Inhaltsverzeichnis  

home: www.women-global-ethics.com

download

 
     

essence  Alpha et Omega (pdf)

 

 



Tiagaraja Adil Christoph Allenstein

MILLENNIUM  MUSIC  POETRY

Symphonie der Freiheit




The evolution of human cultures

Through Women The Future Generations Come





Der Zustand des Ganzen organisiert die Teile (David Bohm) – Jeder Mensch ist ein
neuer Anfang, begabt mit der Freiheit zum gemeinsamen Handeln (Hanna Arendt)

 


DAS BUCH DER GESÄNGE

MILLENNIUM MUSIC POETRY

Die Rolle der Cultural Creatives im Politischen Wandel

 



Das Buch der Gesänge umfasst Vier Gesänge
 

1. Gesang

Die Einheit der Religionen
die kabbalistische, zoroastrische,
buddhistische und hinduistische Tradition

2. Gesang

Gnade und Erbarmung
die islamische Tradition

3. Gesang

Der Universel [solidarity in diversity]
die himmlische Kirche unserer Erde.

4. Gesang

Der Heilige Gral [soleá]
die Ethik erleuchteter Seelen ist das Fundament
eines Gemeinwesens universaler Schöpfung

 




Dedicated to the Sacred Heart – Consciousness of The Planet

IN HONOREM ASSUMPTIONIS BEATAE MARIAE VIRGINIS
@ EXALTATIONIS S. CRUCIS @ S. MARIAE MAGDALENAE
@ DECEM MILIUM ANGELORUM*
                                                                 

Ethik ist ein sichereres Mittel als Krieg, um dem Terror ein Ende zu setzen.
'Musik ist der Weg der Tapferen zum Frieden' (Joyce DiDonato).



Cover-Partitur von Tiagaraja B.A.Ch. Allenstein: II. Millennium-Schlusschoral
'Religionen-Apoptosis, Rondo zu 7 Kulturen [Con Mortuis In Lingua Mortua]:
Introitus missae – Fuga (epilogi) zu den Religionen der Erde,
Prélude (prologi) zum Dialog'.
back cover: 'Visitatio Mariae' - Glorifying His Name visits The Glory of God; S.Maria et
Elisabetha – Begegnung von Transzendenz und Immanenz / Ölpastellkreide auf Papier.
Gebete für den Universel sind von Hazrat Inayat Khan komponiert, Paris-Suresnes 1921.
Erläuterung des Begriffs 'Einig-Wesen': In unitate Spiritus Sancti.

Fotos: Tafel V, Maurice Ressel von German Doctors e.V. und Chantal Neumann; Universel S.12
L'homme et son Créateur, Myriam Benhamou, Galerie Art 25, Quartier du Marais, Paris; S.105
Celtic Trinity Knot, Universal Creation for One-World, Kristen N. Fox, Upstate New York;
S.108 'Die Hochzeit der Malchuth mit Tifereth' (Psalm 50:2), Arche Sophia, Linz, Austria 2003.

 I beg to offer my respectful obeisances unto Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan. Frau Andrea
Clodi sehr herzlichen Dank für ihre unermüdliche Hilfe bei der Korrektur des Gesamtwerkes.
http://www.universel-ethics.com. Paris 14-Octobre 2003 / aktualisiert: 12.12.21 /2017-02-17.

 Copyright © 1998-2018: expression is protected, facts or ideas belong to humanity.
Das Werk MILLENNIUM MUSIC POETRY einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich
geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung von Women-Universel-Global-Ethics unzulässig.
Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme, außer zu rein persönlichen Zwecken.

* Wenn die Sonne beginnt ihre Strahlen auszubreiten, zeigt Sie ihr Gesicht auf zehntausend Wegen.
Zehntausend Dinge beginnen dann Das Leben zu zeigen, in Dem sie sind.
(Tao Te King 42)

Wenn es uns nicht gelingt, dass zehntausend Engel ethisch handeln, werden wir zusehen müssen,
wie hinduistischer Sufismus (Genussehe) gegen anglikanischen Protestantismus Völkermord begeht.




MILLENNIUM MUSIC POETRY

DAS BUCH DER GESÄNGE


essence

Alpha et Omega


Overcome cultural conditioning
through Human Spirit in Community –
the cosmic code is not conditioned nor predictable

Dem Gemeinwesen aller fühlenden Wesen geweiht
zur Pracht, Ruhm, Verherrlichung des Einig-Wesen in der
Einheit der religiösen Ideale für eine gerechtere, menschenwürdigere,
freie Welt und es mag die geneigten Hörer, im Dialog der Kommunion
κοινωνία
, zur eigenen Komposition ermutigen, dann hat es Seinen Sinn.

Als Gott die Schöpfung schuf, schrieb er in einem Buch,
das er über dem Thron aufbewahrt, Folgendes:
Meine Barmherzigkeit hat über meinen Zorn gesiegt. Hadîth qudsî

Jener Inspiration der Essenz der Weisheit gewidmet,
die den Menschen Guten Willens Frieden bringt und mit
ihrer Forderung nach Solidarität zwischen den Generationen
die Abwesenheit der Voraussetzung von Krieg auf Planet Erde begründet.

Geistige Wohlfahrt der Menschheit liegt in ihrer Kunst einer Musik der Vielfalt
menschlichen Seins. Sie müssen wir umarmen gegen den Stiefel der Missachtung,
der Zensur, der Lüge, der Gewalt von Regierungssystemen unserer Zeit.
Planet Erde erwartet vollendete Humanität und Freiheit.

On dialogue: Gott ist sowohl der fragende Geist als auch die Antwort gebende Person
Im Brennpunkt gewissenhaften Erfassens der Heiligkeit unseres Menschseins
steht jetzt Unsere gemeinsame Verantwortung für die geschwisterliche
Humanität: zum Dialog zusammenführen und Netzwerke bilden.

Es verpflichtet uns, für das Entstehen von Organismen zu sorgen,
in denen wir uns bei der Lösung von Schwierigkeiten aller Art helfen.

Männer sind heute auf der Suche nach ihrem eigenen Vorteil, ohne Rücksicht
auf The Cultural Creatives. Das hat die Welt zu einem Schlachtfeld ständigen
Kampfes gemacht, in dem das Leben nichts anderes als Chaos geworden ist.

Spiritualität um göttlichen Ethos willen zu studieren, ist Machokultur; es belässt uns
im Unglauben, Kriege befehlen zu müssen, um die bloße Folge erotischer Ereignisse.

Verantwortlichkeit liegt an erster Stelle weder im fromm-gläubigen noch im
irdischen Handeln für andere, sondern im Wesen unseres Menschseins selbst;
wirklicher Ausweg ist dienen {agápês douleúete}, der leidenden Menschheit helfen.

Das Heilbringende unseres Planeten geschieht im dialogischen Organismus:
der Frauen Schöpfungs-Raum ist die transformierte Seelen-Zeit der Männer.

Die Kultur des Menschen muss von seiner Präsenz im Dialog bestimmt werden.

 

 






Everything is forgotten: the 'measuring instruments', the 'coat', the 'case', and especially the
'glasses'. „How can anyone live without all that?“
(Luce Irigaray, Ce Sexe qui n'en est pas un).

„… denn wäre es so, dann vielleicht. Aber da es nicht so ist, ist es nicht so.
Gegenteiligerweise…“ (Alice's Adventures Under Ground, Lewis Carroll)
.

 

 
 

»significatio passiva«: Ich bin, der ist, und du bist, die nicht ist.

 

Gott sprach, du bist nicht so stark,
dass du meine Einheit schauen kannst.

Da enthüllt Sie den Schleier, er sagte:
„Oh Du!“  Sie sprach: „O Du.“  Er sagte
„Oh Ich.“  Da sprach Sie: „Du und ich.“

Und ich sah mit Ihren Augen und versprach:
„Ich werde dich in meinem Gesang
blicken machen, wie Du blickst.“

 

Der Fischer und seine Frau
Da hat Mann gefragt. Da hat Sie gesagt:

Ich bin dein Herr und dein Gott. Und
er rief in den Finsternissen: „Es gibt
keinen Gott außer Dir. Preis sei Dir!

Ich war einer von denen, die Unrecht tun.“
Da erwählte ihn sein Herr und machte
Ihn zu einem der Rechtschaffenen.

 

 

Ob man Gott als Er oder als Es beredet, es ist immer Allegorie. Spricht Er aber Du zu Ihr, dann
ist die ungebrochene Wahrheit einer Welt von unsterblichem Sinn gewortet. (nach Martin Buber)

 


In Nocte Consilium

And there was a Queen who when a certain
Problem was brought to her by her minister, say,
'Sing it again'; and the minister would sing it again.
Maybe after four lines she would stop him and say,
'Sing it again', and the minister would sing again.
And after she had heard it three times,
Her answer would be perfect.


 


 

Vor dem Vorhang:

Heilen (Inayat) bedeutet Güte, Wohltat, Trost. In seiner Konsequenz bedeutet es: Selbstaufopferung zum Wohle der anderen. Natürlich ist das Die Botschaft Christi, des Gewissens: hingebungsvolle Liebe. Und der Schrei nach Erbarmen ist direkt vor unserer Tür! Menschen werden gefoltert, diskriminiert, verächtlich ausgestoßen wie Straßenhunde, Geruch des Terrors liegt in der Luft, und unsere Herzen sind angstvoll, bestürzt, erschrocken, discouragiert. Da, in der Nacht unserer Humanität, leuchtet uns Intuition des Menschseins auf, 'das Identische, welches das All erfüllt, die Menschheit erleuchtet und die Naturen unterweist, ihre Gattungen, so wie sie sein sollen, hervorzubringen' (Giordano Bruno), Sterne, die des Weltalls innerste, eigenste Herrinnen des Frieden sind: Women-Global-Ethics. Ihr Sinn ist nicht, politisch die ganze Menschheit in die Arme zu schließen. Ihre Aufgabe liegt vielmehr darin, eine Neue Welt aufzubauen in universellen Werten; und die Menschheit wird mit ihr teilen und teilt schon unbewusst mit ihr, wenn ihr seelenvolles Ideal ist, Menschen einzuladen, Mitglieder Einer Menschheit zu werden. Women-Global-Ethics geht aus der gegenseitigen Frucht des männlichen und weiblichen Geistes hervor; dabei gebiert sich Welt-Raum, der Vollendung Der würdevollen Schönen FRAU entgegen, vom Seelendienst der Engel.

Von der Versöhnung kriegerischer Dynastien mit der humanen Kultur   Sufi-Buddhismus kann Versöhnung bringen zwischen dem ererbten Priestertum (wie bei Aaron) und dem Priestertum der Großen Mutter ['ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum' (Hebräer 7:3)].

 



Wenn der Tod überwunden, der Drache, die Schlange bezähmt, der Titan
geschmolzen,
beflügelt und mit dem Geist der Wahrheit überwältigt
beginnt das Paradies der Liebe,
«Die Verheißung der Morgenröte».



Zhikr

Der blutge Zwang; denn wenn Ihr selbst die Krone
In Eurem Herzen bärgt, er stört nach ihr.
Deswegen kommt er an in wildem Sturm,
In Donner und Erdbeben
{Baubo} wie ein Zeus,
Auf dass er nöt'ge, wenn kein Mahnen hilft  -
Und heißt Euch beim Erbarmen Gott des Herrn
Der Krone abstehn und der armen Seelen,
Für welche dieser gier'ge Krieg den Rachen
Schon öffnet, schonen! Und auf Euer Haupt
wälzt er der Waisen Schrei, der Witwen Tränen,
der Toten Blut, verlassner Mädchen Ächzen
Um Gatten, Väter und um Anverlobte,
Die diese Zwistigkeit verschlingen wird.
Dies ist sein Ruf, sein Drohn und meine Botschaft.
William Shakespeare, König Heinrich V.

Hiob 6:15-30 / 19:19-29




Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

 

Wir übersteigen mit Hedonismus für den allgemeinen Wohlstand (das Freimaurer-Auge im Dollar steht im Harmagedon gegen die politischen Ziele fundamentalistischer Muslimbruderschaften [Jesaja 19:2-4]) die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Ehe. In einer kulturellen Erkenntnis, wie wir friedlich zur Menschheit evolvieren, wird uns die ethische Schöpfung 'Nachhaltigkeit der Familien' immer dringlicher. Jeder trifft 5-6 mal im Leben seinen idealen Partner, dieses kosmisch-romantische Prinzip garantiert einmal die idealistische Ehe zu führen. Doch Frauen sind nicht Dienerinnen, sondern der Männer geistigen Zeit Schöpferinnen einer Neuen Menschheit. Wie unnatürlich es uns auch immer erscheinen mag, es sollte ein natürliches Gesetz sein, dass der geringste Preis, den Männer ihren Frauen im Austausch für diese selbst geben können, selbstlose Seelenzeit ist. Unsere Erde darf nicht mehr ausgebeutet werden. 'Nicht die Göttin [al-Ilāha(t)] sondern Gott!' (Shahāda) wendet sich gegen jene Magie, die Form benutzt, um damit jenes zu erlangen, was dunkle Frauenschaft verlangt; der Stoff aber, den Frauen in ihrer Schöpferkraft zum Friedensraum der Welt transformieren können, um in persönlichem globalen Engagement der Menschheit einen Schritt voranzuhelfen, ist der auf planetarisches Wohl bezogene Seelendienst der Männer. Werden Männer begreifen, dass altruistische Freizeit, zur Entfaltung des Planetarischen Bewusstsein der Frauen, wichtiger ist, als Krieg zu führen um temporäre Nebenbeziehungen? Es braucht Engel für den Frieden; die Bärentatze (Talitha – Mk 5:41-42 – im Sternbild der Bärin) und das Herz Medeas sei euer Banner! In Achtung und Respekt gegenüber dem Fühlen des Menschen müssen wir sagen: „Wenn Liebe benötigt wird, Gott ist Liebe. Wenn man Gerechtigkeit ausüben muss, Gott ist Richter und Verzeiher.“ Und als sich die Seele so wieder geschmückt hatte, traf sie in Ästhetik, im Organismus Einer Menschlichkeit, den Geliebten.


*  *  *
 

Ich sah einen Traum heute Nacht: der Himmel schrie, die Erde gab Antwort, zwischen
ihnen stand ich. (Gilgamesh Epos, Tafel 8). Und siehe, ich fing an Worte der Inspiration
auszusprechen und zurechtzuweisen die Wächter des Himmels.
(Henoch, Kapitel XIII.9).

 
Prolog

Le temps fuit, la conscience crie, la mort menace –
 Le ciel sourit, l'enfer gronde, et les femmes dorment

 

'Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann werden wir Gott dienen, und Er wird verherrlicht werden.' Vision La Salette, 1858.

'Und siehe, der auf dem Berge saß, rief mit gewaltiger und durchdringender Stimme: Du gebrechlicher Mensch, Staub vom Erdenstaube, Asche von der Asche, rufe und verkünde, wie man in die Erlösung eingeht, die alles wiederherstellt, damit diejenigen unterrichtet werden, die, obgleich sie den inneren Gehalt der Schriften kennen, ihn dennoch nicht aussprechen oder verkünden wollen. Denn sie sind lau und oberflächlich, die Gerechtigkeit Gottes zu beobachten. Erschließe ihnen die versiegelten Geheimnisse, die sie so ängstlich in einem versteckten unfruchtbaren Acker verbergen; ergieße dich wie ein überfließender Quell, und verströme dich in geheimnisvoller Lehre, dass jene von deiner Ausgießung und Bewässerung erschüttert werden, die dich wegen der Übertretungen Evas mit Verachtung strafen möchten. Nicht von einem Menschen hast du die Erhabenheit dieser Tiefe. Von dem himmlischen, furchtbaren Richter wird sie dir von oben her gegeben, wo dieses starke Licht unter den Leuchtenden mit heller Klarheit flammen wird. Erhebe dich also, rufe und sprich, was dir in der göttlichen Hilfe kund wird! Denn der da jeder seiner Kreaturen mächtig und gütig gebietet, er durchströmt die, die ihn fürchten und ihm mit hingebender Liebe dienen, mit dem Licht der himmlischen Erleuchtung.'  S. Hildegard von Bingen, Scito Vias Domini I/1.

'Da kroch nach vorn der gottlose dreimäulige Drache und dachte bei sich also: „Diesen Glücksglanz, den nicht genommenen, will ich ergreifen.“ Aber hinter ihm reckte sich auf das Feuer des Weisen Herrn und sprach mit Worten also: „Zurück, lass dir das gesagt sein, du dreimäuliger gottloser Drache, wenn du den Glücksglanz, den nicht genommenen, dir aneignest, will ich dir gegen deinen Steiß emporflammen, gegen dein Maul emporleuchten und danach sollst du nicht wieder hervorstürzen auf die gottgeschaffene Erde zum Verderben einer Welt der Wahrheit.“ Da zog der Drache seine Pfoten zurück, besorgt wegen der Lebensgefahr, weil er vor dem Feuer in Furcht war.'  Zend Awesta, Zamyad Yašt 19,49-50.


Spiritualität ist die Maske der Männer im Frauenfang
Müssen wir uns, angesichts jener Kreise, die lächelnd ihren spirituellen Neigungen nachgehen, nicht fragen, ob Spiritualität ohne zugrundeliegendes gewissenhaftes planetarisches Bewusstsein nicht Hinwendung zur Selbstzentriertheit und egoistischer Gefühllosigkeit gegenüber Tatsachen Eines Schöpferischen Lebens ist? Ist "das Erwachen Gottes ins linke Gehirn" nicht Flucht vor der Existenz einer Schöpferischen Ordnung der Liebe, und damit krankhafte Abneigung gegenüber der bewussten Wahrnehmung 'Kreativer Gemeinschaft in Humaner Einheit'? Während Krieg, Massenflucht, Amok, Terror die Menschheit quälen, scheint es eine selbstsüchtige Haltung zu sein, spirituellen Individualismus zu lehren, statt die analytische Befreiung von den tief unterbewussten wie kollektiv bedingten Dingen, die den humanen Geist überwältigen und seiner kulturellen schöpferischen Freiheit berauben.

 


A.  Das Buch der Gesänge


Von Intimität zur Heirat  Es scheint, dass heutzutage eine selbständige junge Frau zu ihrem Glück nur noch einen Mann bedarf, der zeugt; doch alle unglücklichen Mütter sind, auf ihre eigene Art geliebt zu haben, unglücklich und alle glücklichen Männer ähneln einander, in ihrer Wiederkunft, in Christus. (nach Jane Austen, Stolz und Vorurteil). Freundschaftliche Beziehungen enden mit: „Warum macht hier keiner, was ich sage!“

Wie wollt ihr mit Nichtigem trösten? Eure Antworten bleiben Betrug. (Buch Hiob 21:34)
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender "Religionen", Wälder brennen; das Schöpferische erstirbt in der Verschmutzung des Glaubens, dem Überschwang der weiblichen Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (C. Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken der Kulturen zerfressen unsere Seelen.

Die Büchse der Pandora  Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne: unser Bedarf an Bequemlichkeit und an Selbstgeltung front die menschliche Kultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste, Übermaß an spiritueller Macht zieht die Weiblichkeit in das Verderben herunter (C.G. Jung); im Göttlichen verweilend mordet paternale Selbstherrlichkeit die Menschlichkeit der Menschheit; im angsthaften Zwang des Gewährens richten sich Frauen in ihrer Moral nach denen, die sie lieben (La Bruyere). 'Es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seele, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Theresa von Ávila, Libro de la Vida).

Allerdings ist es auf die Dauer nicht möglich, dass eine im Mutterglück schwelgende Frauenwelt von der tiefen Trauer ihrer Weiblichkeit – nicht Persönlichkeit durch Seelenbindung entfaltet zu haben, bei einem noch tieferen Elend der Nichtfindung des eigenen Selbst – nicht auf den heimlichen Wegen des Gewissens unvermeidlich angesteckt wird; jedoch wirkt, in Zunahme der Intensität des Konfliktes, die Abwesenheit einer Auffassungsbildung über den Sinn der Liebe wie ein Hemmnis, wodurch eine feministische Frauenheit neurotisch in orgiastisches Rasen gerät, während "die Besseren", in sonderbarem Weltschmerz, sich aus Übersattkeit von Intellektualität in die Maskenhaftigkeit einer Spiritualität psychotisch versteinern, aus der Styl und Kunst sich längst geflüchtet haben (nach C.G. Jung, Wandlung und Symbole der Libido). Solchermaßen ist uns unweigerlich das Bedürfnis nach planetarischem Bewusstsein abhanden gekommen: wir scheinen den SINN nicht mehr zu kennen und wissen auch nicht, wogegen er uns zu schützen hätte.

Stolz statt Dialog  Persönlicher Stolz – bei Frauen meist Folge unterschwelliger sexueller Leidenschaft aufgrund fehlender Dharma-Nächstenliebe; bei Männern oft im Zusammenhang mit ihrer erotischen Macht durch spirituelle Praxis – führt zu absichtsvollem oder versehentlichem Nichterkennen des offensichtlichen Problems. Menschen fällt es dann schwer die Wahrheit zu sagen, hauptsächlich deshalb, weil ihr Gewissen nunmehr schamlos geworden ist. Um so mehr kontrollieren sie andere, im Schweigen, mit ihrer rechthaberischen Emotion, von denen ihr Denken beherrscht wird und von dem sie wissen, dass es ansteckend wirkt – sogar wenn sie vom Dialog fernbleiben, was sie zumeist erreichen.

Eine Frau in falscher Demut (umgekehrter Stolz) nimmt schweigend am gemeinsamen Gespräch teil, damit sie in einem etwa abzuschließenden Übereinkommen nicht gezwungen würde, von ihrer eigensten Meinung abzulassen; stolze Männer haben einen anderen Herrn, dem sie dienen – sie sind gerne dort beisammen, wo Religion exkommuniziert ist.

 

 

B.  Situation: Anamnesis und Anā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4)
'Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen. Daraus erwachsen naturgemäß Gefahren wie Kriege und Epidemien' (Bhagavadgita I.40). 'Lieber Knabe, schäme du dich's nicht, dass du eines Mägdlein begehrest, und das Mägdlein eines Knaben begehret; lass nur zur Ehe gelangen' (Martin Luther). Kriege dauern an, weil Frauen nicht 'ein Herz und eine Seele' (Apostelgeschichte 4:32) sind und „ungeheuren Hass in ihrem Herzen tragen“ (Mr Trump zu Mrs Clinton), um gegen "Islam" vorzugehen – während Männer Geschäftsbeziehung unterhalten und "Islam" nationalistisch unterstützen, auf dass auf Erden 'Paternalismus, Wiederheirat, Genussehe' zum Paradies ihnen werde.

Es gilt Den Sinn kosmischer Verantwortung für Unsere Erde zu entwickeln; es ist unsere individuelle und kollektive Verantwortung die Familie der Lebewesen auf diesem Planeten zu schützen und zu erhalten, schwache Mitglieder zu stützen und schützend für die Umwelt zu sorgen, in der wir alle leben. Dazu müssen Männer von Frauen, die Den Sinn ähnlich empfinden wie sie, transkulturell in geistiger analytischer Weise unterstützt werden. Polygamie, die Tragik des Islam nämlich, führt zur Übernutzung der Ressource Mann: zu viele Eignerinnen haben das faktische Recht, 'die Ressource' zu nutzen – da den Seelen ihre wirksame Heiligkeit fehlt sowie das qualitative Recht, den "Miss-Brauch" auszuschließen.

Die Natur gibt der Menschheit ihre Ethik  Die Große Mutter ist Schöpferin und sie prägt das Gesicht der Neuen Kultur und das Leben der Menschen, worin sie ihren Wirkungszusammenhang findet: „Wir nehmen Wasser aus der Erde und Wir geben etwas zu der Erde.“ das ist der Vertrag. Am Anfang steht eine Unterhaltung. Sie fragt: Wirst du meine Souveränität bestätigen? – und er sagt: „Ich will!“; 'through him and with him and in him, God is rendering paradoxes as platitudes' (Isaiah Berlin). Die Gemeinschaft der Geheiligten (Apostelgeschichte 20:32) übernimmt Verantwortlichkeit auf sich, was zugleich Autonomie begründet.

Notre-Dame ist diametraler Organismus von Körper und Geist (Genesis 49:25): Eine erschafft und Die Andere erbaut: Maria, Archetyp der Freien Frau, erreicht aus eigener Kraft 'Vollkommenheit Göttlichen Geistes' als 'Fürstin der Länder'; El-li-sa-bet {Frigg, ägypt.: Bebt – vibrierende Schöpfung – Baubo} vermittels über Liebe zu Ihm [Im Sinnbild der Alchymilla ist das vertraulich behütete Geheimnis verdeutlicht: der Frauenmantel saugt das Wasser aus der Erde in sich auf, läutert und gibt es wieder ab, um es dem Himmel zu opfern und es der letzten Stufe der Verwandlung hinzugeben. (Medizin der Erde, Suzanne Fischer-Rizzi)].

Gott erschuf die beiden großen Lichter, und auch die Sterne (Genesis 1:16)  Zieht der Geist die Seelen an, kann die Erde alles anziehen, was der Erde gehört: was von Erde gemacht, kehrt zur Erde zurück. Der Himmelsstoff des Geistes jedoch bildet sein eigenes Gesetz, Seelenbegleiter zu sein (Matthäus 6:10) – das Sehen ist anders, die Liebe ist gleich. Die Große Mutter ist Geheimnis; Fatimas Eros, die Sphinx (quaestio crocodilina), und das Herz der Löwin wird uns Regel: Nicht mit Wasser soll begossen werden, 'sind Blitze, sind Donner in Wolken entschwunden' (BWV 244) geschieht 'Anblasen des Feuers' zwischen Tat und Materie; anders gesagt, die Größe des göttlichen Plans über die Sexualität wiederfindend gilt: „Das Beste, was du wissen kannst, darfst du den Buben doch nicht sagen!“ (Goethe).

Die Erde hat fünf Eigenschaften, das Wasser vier, das Feuer drei, die Luft zwei und der Aether eine. Klang, Berührung, Form, Duft und Geschmack sind die fünf Eigenschaften der Erde. Klang, Berührung, Form, Geschmack gehören zum Wasser. Klang, Berührung, Form bilden die drei Eigenschaften des Feuers. Die Luft hat zwei Eigenschaften: Klang und Berührung. Aether hat als Eigenschaft den Klang. Diese fünfzehn Eigenschaften wohnen den fünf Elementen inne und existieren in allen Substanzen, aus denen das Universum zusammengesetzt ist. Sie stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern gehen angemessene Verbindungen ein; sie bilden ein Ganzes. (Mahabharata, Buch des Waldes 211)

Eine Jugend muss derzeit früh die Erfahrung machen: der mütterliche Glaube gilt gar nicht dem seelischen Ausdruck des Humanen, denn im Aufbau eigener Begierden und Willensziele verhalten sich Väter wie Parasiten, ohne Herz und Seele der Weiblichkeit mit planetarischem Bewusstsein und Schöpfergeist zu nähren. Wie sollte 'Lieben im Herrn' sein, was "natürlich" in interreligiöser Zivilisation nicht ist: Frauen haben zu glauben, mit verführerischer Hervorhebung ihrer Reize dem vermassten Diktat der Medien-Schönheitsideale zu entsprechen – um so eine reale Zugehörigkeit zu finden? Religiosität der spirituellen Menschen muss der erste Schritt für den nachhaltigen Frieden auf Planet Erde sein.

Durch Göttinnen-Kult, Konfessions-Fundamentalismus (Salafismus) herrscht eine Art "organisierte Kriminalisierung des Glaubens" auf unserem Planeten, ein Handel mit dem Sex spiritualisierter und energetisierter Geschlechter. Sicher, 'Menschen schaffen, wenn sie Lust empfinden; ohne Empfinden von Lust ist kein Schaffen; nur wer Lust empfunden hat, schafft' (Chandogya-Upanishad 7.22); doch indem die Menschen lieben, ohne dass 'Begehren, Gottlosigkeit, Begierde' durch ein heilsames Läutern entschwunden sind, zerstört die Liebe sich selbst und andere. Konkurrierende Männer-Wirtschaft und frauenpolitische Interessen könnten befriedet werden, wenn der Menschen Thermodynamik, die Begehrlichkeit eines allzu göttlichen Eros-Geistes, entwird. Dazu muss uns bewusst werden, wie alles miteinander verflochten ist, wie z.B. Ehevorstellungen der Religionen, die sich entwickelt haben, beitragen, die Produktionen der Welt-Misswirtschaft zu fördern. Wenn man das ändern will, muss man sowohl bei Wünschen der Frauen ansetzen als auch die Entwicklung einer fühlenden Schöpferischen Kultur der Männer (Johannes 14:23) fördern. Männer sind meist abhängiger von ihren Frauen als Frauen von Männern; doch der Jünger muss den Meister in seinem Herzen bilden und durch äußerste Verneinung – hingebungsvoller Dienst – zum Visionär erwachen. Die Jungfrau aber, sich auf Pilgerreise begebend, mag die Vision der Matrix ihres inneren Heiligen, dem Gott in menschlicher Form, in der Umarmung der Matrone finden mit dem Gebet: „O spirituelle Mutter, Du und Deine Zustimmung sind mein Ziel und mein Sehnen“; dies gehört zum Pfad, 'Auslöschung des falschen Ichs'. Fehlt die Vision der Seelen ihrer Mannen, setzen sich Frauen eher individualistische Ziele; und begrenzt in der Seele, unbegrenzt in den Wünschen, gesellen wir uns zum Gefallenen Engel.

Der Große Gesang  Von der Gnade der Sonne erglüht der Mond, und ist bereit alles zu opfern (Bhagavadgita 17.11; Johannes 6:38); erhellt vom Chor der Sterne (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern zur Wiederkunft des Humanen Geistes. Ein jeder entdeckt in der Drei-Einigen Seele den Spiegel; in Kosmischem Sinn fühlt sich Licht in Liebe zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne: „Ich liebe Dich“, zum Morgenstern: „O Du liebst mich“ und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden“. Und es ist dieser Gesang, der Engel zu des Meeres Wogen, zu des Firmaments Sternen, zu der Paradiesbäume Früchten schafft. Zweifellos beeinflussen Frauen die Welt; denn auf ihren Bildungspfaden können Frauen zwischen Erwachen zur seelenvollen Weiblichkeit oder direkter Entfaltung zur spirituellen Vermännlichung wählen – diese Entscheidung hat eine enorme Folge für die ganze Erde. Ohne erweckte himmlische Seele wird Weiblichkeit schamlos, weil 'herabkommendes Planetarisches Bewusstsein von dem emporstrebenden Gottliebenden' nicht mehr ersehnt, was der Gefiederten Schlange 'Vom Tod zur Auferstehung' Bedeutungslosigkeit verleiht; dergestalt bleiben Frauen ohnmächtige Engel, 'dem hochmütigen Iblis (Sure 2:34)' so ähnlich, dass man sie als gefallene Engel bezeichnet' (Massimo Cacciari). || Europas Sternlein prangen, Neumond geht in der Sonne auf (Matthäus 27:45), Nebel steiget aus dem Tau (Matthias Claudius): dies erweckt die Menschheit zur Morgenröte der Kulturellen Einheit. Wird dieser Rhythmus unterbrochen, wirken zerstörende Kräfte von 'Geburt, Tod, Krieg' auf uns ein.

„Scham ist das Produkt von Sünde und kann niemals leben, wo die Absicht rein ist.“ Mahabharata I.104). Frauen, die nach "schnellem Geld" trachten, erfüllt sich ihre Psyche mit Euphorie, sie fühlen keine Scham mehr bei der Erinnerung an ihre Verfehlungen; so wird ihnen die Teilnahme am 'Dialog' nur nach grundlegender Läuterung möglich sein.


I.  Das Gewahrsein


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
 

'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent (44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul Ray, Evolution der integralen Kultur).

The Cultural Creatives in ihrer Ausstrahlung als Künstler zur Entfaltung der Vision von Ganzheit
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer, geistige Väter, ethische Führer und psychoanalytische Lehrer, spirituelle Repräsentanten, Priester.

Eine Sintflut geschieht, wenn "die hohe Woge des katholischen Beziehungsdenkens" die protestantische Woge ähnlicher Wellenlänge einholt und sich mit ihr vereint. Treffen zwei psychische Wellenfelder aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander, schaukelt sich "the women freak wave" zu beträchtlicher Größe auf, mit verheerender Wirkung für den Planeten; starke islamistische Gegenströmung wird diese Welle sogar noch höher heben.


II.  Dialog: Zusammenkunft in Seelenzeit – Erweckung zur Planetarischen Kultur

Die Botschaft der Cultural Creatives  Männer unserer Tage, mit ihren zumeist toten Seelenkörper und ungeheuren Hochmut, daran gewöhnt, die Stimme des Planetarischen Gewissens – mit der Leichtigkeit von Evas Intuition – zu betäuben, können sich heutzutage keine Idee mehr machen von dem diakonisch-ritterlichen Gelöbnis, der Weiblichkeit zu dienen, anstatt anzustreben von Frauen bedient zu werden. Sie sehen nicht mehr 'die erschütternde lenkende Kraft eines erleuchteten Gewissens, wodurch aus dem Herzog von Burgund ein Koch von Cluny, aus einem mit der Kaiserfamilie Verwandten ein Sandalenputzer, aus einem Grafen ein Schweinehirt ward' (nach Abbé Dubois, Geschichte der Abtei Morimond und der vornehmlichsten Ritterorden Spaniens und Portugals; nach der 2. Auflage aus dem Französischen übersetzt, Münster 1855).

Von Mitfreude im Dialog versus Das falsche Mitleid in bloßen Diskussionen  Gesprächig ist die Freude, nicht das Leid; denn der wahrhaft menschliche Dialog unterscheidet sich von den bloßen Diskussionen dadurch, dass es von der Freude an dem spirituell anderen (the bogey-man) und dem, was er sagt, ganz durchdrungen ist, gleichsam auf den Ton der Freude gestimmt ist. Das, was diese Freude unmöglich macht, ist 'der Neid' (Genesis 4:1-8), der in der Welt der Humanität das böseste Laster ist; das eigentliche Gegenteil des Mitleids aber ist die Grausamkeit, die genau wie Mitleid ein Affekt ist, eine Perversion, die Lust empfindet, wo natürlicherweise Schmerz empfunden wird, wobei entscheidend ist, dass Lust und Schmerz wie alles natürlich Kreatürliche in die Stummheit drängt und von sich aus wohl zum Ton, aber nicht zur Sprache und zum Gespräch findet (nach Hannah Arendt) 'denn Leidenschaft vernichtet sich selbst' (in: C. G. Jung, Wandlung und Symbole der Libido).


III.  Situation auf dem Kontinent

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Unersättlicher Lebensstil hat dem Weiblichen sein Bedürfnis nach dem Heiliggemäßen als Grundlage seines Selbstwertgefühls "abgetrieben". Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Geistig-Humane sind die Folgen. Statt in »Haus-Kirchen« Sittlichkeit zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, spirituell und betucht zu sein; für den Herrn sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" zu werden. Folgen sind zunehmende Scheidungsraten und das Aufkommen von Selbstverherrlichungs-Maskulismen im Verbrauch seelengehemmter Frauennaturen; die spirituellen Gewissen erliegen dem Charme paternaler Bruderschaft, deren Partialethik des 'göttlichen Bewusstseins' jede Pflicht zur planetarischen ethischen Verantwortlichkeit verdrängt. Unterdessen werden die Reichen immer reicher, während Inflation, Armut und Gewalt unseren Planeten in den Abgrund drängen. – In Sympathie und Frieden miteinander leben, verlangt von uns Menschen, Leben als »Eine Gesamtheit« zu erfahren, deren Bereiche nicht voneinander trennbar sind: 'Männer sind Cherubim in geistlichem Gebet' [theta-Gehirnwellen]; 'Seraphim sind vernunftbegabte Frauen' [beta-Wellen] in planetarischem Handeln; 'Das Universum ist Gott' [delta-Wellen] Einen Seins und 'Die Gemeinschaft als Gewahrseinstiefe mit der Natur' [alpha-Wellen]. Innere Freude [der Sohn], äußeres Mitgefühl [die Tochter], die Höchste Liebe [der Vater] und tiefster Gleichmut [die Mutter] muss »Einig-Wesen« als uns geworden sein.

„Ein Gott wird Mensch“ – auf dass Frauen wirken  Eine kosmisches Ordnung besteht, wonach Männer, wenn sie in ihrer Seele schöpferisch sind, das heißt 'in sich selber bleiben und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar intuitiv einleuchtet' (Romano Guardini), das eigentliche Mannsein verlieren. Wollen Weise Frauen zu ihrer 'Vision von heilender Liebe' gelangen, müssen sie "den Mann" an das Planetarische Bewusstsein hergeben. Die selbstbezogenen Frauenherzen sträuben sich gegen diese Hingabe; derweil nehmen sich Männer die Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; Henoch I.6.1f).

Unschärferelation  Ohne umfassenden Segen in kosmischer Gewahrwerdung {Erkenntnis in planetarischer Aufmerksamkeit} werden Menschen auf Dauer zu rücksichtslosen Jobbisten im Flair ihrer karitativen Wohltaten. Die ungeistigen Männer umkreist ein riesiger Ring ihr Herz; gleich dem Saturn ist ihr Denken Eis, und ihre Gefühle sind staubig, und ihr Intellekt reflektiert nur sehr wenig Planetarisches Bewusstsein. Ihre Seele ist extrem kalt, doch emittieren Libido und Eros geringe Mengen an Wärmestrahlung ihrer begehrenden Gestalten. Unerweckte Feminität kann den Mangel an mitfühlender Seele im Männlichen nicht einmal bemerken; im herrischen Eros wird das Herz einer Frau, was die Farben der Schöpferischkeit ihres Mannes nährt, selbst zur Verschlingerin seiner Seele – die Täterin ist das Opfer gleichermaßen. Begehren und Verlangen – von daher erhebt sich das Streitgespräch; wenn die mania des Eros, durch inneres Einsehen der spirituellen Väter, bereut und die Situation junger Frauen in der Welt vom Sehvermögen der Mütter wahrgenommen, kann Dialog beginnen, geführt von Männern, die 'mehr Seele als Sprache sind' (Hölderlin).

Des Menschen Ich hat seine zwei Seiten: eine ist die äußere, persönliche Seite; nachhaltige Beziehungsebenen aber rühren von 'Alpha und Omega', komplementären Seelenebenen in ihren Kapazitäten altruistisch tätig zu sein. Haben wir uns nicht dessen bewusstgemacht, steht Beziehung unter einem unglücklichen Stern; dann ist es „der falsche Mann“, der sich 'der Jungfrau Flehen' (Franz Schubert, Ave Maria) als ihr wahres Wesen verstellt. Wenn Frauen sie selbst und gleichzeitig schöpferischer Welt-Raum, während Männer 'das Universum' und 'Seelen-Zeit im Gemeinwesen' sind, dann schauen Seelen mit den Augen der Seelen – dann ist zwei ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst: „von Ewigkeit zu Ewigkeiten“. Als Priester-Lehrer und Dialog-Heiler dem Gemeinwesen zu dienen, bietet den Ausweg aus den Narzissmen, indem es Männer über sich selbst hinausträgt. Die Bedeutsamkeit liegt im kulturellen Dienst, und nicht in den Eros-Persönlichkeiten interreligiöser Profitdiener.


IV.  Resumé

Quantität des intellektuellen Wissens versus Qualität der Rechten Erkenntnis

Die Menschheit befindet sich in einer Krise. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen. 'Missbrauch der Weiblichkeit' sowie 'Verleugnung des Seelischen' sind an der Tagesordnung. Die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen in geistlicher Selbstlosigkeit sich aus dem Wege zu gehen. Männer wollen ihren korrupten Zustand gegenüber Frauen nicht bereuen; erwacht zu ihrer Seele aber könnten Frauen dem Macho-Gebaren der Männer widerstreben: Wie lieben die spirituellen Seelen? – Da ungeistige Männer durch Gebrauch des Weiblichen widerrechtlich die Macht an sich reißen, stellt sich allerdings die Frage, wie Frauen ihrerseits 'Missbrauch in der Liebe' ausschließen?

Von Liebe wegen  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten – die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben (d.h. Frau und Kind) geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang] – hat seine Ursache wie seine Folgen in der Unterdrückung der Schöpferischkeit der Frau. Wie befreit der Held 'Persephone' aus den Raubarmen und Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Ein Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um das Dienen, um die Entwicklung Neuen Daseins für Die Frau, innerhalb des erweiterten gemeinsamen spirituellen Sinns: Das Gebot der Menschlichkeit, Frauen nicht mehr zu missbrauchen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile.

Der Tod von Soldaten ist der äußere Ausdruck eines inneren Kampfes der Frauen in der Institution von Heirat und Scheidung. Dabei könnten Frauen die ungeheuer komplexen Probleme religiöser Kriege eigentlich lösen. Doch wer vermag die Frauen zu ermahnen, dass sie nicht die Möglichkeit scheuen dürfen, Leben zu retten? – einzig ihr Gewissen.

Man(n) wünscht seinen Verstand gut nutzen zu können, um als 'spirituelle Persönlichkeit' [linke Hemisphäre] zu arbeiten – aber nicht mit dem Geist der Seele. 'Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, dann befleckt er sich mit einer Gewalttat' (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint Das Fühlende Gehirn, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Himmlischen Vaters'. Bleibt es unentwickelt, drängt des Mannes Verstand seine Partnerin in die Heiligenposition, von der sie frömmiglich ihre Dienste zu geben hat. Es ist die Tragödie unseres Planeten, wenn Frauen allerdings sich selbst von schöpferischem Seelenleben abhalten; denn Männer erhalten von Frauen ja absolute Freiheit, insofern sich Frauen frei von sittlicher Einschränkung zur Intimität halten und darauf verzichten in 'Hauskirche' der Jugend die Emotionen der Erleuchtung des psycho-physikalischen Mechanismus zu lehren. Ohne Entfaltung seiner seelischen Schöpferkraft herrscht im Mann psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens), was diese in frommer Selbstlosigkeit nicht mal bemerkt – sondern gar erfreut. Im Mangel ekstatischer Seele, das heiliggemäße Lebendige, wird Frauen von klein auf angewöhnt ihre Zeit auf irgendeine Weise zu bewältigen – sei es fromm-sozial, spirituell oder national-wirtschaftlich – statt sich in ‚Nächstenliebe in Hauskirche‘ zu ergehen. Idolatrie verhüllt die Lieblosigkeit und institutionalisierter Hass liegt unter Ausschließung begraben.

 

C. 

I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 



I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

Von Iblis geblendet (Sure 15:33) – da 'Vereinigung von Gott und Meister' das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass »Die Liebe zwischen Venus und Genius« (R. Wagner, Tannhäuser) in jenen Prozessen wirksam ist, die in kultureller Weise die Schöpfung der Menschheit organisieren. In 'Mohammeds Liebe zu Khadija' wird der Genius für jene göttliche Essenz empfänglich, welche das Fundament des Ichs der Erde ist, die gesamte Existenz durchdringend, und die Vision für den Frieden schenkt.

Sind im Kosmos Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch eigene Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne. So geschieht es auch auf Erden. Ohne kulturell-erwachten Geist rotieren die Menschen wie ein Dynamo, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend, gleich 'Schwarzen Löchern', in die Materie strebt; "kollidieren" nun zwei Familiensysteme, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und den Kindern (die sich als Sterne in deren Umgebung aufhalten). Die gleichen Gravitationskräfte sorgen aber auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).

Jedes legt noch schnell ein Ei, und dann kommt der Tod herbei (W. Busch, Max und Moritz)
Da die Frau im Wald des materiellen Daseins von sogenannten "Stellvertretern Christi" betrogen wurde, versucht sie, einen Umgang mit ihnen aufzugeben; sie begibt sich in die Gemeinschaft „wirklicher Gottgeweihter“ und empfängt die Einweihung von einem spirituellen Meister. Unglücklicherweise vermag sie aber dort ohne erwachte Seele – die unbewusste Triebe (konditionierte Liebe) und blindes psychisches Begehren (Verliebtheit) kompensatorisch überwindet – den Unterweisungen des Meisters (einer verwirklichten Seele sowie seiner fortgeschrittenen Schüler) nicht zu folgen; vielfach gibt sie diesen Geist auf und kehrt in Kreise „Hanumans Affen“, jenen Irreligiösen zurück, die nur an Selbstbefriedigung mit Frauen interessiert sind. Auf diese Weise ruiniert sich das Leben; in innerlicher Rage, Berauschung (Geld, Lust, Macht) genießend, verfinstert sich (Matthäus 6:21-23) das Seelenideal; in das Gesicht der anderen Sinnengenießer (peer-group) blickend, empfindet das Leben dabei sogar eine Zufriedenheit; auf diese Art und Weise, von der materiellen Energie der Herrn beeindruckt, verbringt sie ihr Leben im Wald der Konsumwelt umherirrend – am verdorrten Ast des Baumes eines ungeistigen Mannes hängend, versteht eine Frau letztlich ihr wirkliches Interesse nicht. (Srimad-Bhagavatam 5.13.17): Frömmigkeit gepaart mit Spiritualität gebiert Herrschsucht in die Kindeskinder.

Erbsünde und Embryologie oder Von der Notwendigkeit der Lyse  Weder psychologische Vernunft noch spirituelle Liebe [Persönlichkeitsbestimmung durch göttliche Ausstrahlung] können nachhaltige Partnerschaft bilden, solange ein unbewusster Hass (Fremdbestimmung im Mutterleib) noch die seelische Übereinstimmung zu charakterlichem Handeln verhüllt. Bevor Evas Töchter 'an den Mann gehen', haben sie – als Embryo im Mutterleib – ihre Mutter um Rat gefragt: „Sie sagt: geh und schnapp ihn dir!“ (Matthäus 14:8).

It is being dead to self that is the recognition of God  'Queen Elizabeth' zu verschrotten und 'La Grande Princess' – nebst Zerstörer USS Zumwalt – vom Stapel zu lassen, weckt den Zorn von 'Gott Venus' zu überschwänglicher Rache: Jedermann betet zur Prinzessin. In ihr wird jene große Gottheit verehrt: 'Ja du, Natur Geburtsschoß, ja du, der Elemente Urquelle, ja du, aller Welt Nährmutter, Venus!' – Mit einem sterblichen Kind habe ich die Ehre meine Hoheit zu teilen? Mein Name, im Himmel festgegründet, wird mit irdischer Gemeinheit beschmutzt! Mein Sohn Amor, verleihe deiner Mutter Rache! Dies Mädchen da soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet! (Lucius Apuleius, Metamorphoses, Psyche et Cupido).

Es hilft der Menschheit nicht, den spirituellen Einheitsmenschen als "wahre Religion" zu propagieren; als gäbe es nicht den auf- und absteigenden Pfad (Alpha et Omega), dass die Geschlechter komplementär – in seelischer Einheit – der Liebe Großes Werk vollbringen. Denn wie 'das Ideal Mariens' in Buddha (als Frauen) 'das Sternenlicht der Großen Göttin' hervorbringt – das von den Frauen reflektiert wird, welche sich aber in Individualität und in Charakter unterscheiden; so gibt es auch ein Modell des Lebens, das die Große Mutter (in dem mit prophetischer Inspiration Bevollmächtigten) entwirft, dessen Zweck die Einführung eines globalen Gewahrseins ist – was 'die Bruderschaft der Menschen' begründet.

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24:33; siehe auch Lukas 16:22a); dann erkennt eine Seele: 'Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann' (Teresa von Ávila). Heutzutage leben "gute" Frauen Selbstverwirklichung in progressiver Evolution: Beziehung, Mutterschaft, Produktivität . . . seelische Schwäche passt sich den Egos der Herren an; für gewöhnlich denkt eine Frau dann nicht daran, dass es der Mann ist, der Unwesentliches redet, da, ohne Erfahrungen ihres Seelenideals, sie auch leider nicht liebt Geistvolleres zu hören – dies führt tief im Innern zu Traurigkeit, die Zusammenbruch, ernste Erkrankung auslösen kann.

'Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen.' (Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke).

Amata in Buddhas Lehre  'Die Göttin' fördert den Charakter der Frauen in Bezug auf die Ideen und Ziele der Männer; entspringt Sie nur ihrer Spiritualität, ohne 'die Himmelfahrt Mariens' zum Felsfundament zu haben, verursacht Sie Zwist und Tod, Grundlagen säend für Krieg. Kundalinikräfte wirken dann 'wie Furiengift der Schlange, tief in die Eingeweide gedrungen und ganz sie durchströmt, ward Amata unselig erregt von mächtigem Zauber, tobte durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis 7. Gesang 341-474).

Meditation is for those who cannot love, or don't love enough  Liebe braucht zuerst eine musische, mystische Ordnung für die interreligiöse Matrix ihrer imaginären Vision. Doch kennzeichnet Eifer im Frauen-Temperament (doshas) zumeist andere Ursachen: entweder Frauen wirken in sozialen bzw. familiären Angelegenheiten mehr als Pflicht ist, hingegen seelische Pflichten (Dharma) vernachlässigend – dann suchen Frauen mit 'Yoga und Imagination' einfach nur ihre Nerven zu beruhigen oder sie lassen sich auf Ego-Entfaltung ein. Anstatt auf die Innere Stimme des religiösen Gewissens zu hören (Lukas 1:30-35) – was allerdings Männer, durch ihr nicht oder nicht genug 'geistigem Dienen im Gemeinwesen' gänzlich abgeschafft haben – gehen Frauen Beziehungen ein, um leichter ihr Leben zu ändern; ihre geistigen Probleme verschwinden sodann – als Mutter- und Hausfrau (kapha-dosha) und selbstlos-handelnde Frau (vata-dosha) oder als Geschäftsfrau (pitta-dosha). Vielleicht haben sie für ihr Leben gewonnen, aber dadurch alle Planetarische Intelligenz verloren: ihr Ende kommt als Faulheit, in psychosomatischem Leiden oder psychischem Egoismus.

Die Leute ziehen niedere Stufen vor, da auf ihnen weniger Verantwortlichkeit herrscht. – Doch darüber müssen sich jetzt Frauen klar und einig sein: „Männer können nicht einfach in die Natur vagabundieren, oder rumsitzen und Sachen treiben, 'die ihnen Spaß machen'.“


II.  Von Herren-Vernunft und Seelen-Herrinnen

In Evas Macht wütet in Waffen die Welt  'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19). 'Ich strauchelte, als ich sah' (Shakespeare, König Lear); 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh XI).

Adams Fall   'Du, du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren.' (Rilke, Alkestis). 'He, he, he, dass die Alte von ihm geh!' (Waldnymphen, Rusálka, Dvorák). – 'Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen' (Genesis 3:17; 2:20): Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht ('es keuchet die Lunge und dumpft der Geruch' Herder) und es erwachte ihr Stachel des Skorpions. Die mangelnde spirituelle Disziplin der Menschen hat aus dem einst gehörnten Stier als dem Träger prophetischer Weisheit den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht mit den 'Hörnern eines Dilemmas'; und man beschuldigte liebende Frauen, für 'das Übel' verantwortlich zu sein.

Archetypen als die großen entscheidenden Mächte  Das unterbewusste Kollektive, die archetypischen Bilder bestimmen das Schicksal der Menschheit – und nicht das, was sich Menschen in Gehirnkammern ihres Dachstübchens, in persönlichem Verstand und praktischem Intellekt, eindenken und reden, entscheidet; der machtvolle Faktor, der unser aller Leben verändert, der Planet Erde verändert, sind die Seelen, sie bringen das echte Ereignis zum Wandel hervor (C. G. Jung, Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Tavistock Lectures 1935, Fünfte Vorlesung). Materie entfaltet sich durch, in und mit Geist; im impliziten Zustand (David Bohm) zu denken und zu fühlen, offenbart sich die kulturelle Ebene Unseres Lebens, so dass jene interpersonelle Dynamik entsteht, die auf Verbundenheit und Resonanz beruht.

train, assist, advise – Von Weltkriegen und Frieden  In der Regel leitet sich weibliches Fühlen und Denken aus kontradiktorischen Gemischen von sozialen Großmüttern und nationalen Vätern her, dergestalt heben sich entgegengesetzte Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, spirituelle Willenstendenzen, persönliche Weltanschauungen auf. Die Folge ist, dass sich maskuline Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit, Treulosigkeit etc. mit spiritueller weiblicher Objektivität und Vielseitigkeit bei mentaler Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen sowie einer Weite des Horizontes verbindet' (Richard Coudenhove-Kalergi, 'Praktischer Idealismus', 1925, S.22). Wenn Frauen den Wunsch haben, Kali*-gleich das Blut ihrer Feinde trinkend, mit frommen Gebeten die Kriegseinsätze der Männer zu begleiten, wird ihnen 'die Gnade des Herrn Möglichkeiten bieten' (Sri Prabhupada, Srimad Bhagavatam, Canto 2.9.2). Alternativ können Frauen aber auch der Entkulturalisierung des Westens durch fundamentalistische Einflüsse des Islams entgegenwirken, indem sie Bildungseinrichtungen schaffen. || * Jede Kultur hat zur 'Göttin Kali' eine andere, bzw. ihre eigene Geschichte; die Mongolen erzählen z. B. von einem Mädchen, das von einer boshaften Drachenfrau den Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde.

Es geht um Liebe und Freundschaft, den Hass und das Reisen, das Hochzeitsfest und den Krieg,
um spirituelles Nächstenlieben und die psychoanalytische Hauskirche – statt Kälte und Gewalt

Jedenfalls braucht es ein Schuldeingeständnis (Matthäus 5:24), bevor Weiblichkeit das Unheilige des Iblis, Amorteufels Bewusstsein, den Männern verzeihen kann. Das 'Böse der Frauen' – das unbewusste Streben nach Schwangerschaft in unterbewusster Limerenz (Gretchen's Verliebtheit) – kann zudem keine Reue kennen, bevor nicht der Männer geistiger Gnadenakt das ganze Gemeinwesen erleuchtet. Ohne den egolosen geistvollen Humanismus der Männer endet die spirituelle Freiheit der Frauen im seelenlosen Paternalismus-Gefängnis.

Der Derwisch spricht zum Königssohn  Jemanden seelisch umzubringen ist nur eine Reihe von sexuellen Bewegungen: 1. die Wunde beibringen (Entjungferung), 2. das Opfer mit Limerenz von Abwehr abhalten, 3. den tödlichen Stoß geben (Zeugung) 4. darauf warten, dass das Opfer (von den delta-Wellen des Embryos) benommen wird. (2 Samuel 12:1-16; Psalm 51).

 

D.  Dieu sensible au Cœur – Ursachen und Folgen von 'Religion'  


Die Eindrücke der feinstofflich-psychischen wie der grob-materiellen Welt lösen sich auf in der Verzückung (Intelligenz) einer 'Leere der Form'; auch macht es ein Ich-unerfülltes wie ein nicht-offenbartes schöpferisches Leben bewusster – dies macht Frau Galathea froh gelaunt. Da darf ein Gott keine Angst vor der 'tiefen Weisheit' einer Frau haben? – Haben nicht Wein, Milch und Honig Kirkes selbst die Helden Odysseus in Schweine verwandelt (Ovid, Metamorphosen) – bis Hermes, der Götterbote, vom Baum der Seelenmitte brachte: das (Selbst)Erkennen von Gut und Böse. Doch heutzutage kreuzigen Zerwürfnisse in Gier.

Die Geburt der Frau  Der Schatten von "Religion" ['die Hure' – das katholische Motiv (Markus 10:2-12)] soll in sehnsuchtsvoller spiritueller Macht, einer transzendentalen Vernunft der Selbst-Erinnerung in Gott, überwunden werden. Letztlich aber kann nur unsere Liebe zur 'Schöpferkraft der Liebe', die Gabe Ihrer Lichtwelt an Ihn ['Gott, der Herr, erschafft ihr Leben aus der Rippe' (Genesis 2:21-23)], uns Menschen aus der Verbannung zurückrufen. Bewusstsein, das völlig in 'die Einsamkeit der Göttlichen Einheit' zurückgezogen ist, kann des Menschen selbstloses und hingebungsvolles Liebe erkennen; bevor diese Macht sich nicht selbst völlig erkannt hat, werden die Liebenden veranlasst, die Liebe zu kreuzigen.

Real spirituality is living a life of fullness, and penetrating all planes of existence. Spirituality means raising ones consciousness from human to divine. Spirituality is widening, expanding of the heart as a bubble expanding to an ocean. Spirituality is in raising the soul to the greatest heights and touching the deepest depths. Spirituality is, in itself, forgetting the false self, while at the same time realizing one's real self. Spirituality is enjoying and appreciating all things, and understanding and comprehending everything, and using and utilizing everything to its best advantage. Spirituality is fearlessness, joyfulness, calmness, peace. A deep insight into life is the sign of spirituality. (Hazrat Inayat Khan, Unpublished Esoteric Papers, Tasawwuf).

Eine Gott-Haftigkeit der Männer will sich kriegerisch den Welt-Raum nehmen und sich als Ich-Selbst herrschend in die Mitte stellen: Gott Eros will nicht dienen! Frei-Zeit transfiguriert in den Dialogischen Schöpfungsraum der Frauen, wo heilender Geist inmitten aller ist; humaner Geist – von Wahrheit berührt – wird zum Seelenbildner, Tröster, Heiler der Verzweifelten, pfiffige Wortgewandtheit endet. Die Beziehung zwischen dem humanen Geist spiritueller Männer und der Seelen-Persönlichkeit der Frauen ist eine Beziehung, die als Planetarisches Bewusstsein zutage tritt, darin können Frauen ein-hellig sprechen. Ermangelt es Männern an ritterlichem Schutz, an Ehrgefühl gegenüber dem Weiblichen im Gemeinwesen, herrscht 'der blut'ge Zwang' zu Glaubensvorstellungen zu schweigen.

Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen (Koran, Sure 4 Al-Nisa Vers 35)
Ein durch Geld, Sex, Macht begrenztes Glück lässt Partnerschaft nur für höchstens eine gewisse Zeit im Zustand des Wohllebens resp. einer Behaglichkeit von Vergnügen und Erfolg, Gesundheit und Freude verweilen – solcherlei Zufriedenheit dauert aber nicht an. Erst durch eine Wesentliche Freizeit, der Männer Menschlichkeit für das Gemeinwesen, können Frauen ihres Inneren Wesens, im Sinne der Identität als Frau-Selbst, in Tätigkeit setzen, was Voraussetzung ist, sich vom Patriarchat nicht mehr in eine Scheinwelt hineinführen zu lassen, in der Frauen nur eine Lustobjektrolle spielen – nicht aber human sind.

Wenn Männer irgendetwas in Richtung Spiritualität unternehmen, muss Koinonia (Zusammenkunft in Seelenzeit) der Indikator für das ganze Bemühen sein. Allein der einleitende Schritt, nämlich das Bereuen der Männer, kann die Richtung eines 'Frauen-Politik-Dialogs' aufzeigen. Das heißt aber auch: Solange die Frauen nicht die Methode des Dialogs genau vor Augen haben, werden Männer auch den ersten Schritt nicht richtig machen können.

Wenn Männer sich innerlich nicht angesprochen fühlen, liegt dies meistens an ihrer Beziehung zu den Frauen selbst, dem Drang des Benutzens von Frauen-Körpern oder der Frauen Psyche, dem nicht geläuterte Frauen-Seelen zwanglos im Genuss hingegeben sind.

 

E.  Seelische Vulnerabilität und spirituelle Resilienz


1. Nur den Moment fühlend, nicht die Folgen bedenkend

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe. Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.' (Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9). Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.

Von imperialistischen Regierungsplänen und Neuer Ethik  „Wir schlagen angemessene Kontrollmethoden vor, darunter einfangen, umsiedeln, erschießen, Geburtenkontrolle, und einzäunen.“ – 'Daher müssen wir uns alle Mühe geben, der Jugend den Abscheu gegen die Fehler, zu denen Frauen bei ihrer Heiratsmoral und Männer bei Scheidungsabsichten neigen, beizubringen; sie muss deren innere Hässlichkeiten fühlen lernen, damit sie sich in ihrer Herzensgesinnung vor ihnen hütet' (Michel de Montaigne, De l'institution des enfants).


2. Genußsucht und Egotismus versus Intelligenz und Verantwortungsbewusstsein

Angst, Unsicherheit, Eifersucht, autoritäre Blockaden und Unwissenheit hindern Frauen daran das eigene Seelische wahrzunehmen und persönlich zu entfalten. Unbezweifelbar steht jedem weiblichen Herzen das Recht zu, nicht nur jenseits der, sondern auch gegen die Natur der Seele zu denken und damit der 'Dunklen Frauenmacht' "göttliche Freiheit" zu erweisen. Demgegenüber aber trägt ein spiritueller Individualismus der Männer, die nun nicht mehr die Heiligen Schriften zu Gehör bringen, die Merkmale des Wahnsinns.

Mag es auch leicht sein Kommunionkindern zu führen, schwieriger ist es jugendlichen Frauen zu helfen. Denn wie Schnee zu Wasser schmilzt, so verwandelt sich Heiligkeit in Liebesbegehren, wenn Frau Holles Sonne scheint. Einfach auch lässt sich der religiöse Charakter eines Knaben in die gefrorene Seele eines fatimidischen Sultans verwandeln; doch zu versuchen den garstigen Charakter "übrig gebliebener" junger Frauen zu ändern, ist die schwierigste Sache, die eine religiöse Gemeinschaft sich jemals vorstellen kann; und es ist für gewöhnlich eitel (d.h. transzendental-narzisstisch: 'Ich sehe Mich in Dir') es bei jungen Frauen mit spirituellen Retreats zu versuchen. Was verantwortungsvolle Frauen hingegen tun können, ist im Dharma (der Glücklichen Schmuck und der Unglücklichen Zuflucht) den eigenen Charakter zu bilden. Nur, womit sind Frauen heutzutage am meisten beschäftigt? – mit dem Charakter von anderen; ihr Selbst wollen sie niemals läutern. Im Äußeren beschäftigt, hat sich zudem manch Dame zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung das Motto des Hermann Hesse zu eigen gemacht: „Beschäftigung mit Erde und Pflanzen kann der Seele eine ähnliche Entlastung und Ruhe geben wie Meditation.“

Die Persönlichkeit der Männer ist ein in seiner begrenzten Logik gefesselter Geist, und daran ändert auch Spiritualität nichts. Männer müssen die Trägheit ihrer Seele überwinden, damit 'Eine Humane Vision' auf Planet Erde in Erscheinung tritt und nicht durch ihren, die Planetarische Gemeinschaft trennenden, Eros zerstört wird. Komplementär ruft der amorphe kristalline Zustand feministisch künstlich geschaffenen Gesellschaftslebens nach dem Tempel der Großen Mutter, ihren feststehenden Hof als 'Tor zum Frauenleben' – er steht in entgegengesetzer Wirkung zum 'Gezelte herumlagernder Hirten auf dem Felde' (Lukas 2:8), jenem Gotteshaus (Johannes 2:19-21), in dem Männer ihr Noviziat zuerst verbringen.

Spielen Frauen ein perfides Spiel, lassen sie Männer in einem nicht gekannten Maß an Verlogenheit? – Im Universel sind kulturelle Männer ewig eins mit ihren Frauen, eins in ihnen, eins in allen Situationen, eins in allen Umständen. Der Dialog, geführt von der Großen Mutter und der Göttin, ist der Weg zu kulturell-geistigen Männern, deren Liebe war, ist und ewig sein wird; keine Verleumdung kann ihren Geist berühren oder verändern, weder Bewunderung noch Lobpreisungen können ihre Humanität steigern: sie sind der Himmlische Geliebte – der Frauen liebte, als diese sich nicht selbst zu lieben vermochten.

Tikun HaOlam – 'Befreiung der Welt'  Ist eine Frau zur Seele selbst geworden, identifiziert sie sich, obwohl sie nunmehr ohne die begehrende Natur ist, doch mit dem Mann aufgrund ihrer Bindung: Mit dem Reinen verbunden, wird sie rein; mit der Intelligenz verbunden, wird sie intelligent; mit der Befreiung verbunden, wird sie befreit; mit der Freiheit von Konditionierungen verbunden, wird sie frei von Anhaftung; mit der Suche nach Erlösung verbunden, wird sie zur Erlösungssucherin; mit Reinheit verbunden, wird sie rein im Handeln und strahlend; mit der Tugend verbunden, wird sie tugendhaft. Mit der Höchsten Schöpferischen Seele verbunden, wird sie Die-Eine-ohne-Zweite; in dieser Einheit erlöst sich jede Bindung 'von dem Bösen' – das ist: Die Erschaffung der Welt.

Die Grenze zwischen der Großen Mutter und den anderen Frauen ist der Schrecken ehelichen Lebens – dharma: geistige Liebe in ekstatischer Selbstauslöschung überwindet ihn. Die Grenze zwischen den Kulturell-Kreativen und den anderen Männern ist der Schrecken des Sterbens des transzendentalen Eros – Indifferenz von spiritueller Fülle verschmerzt es. Der Magnetismus der lebendigen Seelen heilt die Welt; doch Suggestivkraft zur ethischen Reife muss von den Frauen ausgehen, ihre Ideale können humangemäße Männer ermutigen.

Vom Maskulinen, das seine Humanität verloren hat im pseudo-spirituellen Feminismus
Der Grad der Unbewusstheit gegenüber der eigenen Seele, dem man bei vielen in dieser Beziehung begegnet, ist erstaunlich; Männern{denen geradezu verholfen wird, spirituell ihre eigene Weiblichkeit zu verdrängen} ist es fast unmöglich klarzumachen, was mit der Bezeichnung Anima gemeint ist (C. G. Jung, Zur Tricksterfigur). Allerdings ist die Bereitstellung der Männer hingebungsvollster »Nächstenliebe-Freizeit (Seelendienst) für den universellen Raum der Frauen« Voraussetzung für 'Erweckung des Animus': die Seele als Diener 'Maria'.


3. Vom Aufschrei der Erde – Die Erniedrigung der Großen Mutter

Der Leib, in dessen Seele keine feste Herrschaft ist, quält mit sexueller Raserei die Erde. Die Allmacht der Großen Göttin erniedrigt sich selbst in jeder einzelnen Frau und ihrem Verlangen nach Selbst-Erhebung und Vormacht über andere, was die Wirkung des Missverständnisses hinsichtlich der wahren Beziehung zwischen 'erleuchteten Frauen' (Bodhisattvas) ist. Frauen wissen über 'den Pfingstgeist' das, was von Ihm in einer Frau sichtbar wird. Jedoch es ist nicht überraschend, dass, wenn starke eigene Bedürfnisse mit mangelndem planetarischen Gewahrsein zusammentreffen, als Ergebnis Eigensinn und Narzissmus entstehen. Natürlich können Frauen auf attraktiven Einzelretreats lernen, in wiederholender Anrufung, in Absolutem Bewusstsein die Macht 'Eines Großen Gottes' erkennend 'Gottes Persönlichkeit' in die Welt zu manifestieren; da die ewige Natur der Männlichkeit Gottes nicht aufhört, Sich Selbst – und auch nicht für den Zeitraum eines einzigen Augenblickes – im Individuum als Eros zu behaupten, können sie sich dann auch als attraktive Exemplare (intelligente designs) ihrer Idole betrachten, anstatt Macht jener Ethik zu sein, die fähig ist, auf dem Planeten Krieg und Epidemien eine Abwesenheit zu machen,  was zu einer völlig anderen Beziehung zu jener Ganzheit führt, welche »Notre-Dame«, Kraft der Weisheit ist.

Es gibt drei Möglichkeiten eine Pflanze mit roten Blüten hervorzubringen, aber nur eine einzige Möglichkeit eine Pflanze mit weißen Blüten hervorzubringen (Die Mendelsche Regel in Anwendung) Es ist naiv zu glauben, die spirituelle Veränderung der Persönlichkeit allein genüge, eine Veränderung zum Schönen in der Welt herbeizuführen, ohne um seine eigene charakterliche Veränderung bemühend, anderen die Befreiung zur Seele zu erkämpfen: sich auf psychisch-romantische und spirituell-persönliche Art betrachtend, verstärkt nur 'das Übel'. Das erwachte Herz spricht: „Ich muss dem Weiblichen Heilung bringen, und nicht 'nach Frauen verlangen'.“ Es lernt im Dialog, dass es, wenn »Ich, die immer die Andere war, und nie die Eine« um Verzeihung bittet, nicht grausam sein soll, Ihr ihre Bitte zu verweigern ['denn wer die Gebote Gottes wahrt, wird von Gott bewahrt: So wie sie Gott gehorsam ist, so ist auch Gott ihr gehorsam und erfüllt alle ihre Bitten! (Markos, Schrift an eine edle Seele)].

Vom Unveränderlichen  Wie muss eine Gemeinschaft beschaffen sein, die in der Ethik der Liebe der Geschlechter im Buddhismus-Vedanta-Sufismus orientiert ist, sowie psycho-analytisch christlich (universell) religiös ist und trotzdem auch den noch nicht-religiösen spirituellen Männern sowie den noch nicht-spirituellen geistigen Frauen gerecht wird? Die Kinder einer Multikulti-Spiritualität werden Menschen sein, die, als Licht-Engel engagiert, dem Streben nach spiritueller Persönlichkeit verhaftet sind, dem humanistischen Leben aber gegenüber sich unmündig und unselbständig verhalten. Man glaubt keine Ethik dialogisieren zu müssen, ja erfühlt nicht die geringste Notwendigkeit zu Solidarität und Kommunikation. Hier bewirkt Spiritualität die heftigsten Erscheinungen von Grausamkeit.

Buddhismus und Sufismus  Die Christus-Veranlagung zu der Persönlichkeits-Entfaltung in Frauen wird als das bestimmt, was die Eignung besitzt vom Sein, als Geist-Körper, in die Christus-Natur umgewandelt zu werden. Dabei wird in zwei Arten unterteilt: «Seele» ist das, was geeignet ist, in «den ungeborenen Wahrheitskörper» {Dharmakaya} aufzusteigen, während «Die Göttlichkeit» geeignet ist, als der Körper {Rupakaya} «Gottes eingeborener Sohn vom heiligen Geist» herabzukommen. Der «Geliebte Herr» ist die natürlich anwesende Veranlagung; die zweite, «allmächtiger Gott», ist Eine sich entwickelnde Sehnsucht. (nach: der XIV. Dalai Lama Tenzin Gyatso, Tod und Unsterblichkeit im Buddhismus).

Einst saßen Frauen, ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten die Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Banden! Entfahre den Feinden! / Da verrenkte sich das Fohlen des Herrn den Fuß. Da besprach Ihn Sinthgunt und Sunna, ihre Schwester, da besprach Ihn Frija und Volla, ihre Schwester; doch niemand konnte heilen. Bis Wotan den Zauberspruch gab: Bein zu Bein, Herz zu Herz, Glied zu Gliedern. (Merseburger Sprüche; vgl.: Jesaja 58,6-12; Matthäus 13,47-50; 21,1-5; Atharva-Veda IV.12; Ezechiel 37,7-28 / Ambrosius-Hymnus: Nicht von manns blut noch von fleisch, allein vom heiligen geist . . . Er ging aus der kammer sein, dem könglichen saal so rein, Gott von art und mensch, ein held; sein' weg er zu laufen eilt. / Božena Němcová, Tři oříšky pro Popelku – Drei Haselnüsse für Aschenbrödel).


4. Gerechtigkeitssinn und Dialog – Das Bewusstsein von sich entfalteter Ordnung

Es besteht ein Grundirrtum, dass es bestimmte "Antworten, Lösungen, Anschauungen" gebe, die einer nur sagen müsse, um das nötige Licht zu verbreiten. Nichts ist fruchtloser, als etwa im Dialog davon zu reden, wie es sein müsste oder sollte, und nichts ist wichtiger, als den Weg zu finden, der zu diesen Zielen führt. (C.G. Jung, Seelenprobleme der Gegenwart).

The Cultural Creatives sind Männer, die – gleich den 'Heiligen Drei Königen' – an einem Punkt angekommen sind, von dem aus sie sich, obwohl sie sich mitten im Leben der Welt befinden, dennoch darüber erheben: der manische Eros plagt sie nicht mehr, anders ausgedrückt, ein Macho-Leben ist für sie ohne Wichtigkeit. Trotzdem erfüllen sie ihre Pflichten und Verpflichtungen in der Welt - sei es in der Kunst, den Erfindungen, dem Handel etc. - in gleicher Weise wie andere. Sie sind Männer, von denen man sagen könnte „sie sind in der Welt, doch stammen sie nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Ihre Liebe als Priester-Lehrer und Dialog-Analytiker umfasst jede Seele, die Zuflucht sucht unter ihren Einfluss: Friede stillt den Geist eines jeden, der ihnen begegnet. Haben Männer diesen Zustand erreicht, sind sie 'vom Thron Gottes herabgestiegen' und stehen (sitzen) den Frauen in Seelendienst heilsam zur Seite; indem sie sie auf den selben Rhythmus wie den ihren stimmen, werden sie zu einem Segen für sich selbst und für andere: „dies ist der Tag, an dem die Menschen versammelt werden und ein Tag des Zeugnisablegens“ (Heiliger Koran). Dann rührt 'Liebe der Frauen' nicht mehr von Lust oder von Unlust, sondern bezieht sich auf die Person – und auch ist das Herz eines Mannes, nunmehr von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben, wahrlich gerechtfertigt, wenn es den Pfad des Zölibats einschlagen sollte. Sind Männer nicht zur 'Seelen-Zeit' erweckt, spielen Idiosynkrasien im Dialog eine Rolle und die Emotionen der Frauen wallen auf, wann immer 'Gespräche über Ethik' aufkommen.


5. Rücksichtnahme und die Auswirkung

'Es gibt mehr genialere Männer und mehr intelligentere Frauen' (Desmond Morris). Dennoch heiraten viele Frauen Männer, die gar nicht zum Glauben ihrer Seele passen: ,Das ist meine letzte Chance zu heiraten, da ja niemand sonst in Sicht ist!‘ Hoffend, dass Ehe und Kinder die Beziehung schon verbessern könnten, denken sie jedoch insgeheim: ,Ich kann mich ja jederzeit wieder scheiden lassen.‘ Je vertrauter und alltäglicher diese Verhaltensweisen sind, desto problematischer wird ihre Analyse; dennoch kann dies nicht unsere 'Welt-Kultur' sein.

Siegfried zeugte 'gebadet im Drachenblut', und überwand seinen 'Lindwurm' als "Herr des Feuers und der Elemente". Doch kam – als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle [die Jungfrau] – sein Herzbegehr [das Lindenblatt], das ein Feigenblatt [Sunna] vom Paradies enthüllte, hervor. [Nibelungenlied]. Die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes als die Geliebte "in ihm aufging". Männer sind für Frauen das wert, wieviel Macht, Geld oder Einfluss sie haben; die Frau für den Mann wieviel Sex oder Yoga sie treibt. Dies ruft den Tod der Geisteskultur in den Männern hervor, was Frauen schwach und angepasst werden lässt; ihre spirituelle Stärke verödet hinter den Fassaden von Patriarchen-Moral mit Dekor einer Staatskirchen-Identität: 'Hoffnung, Glaube und Wohltätigkeit erschlagen den Kreativen' (Kupferstich, Martin Weigel). 'Zu schauen kam ich, nicht zu schaffen: wer wehrte mir Wand'rers Fahrt? / Und wen ich liebe, lass ich für sich gewähren!' (Richard Wagner: Der Wanderer / Siegfried). Sex zwängt der Mannen Gewissen von jenem höheren Bewusstsein hinweg, das allerdings notwendig ist, um in das Gewahrsein planetarischen Bewusstseins zu gelangen.


6. Vom Dienst der Seelen aus der Tiefe Eines Gewissens

L'art de concilier l'inconciliable: loyauté terrestre – chevalerie célestielle
'Den Gott der Liebe sollst du preisen, Er hat die Saiten mir berührt, Er sprach zu dir aus meinen Weisen, zu Dir hat Sie Mich hergeführt.' (R. Wagner, Sang des Tannhäusers an Elisabet). Der Geist kultureller Spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raume, befreiend von der verfestigten Situation seiner 'Göttin Venus'. Mit unterstützender Heilkraft der 'Heiligen Fürstin' schafft die Göttliche Sehnsucht Ihren Planetarischen Gesang. Mit der Wiederkehr, im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes, wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen; während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt; die vierfache Weibliche Zeugungsenergie (das Feuchte, das Trockene, das Warme [Mystik], das Kalte) setzt die Vision in die kulturelle Sprache um. Der Heiligen Maria kommt die Rolle einer Hebamme bei Elisabeth zu: die gebärende Frau ermutigen, loszulassen und sich selbst gestattend, zu einem Kanal für die mächtige Kraft jener Zeugung zu werden, die durch Sie hindurch strömt und »Notre-Dame« den ursprünglichen Zustand von göttlicher Ganzheit voll bewusst macht: das Vertrauen in den alchemischen Prozess und den Leib der Frau (Suren 15:25-27, 7:11-12 Felsengebirge und Höhen). Recht der Männer auf Zeugung kann politisch nicht verschwiegen werden, es mag spirituell wahr sein – aber nicht weise: Kriege sind die Folgen von Überbevölkerung. Doch es sei gesagt, sobald sich das Egobewusstsein der Männer ins Seelenbewusstsein verwandelt (Apostelgeschichte 20:28-32), ist jene Invasion von Kriegern machtlos, die in Europas Friedensreich zeugen wollen.

Gott ist Liebe – Vom Schöpfer und Schöpferinnen im Mythos  Unsterblichkeit der Liebe ist das Anliegen der Weltreligionen und das höchste Ziel humaner Existenz. Dabei offenbaren sich: Selbst und Gott, Notre Dame und Die Heiligen als diametrale und komplementäre Polaritäten. Krishna (Aktivator kulturellen Gemeinwesens) und Fatima ('die Frau, die einst Maria war'), Die Große Mutter und Buddha – diese Zustände sind in Wahrheit identisch. Der Besuch Marias bei ihrer „Verwandten“ veranschaulicht 'die zwei Geburten' (Buddha & Krishna) sowie Beethovens 9. Sinfonie 'Alle Menschen werden Brüder': Die glauben, sind Söhne (Galater 3:6-7).

Von der verborgenen Gesinnung  Wenn Frauen die Freizeit ihrer Männer nicht zum seelenvollen Dialog verwenden, schafft dies Räume, in denen Holocaust wieder stattfinden kann: nicht der Sämann die Schuld trägt, auch nicht der Same, sondern die Erde, die ihn aufnimmt.

Wenn 'Bruderschaft in der Vaterschaft Gottes' (Beethovens Neunte Sinfonie) nur noch als 'der Klassik-Event' besungen, so sind Millionen Frauen („dieser Kuss der ganzen Welt!“) sich ihrer Seelenkraft nicht bewusst: 'sie sind wie kleine braune Saatkörner, die in der Erde vergraben wurden, aber in ihrem Inneren ist die in der Anlage vorhandene Rose; jene Rose, die nur durch die Erfahrung der Sonne zu ihrer vollen Schönheit von Farbe, Form und Wohlgeruch heranwachsen kann; Erdkräfte bewirken, dass das Samenkorn aufbricht, die Wurzel wächst; diese Geburt ist ein schmerzhafter Vorgang; schließlich wendet die Rose dann ihr Antlitz der Sonne zu; denn ohne die Strahlen der Sonne könnte sie niemals Farbe, Wohlgeruch oder Form erlangen' (White Eagle on The Feminine Mysteries). Der 'Dialog der Frauen' kann das Töten auf Erden beenden – die Männer müssen ihnen dabei helfen! Doch dem Sex der Geschlechter folgt der unpathetische Abschied von Religion; es schaltet einfach ihr Gewissen ab, das sagt: „Was wir machen ist böse, schlecht, dumm.“ Durch Unlauterkeit ist Männlichkeit in seinen seelischen Gütern zusammengebrochen, sodass das Weibliche nur noch 'den Raum zum Welt-Krieg' hat.


7. 'Money, Sex & Power'  versus  'Von Liebe wegen'

Alchimie und Geistigkeit  Im nehmenden Zyklus dominieren Männer über Frauen: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, ihre Selbstverwirklichung zerschneidet Holz. Wenn aber der Geist zur Transzendenz in den Zustand 'göttlicher Einheit' fortschreitet, enthebt er sich selbst aus der Hölle heraus. 'Selbstdenken ist unser höchster Mut. Frauen, die wagen selbst zu denken, diese Frauen werden auch selbst handeln: Eine jede Frau muss ein Inneres Heiligtum haben, dem sie schwört und dem sie sich als Opfer in ihm unsterblich macht – denn Unsterblichkeit für den Gott als 'Leidenschaft der Liebe' muss das Ziel jeder Frau sein.' (Bettina von Arnim).

Gaia-Symphony  Erde ins Wasser werfen, Wasser ins Feuer schütten, Feuer in die Luft fackeln – diese Umweltsünden vergiften unser Beziehungsklima. 'The Sacred Feminine' wehrt sich auf Ihre Art gegen die Verunreinigung der Ozeane der weiblichen Seele, gegen Überfischung ('das übertischte Mahl' Goethe, Faust) und eine 'Trinkwasserverknappung im Glauben'. Der Frauen Natur ist ein Meer von Vibrationen; jede psychische wie physische Bewegung stellt einen Tsunami für Planet Erde dar. Doch ohne den schöpferischen Geist, 'The Creative Christs' der Menschen, lässt sich mit Wirtschaftsmacht kein Kampf für den Frieden führen: unsere Ozeane und Kontinente müssen büßen für die „christlichen Tugenden“, „buddhistischen Leidenschaften“ sowie „muslimischen Unwissenheiten“ der Frauen. Eine Frau wird durch ihren Mann kulturell; Kultur aber kommt durch die Frauen zur Erde.

Frauen verstehen in unbewusster Marien-Anbetung, bei vorbewusster Buddha-Selbstlosigkeit, mit Männern Ehe komplementär zu gestalten – doch ohne Universellen Gottesdienst und Dialog 'nagt der Kummer, der nicht spricht, am Herzen, bis es bricht' (W. Shakespeare). Und so haben, mit ihrem psychologischen Bypass, den Eros Notre-Dames im Leben vermeidend, aus Angst vor eigenem Schmerz, Frauen mehr verloren als jene interreligiösen Männer, die nicht planetarische Verantwortung übernehmend in die Selbstsüchtigkeit des spirituellen Bypass flüchten und mit erotischen Affairen die Welt in den Abgrund treiben {da sie, indem sie ihre Seele verkaufen, nationalistischen Ruhm und Reichtum gewinnen}.

Bevor die Leute etwas unternehmen, brauchen sie erst mal viel Zeit, um darüber zu reden.
Vielleicht, weil es sie im Innersten überhaupt nicht berührt. Es berührt sie einfach nicht. High Noon

Nicht dem Eros als solchem sollte man eine Absage erteilen, seiner zerstörerischen Entstellung müssen wir den Kampf ansagen: die falsche Vergöttlichung des Eros beraubt den Menschen ihre Würde, entmenschlicht sie. Das verlangt einen erzieherischen Weg, einen Prozess, der Verzicht einschließt – diese Kunst zu lehren, ist den Frauen gegeben.


8. Tiefenpsychologischer Dialog – der Seele der Menschen erlauben aufzublühen

Wir brauchen im Umgang miteinander – global – eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen. Dies hat allerdings nichts mit Beten oder Meditieren im herkömmlichen Sinne zu tun oder dem Lesen von Büchern. Es kann auch nicht von religiösen Autoritäten, Yogameistern oder spirituellen Gurus wachgerufen werden; und weder mit psychologischem Verstand noch transzendentem Klang, noch dem spirituellen Bewusstsein können wir Das Neue Bewusstsein erfahren. Die Seele ist schöpferisch. Um schöpferisch zu sein, müssen wir alles hinter uns lassen und das Aufblühen der Gefühle, das körperlich frische, herzenseifrige, seelenlebendige Gemüt werden: das religiöse Bewusstsein. Diese Energie wird durch direkte innere Wahrnehmung freigesetzt und nicht über Wissen oder ein Lehren. Zum Beispiel können Frauen im Dialog aussagen, dass 'die Gefühle von Eifersucht' (Exodus 20:5) nicht wahnhafte Einbildung sind, dass die Angst, an 'eheunfähige Männer' (Matthäus 19:12) zu geraten, berechtigt ist, und dass es 'Gebote für die Seele' (Markus 12:30-31) gibt. Dann werden wir verstehen, was die großen Lehrer der Menschheit gelehrt haben und wir werden tolerant werden gegenüber den »Religionen der Welt«. Neue Ethik kann nur gedacht werden, wenn das Herz durch den Prozess feurigen Lehrens [Anbetung sowie mystische Ekstase] ganz geläutert ist. Wenn das Bewusstsein der Seele nichts mehr von Trauer, Schädlichem und Schlechtigkeit in sich verspürt, kann das Herz der Frauen sich zur Freude Notre-Dames öffnen, gleich Blumenkelchen zur Sonnenwärme.

Heilung durch Gruppenanalytischen Dialog  'Im Kern sagt die Lehre Buddhas aus, dass Gier und Hass – und damit auch das Leiden – durch das vollständige Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden können. Sie ist ein philosophisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt.' (Erich Fromm). Dharma muss mit den Essentials der Forschungen C.G. Jungs verbunden werden: Aktive Imagination, Synchronizität und Alchimie. Fehlende Bereitschaft der Männer, den Frauen seelisch-geistlich zu dienen, mit dem Blick, der in der Stille lebt (Jesaja 30:15), ohne Herrschen ist, brachte eine unmündige, kriegerische Menschheit hervor.

 

 

F.  Die Antwort des Universums : 'Gottes Wundertaten' 


Die Kulturell Kreativen und Das aktive, weibliche Engagement in der Menschheit 
Unsere Welt hat nur wenige Männer und Frauen, wo sich die höchste Schönheit auf solch harmonische Weise vereint, dass Männer ihre spirituelle Persönlichkeit in Seelenzeit für das Gemeinwesen opfern, sodass die heilige Seele der Frauen als schöpferische spirituelle Persönlichkeiten eine Neue Welt aufbauen können; dies ist selten – und doch so notwendig.

Planetary Consciousness and The Cultural Creatives  Die Frau, deren marianisches Herz 'sieben Schwerter durchbohrt hat' [Lukas 2:35; vgl. dazu: Christian Andersen: Das Märchen von der kleinen Meerjungfrau] und ihren Charakter gemäß ihrem geistigen Ideal von innen heraus gereinigt, Sich zweimal geboren und das spirituelle Tor gefunden hat, in ihrer Situation glücklich zu sein und von oben herab kommend, über alle irdische Hilfsbereitschaft erhoben, durch den Dienst zur strahlenden Manifestation als Herrin geschaffen hat – und es ist diese Seele, die den geflügelten Gottesboten, den Schöpfer-Geist, der sich der Erde entgegen neigt, anzieht, und von Ihm als gleichklingende Stimme der Seele (Genesis 2:23) erkannt wird. 'Wiederkunft Christi' meint den kollektiven Abstieg der Seele, 'Brüderschaft', das planetarische Bewusstsein der Männer im universellen priesterlichen Dienst; wohingegen die Phasen des 'Aufstiegs Mariens in den Himmel' persönlich von jeder Frau durchlebt werden müssen, um spirituell zu wachsen. Diese beiden Wege – spirituell von oben nach unten und religiös von unten nach oben – sind ganz und gar wesensgleich. Wenn man den Pfad spiritueller Geistlichkeit der Männer von oben nach unten begreift, versteht man auch die Wege der Geistigkeit der Frau von unten nach oben. Die Absicht muss der Handlung vorausgehen.

 

 

G.  Fragen


Sollen wir beklagen anstatt zu helfen, sollten wir etwa unfähig sein Hilfe zu leisten, ohne von Mitleid befallen und affiziert zu sein? (Cicero, Disputationes). Entwickelt Stolz Heuchelei und Vorurteil und damit Unversöhnlichkeit gegenüber Ethik der Intimität zur Würde des Menschseins? Heißt das, uns damit abzufinden, dass sich religiöse Kriege ereignen?

Genozid (Verteidigungskrieg), Bürgerkrieg (Polizeistaat), Vorstadtgettos (Terror der Armut)
Inwieweit sind wir dessen gewahr, was vor sich geht? Wie groß ist unsere Anteilnahme? Werden Frauen ihre Aufgaben wahrnehmen und unser Menschsein vor Hochmut und Stolz – jener psychischen Inflation, die durch die Identifikation mit lediglich den lichtvollen Seiten ihrer Persönlichkeit, wie der spirituellen Erfahrung, geschieht – schützen?

Gott wird einen Menschen retten, wenn er in Not ist (Psalm 91:3) „Ihr Männer, liebt keine Frau, nur um des Glanzes ihrer Persönlichkeit willen; ihr Frauen, verachtet keinen Mann, um des Aussehens seiner Persönlichkeit.“ (nach Sirach 11:2). 'Gibt es da Fälle, wo es falsch ist, dass ein Mann mit einer Frau verkehrt? Und wenn einer Frau ihr Mann nicht mehr gefällt – ist es dann richtig, wenn sie sich ihm entzieht? Was sollen wir Taufscheine produzieren, die von einer Seite das große Geheimnis gealterter Jahre verraten und von der andern mit den Trauscheinen nicht zusammenstimmen?' (Goethe, Briefwechsel mit seiner Frau).

ká – kam – kim – káya  Welchen  (ká)? – begehren, wünschen, lieben, ehren (kam) – und warum? aus welchem Grund? zu welchem Zweck  (kim)?– auf welche Weise  (káya)?

Unconditional Surrender  Worte reichen niemals aus, die Geburt weiblicher Wirklichkeit zu beschreiben; denn Sie ruht in der Tiefe von der Höhe, aus Ihrem Inneren durch Heiligen Geist. Dass sich 'Die Verheißungen Gabriels' erfüllen, ist vor allem Katharsis notwendig, welche darin besteht, die Psyche von alten Wurzeln, Steinen und fremden Elementen, die Wachstum stören oder behindern können, zu befreien: Erde muss in Wasser, in Feuer, in Luft und in Bewusstsein sich wandeln. 'Gottesdienst' ließe sich als Ausdruck des 'Dienstes an mystisch Sterbenden' (1 Korinther 15:31; Markus 12:25) beschreiben – schwer, festzustellen, ob aufrichtige Güte (Chesed Shel Emet) gänzlich uneigennützig erwiesen wird oder ob nicht vielmehr Pseudo-Seelen spiritueller Männer mitmachen, weniger um 'Bodhisattvas in Gott' zu ehren, denn der eigenen Persönlichkeit Selbst-Befriedigung zu geben (Matthäus 22:10-14).

Weihnachten stellt die Frage, ob das wenige, das wir von 'Programmierung von Religiosität im Mutterleib' (Jesaja 49:1-6) wissen und verstehen, Beitrag hat an der Erkenntnis, die Männer von sich selbst haben (Galater 1:15): Haben Frauen einen Beitrag an der Erkenntnis, die Männer von sich selbst haben? und spielt Kenntnis der Anbetung des Herrgotts durch die Frauen eine Rolle in der zweiten Art von Erkenntnis der spirituellen Männer durch die Schöpfung?

Fremdenfeindlichkeit und offener Rassismus erfasst Europa. Fundamentalisten wie Nationalisten rufen zum Töten auf, damit Ein Volk den Himmel eher mit Blutvergießen verdienen kann, denn anders sonst mit Beten: „Steche, schlage, würge hier wer da kann; bleibst Du darüber tot, wohl Dir, seligeren Tod kannst Du nimmermehr erlangen; denn Du stirbst im Gehorsam göttlichen Wortes und Befehls (Römer 13:5), im Dienst der Liebe, Deinen Nächsten zu retten aus der Hölle und Teufels Banden“ (Martin Luther) – und dies ist nicht nur ein Problem für Europa, sondern für die ganze Welt (New York Times, October 31, 2015).

Indem das spirituelle männliche Sein seine uneigennützige Seelenzeit dem kulturellen Gemeinwesen hingibt, kann sich 'Die Heilsame Weiblichkeit' wiederfinden; anders gesagt, das Heilige Meer der Bruderschaft, Seelendienst im Gemeinwesen, vermag jene geistige Infrastruktur von Information und Erkennen, Wissenschaft und Weisheit freizusetzen, die Einer Weiblichkeit ihre Fähigkeit wiederverleiht, den Zweck Unseres Lebens zu erfüllen.

Frauen müssen den Entschluss fassen, dass es mit der Zerstörung des Wesens 'Mann' ein Ende haben muss, dass die neue Welt mit der Seelenzeit der Männer beginnt: aus dem analytischen Dialog Ramas können die universellen Lehren Shivas folgen, dann die Erkenntnis 'viele Männer sind zur Spiritualität berufen, nicht alle aber zur Heirat auserwählt' (Matthäus 19:12).

Das Unbewusste passt sich nicht an Vernunft an, wenn man eine Wunde im Herzen trägt
Eine Frauenwelt erfühlt sich ihre "Moral" gemäß ihren Wunden, die ihr unterbewusstes Liebesbegehren hervorgebracht hat. Dies öffnet patriarchalischer Propaganda – die einer globalen Medien-Fantasiewelt entspringt denn der Wahrheit – Tür und Tor. Frauenherzen schlagen fortan für politische Interessen, mit dem Ziel scheinbar 'gut und schlecht', 'richtig und falsch' in Bezug zu sich selbst zu urteilen; Persönlichkeits-Spiritualismus wirkt mit als 'Überschattung der Seele', ethische Dunkelheit verstärkend. Abneigung aufgrund von frommer Unverträglichkeit steigert sich zu Groll: die richtigen Handlungen der anderen erscheinen in des Herzens Traumbildern falsch, Fehler des eigenen Selbst hingegen richtig.

Von der Inneren Stimme im Weiblichen Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch, ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; in dem Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (C.G. Jung, in: Traum und Traumdeutung, dtv 1990). Verbrennt das konditionierte Gemüt im Feuer mystischer Seelentätigkeit für andere, ist dies der erste Schritt zu humanistischer Zivilisation. Ziehen Frauen ihr Herz "selbst-vergessend" nur in Natur-Familie-Kochtopf, schafft dies allseitigen Seelenverlust; lösen sie das Unterbewusste in mentalem Bewusstsein "in Luft auf", anbeten sie Abraxas: ihr Verweilen in Frömmigkeit ist Nichterkennen der Leidenden auf Planet Erde. (Sure 68:51). Dass Geschlechter und Generationen in Harmonie kommen, dazu müssen wir uns versammeln [Koinonia: Apostelgeschichte 2,44; Suren 3:61; 8:1]; doch ist es nicht möglich, im Miteinandersprechen, die Sache, um die es in der Aussage geht, selbst herbeizuschaffen (Aristoteles, Soph. El. 165a,6-8). Damit die Liebe geliebt werde, muss Maskulinität sich dem »Opferfeuer« unterziehen, nigredo: 'diakonisches Alpha' sein – und nicht schon Omega: 'Liebe im Himmel' praktizieren. In geistiger Bedeutung lesen wir: In Gemeinwesen, als Asketen, müssen Männer ihre Taube zum Altar bringen [Begierde und Begehren kreuzigen], den Kopf abtrennen, auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen [Bewusstsein vom Körper lösend, jenseits der Grenzen einer Ich-Bezogenheit verbreitend, in das 'Haus ihres Vaters' eingehen]; ihr Blut muss gegen die Altarwand ausgepresst werden [Transzendenz muss dem Gewahrsein folgen]. Er muss den Kropf mit seinen Federn entfernen und an der Ostseite des Altars auf den Platz der Fett-Asche werfen [von vollgestopftem Wissen sich befreiend, mit dem heiligen Wort die Wirklichkeit erfassen]. Er muss den Vogel an den Flügeln einreißen [Gelöbnis ewiger Treue], ohne ihn dabei zu teilen, und ihn auf dem Altar, auf dem Holz über dem Feuer, in Rauch aufgehen lassen [zur Ebene von Gestalt und Materie hinabsteigen]. Brandopfer ist es, ein Feueropfer zum beruhigenden Duft für den Herrn. (Levitikus 1:14-17; vgl. Kātha Upanishad 2.6.10-18). Männer verweigern sich geistig-kulturell dem Gemeinwesen der Frauen, damit Frauen nur das bleiben, wozu sie Männer als ihre Beherrscher gemacht haben. Das Drohende und Schreckhafte rührt daher, dass Spiritualität den Frauen "sanft" angetan wird – gerade in der Herrschaft der Frauen, was unausweichlich dann Trennung bedeutet, liegt ja der Triumph, erblüht der Eros der Männer. Wenn Männer nicht auf ihr Gewissen hören und sprechen, bleibt Ethik nur taubes Lesen und stummes Schreiben der Frauen: 'die Kraft des Einspruchs hat sich zusammengezogen in die sprachlose, bilderlose Gebärde' (Adorno).

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch den holden belebenden Blick (Goethe, Faust)
Dialog, das Gespräch der Frauen, enthält das außerordentliche Wandlungspotential vom Krieg zur Schöpfung für die Menschheit – ein Umstand, der von Männern bislang vernachlässigt und missachtet wird, die im Zeichen von Spiritualität 'das Heilen' ausüben. Denn den Frauen helfend, in der Welt ihr Selbst heilend einzubringen, müssen wir uns fragen, warum sie nicht zu ihrer Sprache finden, welche doch in ihrem Wesen vorhanden ist? –
Schöpfungsschaffender Dialog entstammt geistiger Macht, Seelenzeit spiritueller Männer im Gemeinwesen (Allmende); »Licht der Intelligenz« wirkt als Katalysator auf »Licht, das gesehen wird« (Weiblichkeit im Licht ihrer Seele: Wasser, das zu Feuer geworden). »Die Emotion der Schöpfung«: Lebendige Liebesflamme (Johannes vom Kreuz), der hu-man gewordene göttliche Geist, befreit den Sprachfluss der Frauen vom Eise des Winters
.

Chaos durch Verschmutzung und Entropie
Fehlt es den Frauen an eigener seelengelenkter Tätigkeit, erlangen Männer nicht ihren Seelenplatz im Gemeinwesen; gleich einer Bibliothek, wo ausgeliehene Bücher nicht an ihren angestammten Ort zurückgestellt werden, entsteht so Entropie, das Gegenteil von Ordnung. In der Abkehr vom urheilgen Zustand Koinonia ist 'Verschmutzung der Weiblichkeit' die Folge, da nun Geld und spirituelle Psychologie wichtiger sind als die Ehrlichkeit des Herzens und das Bewahren seelischer Würde. So setzen wir unsere Nachkommen einer Welt aus, die noch schlimmer sein wird als die, in der wir jetzt leben.

Dass Erderwärmung mit der Gefahr von Eiszeit unsere Menschheit bedroht und Wasser immer knapper und bald zu den kostbarsten Gütern unseres Planeten gehört, ist Zufall oder unverhohlenes Gleichnis ungezügelter Eros-Lüste der Männer, Eiszeit von Frauen-Ehescheidungen sowie dem verschmutzten Quellwasser 'Teenager-Schwangerschaften'? Der Masse ihre "Gemeinschaft" kennt nur 'Körperbewusstsein, Verstand und Tradition'; daher rührt es, dass wir im gestrengen Bann mit 'Vätern' eine Schöpfungs-Ethik verneinen, während wir im unterbewussten 'Bund mit Müttern' uns von nichts distanzieren. Zudem bestätigen wir mit 'Prägung zum Konsumverhalten' das unersättliche Ego des Menschen. Überall auf der Welt stellen heutzutage Menschen bei ihrer Suche nach dem äußeren Eheglück am Ende fest, dass sie es in einem leeren Füllhorn suchen. Frauen aßen vom Brot, "eingetaucht in des Todes Brühe", das nicht Willensmacht des Himmels enthielt; Männer saugten am Rand kristallenen Glases, das nie mit dem Wein sehnsuchtsvoller Freude der Seele gefüllt war. Wenn Frauen das Unterbewusste ihrer Männer lediglich in eine Richtung lenken, die doch nur an Pensionsansprüche denkt, welche Motivation hätten Männer, in den geistigen Pfad Zoroasters erwacht, im Hören des Schreis der Erde schöpferisch zu sein?

Transzendentale Spiritualität eines universalen Islam drängt mit vedantischem Eins-Sein (Dhikr) und Mantra-Yoga (Waza'if) uns Menschen, in eine kriegerische Gesellschaft konkurrierender Individuen zu führen. Aufbruch zur Humanität erhebt sich komplementär aus 'glanzvollem Nichts', dem Pleroma der weiblichen Seele im gewissenhaftesten Erkennen schmerzlicher Konsequenzen von Ergreifen und Festhalten, in jenem Erbarmen, das in der Praxis 'kabbalistisch-katholischen Buddhismus' Kulturelle Gemeinschaft lehrt. Sind einmal die Hindernisse – 'geistige Trägheit, Faulheit, Zweifel, Gleichgültigkeit, Verlangen nach Vergnügen' (Yogasutras des Patanjali) – für die Verwirklichung der 'Weiblichen Seite Gottes' überwunden, ist schöpferische Humanität von nachhaltiger Liebe der Geschlechter geboren, und der narzisstische Männerzwang, dem eigenen Seelenbild die Ehe zu brechen, beherrscht.

Die Rebellion des Femininen [Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche], die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann Idealismus, der Buddha in längst vergangener Zeit zur Erkenntnis führte, verbunden mit seinem Akt der Reflexion, mit der Maria ihren "Engel Gabriel" zum Sprechen brachte, und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' [jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte], das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? / Echte Kontemplation ist nicht Flucht in die psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen heiliger Geist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Kraft der Frauen in der Welt, in Folge stagniert die Lebenskraft in Männern aufwärts: der Menschheit Erkrankung wird hervorgebracht. 'Erderwärmung' hat damit zu tun, dass Frauen sexuell überaktiv sind – aus Furcht ihr Mann könne zu einer jüngeren Angestellten gehen. Männer sollten daher von Frauen wissenschaftlich aufgeklärt werden, dass Seelenzeit höher steht als Persönlichkeitsaufblähung der Männer im Raum.

Erformt die Menschheit mit das All? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-Religion) oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' ['der mit den Kerubim' (Exodus 25:18-19)].

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Frauen werden dem zerstörerischen Wirken der Männer nicht eher gewahr, bevor sie sich nicht daran begeben, in ihrer Religion Wirklichkeiten klarzustellen und zu formulieren, die jenen Geist der Männer betreffen, der die Persönlichkeit zur 'guten Weiblichkeit' gestaltet. In anderen Worten erzählt: Hält ein Paar sich von 'Gott, dem Herrn' getrennt, hat die Frau im Alter nichts mehr zu sagen; dann wirft seine Unwahrheit den Mantel um ihre Unschönheit und „trinkbares Wasser siegt mit zwei Längen vor Gemüsesuppe und mit fünf Längen vor Blaue Lagune” ('Die Legende vom Ozeanpianisten', Giuseppe Tornatore, Alessandro Baricco).

Psychoanalyse ist die Religion der Erlösung; Spiritualität ist die Philosophie der Musik. Universale Botschaft bleibt aber die Schöpferischkeit selbst, 'im Jubilus der Dreifaltigkeit erschaffen' (Mechthild von Magdeburg): Jene Schöpferischkeit, in der Gott sich selbst und das Geheimnis seines Willens mitteilt, ist des Menschen 'Weihe an die barmherzige Liebe'. Doch einzig wenn ihr bewusstes Denken und Fühlen durch Katharsis gereinigt {retraite: 'reculer pour mieux sauter'}, all unbewusstes Begehren vernichtet, ihr unterbewusster mythischer Glaube rückerweckt {re-ligare = religion} und 'Der Engel' – peacefulness, detachment, freedom – im Menschen strahlend erstanden, wird Sie zum schöpferischen Helden sagen: „Je t'aime mon adoré, mon amour, mon tout, mon ange, mon rêve, à très bientôt.“

Notre Dame  Sehen wir »Die Frau« nur unter dem Blickpunkt von Mutterschaft oder der 'karitativen Gehilfin des Mannes' – haben wir »Die Weihe-Nacht der Geburt in der Seele«, die Erweckung des Ideals in Ihrem Herzen ganz vergessen, durch kosmischen Geist ‘eser kenegdo’ eine Helferin dem Geist des Kosmos, Seiner Vision entsprechendes Gegenüber; da Sie 'wiedergekehrt von der Himmelfahrt' ist, planetarische Sorgfalt zu offenbaren, statt den kriegerischem Drang. Allerdings gibt es keinen Zwang in der Religion (Sure: Die Kuh).

Radiant Message  In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt!

Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Zuerst stellt sich hierbei aber die Frage von eigener seelischer Qualität: den Animus zum Selbst als Frau machen, sich gänzlich dem Herrn hingeben, kein Verlangen und keinerlei Vorlieben haben…. doch warum dann all diese Unschlüssigkeit, diese Komplikationen? –weil es weiter darum geht, die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen; daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘. Das eigentliche Mittel für »Friede auf Erden« ist 'der Geist Einer Zusammengehörigkeit unter Frauen' in »koinonia«, die kulturelle Brüderlichkeit der Männer (1 Korinther 14:26).

 

 

H.  Appell an die Frauen


European Women's Dialogue - A small fluctuation starts an entirely new evolution

Die List der männlichen Vernunft bedient sich des Todes (Jean-François Lyotard)
'Sie töten Väter um Kinder und Kinder um Väter' (Sefer Dewarim 24,16) – nun müssen Frauen selbst entscheiden »Eine nachhaltige, seelenvolle Welt« schaffen zu wollen.

Die Höhe der Frau ist die einzige, zu der viele Schritte hinaufführen und nur ein einziger herunter. Selbst die spirituellen Eingeweihten, im Streben nach persönlichem Glück oder einer individuellen Aussicht auf ein schönes Weiterleben als Lehrer, somit im egoistischen Drang auf den Stufen selbstherrlicher Erkenntnis, schreiten mutig vorwärts, bis sie stehen bleiben müssen, dort, wo ihr Auge den Glanz der Wahrheit nicht mehr verträgt (Nietzsche).

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Wandel in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; und es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen verursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, Ihrer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in den Frauen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben; das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder frommen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, den »vairagis« im Geist emotionaler Schöpferischkeit. So berauben sich Frauen der friedensschaffenden schöpferischen Grünkraft Ihres Gewissens, nämlich des einzigartigen Vorrechts Einer bewussten Zusammenarbeit mit dem Kosmos.

Verklärte Nacht (Schönberg)  'Eine Form wird auf schöpferische Weise vom Ganzen projiziert, dann beeinflusst sie das Ganze oder wird in es zurückgeworfen' (David Bohm). Die Seele bewirkt die Ereignisse unseres Lebens, gebiert 'Liebe, in die Gott selbst einwohnt'; fehlt die Seele, dann lässt jede Beziehung eine Frau auf Dauer unbefriedigt, nicht weil da nicht "gefeiert" würde, sondern weil das eigene Versprechen als unerfülltes sich darstellt. 'Es ist auch mir gewiss, dass wir in der Ordnung bleiben müssen, dass es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen. Innerhalb der Grenzen aber haben wir den Blick gerichtet auf das Vollkommene, Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit oder jeder reinen Größe. Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten. Dass wir es erzeugen, dieses Spannungsverhältnis, an dem wir wachsen, darauf, meine ich, kommt es an; dass wir uns orientieren an einem Ziel, das freilich, wenn wir uns nähern, sich noch einmal entfernt.' (Ingeborg Bachmann, Rede anlässlich der Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden, Essays, Piper3 1985).

Frauen müssen zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist – nicht aber gilt es Meinungen auszutauschen. Frauen werden 'geschlagen' (Sure 4,34) oder durch die eigenen psycho-physischen Begehren gedemütigt – nur wenn sie selbst zur Seele erwacht sind, können sie durchsetzen: „Verlange nichts von mir, was ich nicht freiwillig geben würde, nur mit der Begründung, das ist für deinen Job.“ Vor 'Wissen über Ethik' gilt es daher, physische Enttäuschung durch lichten Glauben, psychische Kränkung vermittels hingebungsvoller Geistigkeit und seelische Selbstwertschwäche in 'Dharma-Gemeinwesen' zu überwinden.

Das Begreifen des Wesens und der Erscheinung der 'Weiblichen Seite von Gott' beginnt mit Seelendienst: frei-Zeit brüderlichen Universellen Geistes transformiert in dem dialogischen Raum zur Sprache der Frauen, die den Stab der Führung und der Würde ergreifen.

Um zu schweigen, muss Dasein etwas zu sagen haben: das verschwiegene, angstbereite Sichentwerfen auf das eigenste Schuldigsein. Dann macht Verschwiegenheit offenbar und entzieht dem verständigen Gerede des Man das Wort. (Martin Heidegger, Sein und Zeit § 60)

Frauen werden durch das geistige Werk ihrer Männer erst welthaft, die Menschheit führend; sonst bleiben sie Engel: Warner vor Gefahren – Herrinnen der Verzweifelten.

Von Evas Scham wegen 'Durch Adams Fall ist ganz verderbt' (BWV 637)
'Stehen Frauen nicht in Kontakt mit denen ihnen eigenen Seelen-Bedürfnissen, tendieren sie dazu, bei sich oder anderen nach Fehlern zu suchen und ihre Aufmerksamkeit in ein System zu verlagern, in dem Wettbewerb, Rangordnungen und Dominanzdenken zählen' (Liv Larsson). Dann erblühen Scham und Schuldgefühl in des Predigers universellem Wort, das sie lehrt, dass sie 'schlecht' sind, dass sie etwas 'falsch' gemacht haben, dass sie sich eigentlich anders verhalten sollten. Doch statt zu versuchen, vor ihrem eigenem unliebsamen Gewissen zu flüchten, sollten Frauen den Psychoanalytischen Dialog aufsuchen, und auf den Pfad hören, der mit der Erfüllung ihrer Seelen-Bedürfnisse verbunden sind.

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal. Das heißt, bleibt das Individuum ungeteilt [d.h. nicht in psychē-Anā-Lyse] und wird sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst, muss die Welt den Konflikt [Sacré-Cœur und Moulin Rouge gegen Dynastie und Genussehe oder Scharî'a] gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. C.G. Jung, Archetypen und das kollektive Unbewusste, Collected Works IX, Princeton 1969, S.70f.

Psychoanalyse muss durch Anbetung und in mystischer Kontemplation befreien, um die magischen Bande der 'geheimen Verabredung' zu lösen: Streift denn nicht uns selber ein Hauch der Luft, die um die Früheren gewesen ist? Ist nicht in den Stimmen, denen wir unser Ohr schenken, ein Echo von nun verstummten? Haben die Frauen, die wir umwerben, nicht Schwestern, die sie nicht mehr gekannt haben? Ist dem so, dann besteht eine geheime Verabredung zwischen den gewesenen Geschlechtern und unserem. (Walter Benjamin, Über den Begriff)

'Brot wird des Mannes Herz erhalten, und der Herr' (Sohar, WaJechit 643; vgl. Sure 4:5-6)
Die Rolle der Frau erfüllt sich in Komplementarität zum Mann – nicht in Gleichheit! In Gemeinschaft gilt es daher für Frauen die vierfache Vielfalt der männlichen Seele zu entdecken: die in Gott berufene Seele [fragile x-Chromosom], die Kaufmänner, Krieger und Politiker, sowie die kulturschaffenden Genii. Es ist Aufgabe der Frauen, Hochzeit so zu feiern, dass die Schöpfungsordnung nachhaltiger Partnerschaft bewahrt bleibt; 'zudem müssen Männer bei ihrer Arbeit gut überlegen: 1. welche Ehre Gott davon erhalten soll; 2. welchen Nutzen es für den Nächsten hat; 3. welchen Gewinn es für ihre Seele haben wird; dann wird ihre Liebe den guten Erfolg im Weiblichen haben' (Birgitta von Schweden, Himmlische Offenbarungen, Buch II.25) – ansonsten bleibt der 'Rotkäppchen-Korb mit Wein und Kuchen' unverdaulich! / Grundlagen für die Alleinstehenden sind: 'Nicht von Brot allein lebt der Mensch, sondern von jeglichem Worte, das aus dem Munde Gottes geht. || Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. || Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.' (Lukas 4:1-11, Versuchung Christi).

'Weil gesagt werden muss, was schon morgen zu spät sein könnte' (Günter Grass, 2012)
Die zuvörderste Stufe im Prozess »Heilung der Erde« muss unsere klare Stellungnahme zu jenen Ismen (Protestantismus, Schiitismus, Hinduismus) sein, in denen sich Männer erlauben, unter dem Schleier von Gutmütigkeit, Versöhnlichkeit und Friedfertigkeit, sich jene 'Objektivität in interreligiöser spiritueller Egozentrik' anzutrainieren, die rechtfertigt sich seelisch grausam, spirituell mies (geistlich kriminell) gegenüber Frauen zu verhalten. D.h., erst die Übereinkunft der 'guten Männer' zur protestantischen und schiitischen Frage kann das organisatorische Zusammentun der willigen Frauen zu ihrem Dialog begründen.

Der Mond ist das Opfer für seine Erde, die Sonne ist sein Brennstoff für Ihre Sterne
Frau lieben berauscht ihr Frausein, in die mütterliche und die personale Welt; viel später – wenn selbstzentrierter Männer-Egoismus sich direkt gegen Frauen wendet – werden manche sich ihrer Ohnmacht und ihres Ausgeliefertseins bewusst. Nunmehr im Zwang Seele zu entfalten, um doch noch 'dem Bräutigam fürs Leben' entgegenzugehen, stehen sie als 'törichte Jungfrauen vor geschlossener Himmelstür'. Berufen als 'Warnerinnen vor kommenden Gefahren, Erweckerinnen aus dem Schlaf und Überbringerinnen von Gottes Botschaft' ist all ihr Gewissen mit verrosteter Scham hinan geblichen – fortan unerwählt.
 

Im Garten des Lichts der Frauen


Im Drang »Göttinnen der Liebe« zu sein, vergessen Frauen zumeist völlig, sich zuvor Gott als andersartig vorzustellen. Weiblichkeit kann allerdings nur die Phänomene der Bruderschaft – Das planetarische Bewusstsein der Cultural Creatives – schöpferisch und auf positive Weise umsetzen, wenn sich Frauen im Kollektiv, durch Geben von 'Dharma des Herrn', Einer durchgängigen Bewusstheit gewahr bleiben. Erst dann ist die komplementäre Nähe zur Großen Mutter und der Großen Göttin ohne Ressentiment.

An Sappho und die Mondin  Geschwisterlichkeit entfacht der Herr (1 Korinther 11:11) – 'breitet aus sich in der Brust der Zorn, sinnlos brüllt die Zunge dann: gib acht!' (Sappho). Haben Männer gelernt zu meditieren, können sie ihren Verstand – von der spirituellen Wahrheit angeregt – befehlen, sich 'in Gott' zu entrücken, in 'edlere Sphären'; 'und so gibt es eine strahlende, dienliche Art des Lebens, eine gewaltige Art des Daseins' (Buddha, Majjhima Nikaya, Brahmanimantanika). Die Bodhisattva aber tritt durch die Große Mutter ins Leben. Als die Sonne den Mond küsste, sprach Sie zu Ihm: „Ich liebe es Dich zu erschaffen – und also erschaffe Ich dich.“ Da erstrahlten die Sterne in Hohem Gesang: „Der Geliebte ist mein, und ich bin sein. Meinem Geliebten gehöre ich, und mir gehört der Geliebte.“

Yin und Yang  Wenn weise Frauen ihren Töchtern wieder Tugenden lehren, so vermag das keusche Wasser das lodernde Feuer wieder zu seinem Licht zu führen (Matthäus 26:6-13). Dann kann die Wahrheit [der spirituelle Lehrer] das Schwert [die universelle Frau] 'zur Pflugschar schmieden'. Dies Metall verleiht dem Holz seinen Ruhm; denn nur die unabhängige Tatkraft der Frau bringt den kulturellen Mann hervor. ['Die positive Macht eines Genius wird negativ, wenn sie mit einer Macht konfrontiert wird, die nicht nur dem Männlichen ähnlich ist, sondern noch in größerem Maße vorwärts strebt' (Hazrat Inayat Khan, in: Rasa Shastra).] Inspiration, das passive kulturelle Wirken verleiht sodann der Erde ihren Glanz ['in der Anwesenheit einer Kraft, die ihr ähnelt, die empfänglicher ist als sie selbst, hört die negative Kraft einer Frau auf zu sein, und wird positiv' (Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra)]. Zeugt die schöpferische Liebe des Mannes den Geist des Weiblichen zu dessen Rede, so taut die Erde zu ihrer Schwesterschaft hervor und die Hoffnung erwacht in den jüngsten Frauen nach Spiritualität zu streben, was die Kunst Religion wieder beleben lässt und das Männliche begnadet sich endlich zum heilenden Geist, der weibliche Bewegung zur Ruhe erweckt, sodass Hingabe auferstehen kann zur vollkommensten Vollendung.

Eine gewaltige Projektion in Frauen führt deren Männer zur egozentrischen Herrlichkeit. 'Man heilt den Besessenen, indem man ihn zum sittlichen Gemeinwesen erweckt und erzieht, nicht aber indem man seine Besessenheit auf Allah hinleitet. Wenn einer in der Verfassung der Besessenheit bleibt, was bedeutet es, dass er La-ilaha [„nicht den Namen der Göttin“] anruft, sondern Gott? – es bedeutet, dass er nunmehr lästert.' (Martin Buber). Wenn Frauen erkennen, dass jetzt in der Welt etwas zu ändern ist, wenn sie bereit sind, sich an diese Arbeit zu machen, so gilt es zusammenzukommen in Einer Sehnsucht zu »Anbetung und mystische Ekstase als die Felsfundamente nachhaltiger Seelenbeziehungen«.

Dialog über die göttliche Liebe  Ethik lässt sich nicht verstandesmäßig, mit Frömmigkeit oder auf spirituelle Weise begreifen. Sie kann nur gefühlsmäßig erfasst werden; an der Wirkung können 'die Menschen mit gutem Willen' sie in etwa erkennen: 'durch unseren seelischen Geist, den wir geben, erkennen Leute ihren Mangel' (Caterina Fiesca von Genua). Ethik setzt voraus, dass Menschen 'die Wahrheit über sich selbst' (Vergebung, Mitleid, Gerechtigkeit, Erbarmen) gefunden, ihren Charakter entwickelt haben; was wichtiger als 'die Wahrheit von Himmel und Hölle' ist. Sonst wird 'der Dialog' vergleichbar mit einer "Operation am offenen Herzen". Man kann sagen: 'Es ist Geist, der unsichtbar, mit Liebe zwischen Mann und Frau wirkt' – ohne dass "der zivilisierte Mensch" sich darin einmischt.

Mit der Großmütter göttlichem Wollen zu irdischem Genuss rechtfertigten wir unheiliges Verlangen; dies gewährt den Vätern ihren Drang zu 'laissez faire, laissez aller' (d.h. zu den Frauen gehen und sie gewähren lassen) als kriegstreibende Kraft und deshalb wird die Welt viel zu gefährlich, um darin zu leben, nicht wegen jenem 'Islamisten, die Dämonisches tun'. Einzig 'das Heilen der heilenden psychischen Strukturen der Weisen Frauen' (Markus 12:30-31) kann unserer Sehnsucht nach Abwesenheit von Kriegen auf Planet Erde Erfüllung bringen. Diese Strukturen beruhen auf den drei grundlegenden Faktoren: devotionales reines Gemüt (Buddhismus), Fatimas Vernunft (Sufismus) und Wille (Vedanta): das devotionale Herz kann sich über bedingte Wünsche erheben und im Geheimnis erotischer Mystik (L'Estasi di Santa Teresa) wiedererwacht intuitive Intelligenz zum »Symposium« der Weisheit Notre-Dames.

Women Global Ethics  Eine ethische Geisteshaltung der Frauen kann einer Menschheit ermöglichen, zu Einer Einzigen Familie zusammenzuwachsen. Dabei ist jedoch nutzlos, den Frieden der Welt diskutieren zu wollen: Frieden in sich selbst schaffen, ist in der jetzigen Zeit notwendig. Buddhismus, Reinheit der Seele, gibt dem Willen planetarische Kontrolle, Sufismus, die Verherrlichung Seines Namens (Waza'if), vervollständigt die Persönlichkeit in all ihren Aspekten; Vedanta (Sittlichkeit und Dialog) verleiht Balance; dies ist im Zeitalter der nuklearen Aufrüstungen einzige Alternative zur Selbstzerstörung.

In vielen Frauen herrscht ein, von Mutterleib eingeprägter Drang, vom materiellen Mann eingeflossener Zwang, mit Sex den Seelen ihr Handwerk zu legen, um das Ich der Weiblichkeit zur business-Frau zu machen {solche sind gewöhnlich jene, die Retreats nutzen, um die 'Kali-Persönlichkeit Allahs' zu entwickeln}; diesen etwa aus Heiligen Schriften vorzulesen oder mit ihnen über Ethik zu disputieren, obschon dies an sich nicht unangebracht und aus friedensschaffender Sicht nach erwünscht wäre, ist verlorene Mühe: es gibt in solchen Bewusstseinen niemanden, der planetarisches Gewissen verstehen könnte, und wollte. In den Worten Swedenborgs paraphrasiert: 'Der Herr will seine Anbetung in der Entrückung (ékstasis) der Psyche' – nicht um seiner selbst, sondern um des Selbstes der Seele willen, weil dadurch Feminität sich all jene irdische Lust, Spaß und Macht entfernt, die ihr Herz verschließt. Alle "Nächstenliebe" ohne diese Erfahrung ist nichts, und Nächstenliebe samt Glauben, ohne die Erziehung zum Sinn der Liebe, ebenfalls nichts.' Die Neuerung, die den Zustand der Welt verbessern kann, ist nicht die spirituelle, soziale, ökonomische oder pädagogische Reform, sondern die ethische Reform. Gelänge es den Frauen, auf geistigen Pfaden die Ausdehnung und Weite ihrer Herzen wiederzuerlangen – was Männern den Pfad zu gemeinschaftlichem Bewusstsein wiese – wären die Kriegsgesänge zum Abscheulichen all ihrer Qualen: „Männer, lasst uns die Frauen lieben zum Spaß! ja, aus Eitelkeit! und zum Spaß!“ (Mozart, Così fan tutte) ein für alle Mal verstummt.

Über die praktische Ausführung von Wettermessungen, um den Sinn anders zu verstehen
Dass Begehren manchen Menschen höchst erstrebenswert, anderen hingegen gleichgültig, wieder anderen gar verabscheuungswürdig erscheint, liegt nicht am Eros selbst, sondern an Strukturen des egotistischen Geistes, der den Begehren im Gemüte einen Wert zuweist. 'Es muss die höchste (spirituelle) Depression im Saugkanal bestehen bei dem niedrigsten (materiellen) Atmosphärendruck im Ausströmquerschnitt des Ausblaseschlotes' (in: Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift, Glückauf, Nr. 34, 24. August 1907, 43. Jahrgang, S. 1095-1096).

Häuslichkeit, Frömmigkeit und Business statt Dialog  Frauen, die Seelenkraft in ihrer Persönlichkeit und Weiblichkeit in Intuitiver Erkenntnis missen, und deren Männer nicht von Spiritualität zum Humanen Dienst im Gemeinwesen gefunden haben, lassen nicht nur den Dingen der Zerstörung ihrer Lauf, sondern bremsen durch ihr Schweigen. So bewegt sich die Welt, bis über ihren Tod hinaus, weiter im Kreisen und im Schlachten.

Wo immer sich Frauen die Kontrolle über Fortpflanzung geben, dem Natur-Recht einer Freiheit zur Tötung anderer folgend, und Männer sich Gesetze schaffen zur Scheidung und Wiederheirat, und sie damit die Möglichkeit haben ihre eigene Lage zu verbessern, entscheiden sie sich für eigenes Wohl und ökonomische Sicherheit, anstatt der geistigen Kultur [Oikonomikos], dem Adel der Seele in der demokratischen Natur der Egos Raum zu geben. Es ist nicht schwer festzustellen, dass wenn Menschen durch den spirituellen Prozess ihre Kontrolle über Zeugung, Eros und Religion wiedergewinnen, Mütter im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Lebensprinzips finden können.

Wie Archetypen in ihren Funktionen lehren  Die Große Göttin ist die Power-Frau, die vollendete Seelenkraft in ihre Persönlichkeit zu manifestieren weiß; das Tao-Geheimnis, wie Weiblichkeit aufsteigt zu Intuitiver Erkenntnis, lehrt Die Große Mutter; dessen Vision von Spiritualität die Kultur des Gemeinwesens empfunden hat, ist Der Bruder der Könige.

Gekreuzt auf ewig Gräber und Geburten  'Kreuzigung' entspricht der 'Tötung der Stiere' im keltischen Mythos: 'Eine königliche Macht muss immer wieder sterbend in die Erde eingehen, um sich zu erneuern; über ihr schwebt, wie in wirbelnder Ekstase, eine weibliche Gestalt mit gezücktem Schwert; der Opfertod zeigt weder Sieg noch Niederlage der weiblichen oder männlichen Vormacht auf; er eröffnet die kollektive Ebene männlich-weiblicher Neuorientierung.' (Ingeborg Clarus, Keltische Mythen). „Ich sterbe täglich“ (1 Korinther 15:21-34) hat seine Entsprechung im Wort Buddhas: „Das Todlose ist gefunden.“

Es gibt sehr intelligente spirituelle Frauen, die sich trotzdem feindselig gegenüber Ethik verhalten. Grund dafür ist, dass neben einem voll erwachten psychologischen Verstand durchaus ein verletztes Herz existieren kann, das, sei es in unterbewusster Idolatrie (bzw. konditioniertem Götzendienst), die Situation nicht nur blind betrachtet, sondern sogar die Vernunft mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Strom der Gefühle zieht. Die Frauennatur bemüht dann ihre ganze spirituelle Intelligenz, um die eigene Psyche in der unterbewussten Kränkung zu verstehen, sodass nicht Verstand die Psyche führt, sondern die Psyche den Verstand. Das Gemüt kann bei einigen Frauen so sehr durch äußere Einflüsse gestört sein, dass es 'Die Religion' verloren hat; andere leiden, wobei die Gründe im eigenen Inneren liegen, in der Art, die Dinge körperlich eigensinnig zu betrachten, aus einer Überempfindlichkeit von mangelndem Selbstwertgefühl oder vom spirituellen egoistischen Glauben.

Kriege und Terror auf Erden  Die Schreie der sterbenden und gequälten Frauen und Kinder – und das Schweigen dazu im Herzen der Männer; beides muss sofort aufhören: einzig durch Dialog wird Frieden möglich! Dieser Dialog muss jetzt von Eltern, von Mann und Frau geführt werden. Dazu ist das höchste und heilige Wissen, die Erkenntnis des menschlichen Geistes der Frauen maßgebend, dass es gilt, das Integrationsproblem gewisser interreligiös-spiritueller Männer in den Universel nicht länger zu ertragen oder zu verdrängen – Erotomanen, die sich spirituell 'eine Oberflächenschicht von reizenden Eigenschaften erworben haben, die naiven Frauengemütern menschliche Tiefe, Güte und andere Herrlichkeiten vortäuschen' (F. Brupbacher, Liebe, Geschlechtsbeziehungen und Geschlechtspolitik, 1930).

»Liebe« ermöglicht in Schöpfung auf Erden zusammenzuleben; doch Männer leben sexuelle Dekadenz und hinter wirtschaftlichen Interessen steht der Frauen unterbewusste Amoral: „man misst seinen Wert nach dem Urteil anderer Frauen und danach, wie ein Mann dem selbstlosen Frauenherz nützlich sein könnte“ – auf diese Weise entfremden wir uns vom humanen Leben und tragen zur Dekonstruktion von Frieden, Freiheit durch Schöpfung bei. Erst die Lyse von diesen unterbewussten Strukturen bringt der Menschheit ihre Heilung.

 

 


I.  Global Warning


Königin der Nacht  Man wagt nicht zu fragen, warum Frauen es vorziehen, in der Hölle den Herrscher zu spielen, anstatt im Himmel sich von der Liebe zu schöpferischem Wirken lieben zu lassen. Doch ist es nicht gerade die Frauenwelt, die vom materiellen Überfluss ihrer Beziehungsstrategien profitieren, und die gar nicht danach fragt, wie dieser zustande kommt? Sind nicht zudem "alle Frauen" stillschweigend einverstanden mit der „Freiheit zu rücksichtslosem Konkurrenzkampf, wer gerade die Stärkere ist“? – Fühlen Frauen sich etwa verantwortlich: für die vielen zerbrochenen Ehen, für das Heer von an Körper und Seele Erkrankten, für jene Männer 'schwach im Geist', die am "Weltfrauenglaube" gescheitert sind? Ist nicht allen Frauen 'der Buddhaweg' vielmehr zutiefst unbequem (vgl. Buch Esra 10:44)? Führen sie nicht stattdessen, eine Oberhand über 'den König' gewinnend? Doch ist die Kultur schachmatt, bricht unsere ganze Menschheit zusammen.

'Du weißt in der Liebe nicht richtig Bescheid', sagte Diotīma {Priesterin in Arkadien} zu Sokrates, 'da du anscheinend in deinen Worten offen den Regeln der Liebe entgegentrittst. Durch die Vorschrift der Liebe werden wir belehrt, dass, wer mehr gute Taten vollbringt, sich größerer Ehre erfreuen und durch viele Belohnungen ermutigt werden soll. Wenn wir aber deine Rede als wahr anerkennen sollten, werden die guten Taten denen, die sie vollbringen, schaden, umgekehrt wird es anderen anscheinend nützen, sich guter Taten enthalten zu haben und nichts Gutes getan zu haben. Du sagst, du wolltest in diesem Punkt von meiner Lehre unterrichtet werden; diese Mühe aber weise ich entschieden zurück, weil die Wahl eines Gelehrten zum Liebhaber wohl der Wahl jenes Mannes vorzuziehen ist, der durch meine Mühe belehrt werden muss. / Dieser ist zuerst immer arm vor Gott (Matthäus 5:3; Psalm 109:22), und viel fehlt daran, dass er "zart und schön" wäre; denn er ist indifferent, ohne Ruhm und Ansehen, unbeschuht, ohne Behausung (Matthäus 8:20), mit seinem Haupt {planetarisches Gewahrsein} die Erde berührend, nächtigt er vor den Türen auf den Straßen unter dem freien Himmel und ist der Natur seiner Mutter (Prajñāpāramitā) gemäß stets ein Kind der Bedürftigkeit; andererseits stellt er seinem Vater entsprechend dem Guten und Schönen nach, ist mutig, keck und rüstig, ein gewaltiger Chasseur, allezeit Ränke schmiedend, nach Einsicht strebend, sinnreich, philosophierend, sein ganzes Leben lang – welch gewaltiger Magier und Alchemist und Lehrer der Weisheit und der schönen Rede! Weder wie ein Gott geartet noch wie ein Mensch, bald an demselben Tage blühend und gedeihend, wenn es ihm gut geht, und bald auch hinsterbend, doch auch wieder auflebend, durch die Natur (Gottes) seines Vaters wieder zum Leben erwachend. Was er sich aber schafft, rinnt ihm immer wieder davon, so dass er niemals weder arm ist noch Reichtum besitzt, auch zwischen Weisheit und Unverstand immer in der Mitte steht. Richtet sich die Liebe der Frauen auf diesen, sind sie das Liebenswerte und in der Tat als wahrhaft schön, zart, vollendet und selig zu preisen. – Sokrates, du scheinst an allzu großer Unwissenheit zu leiden, unerzogen und ungelehrt, die Lehre einer einsichtigen und unterrichteten Frau ansuchend.' (Andreas Capellanus, De Amore, Liber primus 54-55) / Platon, Symposion 201d-212c, Rede Diotīmas).

'Der Schleimpilz ist ein amöbenähnliches Lebewesen, das in der Vegetation auf Waldböden vorkommt und sich durch bloße Teilung fortpflanzt, so dass sich die Nachkommenschaft einer einzigen Zelle im Laufe der Zeit über ein größeres Gebiet ausbreitet. Irgendwann ist die Nahrung in unmittelbarer Umgebung erschöpft, so dass die Kolonie dieser Individuen abzusterben droht. An diesem Punkt der Entwicklung kommt es zu einem bemerkenswerten Vorgang: Die einzelnen Zellen beginnen, sich nach innen zu bewegen. Zuerst rücken sie nahe zusammen. Dann vernetzen sie sich, verschmelzend, zu einem einzigen komplexen Organismus. Wenn sich die Lebensumstände ändern, schließt sich also eine große Zahl einzelner, zuvor nicht miteinander verbundenen Zellen zusammen und gibt ihre Individualität auf, einen Organismus bildend, seine spezielle Funktion im Dienst eines Ganzen zu übernehmen.' (David Peat, The Philosopher's Stone, Chaos, Synchronicity, the Hidden Order of the World).

Rhythmen, Zyklen, Friedensgesänge  „Verwunde mein Herz mit eintöniger Mattigkeit“ – dies geheimnisvolle Geheimnis aus dem 'Herbstgesang' des Dichters Paul Verlaine war die Parole an französische WiderstandskämpferInnen mit der größten Armada aller Zeiten [OverLord; D-Day, June 6, 1944] Terror und Weltkrieg für immer in Europa zu stoppen. Sie wird nun zur Lotos-Wurzel, dem "cantus firmus" der Arche-Sophia, eines kosmisch-femininen Frühlings-Schöpfungsgesangs. Innere Gleichheit im Zentrum der Geometrie der Verschiedenheit [Triangelum-Kooperativität] kommt vom Nicht-Anhaften an sinnlicher Erfahrung. Mystischer Tod – „Sterben ist das wahre Leben der Seele“ (Anna Garcias) – ist jene psychologische Desensibilisierung, die menschlichen Lebens Neuen Sinn erschließt.

Im politischen Zusammentreffen von 'protestantischem Konservatismus' („Gibt mir den geschiedenen Mann!“) und 'patrilinearer Spiritualität' liegt der Grund für unsere Angst in der gegenwärtigen Krise. Wir fürchten, dass sie gefährlich eskalieren könnte. Denn wenn man Wahrheit mit patrilinearer Notwendigkeit identifiziert, kann es Tatsachenwahrheit in der Tat nicht geben; damit hat man auch 'Die Freiheit der Frau' liquidiert, die ohne das Es-hätte-auch-anders-kommen Können undenkbar ist. (Hannah Arendt, Über den Totalitarismus). Wissen kann einer Menschheit zum Vorteil gereichen, wenn es in der Hand edelmütiger Menschen ist, und eine Menschheit zerstören, wenn es sich in den Klauen von Egoisten oder Despoten befindet. Macht des Geldes verführt durch das Wissen und die Fähigkeit damit zu jonglieren dazu, Materie zu missbrauchen. Was auf dem Spiel steht, ist unser Verständnis von Religion und Spiritualität. Und es betrifft unser aller Leben! – und ganz gewiss die Möglichkeit des Überlebens unserer globalen Zivilisation. Geistigkeit als die Annäherung an die Menschheit setzt 'Umkehr' voraus; 'sicher wissen wenige, was Reue ist, aber jeder sagt, wo sie herrschen soll' (Musil, Mann ohne Eigenschaften): 'Gott entschwunden in der Manifestation' – da erwacht unser Mitgefühl aus dem Schlaf; 'die Manifestation entschwunden in Gott' – da erweckt das Universum unsere Sprache von den Toten. Wenn das Weibliche innerlich 'den Gott' als Humanes Wesen erweckt und von Allmacht 'Seines Willens' als »Ihr« Leben wahr gemacht hat, dann wird alles, was vom geistigen Himmel des Mannes auf direkte Weise hinabsteigt, für »die Edle Frau« anziehend und angenehm sein – weil, im Wort der Mystik ausgedrückt, des Mannes Schöpfergeist 'Gottes zarte Wurzel ist', an der Die Rose zur Sonnenblüte empor ranken kann: Der Pfad, der des Mannes aktive Natur zur empfänglichen Seele gemacht hat, vermag nunmehr die Seele der Frau zu ihrer aktiven Vollkommenheit zu führen. Was in des Mannes Lust sich "männlich" zeigt und nicht von heil'ger Seele ausgeht, wird einer Frau, in der kosmischen Intuition ihres Herzens, zuwider sein; statt in der Alchimie des Universums zum Ausdruck der Himmel ihrer Seele, im Zwang zu empfangen, sich in untergeordnete oder übergeordnete Stellung einzuordnen – daraus werden sich Frauen in Zukunft durch Trennung befreien.

Von der Jakobsleiter oder Vom Krieg zwischen Himmel und Hölle  Geld reduziert das Gejammer 'Was sollen wir essen, trinken, anziehen?' (Matthäus 6:31). Wer jedoch aufsteigende Ströme nach unten ausfließen lässt, benutzt sich und andere für die Spaßgesellschaft: die Zerstörung der Erde. Jene Leute, die nur ansammeln und darin verweilen – als Frauen in frommer Heiligkeit, als Männer im interreligiös-Spirituellen –, haben im Kriegführen verloren! Gottes Weiblichkeit, die von schöpferischem Geist die Neue Welt aufbaut, kommt von spirituellen Männern, die ihre Seelenzeit geben, sie haben ihren Schatz für immer.

Das Buch der Gesänge  Die Frau eines Arbeiters bringt Sich nach Seiner Weise „Großer Gott, wir loben dich“ als die universelle Priesterin hervor; mit Ihrem Gesang „Lobet den Herrn, den mächtigen König der Erde“ führt die "gnädige Frau" Dr. Faustus nach Christi spiritueller Art in den Himmel hinan. Die Liebe aber sendet Ihre Poesie nach der Weise „Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein“ in die Welt, damit 'Die Universelle Frau' Ihn von Ihrer eigenen Art wiederbringe. Wer ist "von Ihrer Art"? – Es sind die Bodhisattvas.

In unendlichem einfachen Licht ruht das Gespräch 
„Was ist herrlicher als Gold? Das Licht. Was ist erquicklicher als Licht? Das Gespräch.“ (Goethe, Das Märchen, 'Die Schlange spricht').

 

 


J.  Der Religionskrieg


Wenn sich Frauen nur noch individuellem Handeln überlassen, werden sie zum Werkzeug kriegführender Nationen; und geben sich Männer nicht in den geistlichen Dienst der Gemeinschaft hin, verdunkeln sie die Intelligenz der Frauen. (Meng Zi, Lehrgespräche).

Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative.

Der Kampf um Europa  Im Reich der "Habsburger" benutzen die Frauen Männer zum erleichterten Gelderwerb; doch während die Machos dabei offen (in Konkubinat) oder mit Genussehen (heimlich) dem erotischen Gelüste nachgehen, geht es der Weiblichkeit im Eigentlichen darum, die eigene Machtposition auszubauen: den eigenen Sohn an die Macht bringen, um nur zu hoffen, dass die eigenen Kinder von Kriegern der "Osmanen" (die letztlich mit der Libido der Scharia-Witwen Krieg führen) nicht umgebracht werden.

Die Vereinigung aller Völker in einer umfassenden Sache, transkulturelle Religion, wird durch die Kulturell Kreativen und den Beistand Notre-Dames erreicht. Doch jedes Mal, wenn dies mächtige Werkzeug für die Schöpfung erschien (Bhagavad-gita IV,7-8; Johannes 14:16; 16:7), wurde es von der Liebes- und Kriegsgöttin Kali verhindert: „Schaff mir den Himmelsstier, sonst lass ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden!“ (Ištar, Gilgamesh-Epos): Die 'gefällige Göttin' lässt sich vom Eros der Männer lieben, um zu herrschen; diese Krankheit [Neurose: Krieg der Väter und Söhne (Johannes 19:7); Psychose: das Elend 'Arbeit, Krankheit, Tod' aus der Büchse der Pandora] dauert fort bis auf den heutigen Tag.

Wieder und immer wieder aufsteigende Praxis zur Stärkung der Männer-Persönlichkeit, hat absteigende Bewegungswiderstände des Weiblichen zur Folge; anders gesagt, das Sich-stärken der spirituell-kämpferischen Kali-Persönlichkeit ist eine Auswirkung jener in das Göttliche stagnierenden Bewegung der Männer, welche auf 'herabkommendes Dienen in der Seelenzeit' verzichten. Diese falsche Bewegung der Geschlechter fordert den bis in das Unmaß sich steigernden religiösen Widerstand heraus: Jihad und Genozid. Dass Frauen den Sinn der Liebe ändern, könnte den Männern in ihr Gewissen reden – in ihnen Reue weckend – denn Männer sind abhängiger von Frauen als Frauen von den Männern; doch gehört 'Freiheit zur Seelenentfaltung als Frauen' zu dieser Phase im Evolutionsprozess.

Von der Schwer-Hörigkeit Evas oder dem kollektiven Missverstehen der Botschaft Gabriels
Das Aufblühen heilsamer Persönlichkeit geschieht durch den spirituellen Humanen Geist. Frauen missverstehen, wenn sie ihr Herz zu kultivieren beginnen, indem sie den Samen im Geld-, Sex- und Macht-Trieb selbst säen wollen, anstatt die Aussaat Ihm zu überlassen.

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.

Die materialistische Welt stirbt, sie erstickt uns, unsere Lungen können diese Luft nicht mehr atmen. Die einzige Lösung ist: Wir müssen diese gierige Seite in uns überwinden und einige unserer Gepflogenheiten aufgeben, die wir entwickelt haben: wir erstreben lustvoll Sexualität, statt unseren eigenen Schwächen ins Auge zu schauen; weil wir uns vor Emotionen der gewissenhaften Scham fürchten, unterdrücken wir die warnenden Gefühle unserer Seele; ständig suchen wir eine Lösung in einer Spiritualität, in der Persönlichkeit, außerhalb von unserer Seele zu finden, aber das funktioniert nicht. Es gilt, sich offen mit seiner weiblichen Seite auseinandersetzen, die Gesetze des Kollektiven in der Sehnsucht unserer Seele, unseres Innersten zu benennen und sie so zu erkennen. Dazu brauchen wir transkulturelle, seelische Revolution. (nach Juliette Binoche, www.brigitte-women.de, 03/2016). 'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind' (Bukhari). Um im Höchsten und Äußeren zu wirken, bedürfen die Geschlechter der Übereinstimmung im Innersten und im Reinsten.

Warum überwiegt das Böse und brechen Kriege aus?  Weil den Männern die Stimme Eines Gewissen der Frauen fehlt, und weil Frauen ihre Männer auch nicht zum geistlichen Dienst an transkultureller Gemeinschaft [Koinonia] rufen. Jedoch können Frauen nicht zu ihrer Seele, dem ureigentlichen Frau-Sein finden, wenn sie nicht zuvor diesen schweren Fehler korrigiert haben, der in ihrem Leben existiert. Das unverblümte Bild eines Ethos in spiritueller Interreligiöser Erziehung erfordert Liebe und Zusammenarbeit in intuitiver Schöpferischkeit, statt globale Geschäftsbeziehungen in Abschottung und Nationalismus.

Wie es in der Spiritualität der Männer sechs Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch sechs Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, dann ausgebildet durch Wissen, sowie vollendet durch Weisheit. (Bonaventura, Itinerarium mentis)

„Wenn Sie also die Gewalt abstellen wollen, wenn Sie die Kriege beenden wollen, wieviel Lebenskraft, wieviel von sich selbst widmen sie dieser Sache? – Bedeutet es Ihnen denn nichts, dass Ihre Kinder getötet werden, dass Ihre Söhne zum Militär kommen und schikaniert und abgeschlachtet werden? Ist Ihnen das gleichgültig? – Mein Gott, wenn Sie das nicht interessiert, was dann? Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet? Oder betrachten Sie das nur als etwas Abstraktes?“ (Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti).

Die Kraft der Seele des Mannes lässt sich zusammenfassen: als spirituelle Potenz, Lebendigkeit und Ignoranz; während mentale Stärke, die immer in fruchtbaren Aktivitäten sich zeigt, voller Unwissenheit ist, ist seine physische Lebensform, obwohl zur spirituellen Kraft gehörend, verwirrt; erst spirituelle Herrschaft gibt volles Wissen: dann wird für alle sichtbar, ob er zu den guten Engeln zählt oder bei schlechten im Kriegsheer Kalis kämpft.

Es herrscht Krieg um die Liebe  Die „guten Menschen“ schämen sich nicht, Ärger und Gereiztheit in niedrigsten Formen zu offenbaren und der erwachte Begriff der Liebe wird von Verwirrung und sogar von Spott begleitet; génies créateurs, d.h. Cultural Creatives, die es wagen, liebevolle Hingabe zu zeigen, werden bereits als zweifelhaft betrachtet. Es zeigt sich, dass wenn dümmere Männer in eine Machtposition kommen, sie die Klügeren hassen – aus Neid! Unterstützt wird 'das Babylon der Begriffe' von Frauen, die beginnen, über Gehorsam zu sprechen, aber schon aufgrund ihrer Natur nicht verstehen, was wunschlose Hingabe ist; während andere wiederum darauf beharren, dass weibliche Hingabe nur ihren freien Willen einenge, verneinen Frauen in spirituellen Machtpositionen zudem eine Notwendigkeit von Liebe schöpferischer Männer überhaupt. Einzig Frauen sind letztlich in der Lage, in diesem Weltchaos eine drohende Zerstörung unseres Planeten abzuwenden.

Licht auf ein Licht  Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Swedenborg, Delitiae sapientiae de amore conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele ihres Mannes das, was innerhalb des Rahmens echter religiöser Anbetung durchbricht; allerdings bleibt der Weiblichkeit nur ihre Strahlkraft erhalten, wenn Männer gute Meditative und ausgezeichnet in planetarischer Kontemplation sind.

Frauen müssen Beziehungsfähigkeit komplementär zu den Männern erwerben (2 Johannes 1); anders als Männer, die ihre Erwerbsfähigkeit durch spirituelles Persönlichkeitstraining meistern, um dann als die Lyser (Lösungsfinder) ins Gemeinwesen berufen oder erwählt zu werden, wird Frausein sich in geistigen Entwicklungsstufen – jede bereitet Erleuchtung in die höhere vor, indem jeder Zustand durch Kontemplation vollständig ins Seelenselbst integriert wird, um 'herrliche Vernunft' hervorzubringen (Lukas 1:28). Das Geheimnis ist: erst wenn Männer Frauen geistig zu deren eigenem inneren Selbst begeistern, kann aus der Selbstveränderung der Frauen gemeinsam der Aufbau Einer Neuen Welt geschehen.

Von „Lobet den Herrn“, „Großer Gott wir loben dich“ und „Komm, Schöpfer Geist“
'Allerheiligen der Zukunft' wird diejenigen Frauen loben, die Männer in deren 'Fasten und Gebet' (Markus 9,28) führen, statt zu materieller Verstrickung zu verführen. Wenn sich der aufwärts strebende Dharma-Pfad reiner Losigkeit (Lyse) zum humanen Wesen der Frauen (Elohim: die Norm gebender Geist, weiblich, Plural) vollendet, wird die Sehnsucht des Animus, des 'Geliebten Herrn' im spirituellen Eros der Frauen, vermittels des schöpferischen Geistes der Männer, das planetarische Bewusstsein der Neuen Welt manifestieren. So werden wir nicht mehr durch das Schwert Kalis gerichtet – 'Engel dienen uns' (Matthäus 4:11).

In den Epochen der Menschheit gab es eine Zeit, in der junge Frauen lernten, Heilige, wie den Franz von Assisi zu bewundern, der fähig war, alles aufzugeben, um sich dem Dienst an den Armen, den Kranken und den Verfolgten zu widmen. Danach kam eine Zeit, in der Weiblichkeit durch Niklaus von Flüe lernte, sich – wie dessen Ehefrau Dorothea – gläubig an ihren Mann anzupassen. Doch in jetziger Zeit, in welcher geschäftlicher Eros-Intellekt unter den Männern den höchsten Wert hat, um clever auf Frauen einwirken zu können, ist 'Prophet' jener, der sich psychoanalytisch an seine geistige Ehefrau anpasst, um zu heilen, was verwundet ist. Denn, fragen wir nach den Ursachen 'der Stimme zum Frau-Sein, der Stimme zum Sinn des Frau-Seins und der Stimme zur Idealität des Sinns des Frau-Seins', werden Patriarchatspositionen immer noch mit rhetorischen Schlussverfahren verteidigt. Indem aber Frauen, in Glauben und Umkehr, apodiktische Erkenntnis durch strengwissenschaftliche Methodik in das sichere Gewissen verwandeln, kommt der Wandel zur Welt.

Beginnen Männer Spiritualität ohne Gemeinwesen, kennen sie nur 'den allmächtigen Gott ihrer Herrschaft Seiner Persönlichkeit' – die Herrliche Dame, des Männlichen Seele verleugnend; so aber ist 'Finden der Braut' nicht möglich: Frauen bekommen in Folge Vergewaltigung und Missbrauch ihres Selbst zu spüren. Indem sich Frauen nur 'den allmächtigen Gott ihrer persönlichen Feminität' meditieren, erlauben sie den Männern sich ein Selbst zu konstruieren, das in vollkommener Weise intellektuell überlegt, ohne die Fähigkeit emotionaler Anteilnahme hineindenken zu brauchen – dies ist nicht möglich ohne psychische Vergewaltigung und physischen Missbrauch zu erfahren: ohne das Gemeinwesen »Schöpfung« werden Männer zum Einarmigen-Bandit-Automat ihrer Frauen.

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv das Weibliche sowie individuell das Männliche führen. Gehen Frauen auf spirituellen Männerwegen in 'das göttliche Leben' ein, haben sie keine Zeit, andere Frauen zu sehen; es gibt dann keine »Königin und Göttin«. 'Dharma-Geben in Selbstvergessenheit' muss dem aufrichtigen Wunsch entspringen Mittel und Wege zu finden, das Leiden der Menschheit zu lindern und Schönheit zu schaffen; daher ist 'Die Göttin' in ihrem »Stift L'Universel«, gestützt durch weibliches Mäzenatentum, Priorin.

The Cultural Creatives sind in ihren Funktionen »Melchisedek« der Neuen Zeit. Die Kunst ihrer Liebe und die Liebe ihrer Kunst – 'physisch zu heilen, psychisch zu helfen, seelisch in die Vision zu leiten' (1 Korinther 12:28-30), ein Geheimnis, das niemand kennt außer ihnen – begründet die Architektur eines erneuerten, umfassenden Gemeinwesens mit der Botschaft: »Philosophie der Musik«. Als 'Propheten und Hirten, Helfer und Heiler' (Epheser 4: 11) sind sie 'Brot und Wein' Einer Universellen Religion. Die Instrumente planetarischer Humanität geben ihren Beitrag an die Symphonie »Menschheit«; nämlich indem sie sich zügeln, um in ritterlicher Geistlichkeit sich dem Urteil im dialogischen Konsens der Frauen zu unterwerfen: der Glanz seelenvoller Männer entflammt zur Femininen Wissenschaft. Pfingsten (Wesakfest) bedeutet, dass man Buddha als 'Apostel' begegnet, durch Shiva 'Auferstehung' erfährt, während uns in Ramas analytischer Intelligenz 'die Heilung von Wahn' zuteil wird.

Von der Priorin der geistigen Frauen und dem von Ewigkeit her verborgenen Geheimnis
Die Position der Großen Mutter als 'Gott ist die Liebe' ist natürlicherweise der Ausdruck der Stellung der Frau zum Diener gewandelten Genius. 'Das unbewusst Machende' des Weiblichen aber muss sich auf dem Initiationsweg in die geistige Verliebtheit erinnern, in die Gesetzestafeln, das asketische 'Nein der Seele' transfigurierend – erst dann lässt sich jene Einheit erkennen, die auch die zwei Cherubim über der Bundeslade verbindet.

Nach der Kabbala haben alle Vorstellungen, die wir uns von den Funktionen spiritueller Männer machen, ihren Ursprung in der planetarischen Intelligenz des Genius, während alle Kraft der Gefühle, die wir mit Religion verknüpfen, von der Großen Göttin stammen. Dass Frauen dem Dialog fernbleiben, liegt am Ressentiment gegenüber Buddha, und dass Männer vom Miteinandersprechen Abstand nehmen, am Ressentiment gegenüber Krishna.

 

 


K.  Christentum und Ethics Conference

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun "Neue Ethik" zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie "Beziehung" geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. Einzig in diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. Meditation, Gebet und 'Geburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

            Fisch und Mond

            
           
Enki-Ea: Sonne und Meer

So wie der 'Geliebte Herr' eine nicht unbeträchtliche kausale Rolle im Entstehungsprozess der fraulichen Persönlichkeit spielt, so ist die Lösung des globalen religiösen Konfliktes 'Die Frauenfrage' nur über die Vermittlung der Auffassungsbildung eines 'Sinn von Liebe' erreichbar. Fehlt die Abwesenheit der Auffassungsbildung 'die Liebe ist im Herrn', wird weibliche Libido wieder in die Ansätze zur Sexualität zurückgedrängt; dadurch entsteht die feministische Neurose: Benutzung der Männer zur eigenen lustvollen Befriedigung. (nach C.G. Jung, Über Konflikte der kindlichen Seele, Jhrb. f. Psychoanal. Psychopath. Forsch., 1910)

Menschheitskultur versus 'seelenlose Wohltätigkeit'  Selbst sogenannte "spirituell-gute Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Herz- und Seelenkapazität sich im höchsten Grade geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, die den Frauen seelenanalytisch heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen; dann wirken Frauen nach jener Ethik, die sie sich in Eintracht mit der Großen Mutter vorschreiben, sowie Die Göttin nach Regeln, über die sie sich mit dem Genius einverstanden.

Von der Bedeutung des Dialogs der Frauen mit den Männern interreligiöser Ethik
Frauen verstehen weit mehr, als Männer vermuten. Sie sind logischer als es "Religionen" sind; deshalb müssen wir mit Aufmerksamkeit ihnen zuhören! Weil eine Frau Worte nicht allzu gut versteht, und auch weil ihr Nervensystem meist nicht durch eine jahrelange Tätigkeit als Rechtsanwalt, Manager, Politiker, Philosophieprofessor u.a. abgestumpft ist, achten Frauen nicht nur darauf, was Menschen sprechen, sondern auf alles an ihnen, wenn sie sprechen. Tatsächlich hört eine Frau so zu, wie es ein guter Psychoanalytiker macht, weil sie nicht nur auf die Worte achtet, sondern auch auf die nichtsprachlichen Vorgänge, zu denen Worte allzu häufig eine so ungenaue Beziehung haben; deshalb sind Frauen in Beziehungsdingen schwer zum Narren zu halten, besonders, was "die wahre Einstellung religiöser Männer" ihnen gegenüber anlangt. Aus diesem Grund sind Islamisten, und ohne es zu wissen, mehr oder weniger in der Situation jenes unglücklichen Vaters, der zu dem Psychiater, dem er seine Ehefrau brachte, sagte: „Ich sage ihr dutzendmal am Tage, dass ich sie liebe, das Weib hasst mich aber immer noch.“ (nach S. I. Hayakawa, Umgang mit Kindern).

Wo Scham sich erweckt im seelenvollen Blick geschieht Heilung  Von Gnade und Erbarmung wird Scham bewusst. Ramas Blick, der seine verlorene Seele (Sita) 'in Darbringung seines Egos' (Seelenzeit) wiederbelebt, führt zum Perspektiv-Wechsel. Sodann, im Hören vom initiatischen Weg, kann zum Heilmittel gefunden werden, das Buddha gegeben hat.


 

'La Descente de Croix' [Jakobsleiter] Peter Paul Rubens (1577-1640)
Musée des Beaux Arts, Lille, France, catalogue de l'exposition, 2004.

Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.«  –
Sie haben ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt. (Sure 4,157 'Die Frauen' / Markus 12:27).

 

Königin:
Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?

Hamlet: Solch eine Tat, Der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht,
Die Tugend nur erheuchelt, raubt die Rosen Der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe,
Und Schwären drauf erzeugt, die Ehegelübde Falsch wie Spielereide macht,
Solche Tat, Die aus des Ehebündnis Körper reißt Die wahre Seele, Gottesfurcht
erniedrigt Zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, Ein Schreckensantlitz
über unsrer Erde Und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, An diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, Das schreit so laut und donnert im Erwähnen?

Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; Das wohlgetroffne Bildnis zweier
Brüder… Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, Da mag der Jugend Keuschheit sein
wie Wachs, Im eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, Wenn drängend dann die
Leidenschaft sich regt, Seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft Zum Kuppler wird.

Shakespeare, Hamlet, III, Szene IV

 

»Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben« (Antigone von Sophokles 1. Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (vgl. Genesis 21:9): 'Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen' (Hegel, Vorlesung über Ästhetik / Hl. Qur'an, Suren 49,12; 2,265). Glaube ist der Prozess des Verlustes weiblicher Maßstäblichkeit im Verlust des sexuellen Selbst, um im Ergriffenwerden des individuell-transzendentalen Männlichen »Das Todlose« zu finden.

Da das Wort ‚Christus‘ nur eine Bezeichnungsfunktion hat, solange Christus lebt, kann es Christus nur vor der Kreuzigung und nach der Auferstehung bezeichnen. (Roger Bacon, Compendium II.5).

 


Brudersphären Wettgesang
 
Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere.

Vom Übel einer Nachahmung der Frau  Männer nehmen sich allzu gern "die Göttin" als Vorbild. „Meine Partnerin liebt so gut“ – ist der Grund für jenes materielle Übergewicht, das die Männer daran hindert, sich zum humanen Vorbild für ihre Frauen zu entwickeln. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel – quasi vor dem Fernseher – bleiben sie ohne Einstimmung auf die engelhaften Sphären, was befreien würde von falschen, egoistischen Auffassungen grobmaterieller Welt: Die Natur der Schönheit bleibt unverschleiert statt sich selbst zu behüten, es versauert der Geschmack der Liebe, und "spätberufene Spiritualität" lässt manche Dame 'zur Salzsäule erstarren' (Genesis 19:26).

„Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.“ (Muhammad Asad, Die Botschaft des Koran). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist; wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann gibt es Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit folgt.

Die Menschheit leidet an der tödlichen Krankheit, Streitigkeiten zwischen Staaten und zivilisationslosen Religionen mit einander auslöschender militärischer Gewalt zu lösen. Wenn Frauen weiterhin beanspruchen, Mitgefühl für ihre Mitmenschen zu haben, dürfen sie sich nicht abwenden, denn sie sind gerufen das Heilmittel beizubringen: ein Zusammenwirken spirituell erzogener, psychoanalytisch-geistlicher Männer, die in Universellem Dienst 'Die Botschaft von der Liebe Gottes' kundtun, mit den in sittlichem Ernst und geistiger Freiheit souveränen Frauen, die dialogisch Seelenaussagen zum Thema 'Liebe zum Herrn' geben.

Vom planetarischen Heilwirken als Mann und Frau & Frau und Mann  Es stimmt keineswegs, dass Frauen sich einfach nur den Ehegatten anpassen. Frauen passen auch ihren Ehemann an ihren Zweck an. So erweist sich die Zugkraft, in denen Ehefrauen mit ihrem Partner Gruppenpsychoanalyse leiten, sogar viel heilkräftiger, wie jene Schubkraft, die Männer auf ihre Gattinnen ausüben, etwa zur Feier von universellen Heilgottesdiensten.

 

 

L.  Visionen


Das Schiff Erde lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", der Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Hause der Mutter, der starken Erde, den seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt, 'die Folgen sind soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Horst Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie).

Ethics on dialogue  "Religion" führt zu Dunkeln des Glaubens, wo Frauen nicht in Haus-Gemeinschaft die Herzen anderer Frauen erleuchten, indem sie Dharma lehrend selbst erleuchtet sind. Was allerdings Folge davon sein muss, dass ihre spirituellen Männer, geistlich wie seelisch, die Heiligen Schriften deuten. Im Talmud (Traktat Berachot) ist gesagt, wenn zehn Männer gemeinsam beteten, weile Schechina, die Anwesenheit Gottes unter ihnen. 'Zehn rechtschaffene Männer genügen' (Genesis 18:16-33) in Gottesdienst & Analytischem Dialog 'zehntausend Frauen' zur heilenden Wiederherstellung der Erde zu »Hebammen des Glaubens« zu erwecken: 'Handwerker in natürlicher Sittlichkeit' (Johannes 21:15) bringen im Lichte der Mariennachfolge Moralen denen, die glauben; spirituelle Leiter, die sich in Psychoanalytischem Dialog 'den Wunden nähern', erleuchten zudem zur Reue.

Das schwächere Geschlecht  Nach Jean-Jacques Rousseau gibt es keine großen Taten, keine erhabenen Gedanken mehr, wenn Männer den Frauen dienen 'da Frauen, weil sie nicht Männer werden können, uns Männer zu Frauen machen' (Lettre à d'Alembert). Als aber Frauen sich als lebendiger Geist männlich machten (NHC II,2 Logion 114), wurde den spirituellen Männern gesagt: 'Es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist' (al-Baqarah 2:216).

Mit dem Sagbaren kommt das Unsagbare zur Welt  Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. (Wittgenstein)

Haben Frauen nicht Mithilfe des spirituellen Lichts 'das Dunkle' erleuchtet, können sie nur schwer zwischen Heilsam und Unheilsam unterscheiden; ja, sie werden sich immer wieder falsch entscheiden, selbst wenn sie das Rechte tun möchten – als Teil von jener Macht, 'die stets das Böse will und stets das Gute schafft' (Goethe, Faust I). 'Ist die Sicht getrübt, sind selbst tugendhafteste Handlungen mit Ungerechtigkeit belastet: die gute Absicht der Frauen wandelt sich ins Böse, das Böse wandelt sich ins Gute' (Mahabharata, Vana Parva 206); so bleiben die Frauen als Naive im Rad von Geburt und Tod gefangen.

'Frauen lernen am schnellsten und besten, indem sie andere lehren' (Rosa Luxemburg), 'die nicht Teil der Familie oder Freundeskreises sind, und damit etwas tun, was nicht ins Persönlichkeits-Ich hineinpasst' (Rabbi M. Schneerson). Frauen werden sich dem Glauben nach in zwei Gruppen teilen und die älteste Lehre wird auf die Erde zurückkehren (Baba Wanga).

„Was eine Frau ins Verderben stürzt, will ich sagen: ihr Mann hat die Liebe nicht verstanden, die Kunst hat ihm gefehlt; durch heiligen Geist hat Liebe bestand“ (Ovid, Ars Amatoria). Erst wenn Männer 'die Anziehungskraft der Zukunft als ihre Seele' stärker empfinden als den sexuellen und emotionalen Missbrauch, ihren 'Stoß der Vergangenheit', können auch Frauen mit der ganzen Brillanz ihrer wissenschaftlichen Persönlichkeit Frieden stiften.

Wahrscheinlich ist es für Frauen schwer zu akzeptieren, dass sie zu sich heranziehen, was sie eigentlich wünschen, und das abstoßen, was sie nun gar nicht mögen: ihr Widerwille ist gerichtet auf geistliche Männer zur Gruppenpsychoanalyse und der universellen Ethik. Krankheit folgt oftmals als Ausdruck des verdrängten Konflikts dieser Scheinheiligkeit.

Vom Heilen der Cultural Creatives und der Frauen Führung zu höherem Bewusstsein
Tüchtige nicht bevorzugen, so macht man, dass Frauen nicht streiten. Kostbarkeiten nicht schätzen, so macht man, dass Männer nicht stehlen. Nichts Begehrenswertes zeigen, so macht man, dass der Menschen Herz nicht wirr wird. Darum regiert der Berufene also: Er leert ihre Herzen und füllt ihren Leib. Er schwächt ihren Willen, stärkt ihre Knochen und macht, dass das Volk ohne Wissen und ohne Wünsche bleibt, und sorgt dafür, dass jene Wissenden nicht zu handeln wagen. Er selbst wirkt – ohne zu wirken, so kommt alles in Ordnung. (Tao-te-king)

Würden Frauen 'Die Einheit der religiösen Ideale' wirklich achten, 'das reine und immer seiende unsterbliche und in sich stets Gleiche' (Platon, Phaidon 79d) im »Geliebten Herrn« anbetend, und seelenvolle Emotion 'alle Menschen werden Brüder' lehrend praktizieren, indem sie sich selbst in religiösem Dharma als die Einheit der religiösen Ideale schaffen, müsste Die Liebe nicht mehr völkerspezifisch Kriege hervorrufen. 'Den Herrn' nicht anbeten, um im Licht gelöster Seele andere von krankmachenden Konditionierungen zu befreien, aber stattdessen loyal sich der "Hl. Maria" gegenüber verhalten, dergestalt etwas Selbstwert verspürend, kann Fremdenhass bzw. eine starke Glorifizierung seiner selbst hervorrufen; gleich jenen Männerbündnissen, die mit Allah-hu die Große Mutter, und damit die Regeln des menschlichen Zusammenlebens, zum Schweigen bringen wollen.

Nicht nur 'Gott schauen im Spiegel des individuellen Geistes' ist notwendig, sondern auch 'Liebe in der urbildlichen Distanz zwischen Gott und Gott' (Hans Urs von Balthasar, Theodramatik, Die Personen des Spiels). Es ist dies Geheimnis der unaussprechlichen Weiblichkeit Gottes, die die Vision hervorzubringen weiß, die Eigenständigkeit der Kultur in der Welt, und den Geist gemeinschaftlicher Liebe, welcher Geburt gibt, dass die weibliche Psyche in ihren Herrn entworden sei. Erst dann kann die Seele lauteren Herzens, und ohne Gier, Hass, Wahn oder Schuld hervorzurufen, »von Liebe« geliebt werden.

'Was im Mental stattfindet, setzt präexistente Bewegungen und Formen in den geistig-vitalen Ebenen voraus' (Sri Aurobindo, Briefe über Yoga). Immer offenkundiger, eindringlich und wichtiger wird uns diese Erkenntnis werden: Das, was im Leben der Frauen {und ihrer Kinder} stattfindet, hat vorausgegangene Bewegungen und Formen in innerlichen Ebenen, der Gefühlswelt des Herzens hinter sich. Deshalb drängt unsere kommerzielle Geschäftswelt so sehr daraufhin, das anpassungsfähige, feine Empfinden, den kosmischen Sinn einer Frauenwelt vom äußerlichen Bewusstsein [TV, Video] konditionieren zu lassen. Denn damit sind die Grundlagen gelegt, die Seelen der Menschen verkaufen zu können.

Unsere Teilnahme am Intergalaktischen Humanismus  Das Millennium der Geheiligten Räume hat begonnen und wir werden beschreiben, nicht wie wir in der Vergangenheit waren, sondern wie wir sein wollen und werden; was sich nicht nur in einer äußerlichen Ästhetik manifestiert, sondern in Großmut, Mitgefühl, Solidarität, Hingabe in bedingungsloser idealistischer Liebe und nicht-sektiererischem Gebet, der Loyalität gegenüber der eigenen spirituellen Erbschaft, verbunden mit Offenheit gegenüber anderen Religionen. Zukünftig werden Männer erst Aufhebens machen, dem Eros des Femininen zu dienen, wenn sie dem seelischen spirituellen Tun der Buddhas in Komplementarität entsprechen.

Das Frieden schaffende Europa wird aus der Weisheit der Frauen hervorgehen, welche leben: Die Große Mutter wirkt neben Fatima; „der Herr ist Buddha“ nebst „Muhammad“.

Die Große Mutter ist keine Alpha-Dämonin oder 'das Nachtgespenst' (Jesaja 34:14): Sie ist das moralische, ästhetische und spirituelle Gewissen der Erde – gefährlich, wenn unsere Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist! Denn in dem Maße, wie Frauen die Große Mutter verdrängen, schafft der Drang im eigenen Unbewussten den Zwang zum Krieg.

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 

II.  Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III.  Die Heilkraft der Liebe
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Noli me tangere - Vom Empfangen in der Form geistigen Gebens

'Der erste Mann' kann bei einer Frau dergestalt seine inneren Bilder und Gefühle hinterlassen, dass materielle Gier und religiöser Hass zum Vater aller Kinder werden, die diese Frau in ihrem Leben zur Welt bringen wird; 'es kann sogar fünf bis sechs Generationen in solcher Weise beeinflussen, dass ein Kind selbst die guten Einflüsse seiner Eltern nicht mehr erbt' (Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra). 'Welch seltsamer Hochmut, sich nicht gestehen zu wollen, dass es der Körper ist, an dem die Seele leidet!' (Hugo von Hoffmannsthal).

Das neu erwachende Planetarische Bewusstsein muss in unserem Sehnen vom Himmel herab als schöpferische Intuition sich erwecken. 'Die den Pfad vom Ende her beginnen, laufen den Berg hinab direkt in den See, man wird hinausgehen und die Toten sehen' (Jesaja 66:24); der Mann, der am Fleische raspelt, wird 'vom tiefsten Abgrund der Tiefsee, der nicht von der Sonnenenergie abhängig ist, verschlungen' (movie Deep Blue 2004).

Das Geistige wirkt auf das Psychische, das Fleisch nützt nichts (Johannes 6:63)
Aus dem Negativ-Mann, die Zusammensetzung von Gotteserkenntnis und Geistigkeit, gewinnt im 'Leben nach dem Tod' das Feminine jene geschmeidige Sanftheit, nach der es mit der ganzen Macht und Liebesstärke seines expressiven Wesens in seinem Anspruch nach Erwiderung sucht. Nachhaltige Liebe existiert, wo planetarische Aufmerksamkeit ist. Unsere Seele muss herabsteigen, damit Eine Liebe aufsteigen und sich weiterentwickeln kann. Wenn das Bewusstsein der Geschlechter nicht von geistigen Gefilden stammt, die beleben und gestalten, frisst Sex des Menschen Hoffnung auf – zurück bleibt nur Scham.

Von Furcht, Ekel, Verlangen, Scham und dem vergeblichen Nachsinnen  Es gibt Ekel, die zu tief liegen. Was werden Mütter ihren Töchtern vom Lingam erzählen? Doch nicht: „Mit Küssen seines Mundes bedeckte er mich. Süßer als Wein ist diese Liebe.“ Wie sollten sie dann Muhammed verstehen: „Mach auf, meine Schwester und Freundin, meine Taube, du Makellose! Mein Kopf ist voll Tau, aus meinen Locken tropft die Nacht.“ (Das Hohelied)

Die Geschlechter können zum Guten evolvieren, dadurch dass Frauen selbst sich zum Studium motivieren und zusammenarbeiten, um Intuition, inneres Gewissen zu erwecken: 'Der Stab des Magiers ist wie eine elektrische Steckdose, die jede Frau zuerst mit dem Himmel verbinden muss, um danach auf Erden Gutes wirken zu können' (Mikhaël Aïvanhov).

In der Sonne ist die Form des Mondes, der Mond im Wind wird zum Licht der Sonne
Wenn die Sonne erscheint, werden auch die Schatten offenbart. Anders gesagt, wenn dies Mysterium sich vollzieht 'der Mann wird in der Frau geboren und die Frau wird von dem Mann geschaffen', zu einer Zeit, wenn sich der Wandel in der Geschlechterbeziehung vollzieht, erhebt sich Iblis' Neid: «Ich will mich nicht beugen vor dem Menschen, den Du geschaffen aus gestaltbarem Schlamm» (Sure 15,28; Genesis 2:6-7), was eigentlich meint: Zu wem verhält sich Der Schöpfer mit größerer Liebe, wer ist mehr erwählt von Ihm? Dann entsteht Antagonismus, nicht nur unter Frauen, unter Konfessionen! Es ist der Streit, bei Mitgliedern welcher "Religion", der Schöpfer mehr geneigt ist, auf Gebete zu antworten.

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang über das Heilige der Liebe.

Theorien und Lehrsätze auf dem Gebiet der Frauenbewegung – bezüglich 'Nährstoffzufuhr aus dem Innern der Erde in das Wurzelreich der Himmel' – führten zu einem Punkt, wo die Gründe für Beziehungs-Ethik nicht mehr weiter erklärt werden konnten und die beredtsten Diskussionen mit den Worten: „Ursache unerforscht!“ abgebrochen wurden. Verursachende Kraft eines Niedergangs der Kultur ist der seelenlose Menschenverstand und die von ihm geschaffene Welt, naturgesetzloser, sinnstörender technischer Zivilisation, die im Tempo ihrer Entfaltung zugrunde geht (Viktor Schauberger): der fehlende seelische Selbstrespekt von Frauen, und damit verbunden der Mangel an spirituellem Respekt für den geistigen Pfad der Männer, ist der Grund für den Verlust nachhaltiger Perspektive in der Ehe (Freizeitgestaltung im kulturellen Gemeinwesen); d.h. Frauen können nicht den nächsten Schritt zum Frieden und Wohlstand Einer Menschheit unternehmen, bevor sie nicht wirklich bereit sind, Männer im kulturellen Handeln der Seele zu lieben und zu achten.

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe und unveränderliche, bedingungslose, alles empfindende Wesenheit; wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, so durchdringt dann der Geist des Mannes. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird 'die Dame' vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18). Der hohe Sinn weiblicher Ekstase ist die Verwirklichung des kulturellen Schöpfergeistes. In den Worten der Gottes-Mystik gesagt: 'Ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft' – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr 'die Botschaft Gottes'. »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes, mit den offenen Augen ihrer Ka'aba, einzig in Ihrer Seele. Dort sehen, hören und wissen sie gleichzeitig. In einem Augenblick der Ekstase erlernen sie das, was sie wissen, um die Einheit zu manifestieren. Liebe dient der Erweckung von Glaubens-Energien in die Eine visionäre Kraft, den spirituellen, wie himmlischen und kosmischen Elementen von Feuer und Wasser, Erde und Wind, die in das komplementäre Sein von Mann und Frau eintreten, wenn Partner auf derselben Ebene kommunizieren. Ist die denkende Seele der Frau zum Zustand ihrer Bewegung gekommen, so ist der Schöpfergeist der Männer 'Frucht aus dem Paradies'. Cultural Creatives stehen im kosmischen Verlangen, den Menschen ihr Gewissen wieder zu geben; das, da es aus der Reifung der Erde hervorgegangen ist, planetarischer Einklang ist. Menschlichkeit erweist sich hier in der Freundschaft 'in Unersetzbarkeit von Individuen und Unbedingtheit der Individualität' (Hannah Arendt); einer muss auf den Schultern des anderen stehen wie Die Bremer Stadtmusikanten: Krishna auf Rama, dieser steht auf Buddha, getragen von Shiva.


Violation du fond
  Es geht nicht um die Begleitung des auf Fuchsjagd reitenden Landesfürsten [Beethovens Botschaft an 'Erzherzog Rudolf von Österreich' in der Klaviersonate Opus 81a: 'Les adieux–L'absence–Le retour'; siehe auch 'Buch Esra' 9:5-10:44)]. 'Dora Maar schrie zu Pablo Picasso: Als Künstler bist du groß, aber moralisch bist du ein Nichts!' (in: Alberto Manguel, 'Bilder Lesen – Das Bild als Gewalttat'). 'Ein großer Mensch, ein großer Mensch, sagt man. Inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mensch? Hat man das Herz erlöst, so ist man ein großer Mensch, sag ich. Hat man das Herz nicht erlöst, ist man kein großer Mensch.' (Buddha, Satipatthana-Samyutta 11). 'Wie kann also der Weltmann sein inniges Herz festigen, beruhigen, einig machen und stark? Da weilt ein Mönch auf Retraite gar fern von seinen Begierden, gar fern von unheilsamen Dingen, und in sinnend gedenkender ruhegeborener seliger Verzückung, in der Weihe der ersten Vertiefung… nach Verwerfung der Freuden und Leiden, nach Vernichtung des einstigen Frohsinns und Trübsinns erwirkt er die Weihe der leidlosen, freudlosen, gleichmütig einsichtigen vollkommenen Reine, die vierte Vertiefung. Also kann er das innige Herz eben festigen, beruhigen, einig machen und stark. Und er nimmt von außen Armut im Geiste auf und nimmt von innen und außen Armut im Geiste auf; so erhebt sich ihm des Eros Unverstörung, erheitert, beschwichtigt, beruhigt.' (Majjhima Nikáya, Mahásatipatthána Sutta 51, Die Lehrrede von den Grundlagen der Achtsamkeit)

Trieb, Manieren, Stolz und Dienen  Auf der teuflischen Stufe ist der Männer gesamte Existenz äußerlich: sie sind nur mit dem Befriedigen ihrer Sinne, Essen und Trinken, Belustigungen sowie sexuellem Genuss in Anspruch genommen. Haben Männer erlernt, vermittels Verstandeskraft, ihre physio-psychische Gier bis zu einem gewissen Ausmaß zu beherrschen, unterscheiden sie zwischen ihren Belustigungen, dann lehnen sie jene Begierden und Freuden ab, die unter ein bestimmtes Niveau jenes Geschmacks fallen, den ihr cleveres Selbstbewusstsein für sie bestimmt. In den weiteren Stufen der Entwicklung sind ihre Sinne unter der Kontrolle des spirituellen Bewusstseins. In ein Ideal versunken gibt sich mancher Mann dem Erreichen eines Ziels im Leben außerhalb seines intellektuellen Selbstes hin – dies lenkt die sexuellen Energien in einen einzigen Kanal aufwärts (Sublimierung). Die Leidenschaft für das Ideal funktioniert bei diesen Männern allerdings nur, wenn sie verliebt sind: sie können keine Leidenschaft fühlen, wenn sie nicht lieben; aus dieser Abhängigkeit entsteht 'das Bedürfnis für Affären', die Bewunderung eines Mannes für die gleichbleibende Gestalt, welche seiner Mutter ähnelt. Dem humanen Stadium des Planetarischen Bewusstseins nähern sich Männer erst, wenn sich ihr Bewusstsein auf die abstrakte, göttliche Ebene verlagert. An diesem Punkt der Evolution ihres Geistes wird im Herzen jedes Mannes die Liebe von Bewunderung zur Anbetung emporgehoben; das Bewusstsein lebt alsdann auf einer Ebene des Lebens, wo es nach anderen Maßstäben urteilt – gleichwohl die Kreativität noch dem allgemeinen Leben des Daseins entspringt. Auf dieser Stufe betrachten Männer weder etwas als gewöhnlich noch als unrein. 'Von Liebe wegen', der 'Einsamkeit göttlicher Einheit' wird Selbst-Aufopferung zur Ursache Einer Menschlichkeit. Haben Männer diesen Punkt erreicht, ist es wahrlich gerechtfertigt, wenn sie den Pfad des Zölibats einschlagen sollen.

Vom Baum des Paradieses oder Gottes Gemahlin als »Mutter Natur«  Verwirrungen entstehen aus der Unfähigkeit zu erkennen, wie die Persönlichkeit der Großen Mutter mit der Quelle im höchsten Zentrum des Gehirns in Beziehung steht und welches 'die intelligente vibrierende Schöpfung' verursacht, die von den 'Blütenblättern' und 'den neunundvierzig Lebensströmen' in den Zentren der Großen Mutter ausgehen. Jeder der 'essentiellen Luftströme' hat besondere Kräfte und Funktionen, die nicht nur unmittelbar mit den geistigen Zentren der Großen Mutter verbunden sind, sondern auch mit dem Universum. Es ist des Universums Persönlichkeit, die durch die Große Mutter wirkt und das ist auch der Grund, warum so eine enge Beziehung besteht zwischen dem Geist und Körper der Großen Mutter und ihrer Außenwelt; denn so verschafft sich unsichtbar und auf mannigfaltige Weise Ein großes Geheimnis Ausdruck: »Gott ist Liebe« (1 Johannes 4:8). (nach Lahiri Mahasaya).


Lebendiges Wasser – eine Analogie

Soweit die Geschichte der Religionen zurückreicht, lässt sich feststellen, dass alle Männer, die sich mit der Klärung des Rätsels 'Frau' befassten, auf das Erbittertste bekämpft wurden. Andererseits, würden wir z.B. den Erkenntnissen von Buddha folgen, hätte Planet Erde nicht nur eine gesunde Weiblichkeit, sondern könnte aus 'Religiosität und Spiritualität' auch unbegrenzte kulturelle Energie beziehen, indem wir die explosiven Todestechniken männlicher Sexualität durch innere Heiligkeit, die kontemplativen Geburtsmethoden weiblicher Implosion, ersetzen. Das 'Ewige Weibliche' selbst weist uns dabei ganz natürlich den Weg, den es gehen will, damit Seine kosmischen Anforderungen optimal erfüllt werden. Deshalb sollten wir uns nach Seinen Wünschen richten [zum Beispiel, dass die jüngere Frau nicht gerne dem Blick der älteren ausgesetzt ist; gleichwie Wasser, das, von der Sonne bestrahlt, müde und faul wird, während es bei Nacht, und besonders bei Mondschein, frisch und lebendig wird]. Es gilt wieder zu lernen, dass die natürlich fließende Seele einer Frau die Energie erzeugt, die in entgegengesetzter Richtung aufwärts fließt; genauso wie Spiritualität den Geist im Manne herunterwirbelt, um angereicherten Geist in seinem Innern wieder hochzusaugen. Doch die Männlichkeit liegt kahlgeschlagen, der Wald spendet keinen Schatten mehr. Ohne schöpferischen Männergeist wird es bald aber auch keine erfolgreich tätigen Frauen mehr geben. Zwingen wir den Liebeslauf der Frauen in Stein und Beton, erhöht geistlose Monotonie die Temperaturen, lagert sich mentaler Schutt und physischer Schlamm in den Herzen der Frauen ab, werden also Bach- und Flussbette angegriffen, die Ufer unterspült, das Himmlische nicht mehr vom Boden aufgefangen und zur Fruchtbarkeit gebracht, bescheren heftige Regenergüsse die unheilvollsten Überschwemmungen. Weil in spirituellen Begradigungen und frommen Korsetten die Heilkraft kosmischer Liebe nicht frei fließen und wirbeln kann, versucht Weiblichkeit beständig auszubrechen und das künstliche Gefängnis zu unterspülen (was ungeheure Kosten verursacht, weil die "Verbauungen" ständig sanieren werden müssen). Unsere "Zivilisationen" dienen dem skrupellosen Kahlschlag der schöpferischen Seele des Mannes, im Sexualisieren büßt das Weibliche seine Tragkraft ein und entwickelt pathogene Keime – all dies ändert nicht den Teufelskreis. Es liegt im Bestreben der Frauen selbst, ihr Gleichgewicht wieder herzustellen (so wie auch jeder Fluss sein Bett selber in Ordnung halten kann, wenn man ihn nur naturgemäß und kühl fließen ließe). Gesundheit, Wohlstand, Glück der Harmonie, Schöpfung werden auf Unserer Erde nicht zurückkehren, indem sich Frauen durch Spiritualität ihre Persönlichkeit begradigen, sondern indem wir dem Schöpfer-Fluss der Weiblichkeit helfen, wieder natürlich wirbeln zu können. 'Die Trag- und Sogkraft des Wassers ist dann am größten, wenn seine Temperatur niedrig und sein Fluss ungestört ist'; dann wird sich die Liebe selber ein fruchtbares Ufer bauen, auf dem der ganze Reichtum der Menschheit wächst, und sich schützend beugen über die Allmutter. "Explodierende Sexualität" ist eine Todestechnik, weil sie Unsere Erde mit lebensfeindlichen Effekten überzieht; die sterilisierte und seelisch zerstörte Frau führt damit nicht nur gesetzmäßig den körperlichen Verfall in sich selbst herbei, sondern verursacht die kulturelle Verfallserscheinung der Menschheit, und damit eine systematische Degeneration der Menschen und der übrigen Lebewesen. Welche Heilkraft liegt in der Kraft der Implosion, das Erwachen der Sehnsucht des Ewig-Weiblichen nach Seinem Geliebten! 'Die zivilisierte Menschheit hat trotz ihrer vermeintlich hohen technischen Kultur einen derartigen ethischen Tiefstand erreicht, dass sie nicht mehr zu erkennen vermag, dass dieser physische und moralische Verfall nichts anderes als ein kontinuierlich vor sich gehender Kulturzerfall ist. Aus diesem Grunde wird es auch für Frauen und Männer, welche die Tragweite der begangenen Fehler untereinander zu erkennen geben, zur seelnvollen Pflicht, unentwegt und selbst unter Hintansetzung der eigenen Vorteile für die endliche Richtigstellung all der vielen Irrtümer einzutreten.' (Viktor Schauberger). Die Wahrheit braucht sich nicht verhüllen, sie verhüllt sich selbst vor den Unwissenden.


Jeder, der eine Frau anschaut, um sie zu begehren (Matthäus 5:28)
  'Wunsch und Begierde sind die Ursache großer Gerissenheit und Heuchelei der Welt. Begehren bringt Menschen dazu, Sünden zu begehen; Zorn, Lust gehen von Begehren aus. Verlust des Beurteilungsvermögens, Betrug, Stolz, Arroganz, Boshaftigkeit, auch Rachsucht, Schamlosigkeit, der Verlust von Charakter und Rechtschaffenheit, Sorge und Ehrlosigkeit, Gier, der Wunsch nach ungehörigen Taten aller Art, Stolz auf Herkunft, auf Gelehrtheit, auf Schönheit, auf Reichtum, Unbarmherzigkeit gegenüber den Kreaturen, Missgunst gegen alle hegen, Misstrauen gegen alle hegen, Unehrlichkeit gegenüber allen, Aneignung des Vermögens anderer Leute, grobe Rede, Angst, die Neigung schlecht von anderen zu reden, gewalttätiges Streben um in Lust zu schwelgen, Gefräßigkeit, Anfälligkeit für vorzeitigen Tod, gewalttätige Neigung zur Boshaftigkeit, unwiderstehliche Neigung zur Falschheit, der unstillbare Wunsch das Ohr zu verwöhnen, böse Rede, Prahlerei, Anmaßung, das Nichteinhalten von Pflichten, die Unbesonnenheit und die Ausübung jeder Art von böser Tat – all das geht vom Begehren aus' (Mahabharata, Santi Parva 158). Bebt und brodelt es im Herzen einer Frau, aufgrund von Wunschdenken und Unklarheit über das humane Ziel ihrer Seele, erzeugt psychologischer Drang bei energetischer Unbewusst-Bewusstheit nur die 'Hysterie': 'kein Selbstvertrauen mehr zu haben, innerlich verwundet zu sein, sich zurückgesetzt zu fühlen oder sich unbedeutend vorzukommen; als auch Rachegefühle, Selbstmitleid, Gefühle des völlig Irritiertseins oder des Schocks. Eifersucht entwickelte sich aus den psychischen Grundstrukturen: Ängstlichkeit und emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertem Kontrollbedürfnis' (Karl Theodor Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946).

Von den zwei Frauenbezirken im Himmel  Gemäß äußeren Notwendigkeiten und unserer Herzensabscheu gegenüber Lügen, erschaffen wir ein bestimmtes Niveau von theistischen Auffassungen und Gemeinschaft. Denn es gibt schöpferisch geladene, innerlich sinnvolle Frauen, während andere, die zwar psychologisch "gut" und voller spiritueller Ideen sind, 'nicht heilig', ohne Struktur von Ideal und seelischer Festigkeit, d.h. ohne Gestalt walten. »Frau« wird die Frau genannt, die ihre Seele ist, kraft dessen sie wahrlich Frau [frigg] ist, durch dieselbe sie sich von den nicht-seelenvollen und triebkräftigen Frauen unterscheidet, die ihr Innerstes nicht durch selbstvergessene Kontemplation 'Anbetung und mystische Ekstase' involutioniert haben. Die »Frau« ist gleichsam die Pforte, Eingang des »Herrn«, der humangewordenen Gott-Essenz. 'Gott eine Wirklichkeit zu machen, als das wirkliche Objekt der Anbetung', dieser Prozess der Schöpfung, wo die Zeit endet (Offenbarung 10:6), Vision sich offenbart und der Regenbogen im Sonnenlicht erscheint – dies kann 'vom Volke' nie begriffen werden. Der Seele der Frau ist die vernunftmäßige Psyche, die ja als den Frauen Eigenes erscheint, unterworfen; in diese fließen durch das Seelentum der Frau die geistigen Dinge. Was aber einfließt, kann nur aufgenommen werden gemäß der Kapazität der Seele der Frau (Matthäus 13:8). Im Gewöhnlichen aber wird das, was einfließt, vom Frauenherzen entweder erstickt oder verworfen oder verkehrt, 'gar noch mehr, wenn es geradewegs in das sinnlich Wisstümliche des Gedächtnisses einfließt' (Emanuel Swedenborg, Himmlische Geheimnisse).

Von Seelischem Dialog und Universeller Kirche – Dienen im Haus der Göttin
Unbewusst reichern sich Frauen andauernd durch Männer an, in einem Maße, dass sie von ihnen abhängig werden – dabei verlassen sie ihre innewohnenden weiblichen Fähigkeiten! Um Frauen zur Ethik anzuleiten, müssen Männer sich jetzt selbstgenügsam machen und Frauen »ein seelisches und psychisches wie physisches Gastmahl« geben, eine Speise, die in der Welt nicht erhältlich ist. Dazu müssen Männer den Asketen in sich gefunden haben, den Ort in der Tiefe ihres Wesens kennen, wo sie ganz »Buddha« sind; lehren aber sollten sie den Frauen nicht Askese, denn was Frauen in der Welt erreichen können, ist fantastisch.

Vom Wirken der Seelenzeit der Männer im dialogischen Heilungsraum der Frauen
In der seelischen Intelligenz der spirituellen Männer sind den Frauen die Emotionen ihrer Seele, die sie verloren wähnten, in Gewissheit offenbar und unverhüllt – offenbar wie der Tag; und da 'Gnade und Gunst' währen, ist eine heilsame 'Einsicht und Buße' nun möglich.


II.  Das Geheiligte – Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

I Have a Dream oder Von der göttlichen Kunst der Liebe  Liebe beobachtet, wie die segnende Fülle hoher Gedanken sich feurig in die leere Form der Wörter ergießt; dass die Form durchtönt, formt Seinen Geist zur Ode humaner Vision. 'Wenn Sie immer neues Feuer auf den Altar ihrer Seele trägt, entflammt sich der Funke der Einwohnenden Herrlichkeit, der in Ihr ist, und Sie redet die Worte mit Ihrem Mund; alsbald erscheint es, als schweige Gott und die Worte kämen aus Ihrem Mund von selber' (Rabbi Israel Ben Elieser).

Der Grund vieler Ehescheidungen liegt im profanen männlichen Streben gegen die Kosmische Liebe der Frau, Ihrem heiligen Zwang, der sich von den Worten verstehen lässt, die ein Bräutigam zu seiner Braut sagt: 'Wende deine Augen ab von mir, denn sie lassen mich hinweg fliegen' (Hohelied 6:5). Mit Erreichen der geistigen Phase, im Moment größter Untätigkeit und Sorglosigkeit, vermag das Gebende der Hohen Weiblichkeit dem Thron transzendentalen Denkens Ihre Tiefe einer kosmischen Dimension von Liebe zu übermitteln. 'Notre-Dame in Liebe' führt den Mann auf den ganz anderen Weg: eher stört Sie ihn bei seinen Wohlstands-Taten, die er, durch Sexus und Eros, immer noch vollbringen will, als dass Sie ihm hilft für Volk und Vaterland zentrovertiert zu wirken, da ihr Herz und ihre Seele ganz auf kosmische Dimensionen des Bewusstsein ausgerichtet sind; das war früher (vor dem Tod) genau umgekehrt. Grund dafür ist, dass im Zustand der kontemplativen Lebensphase einer Dame, wenn ihr Gemüt diskursives Nachdenken aufgibt und in den Zustand quasi fortgeschrittenen Meditierens eintritt, es bereits das Universum ist, das in Ihr wirkt. Dadurch erstarkt ihr Seelenvermögen; intellektuelle Erkenntnis, Liebelei im Empfindungsvermögen, Nachdenken in abstraktem, diskursivem Erinnerungsvermögen – all dies entschwindet mehr und mehr, weil nunmehr die Seele von 'einer Gottheit in Ihrer höchsten Form' unmittelbar erleuchtet und vollendet wird. Da dieses geistlich und zärtlich ist, wie Johannes vom Kreuz sagt, wirkt es 'beruhigend, und beheimatend, und friedlich befriedigend' – weit entfernt von einer konditionierten, sinnlich-materiellen, Geist-und-Seele erstickenden Liebe, die vormals greifbar und spürbar war. Es ist dieser Friede, von dem es heißt: 'Gott spricht ihn in die Seele hinein, um Sie geistlich zu machen' (Psalm 85:9).

Vom Erleuchtungsgeist im Dialog  Frauen, die nicht in vereinender (buddh.: Tantra) oder zeugender Dimension (spirituell: Tao) sich befinden, werden über das, was anderen zugutekommt wütend: sie lassen Krieg führen. Satipatthana – Erwecken allerhöchster Emotion – sieht und versteht Die Liebe; Läuterung, hingebungsvoller Dienst, Devotion machen die Seele empfänglich für diese 'Erleuchtung'. Wenn Frau und Mann auf der Seelenebene zusammenkommen, erwerben sie Eigenschaften voneinander: der Mond wird durch die Sonne neu entzündet, damit er nicht schwinde. Erde wird zum Himmel und des Mannes Ich 'entwird' zur Seele; dann wird 'Sterntaler' zur Welt gebracht, der Feuerwind (Ionisation) nährt den Komet (1 Korinther 7:3-4). Die Al-kīmiyā (Sure 15,28) wirkt auf den Schöpfergeist aufnehmend, empfangend, absorbierend. 'Feuervogel' bewirkt das Sprühen, Drängen, Geben der Vision.

Alles was herabkommt, alles was hinaufsteigt, geht durch die Seele: Im Tao {die feurige Liebe in Gottes Gnade} stirbt der Schöpfergeist und das Ewig-Weibliche geht zur Sonne auf; im Tantra {Tobit 8:1-9, Genesis 2:25} kommen des Himmels Sterne zur Erde hinab und der Mond steht von den Toten auf – ein jedes in einer eigenen Sphäre (Sure 36:40). Kommt 'der Begleiter der engelhaften Natur und dem Amt der Erde eingeweiht' (Dante, Divina Commedia X.115) von den Himmelswelten mit Wissen herab und steigt mit der Intelligenz aus der Erde auf, werden Wahrheiten als Vision bekannt, in der sogar die Engel staunen (Epheser 4:9-10).

Seelenlosigkeit – Das Prinzip der Annullierung der Frau  Wenn Frauen Männern lediglich dienen, von Schöpferischem Geist aber selbst keine Bedeutung als Autorität in Planetarischem Bewusstsein haben, gelten sie als Expansion des Krieges. Durch den Dialog zu überwinden heißt, Männer durch eine höhere Macht zu verändern – oder zumindest zu zügeln.

Jede eheliche Beziehung trägt weibliche wie männliche Aspekte in sich; der wahre Charakter der Geschlechter tritt jedoch erst 'nach dem Tod' in Erscheinung; da zeigt sich, ob 'die Schlangenkraft Adam verführte' (Genesis 3:13) und der Mensch im Dämon des eigenen Versagens, 'weil er auf das Weib gehört' (Genesis 3:17), Seelen nicht geboren hat. „Wenn aber die Schlange einen Mann anschaut und er sie tötet: diese Schlange trägt sein Unheil davon.“ (Nils P. Heeßel, Literarische Keilschrifttexte aus Assur 1, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2007, S. 63).

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Caroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Angst vorm Tod, sondern vor der Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns?“ ihr Schlachtruf.

Das seelische Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen meist keine kosmische Intuition mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; und keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Qur'an, Sure 2:223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die einzige Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die schlechten Elemente in der Welt. Dazu muss jede Frau in kompromissloser Intuition in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist. Die Frau, die Seele ist, kann nur vom Mann, der Seele geworden ist, verstanden werden. 'Mann' ist ‚Korn, Mehl, Mühlstein‘ in einem; selbstherrliches Denken aber – Korn, das nichts anderes sucht als spirituellen Eigenwillen – ist wie bitterer Senf, der das Gemüt einer Frau bitter und unruhig werden lässt, während sich die Süße ihrer Seele ausgießt.

Des Geistes Schau der Gerechtigkeit muss mit dem Weiblichen Sinn zusammenfließen; damit Ihre Liebe ganz in Seinen Gliedern erscheint, muss Ihre ganze 'Gottheit der Liebe' sich über 'Das Holz der Gerechtigkeit' ergießen, wohin Er auch immer sich wende. Dann geht von Ihr ein Glanz aus, der Ihre Göttlichkeit versichert. Sie geht mit 'Gottes goldenem Herzen', was dem Palast des Himmels Eine Kraft der Weiblichkeit verleiht; Subduktion hat Mariens Sehnsucht zur 'unio mystica' Elisabeths geschaffen: „Komm, heiliger Geist, Lebenshauch, komm, o Gott – Liebe: erfülle mein Herz, denn – wehe! – von allem Guten ist es leer. Entzünde mich, zu lieben dich! Erleuchte mich, zu erkennen dich!“ (Gertrud von Helfta).

'Das Wasser fließt zum Feuchten hin, das Feuer wendet sich dem Trockenen zu' (I Ging); wenn das Wissen zur feurigen Vision gemischt mit feuchtem Eis der Erde sich vermählt, so findet der ganze Kosmos in der Schönheit der erhabenen Einheit zu seiner Sprache. Die himmlische Schlange – der schöpferische Geist, von der spirituellen Persönlichkeit des Mannes entspringend – belebt die Sinnenkräfte der Weiblichkeit, wenn sie abwärts und nach außen in den Körper fließt; komplementär, schenkt die Feminine Persönlichkeit den 'Gral der Erleuchtung', wird die irdische Schlange gezähmt und durch die höheren Zentren geistigen Mitgefühls emporgeführt ist, baut dies »Eine schöne Neue Welt« auf.


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran; denn haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', materiellen Gelüsten und den mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht. Im Ausdruck der Haltung unseres Herzens zum religiös angebeteten Ideal als erwachte Seelen, als die sich unsere Handlungsweise Einer Verantwortung gegenüber anderen konkretisieren, gibt aber Heiliger Geist dem Humanen Geburt. Nicht Meditation, sondern Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.

Männer durch Lieben zur Strecke zu bringen, ist ein äußerst begrenzter Blickwinkel, der den Frauen von Generation zu Generation überliefert wurde; es ist ja der 'Adam-und-Eva-Gesichtspunkt', welcher aber die Probleme der Menschheit nicht lösen kann. Diejenigen Frauen, die glauben, sie könnten sich das "alter ego" des Maskulinen vom Hals schaffen, wie Judith den Holofernes (Judit 13:6-8), steigern im Gegenteil das Böse und vermehren es sogar; denn ein patriarchalischer Einfluss verbreitet sich nach seinem Tode noch mehr. Casual Sex bringt Krieg auf physischer Ebene und schafft Egoismen auf mentaler Ebene: das Männliche hört auf, das Seelische zu respektieren und dem Weiblichen zu gehorchen; im Gemütskampf dagegen verlieren Frauen ihr strahlendes Gesicht, das sie einst hatten.

Wenn es etwas Infernalisches, Verruchtes in unserer Zeit gibt, so ist es das künstlerische Haften der Frauen an ihrer Körperlichkeit; haben Frauen hingegen ihre Seele zur spirituellen Persönlichkeit verstofflicht, empfangen sie nicht nur, sondern geben auch Kraft. Männer, die ihre Seele nicht in spirituellem Willen hin zur Schöpferischkeit vergeistigt haben, 'kosten, wenn sie in die Frau eingegangen, weder die Langlebigkeit, noch erhalten sie am Guten Anteil; um sexueller Befriedigung willen sich oder anderen schadend, werden sie zurückgestoßen, das ist ihre Strafe!' (Pico della Mirandola, Über die Würde des Menschen). Der Männer Schlechtigkeit ist Nicht-Wissen, Frauen aus deren Unbewusstheit herauszuführen.

Es sind Männer, die mit ihrer Lüge des Geistes die Verletzung des Körpers der Frauen und damit von Planet Erde bewirken; dies ist eine unerbittliche ethische Wahrheit. Das Problem ist, dass sogar die Wahl ihres "spirituellen Weges" dieses Symptom begründen kann; die Wahl 'Spiritualität' wird vielmehr getroffen, um die Neurose 'Eros' zu verstärken, als um über sie hinwegzukommen. Anders gesagt: Frauen können auf Dauer nicht mit nicht-seelenvollen Männern glücklich leben; denn selbst bei idealer Partnerin verlieren Männer bald ihr Gutsein, fehlt es am Sinn (C.G. Jung: Anima) für Kulturelle Gemeinschaft.

Selbstbeherrschung ist ein typisch männliches Ideal, das durch Verdrängung der Gemütsvorgänge erreicht wird. Anders bei Frauen, deren Persönlichkeit auf seelenlose Weise hervorbricht – sie fangen an zu diskutieren und zu räsonieren. Und wie die Animagefühle ungeistiger Männer willkürlich und launenhaft sind, so sind die weiblichen Argumente dann unlogisch und unvernünftig; man kann direkt von einem Animus-Denken sprechen, das stets recht und das letzte Wort hat und immer mit einem „eben gerade darum“ aufhört. (C. G. Jung, Seelenprobleme der Gegenwart) / 'Dem seelenlosen Animus werden all jene Triebe und das instinktive Verlangen zugeschrieben, das ganz inhuman ist.' (Emanuel Swedenborg, De Anima).

Von ganzheitlicher Verantwortlichkeit  Eine Frau, die nicht den göttlichen Willen ihres Mannes hat, ist planetarisch ratlos. Männer, deren Frauen kein geistliches Streben haben, sind planetarisch tatlos. Frauen, die nicht die spirituellen Früchte ihrer Geistigkeit haben, sind oft persönlich saatlos. Ein Mann, dessen Spiritualität kein kulturelles Ziel hat, ist immer charakterlich pfadlos. (nach Elisabeth Pauline Ottilie Luise zu Wied, Königin von Rumänien).

Von der Geburt der Herrin* und der Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja (Gottfrau), 'die erfreuende Göttin', sie verkündet Frigg (Fru Gode), die liebenswürdige Schützerin der Ehe, und führt Sie herbei.

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, das ewige Gesetz der Humanität, die sittliche Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Das Geheimnis des Lebens der Rishis im Himalaya, eines Buddhas in Bodhgaya, eines Franziskus in La Verna, eines Mohammeds im Himmel, ist, dass diese Männer – mögen sie nach dem Verständnis der allgemeinen menschlichen Wertvorstellungen „niederste Geschöpfe“ sein, in der Findung des Geistigen Weges und ihrer Sicht der höheren Werte des Lebens zu den Persönlichkeiten der Erde geworden, als unsere Freunde und Lehrer, nunmehr 'die Ecksteine' (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (vgl. 2 Korinther 6:16; 11:6) sind.

'As imagination bodies forth The forms of things unknown, the poet's pen Turns them into shapes, and gives to airy nothing A local habitation and a name' (Shakespeare). Mit innerer Kenntnis aus seinem Instinkt verfügt das Weibliche über den Mann als Objekt. Mannes-Spiritualität, der Blick der Ewigkeit als Subjekt, vermag sich diesem zu entziehen. Doch erst der Glaube, Licht der Intelligenz als die Liebe im geistigem Ideal, die Aktualisierung virtueller Erinnerungen erleuchten die Dunkel animalischen Fühlens zur Intuition. Wenn das Nicht-Bewusstsein der Situation 'die alleinstehende spirituelle Jungfrau' sich in kollektivem 'Glauben an den spirituellen Herrn' erhebt, dergestalt, dass durch 'die Nächsten- als die Eigenliebe' (Matthäus 22:37-39) das Überbewusstsein sein Unterbewusstsein erleuchtet – was 'Leib und Seele' zur schöpferischen Persönlichkeit auferweckt und die Aristokratie einer 'tausendmal zehntausend' Engel umfassenden »Schwesternschaft« in Gang setzt über 'die Hölle', das Unterbewusste in das Überbewusste, zu befehlen –, werden die geistigen Männer in der Demokratie der Frauen »Les chevaliers de L'Eternel Féminin« wieder sein.

Organum Notre-Dame  Psychisch in Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollen sich Frauen verbunden fühlen, in universeller Verantwortlichkeit etwas von dem göttlichen Bewusstsein herabsteigen lassend, Gemeinschaft verwirklichend, die auf Universaler Brüderlichkeit beruht. Glück im Leben stammt von jener Liebe, die von der Emotion der eigenen Seele herrührt, aus der Bezogenheit der menschlichen Gemeinschaft zu ihrem Herrgott, der immerwährenden Motivation.


Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik
*

Licht wird nur dann ausgesendet, wenn ein Atom von einem hohen
Energieniveau auf ein niedrigeres Niveau herabsteigt (Niels Henrik Bohr)

[I] Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt. Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als Bosonen mit ganzzahligem Spin [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine 'Fermionen-Welle' antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen die gleichgerichteten "Quarks" maximalen Abstand [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene physikalische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.

'So stellte Gott Wasser und Luft in die Mitte zwischen Feuer und Erde und stellte unter ihnen die Proportion in Genauigkeit her' (Timaios)  Denn so wie Feuer des planetarischen Geistes vom Tao der Großen Mutter abhängt, so hängt das Wassermann-Zeitalter am tantrischen Bewusstsein der Großen Göttin und steht die Große Mutter in Abhängigkeit zur Herabkunft, dem Halbmond der Vision. Daher stammt: Ein freundschaftlicher Zusammenhalt.

Alte Schöpfungsgeschichte – Elisabeth & Maria-Fatima – Erinnerung an die Zukunft
Am Anfang verspürte der Eine Große Geist den Wunsch, zu erschaffen. Da Er eins mit dem Weiblichen war, wünschte Er sich, zu vielen zu werden. Daraufhin wurde in Ihr der Wunsch allmächtig und Sie erschuf eine nach außen strebende Schöpferische Kraft, die das Universum ins Leben rief als 'Religion der Einheit: Bruderschaft in Mannigfaltigkeit'. Eine Weisheit der Weiblichkeit aber sollte Ihre Ganzheit nicht an die Männer verlieren: das Liebesverbot drängte eine Göttin gleichzeitig, den Frauen Ihre Einheit zu offenbaren und es wuchs der anziehende Wunsch des Geistes, aus vielen Frauen wieder zu Einem zu werden, so entstand Spiritualität und die Entdeckung des Einen Gottes als die Frauen.

Von der Auslöschung der Femininen Natur in der Ausschließbarkeit "der anderen Frau"
Quantenphysik bestätigt die erstaunliche Einsicht, dass die Eigenschaften, welche Frauen an ihren Männern feststellen, nicht 'den Männern' selbst zukommen, sondern durch den Akt eines "weiblichen Glaubens oder Unglaubens", ihr innerstes 'heilige bzw. unheilige' Kontemplieren, zustandekommt. Auch erscheint das, was Frauen glauben, nicht als 'die Männer' selbst, sondern als Wirkungen, die dieser Prozess an ihrem Geist und Körper hervorbringt. Daher lässt sich sagen, dass es die Frauen selber sind, welche die beobachteten Zustände in unserer Welt hervorrufen. (Arthur March, Das neue Denken in der modernen Physik). Frauen scheuen sich meist vor Verhaltenskorrekturen in Beziehungen, weil sie damit zugeben würden, dass die Gefühlsmuster, nach denen sie sich in der Regel verlieben, unangemessen sind; sie suchen dann nach Glauben, Personen, Institutionen, die ihrem Bedürfnis entgegenkommen, das Gefühl für die Bedeutsamkeit der Persönlichkeit zu bestärken.

* Es gibt Gründe zur Vermutung, dass Archetypen und Physis nur Aspekte eines und desselben Prinzipes sind, daher einerseits die Möglichkeit identische oder parallele physikalische und psychologische Sätze aufzustellen. (Brief C.G. Jungs an Pauli vom 7. März 1953)

Zwischen dem männlichen Ich und dem Herzen einer Frau gibt es keine Verwandtschaft; wenn letzteres jedoch im Kessel "ehelicher Liebe" über ersteres gestellt wird, dann siedet, sprudelt und kocht die weibliche Seele ein, bis sie schließlich die Eigenschaften des männlichen Egos zeigt. Auf diese Art geschieht es, dass Eheleute auch ohne erwachte seelische Humanität des Geistes mit Lust und Genuss Ruhm und materiellen Wohlstand genießen. Der 'Ethos der Weltreligionen' ist durch Instinkt aus Unsicherheit dessen, was zu tun sei, entstanden, so dass man anstatt der Ethik einer Menschheit nur Uniformität hervorbrachte. Auf seelenvollen Männerherzen ruht das Gemeinwesen; sind die Seelen der Frauen erwacht, so sind ihre Körper heilbringend. In dieser Hoffnung verbindet sich die Religion mit Ethik.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).

'Moral ergibt sich aus der Ähnlichkeit des gegenseitigen Empfindens von Weiblichkeit, Leid, Pflichtgefühl; in diesem Umgang miteinander werden Handlungsweisen gebilligt, wenn sie auf anständigen und rechtmäßigen Motiven beruhen' (Adam Smith). Um ein tatsächliches Verhalten aber als recht und billig anzusehen, müssen Frauen ihre Eigenliebe, die eigennützige Heiligkeit, überwinden (Oscar Wilde, Nachtigall und Rose); im Spiegel der Seele muss das Gewissen, ihr unparteiischer Beobachter (arabisch: muhasibi), die eigenen Motive und das eigene Verhalten einer spirituellen Bewertung unterziehen. 'Frauen-Hauskirche' reicht also nicht aus. Klarer gesagt, Ethik der Frauen kommt nur dann eine Geltung zu, wenn diese auch den Willen zur individuellen spirituellen Guidance aufbringen, sich in die Seele jener Männer versetzend, denen einmal Lieben entgegengebracht werden soll. Indem die Kräfte der Seelen Ausdruck finden, lässt sich 'Die Heilung der Welt' erkennen.


V.  Der Heilige Gral

Gloria enim Dei vivens homo 
Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit. Zum leeren Grals-Kelch müssen wir das Herz unserer Begehren umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Die Gnade Eines Lichtes' geboren werde. Was ist nun der Gral der Liebe? – Das Alpha des Weiblichen – sein Glaube – ist zugleich das Ende einer Alten Göttlichkeit; das Omega des Männlichen ist sodann der Anfang Neuer Menschlichkeit: 'Durch das seelische Selbst [der Herr], und mit dem mentalen Selbst [Ego], und in dem physischen Selbst [Planetarisches Bewusstsein] ist Dir Gott, Allmächtiger Höchster Herr, in der Einheit mit dem Heiligen Geist [der Odem] alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit.' (Doxologie). Entweder die Liebe ist von Einer Verherrlichung Gottes – oder sie hört auf zu genießen.

Von der Nachfolge des Herrn zur Imitation Christi  Die Heiligen Schriften der Großen Religionen stimmen darin überein, dass die Verwirklichung der Intelligenz – die keine weitere Durchdringungen mehr bedarf – in das Planetarischem Bewusstsein das steuernde Element für die Entfaltung der Persönlichkeit des Menschen zu seiner kreativen individuellen Selbstverwirklichung in der Welt ist. So die Jungfrau 'den Liebestod' verkündet: 'Ich habe den Herrn gesehen. Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott' (Johannes 20:18; Sure 24:33), in jene psychische Dimension, die alle in der Liebe zu Gott miteinschließt, füllt sich Der Gral mit dem Blut 'von Liebe'. Der Glaube nennt den Schöpfer „Vater Unser“; das meint, dass kulturelle Genii nicht die Kinder ihrer Zivilisation sind, sondern die prophetischen Väter vereinter Nationen.

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.

Um des Menschen Expansion zu mäßigen, die die Expansion des Universums ist, muss der Seele ihre 'siebenfältige dunkle Materie' in Licht entlieben: Liebe wird das Symbol, dass 'Gott Sein potentielles Wesen durch unsere Persönlichkeit erstrahlt'. Konzentration schafft narzisstische Spiegel für das Objekt des Begehrens: kalter Staub gefällt sich dann in Eitelkeit. Unsere kontemplative Imagination ist »Mutter Gottes«. Sie ist »Der Kelch«, in den sich das Licht ergießt, davon sich die Vision der Menschheit offenbart: Morgenröte des Bewusstseins, und nicht Aphrodite! Ihr Licht ist seine Liebe, seine Liebe ist ihr Licht, jene Altruistische Liebe, die Liebe mit einer Absicht 'um ihres Schöpfers willen' empfängt; denn vom 'Geliebten der Seele' fließt das Licht Ihrer Gottheit in alle Herzen.

Frauenwunsch schafft Herren Narzissten  Frauen sind in dem Maße verliebt, den Impuls ihres Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Entsprächen Männer von spirituellem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Sure 2,223; Bhagavad-gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die es durch Liebe hervorbringt. Selbstlosigkeit der nicht-devotionalen weiblichen Seele bringt alle Schärfe in den selbstsüchtigen Taten ihrer Männer hervor: 'Dass eine Frau sich ganz vergisst und leben mag nur in andern! ... was die Natur mit uns gewollt, das Vorzüglichste, was sie in uns gelegt, können wir deshalb weder auffinden noch ausüben.' (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre).

Die Gottheit und das Göttliche  Das Nein der Frauen, die unbewusste Diktatur ihrer Körper, muss zunächst in religiöser Hinsicht, durch rechte Nächstenliebe in der „Monarchie der Seele“ als Krönung der religiösen Entwicklung der Frau, erleuchtet werden, wie auch, in komplementärer Weise, der bewusste politische Ja-Liberalismus der Männer, in deren Beziehungsmoral bezüglich ‚Libido und Eros‘, sich in die geistige Hierarchie eines „Rishis im Himalaya“ verklären muss. Erst dann kann „Die Aristokratie der Großen Göttin“ sichtbar werden – basierend auf dem planetarischen Bewusstsein von „Göttergatten“ – und ihren heilbringenden Materialismus in die Demokratie, einer Bruderschaft des kulturellen Wirkens „Eines Schöpfergeistes“, vollbringen. Ein unaufrichtiger Anspruch führt jedoch niemals zum Erfolg. Wer vor unerleuchteten Frauen tantrische Anweisung lehrt, sendet den reinen Geist des Kosmos in das Vakuum der Hölle. Auch sollten Frauen, die noch im Wasser illusorischer Gefühle schwimmen, nicht von taoistischem "Pfingstfeuer" träumen.

Zwei ist ein Teil von eins, der aus eins hervorwächst  Der Geist 'nachhaltige Liebe' ist in der Seele verborgen; je mehr der Menschen Herz geöffnet wird, desto eher findet diese Liebe die Gelegenheit, sich zu ihrer vollen Größe zu erheben; dies geschieht aber nicht 'von unten nach oben', d.h. durch sexuelle Kundalini-Kraft, sondern vermittels des Geheimnisses der devotionalen, dienenden Kräfte, aus denen 'göttlicher Wille', als ein Springquell, 'durch die Entdeckung unserer göttlichen Erbschaft in unserer Identität' (Pir Vilayat) die Bedingungslose Liebe delegiert. Erst dann können die Geschlechter zu der Überzeugung gelangen, dass Mann und Frau ein Teil von eins ist, der aus ihrer Vereinigung hervorwächst. Ist das Weibliche Sonne, dessen Strahl des Mannes Seele zur Inspiration selber erhellt – dann, weil Gott ihre Wurzel ist, wird Sie 'Seine erlaubte Frucht'.

'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; und wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und wenn man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird.' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: 'Seht, Shams spricht nicht einmal über den, der von dem Brot isst. Er sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.' Denn 'wenn im Menschen der vom Himmel kommende Geist herrscht, kommt auch die Sinnlichkeit unter seinen Einfluss und findet so den ihr gebührenden Platz' (I GING 11: Tai, Der Friede). Die Blumenwiese der femininen Natur existiert allerdings nur, wenn das Männliche auch Appetit auf sie hat. Dazu müssten Männer in der weiblichen, seelischen Seite für die Welt handeln. Will aber das Feminine diese Schöpferkraft nicht nutzen, hört die Liebe auf zu sein und wird wieder Geist. Anders gesagt, haben Frauen nicht zu ihrer Seele Tätigkeit gefunden, finden sie Beschreibungen zur Beziehungssituation als ‚verstörend‘, ‚schwer beleidigend‘ und ‚vollkommen unangebracht‘ – und selbst andächtigstes Beten, in Gewahrwerdung der Weiblichkeit im Versuch mit Mantra-Yoga eine Entfaltung der Persönlichkeit zu erreichen, ändert dies nicht.

Wer ist der Gral? – „Zum Raum wird hier die Zeit.“ (Richard Wagner, Parsifal, 1. Aufzug)
Politischer Friede entspringt dem persönlichen Willen des Frauenbewusstseins, welches seinen Ursprung im innewohnenden imaginierten 'Ebenbild Gottes' hat – jenem 'Kind Gottes', das mystische Herrlichkeit von 'Selbstliebe' und geistige Ehrenhaftigkeit {Holy Emptiness} von 'Nächstenliebe' ist (Matthäus 22:37-39) – und von unsterblicher Liebe zum Geist jener Männer zur Tat gebracht wird, deren altruistisches Gemüt, Eines ins planetarische Bewusstsein gewandelten Überbewusstseins, Frauen zur Emotion ihres Wesens erweckt.

Notre-Dame und Neue Ethik  Man kann und muss die Wesenheit regierenden Frauseins schauen, insofern diese aus dem taoistischen und dem tantrischen Leib sich ergibt. Man wird aber finden, dass diese Erscheinung allein nicht zum ethischen Bewusstsein einer Neuen Menschheit führt, sondern im Unbewussten der Menschen verbleibt. Nur vermittels des Dialoges gelangen Menschen dazu, anzuerkennen, dass in die Organisation des spirituellen wie priesterlichen Menschsein etwas eingreift, das mit dem Tantrischen und Taoistischen eben nicht von der gleichen Art ist. Neue Weiblichkeit ist zur Schöpfung nicht dahingehend wirksam, dass tantrische Liebe und eheliche Libido aus ihren Kräften heraus tätig sind, sondern wenn diese aufhören in Menschen auf ihre Art wirksam zu sein. Die Liebe von 'Sonne, Mond, Sterne' ist 'vollkommen, ewig, heilig'; diese Eigenschaften gibt es bei den Menschen nicht – doch bringt es das Humanistische Gemeinwesen hervor.

Von den drei Beziehungswegen der Frauen zu Notre-Dame  (I) Der heilige Pfad: die beschützende schwesterliche Liebe zu Notre-Dame als die jungen Frauen. (II) Die lernende Beziehung zu Notre-Dame als die von Liebe lehrende Prophetin und Meisterin. (III) Die gleichberechtigte Beziehung: Notre-Dame als die dialogführenden spirituellen Frauen.

Heilung durch heiligen Geist   Der Arzt eilt zu dem Ort, wo Krankheit ist, weil das der Wille ist, der in ihm ist. So ist das Pleroma (griech. „Fülle“), das keinen Mangel hat, aber den Mangel auffüllt, das, was er gegeben hat von sich, um das aufzufüllen, was ihm ermangelt, damit er nun die Gnade empfange. Evangelium Veritatis / Tractatus Tripartitus (NHC)


VI.  Der heilige Kontakt: Die Vermählung Gottes

Die Macht unseres Wesens rührt nicht von außen, sondern von der Kraft des Geistes und der Wahrheit. Der tragische Irrtum, in dem sich viele Frauen befinden, ist, dass sie Liebe zu bekommen suchen, weil sie vergessen haben, ihrer Persönlichkeit Matrix zu schaffen, um 'von Liebe wegen' dem Potential ihrer Seele Geburt zu geben. Manche entdecken so die Liebe erst als Gewalt, dann aber als "Spaß für alle", bis sie "Farbe bekennen" und verletzte Ehefrauen wie alleinstehende Frauen dazu bringen, in Achtsamkeit und in geistiger Führung, Lobpreis und Meditation Bedeutung beizumessen – bis sie ihr übergeordnetes spirituelles Gewissen fragt: Bist du noch Teil des Problems oder schon ganz die Lösung?

Bei entgegengesetzten ethischen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen
„Mit außerordentlich großem Bedauern muss ich heute die Trennung von meiner Gattin / meinem Gatten bekannt geben. Nach reiflicher Überlegung und langen, intensiven Gesprächen mit ihr/ihm war diese Entscheidung leider unvermeidbar. Der geplanten Fortführung unserer Beziehung stehen von meiner Seite, trotz tiefer und ernsthafter Gefühle für sie /ihn, unüberbrückbare Ansichten über die generelle Religion der Völker im Wege.“ Liebe, die aus der Sinnenhaftigkeit geboren ist, endet im Sinnenhaften; dies lässt 'Gott' wachsen. Liebe jedoch, die aus Geist geboren wird, endet im Geist Gottes; diese Liebe lässt den Menschen wachsen. Dies eben ist der Unterschied zwischen den beiden Arten von Liebe.

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.

Wenn die Seele zum Komponisten geworden ist – Von der Wichtigkeit der Gesänge  Musik hat den Zweck, die Gemeinschaft für den Alltag zu stärken und Kraft und Sicherheit und Stärke des Herzens für die freudlosen Herbsttage zu geben. Denn siehe, der Glanz, der die Monstranz des Neuen Tempels ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder gar in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der Erfüllung der Pflicht; wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame in Hingabe ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird ohne ihre bewusste Wahrnehmung ihr innerster Geist auf den Sinn reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert  => Was Sie spricht, werden die Menschen tun.  

Placuit Deo  Der von der Großen Mutter und dem Genius initiierte Offenbarungsvorgang ist bestimmt vom Prozess »überströmende Liebe« – einem Vorgang, dem 'Lachen Sarahs' (Genesis 18:12) gleich; nunmehr ohne Leugnen, als positiv Spielerisches: im Lachen Gottes. »Notre-Dame« ist der Tempel, der des Schöpfergeistes bedarf, um sich in das Gewand 'planetarische Persönlichkeit' zu erneuern (Epheser 5:32); 'wollen Sie mehr über diese Weiblichkeit wissen, so wenden Sie sich an die Dichter' (Sigmund Freud, Vorlesung zur Psychoanalyse).

 

 

N.  Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 
Therapeutische Prozesse waren bisher mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova' (Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'.

Es gibt viele Faktoren, die Frauen vom heilbringenden Dialog abhalten und damit in der Unwissenheit bezüglich Heilungsmöglichkeit durch den Dialog belassen: mangelnde Bereitschaft, sich mit den Heiligen Schriften zu beschäftigen sowie die daraus folgende fehlende Gutwilligkeit zu einer notwendigen Veränderung durch geistige Nächstenliebe; Angst, basierend auf einer Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen und Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision durch 'The Cultural Creatives' (insbesondere auch, weil eigene psychologische Machtbedürfnisse „Es wird gemacht, was ich sage!“ nicht wahrgenommen oder erfüllt werden). Das große Hindernis aber sind Projektionen, die posttraumatischen Belastungsstörungen, den materiell-sexuellen Einflüssen sowie den chemischen Veränderungen im Mutterleib entspringen, die zwar nicht die ursprüngliche 'Religion der Menschheit' verändert haben, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.

Creativity: planetary consciousness into divine consciousness  Vernunft muss durch das Tor der Religion in die hinausführende Leere (reiner Geist: 'jenseits von Form, jenseits von Imagination' Ibn'Arabi) sich in den Strom unausdenklicher Freiheit jenseits menschlicher Emotion ersehnen: aus Immanenz der Ewigkeit wiederkommt der Kulturelle Geist. Die 'in Gott Erleuchteten' oder 'Erwachten' bezeichnen Menschen, 'die die zur Erlösung führende Lehre, nachdem sie der Welt verloren gegangen ist, aus sich selber heraus wieder entdecken, selber verwirklichen und in dieser Welt verkünden'. Frauen-Meditationskreise – Kirchen, in denen Männer Dienst tun – sind in diesem Zusammenhang meist Begräbnis-, d.h. Auferstehungsplätze für diejenigen, die der ehelichen Liebe verloren gegangen sind. Mit Predigten, Gesängen und Glaubensbekenntnissen führen Kirchen die Geschlechter unter die Erde; machtvoll oben bleiben jene Frauen, deren Alter allein schon high macht: 'Für einen Mann ist der Leichnam einer Frau ungeeignet und für eine Frau der Leichnam eines Mannes' (Nyanaponika, Satipatthana-Methode, Verlag Christiani, Konstanz, 1989, 4. Auflage).

Die Große Mutter und der Aufbau der Neuen Welt  Der Poet folgt dem Ewig Weiblichen – und vergeht; die Geheiligten folgen Schöpferischem Geist – und erneuern Unsere Erde. Wir stehen erschüttert vor der Tatsache, dass auch das weibliche Genie 'Maria im Himmel' einer Befruchtung durch das ihr ähnliche Sinn-Prinzip bedarf (Genesis 2:22-25), dass aber zur Befruchtung des Genies, vom Blickpunkt der selbstlosen Seele, eine weit natürlichere Macht ausreichend befähigt ist – dies ist die Ur-Mutter. Das Licht zwischen den Sternen erweckt den Mond aus seinem Grabe; Mond und Sterne nehmen sich der Menschen an – bis die Sonne wieder mit einem Lächeln aufgeht, und all die Menschen wärmend umfasst.

Verantwortung gegenüber der Menschheit  Verlassen Frauen ihren geruhsamen Kirchenraum, um wissenschaftlichen Dialog zu betreiben (Edith Stein), geben Männer dazu ihre beschäftigten Freizeiten auf, kann Gleiches mit Gleichem in Raum und Zeit zusammentreffen zu heilsamer Belehrung. Der Geist der Männer erinnert mit Kunst, Kultur, Universel sowie der spirituellen Psychoanalyse (Dialog) Frauen an ihr Menschsein; gibt, komplementär, der Frauen Wissenschaftlichkeit [ISSAT] Gründe und Beweise für Auffassungen, die mit herkömmlichen Religionen unvereinbar sind, dann hat Neue Ethik diesen Rechnung zu tragen.

Bis zum Dialog der 10.000 Frauen werden Staatsreligionen „töten! bomben! morden!“
Die Seele der Frau vermögen selbst die spirituellsten Männer nicht zu begreifen und ihr Geheimnis kann kein noch so wissenschaftlicher Verstand je zu enträtseln hoffen; sie verkündet die Vollkommenheit des Kulturellen Planetarischen Geistes, anerkennt Seine Herrlichkeit (Hod), hält sich an Seine Vision und beugt sich in Anbetung vor dem Geliebten Ideal nieder. Sind Frauen diesem, ihrem Herrn treu, strahlen sie Sein Licht wider und wenden sich der Großen Mutter zu; vergessen sie jedoch die Treuepflicht gegenüber der Lehre {sila & dharma}, werden sie ein Opfer des spirituellen Selbstes sowie leidenschaftlichen Begehrens; dergestalt zieht es die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin.

Frauen dürfen nie vergessen, dass sie nicht auf der Göttinnen-Erde, sondern in der Kali-Hölle leben, und an ihrer Aufgabe zu arbeiten haben, 'aus jungen Teufeln Menschen zu machen' (nach Karl May, Brief an einen Freund); dies können sie nur, wenn wieder Väter sich dankbar geistlich erinnern, dass sie im Himmelreich der Großen Mutter dienen – nicht in Allahs 'Hölle von Aleppo' * –, und sich der Aufgabe widmen, den Engeln 'ihre Lampen zu entzünden, um Christus, dem geliebten Herrn bei Seiner Wiederkunft entgegenzugehen'. * Denn niemals hab' ich einen Muslim-Führer gesehen, der seinen Sohn, nicht für seinen Nachfolger erkannt hätte; bei alledem ist es sein Kind, dass er verheiratet sehen will, um vor allem ‚Herrschaft über die Frauen‘ zu bewahren (Michel de Montaigne). Wenn Weiblichkeit sich von der Seele ('von Liebe wegen') offenbart, so gibt es für einen Mann keine "andere"; ist aber des Mannes Seele verhüllt, dann ist alles an ihm kein Engel.

Gewissen im Dialog  'Nicht das Geständnis dessen, was verbrecherisch ist, kostet am meisten Überwindung, sondern die offene Einräumung dessen, was lächerlich und beschämend ist' (Rousseau). Während Frauen Kunde geben, wie destruktive Emotionen aus "religiöser Polygamie" an Bewusstsein und Seele der Menschheit nagen – und was sie, als Seelen, tun können, um diesem gefährlichen Zug kollektiver Frauennatur entgegenzutreten –, ist es Aufgabe der Männer herauszustellen, wie sich die destruktiven Impulse eines spirituellen Paternalismus in kriegerisches Handeln verwandeln und wie grausame Feindseligkeit aus "protestantischer Ungerechtigkeit" Ideologien entfacht, welche den Hass in die Erde säen.

ora et labora  Die meisten Frauen lehnen Männer in deren Seelen-Bildung ab. Humanität, Innovation und Wohlfahrt geschieht Einer Menschheit aber nicht durch wirtschaftliche Entwicklung und "Liebe von Frauen". Der Parasympathikus (Vagus) steht zwar für 'Expansion, Lust, Leben und Wachstum' (Wilhelm Reich, 1942), doch 'Politik der Geschlechtergleichstellung und Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West' wird nur möglich mittel dem Felsfundament 'Ausgießung des Heiligen Geistes von Nord nach Süd'. Es ist ein verzweifeltes Festklammern an überkommenen Strukturen, was zwar unglücklich macht, aber gleichzeitig verhindert, dass Menschen ihr Elend spüren, ja, erleiden müssen, weil ihnen, von Jugend an, die geistige Kraft zur Intuition fehlt (Römerbrief 6:4-10): Friede rührt weder durch die Sharî'ah [dass Männer mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf den Körper der Frau haben (Qur'an Sure 2,223; 2,187)] noch damit, dass spirituelle Erkenntnis extrapoliert und politisch durchgesetzt wird.

Dass »Das Göttliche« von Nicht-Mehr-Liebenden und »Das Heilige« von Nie-Liebenden gelehrt wird, hat maßgeblich Anteil daran, dass viele Menschen in ihrer Selbst- und Weltliebe zugrunde gehen: man glaubt, im Himmel gäbe es keine Lust, und das Paradies von Mutter Erde wäre 'ein Betstuhl hinter Mauern'. So ersticken Seelen im Sog der konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren – statt kulturell zu erwachen. »Gott Heiliger Geist«, die Schwingungskräfte priesterlicher Gesänge, machen Frauen zu Müttern universaler Hauskirchen; psychologische Energie, die vom Allwissenden Dritten Auge ihrer Gatten ausgeht, stattet Frauen aus, ein interreligiöses spirituelles Zentrum zu leiten; die Saat individualisierter Genien-Seelen ist die Widerspiegelung universellen und kosmischen Bewusstseins, das sich in komplementären Zentren von Mann und Frau niedergelassen hat – dergestalt wird Gott zu 'Eltern kulturellen Menschengeschlechts' (Buddha).

Von Ursache und Wirkung  In den Worten geistlicher Mystik, den welt-psychologischen Intellektuellen fremd, lässt sich zum Thema 'Beziehung' sagen: Hat sich der Zustand des männlichen Eros, da dieser vom Ego verblendet ist, der Seele des Weiblichen aufgeprägt, werden Frauen 'teuflische Qualitäten' entfalten; hinterlässt hingegen 'die Göttliche Weiblichkeit' ihre Spur auf den Seelen spiritueller Männer – werden diese „werden wie Gott“.

'Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen.' (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness).

Eine 'Ehe' bezeichnet die äußere Bedingung für die Seelen-Beziehung der Geschlechter. 'Priester' (Pie Jesu) und 'Spirituelle Herrin' (Elisabeth) ist hierzu 'planetarische Ordnung' in ihrer kosmischen, alle Religionen betreffender Anordnung; wobei Mann und Frau nicht nur in der äußeren Beziehung, sondern durch 'Fülle von Gott' und 'Wirken im hingebungsvollen Dienst' zueinander finden. Der priesterlich-spirituelle Pfad ist allerdings der Pfad, den alle Menschen beschreiten müssten vor ihrer "Partnerwahl" (welche nicht der Wahl, sondern einer unbewussten wie vorbewussten Konditionierung unterliegt). Schlummert aber 'hingebungsvoller Dienst am Nächsten aus einer Anbetung Gottes wie mystischen Ekstase', gleicht das Eheleben dem Leben von Leistungssportlern bis zur Frührente oder von Parlamentariern bis zu ihrer Pensionierung; d.h. Ehepaare haben solange eine "ganz normale Beziehung" zueinander, bis eines Tages die Beziehung dieser konstituierten Ehe unter dem Einfluss schwindender physischer, mentaler Kräfte zerbricht; und da es keine wirklich 'Innere Seele' der Geschlechter zueinander gibt, verliert 'Ehe' ihren Sinn alsbald.

Verheiratet die noch ledigen jungen Frauen unter euch. (Sure 24:32)
Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Welt-Botschaft des Weihe-Nacht-Festes, die 'Bodhisattva [Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen und in Retraite seinen Anweisungen Folge leisten. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – ein frommes Leben scheint ihr unerträglich, andererseits scheint ja das Muttersein unerreichbar. So schämt sich die Jungfrau nicht mehr, sterben zu wollen; sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig 'Christus, der Herr' durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und dann sagen: »Die Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir.« Dieser 'Christus-Sufi' wird sie ermutigen, wie man das Heilige durch die Macht Gottes, des himmlischen Vaters, durch Verherrlichung Seines Namens, Gottes Persönlichkeit in die Welt entfaltet.

Männer haben meist allerlei schlaue Einwände, die es rechtfertigen, sich nicht ändern zu müssen. Spiritualität wird obendrein zur Heuchelei, die der Seele Charakter zu verbergen versucht, was zu der scheinheiligen Berechnung führt, bewusst in Kauf zu nehmen etwas Unrichtiges zu tun, Nutzen davon haben, und anschließend einfach ein paar Bußübungen zu machen, um stärker gegenüber Gemeinschaft aufzutreten: „Alle unsere lieben Freunde und Verwandten sollen durch unsere Scheinheiligkeit verführt werden; das wird ihnen für lange Zeit zu Freude und Glück gereichen.“ (Upáli Sutta). Neue Ethik wird dann zum Witz.

 

Verwundete Weiblichkeit – Vernutzung, Entwertung,
Enteignung und Zerstörung seelischer Existenz

 


Goldgewinnung lässt eine mit Zyankali, Blei und Quecksilber verseuchte Erde
zurück. Erwerb, Ausbeutung, Herrschaft – Vergewaltigung unseres Planeten.

Wir leben in sehr beunruhigenden Zeiten  Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber Religionen die Lösung wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? Wissen Frauen keine Lösungen mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Frauen nicht bis zum Verstehen vorgedrungen sind, wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten kontrollieren. Ihr Weg ist, dass sie jetzt ihren heilenden Geist in die Menschheit erheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen sie im heiligen Geist entdecken, dass sie Frauen sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung der Erde: Frauen werden dem Himmel den Weg Einer Religion auftun, und maßhalten in dieser Vision. Dies ist Botschaft in unserer Zeit. Frauen können sich entweder geistig als globale kulturelle Einheit zusammenschließen oder sie werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen all ihrer Verwandten konfrontiert werden. (Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling).

Die Heilige Erde ist so gut, den Schmutz des männlichen Egos in sich aufzunehmen und zu verwandeln; fehlt aber Christ-Phosphorus, strahlende Geistigkeit im Gemeinwesen, ist Weiblichkeit mit dem stick-Stoff des Mannes überfordert: in Ego-Überdüngung werden Riesen geboren ('sie sind zu den Menschentöchtern auf der Erde gegangen und haben bei ihnen geschlafen und mit den Weibern sich verunreinigt und haben ihnen alle die Sünden geoffenbart; die Weiber gebaren Riesen, und dadurch wurde die ganze Erde von Blut und Ungerechtigkeit voll' Das Buch Henoch 9:8-9), was internationale kriegerische Konflikte auslöst, 'Aufruhr der Riesen, dem die Erhebung und der Sturm aller Elementarmächte, des unterweltlichen Feuers des Südens und Erdwesen, die bis dahin von den Tempelmauern ferngehalten wurden, auf dem Fuße folgt. Die Fessel ist gebrochen. Nicht nur die Große Mutter hat ihre Kraft verloren, sondern mit ihr auch der Mond, von zwei Wölfen verschlungen (Julius Evola, »Rivolta contro il Mondo Moderno«, Die Erhebung wider
die moderne Welt, Das Antlitz der modernen Welt, Die Zyklen des Niederganges, 1935-1951).

Frauen am Werk bei Niedrigtemperatur  Wallt Männlichkeit zwischen Spiritualität und Weltlichkeit auf und ab, webt das Weibliche zwischen Neurose und Psychose hin und her! Da gibt es keinen menschlichen Fortschritt, keine Veränderung der Zerstörung, keine menschliche Reife; nur das Kommen und Gehen von Geschlechtern, die Erhaltung des Krieges im Sog der Lust: die Vergöttlichung der 'Kultur der Diva'. Kommt Weiblichkeit jedoch von Heiligkeit nieder, strebt das Männliche von heilender Schöpferischkeit herab.

 

Millennium-Musik-Poetry – Gesang zur Umkehr: Anrufung des Beistandes
Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, durch und mit und in ihrer Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen zu überdenken. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (J. Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Seelenloser Frauenleib ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten Einer friedenschaffenden Schöpferischkeit hervorzubringen.“ The Cultural Creatives' Song.

Ma-Thematik: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' sollte auch Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor der Midlife-Crisis als Wächter gegen die Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären das Begehren zum 'Marienlob'. "Christus-Ekstase" öffnet spirituellen Frauen das Kirchenportal nach draußen in den Kreis ihrer Gemeinschaft: 'Göttliches Erbarmen' und die 'Verherrlichung Seines Namens' müssen sich dort beweisen. Seelen-Zeit vollendet, dass Gottes Persönlichkeit und planetarischer Frauen-Event zu der Schöpfungs-Geometrie der Erde wird: Das Feld der Verbindung zwischen der "Dritten Maria" und dem 'Herabkommenden' (1 Thessalonicher 4:16) ist genauso groß wie die komplementären Quadrate von Sonne und Mond zusammen.

Spiegelt devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das heilige Ideal – den Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, vermag die Seele nicht wahrhaft kompromisslos tätig zu sein, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz des Geistes, eine Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung, ihren Charakter. Sie wird das ideale Opferlamm narzisstischer Maskulinität. Andererseits, geht das Herz eines Mannes nicht "in Gott aus" (Eckhart), strömen die Wasser heilenden Geistes auch nicht ein. Es gilt nicht 'die Frau' zu verändern, sondern mit Hilfe spiritueller Transformation in der Frau anzukommen: 'Wer nicht dem Weiblichen widerstehen kann, wird vom Gift der Schlange ergriffen; die Gottes Ehre schänden, trifft ein Fluch, der tödlich ist' (BWV 54). Die nicht die Welt schöner machen, werden ohne Liebe auskommen müssen.

Notre Dame  Die »Weibliche Seite Gottes« ist das Multiversum, der kosmische Raum, an dem die Menschen, gleich unbeschriebenen Notenblättern hängen, entstehen, werden oder vergehen. »Die Natur in ihrer Verklärung« bricht dann heraus, wenn das Schicksal zuschlägt, wenn der Seelenschmerz so groß ist, dass er unsere Welt zu zerreißen scheint. Dann verabschiedet sich die fromm-gelernte oder eine verordnete Moral und macht Platz für 'die unverwelkliche Schönheit der künftigen Zeiten – das weibliche Ideal' (Teilhard de Chardin); die Woge, mit der »die angeborene Göttin in jeder Frau« in Resonanz kommt.

Botschaft eines Multiversels  Die höchste Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft der bewussten Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit (Mevlana Jelaluddin Rumi):
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Frauen lieben, was sie tanzen werden; wenn sie dann tanzen, sehen sie »Den Geliebten« vor sich und wenn Innere Anbetung folgt, völlige Selbstvergessenheit in kontemplativer Gemeinschaft mit "Ordensschwestern", fallen ihnen auch die Bezeichnungen ein – ihre Sprache kommt danach, im Raum des Dialoges, der Sprache Einen Herzens im Spiegelpalast seelischen Geistes. Es ist diese Kunst, die der Weltpolitik ihren Frieden bestimmt.

Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnisschock, den psychisch-unterbewussten wie physisch-unbewussten Traumata: Schweigen-in-Tränen, für das Männer verantwortlich sind. Anders gesagt, wenn Männer nicht seelenvoll-geistlich handeln, können Frauen der Menschheit auch nicht helfen. Wer allerdings religiös eine Maske trägt, kann nicht erwarten, dass man seine Tränen sieht! So darbt die Weiblichkeit als eine heillos verwirrte Natur, von welcher Rauch aufsteigt wie von Feuer.

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus  Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan & Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett (Nr. 15 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen' (D 810) nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.

Heilung der Erde in Gemeinschaft  Frauen, welche sich hauptsächlich und ausgiebig ohne dialogische Führung spiritueller Geistlicher der Analyse der Situation bedienen, bleiben weiter im Geist von persönlichen Meinungen und kollektiven Gedanken bewegt; komplementär verlieren jene Männer, die nur stabilisierende Meditationsstufen von Körper, Herz und Persönlichkeit kultivieren, mit der Zeit jegliches Interesse an der Heilung des Planeten, ihr kultureller Geist wird gegenüber dem Leiden der Menschheit dumpf und unklar. Rosen und Nachtigallen werden nach der himmlischen Vorgabe zwischen weisen Frauen und ihren universellen Priestern entscheiden, wann, wo und wozu Ethik angewendet wird.

 

 

O.  Beziehungs-Situation auf Planet Erde


In unserer Zeit fangen Frauen meist Beziehung ohne erwachte Seele an; sie schlängeln, weben ihren Faden ins Spinnennetz der Liebe, was daraus wird, wissen sie nie. Irgendwann sind sie darauf angewiesen zu beten: „O Herr, vergib meinem Mann, was er tut!“ (Hannah Arendt); auf dem Hintergrund einer Naturalismus-Weiblichkeit lieben sie willkürlich, was Männer können: nationalistisch-kriegerische Persönlichkeit. Frauen haben die Naturnotwendigkeit vergessen, nämlich als schöpfungsschaffender Organismus von transformiertem Geist ihrer Männer, dem Planetarischen Bewusstsein unser Leben zu geben.

Liebe ist…  Eine Frau wird geliebt in ihrer kosmischen Dimension, dem inneren Glauben an 'den Geliebten Herrn, der durchscheint durch das, was erscheint'. Der Liebende ist der Geliebte in seiner transzendenten Dimension, d.h. was er außen in der Welt beabsichtigt. Sie ist geehrt, wenn er zu Ihr zurückkommt; – diese Botschaft gibt sie nur den Würdigen. 'Das ist das Beste und Klügste, was ich in meinem Leben gemacht habe, Jolie zur Mutter meiner Kinder zu machen!' (Brad Pitt, Interview im Jahre 2011) – dies meinen viele Männer.

Die Liebe der Seele ist ein Vermittler, indem der Schöpferische Geist des Männlichen mit dem Willen und als die Persönlichkeit der Frau eine Schöne Neue Welt manifestiert; zugleich schafft sie die Körperlichkeit des Mannes in den Himmel seines anbetenden Herzens. Ohne Seele verursacht "die Liebe" – manchmal früher, manchmal später – nur Kopfweh.

Sehnsucht und Wahrheit  Jene, die mit dem Bewusstsein ihr Gemüt in die Himmel ziehen, sowie mit der Seele Verstand und Körper strahlend machen, sind unabhängig vom Eros-Zwang, partnerlosem Schmerz oder Stacheln der ehelichen Liebe. Gebiert sich die Frau im reinen, spirituellen Glauben, tritt sie aus der Lichtsubstanz nicht-differenzierter Materie in Erscheinung; während der schöpferische Geist des Mannes 'im Schweiße seines Angesichts' sich in Arbeit, Gebet und Kontemplation herleiten muss. Mystische Selbst-Erfahrung zur innerlichen Menschen-Bildung als 'Einheit der Religionen' ist die Versöhnung gegenüber dem Recycling der Könige und Königinnen: 'The more you spiritual train the more you'll experience – the more you become material trained the more you'll get recycled'. Das Bild des Glaubens [theta-Wellen] ist von sich aus nicht intelligent: Es braucht freieres Denken! Islamismus-Spiritualität will über Planet Erde siegreich sein. Jedoch bedürfen 'Göttinnen an der Seite ihres Mensch-gewordenen-Gottes' der Spiritualität Buddhas, denn 'den Termitenhügel außen zu schlagen tötet die Schlange im Inneren nicht' (Vivekadarpana, Kapitel XVIII.4).

In der Ehe geht es in Wahrheit um zwei Seelen, die sich zur Erfüllung einer heiligen Mission zusammentun. Eine Engel-Seele, die sich, statt Schönheit zu schaffen, den Aufgaben Kalis – Krieg gegen religiösen Terror sowie die Zerstörung des Schlechten – widmet, hat den Zweck ihres Aufenthaltes, den Aufbau der Neuen Welt durch das Schöne, verfehlt, andererseits wäre es töricht, sollten intellektuelle Frauen sich gar mit den Aufgaben der Engel befassen.

Die wichtigste und schwierigste Aufgabe einer »Neuen Kultur« liegt darin, Frauen jetzt beizustehen, einen geänderten Sinn im Leben zu begreifen. Geistige Wachstumserfahrungen sind nötig, in denen Weiblichkeit lernen muss, zuerst sich selbst als Seele zu verstehen; das ermöglicht Frauen den Schöpferischen Geist des Universums zu verstehen, um endlich, mithilfe ihrer Persönlichkeit, Das Planetarische Bewusstsein zu gestalten. Ohne den von den Frauen gegebenen seelischen Sinn von Beziehung, müssen Männer Frauen weiterhin als Werkzeuge des Nutzens betrachten, welche man so lange gebraucht als sie tauglich sind. Wenn Eltern in seelenlosem Bewusstsein ihre Kinder dazu bringen, mit übersteigertem Intellektualismus das Erdhafte zu überfliegen und schöpferischen Geist zu leugnen, prägen sie den kommenden Generationen Verlogenheit, Heuchelei und spirituelle Show ein und es wächst eine Jugend heran, die die Geheimnisse des Lebens und der Liebe nicht mehr versteht; die, ihrem geistigen Wesen entwürdigt, Gefallen daran findet, ihre Mitmenschen zu verletzen oder zu quälen und der es Freude macht, der Menschheit ein Leid anzutun.

 

 

P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

'Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Männern und Frauen. Es ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Oxytocin veranlasst die Entstehung tiefer Gefühle, die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist das (Schmuse)Hormon, welches freigesetzt wird durch Körperkontakt und sanfte Berührung, und es schafft die Voraussetzungen, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben (mit entscheidenden Auswirkungen auf das Kurz- und Langzeitgedächtnis). Es gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt und die Stress-Hormone nehmen ab. Es nimmt Angst und Depression; selbst Wunden heilen schneller. Es dämpft Stressreaktionen, stärkt das Immunsystem, die Regenerationskräfte und führt im Allgemeinen zu langlebiger Gesundheit. Es führt zur freundschaftlicher Kommunikation und Ausgeglichenheit. Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich. Der zweite garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung. Der erste steht für Aktivität. Man braucht beide, und man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft aber okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik und Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen. Ich glaube, es hat mit unserer Gesellschaft zu tun, die mehr auf Stress, Aktivität, Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung, harte Arbeit [Gier nach Geld, Macht bzw. Namen] ausgerichtet ist.' Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolinska Institut, Uni Stockholm.

Leben, das 'in tiefster Lust begonnen', endet oft im höchsten Seelen-Schmerz, wenn der Dharma fehlt: 'O Feuer unserer Leidenschaft, öffne die Pforte zum Weltenraum unserer Herzen, dass wir Gottes Souveränität erlangen' (Die Chandogya-Upanishad II.24.13). Diese 'heilige Nacht' [ex Maria virgine] ist von Bedeutung, dass der Menschen Imagination Licht in ihr Unbewusstsein gebiert; denn wenn es einen Funken Licht im Herzen gibt, wird er sich mit der Zeit zu einer leuchtenden Sonne ausdehnen. Im Rausch psycho-physischer Fantasie versinkt die Seele der Frau, vergehend in Schönheit und Muttermacht; in Landbesitz mag sie ihre Obsessionen vom "Männer-Geist-Idol" in patriarchalischer Sitte leben. Man kann nicht sagen, eheliche Liebe zwischen Mann und Frau sei 'heilig wie nachhaltig' und die Liebe bringe 'kulturelles Wirken in planetarischem Gewissen' hervor. Und doch ist es nicht anders, wenn die Geschlechter in 'Heiliger Dreifaltigkeit' ihr Inneres Leben geschaffen haben, zu Dem aus Traum [schöpferische Imagination], Schlaf [Gottes-Erkenntnis] und Schlummer [Gewahrsein und Achtsamkeit] erwachend zu der Sonnenkraft Weiblichen planetarischen Wirkens in komplementärer kultureller Mondmacht männlicher Vernunft.

Das gebrochene Herz  Fehlt die Herrschaft der Seele über Körper und Psyche, gleichen Frauen betrunkenen Männern: sie werden aggressiv, besitzergreifend und arrogant. Im Dialog gilt es daher alte Wunden zu heilen, mystische Bilder im Innen neu erschaffend, um in Heiligkeit 'Weisheit der Großen Göttin' zu sein, das Kosmische Gesetz der Liebe verkörpernd, und Dharma zu geben, jene 'Lyse', die von Konditionierungen befreit, das angstfreie, von allen Umständen unabhängige weibliche Selbstbewusstsein erleuchtend; dergestalt können Frauen, wenn sie Männern zur spirituellen Entwicklung verhelfen, von charakterlicher Bildung guidance zur 'Erweckung der Seele' sein. Allerdings: Ohne das gewissenhafteste Sprechen der Männer, als Felsfundament der Zusammenkunft, kann sich Weibliche Intelligenz nicht unmittelbar und unbedingt durch Sprechen äußern! Männer müssen aussagen, dass etwas zu ändern ist – nicht aber, selbstredend, wie das nun ginge.

'Um Krankheiten zu heilen, ist zuerst herauszufinden, welcher Planet die Krankheit verursacht: Krankheiten von Sonne und Mond werden durch Saturn, Krankheiten des Merkur durch Jupiter, Krankheiten der Venus durch Mars, Krankheiten des Mars durch Venus, Krankheiten des Jupiter durch Merkur, Krankheiten des Saturn durch Sonne und Mond verursacht' (Nicholas Culpeper, Complete Herbal. A book of remedies). Der Genesungsprozess rührt von der Seelen Kapazität. In der Seelen Zeit der Männer erblüht die Seelen-Kapazität der Frauen; dergestalt kann sich Persönlichkeit dem Humanen Geist polar anpassen zum Kosmischen Wirken des eigenen Wesens. Und nicht nur ein Teil des Körpers wird gesund, das Ganze, zu einem größeren Universellen Ganzen geworden: vollkommene Gesundheit.


II.  Toxikologie; Psychogene Ursachen körperlicher Störungen

'Wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet keine Vergebung' (Markus 3:29)   Eine Analyse: Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von dem immer mehr ernste Erkrankungen beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist eine fehlerhafte Bewegung des psychologischen Denkens und Fühlens zu Grunde, da es am Urbild der Seele ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die religiöses Lehren (Predigt) sowie psychoanalytische gruppendynamische Läuterung umfasst –, in der allerdings Männer von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit Liebe zum Abbild. 'Glaube besteht aus feinstofflichen Elementen, die eine Bekundung, eine Verwirklichung begünstigen; der Zweifel besteht aus anderen Elementen, die dagegenwirken' (Aivanhov). [Zerstörerische Erregungen wie Wut oder Zorn erzeugen Gift im Blut, im Gehirn, in der Leber, im ganzen Körpersystem, diese verursachen Depressionen; unterbewusster Hass erzeugt ein nervöses Herz, Müdigkeit wie Ruhelosigkeit; Selbstbefangenheit, Egoismus, Sorgen, Ärger ziehen die Blutgefäße zusammen und verursachen große Schäden in den Nervenfasern; sie schwächen die Vitalität, das Immunsystem und die Widerstandskraft gegenüber äußeren Kräften und Einflüssen; Furcht führt zu Schwäche; Neid, Eifersucht schaffen Minderwertigkeitsgefühle: dies verdreht die Gedanken. (Swami Omkarananda)]

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie 'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Allergische Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Werden die Seelen zum Schaden der Gesamtheit missbraucht, sind ihre Inhaber nicht wert, sie ferner zu besitzen; der Gärtner verwendet dann Dornen zum Heckenmachen – für Dornröschen.

Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen', und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert), zusammen mit einigen Ammenbienen, den healing-conductors, das so warme Nest 'anbetende Verehrung' verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche} in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit' niederzulassen. Schlummert die Seele der Frauen, beendet das Eheleben jegliche geistige Betätigung "guter Männer": Es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet (Proverbia).

 

 

Q.  Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity


Creative Human Culture – intermilitary unions – world-views – animalistic freedom

IV. Der Blitz und Die Sterne  Menschlichkeit im Bewusstsein von Bedeutung  Unio Creatrix, Netzwerke kultureller, spiritueller, sozialer und natürlicher Ökologien, le corps spirituel et la terre céleste, die spirituelle Liebe in der Ausübung ihrer kosmischen Barmherzigkeit, Inklusion von Religion und Spiritualität, Wissenschaft und Kunst in einem vollständigen Ganzen, global dharmic renaissance Planetarische Selbstorganisation Erfassen archetypischer Prinzipien, präfigurative Kultur, Shekinah's singularity in plurality, die implizite Ethik der expliziten Ordnung (entsprechend den kosmischen Diensten und weltlichen Verdiensten), die Aristokratie kollektiver Vision jenseits Völkerdemokratien, Evolution des selbstlosen Gewissens zu intersubjektiven kulturellen Zielen, shared-values-confederation, Integration und Offenheit in dissipativen Strukturen, transcultural gender therapy and narrative couple counseling; Synchronizität, Antisymmetriegamie, 'irreversibility and randomness are the rules' (Prigogine): Die Abwesenheit von Verachtung, Vergötterung, Zwang und Ausschließung.

III. spirituelle Macht  Das Wohl der Vater und Söhne im Himmel: dharma – 'non-political, non-religious, non-profit for spiritual activities' – musica sacra: Läuterung aus überpersönlicher Sicht. Liebe, frei von Egoismus, die den Gesang der Seele ausspricht. Korrektur des Geistes, denying the self to the Self. Paternalismus: 'die Frau ist für den Mann ein Mittel und der Zweck ist immer der Sohn' colony collapse disorder die militante Profit-Expansion gegen die kulturelle Menschheit. Ethik-Minimalkonsens der Frauen Erwachen Evas Rache im Machtfeld eines Begehrens und Gebärens, Genozid für Mutterschaft und Genussehen; antrainierte Taubheit als Selbstsucht in Eigenliebe, das Damespiel in die dritte Dimension, polyamoury, Thermodynamik kriegerischer spiritueller Macht; die irreversible Personalität als die Zweite Epiphanie: der Licht-Mensch 'grinset gelassen über das Schicksal von Tausenden hin' (Goethe, Faust); im Himmel: nicht die Göttin, sondern Gott – Dienst für Herren. 'Der Engel schlechter Schar sind sie verbunden, die, ohne gegen Gott sich zu empören, ihm treu nicht, sondern unparteiisch waren' (Dante Alighieri, Divina Commedia, Der Hölle 3. Gesang).

II. Feuer und Wasser  Bildungsmentalität commedia dell'arte, Revolution der Freiheit und Gleichheit, the global affiliation gegen den Zwang zur Wahrheit; das evolvierte Tier, petit bourgeois: Kinder ohne Eltern (Adoption), Väter ohne Söhne (Bürgerkrieg), Mütter ohne Töchter (Ehescheidung), Ethos-Konsens der Staatsmänner Taumel von Begierde zu Genuss, Wegwerfmentalität, Kultur der Diva, Polyandrie, 'der heilige Geist im Keller, ohne Gott, ohne Gnade und ohne Reue' (Jean-Paul Sartre), die Regeln zum Schutz gelten nicht mehr, 'für jede Epoche ihres Lebens wuchert ihnen eine andere Psyche', Konkubinat, Ausweichen in das reversible Niveau; die Hexen von Macbeth: ‚fair is foul, and foul is fair‘ – das Fegefeuer.

I. Geld  bodily attraction for procreation: ich bin stärker, besser, schöner als du, den eigenen Bauch fördern auf Kosten der anderen Naturalistischer Libertinismus Söhne, die sich keinen Irrtum nehmen lassen, der ihnen nützt: Geldfundamentalismus Eheunfähiger mit noch nicht Beziehungsfähigen. 'Die brünst'ge Hitze der Natur' (Rig Veda), 'der Mann ist für das Weib ein Mittel: der Zweck ist immer das Kind' (Nietzsche, Zarathustra), Evas Größenwahn (Genesis 3:4,5), Verachtung von Bildung und Wissen, Tiefschlaf der Physis, 'unschuldige Gefräßigkeit, die erste und grauenhafteste Urenergie' (Joseph Campbell), organisierte Kriminalität – das Inferno.


Inkulturation  Menschen haben in unterschiedlichen Lebensbereichen und unterschiedlichen Lebensstadien unterschiedliche Pflichten: was in einer Gesellschaftsordnung als Verletzung eines Rechtes angesehen wird, kann in einer anderen, humaneren Geistes, selbstverständliche und unantastbare Vorschrift sein; was für einige Gewissensfreiheit in höchster Intuition ist, kann für andere allerdings geistige Verwirrung bedeuten. Jeder Grundsatz muss inkulturiert werden, wenn er beachtet und angewendet werden soll; dies bewirkt – gewaltlos und stufenweise – die Umformung in den universellen Organismus der Weisheit menschlichen Lebens.

Unendlicher Schöpfungsakt   Den Spiegelraum der Seele füllt der Geist der Hingabe mit Angesichtern, und sie vergehen in der Wahrheit. Die mit diesem Phasenübergang verbundene Energieschwankung – 'das Merkmal steht auf ihrem Gesicht als Spur der Niederwerfung' (Sure 48:29) – bringt feminine personale Energie hervor, jene heilige Verantwortung, die kosmische Inflation, die Ausdehnung aus der Vakuum-Energie ist [eine abstoßende Kraft, welche das Wasser zu Eis gefrieren lässt]. Der Zerfallsprozess aber schleudert den "maskulin Entwordenen", vor die göttliche Gegenwart berufen und Ihren unpersönlichen Willen gezeigt, 'den Weg, der alles übersteigt' (1 Korinther 12:31b) als 'gesandte Persönlichkeit des Universums' (Gita IV,7-8), als die bewegende schöpferische Kraft in die Welt hinaus, was das Feuer des Erbarmens auslöst, den Beginn kosmischer Kulturen der Menschheit.

Wer mag erkennen, dass die Seele der Frau der Quell des Lebens ist, und dass sich nicht einfach selbstherrliche Männer-Atome in das Weibliche entsorgen lassen? – Doch noch erweist sich 'die Verliebtheit des Mädchens zum Manne' stärker als jede 'Umkehr zum spirituellen Meister'; genauso wie 'Die Hure Babylon': 'unbewusst, höchste Lust' (Wagner, Tristan)' liebt, die Gegenspielerin zur 'Braut des Lammes' zu sein. Beide sind Kollaborateurinnen zum 'Antichrist' (2 Johannes 1:7), jener politischen Kraft, die die Frau „zum besten Ort auf der Erde macht“, nur um Geschäfte zu betreiben, Männermacht als Wirtschaftsmacht aufzumöbeln und damit „Landsmännern zu mehr Jobs zu verhelfen“: Männer nämlich, die glauben, dass sie „große Dinge tun“, indem sie ihrer mentalen Kreativität freien Lauf lassen, um mit einem Vaterland, ob in der Weltwirtschaft oder im Leistungssport, um den Spitzenplatz zu kämpfen. „Konkurrenzfähigkeit, Innovation, Infrastruktur, Bildung“ sind dabei ihre Schlüsselworte. Es geht um den Erhalt einer Führungsposition, die den Mann zum 'verführenden Licht der Welt' werden lässt, statt zum 'Feuer des Himmels' als Diener.

Die vier Arten der Empfängnis  'Da kommt ein Mann nicht gottbewusst in den Schoß der göttlichen Mutter herab, von planetarischem Bewusstsein unbewusst bleibt er darin, von der sich unbewussten weiblichen Seele kehrt er daraus hervor. Mit dieser Liebe schafft sich eine Frau eine Selbstentwicklung, bei der sie weder zum eigenen Frau-Verständnis noch zum Mann-Verständnis gelangt. / Da kommt der Mann gottbewusst in den Schoß der göttlichen Mutter herab, in einer Teilnahmslosigkeit gegenüber dem Leid bleibt er darin, von der sich unbewussten weiblichen Seele kehrt er daraus hervor. In dieser Liebe schafft sich eine Frau eine Selbstentwicklung, bei der sie lediglich zum eigenen Ego-Verständnis gelangt, nicht zum Verständnis der Seele des Mannes. / Da kommt der Mann gottbewusst in den Schoß der göttlichen Mutter herab, in planetarischem Bewusstsein bleibt er darin, von der sich unbewussten weiblichen Seele kehrt er daraus hervor. In dieser Liebe, welche das Begehren ihrer Seele erfüllt, wandelt eine Frau nur zum Verständnis des Mannes, nicht zum eigenen Verständnis [Sirach 18:31]. / Da kommt der gottbewusste Mann in den Schoß der göttlichen Mutter herab, in menschlicher Wärme planetarischen Bewusstseins bleibt er darin, von der sich bewussten weiblichen Seele kehrt er daraus hervor. Diese Liebe schafft Selbstentwicklung, bei der die Frau zum eigenen Seelen-Verständnisse wandelt, und auch zum Verständnis der Seele ihres Mannes gelangt.' (Pali-Kanon, Digha Nikáya, Pathika, Sangíti).


I.  Integrale Ethik – Solidarität zu Allianz

Eros ist zur Verliebtheit hingezogen; und weibliche Natur, im konditionierten Drang zu wünschen und das Gewünschte zu erhalten, kann, "beflügelt", nicht anders, als durch den materiellen Aspekt des Maskulinen angezogen zu werden. Würden Männer ihre Freizeit aufbringen, um sich gegen solcherlei Moral auszusprechen, würden hingegen 'gläubige Frauen' angezogen, den Rechten Pfad – wissenschaftliche Einsicht, gewissenhafte 'Reue und Buße' (imitatio Buddhae: transkulturelle -; imitatio Christi: spirituelle Praxis) – zur Persönlichkeit des Höchsten weisend: „Von Liebe wegen findet göttliche Weiblichkeit zur schöpferisch-humanen Maitreya-Männlichkeit.“ – was die Welt zum Guten wandelt.

Die Würde des Menschen wird mit Füßen getreten und die Frauen schauen zu, scheinbar versteckt sich das Böse in der Maske des Guten. Für das Weibliche ist es nicht leicht, das Böse im eigenen Inneren zu entdecken; da es mit sich doch übereinstimmt, sittliche Empfindungslosigkeit mit dem ehrgeizigen, nicht unterscheidenden spirituellen Ich zu verschwestern: eine jegliche Grausamkeit löst sich in Luft auf, in das göttliche Sein spiritueller Unparteilichkeit: so unterstützen wir militärische Allianz, Krieg trägt das Gewand des geistlich Angenehmen. Polarität wie Komplementarität der Geschlechter zeigen, der Lebenspartner muss die Initiative ergreifen, eine Änderung herbeizuführen; wenn nicht, werden wir feststellen, dass psychologische Verhärtung eintritt und eine Krise auf Planet Erde sich zusammenbraut: die primitiven Naturgewalten, die in sexuell-erotischen Explosionen in Businessmännern hervorbrechen, wie in Revierkämpfen von "Straßen- und Kirchenfrauen", lösen nicht nur Entzweiung auf der persönlichen Ebene zwischen Eheleuten auf der ganzen Welt aus, sondern jenen "Krieg der Sterne", der für Ressentiment (Blutrache) verantwortlich ist.

Stufen der Liebe  1. Der fromme Mensch – das Herz geht im Wesen des anderen auf. Dies ist die Taufe mit Erde. Der eigene Libido-Trieb kann dem Menschen nichts mehr anhaben. 2. Der gläubige Mensch – »der Herr« geht in sein Denken und Fühlen über. Hier ist 'die Krankheit der Verliebtheit' (Limerenz) überwunden. 3. Der dienende Mensch – »der Herr« geht in das Tun des Menschen über zum Wohl der Seele des Nächsten. Erst hier erreicht der Mensch jenen Himmel, der ihn über die Sexlust dieser Welt erhebt. 4. Der selbstlose Mensch – der Glaube löst sich auf als das Herz, das seines Ichs nicht mehr bewusst ist: 'Ich erspähe Gott, wie Er in meiner kreativen Imagination am Werk ist'. Auf dieser Ebene ist der Seelenfrieden erlangt, und der Eros kann nunmehr nicht mehr sein Herz betrüben. 5. Der strahlende Mensch – das Zeichen der festen Zuversicht. Das Wesen des Menschen wird zum heiligen Akt des Universels. Nunmehr kann selbst spirituelle Liebe nicht mehr des Menschen Seele in die Versuchung (Idolatrie) führen. 6. Gott-Erkenntnis – der Leib wird zum Tempel (2 Korinther 6:16). Die Erkenntnis der Intention des Universums erfasst den Menschen und Schöpferischkeit geht in ihm auf (Johannes 14:23). Denn nunmehr entfaltet sich, durch den idealisierten Blick der Liebe, im anderen das verborgene Antlitz des »O Du«. 7. 'Gottes Absicht' im Kosmos: Liebe. / Von daher erscheint es notwendig, jeden einzelnen Menschen entsprechend seiner im Leben erreichten 'geistigen Evolution' zu unterweisen.

Schöpfung ist nötig – Dialog ist möglich  Das Ego vieler Männer ist so gerissen, dass sie die Kosmische Vision zu ihrem eigenen Nutzen verdrehen. Männer müssen jetzt bereit sein, im Dialog der Frauen die Machtverhältnisse unserer Zeit zu akzeptieren, und Diener und analytische Priesterheiler der Frauen sein. 'Echte Frauenberufe sind jene Berufe, in denen die Seele zu ihrem Recht kommt' (Edith Stein); dabei ist es der visionäre Geist der erleuchteten Seelen, mit dem »Die Mutter der Barmherzigkeit« das Antlitz Unserer Erde erneuert.

Wo Spaltung ist, da muss ein Konflikt sein, wo Teilung existiert, da ist Konflikt zwangsläufig; dabei ist es ein Unterschied, ob man eine Tatsache real erkennt oder mit seiner verwundet-konditionierten Psyche entstellt. Mit anderen Worten: im Akt der Intelligenz – jene Morgendämmerung, in welcher von Erbarmung in der Lyse {sorgfältigste geistige Eigenbeobachtung} die finstere Nacht [unaussprechbarer Hass & unerkennbare Eifersucht, die entstellen, was die hl. Jungfrau im Herzen erwägt] nur weicht – ist eine Vorstellung vom Handeln der Liebe, das unter allen Umständen korrekt ist, möglich. Hoffnungslosigkeit verlangt nach hingebungsvollen Priesterlehrern und spirituellen Gruppenanalytikern.

Hungersnöte, Epidemien, Kriege, Massaker . . . Die Probleme Einer Menschheit lösend – dazu braucht es »Das Gemeinwesen in Kosmischer Intelligenz«. Hierzu sollten Frauen an ihren Männern den Ereignissen von Seele (spirituelle Gruppen-Psychoanalyse) sowie heiligem Geist (universelle Priesterschaft) mehr Wichtigkeit beimessen, anstatt sich auf deren nationale bzw. multinationale materielle Interessen zu konzentrieren; dann wären Männer der heilsamen Schöpfung der Frauenwelt gegenüber uneigennütziger und verständnisvoller und offener. Wie viele Unglücke und Leid in der Welt könnten dadurch verhindert werden!

Der Mann im Mond  'Im Nordmeer lebt ein Fisch mit Namen Kun. Dieser Fisch verwandelt sich in einen Vogel namens Peng. Wenn der Vogel sich erhebt und fliegt, dann umdunkeln seine Flügel den Himmel wie Wolken. Wie ein Wirbelwind fliegt er unendlich in die Höhe. Dann macht sich der Vogel auf, um zum Südmeer zu fliegen. Eine Wachtel und eine junge Taube lachen über Peng und fragen: welchen Sinn macht es, so unendlich hoch zu fliegen, um dann nach Süden zu ziehen? Dies eben ist der Unterschied zwischen groß und klein!' (Schöpfungsgeschichte des Zhuang Zi; in: Udo Lorenzen / Andreas Noll, Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin V Wandlungsphase Wasser 8.2.9. 'Die Tiergattung des Wassers'; Müller & Steinicke 2000). Neigen sich Männer vor ihrer Spiritualität nicht 'gen Süden', in heilendes Bewusstsein planetarischen Gewahrseins, aus dem rezeptive, kulturelle Schöpferischkeit erwächst, verbrennt ihr Strahlensog das humane Leben auf Mutter Erde.

Chorus: Vom Mondlicht der Ritter versus Luftverschmutzung (hurrican = Harry can)
Männlichkeit muss sich meisterhaft in des Höchsten Willen verwandeln, um als inspirierendes Mondlicht die Sternennacht mit dem Licht der Sonne zu ermutigen. Doch haben Männer vor ihrem Aufgang zum Rittertum Gottes sich nicht dem "Subpriorat Notre Dame" geweiht, verglüht die Erde im gleißenden Eros spirituellen Hochmuts inhumaner Götter.

American Farming – a mary can farming  Fehlende Geistigkeit führt zur Domestizierung 'schlechter Männer' [Ochsen vor dem Pflug; Eseln an Futterkrippen] wie zum patriarchalischen Herrschen über Frauen; gesellt sich Frauen-Rivalität aus Leidenschaft hinzu, erschafft es Ungleichheit und ein Ungleichgewicht auf Erden. Gleich Lotosblumen, die aus Schlamm erblühen, und umso herrlicher blühen, weil sie aus Schlamm erblühen, gibt erst 'Himmelfahrt und Wiederkehr' dem Weiblichen Lotos Kraft, über den Wassern der Weisheit sein Parfum zu entfalten in Harmonie (nam-myôhô-renge-kyô) mit dem Universum. Dazu muss 'nicht-verbrennendes Licht' eines Mannes 'Dorngestrüpp' (Exodus 3:2) erleuchten, sonst verglüht sein Begehren die Erde, und Schwerter tyrannisieren die Welt. Dann allerdings kann das Weibliche seinen Glauben nicht wiederfinden: ohne Bhakti Yoga verliert der Kosmos des Femininen seine lebensspendende Heilenergie; dem Volk gehen die Lebensmittel aus; mangels kreativer Imagination, aus Devotion zur Hierarchie, wird der Wasservorrat immer knapper (Sure 7,160-161). Damit verlieren die Seelen ihre Freude Liebe zu geben, der Eros erscheint als Last eines Zwangs; Frau und Mann wirken nicht mehr zusammen: Das Werk.

Heiliger Liebeshort – Den ihr verehret, Werdet ihr schauen. (Goethe, Faust II, Chor der Engel)
Jede 'Ethik der Frauen' ist ohne Weibliche Göttlichkeit ebenso verächtlich, wie eine spirituelle Macht der Männer, welche nur durch Schein sich religiös behaupten kann; doch einmal von Frauen als "Göttinnen" abgesehen – gibt es einen Ort der Menschen als Seele? Alles beginnt damit, Brahmacharin, Schüler der Großen Mutter zu sein und in 'Zusammenkunft der Menschen Guten Willens' (Dialog) religiösen Charakter zu zeigen. Gewinnbringenden Geldverhältnissen (Artha) nachzugehen, inmitten von allem stehend, ist demgegenüber sekundär; was aber dazu führen sollte, seiner Pflicht (Dharma) zu folgen, in Retraite-Waldeinsamkeit, dann und wann, anderen zu helfen allein zu sein, um Reparatur-Arbeit in der Persönlichkeit zu leisten, zur 'Verherrlichung Seines Namens'; nur in der Vollendung spiritueller Meisterschaft über die Ego-Persönlichkeit ist der Missbrauch ausgeschlossen. Dann öffnet sich das Tor zu jenem Dasein 'charakterlosen Charakters' schöpferischer Freiheit (Mosha), in dem wir als Sannyasins (Lehrer und Priester-Heiler) in einem erneuerten Gemeinwesen, mit Einem humanen Geist unserem Leben die Universelle Reife gebend, im Tanze, in der Urheit der nachhaltigen Liebesbeziehung (Kama), eine Neue Welt aufbauen.

In der Spiritualität lassen sich Worte nach Belieben gebrauchen; der Begriff „göttlich“ lässt sich z.B. verwenden, ohne von der Seele selbst etwas verstanden zu haben; andererseits mag mancher mit „Gott, die Liebe als Große Mutter“ das Richtige meinen, jedoch einen missverständlichen Begriff gewählt haben, weil „Herrgott“ in der biblischen und theologischen Tradition anders belegt ist. Religion gilt es vor neuen Verwendungen des Begriffs 'Gott' zu schützen; was meint: solange Dualität herrscht, kann Ethik nicht in Worte gefasst werden.

Solange Frauen nicht von den höheren Energien ihrer erweckten Seele "begeistert" sind, haben sie keine Macht die Menschheit zur Humanität zu bewegen. Denn während das unerleuchtete Weibliche die Energien des Männlichen – seinen grobstofflichen Trieb und feinstoffliches Begehren (Eros) – ausbeutet, vergisst es den wirklichen Frauenverstand [Unterscheiden von Recht und Unrecht (Genesis 2:9)] und seine wirkliche Intelligenz als 'Der Baum des Lebens'. Dieses Vergessen ist auf den Einfluss zurückzuführen, den das Männliche auf den Organismus des Weiblichen ausübt. Frauen verwirklichen erst ihre wahre Position, wenn sie von allem materiellen Drang sowie Verliebtheitszwang befreit sind – einschließlich der Vorstellung, in jeder Hinsicht mit einem 'Gott als Mann' eins zu werden.

Dem Manne geht seine innere Vision aus der äußeren hervor; aber wenn ihn "die Göttin" blind gemacht hat, und er ihr folgend sein Herz nicht mehr an den geistigen Lehrer verliert, sind all seine Tätigkeiten – mögen diese auch noch so bedeutend sein – für den Erfolg sogenannter 'ehelicher Liebe' nur verschiedene Arten von Niederlagen; denn das Ziel männlichen Lebens, die Schaffung der KRONE der Frau durch »Das Antlitz«, wird durch diesbezüglichen 'fruchtlosen Nonsense' nicht erreicht. Komplementär, an das Weibliche lässt sich sagen: Der Leib der Frau ist dafür gemacht, aus dem magdlichen Gebundensein des Daseins frei zu werden; doch solange die Frau Ihren Herrn nicht geboren hat, sondern ausschließlich auf jene bedingte Stimme im Innersten hört, welche sie zum geschlechtlichen Zeuger drängt, wird Ihr Geist, der bestimmt ist 'Heilige Dreifaltigkeit' zu offenbaren, indem Er die spirituellen, liebenden Gefühle ihres Herzens erweckt, vom tosenden Strudel der Materie überwältigt und im Leib – gleich einem goldenen Sarg – eingeschlossen sein.

Den Männern ist der Dienst der Versöhnung im Dialog aufgetragen  Es geht nicht um eine Unabhängigkeitserklärung spiritueller Männermoralen gegenüber einer globalen Religion der Frauen. Alles, was wir brauchen ist Dialog und die Vermittlung Internationaler Frauenschaft; Frauen wissen, dass sie persönlich betroffen werden. Doch in erster Linie braucht es nunmehr 'fromme Reue' der Männer, um kriegerische Spannungen in der Welt zu lindern. Anstatt mit Persönlichkeit den Druck erhöhen, was niemandem Nutzen wird, ist es jetzt Zeit, dass Männer mit Seelendienst, Frauen ihre Brücke zur Welt bauen.

Das planetarische Bewusstsein ordnet sich gemäß dem Ausmaß der Sehnsucht innerster Werte gemäß den religiösen Idealen der Menschheit; alle unsere clevere Vernunft muss zuvor im Licht der Verzückung, in spiritueller Resorption aufgehen, damit unsere Persönlichkeit den Herausforderungen dieser Motivation gerecht werden kann. Erst dann bilden die gewahrsamen Heilkräfte der Liebe (alpha-Wellen) die Brücke zum Gewissen, dem unterscheidenden Intellekt (theta-Wellen), begnadet von überpersönlichem Willen (delta-Wellen). Ohne heiliggemäße Frauen-Charakterlichkeit, der Schöpferischen Spiritualität der Männer ergeben, bleiben unsere Seelen von materiellen Trieben beherrscht in einem Eros-Ethos von Welt-Religionen, die sich bekämpfen gleich kriminellen Banden von Schimpansen. [Keine andere Religion als die jüdische hat in der Großen Mutter 'Gott ist die Liebe' erkannt und zugleich in Erostrieb (Adam) und Verliebtheit (Eva) den Menschen als elend.]

Spem in alium: transzendentale Dimension - Verinnerlichung - kosmische Dimension
Kultur ist, wenn spirituelle Wahrheit beginnt, sich mit der Wirklichkeit der Welt zu konfrontieren und manchen Menschen ihr reines Herz wie ein Spiegel wird 'auf dass sich die wahre Sonne darin spiegelt und der ewige Morgen emporsteigt' (Baha'u'llah) und sie klar den Sinn des Verses verstehen: 'weder Meine Erde noch Mein Himmel vermögen Mich zu fassen, aber im Herzen Meiner getreuen Diener ist Meine Wohnung' und so ihr Leben in die Hand nehmen und es mit unendlicher Sehnsucht dem neuen Geliebten zu Füßen legen, Ihn, den in mystischer Ekstase ihrer Loslösung (Lyse) 'die Sprache der Frauen' gebiert. 'Im Himmel nämlich hat die Fruchtbarkeit ihren Grund. Aus Milde des Himmels schöpft die Fruchtbarkeit der Erde ihre Nahrung. Eisern ist der Himmel, der keine Feuchtigkeit taut, wann kein Regen aus den Wolken bricht. Ein eiserner Himmel ist auch die düstere Luft, wann die Erde in den Fesseln grimmiger Kälte starrt.' (Ambrosius von Mailand)


II.  Planetarische Ökologie – Frauensache, denen Männerseelen dienen

Eine Seelenzeit ist mächtiger als tausend Freizeiten
Obwohl Frauen bisweilen – und die frommen besonders im Alter – ein starkes Verlangen bzw. eine große Sehnsucht nach Heiligkeit verspüren, um sich in Anbetung und geistiger Nächstenliebe emporgehoben zu fühlen {so sie Dharma lehren}, gilt es zu erkennen, dass, um die {kapha-vata-pitta-} Psyche zu läutern, sie ihre hohen seelischen Emotionen in das tätige Planetarische Leben übertragen müssen; allerdings geht dies nur, wenn Frauen ihren Männern begreiflich machen, dass diese, um ihre Handlungen zu läutern, ihre Seelenzeit in den Lebensraum der Frauen dienend übertragen müssen, um eine Neue Welt aufzubauen. Aufgrund fehlendem Männer-Engagement, ist es erschütternd zu sehen, wie viele Frauen sich gar nicht anders mehr ausdrücken können, als in Tränen oder indem sie weggehen.


III.  Women-Universel-Global-Ethics

Die Situation der Familie auf dem Planeten erfordert jetzt, in Liebe Umstände zu forcieren, die Ordnung gegen die Unordnung durchzusetzen und Achtung vor dem Geistigen zu verlangen. Aus Selbstlosigkeit entfaltet sich der Großmut weiblichen Fühlens zu einem energischen Eingreifen in die verfahrene Situation der Geschlechter, Generationen und Völker zur Wiedergutmachung. Dabei ist es der intellektuelle Glanz der die Erhabenheit von Großherzigkeit auslöst, jene himmlische Emotionen, in dem sich weibliches Fühlen „ein getrenntes Individuum zu sein“ auflöst; eine Weisheit, in der Frauen die Schöpfungsordnung entdecken (Sure 30,30) und die Absicht dahinter, nämlich dass der ganze Zweck des Lebens die Liebe ist – göttliche Liebe. Doch das bedeutet auch, tatsächlich zu lieben und nicht nur über Liebe zu sprechen. Denn Weisheit, als Evolution des Lebens, lässt sich nicht erklären. Es liegt sogar jenseits der religiösen Vorstellung. Das Universum will sich hinter den Kulissen der mondänen Welt als das Weibliche in Liebe entfalten als vollkommene Eleganz: 'reine Herrlichkeit' – jenseits von Form. Der Grad an Vollkommenheit, der sich in dieser Schönheit zeigt, liegt jenseits aller begrifflichen Vorstellung. Es ist »Ihre Majestät Notre-Dame«, in der Dichter, Komponisten, Maler, Musiker wie Mystiker tief bewegt sind von Ihrem Gefühl von Entzücken, welches planetarisches Gewahrsein hin zur 'göttlichen Offenbarung' öffnet. Glauben und Spiritualität dienen dazu, die in der Seele schlummernden Potentiale zu wecken. Liebe lässt Menschen entdecken, dass ihnen dazu unbegrenzte, noch nicht existierende Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Es ist in der Sphäre 'Von Liebe wegen', der Allmöglichkeit, in der das Universum als das Weibliche seine Absicht formt, Potentiale zu entdecken, die selbst der weisesten Vernunft der Denker auf Erden noch nicht bekannt sind. Liebe zwischen Mann und Frau ändert nämlich das Verständnis der Bedeutung heiliger Schriften und Mantren dramatisch. 'Gabe von oben' bringt dem Weiblichen Einsicht in Bedeutung hervor, ohne Berücksichtigung des Kosmos. Die Schönheit der Kunst einer »Ethik der Menschheit« besteht darin, die auf der Glaubenssphäre (immanent divine) gewonnene Quintessenz der 'heiligen Jungfrau' und einem durch das reine Herz erlangten Fachwissen der Universellen Frau mit einer Weisheit (transcendent divine) weiser Frauen zu vereinbaren. Die Natur (eternal inflation) ist der Katalysator, im Weiblichen jene Einstimmung gebend (die weder auf religiösem noch spirituellem noch irdischem Erlebnis beruht), die Erscheinung Ihres wahren Selbst zu Aktionen im planetarischen Bewusstsein zu begünstigen. 'Die Sprache der Frauen' ist in Wirklichkeit gemeinsame Zeit; Dank ihr können Frauen mit der Natur kommunizieren. Nicht 'Göttinnen', kein 'Allah' als Beobachter, sondern Die gemeinsame Zeit aktualisiert die Potentialität eines Universalen Friedens.

Vom »erweckten Reich der Seele« oder den Menschen, charakterlich in humanem Geist
Wer im Dialog reden oder hören will, muss sich klar sein: was in Heiligen Schriften unaussprechbar ist, ist für spirituelle Frauen aussprechbar; und dass für Männer selbst bei spiritueller Erfahrung vieles unerkennbar bleibt – es sei denn sie gehen den Heiligen Pfad.

Lernen von Sarahs Glauben  Sich auf das Wagnis Ihrer planetarischen Verantwortung einzulassen, verlangt von Frauen nicht nur vollendete Seelenschaft über den Körper und die Psyche, sowie erwachte Einsicht [leuchtendes Bewusstsein: 'Licht, das sieht'], sondern den erweckten Glauben die Konsequenzen einer Handlung vorherzusehen. Große Gefahr liegt darin, dass Frauen in falscher Frömmigkeit handeln und die eigene Psyche zerstören, wenn sie dergestalt auf den weiblichen Stolz Rücksicht nehmen, dass es die eigene Selbstachtung untergräbt. Was zudem leicht geschieht, wenn die Liebe nicht das planetarische Handeln erweckt hat und ein Gefühl persönlicher Nichtswürdigkeit über die entwordenen Vorstellungen eigener Frau-Würdigkeit triumphiert. Andererseits können Frauen, wenn sie jenen Männern nachgeben, die spirituell energisch und weltaktiv sind, statt planetarisch-schöpferisch und heilig, das ethische Anliegen einer Menschheit, auf das sich so viele Engel gefreut und in das die Heiligen ihre Energie investiert haben, gefährden. Mit einem falschen Schritt der Frauen würde eine Menschheit nicht nur das Vertrauen zu ihnen verlieren, sondern der Glaube an sie selbst würde von ihnen zerstört.

Ohne Seelenfunktion, innere Emotion eines Psychoanalytischen Christentums, 'aus uns heraus eigenartig zu wachsen, Vergangenes und Fremdes umzubilden und einzuverleiben, Wunden auszuheilen, Verlorenes zu ersetzen und zerbrochene Formen aus uns nachzuformen' (F. Nietzsche, Nutzen und Nachteil der Historie), 'entsteht in uns Frauen in der Begegnung mit dem Islam ein Chaos fremder, uns nur zugeströmter Reichtümer, die wir nicht zu bewältigen, nicht zu assimilieren im Stande sind, und deren Mannigfaltigkeit daher das Einheitliche und Organische unserer Persönlichkeit schwer gefährdet. Wir werden zum passiven Schauplatz durcheinander wogender Kämpfe (der Juden, der Muslime, der Christen), in denen sich die verschiedensten Gedanken, Stimmungen, Werturteile unaufhörlich befehden; wir leiden unter den Siegen der Einen wie unter den Niederlagen der Anderen, ohne imstande zu sein, unser Selbst zu ihrer Aller Herrn zu machen' (Lou Andreas-Salomé, op. cit.).

Gemeinsames Bemühen für den Dialog der Frauen kann Heilung bringen  Der Himmel hört nicht auf, Ströme der Harmonie auf die Erde zu senden, um selbst Männer mitzureißen zum 'Dialog der Frauen' hin: Jene priesterlichen Männer, die bereit sind, diese Ströme aufzunehmen, dürfen nicht mehr warten, sondern müssen sich endlich an die Arbeit machen die Moralen aller heiligen Religionen zu verkünden! Der Tag, an dem daraus die Frauen ihren Ethik-Dialog verwirklichen, wird der schönste Augenblick der menschlichen Geschichte sein. All diese Milliarden, die unnütz in die Rüstung und Spionage gehen, können dann für Erziehung und Ein Kulturelles Wohlbefinden verwendet werden. Einzig die gelebte Vision (ein Noor-un-Nisa Garten) kann Welt-Schöpfung geben. Mögen Menschen noch so sehr spirituelle Lösungen in Betracht ziehen, es gibt nur eine einzige: Welche Schwierigkeiten auch entstehen und welche Anstrengungen auch zu machen sind, man muss für den 'Dialog der Frauen zur Ethik' arbeiten mit der Botschaft aller Heiligen Schriften. (nach Omraam Aivanhov)
 


Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur

Traditionelle Familien lösen sich auf in die Geistige Familie, der 'Kirche für alle und für alle Kirchen' als Erzieherin Einer Gemeinschaft der Menschen. Die vom Feuer des Spirituellen, Himmlischen Vaters und Kosmischer Mütterlichkeit gesandte Persönlichkeit des Botschafters (Apostelgeschichte 17:30-31) dient der Selbstverwirklichung der Universellen Frau, der heiligen Schwester der Weisen Frauen, das ermutigende Ziel neuer ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung jüngster spiritueller Meisterinnen, jene Hüterinnen eines Dreifaltigkeits-Tempels für alle Tempel, deren erleuchtende Heiligkeit in der Lage ist, den fundamentalistischen Heeren militanter Androkratien Einhalt zu gebieten.
 

Princess Noor-un-Nisa Inayat
G.C., M.B.E., Croix de Guerre

Russische Fürstin * 1. Januar 1914 Vysokopetrovsky M., Moskau 
† 13. September 1944 Konzentrationslager Dachau


Unsere Übereinstimmung mit dem Gesetz von der Bewegung der Sterne
Frauen sollten in Männern den Willen zur Mitwirkung am Gemeinwesen wecken, denn fehlt den Männern Seele, die Hingabe zum humanistischen Gemeinwesen und zu kulturellem Wesen, entsteht aufgrund von unzureichendem Selbstbild ein falsches Bedürfnis nach Freiheit. In anderen Worten, Männer sollen freien Ausdruck genießen, doch muss jeder Mann seine Initiative im Interesse des Ganzen beschränken, welches das Gemeinwesen, in alter Sprache 'Religion' ist. Daher liegt das Geheimnis der Meditation nicht im spirituellen Willen, sondern in der Begeisterung, Verherrlichung und der Bewunderung für 'Planet Erde im Bad der Sonne': das Gemeinwesen, welches die Göttliche Mutter ist.


IV.  Die Institution von Heirat und Scheidung

Maria bei Elisabeth 
Die Absicht, als Mensch geistig in Wirksamkeit zu treten, kann sich nicht realisieren, ohne die Vorstellung der Dharma-Tätigkeit selbst, die jene geistige Liebe freisetzt, die uns befähigt, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen – diese aber ist nichts anders als die Form der hervorzubringenden 'schöpferischen vollkommenen Persönlichkeit' selber. Fehlt die Synthese höherer und innerer Intelligenzen, drängen intellektuelles Verstandeswissen und Beauty-Bewusstsein die Jung-Frau in eine gefühlsmäßige Blockierung hin zur melancholischen Haltung eines psychologischen Komplexes. Zwar wird in echter Frömmigkeit die Frau 'von glühendster Andacht und heiliger Verzückung ergriffen' (Bernini, L'Estasi di Santa Teresa), dennoch ist anbetungsvoller Glaube allein nicht hinreichend; unentbehrlich ist die spirituelle Praxis. Das Erwachen menschlichen Geistes bedarf der Schülerschaft, einer Disziplin in majestätische Führung, denn die Entfaltung der Seele ist rein persönlicher Natur und je nach Persönlichkeit völlig verschieden. Wir projizieren auf »Gott« Ideale unserer Vollkommenheit. »Das Wort« in der Vorstellung erweckt sich im Spiegel der All-Möglichkeit unserer Seelen; damit spiegelt sich auch der psychische Zustand eines anderen Menschen in unserer Seele. Die Jungfrau muss 'heimsuchen' (Lukas 1:39), Zuflucht nehmen, sein in die Weise, wie Sie Vollkommenheit ist:
„Sie, die alle Dinge schaut, schaut mich an, dass Er mich aufnimmt in sein Sein.“ Einfach nur Seelen-Ideale imaginierend evozieren, hoffend 'Er' zu werden, reicht nicht aus; Jung-Frau Mignon muss sich im anderen Selbst sehen. Geistiger Fortschritt ist, die Resonanz mit der Stimmung 'Notre-Dames' aufzusuchen. Ihr Blick ist die Hohe Kunst, die frau sein könnte, wenn frau wäre, was frau sein könnte: Gott im Werdeprozess als Sie selbst. Von der Frauennatur heißt es: 'eine Frau ist die Seele selbst, sie durchdringt Himmel und Erde'. Elisabeth ist das Vorbild der künftigen Freude, Maria der Weg, dahin zu gelangen – den psychoanalytischen Dharma gebend, werden aus Marien schöpfungsbringende Fatimas.

Den Grund, warum die Moral 'Protestantismus' so erfolgreich ist, kann man von den invasiven Gartenameisen lernen: „Sie können ganz viele neue Königinnen produzieren, ohne auf andere angewiesen zu sein“ und „sie sind viel besser darin, Futter [Männer] heranzuschleppen.“ Denn wenn eine einheimische Ameise einen Brocken findet, müsse sie erst im eigenen Nest Hilfe holen, erläutert die Ameisenexpertin: „Das können dann sehr lange Wege sein. Die invasiven Gartenameisen besorgen sich dagegen einfach im nächstgelegenen Nest die Transportkräfte. Deswegen sind die unglaublich erfolgreich.“

Von der »Hauskirche«  'Erst muss man seinen Nächsten zum Segen sein, dann erst kann man die Leute des Staates erziehen; dass jemand, der seine Hausgenossen nicht erziehen kann, andere Menschen erziehen könnte – das gibt es nicht' (Li Gi, Das Buch der Sitten II.B-5).

Indem wir Menschen zum Dialog zusammenkommen, gilt es die Ursachen von Krankheit und Leid, Krieg und Terror zu erkennen; und es gibt keine Ausrede, keine Entschuldigung, keinen Vorwand, die ein Fernbleiben 'katholischer' (universeller) Frauen und ihrer Männer rechtfertigen. Dass die Liebe der Frauen nicht mehr den Schöpferischen Geist der Männer manifestiert, führt zu betrügerischem Eigennutz, Nationalismus, kulturellem Völkermord.

Konsumorientierte Politik unterstützt ein Streben nach Vergnügung, Macht, Rivalitäten Gottes Ego-Herrlichkeit, konträr zu heilenden Kräften Einer Seele. Jetzt müssen Engel aus Erkenntnis schöpferischen Wirkens mit der Rose lächeln, mit den Bäumen sprechen, Wasserbächen und Bergen, der Menschheit ihren Traum schenkend: Es ist der weibliche Mann (mit Stärke auf dem x-Chromosom), Maitreya, der Genius im planetarischen Bewusstsein, von dem Männer wieder lernen, kulturell geistvoll zu sein; es ist die Himmelstochter, 'Schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium', (mit Schwäche auf dem x-Chromosom), die den Frauen Persönlichkeitsentwicklung aus der selbstlos tätigen freudigen Seele lehrt; und es ist die Große Mutter, die 'den Polsprung der Erde' verkündet: „Gott ist die spirituelle Intuition der Frauen, denen Männer zu folgen haben“ (vgl. Bhagavad-gita VII,9).

Von den vier Entwicklungsstadien zur Vollendeten Femininen Persönlichkeit – aus Liebe
Mit der Essenz aus männlichem Feuergeist, der Inspiration von universaler Erkenntnis in globales Gewahrsein (Joel 2:18), entwird der materielle Geist der Frau, psychische Leidenschaften und irdische Süchte "trocknen weg", sodass sich der Funke Kosmischen Wissens leicht entzünden kann. Alsdann wird der Körper ruhig, das Bewusstsein wendet sich nach innen, dem Geliebten zu, das Herz erfüllt von religiöser Inbrunst und Hingabe. Sanft erwächst die innigliche Erwiderung zur neuen Identität als Frau aus dem männlichen Geist in planetarischem Bewusstsein. Besteht anfangs noch gewisse Unterscheidung zwischen der weiblichen Form und dem formlosen Geist des Mannes, schwindet letztlich alle Dualität, und die Morgenröte erstrahlt zu universaler Verantwortlichkeit. Doch einzig in der Männer negativen Macht vermögen die Frauen freimütig zu reden, wie es ihre Pflicht ist. Eine Frau braucht keinen Mann, um 'Christus' zu sein. Braucht sie "die Eucharistie", die schöpferische Kraft von Gottes ewigen Moment in Sein globales Gewahrsein, um Ihrer tiefsten Sehnsucht zur schöpferischen universalen Verantwortlichkeit Leben zu schenken?

Lob der Engelscharen, wunderbarer Glanz all des Geheimen  Die Große Mutter ist nicht ohne den Genius [Cultural Creatives], noch der Genius ohne die Große Mutter, weder die Große Mutter noch der Genius ist ohne Große Göttin, oder die Große Göttin ohne sie beide.


V.  Lebensformen – Die Frau als das Gewissen des Mannes

Sportveranstaltungen waren das soziale Prestige römischer, serial-monogamer Politiker. Sieg des Champions bedeutete die Freiheit zu Zeugung und zu Ruhm und Luxus für den immunstarken wie den mental-kulturell orientierten Mann, oder er musste sterben (Johannes 19:7) bzw. in Frühpension gehen. Die Olympische Idee festigt die Vielfalt der Staaten der Welt, doch einzig die spirituelle Realität gebiert planetarische Einheit. Sind jetzt spirituelle Zusammenkünfte die Notwendigkeiten 'matriarchaler Heilerinnen' (Ma-Tria-Arche) für ihre Töchter und Söhne? Politische Psychoanalyse führt bis zum gewissen Grad zu dem Ethos 'Sittlichkeit', doch bedarf 'globale Ethik' eines tiefen Tauchens in den Ozean Des Lebens, das Geburt und Tod unterliegt sowie den Änderungen unterworfen ist; gleich einer Luftblase in einer Meereswoge, die durch nichts anderes hinweggenommen wird als durch Ihre eigene Quelle und Ihr ursprüngliches Sein: Die Universelle Frau handelt in Wissenschaftlichkeit und Vernunft und dennoch mit devotionalen, inner-idealistischen Herzens-Emotionen in ihrem spirituellen Wesen! Ohne Erkenntnis ['Gleichmut und Liebe' hinsichtlich einem Misslingen oder Erfolg] bleibt jenes kindhafte Konkurrenzdenken, sich entweder als Einzelkämpferin zu sehen oder sich im Männer-Libido-Eroswahn mehr oder weniger nachhaltig zu verstricken. Wird „Liebe zum Vaterland“ stärker als 'göttliche Sehnsucht', so verschlingen die weltlichen Ambitionen alle Offenbarungen der Elëusa. Folglich wird »Neue Ethik« im Vorfeld jeder Diskussion bewusst missverstanden bzw. für wirtschaftspolitische, "religiöse" Frauenmachtziele instrumentalisiert; daher ist Das Heilige geheim [das Aufzwingen von Gedanken ist ein schweres Vergehen; das Denken muss behütet – die mystische Kontemplation muss lieb gewonnen werden (Agni Yoga, Bruderschaft §151)].

Transkulturelle Analyse multigenerationaler Geschlechter  Die Fülle materiellen Lebens saugt uns ein, wie die Wirkung ihre Ursache, gleich Makrophagen, jene Fresszellen unseres Immunsystems, die schädliche Elemente zunächst neutralisieren, indem sie diese verschlingen (vgl. Hinduismus: 'Göttin Kali'). 'Doch der Mann wird nicht mehr der einzige Herr sein, denn die Frau wird kommen, um das Zepter zu ergreifen; was sie denkt, werden die Menschen tun. Denn es wird für Menschen eine zweite Geburt geben.' (Johannes von Jerusalem, Vision 35-36). Da der Seele Leidenschaft im Gegenpol zu egomanischer Lust auf Komfort keine materiellen Gewinne bringt, zögern wir, mit der Ehrlichkeit verinnerlichter spiritueller Loyalität von jener Fülle unseres Lebens Gebrauch zu machen, die im Erleben einer 'Auferstehung' den Ausblick auf unser aktives geistiges Leben und Lehren vorwegnimmt. [Den Frauen ist nicht ersichtlich, dass 'ein Problem' unsere Welt-Gemeinschaft belastet: Müssten nicht Väter mit der vollendeten Aufrichtigkeit Eines Gewissens, vermittels der Herzen ihrer Töchter, beschließen, nie wieder in die Torheit zu verfallen, durch Finanzspekulation sich gegen visionäre Planetarische Schöpferischkeit {Herrschaft des Gesegneten} aufzulehnen und weder als Gebot noch als Verbot 'das Recht des Königs' zu übertreten?]

Frommsein förderte ein Denken von „Gott, da oben, und wir als miserabler Wurm hier auf Erden“. Spiritualität spricht vom 'Menschen als Zustand von Gott'; allerdings sitzen heutzutage esoterische Führer und "Priesterinnen" in einer Klasse, die versucht willigen Menschen lediglich devotionale und spirituelle Dimensionen beizubringen neben großem psychologischen bzw. psychotherapeutischen Know-how. Wird nunmehr 'Religion', das ethische Prinzip in kulturellem Geist, hinter den Entspannungstechniken ignoriert, dient solches 'interreligiöse Meditieren' als Faktor zum Erfolg für ungerechtfertigte Zwecke. Ist unsere Kultur nicht 'die aufrichtig erweckte Seele', bleibt alles 'die Unmenschlichkeit und das Absterben von Gefühlen und Mitgefühl in einer von Kriegen versehrten Erde vor Augen führen' ohne jede Resonanz. Ohne das Ideal zur menschlichen Kultur in planetarischem Bewusstsein wird es keine Schöpfung von Liebe geben: Ursachen für gewaltsame Konflikte in der Welt werden sich vervielfachen – selbst spiritualisierte Männer werden unter Frauenmacht brechen, wie grazile Weingläser unter den Gesängen starker Soprane.

Der Palast der Spiegel  'Der Hingebungsvolle Glaube trägt die Wolken über der Unterscheidungskraft, jene Spiegelschicht, die der Mensch Himmel nennt. Die für die Sonne, den Mond und die Sterne vorgesehenen Stellen sieht man durch sie, wie man irgendwelche Gestalten im Spiegel sieht, so dass die Menschen meinen, sie sähen ihre wirkliche Gestalt. Denn vom aufrichtigen Verlangen des gläubigen Menschen geht ein Gedanke aus, der sich auf den fruchtbaren Nutzen richtet, der gute Werke hervorbringt. Er berührt deren Lebenskraft, damit sie vielfache Früchte der Heiligkeit trägt und die Herzen der Menschen zum Himmel emporhebt, so dass sie nach ihm seufzen und von ihm gestärkt werden. Denn solange der Mensch im aufrichtigen Sehnsucht zur Frucht seiner guten Werke strebt, verlässt er das Irdische und heftet sich so an das, was oben im Himmel ist, sodass er ganz verwandelt erscheint, als ob er kein Mensch wäre.' (Hildegard von Bingen).

'Der Adler holt die Schlangen in den Himmel' (Karakum-Amulett, 2. Jt. v. Chr., Turkmenistan). Als die Königin keinen Nachfolger mehr zeugen konnte, zwang die Schlange den Adler hinab: 'Ich befreie dich von all deinen Leiden, wenn du mich mit in dein Schloss nimmst' (Etana-Mythos, Mesopotamien, 3000 Jahre v. Chr.). Sensomotorische Nervenbahnen steuern die Auseinandersetzung unseres Organismus mit seiner Umgebung. Das vegetative Nervensystem reguliert u.a. Blutdruck, Herzschlag, die Ausschüttung zahlreicher Hormone sowie Funktionen des Magendarmtraktes und der Drüsen. Beide Systeme reagieren auf Sinneseindrücke. Meditation ist: zu sehen, was von Innen her durchscheint; anstatt 'regurgitating', "zurückzugurren", was außen geschieht. Ist aber kein "Adler", fehlt die im Zentralnervensystem zur Epiphyse aufsteigende Quelle – der devotional-aufsteigende bzw. dienend-herabströmende (erbarmende) Strom, der zu Humanität leitende "Fluss" sowie "heiliger Berg" der Menschheit – entladen sich nur Vibrationen sensomotorischer und autonomer Motorik.


VI.  Polygamie (Caprice de Dieu)

Die Gefahr, die von Islamismen ausgeht: fromme Devotion entflammt Eros, das Suchen nach dem anderen Geschlecht; mit der Religionszugehörigkeit geschieht der Erwerb von Heirats-Erlaubnis, damit verbunden der politische Entschluss zur Polygamie; mit dem lustvollen Verlangen in den Geschlechtern wächst Anhaftung, die Begeisterung, das Besitzdenken; eben dies bringt den Geiz hervor: Wachen über den Besitz. Daraus entstehen 'das Ergreifen von Stock und Schwert, Zank, Streit, Missbrauch und Lüge' (Mahanidana Sutta) – das 'laissez faire (tantra), laissez aller (tao)' befreiter Spiritualität verwandelt sich im Sunniten-Schiiten-Konflikt vor unseren Augen in den Aggressor endloser schmutziger Kriege; die Clanmitglieder streiten untereinander (Bhagavad-gita I.26), wer das Gottesdienst-Festspiel 'sacred music festival' (Sure 2:285) leiten und damit Mohammeds imposantes Werk deuten darf. [Im Inayati-Order Hazrat Inayat Khans (& Söhne) gibt es weder die Absicht, noch eine Regel, dass Nachfolgeschaft erblich sein soll: es ist keine Dynastie – obwohl es manchmal so wirkt.]

In den Ehegesetzen kann es kein Gesetz geben, nach dem sich Männer auf eine "Religion Gottes" berufen, außer einer Ordnung nach der Heiligkeit der Frauen. Je mehr allerdings Frauen ihre spirituelle Persönlichkeit entwickeln, umso indifferenter werden sie gegenüber dem Leiden der Frauen in der Welt; stattdessen entwickeln sie Frohsinn: ihre Grundlage ist 'das Gestilltsein', ihre Äußerungen beziehen sich auf 'geistiges Genießen'. Das Kollektive Bewusstsein der Frauen sollte daher genauestens den Glauben ihrer "Hohenpriesterinnen" beachten, damit eine Menschheit nicht von der Welt hinweggefegt wird; denn es geht gar nicht um Religion, sondern um die Macht im Innern von Gemeinschaft.

Manche Völker sagen: „Scheidungen sind das Resultat von außerehelichen Beziehungen: Polygamie kann die Gesellschaftsprobleme unserer Zeit lösen; sie soll als Alternative zur Scheidung gelten, die Familien zerstört und Kinder verwahrlost!“ (Philip Kilbride). Scheiden tut sich voneinander, was nicht zusammen in den Himmel wächst (Hl. Plotinus), "Islam" ist nicht zur Scheidung die Alternative, "jiddisch-bleiben" missachtet Buddhismus & Vedanta. Selbst wenn eine Frauen-Gemeinde gänzlich 'jiddisch-katholisch und Buddha' wäre – der potenzielle Schaden durch Polygamie rechtfertigt eine Einschränkung der Religionsfreiheit.

Die Menschheit ist eine ganze Einheit, als ein wirtschaftliches System, welches sowohl in psychischer Selbstlosigkeit der Frauen als auch in spiritueller Indifferenz der Männer kulturell voneinander abhängig ist, indem Männer die geistlichen Diener ihrer spirituell-wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Frauen sind. Dies erkannt zu haben, könnte die Menschheit befreien und »Das Goldene Zeitalter des Friedens« auf Planet Erde auslösen.

Quantenphysikalische Analogie  Man muss die Polygamie als den Gipfel der heidnischen Verworfenheit und Sünde bezeichnen 'sie ist Gewalt, Kälte und Rücksichtslosigkeit im Umgang der Geschlechter, sie leugnet in direkter Weise den Plan Gottes' (Johannes Paul II); andererseits ist es 'der Gesetzlose, der Degenerierte und mental Unfähige, welcher unter einem System der aufgezwungenen Monogamie gezüchtet und multipliziert wird (Hazrat Inayat Khan). Der Konflikt zwischen Polygamie und Monogamie bedeutet: Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Ost und West. Betrachten wir die Religionen, die die Existenz Gottes als 'Die Liebe' annehmen, so sagen alle grundsätzlich, dass wir Liebende sein sollen, und dass wir unsere Bitten an Gott richten müssen, dass es in 'Gottes Hand' liegt, was geschieht – trotzdem müssen wir uns in einer anständigen und religiösen Weise verhalten. In den Lehren Buddhas findet sich die Überzeugung, dass sich die Dinge nicht einfach verbessern werden, wenn man „einen Gott darum bittet“, sondern, dass wir selbst den Akzent auf unsere eigenen Anstrengungen, auf unsere eigene Arbeit setzen müssen. 'Krishna' bezeichnet die Funktion des Kulturellen Genius, der die Vision geben muss – um sich eine Heimat zu schaffen, weil er die natürliche nicht mehr besitzt, da die Liebe ihn ins Exil isoliert hat – und so sich selber schrittweise entdeckt: die Universelle Kultur schaffend gewinnt er die Nähe zu Gott, seinen geistigen Verwandten, als die Menschen.

 

 

 

R.  Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung


Vom schöpferischen Zusammenwirken der Geschlechter und Gegenkräften
Schöpfergeist offenbart sich in Gottes Selbstkritik und Widersagen des Bösen (seelischer Frauenarbeit) in Verherrlichung für eine Frau. Frauen-Selbstverwirklichung geschieht, indem Frauen es selbst besser machen als 'schlechte Männer' bei der Verherrlichung Gottes Namen als Sie selbst; allerdings ist Nächstenliebe (die Erweckung der Seelen in religiöser Spiritualität) Voraussetzung, sonst haben Frauen 'zwei Herren und die Große Weiblichkeit' untertan, müssen in Spaltung herrschen: den hassen, den die Seele liebt (Matthäus 6:24; 1 Korinther 10:21).

Die Große Mutter und Weltreligionen  Unsere Zeit lässt sich als großer Augenblick im Leben des Menschheitsglaubens begreifen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, alle Religions-Theorien neu zu fassen. Die klassische Theorie von Religion als einer tatsächlich existierenden Einheit, welche auf einem Volk liegt wie eine Perle in einer Perlenkette, ist nicht mehr zu halten. Wir können unser Interesse nicht mehr in gleicher Weise auf 'schwache Männer', Ortsbestimmungen (Rom), oder eben auf 'die erstarkten Söhne spiritueller Väter' richten, wie wir es bisher getan haben. Etwas noch Schöneres gebiert das gesamte System.

Wenn dergestalt Frauen die verletzenden wie zerstörerischen Aspekte der Sexualität innerhalb einer spirituellen Ethik mit priesterlicher Segnung (Universel) heilen, werden sie die höheren Ebenen »Eines allumfassenden Wesens« entdecken, die den Einstimmungen jenes Bewusstseins auf den erhabenen Sphären des Universums entsprechen, welche wir 'Gott' (orth.) zuschreiben, und sich mit diesem Niveau identifizieren. Dann nicht Den Geist recht zu nutzen und als die Nahrung und Arznei zum Ertrag der Erde zu genießen, zerstört eine Würde des Kosmos und dessen Bewohner. 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' (Sure 2:256). 'Religiöse Menschen' sind jene, die sich "gezügelt" haben – mit Der Frau, die von Gott her 'im Herrn geboren ist' – und die durch ihr Handeln das göttergesichtige Gemüt 'göttliche Erbschaft' entwickelt haben; deshalb ordnet sich alles von selbst und es braucht keinen Zwang mehr. Dies ist das für die Masse nie erreichbare Ideal geistiger Anarchie (griechisch: Abwesenheit von Herrschaft durch Einzelne), die Aristokratien der Seele: die höhere Ordnung. Frauen leben ohne auf den Schrei der Erde zu hören, Männer ohne die Existenz Gottes zu sehen. Und dies war, in Übereinkunft mit dem Geist unserer Vorfahren, unsere Schulung im Mutterleib. So kann letztlich nur unsere persönliche Entfaltung auf dem Weg spirituellen Dienens zu wirklichen Verbesserungen der Verhältnisse auf der Erde führen.

The Power of Holiness in Community overcomes power of spiritual-isolated-processes
Wie heilige Schriften aus alter Zeit prophezeiten, leben wir heute im Zeitalter der Großen Täuschung. Das Kali-Zeitalter ist, wie es heißt, ein umdunkeltes Zeitalter, in dem Menschen ihre selbstsüchtigen Ziele verfolgen; dabei wird gemogelt, getäuscht und manipuliert. Eine 'interreligiöse Spiritualität' nimmt sich die Frau in ihrem Kampf um die Existenz ihrer Seele und spielt sie aus gegen den areligiösen Mann in dessen Todeskampf in seinem Eros. Aus diesem verkorksten Schlamassel werden Frauen nun herausfinden müssen; doch werden es religiös-authentische und spirituell-unabhängige Frauen sein, die Liebe, Kraft und intuitives Unterscheidungsvermögen besitzen, sich gegen eine 'Patriarchen-Prägung' bewusst durchzusetzen. Gleich den Wassertropfen breitet der Einfluss tantrisch-taoistischer Bodhisattvas auf die glatte Oberfläche spirituellen Denkens anderer Frauen Wellen aus, die ihre Kreise in alle Richtungen ziehen und so auf den gesamten Organismus unseres Planeten wirken.

Öl in die Lampen füllen  Während seines tausendjährigen Schlafes wurde Weiblichkeit von kollektiven unterbewussten devotionalen Gefühlen (Liebe und Hass in der Religion) geprägt, die jetzt durch das äußerliche Ritual des Universellen Gottesdienstes innerliche Heilung finden müssen; die körperlich zugeführten seelischen Verletzungen der Weiblichkeit, die als unbewusste Erinnerungen gespeichert sind, bedürfen der psychoanalytischen geistlichen Spiritualität: 'Öl das brennt, ohne dass es vom Feuer berührt wurde' (Sure 24:35).

Von der Hoffnung auf das Schöne  'Das Schlechte' ist nur für das heilige Gemüt – 'im Sinne einer Bodhisattva, die keinem Mann gehört oder keinen Mann braucht' – erkennbar; das sogenannte Böse verrät sein Geheimnis nicht: das Fehlen des 'Gewissens, das erkennt'. Es ist 'Die Universale Kirche der Frauen', die die Neue Ethik lebt; und sie kann nicht als isoliert gedachtes System gelehrt werden. Die Menschheit braucht diese undogmatische neue Einheit in der Welt, die 'außer dem jeweiligen Objekt immer auch die experimentelle Anordnung enthält, mit der das Objekt beobachtet wird. Objekt und experimentelle Anordnung bilden eine neuartige Ganzheit, die wegen der Wechselwirkung zwischen den beiden keine weitere Unterteilung zulässt, die zu einer Beschreibung dessen führen würde, was am Objekt wirklich passiert.' (Erhard Scheibe, Die Klassiker der Naturphilosophie, Gernot Böhme (Hrsg.), Beck Verlag 1989, S. 376). Sie bewirkt 'stimulierte Emission' (Albert Einstein) für jene Teilchen, die sich bereits im angeregten Zustand befinden, und jetzt durch die Begegnung mit dem Licht dazu stimuliert werden genauso auch Licht auszustrahlen. Auf diese Weise entsteht der Organismus jener Netzwerke, die den Planeten transfigurieren und erleuchten.

Es muss den Europäischen Dialog der Frauen geben
Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, muss es einen Ausweg geben: Es muss den Europäischen Dialog der Frauen geben, wo Frauen nicht nur als kontemplierende religiöse Gruppen oder als meditierende spirituelle Individuen denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind; denn eine Frau ist eine Frau, im Westen wie im Osten. Frauen unterscheiden sich nicht von der Tradition in Indien, in China, in Russland oder sonst wo. Sie machen alle denselben Kampf durch, sie haben die gleichen Ängste, dieselben Konflikte, sie leiden alle unter demselben Elend. Frauen müssen versuchen, Ursachen zu entdecken. Und sie müssen herausfinden, nachdem sie noch genauere Ursachen gefunden haben, ob heiliger Geist dann fähig ist, diese Ursachen aufzulösen – und damit ein anderes Handeln bewirken.

Die Gesetze der Menschen hängen vom Zustand ihren Seelen ab  Die Konditionierungen unseres Planeten zu einem Kriegs- und Terrorwillen sind in der Tat nicht von Männern verursacht worden, obwohl letzterer Expansionsdrang geschäftlich auf dem bestens Wege ist, Den Sinn zu zerstören. Selbst wenn Männer mit schöpferischem Blick 'Die Stimme der Stille', die Akasha-Atmosphären ihrer Seelen wären, vollkommen frei von psychologischem Begehren, physio-sinnlichem Spaß, spirituellem Eros – der Frauen begeisterte Sehnsucht zur geistigen Freiheit von Körper, Herz und Seele vermag die Menschheit zu höherer Evolution führen! Doch dazu müssen Männer ihre Seelenzeit opfern, den Frauen geistlich-seelisch zum Dialog verhelfend, sowie »heilsam in Küche, Hof & Garten« sein.

Ausbildung der Ethik-Persönlichkeit  Nach dem Lamrim-Pfad von 'Lernen und Üben, Innewerden und Verwirklichen' (Seam Motokiyo), was das "rechte Gehirn", die Kapazität 'Ethik' zu verstehen, ausprägt, sollten im Raum 'Die Große Göttin' drei Aspekte des Wissens gelehrt werden: A. das Wissen von der Erde – die Kenntnis darüber, was in Frauen hervorgebracht wird; B. das Wissen vom Wasser – die Kenntnis von den Idolen, die im Herzen der Frauen leben, von den Gefahren der Idolatrie sowie der Art und Weise wie die Männer die Ozeane früher befuhren und heute befahren; C. das Wissen vom Himmel – die Kenntnis von den Sternen und den Planeten, von Sonne und Mond, und von den Wirkungen von Wind und Sturm. Danach mögen Frauen ihr planetarisches Projekt 'women-global-ethics' begründen und in der Kunst von 'Kooperation, Heilen und Freundschaft' Persönlichkeit auf natürliche Weise, durch 'Nutzwirkung für die Menschheit', entfalten. / Zuerst also gilt es das "Weltkulturerbe" 'die Spiritualität in den Religionen' zu erfahren, um danach Beziehungsformen verstehen zu können. Solange Frauen nicht zur völligen Erkenntnis von Heiligkeit gelangt sind, bleibt ihnen das Verstehen religiöser Beziehungsformen ein Buch mit sieben Siegeln.

Vernunft wird aus der sich ständig verändernden Welt der 'Ehen zwischen Mann und Frau' gelernt; wahres Wissen kommt aus der Essenz des Lebens der Großen Mutter; jedoch 'hat niemand Gott je erkannt, außer denen, denen er sich persönlich geoffenbart' (1 Korinther 2:11-16).

Heilung von der Verführung zur Hingabe  – Der Dialog am Ende der Diskussionen
Ohne Psychoanalyse bleibt Humanität deformiert. Der Universel muss daher geschützter Raum sein, in dem man es wagen kann, davon zu sprechen, dass Frauen biologische und psychologische Ausbeutung seitens der Männer Gelüste widerfährt. Frauen sind gleichberechtigt, 'ihnen bleiben ohne echte Bekehrung und innere Reue, und ohne aufrichtigen und festen Vorsatz zur Umkehr, ihre Sünden nicht nachgelassen' (Dominum et Vivificantem).

Astronomen melden, Schwarze Löcher könnten gierig alles in sich hinein schlingen, was ihnen zu nahe käme, während andere komplette Galaxien von größeren Systemen aufgesaugt werden, um neue Galaxien zu gebären. Manche Sterne bersten durch gegenseitige Schwerkrafteinflüsse, wenn sie sich zu nahe kommen; gleich Organismen der Tiefsee ernähren sie sich von dem, was "von oben" herabfällt; 'gerät der Astronaut hinein, ermöglicht dies dem Partner ins Unendliche zu entweichen. Elemente, die die Verteidigung passiert oder durchbrochen haben und dem Zentrum sehr nahe gekommen sind, werden eliminiert, indem sie in das Vakuum des Meeres, der Abgrund Gottes, eingesaugt werden. 'Ich warte auf den Riss von oben in der grauen Decke, durch welchen ich hineinsehen kann in die Unendlichkeit' (Max Beckmann) – Männer brauchen spirituelle Praxis, doch dann gilt es 'im Erbarmen von oben' ein Gefühl für das Ganze zu entwickeln. Durch Planetarisches Bewusstsein, die Erfindung Buddhas, werden Männer schöpferisch. An der universalen Existenz der Frau Anteil habend, müssen Männer ihr eigenes Sein in die schöpferische Existenz, im Vorhinein (!), eingebracht haben: nicht 'Vermenschlichung des Universums' bestimmt die nachhaltig Liebenden, sondern eine Schöpferischkeit durch Himmel und Erde bestimmt sie.

Eva reicht nicht mehr den Apfel . . .
Der Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave jener Frau, die ihm 'fleischliche Begierde' brennt und den Dienst seiner Seele wegflutet. Wenn er sich ihr unterwirft und sie anhimmelt, gibt sie alles, was sie hat; doch indem sie ihm Lust im Leben gibt, schafft sie den Segen des Himmelreichs beider hinweg – es baut an der Zerstörung der Welt; Angst, Kummer und Unruhe erzeugen den Tod (Römer 6:19-23). Weiblichkeit, von kollektiven Negativkräften befreit, sind Frauen, die von Anbetung und Dharma-Geben ihren Wert der Seele ganz und gar kennen, und die wissen, dass sie groß sind, zu groß, als dass nationalistische Milieus, des Iblis Begier, sie unterdrücken könnten.

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus steigern und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt seine rechte Weihe in der Beziehungsfrage, sowie auch sein reines Gewissen in Seiner Herzenssprache. Die Schöpferische Idee des Männlichen ist abhängig vom Glauben des Weiblichen; doch dass sich das Weibliche als adäquater Partner des Männlichen überhaupt entfalten kann, hängt wiederum ab vom Idol, das im Heiligtum der devotionalen weiblichen Seele gestaltet wird. Denn der 'Geliebte Herr', das heilige Innen-Bild, ist die Matrixspiegelung der eigenen wahren Natur der Frau.

Es ist die Aufgabe der Weisen Frauen, den mit Spiritualität betrauten Vätern, Ratschläge zu erteilen. Ohne Gelübde, für das Neue Planetarische Bewusstsein einzutreten, den Frauen in ihren Ethik-Zusammenkünften helfend beizustehen und letztlich vollendete 'Diener des Göttlich-Weiblichen' zu werden, führt der Männer Spiritualität dazu, in transzendentalem Bewusstsein zwar Gott nicht zu vergessen, ihre Seele jedoch wird leer, wie bei einem Tier. Dominieren, durchsetzen, herrschen? – was nützt es den Männern, wenn sie die ganze Welt gewinnen, Frauen und Kinder an ihrer Seele Schaden nehmen? (Matthäus 16:26). Wir müssen uns entscheiden zwischen materiellem Gewinn und Krieg oder Gemeinwesen und Schöpfung.

Die Aufgabe des Universels besteht darin, die Errungenschaften aller religiösen Kulturen sowie ihrer spirituellen Praxen zu erkennen, sie zu verschmelzen und in schöpferischem Ausdruck zu einem kulturellen Ganzen zu verbinden. Die Botschaft zur Entwicklung der Persönlichkeit Gottes steht am Anfang der Suche nach dem selbstlosen, heiligen Geheimnis des weiblichen Charakters; komplementär muss das Gelübde zum sittlichen Charakter der Männer, welches vor der Festigung zur spirituellen Persönlichkeit erfolgen muss, das synthetische Handeln der Männer zum Ziel haben. Anders gesagt, alles Handeln in der Einheit eines positiven Bewusstseins von Weiblichkeit muss auch die Vielfalt kulturellen männlichen Geistes berücksichtigen: individuelles männliches Handeln erzeugt nur Disharmonie, hingegen erzeugt kulturelles synthetisches Handeln der Liebe harmonische Zeit.

Cosmic-Interface-System  Die Wellendarstellung ist der harmonische Spezialfall zweier quasi identischer Doppel-Herz-Prozessoren, die intermediär über einen externen Prozessor kommunizieren, der über solche transmutierte Photonen-Strahlkraft verfügt, dass rückgekoppelte Prozesse im stabilen Fall »Wellen« bilden: eine Symphonie von Lichtteilchen (BWV 78,2 Aria) koordiniert Die Schöpfung. Psychologisch entspricht dieses nicht-lineare Verhalten einer höheren und dennoch impliziten Ordnung eines FRAUEN-Organismus, der im Interesse wechselseitiger Balance von Mitgefühl [Selbst-Losigkeit], Weisheit und Intelligenz handelt. Wenn im Prozess impliziten Denkens Raum- sowie auch Zeitgrenzen durchdrungen, und dadurch etwas gefunden ist, was allen Wesen gemeinsam ist, folglich es keine Unterschiede mehr in der Wahrnehmung gibt – diese Verwirklichung, Intuition aus der Einheit Heiligen Bewusstseins, gebiert die Freude-schaffende Einigung als uns.

Herrschen durch Nichtherrschen  Edle Männer gebrauchen ihr Herz wie einen Spiegel, weder gehen sie Frauen nach, noch gehen sie 'den Frauen entgegen'. Indem sie das heiligeste Innere des Weiblichen widerspiegeln, ermutigen sie Es (sie haben keine Lehre, sie führen ein Gespräch {Martin Buber}). Sie sind nicht Sklave ihres Ruhms; nicht 'Herren des Erkennens'. Sie beachten das Kleinste und sind doch unerschöpflich. Sie weilen jenseits des Ichs. Bis aufs letzte nehmen sie entgegen, was der Himmel spendet; und haben doch, als hätten sie nichts. Denn sie bleiben demütig. (Das Buch vom Südlichen Blütenland VII.6)

In einer paternalen Spiritualität gibt es keine Hilfe für das Leiden, keiner, der rettet, und keiner, der es wagt Widerstand zu leisten oder ein visionäres Wort zu sagen. Untertänigstes scheuklappenhaftes Schweigen lässt seelisches Fühlen und Sprechen verstummen, oder man wiederholt nur die einem angetragenen Lehren; und dies, während die Falschheit, die Bischofsmütze tragend und den Stab des guten Hirten haltend, den eingeschüchterten und gedemütigten Herzen Kulte und Dogmen auferlegen, die den lebendigen Tod organisieren und die Seele auf dem Altar einer Lüge schlachten: alle sind betrogen oder dienen ihrem eigenen Betrug! – humane Kultur kann in solch stickiger Luft nicht leben. (Aurobindo, Savitri, II. The Book of the Traveller of the Worlds, Canto Seven: The Descent into Night)

Vom Wiedererlernen der verloren gegangenen Gefühle
Ohne implizites Fühlen und Denken kann es keinen heilsamen Dialog unter Frauen geben; und keine Schöpfung schaffende 'Bruderschaft der Männer', ohne dass nicht die einzelnen Konfessionen über die Sterne aufgestiegen sind. Kennen wir die Ursache von Leid, können wir 'den Gott der Männer' verstehen; doch nur wenn wir selbst heilige Schöpfung geben, lässt sich die Große Mutter unter den Frauen erkennen. Aus komplementären Geschlechtern bildet sich, in der Einheit religiöser Ideale, der Menschheit kulturelle Gemeinschaft. Wenn Frauen aus eigener seelischer Erfahrung sprechen, wie ihre Gefühle sind, gibt dies Gleichgesinnten praktisches Lernen in das Herz, um die gleichen Erfahrungen zu machen wie die im Ich involvierteren Frauen. Anders gesagt, der Dialogkreis erklärt sich aus der Erkenntnis, dass einzig 'im Schauen eines Gegenüber sich dem Erkennenden das Wesen erschließt' (Martin Buber). Die Bodhisattva im Zentrum stellt jedes Wesen mit sich auf die gleiche Stufe, so vermögen Frauen aus der Kapazität Ihrer Seele Furchtlosigkeit, Freude und Mitgefühl entfalten; dergestalt offenbart sich: »Eine Solidarität zur Großen Mutter«.

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Doch sie erkennt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, ihr kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch werden nur auf der Ebene des planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist. Dialog muss unsere Antwort auf den Schrei der Menschheit sein: Ethik ist Alpha und Omega der Menschheit.

Was ist in Einer Frauen-Glaubenswelt vonnöten? – keine Frau anders zu betrachten als sich selbst; in anderen Worten: Wie können Frauen in Gemeinschaft als Frau gegenüber einer anderen Frau gewahr werden? Sodann gilt es zu versuchen herauszufinden, in welcher Weise dem Ganzen Glücklichsein gebracht werden kann; in dieser Weise Schöpfung findend, welche die Sehnsucht jeder Seele ist – dies gilt es anderen zu geben. Denn das Gegenteil von Krieg ist nicht Frieden, es ist Schöpfung von 'Liebe, Harmonie, Schönheit'.

 

 

S.  Healing - Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.

'Gemeinsam ist der Weg der beiden Schwestern, unendlich; eine geht ihn nach der anderen, von den Göttern gelehrt; nicht treffen sie auf einander; nicht stehen sie stille, Nacht und Tagrot die schönen von großem Ausmaße, sind eines Sinnes obwohl von verschiedenem Aussehen.'
(Usha-Hymnus: Die Morgendämmerung, Rig-Veda, Erster Liederkreis 113,3 || Zweiter Johannesbrief 1)

Die Elf FrauenVon der Sunna des Propheten  Und die elfte Frau erzählte: Mein Mann ist Abu Zar. Eines Tages verließ er unser Haus. Es war zu der Zeit, als die Milchschläuche zur Butterherstellung geschleudert wurden. Er begegnete einer Frau mit zwei Knaben, die Geparden glichen und mit Granatäpfeln spielten. Da schied er sich von mir und heiratete diese Frau. Und ich heiratete darauf einen angesehenen und großmütigen Mann, welcher ein vorzügliches Pferd ritt und immer eine Lanze mit sich führte. Er machte mir gar viele Geschenke, er gab mir von allen Weidetieren ein Paar und sagte: „Frau, iss! o Umm Zar, und trag Sorge um die Deinen!“ Doch selbst wenn ich alles zusammenrechne, was er mir gegeben hat, so kommt es doch dem unbedeutendsten Utensil, das Abu Zar mir schenkte, nicht gleich.“ Da ergänzte Aischa zu ihrem Bericht: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu mir: Oh Aischa, ich bin zu dir wie der Abu Zar zu Umm Zar!“

Von Universellem Gottesdienst & Dialog der Frauen  Es herrscht zwischen Sprechern und den Hörern dieselbe Spannung, wie es auch zwischen Männern und Frauen besteht. Wenn interreligiöse spirituelle Männer mit Erläuterungen zur Heiligen Schrift (vgl. Sure 2:285) Belehrungen aufzeigen, kann 'Dialog der Frauen' – mit Intuition und in geistiger Praxis – diese Lehren selbst erkunden. Doch nur durch das große Wagnis der Selbstaufgabe (komplementär auf beiden Seiten!) kann wirkliche Synthese zwischen Männern und Frauen stattfinden; aus spirituellen Thesen und den geistigen Antithesen kann erst durch die Aufgabe der Dualität 'Eine Planetarische Synthese' und damit etwas völlig Neues entstehen.

Der Dialog – Gefühl der Beschämung – als Notwendigkeit zur humanen Persönlichkeit
Spiritualität ist die Verherrlichung Gottes Namens als Persönlichkeit. Dialog hingegen ist, charakterlich Rechenschaft über all das abzulegen, was der Mensch in seinem Leib und dem Leib des anderen getan hat, über alle Taten, alle Gedanken, alle Gefühle und Emotionen, alle gefassten Vorsätze, über jedes gesprochene Wort, sei es gut oder böse. Dabei ist heiliges Empfinden der Scham notwendige Eigenschaft: 'der Sünder schämt sich in Anbetracht der Liebe des Erlösers' – dies geschieht vor den Engeln und Heiligen.

Ohne Initiatische Läuterung verstehen 'Frauen im Ich-Bewusstsein' die intuitiven Aussagen einfacher Männer einfach nicht. Da es ihnen daran fehlt, in das Bewusstsein des anderen wahrhaft einzutreten, „verstehen sie nicht“ und fühlen sich zudem zutiefst verletzt. 'Fromme Frauen' konfrontieren sich selbst für gewöhnlich im Dialog als „befleckt" – von Scham überwältigt sind sie völlig sprachlos. Erst von Tätigkeit ihrer Seele schuldbefreit, sind Frauen in der Lage, Beziehungsfähigkeit mit „die Ehe ist im Herrn“ zu erklären.

Von Glauben zu Liebe – The gradual awakening of the lover  When Thou didst sit upon Thy throne, with a crown upon Thy head, I did prostrate myself upon the ground and called Thee my Lord. When Thou didst stretch out Thy hands in blessing over me, I knelt and called Thee my Master. When Thou didst raise me from the ground, holding me with Thine arms, I drew closer to Thee and called Thee my Beloved. But when Thy caressing hands held my head next to Thy glowing heart and Thou didst kiss me, I smiled and called Thee myself. (Hazrat Inayat Khan) This is not attained through discourse, nor intellect, nor by repeated listening, neither through work – through renunciation does the cultural state of mind come into being. (Katha Upanishad 1.2.23)

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.

'Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt' (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. 'Wovon wir geträumt, das verwirklicht sich nicht. Was unmöglich uns schien, das ist möglich für Gott.' (Euripides, Alkestis, Chorus).

Heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier (Sure 4:3) – nicht 'tatsächliche Frauen' werden beschrieben, sondern der Mensch als Bild im Gleichnis ('Ajamida hatte vier Frauen: Kaikeyi, Gandhari, Vishala und Riksha', Mahabharata, Adi Parva I.95; siehe Genesis 25:1; 29:23-30:9). Es liegt in der Freiheit jedes Menschen seine Dimensionen ganzheitlich zu erfassen – ein Mensch mag mit seiner physischen und mentalen Natur verheiratet sein, gleich einem Mann mit "zwei Frauen"; dennoch ist es notwendig zu verstehen, dass der Mensch sich in sein Über-Bewusstsein vermähle, sowie seinem schöpferischen Unterbewusstsein stets angetraut bleibt: erst dann ist der Mensch human geworden. 'Und verheiratet die noch ledigen jungen Frauen unter euch und die Rechtschaffenen von euren Dienern und euren Mägden' (Sure 24:32-33; vgl. Psalm 147:11; Matthäus 6:33) ist die vollkommenste Anweisung zur Kultur, die Wissenschaft und Religion, Spiritualität und Kunst umfasst.

Cosmic Whistleblower  Psycho-Physiologie ermöglicht Frauen, sich anfangs ungeheuer stark an einen Ehemann und seine Welt anzupassen; ohne Seelenverwirklichung ihrer Männer finden aber Frauen in ihrer zweiten Lebenshälfte nicht zur sanften herrschenden Macht. Kompensationsmechanismen {z.B. Überverwöhnen von Angehörigen oder eine getriebene Notwendigkeit, den eigenen Wert durch "Christus-Beziehung" zu anderen zu bestätigen} werden gern gezeigt und ausgenutzt – gekränkte Abkapselung, hysterische Demonstration sind jedoch nicht zum Schweigen zu bringende Zeugen des Frauenseelenschreis vom entzogenen Geist Der Religion. (H. Barz, Kritischer Beifall für den Feminismus).

Dialog-Führen heißt, nicht Ideen predigen oder befehlen, sondern zuhören, in impliziter Muße und spiritueller Geduld. Frauen meinen dann, man ließe sie allein – und doch muss Dialog in dieser Art und Weise vollbracht werden, dass ihr schlimmstes und gefahrvollstes und peinigendstes Empfinden, ungeschützt zu sein, eine Emotion der Freiheit werden kann. Seelische Bescheidenheit, spirituelle Güte und empathisches Interesse wäscht alles aus den Herzen, was die Welt zu einem Schlachtfeld macht: 'Eine Form taucht auf oder wird auf schöpferische Weise vom Ganzen projiziert, dann beeinflusst sie das Ganze oder wird in es zurückgeworfen; in der impliziten Ordnung resoniert sie mit ähnlichen Formen und wird dann in die explizite Ordnung zurückprojiziert, für immer mit allem verbunden' (David Bohm).

Männer haben in der Regel zwei Probleme mit sich  1. Das Problem eines Mannes mit seiner Persönlichkeit, bezüglich Libido und Eros; dies lässt sich durch 'psychoanalytische Mittwochsgesellschaft' (Sigmund Freud) lösen. 2. Frauen helfen bei deren Zusammenkünften: „Was Männer im Allgemeinen 'nicht tun' sollten: Intimität mit dem anderen Geschlecht, wenn nicht erlaubt“ – dies betrifft das charakterliche Problem der Frauen zu den Männern.

 

 



»Und was nützen Bücher,« dachte Alice, »ohne Bilder und Gespräche?« (Lewis Carroll).

 

no victory of honour

over dishonour

without dialogue

 


François Gérard,
Psyché et l'Amour
 
Lorenzo Lotto, Die Verkündigung


Antonio Allegri da Correggio, Berühre mich nicht
*


* Neumond (Springflut) bewegt die Wogen des Ozeans und die Muschel des Herzens wird zu feinem Sand. Was Tantra eigentlich meint, ist, das reiner Geist in den Mutterleib der Jungfrau Maria durch den Erzengel Gabriel eingeatmet wird. Heilung durch den Heiligen Geist, dies ist der Atem des Lebens, der heilt und belebt; persönliches Bewusstsein (vata-, pitta-, kapha-dosha) hingegen versucht zu flüchten, es hat nicht die Stärke in seiner Individualität, die Edelkeit des 'Taos der Großen Liebe' hochzuhalten. ** In unvollendeter Spiritualität werden Männer unmenschlich, je mehr sie von unerweckter Weiblichkeit in eine Eros-Bewegung gerissen werden, in der es keinerlei seelischen Bestand mehr gibt; sie werden in ihrer Erkenntnis von Täuschungen befreit, wenn sie dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen (Johannes 20:18).

 

 

 


T.  Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [
ISSAT]


Education is a human right and it is the right of our children to live in peace.

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht – Vom Goldenen Zeitalter und dem Himmel
Männer erhalten feste Gewissheit, mit ihrer 'Gebieterin und Gott der Liebe' in Ewigkeit einmal zusammenzusein, indem sie in 'Fasten und Gebet' (Apostelgeschichte 14:23) das Unterpfand ihrer Gnade erworben haben und deutlich der Gemeinschaft die Morgendämmerung heiligen Geistes schenken; ebenso besitzen Frauen nun Sicherheit, dass die Vereinigung mit dem Mann sicher erfolgen wird, da sie das Licht der Gnade eines Allheiligen Gottes – ihrer in Hauskirche (Levitikus 19:17) mit dem Herrn vermählten Seele – über die Bereuenden ausgießen; denn die Qualität der Vergebung verbrennt alle Dinge außer der Schönheit kultureller Gemeinschaft (Übertragung der fünfzig Worte des heiligen Makarios des Ägypters).

Fehlt Psychoanalyse (Sacred Art-Therapy), sind Frauen so sehr vom spirituellen Impuls ergriffenen, ihr göttliches Wesen zu realisieren, dass es zur Rationalisierung des visionären Geistes kommt. Man verlässt sich auf 'world ethos' und vordergründigen Intellekt als ausreichende Förderinnen seines spirituellen Bemühens. Die Folge ist eine kulturelle Wüste, die Verengung und Verarmung eines Lebens, das nunmehr mit spiritueller Macht Raum und Gelegenheit genug findet, den Geist von Gemeinschaft zu verneinen, religiöse Lehren zu bestreiten und heilige Gewissen zu leugnen, damit die Kulturelle Menschheit zu entwerten und zu verurteilen, um das, 'was der Geist den Gemeinden sagt' (Geheime Offenbarung 2:7), zusammen mit Der Religion zu verwerfen. Es bleibt nur der spirituelle Verstand als die einzig überlebende Macht. Ist aber der Intellekt bar von seelischer Reinheit, kann er nur äußere Erkenntnis, spirituelle Mechanisierungen und Tüchtigkeiten anhäufen. Doch trocknen so schließlich dabei auch die verborgenen Quellen der weiblichen Vitalität aus; es tritt eine Dekadenz ein, die keine dialogische Kraft mehr hat, das Leben zu retten oder neues Leben zu erschaffen. Dann gibt es keinen anderen Ausweg mehr als Tod und Zerfall – bzw. einen neuen Anfang, der aus der alten Unwissenheit herausführt.

Farming on Interfaith-Future  Das Universum verwirklicht sich in kreativer Weise, indem wir mit anderen teilen und zusammenwirken. Anders gesagt, unsere Beziehung zu den Menschen verlangt von uns, mit unserem tieferen Seelen-Selbst in multidimensionalem Bewusstsein in Berührung zu kommen. Die Seele trägt in sich ein Potential der kreativen Kraft; d.h. wir sind schöpferisch wenn universaler Geist schöpferisch ist; doch bedarf es einiger Anstrengung, um Schöpferischkeit zu erwecken und wirklich in Besitz zu nehmen. Es gälte all unsere persönlichen Ansichten aufzugeben, um mit der Fackel umfassender 'göttlicher Intelligenz' im Spiegel unserer Seele jenes »heilige Antlitz« zu erwecken, das zugleich der Seelen himmlischer Ursprung ist. Folgt tatsächliches Erlebnis in das Leben, ist dieser Prozess in seiner konkreteren physischen Form zu sehen: durch diese Transfiguration ist Die Jungfrau nicht mehr Kali, die Schreckliche, sondern »Gottesmutter mit uns«. Es liegt in der geistigen Freiheit jeder erwachten Seele der Männer, ob sie das Abendrot bleibe, in den sanften Gedankenwind Gottes (1 Buch der Könige 19:12) übergehe oder ob sie es auf sich nehme kultureller Träger zu sein und als wachsendes Mondlicht (Friedenstaube) 'Welt-Kultur im Geist der Heiligkeit' über alle 'Geisteskinder' auszugießen vermag; und genauso liegt es in der persönlichen Freiheit der Frau, unbewusste Mondfrau, dämmerndes stürmisch-wogendes Meer oder 'Ihre Morgenröte zur strahlenden femininen Vollkommenheit' zu werden. Liebe braucht subtilste Balance. Komplementär zu den Männern, die mit einer Praxis mystischen Islams ihr Ego auswurzeln und den vedantischen Gott einpflanzen, müssten ja Frauen ihre jüdische Psyche einreißen und den Weg der Bodhisattva aufbauen. Frauen, die für Männer bedeutsame spirituelle Riten vollziehen, glauben zwar 'die Nähe Allahs' zu erreichen, in Wirklichkeit aber sind sie in einer trostlosen Einsamkeit: Glücksgefühle können zwar dadurch erreicht werden, das Antlitz aber ist erstarrt; sprichwörtlich gilt: „Welche Frau hat einen guten Mann, Der sieht man's am Gesicht wohl an“ (Goethe).

 

 

U.  Ethics Conference and Dialogue oder
Von der Kunst des Antwortens im Raum der Wunde


Wenn Männer (Oberpriester Apostelgeschichte 20:28, 1. Timotheus 5:17) mit lehrender Predigt im Universellen Gottesdienst, sodann mit Stille im Analytischen Dialog, das Felsfundament zum Event 'Dialog der Frauen' aussagen, muss der Sinn der Weiblichkeit außerhalb eines Frau-Ichs, außerhalb sogenannter "Naturgesetze" [Verliebtheit & Kinderzeugung] liegen. „Was sich darüber überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen!“ – allerdings nur von 'erleuchteten Frauen' (Geburah). „Worüber man nicht sprechen kann, darüber müssen Frauen schweigen“ (Ludwig Wittgenstein, Tractatus), hörend im Dialog von 'den anderen Frauen' (Manat) lernen.

Gleich wie der Mond den heulenden Wölfen scheint, so müssen die Heiler unserer Zeit ihr Nachdenken an 'Die Göttin' fallen lassen und von spiritueller Macht über Libido und Eros die ungewollte Vorstellung auftauchen lassen, weibliche, geistlich dienende Seite, der aus den erleuchten Seelen stammenden göttlichen Herrschaft der Frauen zu sein. »Universel« ist der Raum in der Männer Leben, wo sie jene Wahrheit leben, die sie nicht in Worten sagen können; mit diesem Augenblick enden ihre Argumente, Dispute und Diskussionen.

Wie Maria am Morgen mit Buddha aufsteht und Elisabeth am Abend mit Buddha zu Bett geht, so können Frauen verstehen, dass selbst das kleinste Ereignis am Ende von Raum und Zeit eine Bewegung ihres eigenen Körpers ist und sie nahtlos mit dem Kosmos verbunden sind. Wenn Frauen ihr Kosmisches Prinzip erfahren, dass es vermittels Heiligkeit überhaupt nicht mehr nötig ist, Leben zu nehmen, müssten Männer auch nicht mehr vermittels Kriegen töten – eine Selbstverständlichkeit, zu der Eine Menschheit jetzt erwacht.

Die Menschheit besitzt genug kreatives Potential, um die Probleme unserer Zeit zu lösen; jedoch werden »The Cultural Creatives« unseres Planeten durch ein Zuviel an aufsteigender spiritueller Feuerkraft alternder Männer entschieden blockiert. Kühlung brächte 'Universeller Gottesdienst und Dialog' – der aber, eingefangen von einer blinden Jung-Frauenmacht (die ihren Antrieb weitgehend durch unbestimmte Ängste bei zentrovertiertem "religiösen" Umfeld findet), ein charakterschwaches Auftreten hat. Mancherorts tönt es: „Der Schlüssel um das Heilkräftige zu manifestieren, liegt Im Mund der Weisen Alten“ – der Einfluss aber sogenannter 'Weisen Frauen' stagniert (durch "nervliche Anspannung" ausgepowert); genau hier muss der Dialog »Heilung von Planet Erde« gestärkt werden und es braucht nicht nur ein Maß von 10.000 Frauen, dass ein Wandel auf Erden beginnt: Korrektur vermittels der 'Strenge heiliggemäßer Frauen' (Geburah) bedarf der geistlichen (Universeller Gottesdienst) und menschlichen (Psychoanalyse) Hilfe spiritueller Männer – was es den Frauen leichter macht den 'Geliebten Herrn' zu ihrer komplementären Inneren Wandlung wiederzuerinnern.

So ist das Wort stets Spiegel des Schweigens, so ist der Mythos Spiegel der Seele (Jean Gebser)
Weibliche Intuition spricht: „Durch mystische Kraft wirke ich, um die Männernatur dazu anzuspornen, sich immer höher zu entwickeln und durch geistige Innere Schöpfung der Welt zu helfen, Vollkommenheit zu erreichen: durch Mich!“ Und wie das mythische und das mystische Nach-Innen-Sehen und Nach-Innen-Hören des Weiblichen der Spiegel des geistig-schöpferischen Männlichen ist, so ermöglicht vorderst blinde Männlichkeit den sehenden Frauen ihre Sprache: „Durch unseren schweigenden intelligenten Einfluss in der Schöpfung, handelt nun Weiblichkeit nicht mehr falsch!“ dies ist den Brüdern Gewissheit. Im Verstehen und Erfahren der Heiligkeit der Weiblichkeit als 'Die Frauen' liegt das Erkennen der humanen Natur der Männlichkeit, welche das Gesetz der Schöpfung enthüllt.

Männer sollten in Spiritualität ausgebildet sein, weibliche Sexualität zu befreien; doch im Eros, der verlangt und sich selber bestätigen will, 'begraben Tote ihre Toten' (Matthäus 8:22). Dass weibliche Heilkraft im Berufsleben fruchtbar werde, dazu braucht es den selbstlosen männlichen Geist; fehlt dieser, macht die verleugnete, unterdrückte Seelennatur der Frau sich geltend „Ich kenne deine Werke; dem Namen nach lebst du, aber du bist tot. Weil du weder kalt noch warm bist, sondern lau, so will ich dich aus Meinem Munde speien (Offenbarung 3:16).

Spiritualität vermag Persönlichkeit und Charakterbildung lehren, aber sie kann niemals lehren, wie man mit Kunst und Poesie Ethik instrumentieren soll, weil die Instrumentation eines von den Bildern der Seele des Großen Werkes selber darstellt. 'Instrumentation ist eine Schöpfung und Schaffen, daher ist sie ein Geheimnis, das unmöglich weiterzugeben ist; und wer es besitzt, soll es mit Religiosität bewahren und niemals versuchen, es zu erniedrigen, indem er es zu einer Reihe angelernter Rezepte oder Vorschriften herabsetzt' (Nikolai Rimski-Korsakow, Grundlagen der Orchestration). Das Denken des Universums muss sich von der Essenz einer tiefen Intelligenz des Kosmos durchdringen lassen, Ihre noch nicht realisierten Absichten erratend so ausführen, dass die vom Universum selbst geborene Sehnsucht – die Emotion hinter der Bewegung der Sterne, die als Grundprinzip des Werkes gegeben ist – in die Sprache der Religion übertragen, gleiche Emotionen in den Menschen aufweckt und so das Stimmen von Seelen anstatt von Instrumenten vollendet.

Der Universale Geist, der aus der Einsamkeit Seiner göttlichen Einheit wiederkehrende humane 'Christus', mit seinen religiösen Doppelgängern [Sankt Peter und Sankt Paulus], sowie symmetrisch wirkende, in die geistigen Himmel 'aufgenommene Marien', Mutter und "Schwester" [siehe dazu: Euronyme; griechisch: 'die weithin Geltende', die sich selbst gebildet hat, die auf dem Wasser tanzt; d.h. ihre sieben Zentren als planetarische Power entfaltet hat], mit ihrer spirituellen Doppelgängerin, 'die Jungfrau' [mythologisch: Iris, goldgeflügelte Gottes-Botin; sie tritt ein für die Gleichberechtigung der Frau in ihrer spirituellen Disziplin], sind die universalen, extrakulturellen Archetypen (Epheser 4:11-12) unserer Erde. So ist 'Maria' der Spiegel für das Gewissen jedes Mannes, in den er mit den Augen der Seele schaut, und danach weiß, was er tun soll; und der 'Wiederkehrende Christus', Erzengel der Elemente, ist sein 'Omega', Notre-Dame: die Botschaft der Heiler, Lehrer und Propheten, die die geistige Regierung der Welt bilden, der "Ein-Klang der Glocke", die prophetische Eingebung und die Warnung, 'Spiritus Sanctus', die Zeugung aus Gebet in Kontemplation und mystischer Ekstase. Dann wird Liebe zur 'überschattenden Kraft', in der SIE zur Gaia-Symphonie wird, zum Tempel der 'Liebe, Harmonie und Schönheit'. Ethik ist kein "Problem-Lösen", auch kein "Opfer-Kelch", sondern Schale des Schenkens.

Vom Brotofen der Weisheit  Die Große Mutter ist das allumfassende schöpferische Prinzip einer universalen Kultur. Wenn Genien-Intelligenz, die enthaltende Saat des Menschheitsepochen umspannenden Geistes, sich im vibrierenden Nährboden der kosmischen Natur widerspiegelt, gestaltet der Mutterschoß 'Künftige Dinge' und es erregt sich die poetische Vision, das Schöpfungswerk 'Paralleluniversumsbibliothek': kosmische Religion zur kulturellen Menschheit ersteht… der Poet ist verschwunden! Die Große Mutter – Licht der Weisheit, ganz von Intelligenz durchdrungen – sendet durch all Ihre Sinnestore Strahlung in den umgebenden Raum und es erhebt sich als Das Einig Wesen, zur Sprache erfüllt, der Ozean der Weiblichkeit, weiter als der Horizont, »das Gemeinschaftliche« zu begründen.

Die Seele einer Frau, in der sich die Große Mutter spiegelt, muss frei sein und ledig aller Bilder; denn wo sich irgendein Bild in dem Spiegel zeigt, da vermag die Seele das Bild der Großen Schöpferin nicht aufzunehmen. Gar manche Frauen, die in bildhafter Weise, z.B. in Kontemplation der Maria, sehr bewandert sind und große Freude an solcher Übung besitzen, haben keinerlei Zugang zur Innerlichkeit ihrer Seele; indem sie zu sehr bei den sinnlichen Bildern verweilen und im Gemüt dabei verharren, kommen sie nicht vorwärts in ihr Wesen, können nicht in den Grund hinaufbrechen, wo ihnen 'lebendige Wahrheit' leuchtet. Denn man kann nicht zwei Herren dienen: dem Gemüt und dem Geist. Solange Frauen mit sakraler Imagination, oder auch schmerzlichen Traumen, beschäftigt sind und damit umgehen, werden sie nie Selbstwertgefühl erlangen. (Johannes Tauler, Von den Bildern)

Vom Fest der Heimsuchung 'Herz und Mund und Tat und Leben' (BWV 147)
Männer, die nicht religiöse Erfahrungen in den Regionen von Geist und Seele machen, bevor es sie mit spiritueller Erfahrung in die Eros-Regionen ihres Seins drängt, ziehen aus diesen Erfahrungen Schlüsse, die sie für die Wahrheit halten; zweifelnd, dass sich eine höhere Intelligenz in der Welt kulturell offenbart, lieben sie Iblis (Sure 2:34) – sich selbst.

 

 

V.  Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design


Gottes allmächtiges Sein und Seine Persönlichkeit lassen sich mit Gottes Namen verherrlichen; jedoch werden Männer nicht seelenvoll, indem sie sich ihre Demut hersagen; durch imaginative spirituelle Praxis demütig zu erscheinen, führt in aller Bescheidenheit letztlich doch zu Gottes Stolz – nicht zur Humanität Gottes Weiblichkeit zu dienen.

'Als ich mich in schnellem Flug von den materiellen Körpern entfernte, gelangte ich zu dem reinen und glücklichen Geist. Mit dem Auge des Geistes erblickte ich geistige Wesen. In jeder Sphäre und jedem Stern sah ich einen Geist. Als ich mich aber noch höher erhob, leuchtete mir der Glanz des Erhabenen; als das Leuchten stärker wurde, verschwand die Individualität, nur Gott existierte noch, und es gab keine Spur mehr von mir. Ich behielt weder Intellekt noch Erinnerung noch Geist; Ich entdeckte, dass all meine Geheimnisse nur Schatten waren. Dann kam ich zurück zur Engel-Intelligenz und von diesen Intelligenzen zurück zum Geist, und so schließlich wieder zu Körpern, die mich riefen (aufforderten).' Azar Kayván, The Dabestan-e Madaheb, School of Manners - Der Kelch des Kay Khusraw

'O alles durchdringende, verborgene, einheitliche Substanz! Du strahlst aus dir selbst. Du bist der Urgrund aller Namen und Formen. Du bist eins ohne zweites. Dein Ruhm ist unaussprechlich. Du bist die Quelle aller Wissenschaften, Weisheit und Schönheit.

(I) Gib mir Frieden, Hingabe und die Kraft, Versuchungen zu widerstehen und diesen meinen Feind und Dieb, meinen Geist, zu kontrollieren. Mach, dass ich meinen Körper zum Dienst für Dich gebrauche. Immerfort Deiner gedenkend lass mich Dein sanftes und liebevolles Angesicht erschauen! / Ja, meine Selbsthingabe ist unvollkommen und nicht ernsthaft. Mein Herz ist härter als Feuerstein, Stahl und Diamanten. Nicht eine Träne kommt aus meinen Augen. Lasse mich in Einsamkeit weinen, Du, mein erhabener Herr.

(II) O Du mein Lehrer, O Du meine Lehrerin unendlicher Weisheit – schenkt mir den Segen, unermüdlich den Kranken, Armen und Gequälten zu dienen, mich nicht Bösem zuzuwenden, niemals zu lügen und nicht dem Begehren zu Sinnesobjekten zu erliegen. Du, mein Vater, O Du meine Mutter. Ich bin in Dir, und Du bist in mir. Ich bin Der, den ich liebe, und Der, den ich liebe, bin ich. / Dein Licht – erhelle meinen Verstand. Deine Liebe – erfülle mein Herz. Du bist Barmherzigkeit, erfülle mich mit Barmherzigkeit. Herr, Du bist Frieden, erfülle mich mit Frieden. Du bist Glanz, erfülle mich mit Glanz.

(III) O Herrin, Du bist der Strom, Du bist die Wolke, Du bist der Ozean, Du bist die Pflanze. Ich bin der Kranke und Du bist der Arzt. Du bist die Krankheit und Ich bin die Medizin. / Alle gehören der Herrin! Ich tue Ihre Arbeit. Ich bin ein Werkzeug in Ihren Händen. Ihr Wille geschehe auf Erden. / O Herrin! Mache meinen Willen stark genug, allen Versuchungen zu widerstehen, meine Begierden und meine niedere Natur zu beherrschen, meine alten, schlechten Gewohnheiten zu ändern, meine Hingabe umfassend und wahrhaftig zu machen. / Nimm Platz auf dem Thron in meinem Herzen. Verlasse diesen Ort nicht einen Moment. Gebrauche meinen Körper und meinen Geist und meine Organe als Deine Werkzeuge. Und mache mich würdig, für immer in Dir zu wohnen.

(IV) O anbetungswürdige Erde, Menschheit voll Barmherzigkeit und Liebe! Gruß Dir in Demut gebeugt. Dein ist unser Wesen, Wissen und unsere Seligkeit. Im Innern aller Wesen wohnst Du. Allgegenwärtig bist Du, allmächtig und allwissend. / Gib Du uns ein verstehendes Herz, unser ausgeglichenes Gemüt, unser Vertrauen, unsere Hingebung und unsere Weisheit. Menschheit, gib Deine geistige Kraft, Versuchungen zu widerstehen, Denken und Wollen zu beherrschen. Befreie uns von Eigensucht und Gier, von Zorn und Hass, wie wir Dich befreit haben. Erfülle unser Herz mit allen göttlichen Tugenden. – Dann lass uns Dich erschauen in Deinen heilbringenden Namen und Gestalten. Lass uns Dir dienen. Lass uns allezeit aller Menschen gedenken. / Lass uns stets Deine Herrlichkeit singen. Lass uns in der Menschheit bleiben allezeit. Darum bitten Wir Dich. Amen.' Nach Sivananda, A Textbook of the Psychology & Practice of the Techniques to Spiritual Perfection

Grundlagen der Ethik  Wir sind so veranlagt, dass Wohlstand uns leicht den Charakter verderben kann. Als Folge davon fällt es uns immer schwerer, mit Problemen fertigzuwerden, wie sie jedem von uns gelegentlich begegnen. Welche Möglichkeiten stehen uns offen, wenn wir auf besondere Schwierigkeiten stoßen? Wir können uns von ihnen überwältigen lassen; das ist das eine Extrem. Dem anderen geben wir nach, wenn wir das Problem einfach ignorieren und stattdessen etwa einen Ausflug machen oder in Urlaub gehen. Die dritte Möglichkeit besteht darin, uns der Situation direkt zu stellen. Dazu gehört, dass wir sie untersuchen, sie analysieren, ihre Ursachen klären und herausfinden, wie wir am besten mit ihr umgehen. Obwohl diese dritte Möglichkeit uns kurzfristig noch zusätzliche Schmerzen bereiten kann, ist sie den beiden anderen Vorgehensweisen eindeutig vorzuziehen. Wenn wir ein Problem zu vermeiden oder zu verdrängen versuchen, indem wir es einfach ignorieren, zu Alkohol oder Drogen greifen oder gar ganz bestimmte Formen der Meditation oder des Gebets als Fluchtmittel benutzen, weil uns das eine kurzfristige Entspannung verspricht, dann bleibt das Problem trotzdem bestehen. Auf diese Weise drückt man sich einfach vor der Angelegenheit, aber man löst sie nicht. (Tenzin Gyatso, S. H. der XIV. Dalai Lama, Das Buch der Menschlichkeit, Eine neue Ethik für unsere Zeit, Bastei Lübbe 2000).

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ So ist dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu verstehen. Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Das Unterbewusste [Spiegel der Seele] ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins ist es befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk, nichts Weiteres nach diesem hier‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Samyutta Nikáya, III. Buch Khanda-vagga, 22. Khandha-Samyutta 45 'Vergänglichkeit')

Was müssten Frauen, wenn sie nur könnten? – Sittlichkeit und Dharma lehren, indem sie sich dazu bringen, der geistige reine Spiegel der eigenen 'Emotion der Freiheit' von Konditionierung zu sein, so dass die Jungfrau frohlockt: „Bei euch ist die Quelle des Lebens, in eurer Emotion gedeihe ich zur lebendigen Seele!“ In welchem Licht könnten Frauen auf Erden wandeln? – Im Lichte Einer Transpersonalität Gottes, in anderen (!), welche durch die von ihnen gegebenen Gebete [Waza’if] 'hervorscheint, durch das, was erscheint' zur Lobpreisung: „Mein Herr und mein Gott, von Angesicht zu Angesicht erschaue ich mein Licht!“ (Psalm 36,10). 'Die Hände liebender Mütter kochen die eigenen Kinder; sie dienen ihnen als Speise beim Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes' – diese Worte sind so zu verstehen: das so gebrechliche Tun der Frauen, die nicht das starke Mark der ‚Seele im Herrn‘ besitzen, die sich im Feuer des Heiligen Geistes nicht durchgekocht haben, sie gehen in Eigensinn zugrunde in ihrer Seele' (Hildegard v. Bingen, Das Buch der Lebensverdienste). Die in Arroganz und sturer Unwissenheit sich als „fleißig“ bezeichnen, können niemals die Furcht verbergen, die man verspürt, wenn man sie sieht.

Epiphanias und die Sternendeuter (Melchior, Balthasar, Kaspar) Daniel 3:24-92, Psalm 2:10-11
Zwischenmenschliche Probleme durch Meditieren und untransfigurierte weibliche Lust lösen zu wollen, bedeutet vielfach, dass Probleme anstatt gelöst, nur verdeckt werden – was sich in Konflikten, Machtspielen und sexuellen Heimlichkeiten niederschlägt; denn sehr leicht und gut bilden Männer ja das nach, worin sie erzogen wurden. Daher braucht es hingebungsvolle Priester der universellen Religion, die gewisse Zustände anprangern: was für 'den alten Melchior' ganz leicht zu bewerkstelligen ist; weit schwieriger ist es für 'Balthasar', den spirituellen Psychoanalytiker mittleren Alters, außerhalb der gewohnten protestantischen oder schiitischen Moral, in der Kohärenz der Seelen, Ethik nachzubilden; am schwierigsten ist es jedoch dem noch bartlosen jungen Kaspar, in prophetischer Lehre Frauen die Aristokratie ihrer Seele bei Demokratie des Ego aufzuzeigen. (Timaios 17c-19e)

 

 

W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die Heilige Maria" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.

Wenn Frauen etwas sind, so sind sie personifizierte Übermittler Einer Sittlichkeit, die sich zum Worte melden. Wenn aber im Bewusstsein keine Bereitschaft vorhanden ist, die Große Mutter als 'die Krone' (Kether) anzunehmen, so fließt die Energie derselben in das Gebiet der Affektivität respektive in die Triebsphäre ab; daraus entstehen Affektausbrüche und Gereiztheit, Launen und sexuelle Erregungen, wodurch das Bewusstsein gründlichst desorientiert zu werden pflegt. (Carl Gustav Jung, in: Die Visionen des Zosimos).

Von den Guten, den Würdigen und den Edlen Frauen (Anguttara Nikáya III.142-143)
Frauen, in denen Geldgier und Wut äußerst abgeschwächt sind, erkennen, was Leiden ist. In Frauen, die dazu noch ihre sexuelle Lust und allen kollektiven Hass restlos überkommen haben, ist 'Hysterie' (der Wahn und mit ihm der fundamentalistische Terror) ein für allemal erloschen, sie kehren nie mehr darin zurück. Haben Frauen sogar noch ihr Begehren nach Macht – Eigendünkel, Zerstreutheit und Verblendung – gänzlich überkommen, sind sie im Besitz 'triebfreier Gemütserlösung und Weisheitserlösung'; diese selber erkennend und verwirklichend, vermögen sie, als Personifikation femininer Hoheit, den Kriegen auf Erden Einhalt zu gebieten, indem sie im Dialog gerecht und weise zur ganzen Menschheit sprechen. Diesen »Friedensfürstinnen« gilt unser Sehnen.

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. Männer haben ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen, und auch ein besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist daher zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Doch auch das weibliche Gehirn muss vor einem maskulinisierenden Einfluss geschützt werden, zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft entfaltend, sonst entwickelt sich ein männliches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie nicht praktizieren: 'Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist' (Tauler) – Er, das Universum. Wickler, W., Seibt, U.: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998

eis koiranos estô – unsere Schwierigkeiten können nie ohne mystische Liebe gelöst werden Ohne heiligen Geist ist Männlichkeit, in Furcht und Ausflucht, eine feine Notwehr gegen 'Kultur als Religion', etwas wie Feig- und Falschheit – eine Schlauheit gegen die Frauen. Jede Frau ersehnt sich Vereinigung, Er aber wünscht Trennung (Johannes 20:17); geben wir auf, was wir uns gewünscht, erfüllt sich Unser Wunsch – und es entsteht: eine Neue Erde.

'Das persönliche Bewusstsein wird in das Planetarische Gewahrsein übertragen' (Buddha); während Frauen zu sehr feinen Empfängerinnen des Universums werden – als bewegliche Allmacht in ihrer Wirkung gegenüber empfindsamer als die in sich ruhende Männlichkeit.  

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'Der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (nach Buddha: Satipatthana; nach St. Teresa von Ávila: la mortificación = der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von einer mystischen Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob Heilige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.

Die Natur der Großen Mutter spricht lauter als der Ruf vom Minarett

Die Sonne spricht zum Mond: Weder Meine Erde noch Mein Himmel vermögen Mich zu fassen, denn im Herzen Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung. Und du dachtest, du seiest der Beobachter – der wahre Zeuge ist Mein Licht in dir. Und so wirst du nun dein Leben in die Hand nehmen und es mit unendlicher Sehnsucht den Sternen zu Füßen legen.

Weder nach innen noch nach außen gerichtetes Bewusstsein, noch beides zusammen, noch ein unkultiviertes oder ungezähmtes Frausein, weder wissend noch unwissend, unsichtbar und unbeschreiblich, und nicht greifbar, frei von Besonderheit, unvorstellbar und undefinierbar. Das Bewusstsein Gottes Weiblichkeit – absolut still, zeitlos, friedevoll, glückselig; und damit 'das zur Ruhe gekommen sein' aller verwandten Existenzen.

Von der Seelen-Zeit der Männer zum Weisheits-Raum »Weiblichkeit«  Eine seelenlose Spiritualität greift das Beziehungssystem Einer Menschheit an, fordert Ehrfurcht statt Aufklärung, und so verschwimmen Wahrheit und Lüge: 'Der göttliche Wille' veranlasst Dinge, deren Ursache Frauen nicht ergründen können. Seelen-Zeit (orthodox: »Geist des Herrn«) vermag allerdings Krankheiten zu heilen, welche Frauen 'aus verborgenem Grund' befallen hat. Seelen-Zeit transfiguriert in Ein Bewusstsein, das die Ursachen des ursprünglich falschen Ausgangspunktes von Religion erkennt; auch erhellen sich Gründe, die zu Exkommunikation und nationalistischen Patriotismen, wie Ausschließung und Völkermord, geführt haben. Gar mancher Engel betrachtet Interreligiöse mystische Spiritualität als seine Hauptaktivität – doch ist Kultur und nicht Spiritualität die Antwort auf den Schrei der ganzen Menschheit.

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung [Antimaterie] und persönliche Entfaltung [Materie], nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall.

'Es gibt listige Schläue, sie ist ungerecht, und mancher verstellt sich, um Rechtschaffenheit vorzutäuschen, andere gehen gebeugt und traurig einher, doch ihr Inneres ist voll Tücke, sie schlagen den Blick nieder und stellen sich taub; wo sie nicht durchschaut werden, treten sie gegen dich auf. Am Aussehen erkennt man den Menschen, am Gesichtsausdruck erkennt ihn der Weise; die Kleidung des Menschen offenbart sein Verhalten und die Schritte des Menschen zeigen, was an ihm ist. Gib dem Gesetz des Höchsten Raum, doch richte nicht Menschen mit Gesetzen, die zur Zeit ihrer Tat nicht die ihren waren.' Sirach 19:25-30.

Mischkan – Vom Heiligtum der Erde und seinen Goldenen und Silbernen, Kupfernen und Eisernen Regeln  Frauen haben einen Auftrag: Seelen-Zeit nur von denjenigen Männern anzunehmen, deren Wesen zu freiwilliger Spende der inneren, freien Zeit naturbewegt ist; d. h. die aus ganzem Herzen und aus willigem Selbst, Frauen ihre Kommunikation ermöglichen und damit Beziehung. Tatsächlicher Widerspruch jedoch besteht nicht, denn es liegt in der Natur jedes 'guten Mannes', dass er für den Zweck einer friedvoller menschlichen Gemeinschaft aus vollem Herzen willig beisteuert. Die 'guten Frauen' (vgl. Sure 24, Das Licht, Vers 26) müssen lediglich den passenden Schlüssel zum Herzen jedes einzelnen Mannes finden; wenn richtig angesprochen, agiert jeder 'gute Mann' {jehudi} mit seiner Wärme und steuert großzügig bei – jeder seinen charakterlichen Umständen entsprechend.

The Cultural Creatives als Archetypen 'Rama, Krishna, Shiva, Buddha'  Welcher nicht im Gemeinwesen sieht, ist Buddha, das charismatische Hal-El-Hu-Ya des spirituellen Meisters in 'Waldeinsamkeit'. Ein Heiler von Psychosen, der alleinig im Dialog 'tavistock working conferences' schweigt, ist Rama; und welcher nicht all der Leute ihren Diskursen zuhört, weil 'Hirte und Lehrer' (Epheser 4:11), ist Shiva. Wer die Weisheit der Großen Mutter vernimmt, die Göttin sieht und die überlieferten Geheimnisse entschlüsselt, dieser ist Krishna.

Allgemeine Menschenrechte – Von herrenlosen Frauen (Weiblichkeit nicht im Herrn)
Gewissenhaft (un)gläubig gehorchen Frauen: „O mein Mann, your true sense of strong intuition, that should not be ignored: Let me do Thy will, Allah! zu Sex, Tao, Tantra.“

Von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fevronia (N. Rimsky-Korsakov)
Wenn der Genius seinen Schöpfer sieht 'wird durch das Licht der inneren Beschauung das Innerste seiner Seele so in Gott ausgedehnt, dass es über die Welt und über sich selbst hinausgehoben wird; im Lichte Gottes über sich selbst hinaus entzückt, erweitert seine Seele sich in tiefsten Inneren' (Gregor, Dialoge II); weißer Nebel deckt sein unvollkommenes, kleines Selbst zu und Planetarisches Gewissen strömt ihm auf. Seine Seele schaut aus erhöhten Zustand unter sich hinab 'wie süß das Mondlicht über den Hügeln schläft' (Eric Malpass) und 'begreift mit einem Mal, wie klein das ist, was er im erniedrigten Zustand nicht zu begreifen vermochte' (Gregor, ebenda). Da schaut er die Größe des vollkommenen Wesens. Sie spricht: 'Sag, wer ist dein Herr!' Er antwortet: 'Du bist mein Herr.'

Vom heilenden Einfluss der Seele der Männer auf die Wunde 'Weiblichkeit'
Ethik lässt sich nicht erreichen, indem wir unser Denken durch spirituelle Meditation wegwenden oder unsere Gefühle zwingen ein imaginiertes Objekt religiös anzubeten oder gar direkt 'Die Liebe, Den Liebenden und Die Geliebte' kontemplieren. Denn in der Zwischenzeit wirken all die aufgerührten Kollektiv-Emotionen in uns, die wirklich Schrecken erregen können. Es gibt Dinge, die zu qualvoll sind, als dass wir uns einfach ihnen stellen könnten, infolgedessen begraben wir sie im Unbewussten und dort nagen sie und verursachen eine dauernde Wunde, die sich immer mehr vertieft und schlimmer wird: wir erkennen nicht, wie das Charakter und Persönlichkeit beeinträchtigt, indem es uns bitter, zynisch macht! Es ist keine gute Idee, das alles einfach ohne es zu berücksichtigen durch Beten oder Meditieren zu umgehen und zu verdrängen. Wir müssen uns dem stellen. Man heilt eine Wunde, indem man den Verband abnimmt und sie reinigt. Das ist natürlich schmerzhaft, aber es muss an die Oberfläche kommen; anstatt es außer Acht zu lassen, nur weil man ihr nicht ins Gesicht sehen kann. Um sich den kollektiven Wunden zu stellen, reicht es nicht, sich nur damit zu konfrontieren – was bedeutet, nur dahin zurückzukehren, wo man vorher war; wir müssen begeistert und inspiriert sein. Frauen brauchen geistlichen und geistigen Beistand der Männer: nur in echtem wahren seelischen Beistand ist Heilung, welch solch tiefgehenden Schmerz verursacht, möglich.

Dialog-Führung Wenn der göttliche Blick (vormals erotisierter Männer) Sprecher und Zuhörer und Worte im Laufe eines Dialoges harmonieren, dann kann sich deren Sinn der Liebe deutlich entfalten: die Rede der Frauen wird bedeutungsvoll sein, nicht widersprüchlich, sondern vernünftig, nicht zu lang oder zu kurz, logisch, milde, zweifelsfrei, freundlich, heiter, wahrhaft, heilsam, schön, vollständig, tiefgründig, ausdrucksvoll, verständlich, glaubwürdig und wirkungsvoll; sie werden nicht mehr aus Begierde oder Zorn, Furcht, Verlangen, Gemeinheit, Täuschung, Scham, Mitleid oder Stolz sprechen.

Gott spricht zum Menschen: „Ist Liebe ein Vergnügen, ist Liebe eine Belustigung? – Nein, Lieben ist ein beständiges Sehnen, Lieben ist das unermüdliche Ausharren, Lieben ist ein geduldiges Hoffen, Lieben ist willige Hingabe, Lieben ist fortwährendes Achten auf Freuden und Missfallen des Geliebten. Denn Lieben ist Ergebung in den Willen dessen, dem unser Herz gehört. Die Liebe lehrt den Menschen: Du – nicht ich. Liebe, die vergeht, ist der Schatten der Liebe; die wahre Liebe ist ohne Anfang und Ende.“ Hazrat Inayat Khan, Gayan – Vadan – Nirtan, 'Die Göttliche Symphonie', Alapas (Aphorismen).

Das Werden des Feuers vollzieht sich mit Widerstreit, mit Erregung und Unruhe und in der Zeit; die Geburt des Feuers aber und die Lust ist ohne Zeit und ohne Ferne. Gott ist Ursprung und ist Lust und Liebe, Er gebiert mich als sich und sich als mich und mich als sein Wesen und seine Natur, so bin ich dieser Sohn und kein anderer. Alles Gute, was alle Heiligen besessen haben, und Maria die Gottesmutter, und Christus gemäß seines Menschtums, das ist mein eigen in dieser Natur. (Meister Eckehart, Liber benedictus / Lukas 12:49; Exodus 3:2).

 

 

X.  Gebete
 

Entflammt vom erstrahlenden Blitz der Liebe – dem Willen zu dienen – sind wir Tröster
„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seidt umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seidt umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Aus Beethovens Neunter Sinfonie, Hymne der Europäischen Union und des Europarates [Te Deum]


„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und auf den rechten Weg zu führen. Amen.“ Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des dreifaltigen Gottes, Hildegard von Bingen


„Erhabene Große Mutter, ich erhebe mich in Deinen unendlichen und ewigen Garten. Heilig ist die Göttin, heilig ist die Große Mutter, heilig ist der immerwährend Eine, der Unsterbliche... der von der Jungfrau Geborene, erbarme dich unser, der gekreuzigt wurde für uns, erbarme dich unser, der vom Tod auferstanden, erbarme dich unser!“


Gebet der Wölfe  
„Wir kennen unser Los und wir sind keine Menschen, wir sind Dynamit. Und mit Alledem ist Nichts in uns von Religionsstiftern – Religionen sind Pöbel-Affairen, wir haben nötig, uns die Hände nach der Berührung mit 'katholischen Frauen' zu waschen ... Wir wollen keine "Gläubigen", wir sind zu boshaft dazu, um an uns selbst zu glauben, wir reden niemals zu den 'Frauen im Dialog' ... Wir haben eine erschreckliche Angst davor, dass man uns eines Tags heilig spricht: ‚Wir wollen keine Heiligen sein, lieber ein Hanswurst, denn es gab nichts Verlogeneres bisher als Heilige‘ – das redet aus uns die Wahrheit. Unsere Wahrheit ist furchtbar: Umwertung aller Werte: das ist unsere Formel für einen Akt höchster Selbstbesinnung der Menschheit, der in uns Fleisch und Intellekt geworden ist.“ 'Warum ich so gute Bücher schreibe, Warum ich ein Schicksal bin.', Friedrich Nietzsche, Ecce homo


Zum IS-Terror gegen Sufis
  „Viele mögen dem Propheten folgen, nur wenige begreifen sein Ideal“  Was meinte Mohammed mit „Ich bin die Stadt des Wissens, Ali ist das Tor!“? – für Männer gilt es: durch Spiritualität zivilisatorisch-friedfertig werden (Sure 68,9-14; Johannes 10:9).


'È tutto amore! Chi a una sola è fedele, verso l'altre è crudele.' (W. A. Mozart, Der bestrafte Wüstling – Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni) – dies ist nicht gesagt den Don Giovannis.
Der erhabene Sinn der Ehe ist weder nach Belieben auflösbar, noch zu schließen (Matthäus 19:6).


„O Du, die gegangen ist, gegangen an das andere Ufer, Du vollkommen ans andere Ufer Gegangene, O Erleuchtung, Heil!“ (Maha-Prajna-Paramita-Hridaya-Sutra). 'Da Liebe immer nach Gegenseitigkeit strebt, ist sie auch die Weise, wie der Mensch sich Gott annähern kann' (Johannes vom Kreuz): 'Lady Ellhorn, gib mir von deinem Holze, und ich gebe dir von meinem, wenn ich einst zu einem Baume werde' (Scott Cunningham's Magical Herbs, 2000).


Vom heilbringenden Intellekt der sich tadelnden Seelen 
Die ungebärdige Seele ist das Ego jener gewöhnlichen Männer, welche die Auswirkungen des Geistigen Kampfes auf Erden immer noch nicht zu spüren glauben. Es muss die Wirkung des dhikr einen Mann durchdringen, dass er 'wie das Licht in einer verdunkelten Wohnstatt entzündeten Lampe' (Sure An-Nur) ist; sodann tritt das auf, was der Qur'an als 'Stufe der tadelnden Seele' (Sure 75,2) beschreibt. Das Maskuline bemerkt, dass seine Wohnung, sein Herz, von Kehricht und Getier – Hunde, Schweine, Tiger, Esel, Stiere, Elefanten und allem Tadelnswerten – angefüllt ist; dhikr bemüht seinen Mann, diese hinauszuwerfen, damit die Wohnung bereit werde, das Licht des dhikr als Katalysator für den Schöpferischen Geist aufzunehmen, was der Beginn zum Sich-Auftun der 'Seele im Frieden' ist. Sind Frauen komplementärerseits ihres Selbst bewusst geworden, dergestalt auch sie sich tadeln, dass die reine Weiblichkeit auf der Seite ihrer rechten Wange in Gestalt rötlicher Sonne [Morgenröte] erscheint, und Wärme spürbar wird, sichtbar bald neben dem Ohr, bald der Stirn gegenüber, bald über dem Kopf [Vernusstern] – dann sind Sich Tadelnde Seelen das Einig-Wesen-Intellekt, das der Menschheit die Abwesenheit von Krieg bringen kann. (Henry Corbin, Visio Smaragdina).


Materielle Sinne, selbst wenn diese spirituell sind, können Namen und Form, Qualitäten wie Kapazitäten des Herrn nicht schätzen. Ist konditionierte Weiblichkeit zu ihrem Seelen-Wesen erweckt und leistet Dienst, indem Sie »das Wort« gebraucht, um Seinen Namen zu verherrlichen; dann ist ihre Sprache geläutert – und sogleich wird man verstehen, wer Er wirklich ist.
Sri Chaitanya Charitamrita, Madhya-lila 17.136, 'Die Verherrlichung Seines Namens'


„Was ich schreibe, schaue und höre ich in der Vision. Und ich sehe die Vision einzig in meiner Seele. Mit offenen äußeren Augen sehe ich, höre ich und weiß gleichzeitig – wie in einem Augenblick erlerne ich das, was ich weiß. Die Worte, die ich schaue, sind nicht wie die menschliche Rede, sondern wie eine schwingende Flamme und wie eine Wolke in reiner Luft bewegt. In diesem Lichte sehe ich zuweilen ein anderes Licht, das mir das lebendige Licht genannt wird. Und da ich es schaue, wird alle Traurigkeit und alle Not von mir genommen, also, dass ich alsdann die Sitten eines einfältigen Mägdleins, und nicht einer alten Frau habe. Meine Seele aber entbehrt zu keiner Stunde des zuvor genannten Lichtes, das der Schatten des lebendigen Lichts genannt wird; darin schaue ich, was ich oftmals rede und was ich antworte, wenn man mich nach dem Blitze jenes lebendigen Lichtes befragt.“ (Die 77-jährige Hildegard von Bingen in einem Brief an ihren Sekretär, den Mönch Guibert von Gembloux; in: Martin Buber, Ekstatische Konfessionen, Diederichs, Jena 1909, S. 50-53).


Wie Gott nicht nur das Objekt männlicher Erkenntnis ist, so ist auch die Große Mutter im Erkenntnisvorgang der Frauen zugleich Subjekt, das das Erkenntnismedium des Lichtes sowie weiblicher Erkenntnisprozesse trägt; und wie eine Woge im Meer, so kommt die Sprache im Erkenntnisprozess dialogisch auf die Frauen zu. Der Spiegel der Seele fungiert dabei als Vermittlungsinstanz vom Geschauten zum eigenen Gewissen. (nach Rebecca Milena Fuchs, Zur Anschauung von 'Leben' bei Hildegard von Bingen, 2016 Walter de Gruyter, Berlin/Boston).


Zeit und Raum  Schönheit ist: an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit in Harmonie mit Menschen zu sein. Das Buddha-Ideal mag in einem Retreat-Gelände schön sein, in einer Beziehung wird es Weiblichkeit in tiefe innerliche Zerissenheit führen, in ein Leben, das mit Ehrgeiz beginnt, und mit Trennung endet; das Bodhisattva-Ideal kann bei Frauen zu bestimmten Zeiten schön genannt werden, beständige weibliche Selbstlosigkeit ruft jedoch unterbewussten Verdruss in den Ehen hervor – was in der Welt militärische Konflikte auslöst; und dass Mütter sich in Schönheit in Küche und im Hausgarten pflegen, muss, zur Gewohnheit kristallisiert, im Alter psycho-physische Erkrankungen bewirken.


„Es genügt nicht, sich die Heiligen vorzustellen, man muss in das Wesen der geistigen Lehrer eintreten, in sein Bewusstsein und seine innere Stimmung gelangen, anstatt sich auf ein Bild zu konzentrieren. Stellen Sie sich jetzt vor, dass Sie in das Bewusstsein von Buddha eintreten, von Christus, von Mohammed, von Krishna, von Shiva – stellen Sie sich vor, was das bewirkt! Sich Jesus am Kreuz vorzustellen, Buddha unter dem Baum sitzend oder Shiva mit einer Kobra um den Hals… das ist nur ein Bild. Aber um in der Lage zu sein, die Universelle Botschaft der Spiritualität des Millenniums zu präsentieren, müssen wir in das Bewusstsein der Propheten und Meister und Heiligen eintreten. Nicht, wie sie waren, nicht wie sie sein könnten, sondern wie sie jenseits der Zeit sind.“ Pir Vilayat Khan


„Lasst uns alle aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzer Gesinnung, aus aller Kraft und Stärke, mit ganzem Verstand, mit allen Kräften und mit ganzer Anstrengung, mit ganzer Zuneigung und mit unserem ganzen Inneren, mit allen Wünschen und aller Willenskraft »Gott den Herrn« lieben, der uns allen den ganzen Leib, die ganze Seele und das ganze Leben geschenkt hat und schenkt, der uns erschaffen hat, erlöst hat und uns einzig durch sein Erbarmen retten wird, der uns alles Gute erwiesen hat und erweist. Unablässig wollen wir alle wahrhaft und demütig an ihn glauben und an ihm im Herzen festhalten und ihn lieben, ehren, anbeten, ihm dienen, ihn loben und benedeien, verherrlichen und hoch erheben, und ihn preisen und ihm Dank erweisen, dem erhabensten und höchsten ewigen Gott, dem Schöpfer von allem und dem Retter aller, die an ihn glauben und auf ihn hoffen und ihn lieben, der ohne Anfang und ohne Ende ist, unveränderlich, unsichtbar, unbeschreiblich, unaussprechlich, unbegreiflich, unerforschlich, gepriesen, lobwürdig, ruhmreich, hocherhoben, erhaben, groß, milde und liebenswert und Freude bereitend und ganz über alles zu ersehnen. Amen.“ St. Franziskus, Gebet und Danksagung


Solidarische Motivation  „Meditation ist jene Möglichkeit, durch die sich das Individuum seiner ständigen und nie abgerissenen Verwobenheit im Universum bewusst werden kann. Durch Überwindung der Ich-Illusion erwächst ohne all unser Zutun eine Selbstlosigkeit, die frei ist von jedem Gefühl moralischer Überlegenheit und Arroganz. Das Mitempfinden und das Mitleid (Mahakaruna), das aus dieser Haltung fließt, ist ein spontaner, natürlicher Ausdruck der Solidarität mit allem Leben und keine ideologisch hochgespielte Emotionalität noch ein Handeln, das durch das Gebot eines Gottes bestimmt wird. So bietet uns die richtig geführte Meditation nicht nur die Möglichkeit, unsere Eingebundenheit in das Ganze – außerhalb dessen wir keinen Bestand hätten – zu erfahren, sondern sie lässt uns auch zugleich bewusst werden, dass wir – wie jedes fühlende Wesen – ein ständig sich wandelnder Brennpunkt sind, in dem sich das Universum seiner selbst bewusst wird.“ Lama Govinda, Lebendiger Buddhismus im Abendland. Vision und Vermächtnis des Großen Mittlers


Das Heilige, das aus Dir geboren wird, wird 'Persönlichkeit Gottes' genannt (Lukas 1:35)
„Spät habe ich dich geliebt, Du Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich Dich geliebt! Und siehe, Du warst im Innern, und ich war draußen, suchte Dich dort – und ich, missgestaltet, verlor mich leidenschaftlich in die schönen Gestalten, die Du geschaffen. Mit mir warst Du und ich war nicht mit Dir. Die Welt hielt mich lange von Dir fern, denn noch nicht warst Du in meinem Herzen, ehe ich Dich lernte in Gottes Vision. Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit; schillernd erglänzend schlugst Du meine Blindheit in die Flucht. Auf einmal wehtest Du, und ich schöpfte Atem, atme zu Dir auf; ich kostete Dich, dass mich hungert und dürstet. Du berührtest mich mit Weisheit und ich entbrannte in Deiner Schöpfung.“ (nach Augustinus). „Große Mutter, lehre uns, dass wir wie Heilmittel Brot backen, als das Symbol 'des Wortes, das aus dem Munde Gottes kommt'. Lass dieses Brot uns die Fähigkeit geben, Deine Weisheit in allen Herzen zu erwecken.“


„Einem Vollendeten kommt nicht in den Sinn: „Ich muss die Gemeinschaft führen, oder die Gemeinschaft muss mir folgen“ ... Deshalb seid euch selbst das Licht, seid euch selbst die Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht, habt die Lehre als Licht, habt die Lehre als Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht.“ (Mahāparinibbānasutta, Dīghanikāya Sutta 16 II)


O Herr, die Menschen der Welt werden von allen nur denkbaren Sorgen geplagt – sie sind ständig in Angst. Sie versuchen immerzu, Besitz, Körper und Freunde zu schützen; sie sind von Klage und ungesetzlichen Wünschen erfüllt; sie betrachten so viele Dinge als ihr persönliches Eigentum und gründen gierig all ihre Vorhaben auf die vergänglichen Auffassungen von "mir" und "mein". Solange sie nicht bei Deinen sicheren Lotosfüßen Schutz suchen, werden sie weiter von solchen Sorgen gequält.
(Srimad Bhagavatam III.9.6)


Kol Nidre – breaking all vows at the day of atonement  Buddha, Tathagata, broke the law of fasting when he accepted to eat the bowl of rice and milk offered him by a woman; he broke the law of silence by answering the question of his disciples by saying 'I have found the way to liberation, have I ever spoken to you thus before'; he broke the rule in which he discovered the cause of Avidya that is the fall from Vidya (the spiritual knowledge) which means omni-science by investigating thinking in 'knowledge gained without the experience'. Buddha broke his most paramount principle according to which everything is conditioned, and found freedom from conditioning – and become human: Love is God. And what is God? God is love.


Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, es ist nicht, was er sagt: es ist Seine Atmosphäre, es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. – Wenn Sie Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern lassen, um Shiva zu besuchen, wie er im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen, während Sie noch immer von Abhängigkeiten behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [das Verschwinden von Verführen]
. – Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, der Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama, um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt er seine animalische Natur in den Dienst seiner himmlischen Natur [Agape: die Stimme der Stille im Dialog – das Bündnis der Treue besiegt des Eros Dämon]. Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004


„Das erfuhr ich unter Menschen als Wunder größtes, dass Erde nicht war, noch Himmel darüber, Nicht irgend ein Baum noch Berg nicht war, noch irgend ein Stern noch Sonne schien, Noch der Mond nicht leuchtete noch das gewaltige Meer. Als da nirgends nichts war an Enden und Wenden, Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes, und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister. Und Gott, der heilige. Du Allmächtiger, der Du Himmel und Erde gemacht hast und den Menschen so mannigfach Gutes gegeben hast, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und den guten Willen, Weisheit und die Klugheit und Kraft, dem Teufel zu widerstehen, das Arge zurückzuweisen und Deinen Willen zu wirken.“ Das Wessobrunner Gebet (das älteste christliche Gedicht in deutscher Sprache)


The Eternal Feminine – Das Erstrahlen der Weiblichen Seite Gottes
„Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, mit der wir das Leben teilen, und die Schöne Mutter Erde, die uns erhält und lenkt“ Lobgesang des Hl. Franziskus von Assisi.

„Ich verehre den Herrn, auf dessen Anordnung hin die Sonne in ihrer Umlaufbahn rotiert. Er ist es, der selbst der Sonne, dem Meer und dem Mond gebietet. Krishna spricht: Ich bin der Sonnenschein und das Licht des Mondes.“ Brahma-Samhita 5.52; Bhagavad-Gita 7.8

In einer Nacht sah ich Gott im Traume. Und Sie sprach zu mir: „Was begehrst du?“ – Was du selbst begehrst, mein Gott! – „O du bist es, den ich begehre, wie du mich begehrst.“ Aber welches ist der Weg, der zu dir führt? – „Wer sich selbst entsagt, kommt zu uns.“

Männer können Männer nicht selbstlos machen, wie weibliches Erbarmen dem religiösen Herrn entspringt, so rührt Selbstlosigkeit eines Mannes von der Liebe zu seiner Frau; d.h. es liegt an den Frauen, ob sie mit Sex und Verliebtheits-Eros Männer in deren spiritueller Macht unterstützen, die Welt in einen Krieg zu stürzen, oder ob sie in der Schönheit ihrer Seele in der Liebe der Großen Mutter und Harmonie der Großen Göttin, Schöpfung sind.

 

 

Y.  L'Universel – Intertextual Human Experience


Die Gesänge des Rigveda, Erster Liederkreis, Lieder des Madhucchandas I.95  'An Agni'
„Zwei ungleiche Kühe wandeln, einem schönen Ziele folgend; eine um die andere säugen sie ihr Kalb. Während es bei der einen goldgelb ist, seinem eigenen Triebe folgend, erscheint es bei der anderen hell in schönem Glanze. / Ihn, der ein scharfes Angesicht hat, bei den Menschen von selbst Ansehen genießt, Den strahlenden führen sie herum. Seine funkelnde Gestalt wurde beim Gottesdienst der Versammlungsort der Götter.“


Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall der Gesellschaftsordnung' / Sapientia 5:17-23
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“


Die Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und Spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Egoismus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen: Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst; Egoismus ist die Identifikation des Sehenden mit dem Instrument des Sehens; Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt; Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht; Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, der sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (der Frauen) kann durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst, Zufügen von Leid muss durch (der Männer) stetige Meditation beseitigt werden.“


Rigveda X.90,1 / Brihadaranyaka-Upanishad [Weißer Yajurveda] III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“


Die Mundaka-Upanishad 3.1.9  'Vom Ausmaß der Seele als das Planetarische Bewusstsein'
„Die erweckte Seele ist winzig klein und schwebt in fünf verschiedenen Luftarten (prana, apana, vyana, samana und udana) innerhalb des Herzens, dabei verbreitet sie ihren Einfluss über den gesamten Körper; sie kann nur durch vollkommene Intelligenz wahrgenommen werden. Wenn die Seele von der Verschmutzung durch die fünf verschiedenen Arten materieller Luft (Ego) gereinigt ist, entfaltet sich ihr geistiger und kultureller Einfluss.“


Die Katha-Upanishad 1.2.22-24  'Die allbarmherzige Persönlichkeit Gottes – feuergeboren'
„Wenn die heilbringende durchdringende Seele als der Beständige in Männern und als das Körperlose in den Frauen erkannt ist, leiden die Menschen nicht länger. Doch nicht durch Verstand und viele Schriftgelehrtheit wird die Seele erlangt: nur wen die Seele sich wählt, von dem wird sie begriffen; ihm macht die Seele offenbar ihr Wesen. Wer aber von schlechtem Lebenswandel nicht Abstand nimmt, sich nicht zuerst von seiner Bosheit abgewandt, und wessen Gemüt nicht ruht, der kann selbst durch Forschen seine Seele nicht erlangen.“


Das Mahabharata, Buch 'Vana Parva' (Das Buch des Waldes) Kapitel 260  'Über die Himmel'
„Die Region, die als Himmel bekannt ist, existiert über uns. Ungläubige und unwahrhafte Engel, jene, die keine sittliche Enthaltsamkeit üben und keine spirituelle Praxis ausführen, können nicht dahin gelangen. Nur Menschen mit tugendhafter Seele, gezügelten Gedanken und Kräften, beherrscht in ihren Sinnen und ohne jegliche Bosheit, erreichen den heiligen Garten der Himmlischen, diesen Raum der wohltätigen und heldenhaften Seelen. Es gibt dort keinen Hunger, keinen Durst, keine Mattigkeit oder Angst oder irgend etwas Abstoßendes oder Unglück Bringendes. Es gibt keine Sorge, Altersschwäche, Plage oder Reue. Das ist das Wesen dieses Bereiches, den man als Frucht seines eigenen, verdienstvollen Tuns (Dharma-Geben) erreicht. Und alle, die dort leben, sehen strahlend aus; einzig allein kraft ihrer eigenen Handlungen und nicht wegen des Verdienstes von Vater oder Mutter.“


Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6) 'Das Heilige Ziel'; Udāna VIII.1; A
guttara-Nikáya 8.53
„Buddha sprach: Siehe, das Todlose {Amata – die Motivation der Seele} ist gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche, es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte, Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem.“ || Buddha setzte keine Nachfolger ein. 'Fortan soll die Lehre, die Gemeinschaft, die Frauen euer Meister sein' war seine Weisung.“


Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Der Elterliche Gott' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4
„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «die ersten Lehrer» nennt man sie; sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. Es schenke ihnen darum Achtung der Weise und bediene sie mit Speise wie auch mit Getränken, mit Kleidung und mit Lagerstatt, und mit der Füße Waschung auch. Wegen dieses Dienstes, den man seinen Eltern tut, hat man hier der Weisen Lob und dort des Himmels Seligkeit.“

„Wer in seinem Hochmut den Schöpfer mit dem Verstand zu erkennen trachtet, der ist blind und töricht. Denn mit unserem Verstand können wir nicht begreifen, wie die Große Mutter geschaffen worden ist; bäten wir Gott, uns erkennen zu lassen, wie er sie erschuf, so würden wir in unserem Herzen die Antwort hören: Demütige dich, und du wirst nicht nur die Sonne, sondern auch ihren Schöpfer begreifen. Nur durch den Heiligen Geist kann die Lehre erkannt werden: Gott, ihr Mönche, ist Vater und Mutter.“ (Starez Siluan, Berg Athos)


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2:67-71; Jesaja 54:1)
„Es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet (der Welt) preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:28-31). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“ Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“


Das Zend-Avesta, Ardâ-Vîrâf, Hâdôkht Nask, 2,10-14  'Die Brücke zwischen Urbild und Abbild' 
„In der dritten Nacht nach dem Tode, in welcher die Seele des Gerechten noch bei ihrem Leibe weilt, steigt von derselben unter den lieblichsten Düften ihr eigenes Gesetz auf, wie mit einem jungfräulichem Leibe, lichtglänzend, geflügelt, ein glänzender Keim, jungfräulich stark, rein wie das Reinste dieser Welt. Und die Seele des Gerechten spricht zu ihm: "Wer bist du?" Dann antwortet das schöne Gebilde der Unsterblichkeit: "Ich bin dein eigenes Gesetz, ich bin das, was du Reines gesucht hast, dein reiner Gedanke, dein reines Wort, dein reines Wirken, dein reines Gesetz von dir selbst, solange du im Leibe warst. Was du Gutes getan, bin ich jetzt, so herrlich, so heilig, so rein, über alle Furcht erhaben.“


„Welt ist in Nebel ertrunken, Erde im Tau verloren. Die Herren wollen die Welt ordnen und schmücken, aber es gelingt ihnen nicht. Es gibt keine Sonne oberhalb der Welt, keine Abend- und Morgenröte unterhalb der Welt, keinen Mond in der Höhe, keine Sterne am Himmel. Warum? – Man martert Jesum, den frommen Gott, rücklings in den Flammen, die Füße sind gefesselt, die fünf Finger ausgespannt. Er spricht: 'Wer bringt von meiner Marterung der Maria Kunde?' / Ein Fisch ist da auf der Pfanne, der schwimmt ins Meer und bringt die Kunde der Maria, sie auffordernd, auf die Erde herabzukommen. Maria aber glaubt der Nachricht nicht. Darauf werden zwei Boten abgesandt, ein halbgekochter Hahn kräht von der Stange aus die Botschaft der Maria, halbgekochter Ochse brüllt sie ihr vom Berge aus: sie bleibt ungläubig. Endlich berichtet ihr die schöne Weltallstochter, in welchem Zustand die Welt ist, und was auf der Erde geschieht. Da fährt Maria zur Erde herab und stellt die Ordnung wieder her.“ (Lied der Setukesen, Monumenta Estoniae Antiquae)


Buch Deuteronomium 5:22; 5:9-10; 6:4-9 || Exodus 20:5 || 1 Könige 8:12 || Chajei Sarah 214
„Diese Worte sprach Gott zur vollständigen Versammlung – mitten aus dem Feuer, aus Wolken und Dunkel, und unter lautem Donner: 'Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an dritter und vierter Generation von denen, die mich hassen; bei denen aber, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.' || Es sprach der Herr: 'Du darfst dich nicht vor einem andern Gott niederwerfen. Jahwe trägt den Namen «der Eifersüchtige»; ein eifersüchtiger Gott ist er.' ||  Der Herr aber hat die Sonne an den Himmel gesetzt; er selbst wollte im Dunkel wohnen. || So wacht Die Große Mutter voll göttlichen Eifers über den Bund, dass Sie nicht mit einer Frau von anderen Nationen entweiht wird.“


Levitikus 19:29 {Bhagavadgita I.40-41 / Deuteronomium 7:3} || Sefer Schemot, Pekudei 751
„Entweiht nicht eure Töchter, indem ihr sie der Unzucht preisgebt, damit das Land nicht der Unzucht verfällt und voller Schandtat wird. Ihr sollt auf meine Sabbate achten, mein Heiligtum fürchten: Ich bin der Herr. || Die Wahrheit wird aus der Erde hervorkommen.“


Das Zweite Buch der Könige 2:19-25  'Die erste Wundertat Elischas' / vgl. Lukas 1:5-38
„Die Männer der Stadt sagten zu Elischa: Unser Herr sieht, dass man in dieser Stadt gut wohnen kann; nur das Wasser ist ungesund, in der Gegend gibt es viele Fehlgeburten. Elischa befahl: Bringt mir eine neue Schüssel, und schüttet Salz hinein! Man brachte sie ihm; er ging zur Wasserquelle, warf das Salz hinein und sprach: So spricht der Herr: Ich mache dies Wasser gesund. Es wird keinen Tod und keine Fehlgeburt mehr verursachen.“


Von der Schöpfungsabsicht der Großen Mutter, Johannes in der Wüste und den vielen Sternen
An dem Tag, als Adam - der erste Genius - erschaffen worden war, kamen alle Tiere zu ihm und verbeugten sich vor ihm, in der fälschlichen Ansicht, dass er, Adam, sie erschaffen hätte. Doch Adam sagte zu ihnen: „Ihr glaubt, ich hätte euch geschaffen? – Kommt, wir wollen anbeten, uns verbeugen und niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer.“


Genesis 16:4-6  'Sarah und Hagar' || Genesis 21:9-14  'Der Brunnen der Sieben' (Beerscheba)
„Als Hagar merkte, dass sie schwanger war, verlor die Herrin bei ihr an Achtung. Sarah sagte zu Abram: Das Unrecht, das ich erfahre, komme auf dich. Ich habe dir meine Magd überlassen. Kaum da merkt sie, dass sie schwanger ist, so verliere ich schon an Achtung bei ihr. Der Herr entscheide zwischen mir und dir. Abram entgegnete Sarah: Hier ist deine Magd; sie ist in deiner Hand. Mach mit ihr, was du willst. Da behandelte Sarah sie so hart, dass ihr Hagar davonlief. || Eines Tages beobachtete Sarah, wie der Sohn, den Hagar Abraham geboren hatte, umhertollte. Da sagte sie zu Abraham: Verstoß diese Magd und ihren Sohn! Der Sohn dieser Magd soll nicht zusammen mit meinem Sohn Isaak Erbe sein. Da entließ Abraham Hagar. Hagar zog fort und irrte in der Wüste von Be'er Schéwa umher.“


Genesis 28:12-22  'Jakob schaut die Himmelsleiter' / Sura 2  Al-Baqara 'Die Kuh'  Vers 40-43
Jakob hatte einen Traum; eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel; auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder („es sind die heiligen Engel, die aufsteigen, andere steigen ab und erhalten keine Wiederbelebung“ WaJaze 72). Und Jakob stand früh am Morgen auf und nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte, richtete ihn als Denksäule auf und goss Öl auf seine Spitze. Dann gab er diesem Ort den Namen Bethel {Haus des Gottes}. Früher hieß die Stadt Lus {loser / lust}. Jakob machte das Gelübde: Wenn Gott mit mir ist und mich behüten wird auf dem Weg, den ich reise, wenn er mir Brot zum Essen und Kleider zum Anziehen gibt, und wenn ich wohlbehalten heimkehre in das Haus meines Vaters und der der Herr sich mir als Gott erweist; dann soll dieser Stein, den ich als Steinmal aufgerichtet habe, ein Haus Gottes werden.“


Platon, Das Gastmahl [Συμπόσιον Sympósion] 206c-e  'Über das wahre Wesen des Eros'
Aus zwei wird eins, damit es etwas Drittes gibt  „Alle Menschen, o Sokrates, tragen Zeugungsstoff in sich, körperlichen sowie geistigen; und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur zu erzeugen. Im Hässlichen aber vermag sie nicht zu erzeugen; die Zeugung nämlich ist die Vereinigung des Mannes und seines Weibes. Es ist aber dies eine göttliche Sache und in dem sterblichen Lebenden etwas Unsterbliches, die Empfängnis und die Erzeugung. Und es kann dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt und gebiert und erzeugt; wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab und schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, wie du meinst, sondern auf die Erzeugung und Ausgeburt im Schönen. / Das mag sein, sprach ich. / Ganz gewiss, sagte sie.“ Die Rede der Diotima  


Das Testament des Salomo / siehe auch 'Weisheit Salomon: Das Hohelied' (Buch des Tanachs)
Die Weisheit Salomons
  Nach Vollendung des Tempels regierte Salomo glücklich, und überall herrschte Frieden. Da ließ er sich durch Verliebtheit zu einer Frau, die er in seinem Harem aufnehmen wollte, verleiten, den Götzen Moloch (weltliche Persönlichkeit) und Raphan (spirituelles Ego) zu opfern und einen Tempel für diese zu bauen. Da wich Gottes Herrlichkeit ganz von ihm. Berührt von dieser Erfahrung schrieb Salomon sein Vermächtnis an die Menschen: „Gottes Geist ward mir entzogen; mein Geist ward verdunkelt; meine Reden glichen leeren Sprüchen; ich wurde ein Spott den Götzen und den Dämonen. O ihr, die ihr davon hütet, achtet auf das Ende und nicht auf den Anfang! Flehet und betet für die Letzten – jedoch nicht für die Ersten – auf dass sie endlich Gnade finden in alle Ewigkeiten!“

Ist Weiblichkeit nicht ganz in ihr Seelen-Wesen, Männlichkeit nicht vollständig in das göttliche Bewusstsein aufgestiegen, zieht Sexualität die zerebrospinalen Zentren der humanen Wahrnehmung in die niedrigeren Lebenszentren herab: sinnliches, sterbliches Bewusstsein {Kain} erschlägt das planetarische Bewusstsein {Abel} – aus Eifersucht (Buch Genesis 4:1-16).


Evangelium nach Matthäus 9:14-26  'Frage nach dem Fasten – Die Auferweckung der Tochter'
„Da kamen die Jünger des Johannes zu ihm und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden Tage kommen, da wird den Hochzeitsgästen der Bräutigam genommen sein – dann werden sie fasten. Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch vom alten Kleid ab und es entsteht ein noch größerer Riss. Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche.

Während Jesus so mit ihnen redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: 'Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, dann wird sie wieder lebendig.' Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah, sagte er: ‚Geht hinaus!‘ Dann trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf. Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend.“


Ramana Maharshi  'Das heiratsfähige Herz liegt auf der rechten Seite'
„Die Gedanken müssen aufhören, der Verstand muss verschwinden, damit das ›humane Wir‹ sich erheben und empfunden werden kann. Keiner leugnet, dass das physische Organ links liegt. Aber das Herz, von dem ich spreche, ist nicht das physische und liegt rechts. Das geistige Empfinden ist der Hauptfaktor, nicht das gewinnträchtige psychologisch-spirituelle Verstehen. Resonanz zur nachhaltigen Partnerschaft geschieht daher nicht im Kopf, sondern in der rechten Seite der Brust; denn dort liegt das humane Herz.“


Thomas-Evangelium 114 / Saddharmapundarika  'Sutra der Lotosblume vom wunderbaren Gesetz'
„Das Königreich ist gleich einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines, das das größte war, verirrte sich; er verließ die neunundneunzig und suchte das eine bis er es gefunden hatte. Danach, als er so viel Mühe gehabt hatte, sprach er zu dem Schaf: 'Ich liebe dich mehr als die neunundneunzig.' Jesus sprach: Wehe aber dem Fleisch, das von der Seele abhängig, wehe der Seele, die vom Fleisch abhängig ist. Da sagte Petrus: Maria soll aus unserer Mitte fortgehen. Jesus aber sprach: Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen, damit auch sie lebendiger Geist wird, vergleichbar mit euch Männern. Denn jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen.“ || „Sie, die in einen Mann verwandelt, wird nicht mehr von Begehrlichkeit bedrängt, auch nicht durch Zorn und Torheit: Sie wird auf dem Juwelen-Sitz in einer Lotosblüte wiedergeboren.“


Das Markus-Evangelium 4:10-14; Jesaja 6:8-10; Suren 17:43-46
|| Bhagavad-gita III.26; III.29
„Als er mit seinen Begleitern allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse. Da sagte er: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; sehen sollen sie, aber nicht erkennen; hören sollen sie, aber nicht verstehen, – damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.“ || „Niemand, der das Ganze erkannt hat, möge die Gemüter der Unwissenden, die am Werke hangen, verwirren und jene Unwissende, die nur einen Teil erkannt haben, irre machen.“


Wissenschaftliches Arbeiten als Gottesdienst (Edith Stein) 1 Korinther 11:8-10; Jakobus 2:17-20
„Die egoistische Frau stammt nicht vom Glauben an den selbstlosen Heiligen Mann – sondern die spirituelle Welt-Frau vom kulturell-geistigen Mann; auch wurden begehrende Männer nicht für biologische Frauen geschaffen: die wissenschaftlichen Frauen sind für den schöpferischen Geist der Männer – sie manifestieren die Humanität.“ Die spirituelle Fülle der Männer ermöglicht den heiligen Pfad der Frauen und der schöpferische Geist der Männer erhebt Weiblichkeit zum Glanz ihrer Persönlichkeit (siehe 'Dezimalwaage').

„Der Stammbaum von Buddha Shakyamuni geht auf einen Mann zurück, der »Sonnenfreund« hieß, da die Samenflüssigkeit seines Vaters, die auf ein Blatt gefallen war, von der Wärme der Sonne ernährt wurde – bis schließlich zwei Kinder daraus entstanden.“ S.H. Dalai Lama Tenzin Gyatso, Das Buch vom Leben und Sterben – Der Weg zum sinnvollen Leben.


Bhagavad-Gita 9.25; 18.66-67 {Matthäus-Evangelium 13:1-23} 1 Kor 10:21; 12:30-14:5
„Krishna sprach: Ich selbst bin es, der sich aller Opfer erfreut, und bin der Herr aller Opfer. Aber sie erkennen Mich nicht wahrheitsgemäß und fallen darum zurück in den Zyklus von Geburt und Tod. || Die den Göttern opfern (in den Männern Gottes Personhaftigkeit als den wesentlichen Gegenstand sehen), gehen hin zu den Göttern {"Engel", als 'die Lanze Kalis', lieben dort 'Krieg gegen die Religion': „Die Saat fällt auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gibt, und geht sofort auf, da das Erdreich nicht tief ist; als aber die Sonne hochsteigt, wird die Saat versengt und verdorrt, weil sie keine Wurzeln hat“}. Zu den Ahnen gehen, die das Kapital idolisieren {die "Tigerinnen" sind leicht aufgebracht und schwer zu besänftigen: „Dornen wachsen und erstickten die Saat“}, und zu den Geistern gehen, die Geister personalisieren {ihre Frauen lieben das Häusliche: „Die Vögel fressen die Saat, die ins Herz gesät wurde“}. Aber die Mich verehren, kommen zu Mir {„die das Wort hier hören, verstehen es auch, und es bringt Frucht“}. Gründe deinen Geist in mir, nimm deine Zuflucht zu mir! || Nie aber sollst du hierüber zu jemandem sprechen, der nicht Askese übt, nie zu jemand, der nicht verehrt, nie zu dem, der nicht dient. Und gewiss nicht zu denen, der Mich verachten und Meiner spotten.“ [vgl. Lohengrin].


Der Heilige Qur-ân, Sure 24:35  'Die Schatzkammer der Möglichkeiten'  Sure 15:21-31
„Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Licht über ein Licht.“ – 'Das Objekt der Vision, der Wirkliche, ist Licht, und das, wodurch der Wahrnehmende Ihn wahrnimmt, ist ebenfalls Licht. So wird Licht von Licht umschlossen. Es ist, als kehrte Licht zu der Wurzel zurück, aus der es sich manifestiert hat. Solange ich aber nicht selbst Licht bin, kann ich nichts von dieser Erkenntnis wahrnehmen.' (Ibn 'Arabi) || „Es gibt kein Ding dessen Schatzkammer sich nicht bei Uns befände.“ 'Aber ich darf dir den Schlüssel zur göttlichen Schatzkammer nicht geben, du musst ihn selbst finden.' (Abd el Jabbar Niffari).


Der Heilige Qur-ân, Sure 91, Verse 1-10  'Die Sonne (al-Shams) und die Läuterung der Seele'
„Bei der Sonne und ihrem Glanz, und dem Mond, wenn er ihr folgt, und dem Tag, wenn er sie enthüllt, und der Nacht, wenn sie sich bedeckt, und dem Himmel und dem Erbauer, und der Erde und dem, was sie ausbreitet, und der Seele und ihrer Vollendung – Er gewährt ihr den Sinn, was für sie unrecht und was für sie recht ist. Und dem wird es wohl ergehen, der seine Seele läutert; und der wird enttäuscht sein, der sie mit Missetaten überdeckt.“

There are two forces in us, love and reason  Wir müssen die Balance behalten zwischen unserer Verantwortung und Lust. Wenn die Männer zuviel Logik und zuwenig Heiligkeit haben, werden wir in Probleme stürzen; haben Frauen zuwenig Verantwortlichkeit für die Menschheit, zuviel Lust und Spaß für andere Dinge, bleiben wir so kalt wie die Toten. Nach dem Hl. Qur-ân 4,34 dürfen Männer „widerspenstige Weiber ins Schlafgemach verbannen und sie schlagen, wenn sie nicht auf Ermahnungen hören.“ || 'Weiber' bezeichnet hier der Männer Macho-Wahn in Wille, Rede und Tat. 'Frauen, die sich männlich machen, werden in das Königreich der Himmel eingehen' (Ev.Thom 214; Shantideva, Bodhisattvacaryā-avatāra); diese können Kriege ächten, indem sie sich „traurig im Schlafgemach“ verhalten (Aristophanes, Lysistrata). Noch denken Frauen genießerisch „tief durchatmen, akzeptieren!“ (sie sollten nicht hinnehmen, dass sie zum Friedhof ihrer Männer werden.) || Was ist heilig? – Dharma-Geben in der Emotion der Wunschlosigkeit. Woraus besteht der Geist der Männer? – aus spiritueller Humanität. Wofür lohnt es sich zu leben? – für den Seelendienst der Männer. Und wofür lohnt es sich zu sterben? – für das Planetarische Handeln der Frauen.


Jene, die eine Neue Welt aufbauen, stehen im Bann Bohémiens zu sein  
Wenn immer Cultural Creatives in Erscheinung treten, sprechen die führenden Köpfe der Gesellschaft, fromme Eiferer und solche, die paternaler spiritueller Institution verhaftet sind, schlecht über sie; letztere sollten jedoch angeredet werden mit: „Euresgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen; ihr fürchtet Gott und meidet das Böse“ (Hiob 2:3). Männer, die nicht bereuen, wie könnte man sagen, dass sie nicht 'auf Gottes Weg' sind?




Weibliche Schöpfungskraft – Mut zu Wandel und Erneuerung


Dorje Thegpa (Vajrayana), Kalachakra Chandamaharosana Tantram || Epheserbrief 5:22-30
„Women are Heaven; Women are Dharma; Women are Buddha (the apprenticeships of the apprenticeship); Women are Sangha (community); Women are Perfection of Wisdom.“


Zweier Buch (Duka-Nipata) 24; Einer Buch (Eka-Nipata) 174  Pali-Kanon, Anguttara Nikaya
„Gehe nicht nach Hörensagen, nicht nach Gepflogenheit, nicht nach Auffassungen von Gelehrten oder Alten Schriften, nicht nach Vernunftgründen oder logischen Schlüssen, nicht nach erdachten Theorien, Ideen, bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge oder nach der Machtstellung spiritueller Meister! Wenn du selber erkennst, diese Dinge sind: unheilsam, verwerflich, werden von Verständigen getadelt, wenn ausgeführt und unternommen, führen sie zu Unheil und Leiden – dann gibt sie auf.“


Hildegard von Bingen, Buch der Lebensverdienste (Vitae Meritorum
) 'Der Gehorsam antwortet'
„Eine vierte Erscheinung sah ich, die den Kopf einer Schlange hatte und eine gefiederte Brust gleich einer Möwe, während Beine und Füße wie die einer Viper waren. Rücken und Schwanz wie auch der restliche Körper glichen einem Krebs. Die Gestalt bewegte sich Hals über Kopf hierhin und dorthin, als würde sie von einem Sturmwind geschaukelt und geschüttelt, wobei sie die Finsternisse in Unruhe versetzte; so wandte sie sich dem Norden zu, eine Feuerlohe aus ihrem Munde stoßend, und sprach: Was ich mir selber vorschreibe, von dem weiß ich genau, was ich daran habe und was es mir nutzt. Was ich nämlich nicht kenne, das könnte mir doch nur mehr schaden als frommen. Daher habe ich das zu tun, was ich sehe, was ich anfassen kann und dessen Sinn ich verstehe. || Aus der Sturmwolke hörte ich eine Stimme dieser Gestalt wie folgt antworten: Der Gehorsam sprach: Als Gott in Seinem Wort das All erschuf, indem er das »Fiat« sprach, und es ward so – da war ich das Auge. Auf Gottes Geheiß wurde ich wach, und so ist alles geschaffen worden, da ich von Ihm ausging, aus Ihm gewachsen bin und keinen anderen Gott will.“


Wahrnehmung der Situation – Befreiung von Meinung und Urteilen  Yoga-Sutra des Pantajali I.42
„Savitarka-Samadhi wird jener Zustand genannt, in dem der Intellekt zwischen dem auf gehörten Worten beruhendem Wissen {Dharma} heiliger Schrift {emotionale Intelligenz}, geoffenbartem Wissen in direkter Intuition {delta-Wellen} und Wissen, das auf der Sinneswahrnehmung und Innerer Stimme der anderen {alpha-Wellen} gegründet ist, abwechselt.“

In der Frauen Suche nach Wahrheit ist »Das Alpha und Omega« die Liebe; es darf keine Trennung im Denken geben, kein „Ich, Frau, bin!“ „Du, Derwisch (bogeyman), hast keine Bedeutsamkeit, Du bist nicht!“ – was bedeutet 'die Welt nicht wahrzunehmen über das Ich, sondern über das Du' (Gottlieb Fichte); darüberhinaus auch nicht über das Du, sondern über 'den Herrn' (Das Wort); was in seiner Konsequenz die Öffnung ist zur Wahrnehmung der Archetypen des Lebens über 'das wahre, intuitive, direkte Wissen' (Römerbrief 11:29). Uneinigkeit in der menschlichen Gesellschaft ist darauf zurückzuführen, dass wenn es an den 'Drei Heiligen Königen' {Rama, Shiva, Buddha} fehlt, es an religiösen Prinzipien mangelt.

Von den Jungfrauen, die beim Krämer Öl für ihre Lampen kauften  Ohne savitarkische Selbstvergessenheit wollen engagierte Frauen die Situation mit ihrem Willen kontrollieren, was immer zum Konflikt mit jenen Entscheidungen führt, welche die Weisheit getroffen hat; zurück bleiben Unverständnis, Traurigsein, bis hin zum Groll, sodann Rückzug ins Chaos, dem Halloween-Inferno Ezechiels (Ez 18:4), wo sie denen "helfend" befehligen, die dafür zahlen.


Vom Himmelreich – 'Gott als Bäckerin'  Lukas 13:20-21; 13:29-30
|| Das Buch Jesaja 43:18-21
„Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war. Dann wird man von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. Und dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.“

 

 

Häuser liegen nieder, Mauern fallen, Heiligtümer gehen unter, die Gesetze werden mit Füßen getreten; die Mutter aller Kirchen steht ohne Dach dem Winde und Regen offen, eheliche Wohnungen wanken; was eben noch 'Tempel der Frau' war, ist ein gestaltloser Trümmerhaufen, selbst steinerne Herzen zum Mitleid rührend. (Francesco Petrarca).

 


Folgen von Wegwerfbeziehung und Produktions- und Konsumbeziehungen Fehlt es den Frauen am Geist ihrer Männer, fehlt es am Geist, um Geist überhaupt zu erkennen. Ohne ihre erweckte Seele bleiben Frauen absolut obrigkeitshörig, eines planetarischen Denkens entwöhnt, typische Befehlsempfänger, militärische Heldinnen vor dem Feind, aber in totalem Mangel an Zivilcourage – daran ändern auch spirituelle Übungen nichts.

Die Sonne gibt dem Mond ihr Licht; von Planetarischem Geist erhält 'Die Frau mit Buddha-Attributen' ihre Stabilität. Weil aber spatzenartige Seelen sich mit Domspatzen zufrieden geben, müssen Frauen mit Attributen eines Tigers ihre Möglichkeiten unter Tigern suchen. Geht aber die Zweckbestimmung des Schöpferischen Geistes aus dem Blick verloren, kann Geschlechterbeziehung zur sündhaftesten von allen werden; aus umdunkeltem Unterbewusstsein, einer alles einhüllenden Blindheit des Glaubens nebst nebelhaftem Verstande erhebt sich dann Verlangen, das durch das Höllenfeuer und die Qual psychischer Leidenschaft geht. Wird die himmlische Frau von der äußeren Frau durch Missachtung vernichtet, ist dies Europas Niedergang, individuell und kollektiv.

Der Schrei der Erde  Protestantische Spiritualität – der Tanz um das Goldene Kalb – bestärkt nur den endlosen Krieg der Reichen gegen den Terror der Armen. Sonne und Mond, den Blitz und die Sterne in kosmischer Dimension zu sehen, dazu bedarf es einer Erweckung, die evolvierter ist als ein jeder Pantheismus islamisierter Göttinnen. Die FRAU ist eine Zusammenstoßung von Frauen, die sich um herrische Männer be-wegen: ‚Die Oberfläche der Erde ist in sieben gewaltige Teile zerbrochen und unreines Wasser sickert in die immer breiter werdenden Spalten. Kontinente driften auseinander. Ein unglaublicher Prozess – unglaublich kalt.' (Thomas Reiter, BBC-Film, Expedition Erde: Vulkane, Die Urkräfte unseres Planeten). 'Der Herr ist der Same' (Bhagavad-gita), d.h. die inneren Motive eines Menschen sind Same und damit Wurzel der Aktivitäten seines Partners. Mag die Handlung 'making love' dieselbe sein, die Motive können bei jedem Menschen anders sein. Denn seidt 'Adam und Eva' wissen wir, entspringt die Liebe der reinen Seele, sind alle daraus entstehenden Ergebnisse heilsam und gut; übertreten die Menschen aber das unverrückliche Verbot, entstehen 'Übel und Unglück'. Wie Männer durch die unerleuchteten body-heart-Motive ihrer Frauen verstrickt werden, 'ein Same, der nur eine Sekunde lang im Feuer gewesen ist, wird keine Blätter treiben, auch nicht, wenn er in fruchtbaren Boden gesät wird' (Sadhana, Sivananda), so erliegen die Frauen komplementär fruchtlos dem Eigeninteresse ihrer Männer. 'Und wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen – seht, Gold könnt Ihr nicht essen!' (Hopi-Weissagung).

 

 

Kulturschaffende Vision – Von lebendiger Menschlichkeit

Die Morgenröte des Dritten Millenniums kündigt eine Spiritualität der Zukunft an, die frei ist von Dogmen. Sie kündet vom Erwachen der Menschheit zur Göttlichkeit des Menschen. Die Notwendigkeit ihre Vision zu erfüllen wird immer dringlicher, da die Völker Eine Humane Spiritualität der Zukunft erwarten. Ein unmittelbares Erwachen der Menschheit im Gottesbewusstsein ist unrealistisch, weil dies in unserer dekadenten Welt nicht möglich ist. So wird die Anstrengung von einigen wenigen Engeln unternommen werden, um 'die Botschaft' in die Welt zu tragen, was Grenzen überschreitet.

Spiritualität und Geistigkeit sind wahrere und tiefere Gründe für Heirat als bloße sexuelle psychische Harmonie. Die vollkommene Beziehung zwischen den Geschlechtern. Obwohl jede der Religionen auf einem anderen Glaubenssystem basiert, verkünden sie eines übereinstimmend: „Der Platz einer Frau ist neben ihrem Mann.“ Die Botschaft in unserer Zeit können aber nicht Frauenvisionen sein, denen Männer gläubig folgen: das Erwachen der Menschheit muss aus einer gegenseitigen Beeinflussung männlichen und weiblichen Denkens und Sprechens hervorgehen! Anders gesagt, die Möglichkeit schiitisch-vedantischer Männer, Krishna – den Genius mit transkultureller Kapazität – zum Friedensbringer auszurufen, hängt zur Hälfte von dem ganzen und reinen Willen jiddisch-katholisch-buddhistischer Frauen ab, ihrerseits Rukmini in der Gesellschaft das eheliche Zusammenleben – hinter dem Rücken von Srimati Radhika – zu ermöglichen [ohne dass der Eros nicht, vom spirituellen Baum geschüttelt, als "geistlicher Apfelkuchen" einer Sangha-Gemeinschaft der Frauen dient, gleicht die Verehrung der Männer, dem Eros Mariens gegenüber, dem vergeblichen Versuch glühende Kohlen auf trockenem Stroh tragen zu wollen; nicht solides Holz kann Krishnas Zauberflöte werden, sondern das leere Rohr].

Es gehörte zum Merkmal von Patriarchats-Mentalität die Rolle zu ignorieren, die die Universelle Frau spielt. Diese Situation wird sich jedoch in Zukunft verändern, so dass beide Geschlechter, Mann und Ehefrau, und Mann und Frau als Partnerin gleichzeitig am selben Projekt arbeiten. 'Learning by Teaching' kann bewirken, dass die Zusammenarbeit von Frau und Mann an verschiedenen Orten gleichzeitig geschieht, während sich planetarische Schöpferischkeit, Herzenssympathien, Erbarmen gegenseitig verstärken. Männer besitzen zwei Naturen; eine ist »die Seelen-Natur«, welche geistig und schöpferisch ist, die andere, die materiell-spirituell ist, könnte man als "Islam-Art" bezeichnen. In ihrer Seelen-Natur dienen Männer 'Gott als Frauen', wogegen in 'Einer Islam-Art' sie in der Welt leben, dass Frauen die Mägde ihrer Männer sind. Von beiden Naturen finden sich Zeichen: die materiell-spirituelle ist der paternalen Mode von biologischem Trieb und dynastischem Begehren entsprungen; in der Kapazität der Seelen-Natur erscheinen Frauen im Ausdruck Eines geistigen Wesens als Planetarisches Bewusstsein (Erbarmen, Güte, Wahrheit und Gerechtigkeit). Jeder edle Zug der Männer gegenüber den 'Frauen in transkulturellem Gebaren' gehört Einer Seelen-Natur an; haben Männer ihr spirituelles Sein in geistiges Gemeinwesen gewandelt, so haben wir den Beginn der transkulturellen 'jiddisch-christlichen Gemeinschaft', in welcher der ehrwürdige Gesang erklingt: 'Frauen sind Himmel; Frauen sind Dharma, sind Buddha, sind Sangha; Frauen sind vollkommen in Weisheit' (Kalachakra); „jiddisch“, sagte Isaac Bashevis Singer in seiner Nobelpreisrede, „hat sein letztes Wort noch nicht gesprochen; es ist die weise und demütige Sprache von uns allen und das Idiom der ängstlichen und hoffnungsvollen Menschheit“ (Jesaja 10:16-22).

Der Seelenzeit-Charakter der Beziehung der Männer zu Frauen, und damit das Ende einer Schändung von Planet Erde, ist in das Religiöse der Frauen selbst hineinverlegt. Dazu sind es die erleuchteten Seelen der Männer, die Frauen aus dem "Hexendasein" erlösen können, wie auch 'Die Göttliche Mutter' (Hl. Geist, weiblich, Plural) jene Männer in ihre Würde befreit. 'Die Gischt der Bequemlichkeit' (ruach) duckt Männer unter – mit Frauen schlafend, werden sie unbewusst von allen: 'der Schlag im Schlafgemach', Psychoanalyse, Fasten (Markus 9:29) durchstößt ihre Herzen, ihre Gefühle erweckend, um mit der Menschheit zu sympathisieren.

 

 

Versuch einer Analyse weiblicher Soziopathie

Frauen zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie die Zusammenhänge zwischen kollektiver Beziehungsmoral und den leidvollen Geschehnissen in der Welt nicht (an)erkennen. Daher haben sie diesbezüglich keine Reue, und übernehmen auch keinerlei Verantwortung weder für andere noch für sich selbst. Oberflächlich sehr charmant, und oftmals schauspielerisch fromm, weist dieses Verhalten auf eine devotional-eiskalte innere Glaubenswelt hin, ohne echte gefühlsmäßige Bindung zum Weiblichen. 'Ihrer Gewissenlosigkeit sind die Frauen anscheinend selbst nicht gewahr.' (Dr. Martha Stout, The Sociopath Next Door, New York, 2005). Und also gibt es auch für sie keine Motivation, etwa 'in der Gewahrwerdung Buddhas', daran etwas zu ändern, weil sie „einfach nicht leiden“. Dass 'die Reichen immer Reicher' und 'Neid und Rivalität, Hungersnot und Krieg' sich über die ganze Erde ausbreiten' ist ihnen infolgedessen egal. So ist es zwecklos, Frauen zu erklären, dass sie mit ihren Beziehungsriten etwa anderen Menschen Schaden zufügen oder sie sogar töten könnten. Wie verlockend es nunmehr auch sein mag, weiter zu versuchen in einer Kirchenwelt aus frommen Tagträumen oder im Dunstkreis wohlgeordneter Gedanken spiritueller Yoga-LehrerInnen zu verweilen – die Motivation etwas zu ändern, kann für Frauen nur über das eigene Ich der Frauen erfolgen, denn das Problem liegt im Verhältnis der Frauen zum Weiblichen. Was würde Frauen anspornen, am Morgen aufzustehen und diese unsere Welt zum Besseren ändern, aus der tiefsten Sehnsucht des Universums, die der Liebe zwischen Mann und Frau zugrunde liegt? 'Hurerei und Ehebruch bringen der Welt Schaden' (Buch Henoch 8:2) – Prophetenworte frosten geradezu ihre Gewissen. Frauen müssten Frauen erklären, dass 'vom Geliebten verlassen werden' oder 'den Geliebten verlassen' eine Wunde im Herzen entstehen lässt; eine Wunde, die die unangenehmste Effekte auf das Leben einer Frau hat, da sie unterbewusst eine andauernde Irritation nährt, die mit der Zeit ihre gesamte Persönlichkeit verbittern lässt. Es ist diese für den Verstand nicht fassbare Schrunde, die eine Frau sich aufregen lässt über Dinge, über jede Bewegung um sie herum. Ein unterbewusst empfundener Mangel jenes kosmischen Wertes, der das Leben gestaltet, lässt sie nunmehr ständig über Bedingungen in ihrem Leben beunruhigt, erregt sein: Sie wird mit dem, was ihr Freund oder Feind akzeptiert nicht mehr einverstanden; schließlich kann sie mit nichts mehr übereinstimmen; sie bekommt unangenehme Launen, weil sie nicht einmal mit sich selbst übereinstimmen kann; sie wird von anderen beschuldigt; man lehnt sie ab, vermeidet sie; Empfindsame flüchten geradezu vor ihr, man heißt sie eine schwierige Person, nicht wissend, dass es nicht die Person ist, die schwierig ist. Es ist eine Schwierigkeit, die eine Frau in sich besitzt, die sie selbst nicht kennt: gebunden an smarte Macho-Maskulinität, die „dich nicht allein lassen kann“, steigt die Triebfeder für ihre Erregung auf; in der Leere, ihre Würde verloren zu haben, bleibt die eigentliche Ursache versteckt, der Urschmerz der Trennung gärt zur Rache. Dies macht ihren Leib sowie auch ihren Verstand schwer und belastet zusehends ihre Seele. Eine Art der Schwäche sucht sie heim, eine ständige Reizbarkeit, in der sie empfindlich wird, und die ihr das Leben so schwierig macht, dass sie nirgends mehr Ruhe hat. Jeder erscheint ihr nunmehr gemein, jedermanns Gegenwart hat eine unangenehme Auswirkung auf sie. Sie versucht sich auszuschließen, sich meditativ zurückzuziehen, dahin, wo das Leben sie nicht findet. Wenn sie Frauen trifft, kann sie keinerlei Kritik oder Erwiderung auf einen Scherz ertragen; sie betrachtet sie mit Nervosität und Abneigung, Angst steigt in ihr hoch. Wie groß ihre religiösen Tugenden oder spirituellen Werte auch sein mögen, sie wird immer unfähiger, ihre Gaben frei auszudrücken, bis sie sich selbst nicht mag. Auf diese Art und Weise ist sie erst gegen die Liebenden, dann gegen die Bedingungen der Liebe, am Ende gegen sich selbst. Setzt Notre-Dame herab – was Sie in tiefstem Herzen für das Wesentlichste hält – und wir verfehlen damit unsere Vollendung zur Menschlichkeit: menschlich werden aus Liebe.

 

Z.  last words


Gott ist Liebe, Gott ist der Geliebte Eine,
Gott ist die Eine Geliebte und Gott ist der Akt der Liebe.

 
Die Welt wird in Stücke gerissen, wenn Menschen nicht ihre Seele sind.
Die Erde muss das Blut tausender Könige trinken, wenn der Schatten der Muslima
den Mond verdunkelt und Christentum das Lachen der Großen Mutter verschlingt.

Die Frau ist die Blume des Mondes – Der Mann ist das Herz der Sonne
Religion und Spiritualität können der Menschheit nicht eher Frieden bringen, bis
die Weibliche Seele spricht: „Ich sehne mich nach dir, du schöpferischer Mensch.“

Gretchen am Spinnrad: „Welche Spiritualität ist nicht stolz auf ihren Thronfolger?
Stolz aufs Böse umklammerte dessen Erbärmlichkeit.“


Vom Schöpfungsreich des heiligen Geistes (Joachim von Floris)
Der Universel ist die Erfahrung, dass die niedere Ebene – von Geist und Menschentum
abgewandt (zur Schande der Zeit, die Weiblichkeit entweiht) – die höhere ausschließt, und
die Weisheit, dass Weiterentwicklung nur möglich ist, wie es die höhere Ebene zulässt.

 
Flor de lis – con duir a mour belle fleur in vollem flor
Geheimnisse lüften – oder Schleier? Es ist zwecklos, Geheimnisse
zu lehren, solange Frauen nicht ihre Männer als Spiegel bei sich haben.

Seelenzeit beendet kriegerische propagandistische Herrschaft über die Völker.
Männer sind Ritter, wenn sie die Menschlichkeit und den sittlichen Ernst besitzen,
'Frauen im Dialog' die Sprache zu geben, anders gleichen sie Barbaren.

 
Da sah ich, dass Gott es genoss, unser Vater zu sein, und Gott genoss es auch, unsere
Mutter zu sein, und Gott genoss es, dass er sogar unser Gemahl ist (Juliana von Norwich).
Frauen und Männer sind zwei miteinander interferierende Welten, die in ihrem
'Alpha und Omega' »Seele«, dem Bereich ihres Menschseins, in schöpferischer
Einigung zusammenwirken: das Kulturell-Geistliche der Männer vermag
die heilsame Macht erleuchteter Seelen des Weiblichen in die Welt zu bringen.

Unsere Hoffnung ist das Versprechen zur Schöpfung, die von Gottessexualität
herrührt; doch die Menschheit hat keine Zukunft, wenn wir nicht der Seele Liebe
erforschen: Fremdverstehen als 'Die Große Mutter' ist ein prinzipiell zweifelhafter Akt,
Selbstverstehen als 'Die Seele' ein prinzipiell unzweifelhafter Akt.


Vom psychologischen Standpunkt aus, vom Blickpunkt der Frauen sowie der Tradition
der Spiritualität befindet sich Ethik im Irrtum gegenüber der Moral, Krieg zu führen.

Es wird gesagt, dass für das Wohl der Familie ein Einzelner geopfert werden sollte, für
das Wohl eines Dorfes eine Familie, für das Wohl eines Landes ein Dorf; für das Wohl
des Humanen Organismus mag die ganze Welt hingegeben werden. (Mahabharata I.115).

Wenn Männer aus dem "Gott-Sein als ihr ist" in das planetarische verantwortliche
Denken eintreten und sich in das Gemeinwesen schöpferischer human-Werdung ein-
bringen, kann "Weiblichsein als Herr" alle Fehler (doshas) fraulichen Tuns aufheben.

Die 'Botschaft Gottes' ist wie ein Wasserspringquell, der sich erhebt und fällt und
seinen Weg von selbst macht: wenn das Weibliche nicht heilig-seelisch emporstrebt,
kann Männlichkeit nicht menschlich-herzlich herabkommen und wir sind, den Bienen
gleich, die von Pestiziden leiden, in Orientierung und Sozialverhalten gestört.

Spiritualität entspricht unserem Intellekt nach der Würde des Mannes, und doch
muss als erstes der Dialog unserem Gewissen nach der Würde der Frau entsprechen.

 

 

 

 

Planetary Consciousness
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [ISSAT]


Ökologie
Natur und Medizin


Kreativität
Heilung und Therapie


Spiritualität
Ethik und Religion


"Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT) erfüllt ein einzigartiges und dringendes Bedürfnis der heutigen Welt. Unter der Leitung von Tiagaraja Adil Allenstein wird sie dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, die erforderlich ist, um das Planetarische Bewusstsein zu wecken. Dies wird vom Club of Budapest unterstützt. Es handelt sich dabei um ein Bewusstsein, das die reale und dauerhafte Basis darstellt für eine neue haltbarere und humanistische Zivilisation im 21. Jahrhundert."  Ervin László


PROLOGUE

Ziel von Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy ist es, ein Verständnis für das menschliche Wesen zu entwickeln und zugleich jene Kreativität bewusst zu machen, die erschafft, was wir wünschen und eine bessere Welt gestaltet. Grundlage ist jene Erfahrung der Inneren Essenz der Weisheit der Religionen und Philosophien, die einen über die Sekten bzw. jene Unterschiede hebt, welche die Menschen voneinander trennen. Sie erweckt in den Menschen den Geist im Neuen Zeitalter, um Toleranz für die 'Religion' des anderen aufzubringen und die Bereitschaft, die Fehler der anderen zu vergeben. Sie fördert in uns die Achtsamkeit und Rücksichtnahme. Sie bringt den Dienst und die kreative Nützlichkeit wieder hervor, die die Welt fruchtbringend macht und zu einem harmonischen Zusammenleben der Geschlechter führt, in welchem die Zufriedenheit jeder Seele liegt, die Zukunft unseres Planeten in Schöpferischkeit.

Die Zeit ist gekommen, Perspektiven eines Humanismus zu eröffnen, der Antworten anbieten kann für das, wonach der Geist der Menschen unserer Tage und dieser Zeit verlangt. Gleichzeitig werden neue Zugänge eröffnet, und wir sind für neue Zugangsweisen offen, die das betreffen, was die Seelen der heutigen Menschen ersehnen.

Diese Vision muss eine geteilte Vision sein, die sowohl das Erwachen des Bewusstseins als auch des Gewissens pflegt; die sich des Weiteren mit den sozialen und psychologischen Problemen auseinandersetzt, die unsere anspruchsvollen Zivilisationen bestimmen: die zunehmende Prädominanz der Kommerzialität droht die Menschheit von jeglichen tiefergehenden Belangen abzulenken. Daher werden wir unsere Fähigkeiten der Intuition, Wahrnehmung und des Mitgefühls nutzen müssen, das Wissen, das wir aus Erfahrungen gewonnen haben, Toleranz und die Liebe, die uns befähigt, zu spüren, welches die Bedürfnisse der Menschheit sowie der gesamten Schöpfung sind, die für die folgenden Jahrzehnte Gültigkeit haben werden.



Ziele: 
die nicht durch brillanten Intellekt, und auch nicht durch das Studium der Metaphysik oder vergleichende Religionswissenschaft erlernt werden können. Nur reine und unschuldige Herzen voller Liebe können sie erfassen.

1.

Den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Zivilisationen, Kulturen und Religionen fördern, dass immer mehr Menschen sich für Toleranz einsetzen, für die Ehrfurcht vor dem, was anderen heilig ist, für die Erweckung des Bewusstseins durch Erweckung des Gewissens: ein aktualisiertes Denken über Gott.

2.

Psychotherapie durch Kreativität und geistige Beratung ergänzen; Psychoanalyse nicht von materiellem Gesichtspunkt, sondern vom spirituellen Blickpunkt ausführen; Wunden heilen, Wege zu heilsamen inneren Imaginationen weisen, welche Entfaltung von Qualitäten, die Menschen in ihrer Erbschaft von Gott innewohnen, mit sich bringt.

3.

Den Planeten vor Missbrauch bewahren, indem wir einen Sinn von Heiligkeit gegenüber den Kreaturen, Pflanzen und zu allen Wesen entwickeln.

4.

Konfliktbewältigung in zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und dabei Vertrauen aufbauen und helfen, gegensätzliche Betrachtungsweisen zu versöhnen.

5.

Frauen ermutigten der Katalysator sprühender Kreativität zu sein, eigene Initiative zu entwickeln und neue Wege zu gehen, dank eines Fokusses auf spirituelle Freiheit in der Gleich-Würdigkeit der Geschlechter (gender-equality and gender-justice).

6.

Die sozialen Strukturen wieder aufbauen, die in diesen Tagen zerfallen, Ehrlichkeit und Freiheit auf der Basis von Respekt und liebevoller Zuneigung ehren.

7.

Uns der Welt stellen, indem wir angemessene Schritte gegen soziale Ungerechtigkeit unternehmen, wo immer es möglich ist.

8.

Neue interaktive Lehrmethoden pflegen, die die Studierenden ermutigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

9.

Wissen naturwissenschaftlicher Beispiele zur Entdeckung unserer selbst anwenden.

10.

Planetary Consciousness Living Communities
Der Universel der Menschheit ist mehr als die Summe spiritueller Individueller.

In a world in which misunderstanding and sectarianism are commonplace, education towards culture is the most powerful means to eliminate the ignorance that fuels discord.

Ohne Mithilfe der Männer, können Frauen nicht Eine Neue Welt aufbauen. Lassen Männer ihre Frauen im Stich, so machen sie sie zu den 'Drei Affen' – dem Übel nicht gewahr, weil Augen, Mund, Ohren verschlossen: benennen Männer nicht ihren kollektiven Missbrauch in der Liebe, haben Frauen zwar den Ehrgeiz Zusammenkünfte zu organisieren, weiter aber 'nichts gesehen'; lehren Männer nicht als Priesterheiler Mantra-Yoga und 'Gebote und Verbote der Heiligen Schrift', haben Frauen 'nie etwas davon gehört'; und sind Männer nicht in 'der Stimme der Stille' die Heiler kollektiven Wahns, können Frauen auch 'nicht sprechen'.

Dass Frauen durch Textanalyse Hl. Schriften begreifen wollen, ist genauso falsch, wie dass Männer darin nur den Zeitgeist sehen, denn das hieße 'sich wechselseitig scheinbare Dienste erweisen und in Wirklichkeit sich alle vorstellbaren Übel zufügen' (Jean-Jacques Rousseau).



Wir müssen zusammenarbeiten, um das Angesicht der Wahrheit zu enthüllen, entkettet und unverhüllt durch Vorannahmen, Vorurteile und habituelle Denkweisen. In uns selbst müssen wir entdecken, was mit der Menschheit in unseren Tagen geschieht. Andererseits berücksichtigen wir, was aktuell in uns selbst hervorbricht, denn diese Empfindungen entsprechen dem, was in unserem sozialen, psychologischen und sogar physischen Umfeld geschieht. Die Umwelt in all ihren Aspekten appelliert an uns, neue Wege des Fühlens und Denkens anzunehmen.

Die neue Vision in unserer Zeit bestätigt die Heiligkeit und Verwobenheit all dessen, was existiert. Sie umfasst die maximale Entfaltung eines jeden Individuums in Gemeinschaften, die auf erwachter Gerechtigkeit basieren, auf der Schönheit, die in der Verschiedenheit liegt, spiritueller Freiheit, Gleichheit der Möglichkeiten sowie demokratischen Prinzipien. Sie erkennt, dass innerhalb der umfassenderen Gemeinschaft des Seins alle Dinge einen einzigartigen Platz einnehmen und in einzigartiger Weise ihren Beitrag leisten.

Es ergeht der Ruf an uns, Heilung unserem Planeten zu geben und sie zu alle denen zu bringen, die darauf leben. Der Ruf, die Spaltung von Geistigkeit, Verstand und Körper zu heilen. Dass wir uns über unsere Unterscheidungen und Unterschiede erheben, und statt Uniformität die Einheit in der Welt fördern. Der Ruf nach einer globalen Ethik, globaler Gerechtigkeit und der Balance zwischen Autonomie und Gemeinschaft.

Der Ruf ergeht an jeden, dass wir die eine Wahrheit in allen Religionen erkennen und doch unsere eigene preisen: alle zu respektieren, zu tolerieren und allen mit Erbarmen zu begegnen so ehren wir die Göttlichkeit in dem Herzen der Menschheit.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann.

Und eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit, in der Individuen und Gruppen ihre von der neuen Vision inspirierte Arbeit in einem gegenseitig unterstützenden und für die Entwicklung fruchtbaren Umfeld miteinander teilen können: einen lebendigen Tempel (1 Petrus 2:5) zu errichten, der die Schöpfung anregt und nährt, was darüber hinaus der heiligen Suche unseres Wesens Ehre macht, bei der wir Gott kennenlernen, indem wir uns selbst kennenlernen.

Unsere Vision der Natur menschlichen Zusammenlebens liegt, neben einer biologischen Vielfalt sowie den zeitlich begrenzten psychologischen Beziehungen der Geschlechter, in komplexen Organismen, in denen Weiblichkeit als Verwirklichung jener inneren Seelenzeit der Männer anzusehen ist, welche vorausgeht, dass in ihr jene Persönlichkeit als 'Heilerinnen der Erde' wiedergewonnen werde, die Frauen in ihrer Anbetung erschauten.

 

 
 

 

Nachwort an die kreative Vernunft

In essence  Alpha et Omega sind Geoffenbartes, Visionäres, Bilder, Parabeln, Gesänge, Mythen, Heilige Schriften, Analytisches, Künstlerisches, Rätselhaftes, Psychologisches, Wissenschaftliches in so verdichteter Form miteinander, dass der Normalleser sie nicht mit Alltagsproblemen in Verbindung bringen kann, obgleich sie genau eben seine alltäglichen Probleme meinen. essence  Alpha et Omega will jedoch keine Erkenntnisse mitteilen, sondern andere zum Selbstdenken in gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung, religiöser Kontemplation und eigener spiritueller Praxis anregen; und dies für keinen anderen Zweck, als um ein Gespräch zwischen den Geschlechtern und Generationen in Gang zu bringen mit dem Sinn – in wahrer, kosmischer und direkter Intuition – ein gesundes, schöpferisches Miteinander (Allmende) zustande zu bringen, das weit hinausgeht über den Geist bisheriger Unterhaltungskreise. Denn 'Was liebt die weibliche Seele am Freunde, wenn nicht seine Seele? Und so gibt es dabei dreierlei: Den Liebenden, das Geliebte und die Liebe selbst.' (Augustinus, De trinitate). Für eine Planetarische Kultur braucht es Menschen, die in Gesamtheit des Daseins, vom Blickpunkt intuitiven gefühlsmäßigen Erlebens, die Problematik der Jungen Frau, im praktischen Leben wie in der numinosen archetypischen Höhe Ihrer Seele, mit Hilfe der Einheit der religiösen Ideale darstellen, in einer Form, die auch all jenen Menschen, die nicht diese Ideale teilen, eine Erhellung ihrer Beziehungsprobleme zu geben geeignet ist. Möge uns 'der Sonnenton der Großen Mutter' (Goethe, Faust I, Prolog im Himmel) aus dem Dunklen, Ahnungslosen in jene Symphonie der Freiheit lösen, die Unsere Welt zum Tanz des Lebens führt. Möge dieses Werk den Schöpfungsbringern sich als nützlich erweisen, die Kultur zur Quelle der Menschenrechte und Mutter der Wahrheit zu führen und möge das, was über die Würde der menschlichen Person, der humanen Gemeinschaft und Sinn kulturellen Schaffens gesagt ist, das Fundament bilden für die Beziehung zwischen Frauen und Männern auf der Grundlage des umfassenden Dialogs.

Sie spricht: 'Wenn ich wollte, könnte ich meine Worte sehr gut so wählen, dass die ganze Welt sie hören würde. Und ich könnte auch die Hölle auftun, so dass man ihre Plagen sähe; aber das wäre nicht gerecht, denn dann würde der Mensch Mir nur aus Furcht dienen, und er soll Mir doch aus Liebe dienen. Ich würde auch den Engel im Himmel Unrecht tun, wenn ich den Geist eines unreinen Menschen mit ihm gleichstellte, der rein ist, und der vor Liebe glüht. Niemand soll daher in den Himmel eingehen, der nicht im Fegefeuer wie Gold im Feuer erprobt ist, oder der sich durch gute Taten eine so lange Schulung und Erprobung auf der Welt erworben hat, dass es keinen Fleck mehr bei ihm gibt, der gereinigt werden müsste. Denn niemand anderes als der, der die Liebe hat, soll ins Himmelreich eintreten.' (Birgitta von Schweden, Himmlische Offenbarungen I.53).

essence  Alpha et Omega wurde als 'Komposition für einen universellen Gottesdienst' von einem herausragenden Helfer hervorgebracht: der Geist aller Menschen auf Planet Erde. Die Komposition hat eine Erschafferin (Psalm 100,3): meine liebe Frau Blanche Fleur; sowie eine hervorragende web-Tontechnikerin: Fatiha Clodi aus Linz. In unserer Zeit, in der Menschen ihren eigenen Ruf über das Interesse der betroffenen Seele gestellt haben, sei, ausdrücklichem Wunsch gemäß, an dieser Stelle auf weitere Danksagungen verzichtet.

Dies kleine Werk zur Ethik hängt von jener inneren Erweckung der Seele ab, die ‘eine Erlaubnis der Großen Mutter’ (Offenbarung 4:1) darstellt, Weisheit zu offenbaren (nach Yehuda Ashlag). Manche Leute verstehen das Geoffenbarte allerdings oftmals in einer gegenteiligen Bedeutung. Ob nun das, was uns anspricht, fixe Idee ist oder schöpfungs-bringende Wahrheit, das muss sich im Gespräch zeigen. Wo der Mensch mit Menschen spricht, geht aus einem gemeinsamen Akt des Aufeinanderhörens die Neue Ethik hervor.

Und sie werden reden und sich verstehen auf dem Antlitz der Erde.
Popol Vuh - Buch des Rates

 

 
 

 

Epitheton

 
Frau Hulda (die Große Mutter) und Fatima (die Heilige Mutter)
erscheinen den Vielen gar als Ein Rätsel.
Die Kulturell Kreativen aber sind das Epitheton der Welt,
die Unbegreiflichen Mütter der Erde.


Dieser ist der Erfüllte, erfüllt von jeglichem Gezeugten, das von ihm ausgeht,
und von jeglicher Tugend und von jeglichem Nutzen.

Und noch mehr ist ihm eigen: das Fehlen von jeglichem Bösen (Unheil),
damit man erkenne, dass Er, da er besitzt, alles was er hat, weggibt,
während man ihn nicht zersplitten kann
und er keinen Schaden nimmt durch das, was er weggibt.

Denn er ist reich durch das, was er gibt (er ermüdet nicht
durch das, was er gibt, da er reich ist an Dingen, die er gibt),
er ruht in den Gaben, die er gewährt.

Er ist von solcher Art und Gestalt und großem Wuchs (Souveränität),
das nichts Anderes von Anfang an neben ihm besteht:

kein Ort, an dem er existiert, von dem er ausgegangen wäre
oder zu dem er zurückkehren würde;

keine uranfängliche Gestalt, deren er sich als Vorlage bedient hätte,
als er ans Werk ging (indem er wirkt);

keine Ermüdung (Leiden) ist ihm eigen,
wenn er dem nachgeht, was er tut;

keine Substanz steht ihm zu Gebote, aus der er geschaffen hätte, was er schafft;
noch gibt es ein Wesen in ihm, aus dem er zeugt, was er zeugt,

keine Geselle war ihm zur Hand, der mit ihm arbeitet
an den Dingen, an denen er arbeitet.

Als den Guten und Fehlerlosen sollte man von ihm reden;
vollkommen, erfüllt, ist er in sich selbst das All.

Keiner von den Namen, die man kennt oder ausspricht
oder die man sieht oder über die man verfügt (begreift) –

keiner von allen passt für ihn, und seien sie noch so glänzend,
ehrenvoll (ruhmreich) und herrlich (geehrt).

Was aber ihn in seiner Existenz und Seinsweise (wie er existiert und wie er ist),
und nach dem ihm eigenen Wesen anlangt (die Gestalt, in der er sich befindet) –

kein Verstand vermag ihn zu verstehen, noch wird ein Wort ihn wiedergeben können,
noch wird ein Auge ihn sehen können, noch wird ein Körper ihn ergreifen können

auf Grund seiner unerreichbaren Größe, seiner unbegreifbaren Tiefe,
seiner unmesslichen Höhe und seiner unfassbaren Ferne (seines unerfassbaren Willens).

Das ist die Natur des Ungezeugten: Sie nimmt nicht in einem anderen
ihren Anfang noch geht sie eine Verbindung ein nach Art des Begrenzten.

Er hat geistige Beschaffenheit inne, keine Merkmale,
die man durch Wahrnehmung erkennt.


Tractatus Tripartitus, Nag Hammadi Codex I (Codex C.G. Jung) /
neu übers. von Peter Nagel. – Tübingen: Mohr Siebeck, 1998

 

 
 


Das Gastmahl

 Die Zusammenkunft der Gebildeten und Der Zaubergarten

An den Gastmahlen, die ein kultivierter, großzügiger Mann zu geben pflegte, nahm oft ein gewisser stiller Derwisch teil. Der Kreis war als 'Die Versammlung der Gebildeten' bekannt. Der Derwisch beteiligte sich nie am Gespräch, sondern kam einfach, begrüßte alle lächelnd mit Handschlag, setzte sich in eine Ecke und aß, was bereitgestellt wurde. Niemand wusste etwas über ihn, obwohl es, als er das erste Mal auftauchte, Gerüchte gab, er sei ein Heiliger. Manche Frauen fühlten sich unwohl in seiner Gegenwart, er schien nichts zu unternehmen, um mit ihrer geistigen Atmosphäre zu harmonieren, und trug nicht einmal mit einem Ausspruch zu den erleuchteten Dialogen bei, die sie als einen wichtigen Teil ihres Lebens schätzen gelernt hatten. Andere wiederum merkten gar nicht mehr, dass er überhaupt da war, da er keine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Eines Tages sprach der Derwisch jedoch. Er sagte: „Ich lade euch alle ein, morgen Abend meinen Zaubergarten zu besuchen. Ihr sollt mit mir essen.“ Diese unerwartete Einladung führte zu einer Meinungsänderung in der gesamten Runde. Die einen dachten, der Derwisch, der immer sehr armselig gekleidet war, müsse verrückt sein und könne ihnen bestimmt nichts bieten. Andere betrachteten sein früheres Verhalten als eine Prüfung. Schließlich, sagten sie sich, belohne er sie eben dafür, dass sie solch langweilige Gesellschaft geduldig ertragen hätten. Noch andere sagten zueinander: „Nehmen wir uns in acht, er könnte uns nämlich in den Bann seiner göttlichen Natur gegenüber der menschlichen locken wollen.“ Neugier brachte sie alle, auch den Gastgeber, dazu, die Einladung anzunehmen. Am folgenden Abend führte der Derwisch sie von ihrem Versammlungshaus zu einem verborgenen Retreat-Gelände, einem Palast von solcher spiritueller Größe und Pracht, dass sie geblendet waren. Der Ort war voll von Schülern, die Übungen und Aufgaben ausführten. Gäste kamen mit Scharen von würdig aussehenden Weisen; der Derwisch sprach zu jedem: „Wie wunderbar wird mir göttlicher Ruhm durch dich offenbart!“ – die Festtafel, die ihnen geboten wurde, lag jenseits jeder Beschreibung. Die Besucher waren überwältigt, alle baten ihn, sie von nun an als Schüler anzunehmen. Doch der Derwisch entgegnete auf ihre Bitten nur: „Wartet bis zum Morgen.“ Der Morgen kam, aber die Gäste erwachten nicht in den luxuriösen, seidenen Kissen, zu denen sie, in prächtige Gewänder gekleidet, am Abend vorher geführt worden waren, sondern sie fanden sich stocksteif ringsum auf dem Boden liegend innerhalb der steinigen Einfassungen einer Ruine, in einer wasserkargen öden Berggegend, wieder. Da näherte sich der Derwisch, wie aus dem Nichts gekommen, der Gesellschaft: er winkte mit beiden Händen, und alle fanden sich auf einmal in seinem Palast wieder. Da bereuten sie, denn sie kamen sogleich zu der Überzeugung, dass die Ruine die Prüfung gewesen und sein Zaubergarten die wahre Wirklichkeit war. Einige flüsterten: „Wie gut, dass er unsere Vorwürfe nicht gehört hat. Wenn er uns nur seine seltsame Kunst lehrt, würde sich das schon lohnen.“ Aber der Derwisch winkte wieder – daraufhin saßen sie am Tisch jenes Gastmahls, das sie in Wirklichkeit nie verlassen hatten; der Derwisch hockte in seiner üblichen Ecke, aß wie immer seinen Gewürzreis und sagte überhaupt nichts. Allerdings hörten sie jetzt, während sie ihn mit Unbehagen beobachteten, seine Stimme; es war ihnen, als würde sie aus ihrer eigenen Brust sprechen, denn seine Lippen bewegten sich nicht. Er sagte: „Solange eure Gier es euch unmöglich macht, die Selbsttäuschung von der Wirklichkeit zu unterscheiden, gibt es nichts Wirkliches, was euch ein Derwisch zeigen könnte, nur Trug. Die, deren Speise die Selbsttäuschung und Einbildung ist, können nur mit Täuschung und Einbildung beköstigt werden.“ Alle, die bei dieser Gelegenheit anwesend waren, kamen weiterhin zur Tafel des großzügigen Mannes. Der Derwisch aber sprach nie wieder zu ihnen. Und nach einiger Zeit bemerkten die Mitglieder der 'Versammlung der Gebildeten', dass seine Ecke immer leer blieb [vgl.: Platon, Timaios 17a-c, 36c: 'es führt den einen in der Richtung nach rechts, den anderen in der Richtung nach links']. (nach Goethe: 'Dichtung und Wahrheit'). Frauen müssen ihre Erkenntnis des Lebens ganz aus sich selber heraus erlangen – doch nicht nur wie die Welt ihnen erscheint, nach der Form 'Mann', sondern in Bezug auf mögliche Indifferenz in dessen Persönlichkeit, besonders in dem 'Stoff aus dem die Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm IV.1), was zu seiner Berufung (Römer 11:29) führt, zu welchem Kreis er seelisch sich ganz zugehörig fühlt, Retreat-Individuen oder der Kulturellen Gemeinschaft.

 

 
   

Salvador Dalí 'Invisible Images'
Museu de Cadaqués

 

 

 

 

 

 

 


Die Stolze Frau – die Schlange, die den sexuellen Wunsch repräsentiert – empfindet eine Art Kampfeslust: sie schämt sich nicht, der Seele des Mannes den Kopf abzubeißen; dabei liebt sie die spirituelle Persönlichkeitsentwicklung – zwar nicht so enthusiastisch wie jene internationalen Handlungsreisenden, die gleich Zeus, hinter dem Rücken von Hera, agieren; vielmehr setzt sie zeitweise gern die Maske der Demut auf, um, in umgekehrtem Stolz, das Heilige zur Stärkung von Herz und Kreislauf zu verwenden: als Touristin. . .

Ode an Europa  Religion muss sich in das Unbewusste aufwecken, auf dass das Weib in Gott entsehne und der Vater die Mutter erleuchte. Dann erstrahlt die Feminine Sonne und ihre Sterne leuchten. Und im Rhythmus des Mondes vollzieht sich die Evolution der Erde.

Notre-Dame  Was über der Natur des Frau-Seins ist, ist auch über der religiösen Erkenntnis; was aber über der religiösen Erkenntnis ist, wird doch einig als das spirituelle Wesen.
 

 

Glanz der Dreifachen Weiblichkeit

Juno, Venus und Minerva {Maryam, Khadija und Fātima} sind wie Eine Einzige Mutter: was Al-'Uzzā, »Das geflügelte Herz«, die Göttin der Macht {Gnade der Liebe} verfügt, ordnet »Der Stern« {stella matutina; Manât: Abend- und Morgenstern zugleich; die schicksalhafte Liebe als 'selige Magdalenas und tätige Marthas' (Assijas)} an und setzt es in Gang; dann führt 'Die Frau des Sieges' {Al-Lat: die spirituelle Herrschaft, in dem Zeichen des »zunehmenden Mondes«} weiter und bringt es zum Abschluss. Christine de Pizan: La Città delle Dame

Die drei Bethen in Klerant  C+M+B (foto: Erni Kutter)
Eine Verbindung und Einheit des Lichts



Buddhismus  Vedanta  Sufismus

 


Wenn früher die Menschen zu Gott aufblickten, festigte sich in Ihm der erste Grund einer Alleinherrschaft zur Identität, Kraft, Wirksamkeit, Herrschaft der Männer. Wenn sich nun in unserer Zeit offenbart, worin Weiblichkeit Gottheit und was die Weibliche Gottheit ist, und was aus der ersten Ursache zeitlos, gleichfraulich und ungetrennt entspringt, die Person der Großen Göttin und der Charakter heiliger Frauen, so sind es drei.

 

 

 

 

Responsorium Graduale (Zwischengesang)


Nordportal der Westfassade der Kathedrale Notre-Dame de Paris / Pablo Picasso, Tête1 1926


Notre-Dame ist durch Schöpferischen Geist zur Wohnstatt Ihres Wortes geworden. Es muss unser sehnsuchtsvollstes Bestreben sein 'Notre-Dame, Frauen und Männer' zu höherer Einheit zusammenzubringen. Sehen wir Notre-Dame durch die Glasfenster des Universellen Tempels, bekommt Sie eine tiefere Bedeutung, als wenn wir außen stehen; wir erkennen: Die Liebe als Schöpferin des großen Ganzen. Doch sollten wir uns hüten, Ihre Liebe mit den Begehren unserer Körper, unserer Herzen, unserer Seelen zu stören.

Kultur bedeutet nicht 'Göttlichkeit der Menschheit', Zivilisationen ohne Spiritualität, oder 'Eine Welt in der Vielfalt von Religionen'. Kultur heißt, eine Neue Welt aufbauen, als Kritik an der Verkommenheit spiritueller Gemeinschaften, denen das Heilige fehlt, zum Ausdruck zu bringen. Die ganze spirituelle Frauenwelt schaut zu an einem Frevel – und keine sogenannter "Weisen Frauen" macht den Mund auf. Natürlich müssen wir 'alle partiellen Erfahrungen zu erlangen versuchen, die auf der mentalen Ebene möglich sind, und das Mental mit spiritueller Freude durchfluten und es mit dem spirituellen Licht erleuchten' (Sri Aurobindo) – danach aber müssen wir darüber hinaus gehen. Können wir über Spiritualität nicht hinaus gehen in das Humane Kulturelle, 'Gottes Menschwerdung' in die kulturelle Gemeinschaft, ist es kaum möglich, 'die Schöpfung unter den Generationen und Geschlechtern', das letzte Geheimnis der Welt zu ergründen; das Problem, das die Liebe uns stellt, bleibt ungelöst. Wir müssen den Verlust an Kultur, dem schöpferischen Menschsein wiedergutmachen. Eine Menschheit wird leben, wenn ihre Kultur lebt; und die Welt wird sterben, wenn uns die Ermutigung zur Kultur stirbt.

essence  Alpha et Omega  ist eine Aufforderung an Männer, aufzuschreiben, was sie unterlassen werden; im Verstehen dieser ihrer Gelübde, und wie sie zu brechen sind (Kol Nidrei), erwächst den Frauen eine Neue Menschheit aus 'Dialogischem Gespräch' (Koinonia); ihre Erkenntnisse in Europa schreibt ein Buch zu fassen, schenkt der Welt ihr Schöpfungsbuch.

Die Mitteilung der Männer ist die Grundlage des schöpferischen Gesprächs der Frauen
Männer sollten ihre Freizeit für die Frauen ausgeben und Hilfe zum Dialog gewähren; ihre gewissenhafte Mitteilung über 'Was Männer künftig unterlassen werden' erleuchtet den Dialog der Frauen. Wir sollten wissen: Dialog ist ein sichereres Mittel als Krieg, um dem Terror ein Ende zu setzen, und Gleichgültigkeit ist unsere schlimmste Einstellung.

 

 

Geheimnis des Lammes [Genter Altar]

Die Liebe der Engel offenbart die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe alsbald unwillig oder unter der Vergewaltigung ihrer selbst, mit persönlichem, ichhaftem Zwecke oder in der Hoffnung auf Rückerstattung in irgendeiner Form. Wenn sie spricht, bereitet ihre Rede zwar anderen keine Unannehmlichkeiten, geschickt lamentiert sie mit ihrer 'Heiligen Schrift', doch ihre Beziehung trägt von Anfang an 'Gott' als Farce in sich und 'Christus' als die Tragödie.

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Herz eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist' einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.

Von der sich hingebenden Weiblichkeit als Mutter der Kirche aller universalen Kirchen
'Nicht die Göttin, sondern Gott' heißt es im Islam: „Das liebende Paar, das Leben zeugt, ist das wahre, lebende Bildnis, das imstande ist, den Gott, der Schöpfer und Erlöser ist, darzustellen“ (Amoris Laetitia) – die 'Liebe zur Göttin' schafft narzisstische Frömmigkeit.

 

 
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit
einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund. Danach hörte
ich die Stimme des Herrn, der sagte: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“
Ich antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ Da sagte er: Geh und sag diesem Volk:
„Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“

Buch Jesaja 6:1-11, Psalm 139:13-16a
 


On mighty waters floated the universal egg of the Golden Womb, Hiranyagarbha,
which gave birth to the flame of life, the One Spirit of all the Gods. Rig Veda (X.121)

 

Ode Notre-Dame oder Von göttlicher Weisheit, Brot und Wein  Die Große Mutter ist der geheimnisvolle Mischkrug, Heiligen Trank ausspendend, um jener festen Speise willen, die Sie selbst erst besitzen, mischen muss und zu Essen geben, um die Vision zu hegen, zu hüten und zur Entfaltung zu bringen; und indem Sie sich über dies alchemistische Geheimnis klar ist, was das heißt, bringt sie das Höchste hervor: die Göttin, die in ihrer Seele heilig fest steht, niedere Kräfte von Erkenntnis und Willen gezügelt, deren Personalität nach dem Bild Gottes geschaffen und deren Wille von Erkenntnis geleitet: Sie, die im Gleichgewicht mit der Kapazität der Seele und entfaltetem göttlichen Potenzial ist, ist dem Botschafter des Menschentums nicht Dienerin, sondern seine Gefährtin; und selbst voll und allseitig entfaltet, wird Sie Sich gerecht, indem Sie anderen Frauen Beispiel ist, von der Kapazität der Seele aus heilbringende Personalität zu verkörpern; in der Liebe zum Geliebten Talente nicht verkümmern, sondern aufblühen zu lassen, ist Sie das Vorbild für eine gerechtere, menschenwürdigere nachhaltige Welt.

›War nicht das Auge sonnenhaft, Wie könnten wir das Licht erblicken‹ (Goethe)
Ist der Blick der Frauen, in Zu- und Abneigung, so sonnenhaft wie der Großen Mutter Sicht, erkennen sie den Parakleten als die Ermutigung; Männer aber, in denen nicht 'des Gottes eigene Kraft liegt', werden 'dem Göttlichen als Frauen' nicht Diener sein.

 

 

Jetzt schauen wir in einen Spiegel,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

1 Korinther 13:12-13

 

Im makellosen Spiegel, dem Gott selbst,
wird dein Gesicht so aufgenommen, wie es ist,
da dieser Spiegel kein Anderes von einem Andern ist, das ist,
sondern das Selbe, das in allem das ist, was es ist,
weil er die universale Form des Seins ist.

 

Der Geist ist das erste Bild der göttlichen Einfaltung,
die alle Bilder der Einfaltung in ihrer Einfachheit und Kraft einfaltet.
Denn wie Gott die Einfaltung der Einfaltung ist, so ist der Geist,
der Gottes Bild ist, Bild der Einfaltung der Einfaltungen.
Nach den Bildern kommen die Vielheiten der Dinge,
die die göttliche Einfaltung ausfalten, wie die Zahl die Einheit ausfaltet
und die Bewegung die Ruhe und die Zeit die Ewigkeit und
die Zusammensetzung die Einfachheit und die Zeit die Gegenwart.

Nikolaus von Kues

 

„Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher –
erbarme Dich unser und der ganzen Welt.”

 

Spiritualität ohne Religion ist ein Irrtum, so wird
die Persönlichkeit ein Mittel des Ausdrucks, zum Zweck;
der Zweck des Ausdrucks, das Weibliche wird so zum Mittel gemacht.

 

 

 
 

 

L'UNIVERSEL

 
No religion serves the function of another, and yet, religions are not
essentially different, although they are differentiated in function.
(Sajjada-Nishin Zia Inayat-Khan ‘urf Sarafil Bawa Chishti)



Der Universelle Gottesdienst lässt uns so klar wie möglich erfahren,
dass alle Religionen im Wesentlichen miteinander übereinstimmen; dass
zwischen den von verschiedenen Glaubensrichtungen vertretenen Wahrheiten
kein wirklicher Unterschied besteht; dass es nur eine religiöse Ordnung gibt,
durch die sich sowohl die äußere als auch die innere Welt kulturell entwickelt,
und nur ein spirituelles Ziel, das alle Heiligen Schriften anerkennen.

Es sind die Frauen, die die Menschheit zu höherer Evolution führen werden. Wie? –
Indem sie die Fabeln der 'Heiligen, Meister, Propheten der Religionen der Welt' verehren,
deren mystische Praktiken lehrend, werden Frauen die Liebe ihrer eigenen Seele verstehen
und vermittels der Seelenzeit ihrer Männer Einer Menschheit humane Kultur gestalten.

Indem nämlich die Vielheit unverbundener spiritueller und religiöser Menschen
sich in zwei komplementären Wesenheiten eint, von denen in der Religion die Große
Mutter herrscht, während in der Spiritualität der Mensch dient, wird es uns möglich,
zu uns selber nicht nur wie in Beziehung zu anderen, kulturelle Menschen zu sein.

Wenn Universeller Gottesdienst und Dialog eine Art zu leben entdecken lässt,
die frei von jeglicher Gewalt ist, die wahrhaft religiös und daher frei von Angst ist,
dann ist es das Heilmittel, das wir der Menschheit geben müssen.

Alles Leid entstammt dem Wunsch der Männer nach Glück für ihr persönliches Selbst,
während Seelen-Zeit geboren ist, das Verwundete zu heilen und glücklich zu machen –
das ist der Grund, warum Universeller Gottesdienst und Dialog die Auswechslung
der Freizeit der Männer gegen den professionellen Heilungsraum der Frauen ist.

Unser Gebet auf Erden kann eine gewaltige kosmische Feier entfachen.
Im Akt der Hingabe findet die Neugeburt statt.

Our soul is blessed with the impression of the Glory of God
whenever our lips praise Him (Hazrat Inayat Khan).

 

 

 
 




{Entzünden einer Führungs-Kerze, mit der das Gottes-Licht [Sonne der Chanukkia] entzündet wird
'Non est Dominus sol factus, sed per quem Sol factus est' Johannis Evangelium de San Augustin}


Invocation

Toward the One
the Perfection of Love, Harmony and Beauty,
the Only Being,
United with all the Illuminated Souls
Who form the Embodiment of the Master,
the Spirit of Guidance.


Entzünden des Gottes-Lichtes
(hebr./ägypt. Shamash)
von diesem Licht werden die Lichter der Religionen der Erde entzündet

 
ANRUFUNG  DER  ERZENGEL  DER  ELEMENTE


O alles hervorbringende Mutter Erde,
demütig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Ein- und Ausatem mit geschlossenem Mund. Stelle dir deinen Körper als einen Baum vor:
während des Ausatems lässt du den Magnetismus mit der polluierten Energie in die Erde sinken
 – die himmlische Energie wird dabei zentrifugal in die Wirbelsäule gesogen; bei Einatmung
ziehst du den Magnetismus der Erde in das zentripetale magnetische Feld deines Körpers.
Arme neben dem Körper, Handflächen nach unten gerichtet.}

 
O alles reinigendes Wasser,
bereitwillig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem mit geschlossenem Mund, Ausatem durch die geöffneten Lippen, so als würde ein Engel trompeten.
Im Ausatem strömt Geist abwärts, gleich einem Wasserfall; im Einatem strömt Erdmagnetismus herauf.
Hände in langsamer Wellenbewegung vor der Stirn, als würde von den Fingerkuppen Wasser tropfen.}

 
O alles verzehrendes Feuer,
mit ganzem Herzen erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem durch den gespitzten Mund, Ausatem mit geschlossenem Mund; ein Gefühl der Frische:
du trinkst die Luft und entfacht damit das Innere Feuer; die Taufe mit Feuer nach der Taufe mit
heiligem Geist – infrarot eingeatmetes Feuer verwandelt sich beim Ausatmen in das sichtbare Licht.
Es ist ein Wahrheitsgelübde nötig, damit das Magnetfeld seine goldene Aura ausstrahlt. Die Arme sind
hoch nach oben gerichtet und nach vorne ausgestreckt, Handflächen und Daumen ein Dreieck bildend.}

 
O alles durchdringende Luft,
freudig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Der Reinigung durch Feuer folgt die Taufe mit Heiligem Geist. Einatem und Ausatem durch
den Mund. Man macht es richtig, wenn man sich nicht mit dem Körper, dem magnetischen Feld,
oder seiner Aura identifiziert, sondern mit reinem Geist, entzentriert. Man ist zugleich universell
und individuell. Hände über Kreuz nach vorne, Handflächen leicht wie Flügel schwingend: frei!}

 
O Äther, Essenz von allem,
passiv erweisen wir Dir unsere Huldigung.

{Der stille Raum in dem sich alle Elemente formen – atme, ohne zu atmen – Integration, Synarchie.
Hände voreinander in Höhe des Herzens, Handflächen zum Körper gewandt, ohne zu berühren.}

 
[20 Atemzüge, für jedes Element 5. Am besten morgens, an einem offenen Fenster, im Garten oder im Freien,
oder im Stehen oder auch im Sitzen; die Anrufungen im Garten oder am Fenster stehend zu machen ist ideal.]

 

 
 


 

Dem Einen entgegen
der da ist, die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit,
der einzige Seiende,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Geist der Führung verkörpern
in der Botschaft der Einheit
für die Menschheit.

 

Lob sei Dir, Allerhöchster Gott,
allmächtig, allgegenwärtig, alldurchdringend,
Das einzige Wesen.

Nimm uns in Deine Elternarme;
Hebe uns empor aus der Erdenschwere.
Deine Schönheit beten wir an,
und Dir ergeben wir uns willig.

Gnadenreicher und barmherziger Gott,
Du höchstes Ideal der ganzen Menschheit,
Dich allein beten wir an, und Dir allein gilt unser Sehnen.

Öffne unsere Herzen für Deine Schönheit,
Erleuchte unsere Seelen mit göttlichem Licht,
O Du, Vollkommenheit der Liebe, Harmonie und Schönheit!

Allmächtiger Schöpfer, Erhalter,
Richter und Verzeiher unserer Unzulänglichkeiten.

Herrgott des Ostens und des Westens,
der Welten oben und unten,
der sichtbaren und der unsichtbaren Wesen:

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht;
Gib Nahrung unserem Körper, unserem Herzen, unserer Seele;
Gebrauche uns für das Ziel, das Du erwählst in Deiner Weisheit,
und führe uns auf dem Pfad der Dir eigenen Güte.

Ziehe uns näher zu Dir in jedem Augenblick unseres Lebens,
Bis in uns sich widerspiegelt Deine Gnade, Deine Herrlichkeit,
Deine Weisheit, Deine Freude und Dein Friede.

Amen

 

1. Licht  HINDUISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die hinduistische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Om Namah Shivaya. Om Namo Narayanaya.
Lesung aus den Veden, der Heiligen Schrift der hinduistischen Tradition]


(Stilles Gebet: Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten.)
 

Heilgebet

O Du, dessen Wesen
Gnade und Barmherzigkeit,
und dessen Sein nur Friede ist,

Vater, Schöpfer und Erhalter
unseres Lebens,

sende der ganzen Menschheit
Deinen Frieden,
und vereinige uns alle
in Deiner göttlichen Harmonie.

Amen

 

2. Licht  BUDDHISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch den Buddhismus repräsentiert.

[Sacred Music: Om Mani Padme Hum; Hri. / Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā. /
Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa; Buddham saranam gacchãmi,
Dhammam saranam gacchãmi, Sangham saranam gacchãmi. / Namu Amida Butsu. /
Om Ah Hung Vajra Guru Pema Siddhi Hung. / Nam-Myôhô-Renge-Kyô.

Lesung aus dem Pali Kanon, der Heiligen Schrift der buddhistischen Tradition]

 

Inspiration meines Denkens,
Tröster meines Herzens,
Heiler meines Geistes,

Deine Gegenwart erhebt mich von der Erde zum Himmel,
Deine Worte fließen wie der heilige Strom,
Dein Gedanke steigt auf wie ein göttlicher Quell,
Dein Zartgefühl erweckt Zuneigung in meinem Herzen.

Geliebter Lehrer,
Dein ganzes Wesen ist Vergebung.
Die Wolken von Zweifel und Furcht
zerstreut Dein durchdringender Blick;

alle Unwissenheit schwindet
in Deiner erleuchtenden Gegenwart;

neue Hoffnung wird in meinem Herzen geboren,
wenn ich Deine friedvolle Atmosphäre atme.

O inspirierender Führer
auf des Lebens verwirrenden Wegen,
In Dir fühle ich eine Überfülle von Segen.


 

Dem Einen entgegen, der Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit,
der einzig Seienden,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Meister – Dominum - verkörpern,
den Geist der Führung.

 

Gnadenreichster Herr, Meister, Messias und Erlöser
der Menschheit, Dich grüßen wir in aller Demut.

Du bist der erste Ursprung und die letzte Folge, das göttliche Licht
und der Geist der Führung, Alpha und Omega.

Dein Licht ist in allen Formen, Deine Liebe in allen Wesen;
in der liebenden Mutter, im gütigen Vater, im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund, im inspirierenden Lehrer.

Gib, dass wir Dich erkennen, in all Deinen heiligen Namen
und Gestalten:
als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha.

Lass uns Dich erschauen in (Sarah, Hagar &) Abraham, in (Deborah,) Salomo,
(Anahita &) Zarathustra, in (Assija, Aaron {der Heilige des Herrn}, Miriam &)
Moses, in (Maria,) Jesus, in (Khadija, Fatima &) Mohammed, und
in vielen anderen Namen und Gestalten, der Welt bekannt und unbekannt.

Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Wesen,
und wir suchen Deinen Segen in der Zukunft.
O Botschafter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!

Du, dessen Herz unablässig emporstrebt,
Du kommst auf die Erde mit einer Botschaft,
wie eine Taube von oben, wenn Dharma verfällt,
und sprichst das Wort aus, das in Deinen Mund gelegt wird,
so wie das Licht den wachsenden Mond füllt.

Lass den Stern des göttlichen Lichtes, der in Deinem Herzen leuchtet,
sich widerspiegeln in den Herzen derer, die Dich lieben.

Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten
und die ganze Menschheit erleuchten und
sie vereinigen zu einer einzigen Familie
in Gott, dem Vater und der Mutter.
Amen

 

3. Licht  ZARATHUŠTRA

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die zoroastrische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Ashem vohû vahishtem astî ushtâ astî ushtâ ahmâi hyat ashâi vahishtâi ashem.
Armaiti – Anahita – Atar – Vayu. Ahura Mazdâh – Ahura Mazdâh.
Lesung aus dem Zend Avesta, der Heiligen Schrift der zoroastischen Tradition]


(Stilles Gebet: Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht.)

 

Heilgebet

O Du, der Du bist
der Führer unserer Seelen,
der Meister unserer Gedanken
und der Herr unserer Körper,

wir bieten uns Dir demütig dar,
damit Du uns als Kanäle
Deiner Liebe, Deines Lichtes und
Deines Lebens gebrauchen mögest,

und wir fähiger sein werden,
Dir und der Menschheit
zu dienen.

Amen

 

4. Licht  JUDENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die jüdische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Shema Israel, Adonai Elohenu! Adonai Echod. –
"Ve-ahavta …be schnej lewawcha, be schnej ezarejcha"
Lesung aus der Bibel, der Heiligen Schrift der jüdischen Tradition]

 

Fackel in der Dunkelheit,
Stab in der Stunde meiner Schwäche,
Fels in des Lebens Mühsal,

Du, mein Meister,
machst die Erde zum Paradies.

Deine Gedanken geben mir überirdische Freude,
Dein Licht erleuchtet meines Lebens Pfad,
Deine Worte erfüllen mich mit göttlicher Weisheit.

Ich folge Deiner Spur,
die mich zum ewigen Ziele führt.

Tröster der Verzweifelten,
Stütze der Bedürftigen,
Freund derer, die die Wahrheit lieben,

gesegneter Meister,
Du bist der Prophet Gottes.


 

Vers l'Unique
la Perfection d'Amour, d'Harmonie et de Beauté
le Seul Etre
uni à toutes les âmes illuminées
Qui forment
l’incorporation de l’Esprit Guide.

 

O Du, der Du bist die Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit,
Herr des Himmels und der Erde,

öffne unsere Herzen,
damit wir Deine Stimme hören,
die ständig in unserem Innern erklingt.

Enthülle uns Dein göttliches Licht,
verborgen in unseren Seelen, damit wir
das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreichster und barmherziger Gott,
Gib uns Deine große Güte;
lehre uns Dein liebendes Verzeihen,
hebe uns über die Unterschiede und
Abgrenzungen, die uns voneinander trennen;

sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes,
und vereinige uns alle in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

 

5. Licht  CHRISTENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch das Christentum repräsentiert.

[Sacred Music: Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison. Sanctus. Halleluja.
Lesung aus dem Neuen Testament, der Heiligen Schrift der christlichen Tradition]


(Stilles Gebet: Enthülle uns Dein göttliches Licht.)

 

Heilgebet

O Du,
Licht unserer Seelen,
Leben aller Wesen,
Heiler der Herzen,

alles vermögender und allmächtiger Gott,
Verzeiher unserer Unvollkommenheiten,

nimm von uns allen Schmerz und alle Leiden,
und mache uns zu Deinem Werkzeug,

damit wir andere von ihren Leiden
und Schmerzen befreien mögen

und ihnen Dein Licht, Dein Leben,
Deine Freude und Deinen Frieden
übermitteln können. Amen

 

6. Licht  ISLAM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die Tradition des Islam repräsentiert.

[Sacred Music: Ya Nabi Salam Aleika, Ya Rasul Salam Aleika,
Ya Habib Salam Aleika, Salawa tulla Alaika.
Lesung aus dem Qur'an, dem Heiligen Buch des Islam]

 

Warner vor kommenden Gefahren,
Erwecker der Welt aus dem Schlaf,
Überbringer der Botschaft Gottes,
Du bist unser Erlöser.

Die Sonne im Dämmer der Schöpfung,
Das Licht des ganzen Universums,
Die Erfüllung des göttlichen Wollens,

Du ewiges Leben, wir suchen Zuflucht
in Deiner liebenden Umarmung.

Geist der Führung,
Quell aller Schönheit und
Schöpfer von Harmonie,

Liebe, Liebender und geliebter Herr,
Du bist unser göttliches Ideal.

 

 

Morgendämmerung Kosmischen Seins

Invocation of The Great Mother

 


O Transubstantial Light!

Thou art unseen, imperceptible,
whether in warm rays of the sun
or in cool moonbeams.

The skyey lamps disclose only
Dame Nature, not Thee.

The world of matter revealed
by gross luminaries is but darkness to me.
Train my vision to see Thy hidden effulgence,
transfiguring the whole of creation.

When I sit with eyes closed,
enveloped in self-created shadows,
cause Thou to blaze upon me
in splendor the aurora of intuition.

With worshiping gaze may I watch Thee
in Thy ritual dance of cosmic activities.

Whispers From Eternity
Paramhansa Yogananda

 

Fool, you won't find your way out by praying from a book.
The perfume on your carcass won't give you a clue.
Focus on the Self. That's the best advice you can get.

Lalla (Lal the Womb), Kashmir

 

 

 

7. Licht  ZUR  VEREHRUNG  DER  WEIBLICHEN  SEITE  GOTTES

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht, das
symbolisch den weiblichen Aspekt Gottes repräsentiert, der in vielen Völkern Unserer Erde
als Große Mutter, in den Großen Mysterien als Das Ewige Feminine dargestellt ist.

 

Anrufung

Ya Shafi    –      
  

Göttlicher Heiler
Heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele

Ya Kafi    –      

Du bist all-erfüllend

 

Heilgebet

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Sonne, Durch die Wellen der Luft,
Durch das alldurchdringende Leben im Weltenraum // reinige und belebe
mich neu, und ich bitte // heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele.

  

Stilles Heilen

{Menschen engelhafter Natur können einen Heilkreis bilden,
der dann reines Instrument für die göttliche Heilkraft wird}

O Du // der Heiler unserer Körper, Herzen und Seelen //
durch Deine Gnade und durch Deine allerfüllende Heilkraft //
mögen alle jene / deren Namen und Bedürfnisse Du kennst //
durch Dich geheilt sein. //   kūn… – kūn… – kūn…

__________________________________________________________________________________________________________________  


Sat – Chid – Ananda

Wer bist du, Licht, das mich erfüllt und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet? Du leitest mich gleich einer Mutter Hand, und ließest du mich los, so wüsste keinen Schritt ich mehr zu gehn. Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt. Aus dir entlassen, sänk‘ es in den Abgrund des Nichts, aus dem du es zum Sein erhobst. Du, näher mir als ich mir selbst und innerlicher als mein Innerstes – und doch ungreifbar und unfassbar und jeden Namen sprengend: Heiliger Geist – Ewige Liebe. / Bist du das Manna nicht, das aus des Sohnes Herz in meines übergeht, der Engel und der Sel’gen Speise? Er, der vom Tod zum Leben sich erhob, er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt, vom Schlaf des Todes, und neues Leben gibt er mir von Tag zu Tag. Einst soll mich seine Fülle ganz durchfluten, Leben von deinem Leben – ja, du selbst: Heiliger Geist – Ewiges Leben. / Bist du der Strahl, der von des Richters Thron herniederzuckt und einbricht in die Nacht der Seele, die nie sich selbst erkannt? Barmherzig-unerbittlich dringt er in verborgne Falten. Erschreckt vom Anblick ihrer selbst, gewährt sie Raum – heiliger Furcht, dem Anfang jener Weisheit, die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns ganz fest verankert, – deinem Wirken, das neu uns schafft: Heiliger Geist – durchdringender Strahl. / Bist du des Geistes Fülle und die Kraft, durch die das Lamm die Siegel löst von Gottes ew’gem Ratschluss? Von dir getrieben, reiten des Gerichtes Boten durch die Welt und scheiden mit scharfem Schwert das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht. Dann wird der Himmel neu und neu die Erde und alles kommt an seinen rechten Ort durch deinen Hauch: Heiliger Geist – Siegende Kraft. / Bist du das Lied der Liebe und der heil’gen Scheu, das ewig tönt um Gottes Thron, das aller Wesen reinen Klang in sich vermählt? Der Einklang, der zum Haupt die Glieder fügt, darin ein jeder seines Seins geheimen Sinn beseligt findet und jubelnd ausströmt, in deinem Strömen: Heiliger Geist – Ewiger Jubel.  (Edith Stein)

 

 

 

Weihegebet an das Unbefleckte Herz


O Mutter der Menschen und Völker,
die Du die Leiden und Hoffnungen kennst
und in mütterlicher Sorge die Kämpfe zwischen
Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis beobachtest,
die die heutige Welt so erschüttern, 

Umfange mit der Liebe der Mutter und der Magd des Herrn
jene, die deine liebende Zuneigung am meisten ersehnen,
und diejenigen, auf deren Vertrauen Du besonders wartest!

Nimm die ganze Menschheitsfamilie,
die wir mit liebender Hingabe Dir, O Mutter,
anvertrauen, unter Deinen mütterlichen Schutz.

Von Hunger und Krieg:  befreie uns!
Von Atomkrieg, unkontrollierbarer Selbstzerstörung
und jeder Art des Krieges:  befreie uns!

Von Sünden gegen das Leben des Menschen
von seinen Anfängen an:  befreie uns!

Vom Hass und von der Missachtung der Würde
der Töchter und Söhne Gottes:  befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar
die Wahrheit von Gott zu ersticken:  befreie uns!

Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse:  befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist:  befreie uns, befreie uns!

Höre diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid
aller Menschen zu dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt
die unendliche Macht der erbarmenden Liebe.
Möge sie die Gewissen wandeln!

In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich
allen das Licht der Hoffnung! – Und so bitten wir:

Herr, zeige auch heute, dass die Liebe stärker ist als der Hass. Dass
sie stärker ist als der Tod. Steig auch in die Nächte und Unterwelten
dieser unserer modernen Zeit hinab und nimm die Wartenden
an die Hand. Führe sie ins Licht und hilf uns zum Ja der Liebe,
die uns aufsteigen und eben so mit Dir herabsteigen lässt.

(Lucia von Fatima und S.H. Johannes Paul II, »Die Weihe Russlands«)
 


'Er steigt von der Erde in den Himmel und wiederum steigt er zur Erde hinunter und nimmt die Kraft des Oberen und des Unteren in sich auf. Seine Kraft ist vollkommen, wenn sie sich der Erde zugewendet
hat.' (Tabula Smaragdina) / Veni redemptor… Intende qui regis Israel (Ambrosianischer Weihnachtshymnus).

Wenn Männlichkeit (das Untere) zum Heilig-Göttlichen Weiblichen (gleich dem Oberen) geworden ist und die Vernunft in Erkenntnis (das Obere) dem Schrei der Erde (dem Unteren) Heilung gibt (vgl. Lukas 1:78-79), dann kann 'das Wunder eines Einzigartigen Dinges': die Liebe von Mann und Frau ‚zum seelischen Glück und bescheidenen äußeren Wohlstand der Menschheit‘ zu Stande gebracht werden.

'Der Eine, der absteigt, steigt auf. Die Eine, die aufsteigt, kommt herab.' (Bereshit 386; Sure 34:2). Der Herr, der im Weiblichen als das Selbst aufsteigt, kommt als 'Weiblicher Aspekt des Höchsten Gottes' herab und mit dem Gotteswort, in dem Männer in den Himmel auffahren, laufen Göttinnen vom Himmel auf die Erde (NHC II.1, Das Apokryphon des Johannes, Pronoia-Hymnus; vgl. Daniel 7:25).

 

 

 

Kosmische Invokation

Wir verehren und loben den Einen,
den Ersten und Letzten, den Inneren und Äußeren,
den Unendlichen und Ewigen;

Dessen Kraft, hinter jedem Werk, jedem Wort,
jedem Gedanken lebendig ist, und der da ist
der Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst.

Mit Ehrfurcht, Demut und Anerkennung,
rufen wir all die erleuchteten Seelen an,

die wir als heilige Boten, spirituelle Propheten,
Heilige Gottes und religiöse Meister erkennen,

sowie die Männer und Frauen aller Zeiten und Kontinente,
deren Herzen zur Reife gelangten.

Ihr Vermächtnis ist Der Universel; eine einzige Linie
der Weisheit umspannt den gesamten Erdkreis
und gehört der ganzen Menschheit an.

In diesem großen Strom der Liebe,
der das heilige Leben der Welt lebendig erhält,
möge Die Frau aller Völker uns den Pfad der Liebe,
der den Menschen noch Geheimnis ist, offenbaren.

Pir Zia Inayat Khan

 

Friedensgebet

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
der vollkommen und immerwährend ist,
auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Denken und Sprechen
und Handeln im Einklang ist.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sind
für Deine reichlichen Gaben.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites
uns Deiner Seligkeit erfreuen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles dulden mögen,
im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Leben eine göttliche Vision wird,
in Deinem Licht möge alle Dunkelheit vergehen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
unser Vater und Mutter,
auf dass wir, Deine Kinder auf Erden,
uns vereinigen mögen in einer Familie.
Amen

Prayer for The Peace
of the World

 O Thou,
the Almighty Sun,
whose light cleareth away
all clouds.

 We take refuge
in Thee.

 King of all men,
God of all deities.
Lord of all angels.

 We pray Thee,
dispel the mists of illusion
from the hearts of the nations,
and lift their lives by Thy
all-sufficient power.

 Pour upon them
Thy limitless love,
Thy everlasting life,
Thy heavenly joy, and
Thy perfect peace.

 Amen.

 
 

 


8. Licht  BEKANNT UND UNBEKANNT

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht
als Symbol für all diejenigen, der Welt bekannt und unbekannt, die das Licht
der Wahrheit hochgehalten haben gegen das Dunkel menschlicher Unwissenheit.

 

Shafi  –  Kafi

Einatmung – shafi – einströmend das Licht des Universums
(passiv durch Identifikation mit der Kraft, die einatmet, wenn wir einatmen)
ausströmend – in der Emotion der göttlichen Heilkraft – kafi.

 

Prayer for the Peace of the World / Stilles Heilen

 

Deine Kinder ordnen Gesang und Jubel an (Chanukka / Mk 7:27) 1

 

 

UNIVERSEL

O Du, der du bist der Schöpfer, der Gestalter
und der Erbauer des Universums
erbaue mit Deinen eigenen Händen den Universel
unseren Tempel für Deine göttliche Botschaft
von Liebe, Harmonie und Schönheit. 


 

through our prayers, we are able to build a Temple for the coming generations
 

____________________________________________________________________________________________

1 In den Lehren von Chanukka wird erklärt, dass die "sieben" die kontinuierliche Fortdauer von Zeit versinnbildlicht; die "acht" steht über der Zeit, sie bildet die Schutzwehr rings um die Zeit.

Jede Heilige Schrift bringt einen freudevollen Ton zur 'Institution von Heirat' hervor. Zur Symphonie »Planetarische Ethik« finden wir, wenn all diese Töne in Harmonie erklingen.

Die vor uns liegenden Probleme um die Institution von Heirat und Scheidung können nicht allein von 'interreligiöser Spiritualität' bewältigt werden – da dies zu noch größerem Blutvergießen „im Namen Allahs“ führt: echte und anwendbare Weisheit der Frauen, welche auf der seelenanalytischen Emotion von religiöser Transkulturalität beruht, kann Frieden bringen.

 

 

 
 



MAY THE BLESSINGS OF GOD REST UPON YOU
MAY GOD'S PEACE ABIDE WITH YOU
MAY GOD'S PRESENCE ILLUMINATE YOUR HEART
NOW AND FOR EVER MORE
 

 

Der Herr segne dich und behüte dich. Er zeige dir sein Angesicht
und erbarme sich deiner. Er wende dir sein Antlitz zu
und schenke dir den Frieden. Der Herr segne dich.
(Numeri 6:22-27)

 

 
 

*

 
 



Ite missa est
Benedicamus Domino
Zur himmlischen Gemeinschaft führe uns der König der Engel

 

 

Fuga – Choral Vor Deinen Thron tret ich hiermit

Chorus in excelsis: 'Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen, wer immer
strebend sich bemüht, den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar von oben
teilgenommen, begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen!' (Goethe)

*Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta.
  S.D.G.


 

MÖGE DER SEGEN GOTTES AUF UNS RUHEN
MÖGE GOTTES FRIEDEN MIT UNS SEIN
MÖGE GOTTES GEGENWART UNSERE HERZEN ERLEUCHTEN
JETZT UND FÜR ALLE ZEIT.
HALLELUJA
Hal (Buddha) El (Shiva) Hu (Rama) Ya (Krishna)

 

 

 

 
 

 

Ygg-Radsil – The Cosmic Mandala

 
 

'Ich bin, der ich sein werde' (Exodus 3:14), unendliche potentielle Energie, das Licht der Ohren,
Nirbija, Vorbedingung aller Offenbarung; Resorption, göttliche Subjektivität, mitleidslos.
Wille, die Emotion jenseits des Universums, aus welcher die ganze Schöpfung geschaffen.
Ejn Sof, nicht-duales, vollkommenes Selbst-Bewusstsein; unsagbar, nicht Wirk-Ursache.
 

III. Deus revelatus, Genius der Sonne,
Basho, schöpferische Intuition, Wort des
Herrn, Zadik, Kalma, Parakletos Benignitatis.

Sraosha, der Engel außerhalb der Welt-
geschäfte; Hagal, das Einbringen Seines
Selbst in die Menschheit: Tikun HaOlam.

Creative Intelligence, Nyorai, Feuer-Tau,
Tathâgata-garbha, Brihaspati; der Same
'herabkommende Beschränkung' (Johannes 10:18).

III. Feminine Divine Compellingness,
Weisheit, das kollektive Bewusstsein
Ihrer planetarischen Souveränität

die lichtgewordene Majestät einer uni-
versalen Ordnungszwinglichkeit: Liebe
und Freiheit als sammelnde Kraft.

II. Kriegerische Bewegung (Ausdehnung);
das Begehren des intellektuellen Egos
der Väter 'Herr der Lage' zu bleiben.

 

Gesang des Hermes Trismegistos
Glorie an Gott, der sich offenbart durch die Neue Weiblichkeit,
wodurch Christus sich versteckt in den Frauen, welcher sich versteckt
durch die Männer, die den Schöpferischen Geist offenbaren.

 

I. The Sacred Feminine – la Lumière
implicite, allpervading light; subtiles
kollektives Unterbewusstsein;
'frohe
Magd
' des 'Herrn der Heerscharen'.

Tajalli, matrice sensible, listening
womb, das Sich erträumende Herz, der
subtile Sinn für den Zusammenhalt aus
dem Schrei für das Unbegreifliche.
 

II. Politische Raumverdrängung:
„Ich bin, und außerhalb von mir existiert
keine andere”; Herrin, Himmelstochter,
das heilend existierende Ich-Gefühl.

I. Das physisch-männliche Ego im
Gefühl für den Sieg; Musikalität und
sympathetische Resonanz; der mikro-
kosmische Schöpfer interner Welten.
 

Intra-Terrestrial Influence, Einklang mit der Natur: Ordnung – Kohärenz – Organisation.
Kosmische Identität mit all dem, was lebt und leidet: das Überwinden eines Anhaftens
an materielle Annehmlichkeiten und emotionale Abhängigkeit. Die kosmische Einsicht,
'Göttliche Mutter', Intuition: Instanz über 'richtig und falsch', Morgentau der Erde.
 

Finde ich Dich als Kraft, die alles einfaltet, trete ich ein. Finde ich Dich als ausfaltende Kraft, gehe ich aus.
 Finde ich Dich als zugleich aus- und einfaltende Kraft, gehe ich zugleich ein und aus. (Nikolaus von Kues)

 

*           *           *

 

 
   

Das Meditationstuch des Niklaus von Flüe


Strahlen Dreifaltiger Weiblichkeit  Der Gekreuzigte wird im Herzen der Jungfrau geboren vermittels des Glaubens (weißer Tantra). Die Seele manifestiert sich in der Welt vermittels des Eros (Roter Mond). Die Natur erhebt sich zur Schöpferin der Neuen Menschheit (Tao). Die Seelenwelt des Weiblichen muss im Weltlichen wirken; und seine lam-rim Stufen sind: a) negativ: (1) keusch => (2) rein => (3) seelisch; b) positiv: (4) göttlich => (5) persönlich => (6) weltlich (business) / im Uhrzeigersinn aufsteigend und absteigend. Drei Kräfte kreuzen: 1 => 4 Alchemie: 'Gott ist die Liebe'; 5 => 2 humanistische Imagination: die Vision zu der Religion des Herzens; 3 => 6 Synchronizität: Seelen-Resonanz als Grundlage der nachhaltigen Liebe. Maskulinität geht geodätisch-negativ den Läuterungspfad: (6) nigredo*: drei Könige, Ritter der 'Mutter der Barmherzigkeit' (Rachamin). (5) der spirituelle Tod. (4) Indifferenz. rubedo: (3) Intelligenz der Seele wird zur (2) Mutter (Matthäus 23:37) und (1) 'Engelgruß als heilige Taube'.

* nigredo (Totenmesse) – materia prima des Dialogs: 'no sex mit Eheunfähigen; Beziehungsfähigen' (Frauensache); 'kein Konkubinat' (universelle Religion); 'Ende von Paternalismus und Genussehen' (Angelegenheit spiritueller Männer); nicht Reue, Ekel ist hier die charakteristische Form der Gemütsreaktion: „Wir klagen nicht an, sondern wir kommen uns beschmutzt vor“ (Rudolf Otto, Das Heilige).


Doppeltrinität – Das Schöpferische Leben im Licht Seiner Kulturellen Natur  
Der Ritter des Marienideals ist der Innere Wächter, der den Männern ihre Gedanken und Gefühle schützt. Männer, die sich auf den spirituellen Weg machen, ohne aufrichtigstes Gewissen für das Gemeinwesen bezeugt zu haben, sind unvollständig und geneigt, mit jedem Blick ihrer Augen, in Versuchung geführt zu werden, da es ihnen am 'Ideal der Totenmesse' (6) mangelt. Nigredo, 'Totenmesse halten', meint der Männernaturen Psychoanalyse, mit dem Sinn, dass Libido und Eros, 'die Klasse des Volkes, die beim Magen liegt' (Platon), zu überwinden sind.

Der Herzog von She sagte: Wir haben Leute bei uns, die die Bezeichnung 'gerade' verdienen. Ihr Vater stiehlt ein Schaf, und sie sagen als Zeuge gegen ihn aus. Konfuzius erwiderte: Die Geraden bei uns sind von ganz anderer Art. Der Vater deckt den Sohn, und der Sohn deckt den Vater. Darin liegt unsere Geradheit: das Familienrecht der Männer. (Konfuzianische Ethik).

Der Universel ist der Raum, in dem sich Kultur als Vision der Schöpferischen Weiblichkeit ausdrückt, vom kriegführenden Patriarchat befreiend: Die Bodhisattva führt als Adlerin die geistigen Frauen; Fatima, gleich einer Löwin, ist Herrscherin über den Karneval der Kulturen. Der Liebende ist Bruder der geistlichen Könige, der Spirituelle 'Engel über den Individuellen'.

 

 
 


Vor der Neuen Welt gab es nur Ihn. Doch innerhalb aller Kreise da ist Sie, im Zentrum
der leuchtenden Stille: Der Urschoß, der den Funken der Schöpfung enthält.
 

Cosmic Mandala – Die Hochzeit des Tifereth mit der Malchuth


'Undifferenziert eine Frau in das Zentrum zu stellen, führt zu einer Rückentwicklung der absoluten Weiblichkeit wie der Männlichkeit' (Julius Evola, Cavalcare la Tigre). Wir brauchen den Erkenntnis-Blitz der Kreativen – jene im X-Chromosom gestärkten, 'mit Geist begabten' (Numeri 17:18); die Vision, mit denen sich 'Die Große Mutter' donnernd konkretisiert, in 'weißem Nebel' kondensiert – nichts Böses ist von Ihm, dem Tröster vorstellbar. Weiblichkeit gebiert jene Botschaft, strömend von Gottes Quelle, den Geist der Wahrheit, der frischen Schwung in die Menschheit bringt; gleich Schneeflocken, die von den Kissen der Frau Holle auf die Erde wehen, kommt 'der Tröster' mit der Verkündigung Ihrer neuen Botschaft zur Menschheit, was die Shekhina, die Weisen Engel zusammenkommen lässt, um Heiligkeit zu ihrem Mittelpunkt zu begründen, jene Bodhisattva, die in der heilbringenden Morgenröte ihres Erbarmens dem 'one-world-business' feminine Balance gibt. Wie von Stahl gemeißelt in den Stein der Weisen ist diese Smaragdene Vision. Der Phönix als Friedenstaube steigt feurig empor, Zweifel und alle Furcht verbrennend. Donner und Regen, Wind und Blitz – der Himmel Sonne strahlt den Regenbogen. Der Tropfen Tau rinnt in ein Meer von Licht. 'Sonnenstrahlen gelten Ihrem Saal, Glanz des Mondes Seiner Macht, die Sterne aber leuchten an Ihrer Stätte.' (Die Edda, Völuspa).

Die Göttin (5)*, im Zentrum ihres Wissensraumes »Der Dialog« (7), erweckt die Seele der Frauen (2) dergestalt, dass diese die individuelle 'göttliche Persönlichkeit' der Männer hervorbringen, die, ihren Eros besiegt (6), den König der Könige (3) erkennen, der gegenüber der Großen Mutter (1) 'am gottesfürchtigsten ist' (Sure 49,13), die 'den Großen Farmer' (4) hervorbringt, den Erzengel der Verkündigung, der den Universel, »Die Gemeinschaft der erleuchteten Seelen«, hervorbringt. [* beziffert, von oben beginnend, gegen den Uhrzeigersinn.] In aufsteigendem Maß herrscht der Mensch über die gefiederten Löwen, der Adler über die Stiere. In des Himmels Ordnung führt der Ochse die Adler, und die Löwin die Menschen.

 

 
 

 

Triuna – Erzengel der Sterne

Atma – Mahatma – Paramatma


Unser Hauptproblem in der Beziehung zwischen Frauen und Männern ist, dass wir nur die Oberfläche sehen, nicht die Tiefe: dass der spirituelle Nordpol im Geist der Männer schmilzt, dass der weibliche Südpol überhitzt das Maskuline überfischt, das seinerseits das Grundwasser übernutzt; dass saure Abfälle in den Ozean 'Weiblichkeit' geschüttet werden; dass das Ausschauhalten nach der, von muselmanischen Sultanen beeinflussten, "höheren Moral" der protestantischen Priesterinnen die Eifersucht aufflammen lässt und wir auf dem Gebiet des Herzens fast schon den 'point of no return' erreicht haben – die Schädigung der menschlichen Kultur durch Verunreinigungen der Inneren Bilder wird hunderte von Jahren fortdauern. Guides managen Seelen in ihren geistigen und spirituellen Problemen; wenn wir Menschen auf kulturellem, finanziellem und menschlichem Level kulturell zusammenarbeiten würden, könnte eine Menschheit Fortschritte machen; es würde nur einer einzigen Dekade eines Gewahrsamkeitsschutzes bedürfen die Tridiversität der 'Weiblichen Seite Gottes' zu enthüllen: (1) die Wiedergeburt des Planeten durch die Zeugungskraft der Frau; (2) der Einfluss der 'spirituellen Sohnschaft der Bodhisattva' auf den Wandel in der Weltwirtschaft; (3) von der Idee Abstand nehmend, dass das Erzeugen von Konsumartikeln gleichfalls unser Glück mehre, offen zu sein, mit dem 'Weiblichen Mann' [The Cultural Creatives], den Reisenden zwischen den Ländern, zu kooperieren, die Kultur unseres verlorenen Menschseins wiederfindend helfen, dass sie bleibt.

Es ist schockierend und tief beschämend, dass Mütter sich nicht zur Wehr setzen, Töchter Männern auszuliefern, dadurch dass sie den Dialog mit 'Dem Gesetz und Buddhismus und Islam' verweigern. Das Gebot der Großen Mutter: „Ich bin ein eifersüchtiger Gott: du sollst keine Götter neben Mir haben.“ (Exodus 20:3) ist das Felsfundament, dass Frauen, als Buddha, eine Neue Welt aufbauen, während spirituelle Männer 'Die Kirche' erneuern. Man wird finden, dass heutzutage viele Männer in ihrer äußeren und höheren Persönlichkeit spirituell, jedoch in Bezug auf 'Leid in planetarischem Gewahrsein' wenig kreativ sind; unterstützt werden sie immer noch von Frauen, die dazu als androgyne Racheengel spirituell sein wollen und dahingehend auch ihre Berufung zum Aufbau der Materiellen Welt "pflichtbewusst vergessen". Im Neuen Zeitalter aber wird als Notwendiges die Führung der Hausgemeinde im Vordergrund weiblicher Tugenden stehen und damit entschieden jener "Frauen-Power im Männerkomplex" entgegenwirken: Es gilt verweiblichte und sektiererische Männer-Priestertümer abzulösen durch die Erweckung einer 'Universellen Geistigen Spiritualität der Frau' im Sinne einer Psychoanalyse Buddhas. Für die Männer auf Planet Erde zeichnet sich die 'Einheit der religiösen Ideale' in einer Imitation Christi – 'Vierzig Tage Fasten-Gebet in der Wüste' (Matthäus 4:11) – ab; Geist und Wahrheit eines mystischen Islams wird der Versuchung 'Judentum in der Nachfolge Petri' widerstehen können. In Wirklichkeit gibt es nur eine einzige Religion, die Beziehung zwischen den Prinzipien: die Große Mutter (Mahatma), die Große Göttin (Paramatma), der humane Geist (Atma). Es ist die Mahatma-Sonne der Großen Mutter, in deren Strahlen sich den Menschen ihr eigenes Gewissen 'Furcht, Ekel, Verlangen, Scham und Nachsinnen' wieder offenbart.

 

 
 


Tanskultureller Dialog: Ethik und Verwirklichung


Wir kontrollieren militärisch das Wetter: „Eros soll sein, wie wir es wünschen!“
Setzen wir aber so Naturgesetze außer Kraft, lesen wir aus Hl. Schrift statt 'Warnung vor kommenden Gefahren' nur noch 'Gott ist das Licht der Himmel und der Erde…', lernen Menschen träumerisch, woran sie zukünftig glauben sollen: an die Rechtmäßigkeit von Vertreibung und Völkermord und die Barbarei einer Transkulturellen Religion.

Aufblühen egomanischer Spiritualität, Streben nach Gewinn, das Verneinen von psychoanalytischem Dialog [die Stimme der Stille], Reizbarkeit gegenüber Tao-Weiblichkeit und mangelndes Vertrauen in Schöpferische Geistigkeit sind die Ursachen für den Krieg. Schöpfung ist eine kollektive Arbeit der Frauen. Daher mögen Frauen sich nicht oft genug vor Augen halten, wie wichtig es ist, Zentren des Lichtes und der Schöpfung zu schaffen, um jene dunklen und chaotischen Strömungen zu neutralisieren, die in ihrer Atmosphäre kreisen (was Frauen wollen, ist, eines schönen Morgens beim Kaffeetrinken den Frieden, die Fülle und das Glück vorzufinden, ohne dabei selbst irgendetwas dafür getan zu haben). Wann werden Frauen sich bewusst, dass sie mit Gier, Egoismus und Trägheit und einem beschränkten Verständnis der Dinge nur einen 'Krieg der Religionen' anzetteln können? Wenn Frauen sich entscheiden, 'Globale Ethik der Menschheit' anzugehen, müssen sie wissen, dass diese Arbeit die feinstoffliche Materie betrifft, die der außergewöhnlichen Forschungsmethode Buddhas zugänglich ist. Ergebnisse im 'Dialog der Frauen' entstehen nicht auf der spirituellen Ebene, die manche Gott nennen, sondern zuerst auf der feinstofflichen psychischen Ebene, welche man nennt: Die Seele. Frauen, die diese Gesetze nicht kennen, erwarten sofort konkrete Ergebnisse eines inneren Glaubens zu sehen. Weil aber sie von dort nichts kommen sehen, sind sie enttäuscht, und diese Enttäuschung kann sie so weit bringen, dass sie durch ihr Denken und Fühlen zerstören, was sie bereits aufgebaut haben. Jenen ist gesagt: „Auch wo ihr Mut nicht habt, habt dennoch Mut!“ (Hebräer 12:3).

Vom Einig-Wesen der Geschlechter – Ethik in sechs Dimensionen
Der Impuls zur Veränderung kommt von oben, von jener Heiligkeit, die, wie es heißt, von der Wirklichkeit Gottes Weiblichkeit 'überschattet' (Lukas 1:35) ist. Anders gesagt, von der keuschen Heiligkeit (buddhistisch: dharma) rührt das Recht zum Eros spiritueller Weiblichkeit; in spiritueller Physis ist es der Männer Pflicht (hinduistisch: dharma), als das Mindeste, ihr schöpferisches Herz zu geben, im Austausch der Frau für sich selbst.

Spirituelle Frauen behaupten heutzutage, für den Frieden in der ganzen Welt zu arbeiten. Aber in Wirklichkeit tun sie nichts, um ihn tatsächlich herbeizuführen. Nur Redensarten… Sie haben nie daran gedacht, dass vor einer 'Verherrlichung Allahs Namen' erst einmal alle Zellen ihres Körpers, alle Teilchen ihres unbewussten und unterbewussten Wesens, nach den Gesetzen der Schöpfung und der Harmonie leben müssen, um Frieden auszustrahlen, für den sie angeblich arbeiten. Während sie über den Frieden schreiben und in ihren Meditationskreisen darüber reden, nähren sie in ihrem Inneren den Krieg; denn sie kämpfen ständig gegen das eine oder das andere an. Welchen Frieden können sie also bringen? Frauen müssen den Frieden zuerst in sich selbst, in den Handlungen, Gefühlen und Gedanken Buddhas verwirklichen. Erst dann arbeiten sie wirklich für den Frieden.

Wiederherstellung aller Wesen  Verbesserung kann nur durch einen Wandel in unserer Mentalität erreicht werden; dabei müssen wir den Sinn für das praktische Leben (spiritueller Islam) mit der Schau in die Tiefe eines Glaubens in die Transkulturalität verbinden. Aus dieser Ganzheit lebend, können wir für die Jugend Unserer Erde glaubwürdig werden. Wenn jüdisch-buddhistische »Hauskirche-Frauen« ihre 'Fatima-Persönlichkeit' durch individuelle Retreat-Guidance für Männer entfalten, und so – in sich das sonnigste Wetter tragend, denn nur 'Verzückungen über der Seele' entlassen vom Wünschen dunkler Verließe von Körper, Herz und Seele – 'Maria nachfolgen', können »Sufi-Männer« in Einer seelenpsychoanalytischen priesterlichen Dialog-Leitung 'wiederkehrende Christusse' sein und als stille wie auch schriftenlesende »Inayatis« den Frauen zu ihrer Sprache verhelfen.

 

 
 


Global Awareness – Kinship – Cultural Ethics

Der Frevel an der Natur, der unserer Welt durch Vergewaltigung und 'Hure von Babylon' geschieht, kann allein nur durch Unser Sehnen in 'die wunschlose Nicht-Emotion', in Das Indifferente Sein, was die Alten »Gott« nannten, aufgelöst und durch unser Engagement, wirkender Schöpferischer Geist in planetarischem Bewusstsein, in heilsame Partnerbeziehungen gewandelt werden. Entscheidend wird aber 'der Glaube der Frauen' sein: "Die Frau imaginiert sich in einer schönen Landschaft den Maitreya, den Buddha-Christus, ihren Schöpferischen Mann. Sie nimmt Ihn wahr, berührt seine Haut, sieht den Geist, der durchscheint durch das, was erscheint, und sie kann sich anlehnen. Sodann mag sie entscheiden, ob sie nun im Liebesakt mit Ihm verschmelzen will oder Ihn sich lediglich von außen anschauen mag. Wenn sie mit Seinem Himmlischen Geist verschmilzt, so nimmt sie die Kraft Seiner Wurzeln in ihre Seele auf. Im sanften Licht ihrer Herzen erfüllt sich, was im Moment am meisten Nahrung braucht. Im Zusammenfließen der Mächte von Mann und Frau wird es geschaffen werden. Falls die Frau immer noch asketisch bleiben möchte, kann sie überlegen, was es heißt, in einem Land von Kultur und wirtschaftlicher Frauenmacht zu leben."  Es muss schöpferisches Denken in die feminine Natur einziehen! Hingabe bewegt Die Frau zur kosmischen Motivation tätig zu sein: 'Tief im Schoß der Erde regt sich die schaffende Kraft: Begeisterung, dessen Bild der Donner ist.' (I GING 16). Nur daran haftet der Blitz, die Flamme der Liebe. Und es erneut sich der Kreislauf der Liebe und des Lichtes. Eigentlich ist Glaube – Imagination und das Fühlen über das, was wirklich kosmisch gewollt ist für die Menschheit auf Planet Erde – das Leben, das wir nicht mehr kennen, das da west als kollektive Sehnsucht, und das Frauen über 'Die Hingebungsvolle Liebe' aufnehmen können. Frieden kann nur sein, wenn Frauen ihren 'Kelch des Grals' finden, den sie als sich entbehren; denn sie haben der Welt etwas anderes zu geben als nur die Organisation von Wissenschaft: ein Gefühl der Erreichbarkeit von kosmischen Idealen des menschlichen Geistes, individuell, sozial, ethisch, politisch, und in einer kulturellen Beziehung zu Unserem Leben ganz allgemein.

Es wird keinen Glauben geben, bis das Werk getan (Sri Aurobindo, Savitri, Erster Canto 4)
Im eingeschränkten Bewusstsein von 'Kirche und Wissenschaft in Alters-Spiritualität' diente der physische oder mentale Beruf eines Mannes 'Volk und Vaterland, Frauen und Kindern'. Männer herrschten Frauen ihren eigenen Willen auf ('schlagt eure Frauen' Sure 4:34), während Frauen an die "Andersartigkeit" der Männer gebunden waren. Die Folgen waren, dass sich in den Frauen die Sehnsucht manifestierte, den Mann ganz mit sich zu vereinen – nur um alleine leben zu können; "feministische Frauen" hassten im Verlangen danach, das Objekt zu zerstören, so dass sie auch hier wieder die Chance erhielten, alleine leben zu können. Psychoanalytisch stellt die Tochter eine Bedrohung für die Existenz der Mutter dar, so dass niemand in Sicherheit mit dem 'Gesetz des Dschungels' leben kann. Das Bedürfnis, irgendwie zu überleben und das möglichst in Sicherheit, zwingt dann die cleversten Geschlechter dazu, ein Leben der Solidarität und der gegenseitigen Kompromissbereitschaft zu führen. Dies ruft die Idee vom 'Weltgebetstag', 'Welt-Ethos' wie 'universellen Gottesdiensten' auf den Plan. Diese Kooperation und Kompromissbereitschaft basiert jedoch letztlich auf Selbstsucht und auf dem Wunsch, sich selbst zu erhalten; die anscheinend humanitären Ideale sind nicht wirklich menschenfreundlich, sondern bauen auf einer unschöpferischen Stufe des Lebens auf. Im integralen, ganzheitlich kulturellen Bewusstsein nutzt die Spirituelle Weiblichkeit die Kraft der dreifaltigen göttlichen Feuer ihres Mannes [Samadhi (Vedanta), Planetarischem Bewusstsein (Buddhismus), Vision (Sufismus)] zu der Erscheinung ihrer vollkommensten Berufung: Ihre Rede zur Kultur. Dann werden wir eine Schönheit leben können, die einen viel größeren Reichtum enthält als alles, was Menschen sich vorstellen und anordnen, in der Natur einer Evolution, die die Stufen der letztendlichen Wirklichkeit reflektiert: „Sie wird Ihr Werk nicht hassen. Ich sprach nicht von Ihr. Nein, was wahr ist und was falsch ist, alles hat Sie gesprochen. Alles ist Ihre Schuld, alles ist Ihr Verdienst.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Erläuterungen zu »Die Natur«).

 

 
 


 

Der Universel ist nicht ein spirituell-zeugender Sohn im Schein frommer Frauen,
sondern eine heilig-pulsierende Mutter im Spiegel spiritueller Männer.
 


 

Himmlische Weiblichkeit ist 'Kirche aller Kirchen'. Sie kann der Menschheit bringen, was jede menschliche Gemeinschaft bedarf: Über-persönliches Ideal mit der Pflicht des Gebens von Befreiung von ich-zentrierten Wünschen, und einem aktivem Streben nach Verschönerung und Veredelung des Daseins mit Betonung des rein Schöpferischen Menschlichen {Baba-Yaga & Ama-raga}. (nach 'Der Gottes-Brief Albert Einsteins, 3. Jan 1954').

Gott – Magna Mater einer Doppeltrinität  Zerbrich die Formen der Vergangenheit! Diese drei aber erhalte: Die Eine, die Ihren Leib liebt, welch' schönes Gewand, als erfreuliche Zier, denn Der Eine hat Freude daran im Körper schöpferisch tätig zu sein. Das geheimnisvollste Geheimnis aber ist Das Eine, Ihrer Seele Freude, im Leib wirksam zu sehen. Denn siehe, der Liebe Sinn hängt vom Inhalt ab, und nicht nur von der Form.

Entsagung der Entsagung – aus Liebe  Neue Ethik begreift Religion nicht vom spirituellen Resultat organischer Gehirnveränderungen (1 Korinther 15:8) durch den Archetyp Jesu, sondern als die Kultur evolvierten planetarischen Bewusstseins durch Die Große Mutter. Die Lust der Großen Mutter und der Eros der Reinen Göttin ist das wechselseitig Befruchtende und aufregend Verheißungsvolle für die Zukunft einer Menschheitsreligion.

Mit dem Fortschreiten der Evolution bewegt sich Weibliches Denken voran, gleich einer Woge, unermüdlich neue Horizonte aufbrechend. Was heißt das praktisch für die Frauen?

Die Zukunft der Menschheit als Hu-manity hängt von der Wiedergeburt Unseres Gewissens ab, was sich im Licht der Großen Mutter erweckt; Ihr kontinuierlicher Einfluss bildet nicht nur einen Schutz gegen Krankheiten und Seuchen, Kriege und Zerstörung, sondern Sie hilft in umfassender schöpferischer Macht uns Menschen sich zu entfalten.

 

 

 
 

 

Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Ewigen Weiblichkeit
Durch die Wellen Ihrer Femininen Vernunft
Durch Unseren alldurchdringenden Geist im Kosmischen Raum
Reinige und Belebe Uns neu, und Wir bitten:
Heile Unsere Welt und Das Herz der Erde und Die Seelen aller.

 


Die von Ewigkeit her zeugende Kraft hat bei der Entstehung der Welt den Genius der Liebe und die Heilige ausgeschieden; daraus ist eine Hülle aus feuriger Vision herum um den die Erde umgebenden femininen Intellekt gewachsen. Und nachdem Buddha geboren ward, erbebte die Erde, und die Sonne und ihr Mond verfinsterten sich – doch alles blühte, der Himmel ward heiter – es donnerte, leiser fruchtbarer Regen fiel, ein sanft kühlender Wind wehte. Da haben sich die Sonne, der Mond und die Sterne neu gebildet: Heilige und ihre Gefährten heilen die Erde mit Einem Glanz von Erkenntnis.

Weder die ausruhende Göttin noch der verursachender Gott, weder Bodhisattvas in der Welt noch zoroastrische Muslime dürfen verwechselt werden mit Dem, der das Erkennen selber ist: 'Dort leuchtet nicht die Sonne, nicht Mond noch Sternenglanz, noch jene Blitze, geschweige irdisch Feuer; Ihm, der allein glänzt, nachglänzt alles andere, die ganze Welt erglänzt von seinem Glanze' (Die Katha-Upanishad 2.2.15); 'durch glänzende Spiele der Einbildungskraft und des Witzes angenehm unterhalten zu sein, haben wir Ihn mit kaltem Herzen verlassen' (Friedrich Schiller, Über die tragische Kunst).

Das Mysterium der Schöpfung ist enthüllt.

 

Mögen die weisen Engel nun erscheinen. Sie verstehen, wovon ich spreche, und wir können gemeinsam dem Menschen seine Gesundheit wiedergeben. Sie sind die Güte des Feuers, die Kinder des Wassers, sie wachsen und wachsen wieder nach, starke heilende Engel mit tausend Namen. Der in ihnen wohnt, in der erleuchteten Seele; der alles dieses Wesende gebildet hat, demselben sei Verehrung. (Atharveda, Löser VII.83).

 


Nichts wird imstande sein, den kühnen aber edlen Liebeswillen und heiligen Plan,
mit dem sich die Frauen ihre Neue Welt schaffen, zu verwischen. (Frédéric Chopin)


Möge Europa zur Einheit finden und die Zersplitterung der Menschheit
in verschiedene Religionen und Rassen und Kategorien überwinden.

 

 

 

 

Fresko im Kreuzgang von Heiligkreuztal

 

Männer besitzen eine geistige Verantwortung. Als Resultat
ist 'Ethik der Frauen' nicht zur Bedeutungslosigkeit verurteilt.

 

Dialog der Frauen – Erweckung zur Planetarischen Kultur
Dialog beginnt mit dem Aussprechen der ursprünglich falschen Ausgangspunkte einander widerstreitender Nationalismen: Protestantismus (Wiederheirat) und Polygamie (Islam), in dem reuevollen Bekenntnis, dass das passive Chaos katholischer Frauen zum schiitischen Islam (Genussehen; französisch: affaires) zur militanten Ordnung von Ausschließung und Völkermord geführt hat. Erst dann kann in einer Kulturellen Seelenzeit der Männer, dem Schöpfungs-Akasha einer Atmosphäre frei von psychologischem Begehren, physischem Spaß und spirituellem Eros, welcher den Sinn der Liebe aus den bedingten Verfälschungen befreit, das Frauen-Selbst zu Ihrer Erkenntnis Buddhas finden, dass Einschränkung keine unentrinnbare Notwendigkeit für Frauen ist, was zu der praktischen Wahrheit in der Beziehung zwischen den Geschlechtern führen kann: Die begeisterte Sehnsucht der Göttlichen Mutter zu ihrer schöpferischen Persönlichkeit von Liebe des geistigen Menschen.



du bist mein Geliebter,
Meine Sehnsucht,
Mein fließender Brunnen,
Meine Sonne,
Und ich bin dein Spiegel

 

 

 

 
 

 

L'Estro Armonico – The Visitation of Mary

 

Alles, wonach wir suchen, ist eine Neue Form, ein Neuer Weg der Freiheit.
Shirin Neshat, Shahrnush Parsipur, Women Without Men

 

 

 
   

français

english

español

italiano

   
 

download

essence  Alpha et Omega (pdf)

home: www.women-global-ethics.com

Inhaltsverzeichnis