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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 


Geheimnis des Lammes
[Genter Altar]


Die Liebe der Engel delegiert die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.
 

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe unter der Vergewaltigung ihrer selbst.
 

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Ideal eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.
 

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist' einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.
 

Von der sich hingebenden Kulturellen Männlichkeit als Mutter der Kirche aller Kirchen
Statt dem abrahamischen Mekka einer spirituellen Wissenschaft von 'Vater und Sohn', braucht es in unserer Zeit »Sprache, Mythos, Kunst, Religion«: Den Frauen und ihren Kulturell Kreativen ist es jetzt eigen, die Bausteine zu liefern, aus denen sich für die Menschheit die Welt des Wirklichen, wie die des Geistigen, die Welt des Uns aufbaut. Die Erkenntnis der Männer vergangener Zeit richtete sich auf Gott; dies bescherte der Welt eine bestimmte Moral im Umgang der Männer mit den Frauen. Wie aber wäre es, wenn Gott sich nach dem kulturellen Geist der Männer richtet – und die Frauen sind?
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit
einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund. Danach hörte
ich die Stimme des Herrn, der sagte: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“
Ich antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ Da sagte er: Geh und sag diesem Volk:
„Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“

Buch Jesaja 6:1-11, Psalm 139:13-16a

 

Sehnsucht der Existentiation


On mighty waters floated the universal egg of The Golden Womb, Hiranyagarbha,
which gave birth to the flame of life, The One Spirit of all the Gods. Rig Veda (X.121).


Ode Notre-Dame oder Von göttlicher Weisheit, Brot und Wein  Die Große Mutter ist der geheimnisvolle Mischkrug, Heiligen Trank ausspendend, um jener festen Speise willen, die Sie selbst erst besitzen, mischen muss und zu Essen geben, um die Vision zu hegen, zu hüten und zur Entfaltung zu bringen; und indem Sie sich über dies alchemistische Geheimnis klar ist, was das heißt, bringt sie das Höchste hervor: die Göttin, die in ihrer Seele heilig fest steht, niedere Kräfte von Erkenntnis und Willen gezügelt, deren Personalität nach dem Bild Gottes geschaffen und deren Wille von Erkenntnis geleitet: Sie, die im Gleichgewicht mit der Kapazität der Seele und entfaltetem göttlichen Potenzial ist, ist dem Botschafter des Menschentums nicht Dienerin, sondern seine Gefährtin; und selbst voll und allseitig entfaltet, wird Sie Sich gerecht, indem Sie anderen Frauen Beispiel ist, von der Kapazität der Seele aus heilbringende Personalität zu verkörpern; in der Liebe zum Geliebten Talente nicht verkümmern, sondern aufblühen zu lassen, ist Sie das Vorbild für eine gerechtere, menschenwürdigere nachhaltige Welt.


Unfold Thy secret through Nature

and reveal Thy mystery through my Heart.

 

 

Jetzt schauen wir in einen Spiegel,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.
Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

1 Korinther 13:12-13

 

Der Geist ist das erste Bild der göttlichen Einfaltung,
die alle Bilder der Einfaltung in ihrer Einfachheit und Kraft einfaltet.
Denn wie Gott die Einfaltung der Einfaltung ist, so ist der Geist,
der Gottes Bild ist, Bild der Einfaltung der Einfaltungen.
Nach den Bildern kommen die Vielheiten der Dinge,
die die göttliche Einfaltung ausfalten, wie die Zahl die Einheit ausfaltet
und die Bewegung die Ruhe und die Zeit die Ewigkeit und
die Zusammensetzung die Einfachheit und die Zeit die Gegenwart.

Nikolaus von Kues

 

„Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher –
erbarme Dich unser und der ganzen Welt.”

 

Spiritualität ohne Kulturelle Kreativität ist ein Irrtum, so wird
die Persönlichkeit ein Mittel des Ausdrucks, zum Zweck;
der Zweck des Ausdrucks, das Weibliche wird so zum Mittel gemacht.

 

Vom komplementären Pfad der Geschlechter: Seelenzeit – Raumzeit   geistliche Ritterlichkeit (Novize: nigredo) => Transzendenz (universeller Priester: albedo) => Immanenz (spiritueller Meister: Ekstase der Fülle) => Seelenzeit (Cultural Creatives); Raumzeit: Zusammenkunft => ewige Anbetung: das unbefleckte Herz => Seele (befreien von Leid in der Leere vom falschen Selbst) => dialogue: Stimme der Stille => Persönlichkeit Gottes. Kommen Seelenzeit und Raumzeit zusammen, jubeln die Geschlechter: „Dies ist ein Tag von Erfüllung. Meine Seele ist mit ihm/ihr vereint – entfacht durch Ihn, vertieft in Ihr.“

 

Woman, my steppingstone

in the ascent towards Thy shrine.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Neue Ethik in Unserer Zeit