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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


S.  Healing -
Awakening of Womanity


Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.
 

Sehnsucht und Begeisterung  Wenn Männer zu ihrer Schöpferischkeit gefunden haben, können Frauen sie ausleben – darin liegt der Sinn der Liebe. Tief empfundene Sehnsucht Seele zu sein, ist Grundantrieb hinter dem Leben kultureller Männer, widergespiegelt im weiblichen Verlangen, Seelen-Freiheit zu finden, um der Bedeutung folgen zu können, für die Mann und Frau geboren wurden: im begeisterten Ausleben ihrer Bestimmung im täglichen Leben verwirklicht sich sein Archetyp, welcher der Sehnsucht des Universums entspringt. Schöpferischen Geist zu offenbaren ist die Verantwortung, welche Kulturell-Kreative tragen, um 'Christus als die Frauen' zur planetarischen Wirklichkeit zu machen. Wenn der Männer Motivation nur persönlichem Gewinn oder spiritueller Macht gilt, verkümmert der Wirkungsbereich eines 'Planetarischen Bewusstseins der Frauen'; wenn den Frauen das erhabene Hochgefühl ihrer Seele zur Grundlage fehlt, ist aller Geist umsonst.
 

Der Dialog – Gefühl der Beschämung – als Notwendigkeit zur humanen Persönlichkeit
Spiritualität ist die Verherrlichung Gottes Namens als Persönlichkeit. Dialog hingegen ist, charakterlich Rechenschaft über all das abzulegen, was der Mensch in seinem Leib und im Leib des anderen getan hat, über alle Taten, alle Gedanken, alle Gefühle und Emotionen, alle gefassten Vorsätze, über jedes gesprochene Wort, sei es gut oder böse. Dabei ist heiliges Empfinden der Scham notwendige Eigenschaft: 'Der Sünder schämt sich in Anbetracht der Liebe des Erlösers' – dies geschieht vor den Engeln und Heiligen. Ohne Initiatische Läuterung verstehen 'Frauen im Ich-Bewusstsein' die intuitiven Aussagen einfacher Männer einfach nicht. Da es ihnen daran fehlt in das Bewusstsein des anderen wahrhaft einzutreten, „verstehen sie nicht“, und fühlen sich zudem zutiefst verletzt. 'Fromme Frauen' konfrontieren sich selbst für gewöhnlich im Dialog als „befleckt“, von Scham überwältigt sind sie völlig sprachlos. Erst von Tätigkeit ihrer Seele schuldbefreit, sind Frauen in der Lage, Beziehungsfähigkeit mit „die Ehe ist im Herrn“ zu erklären. „Du hast deine Ehre befleckt und dein Ehebett entweiht, und so hast du Zorn über deine Nachkommen gebracht und Klage über dein Ehelager“ (Sirach 47:20). Neue Ethik können jene Frauen lernen, die noch erröten, wenn sie eine „Befleckung“ ohne Wissen gemacht haben; nicht aber jene, die, wenn sie sich wissentlich „beflecken“, gar nicht mehr schämen. Mit anderen Worten: Kein Mann ist frei zur Schöpferischkeit, der dem Körper und der Psyche einer Frau dient; oder komplementär: Es gibt Frauen, die unter Schmach und Entehrung nicht leiden; besser aber sind Gewissensbisse, anders wird es immer Kriege geben.
 

Eine umfassende Neue Ethik ist nur so zu erreichen, dass die Große Göttin in gebührender Weise über das religiöse Weibliche und das spirituelle Männliche herrscht und zugleich die Kulturell Kreativen und die Göttliche Mutter in angemessenem Umfange zu Worte kommen. (nach Klowski, Mythos und Logos in Homers Odyssee, in 'Dialektik von Mythos und Logos', Ffm 1980).
 

Die Neigung des Gemeinwesens zur 'Heiligkeit der Seelen' ist die Wurzel des Baumes des Lebens der Menschheit: das ist es, was wir verloren haben – von dem der Mythos spricht, und das wir versuchen sollten wiederzugewinnen. Wären Frauen aufgewacht, würden sie sehen, dass 'Seele im heiligen Geist' ihnen etwas im Leben gibt, das sie wirklich glücklich macht, den Wunsch ihres Herzens erfüllend. Dann könnten Männer sagen: 'Obwohl es viele Dinge im Leben gibt, die wir brauchen, und für die wir sicherlich arbeiten werden, gibt es das Eine, das uns zufrieden stellen wird: die geistige, transkulturelle Errungenschaft' und wie man es dann auch nennen mag: »Das Erreichen Christi als die Frauen«. Dann wird die Liebe von Mann und Frau wieder unauflöslich, ewig, selbstständig und allmächtig sein.
 

Die Geschichte von der Geburt der Kultur  Die Töchter sind gegen das geheiligte, und ihre Mütter gegen das kulturelle Leben. Und so herrschen im sozialen Leben 'hurerische Elemente' sowie 'Grundzüge einer Verliebtheit' vor, die den Männern die Bedingungen für ein Voranschreiten zum Ausdruck ihrer Seele in 'wahrer Universalität und Göttlichkeit' unmöglich machen. Dies bedeutet den Genien aber in ihrem Geist einen derartigen Schmerz, dass es in ihnen, unter Tränen, im "Erseufzen des Mangels", 'aus tiefer Not emporschreit' zum Ursprung ihrer Schaffenskraft. Und sie mögen keine Ruhe mehr finden, bis sie die richtigen Mittel und Wege für ein kulturelles Leben auf dem Pfad hin zum einzig möglichen Lebensziel gefunden haben, der nachhaltigen Einheit von Frauen und Männern.
 

Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt (Hadith)  Um schöpferisch zu sein, müssen wir uns dem Ungewohnten öffnen. Was heißt das? – Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. 'Wovon wir geträumt, das verwirklicht sich nicht. Was unmöglich uns schien, das ist möglich für Gott.' (Euripides, Alkestis, Chorus).
 

Sprache und Werte sind wichtiger als Berufsbildung  Das Heiratsgebot, das das göttliche Bewusstsein der Frauen dialogisch ausspricht und Männern vorgibt, aus welchem Kreis eine Frau geheiratet werden darf, sowie die seelischen Werte, die Männer bekunden und damit den Frauen beschreiben, welche Männer besser nicht zu heiratet wären – dies wird für das Glück und den Frieden der Menschheit zunehmend wichtiger werden als berufliche Qualifikation. Verheiratet die noch ledigen Frauen unter euch (Sure 24) meint, die mystische Form dergestalt selbstvergessend dem Seelischen anzuverloben, dass in göttlichem Willen die weibliche Persönlichkeit von empfänglichem Schöpfergeist sich gestaltet. Der Bräutigam der erleuchteten Seele eines Mannes ist »Gott selbst als Weiblichkeit«. Nirgends aber können Männer diese Wahrheit in sich fassen außer in der einsichthaften Natur der Frauen. Es liegt in der Freiheit des Menschen diese Dimensionen zu begründen – in Gemeinschaft.
 

Cosmic Whistleblower  Psycho-Physiologie ermöglicht Frauen sich anfangs ungeheuer stark an einen Ehemann und seine Welt anzupassen. Doch im Verachten der seelischen Freude die Menschheit von Leid zu befreien, ist die Gewöhnung – an den Mann, Beruf, Kind – eine nicht zu verachtende Lehrmeisterin. Kompensationsmechanismen {Überverwöhnen von Angehörigen bzw. eine getriebene Notwendigkeit, den eigenen Wert durch "Christus-Beziehung zu anderen" zu bestätigen} werden gern gezeigt und ausgenutzt – gekränkte Abkapselung, hysterische Demonstration, Krankheit sind nicht zum Schweigen zu bringende Zeugen eines Schreis der Frauenseele vom entzogenen Geist Der Religion.
 

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt meiner Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, sie gehorcht 'es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden' (1 Korinther 14:35). Schließlich aber spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen. Doch, es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass ich den Sinn meiner Weiblichkeit nicht erlangt durch eines Mannes schöpferischen Geist. Krank bin ich nun geworden – werden meine Leiden die Männer zur Besinnung bringen?“
 

Der kulturell-kreative analytische Dialog ist psychologisch gesehen genau das Gegenteil einer psychoanalytischen Methode Sigmund Freuds oder der 'analytischen Psychologie' C.G. Jungs. Denn anstatt dass man Frauen die Elemente dunklen Unbewussten in ihnen in ihr Bewusstsein erheben lässt, erlösen und erleuchten Männer {als Rama und als Shiva} mit dem spirituellen Licht pfingstlicher Humanität das Kollektive Weibliche Unbewusste.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge