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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


S.  Healing -
Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.
 

Dialog, ethisches Gewissen und Psychoanalyse  Jeder Mensch, der sein seelisches Selbst entdecken will, muss sich auf den beschwerlichen Prozess der Veränderung und Reifung einlassen, auf dem er sich selbst kennen, verstehen lernt und langsam die Summe seines existentiellen Gewissens wahrzunehmen und ihr zu folgen beginnt. Wir können nicht vermeiden, unserer bedingten Natur auf tief religiösem Weg bewusst werdend und unserer Mangelhaftigkeit, in gewissem Sinn unserer Lächerlichkeit und Ohnmacht, Niedrigkeit, Verwundbarkeit und Ausgesetztheit, zu bemerken. Aus der sittlich-universalen Sicht ist das ein Skandal, an dem 'gute Frauen' (Sure 24:26) Anstoß nehmen; und dessen Männer sich schämen und gegen den sie ankämpfen müssen, denn das moralisch-spirituelle Gewissen entsetzt sich ob der Schattenseiten, bekämpft, verdrängt sie. Das existentielle, religiöse Gewissen dagegen lädt voller Ruhe zum Blick auf diesen Schatten ein: „Auch das bist du, auch dazu bist du fähig.“ Ein Prozess, in dem das Ich gezwungen wird, sich als böse und krank, als asozial und leidend, als hässlich und beschränkt zu erkennen, ein tiefenpsychologisch religiös-analytischer Weg, der die Inflation des Ichs auflöst und es erfahren lässt, wie und wo es begrenzt und einseitig, typologisch determiniert, vorurteilsvoll und ungerecht ist, stellt eine so bittere Form der Selbstbegegnung dar, dass man den Widerstand gegen ihn begreifen kann. Diese desillusionierende Begegnung mit sich selbst kann nur im Vertrauen auf eine unumstößliche Akzeptanz und Daseinsberechtigung der männlichen Seele im Dialog des Göttlich-Weiblichen gelingen. Hier braucht das 'Böse' nicht verleugnet, nicht rationalisiert und nicht abgespalten zu werden; es kann angeschaut und verstanden und so zur Chance der Reifung werden. (nach Heribert Fischedick, Aufbrechen, Schuld als Chance, 1988).
 

Sehnsucht und Begeisterung  Wenn Männer zu ihrer seelischen Schöpferischkeit gefunden haben, können Frauen sie ausleben – darin liegt der Sinn der Liebe. Empfundene Sehnsucht Seele zu sein, ist Grundantrieb hinter dem Leben kultureller Männer, widergespiegelt in dem weiblichen Verlangen, Seelen-Freiheit zu finden, um Bedeutung folgen zu können, für die Mann und Frau geboren wurden: im begeisterten Ausleben ihrer Bestimmung im täglichen Leben verwirklicht sich sein Archetyp, welcher der Sehnsucht des Universums entspringt. Schöpferischen Geist zu offenbaren ist die Verantwortung, welche Kulturell-Kreative tragen, um 'Christus als die Frauen' zur planetarischen Wirklichkeit zu machen. Wenn der Männer Motivation nur persönlichem Gewinn oder spiritueller Macht gilt, verkümmert der Wirkungsbereich eines 'Planetarischen Bewusstseins der Frauen'; wenn den Frauen das erhabene Hochgefühl ihrer Seele zur Grundlage fehlt, ist aller Geist umsonst.
 

Vom Heilwirken des Ganzen aus der Komplementarität des Einig-Wesen
Voraussetzung für das Heilen in Planetarischem Bewusstsein ist 'Frau und Mann' als ein in sich selbst im Gleichgewicht befindendes komplementäres Paar von Gegensätzen 'Gott und heilige Seele', in dieser Balance vereint, resultiert dann ein drittes: Gemeinwesen, als ein sich ebenfalls im Gleichgewichtszustand befindendes Ganzes, welches funktionell ist. Wenn sich Frau und Mann im Gleichgewichtszustand vereinigen und damit in ein Drittes weiterfließen, offenbart sich Planetarisches Heilen. Nur Geistigkeit oder nur Göttlichkeit des einen oder des anderen Partners kann niemals funktional sein kann.
 

Nicht Callas und Onassis
Haben Frauen die Eigenliebe ihrer Diva-Persönlichkeit von 'hingebungsvoller geistiger Nächstenliebe in Gott' niedergerungen, so vermag die Herzensliebe von Seele und Körper der spirituellen Männer das Handeln der Frauen in Planetarischem Bewusstsein bewirken.
 

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.
 

Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. Eine Frau sollte im Dialog nicht streiten, bevor sie nicht die Berechtigung Gottes und Ihr religiöses Gewissen wiedergefunden hat.
 

Sprache und Werte sind wichtiger als Berufsbildung  Das Heiratsgebot, das das göttliche Bewusstsein der Frauen dialogisch ausspricht und Männern vorgibt, aus welchem Kreis eine Frau geheiratet werden darf, sowie die seelischen Werte, die Männer bekunden und damit den Frauen beschreiben, welche Männer besser nicht zu heiratet wären – dies wird für das Glück und den Frieden der Menschheit zunehmend wichtiger werden als berufliche Qualifikation. Verheiratet die noch ledigen Frauen unter euch (Sure 24) meint, die mystische Form dergestalt selbstvergessend dem Seelischen anzuverloben, dass in göttlichem Willen die weibliche Persönlichkeit von empfänglichem Schöpfergeist sich gestaltet. Der Bräutigam der erleuchteten Seele eines Mannes ist »Gott selbst als Weiblichkeit«. Nirgends aber können Männer diese Wahrheit in sich fassen außer in der einsichthaften Natur der Frauen. Es liegt in der Freiheit des Menschen diese Dimensionen zu begründen – in Gemeinschaft.
 

Indem die spirituell Kulturell-Kreativen sich der Zukunft als wahre Menschen entgegen entwickeln, wieder und wieder den Enthusiasmus ihres selbstlosen kosmischen Geistes über das Gemeinwesen ausgießend, werden Frauen auf Planet Erde, unter der Führung erleuchteter Weiser Frauen, mehr und mehr dazu kommen, zu ahnen beginnen, dass es einen heiligen Geist gibt, sodass sie, durch learning-by-doing, mit der eigenen Praxis von ‚Hauskirche‘ – wo himmlische Emotionen verlernen lassen, was Weiblichkeit von der sinnlich-materiellen Welt der Väter mit dem Gemüt ihrer Großmütter begreifen soll – die Fortentwicklung der Menschheit führen; gerade jetzt, wo die Welt vor dem Abgrund steht.
 

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt unserer Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, sie gehorcht dem 'es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden' (1 Korinther 14:35). Schließlich aber spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen, doch... es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass wir den Sinn von Persönlichkeit nicht erlangt durch unserer Männer schöpferischen Geist. Krank bin ich geworden. Würden meine Leiden doch uns alle zur Besinnung bringen!“
 

Der kulturell-kreative analytische Dialog ist psychologisch gesehen genau das Gegenteil einer psychoanalytischen Methode Sigmund Freuds oder der 'analytischen Psychologie' C.G. Jungs. Denn anstatt dass man Frauen die Elemente dunklen Unbewussten in ihnen in ihr Bewusstsein erheben lässt, erlösen und erleuchten Männer {als 'Rama' und 'Shiva'} mit dem spirituellen Licht pfingstlicher Humanität das kollektive Weibliche Unbewusste.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue – There's no more time to wait
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge