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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


S.  Healing -
Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.
 

Die Elf FrauenVon der Sunna des Propheten  Und die elfte Frau erzählte: Mein Mann ist Abu Zar. Eines Tages verließ er unser Haus. Es war zu der Zeit, als die Milchschläuche zur Butterherstellung geschleudert wurden. Er begegnete einer Frau mit zwei Knaben, die Geparden glichen und mit Granatäpfeln spielten. Da schied er sich von mir und heiratete diese Frau. Und ich heiratete darauf einen angesehenen und großmütigen Mann, welcher ein vorzügliches Pferd ritt und immer eine Lanze mit sich führte. Er machte mir gar viele Geschenke, er gab mir von allen Weidetieren ein Paar und sagte: „Frau, iss! o Umm Zar, und trag Sorge um die Deinen!“ Doch selbst wenn ich alles zusammenrechne, was er mir gegeben hat, so kommt es doch dem unbedeutendsten Utensil, das Abu Zar mir schenkte, nicht gleich.“ Da ergänzte Aischa zu ihrem Bericht: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu mir: Oh Aischa, ich bin zu dir wie der Abu Zar zu Umm Zar!“
 

Der Dialog – Gefühl der Beschämung – als Notwendigkeit zur humanen Persönlichkeit
Spiritualität ist die Verherrlichung Gottes Namens als Persönlichkeit. Dialog hingegen ist, charakterlich Rechenschaft über all das abzulegen, was der Mensch in seinem Leib und im Leib des anderen getan hat, über alle Taten, alle Gedanken, alle Gefühle und Emotionen, alle gefassten Vorsätze, über jedes gesprochene Wort, sei es gut oder böse. Dabei ist heiliges Empfinden der Scham notwendige Eigenschaft: 'Der Sünder schämt sich in Anbetracht der Liebe des Erlösers' – dies geschieht vor den Engeln und Heiligen. Ohne Initiatische Läuterung verstehen 'Frauen im Ich-Bewusstsein' die intuitiven Aussagen einfacher Männer einfach nicht. Da es ihnen daran fehlt in das Bewusstsein des anderen wahrhaft einzutreten, „verstehen sie nicht“, und fühlen sich zudem zutiefst verletzt. 'Fromme Frauen' konfrontieren sich selbst für gewöhnlich im Dialog als „befleckt“, von Scham überwältigt sind sie völlig sprachlos. Erst von Tätigkeit ihrer Seele schuldbefreit, sind Frauen in der Lage, Beziehungsfähigkeit mit „die Ehe ist im Herrn“ zu erklären. „Du hast deine Ehre befleckt und dein Ehebett entweiht, und so hast du Zorn über deine Nachkommen gebracht und Klage über dein Ehelager“ (Sirach 47:20). Neue Ethik können jene Frauen lernen, die noch erröten, wenn sie eine „Befleckung“ ohne Wissen gemacht haben; nicht aber jene, die, wenn sie sich wissentlich „beflecken“, gar nicht mehr schämen. Mit anderen Worten: Kein Mann ist frei zur Schöpferischkeit, der dem Körper und der Psyche einer Frau dient; oder komplementär: Es gibt Frauen, die unter Schmach und Entehrung nicht leiden; besser aber sind Gewissensbisse, anders wird es immer Kriege geben.
 

Eine umfassende Neue Ethik ist nur so zu erreichen, dass die Große Göttin in gebührender Weise über das religiöse Weibliche und das spirituelle Männliche herrscht und zugleich die Kulturell Kreativen und die Göttliche Mutter in angemessenem Umfange zu Worte kommen. (nach Klowski, Mythos und Logos in Homers Odyssee, in: Dialektik von Mythos und Logos, Ffm 1980).
 

Von der Bedeutsamkeit spiritueller Männerträume für das Kulturelle Gemeinwesen
Durch Krieg lässt sich die Verseuchung des Gemeinwesens eine Weile zurückdrängen, nicht aber für immer ersticken. Wenn daher Iblis aus den Völkern fortstürzt und die Seinen ('die bösen Engel') mitnimmt und auf spirituellem Terrain die übrigen Schiffbrüchigen von allen Seiten zusammenliest und um sich schart, wird nicht nur der Unglaube, der sich schon im Gemeinwesen entwickelt hat, sondern auch Wurzel und Keim alles Verderbens ausgelöscht und vertilgt werden. (Cicero: Vier Reden gegen Catilina). Mit dichterischem Wort gesagt: „Der Gärtner verwendet die Dornen zum Heckenmachen.“
 

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.
 

'Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt' (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. 'Wovon wir geträumt, das verwirklicht sich nicht. Was unmöglich uns schien, das ist möglich für Gott.' (Euripides, Alkestis, Chorus).
 

Heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier (Sure 4:3) – nicht 'tatsächliche Frauen' werden beschrieben, sondern der Mensch als Bild im Gleichnis ('Ajamida hatte vier Frauen: Kaikeyi, Gandhari, Vishala und Riksha', Mahabharata, Adi Parva I.95; siehe Genesis 25:1; 29:23-30:9). Es liegt in der Freiheit jedes Menschen seine Dimensionen ganzheitlich zu erfassen – ein Mensch mag mit seiner physischen und mentalen Natur verheiratet sein, gleich einem Mann mit "zwei Frauen"; dennoch ist es notwendig zu verstehen, dass der Mensch sich in sein Über-Bewusstsein vermähle, sowie seinem schöpferischen Unterbewusstsein stets angetraut bleibt: erst dann ist der Mensch human geworden. 'Und verheiratet die noch ledigen jungen Frauen unter euch und die Rechtschaffenen von euren Dienern und euren Mägden' (Sure 24:32-33; vgl. Psalm 147:11; Matthäus 6:33) ist die vollkommenste Anweisung zur Kultur, die Wissenschaft und Religion, Spiritualität und Kunst umfasst.
 

Cosmic Whistleblower  Psycho-Physiologie ermöglicht Frauen sich anfangs ungeheuer stark an einen Ehemann und seine Welt anzupassen. Doch im Verachten der seelischen Freude die Menschheit von Leid zu befreien, ist die Gewöhnung – an den Mann, Beruf, Kind – eine nicht zu verachtende Lehrmeisterin. Kompensationsmechanismen {Überverwöhnen von Angehörigen bzw. eine getriebene Notwendigkeit, den eigenen Wert durch "Christus-Beziehung zu anderen" zu bestätigen} werden gern gezeigt und ausgenutzt – gekränkte Abkapselung, hysterische Demonstration, Krankheit sind nicht zum Schweigen zu bringende Zeugen eines Schreis der Frauenseele vom entzogenen Geist Der Religion.
 

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt meiner Nation Wohlstand, meinem Manne Erfolg, und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, sie gehorcht: „Es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden“ (1 Korinther 14:35). Schließlich aber spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen. Doch, es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass ich den Sinn meiner Weiblichkeit nicht erlangt durch eines Mannes schöpferischen Geist. Krank bin ich nun geworden. Möge mein Leiden die Männer zur Besinnung bringen.“
 

Mondfinsternis  Menschen haben Überfluss, ich allein bin wie einer, der alles verloren hat. Menschen sind strahlend erleuchtet, ich allein bin verdunkelt. Menschen sind von Einsicht durchdrungen; ich allein bin traurig besorgt. Menschen haben für alles ihre Gründe, vor ihnen bin ich dumm. Ich bin anders als die Menschen: Ich bin wie ein kleines Kind, das noch nicht gelächelt hat, doch ich halte es wert, Nahrung zu suchen bei der Großen Mutter.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge