einzigen Familie
in Gott, dem Vater und der Mutter.
Amen

 

3. Licht  ZARATHUŠTRA

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die zoroastrische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Ashem vohû vahishtem astî ushtâ astî ushtâ ahmâi hyat ashâi vahishtâi ashem.
Armaiti – Anahita – Atar – Vayu. Ahura Mazdâh – Ahura Mazdâh.
Lesung aus dem Zend Avesta, der Heiligen Schrift der zoroastischen Tradition]


(Stilles Gebet: Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht.)

 

Heilgebet

O Du, der Du bist
der Führer unserer Seelen,
der Meister unserer Gedanken
und der Herr unserer Körper,

wir bieten uns Dir demütig dar,
damit Du uns als Kanäle
Deiner Liebe, Deines Lichtes und
Deines Lebens gebrauchen mögest,

und wir fähiger sein werden,
Dir und der Menschheit
zu dienen.

Amen

 

4. Licht  JUDENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die jüdische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Shema Israel, Adonai Elohenu! Adonai Echod. –
"Ve-ahavta …be schnej lewawcha, be schnej ezarejcha"
Lesung aus der Bibel, der Heiligen Schrift der jüdischen Tradition]

 

Fackel in der Dunkelheit,
Stab in der Stunde meiner Schwäche,
Fels in des Lebens Mühsal,

Du, mein Meister,
machst die Erde zum Paradies.

Deine Gedanken geben mir überirdische Freude,
Dein Licht erleuchtet meines Lebens Pfad,
Deine Worte erfüllen mich mit göttlicher Weisheit.

Ich folge Deiner Spur,
die mich zum ewigen Ziele führt.

Tröster der Verzweifelten,
Stütze der Bedürftigen,
Freund derer, die die Wahrheit lieben,

gesegneter Meister,
Du bist der Prophet Gottes.


 

Vers l'Unique
la Perfection d'Amour, d'Harmonie et de Beauté
le Seul Etre
uni à toutes les âmes illuminées
Qui forment
l’incorporation de l’Esprit Guide.

 

O Du, der Du bist die Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit,
Herr des Himmels und der Erde,

öffne unsere Herzen,
damit wir Deine Stimme hören,
die ständig in unserem Innern erklingt.

Enthülle uns Dein göttliches Licht,
verborgen in unseren Seelen, damit wir
das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreichster und barmherziger Gott,
Gib uns Deine große Güte;
lehre uns Dein liebendes Verzeihen,
hebe uns über die Unterschiede und
Abgrenzungen, die uns voneinander trennen;

sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes,
und vereinige uns alle in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

 

5. Licht  CHRISTENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch das Christentum repräsentiert.

[Sacred Music: Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison. Sanctus. Halleluja.
Lesung aus dem Neuen Testament, der Heiligen Schrift der christlichen Tradition]


(Stilles Gebet: Enthülle uns Dein göttliches Licht.)

 

Heilgebet

O Du,
Licht unserer Seelen,
Leben aller Wesen,
Heiler der Herzen,

alles vermögender und allmächtiger Gott,
Verzeiher unserer Unvollkommenheiten,

nimm von uns allen Schmerz und alle Leiden,
und mache uns zu Deinem Werkzeug,

damit wir andere von ihren Leiden
und Schmerzen befreien mögen

und ihnen Dein Licht, Dein Leben,
Deine Freude und Deinen Frieden
übermitteln können. Amen

 

6. Licht  ISLAM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die Tradition des Islam repräsentiert.

[Sacred Music: Ya Nabi Salam Aleika, Ya Rasul Salam Aleika,
Ya Habib Salam Aleika, Salawa tulla Alaika.
Lesung aus dem Qur'an, dem Heiligen Buch des Islam]

 

Warner vor kommenden Gefahren,
Erwecker der Welt aus dem Schlaf,
Überbringer der Botschaft Gottes,
Du bist unser Erlöser.

Die Sonne im Dämmer der Schöpfung,
Das Licht des ganzen Universums,
Die Erfüllung des göttlichen Wollens,

Du ewiges Leben, wir suchen Zuflucht
in Deiner liebenden Umarmung.

Geist der Führung,
Quell aller Schönheit und
Schöpfer von Harmonie,

Liebe, Liebender und geliebter Herr,
Du bist unser göttliches Ideal.

 

 

Morgendämmerung Kosmischen Seins

Invocation of The Divine Mother

 


O Transubstantial Light

Thou art unseen, imperceptible,
whether in warm rays of the sun
or in cool moonbeams.

The skyey lamps disclose only
Dame Nature, not Thee.

The world of matter revealed
by gross luminaries is but darkness to me.
Train my vision to see Thy hidden effulgence,
transfiguring the whole of creation.

When I sit with eyes closed,
enveloped in self-created shadows,
cause Thou to blaze upon me
in splendor the aurora of intuition.

With worshiping gaze may I watch Thee
in Thy ritual dance of cosmic activities.

Whispers From Eternity
Paramhansa Yogananda

 

In man We have designed Our image; in woman We have finished it.

Woman, my stepping stone in the ascent towards Thy shrine.

The one whom You choose You will bring near to Thy.

Hazrat Inayat Khan

 

 

7. Licht  ZUR  VEREHRUNG  DER  WEIBLICHEN  SEITE  GOTTES

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht, das
symbolisch den weiblichen Aspekt Gottes repräsentiert, der in vielen Völkern Unserer Erde
als Große Mutter, in den Großen Mysterien als Das Ewige Feminine dargestellt ist.

 

Anrufung

Ya Shafi    –      
  

Göttlicher Heiler
Heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele

Ya Kafi    –      

Du bist all-erfüllend

 

Heilgebet

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Sonne, Durch die Wellen der Luft,
Durch das alldurchdringende Leben im Weltenraum // reinige und belebe
mich neu, und ich bitte // heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele.

  

Stilles Heilen

{Menschen engelhafter Natur können einen Heilkreis bilden,
der dann reines Instrument für die göttliche Heilkraft wird}

O Du // der Heiler unserer Körper, Herzen und Seelen //
durch Deine Gnade und durch Deine allerfüllende Heilkraft //
mögen alle jene / deren Namen und Bedürfnisse Du kennst //
durch Dich geheilt sein. //   kūn… – kūn… – kūn…

__________________________________________________________________________________________________________________  


Sat – Chid – Ananda

Wer bist du, Licht, das mich erfüllt und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet? Du leitest mich gleich einer Mutter Hand, und ließest du mich los, so wüsste keinen Schritt ich mehr zu gehn. Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt. Aus dir entlassen, sänk‘ es in den Abgrund des Nichts, aus dem du es zum Sein erhobst. Du, näher mir als ich mir selbst und innerlicher als mein Innerstes – und doch ungreifbar und unfassbar und jeden Namen sprengend: Heiliger Geist – Ewige Liebe. / Bist du das Manna nicht, das aus des Sohnes Herz in meines übergeht, der Engel und der Sel’gen Speise? Er, der vom Tod zum Leben sich erhob, er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt, vom Schlaf des Todes, und neues Leben gibt er mir von Tag zu Tag. Einst soll mich seine Fülle ganz durchfluten, Leben von deinem Leben – ja, du selbst: Heiliger Geist – Ewiges Leben. / Bist du der Strahl, der von des Richters Thron herniederzuckt und einbricht in die Nacht der Seele, die nie sich selbst erkannt? Barmherzig-unerbittlich dringt er in verborgne Falten. Erschreckt vom Anblick ihrer selbst, gewährt sie Raum – heiliger Furcht, dem Anfang jener Weisheit, die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns ganz fest verankert, – deinem Wirken, das neu uns schafft: Heiliger Geist – durchdringender Strahl. / Bist du des Geistes Fülle und die Kraft, durch die das Lamm die Siegel löst von Gottes ew’gem Ratschluss? Von dir getrieben, reiten des Gerichtes Boten durch die Welt und scheiden mit scharfem Schwert das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht. Dann wird der Himmel neu und neu die Erde und alles kommt an seinen rechten Ort durch deinen Hauch: Heiliger Geist – Siegende Kraft. / Bist du das Lied der Liebe und der heil’gen Scheu, das ewig tönt um Gottes Thron, das aller Wesen reinen Klang in sich vermählt? Der Einklang, der zum Haupt die Glieder fügt, darin ein jeder seines Seins geheimen Sinn beseligt findet und jubelnd ausströmt, in deinem Strömen: Heiliger Geist – Ewiger Jubel.  (Edith Stein)

 

 

 

Weihe an Das Unbefleckte Herz


O Mutter aller Menschen und Völker,
die Du die Leiden und Hoffnungen kennst und
in mütterlicher Sorge die Kämpfe zwischen Gut und Böse,
zwischen Licht und Finsternis beobachtest,
die die heutige Welt so erschüttern, 

Umfange mit der Liebe der Mutter und der Magd des Herrn
jene, die deine liebende Zuneigung am meisten ersehnen,
und diejenigen, auf deren Vertrauen Du besonders wartest!

Nimm die ganze Menschheitsfamilie,
die wir mit liebender Hingabe Dir, O Mutter,
anvertrauen, unter Deinen mütterlichen Schutz.

Von Hunger und Krieg:  befreie uns!

Von Nuklearkrieg, unkontrollierbarer Selbstzerstörung
und jeder Art des Krieges:  befreie uns!

Vom Hass und von der Missachtung der Würde
der Töchter und Söhne Gottes:  befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar
die Wahrheit von Gott zu ersticken:  befreie uns!

Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse:  befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist:  befreie uns, befreie uns!

Höre diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid
aller Menschen zu Dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt
die unendliche Macht der erbarmenden Liebe.

Möge die erbarmende Liebe die Gewissen wandeln!
In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich allen
das Licht der Hoffnung! – Ora pro nobis! Bitte für uns!

Auch bitten wir: Herr, zeige auch heute, dass die Liebe stärker ist
als der Hass. Dass sie stärker ist als der Tod. Steig auch in die Nächte
und Unterwelten dieser unserer modernen Zeit hinab.

Hilf uns zum Ja der Liebe, die uns absteigen
und ebenso mit dir aufsteigen lässt. Amen.

Lucia von Fatima & S. H. Johannes Paul II., »Die Weihe Russlands«
 


Der Eine, der absteigt, steigt auf. Die Eine, die aufsteigt, kommt herab.
(Bereshit 386; Sure 34:2).
'Er steigt von der Erde in den Himmel und wiederum steigt er zur Erde hinunter und nimmt die Kraft des Oberen und des Unteren in sich auf. Seine Kraft ist vollkommen, wenn sie sich der Erde zugewendet
hat.' (Tabula Smaragdina) / Veni redemptor… Intende qui regis Israel (Ambrosianischer Weihnachtshymnus)

Der Herr, der im Weiblichen als das Selbst aufsteigt, kommt als Weiblicher Aspekt des Höchsten Gottes herab. 'In Ihr sind die Qualen der Götter, die in unserer vergänglichen menschlichen Form gefangen sind, das Todlose, besiegt durch den Tod der Dinge' (Aurobindo, Savitri, Erster Gesang).

Spirituelle Praxis lässt Männer, in die göttliche Sichtweise verklärt, sich selbst unter dem Aspekt göttlicher Attribute sehen (Matthäus 17:1-2). Das Erwachen Gottes in der menschlichen Sichtweise sollte folgen: es lässt Frauen in Männern und durch Männer zu Wort kommen! Sind Männer bereit, ihre spirituelle Sicht aufzulösen in das unmittelbare, intuitive Erfassen, ist dies Offenbarung, genannt: Planetarisches Bewusstsein. Das Zusammenwirken von spiritueller Weiblichkeit und heiligem Geist der Männer macht jene Weisheit aus, Planetin Erde nicht mehr auszubeuten und zu beschmutzen.

 

 

 

Kosmische Invokation

Wir verehren und loben den Einen,
den Ersten und Letzten, den Inneren und Äußeren,
den Unendlichen und Ewigen;

Dessen Kraft, hinter jedem Werk, jedem Wort,
jedem Gedanken lebendig ist, und der da ist
der Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst.

Mit Ehrfurcht, Demut und Anerkennung,
rufen wir all die erleuchteten Seelen an,

die wir als heilige Boten, spirituelle Propheten,
Heilige Gottes und religiöse Meister erkennen,

sowie die Männer und Frauen aller Zeiten und Kontinente,
deren Herzen zur Reife gelangten.

Ihr Vermächtnis ist Der Universel; eine einzige Linie
der Weisheit umspannt den gesamten Erdkreis
und gehört der ganzen Menschheit an.

In diesem großen Strom der Liebe,
der das heilige Leben der Welt lebendig erhält,
möge Die Frau aller Völker uns den Pfad der Liebe,
der den Menschen noch Geheimnis ist, offenbaren.
 

 

Friedensgebet

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
der vollkommen und immerwährend ist,
auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Denken und Sprechen
und Handeln im Einklang ist.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sind
für Deine reichlichen Gaben.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites
uns Deiner Seligkeit erfreuen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles dulden mögen,
im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Leben eine göttliche Vision wird,
in Deinem Licht möge alle Dunkelheit vergehen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
unser Vater und Mutter,
auf dass wir, Deine Kinder auf Erden,
uns vereinigen mögen in einer Familie.
Amen

Prayer for The Peace
of the World

 O Thou,
the Almighty Sun,
whose light cleareth away
all clouds.

 We take refuge
in Thee.

 King of all men,
God of all deities.
Lord of all angels.

 We pray Thee,
dispel the mists of illusion
from the hearts of the nations,
and lift their lives by Thy
all-sufficient power.

 Pour upon them
Thy limitless love,
Thy everlasting life,
Thy heavenly joy, and
Thy perfect peace.

 Amen.

 
 

 


8. Licht  BEKANNT UND UNBEKANNT

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht
als Symbol für all diejenigen, der Welt bekannt und unbekannt, die das Licht
der Wahrheit hochgehalten haben gegen das Dunkel menschlicher Unwissenheit.

 

Shafi  –  Kafi

Einatmung – shafi – einströmend das Licht des Universums
(passiv durch Identifikation mit der Kraft, die einatmet, wenn wir einatmen)
ausströmend – in der Emotion der göttlichen Heilkraft – kafi.

 

Prayer for the Peace of the World / Stilles Heilen

 

Deine Kinder ordnen Gesang und Jubel an (Chanukka / Markus 7:27) 1


Laudate pueri Dominum, laudate nomen Domini:
qui habitare facit sterilem in domo matrem filiorum laetantem.

 

UNIVERSEL

O Thou, who art the Maker,
Moulder, and Builder of the Universe,
Build with Thine own hands the Universel
Our Temple for Thy Divine Message
of Love, Harmony, and Beauty.
Amen.

 

____________________________________________________________________________________________

1 In den Lehren von Chanukka wird erklärt, dass die "sieben" die kontinuierliche Fortdauer von Zeit versinnbildlicht; die "acht" steht über der Zeit, sie bildet die Schutzwehr rings um die Zeit.

Jede Heilige Schrift bringt einen freudevollen Ton zur 'Institution von Heirat' hervor. Zur Symphonie »Planetarische Ethik« finden wir, wenn all diese Töne in Harmonie erklingen.

'Es ist zu wünschen, dass wir den Dialog aufnehmen können. Aber es ist offensichtlich, dass ein natürlicher Fortschritt zur Eröffnung eines friedlichen Zeitalters der Menschheit nur möglich ist, wenn wir unsere Heucheleien aufgeben.' (Emmanuel Jean-Michel Macron)

 

 

 
 



MAY THE BLESSINGS OF GOD REST UPON YOU
MAY GOD'S PEACE ABIDE WITH YOU
MAY GOD'S PRESENCE ILLUMINATE YOUR HEART
NOW AND FOR EVER MORE
 

 

Der Herr segne dich und behüte dich. Er zeige dir sein Angesicht
und erbarme sich deiner. Er wende dir sein Antlitz zu
und schenke dir den Frieden. Der Herr segne dich.
Numeri 6:22-27

 

 
 

*

 
 



Ite missa est
Benedicamus Domino
Zur himmlischen Gemeinschaft führe uns der König der Engel.

 

 

Fuga – Choral: Vor Deinen Thron tret ich hiermit

Chorus in excelsis: Sanctus – Sanctus – Sanctus

Hosianna! 'Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen, wer immer strebend sich
bemüht, den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar von oben teilgenommen,
begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.'
(Johann Wolfgang von Goethe)

*Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta. S.D.G.


 

 

MÖGE DER SEGEN GOTTES AUF UNS RUHEN
MÖGE GOTTES FRIEDEN MIT UNS SEIN
MÖGE GOTTES GEGENWART UNSERE HERZEN ERLEUCHTEN
JETZT UND FÜR ALLE ZEIT.

 

 

Sit nomen Domini benedictum, ex hoc nunc, et usque in saeculum.

Halleluja: Hal (Buddha) El (Shiva) Hu (Rama) Ya (Krishna).

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig.

 

 

 
 

 

The Cosmic Mandala

 

Ich war ein verborgener Schatz und liebte es, erkannt zu werden,
Und deshalb schuf Ich die Welt, damit man Mich erkenne.
(Hadith Qudsi)

 

'Ich bin, der ich sein werde' (Exodus 3:14), unendliche potentielle Energie, Nirbija, das Licht der
Ohren, Vorbedingung aller Offenbarung; Resorption, göttliche Subjektivität, mitleidsloser
Wille, die Emotion jenseits des Universums, aus welcher die ganze Schöpfung geschaffen.
Libuše, Ejn Sof, vollkommenes Selbst-Bewusstsein; unsagbar, nicht Wirk-Ursache.
 

III. Deus revelatus, der Genius der Sonne.
Zaddik, schöpferische Intuition, Wort des
Herrn, Basho, Kalma, Parakletos Benignitatis.

Sraosha, der Engel außerhalb der Welt-
geschäfte; Hagal, Einbringen des humanen
Selbst in die Menschheit: Tikun HaOlam.

Brihaspati, Schöpfergeist, Nyorai, Feuer-
Tau, Tathagata-garbha, herabkommender
Same
'Sananda Samapatti' (Johannes 10:18).

III. Feminine Divine Compellingness,
Weisheit, das kollektive Bewusstsein
Ihrer planetarischen Souveränität

die lichtgewordene Majestät einer uni-
versalen Ordnungszwinglichkeit: Liebe
und Freiheit als sammelnde Kraft.

II. Kriegerische Bewegung (Ausdehnung);
Eros, das Begehren des indischen Ego
'Herr der Lage' zu bleiben: Bejnoni.

 

Divinitatis Speculo – Der göttliche Spiegel
Zwei einander verbindende Prinzipien sind vonnöten. Dazu
bedarf es eines lebendigen geistigen Feuers des mittleren Prinzips.
Dieses Feuer befindet sich im Besitz der Dreiecke.
(Alice Bailey)

 

I. The Sacred Feminine – la Lumière
implicite, allpervading light; subtiles
kollektives Unterbewusstsein;
'frohe
Magd
' des 'Herrn der Heerscharen'.

Tajalli, matrice sensible, listening
womb, das Sich erträumende Herz, der
subtile Sinn für den Zusammenhalt aus
dem Schrei für das Unbegreifliche.
 

II. Politische Raumverdrängung:
„Ich bin, und außerhalb von mir existiert
keine andere”; Herrin, Himmelstochter,
das heilend existierende Ich-Gefühl.

I. Das physisch-sündige Ego im
Gefühl für den Sieg; Musikalität und
sympathetische Resonanz; der mikro-
kosmische Schöpfer interner Welten.
 

Intra-Terrestrial Influence, Einklang mit der Natur: Ordnung – Kohärenz – Organisation.
Kosmische Identität mit all dem, was lebt und leidet: das Überwinden eines Anhaftens
an materielle Annehmlichkeiten und emotionale Abhängigkeit; der Morgentau der Erde.
 

Die Selbstbestimmung der Männer erzeugt Kriege auf Erden; wohl aber
wandelt Gottverwirklichung der Frauen die Selbstbestimmung ihrer Männer
in heilige Berufung, mit der sich Frauen verwirklichen als Christus, der Friede
.

 

*           *           *

 

 
   

Das Meditationstuch des Niklaus von Flüe


So wie die Strahlen ausgehen, so gehen sie ein  Verwandeln sich Frauen in das Ihrige, ist der Spiegel der weiblichen Seele 'herrlich, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler' (Epheser 5:26) geläutert, sprechen sie, ihrer innersten Einstimmung folgend, den Dharma [Medaillon oben links] als heilige Emotion – das unausgesprochene Wort, das aus den Tiefen auftaucht – dann kann geistliche Männlichkeit das Heilige Spirituelle Weibliche [Medaillon unten rechts], welches der Mannen Natur wandelt, als das Ungreifbare verehren. Im Radbild ist der Sechs-Stern verborgen, Buddhas Gott seiner Kinder des Lichtes: »Vater« ist die zum Geist hinstrebende Evolution der Materie, Licht, das aufkehrt und dann auftaucht als 'der Duft der Rose' von Innerhalb [Dreieck mit der Spitze nach oben]; »Die Mutter« ist das Licht der Intelligenz, die Involution des Kulturellen Schöpferischen Geistes, der zur Materie hinabsteigt, um Sie zu beleben [Dreieck mit der Spitze nach unten]. So bringen wir als 'Engel Gabriel' [Kreis unten] der Menschheit die Botschaft, das Unhörbare kommt zu Gehör [oben], wir schauen das Unerkennbare 'von Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12) [Die Mitte]: und sind die Ergriffenen.


Alchemie des Glücks 
Mit den Augen der Betrachterin 'S. Magdalena' enthüllt das Mandala Stufen des Aufgangs des Mondes, das Erwachen der Seele in der Begegnung, beginnend mit 'Kreuz über dem Mond', (4) dem Saturn, der vedantische Sufi-Buddha als sanfter Herrscher, der hinführt zum 'zunehmenden Mond auf dem Querbalken des Kreuzes': (3) Jupiter (Rama), der Befreier der Weisheit durch analytischen Dialog; daraus erstrahlt (2) das geistige Herz 'Geburt des Herrn der heiligen Weiblichkeit': der Mond; es folgt der Sonne Pfad: (1) Venus, die Große Göttin, Sonne über dem Kreuz (dharma am kabbalistischen Pult), das universelle kosmische Bewusstsein mit Hilfe tantrischen Geistes (Jakobsleiter, Genesis 28:12); (6) ruht 'die Sonne unter dem Kreuz' (ursprüngliches Zeichen des Mars/ Shiva), enthüllt der Priester die Weisheit: (5) das Golgatha-Mysterium, 'der Vorhang des Tempels zerreißt' (Matthäus 27:51-52); die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, steht allein und das geheimnisvolle Geheimnis, das Kreuz, Sonne und Mond in sich vereinigend, wird offenbar: (7) Mercurius. || Der "männliche" Pfad beginnt mit (6) Frömmigkeit und (5) 'mystischer Kreuzigung'; Libido-Verklärung und 'Himmelfahrt des Eros' führen zum (4) 'prophetischen Sein: Samadhi mit offenen Augen'; (3) in 'Herabkunft heiligen Geistes als dialogischer Heiler' gebiert sich (2) 'das fühlende Herz'; sodass letztlich (1) 'ein Engel die Stube seiner Frau betritt'. || Die Strahlen erweisen: Buddha erhebt sich durch die Venus; der Mond erhält sein Licht von der Sonne; während Shiva durch Rama seine Bestimmung erfährt; das Schöpfungsprinzip der Materie entfaltet: der Gesandte.

 

 
 


Vor der Neuen Welt gab es nur Ihn. Doch innerhalb aller Kreise da ist Sie, 
im Zentrum der leuchtenden Stille: Der Schoß, der den Funken der Schöpfung enthält.
 

Hochzeit der Malchuth mit Tifereth


Undifferenziert eine Frau ins Zentrum zu stellen, führt zur Rückentwicklung der absoluten Weiblichkeit wie der Männlichkeit (Julius Evola, Cavalcare la Tigre). Es braucht den Erkenntnis-Blitz der Kultur Kreativen – die 'mit Geist begabten' (Numeri 27:18); die Vision, mit denen sich 'Die Große Mutter' donnernd konkretisiert, in 'weißem Nebel' kondensiert – nichts Böses ist von 'Ihm, heiliger Geist, der alles lehrt' (Johannes 14:26) vorstellbar. Weiblichkeit bringt jene Botschaft, strömend von 'Gottes Quelle', der frischen Schwung in die Menschheit bringt. Gleich Schneeflocken, die von den Kissen der Frau Holle {Sonnengöttin von Arinna} auf die Erde wehen, kommt 'der Tröster' mit der Verkündigung der Neuen Botschaft zur Menschheit, was Shekhina, die Weisen Engel zusammenkommen lässt, um das Heilige zu ihrem Mittelpunkt zu begründen: 'Vom Zion her, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf' (Psalm 50:2). Wie von Stahl gemeißelt in den Stein der Weisen ist diese 'Smaragdene Vision'. Phönix als Friedenstaube steigt feurig empor, Zweifel und alle Furcht verbrennend. Donner und Regen, Wind und Blitz (Psalm 97:4), der Himmel Sonne strahlt den Regenbogen, Tropfen Tau rinnt in ein Meer von Licht. 'Sonnenstrahlen gelten Ihrem Saal, Glanz des Mondes Seiner Macht, Sterne leuchten an Ihrer Stätte' (Die Edda, Völuspa) – sie unterscheiden sich durch ihren Glanz.


Die Juden erfanden gottesfürchtige Propheten vor der Großen Mutter; im Meditationstuch Bruder Klausens vollendet sich dieses Mysterium im Weiblichen, im Bild Mariens, die vor dem 'Stein, den Bauleute verworfen'
(Psalm 118:22) steht, dem "Lesepult", an dem die Sephiroth 'Kether,Geburah-Chesed, Tifereth, Hod-Netzach' eingraviert sind. Ganz Indien lehrt Krishna zu kennen und zu lieben; in 'Kreuzigung, Grablegung, Auferstehung, Himmelfahrt, Wiederkunft' hat sich uns das Geheimnis der Bildung eines Universellen Gemeinwesens evolviert. Der Erzengel Gabriel, die Innere Stimme unseres seelischen Gewissens, lehrt das Gesetz der Botschaft des Neuen Bundes: „Wen der Herr erwählt, der darf sich ihm nähern“ (Numeri 16:5). In Judäa wurde der Diener Gottes geboren, aber zu seiner Reife gelangt er erst bei den Sufis.

 

 
 

 


Die ungeteilte Einheit

Atma – Mahatma – Paramatma


Unser Hauptproblem in der Beziehung zwischen Frauen und Männern ist, dass wir nur die Oberfläche sehen, nicht die Tiefe: dass der spirituelle Nordpol im Geist der Männer schmilzt, dass der weibliche Südpol überhitzt das Maskuline überfischt, das seinerseits das Grundwasser übernutzt; dass saure Abfälle in den Ozean 'Weiblichkeit' geschüttet werden; dass das Ausschauhalten nach der, von muselmanischen Sultanen beeinflussten, "höheren Moral" der protestantischen Priesterinnen die Eifersucht aufflammen lässt und wir auf dem Gebiet des Herzens fast schon den 'point of no return' erreicht haben – die Schädigung der menschlichen Kultur durch Verunreinigungen der Inneren Bilder wird hunderte von Jahren fortdauern. Guides managen Seelen in ihren geistigen und spirituellen Problemen; wenn wir Menschen auf kulturellem, ökonomischem und menschlichem Level kulturell zusammenarbeiten würden, könnte eine Menschheit Fortschritte machen; es würde nur einer einzigen Dekade eines Gewahrsamkeitsschutzes bedürfen die Tridiversität der 'Weiblichen Seite Gottes' zu enthüllen: (1) die Wiedergeburt des Planeten durch die Zeugungskraft der Frau; (2) der Einfluss der 'spirituellen Sohnschaft der Bodhisattva' auf den Wandel in der Weltwirtschaft; (3) von der Idee Abstand nehmend, dass Erzeugen von Konsumartikeln gleichfalls unser Glück mehre, offen zu sein, mit dem 'seelenvollen Schöpfergeist' [The Cultural Creatives], den Reisenden zwischen den Ländern, zu kooperieren, Die Kultur unseres verlorenen Menschseins wiederfindend helfen: dass sie bleibt.

Es ist schockierend und tief beschämend, dass Mütter sich nicht zur Wehr setzen, Töchter Männern auszuliefern, dadurch dass sie den Dialog mit Dem Gesetz und 'Buddhismus und Islam' verweigern. Das Gebot der Großen Mutter: „Ich bin ein eifersüchtiger Gott: du sollst keine Götter neben Mir haben“ (Exodus 20:3) ist Felsenfundament, dass Frauen, als 'Buddha', eine Neue Welt aufbauen, während spirituelle Männer Die Kirche erneuern. Man wird finden, dass heutzutage viele Männer in ihrer äußeren und höheren Persönlichkeit spirituell, jedoch in Bezug auf 'Leid in planetarischem Gewahrsein' wenig mitfühlend sind; unterstützt werden sie immer noch von Frauen, die dazu als androgyne Racheengel spirituell sein wollen und dahingehend auch ihre Berufung zum Aufbau der Materiellen Welt "pflichtbewusst vergessen". Im Neuen Zeitalter aber wird als Notwendiges die Führung der Hausgemeinde im Vordergrund weiblicher Tugenden stehen und damit entschieden jener "Frauen-Power im Männerkomplex" entgegenwirken: Es gilt verweiblichte und sektiererische Männer-Priestertümer abzulösen durch die Erweckung einer 'Universellen Geistigen Spiritualität der Frau' im Sinne einer 'Psychoanalyse Buddhas'. Für die Männer auf Planet Erde zeichnet sich die 'Einheit der religiösen Ideale' in einer 'Imitation Christi' {Standhaftigkeit gegenüber der Versuchung (Matthäus 4:11)} ab; Geist und Wahrheit eines mystischen Islams wird der Versuchung 'Judentum in der Nachfolge Petri' widerstehen können.

Wenn Frauen von Dharma-Praxis, von Liebe wegen, zur Weisen Seele (Mahatma) emporgewachsen sind, sodass ihr Wissen Männern den Pfad zur 'selbstlosen Seele' (Atma) weist, finden Frauen zur universell wirkenden Persönlichkeit Eines Planetarischen Bewusstseins.

 

 
 

 

Geburt des Göttlichen als Frau


Eines Nachts wachte der Druide und studierte, wie er das immer tat, die Himmelssterne.
Die ganze Nacht über sah er eine Feuersäule brennen und sie stieg aus der Hütte auf, in
der die Sklavin mit ihrer Tochter schlief.
(Vita prima sanctae Brigitae auctore anonymo)

 

Ethik und Verwirklichung

Der Impuls zur Veränderung kommt von oben, von der Erweckung jenseits eines
'Leben als dienende Frauen', von jener Heiligkeit, in der »Gott weiblich« überschattet
(Lukas 1:35): ‚Licht auf ein Licht‘ (Sure Al Noor). Auf dieser Stufe der Verwirklichung sind
die Archetypen nicht mehr Symbole, die man als eine Form bezeichnen könnte, sondern

Exhortatio ad laudem Dei

Aquarell 474mm x 650mm

 

 

 
 

 

Vom Flügelschlag der Schmetterlinge


Als Preis für das ihnen in Liebe und Sympathie verliehene Leben, müssen Männer jenes planetarische Gewissen entwickeln, in dem ihnen bewusst wird, dass sie dem Geschick der Frauen zurückzuerstatten haben, was sie "der Erde geraubt" haben. In anderen Worten: In »der heiligen Nacht« bricht »Der Tag der Frauen« für das Goldene Zeitalter an.

Das Seelenleid der Frauen gilt es zu lindern, dafür muss 'Selbstdarbringung in Seelenzeit' gebracht werden. Männer erwidern klever: „Das Alpha haben wir vergessen und das Omega nicht verstanden, weil wir inzwischen das Alpha vergessen hatten.“ – wer im Verstand lebt, wird Begehren als erhöht auffassen von unten; wer in seiner Seele lebt, vermindert von oben. Der eine versteht die Dinge so, der andere bzw. auch so, 'der Schlaue aber macht sich den Doppelsinn beliebig zunutze' (Thomas Mann: Doktor Faustus). In anderen Worten gesagt: 'Es gibt nichts Schlimmeres als ein brillantes Bild eines schlechten Konzepts' (Ansel Adams).

Jetzt, in unserem Zeitalter, wenn es sich ereignet, dass Weiblichkeit sich von den Unvollkommenheiten 'des Körpers, des Herzens und der Seele' zu lösen beginnt, um die Vollkommenheit jener Christ-Geburt „Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ geschehen zu lassen, braucht es Mitgefühl, spirituelle Liebe (Gnade der Vergebung) und der Seele Sehnsucht geistiges Erbarmen zu schenken. Größte Seelen-Zärtlichkeit und himmlische Wachsamkeit ('frei schwebende Aufmerksamkeit') sind dabei für jeden Kulturell Kreativen im Universel erforderlich. Und es ist einzig diese Erfahrung, die Männer dazu bringen wird, zu sagen: „Meine Füße, seid gewissenhaft, damit ihr nicht auf die Dornen tretet, die auf eurem Weg liegen, damit die Dornen nicht zu wehklagen haben: ihr habt mich zertreten!“

Wenn der Männer 'Strom des Geistes' – das durch Mitgefühl gestärkte und durch spirituelles Erwachen gezügelte Bewusstsein – in seiner ganzen Kraft fließt, reinigt er alles, was ihm im Wege steht, wie der Ganges, nach Lehren der Alten, alle reinigt, die in sein heiliges Wasser eintauchen. Sodann werden Frauen nicht umhin kommen, den Worten Buddhas zu glauben: „Ein falscher Blick, eine unbewusste Geste, ein nicht gesagtes Wort, ein giftiger Gedanke reicht aus, um die Seele eines Mannes zu töten – das ist schlimmer als sein Tod.“

Bildlich gesprochen: In allen Frauen ist ein Schmetterling, der darauf wartet, seine Flügel auszubreiten; doch 'Madame Butterfly' – die Seele: der Herr – wird immer Raupe bleiben, wenn Frauen weiter auf die Art und Weise lieben, wie sie lieben ..., es sei denn, sie geben Männern zuvor eine Chance, die Bewegung eines spirituellen Aufsteigens sich vollenden zu lassen, indem Weiblichkeit, erwacht zu ihrer Seele, das Heiliggemäße in Körperlichkeit und Psyche ist. Denn schaffen jetzt nicht Frauen Bedingungen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, werden sie auch nicht ihre Flügel ausbreiten können – statt die Umgebung an sich anzupassen, werden sie letztlich doch wieder Opfer der Leben seelenloser Männer sein. Frauen sollten mit erwachter Seele auf die Männlichkeit einwirken, um die günstigsten Bedingungen für die Entfaltung ihrer intuitiven Natur zu gestalten, was die Manifestation des Planetarischen Bewusstseins ist. Begegnet Männern in Frauen eine noch größere spirituelle Macht als Männer selbst sind, wandelt sich der Männer dominierende 'representation collective' in geistige Kraft als das schöpferische Licht für die Entfaltung Kulturell-Kreativen Bewusstseins als die Frauen. Sodann werden Männer ihre lügnerischen kollektiven Idiosynkrasien bereuen, denn die Weisheit spirituellen Lebens der Frauen lebt, dass es möglich ist, dass sich Sünder in einem Moment in Heilige verwandeln. Findet schließlich, von den Männern ausgehend, eine beständige Ausgießung seelischen Magnetismus statt, werden Frauen zum »Göttlichen Brunnen«, und 'die Schlange stiehlt nicht mehr das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgameschepos, Tafel XI).

Dann ist der Flügelschlag der Schmetterlinge mehr als 'Sonne, Mond und Himmelsferne' – und es offenbart sich »Das Große Gesetz«, welches die Engel zu befolgen haben, sollte sich das Leben nicht auf ungeahnte, unglaubliche, unbeschreibliche Art und Weise an uns rächen: Letzten Endes ist das Erwachen die einzige Zuflucht für die Wesen (Anuttaratantra Shastra).

 

 
 

 

 


Geburt des Menschengeschlechts gebührt Notre-Dame,
die heilig-handelnde Schönheit des göttlichen Spiegels

 


 

Himmlische Weiblichkeit ist 'Kirche aller Kirchen'. Sie kann der Menschheit bringen, was jede menschliche Gemeinschaft bedarf: Über-persönliches Ideal mit der Pflicht des Gebens von Befreiung von ich-zentrierten Wünschen, und einem aktivem Streben nach Verschönerung und Veredelung des Daseins mit Betonung des rein Schöpferischen Menschlichen {Baba-Yaga & Ama-raga}. (nach 'Gottes-Brief Albert Einsteins, 3. Januar 1954').

Gott – Magna Mater einer Doppeltrinität  Zerbrich die Formen der Vergangenheit! Diese drei aber erhalte: Die Eine, die Ihren Leib liebt, welch' schönes Gewand, als erfreuliche Zier, denn Der Eine hat Freude daran im Körper schöpferisch tätig zu sein. Das geheimnisvollste Geheimnis aber ist Das Eine, Ihrer Seele Freude, im Leib wirksam zu sehen. Denn siehe, der Liebe Sinn hängt vom Inhalt ab, und nicht nur von der Form.

Entsagung der Entsagung – aus Liebe  Neue Ethik begreift Religion nicht vom spirituellen Resultat organischer Gehirnveränderungen (1 Korinther 15:8) durch den Archetyp Jesu, sondern als die Kultur evolvierten planetarischen Bewusstseins durch Die Große Mutter. Die Lust der Großen Mutter und der Eros der Reinen Göttin ist das wechselseitig Befruchtende und aufregend Verheißungsvolle für die Zukunft einer Menschheitsreligion.

Die Zukunft der Menschheit als Hu-manity hängt von der Wiedergeburt Unseres Gewissens ab, was sich im Licht der Großen Mutter erweckt; Ihr kontinuierlicher Einfluss bildet nicht nur einen Schutz gegen Krankheiten und Seuchen, Kriege und Zerstörung, sondern Sie hilft in umfassender schöpferischer Macht uns Menschen sich zu entfalten.

Was die Atmosphäre auflädt und mächtig anzieht  Binah, der Genius der Sonne, verleiht Wissen durch seiner Seele Vision; Tifereth, das Herz der Schönheit führt den Dialog mit dem Blick ihrer Augen; Kether, der Sonnenglanz der Großen Mutter spricht durch Liebe.

 

 
 

 

 

Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Immerwährenden Weiblichkeit
Durch die Wellen Unserer Planetarischen Vernunft
Durch den alldurchdringenden Geist im Kosmischen Raum
Reinige und Belebe Uns neu, und Wir bitten: Heile Unsere Welt,
Und Das Herz der Erde, Und Die Seelen aller.

 


Von Ewigkeit her entschleierte der Geliebte seine Schönheit in der Einsamkeit
des Unsichtbaren, er hielt den Spiegel vor sein eigenes Gesicht – und sehnte
sich dennoch danach, sie in einem anderen Spiegel zu sehen.
(Jami)


Die von Ewigkeit her zeugende Kraft hat bei der Entstehung der Welt den Genius der Liebe und die Heilige ausgeschieden; daraus ist eine Hülle aus feuriger Vision herum um den die Erde umgebenden femininen Intellekt gewachsen. Und nachdem Buddha geboren ward, erbebte die Erde, und die Sonne und ihr Mond verfinsterten sich – doch alles blühte, der Himmel ward heiter – es donnerte, leiser fruchtbarer Regen fiel, ein sanft kühlender Wind wehte. Da haben sich die Sonne, der Mond und die Sterne neu gebildet und Engel und ihre Gefährten heilen die Erde mit Einem Glanz von Erkenntnis.

Vollständige Friedenskraft können Frauen in der Einheit als 'Göttliche Mutter' nicht aus sich selber haben; es muss ihnen vielmehr von 'spiritueller Bruderschaft', dem seelisch-schöpferischen Geist der Männer geschenkt werden. Im Licht freudiger Gnade, welches den Männern daraufhin vom Weiblichen entgegenkommt [die Erinnyen sind für immer entschwunden: Krankheit, Krieg, Tod enden], erwacht das Kulturelle Leben in großem Entzücken; nunmehr ist Das humane Leben gleichsam von 'Gott als Frauen' geschaffen. 

Fragment

Herunterfließen müssen heilige und spirituelle Kräfte in eine Menschheit  Spirituelle Männlichkeit muss so sehr mit dem Kulturell-Seelischen herabkommen, dass das heilige Weibliche auf Planet Erde die spirituelle Erneuerung ausbreiten kann. Wenn aber nun Frauen ihr Selbst, ihre eigene kontemplative 'Aufgewecktheit Buddhas' verschmähen, um doch persönlich Herrin oder gar wieder "fromme Köchin oder Gartenfrau" zu sein, und Männer gar nicht zu deren 'Punkt Alpha' universaler Entwicklung führen – durch 'Fasten und Gebet' (Matthäus 4,2) den Christus zu imitieren, der in ihnen veranlagt ist –, stattdessen Männer drängen, schon jetzt Diener zu sein, während diese einfach nur "Chef" bleiben wollen, degenerieren die Geschlechter auf frühere Stufen ihres Daseins zurück.
 

Nichts wird imstande sein, den kühnen aber edlen Liebeswillen und Kosmischen Plan,
mit dem sich die Frauen ihre Neue Welt schaffen, zu verwischen.
(Frédéric Chopin)


Doch nur 'von Liebe wegen' heiliger Göttinnen entwickeln Männer ihren ureigensten,
seelischen Eifer, Hingebung und Feuer für das, was durch Frauen neu geschaffen wird.

 

 

 

Fresko im Kreuzgang von Heiligkreuztal

 

Dialog – Planetarisches Bewusstsein der Frauen in der Seelenkultur ihrer Männer

Dialog verlangt als Grundlage die Atmosphäre zur Wiedergutmachung: das energische Eingreifen der Männer: das zu sagen, was notwendig ist, um die Situation wieder ins Lot zu bringen. Dialog muss beginnen mit dem Aussprechen der ursprünglich falschen Ausgangspunkte einander widerstreitender Nationalismen: Protestantismus (Konkubinat) und Polygamie (Scharia-Islam); im reuevollen Bekenntnis, dass das passive Chaos ins katholische Getaufe zu Paternalismen, zum schiitischen Islam (französisch: affaires) und seinen Ordnungen von Bürgerkrieg, ethnische Säuberung, Deportation, geführt hat. Die falsche Identifikation aufhebend, sein dialogisches Selbst verwirklichend, das bedeutet für Männer: das Erkennen der Abhängigkeit von der göttlichen Gnade der Frauen. Erst dann kann das Frauen-Selbst zur erleuchteten Seelenerkenntnis finden, was zu Einer spirituellen Wahrheit in der Beziehung zwischen Frauen und Männer führen kann: die begeisterte Sehnsucht der göttlichen Mutter zu Ihrer individuellen Schöpferischkeit von Liebe des kulturell-schöpferischen Menschen.

Psyche-Analyse: 'Des Glaubens Tochter, Schwester heiliger Weltschöpfer bist du' (Rigveda)
Frommes Frauen-Bewusstsein will sich oftmals nicht wandeln, daher weist es das, was auf seine Religion an Ethik herabkommt, zurück; dieser Widerwille in Frauen sich zu wandeln, kann sich nur auflösen, wenn Weiblichkeit den analytischen Pfad Buddhas angenommen hat, sich für den ‚Dialog der Frauen‘ öffnend, sodann willens ist, durch spirituelles Guidance-Geben den individuellen Pfaden der Männer, seine seelische Natur in die 'meisterhafte Persönlichkeit Gottes' zu wandeln, um so, seiner spirituellen Sehnsucht nachkommend, eine Schöne Neue Welt aufzubauen. Tiefenpsychologisches Lernen wird oft mit 'Reue und Buße' in Verbindung gebracht. Das würde bedeuten, dass Frauen böse waren und jetzt gut werden müssen. Im eigentlichen aber ist es 'Rückkehr' – Frauen waren in ihrem Kern immer gut, wenn auch einige Verhaltensweisen falsch gewesen sein mögen, sie brauchen nur noch ihren wahren Platz und ihr wahres Selbst wiederentdecken und, vom seelenvollen, kulturellen Geist der Männer geführt, dorthin zurückkehren. Das Erblühen weiblichen Seins rührt von schöpferischer Heiligkeit der Männer. Wenn Männer ihr marianisches Gelübde wieder aufgenommen haben – letzten Endes geht es für sie darum, um Vergebung zu bitten – Frauen zu helfen, zu heilen, 'wird es im Land keine Verführung und kein Unheil mehr geben' (Sure 8,73 Die Beute).

 

 

 

Über die sensible Abhängigkeit dynamischer Systeme
von den Anfangsbedingungen


Sonne und Regen
Der Legende nach erschien im 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung dem Propheten Elias am Hange des Berges Karmel, als er tief im Gebet versunken war, in einem hellen Licht, das vor ihm schwebte, eine wunderschöne Dame, die ein Kind auf dem Arm hielt. Als die Vision endete, prasselte ein starker Regen auf die Erde nieder und beendete eine lange Dürre, die das Land zuvor heimgesucht hatte.

Die Aussaat der Seele ist ein von Gott geschenktes Licht und dass es so hell und stark in Notre Dame (Frau Holle) erstrahlt, ist nur deshalb, weil es unter dem Druck und Drang von Exil entstanden und hervorgebracht worden ist, und weil es den Zweck hat, die Dunkelheit der Völker zu erleuchten. In höchster Sehnsucht, unter dem Druck des Lebens in der Diaspora, werden die innersten und besten Eigenschaften Saoschyans, die Christus-Seele, zu der Großen Symphonie »Universel« von der Holden Weiblichkeit (Hl. Koran, Sure 24:33) herausgepresst, in der Nacht der Mütter, wenn zur Mitternacht der Wintersonnenwende die Sonne in das Zeichen Steinbock eintritt, und sie im fünften Haus der Jungfrau steht, was die Geburt eines Kindes anzeigt; deshalb wird die Sonne beim Eintreten in den Steinbock der Jungfrau Sohn genannt [daher ist auch die Legende zu verstehen, dass Buddha seine Frau, die Königin, in Nacht, da sie ihren Sohn gebar, verließ, und er 'paticca samuppada', das Gesetz der Bedingtheit erschaute.] Es ist Das-Licht-der-Welt-erblicken, dem »die Drei Könige» (Rama, Shiva, Buddha) folgen, dem Kinde huldigend, wie es heißt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort (Johannes 1:1-3, Genesis 1:1-3; siehe Dreifaltigkeits-Ikone, Rubljow). Das Gemeinwesen, die erneuerte Kirche als Gemeinschaft der Engel, ist »Leib Christi«, dieser bringt den reinen, ursprünglichen Geist hingebungsvoller Weiblichkeit, die das Heilige selbst und 'den Engel mit dem kl. Buch' (Offenbarung 10) hervorgebracht, auf die Erde. (Augustin Aurelius Augustinus, Vierzehnter Vortrag über das Johannesevangelium)

Das Neue Dach von Notre-Dame  Eros-Spiritualität, welche heute fast ganz im Bereich herrschender Männerwelt initiiert ist, muss sich soweit in ein seelisch-brüderliches Kulturell-Kreatives wandeln, dass dies zur Begeisterung des Weiblichen Organismus »European-Women-Global-Ethics» wird. Was vorher einzig von spirituellen Vätern und Söhnen ausstrahlte, das erglänzt als Offenbarung aus der Sternenwelt: ein von kriegerischer Spiritualität bedrohter Planet wird jetzt gelenkt durch objektiv gewordene Friedensoffenbarung Notre Dames, der Göttlichen Mutter, hinter der Eine spirituelle Wesenheit 'Männer', die nächste Stufe ihrer eigenen Entwickelung durchläuft als Gott-ist-Mensch-gewordene Diener: The Cultural Creatives. Statt Kriegsgöttin Kali ist nun-mehr Erzengel Michael der Verwalter kosmischer Intelligenz, insofern diese durch die Inspiration kulturellen Geistes in die Ideenordnung des weiblichen Organismus strömt.


Dawn with great glory, Goddess, Lady of the Light,
Dawn thou with riches, Bounteous One.
Rig-Veda, The First Mandala 1.1.48
 

Mögen alle Wesen frei von Leid sein.
Mögen alle Wesen glücklich sein.

 

 

 
 

 

L'estro armonico: Visitatio Mariae – Isis leading the Queen by the hand

 

Jede Frau muss sich erst durch den Traum-Gott ihrer Religion erfinden, sich selbst er-
kennend, bevor sie sich aufgeben kann, um die Eine zu verkörpern von humanem Geist
.

 

 

 
   

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