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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019  
aus:  Millennium Music Poetry  IL LIBRO DEI CANTI  

 
   

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R.  Women-Universel-Global-Ethics


Aber es ist wahr, sagte ich mir. Es ist sehr schön, und es ist wahr:
die Sprache der Frauen steht proportional zum Geist der Männer.


Um eine solide Basis für die Erkenntnis zur Neuen Ethik, und damit Abwesenheit von Krieg auf Planet Erde, zu schaffen, muss sich das Denken völlig unserer Seele anpassen, sonst entflammen Konflikte und es erheben sich Widersprüche: universelle Priesterschaft bringt religiöse Frauenschaft auf die Erde, gleichwie nur seelenvollste Schwesternschaft spirituelle Männer zum kulturellen Dienst in den Dialog der Frauen zu bestellen vermag.
 

Die Große Mutter und Weltreligionen  Unsere Zeit lässt sich als großer Augenblick im Leben des Menschheitsglaubens begreifen. Es ist der Zeitpunkt gekommen, alle Religions-Theorien neu zu fassen. Die klassische Theorie von Religion als einer tatsächlich existierenden Einheit, welche auf einem Volk liegt wie eine Perle in einer Perlenkette, ist nicht mehr zu halten. Wir können unser Interesse nicht mehr in gleicher Weise auf 'schwache Männer', Ortsbestimmungen (Rom), oder eben auf 'die erstarkten Söhne spiritueller Väter' richten, wie wir es bisher getan haben. Etwas noch Schöneres gebiert das gesamte System.
 

Vom schöpferischen Zusammenwirken der Geschlechter
Quando adesso donne vogliono guarire gli aspetti offensivi e distruttivi di sua sessualità all’interno una etica spirituale e con benedizione sacerdotale (Universel), devono rivelare i piani più alti di Un ente abbracciando, devono corrispondere le disposizioni di nostra consapevolezza sulle sfere sublime dell’universo, quale attribuiamo a 'Dio' (ortodosso), ed identificarsi nei questi piani. Poi non sfruttare bene lo spirito e godere al raccolto della terra come l’alimento e la medicina, distrugge la dignità del cosmo e degli abitanti. 'Uomini religiosi' sono quelli qui si hanno "frenati" con La donna, qui da Dio 'è nata in Signore' e hanno sviluppato oltre a suoi talenti; suo animo di facci di dei l’'eredità divina'; per questo tutto mette in ordine da sé e non bisogno più la costrizione. Questo per la massa è l’ideale non mai raggiungibile dell’anarchia spirituale (greco: l’assenza di potere per l’individuo singolo), l’aristocrazia dell’anima: l’ordine più alto. Donne vivono non sentire il grido della terra, uomini non vedere l’esistenza di Dio. Questo fu, in accordo col lo spirito di nostri predecessori, nostra educazione nel grembo materno. Alla fine soltanto nostro sviluppo personale sulla via spirituale può condurre ai veri miglioramenti della situazione sulla terra.
 

The Power of Holiness in Community overcomes power of spiritual-isolated-processes
Wie Heilige Schriften aus alter Zeit prophezeiten, leben wir heute im Zeitalter der Großen Täuschung. Das Kali-Zeitalter ist, wie es heißt, ein umdunkeltes Zeitalter, in dem Menschen ihre selbstsüchtigen Ziele verfolgen; dabei wird gemogelt, getäuscht und manipuliert. Eine 'interreligiöse Spiritualität' nimmt sich die Frau in ihrem Kampf um die Existenz ihrer Seele und spielt sie aus gegen den areligiösen Mann in dessen Todeskampf in seinem Eros. Aus diesem Schlamassel werden Frauen herausfinden müssen; doch werden es religiös-authentische und spirituell-unabhängige Frauen sein, die Liebe, Kraft und intuitives Unterscheidungsvermögen besitzen, sich gegen eine 'Patriarchen-Prägung' bewusst durchzusetzen.
 

Nur ein seelisch zuvorgekommener, vorausgesetzter, sich nach Erfüllung der weiblichen Seele sehnender, hingebungsvoller selbstloser Dienst der Männer ist imstande, das Innerste Weibliche aus den Bereichen seiner Ichprojektionen hin zum wesentlich Eigenen Frau-Sein zu führen, um zu erkennen. Seelenlose Liebe Spiritueller zur Unterstützung der femininen Persönlichkeit führt zu narzisstischen Ichgestaltungen, die vom Gemeinwesen entfremden; wenn wir dies nicht ändern, müssen wir kommenden Generationen erklären, was uns geritten haben mag, dass wir in der Beziehungsfrage der Geschlechter keine religiöse Lösungen anbieten, sondern 'Gottes Ego' gegenseitig so lange verstärken, bis Ehen auseinanderbrechen.
 

Erfahrung der Einheitswirklichkeit
Mann und Frau sind menschliche Ganzheiten, die in ihrer Begegnung mit der göttlichen Seele des anderen dessen Ganzheit anrührt und von ihr angerührt wird. Wenn Frauen die Seele des Spirituell-Männlichen – jenes Außerpsychische, die Psyche Transzendierende – von 'Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12) erschauen wollen, können sie sich nicht mit einer Geste der Bescheidenheit zurückziehen. Deswegen können Aussagen über das Geschehen 'Bruder- und Schwesternschaft' niemals adäquat sein, wenn Frauen nicht den Versuch machen, das zwischen der kulturellen Spiritualität des Mannes und der seelischen Göttlichkeit des Weiblichen sich bewegende schöpferische Geschehen in seinem ganzen, bis zur Einheitswirklichkeit eines Gemeinwesens 'erleuchteter Seelen' führenden Umfang zu verstehen. Dies fordert von uns das Wagnis, über eine angebliche 'psychologische Beziehungssicherheit' sowie Naturspiritualität hinauszugehen und die Begegnung mit Einen, das Einig-Wesen erleuchteter Seelen, zu riskieren. (nach Erich Neumann, 1955 §48). In dieser Kunst erblüht der Organismus: Netzwerke, die den Planeten transfigurieren und erleuchten.
 

Nigredo oder Vom Sinn priesterlicher Anbetung Notre Dames  Gemeinwesen fordert von Männern zuerst Anbetung und Verehrung der heilig-göttlichen Feminität – ganz nahe und sehr fern zugleich; diese 'Anbetung des Herrn' ist nicht die Anbetung um seiner selbst, wie in der spirituellen Praxis, sondern um des kulturellen Menschen willen, weil dadurch den Frauen das Eigene entfernt, Selbstsucht und Weltliebe, die das Herz verschließen. 'Frauen besitzen die richtige persönliche Einstellung nicht von Natur aus; die ursprüngliche Form der weiblichen Eigenart ist zumeist eine Entartung und Versperrung der richtigen Einstellung: ein Hang, der eigenen Person Geltung zu verschaffen, sich selbst und andere damit zu beschäftigen; eine Sucht nach Liebe und Bewunderung, mit der Unfähigkeit, Kritik zu ertragen, weil sie als Angriff auf die Person empfunden wird' (Edith Stein, Die Frau, 1931/32).
 

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert die totale Übereinstimmung mit 'Ratsherren-Moral und spirituellem Vater & Sohn-Weltbild' und schließt 'das Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als Priesterbetrug aus. Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, einen Ausweg geben: Es muss den »Europäischen Dialog der Frauen« geben, wo Frauen nicht nur an sich, an einen kontemplierenden Organismus, oder wie patriotistische Männer denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind: die Menschheit, Frauen und ihre Kinder, sind die Frauen und ihre Kinder, im Westen wie im Osten.
 

Evolution zur Seelenkultur der Männer und erleuchteter Frauenschaft auf Erden
Dass Männer sich der Frauen bedienen, um zu lernen, wie sie, den Vätern gehorchend, das Weibliche ausbeuten im Namen staatlicher Gewalt – dem gegenüber steht universelle Kulturelle Kreativität: was der Sinn der Liebe wert ist und was durch die Individuation der Frauen gewonnen wird, welche den schöpferischen spirituellen Geist manifestieren.
 

Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Denn die Psyche der Frauen, sogar "religiöser", ist ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Manchmal finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen ihre Fehler auf, widersprechen sie nur und leicht kann dann die Fähigkeit in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Solche Frauen werden ihre Korrektur im Geiste der Verfolgung annehmen und es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machen, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen. Jeder Wunsch eines Heilers, sie zu korrigieren, wird sie nur noch stärker machen. Denn es gibt viele Frauen, die, wenn sie herausbekommen, dass sie nach Norden gehen sollten, eben erst recht, nun ganz besonders, nach Süden gehen. Eigentlich wären sie von allein in den Norden gegangen. Aber es sind die mythischen Erzählungen über die Liebe, die sie dazu brachten, nach Süden zu gehen.
 

Frauen sind die Seele selbst – Schmetterlinge, die warten ihre Flügel auszubreiten; doch werden sie fromme Raupen oder spirituelle Heuschrecken (Matthäus 3:4) bleiben – den narzisstischen und den sexuellen Missbrauch ihrer Person verheimlichen, verleugnen, sich selbst und andere beschuldigend – wenn sie nicht, statt ihr eigenes Opfer zu sein, als spirituelle Guides auf den individuellen Seelencharakter der Männer einwirken und Bedingungen schaffen, in denen sie ihre eigene Persönlichkeit in Planetarischem Bewusstsein gestalten.
 

Der Konflikt, den eine Frau mit sich austragen muss, entsteht aus der Spannung zwischen den zwei Systemen im menschlichen Gehirn: dem rationalen Selbst (laterales Netzwerk) mit eigenen intuitiven Vorstellungen; und dem heiligen emotionalen Selbst (mediales Netzwerk), das eine Schlüsselrolle, im Bestreben bessere Entscheidungen zu treffen, übernimmt. Die spirituelle Praxis in Art Buddhas-Psychoanalyse – auf die Art und Weise, dass das göttliche Licht die konditionierten menschlichen Dunkel erleuchtet, die für die Sorgen, Ängste und Spannungen verantwortlich sind, von denen Frauen überall in der Welt gequält werden – dies ist für den Aufbau der Neuen Welt am wichtigsten. Meist ist es Unwissenheit um die Arbeitsweise ihrer eigenen Psyche, die Frauen oftmals aus dem Hinterhalt heraus dazu treibt ihre Gefühle auf andere Frauen zu projizieren und sich umgekehrt in Liebesmagie die Eigenschaften egomanischer Männer anzueignen, was nicht gerade als gesunder Geisteszustand betrachtet werden kann. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich Heilerinnen der Neuen Zeit auf dem geistigen Pfad sehr gut mit diesen Trieben der weiblichen Natur auskennen; nicht nur, um sich vor den Möglichkeiten, von ihnen besiegt zu werden, zu schützen, sondern um sie für einen höheren und konstruktiveren Zweck zu kanalisieren. Denn der Aufstieg zur göttlichen Kraft durch das Licht des Glaubens 'Im Herrn' verlangt: Die Freiheit des Geistes.
 

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Die Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus heben und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt die rechte Weihe in der 'Gretchenfrage'.
 

Ein Mann, der von der Frau nimmt, bevor er ihr Schöpfergeist geben kann, wird Sklave jener Frau, die ihm 'die fleischliche Begierde' brennt und den Dienst seiner Seele wegflutet. Wenn er sich ihr unterwirft und sie anhimmelt, gibt sie alles, was sie hat; doch indem sie ihm Lust ins Leben gibt, schafft sie den Segen des Himmelreiches beider hinweg – es baut an der Zerstörung der Welt: 'Angst, Kummer, Unruhe' erzeugen den Tod (Römer 6:19-23). Würde Weiblichkeit sich zum Bekenntnis erheben, dass nicht Sex, sondern Heiligkeit auf 'den rechten Pfad' des kulturellen Geistes führt, könnten Männer das Schöpfungsgeheimnis der Zeugung, den Heiligen Gral erkennen, der von der Qual des materiellen Erbes befreit. Wohl üben alternde Frauen Kritik an der Gesellschaft. . . doch anstatt wirklich berufene kulturelle Lehrerinnen zu sein, den geistigen Pfad weisend, bleibt man in Altersfrommheit hangen, pflegt weiterhin in seinen Kindeskindern die Vorstellung 'vom Glück eines wohl organisierten, vernünftig eingerichteten Ehelebens' (siehe 'Die Amme', in: Frau ohne Schatten).
 

„An jedem Ort, wo zehn Männer vom Rat der Gemeinschaft sind, darf nicht unter ihnen ein Priester fehlen. Man bete nicht das Schemal Israel [„Hört, mein Volk!“] mit den dazugehörigen vorangehenden und folgenden Segenssprüchen, trete nicht als Vorbeter auf, spreche nicht den Priestersegen mit erhobenen Händen, lese nicht vor aus den Heiligen Schriften, nicht anschließend aus dem unbekannten Propheten, veranstalte keine Trauerfeier, spreche nicht den Hochzeitssegen und veranstalte keinen gemeinschaftlichen Tischsegen mit Nennung des Gottesnamens, wenn weniger als zehn Männer anwesend sind – denn gemeinsam sollen sie essen, gemeinsam Lobsprüche sagen und gemeinsam beraten.“ Die Gemeinderegel zum Abendmahl (Symposium), Der Talmud, Megillah 23a, Qumrantext 1QpHab
 

Lob den Männern  An Lebensvitalkraft und Lebensfülle, genießerischer Zielstrebigkeit und Organisationsvermögen, am Rhythmus, mit großem Elan und Beschwingtheit, mit festem Willen zu Paternalismus und sieghaftester Kampfkraft zum Hotelwesen [Genussehen], mit Lehrfähigkeit, spontaner Entschlussfähigkeit und Instinktwissen, bei Naturverbundenheit und transzendentaler Besinnung zu persönlichem Aufstieg, unter Großzügigkeit, Gnade und Hilfsbereitschaft – an dieser Überheblichkeit der Männer entzündet sich der geistige Hochmut der Frauen und in Überbegeisterung, Ablehnung und Machtstreben tönt es: „Ethik ist für 'Adam und Eva' Illusion, für unsere Wirtschaft Alptraum, für den spirituellen Orden schlecht.“ Nur den kulturellen Weisen ist die Ethik nicht übernatürlich.
 

Oh Mann, wo auch immer du auf Erden bist: „Sei einfach zufrieden mit dem, was auch immer du hast und wer auch immer du bist! Lediglich mit der geringen Zeit der angesammelten Verdienste deines kosmisch-charakterlichen, seelischen Wesens solltest du nicht zufrieden sein. Wenn du dich zu Frauen nicht länger trügerisch verhältst, kannst du deine schädliche Haltung ihnen gegenüber aufgeben: so beginne damit, ihnen zur Entfaltung ihrer Seele in jeder erdenklichen Form zu nützen! Indem du praktizierst, was Frauen zur Erweckung ihrer Seele und zur Vollendung als spirituelle Persönlichkeit hilft, erlangst du deine 'Silberkönigin', das Erwachen deines menschlichen Geistes. So lange du glaubst, der Handelnde zu sein und dass die Dinge 'wirklich' sind, so lange sind Gebet und Verehrung nötig. Suchst du aber den schöpferischen Geist, das Höchste, Größe? Deine Frau kann es Dich lehren: was sie willenlos ist, sei du es wollend, das ist's was euch verbindet. Denke nicht das Herz des kulturellen Mannes zu haben, bevor Gott nicht deine Seele erweckt hat.“
 

Im Alten Rom schrieb Tullius Cicero in 'Vier Reden gegen Catilina': „Gleichwohl gibt es manche in dieser Versammlung von Senatoren, die, was bevorsteht, entweder nicht sehen oder, was sie sehen, nicht wahrhaben wollen“ (I.30). Heutzutage muss man sogar sagen: „Die den lebendigen Tod organisieren und die Seele auf dem Altar einer Lüge schlachten: wahre Kultur kann in solch stickiger Luft nicht leben!“ (Aurobindo, Savitri). Ohne den Geist der Selbstlosigkeit sind Männer ein Strohfeuer toter Liebe, seelenlose Herzen zwischen zwei Stühlen! – O Frau, so plage dich nicht damit, was Männer in der Vergangenheit für dich waren, oder was Männer für sich selbst spirituell sein werden; erkenne zuerst, was du bist und was du sein musst, denn das ist allein die Kraft, welche die Menschheit ändern kann.
 

Vom kommenden Zorn der Frauen gegen die kriegerische Weltlichkeit ihrer Männer
Ethik ist eine Interpretation der kriegerischen Welt zu den Bedingungen der kulturellen Gemeinschaft. Befinden sich Männer im Niedergang der Kraft spirituellen priesterlichen Denkens, dem Dienst ihrer Seelen an der Gemeinschaft, so wird die Psyche der Frauen die bürgerliche Position, starr und furchtgebietend. Denn die weibliche Seele ist so geschaffen, dass sie sich nur Einem frei und vollständig unterordnen kann: dem schöpferischen Geist. Daher evozieren selbst bester Wohlstand, Sex und Ruhm früher oder später weiblichen Zorn, welcher, offen oder versteckt, gegen jede männliche Dominanz in der Welt rebelliert.
 

Ohne implizites Fühlen und Denken kann es keinen heilsamen Dialog unter Frauen geben; und keine Schöpfung schaffende 'Bruderschaft der Männer', ohne dass nicht die einzelnen Konfessionen über die Sterne aufgestiegen sind. Kennen wir die Ursache von Leid, können wir 'den Gott der Männer' verstehen; doch nur wenn wir selbst kulturelle Schöpfung geben, lässt sich die Große Mutter unter den Frauen erkennen. Aus komplementären Geschlechtern bildet sich, in der Einheit religiöser Ideale, der Menschheit kulturelle Gemeinschaft. Denn wenn Frauen in eigener seliger Erfahrung sprechen, wie jetzt ihre Gefühle sind, gibt dies Gleichgesinnten praktisches Lernen in das Herz, um die gleichen Erfahrungen zu machen wie die im Ich involvierteren Frauen. Anders gesagt, der Dialogkreis erklärt sich aus der Erkenntnis, dass einzig 'im Schauen eines Gegenüber sich dem Erkennenden das Wesen erschließt' (Martin Buber). Die Bodhisattva im Zentrum stellt jedes Wesen mit sich auf die gleiche Stufe, so vermögen Frauen aus der Kapazität Ihrer Seele Furchtlosigkeit, Freude und Mitgefühl entfalten; dergestalt offenbart sich: »Eine Solidarität zur Großen Mutter«.
 

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.
 

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.
 

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist: Ethik, die höchste objektive Wahrheit, die sich dem Geist erschließt, ist die Form des Gemeinwesen-Tuns.
 

Heilung durch heiligen Geist versus spiritueller Narzissmus  Neigen Männer zur Lust der weiblichen Persönlichkeit hin, so verhüllt ihr narzisstischer Blick das göttliche Licht der Weiblichkeit. Lassen sie dagegen die Gesehenen und fühlen den, wodurch das Leid der Frauen gesehen, so werden sie das Licht ihrer Seele und Der Religion Quelle sein. Erkennend, dass unsere Seele heilig und lebenstragend ist, sollten wir von den Rechten der Frauen sprechen, als ganzheitlicher Organismus vom Geist der Männer beseelt zu sein.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Indice del contenuto:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prologo
A.
Il Libro dei Canti
B.
Situazione: Anamnesi e anā-Lisi
C. I. Dalle immagini interne
    
II. Dalla ragione di signori
D.
Dieu sensible au Cœur
E. Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
La risposta dell'universo: 'I miracoli di Dio'
G.
Domande
H.
Appello alle donne
I.
Global Warning
    Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Guerra religiosa
K.
Il Cristianesimo ed Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. L'espressione fisica dell'amore
    
II. Il Santo – la venerazione della Parte Femminile di Dio
    
III. Il potere curativo dell'amore
    
IV. Il significato del rapporto umano
    
V. Il Santo Graal
    
VI. Il santo contatto
N.
Cuore Culturale e Immacolata Concezione
O.
La situazione del rapporto sul pianeta terra
P.
Sugli ormoni curativi e sulle sostanze avvelenate
Q. Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
     Dialogo
R. Women-Universel-Global-Ethics 
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W. La mistica
X.
Le preghiere und Gesänge
Y. L'Universel – Intertextual Human Experience
Z. last words (l'ultime parole)
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge