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Indice   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  IL LIBRO DEI CANTI  

 
   

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C. 


I.
Dalle immagini
interne

II. Dalla ragione di signori

 


I.  Imagination of Mankind – dalle immagini del cuore

Von Iblis geblendet (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister das Wort offenbart, das Sein der Männer bestimmend – will man vergessen, dass Erfüllung zwischen Venus und Genius (Richard Wagner, Tannhäusers Gesang; Ovid, Metamorphosen: Ceres gebührt mein Sang) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren. Denn nichts ist im planetarischen Geist, was nicht vorher in den Sinnen der Großen Mutter war, und nichts ist in Ihrer Sprache, was nicht zuvor im Bewusstsein des Genius war.
 

Le galassie sono talmente insieme nel cosmo, si strappano reciprocamente, condizionato per le proprie forze di gravitazione, le stelle. Senza lo spirito culturale-svegliato, ruotano gli uomini come una dinamo che le nuvole circondando di materia riscalda comparabile di 'buchi neri' tende nella materia. Si adesso due sistemi di famiglia "collidono", poi arriva a un’interazione reciproca tra la madre e i figli (che si trattano come le stelle in cui adiacenza). Pero le forze uguali di gravità anche provedono che da galassie isolate saranno un’unica e universale galassia.
 

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).
 

Kranker Wald stirbt nicht allein, sondern tötet im Sterben seine Vernichter (Viktor Schauberger)
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Werden Frauen rückschrittlich 'katholisch', werden ihre Heilsbringer Hohepriester spielen, die geistliche Persönlichkeit »Frau« auslöschend. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald materiellen Daseins von sogenannten 'Stellvertretern Christi' betrogen werden, versuchen über den Initiationspfad 'gottbewusste Spiritualität' Erweckung. Doch ohne erwachte Seele in echter Anbetung religiöser Ideale, in deren Ein-Stimmung {état d'ame} bewusste, unterbewusste, unbewusste Begehren im Licht des Überbewusstseins sich transfigurieren lassen, fallen sie den Riten 'Hanumans Affen' zum Opfer, jenen Göttern, die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind [wie bei den mystischen Egozentrikern steht 'gemeinsames Seelenleben als Männer und Frauen' hier nicht im Vordergrund: man strebt nach eigenem Erfolgsglanz, Weiblichkeit wird zur Beute eigenen Begehrens]. Frauen können ihr ewiges Dasein – das, was mit göttlicher Macht Männer zu 'seelenerfüllten Tröstern' ändert – nicht einfach so fassen. Stimmung muss durch dharma-Nächstenliebe erhöht sein. Doch auch dies lässt sich nicht mit kaltem Blut erfassen, sondern nur über den Animus, den »Geliebten Herrn«.
 

Entsprechend der Entwicklung seines Egos festigt sich die Meinung eines Mannes. Der Glaube der Frauen ändert sich jedoch bei jedem Schritt ihrer geistigen Evolution: ihre Errungenschaft zu lehren, ist gemäß ihrer spirituellen Entwicklung. Sie spricht „Ohne Heiligkeit wage es nicht, das Heilige zu berühren, damit du nicht, wie Heu vom göttlichen Feuer verbrannt und wie Wachs zerschmolzen, dahingerafft wirst“ (Theognostos). Doch nur schwer lassen sich Frauen zur heiligen Seele und Wandlung in die Macht ihrer spirituellen Sprache überreden und die Berührung des Ewigen ertragen Männer kaum (nach Aurobindo, Savitri I.1)
 

Von des Teufels Großmutters Rache und der Geburtsstunde des Sufismus  Zunehmendes Unheil in der Welt steht in wesentlichem Zusammenhang, dass Mütter kreativen Individualismus-Eros lehren, weit entfernt von Buddha-Anti-Konsum-Spiritualität. Spätestens aber mit Geburt der Enkel dämmert den Töchtern die Ahnung, in weitaus größerer Misere zu stecken, als ihren Eltern gewahr ist .... als sie nämlich die Großmutter sehen, wie sie zum Grandson spricht: „Jedermann betet zur Prinzessin als Göttin, und Ich, der Natur erste Mutter, der Elemente Urheberin, des ganzen Alls ewige Erhalterin, ich soll an irdischer Niedrigkeit entweiht werden? O petit-fils, mein großer Amor, verleihe deiner Großmutter Rache! Dies Mädchen soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet.“ (Apuleius, Metamorphoses)
 

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35; Sure 24,33; Lukas 16:22a) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Teresa von Ávila). Viele pseudo-fromme Frauen passen sich hingegen dem Ego eines Mannes an; dies kann zum psychischen Zusammenbruch führen, ernste Erkrankung auslösend. Gewiss, es wird immer Frauen geben, die sich einen Mann nach dem Quaken seiner Stimme erwählen; andere werden vom Geruch eines ertragreichen chauvinistischen Gemüts angezogen; evolviertere Frauen finden Geschmack an ihrer göttlichen Essenz, vollendete Weiblichkeit erfühlt mit ihrer Seele heiligen Geist.
 

Ist das Wesen 'Frau' nicht auf Den Herrn gegründet {Entschlafung Mariens}, verursachen Geistesgifte {Gier, Hass, Verblendung, Neid, Stolz} Zwist, Krankheit, Tod, Krieg: man hält 'das Unbeständige, Unreine und Böse' für das Reine, Gute und für die Seele (Yoga-Sutras 2.5). Kundalini {die femina serpentina} wirkt dann wie das Furiengift der Schlange: 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, [wird Kali] unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis 7).
 

Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen. (Schiller, Lied von der Glocke), {Jesaja 5:20}.
 

Wo altruistische Geistigkeit in den Männern herrscht, von der Kraft spiritueller Klugheit der Frauen erleuchtet, da wird der Frauengeist lenksam ohne Widerstreben, sodass Eine Weisheit ohne Hemmung das praktische Verhalten bestimmt. Beide zusammen Klugheit und Universeller Geist ermöglichen der Neuen Ethik sich in sancta discretio den Verhältnissen anzumessen. Als Gabe ihres Gemüts lenkt der schöpferische Geist Kulturell Kreativer Licht in die verwundeten Tiefen der Weiblichen Gottheit selbst, sodass die finstern Schatten weichen und die Kraft der Authentizität in die geläuterten Gewissen aufleuchtet. Fehlt den Männern der heilige Geist, geht, gleich einer explodierenden Tankstelle, die weibliche Persönlichkeit in riesigem Feuerball auf: mit dem Südpol schmilzt der Nordpol, die elektromagnetischen Wellen nehmen Schaden, die Wassermassen überfluten alles.
 

Von der Dringlichkeit analytischen Dialogs  
Mit 'Beelzebub und seinen Engeln' (Matthäus 25:41) {der Sohn hat seiner Schwester das Göttliche nicht überlassen, alles wird zum Raub der Flammen: Notre-Dame brennt!} dominierende Emotionen in Frauen auszutreiben, bringt Krieg über die Städte. Um von Männern nicht nur als spirituelle, mentale oder physische Meister zu profitieren, sondern sie als heilsame Freunde zu finden – dafür ist jene Erleuchtung notwendig, die alle entfremdeten, aufgeprägten Gefühle im weiblichen Körper-Herz-Seele-Organismus transfiguriert, und nur Schönheit zurücklässt. Seelen-Zeit für Frauen aufzuwenden muss mehr wert sein, als Geschäftsräume für sie zu erschließen. Doch das weibliche Ego will den Mann in dessen glanzvoller Rolle als Persönlichkeit in der Welt sehen, in die Maschinerie des Staatswesens hineingezogen, bzw. dass er als Adam Eva gehorche.


II.  Dalla ragione di signori  und Herrinnen

In Esters Macht wütet in Waffen die Welt  'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19). „Ich strauchelte, als ich sah.“ (Shakespeare, König Lear) 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh XI).
 

Adams Fall  „Du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren“ (Rilke, Alkestis); 'He, he, he, dass die Alte von ihm geh!' (Rusálka, Dvorák); „Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“ (Genesis 3:17; 2:20). Mangelnde geistige Disziplin des Menschen hat aus dem Geist der Welt {geflügelter Stier} als Träger der Weisheit, den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht [Mephostophiles (me: nicht; photos: Licht; philos: Liebender; mephītis: stinkend; tophel: Lügner) meint: 'Lügner, Nicht-Liebender des Göttlich-Weiblichen Lichtes']. Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht, 'hier keuchet die Lunge, dort dumpft der Geruch' (Herder), und es erwachte ihr Stachel des Skorpions.
 

Die Devise der Männer im Dialog ist: man hat zu vermeiden, dass Mann als das erkannt wird, was er ist. 'Lassen Sie niemals zu, dass man den Teufel an Ihrem Auftritt erkennt. Treten Sie als der nette Junge von nebenan auf. Völlig harmlos. Spielen Sie den Unscheinbaren. Sie wissen schon, den Trottel, den Verunsicherten.' (The Devil's Advocate, Hackford).
 

So wie Sonne den Mond, so beleuchtet das Göttlich-Weibliche den seelensphärischen Spiegel des männlichen Kulturellen Schöpfergeistes. Und so viel Weiblichkeit von Ihm erblickt, so viel macht Sie die Umgebung glänzend. Gleich den Hörnern einer Kuh ist die spirituelle Krone (Keter) den Frauen ihr Saugorgan für Einsicht aus dem All für das All. Durch das Kronchakra erstreckt das Licht der Intelligenz seine Wirkungen in die Psyche. Bildlich gesprochen wirkt es als Gärtnerin beim Aufrechterhalten einer weisheitsvollen Ordnung. Ohne ihre spirituelle Krone sind Frauen vom Welt-Bewusstsein ganz umnebelt.
 

Tavistock-working conference – Dialektik der Wahrheit  'Eine streitbare Wahrheit, die das zu wecken und aufzustören vermag, was in unseren Tiefen schlummert, ja die unsere Finsternis aufzuhellen vermöchte: eine Wahrheit, die lebt und bereit ist, unter die Lebenden hinauszutreten – bewahrt nicht lange ihre vornehme Einfachheit. Ihre innere Vitalität wird das Einfache sprengen, und was noch gestern als glatte, in sich geschlossene Kugel erschien, das erweist sich heute als Knäuel von Problemen und Widersprüchen, die an den Abgrund führen. Die verborgene Seite der Wahrheit ist das Hervortreten ihrer inneren Widersprüche – dieses große grundlegende Geheimnis nennen wir »Dialog«.' (Gershom Scholem, Judaica 5)
 

Was eine Frau aufgenommen hat, wirkt weiter  Der Schatten (C. G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die seinem Unbewussten der Sinne sowie unterbewussten Gemüt aufgeprägt sind. Der erste Kontakt brennt dem weiblichen Organismus mehr ein, als alle astrologischen Geburtseinflüsse zusammen! Selbst wäre eine Frau ganz ihre Seele, sie wird sich als unglückbringend erweisen, wenn des Mannes seelische Enttäuschung an ihr haftet. Wo Fehlschläge das Herz von Generationen (Exodus 34:7) zusammengefaltet haben, ist Gruppenanalyse unumgänglich: die Göttliche Mutter gibt 'den einen das Apostelamt, andere setzt sie als Propheten, Hirten und Lehrer ein' (Epheser 4:11-16).
 

Gilgamesh heutiger Zeit erbaut keine Städte mehr, er baut Hotels – auf der ganzen Welt. Immer in Bewegung, immer unterwegs, will er etwas ganz Besonders schaffen, eine zeitlose Botschaft vermitteln: überzeugen! Seele zu sein, ist ihm Angst, ist für ihn wie Sterben. Er ist der Übermensch, jener Gott, der mit nationaler Eitelkeit in egoischer Präsenz den kollektiven Männer-Narzissmus ins Ungemessene treibt. Dabei merkt er zutiefst überhaupt nicht, dass er stets seinen Reichtum mit einem Mangel in der Welt bezahlt: dem Mangel an Liebe, dem Mangel an Freundschaft, dem Mangel an Gesundheit. Das Göttlich-Weibliche ist das reinste Chaos für ihn, es stört seinen Tagesablauf, seine Wochenendplanung. Er hat keine Freunde, nicht wirklich. Denn er genügt sich selbst. Ehe ist zu seinen Bedingungen. „So bin ich nunmal“, spricht er, „meine Religion lässt mir keine andere Wahl.“

 

>> Indice     >> Dieu sensible au Cœur – cause e conseguenze della "religione"

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Indice del contenuto:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prologo
A.
Il Libro dei Canti
B.
Situazione: Anamnesi e anā-Lisi
C. I. Dalle immagini interne
    
II. Dalla ragione di signori
D.
Dieu sensible au Cœur
E. Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
La risposta dell'universo: 'I miracoli di Dio'
G.
Domande
H.
Appello alle donne
I.
Global Warning
    Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Guerra religiosa
K.
Il Cristianesimo ed Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. L'espressione fisica dell'amore
    
II. Il Santo – la venerazione della Parte Femminile di Dio
    
III. Il potere curativo dell'amore
    
IV. Il significato del rapporto umano
    
V. Il Santo Graal
    
VI. Il santo contatto
N.
Cuore Culturale e Immacolata Concezione
O.
La situazione del rapporto sul pianeta terra
P.
Sugli ormoni curativi e sulle sostanze avvelenate
Q. Integral Ethics Unity in Multiplicity
     Dialogo
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W. La mistica
X.
Le preghiere und Gesänge
Y. Universel – Intertextual Human Experience
Z. last words (l'ultime parole)
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge