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Millennium Music Poetry  THE BOOK OF CHANTS

 

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Y.  Der Universel – Geschichten des Heiligen und Humanum
 

Gesänge des Rigveda, Dritter Liederkreis, Hymne 29  'An Agni' – Feuer des Heiligen Geistes
„Die Sterblichen haben den Unsterblichen erzeugt. Zehn unvermählte Schwestern halten vereint den neugeborenen Mann umfasst. Von sieben Opferpriestern umgeben erstrahlte er seit alters. So komm des Weges kundig als Kenner her zum Soma (koinonia). Geboren erstrahlt Agni, die Augen auf sich ziehend, der siegreiche, redekundige, von den Sehern gepriesen. Seine funkelnde Gestalt wird beim Gottesdienst Versammlungsort der Götter.“

Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:111
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“

1Er rüstet sich mit seinem Eifer und macht die Schöpfung zur Waffe, mit der er die Feinde bestraft. Als Panzer zieht er Gerechtigkeit an, und als Helm setzt er strenges Gericht auf. Als Schild nimmt er unüberwindliche Heiligkeit, und grimmigen Zorn schärft er zum Schwert; zusammen mit ihm kämpft die ganze Welt gegen die Toren. Treffsicher fahren die Blitzespfeile dahin; abgeschossen aus den Wolken wie von einem wohlgerundeten Bogen, fliegen sie auf ihr Ziel. Eine Steinschleuder entsendet Hagelkörner, die voll von göttlichem Zorn sind. Das Wasser des Meeres wütet gegen die Feinde, und Ströme schlagen grimmig über ihnen zusammen. Der Atem des Allmächtigen erhebt sich gegen sie und trägt sie wie ein Sturm davon. So bringt die Gesetzlosigkeit Verheerung über die ganze Erde, und das böse Tun stürzt die Throne der Mächtigen. (Sapientia 5:17-23)

Fort, fort! Zieht von dort weg! Fasst nichts Unreines an! Zieht von dort weg!
Haltet euch rein; denn ihr tragt die Geräte des Herrn.
(Jesaja 52:11)


Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und Spirituelle Praxis'

„Unwissenheit, Narzissmus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen. Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst. Egoismus ist die Identifikation des Liebenden mit dem Instrument des Liebens. Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt. Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht. Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, welcher sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (Pandemien) müssen durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst werden: Das WIR muss wichtiger sein als das Ich, das bedeutet: Verzicht.“

Rigveda X.90,1 /Brihadaranyaka-Upanishad (Weißer Yajurveda) III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“

Das Mahabharata, Sabha Parva 68 – Die Versammlungshalle  
'If, however, you do not fight this religious war, then you will certainly incur sins for neglecting your duties and thus lose your reputation as a human' (Bhagavad-gita 2 Vers 33). „Wenn in einer Gemeinschaft wahrlich tadelnswerte Handlungen nicht gerügt werden, legt sich die halbe Sünde auf die Führer solcher Gemeinschaft, ein Viertel auf die übel handelnden Personen und ein Viertel auf alle anderen Anwesenden. Wenn aber die Übeltäter getadelt werden, dann bleiben alle in der Versammlung ohne Sünde, dann sind nur die Übeltäter verantwortlich für ihre Tat. Wahrlich, wer eine Frage über Moral falsch beantwortet, vernichtet verdienstvolle Taten von sieben Generationen vor und nach ihm.“ [Von einem Mann, der immer artig und gehorsam ist, denkt seine Ehefrau zumeist: ‚Ach, was für ein lieber und herzensguter Mann!‘ Und natürlich ist es viel einfacher, mit einem Mann zu tun zu haben, der ruhig bleibt, tolerant ist, und der mental nichts ausstrahlt, wenn transkultureller Dialog befiehlt zu schweigen. Aber was wird aus diesem 'ach so lieben, so folgsamen Mann'? Wahrscheinlich nichts Besonderes, – er wird unbedeutend bleiben.]

Srimad Bhagavatam, Dritter Canto: Der Status quo, Buch I Vers 21
„Durch bloße Reibung zwischen den Bambushölzern entsteht Feuer und brennt den ganzen Wald nieder. Ebenso entsteht durch die gewalttätige Leidenschaft der bedingten Seelen, die durch die äußere Energie (die Maske 'Persönlichkeit') getäuscht werden, im großen Wald des Weltgeschehens das Feuer des Krieges. Solch weltliches Feuer kann nur durch das Wasser der »Gnadenwolke« Heiliger {Kulturell-Kreativer: Rama, Krishna, Shiva} gelöscht werden [ebenso, wie der "Waldbrand" nur durch Regen gelöscht werden kann, der aus der »Wolke über dem Heiligtum« – Frauen als Bodhisattvas – niedergeht.]“

Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / Aṇguttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:261
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“

1Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern,
ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
(Lukas 14:26)


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2,67-71; Jesaja 54:1)
1
„Und es erhob die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet der Welt preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {die Unzerstörbare; der höchste Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast.2 || Es kam die Makellose Ardvi Sura Anahita von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“ Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“

1Und als Mose zu seinem Volk sagte: »Gott befiehlt euch, eine Kuh zu schächten.« Sie sagten: »Nimmst du uns zum Gegenstand des Spottes?« Er sagte: »Ich suche Zuflucht bei Gott davor, dass ich zu den Törichten gehöre.« Sie sagten: »Rufe für uns deinen Herrn an, dass Er uns deutlich mache, wie sie sein soll.« Er sagte: »Er spricht: Es soll eine Kuh sein, die weder alt noch zu jung zum Kalben ist, eben mittleren Alters dazwischen. Nun tut, was euch befohlen wird.« Sie sagten: »Rufe für uns deinen Herrn an, dass Er uns deutlich mache, welcher Farbe sie sein soll.« Er sagte: »Er spricht: Es soll eine gelbe Kuh sein, deren Farbe intensiv ist und die den Zuschauern Freude macht.« Sie sagten: »Rufe für uns deinen Herrn an, dass Er uns deutlich mache, wie sie sein soll, denn die Kühe kommen uns doch ähnlich vor. Aber wir werden gewiss, so Gott will, die richtige finden.« Er sagte: »Er spricht, es ist eine Kuh, nicht gebeugt unter das Joch, das Land zu pflügen oder den Acker zu wässern [die weder zum Pflügen des Ackers noch zum Bewässern der Felder gezwungen wurde]; eine ohne Tadel; von einerlei Farbe [fehlerfrei und ohne Makel]. Sie sagten: »Nun hast du die Wahrheit gebracht.« Sie schächteten sie. Doch beinahe hätten sie es nicht getan. (Dann schlachteten sie sie, ob sie es gleich ungern taten.) (Sure 2,67-71)

Freu dich, du Unfruchtbare, die nie gebar, du, die nie in Wehen lag, brich in Jubel aus und jauchze!
Denn die Einsame hat jetzt viel mehr Söhne als die Vermählte, spricht der Herr.
(Jesaja 54:1)

2O du Seele, die du Ruhe gefunden hast, kehre zu deinem Herrn zufrieden und von seinem Wohlgefallen begleitet zurück.
Tritt in die Reihen meiner Diener ein, und tritt ein in mein Paradies.
(Sure 89:27-30)


Bismi
'llah 'r-Rahman 'r-Rahim – Was bilden wir uns ein? Was wünschen wir zu haben?
Sicher, Frieden beginnt mit der »Bruderschaft im Heiligen Herrgott«, sodann im »heiligen starken Gott« durch Männer, denen spirituelle Ethik wichtiger ist als Religionen, und die im »heiligen barmherzigen Heilande« Liebe zur Kultur und Bildung noch höher schätzen als Ethik: dies ist das Alpha. Dann kann die Liebe der Frauen 'Evolution der Schöpfung' werden; und das „Du ewiger Gott!“ des Mannes 'mächtiger als das Schicksal, stärker als der Tod' wirken. Im Omega werden Männer durch »Schwesternschaft« bestimmt. Dabei muss den Bodhichitta-Frauen der Tathāgata-Geist der Kulturell-Kreativen 'beistehen'
1; dies entscheidet, ob die Gemeindekinder materiell bleiben oder human werden.

1Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
(Johannes 14:26)


Selbstanalyse ist der erste Schritt in der Meditation! 
„Man sollte seinen Zustand kennenlernen, den Zustand seines Geistes, seines Denkens und Fühlens, seines Körpers, seiner Situation im Leben und seiner individuellen Beziehung zu anderen Menschen“ (Hazrat Inayat Khan). „Wer aber als Analytiker die Vorsicht zur Eigenanalyse verschmäht hat, der wird nicht nur durch die Unfähigkeit bestraft, über ein gewisses Maß an seinen Kranken zu lernen, er unterliegt auch einer ernsthafteren Gefahr, die zur Gefahr für andere werden kann. Man wird leicht in die Versuchung geraten, was man in dumpfer Selbstwahrnehmung von den Eigentümlichkeiten seiner eigenen Person erkennt, als allgemeingültige Theorie in die Wissenschaft hinauszuprojizieren, und wird die psychoanalytische Methode in Misskredit bringen und Unerfahrene irreleiten.“ (Sigmund Freud, Ratschläge für den Arzt bei der psychoanalytischen Behandlung, GW VIII: 383).

Zend Avesta, Zamyad Yašt - Astvaturta oder Vom Seelenblick der Männer im Dialog der Frauen
„Den starken, königlichen Glücksglanz, den vom Weisen geschaffenen, verehren wir, den sehr gepriesenen, großmächtigen, wirksamen, kraftvollen, zauberkräftigen, den anderen Geschöpfen verborgenen. Der dem Weisen Herrn eigen ist, damit er erschüfe die Geschöpfe, die vielen und schönen, die vielen und wunderbaren, die vielen wundervollen, die vielen und strahlenden; damit sie das Leben wundervoll machen, nicht alternd, nicht sterbend, nicht verwesend, nicht faulend, ewig lebend, ewig gedeihend, so dass freies Belieben herrscht. Wenn die Dahingegangenen wieder auferstehen werden, und für die Lebenden Vernichtungslosigkeit kommen wird, dann wird Er das Leben nach seinem Willen zu einem wundervollen machen. Er wird schauen mit den Augen des Geistes, und alle Geschöpfe wird Er sehen. Er wird mit den Augen des Segens das ganze körperliche Dasein anblicken, Sein Blick wird unvergänglich machen die ganze Welt. Und die Freunde des siegreichen Heilandes werden hervortreten, deren Gedanken, Worte und Werke, deren religiöse Wesenheit gut ist, und die niemals falsch reden mit ihrer eigenen Zunge. Vor ihnen wird sich beugen der Zornteufel mit schrecklicher Keule, der üblen Glücksglanz hat. Die Wahrheit wird die Lüge besiegen, die finstere, von der das Böse stammt. Entfliehen wird der Böse Geist. Besiegt wird das Böse Denken, die Eingebung des Heiligen Geistes besiegt es.“

Das Buch Deuteronomium 6:4-9; 11:13-21  'Das Pergament der Mesusa'
„Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen. Schärfe sie deinen Kindern ein, sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, und wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore: Wenn ihr auf Meine Gebote hört, die Ich euch gebiete, den Ewigen euren Gott zu lieben, Ihm zu dienen, mit ganzem Herzen, ganzer Seele, dann werde Ich eurem Land seinen Regen zur richtigen Zeit geben, den Frühregen und den Spätregen, du wirst dein Getreide einsammeln, deinen Most und dein Öl.“

Das Gleichnis vom Sämann / in Intertextualität paraphrasiert nach Matthäus 13:18-23
„Immer wenn ein Mensch das Wort vom 'Reich der Großen Mutter' hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei den Männern gefallen, die zwar die spirituelle Lehre hören und sofort freudig aufnehmen, aber keine Wurzeln in Huldigung der 'Großen Göttin' haben, sondern "protestantisch" unbeständig sind; sobald sie um des Wortes des 'Kindes der Isis' willen, des Auferstandenen, bedrängt oder verfolgt werden, kommen sie zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei den Frauen gefallen, die das Wort zu 'Buddhas Psychoanalyse' zwar hören, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei den Kulturell-Kreativen gesät, die das Wort der Göttlichen Mutter hören und es auch verstehen; er bringt dann Frucht: dreißigfach im transkulturellen Dialog Ramas; sechzigfach im Universellen Gottesdienst Shivas; hundertfach in Krishnas Vision, die Menschheit einigen in Liebe.“

Der Dritte Tempel  „Seht, es werden Tage kommen – Spruch des Herrn –, in denen ich einen neuen Bund schließen werde, nicht wie der Bund war, den ich mit den Vätern und ihren Söhnen geschlossen habe. Und das wird der Bund sein – Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Und keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht mehr morden und schlachten mit dem Ruf: „Allah hu Akbar, Erkennt den Ewigen!“, sondern sie alle, klein und groß, sie werden Mich erkennen – Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, und an ihre Sünde denke ich nicht mehr.“ nach Jesaja 31:31-34

Wie nämlich der eine Wind alle Pflanzen und Gewächse schütteln und erschüttern kann, oder wie die eine Finsternis der Nacht sich über die ganze Erde ausbreitet, so erschüttert der Fürst der Bosheit, der gewissermaßen eine geistige Finsternis der Bosheit und des Todes und ein verborgener, wilder Sturmwind ist, das ganze Menschengeschlecht auf Planet Erde, treibt es in unsteten Gedanken umher, betört durch weltliche Gelüste die Herzen der Menschen und erfüllt mit der Finsternis der Unwissenheit, Blindheit und Gottvergessenheit jede Seele, die nicht 'von oben her geboren' und mit ihrem Denken und Sinnen noch nicht in eine andere Welt hinübergegangen ist, wie es heißt: „Unser Wandel aber ist im Himmel (Philipper 3:20)1.“ Homilie Nr. 5 aus 'Lehrgespräche des Pseudo-Makarios'.

1Unsere Heimat aber ist im Himmel.
Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter.
(Philipper 3:20)


Platon, Das Gastmahl [Sympósion]  'Die Rede der Diotima'

„Diotima sprach zu Sokrates: Wir alle tragen Zeugungsstoff in uns, den körperlichen sowie den geistigen. Und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur danach, zu erzeugen: im Hässlichen aber vermag Sie nicht zu erzeugen. Denn die Vereinigung von Mann und Frau ist Zeugung. Es ist dies aber ein göttlicher Akt; dies beides liegt als Unsterbliches in sterblichen Wesen: die Empfängnis und die Erzeugung. Es kann aber dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt, und gebiert und erzeugt. Wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab, schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, sondern auf die Erzeugung und die Geburt im Schönen.“

Homo donans – Unsere Sehnsucht nach dem sich selbst schenkenden Gottesmensch
Es liegt in der Natur unserer Seele, zu erforschen, was hinter dem Schleier liegt: da ist der Wunsch der Bodhisattva-Seele, etwas zu sehen, was Sie nie zuvor gesehen hat (daher verhüllt Sie sich). In den höchsten Sphären der Göttlichen Mutter, des weiblichen Lebens, gilt es also zuerst, nach etwas zu suchen, weil es dort die Schönheit der lebendigen Ethik zu sehen gibt. Erst dann, und mit ‚Herabkunft des Heiligen Geistes‘ – dem transkulturellen Dialog –, gibt es Jemanden zu kennen, der sich kennen lässt! Das wunderbarste aber daran ist, dass die Seelen bereits wissen, dass es etwas jenseits des Schleiers, des Schleiers der Verwirrung, gibt. Unsere Sehnsucht nach einer Welt, in der Hilfe möglich ist, und in der nicht alles von Komplexität geprägt ist, führt uns.

Psalm 16,7-11 – 'Gott, Anteil und Leben seiner Getreuen'
„Den Herrn werde ich preisen, der mich beraten hat; sogar bei Nacht unterweisen mich meine Nieren. Ich habe den Herrn vor mich gestellt, weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken. Darum freut sich mein Herz, es frohlockt meine Seele, auch mein Leib wird sicher wohnen: meine Seele wirst du dem Totenreich (Scheol) nicht überlassen, dein Heiliger wird das Höhlengrab nicht sehen. Du tust mir kund den Weg des Lebens; die Fülle der Freude ist vor deinem Angesicht, und die Lieblichkeit in deiner Rechten immerdar.“

Sagt es niemand, nur den Weisen, Weil die Menge gleich verhöhnt. (J.W. Goethe). „Hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen; sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.“ Markus 4:12. „Wenn der Geist der Heiligkeit den Menschen verlassen hat und von ihnen gegangen ist, und der Geist der Unreinheit angekommen ist, dann zeigt sich das an bestimmten Zeichen und Inschriften im Äußeren; es wird offenbar in den Falten der Haut im Außen, durch das Haar, die Stirn und die Nase, und all diese Zeichen bleiben bestehen.“ Sohar, Jetro 186. „Darum ergeht das Wort des Herrn an sie in Form von Gestammel, von Papperlapapp, von Geschwätz bald hier und Geschwätz bald dort, damit sie gehen und hintenüber fallen, damit sie sich verfangen und verstricken und schließlich zerschellen.“ Jesaja 28:13.

Von der göttlichen Herkunft des Friedens auf Erden
Der Mann wurde geschaffen, damit er das Verständnis der spirituellen Weisheit seiner Frau, und die Frau wurde geschaffen, damit sie die Liebe zur heiligen kulturell-kreativen männlichen Seele sei. Diese Verbindung ist das Planetarische Bewusstsein, aus dem die immerwährende Liebe hervorgeht. 'Doch der Feind legte Hand an Gottes Freunde, er entweihte Gottes Bund. Glatt wie Butter sind seine Reden, doch in seinem Herzen sinnt er auf Streit; seine Worte sind linder als Öl und sind doch gezückte Schwerter.' Psalm 55,21-22.

Bhagavad-gita 18.64  'Das höchste Geheimnis' / Qur'an, Sure 109 'Die Ungläubigen'
„Höre nun mein allergeheimstes, mein erhabenes Wort, das ich jetzt zu dir spreche. Gib alle Religionen auf und nimm deine Zuflucht allein zu mir! Beuge dich vor mir. Sei mir zugeneigt. Werde mein mich Liebender und Verehrender, ein mir Opfernder. Dann wirst du zu mir gelangen und ich werde dich von aller Sünde und allem Übel befreien. Dies ist mein Wort und Versprechen an dich. Nie aber sollst du hierüber zu jemandem sprechen, der nicht Reue übt, nie zu dem, der nicht verehrt, nie zu denen, die nicht dienen; und gewiss nicht zu denen, die mich verachten und meiner spotten.“

‚Das himmlische Reich hat eine Reihe von Regeln und ethischen Grundsätzen aufgestellt. Wenn Menschen diese Regeln brechen, werden die Gottheiten, die Geister der Unterwelt und die Mächte des Himmels und der Erde uns bestrafen.‘ Ch'ih-sung-tzu chung-chieh ching (Master Red Pine’s Book of Discipline). Handeln, Reden und Absichten 'schlechter Menschen' entlocken der Erde Reaktionen. Und die Erde täuscht uns nicht; ihre Reaktionen wirken sich auf alle aus: Dürre, Wasserknappheit, Waldbrände, Überschwemmungen, Erdbeben, Sturmwinde, Artensterben, Hungersnot, toxische Gase, Seuchen – das Böse in der Welt ist vorhanden: jetzt müssen, die die gütig sind, Lehrer der "schlechten Menschen" sein.

Vom Jüngsten Tag und den Guten und den Schlechten  Am Jüngsten Tag geschieht die Belohnung der 'guten Frauen' durch die Kraft des Heiligen Geistes in den 'guten Männern'. Nicht-Vergeben der Sünde ‚Lästern gegen den Heiligen Geist‘ ist der Verteiler der Strafe für 'schlechte Frauen'. Denn wie es heißt: „Wer den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften“ Markus 3:29.

Tavistock-working-conference – Kreatives Samadhi mit offenen Augen  Der Mann, der in seiner inneren Ruhe ruht, wird himmlisches Licht aussenden; und er wird von Bodhichittas – den nach Weisheit {Erleuchtung} strebenden Seelen – als ein Lichtwesen wahrgenommen. Haben Männer sich bis zu diesem Grad geübt, erlangen sie »den Beistand – die Beständigkeit in Tröstung«1. Wer diese Tröstung besitzt, hat sich von ‚narzisstisch Mannsein‘ gelöst, und kann wahrlich als »Himmelsmutter«2 bezeichnet werden, der heilende Geist, die vom Himmel herabfließende Inspiration der Göttlichen Mutter, ist seine Helferin. Wer glaubt, dieses Ziel durch Interreligiöse Wissenschaften zu erreichen, strebt nach dem, was durch Lernen nicht zu erreichen ist. Wer es durch Analytische Psychologie meint zu erlangen, versucht zu erlangen was die Psychologie nicht leisten kann. Wer es durch rationale Argumentation erzwingen will, wendet Vernunft für etwas an, was diese nicht kann. Zu wissen, was 'Wissen' (linke Hemisphäre) nicht erreichen kann, und was 'transkulturelle Synthese' (die weibliche Seite von Gott: rechte Hemisphäre) bewirkt, ist die höchste Errungenschaft. Wer dieses Ziel nicht erreicht, dem droht die Vernichtung durch den Himmel. Chuang Tzu, Book XXIII, Part III.1 Käng-sang Khû (https://sacred-texts.com/tao/sbe39/sbe39111.htm)

1Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
(Johannes 14:26)

2Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind.
Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt;
aber ihr habt nicht gewollt.
(Lukas 13:34)


Sefer ha-Sohar, Wajikra, Aharei Mot 245 – Nach dem Tod

Glücklich sind die Gerechten in dieser Welt und in der nächsten Welt. Sie sind heilig: ihr Körper (guf: der Brunnen) ist heilig, ihre Psyche (nefesh: der Tanz) ist heilig, ihr transzendentaler Geist (die Frucht: ruach) ist heilig; ihr kultur-schöpferischer Mut (neshama: der Seele ‚Rose und Schwert‘) ist das Allerheiligste. Wer dann Ihre Kleider nicht wäscht und Seinen Körper nicht in Wasser badet, muss die Folgen seiner Schuld tragen (Levitikus 17,16).

Der Brief an die Römer 12:1-16  'Die Glieder der Gemeinde und ihre Dienste'
„Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; und wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; und gewährt jederzeit Gastfreundschaft! Bleibt demütig, und seid untereinander eines Sinnes! Bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, um aufzustehen vom Schlaf. Lasst uns daher ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“

Der Heilige Qur'an, Sure 2 Die Kuh (al-Baqara) Thronvers 255, Verse 256-257; 265
„Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem Beständigen. Nicht überkommt Ihn Schlummer und nicht Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen kann, es sei denn mit seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, während sie nichts von seinem Wissen erfassen, außer was Er will. Sein Thron umfasst die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie zu bewahren. Er ist der Erhabene, der Majestätische. / Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der richtige Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg. Gott hört und weiß alles. Er ist der Freund derer, die glauben: Er führt sie aus den Finsternissen hinaus ins Licht. Diejenigen, die nicht glauben, haben die Götzen zu Freunden; sie führen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind die Gefährten des Feuers, sie werden darin ewig weilen. Mit denen aber, die ihr Vermögen spenden im Streben nach dem Wohlwollen Gottes und zur Festigung ihrer Seelen, ist es wie mit einem Garten auf einer Anhöhe. Es trifft ihn ein Platzregen, und er bringt den doppelten Ernteertrag. Und wenn ihn kein Platzregen trifft, dann ist es der Tau. Gott sieht wohl, was ihr tut.“

Vom Zusammenwirken der drei Lebenskreise
Niflheim, Liebe zwischen ‚Adam und Eva‘, ist die Unterwelt, „wo die Toten die Toten begraben (Matthäus 8:22) und die Sich-Bekümmernden die Tugendwerke vollbringen“ (Marguerite Porète, Der Spiegel der einfachen Seelen). „Dort sah ich waten durch Sumpfströme Meineidige und Mordtäter; dort sog Nidhögg entseelte Leiber und der Wolf riss Leichen – wisst ihr noch mehr?“ (Die Edda‚ Völuspa – Der Seherin Gesicht). Die Zwischenwelt ist globale Ethik: 'das Liebesverbot zwischen Sterblichen und Göttern'; „die Taten Gottes aber soll man offen rühmen“ (Tobit 12:11). Im Himmelreich ist die Synthese die Evolution des Weltalls „durch das Bild vollkommener Kultur und Kunst, deren höchste Harmonie im Maß besteht“ (I GING 30, 2. Platz). Hier ist es gut „das Geheimnis eines Königs zu wahren“ (Buch Tobit ebd.). Denn der Weltbegriff 'Psychosynthese' (Roberto Assagioli) kann nur dann bestätigt werden, wenn das feurige Streben siegreich ist (Helena Roerich, Agni Yoga, Feurige Welten III § 189).

Vier Weisheitskörper  ‚Die Buddhas üben vier verschiedene Arten von Heilsaktivität aus‘ (Geshe Thubten Ngawang): die befriedende {die Wunscherfüllung der Tänzerin Salome1] und die Gabe des Hauptes des Johannes an ihre Mutter2}; die ausweitende {die Wunscherfüllung Herodias zu ihrer Wiederheirat3}; die machtvolle {‚die Jünger des Johannes holten den Leichnam und begruben ihn‘ [Matthäus 14:12]} und die zornvolle (heftige) Aktivität Christi4.

1Und der König ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. (Matthäus 14:10)

2Man brachte den Kopf auf einer Schale und gab ihn dem Mädchen, und sie brachte ihn ihrer Mutter. (Matthäus 14:11)

3Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und in Ketten ins Gefängnis werfen lassen.
Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt:
Du hattest nicht das Recht, sie zur Frau zu nehmen.
(Matthäus 14:3-4)

4Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus;
er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte:
In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein.
Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle.
(Matthäus 21:12-13)

Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet alle (an mir) Anstoß nehmen und zu Fall kommen;
denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe zerstreuen.
Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.
(Markus 14:27-28)

Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben. (Lukas 24:51)

Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt,
und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen:
Löst ihm die Binden, und lasst ihn weggehen!
(Johannes 11:43-44)

Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen,
denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.
Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun. Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.
(Johannes 14:12-16)



Das Weibliche Göttliche


„One should honor Women. Women are Heaven, Women are Truth (Dharma), Women are truly the Supreme Austerity. Women are Buddha, Women are the Religious Community, Women are the Perfection of Wisdom.“ Kalachakra Mantra, Chandamaharoshana VIII.14

„Rabbi Jitzchak sagt: Zur Stunde nämlich, als Salomon die Tochter des Pharaos zum Weibe nahm, zur selben Stunde stieg Gabriel hernieder zum Meere und legte Schilfrohr hinein; auf diesem erhob sich eine Sandbank und auf dieser ward die große Stadt erbaut. Dies zeigt, dass der Niedergang des jüdischen Volkes unter die Herrschaft Roms mit Salomos Heirat mit der Tochter des Pharao begann.“ || Die erleuchtete Seele der Liebe des Weiblichen Göttlichen aber drängt das Herz, mit dem sie sich vermählt hat, sie durch gute Werke fruchtbar zu machen, „weil sie sonst zugrunde gehen muss.“ Babylonischer Talmud, Traktat Sanhedrin 21b (1 Könige 11,4)1 Salomos Bundesbruch || Genesis 30,12

1Als Salomo älter wurde, verführten ihn seine Frauen zur Verehrung anderer Götter,
so dass er dem Herrn, seinem Gott, nicht mehr ungeteilt ergeben war wie sein Vater David.
(1 Könige 11,4)

2Als Rahel sah, dass sie Jakob keine Kinder gebar, wurde sie eifersüchtig auf ihre Schwester.
Sie sagte zu Jakob: Verschaff mir Söhne! Wenn nicht, sterbe ich.
(Genesis 30,1)


Auferstehung und Verklärung –
Die Lehren der Großen Göttin  „Diese und jene werden umgewandelt: die einen zu der Engel Glanz; die andern aber schwinden noch mehr hin zu schrecklichen Erscheinungen und furchtbaren Gestalten. Die recht gehandelt, erscheinen herrlich; der Missetäter Anblick wird dann schlimmer, dieweil sie Qualen dulden müssen. Die herrliche Erscheinung derer, die so gerecht gehandelt, wie mein Gesetz es will, und die im Leben Einsicht hatten und in ihr Herz der Weisheit Wurzel senkten, erstrahlen in ihrem Glanz verschiedenartig. Ihr Antlitz wandelt sich, dass es vor Schönheit leuchtet. So können sie die längst verheißene Welt bekommen, die unsterbliche. Die Zeit lässt sie nicht altern. Sie wohnen in den Höhen jener Welt und sind den Engeln gleich und gleich den Sternen. Und sie verwandeln sich in alle möglichen Gestalten, wie sie sich wünschen, von Schönheit bis zur Pracht, von Lichte bis zum Glanz der Herrlichkeit. Bei den Gerechten aber wird die Herrlichkeit noch größer sein als bei den Engeln.“ Apokalypse des Baruch (syrisch) 51.1-12

Fünfstern  „Fünffache Verehrung sei der Göttin {Durga}, die als Wahrnehmung, Intelligenz, Träumerei, Phantasie, Begierde, Schöpferkraft und Befriedigung in allen Wesen ist. Fünffache Verehrung sei der Göttin, die als Gnade, Hingabe, Bescheidenheit, Mitgefühl und Glaube in allen Wesen ist. Fünffache Verehrung sei der Göttin, die als Pracht, Wohlstand, Intellekt, Erinnerung, Gunst und Heiterkeit in allen Wesen ist. Fünffache Verehrung sei der Göttin, die als ewige Mutter in allen Wesen ist. Fünffache Verehrung sei der Göttin, die als Illusion und Erfahrung in allen Wesen ist. Fünffache Verehrung sei der Göttin, die jenseits der Sinne ist und ewiglich alle erschaffenen Wesen durchdringt. Wir grüßen die Göttin, die in der ganzen Welt als eine Form des Lichtes wohnt. O Göttin, Quelle des Glücks, schenke uns heilsamen Segen und zerstreue die Gefahr, die uns bedroht. Wir grüßen und verehren dich. Bitte zerstöre die stolzen Dämonen.“ Brahma-Purana 85.

„Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Daher trage ich euch auf: Liebt einander! Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Der Beistand aber, der Heilige Geist, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.“ Johannes 14:24-26.

Women-Global-Ethics oder Wie die Große Mutter die Göttin Kali lehrte
„Meine Schwester, in all deinen Schlachten zu kämpfen und zu siegen ist nicht die größte Leistung. Die größte Leistung besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen, allein durch unsere Gegenwart ‚Gott ist die Liebe‘.

„Und ein starker, heftiger Sturm zerriss die Berge und zerbrach die Felsen. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln, und der Herr sprach zu ihm.“ 1 Könige 19:11-12 Elija am Horeb.

 

Männer tragen die Hauptverantwortung für die Entweihung des Weiblichen,
Unsere ausgeplünderte, verwüstete, vergewaltigte Mutter Erde.

Frauengesundheit – Gesundheit von Planet Erde – darf
kein blinder Fleck am spirituellen Horizont der Männer sein.


Immer schon haben große Männer ihr Leben dem Beistand jener Mitmenschen gewidmet, die an Körper, Gemüt oder Seele leiden. Buddha verzichtete auf seinen Palast, um eine Lösung für das Problem des Leides zu finden. Sieht man aber heutzutage sich unter den 'guten Männern' um, so nutzen die meisten mentale Verrenkungen, damit sie nichts Grundlegendes ändern müssen. Es ist ihnen einfach egal! Im Grunde machen alle einfach so weiter wie vorher. Der Weg der Erbarmung wäre: „Wir verbieten uns unser Eros-Treiben mit Frauen.“ – Sind Männer mental (geistlich, spirituell, charakterlich) dazu in der Lage?

Der Einzug des Herrn in sein Heiligtum  „Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Denn er hat ihn über den Meeren gegründet und über den Wassern bereitet.“ (Psalm 24.1-2). Frauen brauchen Vorbilder, die sich ihnen einprägen zum Nachahmen; wenn sie jemanden sehen, der sie übertrifft, möchten sie gerne wie er sein. Besteht aber der Männer Überlegenheit darin, mehr Geld, mehr Macht, mehr Position, mehr Ruhm zu haben, sind sie kein gutes Vorbild, sie führen Frauen zur Falschheit ihrer Seele, auf einen Weg, immer gedrängt zu sein, andere zu beherrschen, sie zu demütigen und auszustechen. Die ganze Welt braucht Vorbilder – keine Golden-Globe-Vorbilder für Glamour-Erfolg, sondern Vorbilder, die helfen, sich unserer seelischen Kapazität bewusst zu werden, dem Reichtum von 'Herz, Seele und Geist'. „Wer darf auf des Herrn Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte? Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lüge und nicht schwört zum Trug: der wird den Segen vom Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils. (Psalm 24:3-6). Solange Männer ihr falsches Selbst nicht vermittels 'Interreligious Sciences' gemeinsam bekämpfen, kann das wahre Selbst der Frauen – das das Planetarische Bewusstsein ist – nicht erkannt werden.

Mariä Himmelfahrt, Königin des Friedens versus Skorpionstiche und Schlangenbiss
Unterliegen alle Frauen den gleichen Gesetzen? Sind alle Frauen, gleich wie Ein Engel, geistig frei im Himmel? Werden sie alle ‚von Teufeln in der Hölle unterworfen‘? Nein, die eigene Natur erschafft sich ihr Schicksal. Die ihre Psyche nicht transmutiert, den mind nicht ‚in die Himmel entschlafen‘ ließen, nur ihren rein instinktiven Impulsen gehorchend, werden sie Schicksalsschläge erleiden. Die aber vollbracht, Schlangeninstinkt bodhisattvisch zu erleuchten, aller Skorpion-Leidenschaften entwerdend, entgehen dem Schicksal, sie treten in die Welt der Vorsehung, der Gnade ein, wo sie das Licht der Großen Mutter und die Freiheiten Marias von Bethanien kennenlernen. Weder können alle Frauen große Feministinnen sein, noch unterliegen sie unerbittlichem Geschick als 'Schwester Oberin'. Spirituelle Freiheit und Wahrheit in der Liebe hängen vom Entwicklungsgrad ab. Je nachdem wie eine Frau denkt, spricht, fühlt oder handelt, erleidet sie Schicksalsschläge, „unerlöst vom Bösen“, oder zieht die schöpferischen Segnungen der Kultur-Kreativen an, in Harmonie mit dem Kosmischen Gesetz „nach dem höchsten Prinzip handeln und leben“.


Von Engeln, Seraphim und Erzengeln

Die Große Mutter ist die dynamische Kraft universaler und globaler Ethik. Genährt vom Geist des Genius hat sie das Selbstvertrauen, das Gemüt der Frauen zur Suche nach dem Warum und Wozu, dem Sinn der Liebe anzutreiben; heimliche Schliche und Verrat in der Liebe liegen Ihr fern: ehrlich ist Sie, in ihrer warmherzigen Macht, spirituelle Frauen zu deren hochrangigem planetarischen Werk anzuspornen, den 'König der Löwen' – den erfolgsorientierten und zielstrebigen, staatlich engagierten Mann – zu motivieren, in Gerechtigkeit und der Klarheit seiner humanistischen Vernunft, energisch, beständig und ausdauernd das Projekt »Planetarisches Bewusstsein und Dialog als Grundlage für die Friedenskonferenz der Erde« rechtschaffen auszuschreiben, was die Superreichen genügsam machen sollte, angesichts der Situation auf Planet Erde ihren angesammelten Geiz in entschlussfreudiges Mäzenatentum umzuwandeln. Dass charismatische Männer im Dialog Fragen in das fromme Herz der Frauen induzieren und selbst die Antworten geben, diese Gabe macht Frauen sehr intelligent sowie aufnahmefähig und damit bereit, selbst 'gruppen-dynamisch' die unbewusst im Mutterleib aufgeprägten religiösen Einprägungen durch das weibliche Gemüt zu erforschen; was heißt, mit unglaublichem Gespür für Gefühle und den richtigen Zeitpunkt, in der 'Religiosität der psychoanalytischen Forschung', von den geistlich-seelisch handelnden Männern – durch Symbol und Ritual – die in unserer Zeit rechte Beeinflussung durch nonverbale und emotionale Kommunikation zu erlernen, um anhand dieser human-geistig eingeborenen Emotionen die unterbewussten, kollektiv aufgespeicherten, unrechten und damit krankmachenden Sinnesempfindungen zu unterscheiden, und letztere als „jetzt nicht mehr zu mir gehörend“, im Lichte eigener erleuchteter Spiritualität aufzulösen. Der regierende Bewusstseinszustand eines von göttlichem Licht gereinigten Gemüts ist der 'Weihrauch von Licht, Frieden und Stabilität' im »Haus der Großen Göttin«, wo es dem kulturell-kreativen Genius, als 'der Geringste'1, kraft seiner hohen Werte für Ethik und Moral, im »Garten des menschlichen Geistes« gelingt, die zufluchtsuchenden, doch lernwilligen Gemüter wieder vielfältig interessiert und umgänglich für Bildung in der Anschauung von 'Kunst, Kultur und Religion' zu machen, was den Menschen ganz natürlich befähigt, im Spiegel seiner Seele, komplexe Zusammenhänge nunmehr selbst klar und übersichtlich dazustellen2, und somit 'seinen Weltfrieden' kommenden Generationen zu hinterlassen. Anzumerken bleibt, dass es nicht nur unter Männern, sondern genauso auch unter den Frauen die Tendenz gibt, dass manche zur Erde, manche zum Himmel gezogen werden. So gibt es Frauen, die vom Erwachen des menschlichen Geistes der "weitgereisten" Kulturell-Kreativen angezogen, besonders es lieben in Gruppen zu arbeiten; dabei kommunizieren sie intuitiv (vermittels ihres vegetativen Nervensystems) mit dem Kosmischen Gehirn in den Bereichen von Kunst, Religion und Kultur; die ganze Arbeit der Kulturell Kreativen zielt darauf, von diesem geistigen Wasser, welches das Feuer des schöpferischen männlichen Geistes von allen Seiten umgibt, genährt, getränkt und wiederbelebt zu werden (vergleiche dazu: 'Das Gespräch am Jakobs-Brunnen' Johannes 4:1-26)3. Andere Frauen begnügen sich damit, im spirituellen Dienstleistungssektor ihre Verlässlichkeit Planetarischen Bewusstseins unter Beweis zu stellen, indem sie als retreat-guide in ihrer eigenen spirituellen Sphäre bleibend, zuweilen die himmlischen Wonnen von 'Friedenskonferenzen' genießen. Die vielfach "von der Muse geküssten" wissenschaftlichen, inventiven, künstlerischen oder sportlichen Genii stehen in gleicher Beziehung zur 'seelischen Sphäre des Humanen' wie die Kulturell-Kreativen, jedoch ist letzterer "prophetischer Geist" allumfassend und friedenbringend.

1Jesus und seine Jünger kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer (von ihnen) der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Markus 9:33-37)

2Nur wenn du imstande bist, antworte deinem Mitmenschen, wenn nicht, leg die Hand auf den Mund! (Sirach 5,12)

3Jesus erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, er gewinne und taufe mehr Jünger als Johannes - allerdings taufte nicht Jesus selbst, sondern seine Jünger -; daraufhin verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa. Er musste aber den Weg durch Samarien nehmen. So kam er zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.

Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen.

Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann, und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte (Christus). Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht. (Johannes 4:1-26)

 

Dreifaltigkeit und Archetypen

»Brahma« als deder Erhalter und »Shiva« als der Zerstörer – von solcher Art waren die Unterweisungen, die den Menschen gegeben wurden, damit sie sich der Erforschung aller Aspekte des Lebens in heiliger Einstimmung zuwenden mögen; denn diese drei Kräfte halten das Universum im Gleichgewicht und sind überall in der Welt in ihrer Wirksamkeit zu finden, so lässt sich die Vorstellung von der Heiligen Dreifaltigkeit im Christentum mit der hinduistischen Trimurti-Idee in Beziehung setzen. Man hat Brahma mit vier Armen dargestellt, was uns zeigen soll, dass der Plan der Schöpfung außer den materiellen Armen auch geistige Arme nötig macht. Die Bilder von Vishnu zeigen Gott, wie er auf einer Kobra sitzt, es symbolisiert die zerstörerische Macht (des komponierenden Genius und Evangelisten), die gleich einer Kobra darauf wartet, jede inhumane Aktivität zu verschlingen: den Angesehenen ihren maßlosen Ruhm wegzunehmen, den Feministinnen ihren Reichtum und den spirituell Einflussreichen ihre Macht. Lakshmi, die Große Göttin, die sich auf der Macht dieser Kobra niederlassen kann, ist die Erhalterin allen Tuns und aller Lebensinteressen. Shiva wird als Asket dargestellt. Von seinem Haupt entspringen Ströme, um seinen Nacken ringelt sich die Kobra, sein Körper ist mit Asche bedeckt, und er wird von einem Stier getragen. In diesem Bild soll die Kobra das Akzeptieren der Zerstörung darstellen, und alles, was die Menschen fürchten, ist um Shivas Nacken herumgeschlungen. Die Asche ist ein Symbol der Zerstörung; denn alles, was vollständig zerstört worden ist, wird zu Asche. Die Ströme, die von seinem Haupt entspringen, symbolisieren den ununterbrochenen Strom mystischer Inspiration, in geistiger Bildung, geistlicher Ausbildung und spiritueller Erziehung, welcher keine Grenzen hat. Der Stier ist das Symbol des ungebrochenen Glaubens, der, ohne zu argumentieren, jene Wahrheit annimmt, welche man mit dem Verstand nicht ohne weiteres annehmen kann. Es gibt drei Göttinnen, die den komplementären Aspekt der männlichen Dreifaltigkeit repräsentieren »Sarasvati, Lakshmi, Parvati«. »Sarasvati« ist die Gemahlin Brahmas; sie hat vier Arme und reitet auf einem Pfau, zwei Hände halten eine Vina, die dritte einen Rosenkranz, die vierte ein Buch; das soll ausdrücken, dass 'Musizieren, Meditieren und Lernen' etwas Schöpferisches ist, der Pfau steht für die Schönheit in der Kunst (es weist auf den Charme und das praktische Geschick des Salesmans »Rama« hin, Dialog zu leiten). Zu Vishnu gehört die Göttin »Lakshmi«, die auf einer Lotosblüte steht und eine goldene Krone trägt (siehe 'Fatima-Statue'). Sie hat vier Arme: eine Hand hält die Sankha, eine Waffe aus alter Zeit (siehe 'Great Britannia', oder auch 'die goldene Statue der Heiligen Jeanne d'Arc', Rue de Rivoli in Paris), die Waffe steht für ihre Energie, die nötig ist, um Wohlstand zu gewinnen; die andere Hand hält eine Lotosblüte, dies soll darstellen, dass sie das Zartgefühl und die Sanftheit (Sri Krishnas) in der Hand hält und dass ihr als »Göttin des Wohlergehens« alle Schönheit des Lebens zu Füßen liegt. Die goldene Krone drückt aus, dass die Wohlhabende durch ihren Besitz des Gatten Vishnus auch Ansehen gewinnt. Ihre anderen Arme weisen auf den geistigen Grundsatz hin: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ Matthäus 10:8. Im vollendeten Aspekt ist Sie die Göttin »Kamala« und befindet sich in ihrem ultimativen Zustand im siebten Chakra, als eine Form der Anbetung, mit der Sie im Herzen des Devotee verbunden sein kann (siehe Die Unbefleckte Empfängnis). Die dritte Göttin ist »Parvati«, Gemahlin des Shiva, dessen asketische Entsagung und Heldenkraft weit alle anderen Götter übertrifft.

Hazrat Inayat Khan, Einheit der religiösen Ideale
East-West Publication, Den Haag /Verlag Heilbronn

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Table of contents of each chapter

Musical Introduction
Overture
Entretemps

»significatio passiva«
Zhikr

Prologue
A. Book of Chants
B.
Situation: Anamnesis und anā-lysis
C.
I.
Of the Inner Images
    
II. Of the masters’ understanding
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Heartsore and Resilience
F. God's Miracles
G. Questions
H. Appeal to the Women
I. Global Warning
J. Interfaith Dialogue – Interreligious Sciences
K.
Ethics and Planetary Consciousness
L.
Knowledge and und Vision
M.
I. Sacred science is the creatrix of the New Age
    
II.
Worship of the Feminine side of God
    
III. Soul culture and Planetary Consciousness
    
IV.
The significance of mercy
    
V.
Holy Grail – In the evening there will be light
    
VI.
Of the marriage
N.
Cultural Heart and Immaculate Conception
O.
Relationship situation on Planet Earth
P.
About healing hormones and poisoning substances
Q.
Integral Ethics – Evolution of human Consciousness
    
Dialogue
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing with the rainbow serpent
T.
Interreligious Sciences of Sacred Art Therapy
U. The Religion after the Religions
V. Transcultural Mentoring
W. Synthesis – The therapeutic heritage of humanity
X.
Prayers and Songs
Y. The Universel 
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art Therapy (ISSAT)
Omega
Canticum Graduum
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge