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Table des matières   essence  Alpha et Omega

 

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compositeur Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  LE LIVRE DES CHANTS  

 
   

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H.  appel aux femmes


Die List der männlichen Vernunft bedient sich des Todes (Jean-François Lyotard)
'Sie töten Väter um Kinder und Kinder um Väter' (Sefer Dewarim 24,16) – nun müssen Frauen selbst entscheiden »Eine nachhaltige, seelenvolle Welt« schaffen zu wollen.
 

Zehntausend Jahre brauchten Frauen ihre Sprache nicht für Ethik anzuwenden – ein negatives Gemüt verlieh ihnen die Kontrolle. Doch nun ist es an der Kunst der Kulturell Kreativen, von spirituellem Können durch ihre Zuneigung zum friedensschaffenden Gottesschicksal der Frauen, die Kapazität zu erlangen, Mütter seelenvoller Frauen zu werden, so dass Frauen unversteinert vom Sockel ihrer Glauben herabsteigen können.
 

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Der Wandel in den Beziehungsmoralen schreitet immer weiter voran; und es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich von Frauen verursacht wird. Dennoch können sich die Frauen nicht zu einem konsequenten Handeln, Ihrer Globalen Ethik entgegen, durchringen; hauptsächlich wegen einer Trägheits-Natur (tamas) in den Frauen: die Angewohnheit, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben; das entscheidendere Motiv findet sich in ihrer Gemütsbewegung (sattva): Idolatrie; in sich selbst verliebt, überlassen Frauen gerne interreligiösen Männern oder frommen Hirten die Führung, statt Cultural Creatives, den »vairagis« im Geist emotionaler Schöpferischkeit. So berauben sich Frauen der friedensschaffenden schöpferischen Grünkraft Ihres Gewissens, nämlich des einzigartigen Vorrechts Einer bewussten Zusammenarbeit mit dem Kosmos.
 

Frauen müssen zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist – nicht aber gilt es Meinungen auszutauschen. Frauen werden 'geschlagen' (Sure 4,34) oder durch die eigenen psycho-physischen Begehren gedemütigt – nur wenn sie selbst zur Seele erwacht sind, können sie durchsetzen: „Verlange nichts von mir, was ich nicht freiwillig geben würde, nur mit der Begründung, das ist für deinen Job.“ Vor 'Wissen über Ethik' gilt es daher, physische Enttäuschung durch lichten Glauben, psychische Kränkung vermittels hingebungsvoller Geistigkeit und seelische Selbstwertschwäche in 'Dharma-Gemeinwesen' zu überwinden.
 

Um zu schweigen, muss Dasein etwas zu sagen haben: das verschwiegene, angstbereite Sichentwerfen auf das eigenste Schuldigsein. Dann macht Verschwiegenheit offenbar und entzieht dem verständigen Gerede des Man das Wort. (Martin Heidegger, Sein und Zeit §60)

Eine Frau, die nicht die Frauen hört, die um Hilfe rufen, wird selber rufen müssen, ohne gehört zu werden (Brigitta von Schweden, Himmlische Offenbarungen, Buch IV, Kap. 81).

Man mag Bewunderung haben für Männer, die nicht nur dem spirituellen Pfad folgen, sondern auch an Toleranz für andere religiöse Traditionen glauben – und doch müssen Frauen erst von seelenvollen Männern lernen, ganz die Seele, ganz Frau-Selbst zu sein; ansonsten erschaffen Frauen der Männer kriegführende Persönlichkeiten – aus Liebe!
 

Vom Geliebten Herrn und Dem Einig-Wesen  Frauen sind die Gesamtheit der Tatsachen, das Bestehen von Lebensverhalten. Wenn aber Männer im Lebensverhalten von Frauen vorkommen können, so muss dies schon in den Männern liegen. Kennen andererseits Frauen, durch die Anbetung des Herrn, das Wesen der Männer als sich selbst, dann kennen sie damit auch sämtliche Möglichkeiten des Vorkommens von Männern im Lebensverhalten der Frauen; jede solche Möglichkeit aber muss in der individuellen Seelennatur des Mannes liegen, es kann nicht nachträglich eine neue Möglichkeit gefunden werden. Um die Männer also zu kennen, müssen Frauen daher nicht deren präexistentiellen externen physio-mental-spirituellen Fähigkeiten erwerben, sondern vielmehr alle die internen, wesenshaften, seelischen Kapazitäten, die 'das Einig-Wesen' der Männer sind – doch dies können Frauen wiederum nur über sich selbst kennen. Sind alle Männer, in deren seelischen Individualität, der erwachten weiblichen Seele als 'Der Geliebte Eine' gegeben, so sind damit alle möglichen Lebensverhalte gegeben. (nach Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus 1.11 - 2.0124).
 

Von Evas Scham wegen 'Durch Adams Fall ist ganz verderbt' (BWV 637)
'Stehen Frauen nicht in Kontakt mit denen ihnen eigenen Seelen-Bedürfnissen, tendieren sie dazu, bei sich oder anderen nach Fehlern zu suchen und ihre Aufmerksamkeit in ein System zu verlagern, in dem Wettbewerb, Rangordnungen und Dominanzdenken zählen' (Liv Larsson). Dann erblühen Scham und Schuldgefühl in des Predigers universellem Wort, das sie lehrt, dass sie 'schlecht' sind, dass sie etwas 'falsch' gemacht haben, dass sie sich eigentlich anders verhalten sollten. Doch statt zu versuchen, vor ihrem eigenen unliebsamen Gewissen zu flüchten, sollten Frauen den Psychoanalytischen Dialog aufsuchen, und auf den Pfad hören, der mit einer Erfüllung ihrer Seelen-Bedürfnisse verbunden ist.
 

Ein Mann ohne Seelenzeit hört auf glücklich zu sein, und ohne Seelenzeit bleibt auch der Frauen Raum mangelhaft entwickelt. Die Schatten friedevoller Vornehmheit im Ehrgeiz der 'Großen Göttin' und dem Passiv-Sein der 'Großen Mutter' wahrzunehmen, zugleich sich mit dem konfrontiert zu sehen, wo sich Weiblichkeit bisher nicht traute einzustehen: dass der Ehemänner Seelenzeit, der schöpferische Geist, die Quelle der kulturellen Persönkeiten der Ehefrauen ist – dies bedarf der heilenden Einwirkung der Kulturell Kreativen.
 

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal. Das heißt, wenn das Individuum ungeteilt [nicht in psychē-Anā-Lysis] bleibt und sich seiner inneren Widersprüche nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt {Sacré-Cœur & Moulin Rouge gegen Dynastie & Genussehe respektive Scharî'a} gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (C. G. Jung, Archetypen und das kollektive Unbewusste, Collected Works IX, Princeton 1969, S.70)
 

'Der Schatten' ist nicht jene allgemeine Konditionierung in Frauen, das psychologische Ego der Männer, im Getümmel von Habgier und Manipuliererei um Macht und Besitz, zu unterstützen, sondern: 'Das Lachen Sarahs' (Genesis 18:11), die Heiterkeit der Großen Mutter; die tantrische Ekstase der Großen Göttin, ein Reich das 'nicht von dieser Welt' ist; sowie sich des Seelengeliebten im Lichte glückseligen Gemüts der eigenen Seele zu entsagen.
 

Psychosynthese muss durch Anbetung und mystische Kontemplation (dharma) befreien; die Rolle der Frau erfüllt sich in Komplementarität zum Mann – nicht in Gleichheit! In Gemeinschaft gilt es daher für Frauen die vierfache Vielfalt der männlichen Seele zu entdecken: die in Gott berufene Seele [fragile x-Chromosom], die Kaufmänner, Krieger und Politiker, sowie die kulturschaffenden Genii. Es ist Aufgabe der Frauen, Hochzeit so zu feiern, dass die Schöpfungsordnung nachhaltiger Partnerschaft bewahrt bleibt. 'Männer müssen hingegen bei ihrer Arbeit gut überlegen: 1. Welche Ehre Gott davon erhalten soll; 2. Welchen Nutzen es für den Nächsten hat; 3. Welchen Gewinn es für ihre Seele haben wird. Dann wird ihre Liebe den guten Erfolg im Weiblichen haben.' (Birgitta von Schweden).
 

Weil gesagt werden muss, was schon morgen zu spät sein könnte (Günter Grass, 2012)
Die zuvörderste Stufe im Prozess »Heilung der Erde« muss unsere klare Stellungnahme zu jenen 'Ismen' (Protestantismus, Schiitismus, Hinduismus) sein, in denen sich Männer erlauben, unter dem Schleier von Gutmütigkeit, Versöhnlichkeit und Friedfertigkeit, sich jene 'Objektivität in interreligiöser spiritueller Egozentrik' anzutrainieren, die rechtfertigt sich seelisch grausam, spirituell mies (geistlich kriminell) gegenüber Frauen zu verhalten; d.h., erst die Übereinkunft der 'guten Männer' zur protestantischen und schiitischen Frage kann das organisatorische Zusammentun der willigen Frauen zu ihrem Dialog begründen.
 

Der Mond ist das Opfer für seine Erde, die Sonne ist sein Brennstoff für Ihre Sterne
Frau lieben berauscht ihr Frausein, in die mütterliche und die personale Welt; viel später – wenn selbstzentrierter Männer-Egoismus sich direkt gegen Frauen wendet – werden manche sich ihrer Ohnmacht und ihres Ausgeliefertseins bewusst. Nunmehr im Zwang Seele zu entfalten, um doch noch 'dem Bräutigam fürs Leben' entgegenzugehen, stehen sie als 'törichte Jungfrauen vor geschlossener Himmelstür'. Berufen als 'Warnerinnen vor kommenden Gefahren, Erweckerinnen aus dem Schlaf und Überbringerinnen von Gottes Botschaft' ist all ihr Gewissen mit verrosteter Scham hinan geblichen – fortan unerwählt.



Im Garten des Lichts der Frauen


Im Drang »Göttinnen der Liebe« zu sein, vergessen Frauen zumeist völlig, sich zuvor Gott als andersartig vorzustellen. Weiblichkeit kann allerdings nur die Phänomene der Schwesternschaft – das planetarische Bewusstsein der göttlichen Mutter – schöpferisch und auf positive Weise umsetzen, wenn sich Frauen im Kollektiv, durch Geben von 'Dharma des Herrn', Einer durchgängigen Bewusstheit gewahr bleiben. Erst dann ist die komplementäre Nähe zur Großen Mutter und der Großen Göttin ohne Ressentiment.
 

An Sappho und die Mondin  Geschwisterlichkeit entfacht der Herr (1 Korinther 11:11) – 'breitet aus sich in der Brust der Zorn, sinnlos brüllt die Zunge dann: gib acht!' (Sappho). Haben Männer gelernt zu meditieren, können sie ihren Verstand – von der spirituellen Wahrheit angeregt – befehlen, sich 'in Gott' zu entrücken, in 'edlere Sphären'; 'und so gibt es eine strahlende, dienliche Art des Lebens, eine gewaltige Art des Daseins' (Buddha, Majjhima Nikaya, Brahmanimantanika). Die Bodhisattva aber tritt durch die Große Mutter ins Leben. Als die Sonne den Mond küsste, sprach Sie zu Ihm: „Ich liebe es Dich zu erschaffen – und also erschaffe Ich dich.“ Da erstrahlten die Sterne in Hohem Gesang: „Der Geliebte ist mein, und ich bin sein. Meinem Geliebten gehöre ich, und mir gehört der Geliebte.“
 

Yin und Yang  Wenn weise Frauen ihren Töchtern wieder Tugenden lehren, so vermag das keusche Wasser das lodernde Feuer wieder zu seinem Licht zu führen (Matthäus 26:6-13). Dann kann die Wahrheit [der spirituelle Lehrer] das Schwert [die universelle Frau] 'zur Pflugschar schmieden'. Dies Metall verleiht dem Holz seinen Ruhm; denn nur die unabhängige Tatkraft der Frau bringt den kulturellen Mann hervor. ['Die positive Macht eines Genius wird negativ, wenn sie mit einer Macht konfrontiert wird, die nicht nur dem Männlichen ähnlich ist, sondern noch in größerem Maße vorwärts strebt' (Hazrat Inayat Khan, in: Rasa Shastra).] Inspiration, das passive kulturelle Wirken verleiht sodann der Erde ihren Glanz ['in der Anwesenheit einer Kraft, die ihr ähnelt, die empfänglicher ist als sie selbst, hört die negative Kraft einer Frau auf zu sein, und wird positiv' (Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra)]. Zeugt die schöpferische Liebe des Mannes den Geist des Weiblichen zu dessen Rede, so taut die Erde zu ihrer Schwesterschaft hervor und die Hoffnung erwacht in den jüngsten Frauen nach Spiritualität zu streben, was die Kunst Religion wieder beleben lässt und das Männliche begnadet sich endlich zum heilenden Geist, der weibliche Bewegung zur Ruhe erweckt, sodass Hingabe auferstehen kann zur vollkommensten Vollendung.
 

Eine gewaltige Projektion in Frauen führt deren Männer zur egozentrischen Herrlichkeit. 'Man heilt den Besessenen, indem man ihn zum sittlichen Gemeinwesen erweckt und erzieht, nicht aber indem man seine Besessenheit auf Allah hinleitet. Wenn einer in der Verfassung der Besessenheit bleibt, was bedeutet es, dass er La-ilaha [„nicht den Namen der Göttin“] anruft, sondern Gott? – es bedeutet, dass er nunmehr lästert.' (Martin Buber). Wenn Frauen erkennen, dass jetzt in der Welt etwas zu ändern ist, wenn sie bereit sind, sich an diese Arbeit zu machen, so gilt es zusammenzukommen in Einer Sehnsucht zu »Anbetung und mystische Ekstase als die Felsfundamente nachhaltiger Seelenbeziehungen«.
 

Dialog über das humane Leben  Ethik lässt sich nicht verstandesmäßig, mit Frömmigkeit oder mit spirituellem Sein begreifen. Sie kann nur gefühlsmäßig erfasst werden; an der Wirkung können 'Menschen mit gutem Willen' sie in etwa erkennen: durch unseren seelischen Geist, den wir geben, erkennen Leute ihren Mangel (Caterina Fiesca von Genua). Ethik setzt voraus, dass Menschen ihren Charakter entwickelt haben. Männer, welche im Dialog die Gefühle der Frauen zur Freude der Seele erheben, fügen Goldenes Wasser, das Licht der Schönheit der weiblichen Seele, ihrem Dienst hinzu; Frauen, die hingegen nur das spirituelle Ego ihrer Männer fördern, ohne die Kultur des Dialogs, gießen Dunkelheit über ihre Seele, was gleichsam wie Pech an ihnen kleben bleibt, ein ganzes Leben lang.
 

Mit der Mütter umtriebigem Wirken zu lustvollem Genuss rechtfertigten wir unhumanes Verlangen; dies gewährt den Vätern 'laissez faire, laissez aller' (Der König hatte befohlen: Jeder kann tun, was ihm beliebt. Ester 1:8) als kriegstreibende Kraft; und deshalb wird die Welt zu gefährlich, um darin zu leben, und nicht wegen ‚Islamisten, die Dämonisches tun‘. 'Heilen zu den heilenden psychischen Strukturen der Weisen Frauen' (Markus 12:30-31) kann allein unserer Sehnsucht nach Abwesenheit von Krieg auf Planet Erde Erfüllung bringen. Diese Strukturen beruhen auf den drei grundlegenden Faktoren: devotionales reines Gemüt (Buddhismus), Fatimas Vernunft (Sufismus) und Liebe (Vedanta): das devotionale Herz kann sich über bedingte Wünsche erheben und im Geheimnis mystischer Liebe (L'Estasi di Santa Teresa) wiedererwacht intuitive Intelligenz zum »Symposium der Weisheit Notre-Dames«.
 

Women Global Ethics  Eine ethische Geisteshaltung der Frauen kann einer Menschheit ermöglichen, zu Einer Einzigen Familie zusammenzuwachsen. Dabei ist jedoch nutzlos, den Frieden der Welt diskutieren zu wollen: Frieden in sich selbst schaffen, ist in der jetzigen Zeit notwendig. Buddhismus, Reinheit der Seele, gibt dem Willen planetarische Kontrolle, Sufismus, die Verherrlichung Seines Namens (Waza'if), vervollständigt die Persönlichkeit in all ihren Aspekten; Vedanta (Sittlichkeit und Dialog) verleiht Balance; dies ist im Zeitalter der nuklearen Aufrüstungen einzige Alternative zur Selbstzerstörung.
 

Auf dem Weg zum Frausein entwickelt sich bewusste persönliche Identität; zugleich konstelliert sich im dunklen Gewissen das Gegenteil – das, was Frauen nicht wünschen dürfen zu sein. Der Missbrauch wird auf Notre-Dame projiziert; Seelenlosigkeit kreiert sich seine Projektionen vom 'Bösen der Großen Göttin' und 'die Hexe im Wald' als Große Mutter. In Folge können Frauen die lenkenden Mächte der Weiblichkeit nicht leiden bzw. nur schwer ertragen, weil diese Kraft den eigenen Schatten widerspiegelt, einen Aspekt zu dem Frauen sich nicht getrauen zu stehen: »Die Ehe im Herrn« und es ist diese große Last projizierter bzw. zurückgewiesener Dunkelheit, die den Dialog bislang verunmöglicht hat. Je intelligenter und begabter eine Frau ist, umso mehr wird sie – um geliebt und akzeptiert zu werden – an das, was das Männer-Ego wertschätzt, angepasst: Liebe und Zuwendung werden mit dem Preis von Unkulturalität beschenkt; um der Lust, des Spaßes, der Macht willen verleugnet Weiblichkeit den Sinn der Liebe. Ein abgewiesener Wunsch, vom Manne geistlich-seelisch 'bemuttert und umsorgt zu werden' (Matthäus 23:37), erstarrt zu Kälte. Die Kunst des Menschseins wird aus dem Licht der Sonne ins Dunkel verbannt. Der unsterbliche Aspekt des Lebens und der Liebe, verborgen in der Bedürftigkeit Notre-Dames, erregt Ärger und Unwillen; Launen, gefühlsmäßige Reaktionen, die sich in chronische Krankheiten erlösen. Es sind die Kulturell Kreativen, die in ihren begnadeten Funktionen den heilenden Dialog der Frauen ermöglichen – was Europas Alten Schlachtengesang: „Männer, lasst uns die Frauen lieben zum Spaß! ja, aus Eitelkeit! und zum Spaß!“ (Mozarts Oper 'Così fan tutte') ein für alle Mal verstummt ließe.
 

Weiblichkeit möchte sich heilbringend entfalten, Männlichkeit sucht nach Limerenz
Vom Erkranken der Frauennatur in der Irreligiosität ihrer Mannen
 Fehlt den Männern schöpferische Seelenkultur, so ist der Zustand der Seelenkränkung des Weiblichen nicht nur die Folge von Limerenz – Verliebtheit: in der Vorstellung Genuss empfinden –, was von seinem Innern kommt, sondern zudem vom Rauschzustand des Eros einer Männlichkeit, die ihr geistig gesundes kulturelles Selbst, d.h. die Seele, aufgegeben hat, und von außen eindringt. Entfaltung der Weiblichkeit ist unter diesen Umständen verunmöglicht.
 

Das müsste gesagt werden  „Souverän sind wir Frauen ja nicht, weil wir uns, wo es gerade passt, willkürlich zusammenraufen, sondern weil wir nach Werten und Regeln handeln, die wir uns selbst gegeben haben, seit Anbeginn der Zeit – von Ewigkeit zu Ewigkeiten. Frieden wird in der Welt nur möglich, wenn Frauen nach gemeinsamen Werten handeln. Wo aber diese Grundregeln infrage stehen, sind alle anderen betroffen.“
 

Wo immer sich Frauen die Kontrolle über Fortpflanzung geben, dem Natur-Recht einer Freiheit zur Tötung anderer folgend, und Männer sich Gesetze schaffen zur Scheidung und Wiederheirat, und sie damit die Möglichkeit haben ihre eigene Lage zu verbessern, entscheiden sie sich für eigenes Wohl und ökonomische Sicherheit, anstatt der geistigen Kultur [Oikonomikos], dem Adel der Seele in der demokratischen Natur der Egos Raum zu geben. Es ist nicht schwer festzustellen, dass wenn Menschen durch den spirituellen Prozess ihre Kontrolle über Zeugung, Eros und Religion wiedergewinnen, Mütter im Einklang mit ihrer kosmischen Ursache zur Evolution ihres Lebensprinzips finden können.
 

Gekreuzt auf ewig Gräber und Geburten  'Kreuzigung' entspricht der 'Tötung der Stiere' im keltischen Mythos: 'Eine königliche Macht muss immer wieder sterbend in die Erde eingehen, um sich zu erneuern; über ihr schwebt, wie in wirbelnder Ekstase, eine weibliche Gestalt mit gezücktem Schwert; der Opfertod zeigt weder Sieg noch Niederlage der weiblichen oder männlichen Vormacht auf; er eröffnet die kollektive Ebene männlich-weiblicher Neuorientierung.' (Ingeborg Clarus, Keltische Mythen). „Ich sterbe täglich“ (1 Korinther 15:21-34) hat seine Entsprechung im Wort Buddhas: „Das Todlose ist gefunden.“
 

Halbgötter zeugen Nachfolger in eine von Genussehen und Wiederheirat geprägte Moral: Scharia, „laissez-faire, laissez-aller“, die Wiederheirat und Konkubinen-Moral sind keine Lösungen; doch währenddessen blenden seelenlose, unkulturelle Spirituelle, als Krieger ohne religiöse Prinzipien und Beziehungsethik, die guten Frauen durch "die Liebe Gottes".
 

Es gibt sehr intelligente spirituelle Frauen, die sich trotzdem feindselig gegenüber Ethik verhalten. Grund dafür ist, dass neben einem voll erwachten psychologischen Verstand durchaus ein verletztes Herz existieren kann, das, sei es in unterbewusster Idolatrie (bzw. konditioniertem Götzendienst), Situationen nicht nur blind betrachtet, sondern sogar die Vernunft mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Strom der Gefühle zieht. Die Frauennatur bemüht dann ihre ganze spirituelle Intelligenz, um die eigene Psyche in der unterbewussten Kränkung zu verstehen, sodass nicht Verstand die Psyche führt, sondern die Psyche den Verstand. Das Gemüt kann bei einigen Frauen so sehr durch äußere Einflüsse gestört sein, dass es 'Die Religion' verloren hat; andere leiden, wobei die Gründe im eigenen Inneren liegen, in der Art, die Dinge körperlich eigensinnig zu betrachten, aus einer Überempfindlichkeit von mangelndem Selbstwertgefühl oder vom spirituellen egoistischen Glauben.
 

Kriege und Terror auf Erden  Die Schreie der sterbenden und gequälten Frauen und Kinder – und das Schweigen dazu im Herzen der Männer; beides muss sofort aufhören: einzig durch Dialog wird Frieden möglich! Dieser Dialog muss jetzt von Eltern, von Mann und Frau geführt werden. Dazu ist das höchste und heilige Wissen, die Erkenntnis des menschlichen Geistes der Frauen maßgebend, dass es gilt, das Integrationsproblem gewisser interreligiös-spiritueller Männer in den Universel nicht länger zu ertragen oder zu verdrängen – Erotomanen, die sich spirituell 'eine Oberflächenschicht von reizenden Eigenschaften erworben haben, die naiven Frauengemütern menschliche Tiefe, Güte und andere Herrlichkeiten vortäuschen' (F. Brupbacher, Liebe, Geschlechtsbeziehungen und Geschlechtspolitik, 1930).
 

Wir Menschen müssen jetzt wissen, was uns zu Menschen macht – das ist unsere Chance
»Liebe« ermöglicht in Schöpfung zusammenzuarbeiten – doch Männer leben erotisierte Dekadenz, und hinter wirtschaftlichen Interessen steht der Frauen unterbewusste Amoral. Der gestresste, oftmals missbrauchte Körper braucht Pflege und Heilung durch spirituelle Praxis; die unwissende Psyche bedarf der psychoanalytischen Belehrung durch Dialog und die Erleuchtung gebenden Seelen geben sich selbst Führung durch das Prinzip des Dharma.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

La table des matières des chapitres séparés:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
prologue
A. Le Livre des Chants
B. situation: anamnèse et anā-lyse
C.
I. des images intérieures
    
II. de la raison seigneuriale
D.
Dieu sensible au cœur
E. vulnérabilité d’âme et résilience spirituelle
F. l
a réponse de l’univers: 'les merveilles de Dieu'
G.
questions
H.
appel aux femmes
I. Global Warning
J.
La guerre de religions
K.
Christianisme et Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M. I. L'expression physique de l'amour
    
II. La sainteté, la vénération de la partie féminine de Dieu
    
III. La vertu médicale de l'amour
    
IV. L'importance de la relation humaine
    
V. Le saint Graal 
    
VI. le saint contact
N.
coeur illuminé – immaculée conception
O. La situation de relation sur la planète Terre
P.
Au sujet des hormones curatives et des substances intoxicantes
Q.
Global Ethics: Integral Ethics
    
Dialogue
R. Women-European-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring / réseau-design
W.
mystique
X.
prières et chants
Y. L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Global Awareness – Cultural Ethics