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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 


Y.  Universel – Intertextual Human Experience


Gesänge des Rigveda, Erster Liederkreis, Die Lieder des Kutsa, des Angirasen I.95  'An Agni'
„Zwei ungleiche Kühe wandeln, einem schönen Ziele folgend; eine um die andere säugen sie ihr Kalb. Während es bei der einen goldgelb ist, seinem eigenen Triebe folgend, erscheint es bei der anderen hell in schönem Glanze. / Ihn, der ein scharfes Angesicht hat, bei den Menschen von selbst Ansehen genießt, Den strahlenden führen sie herum. Seine funkelnde Gestalt wurde beim Gottesdienst der Versammlungsort der Götter.“



Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:11
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“



Die Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Narzissmus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen. Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst. Egoismus ist die Identifikation des Liebenden mit dem Instrument des Liebens. Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt. Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht. Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, welcher sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (Pandemien) müssen durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst werden: Das WIR muss wichtiger sein als das Ich, das bedeutet: Verzicht.“



Der Rigveda X.90,1 /Brihadaranyaka-Upanishad (Weißer Yajurveda) III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“



Das Mahabharata, Shanti Parva (Das Buch des Friedens) 163  'Vom Verlust der Urteilskraft'
„Verlust der Urteilskraft hat ihre Ursache in Unwissenheit und entspringt sündhaften Gewohnheiten; wenn Frauen, die von diesem Fehler angegriffen werden, an der Gemeinschaft großer Acharyas [Cultural Creatives] und dem Rat Weiser Frauen Gefallen finden, verzieht sich dieses Laster sofort und unverzüglich. Loben Männer widerstreitende Schriften, entspringt aus diesen Umständen ihr Wunsch nach verschiedenen Handlungsweisen – nachdem jedoch das seelische Erwachen erlangt wurde, wird dieser Wunsch gelindert.“



Das Mahabharata, Adi Parva (Das Buch der Ursprünge) 115  'Planetarisches Bewusstsein'
Den einfachen Arbeitern (Shudras) ist gesagt, dass jeder Einzelne seinem Dorf zuliebe Opfer zu bringen hat; dem Geschäftsmann (Vaishya), dass die Dörfer dem Städtebund zuliebe eingebracht werden dürfen; spirituellen Verwaltern (Kshatriyas), dass die Stadt Staatsgeschäften zuliebe zurückgestellt werden muss. | Kulturell-Kreative (Brahmanas) leben das Beispiel, dass selbst eine Nation der Seelen wegen aufgegeben werden kann.



Das Shiva-Purana, Buch 2 Vidyeshvara Samhita, Kapitel 13  'Über gutes Betragen'
Sind Frauen frei von Begehren, „vom Wünschen überhaupt“ (Buddha), dann gewinnen sie die Reinheit der Seele und diese Reinheit zieht Weisheit nach sich. Daran gibt es keinen Zweifel. In vergangener Zeit war geistliche Enthaltsamkeit das beste Mittel, um Tugend zu erlangen; im jetzigen Zeitalter ist es vor allem der psychoanalytische Dienst spiritueller Männer im Gemeinwesen, was das Herz der Frauen öffnet, Dharma zu geben. Im Krita-Zeitalter erlangte man Weisheit durch Meditation, im Treta- durch Buße und im Dwapara- durch Opfer. Jetzt im Kali-Zeitalter geschieht Weisheit durch die 'Anbetung des Herrn'.



Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Ecclesia domestica' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4 
„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «die ersten Lehrer» nennt man sie; sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. Es schenke ihnen darum Achtung der Weise und bediene sie mit Speise wie auch mit Getränken, mit Kleidung und mit Lagerstatt, und mit der Füße Waschung auch. Wegen dieses Dienstes, den man seinen Eltern tut, hat man hier der Weisen Lob und dort des Himmels Seligkeit.“



Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / A
guttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:26
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: die Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Doch akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“



Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2,67-71; Jesaja 54:1)
„Und es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet der Welt preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {Die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:27-30). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“

Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“

[Von A{h}ura Mazda, der Aura des Feuers sprach Zarathustra. Wie ein Mann der Körper seiner marianischen Seele ist, seine Aura man 'die kleine Aura' nennt, so sind Frauen der Weise Herr: die Große Aura, Schar der Heiligen, Meister, Propheten mit ihrer Führerin.]



Die Menschheit kann in vier Kategorien eingeteilt werden: In elektromagnetische Wechselwirkungen – das sind jene, die spirituell schön, geistig jedoch hässlich sind – diese Art ist göttlich. In schwache Wechselwirkungen – jene, die spirituell hässlich, geistig aber schön sind – diese Art ist engelhaft. In Gravitations-Wechselwirkungen – jene, die spirituell und geistig hässlich sind – diese Art ist teuflisch. Und in starke Wechselwirkungen – jene, die spirituell und geistig schön sind – diese Art ist human. (nach Fritjof Capra, Das Tao der Physik).



Das Buch der Wandlungen, I GING 14 DA YU 2  'Der Besitz von Großem' (Die Besitztümer)
„Großer Besitz besteht nicht in der Menge der Güter, die Frauen zur Verfügung stehen, sondern vielmehr und vor allem in ihrer spirituellen Persönlichkeit, die aus der Verwendbarkeit des seelischen Geistes der Männer (The Cultural Creatives) resultiert. Dann mögen Frauen ihre Männer zu kulturellen Unternehmungen gebrauchen und frei bleiben von Verlegenheit und Fehlern. Wenn tüchtige Gehilfen, die ihrer Aufgabe in 'seelischer Gruppenheilung' und 'geistlicher Bildung und Erziehung' gewachsen sind, den Frauen im Dialog zur Seite stehen, kann man diesen Männern die große Verantwortung zur ehelichen Beziehung aufladen, was die Grundlage zur wahren menschlichen Gesellschaft in Freiheit ist.“



Das Buch Henoch 78.10-12
|| Syrisches Glaubensbekenntnis || Aus der Antiochenischen Liturgie
„Und eine andere Anordnung zeigte mir Uriel, wenn Licht gebracht wird in den Mond, und woher es gebracht wird aus der Sonne: Den, der gezeugt wurde von der Substanz, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott von wahrem Gott, und von gleicher Natur ist. Einer ist der Gezeugte und Einer ist der Erzeuger: Sie sind eins in einer Einheit.“



The Aleph Bet of ben Sira (Jesus ben Sira), Question 5.
22a-23b; 33a-b (Otzare Midraschim)
„Am Anfang schuf Gott Adam und Lilith aus dem Staub der Erde und blies ihnen den Lebensatem ein. Da sie beide gleich erschaffen worden waren, waren sie einander in jeder Hinsicht gleichgestellt. Adam, als Mann, passte dies nicht und er verlangte von Lilith, dass sie sich ihm unterordne. Lilith weigerte sich, rief Gottes heiligen Namen an und flog weg. Sofort beklagte sich Adam darüber bei Gott. Gott schickte drei Boten zu Lilith, um sie zur Rückkehr zu Adam aufzufordern. Sonst werde sie bestraft. Lilith aber wollte nicht mit einem Mann zusammenleben, der sie nicht als Gleichgestellte behandelte, sie beschloss, dort zu bleiben, wo sie war. Als Ersatz für Lilith 'baute' (banah, Genesis 2:22) Gott für Adam eine zweite Frau aus Adams Seite. Adam und Eva waren zunächst glücklich miteinander. Mit der Zeit aber verspürte Eva Fähigkeiten in sich, die unentwickelt blieben, und Adam begann sich mit der angepassten Eva zu langweilen.“ (Prof. Judith Plaskow, Manhattan College)



Das Buch Deuteronomium 6:4-9 und 11:13-21  'Das Pergament der Mesusa'
„Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, und der Ewige ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen, schärfe sie deinen Kindern ein, und sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, und wenn du auf dem Wege gehst, und wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. || Und es wird sein, wenn ihr auf Meine Gebote immer hören werdet, die Ich euch heute gebiete, den Ewigen euren Gott zu lieben und Ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, so werde Ich den Regen eures Landes zur richtigen Zeit geben, den Frühregen und den Spätregen, und du wirst dein Getreide einsammeln, und deinen Most und dein Öl. Und ich werde das Gras auf deinem Feld für dein Vieh geben und du wirst essen und satt werden. Hütet euch, dass euer Herz nicht verführt werde und ihr abweichet und den Göttern der anderen dienet und euch vor ihnen bückt. Der Zorn des Ewigen wird dann gegen euch entbrennen: Er wird den Himmel verschließen, dass kein Regen komme, der Erdboden wird seinen Ertrag nicht geben, Epidemien werden auftreten und ihr werdet bald aus dem guten Land schwinden.“



Der Luxus, der uns umgibt, führt in Versuchung  Der König vergisst sich selbst, seine Seele vor Wut; sein Weib handelt egoistisch und kümmert sich nicht um ‚notleidende Witwen und Waisen‘ (Psalm 94:6-7). Was braucht es, um zu begreifen, dass es 'Gott' gibt, dass 'Sie' und 'Er' etwas Bestimmtes von uns verlangt, und dass es klug ist, sich diesem nicht zu widersetzen? Dann braucht 'Die Weise Frau' nicht ihre Konkurrentinnen mit Krankheiten zu schlagen; und der Derwisch muss nicht mehr seine Feinde in Kriegen zerschmettern.



Psalm 68:2;10-12; 22; 27; 31-36  Ein Lied auf Gottes Sieg und Herrschaft [der Großen Mutter]
„Es erhebe sich Gott, auf dass seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Du lassest Regen strömen in Fülle und erquickst dein verschmachtendes Erbland. Deine Geschöpfe finden dort Wohnung. Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen. Der Herr entsendet sein Wort; groß ist der Siegesbotinnen Schar. Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt. Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken, wehr ab die Herrscher der Völker! Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder; zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg. Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott, singt und spielt für den Herrn, der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel, der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme. Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät. Versammelt euch und preist Gott, den Herrn in der Gemeinde.“



Platon, Das Gastmahl [Sympósion] 206c-e  'Über das wahre Wesen des Eros' (Psalm 23:5) Aus zwei wird eins, damit es das Dritte gibt
 „Alle Menschen, o Sokrates, tragen Zeugungsstoff in sich, den körperlichen sowie den geistigen. Und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur zu erzeugen. Im Hässlichen aber vermag sie nicht zu erzeugen; die Zeugung nämlich ist die Vereinigung des Mannes und seines Weibes. Es ist aber dies eine göttliche Sache und in dem sterblichen Lebenden etwas Unsterbliches, die Empfängnis und die Erzeugung, und es kann dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt, und gebiert und erzeugt; wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab und schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, wie du meinst, sondern auf die Erzeugung und Ausgeburt im Schönen. Und ganz gewiss, o Sokrates, gehört die Weisheit zu dem Schönsten und Eros ist Liebe zu dem Schönen; so dass Eros notwendig weisheitsliebend ist.“ Rede der Diotima.



Bhagavadgita VII.27-28  Die Synthese von Hingabe und Erkenntnis
„Durch den Trug der Gegensätze, die ihren Ursprung in Wunsch und Abneigung haben, werden alle Wesen der Schöpfung in die Verwirrung geführt. Doch standhaft in ihrem Gelübde, sich Mir zu weihen, verehren Mich die Menschen edlen Handelns, in denen die Sünde zu Ende gekommen ist und die frei geworden sind vom Trug der Gegensätze.“

[Nur diejenigen Frauen, die in ihrem vorangegangenen geistigen Dienst der Nächstenliebe durch 'Dharma-Geben in Hauskirche' von allen Ergebnissen gottloser Liebeleien frei geworden sind und in Verherrlichung Seines Namens auch gegenüber spirituell strebenden Männern fromm gehandelt haben, können ihren Geist auf 'die Lotosfüße Krishnas' richten.]



Das Buch Jeremia 30:1-2, 18-22  'Trostschrift'
|| Heiliger Sohar, BeReshid, Lech Lecha 209
„Und das Wort des Herrn ging an Jeremia: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch! Die Stadt soll auf ihrem Schutthügel aufgebaut werden, die Burg auf ihrem alten Platz stehen. Lobgesang wird dort erschallen und die Stimme fröhlicher Menschen. Ich will ihre Zahl vermehren, sie sollen nicht weniger werden und ich will ihnen Ehre verschaffen. Spruch des Herrn. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.“

„Und dann sagte der Schöpfer zur Versammlung von Israel, Shekinah {She-China}: Von Mir wird eure Frucht gefunden. [Erläuterung:] Es heißt nicht ‚wird Meine Frucht gefunden‘ sondern ‚eure Frucht‘ – was auf dieses Verlangen der Frau hinweist, was das Weibliche der Seele bildet, das in der Stärke des Mannes eingeschlossen ist; in der Tat ist die Frucht der Frau durch die geistige Kraft des Mannes in der Welt gegenwärtig. Der Text erzählt, dass sogar die Seele der Frau nicht von ihr selbst ist, sondern von ihrer Vermischung mit der Seele des Mannes. Daher ist es, warum Er sagt: Von Mir wird eure Frucht gefunden.“



Hildegard von Bingen, Wisse die Wege des Herrn
Veni Creator Spiritus
  „Erkenne den Schöpferischen Geist, dadurch dass Heilen in Raum und Zeit ausgebreitet wird“ (Bhagavad-gita 2.17). In der Bruderschaft der Kulturell Kreativen dehnt sich die heilende Atmosphäre Einer Liebe über das erkrankte Herz der Frauen aus.“

„Und ich sah eine weibliche Gestalt von erhabener Größe. Sie hatte das Aussehen einer großen Stadt. Ihr Haupt war wunderbar gekrönt, und von ihren Armen ging gleich einem Überwurf ein Glanz vom Himmel bis zur Erde strahlend aus. Die Gestalt breitet ihren Glanz gleich einem Gewand aus, wobei Sie spricht: »Ich muss empfangen und gebären.«“



Erster Korintherbrief 12:28  'Der eine Leib und die vielen Glieder', Epheserbrief 4:11-13
„So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; und Er verlieh die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten“ [des Mannes seelisches Ich ist seine unsterbliche persönliche Beziehung zum Gemeinwesen; gemäß seiner individuellen Natur muss jeder Mann künden, was das Bedürfnis seiner Seelenliebe erfüllt: Universeller Gottesdienst (bhakti) ist der Pfad Shivas, Dialog (jnana) der Pfad Ramas; Dhyana ist der Pfad Buddhas, Komposition der Pfad Krishnas].



Demeter und Persephone – Elisabeth und Maria – in der Heiligen Schrift der Hindus
„Der Himmelssohn, die Persönlichkeit der religiösen Grundsätze, der Genius {Stärke auf dem x-Chromosom} wanderte in der Welt umher, als er Die Große Mutter {Demeter} traf, der, vor Schmerz über den Verlust ihrer Tochter {Persephone} überwältigt, Tränen in ihren Augen standen. Er sprach zu ihr: Empfindest du Mitleid mit den unglücklichen Frauen und Kindern, die von gewissenlosen Männern verlassen werden? Bist du unglücklich, weil die Göttin der Gelehrsamkeit von Spirituellen, die dem Eros gegen die Grundsätze der Religion verfallen sind, ungebührlich behandelt wird? Tut es dir leid zu sehen, dass gute Männer bei jenen Familien von Regierungsverantwortlichen Schutz suchen, die Ethik nicht achten? O Mutter Erde, hier bin ich, um dir deine schwere Last abzunehmen.“ Srimad-Bhagavatam, Bhagavata-Purana – ‚Das alte Buch von Gott‘– Canto I.16 Verse 18-23



Psalm 110:3 || Hebräerbrief 1:3-5 || Matthäus 22:41-44  'Zeugung von Gott'
„Dein ist die Herrschaft am Tage deiner Macht, wenn du erscheinst in heiligem Schmuck. Ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, wie den Tau in der Frühe.“ || „Und er entfernte sich zum Himmel, indem er sich mit der Sonne vereinigte und der Gottesleib sich mit dem vermischte, der ihn gemacht hatte. Und als die Erde hell wurde morgens, und die Sonne erschien, und der ganze Himmel erglänzte: da wurde Er auf den Thron gesetzt.“



Der Heilige Sohar, BeReshid 30  Die Schöpfungsgeschichte: 'Das Allerverborgenste von allem'
„'Und Gott sprach' bedeutet, dass der Palast den heiligen Samen gezeugt hat, mit dem sie vorher geschwängert war. Weil es die Regel ist, dass der obere, der auf den unteren herabsteigt, wie er wird. Ähnlich wird der untere, der sich zum oberen erhebt, wie dieser.“

„Und so vermehrte Er auch die fünf Brote in Seinen Händen, weil in Christi Händen die Macht dazu lag. Jene fünf Brote waren wie Samen, die zwar nicht in die Erde gelegt, aber von Dem vermehrt wurden, der die Erde erschaffen hatte.“ Augustinus, Johannes Ev. 24.1



Das abgeschlagene Ohr des Knechts des Hohenpriesters heilen (Johannes-Evangelium 18:10)
Wenn sich kriegerische Dynastien der weiblichen Individuation in den Weg stellen mit: „Ich habe einen persönlichen Vertrag mit meinem Vater und dieser Vertrag ist für mich heilig und ich bleibe dabei!“; dann ist es an den erleuchteten Frauen dem Rat universaler Weisheit zu folgen: „Verkündet durch das Wort 'manche Männer sind von Geburt an zur Ehe unfähig' (Matthäus 19:12), tretet dafür ein, ob man es hören will oder nicht, weist zurecht, tadelt, ermahnt, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung“ (2 Timotheusbrief 4:2), auf dass Gott in den Frauen, kraft des heiligen Geistes (Lukas 1:35), human werde.



Evangelium nach Matthäus
13:1-23  'Rede über das Himmelreich' / Numeri 24:20-24 / Korinther 10:21
„Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg: die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden: die Saat versengt und verdorrte. Ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht.“ Ist auf der Welt das allgemeine Bewusstsein zu Planetarischer Heilung stark, jedoch der Männer Energie und Tatkraft Dialog zu führen schwach, dringen pandemische Erreger, Unruhen, Krankheit, Tod in die Menschheit ein. Erhören Frauen zwar 'die Innere Stimme des Herrn und Gottes' zu ihrer geistigen Heilung, bleiben aber Energien und Tatkraft der Männer Dialog zu führen weiterhin schwach, breiten sich Trägheit und Schläfrigkeit unter den Frauen aus. Ist die spirituelle Weisheit der Frauen stark, der Männer Anima-Glaube, das Vertrauen in 'Die unbefleckte Empfängnis' schwach, säen sich Zweifel in die Herzen aus und die femininen Energien, die Tatkraft zur Heilung der Menschheit, werden schwach. Sind Glaube und Vertrauen der Männer in die 'Unbefleckte Empfängnis' stark, jedoch 'Eine Göttliche Weisheit' unter den Frauen schwach, aktiviert ungezügeltes Verlangen in Frauen Gier in den Männern, damit die Gefahr, dass die Menschheit sich in Kriegen selbst zerstört.



Brief an die Römer 12:1-16  Vom Wesen der Bruderschaft – Die Gemeinde und ihre Dienste
„Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; und wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft! Segnet eure Verfolger! Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise! Und bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“



Der Heilige Qur-ân, Sure 3,14-15  
»Die Sippe« || Sure 75,22-23  »Auferstehung«
Wenn Frauen die Möglichkeit Eines Inneren Geliebten »Muhammad« – im Sinne von Sure 2 »Die Kuh« aya 285: „Der Gesandte glaubt an das, was zu ihm von seinem Herrn herabgesandt wurde, und ebenso die Gläubigen. Jeder glaubt an Gott und seine Engel und seine Bücher und seine Gesandten. Und wir machen bei keinem seiner Gesandten einen Unterschied. Und sie sagen: Wir hören, und wir gehorchen. Schenke uns deine Vergebung, Du unser Herr. Zu Dir führt der Lebensweg.“ – nicht mit ihren Ehemännern in Hauskirche und im Dialog (ana-Lyse) verwirklichen, dann ist sie für immer dahin.



„Dass ein Sufi nicht über ‚die Heilung der Welt‘ schreibt, kommt davon, dass er paternal abhängig seine Seelenstärke nicht ausübt; und dass fromme Männer den Heuwagen nicht sehen, rührt daher, dass sie ihre spirituelle Scharfsichtigkeit in Lehre und Erziehung zu wenig anwenden; und dass Nationen keines Schutzes vor Pandemien und Krieg genießen, kommt daher, dass 'Manager in Staatsgeschäften' es unterlassen, ihre Gnade im Dialog auszuüben.“
Mong Dsï: Lehrgespräche des Meisters Meng K’o, Opferstier und Weltherrschaft





Weiblicher Schöpfungsakt – Wille zu Wandel und Erneuerung


Women are Heaven; Women are Dharma; Women are Buddha; Women are Sangha; Women are Perfection of Wisdom.“ || „Die Lehre, der Schöpfer und Israel sind eins.“
Dorje Thegpa (Vajrayana), Kalachakra Chandamaharosana Tantram ||
Epheserbrief 5:22-30



Frauen entwickeln ihr Bewusstsein unter verschiedenen atmosphärischen Bedingungen. Entsprechend dem Kulturellen Schöpfergeist variieren sie zu den Formen 'Manat, AlLat, AlUzza', sie behalten jedoch ihre seelische Kapazität als Bodhisattva bei. 'Buddha als die Frauen' bildet das formende Ordnungsprinzip der Welt über die Grenzen äußerer Formen und Konventionen hinaus, welche die Menschheit trennen. Die Weisheit hat ihren Dialog in der Religion der Großen Mutter und der Strenge der Weisen Frauen in den Universellen Heiligen Schriften der Menschheit. Unter der Führung wissenschaftlicher Inspiration der Großen Göttin gelingt es dieser Weisheit das Planetarische Bewusstsein zu manifestieren.



Wenn erkannt ist, dass 'der Sohn der Freiheit' {Eugène Delacroix, La Liberté guidant le peuple} Kriege, Revolutionen und Pandemien auslöst, muss der Falke des kulturellen Geistes sich dem dargebotenen Herzen Notre-Dames zuwenden und heilend Ihr das Sprechen beibringen (Hans Burgkmair, Kaiser Maximilian bringt Maria von Burgund seine Sprache bei, Holzschnitt Weißkunig). Der kulturelle Geist der Menschheit liegt im Weiblichen Grunde – gleich einer Perle, die in den Tiefen des Meeres in ihrer Muschel harrt – und kann einzig nur durch den herabkommenden männlichen Heiligen Geist zur Welt gebracht werden. Dass dies geschieht, sind Männer mehr von Frauen abhängig als umgekehrt; denn wenn Eva lächelt und sagt, dass es ihr ein Vergnügen ist auf Erden zu wandeln, geht die Bestimmung des Kulturellen Geistes aus den Augen verloren, was dem kulturellen Gefüge Mann-Frau zwangsläufig den Untergang bringt.



„Während ich mich mit so traurigen Gedanken herumquälte, ich den Kopf gesenkt hielt wie eine, die sich schämt, mir die Tränen in den Augen standen, ich den Kopf in meiner Hand barg ... da sah ich plötzlich einen Lichtstrahl auf meinen Schoß fallen, als wenn die Sonne schiene. Ich schreckte auf, gleich einer Person, die aus dem Schlaf hochfährt. Ich hob den Kopf, um die Lichtquelle zu suchen, und erblickte drei gekrönte Frauen von sehr edlem Aussehen, die leibhaftig vor mir standen. Das von ihren hellen Gesichtern ausstrahlende Licht erleuchtete mich und alles um mich herum. Man kann sich meine Überraschung vorstellen, denn alle Türen waren fest verriegelt, und trotzdem war es ihnen gelungen, einzudringen. Sie sprachen: Wir, die drei vornehmen Frauen, die du hier siehst, sind wie ein einziges Wesen, die eine kommt nicht ohne die andere aus: was die erste verfügt, ordnet die zweite an und setzt es in Gang, dann führt La Dame Justice es weiter und bringe es zum Abschluss.“ Christine de Pizan: Das Buch von der Stadt der Frauen, übers. Margarete Zimmermann, Berlin 1986.



„Es ist nicht angeordnet «Bruderschaft» zu beschreiben. Wie kann der Blinde eine Apfelblüte oder die Turmhöhe beschreiben? Dessen Herz von Medusa zu Asche verwandelt worden ist, dem sind die Harfensaiten gesprungen.“ (Helena Roerich, Agni Yoga, Der Ruf 409). Indess jedoch Frauen, als das lichte schöpferische Prinzip, den Seelendienst der kulturell-kreativen Männer organisieren, können sie die Menschlichkeit entwickeln der erkrankten 'Mutter der Welt' zu helfen, und Heilerinnen in Planetarischem Bewusstsein werden.



Die Göttliche Mutter und Die Kulturell-Kreativen – Chance auf Heilung der Welt
Die menschliche Gesellschaft “reparieren“ bedeutet, die Garantie zu geben, dass Krishna bekommt, was er braucht, und Rama, Shiva und Buddha dem Gemeinwesen geben, was ihnen möglich ist. Alle Ungerechtigkeiten und gesellschaftlichen Unterschiede entstehen dadurch, weil Schiiten und Protestanten mehr bekommen, als sie brauchen. Das verdirbt den Islam und die Welt. Der Reichtum, der vom Frieden der Göttlichen Mutter fließt, ist ausreichend; und ist die Verteilung gerecht, kann vom Humanismus der Kulturell-Kreativen die ganze Menschheit sorgenlos leben, frei von Krankheiten, Kriegen und Unruhen.

 

 

 

Das Opfer so vieler Übel der Welt, sind Frauen Märtyrerinnen, vom kulturellen Müll
der Welt niedergeschlagen. Und die Väter managen weiter, sie für ihre Söhne sichern
zu können, nach dem spirituellen Motto: „Besser Frauen zu verwüsten als sie zu verlieren.“
 

  


Frauen scheinen unter einer Art inneren Vergiftung zu leiden, obwohl sie sich dessen zumeist nicht bewusst sind: die Verwüstung unseres Planeten, das "Artensterben" der Kulturell Kreativen, entstammt der Seelenlosigkeit ihrer Männer, was hauptsächlich von den individuellen Entscheidungen der Frauen zur Liebe herrührt, von denen Körper und Psyche der Frauen, wie der ganzen Menschheit, gleichermaßen betroffen sind. Ohne ihre erweckte Seele bleiben Frauen absolut obrigkeitshörig, ihres planetarischen Denkens entwöhnt, Befehlsempfängerinnen, militärische Heldinnen vor dem Feind, aber in totalem Mangel an Zivilcourage – daran ändern auch spirituelle Übungen nichts.
 

Vom weiblichen Glauben  All die unterschiedlichen seelischen Kräfte und göttlichen Mächte, die eine Menschheit nunmehr dringend benötigt, sind erreichbar, wenn Frauen deren Existenz in sich nicht abstreiten. Häusliche Zurückgezogenheit von Frauen ist an für sich eine große Tugend – doch nur eine Tugend, wenn Frauen sich über ihre Psyche ganz erhoben sowie ihre Seele geheiligt haben. Weibliche Zufriedenheit, bevor die Seele geläutert ist, schwächt die Zufriedenheit der Menschheit. Selbst Nützliches, Wertvolles, Besseres oder Künstlerisches hervorzubringen, müssen diesbezüglich als Versuchungen betrachtet werden. Frauen sind in der Lage alles zu tun – wenn sie nur wählen würden, ihre Anstrengung in Geistigkeit zu unternehmen; Schwierigkeit ist, dass sie nicht mehr darin übereinstimmen, 'Lebensmittel mit Charakter', die Liebe als Sakrament zu lieben. Ist ein Mann nicht fähig in priesterlichem Geisteszustand seiner Anima, dem Ideal 'Unbefleckte Empfängnis' sich dem Tempel der Weiblichkeit zu nähern, stört er die reinen und lichtvollen Wesenheiten, die diesen Ort bewohnen, sie entfahren auf und davon, fort, dorthin, wo niemand einen leichten Zugang haben kann. Ist einmal der weibliche Organismus von seinen reinen lichten Wesenheiten verlassen, nicht mehr erfüllt von seelischer Macht, verliert das Göttlich-Weibliche zusehend an Seelen-Charakter, und Männlichkeit empfängt dann nichts Heilendes mehr. Im Gegenteil, einen verlassenen Ort besuchend werden Männer materieller, noch seelisch begrenzter als vorher. Wer zum Tabernakel der Weiblichkeit hinaufsteigen will, muss spüren, dass sich die göttliche Ordnung der Bodhisattva, des Geliebten Herrn nun in ihm, als seelische Kapazität des Einen Gottes, ausbreitet, der Drei-König, Shiva-Krishna-Buddha, Botschafter seiner Majestät, der Herrin der Welt, werdend. In der Stille der Heiligen Nacht ist der Ursprung aller Dinge geboren. Vereinigend mit dem Urgrund, verschmelzend mit dem Kosmischen Licht wird das Planetarische Bewusstsein, die Christus-Weiblichkeit in Gottes Monstranz, gezeugt – nicht geschaffen. Seine Zeit mit dem Bau von Konsumtempeln und Ghostingresorts zu verschwenden, statt Planet Erde von Pandemien und Krieg zu befreien, ist jetzt das Untaugliche, Unpassende.

 

 

 

La Souveraineté Humaine – Vom Ausgleich der Mächte


'Es ist ihnen die Seele ein Fremdes auf Erden. Unkraut wuchert über die schwarzen, geborstenen Mauern, und an den runden, blinden Fenstern prallt das Sonnenlicht ab. In den düsteren, dunklen Höfen fliegen Tauben umher und suchen sich in den Ritzen des Gemäuers ein Versteck – vom Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.' (Georg Trakl).
 

Wenn Weiblichkeit nicht das Ideal des 'Geliebten Herrn und Gott' liebt (die Archetypen 'Rama, Krishna, Shiva, Buddha' als die vier schöpferischen Gehirnfunktionen humanen Bewusstseins) – wofür leben wir dann? Leben für sich selbst, was nichts ist. Frauen, die lieben und nicht das Ideal ihres 'Geliebten Herrn und Allmächtigen Gottes' erkennen, sind machtlos im Schönen, ihre Kunst bringt der Erde »Verfinsterung des Lichtes« (I Ging 36).
 

Männer beschuldigen Frauen der Engstirnigkeit im Glauben und unlegitimierter Moral, 'zu einer anderen Religion, einer anderen Kathedrale, einer fremden Pagode zu gehören'; sie sagen: „Unser Tempel, unsere Rituale hier sind besser, und damit ist auch unsere Beziehungsmoral besser für euch!“ Auf diese Weise kämpft eine ganze Zivilisation weiter und vernichtet sich selbst. Doch 'multikultureller Glaube' – entsprechend den verschiedenen Ländern und ihren kulturellen Gegebenheiten – ist nicht die gemeinsame Religion der Menschheit; vielmehr ist der hingebungsvolle Dienst der Männer das Grundprinzip.
 

Die höchste Göttin besitzt unwiderstehlich die Herzen sogar der Klügsten. Sie ist ewig, verkörpert als das Universum. Alles wird von Ihr durchdrungen. Durch sie wurde das ganze Universum erschaffen. Sie zu erkennen, ist ein Weg zur Erlösung. Es ist Ihr Segen, der zur Befreiung führen kann: „Höchste Göttin über allen Göttinnen, Dein Wesen ist unsterblich. Alle Dinge werden aus Dir geschaffen. Du bist die, welche die Schmerzen der ganzen Welt hinweg nimmt.“ Devi-Mahatmya 4.11, Das Brahma-Markandeya-Purana 81.
 

Beziehung beruht auf der Individuation der Frau nicht auf ihrer Individualisierung
Kultur verlangt die Offenbarung männlichen seelischen Geistes. Stattdessen stellen in Geldinstinkten und Streben nach Macht Männer ihre eigenen Interessen über die kulturelle Botschaft der Welt, und beuten Frauen aus. Es ist ein falscher Weg, wenn Männer, die seelisch tot sind, ihre fehlende Seelenkapazität versuchen auszugleichen, indem sie Frauen in deren künstlerischer Individualität unterstützen. Nur in weiblicher Individuation aus seelischem Geist des Mannes wird von Liebe 'in der Einheit des heiligen Geistes' das Ehe-Sakrament 'in Herrlichkeit und Ehre' jetzt und in Ewigkeit, 'bis in das Zeitalter der Zeitalter' (Daniel 7,18).
 

Meint man mit Individuation künstlerische Selbstverwirklichung, so werden die meisten Frauen zustimmen. Spricht man jedoch von „Wandlung der Frauen“, der die schöpferische Heiligkeit ihrer Ehemänner zu Grunde liegt, so werden dies insbesondere jene Männer ablehnen, die sich selbst ja nicht so zu ändern gedenken, sondern an einer Verbesserung der Außenwelt mit ihren Inhalten, Produkten, Prozessen und Wertschöpfungsketten festhalten.
 

Der weibliche Mind muss sich zuerst mit dem mystischen «Geliebten Herrn» (plural) einen, bevor Frauen über das Göttliche den kulturellen Pfingstgeist der Männer der Welt bekannt machen können. Obgleich spirituelles Bewusstsein gewisse psychologische Eros-Leidenschaften zwischen Männern und Frauen erzeugt, bleiben Frauen durch eigene künstlerische Individualisierung zwangsläufig von ihrem Partner getrennt. Erst in Psyche-analytischem Gemeinwesen «kulturell-schöpferisch gesinnter Männer» (The Cultural-Creatives) können Frauen lernen, im Grunde ihrer Seele nicht mehr Furcht zu haben vor Individuation, dem Geben von Dharma als dem In-sich-erfüllt-Bleiben offenbarter Geistinhalte ihrer Männer.
 

Wenn nicht Ehepaare zu wissenschaftlichem Dialog ernsthaft zusammenkommen, werden wir möglicherweise bald mit hohen wirtschaftlichen Verlusten, vielen Toten und überlasteten Gesundheitssystemen auf der ganzen Welt zu kämpfen haben. Es braucht persönliche Verantwortung und politische Entscheidungen, um Pandemien einzudämmen. Die Entscheidung 'Ramas' zum Dialog im Gemeinwesen kann die Heilung der Erde bewirken.

 

 

 

Heilige Dreifaltigkeit – Archetypen des Lebens

»Brahma« als der Schöpfer, »Vishnu« als der Erhalter und »Shiva« als der Zerstörer – von solcher Art waren die Unterweisungen, die den Menschen gegeben wurden, damit sie sich der Erforschung aller Aspekte des Lebens in heiliger Einstimmung zuwenden mögen; denn diese drei Kräfte halten das Universum im Gleichgewicht und sind überall in der Welt in ihrer Wirksamkeit zu finden, so lässt sich die Vorstellung von der Heiligen Dreifaltigkeit im Christentum mit der hinduistischen Trimurti-Idee in Beziehung setzen. Man hat Brahma mit vier Armen dargestellt, was uns zeigen soll, dass der Plan der Schöpfung außer den materiellen Armen auch geistige Arme nötig macht. Die Bilder von Vishnu zeigen Gott, wie er auf einer Kobra sitzt, es symbolisiert die zerstörerische Macht (des komponierenden Genius und Evangelisten), die gleich einer Kobra darauf wartet, jede unhumane Aktivität zu verschlingen: den Angesehenen ihren maßlosen Ruhm wegzunehmen, den Feministinnen ihren Reichtum und den spirituell Einflussreichen ihre Macht. Lakshmi, die Große Göttin, die sich auf der Macht dieser Kobra niederlassen kann, ist die Erhalterin allen Tuns und aller Lebensinteressen. Shiva wird als Asket dargestellt. Von seinem Haupt entspringen Ströme, um seinen Nacken ringelt sich die Kobra, sein Körper ist mit Asche bedeckt, und er wird von einem Stier getragen. In diesem Bild soll die Kobra das Akzeptieren der Zerstörung darstellen, und alles, was die Menschen fürchten, ist um Shivas Nacken herum-geschlungen. Die Asche ist ein Symbol der Zerstörung; denn alles, was vollständig zerstört worden ist, wird zu Asche. Die Ströme, die von seinem Haupt entspringen, symbolisieren den ununterbrochenen Strom mystischer Inspiration, in geistiger Bildung, geistlicher Ausbildung und spiritueller Erziehung, welcher keine Grenzen hat. Der Stier ist das Symbol des ungebrochenen Glaubens, der, ohne zu argumentieren, jene Wahrheit annimmt, welche man mit dem Verstand nicht ohne weiteres annehmen kann. Es gibt drei Göttinnen, die den komplementären Aspekt der männlichen Dreifaltigkeit repräsentieren »Sarasvati, Lakshmi, Parvati«. »Sarasvati« ist die Gemahlin Brahmas; sie hat vier Arme und reitet auf einem Pfau, zwei Hände halten eine Vina, die dritte einen Rosenkranz, die vierte ein Buch; das soll ausdrücken, dass 'Musizieren, Meditieren und Lernen' etwas Schöpferisches ist, der Pfau steht für die Schönheit in der Kunst (es weist auf den Charme und das praktische Geschick des Salesmans »Rama« hin, Dialog zu leiten). Zu Vishnu gehört die Göttin »Lakshmi«, die auf einer Lotosblüte steht und eine goldene Krone trägt (siehe 'Fatima-Statue'). Sie hat vier Arme: eine andere Hand hält die Sankha, eine Waffe aus alter Zeit (siehe 'Great Britannia' oder 'Die goldene Statue der Heiligen Jeanne d'Arc', Rue de Rivoli in Paris), die Waffe steht für ihre Energie, die nötig ist, um Wohlstand zu gewinnen; die andere Hand hält eine Lotosblüte, dies soll darstellen, dass sie das Zartgefühl und die Sanftheit (Sri Krishnas) in der Hand hält und dass ihr als »Göttin des Wohlergehens« alle Schönheit des Lebens zu Füßen liegt. Die goldene Krone drückt aus, dass die Wohlhabende durch ihren Besitz des Gatten Vishnus (siehe „Maria, empfangen von heiligem Geist“ Lukas 1:35, „den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben“ Johannes 7:39) auch Ansehen gewinnt. Ihre anderen Arme weisen auf den geistigen Grundsatz hin: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ Matthäus 10:8, bzw. die Notwendigkeit eines Sponsorings von Schöpferischer Kultur. Die dritte Göttin ist »Parvati« (Dorothea Wyss in Flüeli), Gemahlin Shivas (Nikolaus von Flüe), dessen asketische Entsagung und Heldenkraft weit alle Götter übertrifft.

Hazrat Inayat Khan, Einheit der religiösen Ideale
East-West Publication., Den Haag / Verlag Heilbronn

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge