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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2017   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


S.  Healing -
Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.
 

'Gemeinsam ist der Weg der beiden Schwestern, unendlich; eine geht ihn nach der anderen, von den Göttern gelehrt; nicht treffen sie auf einander; nicht stehen sie stille, Nacht und Tagrot die schönen von großem Ausmaße, sind eines Sinnes obwohl von verschiedenem Aussehen.'
(Usha-Hymnus: Die Morgendämmerung, Rig-Veda, Erster Liederkreis 113,3 || Zweiter Johannesbrief 1)

 

Die Elf FrauenVon der Sunna des Propheten  Und die elfte Frau erzählte: Mein Mann ist Abu Zar. Eines Tages verließ er unser Haus. Es war zu der Zeit, als die Milchschläuche zur Butterherstellung geschleudert wurden. Er begegnete einer Frau mit zwei Knaben, die Geparden glichen und mit Granatäpfeln spielten. Da schied er sich von mir und heiratete diese Frau. Und ich heiratete darauf einen angesehenen und großmütigen Mann, welcher ein vorzügliches Pferd ritt und immer eine Lanze mit sich führte. Er machte mir gar viele Geschenke, er gab mir von allen Weidetieren ein Paar und sagte: „Frau, iss! o Umm Zar, und trag Sorge um die Deinen!“ Doch selbst wenn ich alles zusammenrechne, was er mir gegeben hat, so kommt es doch dem unbedeutendsten Utensil, das Abu Zar mir schenkte, nicht gleich.“ Da ergänzte Aischa zu ihrem Bericht: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu mir: Oh Aischa, ich bin zu dir wie der Abu Zar zu Umm Zar!“
 

Von Universellem Gottesdienst & Dialog der Frauen  Es herrscht zwischen Sprechern und den Hörern dieselbe Spannung, wie es auch zwischen Männern und Frauen besteht. Wenn interreligiöse spirituelle Männer mit Erläuterungen zur Heiligen Schrift (vgl. Sure 2:285) Belehrungen aufzeigen, kann 'Dialog der Frauen' – mit Intuition und in geistiger Praxis – diese Lehren selbst erkunden. Doch nur durch das große Wagnis der Selbstaufgabe (komplementär auf beiden Seiten!) kann wirkliche Synthese zwischen Männern und Frauen stattfinden; aus spirituellen Thesen und den geistigen Antithesen kann erst durch die Aufgabe der Dualität 'Eine Planetarische Synthese' und damit etwas völlig Neues entstehen.
 

Der Dialog – Gefühl der Beschämung – als Notwendigkeit zur humanen Persönlichkeit
Spiritualität ist die Verherrlichung Gottes Namens als Persönlichkeit. Dialog hingegen ist, charakterlich Rechenschaft über all das abzulegen, was der Mensch in seinem Leib und dem Leib des anderen getan hat, über alle Taten, alle Gedanken, alle Gefühle und Emotionen, alle gefassten Vorsätze, über jedes gesprochene Wort, sei es gut oder böse. Dabei ist heiliges Empfinden der Scham notwendige Eigenschaft: 'der Sünder schämt sich in Anbetracht der Liebe des Erlösers' – dies geschieht vor den Engeln und Heiligen.
 

Ohne Initiatische Läuterung verstehen 'Frauen im Ich-Bewusstsein' die intuitiven Aussagen einfacher Männer einfach nicht. Da es ihnen daran fehlt, in das Bewusstsein des anderen wahrhaft einzutreten, „verstehen sie nicht“ und fühlen sich zudem zutiefst verletzt. 'Fromme Frauen' konfrontieren sich selbst für gewöhnlich im Dialog als „befleckt" – von Scham überwältigt sind sie völlig sprachlos. Erst von Tätigkeit ihrer Seele schuldbefreit, sind Frauen in der Lage, Beziehungsfähigkeit mit „die Ehe ist im Herrn“ zu erklären.
 

Von Glauben zu Liebe – The gradual awakening of the lover  When Thou didst sit upon Thy throne, with a crown upon Thy head, I did prostrate myself upon the ground and called Thee my Lord. When Thou didst stretch out Thy hands in blessing over me, I knelt and called Thee my Master. When Thou didst raise me from the ground, holding me with Thine arms, I drew closer to Thee and called Thee my Beloved. But when Thy caressing hands held my head next to Thy glowing heart and Thou didst kiss me, I smiled and called Thee myself. (Hazrat Inayat Khan) This is not attained through discourse, nor intellect, nor by repeated listening, neither through work – through renunciation does the cultural state of mind come into being. (Katha Upanishad 1.2.23)
 

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.
 

'Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt' (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. 'Wovon wir geträumt, das verwirklicht sich nicht. Was unmöglich uns schien, das ist möglich für Gott.' (Euripides, Alkestis, Chorus).
 

Heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier (Sure 4:3) – nicht 'tatsächliche Frauen' werden beschrieben, sondern der Mensch als Bild im Gleichnis ('Ajamida hatte vier Frauen: Kaikeyi, Gandhari, Vishala und Riksha', Mahabharata, Adi Parva I.95; siehe Genesis 25:1; 29:23-30:9). Es liegt in der Freiheit jedes Menschen seine Dimensionen ganzheitlich zu erfassen – ein Mensch mag mit seiner physischen und mentalen Natur verheiratet sein, gleich einem Mann mit "zwei Frauen"; dennoch ist es notwendig zu verstehen, dass der Mensch sich in sein Über-Bewusstsein vermähle, sowie seinem schöpferischen Unterbewusstsein stets angetraut bleibt: erst dann ist der Mensch human geworden. 'Und verheiratet die noch ledigen jungen Frauen unter euch und die Rechtschaffenen von euren Dienern und euren Mägden' (Sure 24:32-33; vgl. Psalm 147:11; Matthäus 6:33) ist die vollkommenste Anweisung zur Kultur, die Wissenschaft und Religion, Spiritualität und Kunst umfasst.
 

Cosmic Whistleblower  Psycho-Physiologie ermöglicht Frauen, sich anfangs ungeheuer stark an einen Ehemann und seine Welt anzupassen; ohne Seelenverwirklichung ihrer Männer finden aber Frauen in ihrer zweiten Lebenshälfte nicht zur sanften herrschenden Macht. Kompensationsmechanismen {z.B. Überverwöhnen von Angehörigen oder eine getriebene Notwendigkeit, den eigenen Wert durch "Christus-Beziehung" zu anderen zu bestätigen} werden gern gezeigt und ausgenutzt – gekränkte Abkapselung, hysterische Demonstration sind jedoch nicht zum Schweigen zu bringende Zeugen des Frauenseelenschreis vom entzogenen Geist Der Religion. (H. Barz, Kritischer Beifall für den Feminismus).
 

Dialog-Führen heißt, nicht Ideen predigen oder befehlen, sondern zuhören, in impliziter Muße und spiritueller Geduld. Frauen meinen dann, man ließe sie allein – und doch muss Dialog in dieser Art und Weise vollbracht werden, dass ihr schlimmstes und gefahrvollstes und peinigendstes Empfinden, ungeschützt zu sein, eine Emotion der Freiheit werden kann. Seelische Bescheidenheit, spirituelle Güte und empathisches Interesse wäscht alles aus den Herzen, was die Welt zu einem Schlachtfeld macht: 'Eine Form taucht auf oder wird auf schöpferische Weise vom Ganzen projiziert, dann beeinflusst sie das Ganze oder wird in es zurückgeworfen; in der impliziten Ordnung resoniert sie mit ähnlichen Formen und wird dann in die explizite Ordnung zurückprojiziert, für immer mit allem verbunden' (David Bohm).
 

Männer haben in der Regel zwei Probleme mit sich  1. Das Problem eines Mannes mit seiner Persönlichkeit, bezüglich Libido und Eros; dies lässt sich durch 'psychoanalytische Mittwochsgesellschaft' (Sigmund Freud) lösen. 2. Frauen helfen bei deren Zusammenkünften: „Was Männer im Allgemeinen 'nicht tun' sollten: Intimität mit dem anderen Geschlecht, wenn nicht erlaubt“ – dies betrifft das charakterliche Problem der Frauen zu den Männern.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Visionen
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Erleuchtetes Herz – Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics – Kosmopolitische Heilung
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring / Netzwerk-Design
W.
Mystik
X.
Gebete
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics